International

  • Weltgesundheitsorganisation (WHO)
    Alkoholseite der WHO

    Alcohol Policy Timeline Database: In dieser Datenbank der WHO sind wichtige Eckpunkte und Entscheide nationaler Alkoholpolitiken der Region Europa abrufbar.
  • GAPA - The Global Alcohol Policy Alliance
    GAPA setzt sich für eine weltweite Reduzierung von alkoholbedingten Schäden ein. Auf dieser Seite informiert GAPA über die weltweite Alkoholpolitik und stellt einige Publikationen als Downloads zur Verfügung. Einige Länderberichte über Konsum und Produktion sind ebenfalls erhältlich.
    www.globalgapa.org

    The Globe (von GAPA) - The Global Alcohol Policy Alliance's international magazine on Alcohol. Das Magazin ist gratis und online erhältlich.

Europa

Europäische Union

  • Europäische Kommission
    Die Zuständigkeit für die einzelstaatliche Alkoholpolitik liegt hauptsächlich bei den Mitgliedsländern. 2006 wurde eine EU-Strategie zur Unterstützung verabschiedet. Überblick der Tätigkeiten auf Ebene der EU. Wichtige Grundlagendokumente und Empfehlungen der Kommission
  • Ausschuss "Nationale Alkoholpolitik und -massnahmen" CNAPA
    Der Ausschuss setzt sich aus nationalen Delegationen zusammen, die von den Mitgliedsländern ernannt werden und zwei Mal pro Jahr in Luxemburg zusammenkommen Seine wichtigsten Ziele sind der Austausch bewährter Verfahren und eine möglichst große Angleichung der Alkoholstrategien innerhalb der EU.
  • Europäische Forum „Alkohol und Gesundheit“ (EAHF)
    Das Europäische Forum „Alkohol und Gesundheit“ (EAHF) ist eine Plattform, in der Einrichtungen, die auf europäischer Ebene tätig sind, Ansätze vergleichen und Massnahmen zur Verringerung des Konsums schädlicher Mengen an Alkohol ergreifen können.
  • Informationssystem zu Alkohol und Gesundheit der Europäischen Union (EUSAH)
    Trends und Entwicklungen im Bereich Alkoholkonsum und alkoholbedingte Schäden in der EU werden vom Informationssystem EUSAH beobachtet. Das System beruht auf der Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission und der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Strategien und Aktionspläne

  • Strategie gegen Alkoholmissbrauch
    Der Gesundheitsausschuss des EU-Parlaments hat im Frühjahr 2015 einen Initiativbericht für eine "Alkoholstrategie 2016–2022" verabschiedet, der auch von der Mehrheit im Plenum mitgetragen wird. Damit fordert er die Kommission zum Handeln auf, der nur noch wenige Monate Zeit bleiben, darauf zu reagieren. Artikel auf Zeit Online (11/2015).
  • EU - Aktionsplan Alkohol für jugendliche TrinkerInnen: Die Publikation (pdf, 31S.) "Action Plan on Youth Drinking and on Heavy Episodic Drinking (Binge Drinking)" steht zum Download bereit. Der Aktionsplan hat eine Laufzeit von 2 Jahren und dient den Mitgliedsländern zur Erreichung der Ziele der EU-Strategie. (09/2014)
  • Europäischer Aktionsplan zur Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums (2012–2020): Der Europäische Aktionsplan wurde von den 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO gebilligt. Er besteht aus einer Reihe evidenzbasierter Grundsatzoptionen gegen schädlichen Alkoholkonsum. Der Aktionsplan knüpft eng an die zehn Handlungsfelder der globalen Strategie an, welche die Weltgesundheitsversammlung im Mai 2010 zur Reduktion des schädlichen Alkoholkonsums annahm.


W
eltgesundheitsorganisation - Regionalbüro für Europa
Seite zum Alkoholkonsum

Eurocare - European Alcohol Policy Alliance
Auf dieser Seite erhalten sie statistische und politische Informationen über den Alkoholkonsum in den Ländern von Europa (in Englisch).
www.eurocare.org

European Centre for Monitoring Alcohol Marketing (EUCAM): Auf dieser Seite können Fachleute und NGOs einen Überblick über vorhandene Information zur Wirkung der Alkoholwerbung finden. Dazu gehören Zusammenfassungen von wissenschaftlichen Artikeln, Berichte von NGOs, Organisationen von Regierungen und der Wirtschaft. Weiter gibt es Informationen über die Regulierung der Alkoholwerbung auf der Ebene der EU und auf nationaler Ebene. EUCAM wurde 2007 von der National Foundation for Alcohol Prevention STAP (Holland) gegründet und wird von diversen NGOs unterstützt.
www.eucam.info

Alkoholpolitische Regelungen in Europa: Die europäischen Staaten sind weitgehend autonom in der Gestaltung ihrer nationalen Alkoholpolitik. Diese Datenbank vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) soll einen Überblick über die alkoholpolitische Situation in ausgewählten europäischen Staaten und einen Vergleich zwischen den verschiedenen Ländern ermöglichen.

Manifest für eine wirksame Alkoholpolitik in Europa: Anlässlich der 5. Europäischen Konferenz über Alkoholpolitik in Stockholm lancierten 71 Forschende aus 14 europäischen Ländern ein alkoholpolitisches Manifest (Englisch, pdf, 4S.) Dieses basiert auf Ergebnissen aus Forschungsarbeiten, welche im Rahmen des europäischen Projekts Amphora (Alcohol Measures for Public Health Research Alliance) ausgeführt wurden.  (12/2012)

Deutschland

Drogenbeauftragte der Bundesregierung
Themen-Schwerpunkt: Alkohol

Jahrbuch Sucht: Das Jarhbuch Sucht fasst die neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol, Tabak, Arzneimitteln sowie zu Glücksspiel und Suchtmitteln im Strassenverkehr zusammen. Herausgeberin ist die Deutsche Hauptstellen für Suchtfragen DHS.

Kein Alkohol unter 18 Jahren: Positionspapier der DHS: Der Konsum von Alkohol ist in Deutschland selbstverständlich und wird allgemein geschätzt und gefördert. Selbst der Alkoholkonsum durch Jugendliche scheint in Deutschland nur dann problematisch, wenn er zu schweren Alkoholvergiftungen oder Gewaltdelikten führt. Aus Expertensicht allerdings gibt der unter Kindern und Jugendlichen sehr weit verbreitete Alkoholkonsum, der durchschnittlich bereits im 14. Lebensjahr beginnt, seit vielen Jahren Anlass zu grösster Sorge. Die Gesundheitsrisiken betreffen jedes alkoholische Getränk und jeden Konsum. Sie gelten für jeden Konsumenten und jede Konsumentin, also unabhängig von Geschlecht, Gesundheitsstatus oder Alter. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Deutsche Hauptstelle für Sucht fragen e. V. (DHS) in ihrem Positionspapier, unter 18-Jährige in dieser entscheidenden Lebensphase grundsätzlich vor Alkoholkonsum zu schützen. (2015)

Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik: Die Nationale Strategie (pdf, 75S.) hat das Bundeskabinett passiert. Die Strategie wurde von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit entwickelt. Sie beschreibt die Grundlagen und Herausforderungen der Drogen- und Suchtpolitik der nächsten Jahre und löst den Aktionsplan Drogen und Sucht von 2003 ab. Hauptziele der Strategie sind die Reduzierung des Konsums legaler und illegaler Suchtmittel sowie die Vermeidung drogen- und suchtbedingter Probleme. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten. (02/2012)