Aktuell
Datenbank der Suchthilfeangebote: www.suchtindex.ch: Auf der überarbeiteten Datenbank der Suchthilfeangebote Schweiz von Infodrog sind über 660 Angebote der Suchthilfe verzeichnet. Verschiedene Erweiterungen ermöglichen nun eine noch präzisere Suche nach einer Einrichtung. Die Datenbank hat neu auch eine eigene Webadresse: www.suchtindex.ch
Newsletter Infodrog: Der Juni-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist online erhältlich.
Suchtpolitik
Pokerturniere: Ständerat sagt Ja zur Forderung der Jugendsession: Der Ständerat will künftig private, nicht-kommerzielle Pokerturniere ermöglichen. Er gibt einer entsprechenden Motion (10.527) von Nationalrat Lukas Reimann (SVP, SG) Folge, die aus einer Petition der Eidgenössischen Jugendsession aus dem Jahr 2010 hervorging. Wortprotokoll der Debatte, Medienmitteilung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Jugendverbände, Artikel auf tagesanzeiger.ch
Volksinitiative "Schutz der Gesundheit vor dem Passivrauchen": Das Initiativkomitee um den Genfer Jean-Alain Barth stellte am 18. Juni die eidgenössische Volksinitiative "Schutz der Gesundheit vor dem Passivrauchen. Für einen effektiv wirksamen und nicht diskriminierenden Schutz gemäss der Normen der WHO" vor. Diese neue Initiative steht in keinem Zusammenhang mit der eidgenössischen Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen», über die am 23. September 2012 abgestimmt wird (Mitteilung von der Lungenliga Schweiz). www.suisse-sans-fumee.ch.
Elternvereinigung gegen Legalisierung von Drogen: Der Verein "Eltern gegen Drogen" lanciert eine Petition «gegen Legalisierung von Drogen». Sie befürchten eine Verharmlosung von Cannabis. Die vom Bundesrat eingesetzte «Suchtexpertenkommission», die sich «gegen den Volkswillen für die Legalisierung aller illegaler Drogen einsetzt», gehöre aufgelöst und neu besetzt, heisst es zudem in der Petition. Artikel auf tagi.ch, Infos zur Petition.
Basel-Stadt: 180 Lokale müssen sich dem Rauchverbot unterwerfen: Das Basler Verwaltungsgericht bezeichnet das Vereinsmodell von Fümoar als unzulässige Umgehung des Rauchverbots. Die Raucherlobby will das Urteil nun ans Bundesgericht weiterziehen. Medienmitteilung vom Bau- und Verkehrsdepartement, Artikel auf tagi.ch.
Weltdrogenbericht - Mehr Süchtige in Entwicklungsländern: Drogen sind in den Entwicklungsländern auf dem Vormarsch, während der Konsum in den Industrieländern gleich hoch bleibt. Das geht aus dem Weltdrogenbericht 2012 der Vereinten Nationen hervor, der in New York vorgestellt wurde. Die UN-Behörde für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) stellt in ihrem Bericht als weiteren wichtigen Trend fest, dass weltweit immer mehr künstliche chemische Drogen genommen werden. Artikel auf Zeit Online, Artikel auf tagi.ch.
Alternativer Weltdrogenbericht - Die Kosten des "War on Drugs": Die Publikation "The Alternative World Drug Report: Counting the Costs of the War on Drugs" ist online auf den Seiten der Open Society Foundations erhältlich.
Krieg gegen Drogen und HIV/AIDS: Die Publikation "The War on Drugs and HIV/AIDS: How the Criminalization of Drug Use Fuels the Global Pandemic" ist online auf den Seiten der Open Society Foundations erhältlich.
Internationale Drogenpolitik: Der Politologe Christian Schneider hat in seiner Dissertation (Englisch, pdf, 184S., 870Kb) die UNO-Drogenpolitik untersucht. Sein Fazit: Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) erfüllt seine Aufgabe nicht. Die Staatengemeinschaft hat aber kein Interesse daran, das zu ändern. Aus guten Gründen. Interview mit Schneider zu seiner Diss.
Kinder & Jugendliche
Risikoverhalten: Buben weiterhin stärker exponiert als Mädchen: Die von der WHO veröffentlichten Ergebnisse der internationalen HBSC-Untersuchung von SchülerInnen lassen keine Zweifel zu: Der Geschlechterunterschied bei Gesundheit und Risikoverhalten bleibt trotz der gesellschaftlichen Entwicklung hin zur Gleichberechtigung bestehen. Dies belegen auch die Resultate der von Sucht Schweiz durchgeführten Schweizer HBSC-Studie. Was lässt sich für die Prävention daraus ableiten? Medienmitteilung von Sucht Schweiz.
Europäische SchülerInnenstudie zu Alkohol und anderen Drogen ESPAD: Die neue ESPAD-Studie zeigt insgesamt einen stabilen Drogenkonsum unter Schülern und einen Rückgang des "Rauschtrinkens", aber keinen Rückgang des Zigarettenrauchens. Dies geht aus der jüngsten europäischen SchülerInnenstudie hervor, die vom ESPAD-Projekt (European school survey project on alcohol and other drugs) veröffentlicht wurde. Der Bericht basiert auf einer 2011 durchgeführten Befragung in 36 europäischen Ländern. Zusammenfassung auf der Seite der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD), Medienmitteilung (pdf, 2S., 50Kb) der EBDD.
Jugendschutz: Dies das aktuelle Thema der Nummer 2/2012 (pdf, 16S., 900Kb) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich.
Was ist Sucht?: Das Jugendmagazin Flash (pdf, 25S., 7Mb) für Jugendliche gibt Antworten zu Fragen rund um Sucht. Herausgeberin ist die Abteilung Prävention der Gesundheitsdienste Basel-Stadt.
Kanton Zürich - Strategie Frühe Förderung: Die vorliegende kantonale Strategie (pdf, 28S., 2Mb) schafft eine Grundlage dafür, die verschiedenen Initiativen und Aktivitäten im Bereich der frühen Kindheit aufeinander abzustimmen. Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich stellt in diesem Dokument ihre Ziele in der frühen Förderung vor und beschreibt, wie sie diese umsetzen will.
Basel-Stadt - Jugendgesundheitsbericht 2012: Die Gesundheit der Jugendlichen im Kanton Basel-Stadt ist insgesamt gut. Dennoch gibt es Punkte, die beachtet werden müssen: So fühlt sich jeder zweite Basler Jugendliche häufig gestresst. Im Vergleich zu den letzten Jahren hat auch die Zahl von exzessiv Alkoholkonsumierenden zugenommen und es bestehen erhebliche Wissenslücken beim Thema Sexualität und Gesundheit. Zu diesen Ergebnissen kommt der Jugendgesundheitsbericht (pdf, 82S., 3.4Mb) des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt. Medienmitteilung (pdf, 2S., 20Kb)
Strassenverkehr
Via Sicura nach Jahren am Ziel: Das Verkehrssicherheitspaket Via Sicura ist unter Dach und Fach. Der Nationalrat hat die letzte kleine Differenz zum Ständerat ausgeräumt. Die Räte haben seit dem Jahr 2000 über das Massnahmenpaket für mehr Verkehrssicherheit debattiert. Verabschiedeter Gesetzestext, Artikel aus swissinfo.ch. Der Zürcher Staatsanwalt Jürg Boll wehrt sich gegen die Abschaffung der Bluttests bei angetrunkenen Lenkern. Interview auf tagesanzeiger.ch. (Infoset berichtete)
Sucht im Alter
Kantonale Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention im Alter: Die vorliegende Studie (pdf, 59S., 470Kb) ist Teil der Gesamtevaluation des Projekts "Via - Best Practice Gesundheitsförderung im Alter" (kurz Via). Ziel der Untersuchung ist es, aufzuzeigen, welche Rahmenbedingungen, Umsetzungsmodelle und Erfolgsfaktoren bezüglich der Thematik von Gesundheitsförderung und Prävention im Alter in den Partnerkantonen von Via bestehen.
Problematischer Alkoholkonsum im Alter: Der vorliegende Bericht (pdf, 127S., 420Kb) zu erfolgversprechenden Massnahmen zur Reduktion problematischen Alkoholkonsums älterer Menschen wurde als Auftragsarbeit des BAG im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol 2008-2012 erstellt. Er ist online auf den Seiten des Instituts für Sucht- und Gesundheitsforschung erhältlich.
Alkohol
Tankstellenshop-Liberalisierung nimmt ihren Lauf: Tankstellenshops sollen rund um die Uhr alles verkaufen dürfen, also auch Alkohol. Nach dem Nationalrat hat sich nun die Wirtschaftskommission des Ständerats für eine Gesetzesänderung ausgesprochen. Neu sollen bestimmte Tankstellenshops auch sonntags und nachts ohne Sonderbewilligung Personal beschäftigen dürfen. Artikel von Sucht Schweiz.
Einschränkungen der Erhältlichkeit von Alkohol: Im Rahmen der fünften Veranstaltung der KAP plus Reihe (Kantonale Aktionspläne Alkohol) in St. Gallen wurde die Frage der Einschränkung der Erhältlichkeit von Alkohol aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Die Präsentationen der Referate stehen zum Download bereit.
Alkoholtestkäufe: vermehrt eingesetzt trotz umstrittener Rechtslage: 2011 sind in der Schweiz 5518 Alkoholtestkäufe durchgeführt worden (+ 12%). Praktisch alle Kantone setzen inzwischen auf das wirksame Instrument, um die Einhaltung des Alkoholverkaufsverbots an unter 16- und unter 18-Jährige zu verbessern. Die Ergebnisse aus den neuen Testregionen haben die durchschnittliche Rate des Alkoholverkaufs an Minderjährige gesamtschweizerisch auf 30 Prozent ansteigen lassen. Die umstrittene Zulässigkeit von Bussen ist ein Hindernis für die volle Entfaltung und Wirksamkeit der Testkäufe. Medienmitteilung und Medien-Rohstoff (pdf, 5S., 600Kb) der Eidg. Alkoholverwaltung EAV.
Alkoholabusus und soziale Isolation: Grund statt Folge: Wenn sich Jugendliche auffällig zurückziehen, so ist der Grund dafür häufig ein übermässiger Alkoholkonsum. Diese Erkenntnis steht im Gegensatz zu bisherigen Vermutungen, dass als Aussenseiter deklarierte Jugendliche sich mit dem Alkohol Mut antrinken wollen und der Alkoholabusus somit eine Folge der sozialen Isolation ist. Zu dieser Erkenntnis kommen zumindest Wissenschaftler aus den USA. Artikel auf aerzteblatt.de, Link zum Original-Artikel (kostenpflichtig).
Alkoholtester im Auto ab Juli in Frankreich Pflicht - auch für Touristen: Wer vorhat, in den Ferien mit dem Auto oder Motorrad nach Frankreich zu fahren, sollte besser vorsorgen. Ab dem 1. Juli muss in jedem Kraftfahrzeug ein Alkoholtester vorhanden sein. Artikel auf drugcom.de
Debatte über Alkoholsucht - Eine Frage des Willens: Alkoholsucht ist eine Krankheit. Wirklich? Evolutionsforscher meinen, der Hang zur Flasche sei uns in die Wiege gelegt. Ein US-Psychologe dagegen behauptet, Sucht sei eine Folge von Willensschwäche. Der Ansatz sorgt in der Therapeutenszene für Unruhe. Artikel auf SpiegelOnline
Cannabis
Marktanteil von Cannabiskraut wächst mit zunehmendem inländischen Anbau: Der Marktanteil von Cannabiskraut wächst europaweit, während der Anteil von Cannabisharz zurückgeht. Dies zeigt die erste umfassende Analyse (auf Englisch) der Cannabisproduktion und Cannabismärkte in Europa, die von der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) veröffentlicht wurde. Medienmitteilung (Deutsch, pdf, 2S., 50Kb) der EBDD.
Tabak
SuchtMagazin - Doppelnummer zu Tabak: In Kürze erscheint die Doppelnummer 3&4/2012 zum Thema Tabak. Aus dem Inhalt: Tabakpolitik | Zahlen zum Tabakkonsum | Slalom der Massnahmen | Einfluss sozialer Netzwerke | Herzgesundheit | Rauchfreies Zuhause | Rauchen in Filmen | Effekt und Effektivität von Massnahmen | Interventionen in Suchtfachstellen | Schulische Prävention | abenteuerinsel.ch | Rauchen in Gefängnissen | Entwöhnung in der Arztpraxis | I-cut | Funktion des Rauchens. Weitere Infos sind in einigen Tagen auf www.suchtmagazin.ch erhältlich. Die Ausgabe kann unter folgender Adresse bestellt werden: abo@suchtmagazin.ch (18 CHF, 13 Euro)
Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören: Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ haben herausgefunden, dass Rauchen auch im höheren Lebensalter das Sterberisiko stark erhöht. Ehemalige Raucher haben zwar immer noch ein erhöhtes Risiko gegenüber lebenslangen Nichtrauchern, es sinkt jedoch mit jedem Jahr nach dem Verzicht. Mitteilung des DKFZ.
Deutschland - Rauchfreie Gaststätten, Erstmals Mehrheit der RaucherInnen für Rauchverbot: Die Zustimmung der Bevölkerung zur rauchfreien Gastronomie steigt weiter an. Laut einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg sprechen sich aktuell mehr als drei Viertel der Deutschen (77,5 Prozent) für ein Rauchverbot in Gaststätten aus. Im Jahr 2005 – also vor Inkrafttreten der Nichtraucherschutzgesetze – lag die Zustimmung nur bei 53%. Medienmitteilung und Infoblatt (pdf, 2S., 280Kb) der DKFZ.
Deutschland - Immer mehr Frauen sterben an den Folgen des Rauchens: Im Jahr 2010 starben 13 815 Frauen an Krebserkrankungen, die in einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Dies waren rund 36 % mehr als zehn Jahre zuvor. Im Vergleich zu Männern verlieren Frauen durch die genannten Krebsarten mehr Lebensjahre: Während Männer im Durchschnitt insgesamt 2,9 Jahre früher starben, verkürzte sich das Leben der Frauen im Durchschnitt sogar um 10,5 Jahre. Mitteilung des statistischen Bundesamtes, Artikel auf Spiegel Online, Artikel FAZ.net
Weitere Substanzen und Suchtformen
Warnung: XTC Pille mit PMMA und MDMA: Zum ersten Mal wurde in der Schweiz eine XTC Pille analysiert, welche neben MDMA auch PMMA enthielt. Die wirksame Dosis von PMMA ist geringer als bei MDMA und die Wirkung setzt später ein. Durch das Wegfallen der erwarteten psychischen Wirkung besteht die Gefahr, dass Nachgespickt wird. Dies kann ersthafte Folgen haben, da PMMA im Körper zu PMA abgebaut wird und giftiger ist als MDMA. Warnung (pdf, 1S., 370Kb) von saferparty.ch.
Deutschland - Drogenkonsumenten in Regensburg mit Milzbrand (Anthrax) infiziert: In Regensburg sind im Juni zwei Fälle von Milzbrand (Anthrax) bei intravenös injizierenden Drogenkonsumenten aufgetreten. Beide hatten sich wegen einer entzündeten Injektionsstelle ärztlich vorgestellt und in der Folge war eine Blutvergiftung (Sepsis) aufgrund von Milzbranderregern diagnostiziert worden. Ein Patient verstarb am 5.6.2012 an der Infektion. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mitteilung (pdf, 4S., 600Kb) der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht EBDD, Artikel auf Spiegel Online.
Pharmakologisches Neuroenhancement: Unter Neuroenhancement ist die Verwendung von psychoaktiven Substanzen aller Art zur Steigerung der geistigen oder kognitiven Leistungsfähigkeit zu verstehen. In der vom Robert Koch Institut (RKI) durchgeführten KOLIBRI-Studie wurden deutschlandweit Personen zum Konsum von leistungsbeeinflussenden Mitteln in Alltag und Freizeit befragt. Die Ergebnisse dieser und anderer Studien werden in diesem Infoblatt (pdf, 7S., 517Kb) des RKI vorgestellt.
Doping im Alltag gegen natürliche Leistungsgrenzen: Mythos oder Realität?: Dass gesunde Menschen mit Medikamenten oder anderen Mitteln nachhelfen, um ihre Leistung zu steigern, ist scheinbar ein Trend. Doch die vielfach erhoffte Wirkung ist meist nicht belegt, Risiken und Nebenwirkungen sind kaum abschätzbar. Dazu stellen sich soziale und ethische Fragen. Sucht Schweiz ging dem Phänomen nach und bietet in einem neuen Grundlagenpapier eine breite Auslegeordnung zu einer kontrovers geführten Diskussion. Grundlagenpapier (pdf, 10S., 240Kb) und Medienmitteilung von Sucht Schweiz
Psychopharmaka sind "Frauenarzneimittel": Warum gibt es so grosse Geschlechterunterschiede in der Arzneimittelversorgung? Frauen bekommen in Deutschland etwa zwei- bis dreimal mehr Psychopharmaka als Männer. Erklären Rollenklischees oder häufigere Migräneattacken die hohe Verordnungsrate? Mit diesen Fragen setzt sich der Barmer GEK Arzneimittelreport 2012 auseinander. Das Fazit: Solche geschlechtsspezifischen Differenzen sind medizinisch kaum begründbar, widersprechen den Leitlinien und bergen ein hohes Abhängigkeitsrisiko. Medienmitteilung (inkl. Links zu den Berichten) der Barmer GEK Krankenkasse.
Prävalenz von Essstörungen in der Schweiz: Es gibt weltweit wenig bevölkerungsbasierte Studien über die Prävalenz von Essstörungen, obwohl einige internationale frühere Studien gezeigt haben, dass die Prävalenz von Essstörungen in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Die Prävalenz von Essstörungen in der Schweiz ist bis heute unbekannt. Das Hauptziel der aktuellen Studie war es, die Prävalenz von Essstörungen in der Schweiz mittels der DSM-IV Kriterien zu untersuchen. Die Studie (pdf, 68S., 1.8Mb) ist auf den Seiten des BAG erhältlich. Artikel im Beobachter (13/2012)
Macht Essen süchtig?: Keine Macht dem Kalorien-Quickie: Essen macht glücklich. Aber macht es auch süchtig? Vor einiger Zeit stellten Forscher die These auf, Fast Food könne genauso zur Abhängigkeit führen wie Heroin oder Kokain. Zwar mehren sich die Zweifel daran - dennoch könnte Lebensmittelsucht bald als psychische Störung anerkannt werden. Artikel auf Spiegel Online
Prävention
Alkohol/Tabak - die Gemeinden handeln!: Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz, Sucht Schweiz und RADIX wollen mit 6 interessierten Kantonen und 30 Gemeinden aus der Deutschschweiz und der Romandie erstmals Alkohol und Tabak gemeinsam in den Fokus einer verbindlichen, gemeindeorientierten Prävention stellen und umsetzen. Weitere Infos auf den Seiten von RADIX.
Gesucht - Wirksame kommunale Programme der Gesundheitsförderung und Prävention: Zum ersten Mal wird 2013 ein nationaler Preis "Gesunde Gemeinde" bzw. "Gesunde Stadt" vergeben. Der Preis versteht sich als Anreiz für vorbildliche Konzepte gemeindlicher und städtischer Gesundheitsförderung und Prävention sowie als Anerkennung für beispielshafte und multiplizierbare kommunale Programme und Massnahmen. Die Einreichfrist ist der 14. Januar 2013. Weitere Infos auf den Seiten von RADIX.
Familie im Wandel: Die Nummer 18 (pdf, 16S., 5Mb) des Präventionsmagazins "fortyfour" ist soeben erschienen. Das aktuelle Magazin des Instituts für Suchtprävention in Linz hat das Schwerpunktthema "Familie im Wandel".
Alle zusammen - Familienbezogene Ansätze in der Suchtprävention: Dies das aktuelle Thema (2/2012) der Zeitschrift 'pro Jugend'. Der Artikel (pdf, 9S., 1.3Mb) "Zielgruppe Familie: Eine Herausforderung für die Suchtprävention" von Marion Laging ist online erhältlich. Die Zeitschrift wird von der Aktion Jugendschutz in Bayern herausgegeben.
Beratung & Therapie
KlientInnen in Erstbehandlung: Entwicklung zwischen 2005 und 2009: Auch wenn die Erstbehandlungen insgesamt eine Minderheit der Eintritte in das Behandlungssystem darstellen, bilden sie einen im Vergleich zu anderen Informationsquellen (z.B. epidemiologische Untersuchungen oder Verkaufszahlen) wichtigen und ergänzenden Indikator zu aktuellen Tendenzen hinsichtlich des problematischen Konsums von psychoaktiven Substanzen in der Allgemeinbevölkerung. Artikel (pdf, 11S., 550Kb) von act-info, dem nationalen Monitoringsystem im Suchtbereich.
Schadensminderung
Der Alkoholfreie Treffpunkt - Kurzfilm: Das Azzurro ist ein alkoholfreier Treffpunkt des Blauen Kreuzes in Bern. In dieser Begegnungszone wird Alkoholkranken Menschen mit langer Suchtvergangenheit eine Möglichkeit des sozialen Austausches und verschiedenen Beschäftigungen geboten. Der Kurzfilm will aufdecken, wie qualitative Arbeit geleistet wird und öffentliche Fördergelder eingesetzt werden. Der Film ist Illustration zur nationalen Treffpunkt-Strategie des Blauen Kreuzes.
Forschung & Statistik
Reduzierung der Drogennachfrage: Globale Erkenntnisse als Grundlage für lokales Handeln: Dies das Thema der aktuellen Ausgabe (pdf, 4S., 370Kb) von "Drogen im Blickpunkt" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD).
Gesundheit & Soziales
Kanton Zürich: Grundlagen zur Prävention psychischer Erkrankungen: Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich hat im Auftrag der Gesundheitsdirektion einen Grundlagenbericht zur Prävention psychischer Erkrankungen im Kanton Zürich veröffentlicht. Er zeigt auf, wie die psychische Gesundheit von Zürcherinnen und Zürchern verbessert werden kann. Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion, Weitere Infos zum Bericht.
Ansetzen an den sozialen Determinanten von Gesundheit - Die städtische Dimension und die Rolle der Kommunalbehörden: In diesem Bericht (Englisch) der Weltgesundheitsorganisation werden die Erkenntnisse über die sozialen Determinanten von Gesundheit im städtischen Kontext zusammengefasst. Ferner wird erläutert, wie die Kommunalverwaltungen durch Führungskompetenz einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Ursachen gesundheitlicher Ungleichheiten leisten können
Institutionen
"Verrückte Gesellschaft": Dies das Titelthema der aktuellen Ausgabe (2/2012, pdf, 20S., 2Mb) von Express, der Zeitschrift der Klinik Südhang.
forum - Zeitschrift für Eltern, Angehörige und Betroffene von Suchtkranken: Das neue forum 2/2012 ist soeben. Die ersten Seiten (pdf, 5S., 950Kb) der Ausgabe stehen zum Download bereit. Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich und kann direkt bei der ada-zh abonniert werden. Informationen zu den Abo-Konditionen.
Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen: Der aktuelle Newsletter Juni 2012 (pdf, 9S., 800Kb) des Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen ist online erhältlich.
Jahresberichte:
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Beratungszentrum im Bezirk Baden: Jahresbericht 2011 (pdf, 13S., 2Mb)
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Suchtpolitik und Monitoring des Suchtbereichs Basel-Stadt: Jahresbericht 2012 (pdf, 57S., 670Kb)
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Koordinationsstelle Sucht der Stadt Bern: Jahresbericht Sucht 2011/2012 (pdf, 14S., 630Kb)
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Die Alternative: Jahresbericht 2011 (pdf, 21S., 8Mb)
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Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu): Jahresbericht 2011 (pdf, 52S., 1.2Mb)
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Eidg. Alkoholverwaltung (EAV): Jahresbericht 2011 (pdf, 48S., 2.5Mb)
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Eidg. Spielbankenkommission (ESBK): Jahresbericht 2011 (pdf, 58S., 880Kb)
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Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogenprobleme EBDD: General report of activities 2011 (pdf, 100S., 2.2Mb)
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Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme: Geschäftsbericht 2011 (pdf, 24S., 300Kb)
Newsletter Eurocare: Der Newsletter 6/2012 der European Alcohol Policy Alliance Eurocare ist online (auf Englisch) erhältlich.
Agenda
Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.
9. Freiburger Sozialrechtstage
Gesellschaft und Krankheit: Medikalisierung in Spannungsfeld von Recht und Medizin
6. & 7 September 2012, Freiburg
Infos: Weiterbildungsstelle, Universität Freiburg, Rue de Rome 6, CH-1700 Freiburg, Tel. +41 (026) 300 73 47, E-Mail: formcont@unifr.ch, Ausschreibung und Programm.
Nationale Tagung Safer Nightlife Schweiz
Die 1. Nationale Tagung Safer Nightlife widmet sich dem Thema Nachtleben und seinen Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft
19. September 2012, Biel
Infos: Infodrog, Peter Menzi, Eigerplatz 5, Postfach 460, CH-3000 Bern 14, Tel. +41 (0)31 376 04 01, peter.menzi@infodrog.ch, Programm und Anmeldeformular
120 Jahre frauenspezifische Suchtbehandlungen. Ein Muss oder ein Auslaufmodell?
Die Klinik Wysshölzli arbeitet seit 120 Jahren mit einem frauenspezifischen Behandlungsansatz.
20. September 2012, Herzogenbuchsee
Klinik Wysshölzli Waldrandweg 19 CH-3360 Herzogenbuchsee, Tel +41 (062) 956 23 56, info@wysshoelzli.ch, www.wysshoelzli.ch. Programm (pdf, 2S., 200Kb).
Sport kann alles?
Der 3. Interdisziplinäre Kongress "Sport kann alles?" zu Gegenwart und Zukunft von Sport im Sozial- und Präventionsbereich
20. & 21. September 2012, Bern
Infos: Stiftung idée:sport, Brunnenstrasse 1, CH-8610 Uster, +41 (0)44 941 44 88, jasmin.weger@ideesport.ch, Website mit Programm und Anmeldeformular
Handlungskonzepte und methodisches Handeln der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe
2. Bundeskongress der deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe (DG-SAS)
24. & 25. September 2012, Potsdam
Infos: DG-SAS Projektbüro, c/o Alexandra Vogelsang, LWL-Koordinationsstelle Sucht, D-48133 Münster, Tel. +49 (0)251 591-3838, alexandra.vogelsang@lwl.org, Programm und Anmeldeformular
Wenn aus Spass Ernst wird – Exzessive und pathologische Computerspiel- und Internetnutzung
Jahrestagung der deutschen Drogenbeauftragten 2012
9. Oktober 2012
Ankündigung
3. Bayerischer Fachkongress Glücksspiel
Komorbide Störungen & pathologisches Glücksspielen
24. Oktober 2012, München
Infos: Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS, Arnold Landwehrstr. 60-62, 80336 München Tel. +49 (0)89 530 7300, bas@bas-muenchen.de, www.bas-muenchen.de, Ausschreibung mit Flyer und Anmeldeformular.
52. DHS-Fachkonferenz 2012
Der 4-Säulen-TÜV: Die vier Säulen der Drogen- und Suchtpolitik auf dem Prüfstand
19. - 21. November 2012, Leipzig
Infos: Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen DHS, Westenwall 4, D-59065 Hamm, Tel. +49 (0)2381 90150, info@dhs.de, Ausschreibung mit Programm
Kinder, Jugendliche und Konsum
Tagung Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen
12. & 13. September 2013, Biel
Das Programm der Tagung steht im Juni 2013 zur Verfügung. Vorankündigung
Redaktion Infoset
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