Neuste Änderungen27/01/2012 Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Totalrevision des Alkoholgesetzes verabschiedet. Er unterbreitet den Eidgenössischen Räten zwei Gesetzesentwürfe: das Spirituosensteuergesetz (pdf, 26S., 140Kb) und das Alkoholhandelsgesetz (pdf, 10S., 63Kb). Parallel zur Liberalisierung des Ethanol- und Spirituosenmarkts wird der Schutz der Jugend verstärkt und ein «Nachtregime» für den Alkoholverkauf eingeführt. Die heutige Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) wird in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) integriert und für die Umsetzung der beiden neuen Gesetze zuständig sein. Botschaft (pdf, 153S., 1Mb) zur Totalrevision des Alkoholgesetzes. Medienmitteilung und Medienrohstoff (pdf, 4S., 43Kb) der EAV. Aktueller Stand der Arbeiten. Sucht Info Schweiz zeigt sich entäuscht über die Botschaft. Die kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen werden klar über die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung gestellt. Eine erste Reaktion von Sucht Info Schweiz ist online erhältlich. Ähnlicht äussert sich der Fachverband Sucht in einer Medienmitteilung. Aus anderen Gründen zeigt sich der Schwezerische Gewerbeverband nur bedingt zufrieden mit der Botschaftscht. Der Verband beklagt in seiner Medienmitteilung v.a. das Alkoholverkaufsverbot in der Nacht. Artikel auf tagesanzeiger.ch Mitteilen27/01/2012 Kommission des Ständerates empfiehlt Ablehnung der Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-SR) beantragt ihrem Rat mit 9 zu 3 Stimmen, die Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ zur Ablehnung zu empfehlen. Einen Vorschlag für einen indirekten Gegenentwurf lehnte sie ebenfalls ab. Medienmitteilung der Kommission. Das Initiativkomitee zeigt sich in einer Mitteilung entäuscht von diesem Entscheid. (Infoset berichtete) Mitteilen27/01/2012 Förderung des aktiven Alterns Eine Stärkung der Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft, die Erhaltung der Lebenskraft älterer Personen sowie die Beseitigung von Hindernissen zwischen den Generationen sind die Hauptziele des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen, das 2012 stattfindet. Das Bundesamt für Statistik (BFS) beteiligt sich an diesem Ereignis, indem es in den diesjährigen Ausgaben des Newsletters Demos verschiedene Artikel zum Thema des aktiven Alterns publiziert. Die aktuelle Ausgabe (pdf, 12SW., 1.9Mb) von Demos hat das Thema "aktives Altern". Medienmitteilung (pdf, 2S., 52Kb) des BFS. Mitteilen27/01/2012 F&F bei Jugendlichen: Rechtsgrundlagen für Schulen und Gemeinden Die Broschüre (pdf, 40S., 2.40Mb) gibt Auskunft über die Rechtsstellung von Jugendlichen. Es werden Fürsorge-, Kooperations- und Schweigepflicht als Grundlagen für die Zusammenarbeit im Schulbereich behandelt. Die Kooperation zwischen Schule, Kindesschutzbehörde und Strafbehörde wird ebenfalls thematisiert. Herausgegeben von der Hochschule Luzern. Mitteilen27/01/2012 Problematischer Alkoholkonsum von Jugendlichen Dieses neue Infoblatt (pdf, 4S., 829Kb) für Lehrpersonen steht auf den Seiten der Berner Gesundheit zum download bereit. Mitteilen27/01/2012 Die SGK des Nationalrats will am Präventionsgesetz festhalten Die Mittel für Prävention, Gesundheitsförderung und Früherkennung sollen effizienter eingesetzt werden. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR) beantragt ihrem Rat, am Entwurf für ein neues Bundesgesetz festzuhalten, auf den der Ständerat nicht eingetreten war. Medienmitteilung der SGK-NR. (Infoset berichtete) Mitteilen25/01/2012 Akute Komplikationen durch Drogenkonsum auf Rave-Partys Auf Techno-Partys und Raves ist der Konsum von Alkohol und Drogen besonders verbreitet. Auch der Mischkonsum ist durchaus üblich. Da kann es schon mal zu gesundheitlichen Komplikationen kommen, die mitunter sogar lebensgefährlich sind. Doch wie oft kommt das tatsächlich vor? Ein Forschungsteam aus den Niederlanden hat die Besucherdaten von Erste-Hilfe-Einrichtungen auf Rave-Partys ausgewertet. Artikel auf drugcom.de. Die zitierte Studie "Substance-Related Health Problems during Rave Parties in the Netherlands (1997–2008)" ist ebenfalls online erhältlich. Mitteilen24/01/2012 Jugendliche im Vollrausch - mehr Prävention wagen Die Dokumentation (pdf, 48S., 500Kb) der achten 23/01/2012 iCoach - Online-Nichtraucher-Tool Der "Gesundheitscoach" hilft Rauchern dabei, zu Ex-Rauchern zu werden, indem er sie bestimmten Phasen zuordnet und ihnen täglich motivierende und informative E-Mails schickt. Der iCoach ist ein kostenloses Angebot, welches im Auftrag der europäischen Kommission entstanden ist. Mitteilen20/01/2012 Nikotinersatzprodukte: Ein Drittel wird wieder rückfällig Zweifel am Langzeitnutzen von Nikotin-Ersatzprodukten gab es schon immer. US-Forscher belegen dies nun in einer neuen Studie wiederholt: Ein Drittel ehemaliger Raucher, die mittels Nikotin-Ersatz rauchabstinent wurden, waren wieder rückfällig geworden. Artikel auf sprechzimmer.ch. Mitteilen |
Agenda1.-3. Februrar 2012: 6. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft Die Konferenz findet erstmals in der Schweiz (Genf) statt und wird in Kooperation mit der Konferenz Schweizer Gefängnisärzte und dem Forum Schweizerischer Gefängnisdienste durchgeführt. Weitere Infos unter www.gesundinhaft.eu 8. März 2012: Glücksspiel-Tagung 2012 Die 4. Quartnationale Tagung zum Thema Glücksspiel folgt auf die bisherigen drei Trinationalen Tagungen, da Liechtenstein neu mitwirkt und somit vier Länder an diesem Projekt beteiligt sind. Das Thema der in Vaduz stattfindenden Tagung lautet "Grenzenloses spielen". 9. März 2012: Zürcher Präventionstag 2012 Der Präventionstag ist dem Thema "Prävention psychischer Erkrankungen" (Arbeitstitel) gewidmet und findet am 9. März von 9-00-16.30 Uhr in Zürich statt. 26. März 2012: Symposium – Drogenpolitik als Gesellschaftspolitik Ein Rückblick auf 30 Jahre Drogenpolitik und künftige Perspektiven. Die Tagung der Eidg. Kommission für Drogenfragen (EKDF) findet am 26. März in Bern statt. Eine Ankündigung ist auf den Seiten der SSAM erhältlich. 27. März 2012: Sucht ist eine schlechte Antwort. Aber eine gute Frage! Wie definieren Suchtfachleute den Suchtbegriff? Was sind die Vorteile, Risiken und Nebenwirkungen eines engen oder weiten Suchtverständnisses? Am Fachgruppentag 2012 des Fachverband Sucht wird ein gemeinsamer Nenner einer Suchtdefinition erarbeitet. Ausschreibung der Tagung mit Online-Anmeldeformular. |
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