Allgemein

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Fachbereich Heilmittel

Online-Arzneimittelkompendium der Schweiz
www.kompendium.ch

Swissmedic - Schweizerisches Heilmittelinstitut
Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Heilmittel.
www.swissmedic.ch

Mymedi - Informationsplattform im Bereich des Medikamentenpreisvergleichs und des differenzierten Selbstbehaltes
Mymedi ermöglicht Preisvergleiche zwischen Originalmedikamenten & Generika und bietet eine Transparenz in Bezug auf den Selbstbehalt. Weiter gibt es bei ca. 3500 Medikamenten-/Wirkstoffgruppen einen "Risk" Icon mit Warnhinweise für VerkehrsteilnehmerInnen und PatientInnen. versehen. Mymedi bietet auch eine App an
www.mymedi.ch

Deutschland - www.medikamente-und-sucht.de: Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) hat gemeinsam mit der BARMER GEK eine Website zum Thema "Abhängigkeit und Missbrauch von Medikamenten" entwickelt. Auf www.medikamente-und-sucht.de finden alle, die sich aus persönlichen oder beruflichen Gründen mit dem Einsatz von Medikamenten beschäftigen, eine umfangreiche Darstellung. Die Seite dient der Unterstützung und Beratung aller Interessierten zu Fragen rund um die Vorbeugung und Lösung von Problemen mit Medikamenten. (07/2016)

Informationen zu den Substanzen

Sucht Schweiz
Infos und Fakten zu Schlaf- und Beruhigungsmittel

Drug Profile der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBBD)
Drug Profile zu Benzodiazepine

Benzodiazepine auf Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Benzodiazepine

Broschüren

Im Fokus: Schlaf- und Beruhigungsmittel: Dieses Info ist online (pdf, 4S.) erhältlich und kann gratis bei Sucht Schweiz bestellt werden. (2011)

Medikamente bei Kindern und Jugendlichen: Dieser Flyer gibt Tipps für Eltern zum verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten bei ihren Kindern. Der Flyer der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich kann in 10 verschiedenen Sprachen bestellt werden und steht auf Deutsch zum Download (pdf, 2S.) bereit. (05/2014)

Faltblatt Schmerzmittel: Dieses Faltblatt (pdf, 2S.) ist in der Reihe "Die Sucht und ihre Stoffe" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erschienen. (2017)

Faltblatt Medikamente - Basisinformationen: Diese Broschüre (pdf, 52S.) ist in der Reihe "Die Sucht und ihre Stoffe" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erschienen. (2014)

Faltblatt Benzodiazepine: Dieses Faltblatt (pdf, 2S.) ist in der Reihe "Die Sucht und ihre Stoffe" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erschienen. (2017)

"Immer mit der Ruhe ..". Nutzen und Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln: Eine Broschüre (pdf, 17S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). (2013)

Ritalin

Ritalin im Kontext von ADHS und Sucht

  • Literaturliste "ADHS und Suchtgefährdung". Eine Liste (wechselndes pdf) der deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS).
  • Behandlung von Personen mit Substanzstörungen und ADHS in den Polikliniken der ARUD Zürich:
    Dieses erste Ausgabe (pdf, 6S.) von zwei Eval-Infos zum Thema ADHS fasst in einem Literatur-Update die wesentlichen Erkenntnisse zur Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen zusammen. Der Fokus liegt dabei besonders auf differentialdiagnostischen Überlegungen, komorbiden Substanzstörungen und der pharmakologischen Behandlung mit Stimulantien. Es werden der Behandlungsansatz und praktische Erfahrungen in den Polikliniken der ARUD Zürich beschrieben. (2009)

    Die zweite Ausgabe (pdf, 11S.) des Eval-Infos stellt eine empirische Untersuchung von Behandlungsdaten der ARUD Zürich vor, in welcher die Charakteristika von Patienten mit ADHS in der Behandlung der ARUD Zürich und den Einsatz von Methylphenidat beschrieben werden. (2009)

Ritalinmissbrauch

  • Ritalin - Irrglaube Hirndoping: Immer mehr Gesunde greifen zu Medikamenten wie Ritalin, um schneller im Kopf zu werden. Doch letztlich profitieren nur ADHS-Betroffene von der Psychopille. Artikel im Schweizerischen Beobachter. (08/2015)
  • Ritalin-Verbrauch auf hohem Niveau stabil: Beim Verbrauch von Stimulanzien wie Ritalin zeichnet sich eine Stabilisierung auf hohem Niveau ab: Im Jahr 2013 lag der Verbrauch zum zweiten Mal in Folge unter dem Höchstwert von 2011. Artikel auf tagesanzeiger.ch (10/2014)
  • Sind Medikamente gegen Psychosen das neue Ritalin?: Der Absatz von Neuroleptika bei Minderjährigen hat in der Schweiz stark zugenommen. Ob der Trend, Neuroleptika anstelle von Ritalin bei ADHS zu verschreiben, wie er in den USA und Deutschland zu beobachten ist, auch für die Schweiz gilt, ist allerdings unklar. Artikel auf tagi.ch. Interview auf tagi.ch mit dem Kinderarzt Remo Largo zur zunehmenden Behandlung mit Antipsychose-Medikamenten bei Kindern und Jugendlichen. (09/2013)
  • Kampf dem Ritalin-Missbrauch: Der Ritalinkonsum steigt weiter. Spezialisten für das sogenannte Zappelphilipp-Syndrom ADHS bauen jetzt auf ärztliche Fortbildung und auf Restriktionen, damit weniger Medikamente verschrieben werden. Artikel der NZZ am Sonntag (04/2013)
  • Steigender Ritalinkonsum bei ADHS: Laut einer Studie steigt in der Schweiz die Zahl der Personen, an die ADHS-Medikamente abgegeben wird, stetig. Der Griff zur Ritalin-Packung ist allerdings nicht in allen Regionen gleich stark verbreitet. Artikel auf tagesanzeiger.ch (08/2011)

Statistiken

  • Suchtmonitoring Schweiz
    Seite zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln

    Schlaf- und Beruhigungsmittelgebrauch in der Schweizer Wohnbevölkerung: Die neusten Daten der CoRolAR-Befragung 2015 zeigen, dass 6.3% der befragten Personen ab 15 Jahren in den letzten 30 Tagen vor der Befragung mindestens einmal Schlaf- oder auch Beruhigungsmittel genommen haben, wobei der Anteil bei Frauen höher liegt als bei Männern (8.5% resp. 4.2%). Bezogen auf die Gesamtpopulation steigt der Anteil mit Einnahme (in den letzten 30 Tagen) mit dem Alter deutlich an: bei Personen unter 20 Jahren betrug der Anteil 2.0%, der Anteil bei Personen ab 75 Jahren lag bei 13.6%. Beitrag von Sucht Schweiz. (04/2017)

    Einnahme von psychoaktiven Medikamenten in der Schweiz: 18.9% der Schweizer Wohnbevölkerung ab 15 Jahren haben zumindest einmal in den letzten 12 Monaten ein Schmerzmittel eingenommen (Männer: 16.7%; Frauen: 21.0%). Die Prävalenz ist seit 2011 (17.3%) kontinuierlich angestiegen, was überwiegend auf Anstiege bei den Männern und in der Deutschschweiz zurückgeführt werden kann. Die Publikation (pdf, 48S.) "Suchtmonitoring Schweiz - Einnahme von psychoaktiven Medikamenten in der Schweiz im Jahr 2014" ist im Rahmen von Suchtmonitoring Schweiz entstanden. (02/2016)
  • Sucht Schweiz
    Fakten zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln

Publikationen

Schlaf- und Beruhigungsmittel in Deutschland: Das Informationspapier (pdf, 7S.) "Schlafstörungen und Schlafmittelabhängigkeit" der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen ist online erhältlich. (03/2017)

Stille Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln: Über 3% der Bevölkerung nehmen täglich oder fast täglich während eines Jahres oder häufig länger Schlaf- oder Beruhigungsmittel ein, oft sind es Benzodiazepine. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, mehr Frauen als Männer. Der regelmässige und lange Gebrauch ist wegen des Abhängigkeitspotenzials und der Nebenwirkungen problematisch. Verschiedene Aspekte rund um psychoaktive Medikamente sind Thema der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift Dépendances. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (06/2015)

Medikamentenabhängigkeit: Die Suchtmedizinische Reihe der deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS möchte die verschiedenen ärztlichen und psychosozialen Berufsgruppen bei der Betreuung dieser Patientengruppen unterstützen. Die aktuelle Publikation zum Thema "Medikamentenabhängigkeit" steht zum Download bereit. (07/2013)

Gemeinsam mehr erreichen! Frauen - Medikamente - Selbsthilfe: Nach einer Einführung zum Thema "Frauen und Medikamente" werden in diesem Handbuch (pdf, 100S.) die Schritte zur Gründung einer Selbsthilfegruppe erläutert. Der Hauptteil bietet konkrete Anregungen für die Durchführung von Gruppentreffen. Anschliessend werden wichtige Informationen rund um Missbrauch und Abhängigkeit von Medikamenten vorgestellt. Dieses Handbuch ist das Ergebnis des Projektes "Frauen – Medikamente – Selbsthilfe", einer Kooperation der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e. V. und weiteren Verbänden.

Medikamente: Sucht- und Heilmittel: Dies das Thema des SuchtMagazin 6/2009. Der Artikel (pdf, 7S.) "Nebenwirkung Medikamentenmissbrauch: Lösungswege aus der Sackgasse?" von Etienne Maffli ist online erhältlich.

Diverses

Operation "Pangea": Pangea ist eine internationale Aktionswoche zur Bekämpfung des Online-Handels mit gefälschten und illegalen Arzneimitteln, um das Bewusstsein über die damit verbundenen Gesundheitsgefahren zu fördern. Diese Woche wird von INTERPOL und der International Medical Products Anti-Counterfeiting Taskforce (IMPACT) von der Weltgesundheitsorganisation koordiniert. Die Operation Pangea findet jährlich im Herbst statt

Aktionswoche «PANGEA» - Anstieg illegaler Arzneimittelimporte gestoppt: Die Anzahl illegal in die Schweiz importierter Arzneimittel aus dem Internet bleibt konstant. Die am häufigsten illegal eingeführten Arzneimittel bleiben die Erektionsförderer. Die Anzahl illegal importierter Schlankheitsmittel hat dagegen stark abgenommen. 103 Länder beteiligten sich dieses Jahr an der international durch Interpol koordinierten Aktionswoche «PANGEA IX» zur Bekämpfung des illegalen Internethandels mit Arzneimitteln. Medienmitteilung von Swissmedic, Medienmitteilung von Interpol (06/2016)

Illegaler Medikamentenhandel - Weniger Schlankheitsmittel, mehr Schlaf- und Beruhigungsmittel: Im Jahr 2015 wurden dem Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic vom Schweizer Zoll 1'134 illegale Arzneimittelimporte gemeldet. Während der Import von Schlankheitsmitteln abgenommen hat, wurden mehr Medikamente, die Betäubungsmittel enthalten, beschlagnahmt. Medienmitteilung von Swissmedic (02/2016)

Deutschland - Projekt PHAR-MON: Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte und vom Institut für Therapieforschung (IFT) in München durchgeführte Projekt PHAR-MON ist ein europaweit einmaliges Monitoring-System, das deutschlandweit den missbräuchlichen und abhängigen Konsum von Arzneimitteln unter Klientinnen und Klienten ambulanter Suchtberatungsstellen erfasst.