UNO-Organisationen
- Economic and Social Council
Formuliert und koordiniert die UNO-Politik im Gebiet der Drogenkontrolle (englisch)
http://www.un.org/en/ecosoc/
- United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC)
UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung. Die UNODC ist weltweit tätig im Kampf gegen Drogen und internationaler Kriminalität.
http://www.unodc.org
- The Global Youth Network:
Website des UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).
Die Seite versteht sich als Schnittstelle zwischen Jugendgruppen und der
UNODC. Eine
weltweite
Liste der Jugendorganisationen, welche Mitglied beim Network sind,
ist Online erhältlich. Auf der Seite sind zahlreiche Publikationen in
verschiedenen Sprachen downloadbar.
- International Narcotics Control Board INCB - Internationaler
Suchtstoffkontrollrat
Ist unter anderem für die Zuteilung von Narkotika zu medizinischen Zwecken verantwortlich (englisch, französisch, spanisch). Pressemitteilungen auch auf deutsch
http://www.incb.org
- The Commission on Narcotic Drugs - Suchtmittelkommission der UNO
Die Kommission berät jedes Jahr eine Woche in Wien über die Umsetzung der internationalen Drogenabkommen und der entsprechenden Erklärungen und Aktionspläne der UNO.
http://www.unodc.org/unodc/en/commissions/CND/
Gesetze
- Single Convention on Narcotic Drugs von 1961. Diese UNO-Vereinbarung gilt seit 1996 auch für die Schweiz. Die deutschsprachige Fassung (pdf, 20S., 103KB) (auf www.admin.ch) des Protokolls ist ebenfalls online erhältlich.
- Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen den unerlaubten Verkehr mit Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen von 1988. Dieses Übereinkommen (englisch) verbietet explizit Anbau, Erwerb und Besitz von Drogen. Die Schweiz hat diese Konvention 1989 unterschrieben. Die Bundesversammlung hat sie am 16. März 2005 genehmigt. Seit dem 13. Dezember 2005 ist dieses Übereinkommen auch für die Schweiz gültig. Die deutschsprachige Fassung (pdf, 40S., 554KB) des Übereinkommens ist ebenfalls online erhältlich.
Aktuelle Drogenpolitik der UNO
- 55. Sitzung der UN-Suchtstoffkommission: Zwischen dem 12 und 16. März 2012 fand in Wien die 55. Sitzung der UN-Suchtstoffkommission, das zentrale internationale Entscheidungsgremium zur Gestaltung der globalen Drogenpolitik statt. Mitteilung des UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung UNODC (Englisch).
- UNO beschliesst Grundsätze für die künftige internationale Drogenpolitik: Am 11. und 12. März 2009 trafen sich in Wien hochrangige VertreterInnen aus 130 Ländern, um eine Bilanz zur Drogenpolitik der Vereinten Nationen der letzten 10 Jahre zu ziehen. Es wurden Beschlüsse über die künftige internationale Zusammenarbeit im Drogenbereich gefasst. Eine Medienmitteilung mit diversen Anhänge ist auf der Website des Deutschen Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erhältlich.
Publikationen
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Jahresbericht 2011 des Drogen-Überwachungsrat der Vereinten Nationen (INCB): Verbotene Drogen würden vermehrt über das Internet verkauft, besonders an junge Menschen. Der Drogen-Überwachungsrat der Vereinten Nationen warnte in seinem Jahresbericht 2011, illegale Internetapotheken würden neben Medikamenten inzwischen auch immer mehr Drogen vertreiben. Beunruhigend sei besonders, dass die Internetapotheken soziale Netzwerke nutzten, um ein junges Publikum ins Visier zu nehmen und zur Online-Bestellung zu verführen. Medienmitteilung des INCB, Artikel auf tagesanzeiger.ch, Artikel auf SpiegelOnline. (03/2012)
Ältere Jahresberichte erhalten Sie hier
- Politikgestaltung und Steuerung für Gesundheit: Das WHO-Regionalbüro für Europa hat die Ergebnisse einer umfassenden Studie (pdf, 108S., 1.5Mb, Englisch) vorgestellt, die sich mit modernen Ideen und innovativen Praktiken der Politikgestaltung und Steuerung für die Gesundheit im 21. Jahrhundert befasst. Die Studie enthält auch Empfehlungen dazu, wie Regierungen durch umfangreiche Kooperation hierzu beitragen können. Medienmitteilung des Regionalbüros (Deutsch).
(09/2011)
-
Weltdrogenbericht 2011: Der weltweite Verbrauch von Kokain, Heroin und Cannabis
ist im vergangenen Jahr stabil geblieben oder sogar geschrumpft. Die
Produktion von synthetischen Drogen und der Missbrauch von
Medikamenten ist hingegen angestiegen. Das geht aus dem Weltdrogenbericht des UNO-Büro für Drogen- und Kriminalitätsbekämpfung (UNODC) hervor, Artikel auf epo.de. (06/2011)
Ältere Weltdrogenberichte erhalten Sie hier
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ENCOD-Bulletin - Einheitsabkommen aus dem Jahre 1961: Der April-Newsletter 2011der European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD) berichtet über das jährliche Treffen der Suchstoffkommission der Vereinten Nationen in Wien (CND). Diese Kommission wacht u.a. über die Einhaltung des Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel aus dem Jahre 1961.
- Jahresbericht 2010 des UNO-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung UNODC: Der Bericht (auf Englisch) ist online (pdf, 74S., 3.8Mb) auf den Seiten des UNODC erhältlich. (04/2010)
Diverses
- Entwicklung einer kohärenten Suchtpolitik: Die Publikation "Policy paper
providing guidance to policy makers for developing coherent policies for
licit and illicit drugs" steht online auf den Seiten der Groupe
Pompidou zum Download (Englisch/Französisch) bereit. (04/2012)
- Weltmacht Rauschgift - Der verlorene Krieg: Wieder einmal haben die Rauschgift-Experten der Vereinten Nationen in Wien (55. Sitzung der UN-Suchtstoffkommissiongetagt). Und wieder einmal geht es um die Bekämpfung des Anbaus von Opium und der Coca- Pflanze. Immer mehr Fachleute erklären den internationalen Krieg gegen Drogen für gescheitert. Schickt nicht Soldaten, schickt Entwicklungshelfer, sagen viele. Manche gehen noch weiter: Gebt die Drogen frei, dann hört auch die Kriminalität auf. Ist es tatsächlich so einfach? Radiobeitrag des Hessischen Rundfunk (51 Minuten) vom 14. März 2012. Artikel "Ausweg gesucht nach verlorenem Krieg gegen Drogen" auf swissinfo.ch
- War on Drugs: In einem Bericht, den die Global Commission on Drug Policy heute veröffentlicht, heisst es: «Der jahrzehntelange Krieg gegen die Drogen ist verloren und hat verheerende Folgen für Menschen rund um die Welt». Statt Drogenabhängige strafrechtlich zu verfolgen, sollten Regierungen den Drogenmissbrauch entkriminalisieren, legale Modellversuche starten und die Behandlungsangebote für Süchtige verbessern, rät das Gremium. www.globalcommissionondrugs.org/report, Artikel auf tagesanzeiger.ch (06/2011)
Krieg gegen Drogen: Der vielbeachtete Bericht "War on Drugs" von 2011 liegt nun auch in einer deutschen Übersetzung (pdf, 22S., 1.3Mb) vor. Herausgeberin ist die Weltkommission für Drogenpolitik. (03/2012)
- Die Wiener Erklärung: Die Wiener Erklärung ist eine Stellungnahme, die zum Ziel hat, die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung zu verbessern, indem sie zur Einbeziehung von wissenschaftlichen Erkenntnissen bei der Bekämpfung illegaler Drogen aufruft. Dies ist offizielle Erklärung der XVIII. Internationalen AIDS-Konferenz (AIDS 2010), welche vom 18. bis 23. Juli in Wien (Österreich) stattfand. WissenschaftlerInnen, VertreterInnen der Heilberufe und die Öffentlichkeit ist eingeladen, diese Erklärung zu unterstützen, damit Regierungen und internationale Organisationen auf die Thematik aufmerksam werden und damit deutlich gemacht wird, dass eine Reform der Drogenpolitik im internationalen Rahmen dringend geboten ist. http://www.diewienererklarung.com. (08/2010)
- Würde eine Drogenlegalisierung den Entwicklungsländern schaden?: Während des Treffens der Suchtstoffkommission, letzten März in Wien, warnte der Direktor des Büros zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung der Vereinten Nationen (UNODC) Antonio Maria Costa, dass Entwicklungsländer vor einem „Gesundheitsdesaster“ ständen wenn es den wohlhabenden Ländern nicht gelänge, Drogen zu kontrollieren. Der aktuelle Newsletter (Nr. 64) von der European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD) diskutiert die Frage, ob eine Legalisierung der Drogen den Entwicklungsländern schaden würde. (06/2010)
- Drug Policy Guide der IDPC: Das International Drug Policy Consortium IDPC ist ein weltweites Netz von NGO und Fachleuten, welche sich für eine offene und objektive Drogenpolitik auf nationaler und internationaler Ebene einsetzen. Die IDPC veröffentlichte nun die erste Ausgabe des Drug Policy Guide (pdf, 124S., 1.8Mb), welcher sich hauptsächlich an politische EntscheidungsträgerInnen richtet. Der Guide fasst globale Erkenntnisse und bewährte Praktiken bei der Konzeption und Umsetzung von drogenpolitischen Massnahmen und Programme auf nationaler Ebene zusammen. (03/2010)
- Entwurf einer post-prohibitiven Drogenpolitik: Weltweit wird zunehmend erkannt, dass die repressive Drogenpolitik kontraproduktiv in Bezug auf das Ziel ist, welches sie verfolgt. Doch wie könnte eine alternative Drogenpolitik aussehen? Die Publikation (pdf, 232S., 3Mb) "After the War on Drugs: Blueprint for Regulation" versucht darauf eine Antwort zu geben. Herausgegeben von der Transform Drug Policy Foundation (tdpf). Eine Zusammenfassung (pdf, 24S., 150Kb) ist ebenfalls online erhältlich. Artikel in The Economist, der sich auch auf diese Studie bezieht. (Alles auf Englisch). (11/2009)
- Bericht der Kommission über das weltweite Drogenproblem der letzten zehn Jahren: Die Europäische Kommission hat einen Bericht über die weltweiten illegalen Drogenmärkte seit 1998 veröffentlicht. Darin wird nachgewiesen, dass die Drogenbekämpfungsmassnahmen im letzten Jahrzehnt weltweit verstärkt wurden, insbesondere auf nationaler Ebene. Bemühungen um Hilfen für DrogenkonsumentInnen wurden ausgebaut und härtere Massnahmen gegen Drogenhändler verabschiedet. Die Studie, auf die sich der Bericht stützt, enthält aber keine Anhaltspunkte, dass das weltweite Drogenproblem zwischen 1998 und 2007 geringer geworden wäre. Medienmitteilung der Kommission. Der Bericht ist in einer kurzen (pdf, 74S., 693Kb, Englisch) und in einer langen Fassung (pdf, 435S., 5,6Mb, Englisch) online zugänglich.
(03/2009)
- Kurze Geschichte und Kritik der Drogenprohibition im 20. Jahrhundert: Artikel von Jakob Tanner in der Fachzeitschrift Zeitenblicke (9/2009).
- Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (GTZ)
Programm Entwicklungsorientierte Drogenkontrolle (EOD). Dieses Programm wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. http://www.gtz.de/de/themen/uebergreifende-themen/drogen/3354.htm
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