Drittes Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogen (2006-2011):Das dritte Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme (MaPaDro III) beschreibt die Ausgangslage und die Grundlagen der Drogenpolitik und bestimmt davon ausgehend das drogenpolitische Engagement des Bundes für die nächsten Jahre.
Die Publikation "Die Drogenpolitik der Schweiz" ist als Ganzes (pdf, 93S., 2,2Mb) und in einer Kurzfassung (pdf, 32S., 760Kb) online erhältlich. (09/2006)
Aktionsplan (pdf, 13S., 136Kb) zum Massnahmepaket (02/2008)
Die Ausgabe 59 (pdf, 8S., 296Kb) von Spectra (Oktober 06) beschäftigt ich schwerpunktmässig mit dem Thema Massnahmenpaket Drogen III. Aus dem Inhalt:.
Massnahmenpaket Drogen III (MaPaDro III)
Die Massnahmenpakete Drogen des Bundes und der Bedeutungswandel des Heroinkonsums.
Die Drogenproblematik aus der Sicht der Städte. Gespräch mit Esther Maurer, Vorsteherin des Polizeidepartements der Stadt Zürich
Fachzeitschrift Abhängigkeiten 03/2006 (Januar 07): Fachzeitschrift für Forschung und Praxis der Prävention und Behandlung. Das Thema der aktuellen Ausgabe: "Eine neue Suchtpolitik für die Schweiz?" Zwei Beiträge sind online erhältlich:
Suchtpolitisches Grundlagenpapier der SP Fraktion: Laut diesem Positionspapier der SP soll die Einteilung in legale und illegale Substanzen überwunden werden, weil erstens die effektive Gefährdung nicht in der Substanz an sich, sondern in einem komplexen Wirkungsgeflecht begründet ist und weil zweitens die Kriminalisierung von Substanzen wirkungsvolle Prävention und Marktregulierung verhindert. Das Positionspapier (pdf, 38S., 1,2Mb) schlägt als Rahmen für eine zukunftsorientierte Suchtpolitik ein Kreismodell vor. In der Medienmitteilung unterstützt die SP die Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes. Artikel im Tages Anzeiger. (05.12.2006)
Studie belegt Erfolg der liberalen Schweizer Drogenpolitik: Seit der Einführung der "Vier-Säulen-Politik" 1991 nahm die
Anzahl der Einsteiger in den regelmässigen Heroingebrauch stark
ab. Ein grosser Teil der Heroinabhängigen konnte rasch in
Methadonbehandlungen eingeschlossen werden, jedoch fanden nur wenige
den langfristigen Ausstieg. Dies ist das Fazit der Studie der beiden
Forscher Carlos Nordt und Rudolf Stohler von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, die jetzt in der Wissenschaftszeitschrift Lancet (367, S. 1830-1834) erscheint. Der Artikel (pdf, 8S., 69kb) ist online erhältlich, Medienmitteilung (pdf, 3S., 128kb) der Universität Zürich. (06/2006)
«Die Teilrevision des Betäubungsmittelgesetzes bringen
wir bis zum Sommer 2007 unter Dach und Fach»: Hermann Fahrenkrug im Gespräch mit Jacqueline Fehr, Nationalrätin
der SP Schweiz und Präsidentin der «Nationalen Arbeitsgemeinschaft für Suchtpolitik» (NAS), über den Stand der Sucht- und Drogenpolitik
in der Schweiz. Artikel (pdf, 8S., 136Kb) erschienen in: Abhängigkeiten (02/2006, S. 103-110).
psychoaktiv.ch: Die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF) wünscht sich eine übergreifende Suchtpolitik gegenüber sämtlichen psychoaktiven Stoffen. In ihrem Fachbericht (pdf, 81S., 935KB) sucht die Kommission Wege aus der festgefahrenen Debatte und formuliert neue Empfehlungen. Eine Auflistung der 10 Empfehlungen, welche von der EKDF abgegeben wurden und ein weiterer Artikel sind auf www.swissinfo.ch erhältlich, Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). (2005)
Die nationalen staatlichen Interventionen im Drogen- und Suchtbereich: ein internationaler Vergleich:Bericht (französisch, pdf, 127S., 821KB) des Institut universitaire de médecine sociale et préventive (IUMSP Lausanne), welcher im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) erstellt wurde. Gegenstand der Arbeit ist ein vergleichender Überblick verschiedener Länderpolitiken (19 Länder und EU) im Suchtbereich. Ziel der Studie ist es, eine aktuelle Bestandesaufnahme des internationalen Kontextes sowie der bestehenden Modelle, die für die Entwicklung eines nationalen Suchtprogramms in der Schweiz hilfreich sein könnten, zu erstellen. Auf deutsch ist nur eine Zusammenfassung (pdf, 8S., 174KB) erhältlich.(2004)
"Abstinenz als Ziel ist Ausdruck einer totalitären Phantasie": Nein zu Cannabis, Ja zu Absinth, Nein zu Tabakwerbung, Ja zu Tabaksponsoring – die Widersprüche in der Schweizer Drogendebatte sind offenkundig. Der deutsche Drogenfachmann Günter Amendt schlägt im BaZ-Interview mit Benedikt Vogel einen radikalen Kurswechsel in der Drogenpolitik vor – und warnt zugleich vor der Gefahr neuer Pharmadrogen. Artikel (pdf, 1S., 147KB) in der Basler Zeitung vom 6. August 2004, Seite 8, Innland. (Artikel auf Infoset niedergelegt)
Eine neue Suchtpolitik für die Schweiz?: Grundlagen und Materialien für eine verstärkte Integration der suchtpolitischen Aktivitäten des Bundes. Bericht von Dr. Markus Spinatsch zuhanden des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Kurzfassung (pdf, 8S., 134KB), Lange Fassung (pdf, 195S., 1MB). (05/2004)