Broschüren
- Im Fokus "Tabak" -
Das im Fokus zum Thema Tabak ist
online (pdf,
4S., 605Kb) erhältlich oder kann
gratis bei Sucht Schweiz bestellt
werden. (2010)
- Flyer Tabak -
Dieser
Flyer
(pdf, 2S., 327Kb) enthält Informationen über die mit dem Rauchen verbundenen Risiken. Er
ist online erhältlich und kann gratis bei Sucht Schweiz
bestellt werden. Der Flyer richtet sich an 10-18 Jährige.
(2011)
- Ja, ich werde rauchfrei: Mit dieser
Broschüre (pdf,
104S., 1.30MB) wird allen aufhörwilligen Rauchern eine praktische
Anleitung gegeben, wie sie erfolgreich den Weg in die Rauchfreiheit
antreten können. Herausgegeben von der deutschen Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BzGA). Die
Broschüre ist auch in gedruckter Form erhältlich.
Medienmitteilung der BZgA. (08/2004)
- Broschüre "Passivrauch - Schützen Sie Ihre Kinder": Die Krebsliga Schweiz hat eine neue Broschüre (pdf, 9S., 990Kb) heraus gegeben. Diese richtet sich an rauchende Eltern und soll helfen Säuglinge und Kinder vor Passivrauch zu schützen. Der Tabakrauch sei in der Schweiz nach wie vor Luftschadstoff Nummer eins, teilt die Krebsliga in einer Medienmitteilung (pdf, 2S., 140KB) mit. Fast die Hälfte aller Schulkinder, allen voran solche aus tieferen Schichten, sind regelmässig Tabakrauch ausgesetzt. Rauchenden Müttern und Vätern bietet die Krebstliga neben der Broschüre eine Hotline an. Unter der Nummer 0848 000 181 können sie sich über verschiedene Methoden zum Aufhören informieren. (02/2008)
- Vorsicht Wasserpfeife: Informationen für Jugendliche über Risiken und mögliche Folgen des Rauchens von Wasserpfeifen (Shishas). Das Rauchen von Wasserpfeifen ist genauso schädlich wie das Rauchen von Zigaretten. Tabakrauch ist ein Giftgemisch - auch das einer Wasserpfeife. Der Flyer "Vorsicht Wasserpfeife" (pdf, 8S., 500Kb) stellt aktuelle Informationen zum Thema Wasserpfeife dar. Herausgegeben von der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufkärung (BZgA). (12/2007)
- Eltern-Broschüre «Trinken, Rauchen und Kiffen bei Jugendlichen»: Die Broschüre, welche an sämtliche Eltern im Kanton Appenzell Ausserrhoden verschickt wurde, nimmt Stellung, was Eltern, Lehrpersonen und Berufsbildner/innen tun können, wenn sie feststellen, dass ein Jugendlicher oder eine Jugendliche Probleme mit Alkohol, Tabak oder Cannabis hat. Die Broschüre (pdf, 9S., 2Mb) ist online auf den Seiten der Beratungsstelle für Suchtfragen des Kantons Appenzell Ausserrhoden erhältlich. (11/2010)
Publikationen
- Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum: Mit der Schweizerischen Umfrage zum Tabakkonsum werden Fragen rund um
den Tabakkonsum bei der 14- bis 65-jährigen Wohnbevölkerung der
Schweiz repräsentativ und kontinuierlich erfasst. http://www.tabakmonitoring.ch
- 2. Nationale Tabakpräventionskonferenz: Die internationale Rahmenkonvention
über die Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation hat weltweit zu
einer Reihe neuer Vorschläge geführt. Wo steht die Schweiz in diesem
globalen Prozess? Über diese Frage debattierten mehr als 200 Fachleute
aus der ganzen Schweiz am 10. und 11. November 2011 in Bern an der 2.
Nationalen Tabakpräventionskonferenz. Der Konferenzbericht (pdf, 11S., 900Kb) steht nun zum Download bereit. (04/2012)
- Herzinfarkt-Studie: Rauchverbote retten Tausende Leben: Wo Zigaretten verschwinden, sinkt die Zahl der Herzinfarkte - das zeigt die Analyse von 3,7 Millionen deutschen Krankenhaus-Akten. Die bisher weltweit grösste Studie dieser Art kommt damit zu einem eindeutigen Ergebnis: Rauchverbote retten allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Leben. Artikel auf SpiegelOnline. (03/2012)
- Die Zigarette passt nicht mehr zum jungen Lebensstil: Die Zahl jugendlicher Raucher ist stark zurückgegangen. "Die Zigarette passt nicht mehr zum jungen Lebensstil", sagt der Bildungsforscher Klaus Hurrelmann - und warnt vor der Ersatzdroge Internet. Artikel auf Spiegel Online. (02/2012)
- Schadensminderung von Tabakkonsum: Der Artikel "The Scientific Foundation for Tobacco Harm Reduction, 2006-2011" ist online auf der Website des Harm Reduction Journal auf Englisch erhältlich.
(08/2011)
- Tabakkonsum der Schweizer Bevölkerung: Wie schon in den Jahren 2008 und 2009 gaben auch 2010 27 Prozent der Schweizer Bevölkerung an, Zigaretten oder andere Tabakprodukte zu konsumieren. Dies geht aus der Schweizerischen Umfrage zum Tabakkonsum 2010 hervor, welche im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) durchgeführt wurde. Am häufigsten zu Zigaretten oder anderen Raucherwaren griffen die 20- bis 24-Jährigen. In dieser Altersgruppe rauchten 36 Prozent aller Frauen und 42 Prozent aller Männer. In der jüngsten Altersgruppe (14- bis 20-Jährige) stieg die Zahl der Rauchenden auf insgesamt 24 Prozent (2009: 22 Prozent). Der Forschungsbericht (pdf, 78S., 1.5Mb) und Kurzbericht (pdf, 10S., 650Kb) sind online erhältlich, www.tabakmonitoring.ch, Artikel auf tagesanzeiger.ch. (06/2011)
- Wie weit ist die Schweiz mit der Tabakprävention?: Als Thema des Welttags ohne Tabak 2011 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die internationale Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle bestimmt. Die Schweiz hat die Konvention 2004 unterzeichnet, bisher aber nicht ratifiziert. Hindernis für eine Ratifizierung ist vor allem das fehlende Verbot von Werbung, Promotion und Sponsoring für Tabakprodukte. Artikel (pdf, 2S., 62Kb) in der Schweizerischen Ärztezeitung. (05/2011)
- Nationale Tagung 2010 «Frauen und Tabak»: Die Tagung fragte nach dem Genderansatz in der Tabakprävention. Unterscheiden sich Frauen und Männer beim Tabakkonsum? Sollen Frauen beim Rauchstopp anders unterstützt werden als Männer? Die von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at) mit der Lungenliga beider Basel veranstaltete Tagung fand im November 2010 statt. Diese Sonderausgabe (pdf, 7S., 715Kb) des at-Bulletins fasst die Referate vom Vormittag und die Parallelveranstaltungen am Nachmittag thematisch zusammen. (04/2011)
- Hirnscan verrät Erfolg von Rauchentwöhnung: Warum schaffen es manche RaucherInnen, der Zigarette abzuschwören - andere aber nicht? Daran könnten Vorgänge in unserem Gehirn mitschuldig sein. Entscheidend sind offenbar Areale, in denen wir über uns selbst nachdenken. Artikel auf Spiegel Online. (02/2011)
- Deutschland - Rauchen bei Jugendlichen auf historischem Tiefstand: Immer weniger Jugendliche in Deutschland rauchen. Die aktuellen Ergebnisse einer repräsentativen Studie (pdf, 33S., 206Kb) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass nur noch 13 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zur Zigarette greifen. Damit hat sich ihr Anteil von 28 Prozent im Jahr 2001 bis heute mehr als halbiert. Der Rückgang des Rauchens ist sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Jugendlichen zu beobachten. Auch der Anteil junger Erwachsener zwischen 18 und 25 Jahren, die rauchen, ist mit 38 Prozent gegenwärtig deutlich geringer als noch vor zwei Jahren (43 Prozent). Medienmitteilung der BZgA.
- "Gemeindeorientierte Tabakprävention" – Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen: Die 6 Trägerorganisationen Berner Gesundheit, CIPRET-Freiburg, CIPRET-Vaud, Züri Rauchfrei, Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz und RADIX haben das Pilotprojekt "Gemeindeorientierte Tabakprävention" Ende Juni 2010 erfolgreich abgeschlossen. Eine Road Map Tabak bündelt die gesammelten Erfahrungen und bietet Gemeindebehörden und Fachpersonen Grundlagen für die Ausgestaltung einer wirkungsvollen und nachhaltigen Tabakprävention. (12/2010)
- Erhöhtes Selbstmordrisiko bei Tabak- und riskantem Alkoholkonsum: „Raucher sterben früher“ lautet einer der Warnhinweise, die in Deutschland auf jeder Zigarettenschachtel aufgedruckt werden müssen. Folgt man den Ergebnissen einer kürzlich veröffentlichten Längsschnittstudie der Universität Frankfurt könnte ein weiterer Hinweis lauten: „Raucher bringen sich häufiger um, vor allem wenn sie zusätzlich viel Alkohol trinken“. Artikel auf drugcom.de. Der Artikel (pdf, 6S., 180Kb) zur Studie ist in der Fachzeitschrift Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology erschienen. (12/2010)
- Nichtraucherschutz wirkt - eine Bestandsaufnahme der internationalen und der deutschen Erfahrungen: Rauchverbote sind eine Chance, keine Einschränkung – so sehen das auch viele RaucherInnen, wie der neue Report (pdf, 78S., 2.4Mb) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) „Nichtraucherschutz wirkt – eine Bestandsaufnahme der internationalen und der deutschen Erfahrungen“ zeigt. Die in den letzten Jahren in Deutschland eingeführten Nichtraucherschutzgesetze haben die Luftqualität in öffentlichen Einrichtungen und vor allem in der Gastronomie deutlich verbessert. Daher finden die Gesetze in der Bevölkerung eine breite Zustimmung. Medienmitteilung (pdf, 2S., 34Kb) vom DKFZ. (07/2010)
- 27% der Schweizer Bevölkerung raucht: Die Publikation (pdf, 10S., 680Kb) zur Schweizerischen Umfrage zum Tabakkonsum zeigt, dass der Anteil der RaucherInnen in der Schweizer Wohnbevölkerung zwischen 2001 und 2009 insgesamt von 33% auf 27% gesunken ist. Der Anteil der Rauchenden ist in den Jahren 2008 und 2009 stabil geblieben. Ein genereller Rückgang ist bei allen Altersgruppen feststellbar. Der Rückgang, der seit 2001 in der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen beobachtet wird, hat sich 2009 fortgesetzt (22% gegenüber 23% im Jahr 2008). Der Raucheranteil bei den 20- bis 24-Jährigen ist hingegen im Jahr 2009 leicht angestiegen (39%, gegenüber 38% im Jahr 2008). Artikel (pdf, 11S., 380Kb) im aktuellen BAG-Bulletin (23/2010, S. 592-3), Artikel auf tagesanzeiger.ch. (06/2010)
- Eurobarometer zu Tabak: Der Eurobarometer Special 332 hat das Thema "Tabak". Die Publikation (pdf, 219S., 13Mb) ist online erhältlich. Eine deutschsprachige Zusammenfassung (pdf, 23S., 1.8Mb) und diverse Country-Factsheets (ZIP-File) sind ebenfalls online auf den Seiten der Europäischen Kommission zugänglich. (06/2010)
- Rauchen und Mundgesundheit: Die Zähne lockern sich und fallen aus – schuld daran könnten die täglich gerauchten Zigaretten sein, denn die Schadstoffe aus dem Tabakrauch fördern immunologische Vorgänge, die die Zerstörung des Kieferknochens vorantreiben. Daher leiden Raucher wesentlich häufiger unter entzündlichen Veränderungen des Zahnhalteapparats (Parodontalerkrankungen) und haben ein rund doppelt so hohes Risiko für Zahnausfall wie Nichtraucher. Dies zeigt der neue, vom Deutschen Krebsforschungszentrum dkfz gemeinsam mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) herausgegebene Report "Rauchen und Mundgesundheit" (pdf, 92S., 3Mb). Rauchen schädigt aber nicht nur Zahnfleisch und Zähne, sondern kann auch tödlich verlaufenden Mundhöhlenkrebs verursachen. Der neue Report gibt ZahnärztInnen, die in der Raucherberatung aktiv werden wollen, in der Praxis einfach umsetzbare Interventionsstrategien an die Hand. Gemeinsame Medienmitteilung (pdf, 2S., 47Kb). (05/2010)
- Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder: Ziel der Studie "Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder" war die Erprobung einer Elternintervention, die sich gezielt an nichtrauchende und rauchende Eltern von Schülern im Alter von 12-15 Jahren richtet. Unabhängig von ihrem eigenen Tabakkonsum sollten die Eltern zu einer "Anti-Raucher-Erziehung" gegenüber ihren Kindern motiviert werden. Der Endbericht (pdf, 76S., 3.5Mb) ist online auf den Seiten des deutschen Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erhältlich. (02/2010)
- Einfluss des sozialen Status auf Tabakkonsum sportliche Inaktivität und Adipositas: Die Studie zeigt, dass 18-jährige Männer in Deutschland mit niedrigem Sozialstatus im Verhältnis zu Männern mit hohem Sozialstatus eine erhöhte Chance haben zu rauchen , sportlich inaktiv und adipös zu sein. Für Frauen sind beim Tabakkonsum und bei der sportlichen Inaktivität ebenso grosse Statusunterschiede festzustellen wie bei Männern beziehungsweise, bei der Adipositas sind sie noch deutlicher. Artikel im deutschen Ärzteblatt (01/2010).
- Erziehung und Prävention - "Rauchen schadet Ihrer Gesundheit": Mit dem vorliegenden pädagogischen Hilfsmittel sollen den SchülerInnen die Risiken, welche mit dem Tabakkonsum verbunden sind, aufgezeigt werden. Sie erarbeiten einerseits Wissen über die verschiedenen Risiken und Auswirkungen des Tabakkonsums. Andererseits sollen sie sich ganz allgemein mit ihrem Risikoverhalten auseinandersetzen können und Kompetenzen im Umgang mit Risiken erwerben. Dies soll ihnen helfen, in Bezug auf ihre Gesundheit positive Entscheidungen zu treffen. Das Hilfsmittel ist online (pdf, 12S., 490Kb) erhältlich und kann bei Sucht Schweiz bestellt werden. (11/2009)
- Factsheet - Eindämmung des Tabakkonsums in der EU: Die Zahl der RaucherInnen in der Europäischen Union (EU) ist zwar zurückgegangen, aber ein Drittel der EuropäerInnen raucht weiterhin. Sie riskieren ihr Leben und setzen andere den Gefahren des Passivrauchens aus. Die Europäische Kommission arbeitet gemeinsam mit nationalen Behörden sowie auf internationaler Ebene an der Eindämmung des Tabakkonsums, um die Gesundheit der EU-BürgerInnen auf effiziente Art zu verbessern. Weitere Infos (pdf, 4S., 2.4Mb) im aktuellen Factsheet. (10/2009)
- Rauchen verschärft soziale Unterschiede: In sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen führt das Rauchen während der Schwangerschaft zu mehr Fällen von Totgeburt und plötzlichem Kindstod. Zu diesem Schluss komm ein Forschungsteam der Universität Oxford, welches in Schottland über 500'000 Geburten zwischen 1994 und 2003 analysierte. Der Artikel "Contribution of smoking during pregnancy to inequalities in stillbirth and infant death in Scotland 1994-2003: retrospective population based study using hospital maternity records" ist online erhältlich (Englisch). Erschienen im British Medical Journal (BMJ) (Oktober 2009). Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at) zur Studie. (10/2009)
- Standpunkte online: Die Mai-Ausgabe 2009 des Online-Magazins von Sucht Schweiz ist online (pdf, 10S., 178Kb) zugänglich. Aus dem Inhalt:
- Welttag ohne Tabak: Die Chance zum Aufhören
- Der blaue Dunst verzieht sich
- Rauchfrei-Gesetz bleibt umstritten
- Rauchverbote wirken auch bei Jugendlichen
- Nach 30 Jahren ist fast jeder zweite starke Raucher tot: „Rauchen kann tödlich sein“ ist einer der Warnhinweise, die auf Zigarettenpackungen gedruckt werden müssen. Eine Studie an der Universität Oslo hat diese Warnung mit drastischen Ergebnissen aus einer Langzeitstudie untermauert. Demnach sind 45 Prozent von den stark rauchenden Männern 30 Jahre nach der Erstbefragung tot. Artikel auf SpiegelOnline, Artikel auf drugcom.de. (05/2009)
- Tabakmonitoring: Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum: Das Tabakmonitoring wird vom Tabakpräventionsfonds finanziert. Sie erfasst seit 2001 kontinuierlich und repräsentativ den Tabakkonsum der 14- bis 65-jährigen Wohnbevölkerung der Schweiz sowie weitere Aspekte rund um das Thema. Der Bericht (pdf, 10S., 75Kb) zeigt, dass der Anteil Rauchender Personen in der Schweizer Bevölkerung von 33% (2001) auf 27% (2008) gesunken ist. Im Vergleich zum Jahr 2001 hat der Anteil rauchender Personen in allen Altersgruppen abgenommen. Bei den 14- bis 19-Jährigen ist er von 31% im Jahr 2001 auf 23% im Jahr 2008 gesunken. (05/2009)
- Tabakatlas: Sechs Millionen Tote und 500 Milliarden US-Dollars Kosten wird der Tabakkonsum schätzungsweise jedes Jahr weltweit verursachen. Dies geht aus der dritten Ausgabe des Tabakatlas hervor, veröffentlicht von der World Lung Foundation und der US-amerikanischen Krebsgesellschaft an der 14. Weltkonferenz Tabak oder Gesundheit 2009 in Mumbai, Indien. www.tobaccoatlas.org (03/2009)
- "Leichte" Zigaretten besonders schädlich : Zigaretten mit reduziertem Nikotin- und Teergehalt geben vor, weniger schädlich zu sein, um bei Raucherinnen und Rauchern den Eindruck zu erwecken, dass die gesundheitlichen Auswirkungen weniger gravierend seien, als bei „normalen“ Zigarettenmarken. Einer aktuellen US-amerikanischen Studie zufolge wirken sich „leichte“ Zigaretten allerdings besonders schädlich auf embryonale Stammzellen aus. Dies hat Folgen für die Entwicklung des Ungeborenen, wenn Schwangere rauchen oder passiv Zigarettenrauch einatmen. Medienmitteilung der Universität of California, Artikel auf drugcom.de. (12/2008)
- Frauen und Rauchen in Deutschland - Report aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum: Wenn Frauen rauchen wie Männer, dann sterben sie auch wie
Männer. Raucherinnen und Raucher verlieren durchschnittlich zehn
Lebensjahre. Der neue Report (pdf, 72S., 1.8Mb) aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz)
verdeutlicht, dass Frauen empfindlicher auf die Schadstoffbelastungen
durch Rauchen und Passivrauchen reagieren als Männer. Medienmitteilung (pdf, 1S., 34Kb) des dkfz. (10/2008)
- Gesund aufwachsen in rauchfreier Umgebung: Dieser Leitfaden (pdf, 87S., 1,6Mb) für Kinder- und Jugendärzte, Hebammen und Präventionsassistenten von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist online erhältlich. (08/2008)
- Tabakkonsum: Menthol für einen leichten Einstieg: Ein Forschungsteam der Harvard School of Public Health hat in den internen Unterlagen der Tabakindustrie recherchiert und herausgefunden, dass die Zigarettenhersteller den Menthol-Gehalt der Zigaretten gezielt manipulieren, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Zigaretten mit höherem Mentholgehalt würden demnach vor allem von Erwachsenen geraucht, besonders von jenen, die schon lange nikotinabhängig sind. Jüngere Raucherinnen und Raucher bevorzugen hingegen mildere Sorten mit weniger Mentholgehalt. Als Zusatzstoff in Zigaretten kann Menthol den Schmerz lindern, der durch den beissenden Qualm verursacht wird. Medienmitteilung der Harvard School, Abstract auf der Website des American Journal of Public Health (AJPH), Artikel auf drugcom.de. (08/2008)
- Neue Studie rückt Nikotinabhängigkeit in die Nähe von Alkohol- oder Drogenmissbrauch: Nikotinabhängige Raucherinnen und Raucher weisen in der Funktion des Dopamin-Systems im Gehirn ähnliche Defizite auf wie andere Suchtkranke. Das haben WissenschaftlerInnen an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Mainzer Universitätsklinikums herausgefunden. Das Abstract, der im The American Journal of Psychiatry publizierten Studie, ist online erhältlich, Artikel auf rauchfrei-info.de (03/2008).
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