Substitutionszentren
- Übersichtskarte der Substitutionszentren in der Schweiz
Eine Karte des Bundesamt für Gesundheit (BAG)
- Übersicht der Rehabilitationseinrichtungen für substituierte Drogenabhängige in Deutschland
Liste (wechselndes pdf) von von akzept e.V., Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik.
Empfehlungen zur Behandlung
- Substitutionsgestützte Behandlungen bei Opioidabhängigkeit: Die neuen Empfehlungen zu substitutionsgestützten Behandlungen bei Opioidabhängigkeit dienen als fachmedizinische Grundlage für: eine niederschwellige, hochwertige, flächendeckende medizinische Versorgung Opioidabhängiger; die Koordination von medizinischen und nicht medizinischen Unterstützungsmassnahmen; eine adäquate finanzielle Abgeltung der Leistungen; die Anpassung und Weiterentwicklung kantonaler Richtlinien. Die Empfehlungen (pdf, 20S., 800Kb) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) und der Vereinigung der KantonsärtInnen Schweiz (VKS) sind eine Zusammenfassung der Empfehlungen der SSAM und online erhältlich. (11/2009)
- Deutschland - substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger:Die Bundesärztekammer wurde bereits 2001 vom Gesetzgeber beauftragt, in eigenen Richtlinien die wissenschaftlichen Grundlagen für eine substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger festzulegen. Aufgrund des zwischenzeitlich verabschiedeten Gesetzes zur Substitution schwerst Opiatabhängiger mit Diamorphin sowie weitere geänderte Regelungen war eine Novellierung der Richtlinien nötig geworden. Die überarbeiteten Richtlinien (pdf, 18S., 83Kb) stellen nunmehr ausdrücklich fest, dass die Substitution Opiatabhängiger neben der schrittweisen Wiederherstellung der Betäubungsmittelabstinenz auch zur Behandlung einer schweren Begleiterkrankung oder zur Verringerung der Risiken während einer Schwangerschaft und nach der Geburt eingesetzt werden kann. Die Behandlungsziele sind jeweils am Einzelfall und an der gegenwärtigen Situation des Patienten auszurichten. Pressemitteilung der Bundesärztekammer. Der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik Akzept e.V. begrüsst die Fortschritte in den überarbeiteten Richtlinien der Bundesärztekammer. (03/2010)
Publikationen
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Ergebnisse und Schlussfolgerungen der PREMOS-Studie: In der aktuellen Ausgabe von Suchtmedizin (5/2011) werden die Ergebnisse der PREMOS-Studie (Predictors, Moderators and Outcome of Substitution Treatment) vorgestellt. Diese untersuchte die Effekte der langfristigen Substitution Opioidabhängiger. Die Ausgabe (pdf, 108S., 3Mb) ist komplett online erhältlich. (09/2011)
- Missbräuchliche Verwendung von Substitutionsmitteln in Deutschland: Am 21. Juni 2011 wurden im Haus der
Bundespressekonferenz in Berlin die aktuellen Zahlen und Fakten zum
Kurzzusammenfassung(pdf, 10S., 280Kb) und die Präsentation (pdf, 21., 2.8Mb) sind online erhältlich. Medienmitteilung vom Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (akzept e.V.) zu diesen Zahlen. (06/2011)
- Dritte nationale Fachtagung Sucht und Gender „Ganz der Vater – Ganz die Mutter?“:Forschungsresultate zeigen, dass Kinder aus suchtbelasteten Familien ein hohes Risiko für substanzbezogene oder psychische Störungen tragen. Die Fachtagung widmet sich dem Thema der Transgenerationalität von Suchterkrankungen und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die geschlechtsspezifischen Einflüsse von abhängigen Vätern und Müttern auf ihre Kinder. Anhand von Referaten werden Erkenntnisse aus Forschung und Praxis präsentiert und einer Reflexion unterzogen. Die Fachtagung findet am 9. Juni in Biel statt. Das Programm (pdf, 8S., 355Kb) und Anmeldeformular sind auf den Seiten von Infodrog erhältlich. (03/2011)
- Deutschland - Befragung zu Substitution unter DrogenkonsumentInnen, PatientInnen und ÄrztInnen: Im Zuge seiner Bemühungen um Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung hat akzept - Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik - eine Befragung von PatientInnen und ÄrztInnen durchgeführt mit dem Ziel, Ansätze zur Verbesserung der erfolgreichen Therapieform Substitution zu identifizieren und Hindernisse zu benennen. Die Ergebnisse sind auf der Website von akzept erhältlich. (02/2010)
- Online-Journal 'Akzeptanzorientierte Drogenarbeit': Folgender Artikel ist im Online-Journal erschienen: Strafrechtlicher Umgang mit substituierenden Ärzten aus suchtmedizinischer Sicht, Artikel (pdf, 12S., 320Kb) von Rainer Ullmann.
- Deutschland: PREMOS-Studie - Langfristige Substitution Opiatabhängiger: Obwohl die kurz- und mittelfristige Wirksamkeit und Sicherheit einer auf Dauer angelegten (maintenance) Substitutionsbehandlung erwiesen ist, ist der mehrjährige Langzeitverlauf substituierter Opiatabhängiger noch nicht ausreichend untersucht. Um diese Lücke zu schliessen, wird auf der Grundlage einer bundesweit repräsentativen klinisch-epidemiologischen Studie der klinische, psychopathologische, soziale und substanzbezogene Verlauf und Outcome von mehr als 2.600 PatientInnen aus 223 Einrichtungen längsschnittlich über bis zu fünf Jahre untersucht und beschrieben. Die Studie wird vom Forschungsverbund ASAT (Bayern/Sachsen) durchgeführt. http://www.premos-studie.de
- Eingliederung und Teilhabe - Der Hamburger Weg zur Psychosozialen Betreuung Substituierter aus historischer Perspektive: Der Artikel (pdf, 5S., 147Kb) von Rainer Schmidt ist in der Online-Zeitschrift Akzeptanzorientierte Drogenarbeit (Jg 6., 2009) erschienen (01/2009)
- Forschung - substitutionsgestützte Behandlung: Die Untersuchung (pdf, 8S., 146Kb) "Psychische Symptombelastung opiatabhängiger Personen in substitutionsgestützter Behandlung bei Eintritt und im 12-Monats-Verlauf" ist im Info "Evaluation und Forschung" der ARUD Zürich erschienen und online erhältlich. (08/2008)
- Fachzeitschrift Abhängigkeiten 03/2007: Fachzeitschrift für Forschung und Praxis der Prävention und Behandlung. Das Thema dieser Nummer ist die Nationale Substitutions-Konferenz 2007 (NASUKO 2007), die im September 2007 in Bern stattfand. Die Ausgabe kann bei der Sucht Schweiz bestellt werden (CHF 25).
- NASUKO 2007: Die Referate und Zusammenfassungen der Workshops der Nationalen Nationale Substitutionskonferenz sind online auf den Seiten von NASUKO abrufbar. Die Konferenz fand am 6. & 7. September in Bern statt. (10/2007)
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Manual für Substitutionsbehandlungen: Der Kantonsarzt des Kantons Solothurn, Hans Binz, hat gemeinsam mit Ambros Uchtenhagen, Toni Berthel, Rudolf Stohler und François van der Linde ein Handbuch für Substitutionsbehandlungen illegaler Drogen verfasst. Dieses Handbuch kann kostenlos bei Hans Binz per E-Mail (hans.binz@ddi.so.ch) bestellt werden. Eine Besprechung der Publikation ist in der Schweizerischen Ärztezeitung (Nr. 14-15/2007, S. 674f.) erschienen. (04/2007)
- Substitutionsbehandlung im Gefängnis: Der Artikel (pdf, 10S., 82Kb) "Substitution treatment in European prisons: A study of policies and practices in 18 European countries", erschienen in der International Journal of Prisoner Health (2006, Volume 1), ist online erhältlich. (09/2006)
International
- Central and Eastern European Harm Reduction Network
Institutionen, Organisationen und Kontaktadressen substituierender Ärzte und Kliniken im osteuropäischen Raum. Darüber hinaus werden nationale Substitutionsrichtlinien vorgestellt und eine Reihe interessanter Dokumente zur Situation der Substitutionsbehandlung in Osteuropa.
http://www.ceehrn.org
- Opiatabhängigkeit: Drogentherapien in Österreich
http://www.drogensubstitution.at/
Alkohol
- Substitution bei Alkoholabhängigen: In diesem Kommentar
werden die Chancen und Risiken der Alkoholsubstitution dargestellt und
die Substitution als "enorm wichtige Vision" angesehen. Der Artikel (pdf, 12S., 188Kb) von Albrecht Ulmer ist in der Online-Zeitschrift Akzeptanzorientierte Drogenarbeit (Jg 4., 2007) erschienen. (01/2007)
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