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Die Revision des Betäubungsmittelgesetzes ist gescheitert: Im Juni 2004
lehnte der Nationalrat zum zweiten Mal in Folge ab, auf die Vorlage zur Revision des
BetmG einzutreten. Mit
102 zu 92 Stimmen votierte die Grosse Kammer für Nichteintreten.
Unterlagen
- Bundesrat (09.03.01)
- Botschaft (pdf, 97S., 557KB) des Bundesrates zur Revision des
Betäubungsmittelgesetzes
- Entwurf (pdf,
15S., 75KB) zum Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die
psychotropen Stoffe
- Medienmitteilung - Botschaft zur Revision des
Betäubungsmittelgesetzes - Neuerungen in der Cannabisfrage
Debatten im Parlament und Kommissionen 2001-2004
- Die Revision des Betäubungsmittel-gesetzes ist gescheitert:
Der Nationalrat lehnte die Revision des Betmg nach einer emotionalen
Debatte zum zweiten Mal in Folge ab, auf die Vorlage einzutreten. Mit
102 zu 92 Stimmen sprach sich die Grosse Kammer für Nichteintreten aus.
Wortprotokoll der der Debatte.
Artikel in der Basler Zeitung.
(06/2004)
Swiss Parliament Rejects Marijuana Legalization:
Artikel
von "The Drug Reform Coordination Network" (DRCNet) zum Nein des
Nationalrates zum Eintreten auf die Revision des
Betäubungsmittelgesetzes (BetmG). Der englischsprachige Artikel ist
unter www.stopthedrugwar.org
erschienen.
- Cannabis-Konsum soll strafbar bleiben: Gegen den zweimaligen
Beschluss des Ständerates beantragt die vorberatende Kommission dem
Nationalrat mit 13 zu 12 Stimmen, auf die Revision des
Betäubungsmittelgesetzes erneut nicht einzutreten.
Medienmitteilung auf
www.parlament.ch.
Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).
(04/2004)
- Ständerat hält am neuen Betäubungsmittelgesetz fest: Der
Ständerat stellt sich zum zweiten Mal innert zweier Jahre hinter die
Revision des Betäubungsmittelgesetzes. Damit muss sich auch der
Nationalrat erneut mit der Straffreiheit des Cannabis-Konsums befassen.
Die Grosse Kammer hatte im vergangenen Herbst ein Nichteintreten
beschlossen.
Wortprotokoll der Debatte ist hier einsehbar.
Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).
(03/2004)
- Revision Betäubungsmittelgesetz: Die Gesundheits-Kommission
des Ständerats (SGK)
bleibt konsequent: Anbau, Verkauf und Konsum von Haschisch sollen
straffrei werden. Bestätigt der Ständerat seinen Eintretensentscheid vom
Dezember 2001, liegt der Ball wieder beim Nationalrat. Sagt die grosse
Kammer nochmals Nein, ist das Geschäft vom Tisch, und es gilt weiterhin der
Status quo.
(01/2004)
- Revision Betäubungsmittelgesetz liegt jetzt wieder bei der SGK.
Nachdem der Nationalrat in der Herbstsession 2003 das Eintreten auf
die Revision des Betäubungsmittelgesetzes (01.024)
abgelehnt hatte, liegt diese Frage erneut bei der Kommission für soziale
Sicherheit und Gesundheit (SGK)
des Ständerates. Verfahrensrechtlich geht es einzig um die Frage des
Eintretens. An ihrer Sitzung vom 26./27. Januar 2004 wird die Kommission
über Festhalten an ihrem Eintretensentscheid formell beschliessen und
über allfällige materielle Empfehlungen zu Handen des Nationalrates
entscheiden.
(18.11.03)
- Cannabis-Konsum soll (vorerst) strafbar bleiben. Der
Nationalrat folgte den Argumenten vor allem der welschen Seite, die vom
Staat eine klare prohibitive Gesetzgebung verlangte. Die grosse Kammer
hat mit 96 zu 89 Stimmen Nichteintreten auf die Vorlage über die
Revision des Betäubungsmittelgesetzes beschlossen. Die Vorlage geht nun
zurück in die kleine Kammer, die dieser Voralge bereits im 2001
zugestimmt hatte.
Wortprotokoll der Debatte ist hier einsehbar. Presseecho:
Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ),
Artikel in der Basler Zeitung (BAZ).
(25.09.03)
- Cannabis-Konsum
soll (vorerst) strafbar bleiben. Der Nationalrat folgte den
Argumenten vor allem der welschen Seite, die vom Staat eine klare
prohibitive Gesetzgebung verlangte. Die grosse Kammer hat mit 96 zu 89
Stimmen Nichteintreten auf die Vorlage über die Revision des
Betäubungsmittelgesetzes beschlossen. Die Vorlage geht nun zurück in die
kleine Kammer, die dieser Voralge bereits im 2001 zugestimmt hatte.
Wortprotokoll der Debatte ist hier einsehbar. Presseecho:
Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ),
Artikel in der Basler Zeitung (BAZ).
(25.09.03)
- Gesundheitskommission des Nationalrats für Entkriminalisierung
des Hanfkonsums
Der Cannabiskonsum und seine Vorbereitungshandlungen
sollen entkriminalisiert werden. Über eine Lenkungsabgabe, eingezogen
bei den Hanfläden, möchte die Nationalratskommission die IV und
AHV mitfinanzieren und die Suchtprävention unterstützen. Beim Konsum von
harten Drogen soll ausserdem das Opportunitätsprinzip gelten. Der
Ständerat hatte bereits im November 2001 einer Entkriminalisierung von
Cannabis zugestimmt (28.03.03)
- Der Ständerat revidiert das Betäubungsmittelgesetz - Konsum
von Cannabis Produkten soll entkriminalisiert werden
Mit 25 gegen 0 Stimmen hat der Ständerat (01.024
BRG) die Revision des Betäubungsmittelgesetz (BtmG) gutgeheissen.
Damit wird die Vier-Säulen-Politik (Prävention, Therapie,
Schadensverminderung und Repression) gesetzlich verankert.
Neu sollen auch der Konsum von Cannabis-Produkten sowie der Anbau und
Besitz für den Eigenkonsum straffrei sein. Dieser Änderung stimmte die
kleine Kammer mit 32:8 Stimmen zu.
Beide Geschäfte gehen jetzt in den Nationalrat. (12.12.01)
- Ständeratskommission heisst Neuerungen im Betäubungsmittelgesetz
gut
Der Konsum von Cannabis soll in der Schweiz straffrei werden. Mit 6 zu 4
Stimmen hat die Ständeratskommission für soziale Sicherheit und
Gesundheit (SGK) diese Neuerung im Betäubungsmittelgesetz gutgeheissen. (14.11.01)
Stellungnahmen 2004
- Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren (SODK)
Stellungnahme vom 04. Juni 2004 (pdf, 2S., 81KB)
- Schweizerische Koordinationsstelle für stationäre
Therapieangebote im Drogenbereich (KOSTE)
Communiqué zur Revision des Betäubungsmittelgesetzes.
(21.05.04)
- Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme
(SFA)
Stellungnahme der SFA zur Revision des Betäubungsmittelgesetzes.
(05/2004)
- Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM)
-
Medienmitteilung (pdf, 1S., 16KB) (23.04.04)
- Dr Toni Berthel, integrierte Psychiatrie Winterthur, SSAM
« Ein
Nichteintreten auf die Beratung des Gesetzes verhindert einen adäquaten
Jugendschutz und verleugnet die ausgewiesenen Erfolge der bisherigen
Vier-Säulen-Politik. » (pdf, 2S., 31KB)
- Antonia Biedermann, Präsidentin des Verbandes der Eltern- und
Angehörigenvereinigung Drogenabhängiger (VEV-DAJ)
« Die vorgeschlagene Revision des Betäubungsmittelgesetzes
berücksichtigt die Santé publique in hohem Masse. Dass die Kommission
des Nationalrates dem Rat Nichteintreten vorschlägt, ist speziell für
uns Angehörige Drogenabhängiger ein unverständlicher Affront. » (pdf,
2S., 15KB)
- Martin Jäggi, Polizeikommandant, Präsident der Konferenz der
Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz
Gedanken zum Betäubungsmittel Cannabis (pdf, 2 p., 24 kb)
- Viviane Prats, Vizepräsidentin GREAT (Westschweizer Studiengruppe für
Alkohol- und Drogenabhängigkeit
Die
gesetzliche Grundlage an die erfolgreiche Praxis anpassen (2S., 2S.,
8KB)
Offene Briefe 2004
-
Brief (pdf, 2S., 110KB) der Nationalen Arbeitsgemeinschaft
Suchtpolitik (NAS)
an die Nationalrätinnen und Nationalräte. (06/2004)
- Brief der ARUD Zürich (Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang
mit Drogen).
Brief (pdf,
2S., 176KB) an die Mitglieder des Nationalrates zum Geschäft "Revision
des Betäubungsmittelgesetzes." (04/2004)
Stellungnahmen 2001 -
2003
- Cannabis und Gesetzgebung: Position des Contact Netz
Das Contact Netz, Berner Gruppe für Jugend-, Eltern- und Suchtarbeit
argumentiert ihre Position zur aktuellen Cannabis-Gesetzgebung und setzt
sich für eine konsequente gesetzliche Regelung, die eine
Entkriminalisierung des Konsums beinhaltet, ein. Die
Stellungnahme (pdf, 4S., 192KB) ist online erhältlich.
(29.07.03)
- Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme
(SFA)
Cannabisprävention: Und sie wirkt doch! (03/2003)
- Fachorganisationen fordern drogenpolitische Weichenstellung im
Nationalrat
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates
(SGK) wird sich an ihrer Novembersitzung mit dem
Betäubungsmittelgesetzes (BetmG) beschäftigen. Im Vorfeld der
Nationalratsdebatte zur Revision des BetmG verlangt die Nationale
Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik (NAS),
dass der Drogenkonsum sowie der Handel zur Finanzierung der eigenen
Sucht straffrei werden sollten, sofern dadurch Dritte nicht gefährdet
würden. Lesen sie dazu die
Medienmitteilung der NAS (17.10.02)
- Verein christlicher Fachleute im Rehabilitations- und
Drogenbereich (VCRD)
Stellungnahme
(31.12.01)
- Eine
Stellungnahme (22.10.01) der nationale Arbeitsgemeinschaft
Suchtpolitik (NAS)
zum Entwurf der Betäubungsmittelgesetzrevision.
- Eine
Stellungnahme (22.10.01) des Vereins Jugend ohne Drogen (JoD)
ist hier einsehbar. Ebenfalls ist ein
Info-Bulletin
(pdf, 8S., 47KB) (Juni 02) zum Thema Online erhältlich.
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