EU-Organisationen
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Europäische Kommission
Tabakseite auf der Website zu Public Health. Die Seite gliedert sich in folgende Themen: Politik, Gesetze, Grenzüberschreitendes Arbeiten, Help-Kampagne, Indikatoren, Projekte.
EU-Tabakpolitik
- Die EU-Kommission will den Kampf gegen das Rauchen verstärken: Die Europäische Kommission hat die Diskussion um eine Änderung der europäischen Tabakprodukt-Richtlinie 2001/37/EG (pdf, 9S., 230Kb) eröffnet. Es geht um die Entscheidung, welche weiteren Massnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums und zum Jugend- und Verbraucherschutz ergriffen werden müssen. Dazu gibt das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz) in Heidelberg in seinem aktuellen Report (pdf, 52S., 2.2Mb) auf Basis des neuesten Forschungsstandes Empfehlungen. Sie richten sich an die Europäische Kommission und plädieren dafür, einheitliche Tabakproduktverpackungen mit grossen, bildgestützten Warnhinweisen einzuführen, jegliche Zusatzstoffe in Tabakprodukten zu verbieten sowie uneingeschränkt das Verbot rauchloser Tabakprodukte aufrecht zu erhalten. Medienmitteilung (pdf, 2S., 38Kb) des dkfz. Artikel in "Die Welt", Artikel auf tagesanzeiger.ch, Artikel auf SpiegelOnline. (10/2010)
- EU-Finanzminister erhöhen Tabaksteuer: Ab 2014 gelten in der EU neue Mindestansätze für die Verbrauchssteuer auf Zigaretten. Das beschlossen die EU-Finanzminister Mitte November 2009. Für Zigaretten betragen die Mindestansätze ab 1. Januar 2014 90 Euro pro 1000 Zigaretten und 60 Prozent des Detailverkaufspreises. Zur Zeit belaufen sich die Ansätze auf 64 Euro pro 1000 Zigaretten und 57 Prozent des Detailverkaufspreises. Medienmitteilung (pdf, 2S., 121Kb) des Rates der EU, Artikel der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at). (11/2009)
- Rauchfreies Europa bis 2012: Die Europäische Kommission hat nach ausführlichen Konsultationen einen Vorschlag für eine Empfehlung des Rates angenommen, in der alle Mitgliedstaaten dazu aufgerufen werden, bis zum Jahr 2012 Gesetze zum Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürger vor Tabakrauch zu erlassen. Rauchen verursacht nach wie vor die meisten vorzeitigen Todesfälle und Krankheiten in der Europäischen Union. Konservativen Schätzungen zufolge starben 2002 in der EU-25 79 000 Erwachsene, darunter 19 000 Nichtraucher, aufgrund der Belastung durch Tabakrauch zu Hause (72 000) oder am Arbeitsplatz (7 300). Medienmitteilung und weitere Infos von der Kommission, Fragen und Antworten zum geplanten rauchfreien Europa. (06/2009)
- EU-Programm für die Gesundheit 2008-2013: Der Europäische Rat hat einen Beschluss über ein zweites Aktionsprogramm der Gemeinschaft im Bereich der Gesundheit (2008 - 2013) angenommen. Aufbauend auf dem Programm für die öffentliche Gesundheit (2003 - 2008) sind in dem neuen Programm die Rahmenbedingungen zur Finanzierung europäischer Projekte und anderer gesundheitsrelevanter Massnahmen für den Zeitraum 2008 bis 2013 festgelegt. Im Rahmen des zweiten Ziels legt die Kommission den Schwerpunkt auf Massnahmen zu Gesundheitsfaktoren – wie Ernährung, Alkohol-, Tabak und Drogenkonsum – sowie zu sozialen und ökologischen Faktoren. Das Programm tritt am 1. Januar 2008 in Kraft. Medienmitteilung der Europäischen Kommission. (10/2007)
- Tabakwerbeverbot
Die Richtlinie 2003/33/EG (pdf, 4S., 113kb) vom 26. Mai 2003 ist online erhältlich
Publikationen
- Eurobarometer zu Tabak: Der Eurobarometer Special 332 hat das Thema "Tabak". Die Publikation (pdf, 219S., 13Mb) ist online erhältlich. Eine deutschsprachige Zusammenfassung (pdf, 23S., 1.8Mb) und diverse Country-Factsheets (ZIP-File) sind ebenfalls online auf den Seiten der Europäischen Kommission zugänglich. (06/2010)
- EU-Umfrage - Mehrheit der EuropäerInnen für rauchfreie Räume: Neuesten Umfragewerten zufolge unterstützt eine überwältigende Mehrheit der EuropäerInnen rauchfreie öffentliche Räume. 84 Prozent aller Befragten befürworten Rauchverbote am Arbeitsplatz, 79 Prozent begrüssen dies in Restaurants und immerhin 65 Prozent in Bars und Clubs. Die aktuelle Umfrage bestätigt den andauernden Trend und damit auch die "Null Toleranz"-Politik der Europäischen Union (EU) gegenüber dem Rauchen. Rauchen verursacht mit Abstand die meisten vermeidbaren Todesfälle in der Europäischen Union: über 500.000 Todesfälle jährlich bzw. über 1 Million Todesfälle in Europa insgesamt. Nach Schätzungen sind 25 Prozent aller tödlichen Krebserkrankungen und 15 Prozent aller Todesfälle in der EU auf Tabakkonsum zurückzuführen. Der Flash Eurobarometer 253 "Survey on Tobacco" (pdf, 98S., 2.5Mb) und eine Zusammenfassung (pdf, 7S., 114Kb) sind online auf Englisch erhältlich. (04/2009)
- Bericht über die Durchführung der Richtlinie für die Tabakwerbung (2003/33/EG): Bericht (pdf, 15S.) der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament und den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss. (05/2008)
- Nichtraucherschutz: EU veröffentlicht Umfrage zu Tabakkonsum: Die meisten EuropäerInnen befürworten eine Politik zur Eindämmung des Rauchens; dies geht aus einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage (pdf, 104S., 2.5Mb) hervor, deren Ergebnisse EU-Kommissar Kyprianou im Europäischen Parlament anlässlich des bevorstehenden Welt-Nichtrauchertags am 31. Mai vorstellte. 88 % der Befragten wünschen sich eine rauchfreie Luft in Büroräumen, an geschlossenen Arbeitsplätzen und auf öffentlichen Plätzen; letztes Jahr waren es mit 86 % etwas weniger. Medienmitteilung auf dem Portal der Europäischen Union. Ein "Questions and answers on Tobacco" ist ebenfalls online erhältlich. (05/2007)
- Europäische Kommission lanciert öffentliche Debatte über die bestmögliche Förderung rauchfreier Zonen: Die Europäische Kommission hat ein Grünbuch mit dem Titel „Für ein rauchfreies Europa: Strategieoptionen auf EU-Ebene“ (pdf, 30S., 243Kb) angenommen, um eine breit angelegte öffentliche Konsultation darüber einzuleiten, wie in der Europäischen Union rauchfreie Zonen am besten gefördert werden können. Das Grünbuch befasst sich mit der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Belastung durch das Passivrauchen, der öffentlichen Akzeptanz von Rauchverboten sowie den bislang auf einzelstaatlicher Ebene und auf EU-Ebene getroffenen Massnahmen. Medienmitteilung der Kommission, Fragen und Antworten zum Grünbuch (auf englisch), Medienmitteilung des deutschen Gesundheitsministeriums für Gesundheit. (01/2007)
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