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Tabak und Gesetz

  • Gesetzestexte zu Tabak. Auf den Seiten Vom Bundesamt für Gesundheit (BAG)

  • Bundesgericht macht Raucher krank: Krankenkassen müssen Nikotinsüchtigen die Medikamente für die Entwöhnung zahlen – wenn die Raucher denn krank sind. Das hat das Bundesgericht entschieden. Zum Urteil des Bundesgerichtes, Artikel auf tagesanzeiger.ch. (08/2011)

  • Das nationale Rauchverbot gilt seit dem 1. Mai 2010: Seit dem 1. Mai 2010 ist das Rauchen in der ganzen Schweiz in den meisten Restaurants und Bars, aber auch in geschlossenen öffentlichen Räumen sowie in Arbeitsräumen verboten. Das Bundesgesetz (pdf, 4S., 478Kb), die Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen (pdf, 4S., 480Kb) und Zusätzliche Information für betroffene Kreise (pdf, 4S., 57Kb) sind ebenfalls online erhältlich. Website des BAG zum Gesetz. (03/2010)

Intervention/Behandlung/Entwöhnung

  • Empfehlungen zu Tabakinterventionen: Die drei Verbände: GREA, ticino addiction und Fachverband Sucht haben am 23. April 2012 gemeinsame Empfehlungen (pdf, 3S., 110Kb) zu Tabakinterventionen verabschiedet. Für eine kohärentere Suchtpolitik im Sinne des Suchtwürfels sollen auch Tabakfragen besser integriert werden. (04/2012)

  • Tabakinterventionen in Suchtfachstellen: Der Fachverband Sucht und GREA haben in der vorliegendenen Publikationen (pdf, 47S., 1Mb) mit Unterstützung des Tabakpräventionsfonds untersucht, welche Interventionen die Suchtfachstellen gegen Tabak-Sucht anbieten. Die qualitative Befragung hat pointierte Aussagen zu Prävention und Behandlung hervorgekitzelt und die breite Befragung per Internet hat gezeigt, dass viele interessante Interventionen existieren aber selten angeboten werden. Die Bestandesaufnahme umfasst neben Prävention und Behandlung auch die Überlebenshilfe und geht auch den Fragen des Schutzes vor Passivrauchen nach. (08/2011)

  • Raucherberatung in der ärztlichen und zahnmedizinischen Praxis: Die vorliegende Zusammenfassung gibt Auskunft über die ärztliche Raucherberatung aus Sicht der Rauchenden und ehemals Rauchenden in der 14- bis 65-jährigen Schweizer Bevölkerung. Die Resultate geben die subjektiv erlebten Erfahrungen von PatientInnen mit Raucherberatungen in ärztlichen und zahnmedizinischen Praxen sowie in Apotheken wieder. Die Resultate zeigen, dass 84% der 14- bis 65-jährigen RaucherInnen schon einmal in einer Arztpraxis (68%) und/oder in einer zahnmedizinischen Praxis (31%) übers Rauchen gesprochen haben; wobei in den letzten Jahren in zahnmedizinischen Praxen das Rauchen zunehmend thematisiert wurde. Die Publikation (pdf, 62S., 850Kb) ist im Rahmen des Schweizerischon Tabakmonitorings entstanden. Eine Zusammenfassung (pdf, 9S., 100Kb) ist ebenfalls erhältlich.

  • Hirnscan verrät Erfolg von Rauchentwöhnung: Warum schaffen es manche RaucherInnen, der Zigarette abzuschwören - andere aber nicht? Daran könnten Vorgänge in unserem Gehirn mitschuldig sein. Entscheidend sind offenbar Areale, in denen wir über uns selbst nachdenken. Artikel auf Spiegel Online. (02/2011)

  • Kompetenzprofil Tabakentwöhnung: Die Expertengruppe Weiterbildung Sucht (EWS) hat im Auftrag des Tabakpräventionsfonds eine Vertiefungsstudie bezüglich Weiterbildungen im Tabakentwöhnungsbereich erarbeiten lassen. Basierend auf den Ergebnissen dieser Erhebung wurde ein Kompetenzprofil (pdf, 16S., 270Kb) für die Arbeit im Bereich Tabakentwöhnung verfasst. (11/2010)

Gastronomie

  • eat-smokefree.ch - Onlineführer für Gastrobetriebe mit klarer Rauchregelung
    Auf dieser Site finden sie Restaurants, Cafés und Bars, in denen sie ohne Rauchbelästigung essen und trinken können
  • www.smokefreeworld.com/ - Ein Weltweiter Guide
    Hier finden sie "rauchfreie" Adressen für Restaurants, Entertainment und Reisen. Auch die Schweiz ist mit einigen Adressen vertreten.

  • www.smokefreeplaces.net
    Ein internationaler SmokeFree Dining Guide

  • Tabakrauchbelastung in Lokalen des Gastgewerbes: Diese Untersuchung (pdf, 11S., 148Kb) geht der Frage nach, wie hoch die Partikelbelastung durch Tabakrauch in Betrieben des Gastgewerbes ist und wie sie durch Schutzmassnahmen verringert werden kann. Publikation (pdf, 11S., 148Kb) des Staatssekretariat für Wirtschaft SECO. (09/2007)

Jugendliche und Tabak

  • Der Tabakkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener: Aktuelle Ergebnisse aus dem Tabakmonitoring Schweiz.

  • Alkohol- & Tabakverkauf an Jugendliche - Unterstützung für Verkaufs- und Servicepersonal: Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich unterstützen das Verkaufs- und Servicepersonal mit Informationen und Tipps zum Umgang mit kaufwilligen Jugendlichen. Im Auftrag der Gesundheitsdirektion haben die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich daher ein Faltblatt (pdf, 2S., 420Kb) für Service und Verkauf entwickelt, auf welchem alltagstaugliche Verhaltenstipps und die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen für Läden und Gastrobetriebe aufgeführt sind. Medienmitteilung der Fachstellen. (01/2011)

  • Basel-Stadt - Testkäufe Tabak und Alkohol: Zwischen November 2009 und Oktober 2010 wurden in Basel-Stadt 214 Testkäufe durchgeführt. Geprüft wurde die illegitime Abgabe von Tabakwaren oder alkoholischen Getränken an Jugendliche. Von 113 Tabaktestkäufen haben 22 Betriebe Zigaretten an Jugendliche verkauft. Bei 101 versuchten Käufen wurden den Jugendlichen Testkäufern 35 Mal Alkohol abgegeben. Medienmitteilung (pdf, 2S., 20Kb) des Gesundheitsdepartements.

  • Jugendliche erhalten problemlos Zigaretten: Jugendliche können problemlos Zigaretten kaufen. Dies zeigen Testkäufe, welche Sucht Schweiz gemeinsam mit den Fachstellen Tabakprävention der Kantone Waadt und Freiburg durchgeführt hat. In der Waadt dürfen Zigaretten erst an über 18-Jährige verkauft werden, im Kanton Freiburg an über 16-Jährige. Diese Altersgrenzen werden völlig unzureichend beachtet. In mehr als 80% der Fälle erhielten die jugendlichen Testpersonen die Zigaretten. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (06/2010)

Passivrauchen

  • Passivrauchen in der Schweizer Bevölkerung 2010: Die vorliegende Zusammenfassung (pdf, 11S., 63Kb) gibt Auskunft über die Passivrauchexposition der Schweizer Wohnbevölkerung und deren subjektiv empfundene Belästigung an verschiedenen Orten. Weitere Resultate betreffen die Akzeptanz von Raucherregelungen am Arbeitsort, die Akzeptanz eines Rauchverbots in Restaurants, Cafés oder Bars und die Veränderung von Rauchgewohnheiten. Ebenfalls wurde das Wissen bezüglich der Schädlichkeit des Passivrauchens erfragt. Die Resultate zeigen: Erheblicher und kontinuierlicher Rückgang der Passivrauchexposition; Das Verhalten ändert sich auch im privaten Bereich. Im aktuellen BAG-Bulletin (35/2011, pdf, 1.6Mb) ist eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse erhältlich. (08/2011)

  • Basisinformationen zum Passivrauchen: Dieses Factsheet (pdf, 8S., 50Kb) ist auf den Seiten des BA für Gesundheit (BAG) erhältlich. (05/2011)

  • Schutz vor Passivrauchen in Europa: Zum Schutze der Gesundheit haben zahlreiche Länder Gesetze betreffend Rauchverbote in öffentlich zugänglichen Räumen erlassen. Unterschiedliche Regelungen gibt es insbesondere in der Gastronomie. Zahlreiche Länder kennen jedoch den vollständigen Schutz auch des Gastronomiepersonals. Den umfassendsten Schutz in Europa gewähren Irland, die UK und die Türkei. Weitere Infos sind über eine interaktive Landkarte auf den Seiten des BAG erhältlich. (06/2011)

  • Nikotinabhängig durch Passivrauchen: Dass Passivrauchen nicht nur belästigen, sondern auch die Gesundheit belasten kann, ist bereits seit Jahren zweifelsfrei nachgewiesen. Passivrauchen erhöht aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass betroffene Personen selbst eine Nikotinabhängigkeit entwickeln oder ehemalige Raucherinnen und Raucher es deutlich schwerer haben, abstinent zu bleiben. Eine mögliche biochemische Erklärung für diese Beobachtungen liefert eine aktuelle US-amerikanische Studie. Artikel auf drugcom.de (05/2011)

  • Passivrauchen fordert jährlich 600.000 Todesopfer: 1,2 Milliarden Menschen auf der Welt rauchen. Das beeinträchtigt auch die Gesundheit anderer. Wie Experten mehrerer Universitäten und der Weltgesundheitsorganisation WHO berichten, sterben pro Jahr mehr als 600.000 Menschen durch Passivrauchen. 166.000 davon seien Kinder, schreiben die Wissenschaftler jetzt im Fachmagazin The Lancet. Die Studie ist ihren Angaben zufolge die erste, die die Auswirkungen des unfreiwilligen Tabakkonsums umfassend global beleuchtet. Die Forscher nutzten umfangreiche Daten aus 192 Nationen aus dem Jahr 2004. Artikel auf SpiegelOnline. Der Artikel (pdf, 10S., 520Kb, Englisch) aus The Lancet ist online auf den Seiten der WHO erhältlich. (12/2010)

  • Gesundheitskosten des Passivrauchens: Bei der Diskussion um die Einführung von rauchfreien Innenräumen wird nur selten in Betracht gezogen, dass Passivrauchen nicht nur die Gesundheit gefährdet, sondern auch hohe Gesundheitskosten verursacht. Eine Studie (pdf, 137S., 1.2Mb) des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts Basel, des Beratungsunternehmens ecoplan und der Lungenliga Schweiz zeigt auf, dass Passivrauchen in öffentlich zugänglichen Innenräumen und am Arbeitsplatz jährlich 3000 verlorene Lebensjahre, 70 000 zusätzliche Spitaltage und Gesundheitskosten von mindestens 420 Millionen CHF verursacht. Ein Fact Sheet (pdf, 2S., 418Kb) mit den wichtigsten Resultaten der Studie ist ebenfalls online erhältlich. Weitere Infos sind auf den Seiten des BAG erhältlich. (11/2010)

  • Bevölkerung atmet weniger Passivrauch ein: Knapp ein Sechstel der Schweizer Bevölkerung hat im letzten Jahr durchschnittlich eine Stunde pro Tag Passivrauch eingeatmet. Dies geht aus der Zusammenfassung des Passivrauchberichts 2010 (pdf, 12S., 175Kb) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hervor. Der Bericht ist im Rahmen des Tabakmonitoring – Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum entstanden. Artikel auf NZZ Online. (09/2010)

  • Schutz der Familie vor Tabakrauch: Der neue Report (pdf, 92S., 3.6Mb) des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) "Schutz der Familie vor Tabakrauch" macht deutlich, welche gesundheitlichen Schäden Kinder und Jugendliche erleiden können, wenn ihre Eltern zu Hause rauchen. Mehr als 1,7 Millionen Kinder müssen in Deutschland jeden Tag zu Hause Tabakrauch einatmen. Passivrauchende Kinder leiden häufiger an Atemwegserkrankungen, Mittelohrentzündungen und Asthma. Medienmitteilung (pdf, 2S., 45Kb) zum Bericht. (06/2010)

  • Gesundheitsrisiko Passivrauchen: Aktuelle Daten zum Passivrauchen stehen im Mittelpunkt der dritten Ausgabe von GBE kompakt (Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie), welche vom Robert Koch Institut herausgegeben wird (RKI). Die Verbreitung des Passivrauchens in Deutschland wird anhand von Ergebnissen der GEDA-Studie 2009 (Gesundheit in Deutschland aktuell) und des KiGGS-Surveys (Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland) dargestellt. Ausserdem werden die damit verbundenen Gesundheitsrisiken und der Stand des Nichtraucherschutzes in Deutschland erörtert. Die Publikation (pdf, 6S., 1Mb) ist online erhältlich. (06/2010)

  • Passivrauchen in der Schweizer Bevölkerung 2008: Die vorliegende Studie (pdf, 77S., 2.0Mb), entstanden im Rahmen des Tabakmonitoring Schweiz, gibt Auskunft über die Passivrauchexposition der Schweizer Wohnbevölkerung und deren subjektiv empfundene Belästigung an verschiedenen Orten. Die Resultate zeigen, dass Rund ein Fünftel der Bevölkerung (14- bis 65-Jährige) 2008 durchschnittlich eine Stunde täglich Tabakrauch von anderen Personen einatmete. Ausserdem befürworten 66% der 14- bis 65-Jährigen ein generelles Rauchverbot in Restaurants, Cafés und Bars. Zusammenfassung (pdf, 11S., 460Kb) der Studie, Artikel auf Sprechzimmer.ch. (10/2009)

  • Passivrauchen macht Kinder krank: Atemwegserkrankungen, vermehrte Asthmaanfälle, verschlechterte Lungenfunktionen, Reizungen und Tränen der Augen, Mittelohrentzündungen sowie eine verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind die schwerwiegenden Gesundfolgen, wenn Kinder ein verrauchtes Zuhause haben. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz) hat das Ausmass der Gesundheitsgefährdung der Kinder in Deutschland in seiner Faktensammlung (pdf, 2S., 2Mb) "Schutz der Kinder vor Passivrauchen" zusammengefasst. (02/2009)

  • Globale Initiative zum Schutz von Kindern vor Passivrauch : Die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) legt den Schwerpunkt ihrer Kampagne auf die Gefahren des elterlichen Rauchens zu Hause und im Auto. «I love my smoke-free childhood» ist das erste Thema der Weltkrebskampagne, einer auf fünf Jahre angelegten Initiative, die am Weltkrebstag 2007 ins Leben gerufen wurde. Die Kampagne bietet Eltern erste einfache Vorschläge, wie sie gemeinsam mit ihren Kindern Krebs im Erwachsenenalter vorbeugen können. (02/2008)

  • Informationen zum Passivrauchen: Auf der Seite des WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle in Heidelberg ist der Report (pdf, 76S., 2Mb) "Erhöhtes Gesundheitsrisiko für Beschäftigte in der Gastronomie durch Passivrauchen am Arbeitsplatz" (Rote Reihe Tabakprävention und Tabakkontrolle Band 7) online erhältlich. Kurzinfo (pdf, 2S., 54Kb) und eine Medienmitteilung (pdf, 2S., 32Kb) zu diesem Report. (01/2008)

Werbung/Film

  • Die Rückkehr des Marlboro-Manns: Nach ihrer Verbannung aus Fernsehen, Kino und von den Plakatwänden vermitteln Werbeklassiker via Youtube ein positives Bild vom Rauchen – mit verheerenden Folgen, wie Wissenschaftler warnen. Artikel auf tagesanzeiger.ch (02/2012)

  • Bericht über rauchfreie Filme: Der Bericht (pdf, 43S., 1Mb) "Smoke-free movies: from evidence to action" von der Weltgesundheitsorganisation WHO ist online erhältlich. (10/2011)

  • Wirkung des Rauchens in Filmen auf Kinder und Jugendliche: Der vorliegende Artikel (pdf, 11S., 250Kb) "Smoking in movies and adolescent smoking: cross-cultural study in six European countries" ist in der Fachzeitschrift Thorax erschienen. (09/2011)

  • mehr Werbung = mehr Qualm: Pünktlich zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai legt die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) eine neue wissenschaftliche Studie zum Zigarettenkonsum von Kindern und Jugendlichen vor. Einfaches, aber erschreckendes Fazit: Je mehr Tabakwerbung sie schauen, desto häufiger beginnen sie zu rauchen. Medienmitteilung der DAK. (05/2011)

  • Empower Women – Bekämpfung der Tabakwerbung in der Europäischen Region der WHO: In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Zahl der Raucherinnen in vielen Teilen der Europäischen Region der WHO erhöht, was vor allem auf geschickte und erfolgreiche Werbekampagnen der Tabakindustrie zurückzuführen ist. Diese sind teilweise gezielt auf Frauen und Mädchen ausgerichtet, und darauf müssen sich auch diejenigen einstellen, die gegen den Tabakkonsum kämpfen. In dieser Monografie (pdf, 54S., 10Mb) des WHO Regionalbüro für Europa werden exemplarisch Massnahmen aus Ländern der Europäischen Region vorgestellt, die möglich bzw. wünschenswert sind. (12/2010)

  • Die perfiden Werbestrategien der Zigarettenindustrie: Ein treuer Kundenstamm ist das A und O für ein Unternehmen. Für die Zigarettenindustrie sind das die abhängigen RaucherInnen. Da viele von ihnen bereits im Jugendalter mit dem Rauchen beginnen, richten die Tabakkonzerne ihre Marketingstrategien insbesondere an junge Menschen aus. Zu den Werbemassnahmen gehören unter anderem hauseigene Lifestyle-Magazine, in denen offen oder verdeckt Rauchen als cooles Lebensgefühl dargestellt wird. Artikel auf drugcom.de. (08/2010)

  • Werbe- und Verkaufseinschränkungen für Tabakwaren, höhere Zigarettenpreise und Rauchverbote: Im Jahre 2007 befürworteten 71% der 14- bis 65-jährigen Bevölkerung weitgehende Einschränkungen der Tabakwerbung und 67% befürworteten ein generelles Rauchverbot in Restaurants, Cafés und Bars. Dies ergab eine Umfrage (pdf, 10S., 75Kb) bei der Schweizerischen Bevölkerung im Rahmen des Tabakmonitoring Schweiz. Artikel im BAG-Bulletin 35/2008 (pdf, 11S., 263Kb, S. 608-609). (08/2008)

  • Der US-amerikanische Filmverband versagt bei Warnung vor Rauchen: In der Bewertung des US-amerikanischen Filmverbands MPAA bleibt der Anteil der Kinofilme mit Rauchszenen in allen Filmkategorien weiterhin unverändert. Dies folgt aus einer Analyse des Center for Tobacco Control
    Research and Education (UCSF) der Universität Kalifornien. Die zitierte Studie (pdf, 19S., 228Kb, Englisch) und das Abstract sind online erhältlich. (01/2008)

  • Rauchen in Film und Fernsehen - Wirkungen auf Kinder und Jugendliche: Das Rauchen in Film und Fernsehen hat Einfluss auf das Rauchverhalten von Kindern und Jugendlichen. Danach haben Kinder und Jugendliche ein doppelt so hohes Risiko mit dem Rauchen zu beginnen, wenn in von ihnen gesehenen Filmen häufig geraucht wird. Das ist das Ergebnis der Studie (pdf, 44S., 367Kb) 'Rauchen in Film und Fernsehen - Wirkungen auf Kinder und Jugendliche'. Diese Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit erstellt. Medienmitteilung des Ministeriums. (07/2007)

  • Keine Jugendfreigabe für Rauchen in Spielfilmen in den USA: Brad Pitt raucht am häufigsten, Bruce Willis hingegen nie - das ist eines der Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie, in der das Rauchen in Spielfilmen untersucht wurde. Das Forschungsteam beschäftigte sich zudem mit der Frage, wie viele Jugendliche das Rauchen in Filmen vermutlich zu sehen bekommen. Den Ergebnissen zufolge kam es in den Jahren 1998 bis 2002 zu rund 14 Milliarden „Sichtkontakten“ mit rauchenden SchauspielerInnen in der Zielgruppe der 10- bis 14-Jährigen. Der US-Filmverband Motion Picture Association of America (MPAA) zieht offenbar Konsequenzen und will bei der Altersfreigabe von Spielfilmen das Rauchen ebenso berücksichtigen wie Sex und Gewalt. Artikel auf drugcom.de. Die erwähnte Studie wurde in Pediatrics (Vol. 119, May 2007) publiziert. Artikel auf drugcom.de. (05/2007)

  • Rauchen im Film: Im deutschen Film und Fernsehen wird mehr geraucht als in anderen Ländern - das ist das Ergebnis einer neuen Studie (pdf, 50S., 680Kb), die im Auftrag der Drogenbeauftragten der deutschen Bundesregierung erstellt wurde. Dadurch können vor allem mehr Kinder und Jugendliche zum Rauchen animiert werden. Medienmitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, Artikel auf drugcom.de. (12/2006)

  • smoke free movies
    Diese Site zeigt auf, wer an Rauchszenen in Filmen verdient und was man machen kann, damit die  US-Filmindustrie aufhört "Tabakwerbung" zu drehen.
    http://www.smokefreemovies.ucsf.edu/

Tabakindustrie

  • Die Tabak-Insider: Enthüllung als Wissenschaft: Ein internationales Forscherteam zeigt, dass es Tabakfirmen mitunter nicht so genau mit ihren eigenen Studien nehmen. Dort wird geschummelt und getrickst. Artikel auf Ärzte Zeitung online. Die zitierte Studie (Englisch) steht ebenfalls zum Download bereit. (01/2012)

  • Tabakkonzern klagt von der Schweiz gegen Uruguay: Uruguay hat seit März die weltweit strengsten Vorschriften für Zigarettenpackungen. Dagegen klagte Philip Morris von der Schweiz vor einem internationalen Schiedsgericht. Der Tabakkonzern will auf den Packungen weiterhin für Zigaretten werben, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention in einer Medienmitteilung. (10/2010)

  • Kinder und Jugendliche im Fadenkreuz der Tabakindustrie: Das Thema des Welt-Nichtrauchertages vom 31. Mai 2010 in Deutschland lautet: »Die Marketing-Strategien der Tabakindustrie«. Dabei soll der Blick vor allem darauf gerichtet werden, dass das Tabakmarketing insbesondere auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zielt. Denn die Unternehmen wissen: Je früher junge Menschen mit dem Rauchen anfangen, desto schwerer kommen sie davon los. Aus diesem Anlass fasst das vorliegende Factsheet (pdf, 4S., 540Kb) des Arbeitsbündnisses Nichtrauchen (ABNR) den aktuellen Kenntnisstand zu dieser Thematik zusammen. Weitere Infos zum Weltnichtrauchertag in Deutschland sind erhältlich unter: www.who-nichtrauchertag.de. (05/2010)

  • Illegaler Zigarettenhandel: Illegaler Handel fördert den Tabakkonsum und verursacht allein in Deutschland einen jährlichen Steuerschaden in Milliardenhöhe. Die neue Veröffentlichung (pdf, 56S., 3.26Mb) des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) mit dem Titel "Illegaler Zigarettenhandel und seine Bekämpfung zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung" gibt einen Überblick über das weltweite Ausmass des Zigartettenschmuggels in verschiedenen Ländern und macht deutlich, dass eine wirksame Bekämpfung machbar ist. Medienmitteilung (pdf, 2S., 33Kb) des dkfz (02/2010)

  • Tabakunternehmen werben ungehindert im Internet: Tabakkonzerne benutzen die sozialen Netzwerke im Internet zur Werbung für Zigaretten. Ohne gesellschaftliche Kontrolle können die Konzerne so vor allem junge Menschen leicht für das Rauchen gewinnen. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at). (10/2009)

  • Das "Zigarettentuning" der Tabakindustrie: Nachforschungen eines US-amerikanischen Forschungsteams der Harvard School of Public Health (HSPH) belegen, dass die Tabakindustrie Zigaretten gezielt modifiziert, um die Nikotinausbeute beim Rauchen zu erhöhen und die Nikotinabhängigkeit damit zu fördern. In den letzten sieben Jahren wurde die beim Rauchen verfügbare Nikotinmenge pro Zigarette jährlich um 1,6 Prozent gesteigert bzw. um rund 11 Prozent in den Jahren 1998 bis 2005. Medienmitteilung und Forschungsbericht (pdf, 30S., 470Kb) der HSPH (beides auf englisch). Artikel auf drugcom.de. (01/2007)

  • Philip Morris soll Tabakrisiken erforscht und verschwiegen haben: Bereits seit 30 Jahren erforscht der Tabakkonzern Philip Morris an einem Kölner Institut die Folgen des Passivrauchens, behaupten zwei Wissenschaftler. Die brisanten Ergebnisse habe der Konzern jedoch für sich behalten. Ein Unternehmenssprecher wies die Anschuldigungen als "verzerrt" zurück. Artikel (gegen Bezahlung) bei Spiegel Online vom 12.11, Artikel (pdf, 1S., 177KB) der SonntagsZeitung vom 14.11.04 (abgelegt auf www.rauchenschadet.ch). Die beiden Artikel beziehen sich auf einen Artikel, der in der Medizinzeitschrift The Lancet erschienen ist. Dieser Artikel (pdf, 7S., 118KB) vom 11.11.04 ist ebenfalls Online erhältlich.

  • British Columbia's Tobacco Industry documents
    http://www.health.gov.bc.ca/guildford/index.html
     
  • The Council for Tobacco Research
    Interne Dokumente dieser durch die US-amerikanische Tabakindustrie gegründete Organisation
    http://www.ctr-usa.org/ctr/
     
     
  • Lorillard Tobacco Company 
    Dokumentenseite des Tabakkonzerns Lorillard
    http://www.lorillarddocs.com/
     
  • Smoke in the Eye
    Die Rolle der US-amerikanischen Fernsehstationen CBS und ABC in der Auseinandersetzung um die Machenschaften der Tabakindustrie 
    http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/smoke/
     
     
  • Tobacco Control Archives (GALEN II) - Universität Kalifornien, San Francisco
    Linksammlung zu Dokumenten über die Tabakindustrie und ihre Kampagnen
    http://galen.library.ucsf.edu/tobacco/ 
     
  • Tobacco Industry Documents
    Offizielle Regierungsseite zu internen Dokumenten der Tabakindustrie
    http://tobaccodocuments.org

Warnhinweise

  • Infoset-Seite: Tabakpolitik/Warnhinweise

  • Pictorial health warnings
    Seite der Europäischen Kommission

  • Multimedia Datenbank
    Eine Multimedia Datenbank mit Bildern und Antismoking Videos ist auf der Website von Globalink erhältlich.
    http://www.globalink.org

  • Tabakmonitoring Schweiz: Im Rahmen dieses Monitorings ist ein neuer Ergebnisbericht (pdf, 27S.) zum Thema "Warnhinweise und Einstellung zu Preiserhöhungen" erschienen. (10/2011)

  • Untersuchung der Warnhinweise auf Tabakprodukten: Im Rahmen der Evaluation „Relevanz und Nutzung der Informationsprodukte des Geschäftsfeldes Lebensmittelsicherheit" des BAG wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Bevölkerungsbefragung auch einzelne Fragen zur Akzeptanz von Warnhinweisen auf Verpackungen von Tabakprodukten gestellt. Die Resultate dieses Teils der Befragung werden in der vorliegenden Publikation (pdf, 10S., 161Kb) dargestellt. (08/2011)

  • Warnungen auf Zigarettenpackungen: Warnungen auf Zigarettenpackungen sind weltweit Standard, doch Raucher nehmen die uniformen Aufdrucke kaum noch wahr. Das dürfte sich bald ändern, denn der Trend geht zu Warnbildern von erschreckender Deutlichkeit. Artikel auf SpiegelOnline. (06/2011)

  • Warnhinweise auf Tabakprodukten: Auf der Webiste der Europäischen Kommission ist die Publikation (pdf, 157S., 1.2Mb) "A review of the science base to support the development of health warnings for tobacco packages" online erhältlich. (06/2010)

  • Kombinierte Warnhinweise aus Bild und Text auf Tabakprodukten: Für 2009 hat die Weltgesundheitsorganisation das Thema "Tobacco Health Warnings" gewählt und damit einen Schwerpunkt auf die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen des Tabakrauchs gelegt. Schriftliche und bildliche Warnhinweise sollen zur weiteren Aufklärung über die Gefahren des Tabakrauchens auf den Tabakverpackungen eingesetzt werden. Das diese Kombination wirksamer ist als ein Text allein, ist ein Ergebnis von Studien, die im neuen Report (pdf, 48S., 3Mb) des Krebsforschungszentrums (dkfz) "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Kombinierte Warnhinweise aus Bild und Text auf Tabakprodukten" vorgestellt werden. Medienmitteilung (pdf, 1S., 35Kb) des dkfz. (06/2009)

  • Wahrnehmung der schriftlichen Warnhinweise auf Zigarettenpackungen in den Jahren 2006/07: Seit dem 1. Mai 2006 stehen auf Zigarettenpackungen und seit dem 1. Mai 2007 auch auf allen übrigen Tabakprodukten in der Schweiz grössere Hinweise zu den gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums sowie Informationen zu Unterstützungsangeboten bezüglich eines Rauchstopps. Seit dem 1. Januar 2008 ist zusätzlich die Verordnung zu den kombinierten Warnhinweisen in Kraft getreten. Der vorliegende Bericht (pdf, 14S., 207Kb) auf den Seiten des BAG gibt Auskunft über die Beachtung und Thematisierung der schriftlichen Warnhinweise auf Zigarettenpackungen bei 14- bis 65-jährigen Raucherinnen und Raucher. (03/2009)

  • Bildgestützte Warnhinweise auf Zigarettenschachteln: Die vom deutschen Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebene Literaturstudie belegt die Wirksamkeit der Bildwarnhinweise auf Zigarettenschachteln. Die Studie (pdf, 45S., 2,58Mb) analysiert den internationalen wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu Bildwarnhinweisen auf Zigarettenschachteln aufgrund verschiedener Studien aus den Jahren 1990 bis 2007. Die Ergebnisse belegen einen starken Effekt der bildgestützten Warnhinweise in der Wahrnehmung der Warnhinweise und einen mittleren Effekt auf die Einstellung zum Rauchen. Medienmitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit. Eine Übersicht über die Bildwarnhinweise, wie sie in einigen Ländern der EU verwendet werden, ist auf den Seiten der Europäischen Kommission erhältlich. (12/2007)

 

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