Organisationen
- Bundesministerium für Gesundheit -
http://www.bmg.bund.de
Themen-Schwerpunkt: Alkohol
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) -
www.bzga.de/
Kampagnenseite der BZGA
- Drogen- und Suchtrat: Im "Drogen- und Suchtrat" erarbeiten Vertreter aus Bundes- und Landesministerien, Dachverbänden und Ärztekammern unter Leitung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung die strategische Grundlage für die Drogen- und Suchtpolitik der kommenden Jahre.
Nationale Alkoholpolitik
- Deutschland - Nächtliches Alkoholverkaufsverbot in Baden-Württemberg: Seit dem 1. März 2010 dürften an sämtlichen Verkaufsstellen in Baden-Württemberg in der Zeit von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr keine alkoholischen Getränke mehr verkauft werden. Zu den Verkaufsstellen zählten Ladengeschäfte aller Art, Tankstellen, aber auch sonstige Verkaufsstände oder Kioske. Nicht in diese Kategorie fallen Gaststätten. Medienmitteilung des Innenministeriums von Baden-Württemberg. Laut einer Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wollen mehrere Bundesländer die Erfahrungen Baden-Württembergs prüfen und gegebenenfalls Ähnliches einführen. Artikel auf FAZ.NET. (03/2010)
- Tankstellen machen ernst mit Jugendschutz: Spätestens ab Januar 2010 sollen Jugendliche keinen Alkohol mehr an Deutschlands Tankstellen erhalten. Die Verbände der Tankstellen und der Mineralölwirtschaft haben in Gegenwart der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, ein klares Bekenntnis zum Jugendschutz abgelegt. Medienmitteilung auf der Website des Bundesministerium für Gesundheit, Artikel auf SpiegelOnline. (03/2009)
- Deutschland - Testkäufe durch Jugendliche: Das Vorhaben der Familienministerin Ursula von der Leyen, Jugendlichen zu Scheinkäufen von Alkohol, Zigaretten und Gewaltvideos einzusetzen, hat zu heftigen Kritiken geführt und verschwindet vorerst wieder in der Schublade. Vorläufig wird es kein bundesweites Gesetz geben, welches dies den Ordnungsämtern erlauben würde. Artikel im Spiegel, Artikel in der Tageszeitung taz, Kommentar in der taz. Das Vorhaben der Familienministerin wird aber in einem Artikel im Spiegel von Kriminologen und Politkern auch unterstützt. In einer Pressemitteilung von heute unterstützt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, den Einsatz Jugendlicher für Alkohol-Testkäufe. Medienmitteilung des Bundesministerium für Gesundheit. (10/2007)
Publikationen
- Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik: Die Nationale Strategie (pdf, 75S., 400Kb) hat das Bundeskabinett passiert. Die Strategie wurde von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit entwickelt. Sie beschreibt die Grundlagen und Herausforderungen der Drogen- und Suchtpolitik der nächsten Jahre und löst den Aktionsplan Drogen und Sucht von 2003 ab. Hauptziele der Strategie sind die Reduzierung des Konsums legaler und illegaler Suchtmittel sowie die Vermeidung drogen- und suchtbedingter Probleme. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten. (02/2012)
- Deutschland: Drogen- und Suchtbericht 2011: Der Bericht beschreibt Projekte und Massnahmen der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung von 2009 bis Anfang 2011. Zugleich werden zahlreiche Projekte und Aktivitäten aus Ländern, Gemeinden und Verbänden vorgestellt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Präventionsprojekten für Kinder und Jugendliche. (05/2011)
- Deutschland - Moderne Drogen- und Suchtpolitik: Dies der Titel einer aktuellen Broschüre (pdf, 17S., 660Kb), welche von der Drogenbeauftragen der Bundesregierung herausgegeben wurde. Die Broschüre stellt die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung vor und informiert über die Suchtmittel Alkohol, Tabak und illegale Drogen sowie über den Medikamentenmissbrauch, die Online-/Medien- und die Glücksspielsucht. Ein besonderes Kapitel widmet sich dem Thema Frauen und Sucht. (09/2010)
- Deutschland - Newsletter 'Alkoholspiegel': Mit dem Newsletter „Alkoholspiegel“ informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über Konzepte, Strategien, neue Studienergebnisse der BZgA und Entwicklungen der Alkoholprävention. Die 2. Ausgabe (pdf, 4S., 354Kb) ist online erhältlich. (05/2010)
- Deutschland: Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen steigen weiter an: Im Jahr 2007 wurden 23.165 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund einer Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus behandelt. Im Vergleich zu 2006 hat die Zahl um 20 % zugenommen (19.500 Einlieferungen). Seit der Ersterhebung im Jahr 2000 (9.500 Kinder und Jugendliche) steigt die Zahl der Alkoholvergiftungen jährlich an. Medienmitteilung des Bundesministerium für Gesundheit (BMG). (01/2009)
- Bericht über die Auswirkungen des Alkopopsteuergesetzes auf den Alkoholkonsum von Jugendlichen: Während vor der Erhebung der Sondersteuer im August 2004 noch 28 % aller 12- bis 17-Jährigen mindestens einmal im Monat spirituosenhaltige Alkopops konsumiert haben, sind es aktuell nur noch 16 %. Ein Drittel der Jugendlichen, die vorher schon mal Alkopops gekauft haben, kaufen jetzt überhaupt keine mehr. Der Bericht (pdf, 11S., 46,5kb) der Bundesregierung über die Auswirkungen des Alkopopsteuergesetzes auf den Alkoholkonsum von Jugendlichen unter 18 Jahren sowie die Marktentwicklung von Alkopops und vergleichbaren Getränken. Befragung (pdf, 22S., 168kb) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über die Entwicklung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen.
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