Tabakregulierung Allgemein

Argumente für eine Tabakkontrollpolitik: Dieses 'Tobacco Control Playbook' der WHO argumentiert für verschiedene Formen der Tabakkontrollpolitik und liefert wissenschaftliche Fakten für die Evidenz verschiedener Massnahmen. (09/2016)

Fördern Rauchverbote den Rauchausstieg?: Rauchverbote wurden eingeführt, um nichtrauchende Menschen vor dem Passivrauchen zu schützen. Eine Studie aus den USA hat nun aufzeigen können, dass Rauchverbote vermutlich auch den Rauchausstieg fördern. Artikel auf drugcom.de (10/2016)

Tabakwerbung

Schweizer Bevölkerung unterstützt ein generelles Tabakwerbeverbot: Über zwei Drittel der Bevölkerung befürwortet ein generelles Tabakwerbeverbot mit Ausnahme der Verkaufsstellen. Aber selbst ein lückenloses Werbeverbot wird von einer guten Mehrheit unterstützt. Die Bevölkerung folgt damit dem bundesrätlichen Entwurf des Tabakproduktegesetzes und würde gar noch weiter reichende Restriktionen befürworten. Dies das Resultat einer repräsentativen Umfrage. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Medienmitteilung der Lungenliga Schweiz. Am 8. Dezember entscheidet der Nationalrat, ob er das neue Tabakproduktegesetz, welches eine strengere Regelung für Tabakwerbung vorsieht, an den Bundesrat zurückweisen will oder nicht. (12/2016)

WHO fordert höhere Altersfreigaben für «Raucher-Filme»: Um Kinder und Jugendliche besser vor der Verlockung durch Zigaretten zu schützen, fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Heraufsetzung der Altersfreigabe für Filme mit rauchenden Schauspielern. Untersuchungen in den USA hätten ergeben, dass solche Filme 37 Prozent der neuen jungen Raucher dazu bewegten, zur Zigarette zu greifen, erklärt die WHO in ihrem vorgelegten «Smoke-free Movies Report». Artikel auf 20 Minuten. (01/2016)

Tabakwerbung - an jeder Ecke lockt versteckt die Zigarette: Die Schweiz hat das Rahmenübereinkommen der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs zwar unterzeichnet, aber nicht umgesetzt. Das Abkommen sieht unter anderem ein umfassendes Tabakwerbeverbot vor. Ein Beitrag (pdf, 3S.) in der Schweizerischen Ärztezeitung stellt eine Beobachtungsstudie vor, die Einblick in die Strategien des Tabakmarketings gibt und aufzeigt, wie omnipräsent Tabakprodukte in der französischen Schweiz sind im Vergleich zu anderen Ländern. (11/2015)

Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet ein Tabakwerbeverbot: Die Bevölkerung unterstützt den Ausbau gesetzlicher Massnahmen in der Tabakprävention. Dies zeigen die Ergebnisse (pdf, 53S.) des Suchtmonitorings Schweiz, das vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht wird. So befürworteten 2014 53% der Schweizer Bevölkerung ein allgemeines Tabakwerbeverbot, während es 2012 noch 49% waren. Ein Werbeverbot, von dem die Verkaufsstellen ausgenommen sind, fand 2014 mit 64% noch breitere Unterstützung. Medienmitteilung vom Bundesamt für Gesundheit, Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Medienmitteilung des Schweizer Gewerbeverbandes. (08/2015)

Umfassendes Tabakwerbeverbot – ein Gebot der Stunde: Tabakwerbung ist allgegenwärtig: Deutschland ist europaweit – neben Bulgarien – das einzige Land, in dem noch grossflächige Plakatwerbung erlaubt ist. Neben dieser klassischen Werbung sucht die Tabakindustrie den direkten Kontakt zu jungen Menschen, um diese als neue Raucher zu gewinnen. Dies zeigt ein aktueller Report des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). (06/2015)

Tabakwerbung zielt auf Jugendliche: Im neuen Tabakproduktegesetz will der Bundesrat Tabakwerbung zum Beispiel an Verkaufsstellen und Sponsoring an Open-Air-Festivals nach wie vor zulassen. Diese Art von Marketing zielt vor allem auf Kinder und Jugendliche. Das beweist eine Untersuchung aus der Westschweiz. Bei der Präsentation der Ergebnisse in Bern forderten Gesundheits- und Präventionsorganisationen und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) ein umfassendes Verbot von Tabakmarketing. Medienmitteilung der Lungenliga Schweiz und Partnerorganisationen. www.beobachtung-marketing-tabak.ch (03/2015)

Die Sichtbarkeit von Zigarettenwerbung im Ausgang: Zigarettenwerbung ist in Genfer und Waadtländer Ausgehlokalen unübersehbar. Dies geschieht vor allem über die grosse Präsenz von Zigarettenautomaten. Sie dienen nicht nur dem Verkauf, sondern geben dank ihrer Vielzahl und Grösse den einzelnen Marken eine hohe Sichtbarkeit. Im Rahmen des Projekts zur Beobachtung der Tabakprodukte-Marketingstrategien wurden Massnahmen zur Werbung und Absatzförderung in Cafés, Bars und Nachtlokalen sowie der Einsatz von Zigarettenautomaten untersucht. Ein Überblick auf den Seiten Sucht Schweiz. Die Zusammenfassung (pdf, 20S.) der Resultate ist auf Französisch erhältlich. (08/2014)

Wie die Tabakindustrie Junge verführt: Das Projekt zur Beobachtung der Tabakprodukte-Marketingstrategien beleuchtet die Vorgehensweisen der Tabakindustrie. Der dritte Resultate-Teil zeigt die Praktiken auf den Websites der Tabakmarken, in den sozialen Netzwerken und bei der Organisation exklusiver Privatpartys. Sowohl inhaltlich als auch von der Kommunikationsform her steht hinter diesen Marketingmitteln die Absicht, ein junges Publikum zu begeistern, indem sie Zugang zu Privilegien erhalten (Geschenke, Reisen, exklusive Partys) und animiert werden, über die sozialen Netzwerke eine bestimmte Marke zu unterstützen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (08/2014)

Tabaklobby unterläuft Werbeverbot mit Smartphone-Apps: Laut einer Studie bewerben Zigarettenkonzerne ihre Produkte schon bei Minderjährigen. Der Trick: Sie nutzen Apps, die nicht von Europa aus angeboten werden. Da im Ausland produziert, fehle trotz Reklameverbots die rechtliche Handhabe, die Apps vom Markt zu nehmen. Artikel auf SpiegelOnline. (10/2012)

Die Rückkehr des Marlboro-Manns: Nach ihrer Verbannung aus Fernsehen, Kino und von den Plakatwänden vermitteln Werbeklassiker via Youtube ein positives Bild vom Rauchen – mit verheerenden Folgen, wie Wissenschaftler warnen. Artikel auf tagesanzeiger.ch (02/2012)

Bericht über rauchfreie Filme: Der Bericht (pdf, 43S.) "Smoke-free movies: from evidence to action" von der Weltgesundheitsorganisation WHO ist online erhältlich. (10/2011)

Empower Women – Bekämpfung der Tabakwerbung in der Europäischen Region der WHO: In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Zahl der Raucherinnen in vielen Teilen der Europäischen Region der WHO erhöht, was vor allem auf geschickte und erfolgreiche Werbekampagnen der Tabakindustrie zurückzuführen ist. Diese sind teilweise gezielt auf Frauen und Mädchen ausgerichtet, und darauf müssen sich auch diejenigen einstellen, die gegen den Tabakkonsum kämpfen. In dieser Monografie (pdf, 54S.) des WHO Regionalbüro für Europa werden exemplarisch Massnahmen aus Ländern der Europäischen Region vorgestellt, die möglich bzw. wünschenswert sind. (12/2010)

Warnhinweise

Pictorial health warnings
Auf dieser Seite sind u.a. die aktuellen Bilder mit den Warnhinweisen einsehbar
Seite der Europäischen Kommission

Rauchen: Sind Schockfotos eine Zumutung?: Schwarze Zehen auf dem Küchentisch, eine Blut hustende Frau im Rinnstein: Schockfotos auf Zigarettenpackungen machen Rauchern und Nichtrauchern das Zusammenleben schwer. Ein Kommentar in der Süddeutschen Zeitung. (09/2016)

Einheitspackungen setzen sich mehr und mehr durch:In Irland und Grossbritannien werden im Mai 2016 die gesetzlichen Regelungen über Einheitspackungen in Kraft treten, gleichzeitig mit der Umsetzung der neuen EU-Richtlinie über Tabakerzeugnisse. Zudem haben Finnland, Frankreich, Norwegen und Schweden sowie Neuseeland, Singapur, Südafrika und die Türkei die Einführung von Standardpackungen in die Wege geleitet. In Australien dürfen Tabakprodukte seit Dezember 2012 als weltweit erstem Land nur noch in Einheitspackungen in den Handel gelangen. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. (06/2015)

Warnbilder für Tabakerzeugnisse: Mit einer neuen Übersicht der Evidenz dokumentiert das WHO-Regionalbüro für Europa die Auswirkung grosser bildlicher Warnhinweise auf Tabakerzeugnissen auf das Wissen und Verhalten der Bevölkerung. Studien belegen, dass Warnbilder mehr Leute dazu motivieren, das Rauchen aufzugeben bzw. gar nicht erst anzufangen. Die Kombination schriftlicher und bildlicher Warnhinweise ist auf Tabakerzeugnissen wirksamer als reiner Text. Entgegen anders lautender Behauptungen der Tabakindustrie können diese rasch, kostengünstig und ohne Zunahme des Tabakschmuggels eingeführt werden. Medienmitteilung des Regionalbüros. (05/2015)

Neutrale Tabakverpackungen veranlassen zum Rauchverzicht: Es gibt Belege dafür, dass neutrale Tabakverpackungen mehr Menschen zum Rauchverzicht und weniger zum Raucheinstieg veranlassen. Die Verbraucher empfinden neutrale Verpackungen als hässlich; sie machen Tabakprodukte und somit das Rauchen weniger attraktiv, vor allem für Jugendliche und Frauen. Medienmitteilung der WHO. (2015)

Junge Raucher interessieren Schockbilder wenig: Teerschwarze Lungen, verfaulte Zähne und abgestorbene Zehen: Seit einigen Jahren sind Zigarettenpackungen in vielen europäischen Ländern mit Schockbildern versehen. Sie sollen vor allem Kinder und Jugendliche vom Rauchen abschrecken. Glaubt man Forschern der britischen Universität Stirling, ist der Plan nicht aufgegangen. Auf Jugendliche, die regelmässig rauchen, haben die Fotos offenbar kaum eine Wirkung. Artikel auf Zeit.de (09/2013)

Halten Schockbilder auf Zigarettenpackungen vom Rauchen ab?: Rauchen ist cool - so die sinngemässe Aussage einer aktuellen Kampagne, die auf junge Leute abzielt. Eine Katastrophe für Otmar Wiestler. Im Interview erklärt der Heidelberger Krebsforscher, ob Schockbilder vom Rauchen abhalten und woran ein Werbeverbot in Deutschland scheitert. Artikel auf Spiegel Online. (07/2013)

Wirksamkeit von bildlichen Warnhinweisen auf Zigarettenverpackungen: Grosse bildliche Warnhinweise sind ein wirksames Mittel der Tabakprävention, weil sie (1) junge Menschen davon abhalten, mit dem Rauchen anzufangen, (2) Raucher zum Rauchstopp motivieren und (3) bei Ex-Rauchern Rückfälle vorbeugen. Damit dienen bildliche Warnhinweise der Verminderung des Tabakkonsums und tragen langfristig zu einem Rückgang tabakrauchbedingter Morbidität und Mortalität und so zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit bei. Factsheet (pdf, 4S.) des Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ. (02/2013)

Wirkung von Warnhinweise auf Tabakpackungen: Dass das Rauchen von Tabak gesundheitsschädlich ist, dürfte den meisten Menschen hinlänglich bekannt sein. Was sollen Warnhinweise auf Zigarettenpackungen da noch bewirken, mögen sich der eine oder die andere fragen. In einer Längsschnittstudie wurden nun Belege dafür erbracht, dass Warnhinweise tatsächlich wirken - und zwar bei ehemaligen Raucherinnen und Rauchern. Artikel auf drugcom.de (07/2012)

Tabakmonitoring Schweiz: Im Rahmen dieses Monitorings ist ein neuer Ergebnisbericht (pdf, 27S.) zum Thema "Warnhinweise und Einstellung zu Preiserhöhungen" erschienen. (10/2011)

Untersuchung der Warnhinweise auf Tabakprodukten: Im Rahmen der Evaluation „Relevanz und Nutzung der Informationsprodukte des Geschäftsfeldes Lebensmittelsicherheit" des BAG wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Bevölkerungsbefragung auch einzelne Fragen zur Akzeptanz von Warnhinweisen auf Verpackungen von Tabakprodukten gestellt. Die Resultate dieses Teils der Befragung werden in der vorliegenden Publikation (pdf, 10S.) dargestellt. (08/2011)

Warnhinweise auf Tabakprodukten: Auf der Webiste der Europäischen Kommission ist die Publikation (pdf, 157S.) "A review of the science base to support the development of health warnings for tobacco packages" online erhältlich. (06/2010)

Kombinierte Warnhinweise aus Bild und Text auf Tabakprodukten: Für 2009 hat die Weltgesundheitsorganisation das Thema "Tobacco Health Warnings" gewählt und damit einen Schwerpunkt auf die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen des Tabakrauchs gelegt. Schriftliche und bildliche Warnhinweise sollen zur weiteren Aufklärung über die Gefahren des Tabakrauchens auf den Tabakverpackungen eingesetzt werden. Das diese Kombination wirksamer ist als ein Text allein, ist ein Ergebnis von Studien, die im neuen Report (pdf, 48S.) des Krebsforschungszentrums (dkfz) "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Kombinierte Warnhinweise aus Bild und Text auf Tabakprodukten" vorgestellt werden (06/2009)

Wahrnehmung der schriftlichen Warnhinweise auf Zigarettenpackungen in den Jahren 2006/07: Seit dem 1. Mai 2006 stehen auf Zigarettenpackungen und seit dem 1. Mai 2007 auch auf allen übrigen Tabakprodukten in der Schweiz grössere Hinweise zu den gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums sowie Informationen zu Unterstützungsangeboten bezüglich eines Rauchstopps. Seit dem 1. Januar 2008 ist zusätzlich die Verordnung zu den kombinierten Warnhinweisen in Kraft getreten. Der vorliegende Bericht (pdf, 14S.) auf den Seiten des BAG gibt Auskunft über die Beachtung und Thematisierung der schriftlichen Warnhinweise auf Zigarettenpackungen bei 14- bis 65-jährigen Raucherinnen und Raucher. (03/2009)

Tabakindustrie

Websites:

    • TobaccoTactics.org - Tabakkontrolle
      Diese Webseite der englischen Universität Bath liefert Hintergrundinformationen über die Tabakindustrie und deren Versuche, Debatten über die Tabakkontrolle zu manipulieren
      www.tobaccotactics.org
    • British Columbia's Tobacco Industry documents
      www.health.gov.bc.ca/guildford/index.html
    • Tobacco Control Archives (GALEN II) - Universität Kalifornien, San Francisco
      Linksammlung zu Dokumenten über die Tabakindustrie und ihre Kampagnen
      www.library.ucsf.edu/tobacco

Publikationen:

  • Tabakindustrie will sich mit der Zigarette ohne Feuer retten: In westlichen Ländern sinken die Verkaufszahlen von Zigaretten. Die Industrie sucht nach neuen Produkten, die dem Rauchen nahekommen, aber weniger schädlich sein sollen. Eines davon ist die Iqos, die den Tabak nicht verbrennt, sondern nur erhitzt. Die Lungenliga ist skeptisch. Artikel der Berner Zeitung. (04/2017)
  • Argumentarium gegen die Mythen der Tabakindustrie: Das Playbook ist ein leicht zugängliches Online-Tool, das vielen der von der Tabakindustrie verbreiteten Mythen entgegenwirken soll, die oft als Fakten dargestellt werden. Es soll für die Politik und die Allgemeinheit die Fakten über den Tabakkonsum zusammenstellen. Medienmitteilung der WHO, https://tobaccoplaybook.net (01/2017)
  • Für BAT-Schweiz-Chefin ist Rauchen keine Frage der Moral: Die Schweiz-Chefin von British American Tobacco wehrt sich gegen den Vorwurf, Jugendliche zum Rauchen zu verführen. Und Beverley Spencer erklärt, warum sie nun auf E-Zigaretten setzt. Ein Einblick in "Argumente" der Tabak-Industrie in der Handelszeitung. (09/2016)

  • Uni Zürich: Tabakmulti «überprüft» Studie:Philip Morris bezahlt eine Studie über Zigarettenpackungen an der Universität Zürich; diese sichert dem Tabakkonzern vertraglich Mitsprache zu. Das gefährde die Forschungsfreiheit, sagen Kritiker. Artikel im Schweizerischen Beobachter 26/2014.
  • Wie die Schweiz den Niedergang der Tabakindustrie aufschiebt:Angesichts rückläufiger Verkaufszahlen bei herkömmlichen Zigaretten stürzt sich die Tabakindustrie in den Kampf um die so genannten Produkte mit "verminderten Risiken". Stark in der Schweiz verankert, profitiert die Branche von einem grossen Rückhalt in der Politik. Gemäss Experten genügt das aber nicht, um deren Niedergang aufzuhalten. Artikel auf swissinfo (09/2014)
  • Geheime Liste von Philip Morris: Die Schnüffler von der Tabaklobby: Mit ungewöhnlichen Methoden kämpft Philip Morris gegen eine neue Tabakrichtlinie der EU: Lobbyisten des US-Konzerns hielten in einem geheimen Verzeichnis fest, welche Europaabgeordneten besonders "empfänglich" seien - und bei wem noch eine "dringende Intervention" erforderlich werde. Artikel auf Spiegel Online. (09/2013)
  • Die Tabak-Insider: Enthüllung als Wissenschaft: Ein internationales Forscherteam zeigt, dass es Tabakfirmen mitunter nicht so genau mit ihren eigenen Studien nehmen. Dort wird geschummelt und getrickst. Artikel auf Ärzte Zeitung online. Die zitierte Studie (Englisch) steht ebenfalls zum Download bereit. (01/2012)
  • Illegaler Zigarettenhandel:Illegaler Handel fördert den Tabakkonsum und verursacht allein in Deutschland einen jährlichen Steuerschaden in Milliardenhöhe. Die Veröffentlichung (pdf, 56S.) des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) mit dem Titel "Illegaler Zigarettenhandel und seine Bekämpfung zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung" gibt einen Überblick über das weltweite Ausmass des Zigartettenschmuggels in verschiedenen Ländern und macht deutlich, dass eine wirksame Bekämpfung machbar ist. (02/2010)

Diverses

Was Rauchen die Weltwirtschaft kostet: Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Wirtschaft. Eine Billion Franken kostet der Tabakkonsum die Weltwirtschaft pro Jahr, wie aus einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Nationalen Krebsinstitut der USA hervorgeht. Medienmitteilung der WHO, Artikel der NZZ, Artikel der FAZ, Artikel der Luzerner Zeitung. (01/2017)

Warum Rauchen den Planeten gefährdet: Alle Tabakfelder der Welt nebeneinander gereiht bilden eine Fläche grösser als die Schweiz. Eine Fläche, auf der die Böden auslaugen, sich mit Chemikalien vollsaugen - und nach und nach erodieren. Um eine Tonne Rohtabak zu erzeugen, werden knapp 3000 Kubikmeter Wasser benötigt. Das ist mehr als doppelt so viel wie beim Mais. Nicht weniger gierig ist das Nachtschattengewächs bei den Nährstoffen. Artikel der Sueddeutschen Zeitung. (01/2017)

Rauchverbot und Umsätze in der Gastronomie: Diese Untersuchung der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich findet keine Evidenz, dass die Schweizer Rauchverbote der Jahre 2007 bis 2010 einen statistisch signifikanten Einfluss auf die aggregierten Umsätze der Schweizer Gastronomie hatten. Hingegen liefern die Resultate Hinweise, dass Diskotheken unter dem Rauchverbot leiden könnten. Artikel auf derbund.ch. (09/2012)