Aktuell

Corona-Report: Die Pandemie trifft Kinder und Jugendliche hart

Die Covid-Pandemie belastet Kinder und Jugendliche stark und akzentuiert bestehende Probleme und Ungleichheiten. Es besteht Handlungsbedarf, sonst beeinträchtigt diese Pandemie das Leben einer ganzen Generation, verschärft soziale Ungleichheiten und verursacht über Jahrzehnte hohe soziale Kosten. Artikel und Bericht herausgegeben von Pro Juventute, Redaktion des Berichts von polsan.

Newsletter von Infoset

Der Newsletter von Infoset ist soeben erschienen. Dieser fasst die wichtigsten aktuellen Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Der Newsletter kann hier abonniert werden.

E-Zigaretten wurden ans Tabakproduktgesetz geknüpft

Das Parlament hat E-Zigaretten an das Tabakproduktgesetz geknüpft. Bis jetzt waren E-Zigaretten von der Tabaksteuer befreit. Das Parlament knüpfte nun E-Zigaretten ans Tabakproduktgesetz. Der Ständerat hat eine entsprechende Motion nachdem auch die grosse Kammer dem Anliegen zugestimmt hat. Das Parlament knüpft die Besteuerung von E-Zigaretten an die Inkraftsetzung des Tabakproduktgesetzes.  Auch der Bundesrat ist einverstanden mit dem Anliegen. Jetzt gehe es um die Koordination der Besteuerung mit dem Tabakproduktgesetz, sagte Maurer. Damit würde die E-Zigarette nach zehn Jahren Steuerabstinenz wieder besteuert. Das mache Sinn. Die Motion geht zur Ausführung an den Bundesrat. Der Artikel dazu auf nau.ch.

CORONA: Ab dem 1. März neue Regelungen für die OKJA

Die Lockerung der Massnahmen für Kinder und Jugendliche sowie spezifisch für die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sind inzwischen bekannt. Der Dachverband (DOJ) hat zu einige Details in Sachen Umsetzung in der Praxis Abklärungen beim BAG gemacht. Die neuen Regelungen ermöglichen das (Wiederer-) Öffnen und Betreiben aller OKJA-Angebote für Kinder und Jugendliche bis Jahrgang 2001 mit deutlich weniger Einschränkungen. Für ältere Jugendliche ist ebenfalls mehr Spielraum vorhanden. Alle Details dazu finden sich auf der Informationsseite des Ideenpools OKJA und Corona des DOJ und im branchenspezifischen Rahmenschutzkonzept KJF/OKJA.

prevention.ch: am 22. März kommt der neue Kommunikationskanal für Fachwissen

Die Plattform www.prevention.ch ermöglicht einzigartige Vernetzungsmöglichkeiten mit Fachpersonen von verwandten Bereichen. Dieser einfache Zugang zu anderen Akteuren aus Gesundheitsförderung und Prävention lässt Synergien und gemeinsame Projekte entstehen.  Die Plattform dient als Inspirationsquelle und Schaufenster für die Themen und bietet fundierte und hochwertige Inhalte von Fachleuten für Fachleute. Mehr dazu auf www.ncd-sucht.ch. Die Plattform geht am 22. März online. Am 30. März 2021 gibt es dazu eine Startveranstaltung: Interessierte können sich bereits jetzt registrieren.

Offene Drogenszene Chur

Im Stadtpark Chur hat sich eine offene Drogenszene etabliert. PolitikerInnen und Fachleute fordern daher einen Konsumraum, wie ihn andere Städte seit langem haben. Allerdings wird dieser nicht umgesetzt. Einen Artikel dazu auf www.woz.ch.

Neuer Bericht: Sexualverhalten Jugendlicher

Der neueste Forschungsbericht ‘Comportements sexuels chez les élèves de 14 et 15 ans en Suisse - Résultats de l’enquête (HBSC) 2018’ ist online verfügbar. Er zeigt beispielsweise dass 2018 13.0% der 14- und 15-Jährigen angegeben, mindestens einmal im Leben Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Die Jungen (17.1%) sind in diesem Fall ungefähr zweimal so häufig vertreten als die Mädchen (8.9%) und die 15-Jährigen (16.5%) sind deutlich häufiger vertreten als die 14- Jährigen (9.1%). Der Bericht (pdf, 54S., Französisch, Zusammenfassung auf Deutsch) von Sucht Schweiz sowie ein Artikel dazu auf Deutsch auf www.hbsc.ch. 

Medikamentenmissbrauch und Mischkonsum unter Jugendlichen

Diverse Medienbeiträge im letzten Jahr liessen aufhorchen: Nachdem mehrere Jugendliche in der Schweiz an einem «Medikamenten-Cocktail» starben, richtet sich die Aufmerksamkeit verstärkt auf Medikamentenmissbrauch und Mischkonsum bei Minderjährigen. Auch Sucht-Fachpersonen stellen sich diverse Fragen: Wie gelangen Jugendliche an die Medikamente? Welche Rolle spielen Hip-Hop und Rap? Und wie gelingt die Aufklärung junger Menschen? Als erste Hilfestellung hat der Fachverband Sucht bestehende Factsheets und Medienbeiträge der letzten Monate aufgelistet: Webseite mit der Auflistung.

Wirkungen der Drug-Checking-Angebote in der Schweiz

Dank sogenannten «Drug Checkings» können Konsumierende ihre Substanzen direkt an Veranstaltungen oder in Beratungsstellen untersuchen lassen – freiwillig und anonym. Eine neue Studie zeigt: Die Angebote sensibilisieren für Risiken und sicheren Konsum, die Mehrzahl der Angebot-Nutzerinnen und Nutzer konsumiert weniger riskant. Die Studie kommt zum Schluss, dass die Rolle der Drug Checkings im Monitoring der illegalen Substanzen auf dem Markt ausgebaut und gefestigt werden sollte. Medienmitteilung und Faktenblatt vom Bundesamt für Gesundheit. Studie von INTERFACE und der FHNW.

Belastete Familien - Aktionswoche und neue Webseite

Vom 8.-14. März 2021 findet die Aktionswoche für Kinder von suchtkranken Eltern statt. Auch dieses Jahr gibt es verschiedene Veranstaltungen und Aktionen in Zürich, Bern und Biel. Die Aktivitäten sind öffentlich zugänglich, kostenlos und finden online statt: Flyer Veranstaltungen organsiert von Berner Netzwerk KartensetLink zur Ausstellung organsiert von Bieler Netzwerk sowie Flyer Veranstaltungen organsiert von Zürcher Netzwerk. Da sich der Fokus von suchtbelasteten Familien immer mehr auf psychisch und sonst belastete Familien erweitert hat, bietet die Schweizerische Stiftung für Suchthilfe (aebi-hus) mit BelasteteFamilien.ch neu eine eigene Webseite zum Thema.







Tagungen in der Schweiz

Stets Online. Und erreichbar?!

9. März 2021, online
Digitalisierte Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen ausserhalb der Schule. 3. Kantonale Austauschtreffen Deutschschweiz (KAD), organisiert vom Fachverband Sucht. (Neuer Termin)

Einführung in die Motivierende Gesprächsführung

20. März 2021, Wil
Anmeldung und Information zum Seminar für ÄrztInnen und ApothekerInnen, die mit dem Thema Suchtmedizin konfrontiert sind. Organisiert von FOSUMOS.

Resultate und Erkenntnisse aus dem Drogeninformationszentrum Zürich (DIZ) 2020 – Fokus Kokain

6. April 2021, online
Information und Anmeldung der Fachtagung vom Drogeninformationszentrum Zürich (DIZ).

Peer-Arbeit in der Suchthilfe und -prävention

31. Mai 2021, Zürich
Ein Mitgliederanlass des Fachverbands Sucht

Kinder von suchtkranken Eltern

8. Juni 2021, Bern
Nationale Austausch- und Weiterbildungsplattform von Sucht Schweiz.

2. Münsterlinger Suchttagung

11. Juni 2021, Münsterlingen (Neuer Termin)
Thema der Veranstaltung ist Motivation - Ziel oder Voraussetzung? Die Tagung wird von den Psychiatrischen Dienste Thurgau organisiert.

Suchtbetroffene in den Medien - echte Empathie oder unnötiger Voyeurismus?

01. Juli 2021, Zürich
Ein Soirée des Fachverbands Sucht

Update Sucht Interdisziplinär 2021

2. September 2021, St. Gallen
Ausschreibung und Anmeldung folgen im März 2021. SAVE THE DATE

Stakeholderkonferenz Nationale Strategie Sucht

Stakeholderkonferenz Sucht  & Netzwerktagung Psychische Gesundheit Schweiz «Kinder und Jugendliche stärken!»
16. September 2021, Bern (neuer Termin!)

Forum für Suchtfragen 2021

4. November 2021, Basel (Neuer Termin)
Forum der Abteilung Sucht des Gesundheitsdepartementes des Kantons-Basel-Stadt.
Save the date

Tagung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention 2021

4. November 2021
Safe the Date

Soziale Arbeit und Sucht: Eine Fachtagung im Dialog von Praxis und Wissenschaft

23. März 2022, Olten
Die Tagung bildet den Beginn eines partizipativen Prozesses, an dem Interessierte in der Folge Empfehlungen und fachliche Standards für die Soziale Arbeit in der Suchthilfe und Suchtprävention erarbeiten. Ein Kooperationsprojekt des Instituts Soziale Arbeit und Gesundheit der FHNW, des Fachverbands Sucht, AvenirSocial und SAGES. Kontakt: Irene Abderhalden, irene.abderhalden@fhnw.ch und Marcel Krebs, marcel.krebs@fhnw.ch (Vorankündigung)