Archiv der letzten 12 Monate

Cannabidiol (CBD) – Das Cannabis, das nicht berauscht?

Das Thema CBD ist brandaktuell und wirft viele Fragen auf. Was ist CBD, welche CBD-haltigen Produkte gibt es, wie werden sie verwendet und wie wirken sie? Was muss man über die Risiken wissen und wie steht es um rechtliche und gesundheitliche Fragen? Sucht Schweiz gibt in einem neuen Factsheet (pdf, 4S.) Antworten. Mitteilung von Sucht Schweiz.

BAG erweitert Vergütung von Medikamenten gegen Hepatitis C

Das Bundesamt für Gesundheit weitet die Vergütung der neuen Arzneimittel gegen Hepatitis C per 1. Mai 2017 auf weitere Patientengruppen aus. Neu können bestimmte Patientengruppen, bei denen die Krankheit schneller fortschreitet oder das Übertragungsrisiko erhöht ist, ohne Einschränkung behandelt werden (Infoset berichtete). Wie ein Bericht aufgezeigt hat, sind umfassende neue Massnahmen gegen die Verbreitung von Hepatitis C laut BAG in der Schweiz nicht notwendig. Medienmitteilung des BAG. Das Netzwerk Schweizerische Hepatitis-Strategie kritisiert diese Schlussfolgerung des BAG und bedauert es, dass das BAG auf eine nationale Hepatitis Strategie verzichtet. Medienmitteilung des Netwerkes.

Suchtpolitik 2016: Ein Überblick über Fort- und Rückschritte

Auf dieser Weltkarte sind die Fort- und Rückschritte nationaler Suchtpolitiken eingezeichnet. Dokumentiert von den ARUD Zentren für Suchtmedizin.

Menschen erzählen, warum sie nicht mehr kiffen

Als sie jünger waren, schien es ihnen noch eine grossartige Idee, ihre Tage und Nächte wegzukiffen und ihre ganze Kohle für mittelschlechtes Gras rauszuhauen. Dann passierte etwas: Der Kifferfreund war weg, oder Angstzustände waren plötzlich da – oder einfach die Erkenntnis, dass es ziemlich öde sein kann, denn ganzen Tag Rauch zu inhalieren und sich über immer gleiche schlechte Witze kaputt zu lachen. Das Trendmagazin Vice hat ein paar Leute gefragt, warum sie nicht mehr Marihuana rauchen.

Die Hanf-Legalisierung ist überfällig

Dass die Schweiz jetzt, wenn auch zaghaft, eine Legalisierung von Cannabis vorbereitet, ist überfällig. Die Kriminalisierung der Konsumenten hat offensichtlich keine abschreckende Wirkung mehr. Zudem wissen die Kiffer nicht, was für Düngemittel sie beim Rauchen mitinhalieren und wie stark der Stoff überhaupt ist, den sie zu sich nehmen. Beides ist gefährlich, beides liesse sich über eine legale Abgabe korrigieren. Beitrag im Tages Anzeiger

Fertig geraucht? Apotheken in beiden Basel unterstützen beim Rauchstopp

Im Mai 2017 startet die zweite Kampagne zur Rauchstoppberatung in Apotheken beider Basel. Die Kampagne wird, wie bereits im Vorjahr, von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft in Kooperation mit den Apotheker-Verbänden beider Basel durchgeführt. Letztes Jahr nahmen über 600 Personen eine Kurzberatung zum Rauchstopp in Anspruch. Medienmitteilung vom Gesundheitsdepartement Basel.

Jahresberichte

- Eidgenössische Kommission für Tabakprävention EKTP: Jahresbericht 2016 (pdf, 2S.)
- International Narcotics Control Board INCB: Jahresbericht 2016
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Aargau - Suchthilfe ags: Jahresbericht 2016 (pdf, 10S.)
- Integrierte Psychiatrie Winterthur: Jahresbericht 2016
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Arud Zentren für Suchtmedizin: Jahresbericht 2016

Der Einfluss von Selbstkontrolle auf den Rauchausstieg

Der Rauchausstieg ist oft mit Rückfällen verbunden. Wie ein Experiment gezeigt hat, erhöht sich die Rückfallgefahr, wenn die Selbstkontrolle zuvor erschöpft wurde. Allerdings könne die Fähigkeit zur Selbstkontrolle auch trainiert werden. Artikel auf drugcom.de

Neuer Anlauf für eine Cannabis-Entkriminalisierung

Befürworter der Cannabis-Legalisierung lancieren eine neue Initiative. Was sie aus den vergangenen Niederlagen gelernt haben. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Cannabis aus der Apotheke? Studie testet Entkriminalisierung

Cannabiskonsum ist in der Schweiz immer noch illegal. Das Anbauen von Drogenhanf mit einem hohen THC-Gehalt sowieso. Das dürfte sich im Kanton Bern bald ändern – zumindest für eine gewisse Zeit und für bestimmte Personen. Denn eines der kuriosesten wissenschaftlichen Experimente der Schweiz steht kurz vor dem Start: Wissenschaftler des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) und des klinischen Studienzentrums (CTU) der Universität Bern wollen während dreier Jahre Cannabis an notorische Kiffer verkaufen – und dabei untersuchen, wie sich ein regulierter Verkauf in der Stadt Bern auswirken würde. Der Schweizerische Nationalfonds unterstützt das Experiment. Artikel der Sonntags Zeitung, Interview mit Toni Berthel auf 20 Minuten.

Berlin: Cannabis-Studie

Cannabis ist verboten. Trotzdem sollen bis zu 25.000 Berliner in den "Genuss" des legalen Konsumierens kommen. Wissenschaftler reichten dafür nun einen entsprechenden Antrag ein. Unumstritten ist das Projekt nicht. Die in der Friedrichstraße ansässige "Forschungsinitiative Cannabiskonsum" sucht Freiwillige, die monatlich bis zu 30 Gramm Cannabis rauchen. So soll herausgefunden werden, wie gefährlich der dauerhafte Freizeitkonsum ist. Vor wenigen Tagen bat die Initiative beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) um Erlaubnis. Beitrag der Berliner Zeitung.

Ende der Nationalen Präventionsprogramme

Der Gesundheit Sorge zu tragen, ist eine Aufgabe, die uns ein Leben lang begleitet – denn Gesundheit ist nicht nur Schicksal. Sie hängt zu einem wesentlichen Teil vom eigenen Verhalten und von gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen ab. Genau hier haben die Nationalen Präventionsprogramme zu den Risikofaktoren Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung sowie das Massnahmenpaket Drogen angesetzt. Das übergeordnete Ziel der Arbeit der vergangenen acht Jahre war es, die Lebensqualität des Einzelnen zu erhalten oder zu steigern. Diese Programme werden nun von der NCD-Strategie und der Strategie Sucht abgelöst. Diverse Beiträge auf Spectra Online. Das Spectra Online "Ende der Nationalen Präventionsprogramme" (Ausgabe 116) steht zum Download bereit.

Schlaf- und Beruhigungsmittelgebrauch in der Schweizer Wohnbevölkerung

Die neusten Daten der CoRolAR-Befragung 2015 zeigen, dass 6.3% der befragten Personen ab 15 Jahren in den letzten 30 Tagen vor der Befragung mindestens einmal Schlaf- oder auch Beruhigungsmittel genommen haben, wobei der Anteil bei Frauen höher liegt als bei Männern (8.5% resp. 4.2%). Bezogen auf die Gesamtpopulation steigt der Anteil mit Einnahme (in den letzten 30 Tagen) mit dem Alter deutlich an: bei Personen unter 20 Jahren betrug der Anteil 2.0%, der Anteil bei Personen ab 75 Jahren lag bei 13.6%. Beitrag von Sucht Schweiz.

Schweiz ist neu Mitglied der UNO-Betäubungsmittelkommission

Die Schweiz ist in New York zum Mitglied der UNO-Betäubungsmittelkommission gewählt worden. Ab Januar 2018 wird die Schweiz damit vier Jahre lang in dem Gremium für Drogenpolitik mitarbeiten. Die Betäubungsmittelkommission ist das zentrale Gremium der UNO für die internationale Drogenpolitik. Kurzmeldung auf SRF.ch, Gespräch mit Ruth Dreifuss auf SRF.ch

Kanada will Anbau und Verkauf von Marihuana erlauben

Kanada will den Verkauf und den Anbau kleiner Mengen Marihuana für Erwachsene ab 18 Jahren erlauben. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat die liberale Regierung von Ministerpräsident Justin Trudeau vorgelegt. Künftig soll der Besitz von bis zu 30 Gramm Marihuana legal sein. Zugleich soll der Verkauf oder die Weitergabe dieses Rauschgifts an Jugendliche schärfer bestraft werden als bisher. Kurzbeitrag der FAZ.

Drug-Checking in Zürich: Substanz-Auswertung 2016

Das Drogeninformationszentrum DIZ der Stadt Zürich ZH hat im vergangenen Jahr 2'078 Proben von Partydrogen getestet. Kokain wurde letztes Jahr 887 Mal getestet und Amphetamine 411 Mal. Die Ergebnisse zeigen weiter, dass besonders der Anteil an extrem hoch dosierten XTC-Pillen zugenommen hat. Mitteilung von Saferparty.

Deutschland: Vorsteckkarten für Zigarettenpackungen

Zigarettenpackungen gibt es in Deutschland nur noch mit Schockfoto - die Tabakindustrie stattet die Händler deshalb mit "Vorsteckkarten" aus. So sehen unbedarfte Kunden nur noch Markenlogos. Pfiffig - aber auch legal? Die Juristen sind uneins. Artikel auf Spiegel Online.

Finanzierung in der Suchthilfe: Synthesepapier der nationalen Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS

Suchtarbeit ist eine Querschnittaufgabe, die verschiedenste gesetzliche Grundlagen tangiert und auf vielfältige – oft regionale – Versorgungs- und Organisationsmodelle abgestützt ist, entsprechend kompliziert und divers sind auch die Finanzierungsgrundlagen. Die NAS stellt in ihrem Synthesepapier (pdf, 4S.) die wichtigsten Punkte zusammen. Es werden Aspekte der Finanzierung wie die Verschiebung zur Subjektfinanzierung oder das Tarifsystem Tarmed angesprochen, aber auch die Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Schnittstellen und integrierten biopsychosozialen Behandlungen wie auch bei chronischen Suchterkrankungen thematisiert.

Regulierung von CBD im legalen Cannabis: Vorstoss im Nationalrat

Laurence Fehlmann Rielle (SP GE) fragt den Bundesrat in einer Interpellation (17.3124), ob es nicht angezeigt wäre, "gewisse Aspekte" des legalen Cannabisverkaufs zu regeln. Dies vor dem Hintergrund, dass der Verkauf von Hanf mit einem THC-Gehalt von weniger als 1 Prozent hat in der Schweiz Einzug hält.

Tabakindustrie will sich mit der Zigarette ohne Feuer retten

In westlichen Ländern sinken die Verkaufszahlen von Zigaretten. Die Industrie sucht nach neuen Produkten, die dem Rauchen nahekommen, aber weniger schädlich sein sollen. Eines davon ist die Iqos, die den Tabak nicht verbrennt, sondern nur erhitzt. Die Lungenliga ist skeptisch. Artikel der Berner Zeitung.

Deutschland: Jahrbuch Sucht 2017

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen DHS hat ihr Jahrbuch Sucht 2017 veröffentlicht, in dem sie über den Drogenkonsum der Deutschen und die Sucht nach Tabak, Alkohol und illegale Drogen informiert. Demnach trinken Bundesbürger unverändert oft Alkohol, greifen aber deutlich seltener zur klassischen Zigarette. Noch rund 920 Fertigzigaretten rauchte jeder Einwohner statistisch gesehen im vergangenen Jahr, rund 100 weniger als 2012. Verschiedene Medienmitteilungen der DHS anlässlich der Präsentation des neuen Jahrbuches, Artikel auf Zeit Online.

Europäischer Aktionsplan zur Drogenbekämpfung

Auf neue Entwicklungen bei Drogenmissbrauch und –handel will die EU-Kommission mit ihrem EU-Aktionsplan 2017-2020 (Englisch, pdf, 66S.) künftig schneller reagieren. Der Aktionsplan setzt neue Schwerpunkte, etwa bei der Überwachung neuartiger psychoaktiver Substanzen und der Nutzung neuer Kommunikationstechnologien beim Vertrieb von Drogen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben in den letzten zwei Jahrzehnten gemeinsam europäischen Ansatz für die Drogenbekämpfung entwickelt. Dieser Ansatz ist in der EU-Drogenstrategie 2013-2020 (pdf, 10S.) verankert, die mit zwei aufeinanderfolgenden, jeweils auf vier Jahre angelegten Aktionsplänen umgesetzt wird. Medienmitteilung der Kommission.

Kiffen ist riskant - Ein Heft in Leichter Sprache

Die Broschüre vermittelt die wichtigsten Informationen zum Thema "Kiffen". Diverse Themen u.a. zum Konsum, zu Wirkungen, Gefahren und Risiken, zu Abhängigkeit und Hilfeangeboten werden in der Broschüre angesprochen. Multiplikatoren können mithilfe der Broschüre lesekundige bzw. leseeingeschränkte Personen den Konsumausstieg nahebringen. Herausgegeben von der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS.

Jeder Zehnte stirbt durch Zigarettenkonsum

Jeder zehnte Todesfall weltweit ist auf das Rauchen zurückzuführen. Das ist das Ergebnis einer globalen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift The Lancet.Die Forscher warnen vor einer Expansion der Tabakindustrie. Artikel auf Zeit Online, Artikel auf Spiegel Online.

Basel erhält wohl fixe Anlaufstelle um Drogen zu testen

In Bern und Zürich ist es längst amtlich, Basel könnte nun bald folgen: Die Rede ist von einer fixen Anlaufstelle, wo Konsumenten ihre Drogen testen lassen können. Bislang bestand dieses Angebot nur in Form von mobilen Labors, welche die Suchthilfe Region Basel und der Verein Subsdance direkt zu Partybesuchern brachten. Nun soll aus dem zweijährigen Projekt, welche Ende Jahr ausläuft, eine feste Institution werden. Der Grosse Rat hat am 6. April einen entsprechenden Anzug mit grossem Mehr an die Regierung überwiesen. Beitrag der Basellandschaftlichen Zeitung.

Lübecker Memorandum zur Zukunft der Suchtkrankenversorgung

Das Lübecker Memorandum (pdf, 10S.) ist das Resultat eines Austauschs von ExpertInnen. Kern für die vorliegenden Empfehlungen sind die Ergebnisse einer Zukunftswerkstatt, die im Januar 2016 in Lübeck unter der Federführung der DG-Sucht und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Lübeck mit Finanzierung des Bundesministeriums für Gesundheit stattfand. Das Memorandum gibt die entscheidenden Impulse aus der Zukunftswerkstatt als Destillat wieder. Dargestellt werden die bedeutsamsten Themenfelder, die erarbeitet wurden, Visionen einer Verbesserung des Suchthilfesystems sowie Empfehlungen für eine Umgestaltung.

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at

Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) von atinformationen (Frühling 2017) steht zum Download bereit. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die aktuelle Revision des Tabakproduktegesetzes. Ausserdem findet sich ein Beitag über die Verbreitung von "Fake News" der Tabakindustrie durch die Schweizer Presse.

Newsletter Infoset

Der aktuelle Newsletter ist soeben erschienen. Dieser fasst die Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.

Rauchen ist riskant - Ein Heft in Leichter Sprache

Die Broschüre vermittelt die wichtigsten Informationen zum Thema "Rauchen". Diverse Themen u.a. zum Konsum, zu Wirkungen, Gefahren und Risiken, zum Passivrauchen, zu Abhängigkeit, Rauchentwöhnung und anderen Hilfeangeboten werden in der Broschüre angesprochen. Multiplikatoren können mithilfe der Broschüre lesekundige bzw. leseeingeschränkte Personen den Konsumausstieg nahebringen. Herausgegeben von der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS.

Der Konsum von elektronischen Dampferzeugnissen eDe unter Jugendlichen

Es besteht die Befürchtung, dass "elektronisches Dampfen" neue Gesundheitsrisiken mit sich bringen und vor allem Jugendliche zum Einstieg in den konventionellen Tabakkonsum verführen könne. Zugleich fehlt allerdings insbesondere im Hinblick auf Jugendliche in Deutschland eine valide Datengrundlage. Vor diesem Hintergrund hatte dieses Forschungsprojekt des Institut für Suchtforschung Frankfurt die Generierung von validem Grundlagenwissen über Prävalenzen wie Muster des Konsums von eDe unter Jugendlichen (14-24-Jahre) unter Berücksichtigung möglicher Zusammenhänge mit konventionellem Tabakkonsum mittels differenzierter Forschungszugänge zum Ziel. Kurzbericht (pdf, 3S.) mit den Resultaten.

Geldspielgesetz: Ständeratskommission möchte keine Steuerbefreiung für Lotteriegewinne über einer Million Franken

Anders als der Bundesrat und der Nationalrat möchte die Rechtskommission des Ständerats Gewinne aus Geldspielen nicht generell von der Steuer befreien. Sie hält bei der Beratung der Differenzbereinigung des Geldspielgesetzes (15.069) am Modell des Ständerats fest, wonach solche Gewinne ab einem Freibetrag von einer Million Franken weiterhin besteuert werden sollen (mit 11 zu 1 Stimme bei 1 Enthaltung). Medienmitteilung der Kommission. Infoset-Dossier zum neuen Geldspielgesetz.

Der Schulstress ist weiter verbreitet

Der Stress durch die Arbeit für die Schule ist weiter verbreitet als noch vor 16 Jahren. Bei den 15-Jährigen fühlt sich nahezu ein Drittel gestresst. Bei ihnen kommt das Rauchen häufiger vor und das Wohlbefinden von gestressten Jugendlichen ist oft beeinträchtigt. Dies sind vertiefte Ergebnisse aus der letzten nationalen Schülerstudie, welche Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit durchführte. Ein neues Faktenblatt beleuchtet den Schulstress bei Jugendlichen und zeigt die zeitliche Entwicklung. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Evidenzbasierte und wirkungsorientierte Cannabisprävention

Das hier vorgestellte Rahmenmodell einer evidenzbasierten und wirkungsorientierten Prävention beschreibt am Beispiel der Cannabisprävention die vier wichtigsten Ebenen von Projekten und Programmen der Prävention und der Gesundheitsförderung: die Ebene des fokussierten Problems, die Ebene der Einflussfaktoren, die Ebene der Zielsysteme und die Ebene der Massnahmen. Der Bericht (pdf, 66S.) der Hochschule Luzern (Martin Hafen) steht zum Download bereit.

Österreich: Rauchverbot bis 18 kommt

Das Rauchverbot für Jugendliche soll in Österreich Mitte 2018 bis zum Alter von 18 Jahren ausgedehnt werden. Die Bundesländer tragen diesen Vorschlag von Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) mit, wie der Beschluss der Jugendlandesräte bei einer Konferenz in Krems ergab. Zudem einigten sich die Referenten darauf, an der Harmonisierung der Jugendschutzbestimmungen zu arbeiten. Artikel auf praevention.at

Warum ein LSD-Trip so lang anhält und wie belanglose Musik an Bedeutung gewinnt

Ein paar Millionstel Gramm LSD reichen und die Welt ist eine andere, zumindest aus Sicht Konsumierender. Plötzlich werden scheinbar belanglose Dinge persönlich bedeutsam. Zwei Studien haben neue Erkenntnisse dazu vorgelegt, wie LSD im Gehirn wirkt. Beitrag auf drugcom.de

Einfluss des Arbeitsgedächtnisses und der Impulsivität auf die Entwicklung des Drogenkonsums

Warum werden manche Jugendliche drogenabhängig, andere nicht? Laut einer aktuellen Studie sind sie gefährdet, wenn sie ein schlechtes Arbeitsgedächtnis haben und zu impulsivem Verhalten neigen. Artikel auf drugcom.de

Hamburger Hafen: Mekka für Kokser und Dealer

Der weltweite Handel mit Kokain blüht, die Nachfrage nach der Droge in Deutschland wächst. Eine zentrale Rolle im Schmuggelgeschäft spielt der Hamburger Hafen. Ein Hintergrundbeitrag (27 Minuten) von Deutschlandradio Kultur

Bern: Vor 25 Jahren wurde der Kocherpark geschlossen

Vor 25 Jahren - am 31.März 1992 - machte die Berner Polizei der offenen Drogenszene im Kocherpark ein Ende. Süchtige mussten aufgefangen werden. Der Schadensminderung erwuchs eine wesentliche Bedeutung. Das Berner Fixerstübli - wo Fixer ungestört konsumieren dürfen - machte weltweit Schule. Beitrag auf srf.ch

Suchtstrategie Winterthur

Seit 2007 erbringt die Stadt Winterthur zusammen mit den Bezirksgemeinden Leistungen in der Prävention, Behandlung, Schadensminderung und Regulierung von Suchterkrankungen. Die neue Suchtstrategie 2017–2021 (pdf, 28S.) rückt schwer erreichbare Zielgruppen wie bildungsferne Eltern, Personen mit Migrationshintergrund, ältere Menschen und junge Erwachsene in den Vordergrund. Ausserdem sollen neue Konsumphänomene, zum Beispiel im Bereich digitale Medien, verstärkt in die Prävention und Behandlung einfliessen. Medienmitteilung der Stadt.

Schlaf- und Beruhigungsmittel in Deutschland

Das Informationspapier (pdf, 7S.) "Schlafstörungen und Schlafmittelabhängigkeit" der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen ist online erhältlich.

Hepatitis C: Fällt die 1.000-Dollar-Pille?

Es wirkt so gut wie kein anderes Mittel gegen die Leberkrankheit Hepatitis C. Doch die wenigsten können sich Sofosbuvir leisten. Nun wehren sich Ärzte gegen das Patent und haben beim Europäischen Patentamt Einspruch eingelegt. Beitrag auf Zeit Online

Massnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums: Schweiz fällt ab

Das Vereinigte Königreich besitzt die umfangreichsten Massnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums in Europa. Wie schon 2013 führt es das Ranking der «Tobacco Control Scale in Europe» an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Irland und Island. Mit nur 46 von 100 möglichen Punkten schafft es die Schweiz nur noch auf Platz 21 von 35 gelisteten Staaten. Das sind drei Plätze weniger als 2013. Im Bereich «Massnahmen gegen Tabakwerbung» erhält die Schweiz besonders schlechte Werte: lediglich zwei von dreizehn möglichen Punkten. Kein anderes Land im Rating schneidet in dieser Kategorie so schlecht ab. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at

Luzern: Institutionen im Suchtbereich prüfen Fusion

Beide kämpfen gegen Suchtmittel, beide befinden sich wegen Sparmassnahmen aber in finanziellen Nöten. Der Verein Akzent und das Sozialberatungszentrum Luzern prüfen deshalb die Zusammenlegung. Artikel der Luzerner Zeitung.

Legaler Hanf: das neue Wundermittel?

Das sogenannte legale Gras erlebt in der Schweiz momentan einen Boom. Dem Wirkstoff Cannabidiol (CBD) werden schon fast sagenhafte Kräfte nachgesagt. Vorsicht ist jedoch angebracht. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung.

Cannabis-Gesetzgebung in Europa

Die Publikation "Cannabis legislation in Europe" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle steht zum Download bereit.

Crystal Meth in der Schweiz: Die wichtigsten Fakten und ein Piloprojekt

In der Schweiz sollen nach Auskunft des EDI vor allem Neuenburg und Biel Hotspots der Crystal-Meth-Konsumenten sein. Zeit, um die wichtigsten Fragen zu Crystal Meth zu klären. Beitrag auf SRF.ch. In Neuenburg läuft ein Pilotprojekt der Polizeit und Staatsanwaltschaft: Wer erstmals erwischt wird, wird nicht mehr bestraft, sondern zur Teilnahme an einem Präventionsprogramm verpflichtet. Beitrag auf SRF.ch

InterviewpartnerInnen gesucht zum Thema «Auswirkungen der Cannabis-Prohibition»

Für eine Studie suchen die Uni Genf, Sucht Schweiz und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Zürich (ZHAW) Menschen, die persönlich Erfahrungen gesammelt haben mit den Strafbestimmungen zu Cannabis-Konsum, -Produktion und -Handel. Sei es aufgrund des Betäubungsmittelgesetzes oder etwa auch wegen der Strassenverkehrsgesetzgebung, der Post- und Zollbestimmungen usw. Die Interviews finden in einem persönlichen Treffen statt, die Anonymität der Teilnehmenden ist jederzeit gewährleistet. Interessierte melden sich bitte auf folgende E-Mailadresse: collateral@bluewin.ch

Früher war alles schlechter: Warum ist Rauchen nicht mehr cool?

Sie haben überlebt! Viele Tabakabhängige erklärten deutsche Kneipen für todgeweiht, als sich Rauchverbote in einem Bundesland nach dem anderen durchsetzten. Heute stellen wir fest: Die Kneipen leben noch. Das ist eine gute Nachricht. Eine noch bessere Nachricht: Deutschlands tödlichste Sucht hat Nachwuchsprobleme. Der Tabak-Boom der vorigen Jahrzehnte ist vorbei. Die Jugend wendet sich vom Rauchen ab. Woran liegt das? Artikel auf Spiegel Online.

Nordamerikas Cannabis-Industrie floriert weiter

Die Geschäfte mit legalem Marihuana brummen. 2016 hat das starke Wachstum in Nordamerika nach einer breit angelegten Marktstudie weiter zugelegt. Ein Ende des Booms ist demnach nicht in Sicht. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung

Kleine Geschichte des Rauchens

Welche Bedeutung der Tabakkonsum hat und was ihn dereinst ablösen könnte – ein Überblick am Beispiel der Schweiz. Artikel des Tages-Anzeigers.

Rauchstopp erleichtert Abstinenz beim Ausstieg aus Drogenkonsum

Für Drogenabhängige ist der Ausstieg aus dem Drogenkonsum keine leichte Sache. Eine aktuelle Studie hat aufgezeigt, dass sie ihre Chancen auf eine dauerhafte Abstinenz erhöhen können, wenn sie gleichzeitig auch das Zigarettenrauchen aufgeben. Beitrag auf drugcom.de

Problematischer Cannabiskonsum im Jahr 2016

5.4% der Schweizer Bevölkerung konsumieren gegenwärtig Cannabis (mindestens einmal in den letzten 6 Monaten vor der Befragung). Männer konsumieren Cannabis deutlich häufiger (7.6%) als Frauen (3.4%). Mit steigendem Alter nimmt der Cannabiskonsum stark ab. 1.1% der Schweizer Bevölkerung sind problematisch Cannabiskonsumierende. Männer sind deutlich häufiger betroffen (2.0%) als Frauen (0.3%). Die Publikation (pdf, 44S.) "Suchtmonitoring Schweiz – Themenheft zum problematischen Cannabiskonsum in der Schweiz im Jahr 2016" steht zum Download bereit.

Bahnhof Basel: Petition für einen rauchfreien Bahnhof

Über 320 UnterstützerInnen wünschen sich einen rauchfreien Bahnhof SBB und haben dafür eine Petition unterschrieben. Auch die Lungenliga beider Basel unterstützt das Anliegen. Nun muss sich die Basler Regierung um das Anliegen kümmern. Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung

Boomender Cannabis-Handel: Der König von Albanien

Über den Balkan, auf Booten und in Kleinflugzeugen liefert Albaniens Mafia Marihuana nach Westeuropa. Die Politik handelt nur auf Druck der EU und mischt teilweise selbst im Milliardengeschäft mit. Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung.

Mediennutzung in Deutschland: KIM-Studie 2016

Mit der KIM-Studie 2016 veröffentlicht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) zum elften Mal repräsentative Basisdaten zur Mediennutzung von Kindern zwischen sechs und 13 Jahren in Deutschland. Praktisch alle Familien mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren sind mit Fernseher, Handy/Smartphone, Internetzugang sowie Computer bzw. Laptop ausgestattet. Beitrag auf EU Kids Online.

Neue elektronische Medien und Suchtverhalten

Gegenstand des Gutachtens war die Sichtung und Aufbereitung des aktuellen Kenntnisstands über mögliche negative Folgen, die mit der Nutzung neuer Medien in Zusammenhang stehen. Aus dem Bericht geht hervor, dass es eine ausreichende empirische Evidenz dafür gibt, dass Internetsucht nicht nur ein existierendes Phänomen ist, sondern es auch mit teils gravierenden negativen Effekten auf die psychische und vermutlich auch physische Gesundheit in Zusammenhang steht. Weiter geht hervor, dass davon auszugehen ist, dass Internetsucht als Überbegriff aufzufassen ist und eine entsprechende feinkörnigere Bestimmung des Subtyps notwendig erscheint. Der Bericht entstand im Auftrag vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Mitteilung auf Konturen.

Fachkonferenz Geschlecht und Sucht

Vom 1.-2. März 2017 fand in der Frankfurt University of Applied Sciences die Fachkonferenz "Geschlecht und Sucht – Wie gendersensible Suchtarbeit gelingen kann" statt. Die Präsentationen zu den Referaten stehen zum Download bereit.

suchtindex.ch in neuer Form

Die Datenbank suchtindex.ch von Infodrog wurde erneuert. Nebst einer dynamischen Suche gibt es neu die Möglichkeit, eine eigene Merkliste zu erstellen und diese oder andere Suchergebnisse via Link zu teilen. Wie bisher hat es zu jedem Angebot eine kurze Beschreibung; neu sind die Standorte der Angebote mit Google Maps verknüpft. Infodrog bittet alle Einrichtungen, die im suchtindex.ch eingetragen sind, ihre Daten zu prüfen und die nötigen Aktualisierungen online vorzunehmen. www.suchtindex.ch

Ersetzen Teenager Suchtmitel mit Smartphones?

US-Teenager nehmen immer weniger Drogen und verbringen mehr Zeit am Handy. Gut denkbar, dass es da einen Zusammenhang gibt. Artikel der New York Times, Artikel der Wochenzeitung taz.

act-info - Residalc: StationäreBehandlung der Alkoholabhängigkeit

Die act-info - Residalc Statistik informiert über KlientInnen in stationären Einrichtungen, welche auf Alkohol- und Medikamentenprobleme sowie zum Teil auch auf suchtähnliches Verhalten (z.B. Essstörungen oder pathologisches Spielen) spezialisiert sind. In der Schweiz gibt es 20 spezialisierte stationäre Einrichtungen dieser Art, von denen 16 in 2015 am KlientInnenmonitoring act-info teilgenommen haben. Der Bericht für 2015 (pdf, 105S.) steht zum Download bereit.

Beschleunigte Alterung durch Amphetamine

Eine Line Crystal Meth und Müdigkeit ist wie weggeblasen. Doch die chemische Weck-Attacke hat ihren Preis. Einer aktuellen Studie zufolge beschleunigt der Konsum von Amphetaminen die Alterung der Blutgefäße, die wiederum maßgeblich das biologische Alter einer Person bestimmen. Artikel auf drugcom.de

Geldspielgesetz: Nationalrat entscheidet weder visionär noch verantwortungsbewusst

Der Nationalrat folgt dem Vorschlag des Bundes- und des Ständerats, beschliesst die Öffnung des Geldspielmarktes für Online-Geldspiele und unterstützt Netzsperren, um ausländische Anbietern vom Online-Geldspielmarkt auszuschliessen. Die Koalition zum Schutz der SpielerInnen stellt sich nicht gegen dieses neue «Swissmade-Angebot»: Netzsperren schränken die Erhältlichkeit ein und können deshalb sogar eine gewisse präventive Wirkung haben. Die Koalition stellt aber mit grossem Bedauern fest, dass das Parlament es verpasst hat, die Bedingungen für den Spielerschutz zu verbessern und ein visionäres und verantwortungsbewusstes Geldspielgesetz zu schaffen. Medienmitteilung der Koalition zum Schutz der Spielerinnen und Spieler, Artikel auf NZZ Online. (Infoset berichtete)

Snus provoziert in der Schweiz einen Konkurrenzkampf unter Tabakkonzernen

Trotz des Verbots boomt Snus in der Schweiz. Derzeit wird so viel konsumiert wie nie zuvor. Die eidgenössische Zollverwaltung registrierte 2016 alleine aus Schweden einen Import von 66 Tonnen Kau-, Rollen- und Schnupftabak. Vor zehn Jahren war es noch eine Tonne. Für den Anstieg ist Snus verantwortlich. Während die Verbote den Markt in umliegenden Ländern ausgetrocknet haben, floriert er in der Schweiz, weil die Tabakindustrie eine Gesetzeslücke ausnützt - und nun geht ein Tabakkonzern vor Gericht. Artikel auf Watson

laut & leise: Stress

Dies das Thema der Nummer 1/2017 (pdf, 20S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Wer hat welchen Stress? Stress und die Aufgaben der Suchtprävention; Jugendliche ernst nehmen, Interview mit Gianni Tiloca, Mitarbeiter der Suchtpräventionsstelle Winterthur; Alles grasklar? Kursangebote für Jugendliche; Stress lass nach! Gesundheit von Lehrpersonen; Stress und Hirndoping im Jugendalter.

SMS sollen vom Rauschtrinken abhalten

Handy-Mitteilungen ermutigen Jugendliche im Ausgang, alkoholfreie Getränke zu trinken. Das neue Programm "Mobile Coach Alkohol " schnitt bei einem Test erfolgreich ab und soll bereits im Sommer in Schulen in den Kantonen Zürich, Luzern und Zug eingeführt werden. Artikel auf 20 Minuten.

60. Sitzung der Suchtstoffkommission in Wien

Vom 13. bis 17. März 2017 tagt in Wien die internationale Suchtstoffkommission "Commission on Narcotic Drugs (CND)" mit über 1000 Experten der Vereinten Nationen. Diese beraten eine Woche lang über nationale und internationale Drogenpolitik sowie Massnahmen zu Prävention und Restriktion. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten der Deuschen Bundesregierung. www.cndapp.org

Benzodiazepine bei älteren Menschen

Klinische Studien zeigen, dass die Verschreibung von Benzodiazepinen mit steigendem Alter zunimmt und ausserhalb der anerkannten Indikationen erfolgt. Häufig ist dies unangemessen und schädlich. Die Folgen können sehr schwer sein und die Morbidität sowie Mortalität der Patienten beträchtlich erhöhen. Es bedarf grossangelegter Sensibilisierungskampagnen, um der Übermedikation in diesem Bereich, die sich zu einem realen volksgesundheitlichen Problem entwickelt hat, entgegenzuwirken. Beitrag (pdf, 4S.) im Swiss Medical Forum.

Wie das Drogenverbot Dealer zu Millionären macht

Mehr als ein halbes Jahrhundert haben die Vereinten Nationen im Kampf gegen Heroin, Kokain und Crystal Meth auf scharfe Verbote gesetzt. Nun wächst die Einsicht: Sie bringen nichts - im Gegenteil. Artikel der Sueddeutschen Zeitung.

Deutschland: Schöner qualmen auf deutschen Litfasssäulen

Unter allen EU-Ländern erlaubt einzig Deutschland Tabak-Aussenwerbung auf Plakaten und Litfasssäulen. Bundesminister Christian Schmidt (CSU) will das ändern und brachte einen Gesetzentwurf ein, der 2016 im Bundeskabinett abgesegnet wurde. Doch wichtige Teile der Union blockieren das Gesetz im Bundestag. Artikel auf Spiegel Online.

Broschüre zur Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Altenhilfe

Um den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden, sind sowohl die Suchthilfe als auch die Altenhilfe auf sensibilisierte, gut ausgebildete und engagierte Mitarbeitende angewiesen. Und mehr als das: Zwischen beiden Arbeitsfeldern ist ein Austausch notwendig. Die Fachbereiche müssen nicht einfach nur voneinander wissen, sie müssen voneinander lernen. Die Broschüre (pdf, 24S.) "Teilhabe älterer suchtkranker Menschen" wurde vom Gesamtverbands für Suchthilfe e. V. in Deutschland und weiteren Organisationen erstellt.

Produkte mit Cannabidiol (CBD): Ein Überblick

Das vorliegende Merkblatt von Swissmedic gibt einen Überblick über die verschiedenen Angebote CBD-haltiger Rohstoffe und Produkte und deren Einstufung und Verkehrsfähigkeit aufgrund der aktuellen Gesetzeslage. Es dient primär als Vollzugshilfe, um die jeweilige Zuständigkeit (Behörde) aufzuzeigen und einen einheitlichen Vollzug zu fördern. Gleichzeitig sollen mögliche Anbieter für die zu beachtenden rechtlichen Vorgaben sensibilisiert werden.

Interurbane Arbeitsgruppe Cannabis: Resultate der anonyme Online-Befragung

Die Resultate zeigen, dass die Cannabiskonsumierenden im Durchschnitt 30 Jahre alt sind und der Einstieg in den Cannabiskonsum mit ca. 16 Jahren erfolgt. Beides gilt sowohl für Männer (80 Prozent) wie auch für Frauen (20 Prozent). Die Online-Befragung, die vom 21. November bis 21. Dezember 2016 stattfand, hatte zum Ziel, die Teilnahmebereitschaft an Pilotprojekten zum regulierten Cannabisverkauf in den Städten Bern, Zürich und den Kantonen Basel-Stadt und Genf zu klären. Die Befragung zeigt, dass die Konsumierenden bereit sind, Restriktionen bei einem regulierten Cannabiserwerb in Kauf zu nehmen. Medienmitteilung der interurbanen Arbeitsgruppe, Artikel auf NZZ Online.

Stadt Basel: Weiteres Vorgehen im Cannabis-Projekt

Nach dem Vorliegen der Resultate der interurbanen Online-Umfrage zum Cannabiskonsum konkretisiert sich nun das basel-städtische Projekt. Das drei Jahre dauernde Basler Pilotprojekt wird für 150 Cannabiskonsumierende geplant, welche mit Cannabis subjektive Beschwerden im Sinne einer "Selbstmedikation" lindern. Bis der regulierte Verkauf in ausgewählten Apotheken erfolgen kann, sind jedoch noch einige formale Schritte und Ausnahmebewilligungen nötig. Zudem muss die Projektfinanzierung sichergestellt werden. Medienmitteilung vom Gesundheitsdepartement Basel, Artikel auf 20 Minuten.

Stadt Bern: Ethikkommission bewilligt Forschungsstudie zur Cannabisregulierung

Die Stadt Bern will in Zusammenarbeit mit anderen Schweizer Städten Pilotprojekte im Bereich Cannabisregulierung durchführen. Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) hat für die Stadt Bern ein detailliertes Forschungsprojekt für das Pilotprojekt Cannabisregulierung ausgearbeitet. Die Kantonale Ethikkommission Bern bewilligte nun vor kurzem das Forschungsgesuch. Als nächster Schritt bereitet das ISPM die Einreichung des Gesuchs beim Bundesamt für Gesundheit vor. Gemeinsame Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Stadt Bern und der Universität Bern, Artikel der Berner Zeitung. Weitere Infos zum Berner Cannabis-Projekt.

Basel-Stadt: Neue Website für den Jugendschutz

In drei von zehn getesteten Basler Läden wurden im Jahr 2016 Zigaretten oder Alkohol an Jugendliche im gesetzlichen Schutzalter verkauft. Um die Anzahl illegitimer Verkäufe weiter zu senken und um Festveranstalter, Verkaufs- und Servicepersonen zu unterstützen, setzt das Blaue Kreuz beider Basel im Auftrag des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt die neue Jugendschutzwebsite www.jugendschutzbasel.ch um.

Die stille Sucht der Frauen

Die Zahl der drogenabhängigen Frauen nimmt rund um den Globus zu. Frauen und Mädchen machen dem internationalen Suchtkontrollrat (INCB) zufolge ein Drittel der Suchtmittelkonsumenten weltweit aus. Unter den Menschen, die eine Suchtbehandlung bekommen, sind aber nur ein Fünftel Frauen. Das geht aus dem Jahresbericht 2016 des in Wien ansässigen INCB hervor, der unter anderem in Berlin vorgestellt wurde. Artikel auf Spiegel Online.

Drogenausstieg: Starker Wille reicht nicht

Im Verständnis vieler Menschen spielt der Wille eine wichtige Rolle, wenn es um den Ausstieg aus dem Drogenkonsum geht. Studien zum Drogenausstieg machen jedoch deutlich, dass der Wille allein nicht reicht. Vielmehr geht es darum, Strategien anzuwenden, um die Sucht auszutricksen. Artikel auf drugcom.de

Geldspielgesetz: Nationalrat stimmt für Netzsperren für Online-Geldspiele

Zum ersten Mal wird in der Schweiz eine sogenannte Netzsperre eingeführt. Der Nationalrat entschied mit grosser Mehrheit, den Zugang zu ausländischen Online-Casinos zu blockieren. Er bestätigte damit einen Beschluss des Ständerats vom letzten Jahr. Somit müssen Schweizer Internetanbieter künftig verhindern, dass ihre Kunden auf ausländische Glücksspielangebote zugreifen können. Zugleich schafft das Parlament im neuen Geldspielgesetz für Schweizer Casinos die Möglichkeit, eine Konzession für Onlinespiele zu erlangen (Online-Casinos sind zurzeit verboten). Mit der Netzsperre schütze man die legal operierenden Anbieter vor der Unterwanderung des Marktes durch verbotene ausländische Angebote, erklärten die Befürworter während der Debatte. Begründet wurde die Sperre auch mit einem verbesserten Spielerschutz. Ratsprotokoll der Debatte, Artikel auf NZZ Online. (Infoset berichtete)

Von der Heroinabhängigkeit zum Alkoholproblem

Methadonprogramme und Langzeittherapien mit anderen Opioiden sind erfolgreich. Heroinabhängige konsumieren nachweislich weniger Heroin oder Kokain und zu Therapiebeginn auch weniger Alkohol. Dennoch hat der Alkoholkonsum dieser Patienten seit den 1990-er Jahren deutlich zugenommen. Dies belegt eine Langzeituntersuchung der PUK und der Universität Zürich. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Universität Zürich, Beitrag auf SRF.ch

Riskantes Trinken vor dem Ausgang weit verbreitet

Das Trinken vor dem Ausgang ist unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen weit verbreitet. Sucht Schweiz untersuchte in verschiedenen Forschungsarbeiten unterschiedliche Facetten des Phänomens. Ein Fazit: Das so genannte Vorglühen verleitet dazu, an einem Abend fast doppelt so viel zu trinken – mit entsprechenden Risiken. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Erklärvideo für Flüchtlinge: Gefahren durch Alkoholkonsum

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e. V. (HLS) hat im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) ein Erklärvideo für Flüchtlinge entwickelt. Es thematisiert Gefährdungen durch Alkoholkonsum bei Geflüchteten und ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Tigrinya (Amtssprache in Eritrea) auf der Homepage der HLS verfügbar.

Alkohol kostet Deutschland rund 58 Milliarden Euro im Jahr

Das tägliche, angeblich gesundheitsfördernde Glas Rotwein ist verlockend. Doch die gesellschaftlich akzeptierte Droge Alkohol kostet Deutschland rund 58 Milliarden Euro im Jahr, zeigt eine Berechnung des Wirtschaftswissenschaftlers Tobias Effertz. Betroffen seien alle Altersgruppen, vor allem auch Senioren. Artikel auf Deutschlandradio Kultur.

Jugendumfrage: Kiffen, Rauchen und Drogenkonsum gelten als uncool

Der Konsum von Suchtmitteln, mit der Ausnahme von Alkohol, gilt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen als uncool. Das ist das Resultat der gewichteten 20-Minuten-Jugendumfrage, an der über 19'000 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren teilgenommen haben. Artikel auf 20 Minuten.

Der Basler Bahnhof soll rauchfrei werden

Einen rauchfreien Basler Bahnhof SBB fordert eine Petition auf der Plattform petitio.ch. Die Lungenliga findet den Vorschlag sinnvoll. Weniger begeistert dagegen sind die SBB, denen der Bahnhof gehört. Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung.

Tabaksteuer: Der Bundesrat verliert ein wichtiges Mittel der Tabakprävention

Der Ständerat hat am Dienstag eine Revision des Tabaksteuergesetzes unter Dach und Fach gebracht. Die Tabaksteuer wird damit allerdings nicht erhöht. Hingegen wird die höhere Besteuerung von Wasserpfeifentabak im Gesetz verankert. Die Krebsliga Schweiz, die Lungenliga Schweiz, die Schweizerische Herzstiftung, Sucht Schweiz und die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz sind enttäuscht vom Entscheid des Ständerates, dem Bundesrat keine neue Kompetenz zur Erhöhung der Tabaksteuer übertragen zu wollen. Medienmitteilung auf den Seiten von Sucht Schweiz, Artikel der Aargauer Zeitung. (Infoset berichtete)

Drugnet Europe

Die Ausgabe 97 des Newsletters 'Drugnet Europe' der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich.

Hohes Verletzungsrisiko im Alltag durch Alkohol

Der Alltag steckt voller Gefahren. Auf dem Fahrrad, beim Treppensteigen oder anderen alltäglichen Dingen können Unfälle passieren. Zum Glück passiert meist nichts. Doch unter dem Einfluss von Alkohol steigt das Risiko für Verletzungen, wie zwei aktuelle Studien belegen. Artikel auf drugcom

Fachtagung Suchthilfe und Polizei SuPo: Ausschreibung Workshops

Die diesjährige Fachtagung der Arbeitsgruppe SuPo widmet sich unter dem Motto «Aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der Zusammenarbeit» in drei thematischen Blöcken der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Polizei. Um zu gewährleisten, dass die Fachtagung 2017 den Bedürfnissen von PraktikerInnen entspricht, sind Fachpersonen aufgerufen, Vorschläge für von Teilnehmenden organisierte und durchgeführte Workshops einzureichen. Weitere Infos auf den Seiten von Infodrog.

Polizei fordert Schnelltests für den Nachweis von Cannabiskonsum

Der Besitz von Cannabis ist legal, wenn der Wert des berauschenden Stoffes THC unter einem Prozent liegt. Seit dem letzten Sommer verkaufen immer mehr Shops in der Schweiz das enstprechende CBD-Gras. Jedoch gestaltet es sich für die Polizei schwierig, diesen legalen Hanf von illegalem Gras zu unterscheiden. Nun fordert die Polizei Schnelltests. Artikel auf 20 Minuten.

Deutschland: Die Politik trinkt mit, statt zu regulieren - Ein Blick hinter die Kulissen

Diese Reportage blickt hinter die Kulissen bei den aktuellen Verhandlungen zwischen Gesundheitsexperten und den zuständigen Bundesministerien um schärfere Regelungen beim Alkohol, beleuchtet die Einflüsse der Alkohol-Lobby und zeigt am Beispiel Schweden, wie es auch gehen könnte. Dort ist Alkohol deutlich teurer, Hochprozentiges nur in speziellen Läden zu bekommen und Werbung stärker eingeschränkt. Ergebnis: Die Schweden trinken deutlich weniger. Eine Sendung des ZDF. Ein Artikel auf detektor.fm beschäftigt sich mit demselben Thema.

Uruguay: Schiedsgericht stützt Gesetze gegen das Rauchen

Das Recht auf Gesundheit beinhaltet das Recht auf Zugang zu gesundheitlichen Dienstleistungen und den Schutz gegen Verletzungen der körperlichen und psychischen Integrität. Auch die Schweiz hat unter anderem aufgrund von Art. 12 des UNO-Pakts I die Verpflichtung, das Menschenrecht auf Gesundheit zu respektieren, zu schützen und zu fördern. Hingegen ist umstritten, ob und inwiefern die staatlichen Verpflichtungen zum Schutz des Rechts auf Gesundheit wichtiger sind als jene zum Schutz der Eigentumsrechte wirtschaftlicher Akteure. Diese Frage stellte sich nun auch in einem Schiedsgerichtverfahren, das der in der Schweiz ansässige Tabakkonzern Philip Morris gegen Uruguay angestrebt hatte. Mitteilung des Schweizerischen Kompetenzzentrum für Menschenrecht SKMR.

Niederlande: Cannabis könnte bald auch grossflächig angebaut werden

In den Niederlanden wurde ein neues Gesetz von der zweiten Kammer des Parlaments verabschiedet, was den Anbau von Cannabis auch im großen Stil erlauben würde. Das Gesetz muss noch von der ersten Kammer bestätigt werden. Beitrag auf welt.de, Beitrag der NOS (holländisch).

Merkblatt zur Tabaksteuerpflicht von Cannabisprodukten

Diesess Merkblatt (pdf, 3S.) der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV bezieht sich einzig auf Cannabisprodukte mit einem THC-Gehalt von unter einem Prozent. Nach Art. 4 des Bundesgesetzes über die Tabaksteuer unterliegen Ersatzprodukte der Tabaksteuer. Ersatzprodukte sind nach Art. 3 Abs. 1 der Tabaksteuerverordnung Erzeugnisse, die nicht oder nur teilweise aus Tabak bestehen, aber wie Tabak oder Tabakfabrikate verwendet werden, auch wenn sie für den Verbrauch nicht angezündet werden müssen. Sie werden besteuert, wie die Produkte, die sie ersetzen.

Drug Checking in Basel

Der Stadt- und Landkanton haben die Suchthilfe beauftragt, für die Jahre 2016 und 2017 vier bis sechs Präventionseinsätze pro Jahr an Partys und Festivals durchzuführen. Sie unterstützen das Präventionsprojekt «Safer Dance Basel» mit 10 000 Franken. Die Kosten für die Drogenchecks werden von der Stiftung für Drogenarbeit übernommen. Jungpolitiker von Links bis Rechts begrüssen das Angebot. Während aber Konsumenten in Zürich und Bern bei fixen Drogeninformationszentren ihren Stoff testen lassen können, muss Basel die mobilen Labors mieten. Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung.

Cannabis – Rausch und Medizin

Die USA vor dem grossen Cannabisrausch und der Staat Colorado als Vorreiter. Die Legalisierung von Cannabis sowohl für medizinische Zwecke als auch für den Genuss scheint in den USA unaufhaltsam zu sein. Die Industrie boomt, es winkt ein Milliardenmarkt. Doku von NZZ-Format (30 Minuten).

Krieg gegen Drogen: Menschenrechtsbericht zu den Philippinen

Tausende Tote im blutigen Krieg gegen die Drogen, eine durch Morde und Kriminalisierung bedrohte Zivilgesellschaft und ein Klima fast absoluter Straffreiheit zeichnen die Menschenrechtslage in den Philippinen aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht (pdf, 40S.), den das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen (AMP) vorgelegt hat. Medienmitteilung des Bündnisses.

Online-Glücksspiel trotz Verbot

Falls in der Schweiz das neue Geldspielgesetz in Kraft tritt, dürfen Schweizer Casinos ihre Dienste schon bald online anbieten. Doch im Internet hat sich die ausländische Konkurrenz illegalerweise längst etabliert, wie ein Beispiel aus der Romandie zeigt. Beitrag (2 Minuten) in der Tagesschau auf SRF. Die Rechtskommission des Nationalrates hat es vor kurzem auch abgelehnt, dass Ausländische Internetportale mit Geldspielen in der Schweiz blockiert werden sollen (Infoset berichtete).

Beeinflusst Cannabis die Lebensqualität?

Wer Cannabis konsumiert, tut dies vermutlich, um sich besser zu fühlen. Aber kann Cannabis auch die Lebensqualität verbessern? Ein Forschungsteam aus den USA hat sich dieser Frage angenommen und stellt die Vermutung auf, dass ein geringer Cannabiskonsum kaum Einfluss auf die Lebensqualität hat. Artikel auf Drugcom.de

Rauschtrinken bei Jugendlichen von Eltern beeinflusst

Eine Langzeitstudie zeigt, dass das Trinkverhalten der Eltern das der Kinder stark prägt – und zwar bis ins Erwachsenenalter. Der grosse Einfluss der Eltern überrascht die Forscher. Artikel in der FAZ. Zum Forschungsbericht (pdf, 25S.) "Rauschtrinken im frühen Erwachsenenalter: 9-Jahres-Follow-up-Befragung einer Kohorte von ehemaligen Siebtklässlern" des Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel. Zum Bericht (pdf, 28S.) "Jugendliche und Alkohol. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Eltern" der forsa Gesellschaft.

Hepatitis C – billige Medikamente aus Indien

Hepatitis-C-Medikamente sind in der Schweiz sehr teuer und wegen Einschränkungen durch das Bundesamt für Gesundheit BAG nur bestimmten Patientengruppen vorbehalten. Deshalb kaufen immer mehr Betroffene günstige Lizenzprodukte aus dem Ausland. Neu vergütet eine Krankenkasse ihren Versicherten einen grossen Teil der Kosten für Medikamente aus Indien. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Schweizer Hepatitis Strategie, Beitrag auf Echo der Zeit.

Hirndoping: Wenn das Hirn auf Hochtouren läuft

Egal ob legal, illegal oder verschreibungspflichtig, pflanzlich oder chemisch: Pillen und Pülverchen, welche die Hirnleistung optimieren sollen, passen perfekt in unsere Leistungsgesellschaft. Themenschwerpunkt der Radiosendung Input auf SRF3.

Schweizer Suchtpanorama 2017

Das Schweizer Suchtpanorama 2017 (pdf, 28S.) von Sucht Schweiz gibt einen Überblick über die Situation und die aktuellen Entwicklungen und wirft kritische Fragen zum Thema Sucht, Suchtmittel und Suchtpolitik auf. Eine der zentralen Fragen lautet, wer in der Suchtpolitik welche Verantwortung trägt und hinterfragt damit auch die Rolle des Staates und der Wirtschaft. Beitrag in der Tagesschau, Artikel des Tages Anzeiger, Artikel der Neuen Luzerner Zeitung.

Drogenprävention in Zürich: Der Blick des Todes von 1969

Inmitten der 68er-Unruhen startet die Stadtpolizei Zürich ihre erste Anti-Drogen-Kampagne. Doch es gibt ein Problem: Statt abzuschrecken, sorgt das Bild einer todgeweihten Frau für Begeisterung. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung.

Deutschland: Drogenbeauftragte will Verbot der Tabakaussenwerbung

Aussenwerbung für Tabakprodukte soll nach dem Willen der Drogenbeauftragten Marlene Mortler noch vor der Bundestagswahl im September verboten werden. Aber der Widerstand der Tabaklobby und mancher Politiker ist gross. Artikel auf Spiegel Online, Artikel auf Zeit Online.

Jugendschutz

Das aktuelle Infoblatt (pdf, 3S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich zum Thema Jugendschutz steht zum Download bereit.

ZürcherInnen stimmen deutlich für die SIP

Für die Befürworter ist er eine Erfolgsgeschichte, für die Gegner eine «Mogelpackung» und eine «paternalistische Verhaltenspolizei»: der Sicherheitsdienst SIP, kurz für Sicherheit, Intervention und Prävention. Am Wahlwochenende haben die Stadtzürcher über eine neue gesetzliche Grundlage für den Ordnungsdienst abgestimmt. Die Befürworter konnten sich klar durchsetzen. 79,4 Prozent der Stadtzürcher Stimmenden haben Ja zur SIP gesagt. Artikel auf tagi.ch

Warnbilder auf Zigarettenschachteln: Show- oder Schockeffekt?

Seit Mai vergangenen Jahres sind Schockbilder auf Zigarettenschachteln in Deutschland Pflicht. Ist der Verkauf deswegen seitdem gesunken? Die Antwort ist nicht leicht, weil sich die Einführung der Schockbilder mit parallelen Entwicklungen überlagert. Artikel auf Spiegel Online.

Crystal Meth: Gründe für den Ausstieg aus dem Konsum

In einer US-amerikanischen Studie wurde untersucht, welche Gründe Crystal-Konsumierende für den Ausstieg aus dem Konsum nennen. Demnach bringen vor allem schwerwiegende gesundheitliche Folgen die Risiken des Crystal-Konsums ins Bewusstsein. Beitrag auf drugcom.de

Ambulante Suchthilfe - Ergebnisse der Institutionsbefragung 2016

Die im act-info-Netzwerk integrierte SAMBAD-Statistik umfasst alle Beratungsstellen, die psychosoziale Hilfe in Bezug auf substanzgebundene oder andere Suchtprobleme anbieten. Im Jahr 2015 wurden 183 Beratungsstellen gezählt, die tätig waren und den Einschlusskriterien entsprachen. Gegenüber dem Vorjahr (194 identifizierte Stellen) lässt sich eine Abnahme der Anzahl der Beratungsstellen feststellen. Es kann sich dabei um den Zusammenschluss von Stellen oder um die Beendigung der Beratungstätigkeit in suchtbezogenen Fragen handeln. Der SAMBAD Bericht (pdf, 13S.) steht zum Download bereit.

Kokainkonsumierende für wissenschaftliche Studie gesucht

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Kokainkonsums Teilnehmende, die regelmässig Kokain konsumieren. Teilnehmende sollten zwischen 18 und 50 Jahre alt sein. Weitere Infos

E-Zigaretten: Weniger schädlich als die Tabakzigarette?

«Electronic nicotine delivery devices» (ENDS) sind populär geworden, obwohl weder ihr Nutzen noch ihre Schädlichkeit geklärt sind. Die Argumentation der relativen Schadensreduktion verglichen mit der Tabakzigarette ist aufgrund des toxischen Aerosols, das jahrelang mit unbekannten Folgen inhaliert wird, gemäss den Autoren nicht gerechtfertigt. Artikel (pdf, 8S.) im Swiss Medical Forum. Beachten Sie auch das Editorial (pdf, 2S.) von Jacques Cornuz in derselben Ausgabe. Er weist darauf hin, dass E-Zigaretten im Vergleich zu Tabakprodukten zunächst einmal eindeutig weniger schädlich sind. Dies sollte seiner Meinung nach den rauchenden Patienten auch mitgeteilt werden.

Codein- oder Schmerzmittelkonsumenten für wissenschaftliche Studie gesucht

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Opiatkonsums TeilnehmerInnen, die aktuell oder seit min. 6 Monaten opiathaltige Schmerzmittel oder Codein länger oder in höherer Dosierung konsumieren als vom Arzt verordnet bzw. die nicht ärztlich verordnet wurden. Die StudienteilnehmerInnen sollten zw. 18 -­‐ 65 Jahren alt sein und neben medizinischen Opiaten keine oder nur wenig andere Substanzen konsumieren. Weitere Infos

Heroingestützte Behandlung in der Schweiz

Der vorliegende Bericht (pdf, 20S.) präsentiert die Resultate der Erhebung im Jahr 2015 des Monitorings der heroingestützten Behandlung (HeGeBe-Monitoring) in der Schweiz. Für das Jahr 2015 wurden 156 Eintritte und 145 Austritte registriert. Bei den Eintritten handelt es sich um 101 Ersteintritte (56.8%), 24 Wiedereintritte in dieselbe Institution (28.4%) und zwölf Eintritte aufgrund eines Übertrittes (8.4%) aus einer anderen HeGeBe-Stelle.

Unter Schülern: "Drogenkonsum nimmt ständig zu- und ab"

Für den Jugendbereich insgesamt würde der Drogenkonsum in Deutschland seit Jahren leicht absinken, sagte der Suchtforscher Michael Klein in einem Interview mit Deutschlandfunk DLF. Trotzdem sei es ein Problem von Relevanz. "Wir kennen verschiedene Konsummotive." Das sei im Jugendalter zum Beispiel Neugier, aber auch Eskapismus. Artikel des DLF.

Vor 25 Jahren wurde der Platzspitz geschlossen

Von 1986 bis 1992 herrschte Ausnahmezustand in Zürich: Täglich tummelten sich bis zu 3000 Fixer auf dem Platzspitz. Die Räumung war ein Misserfolg, weil die Szene sich einfach verlagerte. Erst später setzte sich eine liberalere Drogenpolitik durch. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung, Beitrag und Interview mit Thilo Beck auf SRF.ch

Uneinheitliche Umsetzung des Ordnungsbussenverfahrens für Cannabiskonsum

Seit dem 1. Oktober 2013 sollte der Cannabiskonsum und -besitz bis zu 10 Gramm durch Erwachsene (BetmG Art. 28b) nicht mehr mit einer Verzeigung geahndet, sondern mit einer Ordnungsbusse bestraft werden. Damit wollte der Gesetzgeber die Grundlage für die Gleichbehandlung aller Cannabiskonsumierenden in der Schweiz schaffen und die Kosten für Verwaltung und Justiz reduzieren. Sucht Schweiz hat in einer neuen Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit erstmals untersucht, ob diese Ziele erreicht wurden. Die Analyse hat grosse Unterschiede im Vollzug zu Tage gefördert. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Österreich: Drogenbericht 2016

Erstmals seit Jahren gibt es in Österreich wieder einen Anstieg bei den Drogentoten. Im Berichtszeitraum 2015 starben insgesamt 153 Menschen aufgrund von akuten Intoxikationen ("Überdosierung") nach dem Konsum von Suchtmitteln. Im Jahr zuvor waren es 122 Menschen. Bei den meisten dieser Fälle waren Opioide (Heroin bzw. suchtgifthaltige Medikamente) im Spiel. Doch auch unerwartet hoch dosierte Ecstasy Tabletten haben 2015 zu einigen Todesfällen geführt. Positiv ist die Tatsache, dass die Zahl der Einsteiger/innen (15- bis 24-Jährige) in den risikoreichen Opioidkonsum weiter rückläufig ist. Das geht aus dem aktuellen Drogenbericht (pdf, 291S.) der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) hervor. Medienmitteilung vom Institut Suchtprävention in Linz.

Bericht zur Alkoholpolitik in den europäischen Ländern

Die Publikation "European Report on Alcohol Policy. A Review" der European Alcohol Policy Alliance Eurocare steht zum Download bereit

Ist Kiffen total normal?

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge - sagt die Forschung. Aber was genau bedeutet das? Greift womöglich eine Mehrheit zum Joint? Tatsächlich liegen die meisten jungen Menschen weit daneben, wenn sie den Cannabiskonsum Gleichaltriger einschätzen sollen. Fehleinschätzungen haben allerdings Auswirkungen auf den eigenen Konsum. Artikel auf drugcom.de

Neuer Webauftritt von Infoset

Der Relaunch von Infoset hat einiges an Neuigkeiten zu bieten. Die Internetseite ist neu in einem responsiven Design gestaltet. Damit können Sie Infoset bequem auch auf Ihrem Smartphone oder auf einem Tablet nutzen. Neu finden Sie auf Infoset einen umfassenden Stellenanzeiger für den Suchtbereich. Weiter können Sie über Infoset direkt im suchtindex.ch nach Angeboten der Schweizer Suchthilfe suchen. Last but not least hat Infoset auch eine angepasste Seitenstruktur und wurde die Navigation leicht angepasst. Dabei haben wir grossen Wert darauf gelegt, dass die Änderungen der gewohnten Infoset-Logik folgen, damit Sie wie gewohnt mit Infoset weiterarbeiten können. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Prävention von Drogentodesfällen - Fakten, Zahlen und Beispiele aus der Praxis

Die Broschüre (pdf, 74S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum Download bereit. Die aktualiserte Broschüre wurde um weitere Beiträge zu Drugchecking, Drogenkonsumräumen sowie zu Naloxon-Take-Home-Programmen ergänzt.

Cannabiskonsum steigert das Risiko einer Schizophrenie

Das Universitätsspital Lausanne (CHUV) zeigt, dass das Risiko einer Schizophrenie durch Cannabiskonsum um 37% steigt. Nicht untersucht wurde die Rolle der Häufigkeit des Konsums, des THC-Gehalts, des Alters der Konsumierenden, der Konsumform oder des Mischkonsums. Bisherige Studien deuten aber darauf hin, dass der THC-Gehalt eine Rolle in der Entwicklung dieser Krankheit spielt. Medienmitteilung des CHUV, Artikel im Molecular Psychatry, Artikel auf 20 Minuten.

Vor 25 Jahren wurde der Platzspitz geräumt

Ein Vierteljahrhundert ist seit der Räumung der offenen Drogenszene auf dem Zürcher Platzspitz vergangen. Die Erinnerung an den damals international bekannten und berüchtigten "Needle Park" verblasst langsam. Artikel der Luzerner Zeitung.

Hirnforschung: Eine Prise LSD entscheidet

Forschende der Uni Zürich haben herausgefunden, wie das Halluzinogen LSD das Gehirn dazu bringt, bestimmten Dingen und Erlebnissen mehr Relevanz beizumessen als normalerweise. Die Erkenntnis könnte auch helfen, psychische Krankheiten besser zu verstehen. Artikel der NZZ, Medienmitteilung der Universität Zürich.

Szene Deutschland - Unter Junkies

Jeder Zweite der jährlich etwa 1000 Drogentoten in Deutschland stirbt an Heroin. Seit einigen Jahren ist die Droge jedoch aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Warum eigentlich? Der Film begibt sich auf Spurensuche. Wie leben und denken diese Menschen? Wie sind sie in diese Situation geraten? Host Sascha Bisley taucht in der Doku "Szene Deutschland" in diese Milieus ein und macht sich selbst ein Bild. Mit seinem ganz persönlichen Blick begegnet er seinen Gesprächspartner – ohne Berührungsängste und vor allem ohne Vorurteile. Dokumentation des ZDF (44 Min.).

Cannabis stört die Hirnentwicklung Jugendlicher

Jugendliche befinden sich in einer wichtigen Phase ihrer Entwicklung. Vieles ändert sich. Auch im Gehirn bilden sich neue Strukturen, an denen das körpereigene Endocannabinoid-System beteiligt ist. Kiffen Jugendliche, so scheint der Cannabiswirkstoff THC ungünstig in die Entwicklung des Gehirns einzugreifen. Zwar ist noch nicht vollständig geklärt, ob THC tatsächlich ursächlich zu diesen Veränderungen beiträgt. Versuche an Tieren legen diesen Schluss aber nahe. Artikel auf drugcom.de

Deutschland: Der neue Kerndatensatz KDS 3.0

Seit dem 1. Januar 2017 gilt bundesweit der komplett überarbeitete "Deutsche Kerndatensatz zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe (KDS)". Der Kerndatensatz ist das Instrument zur einheitlichen Datenerhebung in Einrichtungen der ambulanten und stationären Suchthilfe. Nach zehnjähriger Laufzeit seines Vorgängers hat der DHS-Vorstand nunmehr diesen neuen Erhebungsstandard veröffentlicht. Diverse Artikel zum KDS 3.0 auf den Seiten von Konturen.

Die konventionelle Zigarette hat keine Zukunft mehr

Viele Raucher versuchen mit E-Zigaretten, von ihrem Laster wegzukommen. Ein Gespräch mit dem Frankfurter Suchtforscher Heino Stöver über Sinn und Unsinn des Dampfens. Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Solina in Spiez: Im Pflegeheim statt auf der Gasse

Das Pflegeheim Solina in Spiez bietet als eine der wenigen Institutionen älteren Drogenabhängigen ein Zuhause, wenn sie nicht mehr alleine zurechtkommen. Nicht immer verläuft das Zusammenleben mit den anderen Bewohnern problemlos. Artikel der Berner Zeitung.

Alkoholprävention: Partnerschaften mit der Alkoholindustrie zeigen keine Evidenz

Der Beitrag (pdf, 16S.) "Community Alcohol Partnerships with the alcohol industry: what is their purpose and are they effective in reducing alcohol harms?" aus dem Journal of Public Health steht zum Download bereit. Mitteilung der EUCAM.

Drogenmärkte: Übersicht der EU-Politik

Die Publikation "Drug supply reduction: an overview of EU policies and measures" ist auf den Seiten der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD erhältlich.

Bis zu 8-fach erhöhtes Herzinfarktrisiko durch Rauchen

RaucherInnen sterben früher. Das ist bekannt. Neben Krebserkrankungen gelten Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigste Todesursache. Eine aktuelle Studie hat nun herausgefunden, dass sich vor allem Erwachsene unter 50 Jahren einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt aussetzen, wenn sie rauchen. Artikel auf drugcom.de

Deutschland: Cannabis vom Arzt wird legal

In Deutschland wird es künftig einfacher sein, die Droge Cannabis medizinisch zu verwenden. Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen aller Fraktionen einem Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe zugestimmt, das die legale Abgabe von Cannabisprodukten als Heilmittel und den dafür notwendigen Anbau der Hanfpflanze regelt. Artikel der NZZ. Aber wie gut und sicher wirkt die Droge eigentlich bei den Kranken? Artikel der FAZ.

Wie weiter in der Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten?

Über 100 Personen stellten sich an der 14. Tagung der Kantonalen Alkohol-Aktionspläne, kurz KAP, die Frage: «Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten: Wie weiter?» Dabei standen die Diskussion der aktuellen alkoholpolitischen Handlungsspielräume und ein Rückblick auf das Nationale Programm Alkohol im Vordergrund. Artikel auf Spectra Online.

Drug Checking in Zürich: Die Vermessung des Rausches

Extrem hoch dosierte Drogen sind eine wachsende Gefahr. In Zürich können Konsumenten die Stoffe legal und gratis testen lassen. Artikel der deutschen Tageszeitung taz.

Argumentarium gegen die Mythen der Tabakindustrie

Das Playbook ist ein leicht zugängliches Online-Tool, das vielen der von der Tabakindustrie verbreiteten Mythen entgegenwirken soll, die oft als Fakten dargestellt werden. Es soll für die Politik und die Allgemeinheit die Fakten über den Tabakkonsum zusammenstellen. Medienmitteilung der WHO, https://tobaccoplaybook.net

Lust statt Frust beim Reden über Alkohol

Übermässiger Alkoholkonsum verursacht viel Leid und hohe Kosten. Je früher Alkoholprobleme erkannt werden, umso einfacher kann süchtig machendes Verhalten verändert werden. Ärztinnen und Ärzte leisten einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung, wenn sie ihre Patientinnen und Patienten auf den Alkoholkonsum ansprechen. Doch das will gelernt sein! Artikel auf Spectra Online.

Neuenburg setzt bei Crystal Meth auf Prävention statt Repression

Drogenkonsumenten müssen in Neuenburg keine Geldstrafe mehr bezahlen. Das Präventionsprogramm mit dem Namen "WarningMeth" richtet sich an alle Konsumenten von Crystal Meth oder Thai-Pillen, die ab jetzt von der Polizei erwischt werden. Diese Konsumenten können einer Strafe entgehen, wenn sie sich für vier persönliche Sitzungen mit der Organisation Sucht Neuenburg verpflichten. Artikel der Aargauer Zeitung, Artikel auf 20 Minuten.

Jugendschutzplattform der Kantone Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri und Zug

Die Jugendschutzbestimmungen verbieten den Verkauf von Bier und Wein sowie Spirituosen an Jugendliche und junge Erwachsene. In der Praxis wird dieses Verbot jedoch oft nicht eingehalten. Die Onlineplattform www.jugendschutz-zentral.ch unterstützt Betriebe und Veranstalter bei der Durchsetzung des Jugendschutzes.

Warum Rauchen den Planeten gefährdet

Alle Tabakfelder der Welt nebeneinander gereiht bilden eine Fläche grösser als die Schweiz. Eine Fläche, auf der die Böden auslaugen, sich mit Chemikalien vollsaugen - und nach und nach erodieren. Um eine Tonne Rohtabak zu erzeugen, werden knapp 3000 Kubikmeter Wasser benötigt. Das ist mehr als doppelt so viel wie beim Mais. Nicht weniger gierig ist das Nachtschattengewächs bei den Nährstoffen. Artikel der Sueddeutschen Zeitung.

Auf zu «spannenden Räubergeschichten» im Casino

Für das neue Schweizer Geldspielgesetz läuft ein massives Lobbying. Dazu passt eine Einladung für einen «Pokerabend unter Frauen» an Nationalrätinnen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Schlafmittel und Wachmacher: Sucht auf Rezept

Immer mehr Deutsche nehmen Tabletten, um alltägliche Probleme in den Griff zu bekommen: Schlafmittel, um besser ein- oder durchzuschlafen, Wachmacher, um leistungsfähiger zu sein. Allein von Schlaf- und Beruhigungsmitteln sind bis zu anderthalb Millionen Deutsche abhängig. Knapp zwei Millionen Deutsche insgesamt haben schon einmal verschreibungspflichtige Medikamente genutzt, um bei der Arbeit mehr Leistung zu bringen oder um Stress abzubauen. Fernsehbeitrag des Norddeutschen Rundfunks (45 Min.).

Integration der EAV in die EZV

Am 7. September 2011 beschloss der Bundesrat, die Eidgenössische Alkoholverwaltung EAV im Rahmen der Revision des Alkoholgesetzes in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) zu überführen. Die Nachfolgeorganisation der EAV heisst Abteilung Alkohol und Tabak (AAT). Die AAT wird Anfang 2018 ins Leben gerufen und ihren Sitz in Delsberg (Jura) haben, an der Rue de la Régie 18. Weitere Infos auf den Seiten der EAV.

So lernen Jugendliche im Jugendzentrum Badhüsli das gepflegte Trinken

Politiker diskutieren momentan darüber, ob ein Alkoholverbot in Jugendzentren sinnvoll ist oder nicht. Wenn man junge Erwachsene und Jugendarbeiter fragt, ist klar: Verbote bringen nichts, höchstens Jugendliche zum Saufen. Artikel der Tages Woche.

Alkoholmarketing im Internet: Jugendschutz ist wenig wirksam

Werbung wirkt, insbesondere bei jungen Menschen. Aus einer Reihe von Forschungsarbeiten ist bekannt, dass ein Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und dem Alter des Erstkonsums sowie der konsumierten Menge besteht. Und dieser Zusammenhang tritt deutlich stärker zutage, wenn die "klassische Werbung" mit Online-Werbung kombiniert wird. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Was Rauchen die Weltwirtschaft kostet

Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Wirtschaft. Eine Billion Franken kostet der Tabakkonsum die Weltwirtschaft pro Jahr, wie aus einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Nationalen Krebsinstitut der USA hervorgeht. Medienmitteilung der WHO, Artikel der NZZ, Artikel der FAZ, Artikel der Luzerner Zeitung.

Legales Cannabis in der Schweiz

Seit kurzem kann man in Läden in der Schweiz legal Cannabis kaufen (THC unter 1%). Der Hype ist riesig. Doch was taugt das Gras, und wer baut es an? Artikel der Wochenzeitung WOZ.

Cannabiskonsumierende haben schlechtere Hochschulabschlüsse

Wie verträgt sich das Kiffen mit dem Studium? Laut einer Studie aus den USA eher nicht so gut. Einschränkend muss erwähnt werden, dass die Studie aus methodischen Gründen keine Aussage darüber machen kann, ob der Cannabiskonsum ursächlich zu schlechteren Noten geführt hat. Nach Meinung des Forschungsteams sei dieser Zusammenhang aber naheliegend, da frühere Studien gezeigt hätten, dass Cannabis die kognitive Leistungsfähigkeit mindert. Artikel auf Drugcom.de

Geldspielgesetz: Rechtskommission schiesst IP-Blocking ab

Die Rechtkommission des Nationalrats (RK-N) hat sich am 13. Januar 2017 gegen das IP-Blocking entschieden. Und damit für eine unkontrollierte Öffnung des Online-Geldspielmarkts. Die Folgen wird ein Schwarzmarkt sein, der zwar nicht toleriert ist, gegen den aber mit rechtlichen Mitteln nicht vorgegangen werden kann. Für den Spielerschutz ist diese Entscheidung verheerend: Im illegalen Markt sind die Angebote nicht regulier- und kontrollierbar, und die Spieler sind den Raffinessen der Anbieter von Online-Geldspielen schutzlos ausgeliefert. Medienmitteilung (pdf, 1S.) des Fachverbands Sucht, Artikel der NZZ.

Aargau: In über 600 Beizen darf geraucht werden

Der Aargau zählt zu den liberalsten Kantonen, was das Rauchen anbelangt. Das schlägt sich in den Fällen von Lungenkrankheiten nieder, wie eine Studie zeigt. Die Lungenliga will jetzt auch Fumoirs verbieten. Artikel der Aargauer Zeitung.

Alkoholmarketing im Internet: Jugendschutz ist wenig wirksam

Sucht Schweiz hat das Marketing und den Verkauf von Alkohol im Internet unter die Lupe genommen. Jugendliche werden trotz bestehenden Einschränkungen durch die Werbung angesprochen. Sie können zudem online leicht Alkohol kaufen. Der Jugendschutz greift zu wenig. Medienmitteilung und Bericht (pdf, 15S.) von Sucht Schweiz.

Tätigkeiten der ESBK im Jahr 2015

Am 7. Januar hat der Bundesrat den Jahresbericht der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) zur Kenntnis genommen. Die ESBK zieht wie bereits in den Jahren zuvor eine positive Bilanz über ihre Tätigkeit im Jahr 2015. Die Spielbanken haben insgesamt die für sie geltenden Verpflichtungen umgesetzt. Die Zahl der neu eröffneten Strafverfahren im Berichtsjahr ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Medienmitteilung und Bericht (pdf, 46 S.) der ESBK.

Newsletter Infoset

Der Newsletter fasst die Aktuell-Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Falls Sie den Newsletter noch nicht abonniert haben: ein Klick genügt.

Frauen und Männer trinken mehr Alkohol in gemischten Gruppen

Alkohol wird oft in der Gruppe getrunken. Wie viel eine Person trinkt, hängt offenbar auch davon ab, wie sich die Gruppe zusammensetzt. Laut einer Studie aus der Schweiz wird mehr Alkohol getrunken, wenn Frauen und Männer gemeinsam unterwegs sind, als wenn sie nur unter ihresgleichen trinken. Artikel auf drugcom.de

Suchthilfestatistik 2015 für Deutschland

In diesem Bericht (pdf, 74S.) werden jährlich die wichtigsten aktuellen Ergebnisse der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) zusammengefasst. Im Jahr 2015 wurden in 858 ambulanten und 212 stationären Einrichtungen, die sich an der DSHS beteiligt haben, 344.292 ambulante Betreuungen und 48.841 stationäre Behandlungen durchgeführt. Der Bericht bietet einen Überblick über diagnostische Angaben zum primären Betreuungs-/Behandlungsanlass der Klienten/Patienten sowie Informationen zu weiteren substanzbezogenen Störungen. Neben diesen diagnostischen Daten werden soziodemographische Variablen wie Alter, Beziehungsstatus, Wohn- und Erwerbssituation berichtet sowie Angaben zu Betreuungs-/Behandlungsverlauf und -erfolg gemacht.

 

28/12/2016

SIP Zürich: Paternalistische Verhaltenspolizei oder taugliches Instrument zur Lösung von Nutzungskonflikten?

Bald stimmen die Zürcher über den Sicherheitsdienst SIP Züri ab. SVP und AL sind dagegen, die Sozialdemokraten dafür. Drei Vertreter sagen weshalb. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

28/12/2016

Kanada: Arbeitsgruppe legt Bericht zur Regulierung von Cannabis vor

Die kanadische Regierung will sich auf der Basis eines Berichtes, der am 13. Dezember veröffentlicht wurde, Zeit bis Ende 2018 oder Anfang 2019 geben, um den Markt für den Freizeitkonsum von Cannabis zu öffnen. Die geplanten Regelungen werden es Personen über 18 Jahren erlauben, Cannabis von einer Vielzahl von Produzenten und Verkäufern zu erwerben oder ihr eigenes Cannabis anzubauen. Der Bericht gibt 80 Empfehlungen zur Beendigung der Cannabisprohibition, die 1923 begann, und verwendet ein Modell ähnlich dem zum Verkauf von Tabak und Alkohol. Der Bericht erklärt, dass Kanadier bis zu 30 g Cannabis für den persönlichen Bedarf kaufen und mit sich führen dürfen sollten, und jene, die es selbst anbauen wollen, 4 Pflanzen zu Hause haben dürfen. Mitteilung der IACM, Beitrag in der Tageszeitung The Globe and Mail.

 

23/12/2016

Stellenangebot: Themenbereich Hepatitis C und Schadensminderung

Für die Umsetzung von Projekten im Themenbereich Hepatitis C und Schadensminderung sucht Infodrog ab 1. April 2017 eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in 80%. Infodrog ist die vom Bundesamt für Gesundheit eingesetzte Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht. Trägerin von Infodrog ist die Schweizerische Gesundheitsstiftung RADIX. Zum Stelleninserat (pdf, 1S.).

 

22/12/2016

Schwangerschaft und Alkohol/Tabak: gut zu wissen

Bei einem Kinderwunsch oder während der Schwangerschaft ist es wichtig, seinen Alkohol- und Tabakkonsum zu überdenken. Diese Broschüre von Sucht Schweiz enthält Informationen zu diesen Themen für werdende Mütter und Nahestehende. Erhältlich in 9 Sprachen.

 

22/12/2016

Sibirien: Schon mehr als 70 Todesopfer durch alkoholhaltigen Badezusatz

Viele arme Bewohner der ehemaligen Sowjetunion greifen auf alkoholhaltige Parfüms, Gesichtswasser, Haushaltsreiniger oder Selbstgebranntes zurück, weil sie sich alkoholische Getränke nicht leisten können. Seit einer Preiserhöhung bei alkoholischen Getränken im vergangenen Jahr, mit der die Behörden den Alkoholismus eindämmen wollen, hat sich der Schwarzmarkthandel ausgeweitet. Viele der dort angebotenen Getränke sind gepanscht. In Irkutsk am Baikalsee sind seit dem Wochenende 117 Menschen mit Vergiftungen nach billigem Alkoholersatz in Krankenhäuser eingeliefert worden, 71 sind gestorben. Artikel der FAZ

 

20/12/2016

Rauchstopp mit Kaugummis: "Ich bin Kettenkauer geworden"

Wer raucht, macht rund 20 Mal am Tag einen Entzug durch. Dann schreit der Körper nach der nächsten Zigarette. Nikotinkaugummis helfen, den Kreislauf zu durchbrechen. Was aber ist, wenn sie selbst in die Sucht führen? Artikel auf Spiegel Online

 

20/12/2016

Erklärung von Ascona: 10 Grundsätze für eine moderne Suchtpolitik

Mit der «Erklärung von Ascona» (pdf, 1S.) formulieren Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Verwaltung sowie Fachpersonen und Konsumierende eine zukunftsgewandte Perspektive für die schweizerische Suchtpolitik. Die Erklärung ist das Ergebnis einer dreitägigen SuchtAkademie auf dem Monte Verità. Sie strebt an, eine zeitgemässe, ausgewogene Suchtpolitik zu schaffen, die sich auf alle Formen des Konsums bezieht und eine umfassende Schadenminderung bei allen Formen des Konsums zu erreichen.

 

14/12/2016

Drogensuchtests in der Armee:

Mit dieser Motion (16.3053) soll der Bundesrat beauftragt werden, eine Gesetzesgrundlage auszuarbeiten, damit Angehörige der Armee während des Militärdienstes Drogensuchtests unterzogen werden können. Im Sommer stimmte der Ständerat dieser Motion zu. Nun hat der Nationalrat am 14. Dezember die Motion abgelehnt. Wortprotokoll der Debatte.

 

14/12/2016

Drogen im Abwasser: 50 Städte im Vergleich:

London ist nach einer Studie die europäische Hauptstadt des Kokains – aber nur von Montag bis Freitag. An den Wochenenden hingegen ist die belgische Stadt Antwerpen auf Platz eins. Zürich folgt kurz darauf auf Platz drei. Das ergab eine Untersuchung von kommunalen Abwässern auf Spuren von Kokain und anderen Drogen. Dies zeigt eine Studie der Europäischen Drogenbeobachtungsbehörde (EMCDDA). Artikel auf tagi.ch, Artikel der FAZ.

 

14/12/2016

Tabaksteuergesetz: Erhöhungen der Tabaksteuer sind nötig:

Heute behandelt der Nationalrat die Änderung des Tabaksteuergesetzes. Nicht vorgesehen ist eine Erneuerung der Kompetenz des Bundesrates zur Erhöhung der Tabaksteuer. Dies bedauern die Krebsliga Schweiz, die Lungenliga Schweiz, die Schweizerische Herzstiftung, Sucht Schweiz und die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz, denn hohe Tabaksteuern stellen eine wirksame und kostengünstige Präventionsmassnahme dar. Medienmitteilung der 5 Organisationen.

 

13/12/2016

Psychische Gesundheit in der Schweiz:

Der vierte Monitoringbericht (pdf, 80S.) des Obsan zur psychischen Gesundheit in der Schweiz liefert Antworten zur Entwicklung des psychischen Gesundheitszustands und zu Schutz- & Risikofaktoren. Daneben geht er auf spezifische Themen wie Invalidisierung, Zwangsmassnahmen in der Psychiatrie, Suizide und Kosten ein und gibt damit auf Basis unterschiedlicher Datenquellen einen aktuellen Überblick über die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung.

 

13/12/2016

Den Tabakkonzernen zu Diensten: FDP, SVP und NZZ:

Die Rückweisung des Tabakgesetzes erlaubt es Tabakkonzernen, die Schweiz weiterhin als Basis für ihr Treiben zu missbrauchen. Ein Rückblick auf die "Debatte" und die Reaktionen in der Medienlandschaft. Artikel auf Infosperber.

 

13/12/2016

Online den eigenen Alkoholkonsum reduzieren:

Mit dem Online-Programm zur Reduzierung des Alkoholkonsums ,Change your Drinking' unterstützt die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Menschen, die ihr riskantes Trinkverhalten reduzieren und dabei anonym bleiben möchten. Jeder kann mit ,Change your Drinking' eigenständig sein persönliches Verhalten überprüfen und ändern. Über die Dauer von 14 Tagen protokollieren die Teilnehmenden online in einem Konsumtagebuch, wieviel Alkohol sie trinken, und erhalten hierzu motivierendes Feedback und konkrete Tipps. Weitere Infos zum Programm finden sich auch im aktuellen Alkoholspiegel (pdf, 4S.) der BZgA.

 

09/12/2016

Cannabis: sind wir anders als die Nachbarländer?:

Eine neue Studie (pdf, 33S.) von Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit zeigt auf, dass Cannabismarkt und -konsum in der Schweiz eher der Situation der lateinischen als jener der deutschsprachigen Nachbarländer ähneln. Die erste regionale Analyse zeigt zudem, dass die aktuellen Monitoringsysteme nicht ausreichen, um den Cannabismarkt und den problematischen Konsum dieser Substanz besser zu verstehen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

09/12/2016

Über 300 Mutationen durch Rauchen:

Rauchen verursacht Krebs, weil die Inhaltsstoffe das Erbgut unserer Zellen schädigen. Ein internationales Forschungsteam hat nun erstmals aufdecken können, in welchem Umfang Tabakrauch Mutationen verursacht. Artikel auf drugcom.de

 

09/12/2016

Bad Trips: "Ich dachte, das hört gar nicht mehr auf":

Horrortrip auf LSD, kompletter Kontrollverlust auf Ketamin und irrationale Angst auf Cannabis: Drei Konsumenten erzählen von ihren beängstigenden Rauscherfahrungen. Artikel auf Zeit Campus.

 

08/12/2016

Parlament lehnt Verbot von Tabakwerbung ab:

Der Bundesrat muss nochmals über die Bücher. Die Mehrheit von SVP, FDP und CVP hat das Bundesgesetz über Tabakprodukte zu Fall gebracht. Auch der Nationalrat will nichts wissen von einem Werbeverbot. Die freie Marktwirtschaft sei höher zu gewichten als die Prävention. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Beitrag auf SRF.ch, Medienmitteilung der Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz.

 

08/12/2016

Deutschland: Digitale ‚Substitutionslandkarte':

Wo befinden sich substitutionsgestützte Behandlungsangebote für substituierte Opioidabhängige im Bereich der medizinischen Rehabilitation? Auf diese Frage halten Fachverbände in der Rehabilitation Suchtkranker eine interaktive Antwort bereit. Eine Landkarte im Internet zeigt Standorte, Adressen und konzeptionelle Details von Fachkliniken, die auch eine substitutionsgestützte Entwöhnungsbehandlung anbieten. Beitrag auf Konturen.

 

08/12/2016

Gesundheitsbericht Fürstentum Liechtenstein:

Im Auftrag des Ministeriums für Gesellschaft des Fürstentums Liechtenstein hat das Obsan erstmals einen Gesundheitsbericht für Liechtenstein erarbeitet. Dieser gewährt einen umfassenden Überblick über die Gesundheitssituation im Land. Die zentralen Ergebnisse zu den Themen Gesundheitszustand, gesundheitsrelevantes Verhalten, gesundheitliche Aspekte im Wohn- und Arbeitsumfeld sowie Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen werden jeweils im Vergleich zur Schweiz ausgewiesen.

 

08/12/2016

Migration - Trauma - Sucht:

Dies das Thema der aktuellen Ausgabe (pdf, 17S.) des Infomagazins akut des Vereins 'Die Alternative'.

 

07/12/2016

Newsletter Infodrog:

Der Dezember-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, steht zum Download bereit.

 

07/12/2016

Verwendung der Spielsuchtabgabe durch die Kantone im Beitragsjahr 2015:

Die Lotterie- und Wettkommission Comlot hat den Auftrag, jährlich einen Bericht (pdf, 67S) über die Verwendung der Spielsuchtabgabe in den einzelnen Kantonen zu verfassen. Im Jahr 2015 haben die Deutschschweizer Kantone und der Kanton Tessin insgesamt 90.6 % der Spielsuchtabgabe 2014 eingesetzt. Bei den Kantonen der Romandie betrug die-ser Anteil 91.4 %. Verglichen mit dem letzten Jahr kam es bei den Kantonen der Deutsch-schweiz und im Tessin zu einer etwas geringeren Ausschöpfung der Spielsuchtabgabe, wäh-rend die Kantone der Romandie einen höheren Anteil verwendeten.

 

07/12/2016

Cannabis in den USA: Der neue Goldrausch:

Ein Milliardenbusiness erwächst: Immer mehr US-Bundesstaaten legalisieren Marihuana, Unternehmer und Lokalpolitiker wittern ihre Chance. Dabei steht die Grasökonomie schon wieder auf der Kippe. Artikel auf Spiegel Online.

 

06/12/2016

Schweizer Bevölkerung unterstützt ein generelles Tabakwerbeverbot:

Über zwei Drittel der Bevölkerung befürwortet ein generelles Tabakwerbeverbot mit Ausnahme der Verkaufsstellen. Aber selbst ein lückenloses Werbeverbot wird von einer guten Mehrheit unterstützt. Die Bevölkerung folgt damit dem bundesrätlichen Entwurf des Tabakproduktegesetzes und würde gar noch weiter reichende Restriktionen befürworten. Dies das Resultat (pdf, 62S.) einer repräsentativen Umfrage im Rahmen vom Suchtmonitoring Schweiz. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Medienmitteilung der Lungenliga Schweiz. Am 8. Dezember entscheidet der Nationalrat, ob er das neue Tabakproduktegesetz, welches eine strengere Regelung für Tabakwerbung vorsieht, an den Bundesrat zurückweisen will oder nicht.

 

06/12/2016

Basler «Alki-Stübli» stösst auf Unmut:

Der Vorstoss von CVP-Grossrätin Pasqualine Gallacchi kommt beim Verein für Gassenarbeit «Schwarzer Peter» nicht gut an. Die Motivation hinter so einem Treffpunkt sei, dass Randständige von der Öffentlichkeit abgeschirmt werden sollen. Dabei sei genau das Gegenteil wichtig. Beitrag im Regionaljournal Basel.

 

06/12/2016

Schotten verbieten Rauchen bei Autofahrten mit Kindern:

Das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Kindern ist in Schottland ab sofort verboten. Bei Verstössen ist ein Bussgeld in Höhe von 100 Pfund (119 Euro) fällig. Landet der Fall vor Gericht, droht eine Strafzahlung von bis zu tausend Pfund. Das schottische Parlament hatte die Verschärfung des Rauchverbots im vergangenen Dezember einstimmig verabschiedet. Artikel auf Spiegel Online.

 

06/12/2016

Alkoholrituale als Weltkulturerbe:

Das Zwischenstaatliche Komitee für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes hat am 1. Dezember 2016 in Addis Abeba (Äthiopien) entschieden, das Winzerfest in Vevey in die Repräsentative Liste einzutragen. Somit ist die erste von acht lebendigen Traditionen der Schweiz im immateriellen Kulturerbe der UNESCO aufgenommen worden. Artikel der Tageszeitung taz.

 

02/12/2016

Massnahmenplan zur Nationalen Strategie Sucht 2017–2024:

Im Rahmen der Agenda Gesundheit2020 erarbeitete das Bundesamt für Gesundheit zusammen mit seinen Partnern die Nationale Strategie Sucht. Diese wurde Mitte November 2015 vom Bundesrat verabschiedet. Anfangs Dezember 2016 wurde der Massnahmenplan vom Bundesrat zur Kenntnis genommen. Er dient als Grundlage für die Umsetzung der Strategie ab 2017. Medienmitteilung vom BAG, www.bag.admin.ch/sucht

 

02/12/2016

Aktion Nez Rouge 2016:

Nez Rouge ist eine nationale Präventions - und Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Verkehrssicherheit. Nez Rouge bietet während den Festtagen einen Heimfahrdienst für Personen, die sich nicht mehr in der Lage fühlen, selbst nach Hause zu fahren. Müdigkeit, Alkohol, Drogen oder Medikamente - lauter gute Gründe, die Gratisnummer 0800 802 208 anzurufen und seine Autoschlüssel den Freiwilligen MitarbeiterInnen von Nez Rouge zu übergeben. Am 2. Dezember startet die Aktion Nez Rouge 2016. www.nezrouge.ch

 

02/12/2016

Hochpotenter Cannabis im Verdacht Hirnveränderungen zu verursachen:

Schädigt Cannabis das Gehirn oder nicht? Einer aktuellen Studie zufolge kommt es darauf an, welche Sorte Cannabis konsumiert wird. Der regelmässige Konsum von hochpotentem Cannabis wurde mit Hirnveränderungen in Zusammenhang gebracht, der Konsum von normalem Cannabis jedoch nicht. Artikel auf Drugcom.de. Auch in der FAZ findet sich ein Artikel zum Gefährdungspotential des Cannabis bei Jugendlichen und wie dieses in der Politik teilweise verharmlost wird.

 

02/12/2016

Eine Mini-Dosis LSD zur Arbeit:

Im Silicon Valley erhofft man sich von kleinen Mengen LSD mehr Kreativität. Auch in der Schweiz setzen einige die Hippiedroge im Arbeitsalltag schon gezielt ein. Artikel auf tagi.ch. Ob diese Mini-Dosierung allerdings tatsächlich eine Wirkung hat, ist umstritten, vgl. dazu den Artikel auf 20 Minuten.

 

01/12/2016

Leitgedanken für einen vernünftigen Umgang mit Sucht:

Die Arud hat in einem Faltblatt (pdf, 2S.) ihre «10 Leitgedanken für einen vernünftigen Umgang mit Sucht» veröffentlicht. Es sind Fakten und Forderungen an die Gesellschaft und Politik, von der Arud und ihren Mitarbeitenden, aber auch von Akteuren der Schweizer Suchtpolitik. Dieses Jahr feiert die Arud ihr 25-jähriges Jubiläum, Artikel in der Limmattaler Zeitung.

 

01/12/2016

Cannabis stört möglicherweise die männliche Fruchtbarkeit:

Spermien werden meist im Überfluss produziert. Dennoch sind manche Männer unfruchtbar. Studien zeigen auf, dass Cannabiskonsum möglicherweise einen Anteil daran hat. Denn der Cannabiswirkstoff THC scheint in vielfacher Weise die Fruchtbarkeit des Mannes zu sabotieren. Beitrag auf Drugcom.de

 

01/12/2016

Betäubungsmittelverzeichnis um 35 neue psychoaktive Substanzen ergänzt:

Neue psychoaktive Substanzen (NPS) sind betäubungsmittelähnlich wirkende, synthetische Stoffe. Sie werden auch als "Legal Highs", "Designer-Drogen" oder "Research Chemicals" bezeichnet. Die Substanzen werden als legale Rauschmittel vermarktet, da sie noch nicht in die Betäubungsmittelverzeichnisse aufgenommen sind. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat das Betäubungsmittelverzeichnis am 1. Dezember 2016 um 35 Substanzen erweitert. Mit der Ergänzung soll auch der Drogenhandel bekämpft werden. Medienmitteilung des EDI.

 

30/11/2016

Zahl der HIV-Infektionen in Europa erstmals über 2 Millionen:

Die kumulative Zahl der HIV-Fälle in der Europäischen Region der WHO ist erstmals auf über 2 Mio. gestiegen. Zu dieser Zahl trugen über 153 000 neue HIV-Fälle im Jahr 2015 bei – ein Anstieg um 7% gegenüber dem Vorjahr und die höchste jährliche Zahl seit Beginn der Erhebungen in den 1980er Jahren. 121 088 neue HIV-Fälle wurden im östlichen Teil der Europäischen Region diagnostiziert. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des neuen Berichts mit dem Titel "HIV/Aids-Surveillance in Europa 2015", der vom WHO-Regionalbüro für Europa zusammen mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) kurz vor dem Welt-Aids-Tag 2016 veröffentlicht wurde. Medienmitteilung und Publikation der WHO Europa.

 

30/11/2016

C2H5OH - Alkohol und Politik:

Das Magazin «C2H5OH – Alkohol und Politik» informiert zum letzten Mal über die Aktivitäten der Eidg. Alkoholverwaltung EAV, das Profitcenter Alcosuisse und die Partnerinnen und Partner der EAV. Im Hinblick auf die Integration der EAV in die Eidgenössische Zollverwaltung EZV im Jahr 2018, wird die EAV bereits ab 2017 im Informationsmagazin des Zolls, dem «Forum Z.», über ihre Tätigkeiten berichten. Die Ausgabe 2/2016 (pdf, 36S.) steht zum Download bereit.

 

28/11/2016

Tabakproduktegesetz: Für eine starke Tabakprävention:

In der Wintersession ab dieser Woche soll die Politik sich für ein starkes Tabakproduktegesetz einsetzen und dem Bundesrat ermöglichen, die Tabaksteuer anzuheben. Dafür sprechen präventionspolitische und gesundheitsökonomische Gründe, wie die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz in Bern an ihrer Medienveranstaltung aufgezeigt hat. Medienmitteilung der Allianz. Artikel auf NZZ Online, Artikel auf infosperber.ch

 

24/11/2016

Alcohol Policy Timeline Database:

In dieser Datenbank der WHO sind wichtige Eckpunkte und Entscheide nationaler Alkoholpolitiken der Region Europa abrufbar.

 

24/11/2016

Health at a Glance: Europe 2016:

Die neueste Ausgabe von "Health at a Glance: Europe 2016" ist in der Zusammenarbeit der OECD mit der Europäischen Kommission entstanden. In einem Vergleich beleuchtet die Studie den Gesundheitszustand, die Ausgaben für Gesundheit sowie Qualität und Zugang zu Gesundheitsleistungen in 36 europäischen Ländern. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Berichts liegt auf der Analyse der Zusammenhänge zwischen Gesundheits- und Arbeitsmarkt. Mitteilung der OECD.

 

24/11/2016

Sinkender Bierkonsum in der Schweiz:

Der Bierkonsum in der Schweiz ist weiter gesunken. Mit 55 Litern erreichte der Pro-Kopf-Konsum im vergangenen Braujahr einen neuen Tiefstand. Im Vorjahreszeitraum war es noch ein halber Liter mehr gewesen. Der Rückgang des Alkoholkonsums habe auch mit dem veränderten Trinkverhalten zu tun. Mitteilung (pdf, 2S.) vom Schweizer Brauerei-Verband, Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

23/11/2016

Die Schweiz, Plattform der Zigarettenhersteller:

Die Tabak-Multinationalen fühlen sich bei uns zu Hause. Sie profitieren von Subventionen, durchlässigen Gesetzen, und von einem Standort, der sie ihre toxischen Produkte exportieren lässt, wie dies sonst nirgendwo in der westlichen Welt möglich wäre. Sie gebrauchen den nationalen Verboten abgeneigten Föderalismus und die wirtschaftsfreundlichen politischen Parteien, welche internationale Konventionen ablehnen. Auch der Bund und das BAG begünstigen die Tabakindustrie. Der Entwurf zum TabPG lässt vermuten, dass Einschüchterung schon während seiner Erarbeitung wirksam war. Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung.

 

23/11/2016

Reitox Jahresbericht für Deutschland 2016:

Mit dem Reitox-Bericht 2016 erscheint das aktuelle Standardwerk zur Drogensituation in Deutschland. Die jeweiligen Themen werden in abgeschlossenen und einzeln verständlichen Workbooks behandelt.

 

23/11/2016

Drogenpolitikreform: Ein neues Verständnis von Entkriminalisierung:

Die Global Commission on Drug Policy hat ihren fünften Bericht zur Weltdrogenpolitik (pdf, 48S.) veröffentlicht. Die Kommission verlangt, die Kriminalsierung von DrogenkonsumentInnen zu beenden und in die Erforschung von Modellen zur Regulierung des Drogenmarktes zu investieren.

 

22/11/2016

Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen:

Seit 2004 erfasst Infodrog jährlich die Belegungszahlen der stationären und teilstationären Suchttherapieinstitutionen. Das Monitoring (pdf, 6S.) umfasst die Anzahl Plätze, sowie die durchschnittliche Auslastung der Suchthilfeinstitutionen in den einzelnen Kantonen. Im Jahr 2015 beteiligten sich 16 Kantone mit 60 Institutionen an der Belegungsstatistik. 9 Kantone verfügen über keine stationären Suchttherapieinstitutionen und ein Kanton übermittelte keine Daten.

 

22/11/2016

USA: Cannabis-Firmen blicken mit Sorge nach Washington:

StimmbürgerInnen von vier US-Gliedstaaten haben für die Legalisierung von Cannabis votiert – ein gutes Zeichen für die Cannabis-Firmen. Die Administration Trump könnte ihnen jedoch das Leben schwermachen. Artikel auf NZZ Online.

 

21/11/2016

Online-Befragung der interurbanen Arbeitsgruppe Cannabis:

Seit dem 21. November 2016 (bis zum 21. Dezember) läuft eine anonyme Online-Befragung auf www.canreg.ch. Sie klärt die Teilnahmebereitschaft an Pilotprojekten zum regulierten Cannabisverkauf in den Städten Bern, Zürich und den Kantonen Basel-Stadt und Genf. Aufgrund der Ergebnisse werden im Anschluss konkrete Projekt-Designs für spezifische Zielgruppen im Rahmen des interurbanen Projektes ausgearbeitet. Nach Einverständnis und Budgetbewilligung durch die zuständigen Gremien in den jeweiligen Städten und Kantonen und der Beurteilung durch die zuständigen Ethikkommissionen soll dann gemeinsam beim Bundesamt für Gesundheit eine Ausnahmebewilligung für ein wissenschaftliches Forschungsprojekt beantragt werden. Medienmitteilung der beteiligten Städte. Zur Umfrage

 

21/11/2016

Drugnet Europe::

Die Ausgabe 96 des Newsletters 'Drugnet Europe' der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich.

 

21/11/2016

Neue psychoaktive Substanzen in Europa:

Die Publikation "New psychoactive substances in Europe: legislation and prosecution - current challenges and solutions" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle und Eurojust steht zum Download bereit.

 

20/11/2016

Rauchstopp in der Schwangerschaft:

Rauchen in der Schwangerschaft schädigt das heranwachsende Baby. Trotzdem rauchen laut dem letzten Tabakmonitoring Schweiz 13 Prozent der Schwangeren weiter. Der neue Flyer "Rauchstopp in der Schwangerschaft" (pdf, 4S.) informiert werdende Eltern über die Gefahren des Rauchens und Passivrauchens.

 

20/11/2016

Alle sind schuld am afghanischen Opiumanbau – nur der Westen nicht:

Es gibt manche Schlagzeilen, die jedes Jahr, nicht selten um dieselbe Zeit, immer wieder auftauchen. Eine davon ist jene um den rekordverdächtigen Opiumanbau in Afghanistan. Seit fünfzehn Jahren wird das Thema jährlich aufgerollt. Die neuesten UN-Zahlen werden genannt und die bösen Buben – in diesem Fall wie gewohnt die Taliban – für das Dilemma verantwortlich gemacht. Wer das Geschehen etwas tiefgehender analysiert, wird allerdings feststellen, dass die Verantwortlichen auch im Westen sitzen. Beitrag auf NachDenkSeiten.

 

18/11/2016

Zusammenhang zwischen Drogenpolitik und Zugang zu Medikamenten:

Der Beitrag "The Link Between Drug Policy and Access to Medicines" ist auf den Seiten der Open Society Foundation online zugänglich.

 

18/11/2016

Wie der Rausch die Menschen fand:

Schlaflose Ziegen und halluzinierende Jaguare: Die Menschen haben sich den Drogenkonsum einst von Tieren abgeguckt. Was sagt das über den richtigen Umgang damit? Beitrag auf Zeit Online.

 

18/11/2016

"Wetten?!" Sportwetten und Jugendliche:

Dies das aktuelle Thema (3/2016) der Zeitschrift 'pro Jugend'. Der Artikel (pdf, 6S., 160Kb) "Sportwetten und Jugendliche: Spielangebote und Suchtgefahren" ist online erhältlich. Die Zeitschrift wird
von der Aktion Jugendschutz in Bayern herausgegeben.

 

18/11/2016

Medikamenten- und Drogenmissbrauch im Fussball:

Doping im Fussball bringt nichts? Eine Mär, hört man sich an der Basis - dem Amateurfussball - um. Dort ist der Konsum leistungssteigernder Mittel keine Seltenheit. Beitrag des WDR Deutschland

 

17/11/2016

Global Drug Survey 2017:

Mit der Teilnahme am diesjährigen Global Drug Survey GDS, werden Sie Teil der weltweit grössten Umfrage zu Substanzkonsumgewohnheiten. Letztes Jahr haben rund 100.000 Personen beim GDS2016 teilgenommen. Dieses Jahr möchten GDS mithilfe von Medienpartnern in 20 Ländern und der Übersetzung in 10 Sprachen 150,000 Personen erreichen. So kommt eine Menge an Erfahrungen, Expertise und Meinungen zusammen. www.globaldrugsurvey.com

 

17/11/2016

Tabakpräventionsfonds TPF: Neue Website:

Der Tabakpräventionsfonds hat einen neuen Webauftritt und neue E-Mail-Adressen. Der TPF finanziert Präventionsmassnahmen, die effizient und nachhaltig zur Verminderung des Tabakkonsums beitragen.

 

17/11/2016

Schweizer Bevölkerung ist zufrieden mit der Gesundheitsversorgung:

Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ab 18 Jahren gibt dem Schweizer Gesundheitssystem gute Noten. Wenn die Behandlung durch den Hausarzt bzw. die Hausärztin oder das Gesundheitszentrum koordiniert wid, fallen die Einschätzungen aus Patientensicht noch deutlich besser aus. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die unter der Schirmherrschaft des Commonwealth Fund in elf Ländern durchgeführt und in Washington präsentiert wurde. Medienmitteilung und Studienresultate auf der Seite des BAG.

 

17/11/2016

11. Internationale akzept Kongress:

Die Beiträge der 11. Konferenz vom vom Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit & humane Drogenpolitik stehen zum Download bereit. Die Tagung fand anfangs November in Berlin statt.

 

16/11/2016

Soziale Beziehungen und Gesundheit im Kanton Zürich:

Die Studie (pdf, 52S.) der Universität Zürich zeigt, dass diejenigen Bevölkerungsgruppen, die bezüglich sozialer Beziehungen und Ressourcen eher schlechter gestellt sind, sich auch gesundheitlich im Nachteil befinden. Überdurchschnittlich viele wenig Gebildete (34 %), Rentnerinnen und Rentner (24%), Einkommensschwache (23%) und Alleinlebende (20%) schätzen ihre Gesundheit selbst als mittelmässig bis sehr schlecht ein. In der gesamten Zürcher Wohnbevölkerung liegt dieser Anteil bei knapp 15%. Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion.

 

16/11/2016

Frankfurt: Jugendliche konsumieren weniger Alkohol und Nikotin aber mehr Cannabis:

Dies zeigen die Ergebnisse der jüngsten Untersuchung über den Drogenkonsum der Frankfurter Schülerinnen und Schüler. Dabei wurde auch festgestellt: Noch nie gab es seit Beginn dieser jährlichen Studien des Centre for Drug Research der Goethe-Universität im Jahr 2002 so viele junge Leute, die abstinent leben und noch nie eine Droge, weder eine legale noch eine illegale, konsumiert haben. Artikel der Frankfurter Rundschau, Artikel der FAZ.

 

16/11/2016

Zahlen zu den sexuell übertragbaren Infektionen:

Im Jahr 2015 lagen die Fallzahlen für alle vier sexuell übertragbaren Infektionen über den Werten des Vorjahres. Die Zunahme betrug für Gonorrhoe mit 1895 Fällen 23 %, für Syphilis mit 651 Fällen 7 %, für Chlamydiose mit 10 167 Fällen 5 % und für HIV mit 538 Fällen 4 %. Damit setzten sich die Zunahmen, die seit dem Jahr 2000 für Gonorrhoe und Chlamydiose sowie seit dem Jahr 2006 für Syphilis beobachtet werden, weiter fort, während die Gesamtzahl der HIV-Fälle nicht mehr weiter der leichten Abnahme der vorangehenden sieben Jahre folgte. Diverse Beiträge (pdf) im BAG-Bulletin 46/2016, Artikel auf Spectra Online.

 

15/11/2016

Zusammenhang zwischen sozialem Umfeld und Substanzkonsum von Jugendlichen:

Die Auswertung der Schülerstudie "Health Behaviour in School-aged Children" (HBSC) zeigt den starken Zusammenhang zwischen der Beziehung der Jugendlichen zu ihren Eltern und dem Konsum von Suchtmitteln. Die Ergebnisse sind in einem neuen Factsheet (pdf, 9S.) von Sucht Schweiz dargestellt und mit Tipps für Eltern ergänzt. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

15/11/2016

Früherkennung & Frühintervention: Oltner Charta aktualisiert:

Die an der Tagung "Früherkennung und Frühintervention bei gefährdeten Kindern und Jugendlichen" vom 16. Juni 2011 entwickelte Charta (pdf, 2S.) wurde von einer Arbeitsgruppe aktualisiert. Sie formuliert die Haltung, auf deren Basis aus Sicht der Fachleute die Umsetzung von Früherkennung und Frühintervention erfolgen soll.

 

15/11/2016

USA: Neue Wege aus der Heroinkrise:

In den USA sterben 78 Menschen pro Tag wegen Opioid-Sucht. Eine Pflanze aus Asien soll nun Abhilfe schaffen. Artikel in der NZZ am Sonntag.

 

15/11/2016

Suchtforschungstelegramm der Bayerischen Akademie:

Das aktuelle Forschungstelegramm (Nr. 34, pdf, 11S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • Prävalenz des Substanzkonsums, des problematischen Glücksspiels und suchtförmiger Essstörungen bei Hartz IV-Beziehenden
  • Effekt von Buprenorphin-Implantaten auf Abstinenz bei Opioidabhängigkeit
  • Einschätzung des eigenen Trunkenheitsgrads in der Ausgehszene

 

10/11/2016

JAMES-Studie: Jugendliche sind immer länger online:

Schweizer Jugendliche sind mit Smartphone, Tablet & Co. durchschnittlich 25 Prozent länger online als noch vor zwei Jahren. Dies zeigt die JAMES-Studie 2016 (pdf, 80S.) der ZHAW und Swisscom. Im Netz werden oft Videos auf YouTube oder Netflix geschaut, aber auch rege Soziale Netzwerke genutzt. Instagram und Snapchat haben Facebook erstmals von der Spitze der Sozialen Netzwerke verdrängt. Medienmitteillung der ZHAW

 

10/11/2016

Altenheim für Ex-Junkies: Im Drogenrausch sind die Anderen nur Opfer:

In Unna gibt es ein Heim für Suchtkranke, wo diese dauerhaft leben können. Es ist das erste Projekt dieser Art in Deutschland. Die meisten der Bewohner sind schwer krank, der Drogenkonsum hat ihre Körper ausgezehrt. Artikel auf Deutschland Radio Kultur.

 

09/11/2016

Mehrere US-Staaten legalisieren Marihuana:

In Kalifornien und weiteren Staaten darf Marihuana künftig legal konsumiert werden. Die Wähler stimmten der Legalisierung der Verwendung zu Erholungszwecken – recreational use – heute in einem Volksentscheid zu. Die Initiative zur Aufhebung des US-weiten Verbots der Droge bekam damit grossen Auftrieb. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Medienmitteilung (pdf, 1S.) der Föderation der Suchtfachleute Schweiz

 

09/11/2016

Keine präventiven Drogensuchtests in der Armee:

Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SiK-N) beantragt ihrem Rat einstimmig, die Motion 16.3053 «Drogensuchtest in der Armee» abzulehnen. Sie erachtet die heute vorhandenen Möglichkeiten der Armee für angemessen und legt grossen Wert darauf, das Vertrauensverhältnis unter den Armeeangehörigen zu wahren. Die vom Ständerat angenommene Motion will den Bundesrat beauftragen, eine Gesetzesgrundlage auszuarbeiten, damit Angehörige der Armee während des Militärdienstes Drogensuchtests unterzogen werden können. Medienmitteilung der Kommission.

 

09/11/2016

Prävention von riskantem Alkohol- und Medikamentenkonsum beim Älterwerden:

Der Leitfaden (pdf, 12S.) richtet sich an Fachpersonen. Herausgeberin sind die Fachstellen für Suchtprävention im Kanton Zürich.

 

07/11/2016

Medienkompetenzen und Peer-Education/-Tutoring:

Mit zunehmendem Alter der Jugendlichen verlieren Eltern und Schule beim Erlernen der Mediennutzung an Relevanz. Der Austausch verlagert sich hin zur sogenannten Peer-Group. Das Prinzip «Jugendliche lernen von Jugendlichen» birgt ein grosses Potenzial für die Förderung von Medienkompetenzen in der Schule und in der Offenen Jugendarbeit. Die vorliegende Broschüre (pdf, 36S.) zeigt anhand von konkreten Projektbeispielen die Herausforderungen sowie Qualitätskriterien des Peer-Involvement-Ansatzes praxisnah auf. Sie richtet sich an Lehrpersonen der Sekundarstufen I und II sowie an Fachleute aus der Offenen Jugendarbeit. Herausgeber ist Jugend und Medien, Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen.

 

07/11/2016

Alkohol verursacht 360.000 Krebstote pro Jahr:

Ungefähr 700.000 Menschen weltweit erkranken jedes Jahr aufgrund ihres Alkoholkonsums an Krebs. Jährlich stünden 365.000 Todesfälle von PatientInnen mit Leber-, Speiseröhren-, Darm-, Hals- oder Brustkrebs mit Alkohol in Verbindung. Das berichten Forscher auf einer Tagung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC). Besonders häufig betroffen ist die Bevölkerung in Europa und Nordamerika. Beitrag auf Spiegel Online.

 

04/11/2016

Gesuche für Cannabisversuche verzögern sich:

Nach mehreren Verzögerungen sollte das Gesuch für eine Bewilligung für die Cannabisversuche in verschiedenen Städten beim Bundesamt für Gesundheit nach den Sommerferien 2016 eingereicht werden. Doch daraus wurde nichts. Vermutlich werden die ersten Gesuche erst 2017 eingereicht werden können. Die Stolpersteine für das Vorhaben sind beträchtlich. Die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit «Via Sicura» zeigen dies beispielhaft. Artikel auf NZZ Online.

 

04/11/2016

Der Anbau von Cannabis wird zum grossen Geschäft:

Das Geschäft mit Cannabis steht vor einem entscheidenden Durchbruch: Kalifornien stimmt über die Legalisierung des Konsums ab und dürfte sich den vier Bundesstaaten anschliessen, die den Konsum von Cannabis bereits freige­geben haben. Die USA werden damit zum grössten legalen Cannabismarkt der Welt. Das aber bringt die Hippies und Kriegsveteranen in Nordkalifornien, die Cannabispflanzer der ersten Stunde, in ein heikles Dilemma. Politisch sehen sie die Liberalisierung als einen wichtigen Erfolg, doch wirtschaftlich befürchten sie, von kapitalkräftigeren Konkurrenten erdrückt zu werden. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

04/11/2016

Praxishandbuch - Intervention bei akuter Alkoholintoxikation:

Das 'Praxishandbuch - Intervention bei akuter Alkoholintoxikation' (pdf, 42S.) von Sucht Schweiz liegt in einer überarbeiteten Version vor. In einer wissenschaftlichen Literarturanalyse wurde der aktuelle Wissensstand zu wirksamen Kurzinterventionen bei Hospitalisierungen wegen Alkoholintoxikationen aufgearbeitet. Es enthält zwei übersichtliche Interventionsalgorithmen für Interventionen bei Erwachsenen resp. Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie konkrete Anleitungen und Interventionsinstrumente.

 

03/11/2016

Umgang mit Suchtproblemen in der Spitex:

Die Präsentationen des Austauschveranstaltung für Spitex- und Suchtfachpersonen vom 26. Oktober 2016 in Luzern sind online erhältlich. Präsentiert wurden konkrete (Fall-)Beispiele zum Umgang mit dem Thema Sucht in Spitex-Organisationen. Weitere Themen waren die Erarbeitung einer Haltung im Umgang mit Suchtproblemen, deren Früherkennung sowie die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen Spitex und Suchthilfe. In den Workshops wurden die Beispiele vertieft und Erfahrungen ausgetauscht.

 

03/11/2016

Drogenhandel in Westafrika muss durchdachter bekämpft werden:

Wohl wird nur ein Bruchteil des weltweit geschmuggelten Kokains in Westafrika umgeschlagen. Die erzielten Umsätze übersteigen aber die Budgets mancher Staaten. Eine intelligentere Antidrogenpolitik müsste sich auf die Bekämpfung der Folgen in den einzelnen Ländern konzentrieren. Dafür braucht Westafrika die Hilfe seiner Partner. Mitteilung auf den Seiten der Global Commission on Drug Policy.

 

02/11/2016

Wenn digitale Technik süchtig macht:

Schon kleine Kinder tun es. Erstaunlich schnell lernen sie, mit dem Finger auf ein Touchdisplay zu tippen und digitale Dinge hin und her zu wischen. Smartphones, Tablets und Computer werden von Gross und Klein genutzt und lassen sich aus dem Alltag kaum noch wegdenken. Sie verbinden uns mit dem Internet und lassen uns beim Computerspielen die Zeit vergessen. Manche NutzerInnen entwickeln jedoch ein exzessives Nutzungsverhalten, das suchtähnliche Züge annimmt. Beitrag auf drugcom.de

 

02/11/2016

Instrumente zur Erhebung von Ergebnisqualität:

Die Präsentation der Veranstaltung «Instrumente zur Erhebung von Ergebnisqualität in der Suchthilfe (BSCL, EuropASI & Co.)» vom 25. Oktober 2016 in Bern sind aufgeschaltet. Präsentiert wurden fundierte Informationen zu den vier Instrumenten BSCL, Qualimeter, EuropASI und IGT Sucht Wallis.

 

28/10/2016

Alkohol-Energy-Drink-Kombinationen wirken auf das Gehirn ähnlich wie Kokain:

Alkohol mit Energy-Drinks zu mischen, halten viele Feierwillige für eine gute Idee. US-Forscher sind da ganz anderer Meinung und warnen davor. Artikel auf 20 Minuten, Fachartikel auf PLOS ONE.

 

28/10/2016

Kalifornien ist auf dem Weg zum Cannabis-Land:

In den fünf Bundesstaaten Kalifornien, Massachusetts, Maine, Arizona und Nevada sind die Wähler am 8. November aufgerufen, sich per Volksabstimmung über den Konsum von Cannabis als Genussmittel zu äussern. Und in Kalifornien hat das «Gesetzesvorhaben 64» gute Chancen, sich durchzusetzen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

28/10/2016

Fördern Rauchverbote den Rauchausstieg?:

Rauchverbote wurden eingeführt, um nichtrauchende Menschen vor dem Passivrauchen zu schützen. Eine Studie aus den USA hat nun aufzeigen können, dass Rauchverbote vermutlich auch den Rauchausstieg fördern. Artikel auf drugcom.de

 

27/10/2016

Wie die Schweizer Alkoholbehörde den Alltag der Bevölkerung prägte:

Über kaum eine andere Frage hat das Schweizer Stimmvolk so oft abgestimmt wie über die Alkoholfrage. Die Eidgenössische Alkoholverwaltung mischte an vorderster Front mit und beeinflusste den Alltag der Bevölkerung während vieler Jahrzehnte. Nun steht die institutionelle Verkörperung der Schweizer Alkoholpolitik vor der Auflösung. Artikel auf Swissinfo.ch

 

27/10/2016

Keine erneute Kompetenz des Bundesrates zur Erhöhung der Tabaksteuer:

Die Mehrheit der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) begrüsst es, dass der Bundesrat in seiner Botschaft zur Änderung des Tabaksteuergesetzes (16.051) darauf verzichtete, eine Erneuerung seine Kompetenz zur Erhöhung der Tabaksteuer in die Vorlage aufzunehmen. Einen Antrag, der ebendiese Kompetenz einfügen will, lehnt sie mit 16 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Der Nationalrat behandelt das Geschäft in der Wintersession. Medienmitteilung der Kommission. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention zeigt sich in iher Medienmitteilung enttäuscht.

 

26/10/2016

Warum Frauen so viel wie Männer trinken:

Frauen trinken inzwischen im internationalen Vergleich ähnlich viel Alkohol wie Männer. Insbesondere nach dem Geburtsjahrgang 1966 glich sich der Alkoholkonsum der Geschlechter einander an. Artikel auf Spiegel Online.

 

26/10/2016

SuchtMagazin 5/2016:

Die Behandlung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen ist eine komplexe Aufgabe auf verschiedenen Ebenen. Es geht nicht nur um den jeweils geeigneten Hilfsansatz – ambulante oder stationäre Beratung und Behandlung oder gesundheitsfördernde und schadensmindernde Angebote –, sondern auch um die Zusammenarbeit mit weiteren Stellen und Fachpersonen sowie mit Angehörigen. Nicht zuletzt stellen sich auch Fragen der Finanzierung und der Angebotsplanung angesichts einer sich wandelnden Klientel und politischen (Spar‑)Vorgaben. Alle diese Themen werden im aktuellen SuchtMagazin aufgenommen, wobei praxisbezogene Beiträge im Zentrum stehen. Der Artikel (pdf, 7S.) «Von der Evidenz zur Empfehlung: S3-Leitlinie 'Alkoholbezogene Störungen'» von Monika Ridinger steht online zur Verfügung. Zum Inhalt der Ausgabe. Ausgabe bestellen

 

25/10/2016

Deutschland: Leitlinie für die Diagnose der Fetalen Alkoholspektrum-Störungen:

Jedes Jahr kommen in Deutschland zahlreiche Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) zur Welt. Die jungen Patientinnen und Patienten werden bislang oft nicht richtig oder fehldiagnostiziert. Eine frühe, korrekte Diagnose ist jedoch wichtig, um die betroffenen Kinder und Jugendlichen adäquat zu fördern und ihnen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Ein vom Bundesministerium für Gesundheit geförderter Expertenkonsens hat nun eine entsprechende wissenschaftliche Diagnose-Leitlinie (AWMF) entwickelt. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten.

 

24/10/2016

"Wenn dein Spiel zur Droge wird" – Kampagne bricht Tabu der Glücksspielsucht:

16 Deutschschweizer Kantone lancieren heute eine Sensibilisierungskampagne zu den Risiken des Glücksspiels. Kernelement der Kampagne ist der Dokumentarfilm – Glück.Spiel.Sucht., in dem drei ehemalige Glücksspielsüchtige berührend über ihre persönlichen Erfahrungen berichten und so das Tabu der Sucht brechen. www.sos-spielsucht.ch

 

21/10/2016

Stadt Bern: Gemeinderat prüft zweite Drogen-Anlaufstelle:

Der Berner Gemeinderat möchte eine zweite Drogen-Anlaufstelle schaffen. Damit soll das Areal zwischen Bollwerk, Schützenmatte und Reithalle entlastet werden. Die SVP verfällt derweil in Sarkasmus. Artikel in der Berner Zeitung.

 

20/10/2016

Monitoringbericht von Sucht Schweiz:

Der Bericht greift neue Studien aus der Suchtforschung sowie relevante Ereignisse im Bereich der Suchtpolitik auf, fasst diese kurz zusammen und liefert Kommentare. Der neueste Bericht (pdf, 14S.) deckt die Zeitspanne von April 2016 bis Oktober 2016 ab. Der Bericht erscheint mit dieser Augabe zum letzten Mal.

 

20/10/2016

Bundesrat will den Jugendmedienschutz bei Filmen und Computerspielen verstärken:

Der Bundesrat will Kinder und Jugendliche künftig besser vor ungeeigneten Medieninhalten schützen. Er hat das Eidgenössische Departement des Innern damit beauftragt, bis Ende 2017 ein Gesetz auszuarbeiten, das Alterskennzeichnungen und Abgabebeschränkungen für Videos und Games schweizweit einheitlich regelt. Medienmitteilung des BA für Sozialversicherungen BSV, Beitrag auf SRF.ch

 

19/10/2016

Legalisierung von Cannabis in Kalifornien:

Sollte Kalifornien bald den Konsum von Cannabis erlauben, rückt eine US-weite Legalisierung näher. Es entsteht ein Multimilliarden-Dollar-Markt mit erheblichen Risiken. Artikel auf Zeit Online

 

19/10/2016

Führt die Selbstmedikation bei Depressionen zur Sucht?:

Der Beitrag "Does Depression Turn Self-Medication into Addiction?" ist auf über PsychCentral zugänglich

 

19/10/2016

Cannabis: Image als Jugenddroge muss sich ändern:

In Deutschland konsumieren Studien zufolge immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene Cannabis. Dabei zeigt die aktuelle Forschung, dass Cannabis insbesondere für Jugendliche gesundheitsschädlich ist, weniger für Erwachsene. Die Risiken: Hirnschädigung und Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit. Beitrag auf Deutschlandfunk.

 

18/10/2016

Cannabis in der Medizin: Nachgefragt beim BA für Gesundheit:

Welche Hürden bestehen aktuell für den medizinischen Einsatz von Cannabis, und sind Änderungen in der Bewilligungspraxis in Sicht? Nachgefragt bei Markus Jann, Leiter Sektion Drogen beim Bundesamt für Gesundheit BAG. Beitrag in der Fernsehsendung Puls

 

18/10/2016

Deutschland: Keine Plakatwerbung für Tabakprodukte – zum Schutz der Jugend:

Deutschland ist das einzige Land der Europäischen Union, das noch uneingeschränkt Werbung für Tabakprodukte auf grossflächigen Plakatwänden erlaubt. Dabei zielt diese Werbung bewusst auf junge Konsumenten: Eine aktuelle Publikation (pdf, 3S.) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg zeigt, dass zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen Plakatwerbung bewusst wahrnehmen – und damit motiviert werden, mit dem Rauchen zu beginnen. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Umfrage (pdf, 1S.) des DKFZ, dass die Mehrheit der Bevölkerung ein Verbot der Plakatwerbung für Tabakprodukte befürwortet. Positionspapier (pdf, 3S.) und Medienmitteilung der DKFZ.

 

17/10/2016

Verringerung von tabakrauchbedingten Gesundheitsschäden durch E-Zigaretten?:

Mit einem Positionspapier (pdf, 12S.) zum Gebrauch von E-Zigaretten nimmt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) Stellung zu Nutzen und Schaden der E-Zigarette. Auf der Grundlage aktueller Studien kann die DHS E-Zigaretten als Strategie zur Schadensminimierung (Harm Reduction) nur sehr eingeschränkt empfehlen. Einzig Raucherinnen und Raucher, die nicht aufhören können oder wollen, erreichen durch den Umstieg auf E-Zigaretten eine Schadensminderung - allerdings nur dann, wenn sie vollständig auf E-Zigaretten umsteigen. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der DHS.

 

17/10/2016

SafeZone.ch: Guter Start auf einem langen Weg:

Im April 2014 wurde SafeZone.ch, das Internetportal für kostenlose und anonyme Onlineberatungen zu Suchtfragen auf Deutsch und kurz darauf auf Italienisch aufgeschaltet. Das Portal soll sich schrittweise als nationale Anlaufstelle für niederschwellige, anonyme Suchtberatungen etablieren. Wie wurde SafeZone.ch in den ersten zwei Jahren genutzt? Was sind die Erfahrungen der beteiligten Akteure, was die nächsten Hürden auf dem Weg zum erklärten Ziel? Diese Fragen beantwortet der Evaluationsbericht aus der Begleitforschung durch das ISGF zur Pilotphase. Beitrag auf Spectra Online.

 

17/10/2016

E-Zigaretten: Potentielle Public-Health Risiken:

Die Publikation (pdf, 102S.) "Study on the identification of potential risks to public health associated with the use of refillable electronic cigarettes and development of technical specifications for refill mechanisms" der Europäischen Kommission steht zum Download bereit.

 

14/10/2016

Nationalratskommission: Werbeverbot für Tabak bleibt umstritten:

Im Gegensatz zum Ständerat will die Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK) das Tabakproduktegesetz nicht an den Bundesrat zurückweisen. Sie will das Gesetz beraten und allenfalls Änderungen anbringen, etwa bei den geplanten Werbeverboten. Der Entscheid in der Kommission fiel mit 12 zu 10 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Artikel der Berner Zeitung.

 

14/10/2016

Neue Wege im Umgang mit Cannabis: Internationale Modelle der Cannabisregulierung:

Mehrere Länder sind aktuell bestrebt, den Cannabiskonsum – auf unterschiedliche Weise – zu regulieren. Diese Erfahrungen können auch für die Schweiz von Bedeutung sein, denn sie gehört in Europa zu den Hochkonsumländern. Sucht Schweiz hat im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die verschiedenen Regulierungsmodelle in einem Bericht gegenübergestellt. Erste Erkenntnisse zu diesen Ansätzen liegen vor, ihre mittel- und längerfristigen Auswirkungen lassen sich aber noch nicht abschätzen. Beitrag auf Spectra Online.

 

14/10/2016

Kanton Zürich: Beitrag für Tabakprävention bei Jugendlichen:

Der Regierungsrat hat 410'000 Franken aus dem Lotteriefonds für ein Präventionsprojekt freigegeben, das Jugendliche davon abhalten soll, mit dem Rauchen zu beginnen. Der Verein Zürich Rauchfrei plant dabei, mit einem Mitteleinsatz von nahezu einer Million Franken die Nikotinsucht und deren gesundheitliche Folgen zu reduzieren. Die Kampagne ist auf vier Jahre angelegt. Medienmitteilung des Regierungsrates.

 

14/10/2016

Frankreich: Der erste betreute Konsumraum in Paris eröffnet:

Die erste Kontakt- und Anlaufstelle in Frankreich hat das Ziel Überdosierungen zu verhindern und sauberen Drogenkonsum zu ermöglichen. Zudem sollen die Drogenabhängigen unterstützt werden von ihrer Sucht wegzukomen. Artikel auf Euronews.com

 

14/10/2016

Cannabiskonsum verschlimmert Psychose:

Ob Kiffen eine längerfristige Psychose verursachen kann oder nicht, ist nicht gänzlich geklärt. Zwei aktuelle Studien zeigen allerdings auf, dass Personen, die gefährdet sind für eine Psychose oder bereits erkrankt sind, besser die Finger von Joints lassen sollten. Beitrag auf Drugcom.de

 

13/10/2016

Suchtmonitoring 2015: Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz:

In der Schweiz raucht ein Viertel der Bevölkerung, und ein Fünftel weist einen risikoreichen Alkoholkonsum auf, wie das Suchtmonitoring für das Jahr 2015 (pdf, 192S.) zeigt. Seit einigen Jahren verharrt dieses Konsumverhalten somit auf hohem Niveau. Die Auswirkungen wiegen schwer: Rauchen und Alkohol sind zentrale Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Beitrag (pdf, 2S) im BAG-Bulletin 41/2016. Die wichtigsten Daten aus dem aktuellen Monitorin wurden vom BAG in einem Kurzfilm anschaulich dargestellt.

 

13/10/2016

Tabakproduktegesetz darf nicht zu einer Farce werden:

Heute diskutiert die nationalrätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit über das neue Tabakproduktegesetz. Nur wenn sie dem Nationalrat davon abrät, dem Ständerat zu folgen und die Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen, ist ein echter und umfassender Schutz der Jugendlichen vor dem Einstieg ins Rauchen möglich. Medienmitteilung der Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz. Beitrag auf Infosperber.

 

13/10/2016

Cannabis-Politik in den Niederlanden: Die Drogenmafia macht das grosse Geschäft:

Coffee-Shops dürfen zwar Cannabis verkaufen, doch die Produktion der Droge ist nicht gestattet. Das grosse Cannabis-Geschäft überlassen die Niederländer den USA – und dem organisierten Verbrechen. Artikel auf NZZ Online.

 

07/10/2016

Alkoholwerbung spricht besonders junge Menschen an:

Eine repräsentative Befragung (pdf, 95S.) im Rahmen von Suchtmonitoring Schweiz zeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene Alkoholwerbung besonders stark wahrnehmen. Die jungen Menschen schätzen diese Werbung am unterhaltsamsten ein und fühlen sich am ehesten durch Werbung animiert, Alkohol zu trinken. Generell nehmen Personen mit risikoreichem Konsum häufiger Alkoholwerbung wahr. Eine Mehrheit der Befragten schliesslich möchte die Alkoholwerbung einschränken, auch um junge Leute besser zu schützen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

07/10/2016

«Rausch & Ordnung» : 14 Jahrzehnte Schweizer Alkoholpolitik im Überblick:

Alkohol betrifft alle, auch diejenigen, die ihn nicht trinken. Über kaum eine andere Frage wurde an der Urne so oft abgestimmt, wie über die Alkoholfrage. Mit «Rausch & Ordnung» liegt zum ersten Mal ein fundierter Überblick über die Geschichte der Alkoholfrage, der Schweizer Alkoholpolitik und der Eidgenössischen Alkoholverwaltung vor. «Rausch & Ordnung» erläutert unter anderem die Hintergründe der gescheiterten Totalrevision des Alkoholgesetzes und der bevorstehenden Auflösung der Alkoholverwaltung. Die Publikation kann hier bestellt werden.

 

05/10/2016

Drogenfrei: Klassenwettbewerb für Berner Schulen:

Seit diesem Jahr bietet das Blaue Kreuz den Klassenwettbewerb "Drogenfrei" für Oberstufenlehrkräfte an. Insgesamt nehmen 52 Klassen mit 969 Schülerinnen und Schüler am Präventionsprojekt teil. Erste Resultate zeigen, dass bisher sämtliche Ziele erreicht werden konnten. Der Wettbewerb dauert noch bis Dezember 2016. Medienmitteilung des Blauen Kreuzes.

 

05/10/2016

laut & leise: Fahrt in Blaue:

Dies das Thema der Nummer 3/2016 (pdf, 16S., 1.4Mb) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für
Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Alkohol ist im Verkehr verkehrt; Vor der Party überlegen, wie man nach Hause kommt; Ein teures Abendessen; Fahrt ins Blaue.

 

04/10/2016

Online-Umfrage zum Thema Drogengebrauch und Drogenerwerb:

In dieser anonymen Online-Befragung der Universität Frankfurt geht es um Ihren persönlichen Gebrauch illegaler Drogen und insbesondere um die Art, wie Sie Ihre Drogen erhalten, und welches Verhältnis Sie dabei zu denjenigen haben, von denen Sie die Drogen erhalten. In einem weiteren Teil geht es darum, ob Sie schon einmal Drogen über das Internet bzw. Darknet bestellt haben. Hinweis: Dies ist die zweite Erhebungsphase, die sich besonders an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Schweiz richtet. Wer bereits an der ersten Erhebungsphase teilgenommen hat, bitte nicht erneut ausfüllen. Vielen Dank!

 

04/10/2016

Immer ältere Drogenkranke in Basler Anlaufstellen:

Die Kontakt- und Anlaufstellen verzeichnen immer mehr ältere Drogenkranke. Viele von ihnen konsumieren seit Jahren Heroin. Nun leiden sie unter Folgeerkrankungen. Dies stellt das Personal vor Herausforderungen. Beitrag auf SRF.ch

 

04/10/2016

Tabakentwöhnung in der Schweiz im Jahr 2015:

Im Jahr 2015 gab jede zweite rauchende Person (52.8%) an, mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Dieser Anteil steigt seit Beginn des Suchtmonitorings: Gegenüber 2011 beträgt die Zunahme 11.4 Prozentpunkte. Dieser Trend ist sowohl bei den täglich Rauchenden als auch bei den gelegenheitsrauchenden zu beobachten. Bericht (pdf, 79S.) von Sucht Schweiz im Rahmen des Suchtmonitorings (Zusammenfassung auf Deutsch).

 

04/10/2016

Kanton Freiburg: Tabaktestkäufe:

Bei den Testkäufen, welche die Fachstelle Tabakprävention Freiburg (CIPRET) unter der wissenschaftlichen Aufsicht von Sucht Schweiz im 2015 und 2016 durchgeführt hat, konnten bessere Ergebnisse erzielt werden, als in den Vorjahren. Trotzdem verstossen noch immer zu viele Geschäfte gegen das Gesetz. Medienmitteilung der Staatskanzlei.

 

03/10/2016

Eine Überdosis Hustensirup:

Zürcher Apotheken sind vermehrt konfrontiert mit «Robotripping»-Kunden, die Hustensaft als Rauschmittel nutzen. Klare Vorschriften gibt es nicht. Apotheken haben nun selber Massnahmen getroffen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

03/10/2016

Rauchverbote machen zufriedener:

Was bringen Regulierungen des Tabakkonsums? Massnahmen der Tabakprävention werden häufig anhand der Auswirkungen auf das Rauchverhalten beurteilt. Das Credo lautet: je tiefer der Anteil Raucher in der Bevölkerung, desto besser. Die Vorstellung ist, dass es uns im Durchschnitt besser gehen würde, wenn alle zum Aufhören veranlasst werden könnten. In der ökonomischen Glücksforschung steht ein andere Frage im Vordergrund: Wie sieht die Lebenszufriedenheit von Rauchern, Ex-Rauchern und Nichtrauchern aus? Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

03/10/2016

Alkoholwerbung mit Nebenwirkungen:

Werbung ist fast überall. Ob im Fernsehen, im Radio, auf der Strasse oder im Internet: Werbung schreit nach Aufmerksamkeit und will uns dazu bringen, bestimmte Marken oder Produkte zu kaufen. Bei Butter, Waschmittel oder Brot mag das harmlos sein. Wenn es um Alkohol geht, könnte Werbung jedoch nicht nur die Wahl des Produkts beeinflussen, sondern generell zum Konsum anregen. Studien zeigen, dass zumindest Jugendliche davon betroffen zu sein scheinen. Artikel auf drugcom.de

 

30/09/2016

Crystal Meth schädigt Herzmuskel und Gefässe:

Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, Müdigkeit ist wie weggeblasen. Methamphetamin, auch bekannt als Crystal Meth, zapft die Energiereserven des Körpers an und bringt ihn dazu, alles aus sich heraus zu holen. Eine aktuelle Längsschnittstudie zeigt auf, dass die gesundheitlichen Folgen des Konsums jedoch gravierend sein können. Artikel auf drugcom.de

 

29/09/2016

Entwicklung von Alkoholkonsum und entsprechender Mortalität in Europa:

Die Europäische Region der WHO weist einen hohen Alkoholkonsum auf. Dieser verursacht einen beträchtlichen Anteil der festzustellenden Sterblichkeit. Und zwischen 1990 und 2014 stiegt die standardisierte Gesamtrate alkoholbedingter Sterblichkeit in der Europäischen Region an. Die Publikation "Erfolge und verpasste Chancen für die öffentliche Gesundheit. Entwicklung von Alkoholkonsum und entsprechender Mortalität in der Europäischen Region der WHO (1990-2014)" (Englisch) steht zum Download bereit.

 

29/09/2016

Die Strategien der Alkohollobby:

Eine aktuelle Zusammenstellung (Englisch) zu den Strategien der Alkoholindustrie findet sich auf den Seiten der European Alcohol Policy Alliance eurocare

 

28/09/2016

Deutschland: Journal of Health Monitoring zum Thema Alkohol:

Das Journal of Health Monitoring ist eine neue Online-Zeitschrift, die wichtige Public Health-Themen aufgreift. Es werden wissenschaftliche Informationen zur Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes präsentiert. Die Ausgabe 1 hat den Schwerpunkt "Alkohol"

 

28/09/2016

Deutschland: Ergebnisse des dritten Drogen-und Suchtrats vorgestellt:

Unter dem Vorsitz der Drogenbeauftragten Marlene Mortler tagte der dritte bundesweite Drogen- und Suchtrat, bestehend aus Experten aus dem Bereich der Suchtforschung sowie Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen. Schwerpunkte sind die Vorstellung der erarbeiteten Handlungsempfehlungen der Arbeitsgruppe "Prävention von Internetbezogenen Störungen" sowie die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Teilhabe von Suchtkranken am Arbeitsleben". Medienmitteilung (mit Links zu den Arbeitspapieren) der Drogenbeauftragten.

 

28/09/2016

Für BAT-Schweiz-Chefin ist Rauchen keine Frage der Moral:

Die Schweiz-Chefin von British American Tobacco wehrt sich gegen den Vorwurf, Jugendliche zum Rauchen zu verführen. Und Beverley Spencer erklärt, warum sie nun auf E-Zigaretten setzt. Ein Einblick in "Argumente" der Tabak-Industrie in der Handelszeitung.

 

26/09/2016

EU: Kampf gegen Crystal trägt Früchte:

Am 21. September 2016 trat eine Verordnung der EU-Kommission in Kraft, mit der Handel und Besitz des Crystalausgangsstoffs Chlorephedrin erheblich eingeschränkt werden. Wer keine Erlaubnis zum Umgang mit dem Stoff besitzt, muss mit einer Beschlagnahme rechnen. Beitrag auf Konturen Online.

 

26/09/2016

E-Zigaretten: Position der Tabakkommission:

Das Infoblatt (pdf, 4S.) mit den Positionen der Eidgenössischen Kommission für Tabakprävention EKTP steht zum Download bereit

 

22/09/2016

Schulklassenwettbewerb Experiment Nichtrauchen:

Der Schulklassenwettbewerb Experiment Nichtrauchen ist offen für alle Klassen des 6. bis 9. Schuljahres. Die am Wettbewerb teilnehmenden Klassen verpflichten sich, mindestens während der Wettbewerbsdauer (9. November 2016 - 9. Mai 2017) nicht zu rauchen. Jede Art von rauchenden Handlungen oder des Konsums von Tabakwaren (z.B. Wasserpfeife, Schnupftabak, elektronische Zigarette) führt zum Ausschluss aus dem Wettbewerb. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2016. www.experiment-nichtrauchen.ch

 

22/09/2016

jalk.ch: Kostenlose Online-Schulung für Verkaufspersonal:

Die neue Online-Schulung für das Verkaufspersonal ist unter www.jalk.ch aufgeschaltet. Das kostenlose Angebot ist auf die spezifischen Verhältnisse in jedem Kanton zugeschnitten. Die neue Plattform bietet weiter grundlegende Informationen über den Jugendschutz.

 

22/09/2016

Alkoholbelastete Familien in Deutschland:

Die Ergebnisse einer Studie vom Robert-Koch-Institut zeigen, dass 22 Prozent der Elternteile, die mit mindestens einem eigenen minderjährigen Kind im Haushalt leben, einen riskanten Alkoholkonsum aufweisen. In Bezug auf das regelmässige Rauschtrinken ist von 14 Prozent der Elternteile auszugehen. Dies entspricht etwa 3,8 Millionen Elternteilen mit riskantem Alkoholkonsum bzw. 2,4 Millionen Elternteilen mit regelmässigem Rauschtrinken. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Kinderzahl dieser Elternteile ist davon auszugehen, dass in Deutschland bis zu 6,6 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit riskantem Alkoholkonsum respektive 4,2 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit regelmässigem Rauschtrinken leben. Beitrag (mit Links zur Studie) auf Konturen Online.

 

21/09/2016

Europas Jugendliche konsumieren immer weniger legale Drogen:

Seit 1995 erhebt die ESPAD-Group (European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs) im Vierjahresrhythmus die Zugangsmöglichkeiten Jugendlicher zu legalen und illegalen Drogen und den Ausmass ihres Konsums. Der ESPAD 2015 Report ist soeben erschienen. Europaweit sank der tägliche Tabakkonsum der 15- und 16-Jährigen seit 1995 von 20 auf 13 Prozent. Der Anteil derer, die in ihrem Leben noch nie eine Zigarette geraucht haben, stieg von 33 auf 53 Prozent. Bei Alkohol wuchs der Abstinenzwert von elf auf 19 Prozent. Artikel auf derStandard.at

 

21/09/2016

Rauchen: Sind Schockfotos eine Zumutung?:

Schwarze Zehen auf dem Küchentisch, eine Blut hustende Frau im Rinnstein: Schockfotos auf Zigarettenpackungen machen Rauchern und Nichtrauchern das Zusammenleben schwer. Ein Kommentar in der Süddeutschen Zeitung.

 

21/09/2016

Tabakpräventionsfonds - Newsletter:

Der Tabakpräventionsfonds wurde eingerichtet, um insbesondere Präventionsmassnahmen zu finanzieren, die den Einstieg in den Tabakkonsum verhindern, den Ausstieg fördern und die Bevölkerung vor Passivrauch schützen. Der aktuelle Newsletter 2/2016 steht zum Download bereit.

 

21/09/2016

eBeratung und ePrävention bei problematischem Alkoholkonsum:

Die fünfzehnte «KAP plus» - Veranstaltung griff die Themen Online-Beratung, Selbsthilfetools und Selbsttests auf und vermittelte anhand von zwei Referaten einerseits Informationen zur Entstehungsgeschichte von SafeZone.ch sowie die Auswirkung von SafeZone.ch auf die herkömmliche Suchtberatung. Andrerseits wurden die Grundlagen der Selbsthilfetools und der Selbsttests thematisiert. Die Folienpakete der beiden Präsentationen stehen zum Download bereit.

 

16/09/2016

Der Umgang mit Alkohol entgeht den Kinderaugen nicht:

Während bisher die Jugendlichen im Fokus der Alkoholforschung standen, befasst sich eine neue Studie von Sucht Schweiz mit dem alkoholbezogenen Wissen von jüngeren Kindern. Deutlich wird, dass schon Dreijährige alkoholische Getränke erkennen und wissen, dass diese nicht für Kinder geeignet sind. Interessant ist, dass Kinder im Vorschulalter Männern häufiger Alkohol zuweisen als Frauen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

16/09/2016

Noceboeffekt: Raucher brauchen Nikotin - und den Glauben daran:

Zündet sich ein Raucher eine Zigarette an, befriedigt das nicht automatisch seine Sucht. Entscheidend ist auch, dass er vom Nikotingehalt des Glimmstängels überzeugt ist. Glaubt er hingegen, dass seine Zigarette kein Nikotin beinhaltet, bleibt die Wirkung auch aus. Artikel auf Spiegel Online.

 

16/09/2016

Cannabis mindert Motivation nur vorübergehend:

Lahm und lustlos schleppen sie sich durchs Leben. So in etwa liesse sich das stereotype Bild vom unmotivierten Kiffer beschreiben. Ein britisches Forschungsteam schlussfolgert aus ihrer Studie, dass Cannabis zwar im akuten Rauschzustand die Leistungsmotivation mindert. Die Studie konnte jedoch kein dauerhaftes amotivationales Syndrom bei Cannabisabhängigen nachweisen. Artikel auf Drugcom.de

 

15/09/2016

Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder:

Züri Rauchfrei hat den Flyer (pdf, 2S.) "Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder" leicht überarbeitet. Der Flyer kann gratis abgegeben werden. Er eignet sich vor allem für Elternabende.

 

15/09/2016

Unter Nüchternen fühlt man sich schneller betrunken:

Für wie betrunken man sich hält, hängt offenbar auch von der Umgebung ab, berichten Forscher. Sind viele Nüchterne in der Nähe, schätzen Trinker ihren Pegel und die Risiken von Alkohol realistischer ein. Artikel auf Spiegel Online

 

15/09/2016

Argumente für eine Tabakkontrollpolitik:

Dieses 'Tobacco Control Playbook' der WHO argumentiert für verschiedene Formen der Tabakkontrollpolitik und liefert wissensschaftliche Fakten für die Evidenz verschiedener Massnahmen.

 

14/09/2016

Atem-Alkoholprobe wird beweissicher:

Am 1. Oktober 2016 wird in der Schweiz die beweissichere AtemAlkoholkontrolle eingeführt. Fortan ist bei polizeilichen Alkoholkontrollen im Strassenverkehr nur noch in Ausnahmefällen eine Blutprobe nötig. Gemessen wird nicht mehr der Blutalkohol-Gehalt, sondern die Menge Alkohol in der Atemluft. Damit gelten ab Oktober eine neue Messeinheit und neue Zahlen. Medienmitteilung ASTRA.

 

13/09/2016

Sucht(-prävention) – der kleine Unterschied:

Suchtentwicklungen und problematisches Verhalten wie z. B. der Fitnesswahn oder Essstörungen im Jugendalter haben auch mit wahrgenommenen Geschlechterrollen zu tun. Mit der Lancierung von fünf Kurzfilmen sowie Materialien für den Unterricht und Aktivitäten in Gruppen von 13- bis 16-Jährigen füllt Sucht Schweiz eine Lücke in der geschlechterspezifischen Suchtprävention. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. www.genderundpraevention.ch

 

13/09/2016

Schwangerschaft: Prävention von alkoholbedingten Schäden:

Die Publikation "Prevention of harm caused by alcohol exposure in pregnancy. Rapid review and case studies from Member States" der Weltgesundheitsorganisation WHO steht zum Download bereit.

 

13/09/2016

Problem Alkohol? Ein Selbsttest in 10 Bildern:

Der Flyer stellt 10 kritische Situationen im Umgang mit Alkohol bildlich dar. Er verhilft zu einer Einschätzung, ab wann über die eigenen oder fremde Trinkgewohnheiten nachgedacht werden sollte. Die Zielgruppe sind Menschen, die Alkohol konsumieren, Angehörige, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeverbände, Beratende in der Suchthilfe etc. Eine Broschüre (pdf, 15S., 4Mb) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS.

 

12/09/2016

Energydrinks als Vorbote von Drogenkonsum?:

Zwei aktuelle Studien liefern Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Konsum von Energydrinks und dem Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei Jugendlichen. Artikel auf Drugcom.de

 

12/09/2016

Europäischer Gerichtshof: Kritik an der Verweigerung von Methadon im Gefängnis:

In seinem Beschluss vom 1. September 2016 war der Europäische Gerichtshof der Ansicht, dass der einer seit langen Jahren heroinabhängigen Person verweigerte Zugang zur Behandlung mit Methadon die Kriterien des Artikel 3 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten - Verbot der Folter oder der Unterwerfung unter unmenschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung – erfüllt. Medienmitteilung des Gerichtshofes, Mitteilung der SSAM.

 

12/09/2016

Jetzt mal nüchtern: Warum nicht alle Drogen legalisieren?:

Der Krieg gegen die Drogen hat viel gekostet und wenig gebracht. Doch wie weiter? Was wäre, wenn Heroin, Kokain und Co. legalisiert würden? Die Sendung Input macht das grosse Gedankenexperiment. Beitrag (48 Minuten) auf Radio SRF3.

 

08/09/2016

Wie "unsinnig" das tägliche Glas Wein tatsächlich ist:

Wein ist gut fürs Herz, Bier durchspült die Nieren? Die Alkoholmythen halten sich hartnäckig. Nun gibt es mehr Klarheit, und die bedeutet schlechte Nachrichten für alle, die gern ein Gläschen trinken. Artikel in der Welt.

 

07/09/2016

Jugendliche: Mediennutzung im Griff?:

Die Zunahme der mobilen Bildschirmgeräte mit Internetzugang hat zu einer starken Bildschirmnutzung geführt. Nach einer internationalen SchülerInnenbefragung verbringen die 11- bis 15-Jährigen in der Schweiz heute im Schnitt unter der Woche 4,4 und am Wochenende 7,4 Stunden pro Tag vor dem Fernseher, Computer, Tablet oder Smartphone. Dem Suchtmonitoring Schweiz von 2015 zufolge weisen zudem gut 7 Prozent der 15- bis 19-Jährigen eine problematische Internetnutzung auf. Doch ein risikoarmer Umgang mit Bildschirm und Internet kann gefördert werden. Sucht Schweiz gibt Tipps zuhanden der Eltern. Mitteilung von Sucht Schweiz.

 

07/09/2016

Alkohol: Früherkennung in der Arztpraxis:

Übermässiger Alkoholkonsum verursacht viel Leid und hohe Kosten. Je früher Alkoholprobleme erkannt werden, umso einfacher kann süchtig machendes Verhalten verändert werden. Ärztinnen und Ärzte leisten einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung, wenn sie ihre Patientinnen und Patienten auf den Alkoholkonsum ansprechen. Doch das will gelernt sein! Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung.

 

07/09/2016

Spectra: Lebensphasen:

Aus dem Inhalt der aktullen Ausgabe (Nr. 114) von Spectra Online: Lebensphasenansatz; Migration und Gesundheit; Alkoholpräventionskampagne; Jugendschutz und Gesundheitskompetenz; Prävention und Gesundheitsförderung im Alter; Wahrnehmung der Tabakprävention in den Massenmedien; Nationales Programm Tabak 2008 – 2016.

 

07/09/2016

Spectra: Lebensphasen:

Aus dem Inhalt der aktullen Ausgabe (Nr. 114) von Spectra Online: Lebensphasenansatz; Migration und Gesundheit; Alkoholpräventionskampagne; Jugendschutz und Gesundheitskompetenz; Prävention und Gesundheitsförderung im Alter; Wahrnehmung der Tabakprävention in den Massenmedien; Nationales Programm Tabak 2008 – 2016.

 

06/09/2016

Niederländischer Drogenhandel im Darknet:

Die Niederlande gelten in Europa als Cannabis-Hochburg - vor allem wegen der vielen Coffeeshops in Amsterdam, in denen kleine Mengen Marihuana angeboten werden. Doch der Drogenhandel verlagert sich zunehmend in den virtuellen Raum. Im Darknet kommen Nutzer schnell und anonym an Cannabis-Produkte. Beitrag auf Deutschlandfunk.

 

05/09/2016

Illegale Drogen töten: Multimediales Online-Projekt:

Drogenkonsum und Drogensucht haben schwerwiegende gesundheitliche und soziale Folgen - für Individuen, soziale Schichten und ganze Gesellschaften. Es gibt aber progressivere evidenzbasierte Lösungen, diese Probleme in den Griff zu bekommen, als das Verbot. Ein multimediales Projekt von Deutschlandradio Kultur und das ORF Radio Österreich 1.

 

05/09/2016

Bündner Parlament bekräftigt Schutz vor Passivrauchen:

Mit 95 zu 15 Stimmen hat sich der Grosse Rat des Kantons Graubünden gegen die Absicht seiner Kommission für Gesundheit und Soziales gestellt, die Uhr beim Passivrauchschutz zurückzudrehen. Nach dem Willen der Kommission hätten Personal und Gäste von kleineren Restaurants erneut dem Tabakrauch ausgesetzt werden dürfen. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

 

05/09/2016

Fast alles, was wir über Abhängigkeit zu wissen glauben, ist falsch!:

"Wer Drogen nimmt, macht sein Leben kaputt" - Doch längst nicht jeder Konsument wird zum Junkie. Wann machen Drogen wirklich abhängig? Ein geistreicher Artikel auf Perspective Daily.

 

05/09/2016

Passivrauchen in der Schweiz:

Im Jahr 2015 waren 5,4% der Bevölkerung ab 15 Jahren während mindestens einer Stunde pro Tag dem Tabakrauch anderer ausgesetzt und bei 33,4% war es mindestens eine Stunde pro Woche. Obwohl das Passivrauchen in der Schweiz seit Beginn der 2000er Jahre stark abgenommen hat, ist es nicht ganz verschwunden. Das Phänomen bleibt im öffentlichen Raum hauptsächlich in Restaurants, Cafés oder Bars und im privaten Bereich «bei Freunden, Bekannten und Verwandten» bestehen. Eine Studie (Französisch, pdf, 47S., 1Mb) von Sucht Schweiz im Rahmen von Suchtmonitoring Schweiz

 

02/09/2016

Heroin auf Rezept für Schwerstabhängige:

Bessere medizinische Versorgung und staatlich kontrollierte, legale Abgabe harter Drogen - das ist nach Ansicht der früheren Schweizer Bundespräsidentin Ruth Dreifuss der richtige Weg in der Drogenpolitik. In der Schweiz gibt es das seit 20 Jahren. Beitrag auf Deutschlandradio Kultur

 

02/09/2016

Warum Kokain so stark abhängig macht

Vom Kokain dauerhaft loszukommen ist für Konsumierende häufig schwer. Ein Experiment mit Ratten zeigt nun, warum die Gefahr eines Rückfalls so hoch ist. Offenbar hinterlässt das Koks langfristig Spuren im Belohnungszentrum des Gehirns. Artikel auf drugcom.de

 

02/09/2016

QuaTheSI – KlientInnen-Zufriedenheit

Die Erhebung der KlientInnen-Zufriedenheit in den Einrichtungen der Suchthilfe fand im März 2016 statt. Nun liegt der Gesamtbericht (pdf) vom ISGF zur KlientInnen-Zufriedenheit in stationärer Suchttherapie 2016 vor.

 

02/09/2016

Lotterie- und Wettumsatz leicht rückläufig

Die Schweizer Lotterien und Wetten haben im Jahr 2015 2,75 Milliarden Franken umgesetzt, wie aus der veröffentlichten Lotterie- und Wettstatistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) hervorgeht. Gegenüber 2014 (2,88 Milliarden Franken) ist der Umsatz um über 130 Millionen Franken zurückgegangen, was einem Rückgang von rund 4.7% entspricht. Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht der Umsatz einem durchschnittlichen Spieleinsatz von 331 Franken pro Person. Medienmitteilung des Bundesamtes für Justiz.

 

01/09/2016

Alkohol verändert die Wahrnehmung: Kampagne thematisiert die Folgen

Belästigungen, Gewalt, ungeschützter Geschlechtsverkehr… Alkohol enthemmt und kann zu Ausrutschern führen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) setzt seine Nationale Alkoholpräventionskampagne zur Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit fort und hat einen neuen Videoclip produziert. Neben den gesundheitlichen Risiken kann übermässiger Alkoholkonsum einen Kontrollverlust oder sogar Gedächtnislücken mit sich bringen, was schwerwiegende Konsequenzen haben kann. Medienmitteilung des BAG. www.alcohol-facts.ch

 

01/09/2016

Profitaussichten befördern Cannabis-Legalisierung

Im November stimmen fünf US-Bundestaaten über die Legalisierung von Marijuana ab – erstmals mit Hilfe von Business-Interessen. Artikel auf Infosperber.

 

01/09/2016

«Exponenten von bürgerlichen Parteien vertreten die Positionen der Tabakindustrie»

Mario Schranz und Daniel Vogler vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich haben von 2008 bis 2015 die Berichterstattung über Tabakprävention in zentralen Schweizer Medientiteln untersucht. Wie können ihre Erkenntnisse für die Optimierung der Kommunikation genutzt werden? Artikel auf Spectra Online

31/08/2016

Warum nehmen mehr Männer als Frauen Drogen?

Drogenkonsum ist meist eine Sache der Männer. Ob Alkohol, Cannabis oder Amphetamine, Männer bilden immer die Mehrheit, wenn es um den Konsum von Drogen geht. Wieso ist das eigentlich so? Artikel auf drugcom.de

 

31/08/2016

Stadt Bern: Projekt zur Cannabisregulierung wird Ethikkommission vorgelegt

Im Auftrag des Gemeinderats hat das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) für die Stadt Bern ein detailliertes Forschungsprojekt für das Pilotprojekt Cannabisregulierung ausgearbeitet. Das Forschungsgesuch wird nun der Kantonalen Ethikkommission zur Bewilligung vorgelegt. Bei Vorliegen eines positiven Entscheids der KEK Bern erfolgt anschliessend – in Koordination mit den Projektarbeiten in den anderen Städten – die Einreichung des Gesuchs ans BAG zur Erteilung einer Ausnahmebewilligung. Kurzfassung (pdf, 2S.) der Studie, Medienmitteilung des Gemeinderates.

 

30/08/2016

CANreduce: Kontrollierter Cannabiskonsum

Cannabis kann in verschiedenen Lebensbereichen zu Problemen führen. Viele regelmässig Konsumierende möchten ihren Konsum verringern oder ganz damit aufhören. Nicht allen fällt dies gleich leicht. CANreduce bietet Ihnen Unterstützung bei der Umsetzung dieses Vorhabens. Der Online-Kurs wurde von der ARUD Zürich und dem ISGF erstellt und ist kostenloas. www.canreduce.ch

 

30/08/2016

Substitutionsgestützte Behandlung

Die Empfehlungen zur substitionsgesetzützten Behandlung von Praxis Suchtmedizin Schweiz wurden um das Kapitel Levomethadon erweitert. Zudem sind neu auch zahlreiche Links für Apotheken über die Website von Praxis Suchtmedizin zugänglich.

 

30/08/2016

ready4life: Förderung der Lebenskompetenzen von Lernenden

ready4life ist ein Gesundheitsförderungsprojekt der Lungenliga für Berufslernende. Ziel ist, ein rauchfreies Leben bei den Lernenden zu fördern. Mit einem SMS-Coaching-Programm werden die Lebenskompetenzen wie Selbst- und Sozialkompetenz sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber Konsum von Tabak und Alkohol gestärkt. Es wird im Schuljahr 2016/17 erstmals in einigen Kantonen (BS, BL, BE, VD) getestet. Medienmitteilung der Lungenliga.

 

29/08/2016

Strassenverkehr: Neue Alkoholtests fallen durch

Mit den neuen Atemmessgeräten soll es mehr, schnellere und effizientere Kontrollen geben. Doch in der Praxis bestehen grosse Mängel. Die Polizei kann die Geräte vor Ort nicht einmal einsetzen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

26/08/2016

Passiver Cannabis-Rauch schädlicher als Tabak?

Passivrauchen schadet der Gesundheit. Das gilt nicht nur für Tabakzigaretten, sondern auch für cannabishaltige Joints. Ein Experiment mit Ratten deutet darauf hin, dass die Auswirkungen des Passivrauchens von Cannabis womöglich sogar schwerwiegender sind. Artikel auf drugcom.de

 

26/08/2016

Philippinen: Ein Land auf Menschenjagd

Lange Zeit haben die Philippinen ihr Drogenproblem ignoriert. Ihr neuer Präsident Duterte lässt jetzt Dealer und Süchtige jagen. Und die Philippiner vertrauen ihm. Wie konnte es soweit kommen? Artikel auf Zeit Online.

 

26/08/2016

Österreich: Anzeigen wegen Drogendelikten

Die Anzahl der Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz (SMG) ist im vergangenen Jahr um 8,8 Prozent von 30.250 auf 32.907 gestiegen. Das ist die höchste Zahl der vergangenen zehn Jahre. Die Menge an sichergestellten illegalen Drogen ist von 2014 auf 2015 ebenfalls stark gestiegen. 2015 wurden in Österreich in 273 Fällen mehr als 20 Kilogramm neue psychoaktive Substanzen sichergestellt. Der Suchtmittelbericht (pdf, 68S.) steht zum Download bereit, Beitrag auf praevention.at

 

25/08/2016

Snus wird wohl aus den Regalen verschwinden - vorerst zumindest

Jahrelang haben die Gesundheitsbehörden den Verkauf von schwedischem Snus toleriert. Nach langem Hin und Her schieben sie dem Handel nun einen Riegel. In einigen Jahren "droht" aber die erneute Liberalisierung. Artikel der Aargauer Zeitung

 

24/08/2016

E-Zigaretten: Deutschlandweites Monitoring gefordert

Die Tabakindustrie hat das Marktpotenzial der E-Zigarette erkannt und begonnen, E-Zigaretten im großen Stil zu produzieren und mit beträchtlichem Marketingaufwand weltweit zu vertreiben. Internationale und nationale Studien legen einen Anstieg des Konsums von E-Zigaretten nahe, während das gesundheitliche Risikoprofil und das Suchtpotenzial von E-Zigaretten bislang ungeklärt sind. Das Mannheimer Institut für Public Health MIPH wertet diesen massiven Anstieg als alarmierend und plädiert für ein bundesweites Monitoring sowie eine weitere Untersuchung des Risikoprofils der E-Zigarette. Artikel auf Medizin Aspekte.

 

24/08/2016

Kartelle überschwemmen USA mit Billig-Heroin

Harte Drogen überschwemmen die USA. Dafür ist auch das legale Marihuana mitverantwortlich. Denn Mexikos Kartelle verlieren Umsatz und finden ein neues Geschäft. Artikel auf 20 Minuten.

 

24/08/2016

Burma: Ein Land im Drogenrausch

Der Bürgerkrieg, der bis heute in vielen Teilen Burmas tobt, fördert den Anbau von Schlafmohn, aus dem Heroin gewonnen wird. Der Grossteil des Stoffes wir nach Australien exportiert, doch das Land hat längst selbst ein riesiges Drogenproblem. Beitrag auf SRF.ch

 

19/08/2016

Tabakrauchen: Erhöhtes Psychose-Risiko bei frühem Einstieg

Nicht nur Cannabis, auch Tabak steht im Verdacht, psychotische Symptome auszulösen. Einer aktuellen Studie zufolge erhöht sich das Psychose-Risiko, wenn der Einstieg in das Tabakrauchen schon mit 15 Jahren oder früher erfolgt. Beitrag auf drugcom.de

 

18/08/2016

Newsletter Infodrog

Der August-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, steht zum Download bereit.

 

18/08/2016

Tabakentwöhnung: Grössere Distanz zum nächsten Tabakladen hilft

Wer aufhören möchte zu rauchen, sollte am besten aufs Land ziehen - weit weg vom nächsten Tabakladen und dem nächsten Zigarettenautomaten. Das legt zumindest eine Studie nahe, die mit Rauchern in Finnland durchgeführt wurde. Artikel auf Spiegel Online.

 

16/08/2016

Rauchende: Gegen Bezahlung fällt das Aufhören leichter

Forscher der Universität Genf belohnten Raucher in Form von Gutscheinen dafür, dass sie auf die Glimmstängel verzichteten. Das Experiment erweist sich als erfolgsversprechend. Artikel auf 20 Minuten.

 

15/08/2016

Gesundheitskompetenz in der Schweiz: Studie zieht eine durchzogene Bilanz

Jede zehnte Person in der Schweiz verfügt über eine ausgezeichnete Gesundheits-kompetenz. Bei etwas mehr als einem Drittel der Bevölkerung ist sie ausreichend, bei rund 45 Prozent aber problematisch und bei 9 Prozent unzureichend. Dies sind die Resultate einer Studie, in der die Schweizer Bevölkerung auch mit derjenigen in acht EU-Ländern verglichen wurde. Artikel auf Spectra Online, Link zur Studie.

 

15/08/2016

Legales Cannabis in Zürich, sofern THC-Gehalt unter 1%

Der Verkauf von Hanf als Rauchware ist seit heute zugelassen – ein Novum in der Schweiz. Die Bedingung: Der Wert der psychoaktiven Substanz THC muss unter einem Prozent liegen. «Das Gras wirkt damit nicht berauschend», sagt Dario Tobler, Geschäftsführer der Bio Can AG. Zwei Jahre lang war er bemüht, legales Cannabis zu züchten und vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) bewilligen zu lassen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

15/08/2016

US-Drogenbehörde stuft Cannabis weiterhin in höchste Gefährdungsklasse ein

In vier US-Staaten darf bereits zur eigenen Belustigung gekifft werden. In 25 Bundesstaaten ist Cannabis als Medizin zugelassen. Und doch bleibt die US-Drogenbehörde DEA bei einer Einschätzung, von der sie selbst zugibt, dass sie "seltsam" erscheine. Sie stufte Marihuana am Donnerstag erneut als Droge der höchsten Gefährdungskategorie I ein. Der Joint gilt weiterhin als bedrohlicher als Kokain und Crystal Meth und steht auf einer Stufe mit Heroin und Ecstasy. Artikel der Süeddeutschen Zeitung.

 

12/08/2016

Zürich: Im Kokain ist das Wurmmittel drin

Eine Untersuchung in Zürich zeigt: Der effektive Kokaingehalt steigt zwar seit Jahren. Doch die Qualität wird dadurch nicht besser. Was steckt im Kokain wirklich drin? Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

12/08/2016

Alkohol fördert aggressives Verhalten, Cannabis mindert es

In einer Studie wurden aggressive Reaktionen bei den Teilnehmenden provoziert. Alkohol und Cannabis scheinen demnach eine entgegengesetzte Wirkung auf Konsumierende zu haben. Artikel auf drugcom.de

 

12/08/2016

Tripsitting: «Viele fragen, ob das vorübergeht»

Koni Wäch begleitet Drogenkonsumenten an Partys durch ihren Trip. Das heisst: Wenn sie Probleme haben, versucht er, sie in einer ruhigen Umgebung zu stabilisieren. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

10/08/2016

Fast jeder fünfte Schweizer gibt an, alkoholisiert Auto zu fahren

Jährlich publiziert die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu den STATUS Report (pdf, 68S.), die Statistik der Nichtberufsunfälle und des Sicherheitsniveaus in der Schweiz. Erstmals sind im Rahmen eines internationalen Projekts auch Vergleiche mit 17 europäischen Ländern möglich. In vielen Bereichen schneidet die Schweiz gut ab. Verbesserungspotenzial gibt es jedoch beim Thema Alkohol im Strassenverkehr. Nur frankophone Länder haben mehr geständige Alkoholsünder. Medienmitteilung der bfu, Artikel auf tagesanzeiger.ch.

 

09/08/2016

Street Parade: Hände weg vom Drogen-Mix

Am kommenden 13. August wird die Street Parade 25-jährig. Zürich erwartet Hunderttausende Party- und Zaungäste. Viele werden Alkohol trinken und einige werden auch Ecstasy oder andere illegale Drogen nehmen. Sucht Schweiz warnt in einer Mitteilung vor den schädlichen Folgen des (Misch-)Konsums.

 

09/08/2016

Kanada: Unterwegs mit jungen Fentanyl-Abhängigen

In dieser Film-Dokumentation von VICE Media werden junge Menschen in Alberta, Kanada begleitet, deren Leben durch das starke Opioid Fentanyl beeinflusst wurde. Der Ursprung der kanadische Fentanylkrise reicht zurück bis 2012, als das berüchtigte, verschreibungspflichtige Schmerzmittel OxyContin aus den Regalen der Apotheken verschwand, um Platz für die "sichere" alternative OxyNeo zu machen. Daraufhin tauchte plötzlich Fentanyl in Form gefälschter OxyContin-Pillen auf dem Schwarzmarkt auf, breitete sich aus und stürzte das Land in eine Drogenkrise. Der Westen Kanadas ist besonders stark betroffen.

 

08/08/2016

Wer landet wirklich betrunken in der Notaufnahme?

Hier ein Bierchen, da noch einen Absacker – Alkohol kann schnell zu einem Problem werden, das im Extremfall in der Notaufnahme endet. Am Universitätsklinikum Jena haben Ärzte erstmals in einer Studie festgehalten, wie es um alkoholisierte Patienten steht. Das Ergebnis hat die Ärzte erstaunt: Die Patienten sind älter als gedacht. Medienmitteilung der Universität Jena, Artikel des Mitteldeutschen Rundfunks

 

08/08/2016

Klinische Notfälle und akute Drogentoxizität in Europa

Daten von Notaufnahmen von Krankenhäusern zeigen, dass in Europa jedes Jahr Tausende von Personen drogenbedingte Vergiftungen und andere Schäden erleiden wegen denen sie medizinisch versorgt werden müssen. Aus einem Bericht der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD geht hervor, dass es sich bei den Betroffenen hauptsächlich um junge Erwachsene (im Alter von 20 bis 39 Jahren) und überwiegend um Männer handelt. Heroin ist dabei nach wie vor die Nr. 1 unter den Top 20 der betroffenen Suchtstoffe. Medienmitteilung (pdf, 2S.) auf Deutsch der EBDD.

 

05/08/2016

Reitschule: Wiedereröffnung mit Stadtrundgang

Mit einem kritischen Stadtrundgang haben die Betreiber der Berner Reitschule die Tore des Kulturzentrums am Donnerstag (4. August) wiedereröffnet. Artikel im Bund, Artikel der Neuen Zürcher Zeitung.

 

03/08/2016

Temporäre Schliessung Reithalle: Rätsel um Berner Dealer-Szene

Seit der Schliessung des Kulturzentrums sind die Drogendealer verschwunden. Der Parkplatz Schützenmatt vor der Reitschule ist ausgestorben. Noch vor zwei Wochen haben sich dort abends bis zu 30 mutmassliche Drogenhändler aufgehalten. Beitrag auf SRF.ch

 

03/08/2016

Soziale Medien könnten problematischen Alkoholkonsum offenbaren

Wer seinen Alkoholkonsum in sozialen Netzwerken zur Schau stellt, hat möglicherweise tatsächlich ein Alkoholproblem. Das zeigt eine Erhebung unter Studierenden in den USA. Artikel auf drugcom.de

 

02/08/2016

Russland: Kampf gegen Drogensucht

In Russland wird so viel Heroin konsumiert wie in keinem anderen Land weltweit. Nirgendwo sonst sterben so viele Menschen an einer Überdosis. Die Stiftung "Stadt ohne Drogen" setzt auf kalten Entzug. Filmbeitrag der Deutschen Welle.

 

02/08/2016

Ecstasy kann langfristig Depressionen und Schlafstörungen nach sich ziehen

Gut drauf mit Ecstasy? Für die Dauer des Konsums mag das stimmen. Doch was kommt danach? Folgt man den zahlreichen Studien zu diesem Thema, so können die Nachwehen des Konsums langfristig sein, mit Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen. Beitrag auf drugcom.de

29/07/2016

Alkohol in Zahlen: Durchschnittlicher Pro-Kopf-Verbrauch blieb 2015 stabil

Der Alkoholkonsum in der Schweiz ist zwischen 2014 und 2015 stabil geblieben. Er liegt immer noch bei 8,1 Liter reinen Alkohols pro Einwohnerin und Einwohner. Fast die Hälfte (3,9 Liter reinen Alkohols) wird in der Form von Wein konsumiert. Mengenmässig ist jedoch weiterhin Bier das in der Schweiz am häufigsten konsumierte alkoholische Getränk (55,8 Liter pro Kopf). Publikation der Eidg. Alkoholverwaltung EAV. Artikel auf NZZ Online, Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

29/07/2016

Cannabis in der Schwangerschaft könnte Hirnentwicklung des Kindes beeinflussen

Die Reifung des Gehirns beginnt im Mutterleib. In einer aktuellen Studie aus den Niederlanden wiesen die Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft gekifft hatten, Veränderungen in der Hirnstruktur auf. Artikel auf drugcom.de

 

29/07/2016

So sieht die Lunge nach nur 20 Zigaretten aus

Die amerikanische Ärztegruppe Medspiration hat ein bemerkenswertes Video veröffentlicht, das zeigt, was Zigaretten in der Lunge anrichten. Beitrag auf 20 Minuten

 

28/07/2016

Gesundheitsgefährdung von Kindern durch Tabakrauch im Auto

Rauchen im Auto bedeutet für mitfahrende Kinder eine enorme Gefährdung der Gesundheit: Schon eine einzige Zigarette verursacht – selbst bei geöffnetem Fenster – eine Rauchbelastung wie in einer Raucherkneipe. In Deutschland sind schätzungsweise über eine Million Kinder und Jugendliche von einer Tabakrauchbelastung im Auto betroffen. Das Factsheet "Gesundheitsgefährdung von Kindern durch Tabakrauch im Auto" vom Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ steht zum Download bereit.

 

27/07/2016

Kokainabhängigkeit: Rückfall unterliegt nicht unbedingt einer bewussten Entscheidung

Kokainabhängige haben Probleme ihren Konsum zu kontrollieren. Bislang ist nicht gänzlich geklärt, welcher Mechanismus dem Kontrollverlust zugrunde liegt. In einer aktuellen Studie wurde eine bislang nicht bekannte Verknüpfung im Gehirn entdeckt, die eine Erklärung hierzu liefert. Artikel auf drugcom.de

 

27/07/2016

Deutschland: Zukunftswerkstatt Suchtkrankenversorgung

Dieser Bericht für das Bundesministerium für Gesundheit fsast die wesentlichen Ergebnisse der Zukunftswerkstatt zusammen, die im Januar 2016 in Lübeck stattgefunden hat. Die Ergebnisse (pdf, 29S.) liefern wertvolle Hinweise für Ziele in der Ausgestaltung der zukünftigen Suchtkrankenversorgung.

 

26/07/2016

Zürcher Drogenpolitik: Sparmassnahmen in der Überlebenshilfe

Ausgerechnet der Kanton Zürich, der wie kein anderer von der Drogennot betroffen war, bringt eine der vier Säulen ins Wanken: die Überlebenshilfe. Ab nächstem Jahr fliesst kein Geld mehr aus der Kantonskasse in die regionalen Angebote, in Fixerstübchen und Notschlafstellen, in betreute Wohn- und Arbeitsintegrationsprojekte. Und dies nicht etwa, weil die Angebote nicht nützen würden. Im Gegenteil. Artikel in der Wochenzeitung Die Zeit. Beschluss 556 vom 7. Juni 2016.

 

26/07/2016

Erhöhtes Risiko für Drogenkonsum bei traumatischen Kindheitserfahrungen

Die Kindheit ist eine sensible Phase. Traumatische Erfahrungen in diesem Lebensabschnitt können langfristig negative Folgen für die Betroffenen nach sich ziehen. Eine US-Studie zeigt auf, dass dem Drogenkonsum Jugendlicher oftmals traumatische Erlebnisse in der Kindheit vorausgehen. Artikel auf drugcom.de

 

26/07/2016

Drogenmonitoring Oberösterreich veröffentlicht

Das Institut Suchtprävention führt im Auftrag des Landes OÖ im Rahmen des "Drogenmonitoring OÖ" repräsentative Datenerhebungen durch, in der das Wissen, die Einstellungen und das Konsumverhalten der oberösterreichischen Bevölkerung zu den Themen Alkohol, Tabak und illegale Drogen erhoben wird. Im Drogenmonitoring 2015 liegt der Schwerpunkt auf der Substanz Methamphetamin (Crystal Meth).

 

25/07/2016

Italien: Parlamentsdebatte zur Cannabispolitik

In Italien könnte es bald zu einer gesetzlichen Änderung in Sachen Cannabis kommen. Im italienischen Parlament wird derzeit ein neues Gesetz diskutiert, wonach Volljährigen (ab 18 Jahren) eine geringe Menge an Cannabis zum persönlichen Gebrauch zuhause (bis zu 15 Gramm) bzw. bis zu fünf Cannabis-Pflanzen besitzen dürfen. Der Handel mit Cannabis sowie das Rauchen der Substanz in der Öffentlichkeit oder am Arbeitsplatz sollen weiterhin verboten bleiben. Der Gesetzesentwurf sieht laut Medienbericht auch ein staatliches Monopol für den Verkauf von Cannabis – ähnlich wie im medizinischen Bereich. Mitteilung auf praevention.at

 

25/07/2016

Belohnungssystem von Kiffern tickt anders

Drogen werden konsumiert, weil sie gute Gefühle erzeugen. Im Gehirn werden bestimmte Areale aktiviert, die als Belohnungssystem bezeichnet werden. Dauerkonsum von Cannabis scheint einer aktuellen Studie zufolge mit Veränderungen in diesem System einherzugehen. Artikel auf drugcom.de

 

25/07/2016

Deutschland: www.medikamente-und-sucht.de

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) hat gemeinsam mit der BARMER GEK eine Website zum Thema "Abhängigkeit und Missbrauch von Medikamenten" entwickelt. Auf www.medikamente-und-sucht.de finden alle, die sich aus persönlichen oder beruflichen Gründen mit dem Einsatz von Medikamenten beschäftigen, eine umfangreiche Darstellung. Die Seite dient der Unterstützung und Beratung aller Interessierten zu Fragen rund um die Vorbeugung und Lösung von Problemen mit Medikamenten.

 

25/07/2016

Bern will Probleme mit Freiburger Fixern lösen

Drogensüchtige aus anderen Kantonen konsumieren ihre Drogen auf der Schützenmatte. Dies will die Stadt künftig verhindern. Artikel im Bund.

 

21/07/2016

Eingeschränktes Lernvermögen bei Kokainabhängigkeit

Die Kokainabhängigkeit gilt als besonders hartnäckig in der Behandlung. Warum eigentlich? Ein Lernexperiment der Universität Cambridge hat aufgezeigt, dass Kokainabhängige nur schwer ihr Verhalten ändern können - auch unter Androhung von Stromschlägen. Artikel auf drugcom.de

 

21/07/2016

Zürich: Drogenschiff hat Verspätung

Die Pläne von Suchtexperten waren zu ehrgeizig: Das Drogenschiff wird in diesem Herbst noch nicht neben dem Weinschiff am Bürkliplatz ankern. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

21/07/2016

Riskanter Konsum – Folgen und Ansätze zur Risikominimierung

Zu diesem Thema fand am 1. Juni 2016 die 33. Tagung des Netzwerkes Sucht in Bayern der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen statt. Die Dokumentation (13S.) steht zum Download bereit.

 

19/07/2016

laut & leise: Glückspost

Dies das Thema der Nummer 2/2016 (pdf, 16S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Macht Glück gesund? Suchtpräventive Perspektiven; Wirkliches Glück im Glückspiel: Spielpech soll glücklich machen?; Glück ohne Nebenwirkungen: Suchtprävention und ihr Beitrag zum Glück; Danke, dass Sie dieses Interview lesen: Interview mit Prof. Dr. Willibald Ruch.

 

19/07/2016

Nationale Kampagne zu Hepatitis C – Neue Infomaterialien und Wettbewerb

Die neuen Informationsmaterialien der Kampagne hepatitis c von Infodrog sind erhältlich. Dazu gehören neben der überarbeiteten Broschüre Plakate, T-Shirts und Rucksäckli, eine DVD sowie das beliebte Feuerzeug. Neu ist, dass die Materialien gratis sind, wobei aber pro Bestellung (unabhängig von deren Umfang) ein Unkostenbeitrag von CHF 20.00 berechnet wird. Bestellung.

Am 28. Juli ist der Welt-Hepatitis-Tag! Die Institutionen können dann oder bis Ende Oktober 2016 ein Foto ihrer Sensibilisierungsaktionen mit Ihren KlientInnen machen und dieses an Infodrog schicken. Die drei besten Fotos werden mit einem Kinogutschein in der Höhe von je CHF 200.00 belohnt. Anmeldung zum Wettbewerb.

 

17/07/2016

Deutschland: Drogen und chronische Infektionskrankheiten

Wie verbreitet sind HBV, HCV und HIV sowie Koinfektionen bei injizierenden Drogengebrauchenden (IVD)? Welche Kenntnisse und Verhaltensweisen in Bezug auf Übertragung und Prävention dieser Infektionen weisen Drogengebrauchende auf? Dazu hat das Robert Koch Institut mit Partnern die DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) durchgeführt. Die Analyse des Risiko- und Präventionsverhaltens soll helfen, Präventionsempfehlungen zu aktualisieren und zu fokussieren. Der Abschlussbericht (pdf, 181S.) ist online erhältlich.

 

14/07/2016

Regulierung des Cannabis-Markts: von A (Anchorage) bis Z (Zürich)

Vorstösse, um den Cannabis-Markt zu legalisieren und zu regulieren nehmen weltweit zu. In vier US-Bundesstaaten sowie in Uruguay sind entsprechende Gesetze bereits in Kraft, und der Trend dürfte sich 2017 in den USA und in Kanada fortsetzen. Daneben existieren weiterhin das holländische Toleranz-Modell mit seinen Coffee-Shops und die Konsumenten-Vereinigungen in Spanien. In der Schweiz sollen demnächst Projekte diskutiert werden, die den Zugang zum Cannabis zum Thema haben. Mit einem neuen Bericht verschafft Sucht Schweiz einen Überblick über die Entwicklungstendenzen in Amerika, Europa und der Schweiz und zieht ein erstes Fazit. Artikel auf NZZ Online.

 

14/07/2016

Krebsrisiko Alkohol - die unbekannte Gefahr

Die neue Ausgabe (pdf, 4S.) des Newsletters Alkoholspiegel der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA in Deutschland informiert über den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und erhöhtem Krebsrisiko für Frauen und Männer. Medienmitteilung der BZgA.

 

10/07/2016

Wir müssen den Krieg gegen Drogen beenden

Drogen lassen sich nicht vernichten. Der Versuch hat tausendfach Menschenleben zerstört. Es ist Zeit, umzudenken: Die Welt kann mit Drogen leben und sie kontrollieren. Ein Gastbeitrag von Richard Branson in der Wochenzeitung die Zeit.

 

10/07/2016

Gesundheitsförderung und Prävention im Verlauf des Lebens

Dieses Arbeitspapier " (pdf, 20S.) Gesundheitsförderung und Prävention im Verlauf des Lebens: Die Lebenslauf-Perspektive und ihr Nutzen für Programme" richtet sich an alle Fachleute, die in der Gesundheitsförderung und Prävention tätig sind. Es möchte einen ersten Überblick zu dieser Thematik liefern und stellt die Lebenslauf-Perspektive sowie deren Nutzen für die Gesundheitsförderung und Prävention aus der Sicht von Gesundheitsförderung Schweiz vor.

 

05/07/2016

Reduziert ein Werbeverbot die Zahl der Raucher?

Es gibt keine Zahlen, die beweisen, dass ein Werbeverbot für Tabakwaren einen Rückgang der Raucherzahlen bewirkt. Dies erklärte ein Parlamentarier während der Debatte zum neuen Tabakgesetz. Die Behauptung ist in formeller Hinsicht korrekt, in der Substanz jedoch weniger. Ein Faktencheck auf swissinfo.ch

 

05/07/2016

USA: Heroin-Missbrauch in der Provinz nimmt zu

Die Billigdroge Heroin ist in den USA auf dem Vormarsch. Betroffen sind vor allem Kleinstädte und ländliche Gebiete. Von Oregon bis Arizona, von West Virginia bis nach Maine. Gerade letzterer Bundesstaat ist besonders betroffen. Hier tut man sich schwer, mit dem Problem fertig zu werden. Beitrag des Schweizer Fernsehen.

 

05/07/2016

Deutschland: Tabakwerbeverbot vorerst gestoppt

Keine Tabakwerbung mehr in Deutschland - das war der Plan. Eigentlich sollte der Gesetzentwurf noch vor der Sommerpause im Bundestag behandelt werden. Doch wegen Widerstand in der Unionsfraktion wurde der Termin nun abgesetzt. Die SPD ist sauer. Beitrag auf tagesschau.de

 

04/07/2016

Soziale Arbeit in der Suchtberatung

Die Zeitschrift "Forum Sozialarbeit und Gesundheit" hat bereits 2014 eine Ausgabe zum Schwerpunkt "Wege aus der Sucht. Soziale Arbeit in der Suchtberatung" herausgegeben. Diese Ausgabe (pdf, 52S.) steht zum Download bereit.

 

01/07/2016

Alkohol und Cannabis am Steuer erhöhen Unfallgefahr

Alkohol ist an vielen Unfällen beteiligt. Das ist bekannt. Doch wie steht es um die Risiken durch Cannabis im Strassenverkehr, vor allem wenn Alkohol noch hinzukommt? Eine Studie zeigt, dass sich die Effekte addieren. Das bedeutet, wer zusätzlich Alkohol zum Joint trinkt, der- oder diejenige hat zusätzlich zu den Ausfallerscheinungen durch Alkohol noch die Beeinträchtigungen durch Cannabis zu erwarten. Artikel auf drugcom.de

29/06/2016

Promillegrenzen in Europa – ein Check lohnt sich

Wer motorisiert in die Ferien reist oder im Ferienland ein Auto oder Motorrad mietet, sollte die geltenden Promillegrenzen kennen. Sucht Schweiz liefert dazu eine aktuelle Übersicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, verzichtet vor dem Fahren ganz auf Alkohol. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

29/06/2016

Bulletin des Nationalen Rauchstopp-Programms

Aus dem Inhalt der Sommer-Ausgabe (pdf, 4S.): Rauchstopp: pro und kontra E-Zigaretten; Fertig geraucht? Fertig geraucht!; Rauchstoppwettbwerb 2016

 

28/06/2016

Drugnet Europe

Die Ausgabe 95 des Newsletters 'Drugnet Europe' der Europäischen Beobachtungsstelle
für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich.

 

27/06/2016

Alkoholprävention und Suchthilfe für die Migrationsbevölkerung

Die Bedeutung von Alkohol variiert je nach soziokultureller Herkunft. Dies stellt hohe Anforderungen an die entsprechenden Stellen. Um die Zugangshürden zu Informationen und Beratung / Therapie abzubauen, werden seit einigen Jahren Anstrengungen unternommen, um MigrantInnen mit Präventions- und Beratungsangeboten im Alkoholbereich besser erreicht werden können. Die Präsentionen der KAP Plus Tagung stehen zum Download bereit.

 

24/06/2016

Weltdrogenbericht

Organisierte Drogenkriminalität international zu bekämpfen – das ist die Hauptaufgabe des Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung der Vereinten Nationen (UNODC). Jetzt hat es seinen jährlichen Weltdrogenreport veröffentlicht. Demnach leiden schätzungsweise 29 Millionen Menschen an den Folgen, die illegale Drogen haben. Etwa 17 Millionen davon seien süchtig nach Opiaten, dazu gehören Heroin, Opium und Morphium. Allein 2014 habe es weltweit 207.000 Drogentote gegeben. Artikel auf Zeit Online, Artikel auf NZZ Online, Beitrag von Hans Cousto im Drogerie Blog der deutschen Tageszeitung taz. www.unodc.org/wdr2016

 

23/06/2016

Suchthilfe Region Basel: Akzeptanz - Jahresmagazin 2016

Die Suchthilfe Region Basel präsentiert erstmals ihr Jahresmagazin 2016 "Akzeptanz" (pdf, 40S.). Das Magazin ist kein traditioneller Jahresbericht, sondern ein themenbezogenes Magazin rund um Sucht, Suchtpolitik und die Thematik der Akzeptanz.

 

23/06/2016

Ideen für eine neue Drogenpolitik

Drogen zu verbieten, hat mehr Leben zerstört als der Konsum. Wer sie nimmt, sollte nicht mehr bestraft werden. Fünf Ideen für eine neue Drogenpolitik. Artikel auf Zeit Online.

 

22/06/2016

Alkoholtestkäufe 2015: Differenziertere Analysen liefern ermutigende Ergebnisse

2015 wurden in der Schweiz über 8000 Alkoholtestkäufe durchgeführt. Die durchschnittliche Rate unerlaubter Alkoholverkäufe an Minderjährige ist unter die 30 Prozent-Schwelle gefallen. Untermauert wird dieses Ergebnis von differenzierteren Analysen, die ein besseres Verständnis der Realität vor Ort erlauben und interessante Ansätze liefern, wie die bisherigen Präventionsbestrebungen verbessert werden können. Medienmitteilung und Auswertungsresultate der Eidg. Alkoholverwaltung.

 

22/06/2016

Die Sicht eines Tabaklobbyisten

Jan Mücke kämpft als Lobbyist für etwas, das gefährlich und in der Gesellschaft zusehends verpönt ist: für das Rauchen. Was treibt ihn an? Artikel der FAZ.

 

22/06/2016

Offene Drogenszenen: Widerstand der Bürger gegen die repressive Drogenpolitik

Ende der 1980er-Jahre war die offene Drogenszene nicht mehr zu bändigen. Deshalb sprangen Private ein. Hier liegt der Ursprung der Pionierrolle Basels in der Drogenpolitik. Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung.

 

20/06/2016

Suchtberatung: SafeZone.ch wird zum ständigen Angebot

Nach einer erfolgreichen Pilotphase wird SafeZone.ch, die Online-Beratung zu Suchtfragen, nun ständig angeboten. Die Plattform soll den Nutzenden unter Gewährleistung ihrer Anonymität den Zugang zu professioneller Hilfe erleichtern. Die Fachleute bieten personalisierte Beratung zu Substanzkonsum, aber auch zu Verhaltensproblemen. Medienmitteilung des BAG. Evaluationsbericht (pdf, 39S.) des ISGF.

 

20/06/2016

Botschaft zur Änderung des Tabaksteuergesetzes

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Änderung des Tabaksteuergesetzes (TStG) verabschiedet. Die Änderungen betreffen die Vollzugszuständigkeit innerhalb der Zollverwaltung und die Ergänzung um den Begriff Wasserpfeifentabak. Aufgrund der Ergebnisse der Vernehmlassung verzichtet der Bundesrat zudem darauf, dem Parlament eine Erneuerung der Kompetenz zur Erhöhung der Tabaksteuer zu beantragen. Medienmitteilung und Botschaft des Bunderates.

 

20/06/2016

Formel 1: Alle 5 Sekunden Alkoholwerbung

Seit wenigen Wochen ist Heineken einer der Hauptsponsoren der Formel 1-Autorennen. Den neuen Fünfjahresvertrag für Werberechte lässt sich Heineken mindestens 150 Millionen Euro kosten. Dies bedeutet noch mehr Alkoholwerbung an den Rennen. Bereits vor einem Jahr hat eine Studie von Eurocare nachgewiesen, dass beispielsweise am Formel 1 Grand Prix in Monaco 2014 im Schnitt 11 Verweise auf Alkohol pro Minute über den TV-Bildschirm flimmerten. Mit anderen Worten: Weltweit bekommen während eines F1-Rennens 500 Millionen Zuschauer während fast zwei Stunden alle fünf Sekunden eine Alkoholwerbung zu sehen. Mitteilung von Sucht Schweiz.

 

20/06/2016

Afrika: Mit Gratiszigaretten für Schulkinder auf Kundenfang

"Werde Dein eigener Chef", versprach British American Tobacco in Kenia. "Think and win", lautete eine Aktion des Konzerns in Uganda. Hinter den Slogans verbargen sich billige Gewinnspiele. Die Teilnehmer mussten Zigaretten der Firma kaufen, um an einer Lotterie teilzunehmen. Die Botschaften aber waren wohl gewählt. Sie nutzten den Hunger der Menschen aus, nach einem Leben jenseits der Felder und Farmen. Die Sehnsucht der Armen ist die Hoffnung der Branche, die ihre Profite im Westen rapide schwinden sieht. Die Tabakindustrie setzt perfide Methoden ein, um die letzte Nichtraucherecke der Welt zu erobern. Artikel der Sueddeutschen Zeitung.

 

17/06/2016

Basel-Stadt: Monitoringbericht Sucht 2016

Die Auslastung der Angebote aus dem Suchthilfebereich des Kantons Basel-Stadt war im Jahr 2015 hoch. In den ambulanten Beratungsstellen wurden insgesamt 2'585 Beratungsfälle betreut. Die Beratung erfolgte am häufigsten aufgrund eines problematischen Konsums von Alkohol, gefolgt von Cannabis und Kokain. Eine zunehmende Tendenz ist bei den Beratungsfällen mit einer Glücksspielsucht zu verzeichnen. Monitoringbericht (pdf, 62S.) und Medienmitteilung des Gesundheitsdepartementes.

 

17/06/2016

Deutschland: Kein Alkohol unter 18 Jahren gefordert

Die Deutsche Hauptstelle für Alkohol DHS fordert eine einheitliche Altersgrenze von 18 Jahren für die Alkoholabgabe (gemäss europäischem Standard). Wissenschaftliche Analysen weisen für jugendlichen Alkoholkonsum derart weitreichende Schäden nach, dass die gegenwärtige Sonderregelung in Deutschland die fachlichen Mindestanforderungen an Prävention und Jugendschutz nicht erfüllt. Das Positionspapier (pdf, 12S.) wurde inzwischen von acht nationalen und internationalen Fachgesellschaften mitgezeichnet.

 

17/06/2016

Solothurn: Tabakpräventionsprogramm 2016 - 2017

Mit dem Tabakpräventionsprogramm Juni 2016 - Dezember 2017 (pdf, 19S.) richtet der Kanton Solothurn verschiedene regionale und überregionale, interne und externe Projekte im Kantonsgebiet auf gemeinsame Ziele aus. Gemeinsam arbeiten die Programmpartner, um den Einstieg in die Sucht zu verhindern, den Ausstieg zu fördern und um vor Passivrauch zu schützen. Einen Schwerpunkt setzt das Programm bei Jugendlichen.

 

16/06/2016

SuchtMagazin 3/2016

30 Jahre ist es her, dass mit der Ottawa-Charta der WHO das bis heute gültige Schlüsseldokument der Gesundheitsförderung verabschiedet wurde. Die Charta basiert auf einem umfassenden Gesundheitsverständnis und fordert gesundheitliche Selbstbestimmung, Chancengleichheit und die Berücksichtigung von Gesundheit in allen öffentlichen Aufgaben und Politiken. Wie es mit der Umsetzung dieser Forderungen steht, wird im aktuellen SuchtMagazin aus verschiedenen Perspektiven untersucht. Neben der Geschichte der Gesundheitsförderung allgemein und ihrer Implementierung im Suchtbereich geht es um Gesundheit als individuelles und als gesellschaftliches Gut, um eine kritische Analyse von Konzepten wie Empowerment und Gesundheitskompetenz oder um Ungleichheiten im Gesundheitsverhalten bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Eine Einführung in zentrale Fragen der Gesundheitsförderung gibt Bettina Schmidt in ihrem Artikel «Gesundheitsförderung zwischen Eigenverantwortung und Fremdbestimmung», den Sie als Leseprobe (pdf) downloaden können. Zum Inhalt der Ausgabe.

 

16/06/2016

Tabakproduktegesetz: Der Ständerat versagt bei der Tabakprävention

Die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz verurteilt den Entscheid des Ständerates, das Bundesgesetz über Tabakprodukte an den Bundesrat zurückzuweisen. Nur mit weiteren Einschränkungen der Tabakwerbung kann der Gesundheitsschutz für Kinder und Jugendliche verbessert werden, erklärt die Allianz in einer Medienmitteilung (pdf, 1S.), Artikel der Berner Zeitung, Interview mit Felix Gutzwiller auf tagesanzeiger.ch

 

16/06/2016

Alkoholpräventionsgesuche

Der Bund unterstützt durch Beiträge Institutionen, Projekte und Forschungsvorhaben, die sich der Bekämpfung des problematischen Alkoholkonsums widmen. Die eingereichten Alkoholpräventionsgesuche werden von einem Expertengremium auf ihre Relevanz und den zu erwartenden Präventionseffekt geprüft.
Eingaben für 2017 sind bis zum 31. August 2016 möglich. Mitteilung (pdf, 2S.) vom BAG.

 

14/06/2016

Spielerschutz: rien ne va plus

Der Ständerat das neue Geldspielgesetz gutgeheissen. Das Gesetz lässt neu auch Online-Geldspiele zu, ohne aber entsprechende Massnahmen zum Spielerschutz einzuführen: Der Ständerat lehnt die Einsetzung einer beratenden ExpertInnenkommission zum exzessiven Geldspiel ab und unterstützt damit eine Vorlage, die den Spielerschutz nicht gewährleistet. Dies wird ausser der Geldspiel-Industrie kaum jemandem einen Nutzen bringen – im Gegenteil: Geldspiele verursachen sehr hohe soziale und volkswirtschaftliche Kosten. Medienmitteilung (pdf, 1S.) der Koalition zum Schutz der Spielerinnen und Spieler, Artikel im St. Galler Tagblatt.

 

14/06/2016

Basel: 25 Jahre Gassenzimmer

Im Juni vor 25 Jahren wurde in Basel das erste Gassenzimmer eröffnet. Drogenabhängige können seit dann ihren Stoff an einem geschützten Ort unter guten hygienischen Verhältnissen konsumieren. Nicht nur die Arbeit mit den Abhängigen hat sich verändert, sondern auch die Einstellung der Behörden. Beitrag auf SRF.ch

 

14/06/2016

Glücksspiel: Gott würfelt nämlich sehr wohl

Armes Deutschland: Glücksspiele will es streng kontrollieren, aber Versicherungen, die doch auch nur auf die Zukunft wetten, haben freie Hand. Erklärungsversuch eines verkrampften Verhältnisses. Beitrag von Hans Ulrich Gumbrecht in der FAZ.

 

13/06/2016

Studie über Mediensucht: Wenig Wissen über Online-Junkies

Bevor Prävention gegen Mediensucht greifen kann, muss geklärt werden, wo die Grenze liegt zwischen Normalität und Sucht. Artikel der deutschen Tageszeitung taz.

 

13/06/2016

Tabakproduktegesetz: Strenge Regeln für das Suchtmittel Nikotin

Morgen Dienstag debattiert der Ständerat über das Tabakproduktegesetz. Eine knappe Mehrheit der vorberatenden Kommission will den Entwurf an den Bundesrat zurückweisen. Die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz fordert den Ständerat auf, seine Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung ernst zu nehmen und den Rückweisungsantrag abzulehnen. Medienmitteilung auf den Seiten der AT-Schweiz.

 

13/06/2016

Deutschland: Drogen- und Suchtbericht 2016

In Deutschland rauchen immer weniger Kinder und Jugendliche: 2015 konsumierten nur noch 7,8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen Nikotin. Das ist das Ergebnis des Drogen- und Suchtberichts 2016 (pdf, 98S.), den die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) in Berlin vorgestellt hat. Auch das sogenannte Komasaufen unter Jugendlichen nimmt demzufolge ab. Allerdings müssen immer noch jedes Jahr in rund 15.500 Fällen Kinder zwischen 10 und 17 Jahren wegen Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Besonders im Fokus steht im Bericht die Zunahme des Internetkonsums. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten, Artikel auf Spiegel Online, Artikel der FAZ, Artikel auf Zeit Online

 

10/06/2016

Aktionswoche «PANGEA»: Anstieg illegaler Arzneimittelimporte gestoppt

Die Anzahl illegal in die Schweiz importierter Arzneimittel aus dem Internet bleibt konstant. Die am häufigsten illegal eingeführten Arzneimittel bleiben die Erektionsförderer. Die Anzahl illegal importierter Schlankheitsmittel hat dagegen stark abgenommen. 103 Länder beteiligten sich dieses Jahr an der international durch Interpol koordinierten Aktionswoche «PANGEA IX» zur Bekämpfung des illegalen Internethandels mit Arzneimitteln. Medienmitteilung von Swissmedic, Medienmitteilung von Interpol

 

10/06/2016

Warum sich eine Nikotinabhängigkeit entwickelt - oder auch nicht

Nikotin ist eine seltsame Droge, zumindest aus Sicht der Suchtforschung. Denn die erste Zigarette schmeckt meist scheusslich. Dennoch werden viele Menschen abhängig von Nikotin. Wie kann es sein, dass manche Menschen sich nach wenigen Zigaretten zu abhängigen Raucherinnen und Rauchern entwickeln, andere jedoch nicht? Beitrag auf drugcom.de

 

10/06/2016

Bündner Programm Alkohol (BPA) 2017-2020

Das Gesundheitsamt und das Sozialamt Graubünden setzten seit 2013 das Bündner Programm Alkohol um. Die erste Phase dauert bis Ende 2016. Das Programm hat sich im Aufbau und in der Umsetzung etabliert, und soll um eine weitere Phase verlängert werden. Aufgrund der schwerwiegenden gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Folgen von risikohaftem Alkoholkonsum, den bisherigen Umsetzungsmassnahmen des Bündner Programm Alkohol, sowie der Neuausrichtung der nationalen Strategie Sucht, empfiehlt sich eine Verlängerung des Bündner Programm Alkohol (pdf, 24S.) um weitere vier Jahre (2017-2020).

 

10/06/2016

Preis Gesunde Gemeinde - Gesunde Stadt

Zum dritten Mal wird 2017 ein nationaler Preis "Gesunde Gemeinde" bzw. "Gesunde Stadt" vergeben. Der Preis versteht sich als Anreiz für vorbildliche Konzepte gemeindlicher und städtischer Gesund­heitsförderung und Prävention sowie als Anerkennung für beispielhafte und multiplizierbare kommunale Programme und Massnahmen. Mit Preisverleihung sowie Dokumentation werden nachahmenswerte Beispiele landesweit bekannt gemacht und gewürdigt. www.gesunde-gemeinde.ch

 

08/06/2016

QuaTheDA: Ergebnisqualität konkret

Mit QuaTheDA-E werden der Suchthilfe erstmals konkrete Angebote zur Förderung der Ergebnisqualität zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, in den Suchthilfeeinrichtungen Lernprozesse in der Erhebung von Ergebnisqualität zu ermöglichen sowie Diskussionen und den Erfahrungsaustausch untereinander zu fördern. Artikel auf Spectra Online.

 

08/06/2016

Strafurteilsstatistiken 2015: Zunahme der Verurteilungen wegen Betäubungsmittel

Der allgemeine Rückgang von 2 Prozent der Jugendurteile im Jahr 2015 (12'100 Urteile) beruht ausschliesslich auf den sinkenden Zahlen bei den Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (-12%), wozu auch Vermögensstraftaten gehören. Bei allen anderen Gesetzen, die in der Jugendurteilsstatistik berücksichtigt werden, wird ein Anstieg verzeichnet (z.B. Betäubungsmittelhandel +15% und Betäubungsmittelkonsum +4%). Bei den Erwachsenen ist es im Vergleich zum Vorjahr nur beim Betäubungsmittelhandel zu einem Anstieg gekommen (+4%). Mit 7000 Verurteilungen von Erwachsenen wegen Betäubungsmittelhandels wurde 2015 ein Höchststand seit Beginn der Strafurteilsstatistik im Jahr 1984 erreicht. Totel wurden 108'500 Erwachsenenurteile ins Strafregister eingetragen. Dies entspricht einem Rückgang von -3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Strafurteilsstatistiken 2015, Medienmitteilung des BA für Statistik, Artikel auf srf.ch.

 

07/06/2016

Gesundheitskompetenz in der Schweiz: Studie zieht durchzogene Bilanz

Jede zehnte Person in der Schweiz verfügt über eine ausgezeichnete Gesundheitskompetenz. Bei etwas mehr als einem Drittel der Bevölkerung ist sie ausreichend, bei rund 45 Prozent aber problematisch und bei 9 Prozent unzureichend. Dies sind die Resultate einer vom BAG in Auftrag gegebenen Studie, in der die Schweizer Bevölkerung auch mit derjenigen in acht EU-Ländern verglichen wurde. Medienmitteilung des BAG, Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Allianz Gesundheitskompetenz.

 

07/06/2016

Deutschland: Alternativer Drogen- und Suchtpolitik

Die Drogenpolitik hat versagt. Davon sind die Herausgeber des Alternativen Drogen- und Suchtberichts überzeugt und fragen: Wie kann Deutschland in Zukunft eine wissenschaftlich fundierte Drogenpolitik sicherstellen? Sicherlich nicht, indem die Bundesregierung und ihre Drogenbeauftragte eine Überprüfung des Betäubungsmittelgesetzes ablehnten, wie die Autoren in ihrer aktuellen Veröffentlichung betonen. Artikel auf Zeit Online, Beitrag im Drogerie-Blog der Tageszeitung taz.

 

07/06/2016

Jahresberichte

 

06/06/2016

Kanton Bern: Schlussbericht zum Bericht «Jugend und Gewalt»

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat den Schlussbericht (pdf, 54S.) zum Bericht "Jugend und Gewalt" zur Kenntnis genommen. Damit ist dieses direktionsübergreifende Projekt abgeschlossen. Ausgangspunkt für die vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema Jugendgewalt waren verschiedene parlamentarische Vorstösse. Der nun vorliegende Schlussbericht greift unter anderem die Entwicklungen auf Bundesebene auf, namentlich das Programm Jugend und Gewalt 2011-2015. Zudem werden die im Kanton Bern umgesetzten Massnahmen und der aktuelle Stand der Arbeiten vorgestellt.

 

06/06/2016

Betriebliche Suchtprävention

Die aktuelle Ausgabe (pdf, 16S.) des österreichischen Präventionsmagazins "fortyfour" beschäftigt sich schwerpunktmässig mit dem Thema "Betriebliche Suchtprävention". Auf diesem Gebiet gab es in den vergangenen Jahren einen grossen Wandel, von der Suchthilfe für einzelne Betroffene bis zum modernen Gesundheitsmanagement für alle MitarbeiterInnen. Neben Überblicksartikeln gibt es auch konkrete Tipps und Anleitungen, zum Beispiel für den Weg zum betriebsinternen Präventionsprogramm oder für richtiges Verhalten bei der Frühintervention und gute Gesprächsführung im Anlassfall. Herausgeber ist das Institut Suchtprävention in Linz.

 

03/06/2016

Geldspielgesetz: Suchtfachverbände fordern eine ExpertInnen-Kommission

Der Schutz der Spielerinnen und Spieler ist eines der wichtigsten Ziele, das im Entwurf zum Geldspielgesetz (BGS, 15.069) festgehalten ist. Entsprechend sah der Bundesrat in seinem ersten Entwurf zum BGS vor, eine unabhängige, beratende ExpertInnenkommission zu Fragen zum exzessiven Geldspiel einzusetzen (Konsultativkommission) Infolge des grossen Drucks von Seiten der Industrie wurde die Kommission aber im letzten Moment wieder aus dem Entwurf gestrichen. Der Bundesrat, die Mehrheit der Kantone sowie zahlreiche weitere Organisationen unterstützen die Einführung der Kommission. Stellungnahme (pdf) der Koalition zum Schutz der Spielerinnen und Spieler.

 

03/06/2016

Stadt Bern: Teenager konsumieren seltener Cannabis, doch das Rauschtrinken nimmt zu

Der Jahresbericht Sucht 2015/16 (pdf, 21S.) der Stadt Bern zeigt positive wie auch schwierige Entwicklungen auf: So ging der Suchtmittelkonsum bei den 11- bis 15-Jährigen auch im neuen Berichtsjahr zurück. Hingegen nahm der Risikokonsum bei den älteren Jugendlichen und den jungen Erwachsenen weiter zu. Im Umgang mit digitalen Medien und entsprechenden Suchtgefahren ist die Nachfrage nach Unterstützung und Beratung weiterhin hoch. Medienmitteilung der Stadt, Artikel der Berner Zeitung.

 

03/06/2016

Wie Ketamin die Blase schädigt

Zwei neue Studien zeigen auf, wie Ketamin die Blase schädigt. Eine selten auftretende Fehlbildung der Blase bei einem Ketaminkonsumenten hat einem Forschungsteam entscheidende Hinweise geliefert. Artikel auf drugcom.de

 

02/06/2016

E-Zigaretten: Welchen Umgang damit finden?

Die wirksamen Massnahmen zur Tabakprävention sind bekannt: 1) Besteuerung Tabakprodukte aufgrund der Nachfrageelastizität; 2) Verbot jeglicher direkter und indirekter Werbung zur Reduktion der Nachfrage; 3) Passivrauch-Gesetz um die Gesundheit von Nichtrauchenden zu schützen und den Tabakkonsum zu denormalisieren; 4) Rauchstoppberatung mit Verschreibung von Medikamenten gegen die Nikotinentzugssymptome. Seit einigen Jahren, mit dem Aufkommen der E-Zigarette, wird es komplizierter! Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung (22/2016)

 

02/06/2016

15 Jahre entkriminalisierte Drogenpolitik in Portugal

Am 1. Juli wird Portugal den 15. Jahrestag begehen, an dem das Gesetz 30/2000 in Kraft getreten ist. Der Konsum wurde damals völlig entkriminalisiert, es wird auch nicht zwischen sogenannten "harten Drogen" wie Heroin und "weichen" Drogen wie Cannabis unterschieden. Der Besitz von Drogen zum Eigenverbrauch steht seit 15 Jahren nicht mehr unter Strafe. Im Rückblick war die Politik, die auf Prävention und Aufklärung setzt, sehr erfolgreich. Seit der Entkriminalisierung ist der Drogenkonsum allgemein und besonders bei jungen Menschen stark gesunken. Artikel auf telepolis.

 

02/06/2016

Tschechien: Prävention im "Revolution Train"

Der "Revolution Train" ist ein multimedialer mobiler Zug, der in interaktiver Form eine ganz neue Auffassung der primären Prävention für ausgewählte Zielgruppen – insbesondere für Kinder und Jugendliche im Alter von 10-17 Jahren - ermöglicht. Das Ziel ist es, alle menschlichen Sinne anzusprechen, um auf die Persönlichkeit des Zug-Besuchers effektiv einzuwirken und seine Sicht der legalen und illegalen Suchtmittel zu beeinflussen und seine Widerstandsfähigkeit Drogen gegenüber zu erhöhen. Die Basis-Station ist der Zugbahnhof Prag-Dejvice. Von dort aus wird der Zug in regelmässigen Intervallen auf Tour in die Städte in der Tschechischen Republik geschickt. Die Route passt sich jeweils dem aktuellen Interesse der Schulen und Städte an. www.revolutiontrain.cz/de

 

01/06/2016

"Flucht – Trauma – Sucht" – Was erwartet die Suchthilfe?

Mit diesem Thema beschäftigte sich die 33. Jahrestagung der LWL-Koordinationsstelle Sucht in Deutschland. Krieg, Diskriminierung, Gewalt und Verfolgung sowie wirtschaftliche und soziale Perspektivlosigkeit führen dazu, dass sich immer mehr Menschen auf eine oft lebensbedrohliche Flucht begeben. Die Erfahrung in der Arbeit mit Flüchtlingen zeigt, dass die besonders belastende Lebenssituation dieser Menschen auch eine Suchterkrankung fördern kann. Das professionelle Suchthilfesystem steht im Umgang mit Flüchtlingen vor besonderen Herausforderungen. Die Tagungsdokumentation steht zum Download bereit.

 

01/06/2016

Alkoholverbot in Basler Jugendzentren soll aufgehoben werden

Die Regierung von Basel-Stadt spricht sich für die Aufhebung des generellen Alkoholverbots in Jugendzentren aus. Damit würden Jugendinstitutionen in die Verantwortung genommen, Alkoholkonsum gemeinsam mit den Jugendlichen zu thematisieren. Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung

 

01/06/2016

Cannabis dominiert europäischen Drogenmarkt

Es geht um Geld. Viel Geld. In der Europäischen Union geben die Konsumentinnen und Konsumenten geschätzte 24 Milliarden Euro pro Jahr für illegale Drogen aus. Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hat einen Bericht (April 16) über den Drogenmarkt in Europa veröffentlicht und darin erstmals Schätzungen zum Marktwert einzelner Drogen abgegeben. Artikel auf drugcom.de

31/05/2016

Europäischer Drogenbericht 2016

In ihrer jährlichen Analyse weist die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) auf die Gesundheitsrisiken von Produkten mit hohem Wirkstoffgehalt, das kontinuierliche Auftreten neuer Substanzen und veränderte Muster des Drogenkonsums hin. Darüber hinaus äussert sie Besorgnis über die Zunahme der Todesfälle durch Überdosierung in einigen Ländern und über die Bedrohungen durch Drogenmärkte im Internet. Weiter bestätigt der Bericht die Rückkehr von MDMA (häufig als "Ecstasy" verkauft) als eins der bevorzugten Stimulanzien unter jungen Menschen in Europa. "Insgesamt macht diese neueste Analyse deutlich, dass die drogenpolitische Agenda Europas einen umfangreicheren und komplexeren Katalog von politischen Themen umfassen muss als bisher", heisst es im Drogenbericht (pdf, 84S.). Medienmitteilung (pdf, 5S.) der EMCDDA. Artikel auf Konturen Online. www.emcdda.europa.eu/edr2016.

 

31/05/2016

Welttag ohne Tabak am 31. Mai – Neutrale Packungen als Signal

Die Raucherquote in der Schweiz stagniert, und dies im Gegensatz zur Mehrheit der Industrieländer. So bleibt es hierzulande bei 9500 Toten pro Jahr. Während in der Schweiz Werbeeinschränkungen heftig bekämpft werden gehen andere Länder mit der Einführung von neutralen Zigarettenpackungen bereits einen Schritt weiter. Diese sind das diesjährige Thema des Welttags ohne Tabak der Weltgesundheitsorganisation WHO. Mitteilung von Sucht Schweiz.

 

31/05/2016

Wer Prohibition sät, wird keine Liberalisierung ernten

In der neuen Suchtstrategie des Bundes werden zentrale Fragen ausgeklammert. Dabei wäre gerade jetzt ein konzises Vorgehen der Akteure nötig. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung.

 

30/05/2016

Cannabis: Forscher prüfen E-Zigaretten für Therapie

Cannabis kann bei einigen Leiden Linderung verschaffen, zum Beispiel bei Multipler Sklerose oder gegen einige Nebenwirkungen von Chemotherapien. Als Joint geraucht produziert es jedoch gesundheitsschädliche Nebenprodukte. Daher gibt es den Wirkstoff THC für Therapiezwecke auch als Pille, Tinktur und Spray, oder als Dampf aus einem Vaporisator, wobei weniger schädliche Substanzen entstehen als beim Rauchen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

30/05/2016

Nächste Runde im Kampf gegen das Rauchen

In der Schweiz ist die Zahl der Raucher über Jahre gesunken und nun seit 2011 stabil. Erstmals jedoch rauchen wieder mehr Jugendliche. Grund dafür sei die Tabakwerbung, die bewusst auf Junge abziele. Im Parlament wird nun über eine Verschärfung diskutiert. Dazu die Fakten zur aktuellen Gesetzeslage und Infos zur Tabakwerbung im Migrosmagazin.

 

27/05/2016

Zürich: Überprüfung der städtischen Drogenhilfe

Zurzeit lässt die Stadt alle Angebote und Leistungen des Geschäftsbereichs "Sucht und Drogen" auf ihre Notwendigkeit überprüfen, wie aus dem kürzlich veröffentlichten neuen Geschäftsbericht des Stadtrates hervorgeht. Das Projekt «Überprüfung Drogenhilfe» soll 2016 «intensiv vorangetrieben und per 2017 umgesetzt werden», heisst es dort. Insgesamt soll die Leistungsüberprüfung im Bereich Sucht und Drogen Einsparungen von 0,5 Millionen Franken bringen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

27/05/2016

Methamphetamin

Arbeitshilfe (pdf, 25S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS für Beraterinnen und Berater zum Umgang mit Methamphetamin konsumierenden Klientinnen und Klienten.

 

27/05/2016

Cannabis und Psychose - ein Gen bestimmt das Risiko

In einer aktuellen Studie konnte nachgewiesen werden, dass Cannabiskonsumierende mehr psychotische Symptome entwickeln, wenn eine bestimmte Genvariante bei ihnen vorliegt. Artikel auf drugcom.de

 

26/05/2016

Substanzkonsum der Jugendlichen: Eltern können auch bei Teenagern Einfluss nehmen

Eine neue systematische Literaturanalyse von Sucht Schweiz bestätigt, dass Eltern einen entscheidenden Einfluss auf den Substanzkonsum ihrer 10- bis 18-jährigen Jugendlichen haben können. Zentrale Einflussfaktoren sind das Interesse der Eltern am Freizeitverhalten der Teenager, nachvollziehbare und durchgesetzte Regeln und das regelmässige, vertrauensvolle Gespräch. Mitteilung von Sucht Schweiz.

 

25/05/2016

Europäische online Drogenbefragung

Das Ziel der Drogenbefragung der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) besteht darin, Informationen zu erhalten, wie oft Personen unterschiedliche Drogen konsumieren, wie sie sie einnehmen und besonders wie viel sie davon kaufen und konsumieren. Damit erhofft sich die EMCDDA, ein besseres Bild des Drogenmarktes in der Schweiz zu erhalten. Alle Angaben sind selbstverständlich anonym. Zum Fragebogen

 

25/05/2016

Die neue Nüchternheit der jungen Schweden

Der Anteil von Neuntklässlern, die Alkohol trinken, hat sich in Schweden halbiert. Experten vermuten, der Grund dafür ist u.a. das Internet. Zum einen habe Schweden Ende der 90er-Jahre sehr kostspielige und umfangreiche Präventionsprogramme an den Schulen eingeführt. Die laufen bis heute fort. Auch Eltern seien durch ihre Einbindung in diese Programme restriktiver geworden und böten ihren Kindern nicht mehr so häufig Alkohol an. Zudem hocken die Jugendlichen heute wegen des Internets viel öfter daheim im Elternhaus als früher. Wenn sie über den Bildschirm in sozialen Netzwerken kommunizieren oder Computerspiele spielen, ist Alkohol nicht üblich. Artikel in der Sächsischen Zeitung über eine Studie des schwedischen Zentralverbandes zur Untersuchung von Alkohol- und Drogenverhalten von Schülern (CAN)

 

25/05/2016

Jahresberichte

 

24/05/2016

Cannabiskonsum ohne Rausch

Die Stadt Zürich überlegt, jugendlichen Problemkiffern Cannabis abzugeben. Die Pflanzenzüchter Patrick Widmer und Mike Toniolo halten THC-armen Hanf für die bessere Alternative. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

24/05/2016

Der Tabak-Industrie geht es blendend

Anti-Rauchen-Kampagnen, Schockbilder auf Verpackungen - eigentlich müsste es den Zigarettenherstellern schlecht gehen. Doch die Unternehmen verdienen bestens. "Der Gewinn im Tabakgeschäft ist weiter stark, und die Margen liegen bei mehr als 30 Prozent", sagt Ivan Bascle, Tabakexperte bei der Unternehmensberatung Boston Consulting. Weltweit könnte der Tabakmarkt sogar weiter wachsen, bis 2019 um etwa neun Prozent, schätzen Analysten. Artikel der Süddeutschen Zeitung.

 

24/05/2016

Bedeutung der Frühen Förderung für die Suchtprävention

Das Haltungspapier (pdf, 11S.) «Bedeutung der Frühen Förderung in der Suchtprävention» drückt die Haltung des Fachverbands Sucht zur Bedeutung der Frühen Förderung für die Suchtprävention aus. Es zeigt die Aufgaben auf, welche die Suchtprävention im Hinblick auf die Frühe Förderung nach Ansicht des Verbands hat. Es richtet sich an Fachpersonen, die in der Suchtprävention und der Arbeit mit suchtbelasteten Familien tätig sind.

 

23/05/2016

Gesundheitskompetenz: Die Fakten

Mit Erkenntnissen aus der jüngsten Befragung zur Gesundheitskompetenz in der Europäischen Region unterfüttert zeigt dieser Bericht (pdf, 107S.) der WHO Europa praktische und effektive Massnahmen auf, durch die Gesundheitsbehörden und andere öffentliche Einrichtungen und Akteure Gesundheitskompetenz in unterschiedlichen Umfeldern stärken können, u. a. im Bildungsbereich, am Arbeitsplatz, auf Märkten, im Gesundheitssystem, in neuen und alten Medien sowie in politischen Arenen.

 

23/05/2016

Schweiz braucht ein griffiges Tabakproduktegesetz

Der Ständerat diskutiert Anfang Juni als Erstrat das neue Tabakproduktegesetz (TabPG). Die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz legte in Bern ihre Argumente für eine Vorlage dar, die Kinder und Jugendliche wirksam vor den gesundheitlichen Gefahren des Rauchens schützen soll. Sie präsentierte eine neue Studie, welche die Auswirkungen eines umfassenden Verbots von Tabakwerbung in fünf europäischen Ländern untersuchte. Medienmitteilung der Allianz.

 

23/05/2016

EU: Regulierung von Tabakerzeugnissen

Die Richtlinie für Tabakerzeugnisse (2014/40/EU) trat am 19. Mai 2014 in Kraft und wurde am 20. Mai 2016 in den EU-Mitgliedstaaten geltendes Recht. Die Richtlinie enthält Vorschriften über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen. Dazu gehören Zigaretten, Drehtabak, Pfeifentabak, Zigarren, Zigarrillos, nicht zum Rauchen bestimmter Tabak, elektronische Zigaretten und pflanzliche Raucherzeugnisse. Übersicht der Bestimmungen auf den Seiten der EU Kommission

 

23/05/2016

«Onlinesucht» in der Schweiz

Wird die Entwicklung der letzten Jahre rund um das Thema der Onlinesucht betrachtet, kann nicht von einer Verschlimmerung der Situation gesprochen werden, sondern vielmehr von einer verstärkten Sensibilisierung für die Thematik. In der beraterisch-therapeutischen Praxis wird sogar festgestellt, dass Personen mit Verdacht auf problematische Internetnutzung bzw. deren Angehörige vermehrt professionelle Hilfe aufsuchen, was als positiver Trend bewertet wird. Zwischenbericht (pdf, 19S.) der ExpertInnengruppe des BAG.

 

20/05/2016

Psychische Gesundheit über die Lebensspanne

Ziel des vorliegenden Berichts (pdf, 123S.) von Gesundheitsförderung Schweiz ist es, eine Basis für mögliche kantonale Aktionsprogramme (KAP) mit dem Schwerpunkt Psychische Gesundheit zu bilden. Dazu wurden wissenschaftliche Grundlagen zum Themenbereich der psychischen Gesundheit erarbeitet. ExpertInnen verschiedener Fachbereiche verfassten zu relevanten Querschnittsthemen der psychischen Gesundheit sowie entlang der Lebensphasen verschiedene Kapitel. Der Bericht wird durch Empfehlungen für ein kantonales Aktionsprogramm mit Schwerpunkt Psychische Gesundheit abgeschlossen.

 

20/05/2016

Schockfotos auf Zigarettenschachteln: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Ab dem 20. Mai (Freitag) müssen neue Zigarettenschachteln in Deutschland zu zwei Dritteln mit Schockbildern und Warnhinweisen versehen werden. Die EU-Tabakproduktrichtlinie verbietet zudem sogenannte Lippenstiftpackungen, die im entsprechenden Verpackungsstil besonders junge Frauen ansprechen sollen. Auch nicht mehr erlaubt sind etwa Zusatzstoffe in einer Menge, die den Tabakgeschmack überdeckt. Artikel auf Spiegel Online, Artikel der Tageszeitung taz.

 

20/05/2016

Entzugssymptome bei Cannabisabhängigkeit erhöhen Rückfallrisiko

Dauerhaft auf das Kiffen zu verzichten, das ist für so manch langjährig Konsumierenden kein leichtes Unterfangen. Kommen dann noch Entzugssymptome hinzu, fällt es den Ausstiegswilligen besonders schwer, konsumfrei zu bleiben. Artikel auf drugcom.de

 

19/05/2016

Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

Seit 2004 unterstützen die zwölf Good Practice-Kriterien die Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung. Nun liegen sie in einer vollständig überarbeiteten Fassung vor: Zwölf "Steckbriefe" stellen die Umsetzung jedes Kriteriums anhand einer Stufenleiter dar und erläutern, wie diese in der Praxis aussehen kann. Herausgeber ist der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit in Deutschland.

 

18/05/2016

Spectra: Psychische Gesundheit

Die aktuelle Ausgabe (Nr. 113) von Spectra Online beschäftigt sich mit folgenden Themen: Psychische Gesundheit in der Gesundheitspolitik; Aktiv gegen Stigmatisierung von psychischen Krankheiten; «Psychische Gesundheit zu fördern, ist kein Luxus»; parlamentarische Gruppe «psychische Gesundheit»; Suchtprävention in KMU: Wo liegt das Potenzial?; SmokeFree: Den Konsequenzen des Rauchens ins Gesicht schauen; Jede zehnte Person nimmt Schlaf- oder Beruhigungsmittel.

 

18/05/2016

Tabakentwöhnung: Wie die E-Zigarette ausgebremst wird

Wer mit dem Rauchen aufhören will, bekommt von Ärzten Nikotinpflaster empfohlen, obwohl deren Bilanz mager ist. E-Zigaretten lehnen Mediziner als Hilfe ab - aus fragwürdigen Gründen. Artikel in der Sueddeutschen Zeitung.

 

18/05/2016

Newsletter Infodrog

Der Mai-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, steht zum Download bereit.

 

17/05/2016

Tabakrichtlinie: Schock auf der Schachtel

Ab dem 20. Mai sollen in Deutschland Gruselbilder auf Zigarettenschachteln prangen. Furchtbar? Das kommt auf die Perspektive an. Bis zu 60 Prozent der Raucher sagen Studien zufolge, dass die Bilder bei ihnen den Wunsch auslösten, aufzuhören. Allerdings ist nur schwer abzuschätzen, wie viele Menschen tatsächlich allein der Fotos wegen zu Nichtrauchern werden oder gar nicht erst mit dem Qualmen anfangen. Artikel der Sueddeutschen Zeitung.

 

17/05/2016

Wenn der Vater ein Alki ist

Eine Alkoholsucht zieht die ganze Familie in Mitleidenschaft. Sie hat auch auf erwachsene Angehörige starke Auswirkungen. Artikel im Bund.

 

12/05/2016

Aktionstag Alkoholprobleme: Angehörigen von Alkoholkranken eine Stimme geben

Nur etwa 4% der Nahestehenden Alkoholkranker suchen im Verlauf eines Jahres Hilfe. Dies, obschon das Zusammenleben mit einer alkoholkranken Person zu schweren Belastungen führen kann. Der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme vom 19. Mai bietet Gelegenheit, die bestehenden Unterstützungsangebote bekannter zu machen und den mitbetroffenen Angehörigen eine Stimme zu geben. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

12/05/2016

Schulen: Süchtige im Präventionsuntericht einsetzen?

Urs Rohr von der städtischen Suchtpräventionsstelle in Zürich erklärt, warum Zürich keine ehemaligen Süchtigen mehr an die Schulen schickt. Der Auftritt eines ehemaligen Fixers, der seine vernarbten Beine vorzeigt, löst keine Auseinandersetzung aus, sondern Distanz. Zudem kann die Abschreckung auch eine morbide Faszination auslösen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

11/05/2016

«Drogen sind nicht nur schlecht und gefährlich»

Prävention, Therapie, Schadensminderung und Repression: Die Schweiz hat für ihre Drogenpolitik viel Lob erhalten. Jetzt muss sie sich weiterentwickeln, fordert Sandro Cattacin: der Genfer Soziologe über Verbotsfinger, reguliertes Kiffen und bewussten Drogenkonsum. Artikel auf SRF.ch

 

11/05/2016

Jugendliche und Rauchen: Pädagogisches Material für Lehrpersonen

In der Reihe "Jugendliche und Rauchen" für Lehrpersonen der Oberstufe sind die drei bestehenden Themenhefte vollständig überarbeitet worden. Diese beinhalten Vorschlägen zur Unterrichtsgestaltung und sind zu folgenden Themen online erhältlich: Rauchen schadet ihrer Gesundheit, Rauchen oder nicht? Gründe und Motive, Tabakanbau, Tabakprodukte und die Strategien der Tabakindustrie. Die Hefte werden von Sucht Schweiz und Partnerorganisationen herausgegeben.

 

11/05/2016

Suchtprobleme bei Flüchtlingen

Die Dokumentation (pdf, 11S.) des ersten interdisziplinär zusammengesetzten Workshops der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS zum Thema "Suchtprobleme bei Flüchtlingen" vom 03.03.2016 in München ist online erhältlich.

 

10/05/2016

Zürcher Langstrasse: Prügeleien, Sex und das Elend im Junkiehaus

Das Langstrassenquartier gilt als Zürichs härtestes Pflaster für die Einsatzkräfte der Polizei. Wie die Patrouille 104 die Auswüchse der Partymeile in Schach zu halten versucht. Artikel des Tages Anzeiger.

 

10/05/2016

Langenthal: Gemeinderat möchte Alkoholszene räumlich festlegen

Die offene Alkohol- und Drogenszene in Langenthal darf keinen fixen Standort erhalten. Diese Meinung vertrat Langenthals Gemeinderat bis anhin mit Nachdruck. Bürgerliche Politiker fordern nun einen Strategiewechsel. Artikel der Berner Zeitung.

 

09/05/2016

SafeZone: Online-Suchtberatungsstelle besteht Testphase

Auf SafeZone.ch bietet das Bundesamt für Gesundheit seit zwei Jahren Suchtberatungen übers Internet an – mit Erfolg. Die Seite wurde seither 70'000 mal aufgerufen, 2000 Personen haben sich registriert und 1000 liessen sich persönlich beraten. Artikel der Berner Zeitung.

 

09/05/2016

E-Zigaretten: Dampfen ist besser als Paffen

Gesünder rauchen mit der E-Zigarette - geht das? Ja, meint Udo Pollmer. Britische Mediziner halten die E-Zigarette sogar für ein therapeutisches Mittel, mit dem Menschen ganz vom Rauchen loskommen können. Artikel auf Deutschlandradio Kultur

 

09/05/2016

Erhöhtes Risiko für Selbsttötung bei Konsum von Kokain und Alkohol

Drogen können eine Rolle spielen, wenn Menschen versuchen, sich selbst zu töten. Doch der Zusammenhang zwischen suizidalem Verhalten und Substanzkonsum ist komplex. In einer Längsschnittstudie aus den USA wurde dieser Zusammenhang näher überprüft. Artikel auf drugcom.de

 

06/05/2016

Femmes-Tisch: Gesprächsrunden als Gesundheitsförderung auf Augenhöhe

Die Migrationsbevölkerung ist gesundheitlich stärker belastet als Schweizerinnen und Schweizer – nicht nur bezüglich der physischen, sondern auch bezüglich der psychischen Gesundheit. Frauen mit einer Zuwanderungsgeschichte sind besonders stark betroffen. Sie sind mit herkömmlichen Präventionsmassnahmen aber schlecht erreichbar. Das Programm «Femmes-Tische» schliesst diese Lücke: Mit seinem Peer-Education-Ansatz eröffnet es vielen Migrantinnen den Zugang zu den Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung, seit 2014 auch im Bereich der psychischen Gesundheit. Artikel auf Spectra Online.

 

06/05/2016

31. Mai ist Rauchstopptag

Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention AT verlost an diesem Tag an alle registrierten Personen, die einen Tag nicht rauchen, 100 Einkaufsgutscheine im Wert von je 25 Franken. Zwischen dem 1. und 30. Juni 2016 findet weiter der jährliche Rauchstoppwettbewerb statt. Weitere Infos unter www.rauchstopp.ch. Infos zum internationalen Weltnichtrauchertag "Get ready for plain packaging" sind auf den Seiten der WHO erhältlich und für Deutschland zusätzlich auf den Seiten des Aktionsbündnis Nichtrauchen.

 

06/05/2016

Jugendarbeit: Qualitätssicherungs- und Qualitätsentwicklungs-Instrument Quali-Tool

Mit dem Quali-Tool stellt der Dachverband offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz DOJ allen ein Hilfsmittel zur Verfügung, die ihre Arbeit neu konzipieren, strukturieren, dokumentieren oder bewerten wollen. Die Webseite enthält eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Ausserdem steht ein Wirkungsmodell zur Verfügung, das interaktiv ausgefüllt werden kann. Weitere Informationen zum Tool sowie zu den Anwender-Schulungen und der BeraterInnen-Ausbildung findet man unter www.quali-tool.ch

 

05/05/2016

Die therapeutische Begleitung von Suchtpatienten

Mit der Entwicklung der Neurowissenschaften und der klinischen Forschung über Psychotherapie bei Suchterkrankungen Ende des 20. Jahrhunderts bekam die vernachlässigte Suchtmedizin neuen Aufwind. In dem von der Machtlosigkeit der Ärzte geprägten Fachbereich entstand ein neues Paradigma der Arzt-Patienten-Beziehung: Eine neue therapeutische Beziehung, die auf Zusammenarbeit und der gemeinsamen Entwicklung des therapeutischen Vorgehens basiert. Artikel (pdf, 5S.) im Swiss Medical Forum.

 

05/05/2016

Online-Schulung für den Jugendschutz

Seit Anfang März 2016 steht allen Mitarbeitenden in den Bereichen Gastronomie, Detailhandel und Festwirtschaften ein Online-Schulungstool zur Thematik Jugendschutz und Alkohol zur Verfügung. Interessierte können sich unter www.jalk.ch kostenlos in das Tool einloggen. Herausgeber sind die die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich und Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV). www.jalk.ch

 

05/05/2016

Amphetamine - Von Benzedrin bis Crystal Meth

Crystal Meth? Das ist doch diese neue Modedroge aus den USA, oder? Bei oberflächlicher Betrachtung der medialen Berichterstattung könnte der Eindruck entstehen, als wenn Crystal Meth eine neue Designerdroge ist. Doch das ursprünglich als Medikament entwickelte Stimulanzium wurde schon Mitte des 20. Jahrhunderts in großem Stile missbräuchlich verwendet. Beitrag auf drugcom.de

 

04/05/2016

Umfrage: Sollte man Cannabis legalisieren?

Wo stehen Sie in der Cannabis-Debatte? Weil 2016 ein entscheidendes Jahr in der Drogenpolitik ist, lanciert Tagesanzeiger.ch/Newsnet eine grosse Umfrage zum Thema. Zur Umfrage

 

04/05/2016

Deutschland: Jahrbuch Sucht

Deutschland: Die Lust auf Zigaretten, Bier, Wein und Schnaps ist in Deutschland ungebrochen: Statistisch gesehen lässt sich jeder Bundesbürger rund 137 Liter alkoholische Getränke im Jahr schmecken - und raucht rund 1000 Zigaretten. Das geht aus dem neuen Jahrbuch Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS hervor. Damit ist die Alkoholmenge nach den jüngsten Zahlen im Vergleich zum Jahr davor lediglich um 0,2 Prozent zurückgegangen. Beim Zigarettenkonsum verzeichneten die Autoren sogar einen Anstieg um rund zwei Prozent. Weiter plädiert die DHS dafür, dass Tabakprodukte aus dem TTIP Abkommen ausgeschlossen werden sollen. Beitrag auf Konturen.de, Artikel auf Spiegel Online

 

04/05/2016

Bayern: Bezirke fordern Fixerstuben

Aus Sicht der bayerischen Bezirke sollten nun endlich in den Ballungszentren des Freistaats sogenannte Drogenkonsumräume zumindest als Versuchsprojekte gestattet werden. "Es ist höchste Zeit zu handeln", sagte der Präsident des Bayerischen Bezirketag. Die Gesundheitsministerin lehnt solche Räume ab. Artikel der Sueddeutschen Zeitung.

 

02/05/2016

80 Prozent des Zürcher Kokains sind gestreckt

Das Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (DIZ) warnt vor gestreckten Partydrogen. Bei der beliebtesten Variante, dem Kokain, enthielten vier von fünf Proben psychoaktive Streckmittel. Solche können schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

02/05/2016

E-Zigaretten: Machen sie die "Gesellschaft" gesünder?

E-Zigaretten polarisieren. Die einen halten sie für Teufelszeug, das harmlos daherkommt, aber Teenager abhängig macht. Die anderen sehen das Dampfen als vernünftigen, gangbaren Weg, endlich Schluss zu machen mit dem Rauchen. In einem 200-Seiten-Report schlägt sich das Royal College of Physicians aus London nun klar auf die Seite der E-Zigaretten-Befürworter. E-Zigaretten böten die Chance, die Schäden des Rauchens für die Gesellschaft «radikal zu reduzieren», erklärt die britische Ärzteorganisation. «Diese Gelegenheit sollte man nutzen.». Beitrag auf watson.ch

 

02/05/2016

Visuelles Lernsystem zu Alkohol im Strassenverkehr

Die Website www.alkoholimstrassenverkehr.ch wurde neu überarbeitet. Dieses Lernsystem von Sucht Schweiz eignet sich für den Unterricht mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe (Sekundarstufe I, ca. 12 bis 16 Jahre). Es informiert über wichtige Aspekte des Themas "Alkohol im Strassenverkehr" und illustriert einige Auswirkungen von Alkohol auf die Fahrfähigkeit.

 

02/05/2016

Apotheken in beiden Basel unterstützen beim Rauchstopp

Im Mai 2016 startet die von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie den Apotheker-Verbänden beider Basel lancierte Kampagne zur Rauchstoppberatung in der Apotheke. In zahlreichen Apotheken erhalten Aufhörwillige neben kostenlosen Kurzberatungen ab sofort auch ausführliche, kostenpflichtige Rauchstoppbegleitungen von dafür ausgebildeten Fachpersonen. Medienmitteilung vom Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt.

29/04/2016

Luzern: "Bleib dran!" - Wenn die Eltern süchtig sind

Rund 100 000 Kinder und Jugendliche in der Schweiz haben einen alkoholabhängigen Elternteil. Dazu kommen die Kinder, deren Väter oder Mütter illegale Substanzen oder Medikamenten konsumieren. Akzent Luzern macht mit dem Projekt "Bleib dran! Wenn es in der Familie nicht rund läuft" Nahestehende und Fachpersonen auf die besondere Situation suchtbelasteter Familien aufmerksam und bietet Unterstützung.

 

29/04/2016

Mehr Drogentote in Deutschland

Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist zum vierten Mal in Folge gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht zur Rauschgiftkriminalität hervor. Nach einem jahrelangen Rückgang nahm auch die Zahl der Heroin- und Kokainkonsumenten wieder zu. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Beitrag auf tagesschau.de, Beitrag im Drogerie Blog der deutschen Tageszeitung taz.

 

29/04/2016

Cannabis-Konsumierende entwickeln häufiger ein Alkoholproblem

Neben Tabak sind Cannabis und Alkohol in vielen Ländern die am weitesten verbreiteten Drogen. Was beim Thema Cannabis häufig nicht bedacht wird: Wer kifft trinkt oft auch Alkohol, und das offenbar nicht zu knapp, wie eine Studie aus den USA zeigt. Artikel auf drugcom.

 

28/04/2016

SafeZone - Online-Beratung zu Suchtfragen: Online-Filmkampagne

In den kommenden Wochen lanciert SafeZone eine Online-Filmkampagne zur weiteren Promotion des Angebots. Für die Kampagne wurden drei kurze Web-Clips erstellt, welche die möglichen Vorzüge der Anonymität in der Online-Beratung humorvoll darstellen. Die Filme werden bis Juni 2016 einer nach dem anderen publiziert und gestreut. Der Film zu Cannabis ist nun auf YouTube einsehbar.

 

28/04/2016

Ratgeber für Männer: Mehr Gesundheit - weniger Alkohol

Allgemein bekannt als Folge eines übermässigen Alkoholkonsums sind Lebererkrankungen, ganz besonders die Leberzirrhose. Aber wussten Sie, dass alkoholische Getränke für zehn Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern verantwortlich sind? Dieser Ratgeber wendet sich an Männer über 30 Jahre. Denn bei ihnen haben sich oft riskante Gewohnheiten entwickelt, und das Risiko, krank oder sogar abhängig zu werden, nehmen viele von ihnen gar nicht (mehr) bewusst wahr. Herausgeber des Ratgebers (pdf, 33S.) ist die Deutsche Krebshilfe.

 

28/04/2016

Drugnet Europe

Die Ausgabe 94 des Newsletters 'Drugnet Europe' der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich.

 

27/04/2016

Tabakpackkungen: Behinderte Menschen als Warnhinweis

"Rauchen verursacht Schlaganfälle und Behinderungen" ist auf Zigarettenpackungen in der EU seit Neuestem zu lesen. Dazu wird das Bild einer blassen, apathischen Frau im Rollstuhl gezeigt oder das Bild eines Mannes, der künstlich beatmet wird. Und genau das ist das Problem: Offensichtlich hat sich in der EU niemand Gedanken darüber gemacht, was das für eine Wirkung auf behinderte Menschen hat, wenn sie benutzt werden, um Menschen vom Rauchen abzuhalten. Ein Beitrag auf Zeit Online.

 

27/04/2016

Unser Gehirn auf LSD

Es braucht nicht viel LSD, um unser Bild von der Welt und von uns selbst völlig zu verändern. Ein britisches Forschungsteam hat erstmal sichtbar gemacht, was LSD in unserem Gehirn anstellt. Artikel auf drugcom.de. In einem weiteren Artikel im Tages Anzeiger finden sich 24 Fragen und 32 Antworten zur psychedelischen Droge LSD.

 

27/04/2016

Jahresberichte:

 

26/04/2016

LSD: Eine Reise wie keine

Über kaum eine Substanz wird so viel Unsinn verbreitet wie über LSD. 24 Fragen und 32 Antworten zur psychedelischen Droge. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

26/04/2016

Chur: «Strengstes Polizeigesetz der Schweiz» soll gelockert werden

Das vor ein paar Jahren als «strengstes Polizeigesetz der Schweiz» bezeichnete Churer Polizeigesetz dürfte seinen zweifelhaften Ruf bald verlieren. In der Bündner Hauptstadt soll es wieder erlaubt sein, nach Mitternacht auf öffentlichem Grund Alkohol zu trinken. Beitrag auf srf.tv.

 

26/04/2016

Übersicht der wichtigsten Akteure um die Regulierung des Cannabismarktes

Legalize it – oder nicht? Im Schweizer Hanfstreit ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Dies sind die wichtigsten Player und ihre Forderungen. Artikel auf watson.ch

 

26/04/2016

Monitoringbericht von Sucht Schweiz

Der halbjährlich erscheinende Bericht greift neue Studien aus der Suchtforschung sowie relevante Ereignisse im Bereich der Suchtpolitik auf, fasst diese kurz zusammen und liefert Kommentare. Der neueste Bericht (pdf, 14S.) deckt die Zeitspanne von Oktober 2015 bis März 2016 ab.

 

25/04/2016

Ständeratskommission bremst Verbot für Tabakwerbung

Die Tabakbranche dürfte sich freuen: Der Plan des Bundesrates, Tabakwerbung zu verbannen, könnte scheitern. Die zuständige Ständeratskommission erteilte dem Vorhaben eine Abfuhr. Die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz ist konsterniert. Medienmitteilung der Allianz, Beitrag auf 10vor10.

 

25/04/2016

Monitoring-System Sucht

Das Monitoring-System Sucht begleitet die Umsetzung der Nationalen Strategie Sucht ab 2017 und soll eine evidenzbasierte Kontrolle der Zielerreichung und die weitere strategische Planung der Strategie Sucht ermöglichen. Das Monitoring-System Sucht stellt eine Sammlung von Daten und Indikatoren aus bereits bestehenden Schweizer Monitoring-Projekten rund um das Thema Sucht dar und ist langfristig angelegt.

 

25/04/2016

Raucherinnen und Raucher altern schneller

Wer nicht raucht, sieht länger jung aus. Rauchen beschleunigt die Faltenbildung – auch im Gesicht. Ein spezieller SmokeFree-Fotoautomat zeigt, welche Spuren ein langjähriger Tabakkonsum im Gesicht hinterlassen würde. Die Lungenliga Schweiz und die Partner der SmokeFree Kampagne, bestehend aus NGOs, Kantonen und Bund, schicken den SmokeFree-Fotoautomaten in den kommenden zwei Jahren auf eine Schweizer Tournee, begleitet von Fachpersonen, die auf die gesundheitlichen Folgen des Rauchens aufmerksam machen und Tipps zum Aufhören geben. Medienmitteilung des BA für Gesundheit.

 

22/04/2016

Deutschland: Verbot von Tabakwerbung

Auf Plakatwänden und Litfasssäulen darf ab 2020 nicht mehr für Zigaretten und Co. geworben werden. Industrie und Werbewirtschaft kritisieren das Verbot scharf. Deutschland ist im Moment das letzte Land in der Europäischen Union, welches noch uneingeschränkt Aussenwerbung für Tabakerzeugnisse erlaubt. Artikel auf Spiegel Online.

 

21/04/2016

Wegweiser: Hirndoping am Arbeitsplatz

Unter Hirndoping werden Versuche zusammengefasst, die geistige und kognitive Leistungsfähigkeit mithilfe verschreibungspflichtiger oder illegaler psychoaktiver Substanzen zu steigern. Auch die Reduzierung von Ängsten und die Verbesserung der Stimmungslage sind Gründe für die Einnahme. Der Wegweiser zum Thema Hirndoping am Arbeitsplatz der "Initiative Gesundheit und Arbeit" in Deutschland informiert Präventionsfachleute über Hintergründe sowie Ansatzpunkte zur Prävention von Hirndoping.

 

21/04/2016

Suchtbelastete Eltern und ihre Kinder

Der 39. Kongresse des Verbandes der Drogen- und Suchthilfe fdr+ in Berlin hat das Leben von suchtbelasteten Eltern in den Mittelpunkt gestellt. In vier Vorträgen und 16 Seminaren wurden gute Praxis, überzeugende Konzepte und wichtige Partner präsentiert. Die Präsentationen stehen zum Download bereit.

 

21/04/2016

Die Cannabis-Fraktionen in den bürgerlichen Parteien

Die kontrollierte Abgabe von Joints ist umstritten, aber die Legalisierung hat viele Befürworter – bis tief ins bürgerliche Lager. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

20/04/2016

Tabakprävention bei benachteiligten Bevölkerungsgruppen

Ziel des Pilotprojekts des ISGF war die Bestimmung der Erfolgsfaktoren von Massnahmen der Tabakprävention bei benachteiligten Bevölkerungsgruppen, basierend auf der wissenschaftlichen Literatur der vergangenen ca. fünf Jahre sowie dem Erfahrungswissen einer interdisziplinären Expertengruppe. Der vorliegende Bericht (pdf, 76S.) dient als Grundlage für die strategische Orientierung und für die Planung konkreter Projekte, um die Partnerinnen und Partner des Nationalen Programms Tabak in der Verwirklichung der Chancengleichheit zu unterstützen.

 

20/04/2016

Cannabiskonsum: von «legalized» bis «strengstens verboten»

Die grosse Mehrheit der Weltbevölkerung lebt in Ländern, in denen der Konsum von Cannabis verboten ist. Doch es gibt Gebiete, wo zumindest der private Konsum erlaubt ist – oder wenigstens strafrechtlich nicht mehr verfolgt wird. Eine kleine Weltübersicht auf srf.ch

 

20/04/2016

Zürich: Kann die Cannabisabgabe an Jugendliche funktionieren?

Die Stadt Zürich denkt im Rahmen der geplanten versuchsweisen Cannabisentkrimalisierung darüber nach, 16- bis 18-Jährigen die Droge kontrolliert abzugeben. Wie und unter welchen Umständen das genau passieren soll: Darüber will die Stadt erst im Sommer informieren. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

19/04/2016

Komorbide Suchtprobleme in der somatischen und psychosomatischen Rehabilitation

Problematischer Suchtmittelkonsum macht vor somatischen und psychosomatischen Rehabilitationseinrichtungen nicht Halt. Er fällt dort aber eher selten auf, und es bestehen Unsicherheiten, wie damit umgegangen werden soll. Dabei bietet die Rehabilitation gute Voraussetzungen für die Diagnostik möglicher Suchtprobleme sowie für Beratung und ggf. Vorbereitung einer weiterführenden Behandlung. Konkrete Empfehlungen für das Vorgehen in der Praxis liegen nun vor. Sie beschreiben einen mehrstufigen Prozess für Screening und Diagnostik, der gut in die Klinikabläufe integriert werden kann, und zielen auch auf die Sensibilisierung der Mitarbeiter/innen ab. Entwickelt wurden die Empfehlungen (Langfassung, 71S./ Kurzfassung, 20S.) am Institut für Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (AQMS) des Universitätsklinikums Freiburg. Beitrag auf Konturen.

 

19/04/2016

Tabakstudien Rauchpetarden der Uni Zürich

Die Uni Zürich soll zwei von der Tabakindustrie finanzierte Studien zurückziehen, fordert ein renommierter Präventionsexperte. Die Uni denkt nicht daran. Artikel im Beobachter

 

19/04/2016

Ein gesundes Heranwachsen hat viele Facetten

Ernährung, körperliche Aktivität und Körpergewicht sind die zentralen Themen des heute publizierten Berichts zur nationalen Schülerinnen- und Schülerbefragung HBSC unter den 11- bis 15-Jährigen. Fazit: Auch wenn sich gewisse Verbesserungen abzeichnen, muss der Konsum von Gemüse und Früchten sowie die Bewegung bei Teenagern weiter gefördert werden. Die Studie verdeutlicht, dass die Prävention übergreifende Ansätze braucht. Medienmitteilung von Sucht Schweiz

 

18/04/2016

Bauern wollen Cannabis produzieren

Dutzende Bauern haben sich bereits bei der Stadt Bern gemeldet, weil sie sich für den Anbau von Cannabis für den geplanten Abgabeversuch interessieren. Das sagte Berns Sozialdirektorin Franziska Teuscher der Zeitung «Schweiz am Sonntag». Der Anbau könnte für die Bauern finanziell interessant sein. Artikel der Schweiz am Sonntag.

 

18/04/2016

Berset unterstützt Cannabis-Abgabe

Bundesrat Alain Berset begrüsst, dass mehrere Schweizer Städte die testweise Abgabe von Cannabis ins Auge fassen wollen. Gleichzeitig verneint er, dass mit solchen Pilotprojekten eine Legalisierung durch die Hintertür eingeführt wird.. Ein Interview in der Neuen Zürcher Zeitung.

 

18/04/2016

Portugals liberaler Weg in der Drogenpolitik

Die in vielen Ländern angewandte Strategie eines sogenannten "Kriegs gegen die Drogen" mit Verboten und Strafverfolgung gilt unter Experten als gescheitert. Portugal hat vor 15 Jahren einen anderen Weg eingeschlagen und eines der liberalsten Drogengesetze der Europäischen Union erlassen. Abhängige gelten nicht mehr als kriminell, sondern als krank. Beitrag auf Deutschlandfunk.

 

15/04/2016

Alkohol – kein Mittel gegen leere Batterien

Der Übergang von der kühlen zur wärmeren Jahreszeit macht manchen Menschen zu schaffen. Bis die Hormone wieder ins Lot kommen, kann sich eine bleierne Müdigkeit einstellen. Eine Kreislaufschwäche, Gereiztheit oder Schlafstörungen werden gerade im Frühling gehäuft beklagt. Um Körper und Geist anzukurbeln, greifen manche zu alkoholischen Getränken oder anderen Substanzen, die scheinbar anregen. Doch die vermeintlich aufputschende Wirkung eines spritzigen Cocktails verpufft rasch. Danach fühlt man sich häufig noch matter. Mitteilung von Sucht Schweiz.

 

15/04/2016

Der gescheiterte Drogenkrieg: Entmoralisieren, legalisieren!

Tagt nächste Woche in New York wieder einmal die Sondergeneralversammlung der Vereinten Nationen zum Thema Drogen, dann ist kaum damit zu rechnen, dass die Staaten einstimmig auf ein Ende des «War on Drugs» hinwirken. Aber die Reihen der Drogenfeinde stehen nicht mehr geschlossen. Besonders die Staaten Mittelamerikas, die unter der Last dieses Kriegs beinahe zusammenbrechen, wollen sich einen solchen Kreuzzug nicht mehr länger aufzwingen lassen. Artikel der Wochenzeitung woz.

 

15/04/2016

Fact Sheet zur Alkohol-Industrie

Die Publikation "the alcohol industry" vom Institute of Alcohol Studies (IAS) steht zum Download bereit.

 

14/04/2016

Weltweiter Aufruf zur Beendigung des Krieges gegen die Drogen

Kurz vor Beginn der UN-Sondersession (UNGASS) zum Weltdrogenproblem, die vom 19. bis am 21. April 2016 in New York stattfindet, rufen weltweit Tausende, Individuen und Organisationen, dazu auf, den Krieg gegen die Drogen zu beenden. Die Föderation der Suchtfachleute hat in der Schweiz innert weniger Tage rund 400 Personen, darunter zahlreiche Persönlichkeiten, dazu bewegt, eine Petition (pdf, 2S.) zuhanden von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zu unterzeichnen. Darin wird dieser dazu aufgefordert, die Regierungen zu ermahnen, den verheerenden drogenpolitischen Ansatz der 1970er Jahre endlich aufzugeben. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Föderation.

 

13/04/2016

laut & leise: Sucht im Gedächtnis

Dies das aktuelle Thema der Nummer 1/2016 (pdf, 16S., 1M) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Wohlfühleffekte im Gehirn: Erkenntnisse der Hirnforschung; Sucht im Gedächtnis: Interview mit Dr. med. Oliver Bilke-Hentsch; Das jugendliche Gehirn im Wandel.

 

11/04/2016

Der Kanton Solothurn machts vor: Kein Pardon für Tabakwerbung

Solothurn hatte als erster Kanton ein striktes Werbeverbot – und jetzt könnten die Regeln national verschärft werden. Was kann die Schweiz von Solothurn lernen? Artikel in der Solothurner Zeitung

 

08/04/2016

Rauchen während der Schwangerschaft hinterlässt Spuren im Erbgut des Kindes

Wenn Mütter während der Schwangerschaft rauchen, beeinflussen sie damit nachhaltig die epigenetische Programmierung des Erbguts ihres noch ungeborenen Kindes. Das kann zu einem erhöhten Risiko von Lungenerkrankungen führen. WissenschaftlerInnen haben herausgefunden, dass diese Veränderungen nicht auf einzelne DNA-Regionen begrenzt sind. Sie lassen sich stattdessen im gesamten Genom der Kinder nachweisen. Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universität Heidelberg. Artikel auf Zeit Online.

 

07/04/2016

Teilrevision des Alkoholgesetzes in zwei Schritten

Der Bundesrat hat eine Botschaft (pdf, 41S.) zur Teilrevision des Alkoholgesetzes in zwei Schritten verabschiedet. Erste Priorität haben die Integration der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV), die Privatisierung von Alcosuisse und die Liberalisierung des Ethanolmarktes. Nach vier Jahren Beratung schrieben die Eidgenössischen Räte die Totalrevision des Alkoholgesetzes (AlkG) in der Wintersession 2015 aufgrund mehrerer unüberwindbarer Differenzen ab. Diese drei Aspekte sind nun Gegenstand einer ersten Teilrevision des AlkG, die noch dieses Jahr abgeschlossen werden soll. Im Rahmen der zweiten Teilrevision sollen sodann Anliegen der Kantone, der Spirituosenbranche, der Landwirtschaft, der Prävention und weiterer interessierter Kreise aufgenommen werden. Medienmitteilung der EAV.

 

07/04/2016

Zürich: Geplantes Cannabis-Projekt soll sich auch an Jugendliche mit Problemkonsum richten

Es ist eine Schweizer Premiere: Genf, Basel, Bern und Zürich versuchen gemeinsam, Cannabis legal abzugeben. Die Städte setzen dabei verschiedene Schwerpunkte, um möglichst breite Erfahrungen zu sammeln. Für Zürich ist geplant, dass sich das Projekt nicht allein an Erwachsene wendet, sondern auch an 16- bis 18-Jährige. Dabei soll es sich nicht um Gelegenheitskiffer handeln, vielmehr um Teenager, die regelmässig Joints rauchen und sich in einer schwierigen Situation befinden - sei es, weil sie kriminell geworden sind oder psychische Probleme haben. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

07/04/2016

Deutschland: Rückläufiger Suchtmittelkonsum bei jungen Menschen

Die Studie (pdf, 90S.) "Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015" der BZgA zeigt, dass die Raucherquote bei den 18- bis 25-Jährigen deutlich rückläufig ist. Regelmässiger Alkoholkonsum nimmt unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterhin kontinuierlich ab. Die Verbreitung des Rauschtrinkens ist immer noch zu hoch. Und es konsumieren zu viele junge Erwachsene die illegale Droge Cannabis. Medienmitteilung und Faktenblatt (pdf, 5S.) zur Studie der BZgA. Artikel der Frankfurter Rundschau, Artikel auf tagesschau.de.

 

06/04/2016

Europäer geben jährlich 24 Milliarden Euro für Drogen aus

Nach wie vor gehören die Drogenmärkte zu den lukrativsten Betätigungsfeldern für Gruppierungen der organisierten Kriminalität (OK-Gruppierungen); Schätzungen zufolge geben EU-Bürger jedes Jahr mehr als 24 Mrd. EUR (Spanne: 21 bis 31 Mrd. EUR) für illegale Drogen aus. Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Drogenmärkte sind entsprechend gross und gehen über die durch Drogenkonsum verursachten Schäden hinaus. Hierzu zählen beispielsweise die Beteiligung an anderen Formen krimineller Handlungen und am Terrorismus, Auswirkungen auf legale Unternehmen und die Wirtschaft insgesamt, Belastungen für staatliche Einrichtungen und Korruption in diesen Institutionen, sowie Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft. Der aktuelle EU-Drogenmarktbericht (pdf, 36S.) der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EMCDDA und Europol steht zum Download bereit. Seite der EMCDDA zum Bericht, Artikel auf NZZ Online.

 

06/04/2016

Horrende Medi-Preise für Hepatistis-C treiben kranke Schweizer nach Indien

Ein Hepatitis-C-Patient muss sich ein wichtiges Medikament in Indien besorgen, weil es ihm in der Schweiz verweigert wird. Das Bundesamt für Gesundheit hat das Mittel rationiert wegen des horrenden Preises. Experten warnen: Die Preisgier der Pharmaindustrie gefährdet unser Gesundheitssystem. Beitrag in der Fernsehsendung Kassensturz, weitere Infos sind bei der ARUD erhältlich.

 

06/04/2016

Trotz Risiken: Legales Cannabis für Jugendliche

Gerade in der Pubertät kann starker Cannabis-Konsum für die Entwicklung des Gehirns aber fatal sein. Trotzdem wollen Genf und Zürich bei ihren geplanten Pilotprojekten auch für Jugendliche Cannabis legal zugänglich machen. Ein kritischer Beitrag vom Schweizer Fersnsehen.

 

05/04/2016

Basel-Stadt: Forschungsprojekt zur regulierten Cannabisabgabe

Der Kanton Basel-Stadt beabsichtigt, in Zusammenarbeit mit anderen Schweizer Städten und Kantonen ein Forschungsprojekt für die regulierte Cannabisabgabe durchzuführen. In Basel-Stadt stehen dabei Erwachsene im Fokus, die Cannabis aus medizinischen Gründen zur Selbstmedikation konsumieren. Für ein solches Forschungsprojekt ist eine Ausnahmebewilligung des Bundesamtes für Gesundheit notwendig, die von den beteiligten Städten und Kantonen gemeinsam beantragt werden soll. Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt hat nun die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel mit der Ausarbeitung eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts beauftragt. Medienmitteilung des Gesundheitsdepartementes, Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung. Infoset berichtete.

 

04/04/2016

Deutschland: E-Zigaretten dürfen nicht mehr an Jugendliche verkauft werden

Seit dem 1. April dürfen in Deutschland keine E-Shishas und E-Zigaretten mehr an Kinder und Jugendliche abgegeben werden. Zum Jugendschutz beitragen sollen ab Mai dann zudem Schockbilder auf Zigarettenpackungen. Mitte März billigte der Bundesrat ein entsprechendes Gesetz. Es schreibt vor, dass Warnbilder und aufklärende Texte künftig zwei Drittel der Vorder- und Rückseite von Zigaretten- und Drehtabakverpackungen bedecken müssen. Artikel auf Spiegel Online.

 

01/04/2016

Unterrichtsmaterial zum Thema Essstörungen

"X.act Esssörungen" bietet Lehrkräften Basisinformationen zum Thema Essstörungen, Tipps zur Früherkennung sowie praktische Unterrichtseinheiten und Übungen samt Arbeitsblättern. Zudem bietet das Manual eine Übersicht über die wichtigsten Hilfsangebote zum Thema Essstörungen in Oberösterreich. Herausgeber ist das Institut Suchtprävention pro mente Oberösterreich.

 

01/04/2016

Aktuelle Studien werfen Zweifel auf, dass Kiffen Intelligenz beeinträchtigt

Ist Kiffen schlecht für die Intelligenz? Frühere Studien haben einen Zusammenhang gefunden. Aktuelle Untersuchungen sehen jedoch nicht das Kiffen als Ursache für eine ungünstige Intelligenzentwicklung. Vielmehr seien Kiffen und verminderte Intelligenz die Folge anderer Faktoren. Artikel auf drugcom.de

 

01/04/2016

Info-Folder "Synthetische Cannabinoide / Kräutermischungen"

Dieser Info-Folder (pdf) von mindzone.info enthält Infos zu Risiken und Wirkungsweisen von "synthetischen Cannabinoiden bzw. Kräutermischungen". Er wendet sich mit speziellen risikomindernden Hinweisen gezielt an Konsumenten.