Organisationen
- Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung
Website
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) -
www.bzga.de
Seite zu Suchtprävention
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Drogen- und Suchtrat: Im "Drogen- und Suchtrat" erarbeiten Vertreter aus Bundes- und Landesministerien, Dachverbänden und Ärztekammern unter Leitung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung die strategische Grundlage für die Drogen- und Suchtpolitik der kommenden Jahre.
- DBDD - Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
Die DBDD ist der nationale Partner der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) in Lissabon
http://www.dbdd.de/
Nationale Drogenpolitik
- "Die Bundesregierung wird den vom Bundesministerium für Gesundheit in der vergangenen Legislaturperiode erarbeiteten Entwurf eines Präventionsgesetzes nicht weiter verfolgen“ so Daniel Bahr (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion. Und auch Mechthild Dyckmans (FDP), Drogenbeauftragte der Bundesregierung, macht reinen Tisch. Befragt nach den aus der vergangenen Legislaturperiode vorliegenden Entwürfen der Aktionsprogramme zur Alkoholprävention und zur Tabakprävention stellt sie klar: „Wir haben jetzt eine andere Regierung, unter der zwar nicht alles anders, einiges sich aber schon ändern wird, weil ein Unterschied in der Herangehensweise an die Problematik im Vergleich zur letzten Regierung besteht. Die erwähnten Entwürfe sind jetzt nicht mehr relevant.“ (Aus DHS-Newsletter vom März 2010)
- substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger: Die Bundesärztekammer wurde bereits 2001 vom Gesetzgeber beauftragt, in eigenen Richtlinien die wissenschaftlichen Grundlagen für eine substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger festzulegen. Aufgrund des zwischenzeitlich verabschiedeten Gesetzes zur Substitution schwerst Opiatabhängiger mit Diamorphin sowie weitere geänderte Regelungen war eine Novellierung der Richtlinien nötig geworden. Die überarbeiteten Richtlinien (pdf, 18S., 83Kb) stellen nunmehr ausdrücklich fest, dass die Substitution Opiatabhängiger neben der schrittweisen Wiederherstellung der Betäubungsmittelabstinenz auch zur Behandlung einer schweren Begleiterkrankung oder zur Verringerung der Risiken während einer Schwangerschaft und nach der Geburt eingesetzt werden kann. Die Behandlungsziele sind jeweils am Einzelfall und an der gegenwärtigen Situation des Patienten auszurichten. Pressemitteilung der Bundesärztekammer. Der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik Akzept e.V. begrüsst die Fortschritte in den überarbeiteten Richtlinien der Bundesärztekammer. (03/2010)
- Deutschland - Kabinett beschliesst Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften: Das Bundesministerium für Gesundheit hatte bereits im Januar 2009 die in Kräutermischungen wie "Spice" und vergleichbaren Produkten enthaltenen synthetischen Cannabinoide durch eine Eilverordnung dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Diese Regelung läuft nach einem Jahr aus und wird nun durch eine dauerhafte Unterstellung dieser Stoffe unter das Betäubungsmittelgesetz fortgeführt. Drei weitere Stoffe werden wegen ihres Suchtpotentials und der von diesen Stoffen ausgehenden Gesundheitsgefährdung unterstellt. Medienmitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit und Vierundzwanzigste Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften (pdf, 12S., 105Kb). (11/2009)
Der Bundesrat hat dieser Neuregelung im Dezember 2009 zugestimmt. Medienmitteilung vom 18. Dezember 2009
- Modelprojekt zur Heroinvergabe an Schwerstabhängige
Weiter Infos unter Beratung & Therapie/Substitution/Heroin
Deutschland - Kontrollierte Diamorphinabgabe legalisiert: Nach jahrelangem Streit ist der Weg zur staatlichen Abgabe von künstlichem Heroin an Abhängige bundesweit frei. Mit breiter Mehrheit hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz beschlossen, das die rechtlichen Voraussetzungen für die Überführung der diamorphin-gestützten Behandlung in die Regelversorgung schafft. Das Gesetz regelt u.a., dass Diamorphin – unter engen Voraussetzungen – als Betäubungsmittel im Rahmen der Substitutionsbehandlung von Schwerstopiatabhängigen verschreibungsfähig wird. Medienmitteilung des Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Artikel im Hamburger Abendblatt. Im aktuellen Rundbrief der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS) wird auf ein Spiegel-Interview mit dem damaligen Ersten Bürgemeister der Stadt Hamburg, Henning Voscheau, vom 17.07.1989 verwiesen. Er setzte sich bereits vor 20 Jahren für die kontrollierte Heroinabgabe ein. (05/2009)
Der Gesetzestext (pdf, 3S., 50Kb) vom 21. Juli 2009 ist online erhältlich
Publikationen
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Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik: Die Nationale Strategie (pdf, 75S., 400Kb) hat das Bundeskabinett passiert. Die Strategie wurde von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit entwickelt. Sie beschreibt die Grundlagen und Herausforderungen der Drogen- und Suchtpolitik der nächsten Jahre und löst den Aktionsplan Drogen und Sucht von 2003 ab. Hauptziele der Strategie sind die Reduzierung des Konsums legaler und illegaler Suchtmittel sowie die Vermeidung drogen- und suchtbedingter Probleme. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten. (02/2012)
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Jahresberichte der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD): Der Jahresbericht 2011 (pdf, 348S., 3Mb) der DBDD (REITOX Bericht) zuhanden der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online erhältlich. Medienmitteilung (pdf, 3S., 36Kb) zum Bericht. (11/2011)
- Deutschland - Jahrbuch SUCHT 2011: Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) stellt mit dem Jahrbuch Sucht 2011 die aktuellen Daten zu den verschiedenen Suchtstoffen sowie zum Pathologischen Glücksspiel und zu Essstörungen vor: Konsumzahlen, Zahlen zur Behandlung, aber auch Zahlen zur Versorgung Suchtkranker, der Suchthilfe und der Suchtrehabilitation. Im Bericht 2011 werden Spezialthemen wie "Hirndoping und seine Substanzen", "Alkohol und andere Drogen im Strassenverkehr" beleuchtet. Diverse Medienmitteilungen zum Jahrbuch. (05/2011)
- Deutschland: Drogen- und Suchtbericht 2011: Der Bericht beschreibt Projekte und Massnahmen der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung von 2009 bis Anfang 2011. Zugleich werden zahlreiche Projekte und Aktivitäten aus Ländern, Gemeinden und Verbänden vorgestellt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Präventionsprojekten für Kinder und Jugendliche. (05/2011)
- Deutschland - Moderne Drogen- und Suchtpolitik: Dies der Titel einer aktuellen Broschüre (pdf, 17S., 660Kb), welche von der Drogenbeauftragen der Bundesregierung herausgegeben wurde. Die Broschüre stellt die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung vor und informiert über die Suchtmittel Alkohol, Tabak und illegale Drogen sowie über den Medikamentenmissbrauch, die Online-/Medien- und die Glücksspielsucht. Ein besonderes Kapitel widmet sich dem Thema Frauen und Sucht. (09/2010)
- Deutschland:
Aktionsplan Drogen und Sucht (pdf, 83S., 660KB): Herausgegeben vom Bundesministerium für Gesundheit und
Soziale Sicherung (11/2003)
Im Januar 2008 ist die Broschüre "Drogen und Sucht - Ein Plan in Aktion" der Drogenbeauftragten der Bundesregierung neu erschienen. Die Broschüre informiert in knapper übersichtlicher Form über die Sucht- und Drogenpolitik der Bundesregierung und liefert aktuelle Daten und Fakten zum Thema Sucht und Drogen. Die Broschüre (pdf, 28S., 717Kb) steht zum Download zur Verfügung.
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