Aktuell

Die Hanf-Legalisierung ist überfällig

Dass die Schweiz jetzt, wenn auch zaghaft, eine Legalisierung von Cannabis vorbereitet, ist überfällig. Die Kriminalisierung der Konsumenten hat offensichtlich keine abschreckende Wirkung mehr. Zudem wissen die Kiffer nicht, was für Düngemittel sie beim Rauchen mitinhalieren und wie stark der Stoff überhaupt ist, den sie zu sich nehmen. Beides ist gefährlich, beides liesse sich über eine legale Abgabe korrigieren. Beitrag im Tages Anzeiger

Fertig geraucht? Apotheken in beiden Basel unterstützen beim Rauchstopp

Im Mai 2017 startet die zweite Kampagne zur Rauchstoppberatung in Apotheken beider Basel. Die Kampagne wird, wie bereits im Vorjahr, von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft in Kooperation mit den Apotheker-Verbänden beider Basel durchgeführt. Letztes Jahr nahmen über 600 Personen eine Kurzberatung zum Rauchstopp in Anspruch. Medienmitteilung vom Gesundheitsdepartement Basel.

Jahresberichte

- Eidgenössische Kommission für Tabakprävention EKTP: Jahresbericht 2016 (pdf, 2S.)
- International Narcotics Control Board INCB: Jahresbericht 2016
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Aargau - Suchthilfe ags: Jahresbericht 2016 (pdf, 10S.)
- Integrierte Psychiatrie Winterthur: Jahresbericht 2016
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Arud Zentren für Suchtmedizin: Jahresbericht 2016

Der Einfluss von Selbstkontrolle auf den Rauchausstieg

Der Rauchausstieg ist oft mit Rückfällen verbunden. Wie ein Experiment gezeigt hat, erhöht sich die Rückfallgefahr, wenn die Selbstkontrolle zuvor erschöpft wurde. Allerdings könne die Fähigkeit zur Selbstkontrolle auch trainiert werden. Artikel auf drugcom.de

Neuer Anlauf für eine Cannabis-Entkriminalisierung

Befürworter der Cannabis-Legalisierung lancieren eine neue Initiative. Was sie aus den vergangenen Niederlagen gelernt haben. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Cannabis aus der Apotheke? Studie testet Entkriminalisierung

Cannabiskonsum ist in der Schweiz immer noch illegal. Das Anbauen von Drogenhanf mit einem hohen THC-Gehalt sowieso. Das dürfte sich im Kanton Bern bald ändern – zumindest für eine gewisse Zeit und für bestimmte Personen. Denn eines der kuriosesten wissenschaftlichen Experimente der Schweiz steht kurz vor dem Start: Wissenschaftler des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) und des klinischen Studienzentrums (CTU) der Universität Bern wollen während dreier Jahre Cannabis an notorische Kiffer verkaufen – und dabei untersuchen, wie sich ein regulierter Verkauf in der Stadt Bern auswirken würde. Der Schweizerische Nationalfonds unterstützt das Experiment. Artikel der Sonntags Zeitung, Interview mit Toni Berthel auf 20 Minuten.

Berlin: Cannabis-Studie

Cannabis ist verboten. Trotzdem sollen bis zu 25.000 Berliner in den "Genuss" des legalen Konsumierens kommen. Wissenschaftler reichten dafür nun einen entsprechenden Antrag ein. Unumstritten ist das Projekt nicht. Die in der Friedrichstraße ansässige "Forschungsinitiative Cannabiskonsum" sucht Freiwillige, die monatlich bis zu 30 Gramm Cannabis rauchen. So soll herausgefunden werden, wie gefährlich der dauerhafte Freizeitkonsum ist. Vor wenigen Tagen bat die Initiative beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) um Erlaubnis. Beitrag der Berliner Zeitung.

Ende der Nationalen Präventionsprogramme

Der Gesundheit Sorge zu tragen, ist eine Aufgabe, die uns ein Leben lang begleitet – denn Gesundheit ist nicht nur Schicksal. Sie hängt zu einem wesentlichen Teil vom eigenen Verhalten und von gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen ab. Genau hier haben die Nationalen Präventionsprogramme zu den Risikofaktoren Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung sowie das Massnahmenpaket Drogen angesetzt. Das übergeordnete Ziel der Arbeit der vergangenen acht Jahre war es, die Lebensqualität des Einzelnen zu erhalten oder zu steigern. Diese Programme werden nun von der NCD-Strategie und der Strategie Sucht abgelöst. Diverse Beiträge auf Spectra Online. Das Spectra Online "Ende der Nationalen Präventionsprogramme" (Ausgabe 116) steht zum Download bereit.

Schlaf- und Beruhigungsmittelgebrauch in der Schweizer Wohnbevölkerung

Die neusten Daten der CoRolAR-Befragung 2015 zeigen, dass 6.3% der befragten Personen ab 15 Jahren in den letzten 30 Tagen vor der Befragung mindestens einmal Schlaf- oder auch Beruhigungsmittel genommen haben, wobei der Anteil bei Frauen höher liegt als bei Männern (8.5% resp. 4.2%). Bezogen auf die Gesamtpopulation steigt der Anteil mit Einnahme (in den letzten 30 Tagen) mit dem Alter deutlich an: bei Personen unter 20 Jahren betrug der Anteil 2.0%, der Anteil bei Personen ab 75 Jahren lag bei 13.6%. Beitrag von Sucht Schweiz.

Schweiz ist neu Mitglied der UNO-Betäubungsmittelkommission

Die Schweiz ist in New York zum Mitglied der UNO-Betäubungsmittelkommission gewählt worden. Ab Januar 2018 wird die Schweiz damit vier Jahre lang in dem Gremium für Drogenpolitik mitarbeiten. Die Betäubungsmittelkommission ist das zentrale Gremium der UNO für die internationale Drogenpolitik. Kurzmeldung auf SRF.ch, Gespräch mit Ruth Dreifuss auf SRF.ch

 

 

Veranstaltungen

Dialogwoche Alkohol 2017

Logo Alkoholwoche11. - 21. Mai 2017, schweizweit
Auf der Seite alcohol-facts.ch steht das Kampagnenmaterial zum Downloaden oder Bestellen bereit. Weiter finden Sie auf der Seite das Kalenderformular zum Eintragen von Veranstaltungen sowie Informationen zur Finanzierung von Veranstaltungen.

Cannabis aktuell: Daten, Fakten, Perspektiven

11. Basler Frühjahrstagung
11. Mai 2017, Basel
Suchtmedizinische Fort- und Weiterbildungsveranstaltung der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sucht des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt
Programm und Anmeldeformular (pdf)

Erscheinungsformen von Jugendgewalt - Hintergründe und Präventionsmöglichkeiten

5. Juli 2017, Zürich
Eine Veranstaltung des Schweizerischen Institut für Gewalteinschätzung
www.sifg.ch/fachtagungen/jugendgewalt/fachtagung-2017.html

FOSUMOS Update Sucht interdisziplinär 2017

31. August 2017, Kantonsspital St. Gallen
Vorankündigung

Kooperation als Chance: Wie erreichen wir mehr Alkoholabhängige?

31. August 2017, Münsingen
Eine Veranstaltung der Berner Gesundheit und vom PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG.
Ausschreibung

Zwischen Medienkompetenz und Onlinesucht

Die Suchtprävention positioniert sich
5. September 2017, Zug
Präventionstag vom Fachverband Sucht

6th International City Health Conference

'Empowerment, Engagement and Partnership: participating to develop healthy cities'
13. & 14. September 2017, Basel
https://cityhealthinternational.org/2017

Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Polizei

Nationale Tagung der Arbeitsgruppe SuPo
20. September 2017, Biel
Vorankündigung

KAP-Tagung

KAP-Tagung zur Umsetzung der Massnahmenpläne der Strategien Sucht und NCD
15. November 2017, Bern
Vorankündigung

Kinder in familiären Belastungssituationen

Wie können Kinder bei häuslicher Gewalt, Sucht oder psychischer Erkrankung eines Elternteils unterstützt werden ?
16. November 2017, Biel
Eine Veranstaltung von Kinderschutz Schweiz und Sucht Schweiz, in Kooperation mit weiteren Partnern. Programm und Anmeldung zur Tagung.