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EU-Organisationen

  • Die Europäische Union Online - www.europa.eu.int

    Europäische Kommission
    Public Health Seite zu illegale Drogen

    Drogenbekämpfung: Zusammenfassungen der EU-Gesetzgebung
    Anti-Drogen-Bekämpfung: Dokumentationsseite und Drogenbekämpfungspolitik-Seite der EU Kommission
     
  • Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD)
    European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA)
    Rua da Cruz de Santa, Apolónia, 23-25, P-1149-045 Lissabon
    Tel. (351) 218 11 30 00, Fax (351) 218 13 17 11
    E-Mail: info@emcdda.eu.int
    http://www.emcdda.europa.eu

    Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist die zentrale Drogeninformationsstelle in der Europäischen Union (1993 eingerichtet). Ihre Aufgabe ist „objektive, zuverlässige und vergleichbare Informationen" über Drogen und Drogensucht zu liefern und solchermaßen ihrem Publikum auf der Grundlage gesicherter Erkenntnisse ein solides Bild der Drogenproblematik auf europäischer Ebene zu vermitteln. Informationsbroschüre (pdf, 2S., 80Kb)

    Strategie der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBBD):Strategie und Arbeitsprogramm für die Jahre 2010-2012 (pdf, 38S., 0.5Mb, Englisch). (07/2009)

    Drugnet Europe: Die Ausgabe 66 (pdf, 8S., 336Kb) des Newsletters Drugnet Europe der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich. Thema ist "15 years of drug monitoring in Europe" (06/2009)

    Evaluation der Arbeit der EBDD:
    Wie effektiv ist die EBDD? Erreicht sie ihre Ziele und löst sie ihre Aufgaben? Welchen Gewinn haben die EU und ihre Mitgliedstaaten durch die Arbeit der EBDD? Arbeitet die EBDD Hand in Hand mit den anderen Institutionen und Organisationen in Europa, die sich mit der Drogenpolitik beschäftigen? Das waren einige der Fragen, mit der sich die externe Evaluation der EBDD vor allem anhand ihrer beiden Arbeitsprogramme von 2001-03 und von 2004-06 beschäftigt hat. Die Bewertung wurde von der EU-Kommission 2007 in Auftrag gegeben und vom britischen Centre for Strategy and Evaluation Services (CSES) über ein Jahr hinweg durchgeführt. Die Kurzfassung (pdf, 12S., 224Kb, auf Englisch) ist online erhältlich. (01/2008)
     
  • European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD)
    Die Europäische Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik (ENCOD) bringt Bürger aus Europa zusammen, die glauben dass Drogenprohibition eine unmoralische und verrückte Politik ist. ENCOD fordert eine legale Regulierung als die einzige sensible und effektive Art und Weise, um drogenbezogene Probleme zu vermeiden, das organisierte Verbrechen zu reduzieren und Steuergelder freizugeben für sinnvollere Gesundheitliche-, Bildungs- und Sozialprogramme. (auch deutschsprachig)(
    http://www.encod.org/ 

  • Europäische Aktion Drogen: Die Europäische Aktion Drogen (EAD) ist eine Plattform, mit der die europäische Zivilgesellschaft dazu angeregt werden soll, sich mit der Drogenproblematik und den mit Drogenmissbrauch verbundenen Risiken eingehender zu befassen und sich in diesem Bereich zu engagieren. Gleichzeitig soll die Plattform auch den Dialog und den Austausch bewährter Praktiken fördern. (2011)

  • Groupe Pompidou
    Gruppierung des Europäischen Rates zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs und des illegalen Drogenhandels (Französisch und Englisch)
    http://www.coe.int/T/DG3/Pompidou/Default_en.asp  

EU-Drogenpolitik

  • Zusammenfassung der Drogensituation von 28 Ländern: Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) publiziert auf ihren Seiten für 28 Länder Zusammenfassungen, die jeweils einen Überblick über die Trends und Charakteristiken der nationalen Drogenprobleme bieten.

  • EU-Programm für die Gesundheit 2008-2013: Der Europäische Rat hat einen Beschluss über ein zweites Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der Gesundheit (2008 - 2013) angenommen. Aufbauend auf dem Programm für die öffentliche Gesundheit (2003 - 2008) sind in dem neuen Programm die Rahmenbedingungen zur Finanzierung europäischer Projekte und anderer gesundheitsrelevanter Massnahmen für den Zeitraum 2008 bis 2013 festgelegt. Im Rahmen des zweiten Ziels legt die Kommission den Schwerpunkt auf Massnahmen zu Gesundheitsfaktoren – wie Ernährung, Alkohol-, Tabak und Drogenkonsum – sowie zu sozialen und ökologischen Faktoren. Das Programm tritt am 1. Januar 2008 in Kraft. Medienmitteilung der Europäischen Kommission. (10/2007)

  • EU-Drogenstrategie (2005-2012) - http://europa.eu/scadplus/leg/de/cha/c22569.htm
    Im Dezember 2004 hat der Europäische Rat die EU-Drogenstrategie für den Zeitraum 2005-2012 verabschiedet. Diese Strategie bildet die Grundlage für Drogenaktionspläne, die von der Kommission erarbeitet werden müssen. Ziel der Strategie ist es, das Drogenproblem in Europa mit einem ausgewogenen integrierten Konzept anzugehen und messbare Verbesserungen und Fortschritte bei der Lösung des Drogenproblems zu erreichen. Auf der Grundlage dieser Die Drogenstrategie 2005-2012 (pdf, 20S., 178KB) erarbeitete die Kommission einen Drogenaktionsplan für den Zeitraum 2005-2008

    Evaluation der EU-Drogenstrategie:
    Der Bericht (pdf, 64S., 400Kb) "EMCDDA trend report for the evaluation of the 2005–12 EU drugs strategy" steht zum Download bereit. (04/2012)

  • EU-Drogenaktionsplan 2009-2012
    Die Kommission hat eine Mitteilung zu einem EU-Drogenaktionsplan für 2009 bis 2012 angenommen. Die Kommission schlägt darin weit reichende Massnahmen zur Stärkung der europäischen Zusammenarbeit vor, um die schädlichen Folgen des Drogenkonsums einzudämmen und die damit verbundenen Verbrechen zu bekämpfen. Medienmitteilung und Memo (pdf, 7S., 125Kb) der Kommission. (18.09.2008)

    EU-Drogenaktionsplan (2005-2008) -
    http://europa.eu/scadplus/leg/de/cha/c22568.htm
    Aktionsplan der Europäischen Union zur Drogenbekämpfung (2005 – 2008). Der Aktionsplan (pdf, 18S., 16KB) ist auch auf deutsch erhältlich

    Ältere Aktionspläne: (2000-2004) (1995-1999)

  • Informationsaustausch, Risikobewertung und Kontrolle bei neuen psychoaktiven Substanzen: Mit diesem Beschluss wird ein System zum raschen Austausch von Informationen über die neuen psychoaktiven Substanzen, eine Risikobewertung durch einen wissenschaftlichen Ausschuss und ein europäisches Verfahren zur Einführung von Kontrollmaßnahmen für die gemeldeten Substanzen eingeführt. Er hebt die Gemeinsame Massnahme betreffend neue synthetische Drogen von 1997 auf. (05/2005)

Publikationen und Fachzeitschriften zur EU-Drogenpolitik

  • Fachzeitschriften Der EU zur Drogenpolitik (auch in deutsch Online erhältlich)
    - Drogen im Blickpunkt: Ist ein 2 monatliches Briefing, dass von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) herausgegeben wird.
    - Drugnet europe: Dreimonatlicher Newsletter der EBDD.
    - Publikationskatalog der EBDD.

  • Jahresbericht 2011 über den Drogenkonsum in Europa: Der von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) veröffentlichte Jahresbericht belegt, dass der Drogenkonsum in Europa relativ stabil ist. Positiv ist, dass der Kokainkonsum seinen Höhepunkt erreicht zu haben scheint unter der Cannabiskonsum unter jungen Menschen weiter zurückgeht. Doch die Anzeichen von Stabilität beim Konsum der traditionelleren Drogen werden durch eine neue Gefährdung zunichte gemacht die zunehmende Verfügbarkeit synthetischer Drogen, das rasche Auftauchen neuer Substanzen und der weitverbreitete Mehrfachkonsum. Medienmitteilung (pdf, 3S., 20Kb) der EBDD. Zudem sind folgende zwei Mitteilungen erhältlich: Analyse (pdf, 5S., 72Kb) über den Wandel des Opioidmissbrauchs in Europa und die Erklärung (pdf, 4S., 65Kb) zu den politischen Strategien und Interventionen für das nächste Jahrzehnt. Das aktuelle Drugnet (Nr. 76, pdf, 8S., 600Kb) stellt die wichtigsten Resultate vor. Artikel auf faz.net. (11/2011)

    Ältere Jahresberichte erhalten Sie hier

  • Neue psychoaktive Substanzen auf dem Markt: Laut dem Jahresbericht 2011 der EBDD und von Europol über neue psychoaktive Substanzen zufolge wurde im vergangenen Jahr in der Europäischen Union im Durchschnitt etwa eine neue Droge pro Woche auf den Markt entdeckt. Jeder 20. Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren hat laut dem Bericht schon einmal "Legal Highs" konsumiert. 54 Prozent gaben an, Freunde hätten diese mitgebracht, 33 Prozent hatten in illegalen Shops eingekauft. Nur sieben Prozent gaben an, sie wären im Internet fündig geworden. Jahresbericht (pdf, 29S., 400Kb, Englisch) und Medienmitteilung (u.a. auch auf Deutsch erhältlich), Artikel auf SpiegelOnline. (04/2012)

    Neue Drogen überfluten Europa in Rekordtempo:
    Wie die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) und die Polizeibehörde Europol mitteilten, wurden im vergangenen Jahr auf dem europäischen Markt insgesamt 41 neue Drogen registriert. Das sei die höchste Zahl an psychoaktiven Substanzen, die bisher jemals in einem Jahr gemeldet worden sei, heisst es in dem in Lissabon veröffentlichten Jahresbericht. Medienmitteilung (pdf, 2S., 47Kb) der EBDD, Artikel auf SpiegelOnline, Artikel auf derStandard.at. Frühwarnsystem der EU für neue psychoaktive Substanzen. (05/2011)

  • Die EU und die Drogenproblematik - Häufig gestellte Fragen: Diese gemeinsame Veröffentlichung der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) und der Europäischen Kommission vereint einige Antworten auf die wichtigsten und häufig gestellten Fragen (FAQ) über die EU-Drogenpolitik. Die Broschüre ist auf Englisch und Französisch erhältlich. (10/2010)

  • Der Tätigkeitsbericht 2010 der EBDD ist online erhältlich (Englisch) (06/2010)
    Ältere Tätigkeitsberichte erhalten Sie hier
     
  • Reader zur Cannabis-Thematik: Globale Fragen und örtliche Erfahrungen: Der Reader (pdf, 742S., 4Mb, auf Englisch) der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) zeigt verschiedene Perspektiven zu Cannabis-Kontroversen, -Behandlung und -Rechtsvorschriften in Europa auf. Die Beiträge sind auch kapitelweise online erhältlich. Eine Kurzzusammenfassung (pdf, 1S., 171Kb) der Monographie Nr. 8 ist auch auf Deutsch erhältlich. (07/2008)

  • Die Kultur des Cannabisverbots: Liegt es an der politischen Faulheit und dem Desinteresse, welche dieses Verbot am Leben erhält? Vortrag von Peter Cohen gehalten im Dezember 2007 an der Universität Gent in Holland. Der Vortrag ist auf Englisch erhältlich.

  • Bericht zur Empfehlung des Rates der Europäischen Union von 2003 zur "Prävention und Reduzierung gesundheitlicher Schäden im Zusammenhang mit Drogenabhängigkeit": Der Bericht des Trimbos-Instituts analysiert die Auswirkungen der Empfehlung des Rates der Europäischen Union vom 18.Juni 2003 zur Prävention und Reduzierung gesundheitlicher Schäden im Zusammenhang mit Drogenabhängigkeit in den Jahren 2003 bis 2005. In dem Bericht von 2007 werden Massnahmen, Zielsetzungen und Einrichtungen zur Schadensbegrenzung in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten analysiert. Die Kurzfassung (pdf, 7S., 100Kb) des Berichtes und die Langfassung (pdf, 50S., 404Kb) sind auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit in Deutschland erhältlich. (10/2007)

  • Cannabis – Lösungen für ein europaweites Problem: Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft fand am 29. und 30. März 2007 das Treffen der nationalen Knotenpunkte der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) statt. Mehr als 90 Teilnehmer aus allen EU-Mitgliedstaaten besuchten die REITOX-Academy zum Thema "Wie wird in den EU-Mitgliedstaaten mit der Droge Cannabis umgegangen?". Sie informierten sich über die aktuelle epidemiologische Situation des Cannabiskonsums sowie des Cannabismissbrauchs und der Abhängigkeit in Europa. Diskutiert wurden die unterschiedlichen Ansätze in der Prävention und vor allem die aktuellen Behandlungs- und Beratungsmöglichkeiten. Medienmitteilung des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit, Grusswort (pdf, 2S., 127Kb) der Drogenbeauftragte der Bundesregierung. (04/2007)
     
  • Grünbuch zur Rolle der Zivilgesellschaft in der Drogenpolitik der Europäischen Union: Die Kommission der Europäischen Gemeinschaft legte im Juni dieses Grünbuch vor. Grünbücher der EU dienen zur Basis für weitere Gespräche. In diesem Grünbuch (pdf, 14S., 172Kb) geht die Kommission der Frage nach, wie all jene, die am unmittelbarsten von der Drogenproblematik betroffen sind, wie im EU-Drogenaktionsplan 2005-2008 (pdf, 18S., 137Kb) vorgesehen und im Sinne der Europäischen Transparenzinitiative, enger in die Drogenpolitik der EU eingebunden werden können. (alles auf deutsch) (08/2006)

  • Drogen und Entscheidungswege in der EU - Eine Publikation des Zentrums für Drogenforschung (CEDRO), Amsterdam: Die Untersuchung geht der Frage nach, wie Drogenpolitik in der EU gemacht wird, und warum das Thema Drogen eine wichtige Stellung auf der politischen Agenda einnimmt und welche Machtfaktoren dabei eine Rolle spielen. Die Studie will deutlich machen, dass die bürokratische EU Politik das Drogenproblem nicht hilft aufzulösen, sondern diese aufrechterhält. Diese Publikation ist als Pdf-Format (192 Seiten) downloadbar (englisch/niederländisch).

 

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