Alkohol & Gesellschaft

Weingläser werden immer grösser: Eine Bestandsaufnahme historischer und moderner Trinkgefässe zeigt: Weingläser sind heute fast siebenmal so gross wie vor 300 Jahren. Ein Team an der Universität Cambridge betrachtete insgesamt 411 Gläser aus fünf verschiedenen Quellen. Demnach fassten jene Gläser, die in der Periode um 1700 entstanden, im Mittel etwa 70 Milliliter; erst um 1860 erschienen Gefässe auf der Bildfläche, die ein modernes Viertele gefasst hätten. Heutzutage hat ein durchschnittliches englisches Weinglas ein Volumen von 450 Millilitern. Artikel auf Spektrum.de (12/2017)

"Es ist heute anerkannter, auf Alkohol zu verzichten": Unsere Gesellschaft legt heute insgesamt einen neuen Fokus auf Gesundheit und Selbstoptimierung. Bei uns herrscht eine Kultur des Immer-fit-Seins. Dazu gehört auch, auf Alkohol zu verzichten". Interview mit dem Kulturanthropologen Gunther Hirschfelder. (02/2016)

Alkoholmissbrauch verunsichert den öffentlichen Raum: Eine Mehrheit der Bevölkerung trinkt Alkohol in gemässigten Mengen und im geselligen Rahmen. Einige trinken jedoch zu viel, zu oft oder zur falschen Zeit. Alkoholmissbrauch begünstigt Unsicherheit und Gewalt im öffentlichen Raum. Eine im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit durchgeführte Studie zeigt, dass rund die Hälfte der Fälle körperlicher oder verbaler Gewalt im öffentlichen Raum, bei denen die Polizei eingreifen muss, mit dem Konsum alkoholischer Getränke verbunden ist. Medienmitteilung des BAG. Der Bericht wurde von Interface und der Hochschule Luzern erarbeitet. (05/2014)

Trinkentscheidungen - Der Einfluss des Gegenübers: Alkohol wird oft in Gesellschaft anderer Menschen getrunken. Wie viel und was man in solchen Situationen konsumiert, wird allerdings nicht immer bewusst entschieden. Eine experimentelle Studie zeigt: Das eigene Trinkverhalten wird meist unbemerkt vom Gegenüber beeinflusst. Artikel auf drugcom.de (07/2014)

Schäden durch alkoholisierte Dritte in der Schweiz: In diesem Bericht wird der Frage nachgegangen, inwiefern und in welchem Ausmass sich die Schweizer Wohnbevölkerung durch den Alkoholkonsum Dritter gestört fühlt oder sogar von Aggressionen seitens alkoholisierter Dritter betroffen ist. Die Fragen umfassen Bereiche von nächtlichen Ruhestörungen durch alkoholisierte Personen bis zu schweren körperlichen Aggressionen. Bei körperlichen Aggressionen wurde zusätzlich der Einfluss des illegalen Drogenkonsums oder der Medikamenteneinnahme erfasst. Der Bericht (pdf, 139S.) ist im Rahmen von Suchtmonitoring Schweiz entstanden. (05/2014)

Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Kostenwirksamkeit von Massnahmen gegen alkoholbedingte Schäden: In dieser Publikation (pdf, 134S., Englisch) der WHO (Regionalbüro Europa) wird ein Überblick gegeben über: bekannte und noch unbekannte Auswirkungen von Alkohol auf Gesundheit; Gesellschaft und Wirtschaft; Aufklärungs- und Informationskampagnen; die öffentliche Unterstützung für Alkoholkonzepte; stützende Infrastrukturen, Maßnahmen des Gesundheitssektors, der gesellschaftlichen Gruppe, des Arbeitsplatzes; Alkohol am Steuer; Verfügbarkeit; Vermarktung und Preisgestaltung von Alkohol; Alkoholmilieus; die Grundsatzfolgen dieser Erkenntnisse. (09/2010)

Soziale Ungleichheit

Hohe Verfügbarkeit von Alkohol führt vor allem bei Armen zu höherem Konsum: Menschen mit niedrigen Einkommens konsumieren mit höherer Wahrscheinlichkeit viel Alkohol, wenn dessen Verfügbarkeit hoch ist. Demgegenüber wird der Alkohol-Konsum bei den hohen Einkommensgruppen von der Zahl der Verkaufsstellen in ihrer Nachbarschaft weit weniger beeinflusst. Die Ergebnisse des Forscherteams der Universität Edinburgh und Glasgow legen nahe, dass Massnahmen zur Reduzierung des Alkoholkonsums, die allein auf das Konsumentenverhalten abzielen, weniger aussichtsreich sind. Die Forscher argumentieren, dass ein radikaler Politikwechsel nötig wäre, um gegen die gesundheitliche Ungleichheit bei den alkoholbedingten Schäden vorzugehen. Die Veränderungen sollten die Reduzierung der Verfügbarkeit von Alkohol beinhalten. Beitrag auf BBC, Artikel auf nacoa.de. In Schottland werden auf den 1. Mai Mindestpreise auf Alkoholika eingeführt, Artikel auf BBC. (03/2018)

Gesellschaftliche Stellung beeinflusst gesundheitliche Wirkung von Alkohol: Derselbe Alkoholkonsum schädigt Herz und Blutgefässe bei Menschen der Unterschicht mehr als bei denjenigen mit höherem sozioökonomischem Status. Artikel auf Wissenschaft aktuell. (12/2017)

Europa: Arme Menschen sterben häufiger an Alkoholkonsum: In vielen europäischen Ländern sterben ärmere und weniger gebildete Menschen häufiger an Alkohol als wohlhabende und besser gebildete Personen. Diesen Zusammenhang beobachteten Forscher nun bei einer Analyse der Sterberegister von 17 europäischen Staaten. Artikel auf Spiegel Online. (11/2015)

Alkohol und Benachteiligung: Dieses Grundsatzpapier der WHO zum Thema alkoholbedingte Schäden gehört zu einer Reihe, in der praktische Schritte zur Bewältigung konkreter gesundheitspolitischer Herausforderungen für Europa beschrieben werden (05/2014)

Alkohol & Gesundheit

Gesundheitliche Risikien von Alkoholmissbrauch
Physiologische Auswirkungen von übermässigem Alkoholkonsum. Seite des BA für Gesundheit

Alkohol - Mythen und Meinungen: Hartnäckig hält sich die Meinung, Alkohol sei gesund, er wird sogar zum Kulturgut verklärt. Dieses Factsheet (pdf, 4S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS greift Mythen und Meinungen zum Thema Alkohol auf und zeigt, dass viele der verbreiteten Annahmen einer Überprüfung nicht standhalten. (04/2019)

Jeder 20. Todesfall geht auf Alkohol zurück: Laut dem Global status report on alcohol and health 2018 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr rund drei Millionen Menschen weltweit durch Alkoholkonsum - das sind mehr als durch Aids, Gewalt und Verkehrsunfälle zusammen. Am stärksten betroffen sind Männer - sie machen drei Viertel der alkoholbedingten Todesfälle aus. Beitrag auf Spiegel Online, Artikel auf watson. (09/2018)

Selbst das eine Bierchen ist schon ungesund: Eine Studie, die Daten von 28 Millionen Menschen nutzt, zeigt: Alkohol schadet ab dem ersten Tropfen. Und ist weltweit für noch mehr Tote verantwortlich als gedacht. Artikel auf Zeit Online, Artikel auf Spiegel Online. (08/2018)

Konsumempfehlungen: Höchstens zwei Glas für Männer und höchstens eines für Frauen pro Tag. Ausserdem sollen jede Woche mehrere alkoholfreie Tage eingeschaltet werden. Die Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen hat ihre Empfehlungen (pdf, 2S.) für einen risikoarmen Alkoholkonsum nach unten korrigiert. Artikel auf NZZ Online, Artikel auf tagesanzeiger.ch (07/2018)

Wie viel Alkohol ist gesundheitlich unbedenklich? Wer maximal 100 Gramm Alkohol pro Woche zu sich nimmt, müsse nicht mit bleibenden Schäden rechnen, so ein Befund im Fachblatt »The Lancet«. Doch der Grenzwert trügt. Artikel auf Spektrum.de (07/2018)

Moderater Alkoholkonsum ist nicht gesund: Von wegen gesund. Schon moderate Mengen Alkohol können schädlich sein, wenn sie regelmässig getrunken werden. Den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge müssten die Grenzen für risikoarmen Konsum in vielen Ländern gesenkt werden. Das Forschungsteam hat errechnet, dass sich mehr als 100 Gramm Reinalkohol pro Woche lebensverkürzend auswirken. Die Grenze liegt somit bei etwa 8-10 Standardgläsern Alkohol pro Woche. Artikel auf Drugcom.de (05/2018)

Alkohol - Obergrenze für risikoarmen Konsum neu definiert: Ein regelmässiger Konsum von mehr als 100 Gramm Alkohol pro Woche verkürzt das Leben erheblich, wie ein internationales Forscherkonsortium in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift "Lancet" veröffentlicht. Wer dauerhaft mehr als zwei Liter Bier oder eine Flasche Wein pro Woche konsumiert, riskiert mehr Schlaganfälle, tödliche Aneurysmen und Herzversagen sowie eine insgesamt höhere Gesamtsterblichkeit. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Artikel auf Zeit Online. (04/2018)

Das tägliche Glas Wein... : Der Tages Anzeiger hat im Zeitraum der letzten drei Jahre Schlagzeilen zum "täglichen Glas Wein" und die Studien, die dahinter stehen, gesammelt und ausgewertet. Wer sich vom Resultat die endgültige Klärung der Frage erhofft, ob ein Glas Wein nun gesund oder ungesund ist, muss leider enttäuscht werden. Artikel auf tagesanzeiger.ch (04/2018)

Viel Alkohol führt früh in die Demenz: Alkohol ist der Hauptrisikofaktor für eine früh beginnende Demenz. Mehr als die Hälfte der Demenzkranken unter 65 Jahren hat ein Alkoholproblem. Artikel in der Ärzte Zeitung. (05/2018)

Wie viel Alkohol kann als risikoarm bezeichnet werden? Zu viel Alkohol ist ungesund. Das ist klar. Aber wie viel ist zu viel? Eine internationale Expertengruppe hat dazu neue Vorschläge vorgelegt. Artikel auf drugcom.de

Wissen und Einstellungen zum Thema Alkohol und Gesundheit in der Schweiz: Allgemein ist die Schweizer Bevölkerung gut darüber informiert, dass Alkohol gewisse Krankheiten oder Verletzungen verursachen oder begünstigen kann. Bezüglich einzelner Krankheiten gibt es jedoch Informationsdefizite, insbesondere die karzinogene Wirkung von Alkohol ist wenig bekannt. Die Publikation (pdf, 103S.) "Suchtmonitoring Schweiz - Wissen und Einstellungen zum Thema Alkohol und Gesundheit in der Schweiz im Jahr 2016" steht zum Download bereit. (08/2017)

Alkoholkonsum beeinflusst das Auftreten von Herzrhythmusstörungen: An Besuchern des Münchner Oktoberfests konnten Forscher des Klinikums der Universität München und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung e.V. (DZHK) zeigen, dass mit höherem Alkoholspiegel das Risiko für Herzrhythmusstörungen ansteigt. Die Studie untersucht erstmals einen Zusammenhang zwischen akutem Alkoholkonsum und Herzrhythmusstörungen prospektiv, d.h. während bzw. unmittelbar nach dem Alkoholkonsum, an einer großen Anzahl von Probanden. Artikel auf Konturen. (04/2017)

Journal of Health Monitoring zum Thema Alkohol: Das Journal of Health Monitoring ist eine neue Online-Zeitschrift, die wichtige Public Health-Themen aufgreift. Es werden wissenschaftliche Informationen zur Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes präsentiert. Die Ausgabe 1 hat den Schwerpunkt "Alkohol" (09/2016)

Alkohol und Gesundheit in der EU: Der Bericht "alcohol and health in 35 European countries 2013" des Regionalbüros Europa der Weltgesundheitsorganisation steht zum Download bereit. (07/2013)

Schwangerschaft/FAS

Studie zu „Passivtrinken“ - Tausende Babys mit Behinderung geboren: Wenn Frauen in der Schwangerschaft trinken, kann das schwere Behinderungen beim Kind nach sich ziehen. Einer Münchner Studie zufolge wurden die Folgen des Passivtrinkens bisher zahlenmässig unterschätzt, Artikel der FAZ. Die Studie (Englisch) wurde im Fachmagazin BMC Medicine veröffentlicht. (03/2019)

Kein Alkohol in der Schwangerschaft - Petition in Deutschland fordert Kennzeichnungspflicht: Mit einer Petition fordert die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF) in Deutschland die verpflichtende Kennzeichnung alkoholischer Getränke. Zudem soll dazu ein neues Logo eingesetzt werden. Das bisherige meist im Ausland verwendete Logo ist ein Verbotszeichen mit einer durchgestrichenen schwangeren Frau, die ein Glas in der Hand hält. Das neue Logo stellt eine informierte und selbstbestimmt handelnde Frau dar, die sich zum Schutz ihres Kindes bewusst gegen Alkohol in der Schwangerschaft entscheidet. Zur Petition, Mitteilung von NACOA. (09/2018)

Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft in der Schweiz: Dies beiden Faktenblätter präsentieren die Ergebnisse zum Alkoholkonsum (pdf, 2S.) und zum Rauchen (pdf, 2S.) während der Schwangerschaft oder Stillzeit aus der Suchtmonitoringbefragung, die in den Jahren 2011-2016 in der Schweiz im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit durchgeführt wurden. Die Resultate zeigen, dass fast jede fünfte (17.7%) schwangere oder stillende Frau mindestens wöchentlich und jede hundertste täglich oder fast täglich Alkohol konsumiert. Bezogen auf die 85'000 Lebendgeburten in der Schweiz im Jahr 2017 sind schätzungsweise 1700 Fälle von FASD und 170 bis 425 Fälle von FAS pro Jahr zu verzeichnen. Beim Tabakkonsum zeigt sich, dass rund 7% der Frauen (6,8%), die in den letzten fünf Jahren schwanger waren, bei ihrer letzten Schwangerschaft geraucht zu haben (6,2% reduzierten ihren Konsum, und 0,6% rauchten so viel wie vorher). Die Auswertung (pdf, 20S.) von Sucht Schweiz zum Alkohol- und Tabakkonsum während der Schwangerschaft in der Schweiz ist online erhältlich. (08/2018)

Schwangerschaft und Alkohol/Nikotin: Die neuen Kapitel im Handbuch von Praxis Suchtmedizin zu den Themen 'Schwangerschaft und Alkohol' & 'Schwangerschaft und Nikotin' informieren über Wirkungen auf den Fötus. Sie finden Hinweise und Instrumente, die sie dabei unterstützen, diese Themen vor und während der Schwangerschaft anzusprechen. (7/2018)

Schwangerschaft und Alkohol/Tabak: gut zu wissen: Bei einem Kinderwunsch oder während der Schwangerschaft ist es wichtig, seinen Alkohol- und Tabakkonsum zu überdenken. Diese Broschüre von Sucht Schweiz enthält Informationen zu diesen Themen für werdende Mütter und Nahestehende. Erhältlich in 9 Sprachen.

Deutschland - Leitlinie für die Diagnose der Fetalen Alkoholspektrum-Störungen: Jedes Jahr kommen in Deutschland zahlreiche Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) zur Welt. Die jungen Patientinnen und Patienten werden bislang oft nicht richtig oder fehldiagnostiziert. Eine frühe, korrekte Diagnose ist jedoch wichtig, um die betroffenen Kinder und Jugendlichen adäquat zu fördern und ihnen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Ein vom Bundesministerium für Gesundheit geförderter Expertenkonsens hat nun eine entsprechende wissenschaftliche Diagnose-Leitlinie (AWMF) entwickelt. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten. (10/2016)

Schwangerschaft - Prävention von alkoholbedingten Schäden: Die Publikation "Prevention of harm caused by alcohol exposure in pregnancy. Rapid review and case studies from Member States" der Weltgesundheitsorganisation WHO steht zum Download bereit. (09/2016)

Handbuch "Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?": Schätzungen zufolge kommen in Deutschland jährlich etwa 10.000 Babys mit alkoholbedingten Schädigungen (sog. fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD)) auf die Welt. Mehr als 2.000 von ihnen mit dem Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS). Fetale Alkoholspektrum-Störungen zählen zu den häufigsten bereits bei der Geburt vorliegenden Behinderungen in Deutschland. Mit Unterstützung der Drogenbeauftragten ist jetzt ein Handbuch (pdf, 120S.) erschienen, das sich erstmals speziell an die Betroffenen richtet. (02/2016)

Eine alkoholfreie Schwangerschaft - dem Kind zuliebe:In Deutschland werden schätzungsweise mindestens 2.000 Kinder pro Jahr mit fetalem Alkoholsyndrom geboren, mindestens 10.000 Kinder weisen fetale Alkoholspektrum-Störungen auf, darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September hin. Die BZgA hat als Information für die Schwangerenvorsorge zum Thema Alkoholverzicht Praxismodule entwickelt, um das Thema "alkoholfreie Schwangerschaft" dauerhaft in der Beratung Schwangerer verankern zu können. Medienmitteilung und Themenseite der BZgA. (08/2015)

Wie Alkohol in der Schwangerschaft schadet: Aggressionen, fehlende Orientierung, Hilflosigkeit: Wer im Mutterleib Alkohol ausgesetzt ist, startet oft in ein kompliziertes Leben. Viele Schwangere unterschätzen die Risiken des Trinkens, warnen Experten. Artikel auf Spiegel Online. (03/2015)

Internationale Charta zur Prävention des fetalen Alkoholsyndrom (FAS): Diese Charta ist das Resultat der ersten internationalen Konferenz zur Prävention des fetalen Alkoholsyndroms, die im September 2013 in Edmonton (Kanada) stattgefunden hat.

Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit: Zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes vom 9. September 2013 warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland BZgA vor den Risiken des Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit. Medienmitteilung der BZgA. (09/2013)

Die Fetale Alkoholspektrum-Störung: Diese Broschüre richtet sich an alle Berufsgruppen, die über Hilfen für alkoholgeschädigte Kinder entscheiden oder aus anderen Gründen mit ihnen zu tun haben. Sie soll den zuständigen Sachbearbeitern, Familienrichtern, Staatsanwälten, Sozialpädagogen und Trägern der Wohlfahrtspflege uvm. praktische Hilfestellung im Umgang mit dieser Behinderung geben. Herausgeber ist das Bundesministerium für Gesundheit in Deutschland. Weitere Infos zum Thema "Alkohol in der Schwangerschaft". (09/2013)

Alkohol in der Schwangerschaft: Dieses Factsheet (pdf, 8S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) informiert ausführlich über das Thema "Alkohol in der Schwangerschaft". (2010)

Alkohol & Krebs

Alkohol und Krebs
Diese Website entstand in Zusammenarbeit zwischen Eurocare und der Association of European Cancer Leagues (ECL) und informiert über die gesundheitlichen Risiken des Alkoholkonsums.
www.alcoholandcancer.eu

Bis zu 5-fach erhöhtes Krebsrisiko durch Alkoholkonsum: Den meisten Menschen dürfte bewusst sein, dass übermässiger Alkoholkonsum nicht gesund ist. Aber Krebs? Eine grosse Studie hat nachweisen können, dass Alkohol sehr wahrscheinlich die Ursache von Krebserkrankungen ist - und das nicht erst bei starkem Konsum. Artikel auf drugcom.de (08/2018)

Alkohol verursacht 360.000 Krebstote pro Jahr: Ungefähr 700.000 Menschen weltweit erkranken jedes Jahr aufgrund ihres Alkoholkonsums an Krebs. Jährlich stünden 365.000 Todesfälle von PatientInnen mit Leber-, Speiseröhren-, Darm-, Hals- oder Brustkrebs mit Alkohol in Verbindung. Das berichten Forscher auf einer Tagung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC). Besonders häufig betroffen ist die Bevölkerung in Europa und Nordamerika. Beitrag auf Spiegel Online. (10/2016)

Krebsrisiko Alkohol - die unbekannte Gefahr: Die neue Ausgabe (pdf, 4S.) des Newsletters Alkoholspiegel der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA in Deutschland informiert über den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und erhöhtem Krebsrisiko für Frauen und Männer. Medienmitteilung der BZgA.

Krebserregende Wirkung von Alkohol ist wenig bekannt: 95.8% der Bevölkerung meint, über die Auswirkungen des Alkoholkonsums ausreichend informiert zu sein. Tatsächlich ist dies aber nur teilweise der Fall, wie eine Studie von Sucht Schweiz nachweist. Vor allem der Zusammenhang mit Krebs ist mehrheitlich nicht bekannt, aber auch die Grenze zum Risikokonsum wird von einem Teil der Befragten zu hoch eingeschätzt. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Artikel auf NZZ Online. (08/2015)

Faktenblatt Alkohol und Krebs: Alkoholkonsum ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Der Grossteil der Bevölkerung weiss damit verantwortungsvoll umzugehen. Alkohol kann jedoch bei regelmässigem Konsum gesundheitliche Probleme verursachen und auch das Erkrankungsrisiko für verschiedene Krebsarten erhöhen. Faktenblatt (pdf, 4S.) der Krebsliga Schweiz, Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (02/2015)

Schon wenig Alkohol steigert Krebsrisiko: Eine europäische Untersuchung bestätigt, dass schon kleine Mengen regelmäßig konsumierten Alkohols die Gefahr deutlich erhöhen, an bösartigen Tumoren in der Mund- und Rachenhöhle, an den Stimmbändern und in der Speiseröhre sowie an Darm- und Leberkrebs zu erkranken. Die Grenzmenge liegt demnach bei zwei alkoholischen Getränken pro Tag für Männer und einem Drink für Frauen. Die Untersuchung ist Teil der Langzeitstudie European Prospective Investigation of Cancer (EPIC) zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs. Die Ergebnisse (pdf, 10S., Englisch) wurden im British Medical Journal publiziert. Artikel auf dem Informationsdienst Wissenschaft (04/2011)

Alkohol und Gewalt

Warum Alkohol aggressives Verhalten fördert: In einer australischen Studie konnte aufgezeigt werden, dass unter dem Einfluss von Alkohol die innere Stimme der Vernunft zu verstummen scheint. Artikel auf drugcom.de (04/2018)

Schäden durch alkoholisierte Dritte in der Schweiz: Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung (51.6%) wurde im Verlauf der letzten 12 Monaten mindestens einmal durch alkoholisierte Dritte belästigt wurde oder hat Schäden unterschiedlichen Grades erlitten. Die Publikation (pdf, 135S.) "Suchtmonitoring Schweiz - Themenheft Schäden durch alkoholisierte Dritte in der Schweiz im Jahr 2016" steht zum Download bereit. (05/2017)

Alkohol und häusliche Gewalt: Das Blaue Kreuz hat ein bewährtes Konzept für die Zusammenarbeit bei Alkoholproblemen und häuslicher Gewalt aus England adaptiert und in einem Handbuch zusammengefasst. Dieses bietet Beratenden der Sucht-, Opfer- und Gewaltberatung das nötige Hintergrundwissen und konkrete Vorschläge, wie Sie Betroffene dieser Dualproblematik unterstützen können. Das Blaue Kreuz Schweiz bietet Institutionen der Disziplinen Sucht-, Opfer- und Gewaltberatung ausserdem Referate und Schulungen, basierend auf den Inhalten des Handbuches an. Informationen zum gesamten Projekt und weiteres Arbeitsmaterial finden sind erhältlich unter:  www.blaueskreuz.ch/ahg (02/2016)

Diverses

Wein auf Bier,… : Erst Wein – dann Bier oder umgekehrt: Wer am Abend grosse Mengen dieser Getränke konsumieren will, braucht sich um die Reihenfolge nicht zu kümmern. Wie stark der Kater am nächsten Morgen ist, hängt nur von der Gesamtmenge des Alkohols ab. Artikel auf Wissenschaft aktuell. (02/2019)

Alkoholkonsum - Empfehlungen zur Kommunikation: Mit diesen Empfehlungen (pdf, 2S.) möchte die Eidg. Kommission für Alkoholfragen zur Klärung der Begrifflichkeiten beitragen. Die begriffliche Abstimmung unter den verschiedenen Akteuren ist wichtig. Insbesondere in der Schweiz, wo die gleichen Botschaften in mindestens drei verschiedene Sprachen aufeinander angepasst werden müssen. (09/2018)

Soziale Medien könnten problematischen Alkoholkonsum offenbaren: Wer seinen Alkoholkonsum in sozialen Netzwerken zur Schau stellt, hat möglicherweise tatsächlich ein Alkoholproblem. Das zeigt eine Erhebung unter Studierenden in den USA. Artikel auf drugcom.de (07/2016)