31/12/2011
Alles Gute für 2012:
Die Redaktion von Infoset wünscht Ihnen einen gelingenden Rutsch ins 2012 und alles Gute und Gesundheit für das kommende Jahr. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und hoffen, dass Infoset für Sie auch in Zukunft eine wichtige Informationsquelle für den Suchtbereich sein wird.
31/12/2011
Drogensucht im Alter:
Die Drogenabhängigen in Deutschland werden immer älter, weil Ersatzstoffe wie Methadon ihre Lebenserwartung steigern. Früher starben die meisten von ihnen jung, heute lassen viele Süchtige die 40 weit hinter sich. Geeignete Hilfe gibt es für sie kaum. Artikel auf Spiegel Online.
31/12/2011
Herausforderung Sucht:
Dies das Titelthema der aktuellen Ausgabe (3/2011, pdf, 16S., 1.4Mb) von Express, der Zeitschrift der Klinik Südhang.
31/12/2011
Sucht Info Schweiz: Neue Info-Materialien:
Die Flyer zu den Themen Alkohol, Tabak und Shisha, Snus & co stehen zum Download bereit und können bei Sucht Info Schweiz in gedruckter Form bestellt werden.
30/12/2011
Deutschland: Cannabis- und Alkoholkonsum unter Jugendlichen boomt:
Alle elf Minuten kommt in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus. Mit mehr als 45.000 Klinikaufenthalten im vergangenen Jahr habe sich die Zahl der Fälle in dieser Altersgruppe innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Dies geht aus dem Zahlenbericht (pdf, 98S., 1.5Mb) des Statistischen Bundesamtes über die Diagnosedaten der Patientinnen in Krankenhäusern hervor. Artikel auf Spiegel Online.
30/12/2011
act-info-KlientInnenbefragung: Ambulante Suchthilfe:
Die deskriptive Statistik (pdf, 65S., 550Kb) zu den Angaben der laufenden act-info-KlientInnenbefragungen (2010) im Bereich der ambulanten psychosozialen Suchthilfe steht zum Download auf den Seiten von Sucht Info Schweiz bereit.
29/12/2011
FORUM - Magazin der Eltern- und Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (ada-zh):
In Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Eltern- & Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (VEVDAJ) gibt ada-zh vier Mal im Jahr das FORUM heraus. Die aktuelle Ausgabe 4/2011 (pdf, 24S., 812Kb) ist online erhältlich.
29/12/2011
Deutsche Suchthilfestatistik:
Seit Ende November ist die neu gestaltete Website der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) online. Sie bietet gegenüber der bisherigen Version Einiges mehr. Neben der deutlich verbesserten Benutzerfreundlichkeit finden sich hier Anwendungen, die einen besseren Einblick in die DSHS ermöglichen. So stehen aktuelle Informationen in Wort und Bild thematisch geordnet zur Verfügung. www.suchthilfestatistik.de
28/12/2011
Merkblatt Wasserpfeifen:
Neues Merkblatt der Lungenliga Zürich. Dieses und weitere Merkblätter zum Thema Rauchen und Passivrauchen stehen zum Download bereit.
28/12/2011
Aktion Nez Rouge 2011 - Anrufen statt anlassen:
Bei der 22. Aktion von Nez Rouge stehen seit dem 1. Dezember dieses Jahres 4 480 Freiwillige im Einsatz, die sich bereits um mehr als 13 000 Personen in der ganzen Schweiz gekümmert haben. Die höchste Anzahl Transporte wurde in der Nacht vom Freitag 23 auf Samstag 24 Dezember 2011 verbucht. In dieser Nacht haben die Freiwilligen 2 065 Personen sicher nach Hause gefahren. Medienmitteilung (pdf, 3S., 45Kb) von Nez Rouge.
23/12/2011
Nationalrat befürwortet einheitliche Altersgrenze für den Verkauf von Tabakwaren:
Der Nationalrat will für die ganze Schweiz eine einheitliche Altersgrenze für den Verkauf von Tabakwaren einführen. Er nahm mit 115 zu 68 Stimmen bei 6 Enthaltungen die Motion 11.3637 an. Das Geschäft geht nun in den Ständerat. Heute regeln die Kantone die Tabakabgabe unterschiedlich. In elf Kantonen können Jugendliche ab 16 Jahren Zigaretten kaufen. In sieben Kantonen beträgt die Altersgrenze 18 Jahre und in acht Kantonen gibt es gar keine Vorschriften.
23/12/2011
Nationalrat befürwortet rechtliche Grundlage für Alkohol-Testkäufe:
Der Nationalrat hat mit 95 zu 93 Stimmen bei 1 Enthaltung die Motion 11.3677 angenommen, die Alkoholtestkäufe mit Jugendlichen in einem neuen Gesetz regeln will. Sagt auch der Ständerat ja, wird der Bundesrat beauftragt, die Testkäufe zu legalisieren. Artikel auf NZZ Online.
23/12/2011
Die Kokain-Connection:
Dies das Titelthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift 'Beobachter' (26/2011). Die Artikel zum Thema Kokain sind online erhältlich.
23/12/2011
Kanton Zürich: Update Heroinabhängigkeit:
Die Publikation (pdf, 2S., 68Kb) "Heroinabhängigkeit: ein Update zur Problemlage und Versorgung im Kanton Zürich" steht auf den Seiten der Forschungsgruppe Substanzstörungen der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich zum Download bereit.
23/12/2011
Veränderte Hirnstruktur bei chronischem Kokainkonsum:
Ein britisches Forschungsteam der University of Cambridge fand strukturelle Veränderungen des Hirnvolumens bei Kokainkonsumierenden. Die Studie soll zudem Hinweise darauf geben, warum manche Menschen eine Kokainabhängigkeit entwickeln. Artikel auf drugcom.de
23/12/2011
Forschungsbrief der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen HLS:
Der aktuelle Forschungsbrief Dezember 2011 der HLS ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Formale Auflagen und die Behandlung von Drogenabhängigkeit; Neurobiologische Modelle der Abhängigkeit; MoSyD-Studie 2010 zu Drogentrends in Frankfurt erschienen.
22/12/2011
Nationalrat lehnt Volksintiative zum Schutz vor Passivrauchen ab:
Eine Mehrheit der NationalrätInnen (118 zu 54) hat die eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» abgelehnt. Die Initiative verlangt, dass alle Innenräume, die als Arbeitsplatz dienen oder öffentlich zugänglich sind (Restaurants, Bars, Schulen, Spitäler etc.), rauchfrei werden. Raucherräume können eingerichtet werden, solange sie unbedient sind. Artikel auf SF.tv, Artikel auf tagesanzeiger.ch, Medienmitteilung der Lungenliga, Medienmitteilung (pdf, 1S., 16Kb) von GastroSuisse. (Infoset berichtete)
22/12/2011
Zürich: Keine Busse für Alkoholverkauf an Jugendliche:
Im Kanton Zürich dürfen ab nächstem Jahr Jugendliche für Alkohol- oder Tabaktestkäufe eingesetzt werden. Gebüsst werden die Verkäufer bei Verstössen aber nicht, bestätigt das Zürcher Obergericht. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Artikel auf NZZ Online
21/12/2011
Fachverband Sucht - Suchtspiegel:
Der Suchtspiegel 2/1011 des Fachverband Sucht ist soeben erschienen. Die Mitgliederzeitschrift (pdf, 716S., 875Kb) ist online erhältlich.
21/12/2011
Frühwarnsysteme für neue psychoaktive Substanzen:
Dies das Thema der aktuellen Ausgabe (pdf, 4S., 90Kb) von "Drogen im Blickpunkt" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD).
21/12/2011
Amphetamine in Europa:
Die Publikation (pdf, 50S., 1.5Mb) "Amphetamine - A European Union perspective in the global context" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) steht zum Download bereit. Medienmitteilung der EBDD (alles Englisch).
21/12/2011
Konsum psychoaktiver Substanzen Jugendlicher in der Schweiz:
Die Resultate (pdf, 99S., 1.1Mb) der internationalen Studie «Health Behaviour in School-aged Children» (HBSC) sind auf den Seiten von Sucht Info Schweiz erhältlich.
20/12/2011
Lücken beim Schutz vor Passivrauchen endgültig schliessen:
Das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen schützt ungenügend vor dem gesundheits-schädigenden Passivrauchen. Betroffen sind vor allem Arbeitnehmende der Gastronomie. In der Wintersession hat das Parlament die Chance, diese Lücke im Bundesgesetz zu schliessen: mit der Annahme der eidgenössischen Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen». Medienmitteilung der Eidgenössischen Kommission für Tabakprävention. (Infoset berichtete)
20/12/2011
125 Jahre Eidg. Alkoholverwaltung (EAV):
Die EAV feiert 2012 ihr 125-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Jubiläumsjahres soll nicht nur aus der langen und vielseitigen Geschichte der EAV erzählt, sondern auch in die Zukunft geblickt werden. Weitere Infos zum Jubiläumsjahr auf den Seiten der EAV.
20/12/2011
Unkritischer Medienhype um "Hirndoping":
„Hirndoping mit Pillen wird zum Massenphänomen“, lautete die Überschrift eines Artikels in einem Online-Magazin. Doch ist das wirklich so? Ein australisches Forschungsteam hat die Medienberichterstattung zum Thema „Hirndoping“ analysiert. In ihrem Fachartikel kritisiert das Team die teils undifferenzierte und einseitige Darstellung der vermeintlichen Wundermittel. Artikel auf drugcom.de
20/12/2011
Kanton Zürich: Meldepflicht für KomatrinkerInnen:
Spitäler sollen Jugendliche, die zu viel Alkohol getrunken haben, automatisch der Vormundschaftsbehörde melden. Dies fordern zwei SP-Parlamentarier. Die Ärzte stehen jedoch unter Schweigepflicht. Damit sind die SP-Kantonsrätin Renate Büchi-Wild und ihr Fraktionskollege Peter Stutz nicht einverstanden: Sie haben dem Regierungsrat eine Anfrage vorgelegt und verlangen darin, dass die ärztliche Schweigepflicht in Fällen jugendlichen Alkoholmissbrauches aufgehoben wird. Artikel auf tagesanzeiger.ch
17/12/2011
Tabak: at-informationen:
Die Winterausgabe (pdf, 4S., 1Mb) des Newsletters der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at) ist online erhältlich
17/12/2011
Australien: Tabakpackungen ohne Werbung:
Ab 1. Dezember 2012 müssen in Australien alle Tabakwaren in neutralen Einheitspackungen verkauft werden, wie die Regierung bekannt gab. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz (at)
17/12/2011
Alkoholpolitik - The Globe:
Die Nummer 3/2011 von The Globe, dem Journal of the Global Alcohol Policy Alliance (GAPA) ist online erhältlich (Englisch). Titelthema ist "United Nations Adopt Political Declaration On Non-Communicable Diseases".
14/12/2011
Standards zur Optimierung der Suchtprävention in Europa:
Diese aktuelle Publikation "European drug prevention quality standards" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) steht zum Download bereit, Medienmitteilung (Englisch) der EBDD.
14/12/2011
Alkohol Marketing in der Dritten Welt:
Die Alkoholindustrie nutzen fragwürdige Strategien beim Verkauf von Bier und Spirituosen in der Dritten Welt. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie, welche die Werbung in sieben Ländern untersuchte. Eine Zusammenfassung (pdf, 6S., 500Kb, Englisch) der Studie ist online erhältlich. Mitteilung (Englisch) auf der Seite 'Alcohol, Drugs and Developement'.
13/12/2011
«Herausforderung Sucht»:
Am Freitag, 18. November 2011, fand die 6. atf-Fachtagung im Zürcher Technopark statt. Thema war das suchtpolitische Leitbild „Herausforderung Sucht" des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Namhafte Referenten gingen auf die verschiedenen Perspektiven im Wandel der sozialen Realitäten ein und zeigten auch mögliche integrative Massnahmen auf der Seite der Versorger auf. Die Präsentationen stehen zum Download bereit.
13/12/2011
Nikotin hat höchstes Suchtpotenzial:
Drogen und Sucht, diese beiden Begriffe werden häufig gemeinsam verwendet, so als wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass das Eine zum Anderen führt. Doch so simpel ist der Zusammenhang natürlich nicht. Vielmehr ist die Wahrscheinlichkeit für eine Suchtentwicklung je nach Substanz und Persönlichkeitsmerkmalen unterschiedlich, wie ein internationales Forschungsteam jüngst untersucht hat. Laut dieser hat Nikotin das höchste Suchtpotential. Artikel auf drugcom.de
10/12/2011
Hepatitis-C-Tagung 2011:
Am 1. Detember fand in Biel die Hepatitis-C-Tagung von Infodrog statt. Thema war u.a. die Kampagne hepatitis C. Weiter wurde aus Projekten & Erfahrungen aus den Suchthilfeinstitutionen berichtet. Die Präsentationen stehen zum Download bereit.
10/12/2011
Etikett soll Schwangere vor Alkohol warnen:
In einer europaweiten Aktion ruft die European FASD Alliance dazu auf, alkoholische Getränke mit einem Etikett zu versehen, das Schwangere vor dem Konsum warnt.
09/12/2011
Der Ständerat lehnt Eintreten auf das Präventionsgesetz ab:
Der Ständerat will nicht, dass die Massnahmen zur Krankheitsvorsorge und Gesundheitsförderung stärker gesteuert und koordiniert werden. Er hat es mit 19 zu 20 Stimmen abgelehnt, auf das Präventionsgesetz einzutreten. Der Nationalrat hatte dem Gesetz zugestimmt. Wortprotokoll der Debatte, Artikel auf NZZ Online. Die Allianz Gesunde Schweiz bedauert in einer Medienmitteilung (pdf, 1S., 48Kb) diesen Entscheid. Die GastroSuisse reagiert in ihrer Mitteilung (pdf, 1S., 15Kb) mit Genugtuung. (Infoset berichtete)
09/12/2011
Teilrevision der Tabakverordnung - Eröffnung des Anhörungsverfahrens:
Die geplante Änderung soll einen Beitrag zur Brandverhütung in der Schweiz leisten. Ziel ist es, die Anzahl Toter und Verletzter von durch Zigaretten ausgelösten Bränden zu reduzieren. Mit der Übernahme des Brandsicherheitsstandards für Zigaretten, welche in der EU am 17. November 2011 Pflicht wird, sollen auch in der Schweiz relevante Brandrisiken vermindert werden. Die Anhörung dauert bis zum ersten März 2012.
08/12/2011
Jahresbericht act-info:
Der act-info Jahresbericht 2010 (pdf, 69S., 1.5Mb) ist online erhältlich. Das Schweizerische Monitoringsystem act-info für die Suchtberatung und Suchtbehandlung wurde 2004 ins Leben gerufen und entstand durch die Harmonisierung der Erhebungsinstrumente der fünf bestehenden bereichsspezifischen Statistiken der Suchthilfe.
08/12/2011
Das Projekt «Best Practice Gesundheitsförderung im Alter»: Ein Argumentarium:
Auch in der Schweiz leben immer mehr Menschen immer länger und der Anteil der älteren Menschen gemessen an der Gesamtbevölkerung wächst. Diese Entwicklung hat direkte Konsequenzen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Es lohnt sich, die Alterspolitik in den Fokus zu nehmen und gleichzeitig Erfolg versprechende Aktivitäten auf interkantonaler, kantonaler und kommunaler Ebene zu unterstützen und zu koordinieren. Ein Argumentarium (pdf, 3S., 140Kb) der Gesundheitsförderung Schweiz
07/12/2011
Neues Instrument im Kampf gegen Designer-Drogen:
Die Schweiz kann im Kampf gegen illegale Designer-Drogen ein neues Instrument zum ersten Mal anwenden: per 1. Dezember 2011 wurden rund 50 solche Substanzen der Betäubungsmittelgesetzgebung unterstellt. Eine entsprechende Verordnungsänderung (pdf, 8S., 120Kb) des Eidgenössischen Departements des Innern EDI trat auf dieses Datum in Kraft. Medienmitteilung des EDI.
07/12/2011
Update Benzodiazepine:
Am 23. November 2011 fand in Winterthur das "Update Benzodiazepine" für Fachpersonen statt. Hier finden Sie die Präsentationen: Toni Berthel: Rechtliche Grundlagen (pdf, 1.4Mb); Carlo Caflisch: Hochdosisabhängigkeit von Bezodiazepinen (pdf, 3.5Mb); Marc Vogel: Benzodiazepine - Wirkungen, Nebenwirkungen, Abhängigkeit (pdf, 1.3Mb)
07/12/2011
Stadt Bern: Die Gesundheit sozialhilfebeziehender Erwerbsloser:
Ziel der Studie (pdf, 85S., 2Mb) war es, das subjektive Gesundheitsverständnis, den Gesundheitszustand sowie das Gesundheitsverhalten erwerbsloser Sozialhilfebeziehender in der Stadt Bern in Erfahrung zu bringen. Zusätzlich zu diesen drei erkenntnisorientierten Fragestellungen ging es um die Ermittlung von Handlungsbedarf und -potential. Die Studie wurde von der Fachhochschule Bern im Auftrag der Stadt Bern durchgeführt.
07/12/2011
E-Learning-Portal zur Tabakprävention:
Das Lernangebot sensibilisiert für die Problematik des Tabakkonsums und vermittelt grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich der Prävention. Die Fachleute werden befähigt, in ihrem Arbeitsalltag den notwendigen Handlungsbedarf zu erkennen und allenfalls zielorientiert an weitere Angebote zu vermitteln. Das Angebot steht sowohl Einzelpersonen als auch Fachstellen und Weiterbildungsinstitutionen kostenlos zur Verfügung. www.tabaction.ch
06/12/2011
QuaTheSI: Erfassung der KlientInnen-Zufriedenheit in den Institutionen der Suchthilfe:
Die nächste Erhebung der KlientInnenzufriedenheit in den Institutionen der Suchthilfe wird im März 2012 durchgeführt. Weitere Infos sind auf den Seiten von QuaTheDA zugänglich.
06/12/2011
Deutschland - Aufklärungsspots erhalten Auszeichnungen:
Zwei aktuelle Aufklärungsspots der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben beim diesjährigen Meisterwettbewerb Corporate Media hohe Auszeichnungen gewonnen. Die Spots „Hausparty“ (zur Alkoholprävention) und „Fischen“ (zur Aidsprävention) sind mit den Prädikaten „Award of Master“ beziehungsweise „Master of Excellence“ ausgezeichnet worden. Medienmitteilung der BZgA.
05/12/2011
8800 Lehrlinge verzichten auf Tabakkonsum:
Im Lehrjahr 2011/12 nehmen 8'800 Lernende in 15 Kantonen am Projekt Rauchfreie Lehre der Lungenliga teil. Sie verpflichten sich während dieses Lehrjahres auf den Konsum von Tabakprodukten zu verzichten. Bleiben sie bis Ende Lehrjahr rauchfrei, erhalten sie einen Kinogutschein und nehmen an einer Verlosung von attraktiven Preisen teil. Die Tabakabstinenz wird stichprobenmässig durch Kohlenmonoxyd (CO) – Tests überprüft. Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.rauchfreielehre.ch zu finden.
04/12/2011
Luxus Kinderschutz:
Dies das Thema des aktuellen Infomagazin "akut" (Nr. 22, pdf, 24S., 4Mb) des Vereins Die Alternative. Darin wird von Veränderungen und Entwicklungen in der Betreuung und Behandlung suchtbetroffener Eltern und deren Kindern berichtet. Entscheidend wichtig ist, dass Eltern und Kindern jene Hilfe zukommt, die sich nach heutigen Erkenntnissen als die bestmögliche anbietet. Dabei muss speziell darauf geachtet werden, dass die Realisierung von innovativen Projekten, die dem Kindesschutz und der altersadäquaten Förderung von sogenannten 'vergessenen Kindern' verpflichtet sind, nicht den Sparmassnahmen vom Bund und Kanton geopfert werden.
04/12/2011
Präventionsmagazins "fortyfour": Cannabis:
Die Nummer 17 des Präventionsmagazins "fortyfour" ist soeben erschienen. Das aktuelle Magazin des Instituts für Suchtprävention in Linz widmet sich hauptsächlich der Thematik Cannabis.
03/12/2011
Deutschland: Gesundheitschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen verbessern:
Der bundesweite Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) initiiert wurde, hat Handlungsempfehlungen für die Entwicklung gesundheitsförderlicher Strategien in Kommunen veröffentlicht. Die Empfehlungen sind in einer neuen Ausgabe Gesundes Aufwachsen für alle der BZgA-Fachheftreihe „Gesundheitsförderung KONKRET“ erschienen. Sie richten sich in erster Linie an kommunale Entscheidungsträger, die gesundheitsfördernde Angebote für Kinder und Familien in der Kommune implementieren wollen. Medienmitteilung der BZgA.
02/12/2011
Weiterbildungsprogramm QuaTheDA 2011/2012:
Das neue Programm 2012 für die QuaTheDA-Weiterbildungen liegt vor. Ziel von QuaTheDA ist, dass sowohl im hoch- wie auch im niederschwelligen Bereich der Suchthilfe die Qualitätsentwicklung vorangetrieben wird.
02/12/2011
Suchthilfe und Suchtpolitik International:
Die Referate der Fachkonferenz der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zum Thema "Suchthilfe und Suchtpolitik International - Was haben wir von Europa und Europa von uns?" sind online erhältlich. Die Tagung fand vom 14. - 16. November 2011 in Hamburg statt.
02/12/2011
European Alcohol and Health Forum: Monitoringbericht:
Der dritte Monitoringbericht (pdf, 50S., 1.1Mb) des European Alcohol and Health Forum steht zum download bereit.
01/12/2011
Wer hilft bei Schulden?:
Immer mehr Menschen leben auf Kredit. Sie geben Geld aus, das sie noch gar nicht verdient haben. In der Sozialhilfe gehört die Schuldenberatung zum Alltag. Private Organisationen der Sozialhilfe schaffen zudem neue Beratungsangebote. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe SKOS hat zum Thema Schulden und Sozialhilfe ein Factsheet (pdf, 7S., 210Kb) erarbeitet. Auch die Sendung Club des Schweizer Fernsehens hat am 29. November mit Fachleuten und Betroffenen über das Leben mit Schulden diskutiert.
01/12/2011
Erhältlichkeit von Alkohol: Spielräume in den Kantonen und Städten?:
Die diesjährige KAP (Kantonale Aktionspläne Alkohol) Tagung beleuchtete die Thematik aus verschiedene Perspektiven. Aus Sicht der Wissenschaft wurde dargestellt, dass durch die Einschränkung der Erhältlichkeit die negativen Begleiterscheinung des übermässigen Alkoholkonsums reduziert werden können. Einmal mehr wurde deutlich, dass Antworten und Lösungen auf alkoholpolitische Fragestellungen eine breite Abstützung erfordern.
Die Präsentationen der Tagung sind online erhältlich.
01/12/2011
Wirksamkeit von Alkohol-Prävention:
Das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) veröffentlichte jüngst seinen Bericht (pdf, 195S., 2.3Mb) zur Prävention des Alkoholmissbrauchs von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Hierfür unternahm das Institut eine systematische Literaturrecherche in 34 Datenbanken und wählte aus 401 gefundenen Studien 59 zur genaueren Analyse aus.
01/12/2011
Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
Der aktuelle Newsletter November 2011 (pdf, 9S., 790Kb) des Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen steht zum Download bereit.
30/11/2011
Sucht und Gender: Tagungsbericht:
Der Bericht zur dritten Nationalen Fachtagung Sucht und Gender vom Juni 2011 ist online auf den Seiten von Infodrog erhältlich. Die Tagung fand zum Thema "Ganz der Vater, ganz die Mutter?" statt.
30/11/2011
cybersmart.ch - Informationsportal zum Thema verantwortungsvoller Umgang mit Neuen Medien:
Sexting, Cybermobbing, Gamesucht, Schulden wegen online Poker, Hassgruppen... Die Nutzung elektronischer Medien hat auch ihre Schattenseiten. Viele Eltern und Lehrpersonen fühlen sich in ihrer Rolle als Erziehungs- und Bildungsverantwortliche verunsichert. Im Auftrag der Gesundheits- und Fürsorgedirektion handelt die Berner Gesundheit und erweitert mit cybersmart ihr Präventions- und Beratungsangebot. Medienmitteilung (pdf, 2S., 77Kb) der Berner Gesundheit, www.cybersmart.ch
29/11/2011
Rauchen bleibt in Basler Restaurants untersagt:
Das Basler Stimmvolk hat die Initiative "Nichtraucherschutz ohne kantonale Sonderregelung" knapp abgelehnt. So wird auch künftig im Kanton Basel-Stadt neben dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen die strengere kantonale Regelung anzuwenden sein: Das Rauchen in den Basler Gastwirtschaftsbetrieben bleibt untersagt. Medienmitteilung des Bau- und Verkehrsdepartement, Medienmitteilung der Lungenliga Schweiz, Artikel auf baz.ch.
29/11/2011
Tina und Toni: Ein Präventionsprogramm für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren:
Die Website www.tinatoni.ch von Sucht Info Schweiz richtet sich an Fachleute und Erwachsene, die mit Kindern zwischen 4 und 6 Jahren zu tun haben. Das Programm hat zum Ziel, die psychosozialen Kompetenzen der Kinder dieser Altersgruppe zu fördern.
25/11/2011
Misshandlung in Kindheit erhöht Psychoserisiko bei Cannabiskonsum:
Warum werden manche Kiffer psychotisch, andere mit vergleichbarem Konsummuster aber nicht? Ein niederländisch-griechisches Forschungsteam ist dieser Frage nachgegangen und hat in zwei Längsschnittstudien Belege dafür gefunden, dass Cannabiskonsumierende vor allem dann ein erhöhtes Psychoserisiko aufweisen, wenn sie in ihrer Kindheit Misshandlungen erfahren haben. Artikel auf drugcom.de.
24/11/2011
Hepatitis-C-Therapie als Primärprävention?:
Dank Präventionsmassnahmen sind in der Schweiz wie in den meisten westlichen Ländern die HIV-Ansteckungen bei Drogenkonsumenten deutlich zurückgegangen – ganz anders verhält es sich bei den Hepatitis-C-Infektionen. Am «2nd International Symposium on Hepatitis Care in Substance Users» widmeten sich in Brüssel zweihundert Kolleginnen und Kollegen diesem Phänomen. Artikel von Philip Bruggmann in der Schweizerischen Ärztezeitung (2011; 92, 46).
24/11/2011
Hilfe für Kinder aus alkoholbelasteten Familien:
Boby heisst die Kampagne, welche den Kindern aus suchtbelasteten Familien eine Stimme geben will. Mit der Unterstützung von Sucht Info Schweiz sollen Angebote für Kinder und für deren alkoholabhängige Eltern ausgebaut und besser zugänglich gemacht werden. Medienmitteilung von Sucht Info Schweiz.
23/11/2011
Gefahr einer HIV-Übertragung beim injizierenden Drogenkonsum:
Das "Update — risk of HIV outbreaks among drug injectors in the EU" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online erhältlich.
23/11/2011
C2H5OH - Alkohol und Politik:
Die November-Ausgabe (pdf, 32S., 3Mb) des Magazins der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) beschäftigt sich u.a. mit folgenden Themen: Konturen der neuen Alkoholordnung; Lausannes Nachtleben: Nach der Feier der öffentliche Kater; Neue parlamentarische Vorstösse zur Alkoholpolitik; Alkohol und Internet: ein Klick zum Rausch; BVGer stoppt Versuch zur Umgehung der Sonderbestimmung für Alcopops; Gratisalkohol in Zeiten des Barocks; Alkoholabgabealter: GastroSuisse und EAV arbeiten Hand in Hand; Rückblick auf die Dialogtage Alkohol 2011
23/11/2011
Alkohol im Strassenverkehr:
Die Minisite "Alkohol im Strassenverkehr" informiert SchülerInnen mit Animationen über das Thema. Lehrpersonen finden in diesem System didaktische Umsetzungsvorschläge, die zu vertieften Auseinandersetzungen anregen. Die Webseite ergänzt das Heft "Alkohol im Strassenverkehr – Risiken erkennen und Verhalten anpassen" aus der Reihe "Jugendliche und Alkohol". Beide Angebote sind von Sucht Info Schweiz.
23/11/2011
Newsletter Tabakpräventionsfonds (TPF):
In diesem Newsletter werden die neuen vom TPF finanzierten Projekte vorgestellt und über die Erfahrungen aus abgeschlossenen Projekten berichtet. Weiter werden Tipps für die Projektplanung und -entwicklung gegeben. Der aktuelle Newsletter 3/2011 ist online erhältlich.
22/11/2011
Newsletter Infodrog:
Der November-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist online erhältlich.
22/11/2011
Fachzeitschrift Abhängigkeiten:
Die Ausgabe 02/2011 ist erschienen. Aus dem Inhalt: Die Befragung von Menschen am Rande der Gesellschaft (Artikel online erhältlich, pdf, 75Kb); CRAFT Ein neuer Weg für die Beratung von Angehörigen; Stationäre Alkoholkurzzeittherapie im Spital Wattwil; Alkoholkonsum Jugendlicher und die Herstellung von Trinkräumen; Das Konstrukt "Verhaltenssucht"; Sicherheit und soziale Integration im öffentlichen Raum; "Verbote sind selten lösungsorientiert"; Der Kreuzzug wider das Wirtshaus. Die Ausgabe kann bei Sucht Info Schweiz bestellt werden.
20/11/2011
Im Internet kommen Kinder noch leichter an Alkohol:
Erstmals haben die Schweizer Behörden Testkäufe auch in Online-Shops durchgeführt. Die Bilanz ist ernüchternd: Minderjährige Alkoholkäufer kommen im Netz viel öfter an ihr Ziel. Artikel auf tagesanzeiger.ch
20/11/2011
Neue Erkenntnisse zu Marketing und Werbung bei Tabakerzeugnissen:
Anlässlich der Nationalen Tabakkonferenz vom November 2011 wurde der Bericht über die neuen Erkenntnissen zu Marketing und Werbung bei Tabakerzeugnissen vorgestellt. Der Bericht (kostenlos bestellbar) der Eidgenössische Kommission für Tabakprävention (EKTP) schlägt umfassende Einschränkungen von Werbung, Promotion und Sponsoring vor, um grösstmögliche präventive Wirkung zu erzielen.
18/11/2011
Spectra - Gesundheit und Kultur:
Die aktuelle Ausgabe (Nr. 89, pdf, 12S., 5.3Mb) des Newsletters Spectra, Gesundheitsförderung und Prävention, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: WHO und EU nehmen Übergewicht ins Visier; Ruth Dreifuss im Gespräch; Ottawa-Charta: Die Geschichte eines Erfolgskonzepts.
18/11/2011
Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD):
Der Jahresbericht 2011 (pdf, 348S., 3Mb) der DBDD (REITOX Bericht) zuhanden der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online erhältlich. Medienmitteilung (pdf, 3S., 36Kb) zum Bericht.
17/11/2011
EU: Brandschutz-Zigarette soll Hunderte Leben retten:
Seit heute dürfen EU-weit nur noch Zigaretten mit vermindertem Zündpotential verkauft werden. Die Vorschrift soll Brände durch vergessene Glimmstängel verhindern. Viele Raucher haben die neuen Zigaretten bereits kennengelernt: Sie gehen aus, wenn man nicht ständig an ihnen zieht. Artikel auf SpiegelOnline. In der Schweiz sind die sogenannten "Ziehgaretten" noch keine Thema. Artikel auf NZZ Online.
17/11/2011
Kanton Zürich: Alkohol- und Tabaktestkäufe:
Testkäufe von Alkohol- und Tabakprodukten durch Jugendliche erhalten im Kanton Zürich per 1. Januar 2012 eine explizite gesetzliche Grundlage. Der Regierungsrat hat beschlossen, die vom Kantonsrat im Juni beschlossene Änderung des Gesundheitsgesetzes auf diesen Zeitpunkt in Kraft zu setzen.
Medienmitteilung des Regierungsrates, Gesetzestext. (Infoset berichtete)
17/11/2011
Jahresbericht 2011 über den Drogenkonsum in Europa:
Der von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) veröffentlichte Jahresbericht belegt, dass der Drogenkonsum in Europa relativ stabil ist. Positiv ist, dass der Kokainkonsum seinen Höhepunkt erreicht zu haben scheint unter der Cannabiskonsum unter jungen Menschen weiter zurückgeht. Doch die Anzeichen von Stabilität beim Konsum der traditionelleren Drogen werden durch eine neue Gefährdung zunichte gemacht die zunehmende Verfügbarkeit synthetischer Drogen, das rasche Auftauchen neuer Substanzen und der weitverbreitete Mehrfachkonsum. Medienmitteilung (pdf, 3S., 20Kb) der EBDD. Zudem sind folgende zwei Mitteilungen erhältlich: Analyse (pdf, 5S., 72Kb) über den Wandel des Opioidmissbrauchs in Europa und die Erklärung (pdf, 4S., 65Kb) zu den politischen Strategien und Interventionen für das nächste Jahrzehnt. Das aktuelle Drugnet (Nr. 76, pdf, 8S., 600Kb) stellt die wichtigsten Resultate vor. Artikel auf faz.net.
17/11/2011
Aktueller Stand des Präventionsgesetzes im Parlament:
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates hat das Präventionsgesetz zu Ende beraten und ihm mit 7 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen zugestimmt. In der Detailberatung folgte die Kommission weitgehend dem Nationalrat. Medienmitteilung der Kommission. (Infoset berichtete)
17/11/2011
Berner Gesundheit: Gruppenangebote 2012:
Das Programmheft (pdf, 26S., 200Kb) der Gruppenangebote für 2012 steht zum Download bereit.
17/11/2011
Risikokompetenz und selektive Ansätze in der Suchtprävention:
Dies das aktuelle Thema (4/2011) der Zeitschrift 'pro Jugend'. Der Artikel (pdf, 4S., 500Kb) "Die Bedeutung von Risikoverhalten im jugendlichen Entwicklungsprozess " ' von Petra Grimm ist online erhältlich. Die Zeitschrift wird von der Aktion Jugendschutz in Bayern herausgegeben.
15/11/2011
Basel-Stadt: Volksinitiative "Ja zum Nichtraucherschutz ohne kantonale Sonderregelung":
Die 2. Nationale Tabakpräventionskonferenz ruft dazu auf, im Kanton Basel-Stadt das kantonale Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen beizubehalten und in der Abstimmung vom 27. November die Volksinitiative "Ja zum Nichtraucherschutz ohne kantonale Sonderregelung" aus der Gastwirtschaft abzulehnen. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at)
11/11/2011
Nationale Tabakpräventionskonferenz:
Mehr als 200 Fachleute aus der ganzen Schweiz treffen sich am 10. und 11. November in Bern zur 2. Nationalen Tabakpräventionskonferenz. Hauptthema ist der Handlungsbedarf für einen umfassenden Schutz vor Passivrauchen und eine tabakfreie Werbung. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at). Im Mediencorner sind weitere aktuelle Infos erhältlich, z.B. das Faktenblatt zur OSIBAR-Studie über Auswirkungen von gesetzlichen Regelungen für rauchfreie Bars und Restaurants.
11/11/2011
Internetabhängigkeit bei Kindern und Jugendlichen?:
Eltern sind häufig hilflos, wenn ihre Kinder wahllos auf den Lieblingsseiten surfen, ein neues Foto auf der Profilseite der Online-Community hochladen, mit der Freundin chatten und dann ein Monster im Lieblingsspiel töten. "Ab wann ist der Internetkonsum für mein Kind problematisch?" und "Wie kann ich einschreiten, um Schlimmeres zu verhindern?" Die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen (HLS) bietet Eltern eine neue Internetseite mit Tipps und Informationen rund um den Internetkonsum junger Menschen an. www.webfehler-hamburg.de.
09/11/2011
Factsheet Energy Drinks:
Energy Drinks werden in der Schweiz seit den Neunzigerjahren verkauft. Sie werden von zahlreichen Herstellern angeboten und sind überall erhältlich. Alleine von Red Bull wurden in der Schweiz im Jahr 2009 über hundert Millionen Dosen verkauft. 1995 beliefen sich die Verkäufe noch auf neun Millionen und 2005 auf 78 Millionen Dosen. Dies und weiteres finden Sie im neuen Factsheet (pdf, 7S., 330Kb) von Sucht Info Schweiz.
09/11/2011
BAS-Suchtforschungstelegramm:
Das aktuelle Forschungstelegramm (Nr. 24, pdf, 14S., 370Kb) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum download bereit. Aus dem Inhalt: Regionaler Schwund von grauer Substanz bei Methamphetamin-Konsumenten; Vorhersage des Behandlungserfolgs bei stationärer Opiatentzugsbehandlung; Pathologisches Glücksspiel bei behandlungssuchenden Alkoholikern in Frankreich.
08/11/2011
Monitoringbericht Sucht Info Schweiz:
Der halbjährlich erscheinende Monitoringbericht von Sucht Info Schweiz greift neue Studien aus der Suchtforschung sowie relevante Ereignisse im Bereich der Suchtpolitik auf, fasst diese kurz zusammen und liefert Kommentare. Der neueste vorliegende Bericht (pdf, 19S., 200Kb) deckt die Zeitspanne von April bis September 2011 ab.
08/11/2011
Erhöhte Unfallgefahr bei Cannabiskonsum:
Wer bekifft Auto oder Motorrad fährt, riskiert nicht nur seinen Führerschein, sondern erhöht auch das Risiko, einen Unfall zu verursachen. Bei der Höhe des Risikos kamen bisherige Studien jedoch zu unterschiedlichen Ergebnissen. In einer Meta-Analyse hat ein US-amerikanisches Forschungsteam alle relevanten Studien hierzu gesichtet. Demnach ist das Risiko für Kiffer, in einen Unfall verwickelt zu werden, mehr als doppelt so hoch wie für Abstinente. Artikel auf drugcom.de
04/11/2011
Jugend und Medien: Informationsportal:
Das neue Informationsportal des nationalen Programms zur Förderung von Medienkompetenzen. Auf dieser Website erhalten Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen sowie Fachleute und Politiker einen Überblick über Chancen und Gefahren von digitalen Medien, aktuelle Informationen zum Jugendmedienschutz und dem nationalen Programm. www.jugendundmedien.ch
03/11/2011
Aargau - Gesundheitsförderung im Alter:
Gesundheit und Lebensqualität der älteren Menschen im Kanton Aargau stärken: Das ist das Ziel des Schwerpunktprogramms "Gesundheitsförderung im Alter". Zu diesem Zweck ist das gleichnamige Netzwerk gegründet worden, in dem die Gemeinden eine zentrale Rolle spielen. Medienmitteilung des Departementes Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau
03/11/2011
Tabakanbau, Tabakprodukte und die Strategien der Tabakindustrie:
Zu diesem Thema ist die Ausgabe drei in der Reihe „Jugendliche und Rauchen“ erschienen (Infoset berichtete). Dieses Pädagogische Hilfsmittel für Lehrpersonen der Oberstufe mit Vorschlägen zur Unterrichtsgestaltung wird von Sucht Info Schweiz herausgegeben.
03/11/2011
Trinkfreudige Ärzte sehen Alkoholprobleme gelassen:
Der Lebensstil eines Mediziners verändert seine Sicht auf Alkoholprobleme von Patienten: Je mehr ein Arzt trinkt, umso weniger strenge Ratschläge gibt er. Besonders grosszügig gehen Doktoren mit Männern um. Artikel auf SpiegelOnline.
02/11/2011
Kommission spricht sich für Präventionsmassnahmen gegen die Jugendverschuldung aus:
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) hat einer parlamentarischen Initiative zugestimmt, welche einen Teil des Umsatzes von Konsumkreditunternehmen für die Finanzierung von Präventionsprogrammen gegen die Verschuldung junger Menschen verwenden will. Medienmitteilung der Kommission.
02/11/2011
Zigarettenwerbung in Deutschland und Japan: alarmierender Bericht:
Deutsche und Japaner sind alltäglich massiver Zigarettenwerbung ausgesetzt: Beim Einkaufen in Supermärkten oder Einzelhandelsgeschäften, an Tankstellen, an rund 400.000 Zigarettenautomaten in beiden Ländern, in Wartebereichen öffentlicher Verkehrsbetriebe, in der Gastronomie oder auf Freizeitveranstaltungen. Dies ist das Ergebnis einer Dokumentation zur Zigarettenwerbung (pdf, 40S., 3.3Mb), die das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz) gemeinsam mit dem Nationalen Krebszentrum in Japan anlässlich des "World Health Summit 2011" vorlegt. Medienmitteilung (pdf, 2S., 40Kb)
02/11/2011
FORUM - Magazin der Eltern- und Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (ada-zh):
In Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Eltern- & Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (VEVDAJ) gibt ada-zh vier Mal im Jahr das FORUM heraus. Die aktuelle Ausgabe 3/2011 (pdf, 28S., 740Kb) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Drogentests an Schulen und am Arbeitsplatz; Wenn die Vergangenheit die Zukunft zunichte macht; Drogenmarkt Schweiz; Was bringt das neu Betäubungsmittelgesetz.
01/11/2011
Drogenpolitik in Portugal:
Der Bericht (pdf, 52S., 450Kb, Englisch) "Drug Policy in Portugal. The Benefits of Decriminalizing Drug Use" ist in der Reihe "Lessons for Drug Policy Series" erschienen und online erhältlich.
30/10/2011
Europa: Präventionsprofile 2011:
Was wird in den einzelnen Länder der EU bezüglich Prävention von psychoaktiven Substanzen unternommen? Eine Übersicht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) gibt dazu Antworten.
28/10/2011
Rückzug der Volksinitiative «Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls»:
Die Fachdirektorenkonferenz Lotteriemarkt und Lotteriegesetz (FDKL) begrüsst den Rückzug der Volksinitiative «Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls». Der in Zusammenarbeit mit den Kantonen ausgearbeitete Gegenentwurf nimmt die Anliegen der Initianten auf, schafft eine klare Abgrenzung der Kompetenzen zwischen Bund und Kantonen im Geldspielbereich und stellt eine gute Grundlage für die folgenden Gesetzgebungsarbeiten dar. Medienmitteilung der FDKL.
(Infoset berichtete)
28/10/2011
Marktpreise von Drogen in europäischen Ländern:
Die Publikation (pdf, 87S., 2.5Mb, Englisch) "Pilot study on wholesale drug prices in Europe" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online erhältlich.
28/10/2011
alkoholkonsum.ch - Neue Website zu Fragen rund um den Alkohol:
Knapp die Hälfte der Schweizer Bevölkerung ist direkt oder indirekt von Problemen im Zusammenhang mit Alkohol betroffen. Die meisten dieser Menschen suchen eine klare Antwort auf einfache Fragen. Für diese Personen hat Sucht Info Schweiz ein neues Hilfsmittel geschaffen: die Website www.alkoholkonsum.ch.
28/10/2011
Deutschland: Daten zum Glücksspielverhalten:
Knapp jeder Zweite in der Altersgruppe der 16- bis 65-Jährigen in Deutschland (46,5 Prozent) hat in den vergangenen zwölf Monaten eines oder mehrere öffentlich angebotene Glücksspiele um Geld gespielt. Damit ist der Anteil der Glücksspielenden in Deutschland seit 2007 nur geringfügig zurückgegangen. Das zeigen erste Ergebnisse (pdf, 8S., 44Kb) der neuen repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Glücksspielverhalten in Deutschland. Medienmitteilung der BZgA.
27/10/2011
Unfallgeschehen im Strassenverkehr 2010:
Der jährliche Bericht zum Sicherheitsniveau und Unfallgeschehen im Strassenverkehr SINUS-Report 2011 von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) ist online erhältlich. Diese Publikation dient allen Entscheidungsträgern, Präventionsfachleuten und anderen Interessenten als wichtige Planungsgrundlage und Nachschlagewerk für eine effektive Präventionsarbeit.
27/10/2011
EU-Kommission für eine schärfere Bekämpfung synthetischer Drogen:
Die Europäische Kommission hat eine Überprüfung der EU-Rechtsvorschriften über die Bekämpfung illegaler Drogen angekündigt. Im Visier der Kommission stehen insbesondere neue psychoaktive Substanzen, die hinsichtlich ihrer Wirkung mit gefährlichen Drogen wie Ecstasy oder Kokain vergleichbar sind und in zunehmendem Masse ein Problem darstellen. Mitteilung (pdf, 12S., 200Kb) der Kommission an den Rat und Parlament. Medienmitteilung (pdf, 4S., 28Kb) der Kommission.
27/10/2011
Neue Medien: Kinder und Jugendliche unterstützen:
Fernseher, Spielkonsolen, Handy und Computer sowie das Internet gehören zum Alltag von Kindern. Sie sind unterhaltsam und spannend, bieten Abwechslung, Information und Kommunikationsmöglichkeiten. Aber: Sie können Kinder auch überfordern und abhängig machen. Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich haben zwei Broschüren zum Thema herausgegeben: "Handy, Fernseher, Computer. Abhängigkeit vermeiden." & "Internet: Kinder und Jugendliche unterstützen". Die Bröschüren sind in 11 Sprachen erhältlich
27/10/2011
Partydrogen: Entzug für Teenies:
Sie werden immer jünger: die Partydrogensüchtigen. Die Klinik für Suchtmedizin in Neuenhof (AG) hat sich auf den Entzug dieser Substanzen spezialisiert und bietet Therapieplätze für Minderjährige an. Die Nachfrage ist gross. Artikel auf tagesanzeiger.ch.
26/10/2011
Fussballeuropameisterschaft 2012 tabakfrei:
Die 14. Fussball-Europameisterschaft (EM 2012) der Vereinigung Europäischer Fussballverbände (UEFA) wird vollkommen tabakfrei sein. Die Entscheidung der UEFA, ein vollständiges Rauchverbot für die drittgrösste Sportveranstaltung der Welt zu verhängen, ist ein starkes Signal an alle Fussballfans und bekräftigt die Verbindung zwischen Fussball und guter Gesundheit. Medienmitteilung (Englisch) der UEFA, Medienmitteilung des Regionalbüros für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
25/10/2011
St. Gallen: migrationsgerechte Gesundheitsförderung und Prävention:
Die Publikation (pdf, 50S., 400Kb) "Bedarfsanalyse für eine migrationsgerechte Gesundheitsförderung und Prävention im Kanton St. Gallen" ist online erhältlich. Die Analyse entstand im Rahmen des Nationalen Programms Migration und Gesundheit (Phase II: 2008-2013) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Eine Zusammenfassung (pdf, 2S., 20Kb) steht ebenfalls zum Download zur Verfügung.
25/10/2011
Angebote zu Online-Sucht in der Schweiz:
Die Bestandesaufnahme (pdf, 79S., 2Mb) von GREA und Fachverband Sucht zeigt die Situation in der Schweiz im Jahr 2010 auf. Wo und welche Angebote für Prävention und Behandlung von Online-Sucht existieren? Eine kürzere Zusammenfassung (pdf, 2S., 165Kb) und Diskussion erschien im SuchtMagazin 3/2011.
25/10/2011
Deutschland - Sucht und Drogen Hotline:
Diese Hotline ist ein gemeinsames Angebot der Drogennotrufe aus Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Nürnberg unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Sie ist rund um die Uhr erreichbar. www.sucht-und-drogen-hotline.de
23/10/2011
Soziale Netzwerke und Alkohol: ein riskanter Mix für Jugendliche:
Der weltweit operierende Spirituosenkonzern Diageo informierte kürzlich über einen millionenschweren Werbevertrag mit Facebook. Gleichzeitig belegt eine amerikanische Studie den Zusammenhang zwischen dem Alkoholmissbrauch von Jugendlichen und ihrer Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken. Diese unheilige Partnerschaft dürfte also vornehmlich die jungen Facebook-Nutzenden treffen. Artikel auf Sucht. Artikel von Sucht Info Schweiz.
23/10/2011
Augenerkrankungen unter Kokainkonsumierenden:
Einer US-amerikanischen Studie zufolge haben männliche Kokainkonsumenten ein 45 Prozent höheres Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Die auch als „grüner Star“ bekannte Augenerkrankung kann bis zur Erblindung führen. Artikel auf drugcom (mit Links zur Originalstudie)
20/10/2011
Alkoholkonsum reduzieren mit Online-Selbsthilfe:
Mit «weniger-trinken.ch» lanciert die Forel Klinik ein onlinebasiertes Selbsthilfetool, mit dem Personen anonym ihr Trinkverhalten einschätzen und mittels eines 6-wöchigen kostenlosen Programms ihren Alkoholkonsum beobachten und reduzieren können. Medienmitteilung (pdf, 2S., 32Kb) der Forel Klinik.
20/10/2011
laut&leise - "Social Media":
Dies das Thema der Nummer 3/2011 (pdf, 16S., 770kb) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Revolution,Hype oder bloss zeitfressende Banalität?; Suchthaufen; Tschilpen und Zwitschern.
20/10/2011
Stadt Zürich - Zehn Jahre mobiles Drug Checking und saferparty.ch:
Im Herbst 2001 starteten die Streetworker der Stadt Zürich einen Pilotversuch zum Pillentesting an Partys. Mit Erfolg. Das mobile Drug Checking und die damit verbundene Informationsarbeit sind heute wichtige Bestandteile der Zürcher Drogenstrategie. Streetwork feiert das 10-jährige Jubiläum am Freitag, 28. Oktober 2011, mit einer Party im Hive Club – Testing inklusive. Medienmitteilung des Sozialdepartementes der Stadt Zürich. www.saferparty.ch
19/10/2011
Infodrog mit neuem Internetauftritt:
Die Website von Infodrog ist mit einem aufgefrischten Layout online. Auf der Seite werden die Produkte, Dienstleistungen und Informationen von Infodrog dargestellt. Infodrog ist die vom Bundesamt für Gesundheit BAG eingesetzte Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht. www.infodrog.ch
18/10/2011
SuchtMagazin 5/2011:
Aus dem Inhalt: Wo stehen wir in der Früherkennung und Frühintervention? | Schulsozialarbeit | Kurzintervention Rauschtrinken bei SchülerInnen | Kooperation zwischen Schule und Gemeinde | Nachtleben | Therapeutische Frühintervention MDFT | MDFT in der Schweiz | Niederschwellige Drogenhilfe | Fürsorgliche Belagerung | Oltner-Charta | Der Artikel (pdf, 4S., 216Kb) "Therapeutische Frühintervention: MDFT in der Jugendsuchthilfe" von Andreas Gantner ist online erhältlich. Die Ausgabe kann unter abo@suchtmagazin.ch (18 CHF/13 EUR) bestellt werden. www.suchtmagazin.ch
18/10/2011
Seite des Monats:
Ergänzend zur Ausgabe des SuchtMagazin erscheint auf Infoset ein Dossier zum Thema Früherkennung und Frühintervention.
18/10/2011
Bedarfsanalyse kantonaler Angebote:
Das Bundesamt für Gesundheit finanziert Analysen, die abklären sollen, ob die kantonalen Angebote im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention auch die Migrationsbevölkerung miteinbeziehen. Daraus abgeleitet können Vorschläge erarbeitet werden, wie die diesbezügliche Qualität der Angebote erhöht werden kann. Informationsunterlagen für eine Bedarfsanalyse und bereits gemachte Analysen sind online auf den Seiten des BAG erhältlich.
18/10/2011
Krokodil (Desomorphin) erreicht Deutschland:
Das kürzlich im Ruhrgebiet aufgetauchte Opiod Desomorphin, besser bekannt unter dem Szenenamen Krokodil bzw. Krok, könnte laut der vier in Bochum aufgetretenen Verdachtsfälle normalem Heroin beigemischt worden sein. Informationsblatt der Krisenhilfe Bochum e.V., Artikel auf n-tv.de, Kommentar der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM).
17/10/2011
Glücklich und zufrieden? Lebensgefühl in 40 Ländern:
Arbeit, Familie, Gesundheit, Geld sind nur einige der Element, die unser Leben bestimmen. Der Bericht schaut auf diese und andere Indikatoren in vierzig Ländern weltweit. Heraus kommt ein Panoptikum der Lebensverhältnisse rund um den Globus – und eine erste Antwort auf die Frage: „How’s Life?“. Bericht der OECD (Englisch/Französisch).
17/10/2011
Deutschland: Der Stoff aus dem Chemielabor. Speed, Spice und Co:
Synthetische Drogen sind nach Cannabis die am häufigsten konsumierten illegalen Substanzen in Deutschland. Etwa 2 Mio. Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren haben bereits irgendwann einmal in ihrem Leben Amphetamine (Speed) konsumiert. Etwa 150.000 Erwachsene dieser Altersgruppe nehmen regelmäßig Amphetamine. Etwa 400.000 Erwachsene haben schon einmal neue synthetische Substanzen, d.h. Spice-ähnliche Produkte, wie Räuchermischungen oder auch Badesalze probiert. Medienmitteilung (mit Links zu Referaten) zur Jahrestagung der Drogenbeauftragten. Artikel auf tagesschau.de, Beitrag anlässlich der Jahrestagung auf dem Drogerie-Blog.
13/10/2011
Infektionsgefahr bei injizierenden DrogenkonsumentInnen:
Sieben Massnahmen, ein Ziel: keine Infektionen durch injizierenden Drogenkonsum. In einem neuen Leitliniendokument (Englisch) stellen die EU-Agenturen 'Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten' (ECDC) und 'Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht' (EBDD) Massnahmen vor, mit denen in dieser gefährdeten Personengruppe die Verbreitung von Infektionskrankheiten eingedämmt bzw. verhindert werden kann. Diese reichen von der Bereitstellung von Spritzbesteck, über Tests, Impfungen und der Behandlung von Infektionen bis zur Drogentherapie. Gemeinsame Medienmitteilung (pdf, 2S., 140Kb) der ECDC und EBDD.
13/10/2011
Stationäre Behandlung der Alkoholabhängigkeit:
Die deskripitive Statistik (pdf, 63S., 860Kb) der Ergebnisse der KlientInnenbefragung act-info 2010 ist online auf den Seiten von Sucht Info Schweiz erhältlich.
13/10/2011
Wie Rauschtrinken das jugendliche Gehirn verändert:
Dies das Thema des aktuellen „Alkoholspiegel“ (Oktober 2011, pdf, 4S., 530Kb), der von der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) herausgegeben wird.
12/10/2011
Nationals Programm Alkohol 2008–2012:
Die Vision des Nationalen Programms Alkohol 2008 –2012 NPA lautet: «Wer alkoholische Getränke trinkt, tut dies, ohne sich selber und anderen Schaden zuzufügen.» Das Programm wurde im Jahr 2008 vom Bundesrat verabschiedet und ist wegweisend für die Schweizer Alkoholpolitik. Wo steht das NPA heute? Der Halbzeitbericht (pdf, 7S., 1Mb) ist online erhältlich.
12/10/2011
Disco-Unfälle fordern zu viele junge Menschenleben:
Unfälle von jungen Fahrzeuglenkern in Wochenend-Nächten lösen in den Medien jeweils grosses Echo und in der Bevölkerung tiefe Betroffenheit aus. Zu Recht, verunfallen doch bei diesen sogenannten Disco-Unfällen häufig mehrere junge Erwachsene schwer. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung analysiert in einer Studie (pdf, 18S., 128Kb) das Unfallgeschehen und schlägt Präventionsmassnahmen vor, insbesondere eine stärkere Gewichtung unfallrelevanter Einstellungen in der Fahrausbildung. Medienmitteilung der bfu.
11/10/2011
Tabakmonitoring Schweiz:
Im Rahmen dieses Monitorings sind drei neue Ergebnisberichte zu dem Themen "Tabakkonsum Jugendlicher und junge Ewachsene", "Einstellungen zu gesetzlichen Massnahmen" und "Warnhinweise und Einstellung zu Preiserhöhungen" erschienen. Die Berichte sich online auf der Seite von Tabakmonitoring Schweiz erhältlich. Artikel im BAG-Bulletin 41/2011 (pdf, 15S., 1.7Mb). Artikel auf sprechzimmer.ch.
11/10/2011
Starkes Haschisch soll in den Niederlanden verboten werden:
Die Niederlande wollen ihre Drogenpolitik weiter verschärfen. Demnach sollen Haschisch und Marihuana künftig als illegales Rauschgift eingestuft werden, wenn sie mehr als 15 Prozent des Cannabis-Wirkstoffs THC enthalten. Artikel in der Zeitung de volkskrant, Artikel auf SpiegelOnline
11/10/2011
Dopingliste 2012:
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat die neue Dopingliste 2012 (pdf, 9S., 110Kb) publiziert. Diese Liste tritt am 1. Januar 2012 in Kraft. Weitere Infos im aktuellen Newsmail 26 von Antidoping Schweiz.
06/10/2011
Vernehmlassung des Konzepts QuaTheDA-E:
Das vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit Unterstützung von Infodrog und socialdesign erarbeitete Konzept zur Messung der Ergebnisqualität in der Suchthilfe QuaTheDA-E liegt zur Vernehmlassung vor. Diese dauert noch bis zum 30. Oktober 2011. Die erforderlichen Unterlagen sind via Website von QuaTheDA erhältlich.
06/10/2011
Stadt Zürich - Dialog auf Facebook zum Thema «illegale Partys»:
Die illegale Party vom 10. September 2011 am Bellevue und die Ausschreitungen in der Folgewoche haben für grosse Aufmerksamkeit gesorgt. Insbesondere ist eine Diskussion um Freiräume für Jugendliche und junge Erwachsene entbrannt. Die stadträtliche Delegation «Stadtleben im öffentlichen Raum» (SiöR) hat nun mit der Erarbeitung einer Strategie zum Umgang mit illegalen Partys/Freiräumen begonnen. Bis und mit 26. Oktober 2011 erhalten Jugendliche und junge Erwachsene auf www.facebook.com/fertigpuff die Möglichkeit, ihre Wünsche und Ideen zu den Themen «illegale Partys» und «Freiräume» zu äussern. Realisierbare Lösungsmöglichkeiten sollen in einem weiteren Schritt in den Strategieentwicklungsprozess einfliessen. Medienmitteilung der Stadt Zürich.
06/10/2011
Cannabis und Psychose:
Der in der Fachzeitschrift Current Psychiatry erschienene Artikel (pdf, 7S., 500Kb) "Cannabis, synthetic cannabinoids, and psychosis risk: What the evidence says" ist online erhältlich.
05/10/2011
Public Health Schweiz - Newsletter:
Der aktuelle Newsletter (pdf, 12S., 400Kb) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Nationales Programm Bewegung und Ernährung; Evaluationsprojekt Betriebliche Gesundheit; Gesundheit - kein Thema für die Landwirtschaft?
05/10/2011
Partizipation: Die Zielgruppe bestimmt mit:
Wenn Menschen mitentscheiden können, findet erfolgreiche Partizipation statt. In partizipativen Prozessen werden wichtige Erkenntnisse über die Zielgruppe gewonnen, welche einen positiven Einfluss auf die Qualität von Projekten haben können. Das aktuelle Infoblatt Nr. 30 (pdf, 4S., 600Kb) der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich. stellt eine Videoprojektwoche mit Jugendlichen und einen Elternabend ins Zentrum, bei dem Jugendliche ihren Eltern die digitalen Medien näher bringen.
05/10/2011
Forschungsbrief der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen HLS:
Der aktuelle Forschungsbrief September 2011 der HLS ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Die Lebenslaufperspektive: Langzeitstudien mit Drogenabhängigen; Studie zum Glücksspiel und Spielerschutz in Österreich; Computerspiel- und Internetsucht.
04/10/2011
Bericht über rauchfreie Filme:
Der Bericht (pdf, 43S., 1Mb) "Smoke-free movies: from evidence to action" von der Weltgesundheitsorganisation WHO ist online erhältlich.
29/09/2011
Jugend: Auf der Suche nach Identität:
Dies das aktuelle Thema (pdf, 8S., 2Mb) der Zeitschrift "Info" (Herbst 2011), die von der Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland herausgegeben wird.
29/09/2011
Alle wollen in die Partydrogen-Klinik:
In der britischen Hauptstadt wurde die erste Club Drug Clinic eröffnet. Partydrogen-Süchtige sollen sich hier gratis behandeln lassen können. Nun wird die Klinik von Patienten überrannt. Artikel auf tagesanzeiger.ch
29/09/2011
Bekifft erwischt – komme ich dennoch in die USA rein?:
Ich habe vor ein paar Jahren unter Cannabis-Einfluss einen Autounfall verursacht und einen Strafbefehl erhalten. Ich möchte nun in die Vereinigten Staaten in die Ferien. Ist das möglich?" Artikel im Schweizerischen Beobachter
27/09/2011
560.000 Menschen in Deutschland sind internetsüchtig:
Etwa 1 Prozent der 14- bis 64-jährigen in Deutschland werden nach der Studie „Prävalenz der Internetabhängigkeit (PINTA I)“ der Universität Lübeck und der Universität Greifswald als internetabhängig eingestuft. Das entspricht rund 560.000 Menschen. 4,6 % der 14- bis 64-Jährigen (rund 2,5 Mio. Menschen) werden als problematische Internetnutzer angesehen. In der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen ist die Verbreitung am grössten: 2,4 Prozent abhängige und 13,6 Prozent problematische Internetnutzer. Medienmitteilung (mit Links zu den Berichten) der Drogenbeauftragten der Bundesregierung.
26/09/2011
Arbeitsagogische Suchtarbeit:
Die neue Fachgruppe Arbeitsagogische Suchtarbeit des Fachverband Sucht hatte vor kurzem ihre erste Sitzung. In den Fachgruppen wird der fachliche Austausch und die Vernetzung gepflegt.
23/09/2011
Gibt es eine Rangfolge der Schädlichkeit von Suchtmitteln?:
Ist Alkohol schädlicher als Heroin? Diese scheinbar einfache Frage ist Teil einer aktuellen Debatte in der Suchtforschung. Ausgelöst wurde der Disput durch die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Rangliste, in der Drogen ihrer Schädlichkeit nach aufgelistet werden. Zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin aus den USA haben diese Skala in einem Artikel heftig kritisiert. Artikel auf drugcom
22/09/2011
UNO sagt Zivilisationskrankheiten den Kampf an:
Nach einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind chronische Krankheiten heute mit 36 Millionen Toten die Ursache von 63% aller Todesfälle weltweit. Die gravierendsten Risikofaktoren, die für diese nicht übertragbaren Krankheiten verantwortlich sind: Tabakkonsum, zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und zu viel Alkohol. Jetzt hat die UNO diesen Krankheiten den Kampf angesagt und im Vorfeld der diesjährigen UNO-Generaldebatte eine entsprechende politische Erklärung (pdf, 13S., 67Kb) verabschiedet. Medienmitteilung der UNO, Artikel auf swissinfo.
22/09/2011
Früherkennung bei Glücksspielsucht:
Der Artikel (pdf, 17S., 135Kb) "Early detection items and responsible gambling features for online gambling" von Haefeli et al. ist online erhältlich. Der Beitrag stammt aus Fachzeitschrift International Gambling Studies.
21/09/2011
Tagungsdokumentation zum "Präventionstag":
Die Präsentationen zum ersten Präventionstag des Fachverband Sucht vom 7. September 2011 sind online erhältlich.
21/09/2011
Deutschland: Aktion "Alkoholfrei Sport geniessen":
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben die Aktion „Alkoholfrei Sport geniessen“ gestartet. Von September 2011 bis Dezember 2012 sind alle Sportvereine in Deutschland aufgerufen, sich mit alkoholfreien Sportwochenenden, Turnieren oder anderen Veranstaltungen an der Aktion zu beteiligen. www.alkoholfrei-sport-geniessen.de
20/09/2011
Gesundheitsbericht der Stadt Zürich 2011:
Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Zürcherinnen und Zürcher sind im Allgemeinen gut. Wer jedoch eine schlechte Ausbildung hat und wenig verdient, hat auch mehr gesundheitliche Probleme. Im Vergleich zu ländlichen Gebieten leben in der Stadt Zürich mehr Suchtmittelabhängige und psychisch Beeinträchtigte. Entsprechend gibt es mehr Folgekrankheiten wie Leberzirrhose, Raucherlunge oder Aids – was insgesamt zu einer höheren Sterberate führt. Der Bericht (pdf, 36S., 940Kb) empfiehlt, nicht nur die Vier-Säulen-Politik im Drogen- und Suchtbereich weiterzuführen, sondern u.a. auch die Prävention von Alkohol- und Tabakmissbrauch. Medienmitteilung der Stadt Zürich.
20/09/2011
Berichte der Kantonsregierungen über die Verwendung des Alkoholzehntels:
Der Reinertrag der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) wird jedes Jahr zwischen dem Bund (90 %) und den Kantonen (10 %) aufgeteilt. Laut dem aktuellen Bericht (pdf, 52S., 1.9Mb) erhielten die Kantone 2010 insgesamt 27 Millionen Franken, aufgeschlüsselt im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungszahl. Der Anteil der Kantone ist zur Bekämpfung der Ursachen und Wirkungen von Alkoholismus sowie von Suchtmittel-, Betäubungsmittel- und Medikamentenmissbrauch zu verwenden.
20/09/2011
Einheitspackungen unter dem Ladentisch:
Allen Warnhinweisen und Werbebeschränkungen zum Trotz greifen immer noch viele Raucherinnen und Raucher regelmäßig zur Kippe. Sie gefährden damit nicht nur ihre Gesundheit, sondern verursachen auch hohe Kosten in den Gesundheitssystemen. Einige Länder greifen daher zu drastischeren Mitteln. „Plain packaging“ ist das Stichwort, schlichte Verpackungen ohne Markenlogo. Auch der Verkauf unterm Ladentisch ist im Gespräch. Artikel auf drugcom.de
19/09/2011
Lotterie-Jahresberichte:
Die Jahresberichte (pdf, 37S., 1Mb) der Fachdirektorenkonferenz, der Comlot und der Rekurskommission sind online erhältlich.
19/09/2011
Substanzen auf Amphetaminbasis sind weltweit nach Cannabis die meistkonsumierten Drogen:
Aufputschmittel auf Amphetaminbasis (ATS) - also Amphetamine, Methamphetamine und Ecstasy - sind nach Cannabis die am häufigsten konsumierten Drogen der Welt, heisst es in dem Bericht, der vom UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung UNODC in Bangkok vorgestellt wurde. Weiter zeigt sich, dass vor allem Südostasien fest in der Hand von organisierten Drogenschmuggler-Banden ist. Artikel auf SpiegelOnline.
18/09/2011
Novizonte Sozialwerk:
Der Trägerverein "Christlich-therapeutische Sozial- und Drogenarbeit" der beiden stationären Therapieeinrichtungen für Drogenabhängige „Neuhof“ in Emmenbrücke und „Raphaela“ in Luzern-Littau hat sich einen neuen Namen gegeben. www.novizonte.ch
16/09/2011
abenteuerinsel.ch: Rauchstopp-Wettbewerb für die ganze Familie:
Bis zum 16. Oktober 2011 können sich Interessierte auf www.abenteuerinsel.ch für den schweizweit ersten Rauchstopp-Wettbewerb für die ganze Familie anmelden. Teilnehmen können 200 Familien aus der Deutschschweiz, in denen mindestens eine Person raucht. Der Gewinnerfamilie winkt ein Preis von 5'000 Franken, wenn sie mindestens vier Wochen rauchfrei bleibt.
16/09/2011
Wenn Sport zur Sucht wird:
Sport ist gesund – bis zu einem gewissen Mass. Zu viel davon kann in eine Abhängigkeit führen, aus der man nur schwer wieder herauskommt. Artikel auf beobachter.ch
16/09/2011
Präventionsfilm "Hepatitis C":
Der Informationsfilm von Infodrog und Arud kann online auf youtube.com eingesehen werden
15/09/2011
Europäische Region der WHO hat höchsten Alkoholkonsum weltweit:
Die 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO unterstützen einen Aktionsplan zur Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums. In der Europäischen Region stellt Alkohol nach Tabakkonsum den zweitgrössten Risikofaktor in Bezug auf Mortalität und Krankheitslast dar. Der europäische Sachstandsbericht Alkohol und Gesundheit 2010 ist online auf Englisch erhältlich. Medienmitteilung des WHO-Regionalbüros für Europa. Artikel auf tagesanzeiger.ch
14/09/2011
Politikgestaltung und Steuerung für Gesundheit:
Das WHO-Regionalbüro für Europa hat die Ergebnisse einer umfassenden Studie (pdf, 108S., 1.5Mb, Englisch) vorgestellt, die sich mit modernen Ideen und innovativen Praktiken der Politikgestaltung und Steuerung für die Gesundheit im 21. Jahrhundert befasst. Die Studie enthält auch Empfehlungen dazu, wie Regierungen durch umfangreiche Kooperation hierzu beitragen können. Medienmitteilung des Regionalbüros (Deutsch).
13/09/2011
68 Jugendliche wegen Alkoholvergiftung im Winterthurer Spital:
Trinken bis zum Umfallen. Das Kantonsspital Winterthur (KSW) hat im vergangenen Jahr 68 Jugendliche im Alter zwischen 13 bis 18 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung behandeln müssen. Artikel auf tagesanzeiger.ch
13/09/2011
Detailberatung zum Präventionsgesetz:
Nachdem die Kommission am 5. Mai 2011 mit knapper Mehrheit auf das Präventionsgesetz eingetreten war (Infoset berichtete), hat sie die Detailberatung aufgenommen. So erteilt sie der Verwaltung den Auftrag, in einem Bericht das Zusammenspiel zwischen Präventionsgesetz und Alkoholgesetz bezüglich Alkoholprävention sowie die künftige Handhabung des Tabakpräventionsfonds aufzuzeigen. Die Kommission wird die Detailberatung nach der Herbstsession 2011 weiterführen. Medienmitteilung der Kommission
13/09/2011
Prävention von Infektionskrankheiten bei injizierenden DrogenkonsumentInnen:
In den letzten Jahrzehnten sind Angebote zum Spritzentausch auch in Deutschland ausgebaut worden. Dies häufig in Verbindung mit anderen "Safer Use"- oder "Safer Sex"-Massnahmen. Ziel dieser Untersuchung (pdf, 122S., 2Mb) war vor diesem Hintergrund die systematische Zusammenstellung verfügbarer Informationen zu Massnahmen und Vorgehensweisen im Bereich "Safer Use" auf Bundes- und Landesebene sowie in ausgewählten Städten Deutschlands. Darüber hinaus wurden auch Informationen zu Angeboten im Bereich "Safer Sex" erfragt.
13/09/2011
Newsletter Eurocare:
Der Sommer-Newsletter der European Alcohol Policy Alliance Eurocare ist online (auf Englisch) erhältlich.
12/09/2011
Stress und Arbeit: Unternehmen haben es in der Hand:
Die nationale Tagung zur betrieblichen Gesundheitsförderung 2011 widmete sich einem der dringlichsten Probleme der modernen Arbeitswelt. Unter dem Titel «Stress und Arbeit: Die aktuellen Herausforderungen» wurden neue Wege in der Stressprävention aufgezeigt. Unter anderem wurden zwei aktuelle Schweizer Studien vorgestellt. Die Beiträge und eine Medienmitteilung von Gesundheitsförderung Schweiz sind online zugänglich.
12/09/2011
Ergebnisse und Schlussfolgerungen der PREMOS-Studie:
In der aktuellen Ausgabe von Suchtmedizin (5/2011) werden die Ergebnisse der PREMOS-Studie (Predictors, Moderators and Outcome of Substitution Treatment) vorgestellt. Diese untersuchte die Effekte der langfristigen Substitution Opioidabhängiger. Die Ausgabe (pdf, 108S., 3Mb) ist komplett online erhältlich.
09/09/2011
Die Schweiz trinkt etwas weniger:
Der Konsum an alkoholischen Getränken in der Schweiz war 2010 erneut leicht rückläufig. Er betrug 8,5 Liter reinen Alkohols, alle alkoholischen Getränke zusammengenommen. Seit Anfang der Neunzigerjahre ist der Pro-Kopf-Konsum durchschnittlich um 1 Prozent pro Jahr gesunken. Die Publikation "Alkohol in Zahlen 20011" (pdf, 44S., 1.8Mb) der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) ist online erhältlich. Medienmitteilung der EAV.
09/09/2011
Interkantonales Programm zur Prävention der Glücksspielsucht:
Eine von zweihundert in der Schweiz wohnhaften Personen ist vom Glücksspiel abhängig, jedoch suchen nur wenige dieser Menschen Unterstützung. Die aus der Glücksspielsucht entstehenden Probleme sind häufig schwerwiegend - nicht nur für die SpielerInnen, sondern auch für deren Angehörige. Eine neue Website gibt Hilfestellung. Um dieser Situation zu begegnen wurde das Informationsangebot vereinheitlicht. Medienmitteilung von Sucht Info Schweiz. www.sos-spielsucht.ch
08/09/2011
Stress bei Erwebstätigen in der Schweiz:
Gemäss einer vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO in Auftrag gegebenen Studie (pdf, 173S., 1.2Mb; Kurzfassung, 24S.) fühlen sich rund ein Drittel der Erwerbstätigen in der Schweiz häufig oder sehr häufig gestresst. Dies sind 30% mehr als noch vor 10 Jahren. Das Erleben von Stress hängt vor allem mit Zeitdruck, unklaren Anweisungen, sozialer Diskriminierung und dem Erledigen von Arbeitsaufgaben in der Freizeit zusammen. Lange Arbeitstage und emotionale Anforderungen sind weitere wichtige Belastungsfaktoren. Ein gutes Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten wirkt sich dagegen positiv auf die Arbeitszufriedenheit und das Stressempfinden aus. Medienmitteilung der SECO
08/09/2011
Rauchfreie Lehre:
Das Projekt Rauchfreie Lehre richtet sich an Lernende zwischen 14 und 19 Jahren sowie an Ausbildungsverantwortliche in Unternehmen und Berufsfachschulen. Rauchfreie Lehre begleitet Lernende durch ihre Berufsausbildung und motiviert sie, während Arbeit und Freizeit rauchfrei zu bleiben oder zu werden.
Anmeldeschluss ist der 25. September. www.rauchfreielehre.ch
07/09/2011
Alkoholgesetz - Vorschläge des Bundesrates:
Der Bundesrat hat den Ergebnisbericht (pdf, 97S., 890Kb) über die Vernehmlassung zur Totalrevision des Alkoholgesetzes zur Kenntnis genommen und Grundsatzentscheide für das weitere Vorgehen gefällt. Der Staat wird die Alkoholherstellung von veralteten Einschränkungen befreien. Zudem wird die Branche in den Genuss gezielter Steuererleichterungen kommen. Die Werbebeschränkungen für Spirituosen werden etwas gelockert, bleiben jedoch strenger als jene für Wein und Bier. Von preislichen Massnahmen wird Abstand genommen. Im Hinblick auf die Botschaft legt der Bundesrat zwei Schwerpunkte. Der Jugendschutz soll gestärkt und die Erhältlichkeit von Alkohol in der Nacht eingedämmt werden. Medienmitteilung des Bundesrates. Sucht Info Schweiz zeigt sich in einer Medienmitteilung entäuscht über die Stossrichtung des Bundesrates. Ähnlich äussern sich der Fachverband Sucht in einer Medienmitteilung (pdf, 1S., 60Kb) und das Blaue Kreuz in einer Pressemitteilung (pdf, 2S., 65Kb). (Infoset berichtete)
07/09/2011
Soziale Kosten des Glücksspiels in Deutschland:
Mehr als 300 Millionen Euro müssen Jahr für Jahr aufgebracht werden, um etwa Therapien zu zahlen oder Fehlzeiten auszugleichen. Das ergab eine Studie der Forschungsstelle Glücksspiel an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Im Beispieljahr 2008 summierten sich die "sozialen Kosten" des Glücksspiels auf etwa 326 Millionen Euro. Den mit Abstand größten der Kosten - 225 Millionen Euro pro Jahr - verursacht laut Studie das Spielen an den Geldspielautomaten.
07/09/2011
In Schwangerschaft und Stillzeit gilt: Alkohol? Nein danke!:
Anlässlich des Tages des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf das hohe Risiko von Schädigungen bei Kindern durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hin. Medienmitteilung der BZgA, Unterlagen der BZgA zum Thema.
05/09/2011
Ordnungsbussen bei Cannabiskonsum nur für Erwachsene:
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR) will nur für über 18-Jährige Ordnungsbussen bei Cannabiskonsum einführen. Sie hat die Detailberatung der Totalrevision des Epidemiengesetzes aufgenommen und beantragt bislang keine Änderungen am Entwurf des Bundesrates. Medienmitteilung der Kommission. (Infoset berichtete)
05/09/2011
Bekifft und besoffen im Netz:
Müssen Facebook, MySpace & Co. bald mit Warnhinweisen versehen werden? Einer US-amerikanischen Studie zufolge nehmen Jugendliche, die häufig soziale Netzwerke im Internet besuchen, mehr Drogen als andere Altersgenossen. Artikel auf drugcom (mit Links zur Studie).(mit Links zur Studie).
05/09/2011
Weniger Verkehrstote im ersten Halbjahr 2011 gegenüber der Vorjahresperiode:
Im ersten Halbjahr 2011 verloren 160 Menschen ihr Leben auf Schweizer Strassen, 2044 wurden schwer verletzt. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 verringerte sich die Zahl der Getöteten um 4 Personen. Die Zahl der Schwerverletzten ist hingegen um 19 Personen gestiegen. Dies zeigt die Auswertung des neuen Strassenverkehrsunfall-Registers des Bundesamtes für Strassen (ASTRA)
05/09/2011
Alkoholkonsum von Jugendlichen in der U-Bahn:
In Hamburg gilt nun also auch, wie schon in München, Nürnberg oder einigen anderen Städten, ein Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor allem die Zahl der Jugendlichen, heisst es, habe bedrohlich zugenommen, die sich schon auf der Fahrt zu Klubs und Partys in die geeignete Stimmung bringen zu müssen glauben. Doch dieser Schutz der Jungen ist einigen nur ein Vorwand. Artikel in der Wochenzeitung Die Zeit.
02/09/2011
Gesundheitsförderung und Prävention:
Bis 2020 will die Verbindung Schweizer ÄrztInnen (FMH) durch Gesundheitsförderung und Prävention einen entscheidenden Beitrag zu einer gesünderen Schweiz leisten. Das ist das Ziel einer neuen Strategie, die zurzeit entwickelt wird. Artikel (pdf, 1S., 59Kb) in der Schweizerischen Ärztezeitung.
02/09/2011
Methodenkoffer Alkoholprävention:
Ein Koffer! Viele Methoden! Sofort einsatzbereit! Der "Methodenkoffer Alkoholprävention" enthält erprobte Methoden zur Alkoholprävention für den Einsatz in Schulen und Jugendeinrichtungen sowie für vielen andere Arbeitsbereiche. Der Methodenkoffer der Fachstelle für Suchtprävention in Köln ab Mitte September erhältlich.
02/09/2011
Drogenkonsumräume in Deutschland:
Die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) und akzept e.V. haben eine Broschüre (pdf, 61S., 4Mb) zu den Drogenkonsumräumen in Deutschland veröffentlicht. Sie gibt eine gute Übersicht zur Entwicklung, den Zielen und zur heutigen Situation.
01/09/2011
Newsletter von alkoholpolitik.ch:
Die letzten Newsletter von www.alkoholpolitik.ch (d, e) sind erschienen. Der Autor, Hermann T. Meyer, stellt nach 10 Jahren die intensive Informationsweitergabe zum Thema Alkohol ein. Die Webseite bleibt weiter geöffnet und kann als Archiv benutzt werden. In besonderen Fällen können einzelne Blogs aufgeschaltet werden, z.B. Leserbriefe oder Interventionen.
01/09/2011
Spectra - Gesundheit und Kultur:
Die aktuelle Ausgabe (Nr. 88, pdf, 12S., 5.5Mb) des Newsletters Spectra, Gesundheitsförderung und Prävention, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Wichtiges Jahr für die Tabakprävention; Charta der Früherkennung und Frühintervention.
01/09/2011
Schweizerische Opferbefragung 2011:
Nach langer Stabilisierung haben Einbrüche seit der letzten Befragung im Jahr 2004 um 2 Prozentpunkte zugenommen. Ebenfalls zugenommen haben Gewalt und Drohungen, wobei unter 26‐Jährige signifikant häufiger Opfer davon werden. Und auch andere Deliktsformen haben laut der aktuellen Opferbefragung 2011 (pdf, 39S., 1.3Mb) seit 2004 zugenommen. Das Niveau der Kriminalität in der Schweiz hat sich durch diese Entwicklung weitgehend den Verhältnissen im übrigen Europa angeglichen. Medienmitteilung (pdf, 4S., 148Kb) der kantonalen Polizeikommandanten. Artikel auf swissinfo.ch
01/09/2011
Kinder des Drogenkrieges:
Das Buch "Children of the drug war: perspectives on the impact of drug policies on young people" ist online erhältlich. www.childrenofthedrugwar.org
01/09/2011
Wirkung des Rauchens in Filmen auf Kinder und Jugendliche:
Der vorliegende Artikel (pdf, 11S., 250Kb) "Smoking in movies and adolescent smoking: cross-cultural study in six European countries" ist in der Fachzeitschrift Thorax erschienen.
30/08/2011
Einfluss der Alkoholwerbung auf Jugendliche:
Das Fact Sheet (pdf, 4S., 106Kb) "The impact of alcohol marketing exposure on the drinking behaviour of young people" des European Centre for Monitoring Alcohol Marketing EUCAM ist online erhältlich.
29/08/2011
Passivrauchen in der Schweizer Bevölkerung 2010:
Die vorliegende Zusammenfassung (pdf, 11S., 63Kb) gibt Auskunft über die Passivrauchexposition der Schweizer Wohnbevölkerung und deren subjektiv empfundene Belästigung an verschiedenen Orten. Weitere Resultate betreffen die Akzeptanz von Raucherregelungen am Arbeitsort, die Akzeptanz eines Rauchverbots in Restaurants, Cafés oder Bars und die Veränderung von Rauchgewohnheiten. Ebenfalls wurde das Wissen bezüglich der Schädlichkeit des Passivrauchens erfragt. Die Resultate zeigen: Erheblicher und kontinuierlicher Rückgang der Passivrauchexposition; Das Verhalten ändert sich auch im privaten Bereich. Im aktuellen BAG-Bulletin (35/2011, pdf, 1.6Mb) ist eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse erhältlich.
29/08/2011
Experiment Nichtrauchen 2011/2012:
Mit Experiment Nichtrauchen lernen die Die SchülerInnen die Vorteile eines rauchfreien Lebens genau kennen. Die Lehrkräfte erhalten regelmässig Unterstützung mit dem Schülermagazin OXY, einem Newsletter und sachlichen Dokumentationen. An diesem nationalen Wettbewerb können Schulklassen des 6. bis 9. Schuljahres mitmachen. Eine Anmeldung ist bis Ende Oktober möglich. Die einzelnen kantonalen Fachstellen veranstalten teilweise regionale Aktivitäten zum Experiment Nichtrauchen.
27/08/2011
Gesünder leben - in die Tat umgesetzt:
Es bleibt allzu oft beim Vorsatz: aufhören zu rauchen, sich mehr zu bewegen, ausgeglichener zu essen - kurz: gesünder zu leben. Man wüsste eigentlich, was man tun müsste, um Krankheiten vorzubeugen - doch dies in die Tat umzusetzen, fällt uns schwer. Ginge es besser, wenn uns jemand dabei helfen würde? Dies erforscht die Gesundheitspsychologin Urte Scholz. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse versucht Ursula Koch vom BAG in den nationalen Präventionskampagnen praktisch umzusetzen. Ein Gespräch (podcast) im Rahmen der Sendung "Wissenschaft im Gespräch" auf DRS 2.
26/08/2011
Bundesverwaltungsgericht stoppt Umgehungsversuche der Sonderbestimmung für Alcopops:
Sie tragen bekannte Cocktailnamen wie «Tequila Sunrise», «Ladykiller» oder «Sex on the Beach». Sie bestehen aus einem Set mit zwei Getränkedosen – eine Dose mit einer Alkoholmischung die andere mit einer Süssgetränkemischung – sowie einem Shaker. Und sie werden in einer trendigen Verpackung mit Tragegriff angeboten. Fallen diese Getränke unter die normale Spirituosensteuer oder unter die Sondersteuer für Alcopops? Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden (pdf, 25S., 500Kb): Die süssen «Zweikomponenten-Cocktails» sind Alcopops. Mitteilung der Eidg. Alkoholverwaltung.
26/08/2011
Herzschäden durch Kokainkonsum:
Kokain macht zwar müde Männer und Frauen munter, doch das Aufputschen fordert seinen Tribut. Der plötzliche Herztod ist ein bekanntes Risiko beim Koksen. Einer aktuellen italienischen Studie zufolge, scheinen sich die Schäden am Herzen unbemerkt zu entwickeln. Denn in einer Stichprobe von Kokainkonsumierenden, die bislang keine Herzprobleme hatten, liessen sich bei 83 Prozent bereits Herzschädigungen nachweisen. Artikel auf drugcom.de
26/08/2011
Die Kita mit der Maus - Neue Medien im Kindergarten:
Dies das aktuelle Thema (3/2011) der Zeitschrift 'pro Jugend'. Der Artikel (pdf, 4S., 3Mb) "Skypen mit der Oma in der Ukraine" ' von Petra Grimm ist online erhältlich. Die Zeitschrift wird von der Aktion Jugendschutz in Bayern herausgegeben.
25/08/2011
Steigender Ritalinkonsum bei ADHS:
Laut einer Studie steigt in der Schweiz die Zahl der Personen, an die ADHS-Medikamente abgegeben wird, stetig. Der Griff zur Ritalin-Packung ist allerdings nicht in allen Regionen gleich stark verbreitet. Artikel (pdf, 5S., 580Kb) in der Schweizerischen Ärztezeitung, Artikel auf tagesanzeiger.ch
25/08/2011
Via sicura: Erste Entscheide zur Verbesserung der Verkehrssicherheit:
Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates hat an ihrer Sitzung die Detailberatung von Via sicura aufgenommen. Sie spricht sich für verschärfte Auflagen bei der Wiedererlangung der Führerausweise aus. So müssen Personen, welchen der Führerausweis wegen wiederholtem Fahren in angetrunkenem Zustand entzogen wurde, nach Ablauf des Entzugs künftig während fünf Jahren ein Fahrzeug mit Alkoholwegfahrsperre führen. Medienmitteilung der Kommission. (Infoset berichtete)
23/08/2011
Bern startet ein Pilotprojekt im Suchtbereich:
Anfang November starten Stadt und Kanton Bern ein gemeinsames Pilotprojekt für Case Management im Suchtbereich. Dabei geht es darum, die verschiedenen Hilfsangebote individuell auf den Bedarf der jeweiligen Klienten abzustimmen. Artikel auf bernerzeitung.ch
23/08/2011
25 Jahre «Fixerstübli» in der Berner Altstadt:
Im Sommer 1986 wurde in Bern das «Fixerstübli» eröffnet, die erste Einrichtung, in der unter professioneller Aufsicht der Heroinkonsum erlaubt war - mit Auswirkungen bis weit über die Landesgrenzen hinaus. Beitrag in der Radiosendung "Echo der Zeit" vom 18. August.
23/08/2011
Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention:
Das Glossar der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Deutschland definiert und erläutert ausführlich 109 zentrale Begriffe, Konzepte und Strategien der Gesundheitsförderung und Prävention und orientiert sich dabei am aktuellen Stand der gesundheitswissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Diskussion. Eine kostenlose Online-Version ist unter www.leitbegriffe.bzga.de verfügbar.
23/08/2011
Tabakinterventionen in Suchtfachstellen:
Der Fachverband Sucht und GREA haben in der vorliegendenen Publikationen (pdf, 47S., 1Mb) mit Unterstützung des Tabakpräventionsfonds untersucht, welche Interventionen die Suchtfachstellen gegen Tabak-Sucht anbieten. Die qualitative Befragung hat pointierte Aussagen zu Prävention und Behandlung hervorgekitzelt und die breite Befragung per Internet hat gezeigt, dass viele interessante Interventionen existieren aber selten angeboten werden. Die Bestandesaufnahme umfasst neben Prävention und Behandlung auch die Überlebenshilfe und geht auch den Fragen des Schutzes vor Passivrauchen nach.
23/08/2011
Kokainkonsums an der Street Parade:
In Zürich fand am 13. August 2011 die Street Parade statt. In den Medien wurde von einer erschreckenden Zunahme des Kokainkonsums an der Street Parade berichtet. Tatsache ist aber, dass die Messungen in den Abwässern von Zürich zeigten, dass weniger Benzoylecgonin (Abbaustoff des Kokains) im Abwasser der Stadt zu finden war als dies im letzten Jahr der Fall war. Zu diesem Schluss kommt Hans Cousto im Drogerie-Blog der deutschen Tageszeitung taz.
22/08/2011
RaucherInnen: Ausreden gegen das Aufhören finden:
Eine Schweizer Studie zeigt, wie junge RaucherInnen Ausreden gegen das Aufhören finden. Artikel (pdf, 1S., 158Kb) in der Basler Zeitung
20/08/2011
40 Jahre Die Alternative:
Die aktuelle Ausgabe (Nr. 21, pdf, 28S., 5.1Mb) des Infomagazins akut, das vom Verein die Alternative herausgegeben wird, ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: 40 Jahre Verein für umfassende Suchttherapie Die Alternative; 40 Jahre Drogenprobleme und Drogenpolitik; Perspektiven zukünftiger Suchtpolitik und Suchtarbeit.
20/08/2011
Besteuerung von Lotteriegewinnen: Bundesrat befürwortet höhere Freigrenze:
Der Bundesrat befürwortet, die Besteuerung von Lotteriegewinnen zu vereinfachen und Gewinne erst ab einer Höhe von 1000 Franken zu besteuern. Er begrüsst es auch, dass neu maximal 5000 Franken als Einsatz von einem Gewinn abgezogen werden können. Medienmitteilung des Bundesrates.
20/08/2011
Heroingestützte Behandlung HeGeBe:
Der Jahresbericht HeGeBe 2009/10 (pdf, 25S., 354Kb) ist online auf den Seiten des Bundesamt für Gesundheit erhältlich.
16/08/2011
Aargau - Newsletter der ags:
Der August-Newsletter (pdf, 4S., 1.0Mb) der Aargauischen Stiftung Suchthilfe ags ist online zugänglich.
15/08/2011
Jugendbarometer:
Drei Länder, zwei Messpunkte eine untersuchte Zielgruppe und viele hochspannende Einsichten. So liesse sich der internationale Teil des Credit Suisse Jugendbarometers 2011 in kürzester Form beschreiben.
15/08/2011
Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme ZFA: Seminarprogramm:
Das Seminarprogramm (pdf, 2S., 129Kb) der ZFA für die zweite Jahreshälfte ist online erhältlich.
12/08/2011
Probleme durch den Gebrauch illegaler Drogen an Technoparaden und Open Air Festivals:
Vor allem in Grossbritannien und Skandinavien, aber auch in Deutschland werden in letzter Zeit vermehrt sogenannte Research Chemicals konsumiert. Mit Einzelfällen wurde das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum schon konfrontiert, sodass aktuell mit dem vermehrten Gebrauch dieser Drogen auch in der Schweiz gerechnet werden muss, namentlich an Grossanlässen mit vielen ausländischen Besuchern. Mitteilung des Zentrums.
12/08/2011
Cannabiskonsum verändert Hirnstoffwechsel:
Dank moderner Untersuchungsmethoden können die Auswirkungen des Cannabiskonsums auf den Hirnstoffwechsel heutzutage direkt am Menschen untersucht werden. Wofür früher noch Versuchstiere herhalten mussten, wurden in einer aktuellen Studie „echte“ Kiffer herangezogen. Erstmals konnte am Menschen nachgewiesen werden, dass chronischer Cannabiskonsum die Zahl von Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn reduziert. Artikel (mit Links zur Studie) auf drugcom.de
12/08/2011
Test weist K.-o.-Tropfen in Drinks nach:
Dank einem Verfahren zweier israelischer Wissenschafter können GHB und Ketamin in Getränken nachgewiesen werden. Das Verfahren basiert auf optischen Prinzipien und einem Lichtstrahl. Artikel auf tagesanzeiger.ch
11/08/2011
Tarnen und täuschen! Neue Drogen - neue Vertriebswege – neue Gefahren?!:
Designerdrogen sind nichts Neues. Der Versuch Drogen bei der Herstellung so zu verändern, dass sie den bestehenden rechtlichen Beschränkungen nicht mehr unterliegen, war und ist ein oft praktizierter Weg. Neu hingegen sind die Vetriebswege, Verkaufsstrategien und die Geschwindigkeit, in der neue Substanzen auftauchen. Artikel auf partypack.de
10/08/2011
Infoset mit neuem Webauftritt:
Seit gestern Abend präsentiert sich Infoset in neuem Design. Weitere Informationen erhalten Sie im aktuellen Sonder-Newsletter. Neu ist Infoset übrigens auch auf Facebook zu finden...
09/08/2011
Neue Designerdrogen hat das Land:
Eine Welle von Research Chemicals schwappt über die Schweiz. Die Risiken sind für den Konsumenten unkalkulierbar. Es gibt Berichte über Selbstverstümmelungen. Ein Experte: «Wer sie schluckt, macht sich zum Versuchskaninchen.» Artikel auf tagesanzeiger.ch. Der zitierte Artikel von Michael Bovens ist im SuchtMagazin (6/2010) erschienen.
09/08/2011
Illegale Drogen - Artikelreihe im "Standard":
In einer "losen Artikelfolge" beleuchtet derzeit Michael Möseneder von der österreichischen Zeitung "Standard" das Thema illegale Drogen aus verschiedenen Blickwinkeln. Politsche Vertreter, Abhängige, Drogenhändler, Hinterbliebene kommen dabei ebenso zu Wort wie Experten der Suchthilfe und Prävention. Die bisher erschienenen Beiträge sind online erhältlich.
08/08/2011
Gewalt zum Thema machen:
Die öffentliche Diskussion zum Thema "Jugendgewalt" wird in diesem Band aufgegriffen und hinsichtlich der Möglichkeiten zur Gewaltprävention analysiert. Der erste Teil widmet sich ein erster Teil den Ergebnissen empirischer Studien zu Gewalt und Gewaltdelinquenz. Ausgewählte Handlungsfelder zeigen im zweiten Teil Chancen und Bedingungen generalpräventiven Arbeitens auf. Der dritte Teil stellt Trainings und Seminarmodelle aus der Praxis vor, wobei ein konstruktiver Umgang mit Gewalt anvisiert wird. Publikation der deutschen BZgA.
08/08/2011
Computerspiele - Reiz und Risiken virtueller Spiel- und Lebenswelten:
Die Meinungen zum Thema virtuelle Computerspiele gehen weit auseinander: Die Einen beklagen sich, Kinder entzögen sich beim Computerspielen der realen Welt, die Anderen sind der Meinung, dass auch virtuelle Spiele Fantasie und Kreativität der Kinder anregen und deshalb eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung darstellen können. Dieser Artikel (pdf, 18S., 220Kb) der deutschen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) legt dar, was die Faszination von (Online-)Computerspielen ausmacht und welche Risiken sie birgt.
07/08/2011
Bundesgericht macht Raucher krank:
Krankenkassen müssen Nikotinsüchtigen die Medikamente für die Entwöhnung zahlen – wenn die Raucher denn krank sind. Das hat das Bundesgericht entschieden. Zum Urteil des Bundesgerichtes, Artikel auf tagesanzeiger.ch
05/08/2011
Ausschreibung - Gesundheit im Unternehmen 2011:
Die Sektion Schweiz der Europäischen Vereinigung für Gesundheitsförderung (AEPS) setzt Preise in einem Gesamtwert von 25'000.- CHF aus für eine Massnahme im Bereich der Gesundheitsförderung innerhalb eines Unternehmens, einer Verwaltung oder einer anderen Institution. Einschreibfrist ist der 15. Oktober 2011. Weitere Infos auf den Seiten der AEPS.
05/08/2011
Online sein mit Mass und Spass:
Die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA hat einen Elternratgeber zum richtigen Umgang mit Computerspielen und Internet herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an Eltern mit Kindern zwischen 14 und 18 Jahren.
05/08/2011
Ergebnisqualität in der Suchthilfe:
Das Bundesamt für Gesundheit BAG prüft derzeit die Lancierung eines Projektes zur Erhebung von Ergebnisqualität in den Institutionen der Suchthilfe. Die Resultate (pdf, 19S., 46Kb) einer im Mai 2011 durchgeführten Stakeholderbefragung fliessen in ein Konzept ein, welches das BAG mit Unterstützung von Infodrog und socialdesign erarbeiten wird. Das Konzept wird im Herbst 2011 in die Vernehmlassung gehen.
05/08/2011
Drogen im städtischen Abwasser:
Die Wissenschaft bittet neuerdings die Bevölkerung ganzer Städte zur kollektiven Urinprobe - zumindest im übertragenen Sinn. Denn einige ForscherInnen suchen im städtischen Abwasser nach Überbleibseln illegaler Substanzen. Und tatsächlich kann diese „Abwasserepidemiologie“ aufschlussreiche Informationen zur Verbreitung und saisonalen Veränderung des Drogenkonsums liefern, wie jetzt norwegische Wissenschaftler am Beispiel Oslos zeigen konnten. Artikel auf drugcom.de
05/08/2011
Messie-Syndrom:
Der Artikel «Sie muss doch mal ausmisten» aus dem aktuellen Beobachter (16/2011) ist online erhältlich.
04/08/2011
Untersuchung der Warnhinweise auf Tabakprodukten:
Im Rahmen der Evaluation „Relevanz und Nutzung der Informationsprodukte des Geschäftsfeldes Lebensmittelsicherheit" des BAG wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Bevölkerungsbefragung auch einzelne Fragen zur Akzeptanz von Warnhinweisen auf Verpackungen von Tabakprodukten gestellt. Die Resultate dieses Teils der Befragung werden in der vorliegenden Publikation (pdf, 10S., 161Kb) dargestellt.
04/08/2011
antidoping.ch-App:
Über die Schweizer Medikamentendatenbank können nun alle Medikamente und deren Beschränkung bei sportlichen Aktivitäten auch bequem per iPhone abgefragt werden. Das antidoping.ch-App steht vorerst für iPhones zur Verfügung. Eine Version für Android-Handys und iPads wird ab Herbst 2011 angeboten werden. Mitteilung von antidoping.ch
04/08/2011
1500 Franken für arme Ex-Raucher:
So viel erhält, wer sechs Monate lang nicht mehr raucht. Der Präventivmediziner Jean-François Etter von der Uni Genf will damit sozial Schwache zum Rauchstopp motivieren. Für die im Herbst startende Studie werden 1050 Teilnehmer gesucht. Artikel auf SonntagsZeitung.ch
04/08/2011
Forschungsbrief der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen HLS:
Der aktuelle Forschungsbrief Juli 2011der HLS ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Die Anwendung der ICF in der Suchthilfe; Behandlung von Kokainabhängigkeit; Evaluation der Novelle der Spielverordnung (SpielV).
02/08/2011
Schadensminderung von Tabakkonsum:
Der Artikel "The Scientific Foundation for Tobacco Harm Reduction, 2006-2011" ist online auf der Website des Harm Reduction Journal auf Englisch erhältlich.
01/08/2011
So tricksen die Alcopops-Hersteller das Gesetz aus:
Zuckerversetzte Spirituosen unterliegen hohen Sondersteuern. Mit sogenannten Gärpops – angepassten Rezepten und Alcopops auf Basis von Wein und Bier – feiern die Getränke nun ein stilles Comeback. Artikel auf tagesanzeiger.ch
01/08/2011
Gesundheitswegweiser Schweiz:
Der Ratgeber hilft Personen, insbesondere MigrantInnen sich im komplexen schweizerischen Gesundheitswesen zurechtzufinden – in 18 Sprachen! Der Wegweiser liegt nun in der 3. überarbeiteten Auflage vor.
01/08/2011
NAACP ruft zum Ende des Kriegs gegen Drogen auf:
Die National Association for the Advancement of Colored People NAACP hat auf ihrer 102. jährlichen Sitzung in Los Angeles mit dem “Krieg gegen die Drogen” gebrochen. Von ihrer Sitzung aus rief damit eine der ältesten und einflussreichsten Bürgerrechtsorganisationen der USA zum Ende des Krieges gegen Drogen auf. Mitteilung auf encod.de.
01/08/2011
Rauschfrei durch den Sommer:
55 Peers der der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informieren in der Sommersaison über riskanten Alkoholkonsum. Medienmitteilung der BZgA.
28/07/2011
Prävention des Alkoholmissbrauchs:
Ob und wie Präventionsmassnahmen dazu beitragen, den Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren, ist nicht hinreichend nachgewiesen. Darauf weist das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information in einem neuen Health Technology Assessment (pdf, 194S., 1.2Mb) hin. Artikel auf aerzteblatt.de
28/07/2011
2. Bayerischer Fachkongress Glücksspiel:
Die Referate der Tagung zum Thema „Forschung trifft Praxis“, die am 25. und 26. Juli 2011 in München stattfand, sind online erhältlich.
27/07/2011
Basel-Stadt - Jahresbericht zur Suchtpolitik und Monitoring des Suchtbereichs:
Im Jahr 2010 hat die Abteilung Sucht der Gesundheitsdienste im Auftrag des Interdepartementalen Führungsgremiums Sucht (IFS) erstmals einen Monitoringbericht über den Suchtbereich im Kanton Basel-Stadt verfasst. Dies mit dem Ziel, diesen fortan jährlich zu veröffentlichen und auf diese Weise eine möglichst bedarfsgerechte, flexible und zeitnahe Steuerung des Suchthilfeangebotes Basel-Stadt zu gewährleisten. Der zweite Bericht (pdf, 42S., 834Kb) gibt wiederum einen Überblick über aktuelle Themen und Entwicklungen im Suchtbereich sowie eine zusammenfassende Darstellung prägnanter Kennzahlen der Nutzung von Angeboten kantonaler und privater Träger der Suchthilfe. Medienmitteilung des Gesundheitsdepartements.
27/07/2011
Drugnet Europe:
Die Ausgabe 75 des Newsletters Drugnet Europe der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich.
26/07/2011
Passivrauchen bei Teenagern mit Hörverminderung assoziiert:
Kinder, welche chronisch Rauch ausgesetzt sind, leiden gehäuft unter Otitiden. Nun haben die Autoren einer Studie belegt, dass rauchexponierte Adoleszente in der Audiometrie auch häufiger eine Hörverminderung aufweisen. Artikel auf tellmed.ch
26/07/2011
Europäische Drogen-Jahresstatistik:
Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) hat ihr Statistisches Bulletin 2011 veröffentlicht. Das Bulletin ermöglicht einen guten Überblick über sowie einen direkten Zugriff auf neueste statistische Daten zur Drogensituation in Europa und Trends der vergangenen Jahre.
22/07/2011
"Quit the shit" - kontrollierter Cannabiskonsum:
Über 3.000 junge Leute haben bisher am deutschen Beratungsprogramm „Quit the Shit“ von drugcom.de teilgenommen, um ihren Cannabiskonsum in den Griff zu bekommen. Doch lohnt sich eine Teilnahme überhaupt? Eine aktuelle Studie gibt hierauf Antworten. Artikel auf drugcom.de
22/07/2011
SBB und Bund ziehen Schraube gegen Hooligans an:
Gewaltbereite Fussballfans hinterlassen ihre wüsten Spuren auch in manchen Extrazügen. Davon haben die Schweizerischen Bundesbahnen genug und beantragten beim Bund, Hooligans künftig von der Transportpflicht auszuschliessen. Artikel auf swissinfo.ch (mit weiterführenden Links)
22/07/2011
Trink-Kompass:
Trink-Kompass ist ein Webangebot der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V., das dabei unterstützen will, den eigenen Alkoholkonsum einzuschränken oder ganz auf Alkoholisches zu verzichten. Das Interventionsprogramm steht allen zur Verfügung, die eigenständig versuchen wollen, etwas an ihrem Alkoholkonsum zu verändern. Das Programm kann aber auch bei Inanspruchnahme von professioneller Hilfe unterstützend wirken. www.trink-kompass.de
21/07/2011
Badesalz und Dünger als Wahnsinns-Drogen:
Bei diesen Produkten lassen sich zwei Hauptrisiken definieren: Das grösste Risiko stellt der mangelnde Wissenstand der KonsumentInnen bezüglich Wirkung, Risiken und Langzeitfolgen dar. Ausserdem ist problematisch, dass solche Produkte unter dem Sammelbegriff Dünger oder Badesalz verkauft werden, ohne dass die genaue Zusammensetzung deklariert wird. Da die Wirkungen und Risiken bei diesen neuen Produkten meist unbekannt sind, machen sich die KonsumentInnen zu Versuchskaninchen. Legal bedeutet somit nicht ungefährlich! Stellungnahme (pdf, 6S., 210Kb) von saferparty.ch, rave it safe.ch und Safer Clubbing.
21/07/2011
Newsletter Tabakpräventionsfonds (TPF):
In diesem werden die neuen vom TPF finanzierten Projekte vorgestellt und über die Erfahrungen aus abgeschlossenen Projekten berichtet. Weiter werden Tipps für die Projektplanung und -entwicklung gegeben. Der aktuelle Newsletter 2/2011 ist online erhältlich.
21/07/2011
War on Drugs:
Der Bericht "War on Drugs" (pdf, 24S., 378Kb) der Global Commission on Drug Policy ist online auf Englisch erhältlich. Artikel auf swissinfo zum Bericht.
20/07/2011
Gesundheitskompetenz:
Das 12. Zürcher Forum Prävention und Gesundheitsförderung vom 4. Juli 2011 hatte das Thema "Ziel Gesundheitskompetenz". Die Präsentationen sind online zugänglich.
20/07/2011
Wenn Richter "Cocktails" degustieren müssen:
Ein "Zweikomponenten-Cocktail" muss laut Bundesverwaltungsgericht als Alcopop gelten. Nach einer Degustation kommt das Gericht zudem zum Schluss, dass das fertig gemischte Getränk süss genug ist, um den Alkoholgeschmack zu überdecken. Artikel auf NZZ Online.
20/07/2011
Alkohol kein geeignetes Mittel gegen Stress:
Der Griff zur Flasche hat nicht die gewünschte entspannende Wirkung. Artikel auf wissenschaft-aktuell.de
19/07/2011
Finanzierung von Alkoholpräventionsprojekten durch den Bund für das Jahr 2012:
Auf Ebene des Bundes stehen sowohl dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) als auch der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) Mittel zur Förderung von Alkoholpräventionsprojekten zur Verfügung. Gesuche für 2012 können bis am 30. September 2011 eingereicht werden. Weitere Infos und die Unterlagen sind auf den Seiten des BAG erhältlich.
19/07/2011
Missbrauchserfahrungen und Cannabisabhängigkeit:
Die frühe Kindheit gilt als eine besonders sensible Phase für die Persönlichkeitsentwicklung des Menschen. Traumatische Erfahrungen in dieser wichtigen Lebensphase können langfristig negative Folgen für die betroffene Person haben und zur Entstehung einer Substanzabhängigkeit beitragen. Ein Forschungsteam aus den USA hat nun in einer Längsschnittstudie untersucht, wie diese Erfahrungen zu einer Cannabisabhängigkeit führen können. Artikel (mit Links zur Originalstudie) auf drugcom.de
19/07/2011
Jahresberichte:
- Tabakpräventionsfonds: Jahresbericht 2010 (pdf, 26S., 238Kb)
- Stiftung für Sozialtherapie: Jahresbericht 2010 (pdf, 16S., 786Kb)
- Comlot: Geschäftsbericht 2010 (pdf, 19S., 80Kb)
- Beratungszentrum Bezirk Baden: Jahresbericht 2010 (pdf, 13S., 1.7Mb)
- Rehabilitationszentrum Lutzenberg: Tätigkeitsbericht 2010 (pdf, 4S., 820Kb)
18/07/2011
Einstellung der Jugend gegenüber Drogen:
Der Flash Eurobarometer Nr. 330 der Europäischen Kommission hat das Thema "Youth attitudes on drugs" (pdf, 123S., 3.6Mb) und ist online erhältlich. Eine Zusammenfassung (pdf, 20S., 750Kb) ist ebenfalls online zugänglich. Ausserdem hat die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ein Fact Sheet (pdf, 1S., 26Kb) zu diesem Eurobarometer herausgegeben.
18/07/2011
Wissenschaftler suchen die Drogenpersönlichkeit:
Langzeit-Studien in Deutschland und den USA versuchen zu klären, warum manche Menschen Drogen nehmen und von ihnen abhängig werden – und andere nicht. Artikel auf welt.de
18/07/2011
Newsletter Infodrog:
Der Juli-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist online erhältlich.
14/07/2011
Gesundheitskosten nehmen OECD-weit zu:
Wie aus den „OECD-Gesundheitsdaten 2011“ hervorgeht, gaben die Mitglieder der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Jahr 2009 durchschnittlich 9,5 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes (BIP) für die Gesundheit aus, im Jahr davor waren es noch 8,8 Prozent. Rechnet man öffentliche und private Gesundheitsausgaben zusammen, dann führen die USA die Liste auch in diesem Jahr wieder mit weitem Abstand an. Pro Kopf gaben sie kaufkraftbereinigt fast 8000 Dollar aus. Aber auch Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen mit ihren Ausgaben über dem OECD-Mittel von 3223 Dollar. Die Schweizer zahlten pro Einwohner über 5000 Dollar. Medienmitteilung der OECD.
14/07/2011
WHO-Bericht über den weltweiten Tabakkonsum:
Knapp 3,8 Milliarden Menschen oder 55 Prozent der Weltbevölkerung profitieren von den Anti-Tabak-Massnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Dies geht aus dem neuesten Bericht 2011 zum weltweiten Tabakkonsum der WHO hervor. Laut diesem müssen Tabakfirmen in 19 Ländern inzwischen Warnbilder und -texte auf den Zigarettenpackungen abbilden. Zudem ist in 31 Ländern das Rauchen in öffentlichen Gebäuden ganz oder teilweise verboten.
12/07/2011
Konsum von Khat in Europa:
Die Anzahl der Khat-Konsumenten in Europa steigt offenbar an, doch das Ausmass und die Art des Problems bleiben weiterhin wenig erforscht. Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S., 400Kb) von "Drogen im Blickpunkt" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) widmet sich dem Thema Khat. Medienmitteilung (pdf, 2S., 50Kb) der EBDD.
12/07/2011
Keine IV-Rente im Massnahmenvollzug:
Das Bundesgericht hat entschieden, dass es rechtens ist, während eines gerichtlich angeordneten stationären Massnahmenvollzugs die IV-Rente zu sistieren. Zum Urteil 9C_833/2010 vom 16.05.11.
12/07/2011
Deutschland - Hilfsangebote bei Essstörungen:
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine Datenbank mit qualitätsgesicherten Angeboten eingerichtet. Medienmitteilung der BZgA. www.hilfe-essstoerungen.de
11/07/2011
EU will gegen künstliche Drogen verschärft vorgehen:
Zu Europas Drogenmarkt finden immer mehr künstliche Drogen Zugang, wogegen nun die EU-Kommission vorgehen will. Die EU-Kommissare warnen vor synthetischen Drogen, die schwere Gesundheitsschäden nach sich ziehen können. Im Herbst will die Kommission nun Vorschläge machen, wie der Markt besser kontrolliert werden kann. Weitere Infos auf der Website der Kommission, Artikel auf focus.de.
11/07/2011
INCANT Hauptstudie - Nationaler Schlussbericht:
Bei der INCANT Hauptstudie (pdf, 33S., 658Kb) handelt es sich um eine internationale, randomisierte Kontrollstudie zur Überprüfung der Wirksamkeit der Multidimensionalen Familientherapie (MDFT) zur üblichen Behandlung bei Jugendlichen mit Cannabisproblemen.
11/07/2011
Suchtpotential von "World of Warcraft“:
In einer aktueleln Studie der Universität Genf werden über 1'000 SpielerInnen (87% sind männlich) des Online-Games „World of Warcraft“ über längere Zeit beobachtet und befragt. Dabei zeigen 20% der Gamer Anzeichen von Sucht: Sie loggen sich ein, bevor sie dringendere Sachen erledigen, sie bleiben länger eingeloggt als beabsichtigt; es gibt Auseinandersetzungen mit Angehörigen; sie verlieren das Zeitgefühl, haben Schlafmangel, zeigen auffällige Gewichtsveränderungen oder andere Mangelerscheinungen. Was schon länger vermutet wurde, ist nun auch statistisch erfasst worden. Weitere Infos auf den Seiten der Aargauischen Stiftung Suchthilfe ags.
11/07/2011
Ergebnisse bei den Lotterien und Wetten leicht rückläufig:
Der im Jahr 2010 erzielte Bruttospielertrag (BSE) im schweizerischen Lotterie- und Wettmarkt ist mit 876 Millionen Franken nur leicht tiefer aus als im Vorjahr (899 Millionen Franken) ausgefallen. Dies entspricht einem Rückgang von 2,6%, wie der am Freitag veröffentlichten Lotteriestatistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) zu entnehmen ist. Die Medienmitteilung (inkl. Statistiken) des Eidg. Justiz- und Polizeidepartement.
06/07/2011
abenteuerinsel.ch – Rauchstopphilfe für Familien:
abenteuerinsel.ch ist eine Rauchstopphilfe, die in Form einer webbasierten Intervention für Eltern und Jugendliche angeboten wird, die gemeinsam als Familie mitmachen. Das Pilotprojekt wird von RADIX und der Lungenliga Schweiz entwickelt und durchgeführt. Flyer (pdf, 2S., 890Kb) zum Angebot. www.abenteuerinsel.ch
06/07/2011
Alkohol und Wassersport: ein (noch) wenig bekanntes Risiko:
Bei den zurzeit herrschenden sommerlichen Temperaturen pilgern Tausende von Menschen an Seen und Flüsse: der Sprung ins kühle Nass verspricht Spass und Abkühlung. Sobald aber beim Baden Alkohol ins Spiel kommt, steigt das Unfallrisiko. Sucht Info Schweiz erinnert deshalb in einer Medienmitteilung an die Baderegel der SLRG, beim Wassersport auf Alkohol zu verzichten.
06/07/2011
USA - Suchtmittelkonsum von jungen Müttern:
Der Bericht "Substance Use among Young Mothers" der im Rahmen des National Survey on Drug Use and Health (NSDUH) erschienen ist, kann online eingesehen werden.
05/07/2011
Flashbacks durch hochpotenten Cannabis:
Manche Kiffer mögen es gerne heftig und bevorzugen spezielle Cannabissorten mit der Extraportion THC. Eine aktuelle Fallstudie eines israelischen Forschungsteams zeigt nun auf, dass nach jahrelangem intensivem Konsum von hochpotentem Cannabis Flashbacks bei Abstinenz auftreten können. Artikel auf drugcom (mit Links zu Originalquellen).
01/07/2011
Verhaltenssüchte - SuchtMagazin 3/2011:
Aus dem Inhalt: Wenn Verhalten zur Sucht wird I Stoffgebunden vs. stoffungebunden I Moderne Glücksspielpolitik I Prävention und Therapie der Glücksspielsucht I Bestandesaufnahme der Angebote zu Onlinesucht I Therapie der Computerspielsucht I Medienkompetenz: klicksafe.de I Kaufsucht I Das «Messie-Syndrom». Der Artikel (pdf, 3S., 188Kb) "Stoffgebundene versus stoffungebundene Süchte" von Ambros A. Uchtenhagen ist online erhältlich. Die Ausgabe kann unter abo@suchtmagazin.ch für 18 CHF/13 EUR bestellt werden. Weitere Infos auf der Website vom SuchtMagazin. SuchtMagazin auf Facebook.
01/07/2011
Basel - Aus für «Fümoar»-Beizen:
Die Behörden wollen «Fümoar»-Beizen, in denen trotz des geltenden Rauchverbots gepafft wird, nicht mehr länger dulden. Nur noch kleine Raucherlokale sollen vorderhand toleriert werden. Artikel auf baz.ch.
30/06/2011
Kanton Zürich - Testkäufe im Gesundheitsgesetz verankert:
Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich begrüsst, dass Testkäufe eine klare Rechtsgrundlage erhalten. Der Zürcher Kantonsrat hat dazu am Montag die Ergänzung des Gesundheitsgesetzes beschlossen. Somit können die Jugendschutzgesetze weiterhin überprüft und Verstösse mit Bussen bestraft werden. Medienmitteilung des Schul- und Sportdepartementes der Stadt Zürich, Artikel auf tagesanzeiger.ch. (Infoset berichtete)
30/06/2011
Jahresberichte:
- Eidg. Alkoholverwaltung (EAV): Jahresbericht 2010
- Eidg. Spielbankenkommission (ESBK): Jahresbericht 2010
- Stadt Bern: Jahresbericht Sucht (pdf, 16S., 116Kb) (Situation und Massnahmen im Suchtbereich)
- Verein kirchliche Gassenarbeit Luzern: Jahresbericht 2010 (pdf, 23S., 1Mb)
30/06/2011
Missbräuchliche Verwendung von Substitutionsmitteln in Deutschland:
Am 21. Juni 2011 wurden im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin die aktuellen Zahlen und Fakten zum Missbrauch von Substitutionsmedikamenten in Deutschland vorgestellt. Die Kurzzusammenfassung (pdf, 10S., 280Kb) und die Präsentation (pdf, 21., 2.8Mb) sind online erhältlich. Medienmitteilung vom Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (akzept e.V.) zu diesen Zahlen.
29/06/2011
Hirndoping - Lifestyle oder Suchtgefahr?:
Erfolgs- und Leistungsdruck fördern riskante Lebensweisen. Gesunde Jugendliche wie Erwachsene versuchen den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Sie versuchen die Leistungsfähigkeit des Gehirns, aber auch emotionale und soziale Kompetenz zu steigern. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) rät zu Alternativen und fordert gesundheitspolitisch eine ergebnisorientierte Verhältnisprävention. Anlässlich ihres 19. Wissenschaftlichen Symposiums stellte die DHS ihr Positionspapier „Hirndoping" vor.
29/06/2011
Neuro-Enhancement und Suchtprävention:
Immer mehr gesunde Menschen nehmen Medikamente ein, die eigentlich für spezifische Krankheitsbilder auf den Markt kamen. Sie wollen damit eine Verbesserung ihrer kognitiven und emotionalen Funktionen bewirken. Am weitesten verbreitet ist Ritalin. Die gesellschaftliche Diskussion um das Thema Neuro-Enhancement steht noch am Anfang. Der vorliegende Bericht (pdf, 32S., 1.2Mb) der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich entspricht einer ersten Auslegeordnung für die Suchtprävention.
28/06/2011
FORUM 2/2011 der Eltern- und Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (ada-zh):
In Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Eltern- & Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (VEVDAJ) gibt ada-zh vier Mal im Jahr das FORUM heraus. Die aktuelle Ausgabe 2/2011 (pdf, 32S., 690Kb) ist online erhältlich.
28/06/2011
Wie Ärzte bei der Gewaltprävention helfen können:
Seitdem die Notfallambulanz einer Klinik der Polizei anonyme Hinweise über Patienten übermittelt, die bei Gewalttaten verletzt wurden, ist die Kriminalitätsrate in der walisischen Metropole gesunken. Dies zeigt eine Studie zum Cardiff Violence Prevention Programme im Britischen Ärzteblatt. Artikel auf aerzteblatt.de (mit Links zur Originalstudie).
27/06/2011
Das normalisierte Drogenparadies am Ende Europas:
Weitgehend ignoriert von der europäischen Öffentlichkeit läuft in Portugal seit zehn Jahren ein denkwürdiges drogenpolitisches Experiment. Seit 2001 stehen der Erwerb und Gebrauch jedweder Droge zum persönlichen Vergnügen oder der Ruinierung der Persönlichkeit nicht mehr unter Strafe. Damals vermuteten Drogenexperten, dass Portugal zum El Dorado des unkontrollierten Rausches werden würde. Die Realität sieht heute anders aus. Artikel auf Telepolis. Das aktuelle Drug policy profil zu Portugal (auf Englisch) der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) ist ebenfalls online zugänglich.
27/06/2011
Fachzeitschrift Abhängigkeiten:
Die Ausgabe 01/2011 ist erschienen. Aus dem Inhalt: Die Messung von Behandlungsergebnissen bei Suchtkranken (online erhältlich - pdf, 19S., 235Kb); Ambulanter Behandlungserfolg bei Personen mit Alkoholproblemen; Einjahres-Katamnese in der Langzeittherapiestation Carina, Vorarlberg; Wirksamkeitsstudien zur Suchtrehabilitation; Evaluation der stationären Therapie bei Alkoholabhängigen; «Qualität in der Behandlung war uns immer wichtig»; Substanzgebrauch unter georgischen Asylsuchenden in der Schweiz; «Medical Marijuana» und «Medikamente auf Hanfbasis»; «Trinkerrettung» und Politik. Die Ausgabe kann bei Sucht Info Schweiz bestellt werden.
26/06/2011
Weltdrogenbericht 2011:
Der weltweite Verbrauch von Kokain, Heroin und Cannabis ist im vergangenen Jahr stabil geblieben oder sogar geschrumpft. Die Produktion von synthetischen Drogen und der Missbrauch von Medikamenten ist hingegen angestiegen. Das geht aus dem Weltdrogenbericht des UNO-Büro für Drogen- und Kriminalitätsbekämpfung (UNODC) hervor, Artikel auf epo.de.
24/06/2011
Spectra - Männergesundheit:
Die aktuelle Ausgabe (Nr. 87, pdf, 8S., 2.5Mb) des Newsletters Spectra, Gesundheitsförderung und Prävention, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Gesundheitszentren für Schwule; Geschlechterunterschiede Ernährung und Bewegung; Diversität in der Suchtarbeit.
24/06/2011
Warnungen auf Zigarettenpackungen:
Warnungen auf Zigarettenpackungen sind weltweit Standard, doch Raucher nehmen die uniformen Aufdrucke kaum noch wahr. Das dürfte sich bald ändern, denn der Trend geht zu Warnbildern von erschreckender Deutlichkeit. Artikel auf SpiegelOnline.
24/06/2011
Schutz vor Passivrauchen in Europa:
Zum Schutze der Gesundheit haben zahlreiche Länder Gesetze betreffend Rauchverbote in öffentlich zugänglichen Räumen erlassen. Unterschiedliche Regelungen gibt es insbesondere in der Gastronomie. Zahlreiche Länder kennen jedoch den vollständigen Schutz auch des Gastronomiepersonals. Den umfassendsten Schutz in Europa gewähren Irland, die UK und die Türkei. Weitere Infos sind über eine interaktive Landkarte auf den Seiten des BAG erhältlich.
23/06/2011
Thurgau - Rauchen verboten – auch im Verein:
Ein Thurgauer Wirt dachte, er könne mit einer Vereinsgründung nach Basler Vorbild das Rauchverbot umgehen. Der Richter sah das anders. Artikel auf tagesanzeiger.ch
23/06/2011
Neue Spielbanken in der Stadt Zürich und der Region Neuenburg:
Der Bundesrat hat entschieden, welchen Spielbankenprojekten in der Stadt Zürich und in der Region Neuenburg eine Konzession in Aussicht gestellt wird. In der Stadt Zürich soll das Spielbankenprojekt der Swiss Casinos Zürich AG im „Haus Ober“ realisiert werden; in der Region Neuenburg das Projekt der FBAM Neuchâtel SA im „Casino de la Rotonde“. Medienmitteilung des EJPD.
23/06/2011
Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen:
Der aktuelle Newsletter 2011/02 (pdf, 8S., 620Kb) des Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen ist online erhältlich.
23/06/2011
Werden Alkoholmärkte effektiv reguliert?:
Dieses Fact Sheet vom European Center for Monitoring Alcohol Marketing EUCAM gibt eine Übersicht zur Frage, wie effektiv die Alkoholmärkte in Europa reguliert werden.
22/06/2011
Jahresberichte:
- Europäische Beobachtungsstelle für Drogen- und Drogensucht (EBDD): General report of activities 2010
- Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK): Jahresbericht 2010 (pdf, 12S., 500Kb)
- Schweizerische Gesundheitsstiftung Radix: Jahresbericht 2010 (pdf, 10S., 800Kb)
21/06/2011
"Ex-smokers are unstoppable ":
Die von der Europäischen lancierte Kampagne "Ex-smokers are unstoppable" richtet den Fokus auf den Erfolg, der mit dem Aufhören verbunden ist. Die Kampagne läuft 2011 bis 2013 in der ganzen EU. www.exsmokers.eu
21/06/2011
Ergebnisse der Präventionsforschung nutzen:
Die Broschüre gibt einen Einblick in die Ergebnisse abgeschlossener Forschungsprojekte zur Prävention und Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen. Weiterführende Literatur und Kontaktdaten der wissenschaftlichen Ansprechpartner ermöglichen tiefer gehende Recherchen. Die Broschüre thematisiert weiter das Spannungsfeld zwischen Politik und Wissenschaft. Herausgeberin ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
20/06/2011
Charta zur Früherkennung und Frühintervention:
An der Tagung «Früherkennung und Frühintervention bei gefährdeten Kindern und Jugendlichen» vom 16. Juni 2011 haben über 200 Fachleute aus der ganzen Deutschschweiz eine Charta entwickelt. Die Charta (pdf, 1S., 1.6Mb) formuliert die Haltung, auf deren Basis aus Sicht der Fachleute die Umsetzung von Früherkennung und Frühintervention erfolgen soll. Symbolisch wurde die Charta zwei VertreterInnen der Konferenz der Kantonalen Beauftragten für Suchtfragen (KKBS) übergeben. Die Tagung wurde gemeinsam von RADIX und Fachverband Sucht organisiert. Die Tagungsdokumentation ist ebenfalls online zugänglich.
20/06/2011
Newsletter Eurocare:
Die Mai/Juni-Ausgabe des Newsletters der European Alcohol Policy Alliance Eurocare ist online (auf Englisch) erhältlich.
17/06/2011
Starke Schlafmittel für Alkoholabhängige:
Gemäss dem neuen Arzneimittelreport der Krankenkasse Barmer GEK erhalten knapp 14 Prozent der alkoholabhängigen Menschen in Deutschland starke Schlafmittel mit hohem zusätzlichen Suchtpotential verordnet. Medienmitteilung (inkl. Report) der Barmer GEK.
17/06/2011
Alkoholpolitik - The Globe:
Die Nummer 2/2011 von The Globe, dem Journal of the Global Alcohol Policy Alliance (GAPA) ist online erhältlich (Englisch). Titelthema ist "Alcohol and Cancer in the spotlight".
17/06/2011
Jugendliche kennen die Folgen ihres Drogenkonsums:
Junge Kiffer sind sich bewusst, welche Probleme ihnen die Drogen im Alltag einbrocken können. Fast die Hälfte von ihnen hat laut eigenen Angaben schon mindestens einmal negative Folgen des Drogenkonsums erlebt, wie eine Lausanner Studie zeigt. Artikel auf NZZ Online
16/06/2011
Qualitätsentwicklung in der Suchtarbeit:
In diesen Tagen findet in Brüssel die Tagung "Building an EU consensus for minimum quality standards in the prevention, treatment and harm reduction of drugs" statt. Weitere Infos auf der Tagungswebsite: www.equs-drugs-conference-registration.net
15/06/2011
laut&leise - "Familie: Beziehung ist wichtiger als Erziehung":
Dies das Thema der Nummer 2/2011 (pdf, 16S., 3Mb!) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Familien als Orte des Aufwachsens von Kindern; Beziehung ist wichtiger als Erziehung; «Es tut mir gut zu hören, dass …».
15/06/2011
Deutschland - Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen:
Auf Anregung der Drogenbeauftragten wurde der 5. Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ausgeschrieben. Elf Städte, Gemeinden und Landkreise wurden nun am 6. Juni 2011 in Berlin für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen ausgezeichnet. www.kommunale-suchtpraevention.de
14/06/2011
Dritte nationale Fachtagung Sucht und Gender „Ganz der Vater – Ganz die Mutter?“:
Die von über 200 Personen besuchte Fachtagung vom Juni 2011 bot einen vielfältigen Überblick zum Thema suchtabhängiger Eltern und deren Kinder. Die Powerpoints der Referate und der Workshops sind online auf den Seiten von Infodrog erhältlich. Die Synthese der Tagung folgt in Kürze.
14/06/2011
Tabakkonsum der Schweizer Bevölkerung:
Wie schon in den Jahren 2008 und 2009 gaben auch 2010 27 Prozent der Schweizer Bevölkerung an, Zigaretten oder andere Tabakprodukte zu konsumieren. Dies geht aus der Schweizerischen Umfrage zum Tabakkonsum 2010 hervor, welche im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) durchgeführt wurde. Am häufigsten zu Zigaretten oder anderen Raucherwaren griffen die 20- bis 24-Jährigen. In dieser Altersgruppe rauchten 36 Prozent aller Frauen und 42 Prozent aller Männer. In der jüngsten Altersgruppe (14- bis 20-Jährige) stieg die Zahl der Rauchenden auf insgesamt 24 Prozent (2009: 22 Prozent). Der Forschungsbericht (pdf, 78S., 1.5Mb) und Kurzbericht (pdf, 10S., 650Kb) sind online erhältlich, www.tabakmonitoring.ch, Artikel auf tagesanzeiger.ch.
14/06/2011
Grüne Liste Prävention:
Auf dem deutschen Markt gibt es eine kaum überschaubare Menge an Präventionsprogrammen unterschiedlichster Qualität und Anwendungsbereiche. Die in einem Modellversuch zur Einführung der Präventionsstrategie "Communities that Care" vom Landespräventionsrat in Niedersachsen entwickelte Datenbankerfasst in deutscher Sprache verfügbare, manualisierte und als erfolgreich oder erfolgversprechend eingestufte Präventionsprogramme für verschiedene Altersgruppen, Einsatzfelder, Risiko- und Schutzfaktoren und Problemverhaltensweisen. Sie dient der systematischen Auswahl geeigneter, evidenzbasierter Präventionsprogramme im Rahmen des Modellversuchs und ist ab sofort auch allgemein verfügbar.
www.grüne-liste-prävention.de
14/06/2011
Niederlande - Kein Zutritt für Ausländer in Coffee-Shops:
Jetzt macht die niederländische Regierung ernst. Das Kabinett hat angekündigt, alle Coffee-Shops, in denen Cannabis verkauft wird, zu geschlossenen Clubs umzuwandeln. Eintritt haben dann nur noch Niederländer - ab Ende des Sommers. Artikel auf drugcom.de.
10/06/2011
Standards Kontakt- und Anlaufstellen:
Die von Infodrog und der Fachgruppe K+A des Fachverbandes Sucht überarbeiteten Standards (pdf, 126S., 1.8Mb) für Kontakt- und Anlaufstellen dienen als Leitplanke bzw. Orientierungshilfe und setzen professionelle Mindestanforderungen für die Arbeit in den Kontakt- und Anlaufstellen.
10/06/2011
Prävention lohnt sich:
Dies das aktuelle Thema (pdf, 8S., 2Mb) der Zeitschrift "Info" (Sommer 2011), die von der Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland herausgegeben wird.
10/06/2011
Kanton Bern - Bis zehn Uhr darf man weiterhin Alkohol kaufen:
Das nächtliche Alkohol-Verkaufsverbot im Kanton Bern wird nicht ausgedehnt. Mit 75 zu 67 Stimmen hat der Grosse Rat am Mittwoch eine entsprechende Motion (Motion 219-2010) von Andreas Blaser auch als Postulat abgelehnt. Artikel auf derbund.ch.
08/06/2011
Gewalt, Mobbing und Psychische Gesundheit:
Dies das Thema der aktuellen Ausgabe von transfer, dem Magazin zur Prävention und Gesundheitsförderung in den Kantonen St. Gallen und Graubünden. Weitere Themen sind: Häusliche Gewalt; freelance-award 2011; Rauschtrinken und Jugendgewalt. Die Ausgabe (pdf, 32S., 2Mb) ist online erhältlich.
08/06/2011
Surfen? aber sicher!:
Möglichkeiten, Chancen und Risiken des Internets für Kinder und Jugendliche. Dieser praxisorientierte Ratgeber (pdf, 38S., 1Mb) für Eltern wurde von der Landesregierung Rheinland Pfalz herausgegeben.
07/06/2011
Cannabis-Abgabe - Basel und Zürich wollen es wagen:
Die bestehende Rechtssituation sei unbefriedigend, heisst es beim Gesundheitsdepartement Basel-Stadt. Basel und Zürich prüfen deshalb, ob sie Cannabis kontrolliert an Erwachsene abgeben dürfen. Artikel auf tagesanzeiger.ch
07/06/2011
Jahresberichte:
- Dachverband offene Jugendarbeit Schweiz DOJ: Jahresbericht 2010 (pdf, 9S., 860Kb)
- Gassenarbeit Luzern: Jahresbericht 2010 (pdf, 23S., 1Mb)
- Klinik Selhofen: Erfolgsbericht 2010 (pdf, 24S., 2.5Mb)
- Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme ZFA: Geschäftsbericht 2010 (pdf, 27S., 1Mb)
07/06/2011
11.-14. Juli 2011 - 4. Kongress für Kinder- und Jugendförderung:
Der Kongress findet in Engelberg zum Thema "Die beste Generation. Zukunftsmodelle für das Miteinander zwischen Jung und Alt" statt. Die Tagung bietet einen Mix aus Referaten, Talks und Praxisworkshops. Tagungswebsite
03/06/2011
Oldenburger Erklärung des 16. Deutschen Präventionstages:
Zum Abschluss des Präventionstages, der am 30. und 31. Mai 2011 in Oldenburg stattgefunden hat, wurde die Oldenburger Erklärung "Neue Medienwelten – Herausforderungen für die Kriminalprävention?" verabschiedet. Diese Erklärung und weitere Unterlagen zur Tagung sind online erhältlich.
03/06/2011
Deutschland - Dokumentationssystem zur Suchtprävention Dot.sys:
Mit Dot.sys werden Massnahmen der Suchtvorbeugung in allen Bundesländern einheitlich erfasst. Seit April 2011 steht Dot.sys als Online-Datenbank zur Erfassung und Darstellung von Suchtpräventionsmassnahmen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zur Verfügung. www.dotsys-online.de
02/06/2011
«Der jahrzehntelange Krieg gegen die Drogen ist verloren»:
In einem Bericht, den die Global Commission on Drug Policy heute veröffentlicht, heisst es: «Der jahrzehntelange Krieg gegen die Drogen ist verloren und hat verheerende Folgen für Menschen rund um die Welt». Statt Drogenabhängige strafrechtlich zu verfolgen, sollten Regierungen den Drogenmissbrauch entkriminalisieren, legale Modellversuche starten und die Behandlungsangebote für Süchtige verbessern, rät das Gremium. www.globalcommissionondrugs.org/report, Artikel auf tagesanzeiger.ch
02/06/2011
4. Juli 2011 - Zürcher Forum Prävention und Gesundheitsförderung:
Die diesjährige Veranstaltung der Gesundheitsförderung Kanton Zürich ist dem Thema Gesundheitskompetenz gewidmet. Es werden Forschungsergebnisse präsentiert und Wege zur Vermittlung von Gesundheitskompetenz diskutiert. Das Forum findet im Pfarreizentrum Liebfrauen in Zürich statt.
02/06/2011
6. - 11. Juni - Präventionswoche im Kanton Bern:
Die Kantonspolizei Bern will ein Zeichen gegen übermässigen Alkoholkonsum und Gewalt unter Jugendlichen setzen. Mit zahlreichen Aktivitäten im ganzen Kanton soll die Bevölkerung während der Präventionswoche diese Themen sensibilisiert werden. Medienmitteilung der Kantonspolizei.
01/06/2011
Vernehmlassung zum Ordnungsbussenverfahren bei Cannabiskonsum:
Die Vernehmlassung dauerte bis zum 31. Mai 2011. Weitere Infos und Vernehmlassungsantworten finden Sie auf der Infoset-Seite zu Cannabispolitik.
01/06/2011
"Beenden Sie den Drogenkrieg":
Anfang Juni wird eine globale Kommission - darunter ehemalige Staatschefs und Aussenpolitiker aus der UNO, der EU, den USA, Brasilien, Mexiko und anderen Staaten - in einem öffentlichen Appell an die Regierungschefs weltweit neue Ansätze der Drogenpolitik fordern, einschliesslich der Entkriminalisierung und der Regulierung von Drogen. Mit der Petition von avaaz soll dieser Appell nachdrücklich unterstützt werden.
31/05/2011
31. Mai - Gesundheitspolitik ist das Thema des Welttags ohne Tabak:
Die Weltgesundheitsorganisation WHO stellt die internationale Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle ins Zentrum des Welttags ohne Tabak vom 31. Mai 2011. 173 Länder haben bis jetzt das Abkommen ratifiziert. Jede Vertragspartei verpflichtet sich, gesundheitspolitische Massnahmen zur Tabakkontrolle einzuführen, um Aktivitäten zu unterbinden, die direkt oder indirekt den Tabakkonsum fördern. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at), Medienmitteilung der WHO.
31/05/2011
Website 'Spielsucht-Beratung':
"Mein Kind ist ständig online!" "Ich habe mein ganzes Geld verspielt! Was soll ich nur machen?". Antwort auf diese und andere Fragen sowie Unterstützung bieten die Aargauische Stiftung Suchthilfe ags und das Beratungszentrum Bezirk Baden im Rahmen ihres gemeinsam Spielsuchtprojekts neu auch online an. Unter einer eigens entwickelten Spielsuchtwebsite finden Angehörige und Betroffene Informationen und Hilfestellungen zu Fragen rund um Computer und Glücksspiel. www.spielsucht-beratung.ch
29/05/2011
«Wer gerne trinkt, muss auch den Kater lieben»:
Der Kunsthistoriker Peter Richter feiert in seinem neuen Buch die Freude am Trinken. Er sieht sie ernsthaft in Gefahr. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Leserbrief auf alkoholpolitik zum Artikel.
27/05/2011
Wie weit ist die Schweiz mit der Tabakprävention?:
Als Thema des Welttags ohne Tabak 2011 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die internationale Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle bestimmt. Die Schweiz hat die Konvention 2004 unterzeichnet, bisher aber nicht ratifiziert. Hindernis für eine Ratifizierung ist vor allem das fehlende Verbot von Werbung, Promotion und Sponsoring für Tabakprodukte. Artikel (pdf, 2S., 62Kb) in der Schweizerischen Ärztezeitung.
27/05/2011
Nationale Alkoholpolitiken:
Zwischen dem 1. und 2. März 2011 fand das 8te Treffen des 'Committee on National Alcohol Policy and Action' in Luxembourg statt. Die Präsentationen sind online zugänglich.
27/05/2011
Jahresberichte:
- Antidoping Schweiz: Jahresbericht 2010 (pdf, 34S., 1.3Mb)
- Die Alternative: Jahresbericht 2010 (pdf, 13S., 900Kb)
- rave It save: Jahresbericht 2010 (pdf, 16S., 3.4Mb)
26/05/2011
Gewaltprävention auf feelok.ch:
Egal ob man Opfer, TäterIn oder BeobachterIn von Gewalttaten ist, für diese und weitere Fragen bietet die neue Sektion 'Gewalt' auf feelok.ch Empfehlungen für die Gestaltung eines möglichst gewaltfreien Lebens. 16 Arbeitsblätter unterstützen Lehrpersonen das Thema Gewalt in seinen verschiedenen Facetten mit unterschiedlichen Methoden zu behandeln.
26/05/2011
Förderung von Risikokompetenz in der Familie:
Risiken wahrnehmen, Risiken beurteilen und Entscheide treffen sind die komplexen Dimensionen der Risikokompetenz. Bei der Förderung der individuellen Risikokompetenz spielt die Familie eine wichtige Rolle. Thema des aktuellen Infoblattes 29 (pdf, 4S., 740Kb) der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich.
26/05/2011
Das revidierte Betäubungsmittelgesetz:
Künftig wird strenger bestraft, wer Drogen an Kinder und Jugendliche abgibt oder verkauft. Die härteren Strafen sind Teil des neuen Jugendschutzes im revidierten Betäubungsmittelgesetz, womit das Vier-Säulen-Prinzip der Schweizer Drogenpolitik definitiv im Gesetz verankert wird. Gleichzeitig werden auch Früherkennung und Prävention grösseres Gewicht beigemessen. Das Gesetz tritt am 1. Juli 2011 in Kraft. Zusammen mit dem Gesetz treten auch drei neue Verordnungen in Kraft. Medienmitteilung (inkl. Links zu den Verordnungen) des BAG.
26/05/2011
24. Juni - Hepatitis C–Veranstaltung:
Neben aktuellen Inputs rund um das Thema Hepatitis C dient die Veranstaltung dem Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Institutionen zu den von Infodrog organisierten Schulungen und der Kampagne Hepatitis C. Ort: Conference Center Olten, 13.30 – 16.45 Uhr. Weitere Infos.
26/05/2011
Safer-Use-Beratung - Verwendung von Tuberkulinspritzen:
Im Untersuchungsfokus dieser Studie stand die Fragestellung inwiefern Drogenhilfe als ein Handlungsfeld der Sozialpädagogik im Gesundheitswesen mittels Safer-Use-Beratung die Möglichkeit hat, auf intravenös konsumierende GebraucherInnen illegalisierter Substanzen Einfluss zu nehmen. Es wurde versucht, einen Wechsel auf ein risikoärmeres und schadensminimierendes Injektionszubehör (Tuberkulinspritze) zu initiieren. Artikel (pdf, 8S., 300Kb) in der Online-Fachzeitschrift 'Akzeptanzorientierte Drogenarbeit'.
25/05/2011
Frau Sucht Gesundheit - Informationen, Tipps und Hilfen für Frauen:
Eine Broschüre für Frauen, die den Konsum und die Risiken der Suchtmittel Alkohol und Tabak sowie den Gebrauch von psychotropen Medikamenten thematisiert. Herausgeberin ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS).
25/05/2011
Effektive Alkoholgesetzgebung:
Die von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebene Publikation "Addressing the harmful use of alcohol - a guide to developing effective alcohol regulation" ist online auf Englisch erhältlich.
25/05/2011
Kurzfilme zum Thema Alkohol:
Im Rahmen des Projektmoduls "Digitale Medien" haben Studierende der Zürcher Hochschule der Künste Kurzfilme zum Thema Alkohol produziert. Diese Kurzfilme sollten - getreu dem Konzept der Dialogwoche Alkohol 2011 - neugierig machen, Fragen stellen, Sichtweisen einbringen, Perspektiven öffnen, hinterfragen und provozieren. Die fertigen Filme wurden im Rahmen der Dialogwoche Alkohol am Zürcher Hauptbahnhof präsentiert und sind nun auf Youtube erhältlich.
24/05/2011
Human Enhancement beschleunigt die Leistungsgesellschaft:
Der Konsum von Human Enhancement-Produkten steigt; damit auch das Unbehagen. Medikamente werden zunehmend bei Gesunden eingesetzt, um die kognitive, emotionale und sexuelle Leistung zu verbessern. Diese Studie zeigt auf, welche Substanzen heute schon verwendet werden und wie es um den Nutzen im Alltag steht. Ferner analysiert sie, welche Risiken damit verbunden sind und wirft einen Blick auf künftige Entwicklungen. Medienmitteilung von TA-Swiss, inkl. Kurzzusammenfassung der Studie und Empfehlungen.
24/05/2011
Computerspiele – Prävention durch Information und Kontrolle:
Computerspiele üben vor allem auf männliche Jugendliche eine grosse Faszination aus. Der Jugendschutz steht hier vor spezifischen Herausforderungen, sowohl hinsichtlich einer rechtlichen Regulierung als auch in pädagogischer Sicht. Das aktualisierte Dossier "Computerspiele" (pdf, 4S., 190Kb) der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz BAJ in Deutschland ist online erhältlich.
24/05/2011
mehr Werbung = mehr Qualm:
Pünktlich zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai legt die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) eine neue wissenschaftliche Studie zum Zigarettenkonsum von Kindern und Jugendlichen vor. Einfaches, aber erschreckendes Fazit: Je mehr Tabakwerbung sie schauen, desto häufiger beginnen sie zu rauchen. Medienmitteilung der DAK
24/05/2011
Rauschtrinken mindert kognitive Leistungsfähigkeit:
Schon im Jugendalter machen viele ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol. Doch das Gehirn Jugendlicher befindet sich noch in der Entwicklung. Alkohol und andere Substanzen können in dieser Phase nachhaltige Hirnveränderungen nach sich ziehen. In einer aktuellen US-amerikanischen Studie konnte nachgewiesen werden, dass vor allem das Rauschtrinken zu schlechteren kognitiven Leistungen führt. Artikel auf drugcom.de
23/05/2011
Niederschwellige Treffpunkte für Alkoholabhängige:
Im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol ist Infodrog mit der Promotion von niederschwelligen Treffpunkten für Alkoholabhängige beauftragt. Ein Bericht über verschiedene Angebotstypen wurde erstellt. Beim Aufbau von niederschwelligen Einrichtungen bietet Infodrog fachliche und finanzielle Unterstützung an. Richten Sie Ihr Gesuch bis spätestens 30. September 2011 an Infodrog und beachten Sie die entsprechenden Richtlinien (pdf, 3S., 60Kb). Der Bericht kann unter folgender Adresse bestellt werden: r.haelg@infodrog.ch
23/05/2011
Alkoholtestkäufe: Erfreuliche Ergebnisse 2010:
Im letzten Jahr sanken die untersagten Alkoholverkäufe an Minderjährige um 5,8 Prozent auf 26,8 Prozent. Das ist die tiefste Rate seit Beginn der landesweiten Erfassung der Testkäufe. In sieben von 23 Kantonen sank der Anteil der festgestellten Alkoholverkäufe an Minderjährige gegen die 20-Prozent-Grenze oder sogar darunter. Diese Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit von Testkäufen als Instrument des Jugendschutzes. Medienmitteilung und Medienrohstoff (pdf, 5S., 300Kb) der Eidg. Alkoholverwaltung.
23/05/2011
Deutschland: Aktionswoche Alkohol:
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat zum Auftakt der Aktionswoche "Alkohol? Weniger ist besser!" diverse Pressemeldungen und Statements online gestellt. www.aktionswoche-alkohol.de
23/05/2011
Schweiz legt das Thema Alkohol auf den Tisch:
Über Alkoholprobleme zu reden, betrifft die gesamte Gesellschaft. Die Schweiz spielt eine neue Karte und setzt auf Prävention, mit einer umfangreichen, landesweiten Kampagnenwoche, die zum Dialog aufruft. Artikel auf swissinfo.ch
23/05/2011
Neue Alkohol-Lenkungsabgabe:
In den nächsten Wochen dürfte der Bundesrat über das weitere Vorgehen beim umstrittenen Alkoholgesetz entscheiden (Infoset berichtete). Offenbar sollen Forderungen nach einer neuen Lenkungsabgabe aufgenommen werden. Artikel auf NZZ Online.
17/05/2011
«International Child Helpline Day» - Probleme von Jugendlichen komplexer als früher:
Die Anzahl der Jugendlichen, die wegen Krisen oder persönlicher Probleme bei der Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 anrufen, nimmt zu. Am heutigen «International Child Helpline Day» unterstreicht Pro Juventute die Wichtigkeit von Hilfe für Kinder und Jugendliche, die rund um die Uhr verfügbar ist. Besonders für die Herausforderungen der neuen Medien brauchen Kinder und Jugendliche Unterstützung. So zeigen internationale Studien, dass Cybermobbing die Wahrscheinlichkeit eines Suizidversuchs bei Jugendlichen verdoppelt. Medienmitteilung der Pro Juventute.
17/05/2011
Deutschland: Drogen- und Suchtbericht 2011:
Der Bericht beschreibt Projekte und Massnahmen der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung von 2009 bis Anfang 2011. Zugleich werden zahlreiche Projekte und Aktivitäten aus Ländern, Gemeinden und Verbänden vorgestellt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Präventionsprojekten für Kinder und Jugendliche.
16/05/2011
Schutz vor Passivrauchen - Kommission empfhielt Ablehnung:
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-NR) setzt beim Schutz vor Passivrauchen auf das seit einem Jahr geltende Bundesgesetz und lehnt die weitergehende Volksinitiative ab (Infoset berichtete). Medienmitteilung der Kommission.
16/05/2011
HB Zürich - Kurzfilme zum Thema Alkohol:
Im Rahmen des Projektmoduls "Digitale Medien" haben Studierende der Zürcher Hochschule der Künste Kurzfilme zum Thema Alkohol produziert. Diese Kurzfilme sollten - getreu dem Konzept der Dialogwoche Alkohol 2011 - neugierig machen, Fragen stellen, Sichtweisen einbringen, Perspektiven öffnen, hinterfragen und provozieren. Die fertigen Filme werden während der Dialogwoche Alkohol am 24. Mai (11.30 - 20.00 Uhr) am Zürcher Hauptbahnhof präsentiert. Die Filme auf Youtube.
16/05/2011
Nikotinabhängig durch Passivrauchen:
Dass Passivrauchen nicht nur belästigen, sondern auch die Gesundheit belasten kann, ist bereits seit Jahren zweifelsfrei nachgewiesen. Passivrauchen erhöht aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass betroffene Personen selbst eine Nikotinabhängigkeit entwickeln oder ehemalige Raucherinnen und Raucher es deutlich schwerer haben, abstinent zu bleiben. Eine mögliche biochemische Erklärung für diese Beobachtungen liefert eine aktuelle US-amerikanische Studie. Artikel auf drugcom.de
16/05/2011
Spectra Nr. 86 - Früherkennung und Frühintervention:
Die aktuelle Ausgabe (pdf, 12S., 3.5Mb) des Newsletters Spectra, Gesundheitsförderung und Prävention, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Gefährdete Kinder und Jugendliche; Dialogwoche: «Ich spreche über Alkohol»; Kampf gegen sexuell übertragbare Infektionen.
12/05/2011
Neue Drogen überfluten Europa in Rekordtempo:
Wie die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) und die Polizeibehörde Europol mitteilten, wurden im vergangenen Jahr auf dem europäischen Markt insgesamt 41 neue Drogen registriert. Das sei die höchste Zahl an psychoaktiven Substanzen, die bisher jemals in einem Jahr gemeldet worden sei, heisst es in dem in Lissabon veröffentlichten Jahresbericht. Medienmitteilung (pdf, 2S., 47Kb) der EBDD, Artikel auf SpiegelOnline, Artikel auf derStandard.at. Frühwarnsystem der EU für neue psychoaktive Substanzen.
12/05/2011
Medikamentenkonsum unter Jugendlichen – ein Thema?:
Werktags vor einem Warenhaus: Es riecht nach Tabak. Eine Gruppe Jugendlicher raucht. Freitagabend im Bus: Es riecht nach Bier. Jugendliche konsumieren es aus Dosen und Flaschen. Samstagnachmittag am See: Es riecht nach Cannabis. Jugendliche genehmigen sich einen Joint. Bilder, die man kennt, Szenen, die kaum jemanden erstaunen. Doch wo sind bloss die Medikamente schluckenden Jugendlichen geblieben? Mehr im aktuellen Mai-Newsletter (pdf, 2S., 135Kb) der ZüFAM.
11/05/2011
Dialogwoche Alkohol - Ich spreche über Alkohol!:
Warum braucht es eine nationale Dialogkampagne zum Thema Alkohol? Weil sich die Gesellschaft fragt, wie man einen genussvollen Umgang mit dem Kulturgut Alkohol praktizieren und vorleben kann. Weil nach Lösungen gesucht wird, wie man den Interessen von Gastronomie und Detailhandel Rechnung tragen und gleichzeitig glaubwürdig den Exzessen und ihren Folgekosten entgegen treten kann. Die Woche findet zwischen dem 21. und 29. Mai 2011 statt. www.ich-spreche-ueber-alkohol.ch
11/05/2011
Jahresberichte:
- Contact Netz: Jahresbericht 2010 (pdf, 21S., 1Mb)
- Drogenforum Innerschweiz DFI: Jahresbericht 2010 (pdf, 12S., 460Kb)
- Stiftung Suchthilfe: Jahresbericht 2010 (pdf, 26S., 230Kb)
- Sucht Info Schweiz: Tätigkeitsbericht 2010 (pdf, 22S., 1Mb)
10/05/2011
Deutschland - Der Joint als Auslaufmodell?:
Immer weniger junge Leute in Deutschland konsumieren Cannabis. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Hiernach sinkt der Konsum sowohl unter Jugendlichen als auch unter jungen Erwachsenen deutlich. Die Publikation ist online erhältlich. Medienmitteilung der BZgA, Artikel auf drugcom.de
09/05/2011
Baselland - Gewichtsmonitoring bei Kindern und Jugendliche:
Die Resultate des Gewichtsmonitorings 2010 bei Kindern im Kanton liegen vor. Sie zeigen, dass nach wie vor jedes 5. Kind im Alter zwischen 4 und 14 Jahren übergewichtig oder stark übergewichtig (adipös) ist. Im Vergleich zur Untersuchung im Jahr 2007 hat sich der Prozentsatz übergewichtiger Kinder nicht verändert. Bericht (pdf, 15S., 210Kb) des Schweizer Gesundheitsobservatorium obsan, Kurzbericht (pdf, 1S., 100Kb) von Gesundheit Baselland.
09/05/2011
Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates ist auf das Präventionsgesetz eingetreten:
Mit einer knappen Mehrheit von 7 zu 6 Stimmen entschied sich die Kommission für Eintreten auf das Präventionsgesetz (Infoset berichtete), das der Nationalrat in der Sondersession vom April 2011 gutgeheissen hatte. Eine nationale Gesundheitsstrategie und eine klare Kompetenzordnung seien nötig, insbesondere um chronischen Krankheiten vorzubeugen, die mit der Alterung der Gesellschaft zunähmen und zu hohen Krankheitskosten führen könnten. Medienmitteilung der Kommission.
09/05/2011
Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen:
Die Publikation "Qualitätskriterien für Massnahmen der Gesundheitsförderung und Primärprävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen" der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist online erhältlich.
09/05/2011
Zürich - Glaubenskrieg im Fumoir:
In der Raucher-Lounge im Hotel Greulich sind Zigarettenraucher unerwünscht. Ihr Qualm ist den Zigarrenliebhabern ein Graus. Artikel auf tagesanzeiger.ch
06/05/2011
Ordnungsbussenverfahren bei Cannabis - Vernehmlassung:
Die Vernehmlassung zum Ordnungsbussenverfahren bei Cannabiskonsum läuft noch bis Ende Mai (Infoset berichtete). Die Vernehmlassungsantwort (pdf, 2S., 23Kb) der Eidg. Kommission für Drogenfragen (EKDF) ist online erhältlich.
06/05/2011
Risikobewertung von Mephedron:
Die Publikation "Report on the risk assessment of mephedrone in the framework of the Council Decision on new psychoactive substances" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Dorgensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich.
06/05/2011
Stadtpolizei Zürich übertrieb Einweisungen in die Ausnüchterungszelle:
Viel Arbeit hat der Ombudsfrau die Zentrale Ausnüchterungsstelle (ZAS) gemacht. Mit dem Pilotprojekt geht die Stadtpolizei seit vergangenem Frühling gegen Betrunkene vor. Artikel auf tagesanzeiger.ch
05/05/2011
Cannabis konsumierende Jugendliche:
Was passiert mit Cannabis konsumierenden Jugendlichen, die wegen ihres Konsums bei der Jugendstrafjustiz «landen»? Wie ist die aktuelle Praxis der Jugendstrafjustiz und welche Angebote hält die Suchthilfe bereit? Der Auswertungsbericht (pdf, 41S., 614Kb) und eine kurze Zusammenfassung (pdf, 2S., 74Kb) mit den wichtigen Schlussfolgerungen zur «Interventionspraxis Cannabis konsumierenden Jugendliche bei der Jugendstrafjustiz» sind auf den Seiten des Fachverband Sucht erhältlich.
05/05/2011
Basisinformationen zum Passivrauchen:
Dieses Factsheet (pdf, 8S., 50Kb) ist auf den Seiten des BA für Gesundheit (BAG) erhältlich.
05/05/2011
Fachverband Sucht - Suchtspiegel:
Der Suchtspiegel 1/1011 des Fachverband Sucht ist soeben erschienen. Die Mitgliederzeitschrift (pdf, 7S., 870b) ist online erhältlich.
05/05/2011
Nationale Plattform Diversity Management in den Suchthilfeangeboten:
In der dritten Veranstaltung der Nationalen Plattform mit dem Titel „Vielfalt erfassen – Instrumente und Modelle“ wurden das Ressourcenmodell und EVITA, das Indikations- und Behandlungsdispositiv des Kt. VD vorgestellt. Die Instrumente wurden daraufhin befragt, wie sie die Vielfalt der Problematiken und Ressourcen der KlientInnen berücksichtigen können. Die Präsentationen sind auf den Seiten von Infodrog erhältlich.
05/05/2011
Ein Schmuggler erzählt - In der Schweiz ist immer alles legal:
In den 1960er Jahren brachten Schmuggler tonnenweise Zigaretten aus der Schweiz nach Italien, verdienten dabei gut und füllten obendrein die AHV-Kasse. Das hiess in der Schweiz nicht Schmuggel, sondern vornehm Export II. Artikel auf woz.ch
04/05/2011
Zoll zieht 151 Liter "K.O.-Tropfen" aus dem Verkehr:
Der verstärkte Einsatz gegen den Import synthetischer Drogen zeigt Wirkung. In den letzten sieben Monaten stellte der Schweizer Zoll über 150 Liter Gammabutyrolacton (GBL), bekannt unter der Bezeichnung "K.O.-Tropfen", sicher. Medienmitteilung der Zollverwaltung
03/05/2011
Deutschland - Jahrbuch SUCHT 2011:
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) stellt mit dem Jahrbuch Sucht 2011 die aktuellen Daten zu den verschiedenen Suchtstoffen sowie zum Pathologischen Glücksspiel und zu Essstörungen vor: Konsumzahlen, Zahlen zur Behandlung, aber auch Zahlen zur Versorgung Suchtkranker, der Suchthilfe und der Suchtrehabilitation. Im Bericht 2011 werden Spezialthemen wie "Hirndoping und seine Substanzen", "Alkohol und andere Drogen im Strassenverkehr" beleuchtet. Diverse Medienmitteilungen zum Jahrbuch.
03/05/2011
Europäischer Tag zur Bekämpfung der Adipositas:
Am Samstag, 21. Mai 2011 wird zum zweiten Mal der „Europäische Tag zur Bekämpfung der Adipositas“ – der European Obesity Day – durchgeführt. In den Ländern Europas – auch in der Schweiz – wird rund um diesen Tag durch gezielte Aktionen und mit Öffentlichkeitsarbeit informiert über die Themen Übergewicht und Adipositas. Im Vordergrund steht dabei die Aufklärung über den sog. Jo-Jo-Effekt. http://www.obesityday.eu
02/05/2011
Rauchstopp-Wettbewerb:
Der Rauchstopp-Wettbewerb zum Welttag ohne Tabak von Ende Mai erleichtert das Aufhören. Mitmachen können alle RaucherInnen, die vom 4. Juni bis zum 4. Juli eine Rauchpause einschalten. Wer die Pause schafft, nimmt an der Verlosung von einmal 5000 und zehnmal 500 Franken teil. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at).
02/05/2011
Luzern - Neue Onlineberatung für Suchtfragen:
Ab dem 4. Mai 2011 bietet das Sozial-BeratungsZentrum Amt Luzern (SoBZ Amt Luzern) im Rahmen des Pilotprojektes e-nfo Beratungen über das Internet an. Während bestimmten Zeitfenstern stehen Ihnen unsere Fachleute per Einzelchat, Telefonie oder Videotelefonie zur Verfügung.
29/04/2011
Behandlungszugang in der niederschwelligen Suchtarbeit:
Die Publikation (pdf, 59S., 880Kb) „Behandlungszugang für Substanzkonsumenten: Literaturübersicht in Bezug auf die ‚niedrigschwellige’ und ‚intermediäre’ Betreuung von Personen, die von illegalen Drogen und Alkohol abhängig sind“ ist online auf den Seiten von Infodrog erhältlich. Diese Übersicht umfasst einen allgemeinen Teil und einen spezifischen Teil, der dem Kanton Freiburg gewidmet ist. Aus Gründen der Vertraulichkeit wird nur der allgemeine Teil der Studie vertrieben.
29/04/2011
Schweizerische Gesellschaft für Medizinalhanf (SGM SSCM):
Die Gesellschaft mit Sitz in Biel wurde am 20.12.2010 gegründet. Seit dem 1. April 2011 ist die Gesellschaft auch online präsent: www.medizinalhanfschweiz.ch
28/04/2011
Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen:
Der neue Monitoringbericht (pdf, 16S., 240Kb) "Stationäre Suchttherapieinstitutionen: Auslastung und interkantonale Platzierungen in der Schweiz 2010" ist auf den Seiten von Infodrog erhältlich. Die durchschnittliche Auslastung der stationären Institutionen im Suchtbereich der Schweiz bleibt mit 89,5% auf hohem Niveau.
28/04/2011
Monitoringbericht Sucht Info Schweiz:
Der halbjährlich erscheinende Monitoringbericht von Sucht Info Schweiz greift neue Studien aus der Suchtforschung sowie relevante Ereignisse im Bereich der Suchtpolitik auf, fasst diese kurz zusammen und liefert Kommentare. Der neueste vorliegende Bericht (pdf, 15S., 146Kb) deckt die Zeitspanne von Oktober 2010 bis März 2011 ab.
28/04/2011
Jahresberichte:
- Aargauische Stiftung Suchthilfe ags: Diverse Jahresberichte der ags und Regionalstellen
- Arche Zürich: Jahresbericht 2010 (pdf, 54S., 940Kb) und Jahresrückblick 2010 (pdf, 32S., 1.6Mb)
- Berner Gesundheit: Jahresbericht 2010 (pdf, 21S. 530Kb)
- Schweizerisches Gesundheitsobservatorium Obsan: Jahresbericht 2010 (pdf, 30S., 660Kb)
27/04/2011
Nationaler Telefondolmetschdienst:
Seit April 2011 ist neu ein nationaler Telefondolmetschdienst (TDD) für den Gesundheitsbereich in Betrieb. Seine Telefonnummer lautet: 0842 442 442. Er nimmt an allen Wochentagen rund um die Uhr Anrufe aus der ganzen Schweiz entgegen und vermittelt geeignete Dolmetschende. Der nationale Telefondolmetschdienst soll insbesondere in Spitälern, Kliniken, Ambulatorien, Hausarztpraxen und Pflegeheimen zum Einsatz kommen. Weitere Infos zum Angebot auf den Seiten des BAG.
27/04/2011
Verbotene Leidenschaften:
Gregor Hens und Peter Richter verbeugen sich vor dem Trinken und Rauchen. In einem Artikel der Wochenzeitung Zeit werden ihre aktuellen Bücher zum Trinken und Rauchen vorgestellt.
26/04/2011
Standpunkte online:
Die April-Ausgabe 2011 des Online-Magazins Standpunkte von Sucht Info Schweiz ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Auswege aus dem Teufelskreis, Voneinander lernen macht effizienter, «Einmal das Tabu durchbrechen», «Das Ziel ist nicht die suchtfreie Gesellschaft».
26/04/2011
Deutschland - Frühintervention bei erstauffälligen DrogenkonsumentInnen:
FreD goes net ist der Transfer und die Fortentwicklung des in Deutschland erprobten Bundesmodellprojektes 'FreD – Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten'. Konzeptionell ist das Projekt im Bereich der selektiven Suchtprävention angesiedelt. Erfahrungen in Deutschland hinsichtlich der Zugangswege und Implementierung des Frühinterventionsprojektes werden in 17 europäischen Partnerländern überprüft und gegebenenfalls modifiziert. In dieser Broschüre (pdf, 40S., 3.2Mb) wird FreD vorgestellt. Weitere Infos zum Projekt.
26/04/2011
SchülerInnenbefragung HBSC 2010:
Der Bericht (pdf, 97S., 1Mb) beschreibt den Gebrauch von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen bei SchülerInnen in der Schweiz. Resultate der internationalen Studie «Health Behaviour in School-aged Children» (HBSC). Die Broschrüe (pdf, 16S., 34Mb!) "Alles klar?" von Sucht Info Schweiz fasst die Ergebnisse zusammen.
22/04/2011
SuchtMagazin 2/2011:
Aus dem Inhalt: Betriebliche Gesundheitsförderung | Suchtprävention am Arbeitsplatz | Gesetzliche Bestimmungen | Arbeit und Gesundheit | Kosten Alkohol am Arbeitsplatz | Praxisbeispiel Stadtverwaltung Winterthur | Doping bei der Arbeit | Unternehmen rauchfrei | Drogentests in Schulen und am Arbeitsplatz | Gewalt in Kontakt- und Anlaufstellen. Der Artikel (pdf, 4S., 360Kb) "Alkoholbedingte Kosten am Arbeitsplatz" von Marco Krauer & Barbara Kull ist online erhältlich. Die Ausgabe kann unter abo@suchtmagazin.ch für 15 CHF/10 EUR bestellt werden. Weitere Infos auf der Website vom SuchtMagazin. SuchtMagazin auf Facebook.
22/04/2011
Seite des Monats:
Parallel zur Ausgabe zum SuchtMagazin widmet sich auch die aktuelle Seite des Monats auf Infoset dem Thema 'Sucht am Arbeitsplatz'
19/04/2011
Kinder alkoholabhängiger Eltern - Leicht zugängliches Online-Angebot ergänzt kantonale Projekte:
Am Mediengespräch in Bern hat Sucht Info Schweiz ein Gesprächsforum für Kinder alkoholabhängiger Eltern lanciert. Diese erste nationale Internetplattform will möglichst viele betroffene Kinder und Jugendliche erreichen und sie will Synergien zu kantonalen Angeboten fördern. www.mamatrinkt.ch und www.papatrinkt.ch – so lauten unmissverständlich die beiden Internetseiten, die Informationen bereitstellen und einen Austausch ermöglichen, wobei die 8- bis 12-Jährigen sowie die 13- bis 20-Jährigen je einen separaten Bereich vorfinden. Mitteilung von Sucht Info Schweiz.
15/04/2011
Glücksspiel bei Jugendlichen - ein neues Feld der Prävention:
Dies das aktuelle Thema (1/2011) der Zeitschrift 'pro Jugend'. Der Artikel (pdf, 4S., 740Kb) 'Glücksspiel – Das nicht immer ungefährliche Spiel ums Geld' von Andreas Czerny ist online erhältlich. Die Zeitschrift wird von der Aktion Jugendschutz in Bayern herausgegeben.
15/04/2011
Werbung steigert Alkoholkonsum bei Jugendlichen:
Je mehr Alkoholwerbung Jugendliche schauen, desto mehr Alkohol trinken sie. Diese einfache Formel wird durch eine neue Längsschnittstudie der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) belegt. Im Auftrag der Kasse hat das Institut für Therapie- Gesundheitsforschung (IFT-Nord) den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Werbung genau untersucht und dafür 2.130 SchülerInnen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren befragt. Medienmitteilung der DAK.
14/04/2011
Ein Gläschen in Unehren:
Neue Daten zeigen, dass selbst ein Glas Wein pro Tag die Krebsbildung begünstigt. Moderater Alkoholkonsum solle deshalb nicht mehr zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen werden. Artikel auf tagesanzeiger.ch
14/04/2011
Ausbildungsmodule zur Alkoholabgabe an Jugendliche:
Trotz Anstrengungen wird das Abgabeverbot von Alkohol an Jugendliche unter 16 bzw. unter 18 Jahren noch nicht vollständig umgesetzt. Deshalb soll die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden in Verkauf und Service weiter verbessert werden. In enger, erfolgreicher Zusammenarbeit haben Bund und Privatwirtschaft standardisierte Aus- und Weiterbildungsmodule erarbeitet. Medienmitteilung der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV).
14/04/2011
Kinder und Jugendliche - Risiken & Sicherheit im Internet:
In dieser Publikation (pdf, 127S., 7Mb) werden die Ergebnisse einer in Europa bisher einmaligen Untersuchung zusammengefasst, die das EU Kids Online Netzwerk im Rahmen des Safer Internet Programms der Europäischen Kommission durchgeführt hat. Ziel der Untersuchung war es, eine empirische Basis für politische Entscheidungen zum sicheren Umgang mit dem Internet zu schaffen. Projektseite zum Bericht. Bericht (pdf, 11S., 70Kb) für Österreich, Bericht (pdf, 8S., 173Kb) für Deutschland.
14/04/2011
Nationale Tagung 2010 «Frauen und Tabak»:
Die Tagung fragte nach dem Genderansatz in der Tabakprävention. Unterscheiden sich Frauen und Männer beim Tabakkonsum? Sollen Frauen beim Rauchstopp anders unterstützt werden als Männer? Die von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at) mit der Lungenliga beider Basel veranstaltete Tagung fand im November 2010 statt. Diese Sonderausgabe (pdf, 7S., 715Kb) des at-Bulletins fasst die Referate vom Vormittag und die Parallelveranstaltungen am Nachmittag thematisch zusammen.
13/04/2011
Intensive ambulante Therapie bei gefährdeten Jugendlichen – neue Modelle im Fokus:
Die Präsentationen der Infodrog-Tagung vom 31. März 2011 in Biel sind online zugänglich.
13/04/2011
Kanton Zürich - Testkäufe durch Minderjährige:
Der Zürcher Kantonsrat hat sich dafür ausgesprochen, Testkäufe von Alkohol durch Minderjährige gesetzlich zu regeln (Parlamentarische Initiative 81/2009). Der Entscheid könnte aber noch kippen. Das Gesetz wird erst in vier Wochen definitiv verabschiedet- dann tagt der Rat bereits in neuer Zusammensetzung. Die SVP, die grosse Mehrheit von Grünen/AL sowie einzelne Parlamentarier der Grünliberalen sprachen sich gegen den neuen Paragrafen aus. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Artikel auf NZZ Online.
13/04/2011
Nationalrat stimmt Präventionsgesetz zu:
Ein neues Gesetz soll die Gesundheitsförderung und Prävention besser steuern und die Aufgaben zwischen Bund und Kantonen klar verteilen. Der Nationalrat hat der Vorlage nach mehrstündiger Debatte zugestimmt. Die Wortprotokolle der Debatte sind online erhältlich. Die Allianz Gesunde Schweiz begrüsst in einer Medienmitteilung (pdf, 1S., 65Kb) diesen Entscheid. Der Schweizerische Gewerbeverband (sgv) und die Allianz der Wirtschaft für eine massvolle Präventionspolitik (AWMP) zeigen sich in ihrer Kurzmitteilung hingegen entäuscht. Artikel auf den Seiten von Radio DRS, Artikel auf NZZ Online.
13/04/2011
ENCOD-Bulletin - Einheitsabkommen aus dem Jahre 1961:
Der April-Newsletter der European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD) berichtet über das jährliche Treffen der Suchstoffkommission der Vereinten Nationen in Wien (CND). Diese Kommission wacht u.a. über die Einhaltung des Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel aus dem Jahre 1961.
11/04/2011
Schon wenig Alkohol steigert Krebsrisiko:
Eine europäische Untersuchung bestätigt, dass schon kleine Mengen regelmäßig konsumierten Alkohols die Gefahr deutlich erhöhen, an bösartigen Tumoren in der Mund- und Rachenhöhle, an den Stimmbändern und in der Speiseröhre sowie an Darm- und Leberkrebs zu erkranken. Die Grenzmenge liegt demnach bei zwei alkoholischen Getränken pro Tag für Männer und einem Drink für Frauen. Die Untersuchung ist Teil der Langzeitstudie European Prospective Investigation of Cancer (EPIC) zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs. Die Ergebnisse (pdf, 10S., 171Kb, Englisch) wurden im British Medical Journal publiziert. Artikel auf dem Informationsdienst Wissenschaft, Artikel auf sueddeutsche.de
09/04/2011
Präventionsgesetz - Nachhaltige Wirkung zu gleichen Kosten:
Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sind heute die häufigsten Todesursachen und die Hauptgründe für vorzeitig verlorene Lebensjahre. Die Förderung von gesundheitsbewusster Selbstverantwortung und gesundheitsförderlichen Verhältnissen vermindert dieses Gesundheitsrisiko. Prävention und Gesundheitsförderung sind der Schlüssel zum Erfolg. Beides zusammen ist nachhaltig wirksam und volkswirtschaftlich sinnvoll und es führt zu einer spürbaren Entlastung der stetig steigenden Gesundheitskosten. Das zur Diskussion stehende Präventionsgesetz unterstützt diese Politik, ganz der alten Weisheit folgend: «Vorsorgen ist besser als heilen». Das Factsheet (pdf, 2S., 156Kb) der Allianz "Gesunde Schweiz" ist online erhältlich.
09/04/2011
Via sicura bereit für den Ständerat:
Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (KVF-S) hat die Vorlage Via sicura (Infoset berichtete) in der Gesamtabstimmung einstimmig angenommen. Damit kann der Ständerat die Vorlage in der Sommersession beraten. Die Kommission hat die Vorlage des Bundesrates mit Bestimmungen gegen „Raserei“ ergänzt: Die Kommission hat die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ausführlich geregelt, bei deren Überschreiten Fahrzeugführer mit Freiheitsstrafen von einem bis zu vier Jahren bestraft werden können. Weiter folgte die Kommission den Bestimmungen über Datenaufzeichungsgeräte und Alkohol-Wegfahrsperren, welche bereits der Bundesrat vorgeschlagen hatte. Medienmittelung der Kommission.
09/04/2011
Drug-Checking – Instrument der Gesundheitsvorsorge oder Repressionshilfe?:
Artikel von Hans Cousto auf "Drogerie", dem Blog der deutschen Tageszeitung taz.
07/04/2011
Jugend und Gewalt - Bund, Kantone, Städte und Gemeinden starten Präventionsprogramm:
Unter dem Namen „Jugend und Gewalt“ haben Bund, Kantone, Städte und Gemeinden am 5. April 2011 ihr gemeinsames Präventionsprogramm gestartet. In den nächsten fünf Jahren sollen die Massnahmen zur Bekämpfung von jugendlichem Gewaltverhalten verbessert werden. Dazu wird die Vernetzung und Zusammenarbeit, der Wissensaustausch, die wissenschaftliche Begleitung von laufenden Präventionsmassnahmen und die Umsetzung von Modellprojekten gefördert. Das Programm ist Teil der kinder- und jugendpolitischen Gesamtstrategie des Bundes und basiert auf dem Bericht des Bundesrats zu Jugend und Gewalt vom Mai 2009 (Infoset berichtete). Medienmitteilung vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV).
05/04/2011
C2H5OH - Alkohol und Politik:
Die März-Ausgabe (pdf, 40S., 2Mb) des Magazins der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) beschäftigt sich u.a. mit folgenden Themen: Totalrevision des Alkoholgesetzes, Handelsbestimmungen für Alkohol von Chiasso bis Oslo, Verbot der Abgabe von Alkohol an Jugendliche unter 16/18, Besteuerung von Spirituosen: ein europäischer Vergleich, Nationales Programm Alkohol 2008–2012: Halbzeit, Stadien unter der Lupe, Erstes Bundesgerichtsurteil über Lockvogelangebote, Auswirkungen des Cassis-de-Dijon-Prinzips auf alkoholische Getränke.
05/04/2011
Cannabiskonsum - Je früher der Einstieg, desto schlechter das Gedächtnis:
Langjähriger Cannabiskonsum ist nicht gut für das Gedächtnis - vor allem bei Personen, die früh in das Kiffen einsteigen. Einer neuen Studie der Universität in Wollongon (Australien) zufolge können bei Jugendlichen sogar schon nach kurzer Zeit kognitive Defizite in einem Ausmass auftreten, die bei Erwachsenen erst nach mehreren Jahren zu erwarten sind. Artikel auf drugcom.de
03/04/2011
Kanton Zürich - Konzept Glücksspielsucht:
Das im Auftrag der Sicherheitsdirektion erarbeitete Konzept zur Prävention und Behandlung von Glücksspielsucht, insbesondere Lotteriespielsucht sieht die Schaffung einer Fachstelle mit je einer Abteilung für Prävention und Behandlung vor. Koordiniert durch das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich (ISPM) ist die Umsetzung der Fachstelle durch die Stiftung Radix vorgesehen. Finanziert wird das Konzept aus der dem Kanton zufliessenden Spielsuchtabgabe der Swisslos Interkantonale Landeslotterie. Medienmitteilung (pdf, 2S., 30Kb) der Staatskanzlei, Auszug (pdf, 13S., 700Kb) aus dem Konzept.
02/04/2011
FORUM 1/2011 der Eltern- und Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (ada-zh):
In Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Eltern- & Angehörigenvereinigungen Drogenabhängiger (VEVDAJ) gibt ada-zh vier Mal im Jahr das FORUM heraus. Aus dem Inhalt: Schuldgefühle bei Eltern von drogenkonsumierenden Kindern; Erfahrungen zur Schuldfrage einer betroffenen Mutter!; Autofahren – trotz Methadon; Wie weiter mit der HeGeBe. Die aktuelle Ausgabe 1/2011 (pdf, 28S., 2.8Mb) ist online erhältlich.
31/03/2011
Neuauflage Broschüre «Umsicht! Vorsicht! Dann sticht es nicht»:
Die von Infodrog und fixpunkt Berlin überarbeitete Broschüre richtet sich an Personen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit in Kontakt mit DrogenkonsumentInnen gelangen können (Hauswartpersonal, Polizei, Angestellte im Strassenunterhalt). Sie informiert über das Verhalten in schwierigen Situationen, insbesondere in Bezug auf mögliche Ansteckungsrisiken von HIV und Hepatitis C. Die Broschüre (pdf, 20S., 870Kb) kann kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden: office@infodrog.ch. Ab 50 Exemplaren wird ein Unkostenbeitrag von CHF 10.- für Porto und Bearbeitung berechnet.
31/03/2011
Programmförderung Weiterbildung im Suchtbereich - 20. Antragsrunde:
Die Expertengruppe Weiterbildung Sucht - EWS bietet auch in diesem Jahr die Möglichkeit für innovative Weiterbildungsveranstaltungen im Suchtbereich Förderbeiträge zu beantragen. Die Kursförderungen können durch Bildungsinstitutionen, Fachverbände, Suchthilfeinstitutionen und Präventionsfachstellen beantragt werden. Das Weiterbildungsangebot sollte sich an Sucht- und Präventionsfachleute oder punktuell von Suchtfragen betroffene Berufsgruppen richten. Informationen über die Rahmenbedingungen der Programmförderung und das Vorgehen bei der Antragsstellung (Frist: 31. Mai 2011) erhalten Sie unter www.weiterbildungsucht.ch.
31/03/2011
Rauchstopp-Wettbewerb 2011:
Am 4. Juni 2011 startet der Rauchstopp-Wettbewerb des Nationalen Rauchstopp-Programms. Wer zu rauchen aufhört, lebt länger und vor allem besser. Beim Rauchstopp-Wettbewerb können alle RaucherInnen mitmachen. Zusätzlich zu den Geldpreisen von einmal 5000 und zehnmal 500 Franken offeriert die Assura eine Ferienwoche für zwei Personen in Leukerbad inklusive Bäder- und Skiliftabonnement. Weitere Infos zum Wettbewerb auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.
30/03/2011
Neue Schülerbefragung - Alkohol-, Tabak- und Cannabiskonsum nach wie vor auf hohem Niveau:
In der Schülerstudie 2002 hatte der Alkohol- und Cannabiskonsum der Jugendlichen in der Schweiz einen Höhepunkt erreicht. Ein Rückgang zeichnete sich 2006 ab. Das Rauchen war unter Jugendlichen im Laufe des letzten Jahrzehnts rückläufig. Die neusten Daten der Befragung 2010 zeigen nun, dass der Substanzkonsum mit Ausnahmen im Wesentlichen stagniert. Sucht Info Schweiz hat die für die Schweiz repräsentative Befragung im letzten Jahr im Auftrag des BAG durchgeführt. Befragt wurden über 10 000 Schülerinnen und Schüler aus allen Landesteilen. Im Fokus stehen nachstehend die Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren – eine für die Entwicklung bedeutende Phase. Der Forschungsbericht (pdf, 97S., 1Mb) und eine Zusammenfassung (pdf, 4S., 160Kb) sind online erhältlich. Medienmitteilung von Sucht Info Schweiz. Weitere Infos unter: www.hbsc.ch
30/03/2011
Stadt Zürich unterstützt Vereine in der Prävention von Gewalt:
Die Stadt Zürich lanciert das Projekt «UNSCHLAGBAR». Damit werden Vereine und Organisationen mit einer Jugendabteilung in der Prävention und im Umgang mit schwierigen Situationen unterstützt. Das Gewaltpräventionsprojekt wurde gemeinsam mit diversen Pilotvereinen ausgearbeitet und wird nun allen Vereinen der Stadt Zürich angeboten. Medienmitteilung des Schul- und Sozialdepartements der Stadt Zürich. www.unschlagbar.ch
30/03/2011
Alkoholpolitik - The Globe:
Alkoholpolitik - The Globe: Die Nummer 1/2011 von The Globe, dem Journal of the Global Alcohol Policy Alliance (GAPA) ist online erhältlich (Englisch). Schwerpunkt ist das Thema "Alcohol and Non-Communicable Diseases".
28/03/2011
laut&leise - "öffentlicher Raum":
Dies das Thema der Nummer 1/2011 (pdf, 16S., 15Mb!) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Spannungsfeld öffentlicher Raum: Tendenzen und Entwicklungen; Paradies oder Slum?: Stadtpark Uster; Wem gehört der öffentliche Raum?: Interview mit Martina Münch, Leiterin Gestaltung Stadtraum Verkehr; Nüchtern Auto fahren: Projekt "Be my angel tonight".
28/03/2011
Gewalt ist keine reine Männersache:
Gewalt gegen andere Menschen – ein "typisch männliches" Verhaltensmuster? "Nein", sagt der Kasseler Wissenschaftler Dr. Peter Döge, "Frauen sind zahlenmässig fast genauso häufig gewalttätig wie Männer – nur zumeist auf andere Weise." Geschlechtsbezogene Zuschreibungen von Täterschaft und Opferrolle seien oft allzu vordergründig, so Döge bei einer Tagung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Dortmund. Artikel auf den Seiten der Zeitschrift rausch. Das Handbuch Männlichkeiten und Sucht kann bei der LWL-Koordinationsstelle Sucht bestellt werden. Weitere Infos: www.maennersache-sucht.de
27/03/2011
Präventionsgesetz bereit für Sondersession:
Die Kommission hat die Detailberatung des Präventionsgesetzes (09.076 n) abgeschlossen. Sie stimmte der Vorlage in der Gesamtabstimmung mit 12 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung zu. Die Kommission war im März 2010 auf den Entwurf eingetreten und hatte im September 2010 im Grundsatz beschlossen, auf das vom Bundesrat ursprünglich vorgeschlagene neue Institut zu verzichten und stattdessen gewisse Aufgaben der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz zu übertragen (Infoset berichtete). Der Bundesrat unterstützt dies inzwischen ebenfalls. Der Nationalrat wird das Präventionsgesetz, zu dem 10 Minderheitsanträge eingereicht wurden, während seiner Sondersession vom April 2011 beraten. Medienmitteilung der Kommission.
27/03/2011
Handelsbestimmungen bei Verkauf und Ausschank alkoholischer Getränke in Europa:
Eine von der Eidg. Alkoholverwaltung (EAV) beim Schweizerischen Institut für Rechtsvergleichung (SIR) in Auftrag gegebene Untersuchung (pdf, 33S., 725Kb) vergleicht die Alkoholgesetzgebung der vier grössten Nachbarstaaten der Schweiz, des Vereinigten Königreich (England und Wales), einer skandinavischen Rechtsordnung (Norwegen) und eines mittelgrossen neuen EU-Mitgliedstaates (Tschechien). Das Gutachten soll im Rahmen der Totalrevision des Schweizer Alkoholgesetzes dazu dienen, die Schweizerische Alkoholgesetzgebung im internationalen Umfeld einzuordnen, verschiedene Regelungsmöglichkeiten aufzuzeigen und allfällige Auswirkungen von Rahmenbedingungen in der Schweiz abzuschätzen. Mitteilung der EAV zur Studie.
27/03/2011
Deutschland - Zahl der Drogentoten 2010 weiter gesunken:
Drogen können tödlich sein. Das verdeutlichen immer wieder die jährlichen Statistiken. Die Bundesdrogenbeauftragte und das Bundeskriminalamt BKA informieren in einer gemeinsamen Pressemitteilung, dass im Jahr 2010 1'237 Menschen am Drogenkonsum gestorben sind. Das sind allerdings 7 Prozent weniger als noch im Vorjahr und markiert den tiefsten Stand der letzten zehn Jahre. Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte des Bundes, gibt dennoch keine Entwarnung. Der Bericht Rauschgift - Jahreskurzlage (pdf, 16S., 500Kb) und diverse Unterlagen zur Medienkonferenz sind online erhältlich, Artikel auf drugcom.de, Artikel auf tagesanzeiger.ch (Erstkonsumenten und ihre neue Lieblingsdroge). Kritische Stellungnahme (pdf, 1S., 186Kb) des jes Bundesverbandes (Leben mit Drogen) zu diesen Zahlen.
26/03/2011
Schweiz macht vorwärts in der Tabakkontrolle:
Neu nimmt die Schweiz Platz 11 ein auf der Europäischen Rangliste zur Tabakkontrolle, veröffentlicht im März 2011 von der European Cancer Leagues. Von 2007 bis 2010 verbesserte sich die Schweiz um sieben Ränge. Die geht aus dem Bericht "The Tobacco Control Scale 2010 in Europe" (pdf, 28S., 360S.) hervor, der auf den Seiten des European Network for Smoking and Tobacco Prevention (ENSP) erhältlich ist. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at). Postkarte (pdf., 1S., 300Kb) mit der europäischen Rangliste zur Tabakkontrolle.
26/03/2011
Newsletter Infodrog:
Der März-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist online erhältlich. Er kann hier abonniert werden.
26/03/2011
Deutschland - "Arbeitshilfen Glücksspielsucht" auch für MigrantInnen erhältlich:
Viele MigrantInnen in Deutschland haben grosse Probleme mit dem Glücksspiel. Zunehmend suchen auch problematisch oder pathologisch Glücksspiele spielende Menschen mit Migrationshintergrund bzw. deren Angehörige die Suchtberatungsstellen auf, denen dann jedoch im Beratungsprozess aufgrund fehlender Sprachkompetenz – auf beiden Seiten – nicht immer angemessen geholfen werden kann. Diese neuen „Arbeitshilfen Glücksspielsucht“ sind in verschiedenen Sprachen auf den Seiten der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erhältlich. Entstanden sind sie im Rahmen des Projektes "Frühe Intervention beim Pathologischen Glücksspielen" (gleicher Link).
23/03/2011
Interkantonale Studie zur Wirksamkeit der ambulanten Alkoholbehandlung:
Jedes Jahr lassen sich in der Schweiz mehrere tausend Personen mit Alkoholproblemen erfolgreich bei einer ambulanten Suchthilfestelle beraten. Bisher fehlten aber wissenschaftlich fundierte Aussagen dazu. Aus diesem Grund führen Fachstellen der Kantone Aargau, Bern und Zürich erstmals eine interkantonale Katamnese-Studie durch, welche die Wirksamkeit der ambulanten Suchtbehandlung im Bereich Alkohol aufzeigen soll. Als externe Forschungsstelle führt das Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung Zürich (ISGF) die Evaluationen durch und sichert den Anspruch der Wissenschaftlichkeit. Medienmitteilung (pdf, 3S., 70Kb) der beteiligten Fachstellen. Weitere Infos zur Studie auf den Seiten der ISGF.
23/03/2011
Deutschland - Gemeinsam initiativ gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen (GigA):
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) startet gemeinsam mit Partnern ein neues Projekt, um die Prävention von Alkoholmissbrauch auf kommunaler Ebene zu intensivieren. Das Projekt GigA hat zum Ziel, bereits bestehende Initiativen und Programme in der Alkoholprävention in den nordrhein-westfälischen Kommunen miteinander zu vernetzen. Auf diese Weise soll die Zusammenarbeit der verschiedenen kommunalen Akteure intensiviert werden. In einer dreijährigen Pilotphase wird GigA an sechs Standorten durchgeführt. www.gemeinsaminitiativ.de
21/03/2011
„Diversity Management in den Suchthilfeangeboten“ - 3. Plattform:
In der dritten Veranstaltung werden zwei Erfassungs- bzw. Indikationsinstrumente (Ressourcenmodell, EVITA VD) vorgestellt und daraufhin befragt, wie sie die Vielfalt der Problematiken und Ressourcen der KlientInnen berücksichtigen können. Die Veranstaltung findet am 3. Mai 2011 in Bern statt. Programm (pdf, 1S., 22Kb), Anmeldeformular und weitere Infos zur Plattform sind auf den Seiten von Infodrog erhältlich.
21/03/2011
Rückgang der polizeilich registrierten Kriminalität:
Im Jahr 2010 wurden in der polizeilichen Kriminalstatistik (pdf, 68S., 2Mb) des Bundesamts für Statistik (BFS) 656'858 Straftaten erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch um 5 Prozent gesunken. Einen Anstieg hat es hingegen bei den Verzeigungen aufgrund Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (+4%) und gegen das Ausländergesetz (+7%) gegeben. Über alle Straftaten betrachtet, beläuft sich der Rückgang auf 2 Prozent. Auch bei den Beschuldigten zeigt sich ein Rückgang von gut einem Prozent, der bei den Minderjährigen (-8%) besonders ausgeprägt ist. Medienmitteilung (pdf, 7S., 100Kb) vom Bundesamt für Statistik BFS.
18/03/2011
Drugnet Europe:
Die Ausgabe 73 (pdf, 8S., 224Kb) des Newsletters Drugnet Europe der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich.
17/03/2011
Europäische Aktion Drogen:
Die Europäische Aktion Drogen (EAD) ist eine Plattform, mit der die europäische Zivilgesellschaft dazu angeregt werden soll, sich mit der Drogenproblematik und den mit Drogenmissbrauch verbundenen Risiken eingehender zu befassen und sich in diesem Bereich zu engagieren. Gleichzeitig soll die Plattform auch den Dialog und den Austausch bewährter Praktiken fördern.
16/03/2011
Spectra Nr. 85 - Partnerschaft mit der Wirtschaft:
Die aktuelle Ausgabe (pdf, 12S., 3.5Mb) des Newsletters Spectra, Gesundheitsförderung und Prävention, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Public Private Partnership: Chancen und Gefahren; Verantwortung teilen unter staatlicher Kontrolle; KAP-Tagung zum Thema Alkohol und Gewalt.
16/03/2011
LSD-Forscher im Interview:
David Nichols ist einer der berühmtesten LSD-Forscher. Er erzählt, wie Drogenhändler seine Arbeit missbrauchen – mit tödlichen Folgen. Und warum Halluzinogene trotzdem besser sind als ihr Ruf. Der Artikel vom 27. Februar ist auf NZZ Online erhältlich.
14/03/2011
Günter Amendt bei Unfall gestorben:
Mit seinem Buch "Sex Front" wurde Günter Amendt 1970 mit einem Schlag bekannt. Später war der Frankfurter Sozialwissenschaftler ein gefragter Drogenexperte. Am letzten Sonntag ist er bei einem Unfall, den ein Fahrer (vermutlich) unter Drogeneinfluss verursacht hat, ums Leben gekommen. Bericht auf akzept.org, Artikel auf FAZ.net. Artikel in der Wochenzeitung WOZ.
14/03/2011
Fachzeitschrift Abhängigkeiten:
Die Doppelausgabe 2-3/2010 ist erschienen. Aus dem Inhalt: Brauchen wir wirklich mehr Behandlung – oder sogar „bessere Methoden”?; Ideal oder Alptraum?; Doping – nicht nur Sache des Sports; Dopingverhalten; „Es geht um ein moralisches Urteil darüber, was akzeptabel ist”; Personalschulungen zum Thema Suchtprävention bei bundesdeutschen Lotteriegesellschaften; Glücksspielsuchtprävention in der Schweiz – eine Herausforderung?; Kurzinterventionen für risikoreich Alkohol konsumierende Jugendliche; Männer, Geschlechtsrollenorientierung und -identität in der stationären Alkoholismusbehandlung - KISS „Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum”. Die Ausgabe kann bei Sucht Info Schweiz bestellt werden.
12/03/2011
Initiative «Schutz vor Passivrauchen» - Bundesrat empfiehlt die Ablehnung:
In seiner Botschaft (pdf, 14S., 210Kb) empfiehlt der Bundesrat die Initiative «Schutz vor Passivrauchen» abzulehnen, ohne einen Gegenentwurf vorzulegen. Die Lungenliga zeigt sich darüber enttäuscht. Obwohl der Bundesrat in der Botschaft festhält, dass Arbeitnehmende in Restaurants ungenügend vor den schädlichen Folgen des Passivrauchens geschützt werden, setzt er sich nicht für die Initiative ein. Medienmitteilung der Lungenliga Schweiz. Zufrieden zeigen sich hingegen die Gastro Suisse in einer Medienmitteilung (pdf, 1S., 19Kb) und der Schweizerische Gewerbeverband in einer Medienmitteilung.
09/03/2011
Stadt Zürich - Nachbetreuung von Jugendlichen mit Alkoholvergiftung:
Jede Woche landen im Kanton Zürich mehr als drei Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Alkoholvergiftung in einem Spital. Das Projekt NoTox, eine Kooperation der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme (ZFA) und der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich, will mit zeitnahen Kurzinterventionen bei den Betroffenen zur Verhaltensänderung im Umgang mit Alkohol beitragen. Derzeit wird die Zusammenarbeit mit weiteren Projektpartnern geprüft und umgesetzt. Medienmitteilung der Stadt Zürich.
09/03/2011
Appenzell - «Märchen – Schlüssel zum Leben»:
Im Auftrag der Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden ist das Präventionssrojekt «Märchen – Schlüssel zum Leben» entstanden. Das Projekt soll KindergärtnerInnen, Lehrpersonen, Eltern, Grosseltern und andere Bezugspersonen dazu animieren, den Kindern wieder vermehrt Märchen zu erzählen. «Märchen – Schlüssel zum Leben» stellt entsprechend eine Märchensammlung mit entsprechenden Begleittexten zur Verfügung. In einer zweiten Stufe kann im Rahmen einer Sonderwoche das Thema vertieft werden, in dem die Kinder selber Handpuppen herstellen und ein Stück einüben. Flyer (pdf, 4S., 160Kb) der Beratungsstelle zum Projekt. Die Märchensammlung kann direkt beim Fährbetrieb-Verlag bestellt werden.
08/03/2011
Glücksspielsuchtprävention in zehn Deutschschweizer Kantonen:
Das seit 2009 laufende Mandat von Sucht Info Schweiz zur Prävention von Glücksspielsucht geht nun in die Umsetzungsphase. Geplant sind für die Jahre 2011/2012 unter anderem eine gemeinsame Internetseite zur Information rund ums Thema, eine gratis Telefonhotline für Betroffene und Angehörige sowie nachfolgend eine Kampagne zur Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit. Auch Jugendliche und junge Erwachsene sowie Betroffene aus der Migrationsbevölkerung sollen fürs Thema sensibilisiert werden. Geplant ist zudem eine verbesserte Information und Vernetzung der Fachleute - dazu ist unter anderem ein Kongress für Fachleute im Jahr 2012 geplant. Weitere Infos zum Projekt.
07/03/2011
Dritte nationale Fachtagung Sucht und Gender „Ganz der Vater – Ganz die Mutter?“:
Forschungsresultate zeigen, dass Kinder aus suchtbelasteten Familien ein hohes Risiko für substanzbezogene oder psychische Störungen tragen. Die Fachtagung widmet sich dem Thema der Transgenerationalität von Suchterkrankungen und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die geschlechtsspezifischen Einflüsse von abhängigen Vätern und Müttern auf ihre Kinder. Anhand von Referaten werden Erkenntnisse aus Forschung und Praxis präsentiert und einer Reflexion unterzogen. Die Fachtagung findet am 9. Juni in Biel statt. Das Programm (pdf, 8S., 355Kb) und Anmeldeformular sind auf den Seiten von Infodrog erhältlich..
07/03/2011
Geschichte der Substitutionsbehandlung in Deutschland:
Der Kommentar (pdf, 5S., 181Kb) von Rainer Ullmann zur Geschichte der Substitutionsbehandlung in Deutschland ist im Online-Journal 'Akzeptanzorientierte Drogenarbeit' erschienen.
06/03/2011
Drug Profile - Salvia divinorum:
Die psychoaktive Pflanze Salvia divinorum oder „Wahrsagesalbei“ ist ein seltenes Mitglied der Familie der Lippenblütler und wurde in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts charakterisiert. Seit den späten 1990er Jahren wird die Pflanze, zum Teil weil sie leicht verfügbar ist, zunehmend als „legales“ pflanzliches Halluzinogen verwendet. Das Rauchen der getrockneten, zerkleinerten Blätter liefert kurzzeitige, jedoch intensive Halluzinationen. Die Toxizität von Salvia divinorum ist derzeit wenig bekannt. Das Drug Profile zu Salvia divinorum ist auf den Seiten der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBBD) erhältlich.
06/03/2011
Appenzell - Projekt «sehn-sucht.net»:
Im Auftrag der Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden erarbeiten Ausserrhoder Oberstufenklassen unter Anleitung von SchauspielerInnen und einem Filmprofi Videoclips zu verschiedenen Suchtthemen. Seit Kurzem können die mittlerweile über 80 Clips online angeschaut werden: www.sehn-sucht.net.
03/03/2011
Vernehmlassung zum Ordnungsbussenverfahren bei Cannabiskonsum eröffnet:
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates hat ihren Vorentwurf «Betäubungsmittelgesetz. Revision (Fraktion C)» (Ordnungsbussenverfahren, Infoset berichtete) bis zum 31. Mai 2011 in die Vernehmlassung geschickt. Der Vorentwurf (pdf, 4S., 21Kb), der erläuternde Bericht (pdf, 19S., 95Kb) und weitere Vernehmlassungsunterlagen stehen auf der Internetseite der Bundesbehörden zum Herunterladen zur Verfügung. Artikel auf NZZ Online.
03/03/2011
Motivierende Gruppenkurzintervention Rauschtrinken:
Dieser Leitfaden (pdf, 25S., 370Kb) ist für Fachleute der Suchtprävention und Suchtberatung sowie für Fachleute aus den Bereichen Schulsozialarbeit, Jugendarbeit und Sozialpädagogik, die mit Alkoholprävention und Motivierender Gesprächsführung vertraut und in weiterführenden Schulen tätig sind. Herausgeber sind die Fachstelle Suchtprävention Mittelschulen u. Berufsbildung Kanton Zürich und Sucht Info Schweiz.
03/03/2011
Stadt Zürich: Zentrale Ausnüchterungsstelle - Pilotbetrieb verlängert:
Der Stadtrat hat beschlossen, den Pilotbetrieb der Zentralen Ausnüchterungsstelle (ZAS) um ein Jahr zu verlängern. Die ZAS nimmt Berauschte auf, die sich selbst oder andere gefährden und entlastet damit Schutz und Rettung (Transporte), Regionalwachen der Polizei und Notfallstationen der Spitäler. Medienmitteilung des Stadtrates.
03/03/2011
Cannabis-Konsum und Psychose:
THC wird in der Medizin einerseits als krampflösende und appetitanregende Substanz eingesetzt, andererseits gilt das Rauchen von Cannabis auch als Risikofaktor für neuropsychiatrische Leiden. Eine im British Medical Journal (BMJ) vorzeitig publizierte Studie (Englisch) kommt zu Schluss, dass Cannabis einerseits die Entwicklung und andererseits auch die Persistenz psychotischer Symptome zu begünstigen scheint. Artikel auf tellmed.ch zur Studie, Artikel auf sueddeutsche.de, Artikel auf drugcom.de.
03/03/2011
AlcoTool - Alkohol-Selbsttest und Konsumtagebuch für Jugendliche jetzt auch für Smartphones:
Die Website www.alcotool.ch der Berner Gesundheit ist weiterhin auf Erfolgskurs. Knapp drei Jahre nach Aufschaltung wurden 6500 Tests ausgefüllt und 600 Jugendliche haben sich registriert, um sich mit ihrem Alkoholkonsum auseinanderzusetzen. Nach einem Redesign der Website können Selbsttest und Konsumtagebuch jetzt auch mit einem Smartphone bedient werden. Medienmitteilng (pdf, 2S., 71Kb) der Berner Gesundheit
03/03/2011
Jahresbericht 2010 des Internationalen Suchtstoffkontrollrates INCB:
Die Masse an neuen Designer-Drogen ist für die Behörden weltweit immer schwieriger zu kontrollieren. Davor hat das INCB in Wien gewarnt. Solche synthetisch hergestellten Suchtstoffe würden immer schneller und in grösseren Mengen produziert, heisst es in dessen Jahresbericht 2010. Gesetzliche Verbote könnten die Produzenten leicht umgehen, indem sie die Molekularstruktur der illegalen Substanz minimal verändern und so eine neue Droge schaffen. Der berauschende Effekt bleibe dabei nahezu unverändert. Artikel auf Zeit.de.
03/03/2011
Jahresberichte:
- Angehörigenvereinigung Drogenabhängiger ada-zh: Jahresbericht 2010 (pdf, 6S., 60Kb)
- Expertengruppe Weiterbildung Sucht (EWS): Jahresbericht 2010 (pdf, 32S., 1.2Mb)
01/03/2011
JAMES-Studie zum Medienverhalten von Jugendlichen:
Wie nutzen Jugendliche in der Schweiz die digitalen Medien? Über diese und andere Fragen gibt die repräsentative Studie JAMES Auskunft. Die Gesamtergebnisse sind erstmals präsentiert worden und liefern verlässliche Zahlen zum Mediennutzungsverhalten Jugendlicher.
01/03/2011
Internet: Kinder und Jugendliche unterstützen:
Kinder wachsen heute mit vielen elektronischen Medien auf: Nebst Fernseher, Handy und elektronischen Spielen gehört der Computer mit dem Internet zum Alltag. Je nachdem, wozu und wie sie genutzt werden, bieten sie Chancen oder Gefahren für Kinder und Jugendliche. Ein neuer Flyer (pdf, 4S., 100Kb) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich informiert darüber.
28/02/2011
Alkohol-Intoxikationen und Nachbegleitung:
Junge Menschen trinken nicht mehr Alkohol als früher, aber sie trinken ihn härter und schneller. Dies bedingt spezifische Präventionsmassnahmen. Dies das Thema des aktuellen Infoblattes (pdf, 4S., 514Kb) vom März 2011 der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich.
28/02/2011
Rekordjahr für Ethanol:
Im Jahr 2010 hat Alcosuisse, das Profitcenter der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV), so viel Ethanol verkauft wie nie zuvor. Der Absatz von Bioethanol stieg ebenfalls, ohne jedoch das volle Potenzial auszuschöpfen. Die Steuereinnahmen von Spirituosen erreichten im 2010 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre. Der Marktanteil der im Inland hergestellten Spirituosen ist nach dem sehr schlechten Vorjahr wieder auf 18 Prozent angestiegen. Der Pro-Kopf-Konsum von Spirituosen bleibt mit 1,6 Liter reinem Alkohol stabil. Medienmitteilung und Rohstoff (pdf, 4S., 72Kb) der EAV.
28/02/2011
Sport- und Spielangebot für Kinder - Pojekt Open Sunday:
Das Kinderprojekt Open Sunday öffnet die lokalen Turnhallen im Quartier oder der Gemeinde. An jedem Sonntag Nachmittag zwischen 13.30 und 16:30 Uhr stehen diese Hallen Kindern zwischen 7 und 12 Jahren zur Verfügung. Das von der Stiftung idée:sport lancierte Bewegungs- und Integrationsprojekt wurde 2006 gestartet, als Ergänzung zu den offenen Turnhallen am Samstagabend für Jugendliche. Den Kindern steht ein breites Angebot an Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung. Hauptziele des Programms sind die Gesundheitsförderung und die Erhöhung der Sozialkompetenz der Kinder. In Horw (LU) startete unlängst ein Open Sunday-Angebot, das vom Kinder- und Jugendverband Jungwacht Blauring (Jubla) durchgeführt wird.
28/02/2011
Hirnscan verrät Erfolg von Rauchentwöhnung:
Warum schaffen es manche RaucherInnen, der Zigarette abzuschwören - andere aber nicht? Daran könnten Vorgänge in unserem Gehirn mitschuldig sein. Entscheidend sind offenbar Areale, in denen wir über uns selbst nachdenken. Artikel auf Spiegel Online.
27/02/2011
Globale Alkoholstrategie:
Im Mai 2010 verabschiedete die WHO die 'globale Strategie zur Verminderung der Alkoholschäden'. Die Strategie ist nun online erhältlich.
26/02/2011
Narrenspiel ohne Brummschädel:
Die Fasnacht gehört in den Kalender der grossen Feste. Wer die „schönste Zeit des Jahres“ geniessen und die Risiken im Griff behalten will, verzichtet auf einen übermässigen Alkoholkonsum. Auch Organisatoren können Massnahmen ergreifen, um Alkoholprobleme zu vermindern. Die Präventionstipps von Sucht Info Schweiz liefern Hinweise für eine ungetrübte Fasnachtsfreude.
26/02/2011
Zürich - Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte:
Im Auftrag des Kantons Zürichs baut RADIX das "Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte" auf. Aufgabe dieses Zentrums ist die Prävention und Behandlung von Glücksspielsucht, insbesondere Lotteriespielsucht, im Kanton Zürich. Das Zentrum wird im April 2011 seinen Betrieb aufnehmen. Flyer (pdf, 2S., 213Kb) zum neuen Angebot.
26/02/2011
Deutschland - Rauchen bei Jugendlichen auf historischem Tiefstand:
Immer weniger Jugendliche in Deutschland rauchen. Die aktuellen Ergebnisse einer repräsentativen Studie (pdf, 33S., 206Kb) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass nur noch 13 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zur Zigarette greifen. Damit hat sich ihr Anteil von 28 Prozent im Jahr 2001 bis heute mehr als halbiert. Der Rückgang des Rauchens ist sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Jugendlichen zu beobachten. Auch der Anteil junger Erwachsener zwischen 18 und 25 Jahren, die rauchen, ist mit 38 Prozent gegenwärtig deutlich geringer als noch vor zwei Jahren (43 Prozent). Medienmitteilung der BZgA.
26/02/2011
Händler und Gewerkschaften wollen sorglose Alkoholverkäufer schonen:
Das Personal an der Kasse soll beim illegalen Alkoholverkauf an Minderjährige straflos ausgehen. Artikel auf tagesanzeiger.ch
26/02/2011
Laut WHO jährlich 2,5 Millionen Tote durch Alkohol:
Alkohol tötet weltweit jährlich 2,5 Millionen Menschen. Die meisten davon sterben durch alkoholbedingte Unfälle, viele aber auch an Krebs, Herzkreislauf-Erkrankungen oder Leberzirrhose. Das geht aus dem jüngsten Bericht Global Status Report on Alcohol and Health 2011 hervor, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf veröffentlichte. Medienmitteilung zum Jahresbericht. Die Länderprofile aller WHO-Mitglieder sind ebenfalls online erhältlich. (Englisch)
23/02/2011
Potentiale von HIV-Schnelltests für Drogengebraucher:
Wie kann man HIV- und Hepatitis-Tests für DrogenkonsumentInnen so anbieten, dass sie auch wahrgenommen werden? Die Drogenhilfe-Einrichtung KICK der Aidshilfe Dortmund hat dies 2010 mit ihrem Modellprojekt „test it“ untersucht. Der Endbericht (pdf, 56S., 554Kb) und eine Zusammenfassung (pdf, 8S., 131Kb) sind auf den Seiten der deutschen AIDS Hilfe erhältlich.
22/02/2011
Standpunkte online:
Die Februar-Ausgabe 2011 des Online-Magazins Standpunkte von Sucht Info Schweiz ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Wie die Brauereien für Nachwuchs sorgen, Die Jugendlichen im Visier, "Biertrinken gehört zum Ritual", Kommentar: Alkoholsponsoring verbieten.
21/02/2011
Alkoholpolitik:
Aus dem Inhalt: Geschichte der Schweizer Alkoholpolitik I Die Strategien der EU und WHO I Nationales Programm Alkohol I Dialogwoche Alkohol I Preisbindungsmassnahmen I Verkaufseinschränkungen I Gemeinde Handeln I Trinkerszenen im öffentlichen Raum I Tagungsbericht «Alkohol und Gewalt – élixir de violence?». Der Artikel (pdf, 5S., 200Kb) "Internationale Alkoholpolitik – die Strategien der WHO und der EU" von Ruth Hagen online erhältlich.. Die Ausgabe kann unter abo@suchtmagazin.ch für 15 CHF/10 EUR bestellt werden. Weitere Infos auf der Website vom SuchtMagazin. SuchtMagazin auf Facebook.
21/02/2011
"Auch Drogenabhängige werden älter" - Zur Lebenssituation einer Randgruppe:
In diesem Policy Brief (pdf, 16S., 2Mb) werden ausgewählte Ergebnisse eines EU Projektes vorgestellt, das zwischen 2008 und 2010 in Deutschland, Österreich, Polen und Schottland unter dem Titel Senior Drug Dependents and Care Structures durchgeführt wurde. Die Ergebnisse belegen die zunehmende Zahl älterer Drogenabhängiger und zeigen ihre Randposition in Gesellschaft und Drogenmilieu und deren Folgen, wie ihre – vorwiegend unzureichende - Versorgung durch spezielle, zumeist ebenfalls randständige Einrichtungen. Die Diskriminierung (älterer) Drogenabhängiger gründet nicht auf sozialstaatlichen Regelungen, sondern auf dem Suchtmittelgesetz, das den Umgang mit ausgewählten Substanzen inkriminiert. Die gesellschaftliche (Re) Integration älterer Drogenabhängiger setzt daher auch das Überdenken der gesetzlichen Grundlagen voraus.
21/02/2011
Snowcontrol.ch - Internetbasierte unterstützte Selbsthilfe für KokainkonsumentInnen:
Das Eval-Info Nr. 1/2011 (pdf, 9S., 137Kb) zum Thema "Snowcontrol.ch - Internetbasierte unterstützte Selbsthilfe für KokainkonsumentInnen diversifiziert das therapeutische Angebot" der ARUD Zürich ist online erhältlich. www.snowcontrol.ch
21/02/2011
Alkohol am Arbeitsplatz verursacht jährlich Kosten von einer Milliarde Franken:
Die Arbeitswelt für die Alkoholproblematik zu sensibilisieren ist eines der Ziele des Nationalen Programms Alkohol 2008-2012 des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Um das Problem zu veranschaulichen, bieten sich die Kosten als aussagekräftige Kenngrösse an. Bisher haben Angaben über die finanziellen Auswirkungen des problematischen Trinkverhaltens am Arbeitsplatz gefehlt. Resultate (pdf, 91S., 620Kb) einer entsprechenden Studie des BAG und der Schweizerischen Unfalversicherungsanstalt Suva liegen nun vor. Befragt wurden die Personalverantwortlichen von über 1300 Schweizer Unternehmen aus dem Industrie- und dem Dienstleistungssektor. Der problematische Alkoholkonsum verursacht bei den Arbeitgebern jährlich Kosten von einer Milliarde Franken. Das Gast- und das Baugewerbe sind am stärksten betroffen. Die Kosten gehen grösstenteils aus dem Produktivitätsverlust hervor. Präventionsmassnahmen am Arbeitsplatz zeigen Wirkung. Medienmitteilung des BAG.
21/02/2011
Sportsponsoring kurbelt den Alkoholkonsum an:
Bierwerbung ist bei Fussball- und Eishockeyspielen allgegenwärtig. Die Bierbranche unterstützt die meisten Klubs der obersten Spielligen – und dies nicht ohne Eigeninteresse. Da das Sponsoring den Konsum vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeinflusst, fordert Sucht Info Schweiz den Verzicht des Sponsorings an Sportveranstaltungen. Medienmitteilung von Sucht Info Schweiz.
21/02/2011
Deutschland: Alkoholkonsum Jugendlicher rückläufig, aber weiter auf hohem Niveau:
Der regelmässige Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschland ist weiter rückläufig und hat im Jahr 2010 den niedrigsten Stand seit den 70er Jahren erreicht. Noch immer verbreitet ist das so genannte Binge Trinken (Rauschtrinken): Zwar sind auch hier leichte Rückgänge zu verzeichnen, eine generelle Trendwende lässt sich aus den neuen Zahlen jedoch nicht ableiten. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2010“. Medienmitteilung zur Studie.
20/02/2011
Deutschland - Wenn Glücksspiel Existenzen ruiniert: Geldspielautomaten und Internet:
Bisherige Daten zu Problematischem und Pathologischem Glücksspielen in Deutschland waren lückenhaft. Insbesondere hinsichtlich der Auswahl der Befragten, der eingesetzten Erhebungsverfahren und der Auswertungsstrategien bestand der Bedarf nach einer breit angelegten Bevölkerungsstudie, die repräsentativ das Ausmass der Problematik darstellen sowie begünstigende Faktoren ermitteln kann. Medienmitteilung (pdf, 3S., 90Kb) zu den Ergebnissen des Projektes Pathologisches Glücksspielen und Epidemiologie (PAGE). Eine weitere Medienmitteilung (pdf, 2S., 84Kb) zu Sportwetten im Internet ist ebenfalls auf den Seiten der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erhältlich.
17/02/2011
Online-Lehrmittel "Alkohol im Körper":
Was ist Alkohol eigentlich, und wie wirkt er auf den Körper? Sucht Info Schweiz hat eine Internetseite für SchülerInnen der Oberstufe aufgeschaltet, die solche Fragen jugendgerecht und kompetent beantwortet. Sie ist in erster Linie für den Einsatz im Unterricht gedacht, spricht aber auch weitere Interessierte an.
16/02/2011
All rights! All right? - Kinderrechte und Alkohol:
Zwölf junge EuropäerInnen haben Artikel für Artikel der UN-Menschenrechtserklärung und Kinderrechtskonvention durchgearbeitet und nicht weniger als 15 Verletzungen durch die europäische Trinkkultur gefunden, die zudem noch von allen Verantwortungsträgern in Politik und Wirtschaft ignoriert werden. Die Broschüre (pdf, 25S., 803Kb, Englisch) ist online auf den Seiten von ACTIVE – sobriety, friendship and peace erhältlich.
15/02/2011
Österreich - Neues Factsheet zum Thema Sucht:
Das Institut Suchtprävention bietet mit dem "Factsheet" (pdf, 41S., 480Kb) einen aktuellen und kompakten Gesamtüberblick über die Abhängigkeit und den Konsum von Substanzen und Verhaltenssüchten in Oberösterreich und Österreich. Das Factsheet wird laufend um neue Erkenntnisse und Zahlen erweitert und gewährleistet damit einen stets aktuellen Querschnitt der Prävalenzzahlen zu Substanzen und Verhaltenssüchten.
14/02/2011
Alkoholismus und Adipositas - Dieselben Risikofaktoren:
Schon länger beobachten Forscher einen Zusammenhang zwischen dem familiären Risiko für Alkoholismus und der Vorbelastung für Fettleibigkeit. Eine Studie an über 80'000 Personen bestätigt diese Beobachtung. Artikel auf Sprechzimmer.ch. Die zitierte Studie ist im Archives of General Psychiatry erschienen (Vol. 67(12): 1301-1308).
11/02/2011
Europäischer Sachstandsbericht „Alkohol und Gesundheit 2010“:
Alkoholmissbrauch ist für eine erhebliche Krankheitslast verantwortlich und stellt in vielen Ländern das Gesundheitswesen vor Probleme, die eine beträchtliche Belastung für Mensch, Gesellschaft und Wirtschaft darstellen. Die Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs wird zu einer Priorität auf nationaler, regionaler und globaler Ebene und kann durch Umsetzung von nachweislich wirksamen Strategien erfolgen. In diesem Bericht werden die neuesten Daten aus der Europäischen Region der WHO über Alkoholkonsum und dadurch bedingte Schäden sowie die in den Ländern ergriffenen Gegenmassnahmen präsentiert. Neben einer Zusammenfassung der Situation in der Region insgesamt werden auch Profile der 53 Mitgliedstaaten erstellt. Darüber hinaus werden in dem Bericht die Instrumente und Aktionen geschildert, mit denen die WHO die Länder dabei unterstützen kann. Die Publikation ist online auf Englisch erhältlich.
10/02/2011
Schlüsselbotschaften der Alkoholindustrie:
In dieser Broschüre werden die sieben Schlüsselbotschaften der Alkoholindustrie vorgestellt und aufgezeigt, welche Intentionen hinter diesen Botschaften stehen. Die Broschüre (pdf, 16S., 1.6Mb) des European Centre for Monitoring Alcohol Marketing EUCAM ist online auf den Seiten von alkoholpolitik.ch erhältlich.
09/02/2011
Ein seltsamer Fall!:
In Pierre Wazems witzigem Krimi wird ein Detektiv von einem Verrückten zu sich gerufen, der gerade seine letzte ermordet hat. Eine seltsame Geschichte. Erhältlich auf den Seiten des BAG (ganz unten, erstes Bild anklicken).
08/02/2011
Sucht Info Schweiz - Erneuerter Online-Beratungsdienst:
Der erneuerte Online-Beratungsdienst von Sucht Info Schweiz bietet Fragestellenden und Ratsuchenden die Möglichkeit, sich mit ihrer Frage oder ihrem Problem anonym an eine Fachperson des Präventionsteams von Sucht Info Schweiz zu wenden. Eine Antwort wird innerhalb von drei Tagen gemailt. Unter den zahlreichen, online nachzulesenden Antworten an Ratsuchende findet sich vielleicht schon die eine oder andere Auskunft auf offene Fragen.
07/02/2011
Erhebung der KlientInnen-Zufriedenheit:
Vom 1. - 31. März 2011 findet die erste Erhebung der KlientInnen-Zufriedenheit für die ambulanten Einrichtungen statt. Beachten Sie bitte die weiteren Informationen.
07/02/2011
Revision Referenzsystem / QuaTheSI - KlientInnen-Zufriedenheit:
Die Präsentationen zum vierten QuaTheDA Symposium vom 20. Januar 2011 in Bern sind nun online abrufbar.
04/02/2011
Raucherberatung in der ärztlichen und zahnmedizinischen Praxis:
Die vorliegende Zusammenfassung gibt Auskunft über die ärztliche Raucherberatung aus Sicht der Rauchenden und ehemals Rauchenden in der 14- bis 65-jährigen Schweizer Bevölkerung. Die Resultate geben die subjektiv erlebten Erfahrungen von PatientInnen mit Raucherberatungen in ärztlichen und zahnmedizinischen Praxen sowie in Apotheken wieder. Die Resultate zeigen, dass 84% der 14- bis 65-jährigen RaucherInnen schon einmal in einer Arztpraxis (68%) und/oder in einer zahnmedizinischen Praxis (31%) übers Rauchen gesprochen haben; wobei in den letzten Jahren in zahnmedizinischen Praxen das Rauchen zunehmend thematisiert wurde. Die Publikation (pdf, 62S., 850Kb) ist im Rahmen des Schweizerischon Tabakmonitorings entstanden. Eine Zusammenfassung (pdf, 9S., 100Kb) ist ebenfalls erhältlich.
03/02/2011
feelok mit neuer Website:
feelok ist ein Netzwerk, das aus zahlreichen Institutionen in der Schweiz, Österreich und Deutschland besteht: Die Patronatsinstitutionen sind für die Qualität und Aktualität der Inhalte von feelok zuständig. Die Internetplattform feelok bündelt in einer kohärenten Intervention und jugendgerechten Sprache das Fachwissen des institutionellen Netzwerkes und bietet Informationen sowie Dienstleistungen über zahlreiche gesundheits- und gesellschaftsrelevante Themen in Form von Texten, Spielen und Tests an. www.feelok.ch
02/02/2011
European Society for Prevention Research:
Die 'European Society for Prevention Research' (EUSPR) wurde offziell am 30. Dezember 2010 gegründet. EUSPR ist ein interdisziplinäres Netzwerk und hat das Ziel, Prävention auf einer wissenschaftlichen Grundlage zu betreiben. www.euspr.org
01/02/2011
Gute Musik wirkt wie Drogen:
Schon einmal Gänsehaut von Musik bekommen? Laut einer kanadischen Studie löst Musik, die eine starke emotionale Reaktion hervorruft, im Gehirn ähnliche Effekte aus wie Drogen. Medienmitteilung der McGill Universität in Montreal, Artikel in Nature Neuroscience (beide in Englisch), Artikel auf drugcom.de.
31/01/2011
Kinder und Jugendliche - Qualitätskriterien für Massnahmen bei Übergewicht:
Band 13 der Reihe Gesundheitsförderung Konkret zu Thema "Qualitätskriterien für Massnahmen der Gesundheitsförderung und Primärprävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen" (pdf, 150S., 1.1Mb) ist online erhältlich. Herausgeberin ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Deutschland.
28/01/2011
Jugend und Medien:
Das Thema der aktuellen Ausgabe von Politik und Zeitgeschichte (APuZ 3/2011) ist "Jugend und Medien" (pdf, 48S., 1.8Mb). APuZ ist eine Publikation der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Aus dem Inhalt: Kinder und Jugendliche im Web 2.0; Gewaltmedien und Aggression; Aktuelle Herausforderungen für die Medienpädagogik; Mit Ballerspielen gegen pädagogische "No-Go-Areas"?; Castingshows: Grenzverletzungen und Werteempfinden, "Medienkompetenz" – Chimäre oder Universalkompetenz?.
27/01/2011
Alkoholpolitik - The Globe:
Die Nummer 3/2010 von The Globe, dem Journal of the Global Alcohol Policy Alliance (GAPA) ist online erhältlich (Englisch).
26/01/2011
Alkohol- & Tabakverkauf an Jugendliche - Unterstützung für Verkaufs- und Servicepersonal:
Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich unterstützen das Verkaufs- und Servicepersonal mit Informationen und Tipps zum Umgang mit kaufwilligen Jugendlichen. Im Auftrag der Gesundheitsdirektion haben die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich daher ein Faltblatt (pdf, 2S., 420Kb) für Service und Verkauf entwickelt, auf welchem alltagstaugliche Verhaltenstipps und die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen für Läden und Gastrobetriebe aufgeführt sind. Medienmitteilung der Fachstellen.
24/01/2011
Förderung der Medienkompetenz bei allen Kindern:
98 Prozent aller Jugendlichen haben zuhause Zugang zu einem Computer. Doch nur die Hälfte aller einkommensschwachen und bildungsfernen Eltern nutzt das Internet, wie die aktuell veröffentlichte Studie des Forschungsinstituts NET-Metrix zeigt. Medienworkshops an Schulen und durch Jugendorganisationen sind daher dringend nötig. Nur so könnten auch Kinder, welche nicht von ihren Eltern an die Nutzung des Internets herangeführt werden, einen konstruktiven Umgang mit neuen Medien lernen. Medienmitteilung von der Stiftung Pro
Juventute.
24/01/2011
Legal Highs - Auf dem Horrortrip durch Badesalz:
Der Drogenmarkt bringt immer neue gefährliche Substanzen hervor. US-Fahnder schlagen jetzt Alarm. Sie warnen vor Badesalzen, die Menschen in Depression,
Selbstverstümmelung und Selbstmord treiben. Artikel auf SpiegelOnline.
23/01/2011
Cannabiskonsum nur noch mit Ordnungsbussen ahnden:
KifferInnen sollen künftig landesweit eine Busse in Höhe von 100 Franken bezahlen müssen, wenn sie mit einem Joint erwischt werden. Dies schlägt die Gesundheitskommission des Nationalrates SGK-N vor. Bislang ist das Strafmass kantonal unterschiedlich. Weiter beschloss die Kommission, dass Jugendliche unter 16 Jahren weiterhin verzeigt werden müssen. Das Ordnungsbussensystem soll nur für KifferInnen gelten, die keine grossen Mengen an Cannabis mit sich führen. Die Grenze hat die Kommission hier bei 10 Gramm festgelegt. Die parlamentarische Initiative 04.439 der CVP wurde bereits 2004 eingereicht. Artikel auf SF Tagesschau.
21/01/2011
Drogen im Strassenverkehr:
Während Alkohol im Strassnverkehr mit wirkungsvollen
Massnahmen eingedämmt werden kann, sind AutofahrerInnen unter Drogeneinfluss schwieiriger
auszumachen – zu viele verschiedene Substanzen kommen ins Spiel, und einige von ihnen sind legal
verschriebene Medikamente. Eine neue Studie des href="http://www.internationaltransportforum.org/">Inte
rnationalen Transportforums wirft ein Licht auf
diese komplexe Materie. Eine href="http://www.internationaltransportforum.org/jtrc/s
afety/drugs/DrugsSummary.pdf">Zusammenfassung (pdf,
20S., 1.5Mb, Englisch) der href="http://www.oecdbookshop.org/oecd/display.asp?
sf1=identifiers&st1=9789282102756">Publikation
"Drugs and Driving" ist online erhältlich.
20/01/2011
Kanton Zürich - Regierungsrat genehmigt Konzept zur Prävention und Behandlung von Glücksspielsucht:
Das im Auftrag der Sicherheitsdirektion erarbeitete Konzept zur Prävention und Behandlung von Glücksspielsucht, insbesondere Lotteriespielsucht sieht die Schaffung einer Fachstelle mit je einer Abteilung für Prävention und Behandlung vor. Koordiniert durch das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich (ISPM) ist die Umsetzung der Fachstelle durch die Stiftung Radix Gesundheitsförderung, einer kantonsweit tätigen Fachstelle für Suchtprävention, vorgesehen. Finanziert wird das Konzept aus der dem Kanton zufliessenden Spielsuchtabgabe der Swisslos Interkantonale Landeslotterie. Medienmitteilung des Regierungsrats.
20/01/2011
Raucher-Initiative vor dem Scheitern:
Sie wollen wieder hemmungslos qualmen dürfen – doch nach einem Jahr haben die Initianten der Raucher-
Initiative erst die Hälfte der Unterschriften beisammen. Sie fühlen sich vom Wirteverband im Stichgelassen. Artikel auf tagesanzeiger.ch (Infoset berichtete). www.pro-rauchen.ch.
19/01/2011
Via sicura - Kommission beschloss auf die Vorlage einzutreten:
Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerats hat mit der Beratung der Vorlage Handlungsprogramm des Bundes für mehr Sicherheit im Strassenverkehr. Via sicura (10.092) begonnen. Der Bundesrat strebt mit der Vorlage eine signifikante Reduktion der Verkehrstoten und Schwerverletzten an. Er verabschiedete dieses Massnahmenpaket im Oktober vergangenen Jahres zuhanden des Parlamentes. Die Kommission beschloss einstimmig auf die Vorlage einzutreten. Sie hat die Detailberatung aufgenommen und wird diese an der nächsten Sitzung am 17. & 18. Februar 2011 fortsetzen. Medienmitteilung der Kommission (Infoset berichtete).
18/01/2011
Alkohol-Heftserie für den Unterricht der Oberstufe:
„Jugendliche und Alkohol” ist eine Lehrmittelreihe für Lehrpersonen der Oberstufe. Darin werden wichtige und aktuelle Themen in diesem Bereich aufgegriffen. In einem Theorieteil sind jeweils die wichtigsten Informationen zusammengestellt, gefolgt von Vorschlägen zur Umsetzung im Unterricht und ergänzenden Arbeitsblättern. Die Heftserie zum Thema Alkohol ist neu in einer überarbeiteten Version auf den Seiten von Sucht Info Schweiz erhältlich.
17/01/2011
Projektdatenbank des Tabakpräventionsfonds (TPF):
Mit der TPF-Projektdatenbank finden Sie Projekte nach verschiedenen Kriterien (Förderbereich, Zielgruppe, Setting) oder ganz einfach via Volltextsuche. Der Tabakpräventionsfonds wurde von Bundesamt für Gesundheit eingerichtet, um insbesondere Präventionsmassnahmen zu finanzieren, die den Einstieg in den Tabakkonsum verhindern, den Ausstieg fördern und die Bevölkerung vor Passivrauch schützen.
13/01/2011
Basel-Stadt - Testkäufe Tabak und Alkohol:
Zwischen November 2009 und Oktober 2010 wurden in Basel-Stadt 214 Testkäufe durchgeführt. Geprüft wurde die illegitime Abgabe von Tabakwaren oder alkoholischen Getränken an Jugendliche. Von 113 Tabaktestkäufen haben 22 Betriebe Zigaretten an Jugendliche verkauft. Bei 101 versuchten Käufen wurden den Jugendlichen Testkäufern 35 Mal Alkohol abgegeben. Medienmitteilung (pdf, 2S., 20Kb) des Gesundheitsdepartements.
12/01/2011
Magazin von Sucht Info Schweiz will Tabus brechen:
Das Magazin (pdf, 24S., 2Mb) mit einmaliger Auflage will Tabus brechen und spricht Menschen an, die sich zu Suchtfragen bislang wenig Gedanken gemacht oder bei Problemen noch keine professionelle Hilfe beansprucht haben. Es liegt ausserdem ab sofort im Wartezimmer von schweizerischen Arztpraxen zur Lektüre auf. Medienmitteilung von Sucht Info Schweiz. Das Magazin kann auch in gedruckter Form bei Sucht Info Schweiz bestellt werden.
12/01/2011
Ritalin-Boom nicht nur medizinisch erklärbar:
Die Produktion des rezeptpflichtigen Medikaments Ritalin hat sich innert 10 Jahren fast verzehnfacht. Dies kann nicht nur mit der Behandlung des "Zappel-Philipp"-Syndroms erklärt werden. Ritalin wird auch als Hirndoping-Mittel und Partydroge missbraucht Artikel auf swissinfo.ch
12/01/2011
Blaues Kreuz Bern:
Der Prospekt (pdf, 3.3Mb, 12S.) mit den neuen Gruppenangeboten 2011 vom Blauen Kreuz Bern ist online erhältlich.
11/01/2011
Nationale Kampagne 2011/2012 «SmokeFree»:
Nach der Nationalen Kampagne 2009 «Eigentlich logisch – Weniger Rauch, mehr Leben», welche die Selbstverständlichkeit des Nichtrauchens hervorgehoben hat, unterstreicht die neue Kampagne die individuellen Vorteile des Nichtrauchens. Kernstück dieser Kampagne ist das leere SmokeFree-Päckchen mit der unmissverständlichen Botschaft «keine Zigarette ist besser». Kampagnenseite des BAG. www.smokefree.ch (in 11 Sprachen)
11/01/2011
Spectra Nr. 84 - Nationale Präventionsprogramme:
Die aktuelle Ausgabe (pdf, 12S., 6.0Mb) des Newsletters Spectra, Gesundheitsförderung und Prävention, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Gemeinsame Strategie für HIV/Aids und STI; Zwischenbilanz der Tabak- und Alkoholprävention; Ernährung und Bewegung gut unterwegs.
07/01/2011
Alkohol im Körper:
Die Minisite „Alkohol im Körper“ informiert SchülerInnen mit Animationen darüber, was Alkohol ist, wie er sich im Körper verteilt, wie er auf Gehirn und Organe wirkt und darüber, wie Alkohol wieder aus dem Körper ausgeschieden wird. Auch das Thema der Alkoholabhängigkeit wird auf allgemein verständliche Weise beschrieben. Lehrpersonen finden in diesem System didaktische Umsetzungsvorschläge, die zu vertieften Auseinandersetzungen anregen. Ausführlichere Informationen und Links zu Unterrichtseinheiten finden Sie im Kapitel „Informationen für Lehrpersonen“ im Lernsystem. Ein Angebot von Sucht Info Schweiz.
07/01/2011
Deutschland - Vergessenen Kindern eine Stimme geben:
Die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien (kurz: COA Aktionswoche) lenkt in der Woche vom 13. bis 19. Februar 2011 die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Medien auf die ca. 2,65 Millionen Kinder, die in Deutschland unter einem Suchtproblemen ihrer Eltern leiden. Diese sind die grösste Sucht-Risikogruppe und tragen zahlreiche weitere Gesundheitsrisiken. Mit der richtigen Art von Unterstützung können sich Kinder suchtkranker Eltern dennoch oft gesund entwickeln. Weitere Infos: http://www.coa-aktionswoche.de
05/01/2011
Psychosoziale Interventionen in der Suchthilfe - Perspektiven der Sozialen Arbeit:
Der 1. Bundeskongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe (DG-SAS) mit dem Titel "Psychosoziale Interventionen in der Suchthilfe - Perspektiven der Sozialen Arbeit in Zeiten knapper Ressourcen" fand im November 2010 in Frankfurt statt. Die komplette Dokumentation (pdf, 145S., 8.5Mb) mit allen Beiträgen ist online erhältlich.
04/01/2011
Russland verschärft Drogengesetz:
Der Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus) hat einen Gesetzentwurf zur Möglichkeit der Ausweisung von Ausländern und Personen ohne Staatsbürgerschaft wegen illegalen Handels mit Rauschgift, Psychopharmaka bzw. deren Vorläufersubstanzen gebilligt. Artikel auf RIA Novosti. Beachten Sie auch den Artikel "Rauschgift-Apokalypse in Russland" von Hans Cousto auf dem Drogerie-Blog der tageszeitung taz.
03/01/2011
Bilanz der Aktion Nez Rouge 2010:
6979 Freiwillige haben an der 21. Ausgabe der Aktion Nez Rouge teilgenommen und dabei 20 895 Personen in der Schweiz an den Festtagen begleitet. Während der ganzen Aktionsperiode vom 3. Dezember 2010 bis am 1. Januar 2011 morgens führten die Freiwilligen insgesamt 9580 Transporte durch. Die Anzahl der begleiteten Personen entspricht einem leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (-12.9%). Medienmitteilung (pdf, 4S., 91Kb) von Nez Rouge.
03/01/2011
Kaufsuchtgefährdet - weiblich, ledig, unter 30:
Es geht ihnen ums Kaufen, nicht uns brauchen: 27 Prozent der ÖsterreicherInnen sind kaufsuchtgefährdet. Das zeigt eine aktuelle Umfrage über Kaufsucht in Österreich, die bei 1.000 ÖsterreicherInnen durchgeführt wurde. Die Zahl der Kaufsuchtgefährdeten ist im Vergleich zum Vorjahr (30 Prozent) nur leicht zurückgegangen. Demgegenüber sind in Deutschland deutlich weniger, nämlich nur 17 Prozent der Menschen, potenziell kaufsüchtig. Die Studie (pdf, 35S., 742Kb) der Kammer der Arbeiterkammer in Wien (AK) zeigt: Je jünger, desto stärker kaufsuchtgefährdet. Frauen sind über alle Altersgruppen weitaus mehr kaufsuchtbedroht als Männer. Besonders betroffen sind junge KonsumentInnen, vor allem Single-Frauen unter 30 Jahren. Medienmitteilung der AK.
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