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Publikationen & Artikel

  • Herzschäden durch Kokainkonsum: Kokain macht zwar müde Männer und Frauen munter, doch das Aufputschen fordert seinen Tribut. Der plötzliche Herztod ist ein bekanntes Risiko beim Koksen. Einer aktuellen italienischen Studie zufolge, scheinen sich die Schäden am Herzen unbemerkt zu entwickeln. Denn in einer Stichprobe von Kokainkonsumierenden, die bislang keine Herzprobleme hatten, liessen sich bei 83 Prozent bereits Herzschädigungen nachweisen. Artikel auf drugcom.de (08/2011)
  • Kokainkonsums an der Street Parade: In Zürich fand am 13. August 2011 die Street Parade statt. In den Medien wurde von einer erschreckenden Zunahme des Kokainkonsums an der Street Parade berichtet. Tatsache ist aber, dass die Messungen in den Abwässern von Zürich zeigten, dass weniger Benzoylecgonin (Abbaustoff des Kokains) im Abwasser der Stadt zu finden war als dies im letzten Jahr der Fall war. Zu diesem Schluss kommt Hans Cousto im Drogerie-Blog der deutschen Tageszeitung taz. (08/2011)

  • 4000 BernerInnen ziehen sich täglich eine Linie Kokain rein: Die Universität Bern hat erstmals in einem Pilotprojekt im Sommer 2009 systematisch den Kokaingehalt im Abwasser von fünf Schweizer Städten untersucht. Erste Hochrechnungen zeigen, dass knapp drei Prozent der 140 000 BernerInnen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren täglich eine Linie Kokain konsumieren. Bisher wurde die Durchschnittszahl der KonsumentInnen aufgrund von Umfragen auf rund ein Prozent geschätzt. Artikel in der SonntagsZeitung (abgelegt auf den Seiten von ARUD). (05/2010)

  • Kokain verursacht plötzlichen Herztod: Ein spanisches Forschungsteam ist den Ursachen plötzlicher Todesfälle auf den Grund gegangen, die zwischen 2003 und 2006 in der Stadt und der Provinz Sevilla registriert wurden. Sie kommen dabei zu dem Schluss, dass Kokainkonsum in 3,1 Prozent aller Fälle von „sudden death“ die Ursache war. Dabei spiele die Menge an konsumiertem Kokain kaum eine Rolle. Auch kleine Mengen Kokain könnten demnach einen plötzlichen Herztod verursachen. Artikel auf drugcom.de (mit Links zu den Studien). (01/2010)

  • laut&leise - Kokain: Dies das Thema der neuen Nummer von laut & leise (Nr.1/2009), dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Das Magazin ist online erhältlich (pdf, 16S., 860Kb). (03/2009)

  • Kokainkonsum in der Schweiz: Kokain, der Muntermacher der Schickeria, hat auch in der Schweiz breitere und jüngere Schichten erobert. Grund: Preiszerfall und ein hochwertiger, zum Zeitgeist passender Ruf. Kokain gilt als leistungsfördernd und dynamisch. Artikel auf swissinfo.ch. (08/2008)

  • Erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Amphetamine und Kokain: Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat die Daten von mehr als 8.300 Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 18 und 44 Jahren analysiert, die wegen eines Schlaganfalls in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Dabei stellte sich heraus, dass der Konsum von Amphetaminen und Kokain zu den Hauptursachen für Schlaganfälle in dieser Altersklasse zählt. Pressemitteilung der University of Texas Southwestern, Artikel auf drugcom.de. (04/2007)

  • Kokain -  Die Langzeitwirkung ist verheerend: Ein Artikel im Nachrichtenmagazin Facts beschäftigt sich mich den Langzeitwirkungen von Kokain. "Das Ausmass der Spätfolgen", so Daniel Meili, bis vor kurzem Chefarzt der Arud Zürich, zu Facts "wird erst langsam sichtbar. In den nächsten Jahren werden immer mehr Langzeit­User den Boden unter den Füssen verlieren. "Wenn man jetzt nichts unternimmt", sagt Meili, "kommen gewaltige Gesundheits- und Sozialkosten auf uns zu." Der Artikel im Facts (abgelegt auf den Seiten von ARUD Zürich) ist online erhältlich.

  • Kokainkonsum: In dieser Pressemitteilung von Eve & Rave Berlin werden vor allem aktuelle Gegebenheiten im Zusammenhang mit dem Schnupfen von Kokain (nasale Applikation von Kokain-Hydrochlorid) dargestellt und analysiert. Die Medienmitteilng ist auch in einer pdf-Version (21S., 289Kb) erhältlich. (09/2006)

  • Kokainkonsum und kokainbezogene Störungen - Epidemiologie, Therapie und Prävention: Der vorliegende Bericht (pdf, 223S, 727kb) vom Institut für Therapieforschung in München fasst die Ergebnisse zweier Projekte zusammen: Eine Studie beleuchtet die Forschungslage zu Kokain und kokainbezogenen Störungen wie sie sich in der aktuellen Literatur darstellt, in der andere Studie wurden bereits vorliegende Daten in Hinblick auf Fragestellungen zum Kokainkonsum ausgewertet. Der Bericht ist über die Seiten des Bundesministerium für Gesundheit erhältlich. (06/2005)

Kokainhandel und -märkte

  • Voll mit Kokain: Nigerianische Dealer dominieren den Kokainhandel schweizweit. Sie haben die Dominikaner verdrängt, sind lose organisiert, schwer zu fassen und haben sich eine treue Komplizenschaft organisiert: Schweizer Frauen. Artikel auf tagesanzeiger.ch. (10/2010)

  • Kampf gegen den Kokainhandel afrikanischer Netzwerke in der Schweiz: Seit rund eineinhalb Jahren arbeiten mehrere Kantone, das Grenzwachtkorps sowie die Bundeskriminalpolizei im Kampf gegen den Kokainhandel vertieft zusammen. Ziel der intensiven Arbeit über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus ist es, die Schweiz als Standort für Kokainhändler unattraktiv zu machen. Die Anstrengungen richten sich insbesondere gegen die Netzwerke von Kriminellen afrikanischer Herkunft, die im Schweizer Kokainmarkt eine wichtige Rolle spielen. Medienmitteilung des Bundesamtes für Polizei, Artikel auf SF Tagesschau. (09/2010)

  • Studie zum Kokainmarkt: Eine gemeinsam von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) und Europol durchgeführte Marktanalyse mit dem Titel Cocaine: A European Union perspective in the global context (Englisch) zeigt die immer raffinierteren Techniken auf, mit denen Kokain versteckt und nach Europa geschmuggelt wird. Die Studie erklärt, wie Kokain hergestellt und in die EU gebracht wird. Sie beschreibt die beteiligten Personen, die verwendeten Routen und das Ausmass des Problems in Europa. Sie analysiert auch einige Initiativen zur Angebotsreduktion, die bereits auf europäischer Ebene gestartet wurden. Gemeinsame Medienmitteilung (pdf, 2S., 65Kb, Deutsch). (05/2010)

  • Repression und Verhaltensanpassung in lokalen Heroin- und Kokainmärkten: Eine Untersuchung der Transaktionsbeziehungen und der Kooperation in illegalen Märkten. Befragt wurden dabei Personen in den sichtbaren Drogenszenen von Basel, Bern nd Zürich. Weiter stützt sich der Autor Jachen C. Nett auf Angaben aus Prozessakten des Gerichts für Strafsachen des Kantons Basel-Stadt und auf Sekundärauswertungen amtlicher Statistiken. Weitere Infos zum Buch erhalten Sie beim Neuland Verlag. (2006)

 

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