News der letzten 12 Monate

Welttag ohne Tabak am 31. Mai 2020

Im Zentrum des diesjährigen WHO-Welttags ohne Tabak steht der Schutz der Jugendlichen vor Tabak. Junge Menschen sollen erst gar nicht in den Nikotinkonsum einsteigen. Wer vor Mitte zwanzig anfängt regelmässig zu rauchen, riskiert mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Nikotinabhängigkeit, hält die WHO fest. Zahlen für die Schweiz zeigten: 87% der Rauchenden fangen bis und mit 20 Jahren mit dem täglichen Tabakkonsum an, Medienmitteilung von Sucht Schweiz. Es gilt die Kinder und Jugendlichen vor den Manipulationsversuchen der Tabakindustrie zu schützen, Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

Berlin: Drug-Checking-Projekt vor Start

Beim Drug Checking können Drogenkonsumenten Substanzen auf Verunreinigungen untersuchen lassen - und so Überdosierungen vermeiden. Was in anderen Ländern längst funktioniert, stößt in Deutschland bisher auf Widerstand. In Berlin soll das Projekt aber schon bald starten. Artikel auf ntv

Weltnichtrauchertag vom 31. Mai 2020: Die Jugend schützen

Das diesjährige Thema ist der Schutz der jüngeren Generationen mit besonderem Augenmerk auf folgenden Aspekten: „Schutz der Jugend vor Manipulationen durch die Tabakindustrie und Bewahrung der Jugend vor Tabak- und Nikotinkonsum“. Mitteilung der WHO. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2020 hat das Deutsche Krebsforschungszentrum ein Factsheet (pdf, 5S.) herausgegeben, das die Notwendigkeit verdeutlicht, dass zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland ein umfassendes Werbeverbot für Tabakerzeugnisse und E-Zigaretten eingeführt werden muss.

Finnlands Erfolge im Kampf gegen E-Zigaretten

Finnland hat bewiesen, dass es möglich ist, die Zahl der Raucher zu verringern, ohne gleichzeitig einen Anstieg bei der Zahl der E-Zigaretten-Nutzer zu verzeichnen – ein Problem, das in den letzten Jahren für die Akteure im Kampf gegen den Tabakkonsum zu einem Dilemma der öffentlichen Gesundheit geworden ist. Medienmitteilung der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Wie erkläre ich’s meinem Kind? - Was eine Sucht ist

Manche Kinder wissen aus eigener Erfahrung, wie es ist, süchtig zu sein. So unterschiedlich auch die Dinge sind, von denen wir abhängig werden können: Es gibt Gemeinsamkeiten – beim Weg hinein und wieder heraus. Artikel und Podcast (5 Min.) der FAZ.

Online-Symposium "E-Zigaretten"

Dieses Online-Symposium (27. Mai 2020 von 09:00 bis 13:00 Uhr) "Zwischenbilanz E-Zigarette: Was wir wissen, müssen" will die fundierte Debatte um Chancen und Risiken der E-Zigarette befördern. Hochrangige Suchtforscher, Ärzte und Gesundheitspolitiker tragen ihre aktuellen Erkenntnisse zur E-Zigarette vor und diskutieren sie kontrovers. Themen werden unter anderem sein, wie Ansätze zur Risikoabschätzung der E-Zigarette aussehen können, welche Rolle die E-Zigarette im Kontext des betrieblichen Gesundheitsmanagement hat und welches Potenzial in der Tabakentwöhnung.

Jugendliche probieren in keinem Land häufiger Cannabis als in der Schweiz

Dies zeigen Befragungen in ganz Europa. In der Schweiz die 14- und 15-Jährigen zum Thema Cannabis befragt. Von diesen gaben in der Schweiz 27 Prozent der Knaben und 17 Prozent der Mädchen an, bereits einmal Cannabis probiert zu haben. 13 Prozent der Knaben und 8 Prozent der Mädchen taten dies in den letzten 30 Tagen vor der Befragung. Regelmässig gekifft (mindestens drei Mal) haben in diesem Zeitraum wiederum rund 8 Prozent der Knaben und gut 4 Prozent der Mädchen. Artikel im Tagesanzeiger.

Leitfaden zum Thema Alkoholkonsum unterstützt ÄrztInnen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer einen neuen Leitfaden zum Thema Alkoholkonsum entwickelt. Der Leitfaden unterstützt Ärztinnen und Ärzte (pdf, 64S.) dabei, Gespräche zum Thema Alkohol mit Patientinnen und Patienten so zu führen, dass diese sich gut beraten fühlen.

Der bösartige Erfindungsreichtum der Tabakkonzerne

Seit Mitte Mai dürfen Mentholzigaretten überall in der EU nicht mehr verkauft werden, sie sind illegal.. Doch mit gewohnter Hinterlistigkeit unterläuft die Industrie das Verbot. So bieten einige Konzerne seit April sogenannte Aromatisierungsstreifen an. Das sind stark mentholhaltige Kärtchen, die ein Raucher in seine Zigarettenschachtel legen soll. Artikel auf Spiegel Online.

Gesundheitsverhalten von Jugendlichen im Ländervergleich

Ein Ländervergleich zeigt: 15-Jährige in der Schweiz befinden sich beim Rauchen und Alkoholkonsum im Mittelfeld, während sie beim Cannabiskonsum einen vorderen Platz einnehmen. Die heute publizierten Daten zur internationalen Schülerbefragung HBSC unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Europa geben Einblick ins aktuelle Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern in über 40 Ländern. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Medienmitteilung der WHO

Verbot von Menthol-Zigaretten in der EU

Seit 20. Mai sind in den EU-Staaten und dem Vereinigten Königreich ausnahmslos alle Zigaretten mit charakteristischen Aromen verboten, weil sie den Tabakgeschmack überdecken und so zur Förderung des Tabakkonsums insbesondere bei Kindern und Jugendlichen beitragen. In der Schweiz bleiben Zigaretten mit Aroma bis auf weiteres erlaubt. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention, Artikel auf Drugcom.

Interviews mit Expertinnen und Experten aus der Praxis

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die stationäre und ambulante Suchthilfe in Deutschland? Und welche Bedeutung hat die Suchthilfe (noch) in Zeiten von Corona? KONTUREN online hat 10E inrichtungsleiterInnen gefragt, wie sie ihre Kliniken und Beratungsstellen durch das Meer von neuen Vorschriften, Empfehlungen, Notfallplänen und Gesetzen steuern und wie sie zukünftige Entwicklungen einschätzen.

Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)

Die Ergebnisse der HBSC-Befragung (pdf, 198S.) zu Bewegung, Ernährungsgewohnheiten und BMI & Körperbild zeigen, wie wichtig es für die jetzige und zukünftige Gesundheit der Jugendlichen ist, die Bemühungen in den Bereichen Verhaltens- und strukturelle Prävention sowie Gesundheitsförderung fortzusetzen und die Jugendlichen dabei zuunterstützen, sich ausgewogen zu ernähren, sich ausreichend zu bewegen, ein gesundes Körpergewicht zu halten und ein positives Körperbild zu entwickeln. Faktenblatt (pdf, 5S.) zu den Ernährungsgewohnheiten, Faktenblatt (pdf, 3S.) zur Körperlichen Aktivität (Sucht Schweiz).

Wiedereröffnung Drug Checking

Sämtliche Drug-Checking-Angebote in der Schweiz sind wieder geöffnet. Es gelten spezielle Einlassbedingungen. Weitere Informationen auf den Seiten von SafeZone.ch

Dringender Reformbedarf im globalen Kampf gegen Drogenkartelle

Nach dem pandemiebedingten Herunterfahren der internationalen Handelsrouten droht der Drogenhandel zuzunehmen, sobald die Grenzen wieder geöffnet werden. Davor warnen Drogenexperten der UNO. Umso dringlicher sei der Kampf gegen die Drahtzieher des organisierten Verbrechens. Artikel auf Swissinfo

Tabakindustrie muss ihre Preispolitik offenlegen

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Die Zollverwaltung muss OxySuisse die Information zu den Verkaufspreisen der einzelnen Zigarettenmarken für 2014 und 2015 zur Verfügung stellen. Nach zähem dreijährigem Widerstand der Tabakmultis hat das Gericht in allen Punkten gegen sie entschieden. Der Verein OxySuisse, der sich für den Schutz von Nichtrauchern einsetzt, vermutet unter den drei grossen Tabakfirmen Absprachen bei den Zigarettenpreisen und will dies überprüfen. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

Politischer Newsletter vom Fachverband Sucht

Der Newsletter bietet einen Überblick über nationale und kantonale Vorstösse und fasst den aktuellen Stand jeweils kurz zusammen. Ausgabe 2/2020 (pdf, 5S.) ist soeben erschienen.

Wer entwickelt eine Computerspielsucht?

Die Computerspielsucht ist bald auch eine eigenständige Krankheit. Forscher haben mehr als 300 Jugendliche sechs Jahre lang begleitet, um herauszufinden, wie häufig sie auftritt. Beitrag auf Spektrum.de

Online-Kurs "Regulierung von Tabakprodukten"

Die Online-Kurse bieten praktische Anleitungen zur Regulierung von Tabakprodukten und richten sich an ein breites Publikum, darunter politische Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden, Gesundheitsbehörden, Befürworter der Tabakkontrolle, Forscher und alle, die sich für die Regulierung von Tabakprodukten interessieren. Darüber hinaus bieten die Kurse eine klare Anleitung zur Regulierung von Tabakprodukten in Übereinstimmung mit Artikel 9 und 10 des WHO-Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakkonsums. Die Kurse basieren auf den Handbüchern der WHO zur Regulierung von Tabakprodukten, den Grundlagen der Regulierung von Tabakprodukten und dem Aufbau von Labortestkapazitäten. Die Online-Kurse sind frei zugänglich (alles auf Englisch). Medienmitteilung und Teaser-Video der WHO.

Covid-19-Pandemie und Bildschirm- & Internetnutzung

Bildschirmmedien sind im Zuge der Corona-Pandemie wichtiger geworden. Der Alltag kommt ohne sie nicht mehr aus. Was für die einen eine Chance ist, kann für andere ein Risiko sein, vor allem wenn sie online ihre Alltagssorgen und emotionalen Stress abbauen wollen. Mehr dazu im neuen Briefing Paper von Sucht Schweiz.

Die sechs Botschaften der Alkoholindustrie während der Corona-Pandemie

Dieser Bericht (pdf, 12S.) zeigt auf, in welchem Umfang die Alkoholindustrie die COVID-19-Pandemie zur Vermarktung ihrer Produkte nutzt. Es wurden sechs wichtige Marketingbotschaften identifiziert:

  • leichter Zugang zu Alkohol, ohne das Haus verlassen zu müssen
  • Geld sparen
  • mehr kaufen
  • während der COVID-19-Pandemie Alkohol trinken
  • Alkohol verwenden, um zu 'überleben' oder sich besser zu fühlen
  • 'gesündere' Alkoholprodukte wählen

Vor 28 Jahren: Kontrollierte Heroinabgabe wird getestet

Heroin versuchsweise an Schwerstsüchtige abgeben - dafür hat sich der Bundesrat erstmals am 13. Mai 1992 ausgesprochen. Als erstes Land weltweit testete die Schweiz die ärztlich kontrollierte Heroinabgabe. Die Tageschronik vom 13. Mai auf SRF4.

Wie wirk sich die Corona-Pandemie auf Angebote der Suchthilfe aus?

Dieses Briefing der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle präsentiert eine Momentaufnahme der Entwicklung der Nachfrage nach Angeboten der Suchthilfe zwischen Januar und März 2020 und gibt einen ersten Einblick in die Auswirkungen von COVID-19 auf das Verhalten der Hilfesuchenden. Die Daten zeigen, dass in diesem Zeitraum weniger Hilfsangebote in Anspruch genommen wurden, u.a. aus Gründen der Schliessung oder des eingeschränkten Zugangs zu den Behandlungszentren. Dies wurde jedoch teilweise durch Ferntechnologie und modifizierte Interventionen kompensiert.

«Halluzinogene Drogen halfen mir, meine Depression zu überwinden»

Daniel (44) aus Zürich leidet an Depressionen, Angstzuständen und Panikattacken. Medikamente spielen dabei eine zentrale Rolle. Oft helfen sie nicht wie erhofft und stürzen Daniel in ein noch tieferes Loch. Dank anderen Methoden wie Iboga und Ayahuasca hat er die Ausbrüche heute im Griff. Beitrag auf SRF Virus (47 Min.).

Wie Dealer über Instagram und Snapchat Drogen verkaufen

Illegale Drogen wurden noch nie so stark beworben wie heute. Im aktuellen European Drug Report ist die Rede von einer "Uberisierung" des Drogenmarkts. Ein Gramm Koks lässt sich so leicht bestellen wie eine Pizza. Aber die leichte Verfügbarkeit und das aggressive Online-Marketing haben Schattenseiten. Vor allem in Grossbritannien nimmt der Drogenkonsum unter Kindern und jungen Teenagern zu. Eine Bericht (16 Min.) von VICE.

Südafrikas Regierung verordnet Rauchern Entzug

Das Land greift im Lockdown zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Nicht nur der der Verkauf von alkoholischen Getränken, sondern auch von Zigaretten ist untersagt. Bei Rauchern und Industrie regt sich Protest. Artikel der FAZ.

Drogenmarkt und COVID-19

In der Stadt Zürich wurden in den letzten drei Wochen Drug Checkings für Freizeitdrogenkonsumierende durchgeführt. Die Ergebnisse geben keine Hinweise darauf, dass die Qualität von Heroin und Kokain infolge der Krise gesunken ist. Statement (pdf, 1S.) der DIZ und K&A.

Sucht ist eine neurobiologische Krankheit

Drogen greifen in die Funktion des Belohnungssystems im Gehirn ein. Neuronale Schaltkreise verändern sich, wenn jemand süchtig wird. Die Forschung des Neurologen Christian Lüscher zeigt, wie das geschieht. Artikel der NZZ.

COVID-19 und Freizeitdrogenkonsum

Wie beeinflusst die COVID-19-Pandemie das Konsumverhalten von Freizeitdrogenkonsumierenden? Welche Veränderungen hat diese Zielgruppe auf dem illegalen Drogenmarkt beobachtet? Der Zwischenbericht (pdf, 13S.) zu einer laufenden Umfrage von Infodrog liefert erste Antworten zu diesen und weiteren Fragen.

Drogenkurier: Corona Virus

Die aktuelle Ausgabe (Nr. 122, pdf, 36S.) des Drogenkuriers berichtet über u.a. über die aktuelle Coronakrise. Aus dem Inhalt: Der Einfluss von Corona auf Drogenhilfe und Drogengebraucher_innendas; Corona und Sexualität – das Wichtigste in Kürze; Checkpoint S – Die „Substi-App“; Sechs Punkte für die Elimination der Hepatitis C bis 2030; Drogenkonsumräume retten Menschenleben; Wie steht es um die Substitution in Deutschland?

Arbeitsgruppe «Schadensminderungund Covid-19»

Die Arbeitsgruppe (pdf, 2S.) soll die zentralen Herausforderungen für die Angebote der Schadensminderung identifizieren, Lösungsansätze entwickeln, Beispiele guter Praxis erarbeiten und diese in schriftlicher Form zugänglich machen. Die Leitung der Gruppe liegt bei Infodrog.

Suchtforschungstelegramm der Bayerischen Akademie

Das aktuelle Forschungstelegramm (Nr. 41, pdf, 18S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • Gesundheitskosten für opioidabhängige Patienten in Substitutionstherapie in Deutschland
  • Verbesserung der Einschätzung von Gewinnchancen durch graphische Darstellung statistischer Information
  • Kardiovaskuläre Risiken von E-Zigaretten – ein Review präklinischer und klinischer Studien
  • Die Nutzung von Lootboxen und problematisches Spielen unter jugendlichen PC-/Videogame-Spielern
  • Schulische Leistung von Grundschulkindern, deren Mütter während der Schwangerschaft substituiert wurden

Covid-19: Global Drug Survey

Drogen waren auch vor der Pandemie Alltag. Die Krise könnte das verändern. Der aktuelle Global Drug Survey fragt danach, wie sich COVID-19 auf Ihren Alltag, Ihr Wohlbefinden, Ihre psychische Gesundheit, Ihre Beziehungen und Ihren Substanzkonsum ausgewirkt hat. Die Teilnahme an der Spezialausgabe der Umfrage dauert ca. 15 Minuten wenn Sie lediglich Alkohol trinken und ca. 10 Minuten länger, falls Sie noch andere psychoaktive Substanzen konsumieren. Der Global Drug Survey ist die weltweit grösste, unabhängige Drogenumfrage.
www.globaldrugsurvey.com

Jahresberichte

Drogentrip ohne Drogen

Die meisten Teilnehmenden einer kanadischen Studie waren geschockt, als sie die Wahrheit erfuhren. Einige konnten es kaum glauben, so hinters Licht geführt worden zu sein. Studie der MCGill Universität über einen provozierten Placebo-Effekt. Artikel auf drugcom.

Coronakrise - Der Drogenmarkt im Darknet

Dieser Bericht ist eine vorläufige Analyse der Auswirkungen von COVID-19 auf ausgewählte Online-Märkte. Für die Zwecke dieser Studie wurden drei relativ grosse Darknet-Märkte untersucht. Studie der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD.

Newsletter von Infoset

Der Newsletter von Infoset ist soeben erschienen. Dieser fasst die wichtigsten aktuellen Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Der Newsletter kann hier abonniert werden.

MeinTeenager.ch: eine Website für Eltern

Legaler oder illegaler Hanf, der erste Alkoholrausch oder Zigarettengeruch? Was können Eltern tun, damit der Sohn oder die Tochter nicht ungesunde Substanzen konsumieren oder im Internet hängen bleiben? Die auf Deutsch und Italienisch gänzlich neue Website MeinTeenager.ch von Sucht Schweiz gibt eine Hilfestellung für Eltern von Teenagern. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, https://meinteenager.ch

Suchtpräventions-Talk in der Offenen Jugendarbeit

Das Netzwerk für offene Jugendarbeit (bOJA) Österreich hat in den vergangenen Wochen mit „bOJA Talks“ eine virtuelle Meeting-Reihe ins Leben gerufen, bei der die Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit mit ExpertInnen aus anderen Bereichen zu derzeit relevanten Themen für die Offene Jugendarbeit austauschen können. Hier geht es zum Talk um das Thema "Suchtprävention in der OJA in Zeiten von Corona".

Krise als Chance nutzen

Der Geschäftsführer der Fachstelle Sucht Klick in Luzern, Ruedi Studer, begleitet Menschen mit problematischem Alkohol- und Medikamentengebrauch. Er sagt, dass die Corona-Krise zwar Süchte verstärken kann – viele aber die Chance nutzen, um ihr Konsumverhalten zu überdenken. Interview auf Zentralplus.ch

Chancengleichheit in der Gesundheitsförderung und Prävention in der Schweiz

Der Bericht von Gesundheitsförderung Schweiz zeigt auf, welche Interventionsansätze und Erfolgskriterien sich in der Praxis bewährt haben, um die gesundheitliche Chancengleichheit zu erhöhen. Der Fokus liegt schwerpunktmässig auf strukturelle Faktoren, die eine erhöhte Krankheitsprävalenz und eine frühzeitige Sterblichkeit wahrscheinlicher machen. Der Bericht (pdf, 113S.) und eine Kurzversion (pdf, 16S.) für die Praxis sind online erhältlich.

Online-Spielbankenspiele: Spielbanken Lugano und Meyrin erhalten eine Konzessionserweiterung

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 die Konzession der Spielbanken Lugano und Meyrin um das Recht erweitert, Online-Spielbankenspiele durchzuführen. Die Spielbanken können ihr Angebot online schalten, sobald die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) ihnen die erforderlichen Spielbewilligungen erteilt hat. Medienmitteilung des EJPD.

Spezialnewsletter von Infodrog zur Coronakrise

Die aktuelle Lage in Zusammenhang mit dem Coronavirus und die Informationen dazu verändern sich laufend. Die Angebote der Suchthilfe müssen sich deshalb an die neue Situation und die Vorgaben anpassen und den Kontakt mit den Betroffenen neu organisieren. Infodrog unterstützt Sie dabei mit verschiedenen Dienstleistungen und sammelt laufend Informationen, von denen Sie im Spezialnewsletter erfahren.

Handy und Games – damit verbringen Primarschulkinder ihren digitalen Alltag

Primarschulkinder in der Schweiz beschäftigen sich in ihrer Freizeit am liebsten mit Spielen oder Sport. Dies zeigt die neue MIKE-Studie der ZHAW. Aufwändige Hobbies nehmen zwar ab, die Kinder bevorzugen aber weiterhin nonmediale Freizeitaktivitäten – obwohl fast die Hälfte ein Handy besitzt. Daneben sind Fernsehen und Gamen wichtige mediale Tätigkeiten. Medienmitteilung (pdf, 4S.) zur Studie

Cannabislegalisierung in den USA: Erfolg oder Misserfolg?

Treffen auf eine Person Attribute wie jung, gebildet, konfessionell ungebunden und demokratisch wählend zu, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass diese Person für die Legalisierung von Cannabis ist. Treffen auf eine Person hingegen Attribute wie alt, bildungsfern, fundamentalistisch evangelikal und republikanisch wählend zu, dann ist die gegenteilige Wahrscheinlichkeit gross. Artikel im Drogerie-Blog der Tageszeitung taz

Aktualisierte Empfehlungen des BAG für stationäre Institutionen

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat seine «COVID-19: Informationen und Empfehlungen (pdf, 4S.) für Institutionen wie Alters- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen» am 29. April 2020 aktualisiert.

Tabakpolitik: Schweiz «feiert» 10 Jahre Stillstand

Vor zehn Jahren, am 1. Mai 2010, trat das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen in Kraft. Das Gesetz war der vorerst letzte Erfolg in der nationalen Tabakpräventionspolitik. Weitere Massnahmen auf Bundesebene werden seither von der Tabak- und Nikotinlobby blockiert. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention

10 Jahre Rauchverbot: Vom Lifestyleprodukt zum Krankheitsbringer

Rauchen im Restaurant? Kann man sich heute kaum mehr vorstellen. Dabei ist das Verbot erst 10 Jahre her. In der Geschichte des Rauchens kam dieser Meilenstein ziemlich spät. Sendung Treffpunkt (57 Min) vom 30. April auf SRF.

«Dank Corona habe ich aufgehört zu rauchen»

Rauchen gilt als ein grosser Risikofaktor für schwere Corona-Erkrankungen. Einige von euch haben ihr Laster deshalb bereits abgelegt. Beitrag auf 20 Minuten.

Corona-Krise: Verzicht auf Cannabiskonsum

Das neuartige Coronavirus ändert vieles. Kein Handschlag mehr. Keine Umarmungen. Soziale Distanz ist angesagt. Und zu Hause bleiben. Kiffen mag in dieser Situation für manche Menschen besonders reizvoll sein. Doch die aktuellen Herausforderungen lassen sich auch als Chance nutzen, geliebte Gewohnheiten zu hinterfragen. Beitrag auf Drugcom.

Engadiner Drogenszene in den 1980er Jahren

In den 1980er-Jahren ist Samedan ein Ort des Drogenkonsums gewesen. 40 Jahre später lässt Ivo Zen die damalige Zeit nochmals Revue passieren. In seinem neusten Dokumentarfilm «Suot tschêl blau» wird gezeigt, wie die Engadiner Drogenszene damals aussah. Beitrag (4 Min.) auf SRF, Artikel suedostschweiz.ch

Covid-19-Pandemie und Alkohol

Lagebeurteilung, Szenarien und Empfehlungen. Ein Briefing Paper von Sucht Schweiz.

Informationsmassnahmen gegen häusliche Gewalt werden verstärkt

Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit aufgrund der Corona-Pandemie kann zu mehr Aggressionen im häuslichen Umfeld führen und Opfer von häuslicher Gewalt daran hindern, Hilfe zu holen. Damit Betroffene wissen, wo sie Unterstützung erhalten, lanciert die Taskforce des Bundes und der Kantone eine Plakataktion.

Was bedeutet Corona für Randständige?

In der «Unzipped»-Reportage von SRF Virus will Livio wissen: Was macht die Pandemie mit Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen? Er spricht mit dem obdachlosen Juri und der Sexarbeiterin Mia. Der Beitrag ist online zugänglich (14 Min.).

COVID-19 und Rauchen: Evaluation der wissenschaftlichen Erkenntnisse

Im aktuellen Kontext der COVID-19-Krise wurde die Bedeutung des Rauchens als Risikofaktor hervorgehoben. Dieses Factsheet (pdf, wird laufend aktualisiert, Englisch) der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention fasst den aktuellen Wissensstand zusammenfassen.

«Leider hilft Alkohol, Stress abzubauen»

Die Covid-19-Pandemie kann bei Menschen Stress auslösen. Tanya Mezzera (suchtberatung ags) erklärt, warum der "Lockdown" für Suchtgefährdete oder Menschen mit Abhängigkeit sehr schlimm – oder aber auch gut sein kann. Artikel der Aargauer Zeitung.

Stationäre Therapie in Zeiten von COVID-19

Regine Gysin ist die neue Direktorin der Klinik Selhofen, wo Menschen mit Medien- und Gamesucht behandelt werden. Die Sucht-Klink feiert dieses Jahr ihr 25-Jahr-Jubiläum. Im Gespräch mit SRF2 Kultur berichtet Regine Gysin unter anderem davon, ab wann man von Mediensucht spricht und ob diese in Zeiten von Corona zugenommen hat.

Soziale Arbeit im Gesundheitswesen zu Zeiten von COVID-19

Die Arbeit der SozialarbeiterInnen im Gesundheitswesen ist eine wichtige Stütze für alle gesundheitlich beeinträchtigten Menschen. Und sie erfüllt in der aktuellen Krisensituation eine wichtige Aufgabe zur Stabilisierung der sozialen Gemeinschaft. Der Druck auf die SozialarbeiterInnen steigt, die Herausforderungen sind mannigfaltig. Vier Beispiele aus ausgewählten Fachbereichen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen zeigen die Schwierigkeiten auf. Medienmitteilung vom Schweizerischen Fachverband Soziale Arbeit im Gesundheitswesen.

Europäische Qualitätsstandards zur Suchtprävention (EDPQS)

Qualität oder auch Qualitätssicherung gewinnen in der Prävention und Gesundheitsförderung einen immer höheren Stellenwert. Dennoch besteht in der Suchtprävention kein einheitliches Qualitätsverständnis, da der Qualitätsbegriff viele verschiedene Facetten aufweist, deren Umsetzung Herausforderungen aufwirft. Qualitätsstandards können hier eine Hilfe bieten. Die European Drug Prevention Quality Standards EDPQS sind ein solcher Standard. Durch die Übersetzung der fdr+Fachstelle Suchtprävention in Thüringen sind die EDPQS nun erstmals in deutscher Sprache verfügbar.

Wird der Lockdown zur Abhängigkeits-Falle?

Greifen Sie häufiger als vor der Coronakrise zum Zigarettenpäckchen. Gönnen Sie sich regelmässig ein Gläschen oder mehr? Haben Sie sich auf Online-Geldspiele eingelassen? Der Übergang vom Genuss- zum Suchtmittel ist derzeit kürzer als sonst. Und: Auch Angehörige leiden mit. Beitrag auf Swissinfo

Glücksspiel: Dubiose Partner, hohe Gewinne

Das unfaire Spiel der Schweizer Kasinos Seriös, gemeinnützig und fair zu den Spielern: Das versprachen die Schweizer Kasinos für ihre Online-Glücksspiele. Bis jetzt ist wenig davon eingetroffen. Die Kasinobetreiber arbeiten mit dubiosen Anbietern aus dem Ausland zusammen. Artikel der NZZ am Sonntag.

Wie das Virus die Schweizer Drogenszenen auf den Kopf stellt

Suchtkranke haben andere Prioritäten als das Coronavirus. Sie wollen in erster Linie ihren Stoff konsumieren. In Basel, Bern und Zürich wird zurzeit viel unternommen, um die Bildung offener Drogenszenen zu verhindern. Artikel auf NZZ Online

Neue Leiterin der Stiftung Suchthilfe in St.Gallen im Gespräch

Seit rund 100 Tagen leitet Regine Rust die Stiftung Suchthilfe. Was will sie bewirken? «Dass wir weiterhin mit viel Kreativität und Einsatz arbeiten, dass wir gute Lösungen finden, am Puls der Zeit und wach bleiben. Und dass wir den Betroffenen zuhören», sagt sie. Artikel im St. Galler Tagblatt.

Wie lässt sich in Krisenzeiten schützendes, solidarisches und resilientes Verhalten wirksam mobilisieren?

Dieser Ratgeber von NCCR LIVES richtet sich an alle Akteure, die an der Koordinierung des öffentlichen Handelns während der aktuellen Gesundheitskrise beteiligt sind. Auf der Grundlage von 10 wissenschaftlichen Erkenntnissen enthält er 10 praktische Tipps zur Mobilisierung von 3 Arten von Sozialverhalten: Schutz, Solidarität und Resilienz.

Psychisch labile Menschen kommen in Krisenzeiten besonders unter die Räder

Während der Corona-Pandemie haben Psychotherapeuten viel zu tun. Dabei sprechen sie mit ihren Patienten per Telefon und Video. Aber das Bundesamt für Gesundheit legt ihnen Steine in den Weg. Artikel auf NZZ Online

Alltag der drogenabhängigen Menschen verschlechtert sich

Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben, sind von der Covid-19-Pandemie besonders betroffen. In der Schweiz sind Drogenabhängige angesichts der Ausnahmesituation noch stärker isoliert als sonst; und die zunehmende Knappheit illegaler Drogen gefährdet ihre Gesundheit zusätzlich. Ärzte und Organisationen machen mobil. Artikel auf swissinfo.ch

COVID-19: Auswirkungen auf Substanzkonsum

Anonyme Umfrage von Infodrog und eve&rave zum Substanzkonsum und dem Substanzmarkt in der Schweiz während der Coronakrise. Die Umfrage ist anonym und es werden keine personenbezogenen Informationen in den Umfrageergebnissen erfasst oder gespeichert.

Sucht und Corona-Krise

Die Covid-19-Pandemie hat das Potenzial, den Suchtmittelkonsum zu verändern. Sucht Schweiz gibt Alltagstipps für die zu Hause Ausharrenden, Eltern und Jugendliche. Fachpersonen und Medienschaffende finden ab sofort und in den nächsten Wochen aktuelle Beobachtungen zu fünf Suchtbereichen.

Wie bleibt man zu Hause, wenn man keines hat?

Das Virus hat die Schweiz im Griff. Die Einschränkungen treffen alle. Aber manche mehr als alle. Eine Reise an die Ränder. Beitrag der Republik.

Alkoholverbot im Islam – eine westliche Erfindung? Das Beispiel der Türkei

Die „Alkoholfrage“ war in der Türkei seit dem Ersten Weltkrieg umstritten – und ist es heute wieder. Obwohl Alkoholgegner mit der „islamischen Tradition“ argumentieren, um ein Verbot durchzusetzen, ist die Idee der Prohibition aus dem Westen in die Türkei gekommen. Beitrag auf Geschichte der Gegenwart.

Pathologische Computer-und Internetnutzung

Ein Übersichtsartikel (pdf, 14S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen

Alkohol schützt nicht vor COVID-19

In Zeiten der Abriegelung während der COVID-19-Pandemie kann der Alkoholkonsum die gesundheitliche Gefährdung, das Risikoverhalten, psychische Gesundheitsprobleme und Gewalt verstärken. Das WHO-Regionalbüro für Europa erinnert die Menschen daran, dass Alkoholkonsum sie nicht vor COVID-19 schützt, und ermutigt die Regierungen, Massnahmen zur Einschränkung des Alkoholkonsums durchzusetzen. Medienmitteilung (Englisch) des Weltgesundheitsorganisation, Regionalbürop Europa. Factsheet (pdf, 6S., Englisch) zu COVID-19 und Alkoholkonsum.

#stopsmoking: Coronakrise ist Herausforderung und Chance

Mit Comics und Clips hilft Stopsmoking.ch durch die Coronakrise und animiert Raucherinnen und Raucher die ausserordentliche Situation für einen Rauchstopp zu nutzen. «Tabakprävention und Covid-19» ist eine von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz durchgeführte und vom Tabakpräventionsfonds (TPF) finanzierte Präventionsmassnahme.

Raucher haben höheres Risiko für schweren Corona-Verlauf

Studien aus China und den USA haben Covid-19-Patienten untersucht. Eine Expertin sagt, weshalb Raucher gefährdeter sind und wie ein sofortiger Rauchstopp nützen könnte. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Artikel auf 20 Minuten.

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at

Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) der at-informationen (Frühling 2020) steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt: Die Schweiz verliert 14 Plätze im europäischen Ranking; Führt die E-Zigarette zur Zigarette?; Die Kantone schliessen Gesetzeslücken bei E-Zigaretten; Steuer auf E-Zigaretten soll Präventionspolitik entsprechen; Tabaklobby verbiegt Argumente.

Raucher und Vaper haben ein höheres Risiko für Covid-19

Tabak- und Marihuanaprodukte schädigen die Lungen dort wo das Virus seinen Schaden anrichtet. Gesundheitsbehörden drängen darauf, damit aufzuhören, und es wird sogar ein vorübergehendes Verkaufsverbot in den USA diskutiert. Artikel in der New York Times.

Cybermobbing: Die Schweiz ist in Europa ganz oben

Zum ersten Mal haben Forscher untersucht, wie die Schweiz bei der Internetsicherheit im Vergleich mit anderen Staaten abschneidet. Das Resultat ist alarmierend. Eines der grössten Probleme ist Cybermobbing. Versagt die Prävention? Artikel auf NZZ Online.

Deutschland: Jahrbuch Sucht 2020 erschienen

Das Jahrbuch Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) liefert die neuesten Zahlen und Fakten zum Konsum legaler und illegaler Drogen in Deutschland. Renommierte Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis informieren über aktuelle Trends bei einzelnen Suchtstoffen, zu abhängigem Verhalten und über die Versorgung Suchtkranker. Medienmitteilung (pdf, 3S.) der DHS.

Internationale Erklärung zu COVID-19 und Drogenkonsum

Über 300 Organisationen und Einzelpersonen, die sich für die Reform der Drogenpolitik und die Schadensminimierung einsetzen, fordern in einer Erklärung die internationale Gemeinschaft auf, angesichts der COVID-19-Krise proaktive und koordinierte Massnahmen für drogenkonsumierende Menschen zu ergreifen. Diese sollen v.a. dem Schutz der Gesundheit und der Menschenrechte dienen.

Liechtenstein: Nach 20 Jahren neue Suchtpolitik definiert

Das letzte suchtpolitische Grundsatzpapier wurde im Jahr 1997 erstellt. Nun erarbeitete die Kommission für Suchtfragen ein neues. Daran beteiligt waren unter anderem aber auch Vertreter des Schulamtes, des Amtes fur Gesundheit, der Landespolizei sowie die Liechtensteinische Ärztekammer. Das neue Papier (pdf, 35S.) "Suchtpolitische Grundsätze der Regierung des Fürstentums Liechtensteinas" soll den neuen Entwicklungen im Drogenbereich sowie den nicht-stoffgebundenen Abhängigkeiten Rechnung tragen. Artikel im Liechtensteiner Vaterland,

Treffpunkt «Azzurro» – Hilfe für suchtgefährdete Menschen

Die Coronakrise stellt für suchtgefährdete Menschen eine besondere Herausforderung dar. Viele von ihnen riskieren, rückfällig zu werden. Der Treffpunkt «Azzurro» des Blauen Kreuzes in Bern bietet Betroffenen in diesen Tagen Unterstützung und Hilfe. Ein Beitrag (4 Minuten) auf SRF.

Späte Liebe zu LSD, Ecstasy & Co.

Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer schlucken in der zweiten Lebenshälfte Drogen, die das Bewusstsein verändern. Warum? Beitrag im Beobachter.

Lockdown regt zu Wetten bei Online-Casinos an

Werbung für Schweizer Online-Casinos boomen. Nun warnen Experten vor einem zunehmenden Sucht-Risiko - vor allem jetzt während des Lockdown. Artikel auf 20 Minuten.

Vorsicht vor präparierten Cannabisprodukten

Aktuell werden auf dem Schwarzmarkt vermehrt Cannabisprodukte verkauft, die mit synthetischen Cannabinoiden behandelt wurden. Für die Konsumierenden sind damit grosse Risiken verbunden: Sie gehen von Krampfanfällen über Bewusstlosigkeit bis zum Tod. Darum gilt es, beim Konsum besondere Regeln zu beachten. Factsheet (pdf, 2S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich, Artikel auf Swissinfo.

Führt die Coronakrise zu einer Zunahme von Suchtproblemen?

Fachleute warnen vor einer unerwarteten Folge des Lockdowns: Langeweile und Isolation verstärken die Gefahr von Drogen und Sucht erzeugenden Verhaltensweisen. Beitrag auf Blick.

Drogen: Legalisieren statt verbieten?

Sie sind verboten, aber verführerisch. Drogen üben seit jeher eine gewisse Faszination aus. Und immer mehr Menschen geben ihr nach. Cannabis, Kokain oder XTC, ob auf der Strasse oder im Internet, man bekommt praktisch alles, was man will. Eine Sendung (29 Min.) von NZZ Format. (Online bis 9 April).

Infos für Menschen, die Drogen konsumieren

Der JES Bundesverband hat zum Thema „COVID 19 und Drogengebrauch“ eine Broschüre (pdf, 8S.) erstellt. Diese wendet sich mit kurzen und sehr praxisnahen Informationen an aktuell Drogen gebrauchende Menschen und gibt Hinweise zur Vermeidung von COVID 19 und weitere wichtige Tipps.

Digitale Jugendarbeit in der Coronakrise

Aktuell stellt sich für viele Jugendarbeitende die Frage wie weiter. Das Jugendhaus, sowie andere Angebote funktionieren nur mit Menschen. Am besten mit sehr vielen Menschen. Noch besser: Viele Menschen die Kontakt zueinander herstellen. Dies ist aufgrund der aktuellen Situation im „Real Life“ schlecht möglich. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass wir nun unsere Skills im Umgang mit Digitalen Medien auspacken und versuchen die Angebote soweit als möglich digital weiterzuführen. Eine Übersichtsseite vom Dachverband offene Jugendarbeit.

Mit virtuellen Selbsthilfegruppen durch die Corona-Pandemie

Die Stiftung Selbsthilfe Schweiz und die regionalen Selbsthilfezentren bieten ab sofort virtuelle Selbsthilfegruppen rund um das Thema Corona an und stellen eine Übersicht von digitalen Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Infoflyer für Konsumierende

Ein Flyer (Word-File) informiert Konsumierende, die niederschwellige Einrichtungen besuchen, über Verhaltensregeln in der aktuelle Situation. Das Dokument wurde von Addiction Jura zur Verfügung gestellt und steht zum Download bereit. Sie dürfen die Kontaktangaben im Word-Dokument gerne verändern.

Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Dure schnufe, gewusst wie. Hier finden Sie viele Tipps und Angebote, wie während der Coronakrise die psychische Gesundheit gepflegt wreden kann. www.dureschnufe.ch

Coronakrise könnte das Problem der häuslichen Gewalt verschärfen

Was passiert hinter doppelt verriegelten Türen? Die Hoffnung, die Covid-19-Pandemie zu stoppen, besteht darin, dass die Menschen in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Doch gibt diese Isolation gewalttätigen (Ehe)Partnern mehr Spielraum, so die Befürchtung. Organisationen zur Unterstützung von Opfern häuslicher Gewalt machen sich Sorgen. Artikel auf Swissinfo.

Alkohol und Corona: Kein Sanitäter in der Not

In vielen Ländern steigen seit Beginn der Coronakrise die Verkaufszahlen für Alkohol. Offenbar wird nun daheim vermehrt getrunken. Gesundheitsexperten sind aus mehreren Gründen alarmiert. Artikel auf Spiegel Online.

Schwerstsüchtige Menschen können Heroin-Heimlieferungen erhalten

Mit dem Fahrrad oder dem Auto liefert das Suchtzentrum Arud derzeit Heroin, Methadon oder Morphin in Zürich aus. Artikel auf SRF.

Wenn RaucherInnen an Covid-19 erkranken

Atemwegsinfekte treffen Raucher im Schnitt härter als Nichtraucher. Das ist wahrscheinlich auch bei Covid-19 der Fall. Sogar die Ansteckungsgefahr könnte für Raucher höher sein. Artikel auf Spiegel Online.

Auswirkungen von COVID-19 auf Drogenkonsumierende

Dieses Briefing der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD reflektiert die neu auftretenden Risiken im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie für Menschen, die Drogen konsumieren, und für diejenigen, die Dienstleistungen für sie erbringen, aus europäischer Sicht und versucht fachgerechte Massnahmen zu fördern.

Online-Casinos und Lockdown: Noch mehr Werbung und Risiken

Seit der Öffnung des Geldspielmarktes vor einem Jahr wurden die Werbeaktivitäten der Casinos für die neuen Online-Angebote intensiviert. Dies führt zu mehr Risiken, die nun durch die nötigen und zunehmenden Ausgangsbeschränkungen noch verstärkt werden. Präventionsfachleute erklären die Hintergründe. Medienmitteilung von Sucht Schweiz

inCLOUsiv – ein Begegnungsraum im Internet

Die Pro Mente Sana macht die Online-Plattform inCLOUSiv ab sofort öffentlich zugänglich. inCLOUSiv bietet regelmässige Beiträge rund um die psychische Gesundheit, Live-Chats mit Fachpersonen und Betroffenen zu aktuellen Themen sowie ein Forum, in welchem sich die UserIinnen untereinander austauschen können.

Opioidagonistentherapie (OAT): Empfehlungen der SSAM

Wie können Praxen und Institutionen, die Opioidagonistentherapie (OAT) durchführen, mit den aktuellen Herausforderungen umgehen? Die Empfehlungen (pdf, 2S.) der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) liefern praxisorientierte Antworten.

"Für Menschen mit Depression sind weniger Sozialkontakte ein Problem"

Wenn das öffentliche Leben stillsteht, leiden Menschen mit psychischen Störungen besonders. Der Psychiater Andreas Meyer-Lindenberg erklärt, wie sie durch die schwere Zeit kommen. Beitrag auf Spektrum.de

COVID-19 Aushilfsstellen im Sozialbereich

Für Soziale Institutionen wie auch für Personen mit IV-Assistenz ist es ab sofort möglich, auf dem Stellenmarkt von sozialinfo.ch kostenlose Inserate für Covid-19-Aushilfsstellen zu schalten.

Gassenarbeit während der Coronakrise

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf Drogenabhängige. Nun sollen mehr Zugang zu einem Methadonprogramm erhalten. Ein Interview mit Franziska Reist, Geschäftsleiterin der Gassenarbeit Luzern, über den neuen Alltag in der niederschwelligen Suchtarbeit. Beitrag auf SRF.

Risikoreduktion durch Rauchstopp

Rauchen ist unbestrittenen ein wichtiger Risikofaktor für viele Atemwegserkrankungen. RaucherInnen haben ein deutlich höheres Risiko für COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Rund 400'000 Menschen leiden in der Schweiz an COPD. Auch COVID-19 ist eine Lungenkrankheit. Rauchen schwächt das Immunsystem und erhöht das Risiko für einen schweren Verlauf der Atemwegserkrankungen, dies gilt sowohl für COVID-19 wie auch für die saisonale Grippe. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention

Positionspapier zur Schadensminderung während der Coronakrise

Niedrigschwellige Angebote im Bereich der Schadensminderung sind oft die einzige Anlaufstelle für Drogenkonsumentinnen. Ein Positionspapier vom Europäischen Harm Reduction Netzwerk über die Kontinuität der Angebote zur Schadensminderung während der Coronakrise.

Lernmaterial zum Coronavirus

Der Thieme Verlag stellt auf seiner Corona Informationsseite wertvolle Informationen sowie einen kostenfreien Online-Kurs rund um COVID-19 bereit.

Corona-Krise und Glücksspiel – Der nie erwartete Shut-Down der Glücksspielhallen

Die Entwicklungen der letzten Tage setzen viele gesellschaftliche Gewohnheiten und vermeintliche Selbstverständlichkeiten außer Kraft. Gemeint sind jetzt nicht die massiven Hamsterkäufe in bestimmten Segmenten der Supermärkte oder die erfreulichen Solidaritätsbekundungen mit älteren, einsamen Menschen. Vielmehr geht es um die psychologischen Hintergründe und Auswirkungen der massenhaften Schliessung von Glücksspielhallen und Wettbüros durch die Corona-Krise. Artikel von Michael Klein.

Corona: Digitale Hilfen und Tipps für Menschen mit Depression

Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe unterstützt Betroffene mit digitalen Angeboten und bietet Hinweise für den Alltag. Das Online-Programm iFightDepression ist für sechs Wochen frei zugänglich. Beitrag auf Konturen.

Frauenhäuser rüsten sich für die Krise

Institutionen, die sich um Menschen in Not kümmern, verzeichnen mehr Anfragen. Die häusliche Gewalt werde in der Corona-Krise zunehmen, sagen die Betreiber. Artikel im Beobachter.

Wie Randständige in der Corona-Krise (über-)leben

Für die Schwächsten in der Gesellschaft ist ohnehin jeder Tag ein Kampf. Der Shutdown zieht ihnen das bisschen Boden unter den Füssen weg. Beitrag auf SRF 4.

Stellungnahme des BAG zu HeGeBe unter dem Eindruck des Corona-Virus

Das BAG nimmt Stellung (pdf, 2S.) zu den eingegangenen Fragen bezüglich den aktuellen Herausforderungen der HeGeBe Institutionen im Zusammenhang mit COVID-19.

CORONA – wie können sich DrogengebraucherInnen schützen

Mit der Prävention von HCV und HIV kennen sich viele DrogengebraucherInnen bereits aus. Die Safer Use Botschaften sind bekannt. Corona wird allerdings über Tröpfchen beim niesen oder husten übertragen und natürlich über den Speichel. Hieraus ergeben sich für DrogengebraucherInnen neue Massnahmen zur Vermeidung. Gemeinsames Papier (pdf, 1S.) deutscher Fachinstitutionen aus dem Suchtbereich , dass wichtige Infos enthält und über die Drogenhilfen verteilt werden soll.

Tabakindustrie verdreht die Wahrheit

Die Tabakkontrollskala 2019 (Tobacco control scale TCS) wurde am 20. Februar 2020 in Berlin anlässlich der 8. Europäischen Tabakkonferenz (Conference on Tobacco or Health) publiziert.Die Schweiz hat seit der letzten Publikation 2016 vierzehn Ränge im Ranking verloren und ist nun am Schluss auf Platz 35, gerade noch vor Deutschland. Ein paar Tage nach der Publikation des TCS begann ein allgemein bekannter Lobbyist der Tabak- und Nikotinbranche die Ergebnisse der TCS zu verdrehen. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabaprävention AT.

Smartphones souverän nutzen

Gibt es Handysucht? Welche Apps nutzen Jugendliche am liebsten und wo lauern Kostenfallen? In der neu aufgelegten Broschüre von Mobilsicher in Kooperation mit klicksafe werden Fragen angesprochen, die sich Eltern, Lehrkräfte und andere Bezugspersonen stellen, wenn es um die Smartphone-Nutzung von Jugendlichen und Kindern geht.

Unterschied zwischen Genuss und Rausch

Jahrzehnte lang hat Toni Berthel die Drogenpolitik Zürichs und des Bundes mitgeprägt. Ein Gespräch über den Unterschied zwischen Genuss und Rausch. Ein Beitrag auf higgs

Wie höre ich mit dem Kiffen auf?

Einfach aufhören, das klappt nicht immer. Wer schon länger Cannabis konsumiert, stellt womöglich fest, dass der Ausstieg gar nicht so einfach ist. In einem neuen Video gibt Drugcom Tipps, wie der Ausstieg gelingen kann.

Geschwister von Jugendlichen mit Suchtproblemen stärken

Geschwister von Jugendlichen mit problematischem Substanzkonsum leiden oft im Abseits. Sie sind gefährdet, psychisch zu erkranken oder selbst ein Suchtproblem zu entwickeln. Sucht Schweiz bietet in Zusammenarbeit mit feel-ok.ch ein neues Online-Informations- und Beratungsangebot für Geschwister an und hat ein Leitfaden für Eltern veröffentlicht.

Feldschlösschen sichert sich Rechte an umstrittenem Alkohol-Wasser

In den USA boomen die sogenannten Hard Seltzer. Der Bierproduzent könnte die Getränke nun auch in die Schweiz bringen. Die Hard Seltzer, die gleich viel Alkohol beinhalten wie ein Bier, sind der grosse Renner in den USA. Etwas verkürzt könnte man sagen, dass Hard Seltzer Mineralwasser mit etwas Geschmack und vor allem Alkohol sind. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Game Over – im Sog der Computerspielsucht

Im Dokumentarfilm von Sören Senn werden Aspekte der rasant wachsenden „Gamification“ des Lebens beleuchtet. Die Geschichte des gamesüchtigen Liby L. erzählt mit eindrücklicher Intensität, dass in digitalen Ersatzwelten fundamentale menschliche Fähigkeiten zu verkümmern drohen. Das Erdulden von Frustration und überhaupt das Erleben von emotionalen Nuancen musste er – im Nachhinein – mühselig erlernen. Der SRF DOK wird am Donnerstag, 12.03.2020 um 20.05 Uhr ausgestrahlt.

Raucherkleider schaden wie Passivrauchen

Trotz Zigarettenverbots: Wer im Kino neben Rauchern sitzt, pafft unbeabsichtigt bis zu zehn Kippen mit. Forscher sprechen vom Qualmen aus dritter Hand. Artikel auf Spiegel Online.

laut & leise: Social Media

Instagram, Facebook & Co sind unter jungen Menschen – insbesondere bei jungen Frauen - sehr beliebt. Wie nutzen die Jungen Social Media? Was sind dabei Chancen und Risiken? Welche Rolle spielen InfluencerInnen? Und was bietet die Suchtprävention zum Thema an? Das aktuelle Magazin (01/2020, pdf, 20S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich steht zum Download bereit.

Drogenkurier: Substanzmonitoring

Die aktuelle Ausgabe (pdf, 32S.) des Drogenkuriers berichtet über das Projekt DRUSEC-Substanzmonitoring. Weitere Beiträge informieren über Massnahmen der Prävention in Haft sowie neue Möglichkeiten der HIV/HCV Testung ohne Ärztin und Arzt. Das Magazin wird von JES (Junkies, Ehemalige und Substituierte) Bundesverband in Deutschland herausgegeben.

www.sos-spielsucht.ch

Die Onlineplattform www.sos-spielsucht.ch ist ein gemeinsames Angebot von 16 Deutschschweizer Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein. Die Website umfasst Informationen, nützliche Tools sowie anonyme und kostenlose Beratungsangebote per Telefon oder online über ein gesichertes Mail-System. Die Onlineberatungen werden von ExpertInnen von SafeZone.ch durchgeführt. Die Auswertung für 2019 (pdf, 10S.) ist online erhältlich. www.sos-spielsucht.ch

30 Milliarden Euro für illegale Drogen

So viel geben Konsumierende in der Europäischen Union jährlich für Cannabis, Kokain und andere illegale Drogen aus. Der Drogenhandel gilt als eine Haupteinnahmequelle der organisierten Kriminalität. Eine Analyse zeigt auf, wie Gewalt bis hin zu Mord mit dem illegalen Drogenhandel in Verbindung stehen. Beitrag auf Drugcom.

Ernährungsverhalten in Deutschland

Wie häufig essen 12- bis 17-Jährige in Deutschland Fast Food? Sind Energydrinks in dieser Altersgruppe weiterhin beliebt? Wie viele Kinder nehmen täglich Bio-Lebensmittel zu sich? Die Ausgabe 1/2020 des Journal of Health Monitoring steht zum Download bereit.

Wie tik(tok)t die Schweizer Jugend?

Das Videoportal wird weltweit bereits von 1,5 Milliarden Leuten genutzt. Aber wie sieht das Nutzerverhalten in der Schweiz aus? Xeit hat in einer Online-Umfrage rund 630 Teilnehmende zum Thema TikTok befragt. Artikel auf Werbewoche.

Digitale Transformation in der Suchthilfe

Die vorliegenden „Essenener Leitgedanken“ (pdf, 5S.) -als Ergebnis eines Fachgesprächs- fassen thesenartig zusammen, wie die Suchthilfe den digitalen Wandel für die Weiterentwicklung der Hilfeangebote nutzen kann. Das Papier kann damit Hinweise für Strategieentwicklungen sowohl auf einer übergeordneten Ebene, als auch für die Träger vor Ort geben.

Warum Junge nicht mehr mithalten können

In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen verdoppelt, die psychiatrisch behandelt werden müssen, bei den psychiatrischen Notfällen in der Universitätsklinik Zürich sogar verdreifacht. Eine Suche nach den Ursachen im Beobachter.

Kinder haben ein Recht auf eine tabakfreie Welt

Ein Bündnis aus zwanzig Gesundheits-, Entwicklungs- und Kinderrechtsorganisationen haben eine Broschüre (pdf, 40S.) über Kinderrechte und Tabakkontrolle veröffentlicht und fordern umfangreiche Massnahmen zur Förderung des Nichtrauchens. Medienmitteilung von Unfairtobacco.

Fast drei Viertel der Unter-6-Jährigen im Internet

Die digitale Mediennutzung beginnt bereits im Kleinkindalter. Das unterstreicht die im Februar 2020 präsentierte Befragung „Die Allerjüngsten und digitale Medien“, die vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) durchgeführt wurde. Dabei zeigte sich, dass bereits 72 Prozent der Kinder unter 6 Jahren das Internet nutzen. Bei den 3- bis 6-Jährigen beträgt der Anteil sogar 81 Prozent. Artikel vom Institut Suchtprävention in Linz.

Autonomie und Glück

Autonomie gilt als wichtige Voraussetzung für ein glückliches Leben. Was der oder die Einzelne als «Glück» im Sinne eines gelungenen Lebens empfindet, sollte sich somit in allen wichtigen Entscheiden spiegeln. Die Medizin, die oft existentielle Fragen betrifft, ist davon nicht ausgenommen. Was hat Glück mit Medizin zu tun? Und was mit Selbstbestimmung in der Medizin? Antworten auf diese Fragen gibt der Tagungsband (pdf, 80S.) der Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW.

Sternstunde Philosophie: Ich pumpe, also bin ich

Fitness, Ernährung, Schönheit: Der Körper steht im Zentrum unserer Zeit. Was steckt hinter dem Körperkult? Ist der durchtrainierte Körper ein Symbol unserer Leistungsgesellschaft? Die letzte Bastion des Kontrollierbaren? Die neue Religion? Yves Bossart spricht mit dem Kunsttheoretiker Jörg Scheller. Sendung (60 Min.) auf SRF.

Illegaler Kokainhandel zerstört Regenwald

„Los Narcos“ seien schuld, sagen die Einheimischen. Forscherinnen und Forscher haben ebenfalls nachweisen können, dass der illegale Kokainhandel in erheblichem Masse zum Verlust des Regenwaldes beiträgt. Beitrag auf Drugcom.

Schweizer Drogenpolitik als Modell für die USA

Die USA leiden an der grössten Opioidkrise, die das Land je gesehen hat. Die Suche nach Lösungen und einer anderen Drogenpolitik führte eine New Yorker Delegation nach Zürich. Beitrag in der Tagesschau.

Zigarettenverkauf in den Niederlanden

Eine grosse Mehrheit im Haager Parlament hat die Regierung letzte Woche darauf verpflichtet, die Zahl der Verkaufsstellen für Tabak massiv zu senken. Zigaretten sollen in den nächsten Jahren aus allen Supermärkten und Tankstellen verschwinden. Das zuvor beschlossene Verbot aller Zigarettenautomaten tritt schon Anfang 2022 in Kraft. Zigaretten sind künftig nur noch in vergleichsweise dünn gesäten Fachgeschäften zu kaufen. Beitrag auf Spiegel Online, Mitteilung auf Action on Smoke & Health

Alkohol-Marketing fördert Rauschtrinken bei Jugendlichen

Nach Erkenntnis von Gesundheitsexperten ist das Marketing für alkoholische Getränke eine Ursache für das Trinken bei Minderjährigen. Aus diesem Grund sollten Regierungen die oft bruchstückhaften freiwilligen Beschränkungen des Alkohol-Marketings aufgeben und gesetzliche Regelungen schaffen, die die dessen Einflüsse und die Anziehungskraft der Werbebotschaften auf Jugendliche begrenzen. Artikel auf Eurocare, Studie im Journal of Studies on Alcohol and Drugs.

Cannabiskonsum: Konsummuster, Risiken und Möglichkeiten der Prävention

Die Ausgabe proJugend 1/ 2020 befasst sich mit dem Cannabiskonsum und dessen Ausprägungsformen und Ausbreitungswegen in Deutschland. Sie geht zudem auf mögliche Präventions- und Interventionsprogramme ein, die bereits vielfach in der Praxis angewendet und wissenschaftlich begleitet wurden, um riskanten Konsum von jungen Menschen einzudämmen. Der Beitrag "Cannabiskonsum Konsummuster, Risiken und Möglichkeiten der Prävention" (pdf, 6S.) ist online zugänglich.

Gesundheit: Taschenstatistik 2019

Die vorliegende Taschenstatistik gibt einen zusammenfassenden Überblick über die verfügbaren Statistikdaten im Gesundheitsbereich. Eine Publikation (pdf, 44S.) vom Bundesamt für Gesundheit.

Factsheetreihe zum Stand der Tabakkontrolle in Europa

Für die Europäische Tabakkontrollkonferenz "European Conference on Tobacco or Health" (ECToH), die vom 19. bis 22. Februar 2020 in Berlin stattfand, hat das deutsche Krebsforschungszentrum eine Reihe von englischsprachigen Factsheets zu verschiedenen Aspekten der Tabakprävention in Europa erstellt. Alle Factsheets (pdf, 15S.) in einem Dokument.

Newsletter Infodrog

Der Februar-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist soeben erschienen.

Ayahuasca: Die Trend-Droge aus dem Dschungel und ihre Wirkung

Wilde Muster, Begegnungen mit höheren Wesen und lebensverändernde Erfahrungen – Ayahuasca gehört zu den stärksten Halluzinogenen der Welt und liegt seit Jahren im Trend. Doch was bewirkt der psychedelische Pflanzensud? Eine Konsumentin berichtet. Beitrag (22Min.) auf SRF.

Wenn Eltern psychisch krank sind: Kurzfilme helfen weiter Empfehlung

Was tun, wenn Eltern psychisch krank sind? Das Institut Kinderseele Schweiz beantwortet diese Frage mit sieben Kurzfilmen. Artikel auf Spectra Online.

Was tun gegen Kater?

Tschüss Party, hallo Schmerz: Auf übermäßigen Alkoholkonsum folgt Leid. Das ist bekannt. Doch warum der Körper so reagiert, ist unklar. Das erschwert es, ein Gegenmittel zu finden. Artikel auf Spektrum.de

Im Strudel der Sucht

Sie wuchs als Tochter einer Drogensüchtigen auf. Als sie später selbst heroinabhängig und Mutter zweier Kinder wurde, traf sie ihre schwerste Entscheidung. Artikel auf #12.

Drug Checking als Schweizer Exportschlager

Für das Aussendepartement ist das Drug Checking eine richtige «Swiss Story». Unter diesem Label publiziert das Ministerium Beiträge über helvetische Errungenschaften. Die Onlineartikel sind Teil der sogenannten Landeskommunikation. Sie finden sich auf der departementseigenen «House of Switzerland»-Website und werden unter anderem über die Kanäle der Schweizer Botschaften rund um die Welt verbreitet. Artikel in der Aargauer Zeitung.

Politischer Newsletter vom Fachverband Sucht

Der Newsletter bietet einen Überblick über nationale und kantonale Vorstösse und fasst den aktuellen Stand jeweils kurz zusammen. Ausgabe 1/2020 (pdf, 8S.) ist soeben erschienen.

Eindämmung des Tabakkonsums: Schweiz verliert 14 Plätze

Die Schweiz, «die Heimat der Tabakkonzerne», stürzt in der europäischen «Tobacco Control Scale» auf den zweitletzten Platz ab (35 von 36) und verliert den Anschluss an eine zeitgemässe Tabak- und Nikotinprävention. Auf Platz 1 der Rangliste ist das Vereinigte Königreich, Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakkonsum. Hinter der Schweiz findet sich nur noch Deutschland, Beitrag auf aerzteblatt.de

Neue Cannabinoide entdeckt

Die Pflanze Cannabis sativa enthält über 400 Inhaltsstoffe. Aber v.a. eine davon, nämlich THC, hat eine psychoaktive Wirkung. Zumindest war das bis jetzt die Annahme. Nun verkündet eine Gruppe italienischer Forschender, dass sie zwei neue Cannabinoide gefunden hätten. Beitrag auf VICE. Die Studie ist auf Nature publiziert, Artikel auf CNN.

Optimierung der Versorgung alternder Menschen mit einer Abhängigkeit

Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit und in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Kantons Thurgau hat der Fachverband Sucht Handlungsfelder und prioritäre Massnahmen zur Optimierung der Versorgung alternder Menschen mit einer Abhängigkeit entwickelt. Das Pilotprojekt war als Musterprozess aufgebaut. Der Bericht (pdf, 20S.) dazu ist online verfügbar.

Die Raucherzahlen stagnieren seit zehn Jahren

Im Jahr 2017 rauchten 27% der Bevölkerung. Während die Raucheranteile sich in den letzten Jahren nicht gross verändert haben, kam es zu einer eigentlichen Veränderung der Konsummuster beim Rauchen. So hat sich der Anteil der starken Raucherinnen und Raucher, welche 20 Zigaretten oder mehr pro Tag konsumieren, in den letzten 25 Jahren halbiert. Im selben Zeitraum nahmen die sozialen Unterschiede beim Rauchen zu, und zwar zulasten der Personen ohne nachobligatorische Schulbildung. Medienmitteilung und Publikation des Bundesamtes für Statistik (Schweizerische Gesundheitsbefragung 2017).

Tabakkonsum verursacht fast ein Drittel der Krebstodesfälle in Europa

Mit 9,6 Millionen Todesfällen im Jahr 2018 ist Krebs die zweithäufigste Todesursache weltweit. Obwohl er durch mehrere Risikofaktoren verursacht wird, hat der Tabakkonsum, der für 25% aller Krebstodesfälle weltweit verantwortlich ist und mit mindestens 20 Krebsarten in Verbindung gebracht wird, einen erheblichen Einfluss. Im Jahr 2018 wurden 27% aller Krebserkrankungen in der Europäischen Region der WHO auf den Tabakkonsum zurückgeführt. Medienmitteilung und Cancer Report der WHO.

Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme 2020: Jetzt Give-Aways bestellen!

Am 14. Mai 2020 findet der nächste Nationale Aktionstag Alkoholprobleme statt. Das Thema lautet «Das Tabu brechen». Seit Anfang Jahr können kostenfrei Informationsmaterial und Give-Aways bestellt werden (noch bis zum 27. Febraur), die Institutionen im Rahmen Ihrer Aktionen abgeben können . www.aktionstag-alkoholprobleme.ch

Die Therapie mit Psychedelika kehrt zurück

In den 1990er Jahren erlebte sie dann ein zaghaftes Comeback. Die Erfahrungen der ersten Stunde genügen den heutigen wissenschaftlichen Standards nicht und gelten daher als wenig verlässlich. In den vergangenen Jahren haben nun mehrere Forschergruppen versucht, diese Beobachtungen mit den Methoden der evidenzbasierten Medizin zu verifizieren. Denn der Bedarf an Therapien, mit denen sich die Ängste und die Niedergeschlagenheit der Betroffenen lindern lassen, ist gross. Artikel der NZZ.

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste»

Der Kinohit «Platzspitzbaby» rückt Kinder von suchtkranken Eltern in den Fokus. Auch die 34-jährige Jasmin ist bei drogensüchtigen Eltern aufgewachsen. Nun will sie das erste Mal über ihr Leben erzählen. Beitrag und Video auf Watson.

«Der Staat soll alle Drogen regulieren»

Die ärztlich kontrollierte Heroinabgabe war ein entscheidender Faktor, dass die Schliessung der offenen Drogenszene am Letten 1995 klappte. Thilo Beck begann zwei Jahre nach der Schliessung im Zentrum für Suchtmedizin, Arud, zu arbeiten. Warum braucht es die ärztlich kontrollierte Heroinabgabe auch heute noch? Wie hat sich der Drogenkonsum geändert und wo steht heute die Drogenpolitik? Ein Gespräch mit Thilo Beck auf SRF Regionaljournal Zürich Schaffhausen.

25 Jahre Lettenschliessung

Kein Drogensüchtiger weit und breit, nur Medienleute aus der ganzen Welt und ein paar Schaulustige trafen sich um Mitternacht am Ufer der Limmat. Die Räumung des Letten war eigentlich keine Räumung, denn die Drogenkranken hatten sich längst verzogen, als die Stadt Zürich der offenen Drogenszene am 14. Februar 1995 ein Ende setzte. Artikel auf SRF, Beitrag in der SRF Tagesschau.

Tabakpolitik: EU-Kommission fordert umfassenden Ansatz

Die derzeitigen Vorschriften zur Tabakbesteuerung funktionieren zwar gut hinsichtlich Vorhersehbarkeit und Stabilität der Steuereinnahmen der Mitgliedstaaten, verhindern den hohen Tabakkonsum in der EU aber nicht mehr ausreichend. Notwendig ist ein umfassenderer Ansatz, der alle Aspekte der Tabakkontrolle einschliesslich der öffentlichen Gesundheit, der Besteuerung, der Bekämpfung des illegalen Handels und der Umweltbelange berücksichtigt. Dies geht aus der Bewertung der EU-Vorschriften zur Besteuerung von Tabakwaren hervor. Medienmitteilung der EU Kommission.

Cannabiskonsum: Rekreative oder medizinische Beweggründe?

Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat das Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF) eine Studie durchgeführt, die zum Ziel hatte, Personen, die Cannabis aus gesundheitlichen/medizinischen oder rekreativen Gründen einnehmen, zu befragen. Die Resultate zeigen: Cannabisprodukte führen für über 96% der Befragten zu einer grundsätzlichen bis extremen Verbesserung der Symptome. Für viele Befragte ist die Einnahme aber mit grossen Sorgen bezüglich Verkehrssanktionen, Verurteilungen mit Geld und Gefängnisstrafen verbunden. Schlussbericht (pdf, 92S.) und Faktenblatt (pdf, 2S.) zur Studie.

Drogenbedingte Krankenhausnotfälle

Dieser Bericht stellt die neuesten Erkenntnisse über drogenbedingte Krankenhausnotfälle. Aus den Daten geht hervor, dass zu den Substanzen, die am häufigsten bei Behandlungen von Drogentoxizität verwendet werden, Heroin, Kokain und Cannabis gehören. Der Bericht beleuchtet zudem weitere Aspekte drogenbezogener Notfälle, wie klinische Merkmale, geografische Unterschiede und demografische Kennzahlen. Eine Publikation der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle.

Musterkonzept «Genuss, Suchtmittelkonsum und Abhängigkeiten in Alterszentren»

Wie gelingt die Früherkennung und die Betreuung von Suchtbetroffenen im Pflegealltag? Dieses Musterkonzept (pdf, 28S.) zeigt praktische Herangehensweisen auf und dient Institutionen und Mitarbeitenden aus dem Pflegebereich als Grundlage für die Entwicklung eigener Lösungen. Es wurde vom Fachverband Sucht in Zusammenarbeit mit Infodrog, dem Gustav Benz Haus sowie weiteren Expertinnen und Experten aus der Alterspflege und der Suchthilfe entwickelt.

Trinkerkinder – Der lange Schatten alkoholkranker Eltern

«Trinkerkinder» konfrontiert das Publikum mit dem Schicksal der schwächsten Betroffenen der Volkskrankheit Nummer 1: Kinder von alkoholkranken Eltern. Was bedeutet es für ein Kind, mit solchen Eltern aufzuwachsen? Und wie stehen die Chancen, dem Teufelskreis von Sucht und Abhängigkeit zu entkommen? Ein DOK auf SRF, Artikel zum Film auf SRF.

Hepatitis-C-Behandlungen in der hausärztlichen Praxis

Die Folgen einer Hepatitis-C-Infektion sind zahlreich und gehen weit über Lebererkrankungen hinaus. Daher sollen Betroffene aktiv gesucht und behandelt werden. Das HepCare-Projekt von Hepatitis Schweiz unterstützt die Hausärztinnen und Hausärzte dabei, die einfachen und hocheffizienten neuen Hepatitis-C-Therapien in ihrer Praxis selbst durchzuführen. Artikel im Primary and Hospital Care.

«Platzspitzbaby» im Unterricht

Der Spielfilm über die Zürcher Drogenhölle, inspiriert von Michelle Halbheers Autobiografie «Platzspitzbaby», beleuchtet ein trauriges Kapitel der Schweizer Geschichte. Neun Kurzfilme geben Anlass, sich mit Fragen rund um das Thema Drogen und Sucht zu beschäftigen. Interviews mit Zeitzeugen, Archivaufnahmen und Ausschnitte aus dem Spielfilm ermöglichen eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema. Für die Sekundarstufen I und II steht zusätzlich das Dossier für Schülerinnen und Schüler (pdf, 24S.) zur Verfügung, ergänzt mit didaktischen Hinweisen.

«goodplan» im Umgang mit Stress

Das Angebot «goodplan» der Stiftung Berner Gesundheit hat zum Ziel, die psychosoziale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die Förderung von Lebenskompetenzen zu stärken.

«Sick Style» – wie junge Erwachsene ihre psychischen Krankheiten und Krisen in den sozialen Netzwerken inszenieren

Angststörungen, Depressionen, Borderline-Syndrom: Über psychische Krankheiten wird immer offener gesprochen – auch in den sozialen Netzwerken. Doch das hat auch eine Kehrseite. Artikel auf NZZ Online.

Exzessives Sporttreiben bei Essstörungen

Unbestritten ist, dass Sport die Gesundheit fördert. Wird Sport jedoch exzessiv und zwanghaft betrieben und im Extremfall zur „Sportsucht“, kann dies krank machen. Dieses ungesunde Sporttreiben ist nachweislich besonders ausgeprägt bei Personen, die unter Essstörungen leiden. Ein Forschungsteam am Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Freiburg konnte nun erstmals psychologische Alltagsmechanismen aufdecken, die diesem pathologischen Sporttreiben zugrunde liegen. Artikel auf Konturen.

Nichtübertragbare Krankheiten: Politische Forderungen

In ihrer Stellungnahme (pdf, 17S., Englisch) adressiert die „International Union for Health Promotion and Education“ (IUHPE) nationale Regierungen mit einem Zehn-Punkte-Plan, um Gesundheitsförderung und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (non-communicable diseases, NCDs) voranzubringen. Damit sollen die NCD-Ziele der Vereinten Nationen (UN) besser erreicht werden. Mitteilung der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung Deutschland

Alkoholgeschädigte Kinder kämpfen mit massiven Folgen

In der Schweiz kommen jährlich bis zu 1700 Kinder mit Beeinträchtigungen zur Welt, weil die Mutter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken hat. Selbst Fachleute unterschätzen das Ausmass. Eine Pflegemutter erzählt. Artikel auf tagblatt.ch

Nationale Aktionswoche vom 10.-16. Februar 2020: «Kinder von suchtkranken Eltern»

In der Schweiz wachsen schätzungsweise 100'000 Kinder in einem Elternhaus auf, das von Alkohol oder anderen Substanzen schwer belastet ist. Diese Kinder verschweigen ihre Not aus Loyalität zu den Eltern, sie sind aber oft einsam und leiden massiv unter der Situation. Die Aktionswoche will das Tabu brechen und aufzeigen, wie diesen Kindern geholfen werden kann. Zahlreiche Organisationen in zwölf Kantonen führen hierzu 38 öffentlichkeitswirksame Aktionen durch. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

THC-Werte von Haschisch in der Schweiz

Die Schweizerische Gesellschaft für Rechtsmedizin (SGRM) gibt jährlich Statistiken heraus über die THC-Gehalte diverser Cannabisprodukte. In der Schweiz ist der THC-Gehalt von Haschischproben seit Jahren höher als jener von den Blüten. Der THC-Gehalt von Haschischproben stieg im letzten Jahrzehnt massiv von 10,8 auf 21,0 Prozent, jener der Blüten hingegen nur leicht von 9,9 auf 11,5 Prozent. Beitrag im Drogerie Blog der deutschen Tageszeitung taz.

Belgien beschliesst Rauchverbot im Auto

In Belgien darf man ab dem 1. Januar 2021 nicht mehr im Auto rauchen, wenn Minderjährige oder Schwangere im Wagen sitzen. In anderen europäischen Ländern wie Österreich, Frankreich und Italien gilt schon länger ein Rauchverbot im Auto mit Strafen von bis zu 3000 Euro und drohendem Fahrverbot bei Verstössen. Artikel auf Spiegel Online.

Wie gefährlich sind Ecstasypillen?

Wie wahrscheinlich sind schwere oder sogar tödliche Folgen beim Konsum von Ecstasy? Forscher aus den Niederlanden haben das Risiko berechnet. Beitrag auf Drugcom

Europäischer Harm Reduction Report

Ziel dieses Berichts (pdf, 112S.) ist es, die Informations- und Wissensbasis über Massnahmen zur Schadensminderung in Europa aus der Sicht von Organisationen der Zivilgesellschaft, d.h. von Organisationen, die direkt für und mit Drogenkonsumenten arbeiten, zu erweitern. Herausgeber ist Correlation - European Harm Reduction Network (C-EHRN).

Schweizer Suchtpanorama 2020

Welches sind die aktuellen Konsumtrends bei Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz? Welche Probleme manifestieren sich beim Konsum von Medikamenten, beim Geldspiel und beim Internetgebrauch? Das jährlich erscheinende Schweizer Suchtpanorama (pdf, 35S.) von Sucht Schweiz nimmt sich dieser und weiterer Fragen an, liefert neuste Fakten und Zahlen, stellt Zusammenhänge her und kommentiert. Tagesgespräch zum Thema auf SRF, Beitrag auf SRF.

Werbung für E-Zigaretten

Werbung für elektronische Zigaretten wirkt sich deutlich negativ aus. Nach häufigem Kontakt mit E-Zigarettenwerbung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche innerhalb eines Jahres mit dem Dampfen anfangen, um 95 Prozent. Das zeigt der Präventionsradar des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord). Artikel auf Konturen.

Aktualisierte Hepatitis-C-Broschüre

Die über Hepatitis C ist soeben neu aufgelegt worden. Mit neuem Layout, aktualisierten Informationen informiert sie Menschen mit einer chronischen Hepatitis C und deren Angehörige sowie die interessierte Öffentlichkeit über die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Hepatitis C. Herausgeber der Broschüre ist Hepatitis Schweiz.

Das Leiden der Angehörigen: Wie Alkoholsucht Familien zerstört

Kinder, Ehe- oder Lebenspartner: Wenn es um Alkoholismus geht, werden Angehörige selten gehört. Meist steht die Sucht und damit der Süchtige im Mittelpunkt. Hier soll es andersherum sein: Die, deren Leiden oft übersehen wird, bekommen eine Stimme. Ein Deutschlandfunk Feature (30 Min.).

Wie Alkohol zum Problem wird

Wer als junger Erwachsener vorwiegend im Freundeskreis Alkohol trinkt, entwickelt mit geringerer Wahrscheinlichkeit einen problematischen Alkoholkonsum als Gleichaltrige, die Alkohol meist alleine trinken. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 21- bis 30-jährigen Studentinnen und Studenten in den USA. Beitrag auf Drugcom.

St. Gallen: Missbräuchlicher Alkoholverkauf geht zurück

Die jährlich durchgeführten Testkäufe von Alkohol und Tabak an Jugendliche zeigen einen deutlichen Rückgang der Verstösse. Die Verstossquotebei Alkohol nahmletztes Jahr im Vergleich zu 2018 um 56 Prozentab, diejenige fürZigaretten um 68 Prozent. Besonders bei mehrfach getesteten Betrieben zeigen die Testverkäufe positive Wirkung. Medienmitteilung (pdf, 2S.) und Factsheet (pdf, 2S.) des Gesundheitdepartementes St. Gallen.

Drug Checking – Die Schweizer Antwort auf die Risiken des Drogenkonsums

Menschen sind für ihre Lebensweise und ihr Verhalten grundsätzlich selber verantwortlich. Auf dieser Überzeugung basiert die Nationale Strategie Sucht der Schweiz. An diesem Punkt setzt der innovative Schweizer Ansatz des Drug Checking an: Die Gesundheitskompetenz der Konsumierenden soll gefördert werden, indem sie über die Zusammensetzung der jeweiligen Substanz Bescheid wissen und die Risiken und Folgen ihres Konsums illegaler Substanzen kennen. Artikel auf der Website vom House of Switzerland.

Cannabis-Studie: Erfolgreiche Strategien zur Selbstregulation

Um den Konsum von Cannabis zu begrenzen, wendet eine grosse Mehrheit von Cannabis-Konsumierenden erfolgreich Strategien zur Selbstregulation an. Dies zeigen die Ergebnisse einer Studie (pdf, 9S.), die vom Institut für Psychologie der Universität Bern im Auftrag der Direktion für Bildung, Soziales und Sport (BSS) durchgeführt wurde. Medienmitteilung der Stadt Bern, Artikel auf SRF, Artikel auf tagesanzeiger.ch

Die CSU entdeckt ihr Herz für Fixer

Drogensüchtige waren für die Christsozialen lange Zeit potenziell Kriminelle. Doch der Kurs der CSU ändert sich, die Drogenbeauftragte gibt sich pragmatisch. Und das bayerische Gesundheitsministerium finanziert Gegenmittel bei Überdosierung. Artikel auf Welt.de

Was Eltern über TikTok wissen müssen

TikTok ist eine App, mit der man bis zu einminütige Videos aufnehmen und mit anderen Nutzerinnen und Nutzern teilen kann. Dieser Beitrag von Saferinternet.at erklärt, wie das Musikvideo-Netzwerk TikTok genutzt wird und gibt Tipps zum sicheren Umgang.

Was Cannabis mit Jugendlichen macht

Unter jungen Menschen wird so viel Cannabis konsumiert wie nie; die Droge gilt als harmlos und gesellschaftlich akzeptiert. Auch in Deutschland wird wieder verstärkt über eine Legalisierung diskutiert. Aber wie wirken sich die Joints auf ein Gehirn aus, das sich noch in der Entwicklung befindet? Artikel auf Deutschlandfunk.

Ungeklärter Todesfall: Was geschah im Sune-Egge?

Felix Suárez stirbt an Weihnachten 2010 im Zürcher Drogenspital Sune-Egge an einer Überdosis aus Methadon und Beruhigungsmitteln. Sein Sohn glaubt an einen Behandlungsfehler und führt einen erbitterten Kampf – der sich längst nicht mehr nur gegen das Spital richtet. Eine Recherche der WOZ.

Suchtmittelkonsum bei SchülerInnen

Konsumieren Schülerinnen und Schüler Alkohol, Tabak und andere psychoaktive Substanzen, kann dies ihre Gesundheit kurz- oder langfristig negativ beeinflussen. Die Schülerstudie HBSC zeigt regelmässig auf, ob und wie Jugendliche Suchtmittel konsumieren. Artikel auf Spectra Online.

Responsible Gambling in Deutschland

Responsible Gambling Massnahmen verteilen Verantwortlichkeiten auf verschiedene Ebenen. Sie können hierbei das Ziel einer Glücksspiel-Politik darstellen und eine für Anbieter verpflichtende Praxis in Spielstätten festlegen, das Verhalten von Spielenden beschreiben oder mittels Aufklärungskampagnen die Förderung von Responsible Gambling bedeuten. Dieser Bericht (pdf, 18S.) vom Institut für Therapieforschung Bayern beschreibt den Status quo und gibt Handlungsempfehlungen zum verantwortungsbewussten Spielen.

Der Cannabis-Markt unter der Lupe

Der Cannabis-Markt im Kanton Waadt ist von allen Betäubungsmitteln der grösste, doch bleibt der Umsatz hinter demjenigen beim Kokain zurück. Der konsumierte Cannabis stammt aus unterschiedlichen Quellen und weist einen grossen Import-Anteil aus, wobei der einheimische Kleinanbau eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Auf dem Markt finden sich neu auch Mischungen von illegalem und legalem (CBD-)Cannabis. Mehr als die Hälfte des konsumierten Cannabis geht auf stark Konsumierende zurück, die weniger als 10 Prozent der Benutzerinnen und Benutzer ausmachen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Artikel auf SRF.

Projektmanagement-Tool quint-essenz wird eingestellt

Grund für die Deaktivierung des Online Projektmanagement-Tools und der Community-Plattform auf Ende 2020 sind laut Gesundheitsförderung Schweiz die geringe öffentliche Nutzung dieser beiden Bereiche und der hohe Aufwand für die Bewirtschaftung. Medienmitteilung von Gesundheitsförderung Schweiz.

Stadt Zürich: risikoCHECK

Wie habe ich es mit Alkohol, Zigaretten oder Cannabis? Wie mit Chatten oder Gamen? Der risikoCHECK bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Standortbestimmung, was den eigenen Konsum von Substanzen oder Digitalen Medien angeht. Die Kurzberatung hilft riskantes Verhalten zu erkennen und motiviert, neues Verhalten auszuprobieren.

Kinder psychisch und suchterkrankter Eltern

Der Deutsche Bundestag hat 2017 die Bundesregierung aufgefordert, eine zeitlich befristete interdisziplinäre Arbeitsgruppe einzurichten, die Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil psychisch erkrankt ist, erarbeitet. Der Abschlussbericht und weitere Dokumente liegen nun vor.

Das perfekte Bordell

Sexarbeiterinnen werden bis heute an den Rand der Gesellschaft gedrängt, bemitleidet oder gar verachtet. Es ist höchste Zeit für einen neuen Umgang mit der Prostitution. Artikel in der Republik.

Umgang mit Suchtmittelkonsum in der Pflege älterer Menschen

In den «Empfehlungen Umgang mit Suchtmittelkonsum und Abhängigkeiten in der professionellen Pflege älterer Menschen» finden Pflegefachpersonen Grundlagenwissen zu Abhängigkeiten. Anhand fiktiver Fallbeispiele werden zentrale berufsethische Spannungsfelder aufgezeigt. Daraus werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Organisationen, die Teams und die einzelnen Fachpersonen der professionellen Pflege abgeleitet. Die Empfehlungen (pdf, 4S.) sind auf der Plattform Alter und Sucht erhältlich.

Suchtprävention in Zürich: «Im Rückblick eine verrückte Geschichte»

Martin Küng gehörte zum Suchtpräventions-Team der Stadt Zürich der ersten Stunde und hat die Entwicklung der Fachstelle hautnah miterlebt. Ende Dezember ist er in Pension gegangen. Im Interview (pdf, 4S.) blickt er nochmals zurück.

Medikamenten-Missbrauch bei Jugendlichen

Gleich mehrere Fälle von Medikamenten-Missbrauch durch Jugendliche sind in der jüngeren Vergangenheit publik geworden. Jugendliche nehmen verschreibungspflichtige Beruhigungsmittel ein, um sich zu berauschen. Beitrag im 10vor10 auf SRF.

Drogen - eine Weltgeschichte

Ein Zweiteiler von SRFmyschool. Teil 1: Bereits in der Steinzeit versetzten giftige Pilze die Menschen in einen Rausch. Sie glaubten, so bei kultischen und religiösen Zeremonien mit den Göttern kommunizieren zu können. Auch in der Antike wurden Drogen, wie Bier, genutzt um die Bevölkerung zu versorgen und bei Laune zu halten. Teil 2: Harte und heute verbotene Drogen waren noch vor 100 Jahren in Apotheken zu finden. Sie haben sogar die Medizin revolutioniert: Einerseits wurden durch ihre Erforschung Fortschritte in der Medizin erzielt, anderseits sind viele Inhaltsstoffe von harten Drogen heute noch in Medikamenten zu finden. Beide Videos dauern ca. je 42 Minuten.

Der grosse Drill

Der Trend geht zum totalen Training. Der Historiker Jürgen Martschukat erklärt die Gegenwart zum «Zeitalter der Fitness». Eine Pointe Martschukats liegt darin, dass es gerade progressive Bewegungen wie der Feminismus waren, die den Körper mit der Forderung nach Selbstbestimmung politisierten und damit den heutigen gesellschaftlichen Zugriff auf die Leiber antizipierten. Artikel in der Wochenzeitung woz.

Deutschland: Drogenbeauftragte will Drug-Checking

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat sich für eine als Drug-Checking bekannte Analyse von Partydrogen auch in Deutschland ausgesprochen: „Damit können Konsumenten erreicht werden, die von der klassischen Suchtberatung nicht angesprochen werden“. Artikel auf aerzteblatt.de

Der Platzspitz hat die Drogenpolitik der Schweiz verändert

Die offene Drogenszene auf dem Platzspitz und am Letten in Zürich in den 80er und 90er Jahren waren Orte des Leidens, des Sterbens und der Gewalt. Bis zu tausend Menschen starben damals Jahr für Jahr. Beitrag im Treffpunkt auf Radio SRF (57 Min.).

«Eine bessere Drogenpolitik hätte viel Elend verhindert»

André Seidenberg kämpfte vor 30 Jahren mit Methadon und sauberen Spritzen gegen die Verwahrlosung der Heroinsüchtigen. Heute fordert er die ärztliche Abgabe aller Drogen. Ein Gespräch mit Seidenberg zum neuen Film "Platzspitzbaby" im Beobachter.

100 Jahre US-Prohibition und wo sie bis in die Gegenwart andauert

Lynchburg im US-Bundesstaat Tennessee wurde weltberühmt, als Jack Daniel 1866 begann, hier Whisky zu brennen. Das Paradox: Bis heute sitzt das Städtchen auf dem Trockenen - die Prohibition wurde hier nie abgeschafft. Artikel auf tagesschau.de, Artikel auf Spiegel Online.

Mediennutzung: Inhalte statt Bildschirmzeit sind entscheidend

Wer wissen will, wie Menschen digitale Medien nutzen, darf nicht allein die Bildschirmzeit messen. Es gilt, alles festzuhalten, was wir vor dem Display tun. Artikel auf Spektrum.

Habe ich ein Alkoholproblem? Das Experiment

Ab wann bezeichnet man jemanden als alkoholabhängig? Zählt Livio schon dazu? In der Reportage analysiert er sein Trinkverhalten und seine Blutwerte mit einem Experten und trifft sich mit einer trockenen Alkoholikerin. Livio trinkt jedes Wochenende und bezeichnet seinen Alkoholkonsum als ziemlich masslos. Für diese Reportage will er einen Monat lang trocken bleiben und muss sich die Frage stellen: Habe ich ein Alkoholproblem? Beitrag auf SRF (16 Min.)

Lifestyle-Drogen: Unterschätzte Gefahr für das junge Herz

Die Deutsche Herzstiftung warnt vor lebensgefährlichen Herzschäden durch den Konsum von Amphetaminen. Häufig sind Menschen unter 30 Jahren betroffen. Meist am Wochenende werden die jungen Patienten mit schwerster Luftnot in die Notfallambulanz eingeliefert. Artikel auf Konturen.

Wie die USA vor 100 Jahren ein Alkoholverbot einführten

Mit der Prohibition sollte die amerikanische Gesellschaft gesunden. Doch das «noble Experiment» geriet zum historischen Lehrstück über gutgemeinte Absichten und ihre desaströsen Folgen. Beitrag auf NZZ Online, Beitrag auf Zeit Online.

Müll-Kippen

In wenigen Minuten ist eine Zigarette geraucht, doch die Umwelt belastet sie noch jahrelang. Eine Übersicht in Grafiken auf Zeit Online.

Kiffen und die Konsequenzen

Die Legalisierung von Cannabis wird zwar diskutiert. Doch Kiffen ist in der Schweiz verboten. Was wird bestraft – und was nicht? Artikel im Beobachter.

Ältere Menschen nehmen zu viele Schlafmittel ein

Schweizer Senioren greifen zu oft zu Schlafmitteln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Uni Lausanne. Mediziner waren vor den Folgen: Die Nebenwirkungen – Abhängigkeit, Schwindel, Verwirrtheit – verschlimmern sich im Alter. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Originalbeitrag (pdf, Englisch) im BMJ.

Infodrog sucht eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in!

Infodrog ist die vom Bundesamt für Gesundheit eingesetzte Schweizerische Koordinations-und Fachstelle Sucht. Für die Umsetzung der Aufgaben in der Information, Koordination und Qualitätsentwicklung sucht Infodrog ab 1. Mai 2020 oder nach Vereinbarung eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in 70%. Zum Inserat.

Psilocybin in der Behandlung von Depressionen

Die US-amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat Psilocybin, den halluzinogen wirkenden Stoff in den so genannten Zauberpilzen, unlängst den Status einer »Breakthrough Therapy« für Depressionen zuerkannt. Britische Forscher hatten in Studien aus den Jahren 2016 und 2018 gezeigt, dass eine zweimalige Gabe von Psilocybin im Abstand weniger Tage Depressionen erheblich lindern kann. Interview auf Spektrum mit Torsten Passie, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Lotteriefonds-Auswertung

Eine Auswertung der gemeinnützigen Lotteriefonds zeigt: Viel Geld fliesst an Grossinstitutionen. Das hat Gründe. Beitrag der Rundschau.

US-Regierung verbietet einige E-Zigaretten mit Aroma

In den USA dürfen bestimmte E-Zigaretten nicht mehr verkauft werden, die nach Frucht oder Minze schmecken. Das Verbot fällt allerdings weniger strikt aus als ursprünglich geplant. Artikel auf Spiegel Online.

Italien: häuslicher Anbau kleiner Cannabismengen ist kein Verbrechen

Der Anbau kleiner Mengen von Cannabis zu Hause für den privaten Gebrauch ist kein Verbrechen. Das hat das oberste Gericht Italiens entschieden und damit einen jahrelangen Rechtsstreit beendet. Ein Gesetz aus den 1990er Jahren verbietet den Anbau und den Verkauf von Cannabis in Italien, aber widersprüchliche Gerichtsentscheidungen sorgten für Verwirrung darüber, wie dieses Gesetz auszulegen ist. Artikel der New York Times, Beitrag im Newsletter der IACM.

Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN)

Die EKSN ist eine ausserparlamentarische Kommission. Als unabhängige Fachkommission verfasst sie Berichte und Stellungnahmen zu Fragen, die übergreifend die Thematik von Sucht und Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten betreffen. Die per Januar 2020 neu eingesetzte EKSN ersetzt die bisherigen eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen (EKAL), für Tabakprävention (EKTP) und für Suchtfragen (EKSF).

Illinois legalisiert als elfter US-Bundesstaat Cannabis

Mit dem 1. Januar ist ein Gesetz in Kraft getreten, das allen Bewohnern von Illinois ab 21 Jahren den Erwerb und Konsum von Marihuana zu Genusszwecken erlaubt. Jeder Erwachsene darf nun bis zu 30 Gramm Cannabis, fünf Gramm Cannabis-Konzentrat oder 500 Milligramm des Cannabis-Wirkstoffs THC besitzen. Beitrag auf SRF.

Krankheitslast des Tabakkonsums in der Schweiz

Die vorliegende Studie berechnet die Krankheitslast des Tabakkonsums in der Schweiz. Die Rechnung erfolgte exemplarisch für das Jahr 2015 anhand von vier Kennzahlen: den Anzahl Todesfällen, den verlorenen Lebensjahren und der verlorenen Lebensqualität durch Krankheit und Tod, den verursachten direkten medizinischen Kosten und den volkswirtschaftlichen Produktionsverlusten. Die Studie der ZHAW wurde im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz durchgeführt.

Rauchstopp-Plattform Stopsmoking.ch

Die neue nationale Plattform Stopsmoking.ch versammelt Informationen, Tipps und Hilfsangebote zum Rauchstopp – und unterstützt damit Raucherinnen und Raucher auf den Weg in ein rauchfreies neues Jahr. www.stopsmoking.ch

Feiern mit Umsicht: Fünf Tipps von Sucht Schweiz für Eltern

Die Feiertage stehen vor der Tür, die Festivitäten nehmen ihren Lauf und damit die Gelegenheiten, Alkoholisches zu trinken. Sucht Schweiz empfiehlt einen behutsamen Umgang mit Alkohol und hält Tipps für Eltern bereit, deren Kinder feiern wollen und in den Ausgang drängen.

Fahren in angetrunkenem Zustand

Alkoholbedingte Verkehrsunfälle fordern in der Schweiz jedes Jahr durchschnittlich 38 Tote und 448 Schwerverletzte. 50 % der Autofahrerinnen und Autofahrer glauben, dass sie nach zwei alkoholischen Getränken noch sicher fahren können. Schon in kleinen Mengen jedoch schränkt Alkohol die Fahrfähigkeit ein – Sehvermögen, Konzentration und Koordination werden schlechter. Die BFU empfiehlt darum, auch über die Festtage konsequent zu sein: Wer trinkt, fährt nicht. Medienmitteilung der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu.

Tabakkonsum weltweit rückläufig

Trotz einer weltweit rückläufigen Tendenz werden die Länder die von der WHO festgelegte globale Zielvorgabe einer Reduzierung des Tabakkonsums um 30% bis 2025 wohl verfehlen. Darüber hinaus wird voraussichtlich in fünf Jahren die Europäische Region insgesamt eine höhere Raucherquote haben als alle anderen Regionen der WHO. Medienmitteilung der WHO. Die Publikation "WHO global report on trends in prevalence of tobacco use 2000-2025" steht zum Download bereit. Artikel auf watson, Artikel auf Spiegel Online.

USA heben Mindestalter für Zigarettenkauf auf 21 Jahre an

Die USA heben das Mindestalter zum Kauf von Tabakprodukten und E-Zigaretten von 18 auf 21 Jahre an. Der Senat beschloss ein erstes Gesetzespaket zum Haushalt für das kommende Jahr, an das mehrere andere Vorhaben angehängt waren - wie eben die Änderung mit Blick auf Tabak und E-Zigaretten. Artikel auf Spiegel Online.

E-Zigaretten steigern Risiko für Lungenerkrankungen

Wer E-Zigaretten dampft, erkrankt häufiger an der Lunge. Das zeigt eine Studie mit Tausenden Teilnehmern. Herkömmliche Zigaretten sind jedoch um ein Vielfaches gefährlicher. Artikel auf Spiegel Online.

Stabile Kokainpreise

Am 7. November 2019 wurde der Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) für das Jahr 2018 veröffentlicht. Der Bericht liefert umfangreiches Zahlenmaterial und Hintergrundinformationen zur Drogensituation in Deutschland. Beitrag im Drogerie-Blog der Tagezeitung taz.

Regulierung von Tabak- und Nikotinprodukten

In Artikel 118 der Bundesverfassung verpflichtet sich der Bund, Massnahmen zum Schutz der Gesundheit zu treffen. Die kürzlich eingeführten Ergänzungen des ­Tabakproduktegesetzes (TabPG) zum besonderen Schutz der Jugendlichen und zum Ziel der Reduktion des Konsums von Tabakprodukten werden aber diesem Ver­fassungsauftrag nicht gerecht. Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at

Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) der at-informationen (Winter 2019) steht zum Download bereit.

Aus dem Alltag eines Schweizer Heroinabhängigen

Die progressive Schweizer Drogenpolitik brachte nicht nur die offene Drogenszene zum Verschwinden, sondern rettete zahlreichen Süchtigen das Leben. Inzwischen sind Heroinabhängige aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Wie leben sie heute? Das Buch "DRUFFÄ" gibt Einblick in den Alltag eines Drogensüchtigen. Artikel auf Swissinfo.

Präventionsmagazin fortyfour

Die 33. Ausgabe des Präventionsmagazins „fortyfour“ steht ganz im Zeichen des 25-Jahr-Jubiläums des Instituts Suchtprävention in Oberösterreich. In der auf 20 Seiten erweiterten Spezialausgabe geht es aber nicht nur um Vergangenes, sondern auch um aktuelle Herausforderungen der Suchtprävention.

Deutschland: Union macht Weg frei für Tabakwerbeverbot

Durchbruch nach jahrelangem Streit: CDU und CSU haben sich dazu durchgerungen, Zigarettenwerbung auf Plakatwänden und Litfasssäulen zu verbieten. Deutschland ist das letzte EU-Land, das diese noch erlaubt. Artikel auf Spiegel Online

Neue Rechtslage bei ­Suchterkrankungen

Die Diagnose der Suchterkrankungen hat bisher grundsätzlich keinen sozialversicherungsrechtlichen Rentenanspruch begründen lassen. In seiner alten Rechtsprechung ging das Bundesgericht davon aus, dass Suchterkrankungen von der betroffenen Person «überwunden» werden können und daher in der Regel keine Sozialversicherungsleistungen geschuldet seien. Mit seiner aktuellen Rechtsprechung distanziert sich das höchste Gericht der Schweiz von dieser Sichtweise und verlangt, dass Suchterkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren zu unterziehen seien. Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung. Im aktuellen SuchtMagazin (6/2019) ist von Ambros Uchtenhagen ebenfalls ein Beitrag zu diesem Thema zu finden (nicht online).

Drogenmärkte in Europa

Dieser Bericht enthält Schätzungen über das Gesamtvolumen des Drogenhandels in der Europäischen Union im Jahr 2017 für Cannabis, Heroin, Kokain, Amphetamine und MDMA. Ein Bericht der Europäsichen Drogenbeobachtungsstelle EBDD.

Dopingliste

Die Liste der verbotenen Substanzen und Methoden (Dopingliste) wird in der Regel jährlich von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) veröffentlicht und tritt jeweils am 1. Januar in Kraft. Die Dopingliste (pdf, 8S.) ist einer der sechs Internationalen Standards, die zwingend von allen Unterzeichnern des WADA-Programms umgesetzt werden müssen. Medienmitteilung von Antidoping Schweiz.

Opioide: So manipulierte Pharmakonzern die öffentliche Meinung

Opioide: So manipulierte Pharmakonzern die öffentliche Meinung

In den letzten zehn Jahren starben in den USA, je nach Quelle, zwischen 200'000 und 400‘000 Menschen an Überdosen von abhängig machenden opioidhaltigen Schmerzmitteln. Die Opfer gehören mehrheitlich zur Arbeiterschicht. Dieses nationale Drama wurde nicht viel früher gestoppt, weil der US-Pharmakonzern Purdue die öffentliche Meinung aufs Gröbste manipulierte – mit ähnlichen Methoden wie früher die Tabakkonzerne oder die Asbestlobby. Beitrag auf Infosperber.

Erster Drogenkonsumraum Baden-Württembergs eröffnet

Seit fast 20 Jahren erlaubt das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) den einzelnen Bundeslän­dern, eine Verordnung für die Räume zu erlassen. Deutschlandweit gibt es bereits zwei Dutzend solcher Einrichtungen in sechs Bundesländern (Berlin, Hamburg, Hessen, Nieder­sachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland). In der grün-schwarzen Landesregierung war die Einrichtung heftig umstritten. Erst im vergangenen März hatte das Kabinett der Verordnung grünes Licht gegeben. Nun hat der erste Konsumraum in Karlsruhe aufgemacht. Artikel auf aerzteblatt.de

Positionspapier Psychische Gesundheit

Psychische Störungen gehören gemäss WHO zu den häufigsten Leiden im Erwachsenenalter. Ein grosser Teil psychischer Krankheiten und Störungen beginnt jedoch bereits im Kindes-und Jugendalter. Gesundheitsförderung und frühe Prävention im Bereich von Mental Health von Kindern und Jugendlichen sind nötig und sinnvoll und im Moment weder auf individueller noch auf organisatorischer Ebene ausreichend vorhanden. Ein Positionspapier (pdf, 17S.) der Allianz 'Gesunde Schweiz'.

Kinder ohne Tabak: Bundesrat lehnt Volksinitiative ab

Im September 2019 wurde die Initiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» eingereicht. Sie fordert, dass jede Form von Tabakwerbung verboten wird, die sich an Kinder und Jugendliche richtet. Dies würde einem vollständigen Werbeverbot gleichkommen. Der Bundesrat will zwar die Bevölkerung und insbesondere Jugendliche vor den negativen Folgen des Tabakkonsums schützen. Er begrüsst daher eine weitgehende Einschränkung der Tabakwerbung. Die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» geht nach seiner Ansicht aber zu weit. Medienmitteilung des Bundesrates. Das Initiativkomitee nimmt in ihrer Mitteilung diesen Entscheid erstaunt zur Kenntnis und ist enttäuscht.

Gesundheit 2030

Alle Menschen in der Schweiz sollen auch zukünftig von einem guten und bezahlbaren Gesundheitssystem profitieren. In seiner am 6. Dezember 2019 verabschiedeten Strategie für die Jahre 2020 bis 2030 zeigt der Bundesrat auf, wie er in der Gesundheitspolitik mit den grossen gesellschaftlichen Entwicklungen umgehen will. Im Zentrum von «Gesundheit2030» stehen die Bedürfnisse der Menschen und eine gute Versorgung. Medienmitteilung und Bericht (pdf, 34S.) des Bundesrates.

Schweizer InfluencerInnen tappen in Alkohol-Falle

Die Eidgenössische Zollverwaltung sieht sich genötigt, bei Schweizer Influencern einzugreifen. Die Behörde stellte vermehrt illegale Instagram-Posts fest. Beitrag der Schweizer Illustrierten.

Verwendung der Spielsuchtabgabe

Seit 2007 erheben Kantone von den Lotteriegesellschaften eine Spielsuchtabgabe von 0,5 % auf den Bruttospielerträgen, was rund 4.5 – 5.0 Millionen Franken pro Jahr einbringt. Die Comlot veröffentlicht jährlich einen Bericht (pdf, 69S.) über die Verwendung der Spielsuchtabgabe in den einzelnen Kantonen. Im Jahr 2018 haben die Deutschschweizer Kantone und der Kanton Tessin insgesamt 105.1 % der Spielsuchtabgabe 2017 eingesetzt. Es wurden also Reserven abgebaut.

Deutliche Tabaksteuererhöhungen sind die wirksamste Massnahme

Tabaksteuererhöhungen, die zu einem spürbaren Preisanstieg führen, sind die wirksamste Massnahme, um Jugendliche vom Einstieg ins Rauchen abzuhalten und Raucher zum Aufhören zu motivieren. Factsheet (pdf, 6S.) des Deutschen Krebsforschungszentrum dkfz.

Tabakpräventionsfonds soll Rauchstopp mit E-Zigaretten ermöglichen

Pro Jahr sterben in der Schweiz 9500 Personen an den Folgen des Tabakkonsums. Mit E-Zigaretten steht den Raucherinnen und Rauchern ein neues Instrument zur Verfügung, Nikotin auf eine weniger schädliche Art zu konsumieren. Über den Tabakpräventionsfonds (TPF) sollen darum auch Projekte mit einem schadensmindernden Ansatz finanziert werden können. Dies fordern die Mitglieder der Föderation der Suchtfachleute in ihren Antworten zur Totalrevision der TPFV.

Betäubungsmittelverzeichnis um neue Substanzen ergänzt

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat deshalb das Betäubungsmittelverzeichnis per 03. Dezember um 13 Einzelsubstanzen erweitert. Die laufende Ergänzung von Rohmaterialien oder Erzeugnissen mit vermuteter betäubungsmittelähnlicher Wirkung ist eine Massnahme zur Bekämpfung des Drogenhandels. Medienmitteilung von Swissmedic.

Aktion Nez Rouge 2019

Nez Rouge ist eine nationale Präventions- und Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Verkehrssicherheit. Nez Rouge bietet während den Festtagen einen Heimfahrdienst für Personen, die sich nicht mehr in der Lage fühlen, selbst nach Hause zu fahren. Müdigkeit, Alkohol, Drogen oder Medikamente - lauter gute Gründe, die Gratisnummer 0800 802 208 anzurufen und seine Autoschlüssel den Freiwilligen MitarbeiterInnen von Nez Rouge zu übergeben. Die Aktion Nez Rouge 2019 läuft seit anfangs Dezember. www.nezrouge.ch

Niederlande - Liberale Drogenpolitik mit Folgen

Die Drogenmafia kann alles durchdringen, wenn man ihr den Raum gibt. Die Niederlande haben sich, auch wegen ihrer Drogenpolitik, zu einem der grössten Exporteure synthetischer Drogen entwickelt. Beitrag der Deutschen Welle.

Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN)

Die neue eidgenössische Fachkommission verfasst Berichte und Stellungnahmen zu Fragen, die übergreifend die Thematik von Sucht und Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten betreffen. Sie initiiert und begleitet die Meinungsbildungs-, Entscheidungs- und Realisierungsprozesse bei Fragen, die im Zusammenhang mit Alkohol, Tabak, Betäubungsmitteln, Verhaltenssüchten sowie psychoaktiven Medikamenten stehen. Die ab Januar 2020 neu eingesetzte EKSN ersetzt die bisherigen eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen (EKAL), für Tabakprävention (EKTP) und für Suchtfragen (EKSF). Mitteilung des BA für Gesundheit. Liste (pdf, 1S.) der Mitglieder.

Was Älterwerden für suchtkranke Menschen bedeutet

In Stadtzürcher Drogeneinrichtungen verkehren zunehmend ältere, langjährige Konsumenten. Für Süchtige mit Altersgebrechen und schweren psychischen Störungen sind viele Anlaufstellen aber nicht optimal eingerichtet. Gefragt sind zudem geeignete Plätze in Alters- oder Pflegeheimen. Artikel auf NZZ Online.

Wie ein Narkosemittel das Bierverlangen schwächt

Bei vielen weckt bereits der Anblick eines Biers Lust, zu trinken. Bei manchen wird daraus extremes Verlangen. Forschern ist es gelungen, das zu verändern - mithilfe eines Narkosemittels. Artikel auf Spiegel Online.

Suchtforschungstelegramm der Bayerischen Akademie:

Das aktuelle Forschungstelegramm (Nr. 40, pdf, 12S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • Verhaltenstherapeutische Kurzintervention als effektiver Behandlungsansatz bei Internet- und Computerspielsucht
  • "Anleitungen zum Unmännlich-Sein“ – Gender und Sucht
  • Beendigung des Cannabiskonsums – eine retrospektive Studie
  • Bewältigung von Entwicklungsaufgaben bei Kindern alkoholkranker Eltern im Übergang zum Erwachsenenalter

Alkoholkonsum in der Schweiz

Der Anteil Personen, die täglich Alkohol konsumieren, hat sich von 20 Prozent im Jahr 1992 auf 11 Prozent im Jahr 2017 praktisch halbiert, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt. Allerdings werden zu bestimmten Gelegenheiten grössere Mengen Alkohol getrunken. Der Anteil der Personen, die mindestens einmal pro Monat trinken bis zum Rausch, stieg nämlich von 11 Prozent im Jahr 2007 auf 16 Prozent im Jahr 2017. Die Statistiken zeigen zudem, dass junge Frauen in diesen zehn Jahren beim Rauschtrinken gegenüber den Männern ein Stück weit aufgeholt haben. Medienmitteilung vom Bundesamt für Statistik, Artikel auf SRF. Die Publikation "Alkoholkonsum 2017" steht zum Download bereit.

Der Europäische Drogenmarkt

Die EuropäerInnen geben jedes Jahr mindestens 30 Milliarden Euro für Drogen im Einzelhandel aus, was den Drogenmarkt zu einer wichtigen Einnahmequelle für Gruppen der organisierten Kriminalität in der Europäischen Union macht. Etwa zwei Fünftel davon (39%) werden für Cannabis, 31% für Kokain, 25% für Heroin und 5% für Amphetamine und MDMA ausgegeben. Drogenmarkbericht der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD und von Europol, Medienmitteilung (pdf, 4S., Deutsch) der EBDD.

Drogensucht - Sind deutsche Kommunen überfordert?

In Deutschland wurde dieses Jahr eine Rekordmenge an Kokain sichergestellt. Aber nicht nur Kokain macht den Kommunen zur Zeit Probleme. Auch andere Drogen und deren Konsum machen Kommunen zu schaffen. Beitrag der Deutschen Welle. Medienmitteilung zur Jahrestagung der Drogenbeauftragten 2019.

Gesundheit im Strafvollzug in Europa

Der Bericht enthält eine Analyse der erhobenen Daten zum Gesundheitsstatus von Häftlingen und den Gesundheitssystemen im Strafvollzug in 39 Ländern in der Europäischen Region der WHO. Der Bericht enthält Daten und Empfehlungen zu folgenden Themen: Statistiken zur Gefangenenpopulation, Gesundheitsversorgungssysteme im Strafvollzug, die Haftumgebung, Risikofaktoren für Krankheit, Krankheitsscreening bei Inhaftierung, Infektionsprävention, Behandlung und Mortalität.

Freizeitdrogenkonsum in der Schweiz

Welche Substanzen konsumieren Freizeitdrogenkonsumierende? In welchem Setting werden diese Substanzen konsumiert? Und welche kurz- oder langfristigen Probleme werden durch den Konsum verursacht? Der Jahresbericht 2019 (pdf, 18S.) «Konsum von psychoaktiven Substanzen in der Freizeit» von Infodrog bietet Einblicke in die Konsumrealitäten einer oftmals im Verborgenen konsumierenden Gruppe.

Politischer Newsletter vom Fachverband Sucht

Der Newsletter bietet einen Überblick über nationale und kantonale Vorstösse und fasst den aktuellen Stand jeweils kurz zusammen. Ausgabe 4/2019 (pdf, 8S.) ist soeben erschienen.

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at

Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) der at-informationen (Herbst 2019) steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • STOPGETHER - Im November höre ich gemeinsam mit dem Rauchen auf
  • Welche Hilfen zum Rauchstopp wirken unter realen Bedingungen am besten?
  • Tabakproduktegesetz
  • Die Krankheitslast des Tabakkonsums in der Schweiz Experiment Nichtrauchen - Neuer Erklärfilm

Praktiken der Tabakindustrie zur Einflussnahme auf die Gesundheitspolitik

Die Eidg. Kommission für Tabakprävention hat in einer Broschüre (pdf, 14S.) die Praktiken der Tabakindustrie zusammengestellt mit aktuellen Beispielen dazu.

Zigaretten, Marketing und ­Jugendschutz

Im Parlament wird derzeit das neue Tabakproduktegesetz (TabPG) verhandelt. Eine Erinnerung an die Fakten über die erforderlichen Massnahmen zum Schutz der Jugendlichen vor den schädlichen Auswirkungen von Tabak, Nikotin und neu E-Zigaretten erscheint angebracht. Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung.

«Auch in der Schweiz besteht das Risiko einer E-Zigaretten-Epidemie unter Jugendlichen»

Der Bundesrat löst die Eidgenössische Kommission für Tabakprävention auf: Präsidentin und Alt Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz gibt ein letztes, warnendes Interview. Artikel auf tagblatt.ch.

Kanada wagt das Cannabis-Experiment

Als erste Industrienation hat Kanada vor einem Jahr Cannabis komplett legalisiert. Die Aktivisten in der Marihuana-Hochburg Vancouver sind trotzdem frustriert. Beitrag auf NZZ Online.

Lobbying-Offensive für Tabakerhitzer ud E-Zigaretten

Nächstes Jahr berät das Parlament über das neue Tabakproduktegesetz (Infoset berichtete). Darin werden auch die Regeln für sogenannte «alternative Tabakprodukte» festgelegt. Die grossen Tabakhersteller haben eine nie dagewesene Öffentlichkeitsoffensive gestartet, um Ausnahmen für E-Zigaretten und Erhitzungstabak zu erreichen. Artikel auf luzernerzeitung.ch, Beitrag (02:15 -08:30) auf SRF3

Sucht und IV: Vieles ist noch offen

Anfang August publizierte das Bundesgericht einen wegweisenden Entscheid: Personen mit einer Abhängigkeit können Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (IV) erhalten. Wie bei psychischen Erkrankungen soll anhand eines Verfahrens geklärt werden, ob sich die Abhängigkeit auf die Arbeitsfähigkeit der betroffenen Person auswirkt. Präsentation von Monika Tschumi (BSV) über das, was derzeit schon zur Umsetzung des Bundesgerichtsurteils bekannt ist.

Global Drug Survey 2020

Die weltweit grösste Drogenumfrage ist bis zum 30. Dezember online und verzeichnet bereits 31'000 Teilnehmende. Nachdem das Schweizer Suchtmonitoring eingestellt wurde sind die Daten, die im Rahmen der Umfrage erhoben werden, neben den Infodrog-Resultaten der selektiven Befragung von Freizeitdrogenkonsumierenden die einzigen Zahlen, die kantonale Vergleiche zum Konsumverhalten von illegalen Drogen in der Schweiz ermögllichen. Die Teilnahme am Global Drug Survey 2020 dauert 20-30 Minuten. www.globaldrugsurvey.com

Chemsex: Das riskante High aus der schwulen Community

Sex auf Poppers, Liquid Ecstasy oder Crystal – das meint Chemsex. Was steckt hinter dem Phänomen? Wieso ist es mit schwulem Sex verbunden? Der Sexpodcast hat Antworten. Ein Podcast (25 Min.) auf Zeit Online.

Kommission ist gegen Cannabisstudien

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR) ist gegen die kontrollierte Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken im Rahmen von Forschungsstudien. Sie hat die Vorlage über einen Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz in der Gesamtabstimmung abgelehnt. Medienmitteilung der Kommission (Infoset berichtete). An der Juli-Sitzung hatte die Kommission die Detailberatung durchgeführt und einen Bericht über den Jugendschutz im Bereich des Cannabiskonsums in Auftrag gegeben. Dieser Bericht steht ebenfalls zum Download bereit.

Mobbing unter Schülerinnen und Schülern

Als Begriff ist Mobbing in aller Munde, als soziales Phänomen herrscht weithin noch Unklarheit. Welches Ausmaß hat Mobbing, welche Wirkungen? Was unterscheidet Mobbing von anderen aggressiven Verhaltensformen? Und wieso lässt sich Mobbing nur systemisch verstehen? Neben den Antworten auf die Fragen liefert dieser Artikel Lösungen für wirksame Strategien gegen Mobbing. Artikel (pdf, 5S.) in der aktuellen Ausgabe von proJugend zum Thema Mobbing.

Wie Nikotin den Kindstod verursachen könnte

Seit Jahrzehnten warnen Mediziner davor, dass der plötzliche Kindstod durch rauchende Eltern deutlich wahrscheinlicher wird. Neue Studien liefern nun Indizien dafür, warum dies wohl zutrifft. Artikel auf Spektrum.de

Kokain fürs Volk?

Reines Kokain ist auf dem Vormarsch und befeuert die Debatte über eine Legalisierung. Soll der Konsum von harten und weichen Drogen straffrei sein? In der «Arena» vom 15. November diskutierten BefürworterInnen und GegnerInnen einer neuen Drogenpolitik. Artikel zur Sendung auf Watson.

Tabakpräventionspolitik: Herausforderungen und Handlungsbedarf

Die Eidgenössische Kommission für Tabakprävention (EKTP) hat bis anhin den Bundesrat bei Fragen zur Tabakpräventionspolitik beraten. Ende Jahr wird sie ihre Arbeiten abschliessen und die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) wird ab 2020 ihre Aufgaben aufnehmen. Damit das Thema Tabakprävention in der Themenvielfalt der EKSN weiterhin einen hohen Stellenwert bekommt, verweist die EKTP auf den zukünftigen Handlungsbedarf. Medienmitteilung (und aktuelle Publikationen) der EKTP.

Frühe Abhängigkeitssymptome bei Cannabiskonsum

Die meisten Konsumierenden belassen es bei einem vergleichsweise harmlosen Freizeitkonsum. Manche werden allerdings abhängig von Cannabis. Eine aktuelle Studie zeigt auf, dass sich erste Abhängigkeitssymptome schon früh zeigen können. Artikel auf Drugcom.de

Newsletter Infodrog

Der November-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist soeben erschienen.

Suchtbericht Kanton Zug

Das Suchtverhalten der Zuger Bevölkerung hat sich in den letzten 25 Jahren deutlich verändert. Dies zeigt der aktuelle Suchtbericht der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug auf. Während etwa der Heroinkonsum an Bedeutung verloren hat, stehen heute Verhaltenssüchte sowie der Mischkonsum von mehreren Substanzen im Fokus. Die Gesundheitsdirektion will deshalb das bisherige, grundsätzlich bewährte Drogenkonzept auf die neuen Herausforderungen ausrichten. Suchtbericht (pdf, 108S.) und Medienmitteilung des Kantons Zug.

Alkohol im Alter: Hinschauen und handeln

Der aktuelle Newsletter "Sucht" vom Bundesamt für Gesundheit BAG bietet einen Überblick über aktuelle Projekte und Studien im Themenfeld Sucht im Alter.

Lassen sich durch Tanzen Gesundheit und Wohlbefinden verbessern?

Eine kreative Beschäftigung kann sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit auswirken. Dies ist eine der zentralen Aussagen eines neuen Berichts (Englisch) des WHO-Regionalbüros für Europa, der die Erkenntnisse aus über 900 globalen Publikationen analysiert. Er stellt die bislang umfassendste Untersuchung zum Erkenntnisstand hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen den Künsten und Gesundheit dar. Factsheet (pdf, 2S.) und Videobotschaft zur Studie.

Sind Drogen gefährlich?

Die Berichterstattung in vielen Medien korreliert oft nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ein Beitrag im Drogerie Blog der deutschen Tageszeitung taz.

Reitox Jahresbericht für Deutschland 2019 online

Mit dem Jahresbericht 2019 erscheint das aktuelle Standardwerk zur Situation illegaler Drogen in Deutschland. Einen knappen Überblick über aktuelle Entwicklungen gibt der Kurzbericht (pdf, 10S.). Einen noch kürzeren Einblick in ausgewählte Themen bietet dieses Factsheet (pdf, 3S.). Ausführliche Informationen zu einzelnen Themen finden sich in den jeweiligen Workbooks. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Drogenbeauftragten und der Deutschen Beobbachtungsstelle für Drogen und Drogensucht DBDD.

E-Zigaretten-Chef fordert höhere Nikotin-Grenze

Der Hersteller der amerikanischen E-Zigaretten Juul will Hunderttausende Raucher als Kunden gewinnen. Jetzt macht das Unternehmen Druck für weniger strikte Grenzwerte im Schweizer Tabakproduktegesetz. Artikel auf Tagblatt.ch

Drug Checking in Kontakt- und Anlaufstellen

Gegenstand der vorliegenden Evaluationsstudie (pdf, 96S.) bildet das Pilotprojekt «Drug Checking in Kontakt- und Anlaufstellen» welches zwischen September 2018 und Juni 2019 in Zürich und Basel durchgeführt worden. Ziel war es, die Auswirkungen einer Beratung und Informationsvermittlung zu den Substanzanalysen auf das Konsumverhalten und den Informationsstand der Konsumierenden zu ermitteln. Eine Kurzzusammenfassung gibt es in diesem Faktenblatt (pdf, 2S.).

Betroffene einbeziehen

Das aktuelle Spectra 125 vom Bundesamt für Gesundheit BAG hat den Schwerpunkt "Betroffene einbeziehen". Die Beiträge sind alle online erhältlich.

soziales_kapital: Sucht und Konsum

Die aktuelle Ausgabe von soziales_kapital befasst sich mit dem Themenschwerpunkt Sucht/Konsum aus der Sicht der Sozialen Arbeit. Die insgesamt sieben Beiträge zum Thema betrachten Sucht aus sehr vielfältigen, sowohl theoretischen als auch praxisbezogenen Perspektiven. soziales-kapital ist das wissenschaftliche Journal der österreichischen Fachhochschulstudiengäng in Sozialer Arbeit. Die Beiträge sind online erhältlich.

Deutschland: Drogen- und Suchtbericht 2019 erschienen

Als die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die CSU-Verkehrspolitikerin Daniela Ludwig, im September ihr Amt antrat, wurde ihr mangelnde Expertise vorgehalten. Nun hat sie ihren ersten Drogen- und Suchtbericht (pdf, 220S.) präsentiert und gleichzeitig Eckpunkte für ihre Drogenpolitik verkündet: Beim Thema Cannabis kündigt sie erste kleine Schritte hin zu einer Lockerung an, bei Tabakwerbung will sie hingegen umfassende Verschärfungen. Mediendossier zum Bericht, Beitrag der Deutschen Welle.

Litauen: Streit um neue Alkohol-Automaten

In Litauen kann die Bevölkerung nur noch zu bestimmten Zeiten alkoholische Getränke kaufen. Die Regierung will damit den hohen Alkoholkonsum unterbinden. Ein Unternehmen bietet in der Hauptstadt Vilnius Wodka und Whisky im Automaten an, nur für Abonnenten und angeblich alles ganz legal. Artikel auf Deutschlandfunk.

Konsum von psychoaktiven Substanzen bei Jugendlichen

Das vorliegende Faktenblatt (pdf, 4S.) von Sucht Schweiz präsentiert eine Auswahl an Ergebnissen aus der 2018 in der Schweiz durchgeführten HBSC Studie für die 11, 13 und 15 Jährigen zum Thema Konsum psychoaktiver Substanzen und dessen zeitliche Entwicklung seit 2002.

Ein Leben – mehrere Rollen – viele Aufgaben

Das aktuelle «laut & leise» befasst sich mit Mehrfachbelastungen. Unter anderem mit jenen,die durch unterschiedliche Rollen in Arbeitswelt und Familienalltag entstehen. Das aktuelle Magazin (03/2019, pdf, 20S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich steht zum Download bereit.

Konsum und Sucht am Arbeitsplatz

Wann ist das Risiko zu Alkohol, Cannabis oder Kokain zu greifen erhöht? Wie kann der Betrieb entgegenwirken? Infoblatt (pdf, 4S.) "Prävention" der Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland.

Österreich hat ausgequalmt

Nach jahrelangem Ringen gilt in Österreichs Gastronomie ab 1. November ein Rauchverbot. Betroffen sind nicht nur Lokale, sondern alle öffentlichen Orte, wo Speisen und Getränke angeboten werden. Dazu gehören zum Beispiel auch Feuerwehrfeste, Festzelte, Kinos und Theater. Das Verbot gilt auch für Shishas und E-Zigaretten. 500 Shisha-Betriebe stehen vor dem Aus. Beitrag auf SRF.

Cannabispolitik International. Aktueller Stand und Entwicklungen

Nach internationalem Recht sollten Anbau, Lieferung und Besitz von Cannabis nur für "medizinische und wissenschaftliche Zwecke" erlaubt sein. In den letzten Jahren haben jedoch mehrere Ländern ihre Strafen für Cannabiskonsumenten reduziert, und einige haben den Verkauf von Cannabis zugelassen, so dass zur Zeit verschiedene Kontrollmodelle und deren Folgen zu beobachten sind. Informationsseite der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD.

«Ich musste wegen Schmerzmitteln einen Entzug machen»

Yvonne (41) leidet an schweren chronischen Rückenschmerzen. Nach mehreren erfolglosen Operationen sind die Ärzte ratlos. Das Einzige, was bleibt, sind starke Medikamente. Yvonne rutscht in eine Fentanylsucht und muss einen Entzug durchmachen. Gespräch auf SRF Virus.

Schmerz, Sucht und Profit

Die Opioidkrise in den USA, das Pharmaimperium der Familie Sackler und deren Verbindungen in die Schweiz. Wie gefährlich ist das Schmerzmittel Oxycodon? Eine Recherche der Republik.

Cannabis hilft wohl nicht bei Depressionen

Droge und Arzneimittel zugleich: Cannabis soll unter anderem Ängste und Traurigkeit lindern. Doch eine Analyse der Universität New South Wales hat das anhand von 83 Studien überprüft und dafür keinen überzeugenden Beweis gefunden. Artikel auf Zeit Online.

App+on: Sicher ins Netz mit Handy und Co.

Jugendliche lernen intuitiv mit digitalen Medien umzugehen und haben grosses Selbstvertrauen in sich selbst. Doch wie lernen sie verantwortungsvolles Verhalten im Netz? „App+on“ vermittelt einen sicheren und sozialverträglichen Umgang anhand von lebensnahen Beispielen. Das ZDF-Onlinemagazin „App+on. Sicher ins Netz mit Handy und Co.“ gewann den diesjährigen Datenschutz-Medienpreis als bestes Jugendangebot. Die Beiträge sind online zugänglich.

Forscher fordern Verbot von Filterzigaretten

Jeden Tag werden etwa zehn Milliarden Zigarettenstummel weggeworfen – weil sie aus schwer abbaubaren Stoffen bestehen, fordern Forscher nun, den Verkauf von Filterzigaretten komplett zu verbieten. Beitrag auf BauernZeitung.ch.

Online-Glücksspiel: Suchtgefährdete zahlen Hälfte aller Einsätze

Problematisch Spielende tätigen rund die Hälfte aller Spieleinsätze beim Online-Glücksspiel. Und auch die Online-Ableger von Lotto & Co. tragen massiv zur Spielsuchtproblematik bei. Dies zeigt eine neue Schweizer Studie zum Online-Glücksspiel. 16 Deutschschweizer Kantone lancieren nun eine Kampagne. Medienmitteilung (inkl. Kampagnenmaterial) von Sucht Schweiz.

Deutschland: Das Scheitern der Drogenpolitik

Eine mögliche Lösung im Kampf gegen die Drogen: Entkriminalisierung und staatliche Regulierung. Doch bisher traute sich da nur ein europäisches Land ran: Portugal. Hier wurden Drogen entkriminalisiert. Entgegen aller Befürchtungen hat der Konsum nicht zugenommen. "ZDFzoom" (29 Minuten) über einen langen Kampf und seine verheerenden Folgen.

Monitoring des Substanzkonsums in den K&A

Welche psychoaktiven Substanzen werden in den Konsumräumen der Kontakt- und Anlaufstellen in der Schweiz konsumiert und in welcher Form? Welche Substanzen werden am häufigsten gemischt? Der Bericht (pdf, 17S.) Monitoring des Substanzkonsums in den K&A von Infodrog bietet spannende Einblicke in die Konsumrealitäten in diesen Angeboten in der Schweiz.

Das Spiel, das die Zeit und das Geld unserer Jugend verschlingt

Das Online-Spiel Fortnite dominiert die Freizeit der 10- bis 18-Jährigen. Es ist gratis, zieht den Teenagern aber trotzdem das Geld aus der Tasche. Pro Jahr macht es zweieinhalb Milliarden Franken Umsatz. Die gesamte Game-Industrie wächst weltweit massiv und wird dieses Jahr 150 Milliarden erwirtschaften. Beitrag der Luzerner Zeitung

Ist der Hype um Cannabidiol berechtigt?

Angstlöser, Schmerzmittel, Einschlafhilfe: Dem Hanfinhaltsstoff Cannabidiol – kurz CBD – werden zahlreiche positive Eigenschaften zugesprochen. Doch wie gut ist seine Wirkung belegt? Als tatsächlich gesichert gilt der therapeutische Nutzen von CBD bislang nur bei Epilepsie. Vorläufige Ergebnisse und Erfahrungen wecken aber die Hoffnung auch in anderen Bereichen. Das Problem der meisten handelsüblichen CBD-Öle gegen Stress oder Schlaflosigkeit dürfte eher ein anderes sein: Sie weisen in aller Regel sehr geringe Mengen CBD auf, die pharmakologisch vermutlich nicht relevant sind. Beitrag auf Spektrum

25 Jahre Drogeninfostände in Berliner Clubs

Eve & Rave wurde in Berlin vor gut 25 Jahren im Oktober 1994 von kulturell und sozial engagierten Mitgliedern der Technoszene gegründet. Ziel und Zweck der Vereinsgründung war, Energien zur Förderung der Party- und Technokultur zu bündeln und zur Minderung der Drogenproblematik zu akkumulieren. Im Februar 1995 lief das erste autonome Drug-Checking-Programm in Deutschland an. Artikel im Drogerie-Blog der Tageszeitung taz.

Interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen

Kann eine stärkere interprofessionelle Zusammenarbeit dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu mindern und gleichzeitig die Versorgungsqualität zu erhöhen und Kosten zu senken? Falls ja, wie? Eine Studie im Auftrag des BAG gint erste Antworten. Eine weitere Studie geht der Fragen nach, welche Anreize es für die diversen Berufe im Gesundheitswesen gibt, interprofessionell zusammenzuarbeiten? Welche Hindernisse treffen sie an und mit welchen Massnahmen könnten diese abgebaut werden? Die Studie gibt Antworten aus Sicht involvierter Personen.

Warum machen E-Zigaretten die Lunge krank?

Forscher und Mediziner waren auf die Krankheit nicht vorbereitet, die inzwischen rund 1300 US-amerikanische E-Zigaretten-Konsumenten betrifft und 26 davon getötet hat. Wissenschaftler bemühen sich, die Ursachen zu klären und andere Konsumenten vor dem gleichen Schicksal zu bewahren. Artikel auf Spektrum.de

Heroingestützte Therapie: Ein Film räumt auf mit Vorurteilen

Seit 25 Jahren behandeln die UPK Basel im Janus Opioidabhängige. Der Film zum Jubiläum gibt einen doppelten Einblick in die kontrollierte Heroinverschreibung: In die Arbeit des Behandlungszentrums und in die Biografien einzelner Patientinnen und Patienten. «Wir sind nicht nur überzeugt, sondern können das auch belegen, dass es sich bei einer Heroinabhängigkeit um eine Erkrankung handelt», sagt Hannes Strasser, ärztlicher Leiter von Janus. Der Film (8 Minuten) thematisiert gängige Vorurteile und konfrontiert diese mit den Fakten aus langjähriger Behandlungserfahrung.

Wie operieren Drogenmärkte im Darknet?

Ein Umschlagplatz für Drogen und Waffen? Ein Werkzeug für Aktivisten? Im "Netzteil"-Podcast (36 Min.) auf Spiegel Online beantwortet der Hacker Linus Neumann Nutzerfragen zum Darknet - und erklärt, was dort wirklich passiert.

Glücksspiel: Verhalten und Problematik in der Schweiz im Jahr 2017

Der vorliegende Bericht (pdf, 47S.) vom ISGF beschreibt das Glücksspielverhalten und Probleme im Zusammenhang mit Glücksspiel in der Schweizer Bevölkerung auf Grundlage einer repräsentativen Befragung aus dem Jahr 2017.

Alkoholverbot in Städten

Soll Alkoholkonsum in bestimmten städtischen Zonen verboten werden? Könnten so Gewalt, Abfallprobleme und Lärm eingedämmt werden? Nach verschiedenen Vorfällen mit schwerer Gewalt in der Stadt Zürich stellt der Zürcher Polizeikommandant Daniel Blumer solche Zonen zur Diskussion. Doch die gemachten Erfahrungen in Chur sprechen mehr für Prävention als für Repression. Beitrag auf SRF.

Wie eine Drogenbande Zürich mit Cannabis versorgt hat

Die Stadt Zürich wird von Cannabis, Kokain und anderen illegalen Substanzen überschwemmt. Von der Polizei lassen sich die Händler nicht aufhalten. Doch die Drogenpolitik ist blockiert. Artikel auf NZZ Online.

Gesundheit im Alter: Ungleichheiten je nach sozialem Status

Soziale Ungleichheiten wirken sich auch im Alter auf die Gesundheit aus. Personen ab 55 Jahren mit einer Tertiärausbildung weisen einen besseren allgemeinen Gesundheitszustand und ein besseres Gesundheitsverhalten auf als Personen ohne nachobligatorische Ausbildung. Medienmitteilung und Mediendossier des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Leistungen der Invalidenversicherung auch für suchterkrankte Personen

Bis anhin verweigerte die Invalidenversicherung (IV) suchterkrankten Menschen jegliche Leistungen. Dies wird sich nach einem richtungswechselnden Urteil des Bundesgerichts nun ändern. Der Zugang zu IV-Geldern für Suchtkranke ist allerdings auch jetzt keinesfalls sichergestellt und muss weiterhin kritisch betrachtet werden. Beitrag von humanrights.ch

Kalifornien verbietet Rauchen an Stränden und in Naturparks

Kalifornische Strände und Naturparks werden zur rauchfreien Zone. Der Gouverneur des amerikanischen Gliedstaats, Gavin Newsom, unterzeichnete ein entsprechendes Gesetz, das den Konsum von Zigaretten untersagt. Auch E-Zigaretten und Joints seien davon betroffen. Artikel auf NZZ Online.

Initiative "Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung" zustande gekommen

Von den insgesamt 110'316 abgegebenen Unterschriften sind 109'969 gültig, wie die Bundeskanzlei nach der Prüfung mitteilte. Die Initiative verlangt ein lückenloses Verbot für Tabakwerbung, die Kinder oder Jugendliche erreicht. Konkret soll Zigarettenwerbung auf Plakaten im öffentlichen Raum in der ganzen Schweiz verboten werden. Beitrag auf swissinfo.ch (Infoset berichtete)

Zahl der Todesfälle durch E-Zigaretten in den USA auf 26 gestiegen

In der Schweiz und auch europaweit ist bis jetzt kein ähnlicher Anstieg von Lungenschädigungen nach dem Gebrauch von E-Zigaretten bekannt. Ein möglicher Grund: In der Schweiz sind die Wirkstoffe von E-Zigaretten strenger reguliert als in den USA. Artikel der NZZ.

«Alkohol ist bei 15- bis 24-Jährigen der Killer Nummer eins»

Der Suchtexperte Gerhard Gmel rechnet damit, dass die E-Zigaretten-Epidemie auch die Schweiz erfassen wird. Von Aufklärungskampagnen hält er wenig – umso mehr von Massnahmen wie einem Verkaufsstopp nach 21 Uhr. Interview mit dem Suchtexperten in der NZZ.

EU-Kids Online Befragung: Online aufwachsen - Risk or fun?

Kinder und Jugendliche nutzen das Internet intensiv und auf sehr unterschiedliche Weise. Dass sie dabei mit vielfältigen Risiken konfrontiert werden, bleibt nicht aus. Doch ihre Risikowahrnehmung und ihr Risikobewusstsein stimmen nicht immer mit denen ihrer Eltern überein. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen EU Kids Online-Befragung (pdf, 52S.) in Deutschland. Mitteilung auf klicksafe.eu

Glücksspiel: Verhalten und Problematik in der Schweiz

Gemäss den Ergebnissen der von der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) und der interkantonalen Lotterie- und Wettkommission (Comlot) gemeinsam in Auftrag gegebenen Studie wiesen im Jahr 2017 2,8 % der befragten Personen ein risikoreiches Spielverhalten auf, 0,2 % ein pathologisches Spielverhalten. Bei den Häufig-Spielenden bestätigt sich die rückläufige Tendenz. Medienmitteilung und Studie der ESBK, Beitrag im Echo der Zeit auf SRF.

Max Frisch: «Wem empfehlen Sie, sich zu betrinken?»

Die Fragebogen von Max Frisch gehören zu seinen populärsten Texten. Sie stammen aus dem «Tagebuch1966–1971» und handeln von den grossen Themen der menschlichen Existenz: von Freundschaft, Ehe, Geld, Heimat, Humor oder Tod. Nun gibt es auch einen Fragebogen zum Thema Alkohol, neu entdeckt im Typoskript des Tagebuchs, das im Max-Frisch-Archiv in der ETH-Bibliothek in Zürich aufbewahrt wird. Frisch hat ihn nicht in die Druckfassung übernommen. Artikel der NZZ am Sonntag.

Narcofeminismus

"Es gibt einen grossen Unterschied zwischen Frauen und Männern, wenn es um Drogenkonsum geht", erzählt die Osteurpäerin Olą Belyaeva. "Bei Männern wird Sucht noch einigermassen akzeptiert. Aber bei Frauen gar nicht. Für sie gilt: Entweder du bist nüchtern oder du kommst ins Gefängnis oder in die Psychiatrie." Im Moment steht die Bewegung der Narcofeministinnen noch ganz am Anfang. Die Frauen arbeiten vor allem daran, Netzwerke zu knüpfen, sich über Drogenpolitik und Feminismus auszutauschen und zu informieren. Ein Beitrag auf VICE.

Konsumtagebuch-App der Arud

Seit drei Jahren bietet die Arud kostenlos eine Konsumtagebuch-App (bei Google Play und im App Store) an, mit der sich der eigene Konsum einfach erfassen lässt. Nebst dem Konsum von unterschiedlichen psychoaktiven Substanzen lassen sich damit auch sonstige Konsumgewohnheiten festhalten, wie das Gamen oder Netflix-Binge-Watching. Betroffene erhalten damit ein praktisches Hilfsmittel, um ihre Konsumziele zu formulieren und Veränderungsschritte planen und fortlaufend überprüfen zu können. Zudem läuft eine Online-Umfrage für NutzerInnen der App.

Suchtprävention bei Jugendlichen: Das grosse Potential der Eltern

Eltern haben ein grosses Potential in der Suchtprävention. Mit aktiver elterlicher Begleitung und einer vertrauensvollen Beziehung ist bereits viel gewonnen. Eine neue detaillierte Auswertung (pdf, 124S.) der Schweizer Schülerstudie HBSC vom 2018 zeigt: Jugendliche, über deren Freizeitverhalten die Eltern gut Bescheid wissen und die sich durch ihre Familie unterstützt fühlen greifen signifikant weniger oft zu psychoaktiven Substanzen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Belgien: Wenn Kinder mitfahren, ist Rauchen im Auto verboten!

Am 18. August 2019 ist in Belgien ein Gesetz in Kraft getreten, das Erwachsenen das Rauchen im Auto untersagt, wenn Kinder unter 16 Jahren mitfahren. Wer das Gesetz übertritt, kann von der Polizei oder den Behörden gebüsst werden. Ein weiteres Verbot wird am kommenden 1. November in Kraft treten: Das Verkaufsverbot von Tabakwaren an Minderjährige; bisher galt dieses nur für unter 16-Jährige. Beitrag (Französisch) auf rtbf.be

Suchtmedizin in der Lehre – ein Situationsbericht aus der Schweiz

Die suchtmedizinische Ausbildung kommt im Studium der Humanmedizin zu kurz. Im Rahmen der universitären Lehre wäre eine koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen tangierten Fachgebiete wichtig – wie das gehen kann, machen die Universitäten von Grossbritannien vor, Beitrag von ARUD. Der Artikel (kostenpflichtig) «Suchtmedizin in der Lehre – ein Situationsbericht aus der Schweiz» ist in der Fachzeitschrift SuchtMedizin erschienen.

Ist Hanf wirklich eine Wunderpflanze?

Im Internet wird Hanf als regelrechtes Wundermittel gehypt, das die Menschen vor Umweltzerstörung und Ernährungsproblemen retten kann. Sollte man den Behauptungen Glauben schenken? Artikel der Deutschen Welle.

«Fixerstübli»: Eine Schweizer Idee macht verspätet in Amerika Schule

Repressive Drogengesetze verhinderten bisher in Amerika die Eröffnung von Abgabestellen, wie sie in der Schweiz seit den achtziger Jahren bekannt sind. In Philadelphia soll sich dies nun ändern. Am Mittwoch gab ein Bundesrichter in einem Grundsatzurteil dem Verein Safehouse grünes Licht. Artikel auf NZZ Online.

Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen

Das Monitoring umfasst die Anzahl Plätze, sowie die durchschnittliche Auslastung der Suchthilfeinstitutionen in den einzelnen Kantonen. Im Jahr 2 018 beteiligten sich 17 Kantone mit insgesamt 66 Institutionen an der Belegungsstatistik und somit alle Kantone mit einem stationären Suchthilfeangebot. Im Jahr 2018 wurden 1’281 stationäre Therapieplätze im Drogenbereich erfasst, das sind 6 Plätze weniger als im Vorjahr. Monitoringbericht (pdf, 6S.) von Infodrog.

STOPGETHER: Im November höre Ich Gemeinsam auf

Gemeinsam sind wir stärker! Darum startet am 20. September das erste gemeinsame, nationale Rauchstopp-Programm auf Facebook. Mit STOPGETHER rufen die Lungenliga und Gesundheitsförderung Wallis dazu auf, dass Raucherinnen und Raucher in der ganzen Schweiz sich auf Facebook einer Gruppe anschliessen, um gemeinsam im November das Rauchen aufzugeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zusätzlich zahlreiche Angebote und Ratschläge auf ein und derselben Plattform. www.stopgether.ch

Entstigmatisierung von Suchterkrankungen: Anspruch auf eine IV-Rente

Dreissig Jahre nach den offenen Drogenszenen in mehreren Schweizer Städten hat das Bundesgericht vor kurzem einen wegweisenden Entscheid gefällt: Suchtabhängige werden künftig als Kranke betrachtet. Die Betroffenen haben somit unter bestimmten Voraussetzungen neu Anspruch auf eine IV-Rente. Artikel auf Swissinfo.

Positionierungspapier zu Jugend und Cannabis

Der Dachverband der offenen Kinder- Jugendarbeti DOJ/AFAJ hat ein Positionierungspapier (pdf, 12S.) zu Jugend und Cannabis erarbeitet. Es soll aufzeigen, welche gesetzlichen Bedingungen es braucht, damit die Offene Kinder- und Jugendarbeit ihre Aufgaben im Bereich der Prävention erfüllen kann. Es soll zudem Fachpersonen ermutigen, Jugendliche in diesem Thema zubegleiten, mit dem Ziel ihnen einen sinnvollen und risikoreduzierten Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln zuvermitteln

Russland: Deutliche Rückgang des Alkoholkonsums

Russland macht laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) massive Fortschritte im Kampf gegen den Alkohol. Der Konsum sei von 2003 bis 2016 um 43 Prozent zurückgegangen, teilte die WHO am Dienstag mit. Zugleich habe sich die Lebenserwartung dramatisch erhöht. Medienmitteilung der WHO, Beitrag auf Spiegel Online.

Freiburger Jugendliche spielen zunehmend Glücksspiele

Im Rahmen der GenerationFRee-Studie wurde zwischen 2014 und 2018 das Verhalten von über 2000 jungen Freiburgerinnen und Freiburgern unter die Lupe genommen, namentlich was Glücks- und Geldspiele anbelangt. Die Ergebnisse der Studie (pdf, 124S., Französisch) zeigen, dass solche Spiele fest zum Leben der Jugendlichen gehören, ihre Eltern sich dieser Tatsache jedoch nur selten bewusst sind. Nun soll ein Teil der Präventionsmassnahmen auf die Erwachsenen ausgedehnt werden. Medienmitteilung Kanton Freiburg, Beitrag im Regional Journal SRF.

Tabakproduktegesetz: Anträge der Gesundheitskommission von Ständerat angenommen

Der Ständerat hat das Tabakproduktegesetz fertig beraten. Nachdem er letzte Woche auf Vorschlag der Gesundheitskommission Einschränkungen bei der Werbung von Tabakprodukten gutgeheissen hat, stimmt er nun dem Vorschlag zu, dass die Tabakindustrie zukünftig ihre Werbe-, Sponsoring-, und Promotionsausgaben dem Bundesamt für Gesundheit BAG melden muss. Zudem hat er eine Motion an den Bundesrat überwiesen, E-Zigaretten zukünftig wieder der Tabaksteuer zu unterstellen. Medienmitteilung der Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz. (Infoset berichtete)

European Prevention Curriculum

Dieses Handbuch dient u.a. dazu, eine allgemeine Einführung in die Präventionswissenschaft und insbesondere in wissenschaftsbasierte Interventionen zu geben. Die Publikation "European Prevention Curriculum: a handbook for decision-makers, opinion-makers and policy-makers in science-based prevention of substance use" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle steht zum Download (englisch) bereit.

Die meisten Suchtmittelabhängigen nehmen legale Drogen

Etwa eine von sieben Personen in Deutschland ist abhängig von mindestens einer Droge. In den meisten Fällen handelt es sich um Alkohol, Tabak oder Medikamente. Artikel auf Drugcom.

Kanton Zug: Alkohol- und Tabaktestkäufe

Die Gemeinden Baar, Cham, Hünenberg, Menzingen und Neuheim haben in Kooperation mit dem Amt für Gesundheit und dem Blauen Kreuz in den letzten acht Monaten Testkäufe im Bereich Alkohol und Tabak durchgeführt. Mit diesem Mittel wird die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen erfasst und das Verkaufspersonal sensibilisiert. Die Ergebnisse der Testkäufe sind zufriedenstellend. Medienmitteilung Gesundheitsdirektion Zug.

E-Zigaretten unter Verdacht – Lungenärzte fordern Register

Seit den Todesfällen in den USA herrscht auch hierzulande Nervosität: Kam es in der Schweiz schon zu Lungenschäden wegen E-Zigaretten? Die Schweiz hat dafür kein Warnsystem. Der Verband der Lungenärzte will jetzt ein Register, um Fälle zu sammeln. Beitrag in der Sendung Puls auf SRF1

Wie gefährlich sind E-Zigaretten?

Die Bedenken zu E-Zigaretten häufen sich: In den USA sind Hunderte erkrankt, Indien verbietet den Verkauf. Was steckt dahinter? Was sollten deutsche Nutzer wissen? Nach aktuellem Kenntnisstand seien keine erhöhten Risiken für Nutzer von E-Zigaretten in Deutschland zu erwarten, wenn sie Produkte nutzen, die den europäischen und deutschen Regelungen entsprechen. Insgesamt sind Verbraucher in Deutschland besser geschützt als in den USA. Artikel auf Spiegel Online.

Suchtstrategie der Stadt Bern

Der Gemeinderat hat die Suchtstrategie der Stadt Bern 2019 genehmigt. Die Strategie setzt Bewährtes fort und baut auf den Pfeilern Prävention, bedarfsgerechte Angebote, Entlastung des öffentlichen Raums und Koordination unter den Suchthilfeinstitutionen und der Verwaltung auf. Gestützt auf die Strategie wird nun ein Massnahmenplan erarbeitet. Die Strategie wird dem Stadtrat zusammen mit dem Massnahmenplan im kommenden Jahr zur Kenntnis gebracht werden. Medienmitteilung der Stadt.

Stopgether: Im November höre ich gemeinsam auf

Gemeinsam sind wir stärker! Darum startet am 20. September das erste gemeinsame, nationale Rauchstopp-Programm auf Facebook. Mit STOPGETHER rufen die Lungenliga und Gesundheitsförderung Wallis dazu auf, dass Raucherinnen und Raucher in der ganzen Schweiz sich auf Facebook einer Gruppe anschliessen, um gemeinsam im November das Rauchen aufzugeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zusätzlich zahlreiche Angebote und Ratschläge auf ein und derselben Plattform. Medienmitteilung der Lungenliga.

Deutschland: Rauchverbot im Auto im Beisein von Kindern gefordert

Im Auto ist die Schadstoffkonzentration von Zigarettenrauch fünfmal so hoch wie in einer Bar. Fahren Kinder mit, soll das Qualmen am Steuer verboten sein, fordert eine Gesetzesinitiative. Artikel auf Spiegel Online, Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Rauchen in der Schweiz: Nicht lang her, und doch so anders

In der Schweiz sind die Orte, an denen Rauchen erlaubt ist, in den letzten zwanzig Jahren immer weniger geworden. Dabei nahmen die Behörden vor allem die Tabakkonsumenten ins Visier. Gegenüber den Tabakproduzenten zeigten sie sich deutlich nachsichtiger. Doch der Wind scheint sich zu drehen. Artikel und Foto Slide auf Swissinfo.

USA: Die Verunsicherung um E-Zigaretten wächst

Wie gefährlich sind E-Zigaretten? In den USA verunsichert eine Studie zu krebserregenden Stoffen Verbraucher weiter. Die Behörden haben ein Zentrum eingerichtet, um ungeklärte Todesfälle zu untersuchen. Experten mit Blick auf Deutschland warnen aber vor einer Panikmache. "Nach aktueller Studienlage sind E-Zigaretten deutlich weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten", sagt Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Beitrag auf Spiegel Online.

Konsum neuer psychoaktiverSubstanzen (NPS) in unterschiedlichen Risikopopulationen

Das Projekt Phar‐Mon NPS in Deutschland führt seit dem Jahr 2015 ein zielgruppenspezifisches kontinuierliches Monitoring durch, in dem mit der Hilfe verschiedener Kooperationspartner Daten zum Konsum neuer psychoaktiver sowie etablierter Substanzen in Risikopopulationen gesammelt werden. Ziel des vorliegenden Berichts (pdf, 57S.) des IFT München ist es, die in dem Projekt berücksichtigten Datenquellen zu beschreiben und die Ergebnisse der Datenerhebungen aus dem Jahr 2018 vorzustellen und zu diskutieren.

Zwischenstand beim Tabakproduktegesetz: Der Ständerat hält an Kurskorrektur fest

Der Ständerat hat die erste Hälfte des Tabakproduktegesetzes beraten. Er folgt den Vorschlägen seiner Gesundheitskommission und ergänzt das Tabakproduktegesetz um einige Werbe- und Promotionseinschränkungen. Die «Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz» begrüsst in ihrer Medienmitteilung diese Entwicklung. Das Ziel Kinder und Jugendliche umfassend vor dem Einstieg in den Tabakkonsum zu schützen, ist damit allerdings noch nicht erreicht. (Infoset berichtete)

Akute Probleme durch Drogenkonsum beim Feiern

Eine US-amerikanische Studie unter den Fans der elektronischen Tanzmusik zeigt auf: Je häufiger sie feiern, umso höher steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie schlechte oder sogar gefährliche Erfahrungen mit Drogenkonsum machen. Artikel auf Drugcom

Social-Media-Stress kann zu Social-Media-Sucht führen

Soziale Medien wie Facebook und Instagram können so genannten Technostress auslösen. Anstatt jedoch die Plattform weniger oder gar nicht mehr zu nutzen, wechseln manche Menschen lediglich von einer Funktion zu einer anderen. Sie entziehen sich also den Ursachen des Stresses, ohne das Medium zu verlassen, auf dem er entstanden ist. Dieses Verhalten erhöht wiederum die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer eine „Technologiesucht“ entwickeln, da die verschiedenen Features der Plattform über längere Zeit verwendet werden. Beitrag auf Konturen.

Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» eingereicht

Die Initiative wurde in Bern mit 113'500 beglaubigten Unterschriften eingereicht. Bundesrat und Parlament sind nun gefordert, den konsequenten Jugendschutz umzusetzen, andernfalls wird das Schweizer Volk über das Anliegen der Initianten entscheiden müssen. Mitteilung von Sucht Schweiz. (Infoset berichtete)

Deutschland: Selbst Rauchende befürworten Werbeverbot

Eine Mehrheit der Deutschen will jegliche Werbung für E-Zigaretten und andere Nikotinprodukte verbieten - auch die Konsumenten. Gerät die Bundesregierung nun unter Druck, sich doch noch gegen die Industrie durchzusetzen? Beitrag auf Spiegel Online.

Deutschland - Nichtrauchen bleibt im Trend

Die aktuellen Daten aus dem Jahr 2018 zeigen, dass sich die positive Entwicklung beim Rauchverhalten junger Menschen fortsetzt. Die Raucherquote der 12- bis 17-Jährigen ist seit 2001 von 27,5 Prozent auf aktuell 6,6 Prozent gesunken. Unterschiede im Rauchverhalten zwischen den Geschlechtern gibt es in dieser Altersgruppe kaum noch. Allerdings bleibt der Konsum von Wasserpfeifen und E-Zigaretten nach wie vor problematisch. So ist den aktuellen BZgA-Studienergebnissen zufolge das Shisha-Rauchen bei den 18- bis 25-Jährigen weiter angestiegen: 19,1 Prozent der jungen Erwachsenen geben im Jahr 2018 an, in den vergangenen 30 Tagen Wasserpfeife geraucht zu haben. Mitteilung der BZgA.

Führt der frühe Einstieg in Konsum von Cannabis und Zigaretten zu erhöhter Bildschirmzeit?

Wer schon in jungen Jahren kifft oder Zigaretten raucht, verbringt den Ergebnissen dieser kanadischen Studie zufolge mehr Zeit vor einem Bildschirm und dürfte entsprechend weniger körperlich aktiv sein im Alltag. Wie genau es zu dem Zusammenhang zwischen Cannabis und Zigaretten mit der Bildschirmzeit kommt, dazu liefert die Studie allerdings keine Aussagen. Das Forschungsteam scheint jedoch eine gewisse ursächliche Verbindung anzunehmen. Beitrag auf drugcom.de

Experiment Nichtrauchen geht in die neue Runde

Mit dem Beginn des Schuljahres 2019/2020 findet auch wieder die Ausschreibung zum Schulwettbewerb "Experiment Nichtrauchen" statt. Lehrpersonen können Ihre Klassen, bis zum 31. Oktober 2019 anmelden. Erklärfilm zum Wettbewerb. www.experiment-nichtrauchen.ch

Ein Leben in Gesundheit und Wohlstand für alle

In diesem Bericht werden fünf wesentliche Voraussetzungen genannt, die erfüllt sein müssen, um allen auf Dauer ein gesundes Leben zu ermöglichen: eine hochwertige und leicht zugängliche Gesundheitsversorgung, Einkommenssicherheit und soziale Absicherung, menschenwürdige Lebensbedingungen, Sozial- und Humankapital sowie menschenwürdige Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen. Zur Schaffung dieser fünf Voraussetzungen sind politische Massnahmen erforderlich. Ein Sachstandsbericht der WHO über gesundheitliche Chancengleichheit in der Europäischen Region.

Früherkennung und Frühintervention bei älteren Menschen

Die Bedarfserhebung (pdf, 90S.) des Schweizerischen Instituts für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF in Zusammenarbeit mit der Zürcher Fachstelle zur Prävention des Suchtmittelmissbrauchs ZFPS zeigt, dass Institutionen und Fachpersonen der Alterspflege häufig noch nicht ausreichend auf die Betreuung von älteren Suchtbetroffenen oder von Personen mit einem Suchtrisiko vorbereitet sind.

Neuer Bericht zum problematischen Gebrauch psychoaktiver Medikamente

Im Auftrag des BAG hat Ecoplan den Bericht (pdf, 58S.) "Auslegeordnung zum problematischen Gebrauch psychoaktiver Medikamente" verfasst. Er fokussiert auf das Risikoverhalten im Umgang mit psychoaktiven Medikamenten und Medikamentenabhängigkeit. Artikel auf Spectra Online.

Rien ne va plus? Anything goes!

Die Schweizer Spielbankenkommission kündigt an, sich gegen illegal operierende ausländische Anbieter zu wehren. So schreibt es das neue Geldspielgesetz vor. Konsequenterweise, könnte man meinen, hat die Kommission vor einer Woche den Zugang zu 100 ausländischen Onlinecasinos gesperrt. Damit haben die Behörden zunächst einmal gezeigt, wie wenig sie vom Funktionieren des Internets verstehen. Artikel im Tages Anzeiger. Zum missglückten Start der Netzsperren berichtet der Tages Anzeiger in einem weiteren Artikel. (Infoset berichtete)

10 Jahre Betäubungsmittelgesetz: Überlegungen für die Zukunft

Dieser Bericht unterwirft das aktuelle BetmG bis zur letzten Teilrevision einer kritischen Reflexion und formuliert konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des BetmG unter Berücksichtigung gesundheitspolitischer, rechtlicher und ethischer Überlegungen. Eine Analyse (pdf, 40S.) der Eidgenössischen Kommission für Suchtfragen EKSF. Medienmitteilung der EKSF.

Rauchstopp lohnt sich auch später im Leben

Rauchen im Alter wird aus Sicht der Gesundheitswissenschaften ein immer drängenderes Problem. Die gute Nachricht: Wer noch in höheren Lebensjahren umsteuert, hat davon nur Vorteile. Artikel auf Spiegel Online.

Was tun im Drogennotfall

Die Broschüre erklärt das richtige Verhalten beim Auftreten verschiedener Symptome beim Drogenkonsum wie zum Beispiel Atemstillstand oder Krampfanfall. Mit der Broschüre (pdf, 16S.) will CONTACT dazu beitragen, dass in Drogennotfällen richtig reagiert wird, um damit Folgeschäden von Überdosierungen zu minimieren.

Cannabispolitik: Positionen der NationalratskandidatInnen

Bürgerliche Politik hielt lange an der Nulltoleranz gegenüber illegalen Stoffen fest. Eine Legalisierung war für sie lange undenkbar. Dies galt nicht zuletzt auch für Cannabis. Damit scheint es nun aber vorbei zu sein. Vor allem die FDP- und BDP-Kandidaten sprechen sich neuerdings klar für eine Legalisierung von Marihuana aus. Und auch in der CVP ist in dieser Frage Bewegung auszumachen. Eine Auswertung von Smartvote-Daten durch die NZZ.

Tabakkonsum kostet die Schweiz jährlich mindestens 5 Milliarden Franken

Der Tabakkonsum führt in der Schweiz zu medizinischen Kosten in Höhe von 3 Milliarden Franken pro Jahr. Zusätzlich beschert er der Wirtschaft durch Krankheit und Tod Produktionsverluste in Höhe von mindestens 2 Milliarden Franken. Das zeigt eine neue Studie (pdf, 79S.) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. Insgesamt ist der Tabakkonsum verantwortlich für 10 Prozent aller durch Krankheit und Tod verlorenen Lebensjahre und Lebensqualität. Faktenblatt (pdf, 1S.) zur Studie, Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. Artikel auf SRF.

Tabakindustrie: Die Selbstregulierung ist eine Farce

In dieser Doktorarbeit (pdf, 589S., Französisch) von Jacques Olivier werden die Beziehungen von Zigarettenfabrikanten zur Wissenschaft und Politik analysiert. Beziehungen, die eine Erklärung liefern für die verhinderten Werbeverbote, die Ablehnung der Zwillingsinitiative 1992, die Mängel des Passivrauchgesetzes und die bisherige Weigerung des Parlaments, die Tabakrahmenkonvention der WHO zu ratifizieren und umzusetzen. Beitrag auf Infosperber.

Factsheet für Schulen - Kinder aus suchtbelasteten Familien

In der Schweiz leben rund 100'000 Kinder und Jugendliche mit einem alkoholkranken Elternteil. Dazu kommen noch die Kinder mit Eltern, die von anderen Substanzen (illegale Drogen, Medikamente) abhängig sind, oder problematische Verhaltensweisen (Glücksspiel, etc.) aufweisen. Im Durchschnitt sind schätzungsweise ein bis zwei Kinder pro Klasse betroffen. Ein Factsheet von Sucht Schweiz.

Neue Kampagne: «Hepatitis C ist tödlich, aber heilbar»

In der Schweiz leben 40'000 Menschen mit Hepatitis C. 200 Personen sterben jedes Jahr daran. Ein Drittel der Betroffenen weiss jedoch nichts von der Infektion, da diese oft keine eindeutigen Symptome zeigt. Doch die gute Nachricht ist: Die Krankheit kann heute sehr gut geheilt und damit schwere Folgen wie Leberkrebs und andere Erkrankungen verhindert werden. Dies vermittelt die neue Kampagne von Hepatitis Schweiz.

Der Alkoholverkauf an Jugendliche geht nicht zurück

Trotz Abgabeverbot wird bei Testkäufen in der Schweiz in rund 30 % aller Fälle gesetzeswidrig Alkohol an Minderjährige verkauft. Diese Zahl stagniert seit 2009. Eine soeben erschienene Studie (pdf, 33S.) von Sucht Schweiz zeigte, dass es vor allem dort zu illegalen Verkäufen kommt, wo das Verkaufspersonal unter Stress handelt oder wo Betriebe die Abwanderung der Kundschaft zur Konkurrenz befürchten. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Todesfälle nach E-Zigarettenkonsum in USA

Ärzte in den USA rätseln über Lungenerkrankungen, die nach der Nutzung von E-Zigaretten auftraten. Zwei Patienten starben. Laut Medienbericht gibt es nun einen Verdacht, was die Beschwerden verursacht haben könnte. Bei dem Stoff handelt es sich demnach um ein Öl, das aus Vitamin E gewonnen wird. Allerdings stehen längst nicht alle Verdachtsfälle in Zusammenhang mit Vitamin-E-Azetat. Artikel auf Spiegel Online.

Internationale Standards zur Prävention des Drogenkonsums

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Drogensucht (UNODC) haben in einer zweiten Auflage wirksame Präventionsstrategien gegen Drogenkonsum zusammengestellt. Diese verfolgen das Ziel, dass Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen und bis ins Erwachsenenalter gesund bleiben. Die „Internationalen Standards zur Prävention des Drogenkonsums“ (pdf, 67S.) liegen nun in deutscher Sprache vor.

Das Online-Handbuch der Suchtmedizin

Das Portal www.praxis-suchtmedizin.ch unterstützt Gesundheitsfachpersonen in Hausarztpraxen und Apotheken bei der Arbeit mit suchterkrankten Menschen. Es bündelt für die Grundversorger relevante Informationen rund um Sucht und liefert Anleitungen zur Behandlung. Das Portal widmet sich Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Kokain, aber auch der Spielsucht und der Medikamentenabhängigkeit. Beitrag auf Spectra Online.

Studie entfacht Debatte um Cannabis und Psychose

Hochpotente Cannabissorten stehen im Verdacht, Schizophrenie auszulösen. Einer Studie zufolge erkranken mehr Menschen an Schizophrenie, wenn die Verfügbarkeit von starkem Cannabis hoch ist. Die Forschung hat allerdings ebenfalls aufgezeigt, dass das Risiko einer Schizophrenie überwiegend durch die Gene bestimmt wird. Fraglich ist, ob Cannabis auch unabhängig vom genetischen Risiko Schizophrenie verursachen kann. Dazu gibt es unterschiedliche Ansichten unter Forscherinnen und Forschern und ein Ende der Debatte scheint nicht in Sicht. Beitrag auf drugcom.de

Europa hat ein Alkoholproblem

Aus einem vor kurzem veröffentlichten Bericht der WHO (Englisch) geht hervor, dass der schädliche Alkoholkonsum in Europa nicht in dem erwarteten Maße rückläufig ist, obwohl alle Länder den Europäischen Aktionsplan zur Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums (2012–2020) unterzeichnet haben. Im Durchschnitt trinken Erwachsene (ab 15 Jahren) in den Ländern der Europäischen Union sowie Norwegen und der Schweiz (EU+) umgerechnet mehr als zwei Flaschen Wein pro Woche. Medienmitteilung der WHO, Beitrag (Englisch) von EUCAM.

Drug Checking nun auch in Luzern

Mit dem geplanten Drug-Checking-Angebot in der Stadt Luzern sollen Partygänger über die gesundheitlichen Folgen des Drogenkonsums aufgeklärt werden. Es besteht auch die Möglichkeit für kostenlose Drogentests. Federführend beim Pilotprojekt ist der Verein Kirchliche Gassenarbeit Luzern. Artikel der Luzerner Zeitung. Der Grundlagenbericht zum Konsum psychoaktiver Substanzen im Luzerner Nachtleben von Infodrog steht ebenfalls zum Download bereit. Dieser liefert Grundlagen für Empfehlungen und Massnahmen im Umgang mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen.

HIV im 21. Jahrhundert

Die Vereinten Nationen wollen der Erkrankung Aids bis 2030 weltweit ein Ende bereiten. Ist das realistisch? Ein Blick auf die Bundesrepublik offenbart Hindernisse, die dem wünschenswerten Ziel „Kein AIDS für alle!“ im Wege stehen: alte Ängste und neue Ignoranz. Beitrag auf Geschichte der Gegenwart.

Drogenbedingte Todesfälle in Europa

Ein FAQ der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD.

Impfen gegen die Sucht

Die Entwicklung von Impfstoffen gegen Opioidsucht steckt noch in den Anfängen. Die bisher vorliegenden Ergebnisse sind nicht erfolgversprechend. Artikel in der Tageszeitung taz

Im indischen Gliedstaat Gujarat gilt ein striktes Alkoholverbot

In der indischen Verfassung wird – auch dank Gandhi – die Prohibition als Fernziel für das gesamte Land genannt. Umgesetzt wurde das bisher aber nur in wenigen Staaten. Es gibt aber zahlreiche Wege, die strikten Gesetze zu umgehen: Auswärtige Gäste können mit einer Bestätigung des Hotels eine vorübergehende Lizenz erwerben, die zum Einkauf in einem der staatlichen Alkoholläden berechtigt. Für die ständigen Bewohner Gujarats gibt es den Weg über den Hausarzt. Der Konsum ist nämlich erlaubt, wenn ein Arzt diesen zu therapeutischen Zwecken verschreibt. Artikel auf NZZ Online.

Newsletter Infodrog

Der September-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist soeben erschienen.

Soll man Cannabis legalisieren?

Der Bundesrat befürwortet Pilotstudien über mögliche Folgen eines freien Cannabiskonsums. Ein Blick in die USA zeigt die Risiken einer Zulassung.Die Schweiz sollte auf ihre bewährte Drogenpolitik setzen. Artikel (pdf, 2S.) von Ambros Uchtenhagen in der Weltwoche.

Frauengefängnis Hindelbank: Fazit 24 Jahre Präventionsmassnahmen

Die Präventionsbeauftragte Daniela Di Santis etablierte ungewöhnliche Massnahmen um Frauen während ihrer Zeit im Gefängnis vor Drogentod und Infektionskranken zu bewahren. Beitrag (5 Min.) auf Schweiz aktuell.

Sydney: strenge Regeln gegen Partyexzesse

Bars und Diskotheken in Sydney: Kein Einlass ab 1.30 Uhr, kein Alkohol ab 3 Uhr. Dieses umstrittene Gesetz besagt, dass Bars, Diskotheken und Kneipen im Zentrum und den angrenzenden Stadtteilen nach 1.30 Uhr nachts keine Gäste mehr einlassen dürfen. Die Partygänger in den einzelnen Etablissements dürfen weiterfeiern, aber nach 3 Uhr darf kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden. Grund für die Einführung der Restriktionen war die durch Alkoholkonsum steigende Brutalität und Gewaltbereitschaft. Artikel der Frankfurter Rundschau.

Review zu E-Zigaretten und Tabakerhitzern

Die Ergebnisse (pdf, 7S.) zum aktuellen Forschungsstand zu E-Zigaretten und Tabakerhitzern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) liegen vor: Danach sind E-Zigaretten im Vergleich zu Tabakzigaretten weniger schädlich, aber trotzdem keine harmlosen Konsumprodukte. Neben einem gesundheitsgefährdenden Potential bergen zumindest die nikotinhaltigen Produkte ein Abhängigkeitspotential.

Niederlande testen "Staatsmarihuana" in mehreren Städten

Die niederländische Regierung will den Handel mit Cannabis weiter entkriminalisieren. In zehn Städten wird ab 2021 der Verkauf aus legalem Anbau erprobt. Artikel auf Zeit Online, Artikel auf NiederlandeNet

Wenn Computerspiele süchtig machen

Video- und Onlinespielsucht ist ein Krankheitsbild, das in der medizinischen Versorgung an Bedeutung gewinnt. Vor einigen Wochen hat die Weltgesundheitsorganisation die Video- und Computerspielsucht offiziell als Krankheit anerkannt. Das immer mehr Personen von der sogenannten „Gaming Disorder“ betroffen sind, in messbar. Durch die Anerkennung wird für Betroffene nun der Zugang zu Therapien einfacher: Sie müssen künftig nicht nur angeboten, sondern auch von den Krankenkassen übernommen werden. Ein Podcast (30 Min.) der FAZ.

Im Drogenrausch auf Social Media

Ein Schnappschuss von der letzten Party kann lustig sein oder peinlich. Eine US-Studie mit jungen Erwachsenen zeigt auf, dass sie auch im Drogenrausch Postings auf sozialen Netzwerken hochladen – und es häufig hinterher bereuen. Beitrag auf Drugcom.

Buddy-Care in der Suchthilfe

BuddyCare in Frankfurt ist ein neues Drogenhilfeprojekt der Integrativen Drogenhilfe. Es ermöglicht regelmässige Kontakte und Begegnungen zwischen Drogenabhängigen und ganz normalen Menschen. Das Konzept ist einmalig in der Bundesrepublik Deutschland. Es basiert auf den Erkenntnissen der in den Niederlanden seit Jahren erfolgreich laufenden Buddy-Projekte. Artikel der Frankfurter Rundschau.

Förderung der sozialen Teilhabe im Alter in Gemeinden

Dieser Planungsleitfaden (pdf, 23S.) von Gesundheitsförderung Schweiz fasst die wichtigsten Informationen für die Realisierung des Themenschwerpunkts «Förderung der sozialen Teilhabe» in Gemeinden zusammen. Ausgehend von einem partizipativen Prozess, in welchen sowohl die Zielgruppe der älteren Bevölkerung als auch die zentralen Akteure/-innen und Anbietenden im Bereich Alter eingebunden sind, werden konkrete Massnahmen entwickelt und ein Netzwerk mit dem Themenschwerpunkt «Förderung der sozialen Teilhabe» aufgebaut.

Wer 12 Gramm reines Crystal Meth kauft, begeht ein schweres Drogendelikt

Das Bundesgericht bestätigt in einem wegweisenden Entscheid die festgelegten Mindestmengen verschiedener Betäubungsmittel, die ein schweres Betäubungsmitteldelikt ausmachen. Erstmals äussert es sich auch zum Schwellenwert für die Droge Crystal Meth. Medienmitteilung (pdf, 2S.) des Bundesgerichtes, Artikel auf NZZ Online.

«Always on»: Jugendliche sind reflektierter als Erwachsene!

Junge Menschen denken mehr über ihre Internetnutzung nach als Erwachsene. Sie erleben das permanente Online-Sein vorwiegend positiv, sind sich aber auch bewusst, dass es Regeln und Grenzen braucht. Die von der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) veröffentlichte Broschüre "Always on (pdf, 24S.). Wie erleben Jugendliche das ständige Online-Sein?" präsentiert die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage bei 1001 Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren. Die Studie (pdf, 56S.) der FHNW steht ebenfalls zum Download bereit. Mitteilung der Bundesverwaltung

Rahmenbedingungen zu Opioid-Agonisten-Therapien

Der Bericht (pdf, 100S.) der Pompidou-Gruppe mit Leitlinien für die Revision von Gesetzen und Vorschriften ist auf der Website des BAG in Französisch und Deutsch verfügbar.

Rund 11'500 Personen pro Jahr wegen Alkoholvergiftung im Spital

Im Jahr 2016 wurden rund 11’500 Personen wegen einer Alkoholvergiftung stationär im Spital behandelt. Alkoholvergiftungen treten mit zunehmendem Alter häufiger auf, wobei in fast der Hälfte der Fälle auch eine Abhängigkeit diagnostiziert wird. Sucht Schweiz fordert unter anderem, den Alkoholverkauf nachts vermehrt einzuschränken. Kantone in der Romandie machen es vor und schützen so bei weitem nicht nur junge Menschen. Studie (pdf, 131S.) und Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Artikel auf Spectra Online.

US-Opioidkrise: Ein Signal an die Pharma

Das 515 Milionen Euro Urteil, das in der Nacht zum Mittwoch ein Gericht im Bundesstaat Oklahoma fällte, ist eine Botschaft. Pharmakonzerne wie Johnson & Johnson sollen schuld sein an der Sucht vieler Amerikaner nach Schmerzmitteln. Tausende Menschen starben. Die Konzerne sollen nicht ungeschoren davonkommen, das ist die Botschaft. Das Urteil könnte den Weg für rund 2000 ähnliche Klagen weisen, die Bundesstaaten sowie Regional- und Lokalverwaltungen eingereicht haben. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Artikel der New York Times.

Wie weiter mit der Dialogwoche Alkohol?

Zwischen 16. und 26. Mai 2019 wurden in elf Deutschschweizer Kantonen insgesamt rund 44 Anlässe zum Thema Alkohol organisiert. Eine stolze Zahl! Trotzdem machte sich die im Gegensatz zu den Vorjahren fehlende Dachkampagne (die ehemalige Alkoholpräventionskampagne des Bundesamts für Gesundheit) bemerkbar. Der Fachverband Sucht wird in den nächsten Monaten auf die Kantone und andere Akteurinnen und Akteure zugehen. Macht eine schlanke Dialogwoche wie 2019 auch in zwei Jahren Sinn? Erreicht die Dialogwoche mehr Personen, wenn die Synergien zwischen den Kantonen besser genutzt werden und die Koordination verstärkt wird? Mitteilung vom Fachverband Sucht.

Tabakproduktegesetz: Gesundheitskommission reagiert minimal auf äusseren Druck

Die Kommission für Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) entschied am 13. August, dass für den Verkauf von Tabakwaren in der gesamten Schweiz künftig ein Mindestalter von 18 Jahren gelten soll. «Werbung in Zeitungen, Zeitschriften, Publikationen sowie auf Internetseiten soll verboten und die Verkaufsförderung und das Sponsoring eingeschränkt werden.» Damit will die Kommission die Voraussetzungen zur Ratifizierung der WHO-Rahmenkonvention zur Eindämmung des Tabakgebrauchs schaffen. Erlaubt bleiben sollen aber Werbung im Kino, auf Plakaten, auf Gebrauchsartikeln, an Verkaufsstellen sowie direkte Promotion oder Massenmailings an Erwachsene. Mitteilung der Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz, Mitteilung vom Fachverband Sucht. (Infoset berichtete)

USA: Erster Toter durch Lungenkrankheit - welche Rolle spielen E-Zigaretten?

Nach der Häufung dubioser Lungenerkrankungen in Folge der Benutzung von E-Zigaretten gibt es in den USA nun den ersten Todesfall. Ein Erwachsener aus dem US-Bundesstaat Illinois war gestorben, nachdem er eine E-Zigarette benutzt habe und mit "einer schweren, ungeklärten Atemwegserkrankung ins Krankenhaus eingeliefert worden war", teilte das zuständige Gesundheitsministerium mit. Nähere Angaben zu dem Toten gab es zunächst nicht. Anzeige US-Behörden prüfen derzeit 193 Fälle der Lungenkrankheit, die vermutlich mit dem Konsum von E-Zigaretten in Verbindung steht. Ob jedoch die E-Zigaretten an sich eine Rolle spielen könnten oder bestimmte Inhaltsstoffe, die mitinhaliert werden, ist unklar. Artikel auf Spiegel Online.

Solothurn: Internetplattform für Präventionsangebote

Mit dieser Internetplattform bietet der Kanton Solothurn einen umfassende Übersicht der Präventionsangebote im Kanton zu den Themen psychische und körperliche Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Gewalt, Sucht, Budget und Schulden. www.hebsorg.ch

Rauschtrinken könnte Hoden schrumpfen lassen

Je mehr Alkohol, desto kleiner die Hoden. Junge Männer könnten durch riskanten Alkoholkonsum möglicherweise ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigen, warnt eine Studie aus Italien. Beitrag auf drugcom.de

Jahresberichte

Drug Science – Impulse zum Quer-, Neu- und Weiterdenken

Die Tagungsdokumentation (pdf, 60S.) zum Thema „Drug Science – Impulse zum Quer-, Neu- und Weiterdenken“ ist erschienen. Sie beinhaltet Beiträge zu Themen wie "Lobbyarbeit – Strategien und Auswirkungen auf den Alkoholkonsum“, „Vom Abstinenzdogma zum Paradigma Zieloffener Suchtarbeit“, „Community Reinforcement Approach (CRA) für Jugendliche“ und „Learning How to Ask – Ein Training zur Diagnostik und zum Umgang mit Berichten von Traumatisierung“. Die Tagung in Münster wurde von der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Koordinationsstelle Sucht organisiert.

Drogenbedingte Todesfälle in Europa

Diese Publikation gibt einen Überblick über drogenbedingte Todesfälle in Europa und stellt die neuesten Daten und Trends vor. Eine Publikation (Englisch) der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD.

Neue psychoaktive Substanzen (NPS) und Methamphetamin

Diese Broschüre informiert ausführlich über Neue Psychoaktive Substanzen, „Legal Highs“ und Research Chemicals. Dargestellt werden u.a. folgende Themen: Geschichte der NPS, rechtliche Lage in Deutschland, Verbreitung und Konsumformen, Vertrieb und Handel, besondere Risiken und Folgeschäden, Wirkgruppen sowie Hinweise für Eltern und Informationen zu Hilfeangeboten. Eine Broschüre (pdf, 60S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS.

Die Willkür des Drogenkriegs

Welche Drogen legal und welche verboten sind, hat sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert: je nach kulturellem Kontext, moralischen Vorstellungen und finanziellen sowie machtpolitischen Interessen der Herrschenden. Ein Info-Poster der ARUD.

Hepatitis-C in der Schadensminderung

Correlations (European Harmreduction Network) analysiert in ihrem Bericht (Englisch, pdf, 54S.) 14 Good-Practice-Beispiele für Schadensminderung in Europa. Darunter findet sich aus der Schweiz auch die Arud in Zürich. In dieser Broschüre (Englisch, pdf, 20S.) werden die 14 Beispiele kurz vorgestellt.

Amphetaminkonsumierende haben höheres Sterberisiko

Eine grosse Studie belegt: Regelmässiger Konsum von Amphetaminen wie Speed oder Crystal Meth ist mit einem deutlich erhöhten Sterberisiko verbunden. Das australische Forschungsteam hat errechnet, dass Personen mit regelmäßigem Konsum von Amphetaminen ein 6,3-fach höheres Sterberisiko haben als vergleichbare Personen ihrer Altersgruppe. Studien, die Männer und Frauen einbezogen haben, kommen zu dem Ergebnis, dass konsumierende Männer ein doppelt so hohes Sterberisiko haben wie Frauen. Artikel auf drugcom.

Hepatitis C: Behandlungsmodelle für die Drogenhilfe

Die Publikation "Hepatitis C: new models of care for drugs services" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle steht zum Download bereit.

Gaming

Immer mehr Menschen verbringen Teile ihrer Freizeit mit Computer- und Videospielen, sei es zu Hause an einer Konsole oder unterwegs mit einem mobilen Gerät. Und es sind keineswegs ausschliesslich Kinder und Jugendliche, die "zocken": Der durchschnittliche deutsche Gamer ist etwa 36 Jahre alt – und in 47 von 100 Fällen eine Gamerin. Die aktuelle Ausgabe (pdf, 48S.) der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte nähert sich dem Gaming aus verschiedenen Perspektiven.

Cannabis: Kanadas Legalisierungs-Boom bleibt erstmal aus

Seit nun fast einem Jahr kann Cannabis in Kanada legal gekauft und konsumiert werden. Für viele Unternehmen eine Goldgrube. Doch noch läuft das Geschäft alles andere als reibungslos. Artikel der Deutschen Welle.

Deutschland hinkt beim Rauchverbot hinterher

Rauchfrei bis 2025: Während sich Schweden konsequent auf dieses Ziel zubewegt, qualmt in Deutschland immer noch jeder Vierte. Rauchverbote werden dort nur uneinheitlich geregelt. Nachholbedarf besteht vor allem in der Innengastronomie. Personal und Gäste in Raucherräumen seien einer sehr hohen Tabakrauchbelastung ausgesetzt. Kippen häufen sich in Deutschland auch auf öffentlichen Spielplätzen in kleinen Dörfern und Städten. Artikel auf Spiegel Online.

Street Parade 2019

Am kommenden Samstag (10 August) findet die Street Parade 2019 statt. Saferparty wird mit einem kostenlosen und anonymen Drug Checking- und Beratungsangebot vor Ort sein. Das Team ist ab 13 Uhr bis Mitternacht auf dem Bürkliplatz zu finden. Das Online-Tool mit den Substanzwarnungen von Infodrog und Partner informiert über aktuelle Substanzwarnungen und liefert Informationen zu unerwarteten und gefährlichen Stoffen und Streckmitteln. Weitere Tipps rund um die Street Parade findet sich in der aktuellen Medienmitteilung der Stadt Zürich.

Suchterkrankungen können neu eine IV-Rente begründen

Das Bundesgericht hat seine Rechtsprechung für die Beurteilung des Anspruchs auf eine IV-Rente bei Suchterkrankungen geändert. Damit wird bei Suchterkrankungen zukünftig so vorgegangen, wie dies bereits bei psychischen Erkrankungen der Fall ist. Medienmitteilung (pdf, 2S.) des Bundesgerichtes, Artikel auf tagesanzeiger.ch

Niederlande: Anti-Rauch-Politik

Die Niederlande haben dem Rauchen in Anbetracht der erschreckenden Zahl an Todesopfern den Kampf angesagt. Aber nicht nur die Politik, sondern auch Unternehmen reagieren auf das Rauchen. So verbieten immer mehr Cafés und Kneipen das Rauchen in ihren Außenbereichen. 18 Prozent der Niederländer rauchen. Für die niederländische Regierung sind das 18 Prozent zu viel. Die Koalition in Den Haag hat sich eine Anti-Rauch-Politik gesetzt, die Rauchen so unattraktiv wie möglich machen soll. Artikel auf Niederlande Net.

Wie E-Zigaretten Nikotinsüchtigen helfen sollen

Eine Suchthilfe Ost im Kt. Solothurn gibt gratis E-Zigaretten ab. Dies in der Hoffnung, dass Raucher von den herkömmlichen Zigaretten, die für die Gesundheit schädlicher sind, wegkommen. Ein notwendiges Mittel zur Schadensminderung, finden die einen. Eine Aktion, die ein falsches Signal sendet, die anderen. Artikel im Oltner Tagblatt. Wie gefährlich sind E-Zigaretten? Und was bringen sie? Das meint ein Forscher im Interview mit dem Tagblatt.

Den Festivalsommer geniessen

Nicht nur Wärme und Sonne, sondern auch Alkohol und andere berauschende Substanzen erhöhen die Körpertemperatur: Der Körper trocknet schneller aus, weshalb ausreichend Flüssigkeit umso wichtiger ist. Dem Durst sollte deshalb mit alkoholfreien Getränken begegnet werden! An Grossanlässen sind oft mehr Pillen und Pulver mit falsch deklariertem Inhalt im Umlauf. Die Einnahme einer unbekannten Substanz und/oder einer unbekannten Dosis kann fatale Folgen haben. Wer sich trotz des Risikos für den Konsum entscheidet, sollte sich vorher über mögliche Risiken und Folgen des Konsums informieren und Drug-Checking-Angebote nutzen. Weitere Infos in unserem Dossier.

Der Umgang mit Cannabis in Deutschland und in der Welt

„Legalize it“ – unter diesem Motto trommeln seit bald 60 Jahren die Fans von Cannabis dafür, das je nach Zubereitung grüne Kraut oder bräunliche Harz gesetzlich freizugeben. Während einige Länder, prominent etwa die Niederlande, schon seit Jahrzehnten eine liberale Cannabispolitik pflegen, steht Deutschland weiterhin auf dem Standpunkt, dass Cannabis eine illegale Droge ist. Das hindert zahlreiche Menschen aber nicht daran, Marihuana zu konsumieren, oder es zumindest zu probieren. Ein Schneller Schlau der FAZ

Cassis bläst Tabak-Sponsoring ab

Der öffentliche Druck ist zu gross geworden: Aussenminister Ignazio Cassis hat entschieden, dass der Tabakkonzern Philip Morris nicht wie geplant einer der beiden Hauptsponsoren des Schweizer Auftritts an der Expo 2020 in Dubai sein wird. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Harm Reduction bei Tabakkonsum

In diesem Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung argumentieren die Autoren, dass Schadensminderung kein Teil der Public-Health-Strategie zur Tabakbekämpfung sein kann. Sie beziehen sich dabei auf ein Paper der European Respiratory Society ERS zu Tobacco Harm Reduction, in welchem sieben Argumente vorgestellt werden, warum Schadensminderung nicht als Strategie zur Tabakbekämpfung auf Populationsebene eingesetzt werden sollte. Artikel in der Schweizer Ärztezeitung. Im Gegensatz dazu haben die Schweizer Suchtfachverbände bereits Ende 2017 in einem Positionspapier (pdf, 3S.) empfohlen, dass bisherige Tabakpräventionspolitik um den Aspekt der Schadenminderung zu ergänzen ist.

Acht Millionen Tote durchs Rauchen

Jedes Jahr sterben laut WHO acht Millionen Menschen an den Folgen von Tabakkonsum - darunter viele, die zu Lebzeiten gar nicht selbst geraucht haben. Die Organisation fordert mehr Hilfe bei der Entwöhnung. Der WHO Report (pdf, 109S.) on the Global Tobacco Epidemic 2019 steht zum Download bereit. Beitrag auf tagesschau.de, Artikel auf Spiegel Online.

Auswirkungen der Cannabislegalisierung

Die Legalisierungsdebatten in den letzten Jahren und die Legalisierung des Freizeitgebrauchs von Cannabis in gut einem Fünftel der Bundesstaaten führte nicht zu einem vermehrten Konsum von Marihuana bei Schülern in den USA. Heute kiffen weniger Schüler als dies vor zwanzig Jahren der Fall war. Auch die zunehmende Verbreitung von Cannabis als Medizin zeigt erste Erfolge. Beitrag im Drogerie-Blog der deutschen Tageszeitung taz.

Jetzt bloss nicht zurückkrebsen

Aussenminister Ignazio Cassis befreit die Schweiz vom Käse- und Schokoladeimage. Und leistet einen Beitrag zur Lösung des Migrationsproblems. Grund genug für den "Preis der Republik". Eine Laudatio auf republik.ch

Marihuana-Boom geht an Dealern vorbei

In den USA haben Schwarze den Cannabis-Markt in der Illegalität aufgebaut und sind dafür im Drogenkrieg oft im Knast gelandet. Von der Legalisierung haben sie selten etwas. Eine Ausnahme ist Oakland. Oakland hat bereits 2017 ein umfassendes Programm gestartet, um Schwarzen und Latinos einen Weg in das legale Marihuana-Business zu eröffnen. Als wichtigster Baustein gilt die Gleichbehandlungsklausel. Mindestens die Hälfte der Lizenzen für Handel oder Produktion von Marihuana in Oakland müssen an Personen gehen, die entweder wegen eines Marihuana-Deliktes verurteilt worden sind oder in einer der Nachbarschaften wohnen, in denen es früher überproportional viele Verhaftungen wegen Cannabis-Vergehen gab. Artikel #12.

Deutschland: Alternativer Drogen-und Suchtbericht

Mehr als 20 namhafte Suchtforscher kritisieren die Drogenpolitik der Bundesregierung als „unglaubwürdig, schädlich und anachronistisch“ und fordern das Kabinett auf, den Posten des Bundesdrogenbeauftragten mit Wissenschaftlern statt mit Parteipolitikern zu besetzten. Der 6. Alternative Drogenbericht 2019 (pdf, 177S.) von akzept steht zum Download bereit.

Forschungsbrief der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen

Die Themen der aktuellen Ausgabe (pdf, 6S.) sind: Wohnungslosigkeit, substanzbezogene Störungen und psychische Gesundheit: Empirische Studien und Konsequenzen für die Wohnungslosenhilfe und die Suchthilfe; Sucht und Ess-Störungen und Drunkorexia (oder: Food and Alcohol Disturbances); Orthorexia nervosa als neue Verhaltenssucht.

Medikamente zur Behandlung der Alkoholabhängigkeit

Der Einsatz von Medikamenten zur Langzeittherapie der Alkoholabhängigkeit wird in einer Stellungnahme (10S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS diskutiert. Einerseits wird durch die medikamentöse Behandlung angestrebt, den medizinischen Charakter der Diagnose Alkoholkrankheit zu betonen und zusätzliche PatientInnen zu erreichen und zu stabilisieren. Andererseits verstärkt die Medikamentenverordnung ungewollt dysfunktionale, suchttypische Kognitionen.

Gesunde Lebensweise – geringeres Demenzrisiko: auch bei schlechten Genen

Das Risiko, an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz zu erkranken, hängt zum einen von bestimmten Genen ab. Doch zum anderen beeinflusst auch die Lebensweise die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung. Jetzt hat eine britische Studie ergeben, dass selbst bei starker genetischer Vorbelastung ein gesunder Lebensstil das Demenzrisiko um etwa ein Drittel senken könnte. Nicht rauchen, wenig Alkohol, ausreichende körperliche Aktivität und gesunde Ernährung sind demnach, unabhängig von den Genen, veränderbare Einflussfaktoren, die über die Entwicklung einer Demenz mitentscheiden. Beitrag auf Wissenschaft aktuell

Entkriminalisierung des Cannabiskonsums

Der Verband (pdf, 14S.) der Dogen- und Suchthilfe fdr+ in Deutschland hat eine Stellungnahme zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumierenden und Ausgestaltung der Regulierung veröffentlicht.

Ex-Süchtige treffen sich auf dem Platzspitz

Nach der Auflösung der offenen Drogenszene am Platzspitz vor 27 Jahren trafen sich Mitte Juli ehemalige Drogenabhängige wieder im Park. Die weltweit grösste Selbsthilfeorganisation für Süchtige, «Narcotics Anonymus», organisierte einen dreitägigen Kongress. Beitrag im Regionaljournal Zürich. Proträt von Alex, ein früherer Junkie, im Echo der Zeit.

Tabakkonzern sponsert Schweizer Pavillon an Weltausstellung

Der Zigarettenhersteller Philip Morris ist Hauptsponsor des Schweizer Auftritts an der Weltausstellung 2020 in Dubai. Das Aussendepartement erlaubt dem Konzern, sich mit dem «Image der offiziellen Schweiz» zu schmücken. Damit kriegt der Konzern u.a. das Recht das offizielle Logo des Schweizer Pavillons für eigene Mitteilungen, PR und Werbung zu verwenden. Artikel der Aargauer Zeitung.

Auch für Jugendliche ist geringe Menge Cannabis nicht strafbar

Erwischt in der Schweiz die Polizei einen Erwachsenen beim Kiffen, gibt es eine Ordnungsbusse. Hat man aber nur eine geringe Menge an Cannabis auf sich, dann bleibt man straffrei. Das gilt im Schweizer Betäubungsmittelgesetz. In der Justiz gab es aber bislang unterschiedliche Ansichten, was für Jugendliche gilt. Dürfen sie ebenfalls weniger als 10 Gramm Cannabis auf sich tragen oder nicht? Nein, sagte die Zürcher Jugendanwaltschaft, und bestrafte einen 16-Jährigen mit einem Verweis. Ja, sagten die Zürcher Gerichte, und sprachen den Jugendlichen frei. Nun hat das Bundesgericht entschieden und befand: Auch bei Jugendlichen ist der Besitz von geringen Mengen Cannabis nicht strafbar. Medienmitteilung (pdf, 2S.) des Bundesgerichtets, Beitrag auf SRF, Beitrag der NZZ.

Entwicklungen im europäischen Cannabismarkt

Dieses Papier (pdf, 19S.) der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle gibt einen Überblick über Cannabisprodukte in Europa. Es werden die wichtigsten Aspekte der Herstellung, des Vertriebs, des Konsums und der Auswirkungen auf die Gesundheit dargestellt. Auf diese Weise soll das Papier eine Diskussion über die neuen Herausforderungen bei der Cannabisregulierung anregen.

Reisebestimmungen und Sucht

Informieren Sie sich vor einer Auslandreise über die Regelungen zur Mitnahme von Substitutionsmedikamenten und die Promillegrenzen im aktuellen Dossier Reisesbestimmungen.

In Basel startet Pilotprojekt zum stationären Drug Checking

Ab dem 22. Juli können volljährige Personen erstmals in Basel anonym Substanzproben (Partydrogen) zur Analyse abgeben und sich beraten lassen. Die Substanzen werden auf Verunreinigungen und Überdosierungen untersucht, der Check soll damit die Risiken für die Konsumierenden minimieren. Das Pilotprojekt dauert drei Jahre und wird regelmässig evaluiert. Es ist eine Ergänzung zu punktuellen mobilen Drug-Checking-Einsätzen, die unter „Safer Dance Basel“ bekannt sind. Medienmitteilung des Gesundheitsdepartements Basel.

Kaufsucht

Der Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe (pdf, 16S.) von fortyfour widmet sich der Kaufsucht: Aus dem Inhalt: Kaufsucht im Zeitalter des Konsums; Berichte aus der Praxis, Kaufsucht - Facts.

Kinder suchtkranker Eltern in der stationären Entwöhnungsbehandlung

Das vorliegende Rahmenkonzept beschreibt zunächst die Ausgangssituation von Kindern suchtkranker Eltern. Dargestellt werden die Entwicklungsfolgen und die spezifischen Gefährdungen der Kinder, entwicklungspsychologische Aspekte und Grundbedürfnisse sowie entsprechende Risiko- und Schutzfaktoren für Kinder aus suchtbelasteten Familien. Im Weiteren werden Möglichkeiten für Intervention in der stationären Entwöhnungsbehandlung mit einem vergleichsweise langen Zeitraum von drei bis sechs Monaten vorgestellt. Publikation (pdf, 67S.) des Fachverband Sucht Deutschland

Wie sollten Menschen mit Alkohol umgehen, um Gesundheitsrisiken zu verringern?

Acht Empfehlungen zum Umgang mit Alkohol aus ärztlicher Sicht gibt eine jetzt veröffentlichte DHS Stellungnahme. Die Empfehlungen basieren auf einer umfassenden Analyse der vorliegenden Literatur und sind wissenschaftsbasierte Ziele für die öffentliche Gesundheit. Die Stellungnahme (pdf, 9S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS ist zum Download verfügbar.

E-Zigaretten mit Giften aus Pilzen und Bakterien verunreinigt

In einer Studie der Harvard Universität konnten giftige Substanzen aus Bakterien und Pilzen im Dampf von E-Zigaretten nachgewiesen werden. Ob die gefundenen Konzentrationen zu gesundheitlichen Problemen bei Konsumierenden führen können, war jedoch nicht Gegenstand der Studie. Dies sei Aufgabe zukünftiger Forschung. Artikel auf drugcom.de

USA: Jugendliche konsumieren weniger Cannabis

Nach der Legalisierung von Cannabis konsumieren Jugendliche in den USA nicht mehr Gras als früher - sondern womöglich sogar weniger. Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Tabak- und Alkoholindustrie: Gute Geschäfte mit tödlichen Folgen

Schwache Regierungen, ahnungslose Konsumenten: Tabak- und Alkoholkonzerne expandieren verstärkt in Entwicklungsländer – mit verheerenden Folgen. Beitrag auf SRF Kultur (56 Min.).

Gamen

Der Umgang mit dem Gamen beschäftigt Eltern und Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen und wirft viele Fragen auf. Das neue Magazin (pdf, 20S.) von laut&leise zeigt Chancen und Risiken von Games auf, thematisiert die Gamesucht und stellt Präventionsangebote für Schulen und Eltern vor.

Schon vier bis sechs Zigaretten täglich schaden enorm

Raucher haben einer australischen Studie zufolge ein etwa dreimal so hohes Risiko wie lebenslange Nichtraucher, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Besonders alarmierend fanden die Forscher, dass selbst Teilnehmer, die im Mittel nur vier bis sechs Zigaretten täglich rauchten, während der Studie doppelt so häufig an den Folgen einer Herzkrankheit starben wie lebenslange Nichtraucher. Artikel auf Spiegel Online

Drogen: Wie sage ich es meinen Kindern?

Was tun, wenn der Sohn oder die Tochter Drogen nimmt? Auf jeden Fall darüber sprechen – und zuhören. Wie das am besten geht, erklärt der Suchtforscher Jens Reimer im Interview mit Zeit Online.

Wie gesund ist die Bevölkerung in den Kantonen?

Inwiefern hat sich der Gesundheitszustand der Bevölkerung in den Kantonen seit 1992 verändert? Welche intra- und interkantonalen Unterschiede lassen sich finden? Die kantonalen Gesundheitsreports des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums Obsan geben Antworten auf diese Fragen.

Weltdrogenbericht: Kokain-Produktion auf historischem Höchstwert

Weltweit haben im Jahr 2017 rund 271 Millionen Menschen Drogen konsumiert. Rund 35 Millionen Personen waren damals drogenabhängig oder befanden sich aufgrund ihres Drogenkonsums in ärztlicher Behandlung. Das sind zentrale Ergebnisse des von der UN-Behörde für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) veröffentlichten Weltdrogenberichts 2019. Artikel auf Drugcom, Artikel auf SRF, Artikel im Standard.

Österreich: Das Rauchverbot in der Gastronomie kommt doch noch

Das umstrittene Rauchverbot in der Gastronomie, das bereits im Jahr 2015 beschlossen wurde und im Mai 2018 in Kraft treten sollte, wurde Ende 2017 wieder rückgängig gemacht. Nun kommt der umfassende NichtraucherInnenschutz doch noch und gilt in allen Lokalen (ausgenommen Freiflächen). Das Verbot tritt per 1. November 2019 in Kraft. Beitrag auf praevention.at

Schweden verbietet Rauchen - auch draussen

Wer beim Restaurantbesuch Lust auf eine Zigarette bekommt, muss vor die Tür - daran haben sich die meisten Raucher gewöhnt. In Schweden ist allerdings auch das ab sofort verboten. Artikel auf Spiegel Online

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at

Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) der at-informationen (Sommer 2019) steht zum Download bereit.

Deutschland: Anstiege beim Cannabiskonsum junger Menschen

Deutschland: Anstiege beim Cannabiskonsum junger Menschen
Neue Studiendaten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA zeigen, dass der Konsum von Cannabis bei jungen Menschen im Alter von 12 bis 25 Jahren in Deutschland seit 2016 weiter angestiegen ist.

Gesundheitsbericht Baselland

Eine grosse Mehrheit der Baselbieterinnen und Baselbieter ab 15 Jahren (83,8 Prozent) gibt im Jahr 2017 an, sich gesundheitlich gut bis sehr gut zu fühlen. Dennoch gibt es Gesundheitsbereiche, die im Auge behalten werden müssen. So ist zum Beispiel der Tabakkonsum im Kanton Basel-Landschaft im Gegensatz zum nationalen Trend im Jahr 2017 wieder zunehmend. Dem Konsum psychoaktiver Substanzen ist im Gesundheitsbericht 2019 (pdf, 165S.) ein eigenes Unterkapitel gewidmet. Artikel auf bazonline.ch

San Francisco verbietet E-Zigaretten

Das Parlament der kalifornischen Stadt beschloss am Dienstag einstimmig einen Erlass, wonach elektrische Zigaretten nur dann verkauft werden dürfen, wenn sie eine Genehmigung der amerikanischen Gesundheitsbehörden haben. Dies ist bislang bei keiner E-Zigarette der Fall. Die Befürworter des Verbots der Dampf-Zigaretten in San Francisco verweisen auf eine wachsende E-Zigaretten-Epidemie unter Jugendlichen, bei denen die teilweise mit süssen Aromen versetzten Nikotinprodukte besonders beliebt sind. Artikel der Berner Zeitung, Artikel der FAZ.

Der Stellenwert der Psycho-sozialen Begleitung in der Substitutionsbehandlung

Ein Positionspapier (pdf, 6S.) von akzept (Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik e.V.), der Deutschen AIDS-Hilfe, dem JES Bundesverband, mudra -Alternative Jugend-und Drogenhilfe e.V., Palette Hamburg e.V. sowie der vista gGmbH.

Psychedelika, Spiritualität & Gesundheit

In vielen bekannten Kulturen der Welt berichteten Menschen über die Jahrtausende hinweg immer wieder von tiefgreifenden religiösen Erfahrungen, die ein weitreichendes Transformationspotential auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zur Folge hatten. Solche Erlebnisse können sowohl spontan auftreten, als auch durch eine spirituelle Praxis oder den Einfluss psychedelischer Substanzen wie Psilocybin-haltigen Pilzen, LSD oder Ayahuasca ausgelöst werden. Beitrag auf dem Drogerie Blog der Tageszeitung taz.

Vom Kiffen zum Tabakrauchen

Zuerst Cannabis und danach der Einstieg in das Tabakrauchen? Ja, diese Reihenfolge gibt es. Manche Menschen rauchen ihren ersten Joint, bevor sie mit Tabak in Kontakt kommen. Dies gilt zumindest in den USA, wo der Konsum von Cannabis in den letzten Jahren zugenommen hat. Beitrag auf Drugcom

Basel-Stadt: Monitoringbericht zur Umsetzung der kantonalen Suchtpolitik

Ambulante Suchtberatungsstellen werden demnach am häufigsten aufgrund eines problematischen Konsums von Alkohol aufgesucht, gefolgt von Cannabis und Kokain. Die suchtpolitischen Themen im Kanton Basel-Stadt waren aus übergeordneter Sicht geprägt von der Haltungsfrage zum Umgang mit psychoaktiven Substanzen, wie die laufende Diskussion über neue Regulierungsmodelle für Cannabis oder das neue Pilotprojekt zum stationären Drug Checking für Freizeitkonsumierende zeigen. Monitoringbericht, Medienmitteilung des Kantons.

Weltflüchtlingstag: Unterstützung für Asylsuchende bei Suchtproblemen

Der Weltflüchtlingstag vom 20. Juni erinnert an die besondere Situation der Flüchtlinge. Menschen, die Asyl beantragen, sind verletzlich in ihrer psychischen Gesundheit und hinsichtlich des Suchtmittelkonsums. Doch die Suchtprävention erreicht Asylsuchende bis heute zu wenig. Ein Angebot von Sucht Schweiz in Zusammenarbeit mit Fachkräften im Asylbereich möchte dies ändern. Mitteilung von Sucht Schweiz.

Ecstasy/MDMA-Konsumenten als Studienteilnehmer gesucht

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Substanzkonsums Teilnehmende, die regelmässig Ecstasy/MDMA konsumieren. Ziel der Studie ist es, die Impulskontrolle und die soziale Wahrnehmung, sowie neurochemische Prozesse von Ecstasy-Konsumierenden zu untersuchen. Weitere Infos (pdf, 2S.)

Wie ausgerechnet ein Tabakkonzern Menschen vom Rauchen abhalten will

Ein Chef eines Tabak-Multis will Raucher vom Rauchen abhalten. Als Alternative bietet er «Heat-not-Burn»-Zigaretten an. Doch auch E-Zigaretten und verwandte Produkte sind nicht ohne Risiko. Beitrag auf tagblatt.ch

Mein stiller Freund: Wenn Frauen trinken

Bei Alkoholsucht galten lange vor allem Männer als gefährdet. Doch mittlerweile haben die Frauen gleichgezogen. Wobei Männer auch in der Öffentlichkeit trinken, Frauen eher heimlich zu Hause. Der Beitrag ist in der Mediathek des ZDF zugänglich und wird heute Abend um 22.15 im ZDF ausgestrahlt (30 Min).

„Juul“ ist jetzt auch in Österreich auf dem Markt

Seit Juni ist auch in Österreich die E-Zigarette „Juull“ erhältlich. In Österreich dürfen seit 1. Jänner 2019 laut Tabak- und Nichtraucher/innen-Schutz-Gesetz (TNRSG) Tabakprodukte und verwandte Erzeugnisse nur mehr an Personen verkauft werden, die 18 Jahre oder älter sind. Die Regelung betrifft Zigaretten sowie andere Tabakwaren wie z.B. Zigarren, Zigarillos, Kau- und Schnupftabak, Snus, aber auch E-Zigaretten, E-Shishas und zugehörige Liquids (sowohl nikotinhältig als auch nikotinfrei) und Shishas (Wasserpfeifen). Artikel auf praevention.at

MigrantInnen leben gesund im Alter (MIGA)

Ein Themenschwerpunkt von Gesundheitsförderung Schweiz ist das Erreichen von älteren Menschen, welche sozial benachteiligt sind. Das Pilotprojekt MIGA soll die Gesundheitskompetenz von Migrantinnen und Migranten ab 65 Jahren im Bereich der psychischen Gesundheit stärken und sie sowie ihre Angehörigen mit den bestehenden Entlastungs- und Unterstützungsangeboten vertraut machen.

Bilanz eines Spielsüchtigen

Als Nils erstmals Geld in einen Automaten steckt, ahnt er nicht, dass sein Leben danach ein anderes sein würde. Über den schnellen Weg in die Spielsucht - und den langen, beschwerlichen Ausstieg. Ein Bericht auf Spiegel Online

Cannabis: Schon vor 2500 Jahren als Räucherung rituell genutzt

Ein Friedhof auf dreitausend Metern Höhe: Hier, im Pamirgebirge, könnte die Hanfzucht ihren Anfang genommen haben. Die Trauernden bekifften sich mit speziellem Cannabis. Artikel auf NZZ Online, Artikel auf FAZ Online.

Ecstasy/MDMA-Konsumierende als Studienteilnehmende gesucht

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie (pdf, 1S.) zu den möglichen Folgen des Substanzkonsums Teilnehmende, die regelmässig Ecstasy/MDMA konsumieren. Ziel der Studie ist es, die Impulskontrolle und die soziale Wahrnehmung, sowie neurochemische Prozesse von Ecstasy-Konsumierenden zu untersuchen.

Aufhebung des Verkaufsverbots bei Snus

Snus (Mundtabak) darf neu in der Schweiz vertrieben werden. Die Aufhebung des Verkaufsverbots geht aus einem Bundesgerichtsentscheid vom 27. Mai 2019 hervor. Damit erfolgt die Legalisierung von Snus rascher als geplant. Diese war bereits im Entwurf des Tabakproduktegesetzes vorgesehen, der derzeit im eidgenössischen Parlament debattiert wird und 2022 in Kraft treten sollte. Mitteilung des BA für Gesundheit, Artikel auf tagesanzeiger.ch

Abhängige sind Patienten, keine Kriminellen

Wegen Drogenkonsum muss in Portugal niemand ins Gefängnis. Seit 2001 ist das so. Damals fürchteten Kritiker Chaos. Heute ist klar: Mehr Menschen überleben, weniger fixen. Eine Reportage auf Zeit Online.

Kiffer benötigen höhere Dosis Narkosemittel

Der häufige Konsum von Drogen zieht meist ein Phänomen nach sich, das als Toleranzentwicklung bezeichnet wird: Konsumierende verspüren eine nachlassende Drogenwirkung oder müssen höher dosieren, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Ein US-amerikanisches Ärzteteam weist nun darauf hin, dass sich bei regelmäßigem Cannabiskonsum möglicherweise eine Toleranz gegenüber bestimmten Narkosemitteln entwickeln könnte. Beitrag auf Drugcom.de

Online-Spielbankenspiele in der Schweiz

Der Bundesrat hat den Spielbanken Baden, Davos, Luzern und Pfäffikon eine Erweiterung ihrer Konzession für die Durchführung von Online-Spielbankenspielen erteilt. Sobald die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) den Casinos die erforderlichen Spielbewilligungen erteilt haben wird, können die Spielbanken ihr Angebot online schalten. Medienmitteilung des Bundesrates. (Infoset berichtete)

Psychologie der Internetsucht

In Basel an den Universitären Psychiatrischen Kliniken gibt es die erste stationäre störungsspezifische Behandlung für Verhaltenssüchte. Der dortige leitende Psychologe Renanto Poespodihardjo über Auslöser und Folgen der Internetsucht. Beitrag auf SRF.

Wie viele Zigaretten stecken in einer Flasche Wein?

Ein britisches Forschungsteam hat sich mit dieser Frage befasst, um die Öffentlichkeit auf das erhöhte Krebsrisiko durch Alkohol aufmerksam zu machen. Frauen, die eine Flasche Wein pro Woche trinken, haben etwa das gleiche Krebsrisiko, wie wenn sie 10 Zigaretten pro Woche rauchen würden. Bei Männern entspräche das Krebsrisiko bei einer Flasche Wein pro Woche etwa dem Rauchen von 5 Zigaretten pro Woche. Artikel auf Drugom.de

Die Alkoholindustrie setzt auf "Wellnes-Getränke"

Die Millennials geben weniger Geld für Alkohol aus als frühere Generationen. Jetzt vermarktet die Alkoholindustrie ihre Marken als Wellness-Getränke, um den Markt zu erobern. Beitrag (Englisch) des European Centre for Monitoring Alcohol Marketing EUCAM.

Hepatitis: Bund knausert bei tödlicher Krankheit

Jedes Jahr sterben in der Schweiz rund 200 Menschen an den Folgen von Hepatitis. Das sind etwa gleich viele Opfer wie bei Unfällen im Strassenverkehr. Obwohl es wirksame Instrumente gegen die Krankheit gibt. Eine Impfung schützt vor Typ B, gegen Typ C sind Medikamente auf dem Markt. Doch Bern investiert kaum in die Prävention. Beitrag in der SonntagsZeitung.

Europäischer Drogenbericht 2019

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) hat den jährlich erscheinenden Drogenbericht mit aktuellen Daten zur Situation illegaler Drogen in Europa sowie mit Daten aus Norwegen und der Türkei veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick über die neuesten Zahlen zu Drogenkonsum und Trends, Angebot und Märkten sowie Schadensminimierung und Behandlung. Der Bericht (pdf, 100S.) ist auch auf Deutsch erhältlich. Medienmitteilung (Deutsch, pdf, 5S.) der EBBD zum Anstieg der Verfügbarkeit und der Sicherstellungen von Kokain auf Rekordhöhe. Artikel auf Spiegel Online.

Clean werden um jeden Preis?

Das Halluzinogen Ibogain soll Menschen helfen, von Drogen wie Heroin und Kokain loszukommen. Unter ­Wissenschaftlern ist die Substanz höchst umstritten – auch, weil immer wieder Patienten nach der Einnahme sterben. Artikel in Gehirn & Geist.

Jahresmagazin 'suchttherapiebärn'

Das aktuelle Jahresmagazin 2019 (pdf, 16S.) "Ausblick und Einblicke" steht zum Download bereit.

Befragung "Wirkung Drug Checking"

Für die Interface-Studie zu den Wirkungen von Drug Checking steht ab sofort der Online-Fragebogen zur Verfügung. Die Befragung erfolgt anonym und dauert rund 10 Minuten. Mit dem Ausfüllen des Fragebogens unterstützen sie die Weiterentwicklung der Drug Checking Angebote. Die Studie wird im Auftrag des BA für Gesundheit durchgeführt.

Cannabis-Versuch auch in Winterthur gefordert

Die Forderung nach einem Testversuch des grünen Krautes ist in der Stadt Winterthur ein politischer Evergreen. Diesmal möchte der Winterthurer Gemeinderat einen Cannabis-Pilotversuch durchführen lassen. Er forderte den Stadtrat vergangene Woche dazu auf, eine entsprechende Umsetzung zu prüfen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Paris verbietet das Rauchen in Dutzenden Grünanlagen

Frankreichs Hauptstadt sagt den Kippen den Kampf an: Ab dem 8. Juni darf in insgesamt 52 Parks und Gärten von Paris nicht mehr geraucht werden. Nach der versuchsweisen Einführung von sechs Nichtraucherparks im vergangenen Juli werde die Massnahme auf 46 weitere Grünflächen ausgeweitet, teilte die Stadtverwaltung mit. Damit gelte künftig in zehn Prozent der Pariser Grünflächen Rauchverbot. Artikel auf Spiegel Online

Substanzen in Spritzen: Untersuchung in 6 Ländern

Dieser Bericht stellt die Ergebnisse eines Forschungsprojektes vor, in welcher der Inhalt von gebrauchten Spritzen analysiert wurde. Dieser Ansatz kann lokale und zeitnahe Informationen liefern, die für die Überwachung und Interventionen auf Stadtebene genutzt werden können. Nebst Amsterdam, Budapest, Glasgow, Helisingi, Paris wurden auch die Spritzen in Lausanne untersucht. Ein Bericht der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD.

E-Dampfer wollen nicht in die Raucherecke auf dem SBB-Perron

Die Konsumenten von elektronischen Rauchgeräten wollen nicht mit den Raucherinnen und Rauchern in den selben Topf geworfen werden. Durch die Verbannung in die Raucherecke wären sie dem Passivrauchen ausgesetzt, befürchten sie. Beitrag auf Swissinfo.