Archiv der letzten 12 Monate

SuPo-Tagung: die Präsentationen sind online

Gegen 160 Fachpersonen nahmen an der Fachtagung «Neue Wege in der Zusammenarbeit von Suchthilfe und Polizei» in Biel teil und tauschten sich in 12 Workshops zu unterschiedlichsten Fragen der Zusammenarbeit aus. Die Präsentationen sind auf den Seiten von Infodrog online zugänglich.

Stadt Luzern: Grünes Licht für Cannabis-Projekt

Das Parlament unterstützt die Teilnahme an einer Studie zum kontrollierten Cannabisverkauf. Der Konsum könne dadurch entkriminalisiert werden. Von bürgerlicher Seite gab es aber auch kritische Stimmen. Sobald das Bundesamt für Gesundheit grünes Licht gibt, startet die Stadt Bern mit dem Cannabisversuch. Luzern wird spätestens im Sommer 2018 als Projektpartner dazustossen. Artikel der Luzerner Zeitung.

Synthetische Cannabinoide lösen möglicherweise Herzinfarkt aus

Die Wirkung von synthetischen Cannabinoiden ist meist um ein Vielfaches stärker als pflanzliche Cannabisprodukte. Fallberichte legen den Verdacht nahe, dass synthetische Cannabinoide einen Herzinfarkt auslösen können. Beitrag auf drugcom.de

Zürich und Winterthur: Wer unter 10 Gramm Cannabis dabei hat, bleibt straffrei

Kehrtwende im Umgang mit Cannabis in Zürich und Winterthur: Der blosse Besitz von maximal 10 Gramm Gras wird in Zukunft nicht mehr bestraft, Artikel auf tagesanzeiger.ch. Ein FAQ zu den neuen Bestimmungen ist ebensfalls auf den Seiten vom Tages Anzeiger erhältlich.

Kindersterblichkeit: Überleben dank Tabaksteuer

Im Fachblatt Jama Pediatrics untersuchten Mediziner und Gesundheitswissenschaftler, wie sich Tabakpreise auf die Kindersterblichkeit innerhalb von 23 EU-Ländern auswirkten. Sie fanden überall den gleichen Trend: Zwischen 2004 und 2014 stiegen die Preise für die Zigarettenschachteln deutlich an. Gleichzeitig überlebten immer mehr Kinder das erste Lebensjahr. Zu Beginn des Untersuchungszeitraums starben noch 4,4 von 1000 Babys. Zehn Jahre später waren es nur noch 3,5. Beitrag in der Süddeutschen Zeitung, Beitrag im deutschen Ärzteblatt.

Kinder aus suchtbelasteten Familien unterstützen

Dies das Thema der Nummer 3/2017 (pdf, 20S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich.

Deutschland: Der Trend zum Nichtrauchen setzt sich fort

Aktuellen Studiendaten zeigen eine insgesamt positive Entwicklung beim Nichtraucherverhalten junger Menschen. So ist die Raucherquote bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren seit 2001 von 27,5 Prozent auf 7,4 Prozent im Jahr 2016 gesunken. Auch bei den 18- bis 25-Jährigen ist die Zahl der Rauchenden mit 26,1 Prozent im Jahr 2016 deutlich niedriger als in der Vergangenheit. Im Jahr 2008 rauchten noch 43,1 Prozent der jungen Erwachsenen. Info-Blatt (pdf, 2S.) der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA

Alkoholzehntel: Berichte der Kantone

Die Kantone erhalten jedes Jahr 10 % des Reingewinns der EAV für die Suchtprävention und –bekämpfung. Über die Verwendung der Gelder erstatten sie der EAV jährlich Bericht. Zahlen und Erläuterungen zum Berichtsjahr 2016 liegen nun vor.

Teilrevidierte Alkoholgesetzgebung tritt per 1. Januar 2018 in Kraft

Der Bundesrat hat die Revision der Alkoholverordnung (AlkV) verabschiedet. Sie tritt zusammen mit dem im Herbst 2016 revidierten Alkoholgesetz (AlkG) per 1. Januar 2018 in Kraft. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt wechselt die Vollzugszuständigkeit von der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV). Die formelle Auflösung der EAV erfolgt nach Abschluss der Privatisierung ihres ehemaligen Profitcenters Alcosuisse. Der Ethanolmarkt wird voraussichtlich per 1. Januar 2019 liberalisiert. Medienmitteilung vom Bundesrat.

Alkohol sollte in der Schwangerschaft vermieden werden

Wissenschaftlich lässt sich kaum untersuchen, wie sich geringe Alkoholmengen in der Schwangerschaft auf das Kind auswirken. Klar aber ist, dass das Gift über die Nabelschnur direkt in den Körper des Babys gelangt und die Entwicklung des Kindes erheblich stören kann. Aus diesem Grund sollten Schwangere Alkohol komplett meiden, ohne Ausnahmen. Artikel auf Spiegel Online.

Parlament für Alkoholausschank in Autobahnraststätten

Autofahrer sollen sich künftig auch an der Autobahn einen Schluck genehmigen können. Nach dem Nationalrat will auch der Ständerat das Alkoholverbot auf Autobahnraststätten aufheben. Damit muss der Bundesrat eine Gesetzesvorlage ausarbeiten, Wortprotokoll der Debatte im Ständerat, Artikel auf watson. (Infoset berichtete)

Nationalrat gegen obligatorische Zusammenarbeit zwischen Casinos und Suchtprävention

Der Nationalrat hat sich gegen die obligatorische Zusammenarbeit zwischen Anbietern von Geldspielen, d.h. Casinos und Lotterien, mit Fachstellen der Suchtprävention und Suchtberatung ausgesprochen. Die «Koalition zum Schutz der Spielerinnen und Spieler», hatte den National- und Ständerat in einem Factsheet (pdf, 1S.) zuvor vergeblich darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig die gesetzliche Verankerung dieser Zusammenarbeit ist. Weiter beschloss der Nationalrat den Verzicht auf Steuern auf Lotto- und Geldspiel-Gewinnen. Wortprotokoll der Debatte. Artikel der Luzerner Zeitung. (Infoset berichtete)

Wie Zigarettenrauch die Zellen in der Lunge verändert

Langjährige Raucher haben ein stark erhöhtes Lungenkrebsrisiko. Das liegt daran, dass die Rauch-exponierten Zellen in der Lunge molekulare Veränderungen ansammeln. Diese sind jedoch nicht in Stein gemeisselt. Artikel auf NZZ Online.

Hepatitis-C-Medikamente sind bald für alle Betroffenen verfügbar

Per 1. Oktober fällt die Vergütungseinschränkung für weitere Hepatitis-C-Medikamente. Damit können erstmals alle PatientInnen unabhängig vom Virentyp und vom Krankheitsfortschritt behandelt werden. Das Bundesamt für Gesundheit hatte die neuen und hochwirksamen Medikamente mit einer sogenannten Limitatio belegt (Infoset berichtete). Aufgrund der hohen Preise wurden die Therapien nur Patienten vergütet, die einen fortgeschrittenen Leberschaden aufwiesen.  Medienmitteilung des Bundesamtes für Gesundheit, Mitteilung vom Verein Hepatitis Schweiz.

Alkoholindustrie: wie sie die Öffentlichkeit täuschen

Die meisten Organisationen der Alkoholindustrie verbreiten falsche Angaben über den Zusammenhang zwischen Alkohol und Krebs. Fachartikel (englisch) im Drug and Alcohol Review.

Das Alkoholverbot für Raststätten wankt

Nachdem der Nationalrat den Verkauf und den Ausschank von Alkohol auf Autobahnraststätten zulassen will, hat auch die "Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen" des Ständerates dasselbe vorgeschlagen. Die "Koalition für eine verantwortungsvolle Alkoholpolitik" ruft den Ständerat in ihrer Medienmitteilung dazu auf, den Schutz der Bevölkerung nicht dem Alkohol zu opfern, Beitrag der Berner Zeitung. (Infoset berichtete)

Online-Suchtberatung: Webportal SafeZone.ch auch auf Französisch

Die Online-Suchtberatung SafeZone.ch ist neu auch auf Französisch verfügbar. Nach dem Erfolg in der deutschen und italienischen Schweiz können nun auch die französischsprachigen User ihre Fragen zum Thema Sucht und Substanzkonsum an Expertinnen und Experten richten. Diese beraten persönlich und kostenlos online über E-Mail oder einen individuellen Chat. Die Anonymität ist gewährleistet, sodass die User offen über sehr persönliche Probleme sprechen können. Medienmitteilung des BAG.

Abkommen zwischen der EU-Drogenbeobachtungsstelle und der Schweiz

Die Europäische Drogenbeobachtungsstelle EBDD und das Bundesamt für Gesundheit haben eine Vereinbarung über eine künftige Zusammenarbeit beschlossen. Der Fokus des Abkommens liegt auf (1) die Vergleichbarkeit der Daten über Drogen, (2) den Austausch von Fachwissen zu den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) und (3) den Erfahrungsaustausch über gesundheitliche und soziale Folgen, die mit der Drogenproblematik verbunden sind. Mitteilung der EBDD, Mitteilung BAG.

Deutschland, die Raucherecke Europas?

Jeder vierte Erwachsene in Deutschland greift regelmässig zur Zigarette. Damit liegt die Zahl der Raucher hierzulande höher als in den meisten anderen Industrieländern. In einem aktuellen Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schneidet die Bundesrepublik in Sachen Tabakkontrolle im Vergleich zu anderen Ländern schlecht ab. Seit Einführung der ‚Schockbilder' habe die Bundesregierung keine weiteren Massnahmen mehr eingeleitet, kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Die Fachgesellschaft fordert unter anderem ein komplettes Werbeverbot für Tabakwaren sowie professionelle Entwöhnungsprogramme auf Rezept. Nur Österreich schneidet im europäischen Vergleich noch schlechter ab als Deutschland, wenn es darum geht, Massnahmen gegen das Rauchen einzuführen. Beitrag auf Konturen.

Kalifornien: Drogenkrieg im Hinterland

In Kalifornien bauen Drogenkartelle Cannabis auf Staatsland an und gefährden dadurch Wildtiere, natürliche Wasservorräte und Freizeitaktivisten. Eine ausführliche Reportage aus dem Krisengebiet auf spektrum.de

Tag des alkoholgeschädigten Kindes

In der Schweiz werden bei einem von hundert Kindern Auswirkungen des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft festgestellt. Am 9. September ist der internationale Tag des alkoholgeschädigten Kindes. Sucht Schweiz stellt diverse Materialien zur Verfügung - für werdende Mütter und ihr Umfeld. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Besteuerung von Online-Spielbankenspielen

Das geltende Abgabemodell für landbasierte Spielbanken, welches seit mehreren Jahren in Kraft ist, hat sich bewährt und soll unverändert in die neue Gesetzgebung einfliessen. Mit der Legalisierung der Online-Spielbankenspiele ist die Besteuerung der daraus resultierenden Bruttospielerträge dagegen neu. Entsprechend ist ein diesbezügliches Besteuerungsmodell im Detail zu erarbeiten. Auftrag der vorliegenden Studie (pdf, 41S.) war es ein System zur Besteuerung der Bruttospielerträge von Online-Spielbankenspielen zu erarbeiten und vorzuschlagen.

Tätigkeitsbericht Safer Nightlife Schweiz (SNS)

Gemeinsam mit im Nightlife tätigen Fachstellen und Projekten hat Infodrog ein Erhebungsinstrument («Fragebogen Nightlife») sowie Schulungen erarbeitet und nationale Praxisaustauschgremien initiiert. Damit wurden Grundlagen geschaffen, welche die Praxisprojekte dabei unterstützen, Freizeitdrogenkonsumierende zu beraten und sie bei Bedarf an weiterführende Hilfsangebote zu vermitteln. Die Auswertungen der mittels des Fragebogens Nightlife erhobenen Daten werden jährlich in statistischen Berichten publiziert. Der aktuelle Tätigkeitsbericht (pdf, 30S.) ist auf den Seiten von Infodrog erhältlich.

Ukraine: Seit 2010 Rückgang der Raucherzahlen um 20%

Den Ergebnissen einer weltweiten Befragung zum Rauchverhalten Erwachsener (GATS) zufolge, ging die Zahl der rauchenden Erwachsenen in der Ukraine in den vergangenen sieben Jahren um 20% zurück. Dieser Rückgang ist die Folge einer verschärften Gesetzgebung der Ukraine entsprechend den Empfehlungen der WHO zur Eindämmung des Tabakkonsums. Medienmitteilung der WHO.

E-Zigaretten und Dampftabak: Verbreitung in der Schweiz

Die Nutzung der E-Zigaretten scheint nach einem bedeutenden Anstieg zwischen 2013 und 2014 nicht mehr zuzulegen. Es ist möglich, dass die E-Zigaretten von den neu aufkommenden "Heat not burn"-Produkten, wie beispielsweise «IQOS»-Produkten, Konkurrenz erhalten. Nicht weniger als 2.0% der Befragten gaben an, schon einmal mit einem solchen System Tabak konsumiert zu haben, obwohl dieses erst kürzlich auf den Markt gekommen ist und noch nicht in der ganzen Schweiz gleichermassen verfügbar ist. Die Personen, die regelmässig E-Zigaretten nutzen, sind nicht dieselben wie die, die regelmässig "Heat not burn"-Produkte nutzen. Die Publikation (pdf, 41S.) "Cigarette électronique et autres produits du tabac de nouvelle génération en Suisse en 2016" ist im Rahmen vom Suchtmonitoring entsanden und steht zum Download (auf Französisch) bereit.

Neue Produkte für RaucherInnen – ohne daran zu sterben?

Tabakkonzerne werben damit, dass neue Produkte wie Iqos, Glo oder Ploom weniger toxisch seien als normale Zigaretten. Unabhängige Studien gibt es allerdings kaum. Artikel der NZZ. Weiter ist es kein Zufall, dass die neuen Produkte gerade in der Schweiz vermarktet werden. Denn für die Tabakindustrie gilt die Schweiz als Testland. Weiterer Aritkel der NZZ.

Marthaheim: Zuhause für pflegebedürftige Suchtkranke

Früher bewegten sie sich am Rand der Gesellschaft, heute gehören sie zu einer Hausgemeinschaft: Im Marthaheim in St. Gallen leben 42 pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner trotz Sucht oder psychischer Erkrankungen weitgehend selbstbestimmt. Artikel in der Luzerner Zeitung.

Newsletter Infoset

Der aktuelle Newsletter ist soeben erschienen. Dieser fasst die Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.

Bundesratskandidat Cassis fordert Umdenken in der Drogenpolitik

Bundesratskandidat Ignazio Cassis denkt darüber nach, die Drogenpolitik der Schweiz rigoros umzukrempeln. Artikel in der Aargauer Zeitung. In einem Gespräch mit dem SuchtMagazin äussert sich Ignazio Cassis detailliert zu Fragen einer künftigen Schweizer Suchtpolitik und setzt sich u.a. für die Entkriminalisierung des Cannabiskonsums ein (für Erwachsene). Artikel (pdf, 6S.) im SuchtMagazin 04/2015.

Cannabis in Kanada: Das grosse Geschäft

Ein Jahr vor der geplanten Legalisierung von Marihuana in Kanada brummt bereits jetzt das Geschäft - vom Green Rush ist die Rede. Kaum einer zweifelt daran, dass es auch in Deutschland bald so weit sein könnte und Cannabis legalisiert werden wird. Doch hinter vorgehaltener Hand hofft man auch, dass Länder wie Deutschland sich weiterhin so zögerlich in Sachen Legalisierung verhalten wie bisher - und damit den Anschluss verpassen. Kanada könnte so zum weltweiten Zentrum des Cannabis-Booms werden. Beitrag auf Deutschlandfunk.

Chratten Suchttherapie: Hier sind Suchtkranke weit weg vom Schuss

Im Chratten oberhalb von Beinwil können sich Suchtkranke für einige Wochen von ihren Therapie-Strapazen erholen. Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung.

Suchtprävention – quo vadis? - Spectra 118

Aus dem Inhalt der aktuellen Ausgabe (pdf, 12S.):

  • Die Weichen für die neue Suchtstrategie sind gestellt
  • Früherkennung und Frühintervention im Wandel
  • Stigma – die zweite Krankheit
  • Warum es eine Ethik der Sucht braucht
  • Safer smokning?
  • Was eine Verhaltenssucht ist
  • Ordnungsbussen bei Cannabiskonsum: Klärung oder Verwirrung?
  • CBD – ein noch wenig bekannter Wirkstoff von Cannabis

Deutschland: Cannabis aus der Apotheke

Es geht ihnen nicht um den Rausch. Für manche Menschen ist Cannabis keine Freizeitdroge. Sie nehmen Cannabis als Medizin, um sich Linderung von ihrem Leiden zu verschaffen. Die Verschreibung von Cannabis war bislang jedoch nicht ohne weiteres möglich. Das hat sich seit März dieses Jahres geändert. Patientinnen und Patienten können Cannabisblüten nun auf Rezept erhalten. Beitrag auf drugcom.de

Wie erreichen wir mehr Alkoholabhängige?

Dies das Thema des Symposium «Kooperation als Chance» der Berner Gesundheit, welches am 31. August 2017 stattfand. Die Präsentationen der Referate stehen zum Download bereit.

Cannabiskonsum bei Lernenden. Wie reagieren?

Gesprächsleitfaden für BerufsbildnerInnen in Situationen, in denen Lernende psychoaktive Substanzen konsumieren. Ergänzend zu diesem kurzen Leitfaden gibt es den Ratgeber "Suchtmittelkonsum während der Lehrzeit" und einen Film, der das Vorgehen veranschaulicht. Herausgegeben von Sucht Schweiz

Prävention und Reduktion von Überdosen

Das Fact sheet (200Kb) "Preventing and reducing drug overdoses — a priority for the EMCDDA" der Europäischen Drogenbeobachtungstelle EBDD steht zum Download bereit. Mitteilung der EBDD.

Jahresberichte

Konsumprobleme von Lernenden?

BerufsbildnerInnen (ehem. LehrmeisterInnen) fühlen sich oft hilflos, wenn sie mit Substanzkonsum ihrer Lernenden konfrontiert sind. Sucht Schweiz hat deshalb neue webbasierte Angebote für Lehrbetriebe erarbeitet, die nun kostenlos zur Verfügung gestellt werden: Mit einem Erklärvideo und einem Handlungsleitfaden können solche Situationen gemeistert werden. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Deutschland: Streit um den Zucker

Zucker schmeckt allen - egal ob in Getränken, Fast Food oder Süßigkeiten. Aber es ist nicht einfach, herauszufinden, wo wieviel Zucker drin steckt. Die Verbraucherorganisation foodwatch wirft der Zuckerwirtschaft vor, die gesundheitlichen Folgen hohen Zuckerkonsums zu verharmlosen und hat eine Kampagne gestartet. Beitrag auf Deutschlandfunk.

Einblicke in den Gefängnisalltag: Acht Häftlinge

Das Gefängnis ist ein Mikrokosmos, abgeriegelt von der Aussenwelt, vom Alltag der anderen. Acht Häftlinge erzählen von ihrem Leben und dem Leben hinter Gittern: Einblicke in die Maschinerie eines unbekanntes Systems, in Hierarchien und Gewalt, Sex und Drogen, Kontrolle und Angst - und in das Innere von acht Menschen, die die Gefangenschaft verändert hat. Dossier der Süddeutschen Zeitung. Folge Sieben der Serie handelt von einem Drogenabhängigen und der Pflicht der Anstalten Drogenabhängige angemessen zu behandeln.

Monitoring des Substanzkonsums in den Kontakt- und Anlaufstellen

Im Rahmen eines Pilotprojekts für die Jahre 2016 und 2017 haben sich acht K+A Institutionen aus der Deutschschweiz und der Romandie bereit erklärt, den Substanzkonsum ihrer KlientInnen stichprobenartig nach einem einheitlichen Erhebungsverfahren zu erfassen. Ziel des Pilotprojektes ist es, bezüglich Substanzkonsum in den K+A gesamtschweizerisch einen ersten Überblick zu erhalten. Der Jahresbericht 2016 (pdf, 20S.) steht zum Download bereit. Ein Projekt der Kontakt und Anlaufstellen Schweiz und von Infodrog

Cannabis und Schadensminderung in Deutschland

Diese Arbeit fasst den gegenwärtigen Forschungsstand von Schadensminderung-Strategien in Bezug auf Cannabis zusammen und illustriert, in welchem Umfang Strategien zur Reduzierung und Vermeidung von cannabisbezogenem Schäden in Deutschland angewendet werden. Der Beitrag (pdf, 11S.) ist in Suchttherapie (July 2017) erschienen.

St. Gallen: Jeder Dritte unter Sechzehn kommt problemlos an Alkohol und Zigaretten

Wollen Jugendliche Alkohol oder Zigaretten kaufen, gelingt ihnen das in 33 Prozent der Fälle. Dies zeigen Testkäufe. Eine gesetzliche Grundlage, um gegen fehlbare Betriebe vorzugehen, gibt es nicht. Artikel in der Thurgauer Zeitung. Im aktuellen SuchtMagazin ist die Situation in St. Gallen Thema im Gespräch mit Martina Gadient und Christian Bachmann zum Thema "Alkoholpolitik in den Kantonen".

Dampfen statt Rauchen: Weniger Schadstoffe und doch umstritten

E-Zigaretten und neue Tabak-Verdampfer versprechen eine drastische Senkung der inhalierten Schadstoffe. Neue Studien zeigen, dass Raucher mithilfe von E-Zigaretten leichter vom Glimmstängel loskommen. Sollten also Fachleute E-Zigaretten empfehlen? Die Debatte läuft. Beitrag (6 Min.) in der Fernsehsendung Puls.

ready4life fördert Lebenskompetenz und gesunden Lebensstil

2300 Lernende machten im vergangenen Schuljahr beim Pilotprojekt ready4life der Lungenliga mit. Mit individualisierten Nachrichten fördert dieses die Lebenskompetenzen der Jugendlichen und stärkt so ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Suchtmitteln. Nach der Evaluation des Pilotprojekts wurde dieses optimiert. Im Schuljahr 2017/18 wird es in acht Kantonen fortgeführt. Medienmitteilung der Lungenliga.

Der Kampf um die E-Zigarette wird härter - wie soll die künftige Regulierung aussehen?

Vor allem bei unter 25-Jährigen werden alternative Tabakprodukte beliebter. Die Nichtraucher-Allianz warnt vor einem Backlash beim Passivraucherschutz. Die Tabakbranche bringt sich in Stellung. Artikel der Neuen Zürücher Zeitung.

Alkoholkonsum in der Schweiz weiter rückläufig

Der Konsum von Alkohol in der Schweiz ist 2016 leicht zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr hat der Pro-Kopf-Verbrauch von reinem Alkohol um 0,2 Liter – von 8,1 auf 7,9 Liter – abgenommen. Dies ist der tiefste Wert seit über 70 Jahren. Etwa die Hälfte (3,7 Liter) wird in Form von Wein getrunken. Dies aktuelle Zahlen aus der Broschüre «Alkohol in Zahlen – Statistiken der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV)», die in diesem Jahr zum letzten Mal erscheint. Medienmitteilung der Eidg. Alkoholverwaltung, Medienmitteilung vom Blauen Kreuz zum Bericht.

bfu-STATUS 2017 – Statistik der Nichtberufsunfälle in der Schweiz

Laut einer Befragung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung hält sich nur eine Minderheit der Autofahrenden immer an die Geschwindigkeitsbeschränkung, auch wenn sich ein Grossteil darüber im Klaren ist, dass sie kontrolliert werden könnte. Mit Alkohol verhält es sich anders: Nur ein kleiner Teil der Automobilisten gibt an, unter Alkoholeinfluss zu fahren, auch wenn nur wenige erwarten, in eine Alkoholkontrolle zu geraten. Dies sind zwei Erkenntnisse aus der neuen bfu-Statistik STATUS (pdf, 64S.). Medienmitteilung der bfu

Alkohol-Etiketten: Es fehlen Trinkempfehlungen zum risikoarmen Konsum

Das Institute of Alcohol hat die Publikation (pdf, 7S.) "RIGHT TO KNOW: Are alcohol labels giving consumers the information they need?" herausgegeben. Medienmitteilung des Instituts.

SUCHT: Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis

Aus dem Inhalt der aktuellen Ausgabe:

  • Die Krampfanfallrate unter zwei Medikationsschemata im Alkoholentzug
  • Reaktionen auf Bilder mit Nikotinthematik bei alkoholabhängigen Rauchern
  • Wirksamkeit der Eingliederungshilfe für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen nach SGB XII
  • Empfehlungen der Expertengruppe zur Prävention von Internetbezogenen Störungen

Schützt die Jugend – legalisiert Cannabis!

Ein progressiver Zeitgeist und positive Erfahrungen im Ausland: Die Voraussetzungen für eine Entkriminalisierung des Haschkonsums sind gut. Profitieren würden nicht nur erwachsene Kiffer. Kommentar der NZZ.

Berner Regierung will keine zentrale Ausnüchterungsstelle

Für die Berner Regierung spricht wenig für eine zentrale Ausnüchterungsstelle im Kanton. Diese wäre mit erheblichen Kosten sowie mit gesundheitlichen Risiken für die aufgegriffenen Personen verbunden. Artikel der Berner Zeitung.

Stadt Luzern beteiligt sich an Berner Cannabis-Studie

Die Stadt Luzern beteiligt sich an der Berner Cannabis-Studie, welche die Auswirkungen eines regulierten Cannabisverkaufs in Apotheken analysiert. Noch aber fehlt die Bewilligung des Bundesamts für Gesundheit (BAG), die Studie durchzuführen. Artikel der NZZ.

Auf dem Weg zu rauchfreien Generationen

Mehrere Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO sind auf dem Weg zu einer „tabakfreien Gesellschaft“, die als eine Prävalenz des Rauchens unter 5% definiert ist. Um dies zu erreichen, müssen sich die Länder mit einer Reihe von tabakbezogenen Themen befassen, die konkreten Einfluss auf Kinder haben, und entschlossen darauf hinarbeiten, Kinder vor den schädlichen Auswirkungen von Tabak zu schützen. Medienmitteilung der WHO. Die Publikation (pdf, 36S.) "Tobacco-free generations. Protecting children from tobacco in the WHO European Region" steht zum Download bereit.

Was ist CBD?

Das Thema CBD ist brandaktuell und wirft viele Fragen auf. Was ist CBD, welche CBD-haltigen Produkte gibt es, wie werden sie verwendet und wie wirken sie? Sucht Schweiz hat ein Faktenblatt (pdf, 4S.) zum Thema publiziert.

Bern: Präventionsmaterial zu Gesundheitsthemen

Aus der aktuellsten HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) geht hervor, dass im Kanton Bern 14.5% der 15-jährigen Jugendlichen schon mehr als zweimal in ihrem Leben betrunken waren. 11.5% gaben an, wöchentlich Tabak zu konsumieren. Mehr als 10% der 15-Jährigen konsumieren zudem monatlich Cannabis. Neue Präventionslehrmittel des Blauen Kreuzes bieten Lehrkräften die Möglichkeit, gezielt Gesundheitsthemen mit den Schülerinnen und Schülern zu vertiefen.

QuaTheDA-Weiterbildungen

Infodrog bietet jährlich Weiterbildungen zu QuaTheDA und zur Qualitätsentwicklung für Institutionen der Bereiche Suchthilfe, Prävention und Gesundheitsförderung an. Einzelne Weiterbildungen werden nur «à la carte», d. h. ohne zeitliche Einschränkung ausgeschrieben. Überblick der Angebote.

JAMESfocus-Bericht zu Suchtgefahr bei Jugendlichen

Die meisten Jugendlichen in der Schweiz weisen ein unproblematisches Online-Verhalten auf. Die Suchtgefahr kann jedoch mit der Anzahl internetfähiger Geräte und der Online-Dauer steigen, vor allem wenn Jugendliche häufiger zur Unterhaltung surfen, mehr fernsehen oder öfter gamen. Zu diesem Schluss kommt der JAMESfocus-Bericht (pdf, 20S.) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW zum Online-Verhalten von Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren.

Deutschland: Fragen und Antworten zur Drogen- und Suchtpolitik der Parteien

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl am 24. September veröfentlicht der Fachverband Sucht e.V. einen Vorabdruck (pdf, 12S.) "Fragen und Antworten zur Drogen- und Sucht- politik der Parteien". Befragt wurden hierfür ausschliesslich die aktuell im Bundestag vertretenen Bundesparteien.

Kanada: Sondierungen einer künftigen Suchtpolitik

Der vorliegende Bericht (pdf, 33S.) "Canada's Drug Futures Forum" ist das Ergebnis eines zweitägigen Forums, welches am 4. & 5 April 2017 stattgefunden hat.

Sicherheit im Strassenverkehr: Vorsicht bei Hanf-Zigaretten

Die Zigaretten, die neben Tabak auch Hanf enthalten, kann man seit diesem Jahr im Detailhandel kaufen. Die Hersteller raten davon ab, sie vor oder während dem Autofahren zu konsumieren, doch eine Gesetzesgrundlage gibt es noch keine. Beitrag in der Schweizer Tagesschau

Wenn Eltern süchtig sind

Sucht beeinträchtigt nicht nur Konsumierende, manchmal sind ganze Familien betroffen. Insbesondere Kinder leiden, wenn ihre Eltern von Alkohol oder anderen Drogen abhängig sind. Alleine in Deutschland sind etwa drei Millionen Kinder und Jugendliche betroffen. Beitrag auf drugcom.de

Energy-Drink-Käufer nehmen häufiger Drogen

Eine neue Studie belegt einen Zusammenhang zwischen Energy-Drinks und Drogenkonsum. Schweizer Fachleute stören sich an der aggressiven Werbung. Artikel auf 20 Minuten.

Deutschland: Drogen- und Suchtbericht

Sind die Eltern drogenabhängig, leiden auch die Kinder darunter. Laut dem Drogen- und Suchtbericht (pdf, 182S.) entwickelt ein Drittel von ihnen selbst eine Suchterkrankung - und ein weiteres Drittel eine andere psychische Störung. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Artikel auf Spiegel Online, Artikel der Süddeutschen Zeitung, Artikel der FAZ.

Medizinisches Cannabis – eine praxisbezogene Hilfestellung

Durch das in Gesetz "Cannabis als Medizin" vom 10. 0 3.2017 und die damit einhergehenden Änderungen des Sozialgesetzbuches (SGB V) wie auch die Novellierung des BtMG wurden in Deutschland die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um Cannabis im Rahmen einer ärztl ichen Therapie zu verordnen. Die Bayerische Akademie für Sucht - und Gesundheitsfragen (BAS) hat eine Hilfestellung (pdf, 16S.) zur Verschreibung von medizinischem Cannabis unter Berücksichtigung suchtmedizinischer Erfahrung zusammengestellt.

Hospitalisierungen aufgrund von Alkoholmissbrauch

Diagnosen der Gruppe "Alkohol-Intoxikation" und "Alkoholabhängigkeit" während eines stationären Aufenthalts in einem Spital sind kein Jugendphänomen: Personen im mittleren und höheren Erwachsenenalter sind deutlich stärker betroffen als Jugendliche und junge Erwachsene. Die Publikation (pdf, 134S.) "Hospitalisierungen aufgrund von Alkohol-Intoxikation oder Alkoholabhängigkeit bei Jugendlichen und Erwachsenen" von Sucht Schweiz steht zum Download bereit.

Vorteile von Online-Umfragen gegenüber Bevölkerungsumfragen

Spezifische Onlineumfragen zum Konsum von illegalen psychoaktiven Substanzen sind kostengünstig und erreichen meist eine grössere Anzahl an Personen mit Konsumerfahrung als repräsentative Bevölkerungsumfragen. In einem Methoden-Paper (pdf, 17S., Englisch), erschienen im Substance Abuse: Research and Treatment, wird aufgezeigt, dass Alter und Geschlecht von Personen, die in der Schweiz, in Australien oder in den USA wohnhaft sind und in der nationalen Bevölkerungsumfrage oder im Global Drug Survey angaben, kürzlich Cannabis konsumiert zu haben, vergleichbar sind. Während repräsentative Umfragen anhand von Zufallsstichproben Prävalenzschätzungen ermöglichen, sind selektive Online-Umfragen besser geeignet, um stigmatisierte Verhaltensweisen vertieft zu erforschen und Empfehlungen für die Prävention von gesundheitsschädigendem Verhalten abzuleiten.

Rauschtrinken verändert das Gehirn junger Menschen

In der Pubertät ändert sich vieles. Auch das Gehirn durchläuft einen wichtigen Reifeprozess. Alkohol und besonders das Rauschtrinken können in dieser Phase in die Hirnentwicklung eingreifen. Ein Forschungsteam aus den USA hat eine aktuelle Übersichtsarbeit dazu erstellt. Beitrag auf drugcom.de

Mehrheit der SchweizerInnen für Aufhebung des Cannabisverbots

Bis zu zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung befürworten die Aufhebung des Cannabisverbots – sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Das zeigt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung im Auftrag des Fachverbands Sucht, die heute publiziert wird. Medienmitteilung vom Fachverband Sucht, Artikel auf 20 Minuten. Politische Bestrebungen für eine Entkriminalisierung sind im Gang. Doch selbst wenn sie Erfolg haben, dauert es noch eine Weile, Artikel auf 20 Minuten

Richtlinien für den Cannabiskonsum

Ein internationales Forschungsteam hat zehn Regeln zur Schadensbegrenzung beim Konsum von Cannabis aufgestellt. Dabei hat es sich am aktuellen Stand der Forschung orientiert. Beitrag auf drugcom.de

DIA-NET: Diagnostik der Internetabhängigkeit im Netz

Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projektes wurde die Homepage DIA-NET erstellt. Sie bietet Hilfestellungen für Beratungsstellen im Umgang mit Internetbezogenen Störungen. Dort finden sich Tools, um Internetbezogene Störungen identifizieren und diagnostizieren zu können, sowie hilfreiche Informationen zum Krankheitsbild und Adressen zur weiteren Hilfe. Direkt auf der Homepage können Materialien heruntergeladen. www.dia-net.com

Wissen und Einstellungen zum Thema Alkohol und Gesundheit in der Schweiz

Allgemein ist die Schweizer Bevölkerung gut darüber informiert, dass Alkohol gewisse Krankheiten oder Verletzungen verursachen oder begünstigen kann. Bezüglich einzelner Krankheiten gibt es jedoch Informationsdefizite, insbesondere die karzinogene Wirkung von Alkohol ist wenig bekannt. Die Publikation (pdf, 103S.) "Suchtmonitoring Schweiz - Wissen und Einstellungen zum Thema Alkohol und Gesundheit in der Schweiz im Jahr 2016" steht zum Download bereit.

Zur Situation der arbeitslosen Klientel in der deutschen Suchthilfe

Personen, die arbeitslos sind, weisen im Vergleich zu Erwerbstätigen diverse Risikofaktoren in Bezug auf ihren Gesundheitszustand auf. So wurde in einer Metaanalyse Arbeitslosigkeit als Ursache für zahlreiche Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit Langzeiterwerbsloser gefunden. Arbeitslosigkeit gilt als Risikofaktor für die Entwicklung psychischer und psychosomatischer Symptome und ist Grund für schlechtes subjektives Wohlbefinden und ein geringes Selbstbewusstsein. Auch auf ein problematischeres Substanzkonsum- bzw. Suchtverhalten unter arbeitslosen Personen gibt es Hinweise. In diesem Beitrag auf Konturen werden mehrere mehrere Zusammenhänge von Arbeitslosigkeit und Suchterkrankungen diskutiert.

Neue Zahlen zu Alkoholvergiftungen

Im Jahr 2014 wurden 11'080 Personen wegen einer Alkoholvergiftung in einem Schweizer Spital stationär behandelt. Fälle von Vergiftungen werden mit zunehmendem Lebensalter häufiger festgestellt. Nach einem Höchststand im Jahr 2008 haben die stationären Behandlungen stetig abgenommen. Es werden aber immer noch ein Viertel mehr Jugendliche und junge Erwachsene stationär behandelt als 2003. Dies ist problematisch, da regelmässiges Rauschtrinken bei jungen Menschen die Hirnentwicklung beeinträchtigt und die Basis für eine spätere Abhängigkeit legt, wie eine neue Übersichtsarbeit von Sucht Schweiz zeigt. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Eltern mit psychischen Erkrankungen in den Frühen Hilfen

Die Handreichung bietet Grundlagen und Handlungswissen für Fachkräfte der Frühen Hilfen. Teil A bietet einen Überblick über den Forschungsstand und in Teil B werden Konzepte zur Arbeit mit psychisch erkrankten Eltern und Ergebnisse zu deren Wirksamkeit als Übersicht zusammengestellt. Auf dieser Grundlage werden in Teil C Empfehlungen für die Arbeit in den Frühen Hilfen entwickelt. Herausgeber ist das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in Köln.

CBD-Hanf: Eine Orientierungshilfe für Fachpersonen

Die Nachfrage nach CBD-Hanf ist gross. Entsprechend stellen sich Sucht-Fachpersonen und Fachpersonen aus angrenzenden Fachgebieten viele Fragen, wenn es um den Umgang mit CBD-Hanf in ihrem Berufsalltag geht: Sollen und dürfen SuchtberaterInnen zum Beispiel ihren KlientInnen raten, CBD-Hanf zu konsumieren anstatt zu kiffen? Welche Empfehlungen geben die BeraterInnen besorgten Eltern mit auf den Weg, was raten Suchtpräventionsstellen den Schulen und Jugendtreffs in ihrer Gemeinde? Die neue Orientierungshilfe (pdf, 4S.) des Fachverbands Sucht fasst die wichtigsten Fragen und die dazugehörenden Empfehlungen des Fachverbands Sucht zusammen.

Alkohol und Drogen: Die Schattenseiten der Street Parade

Die Polizei hat an diesem Wochenende 130 Personen festgenommen. Das sind rund doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. «Im Verlauf der Nacht hat die Aggressivität zugenommen», bilanziert Stadtpolizei-Sprecher Marco Bisa.Grund für die vielen Schlägereien ist gemäss Polizei der Alkohol- und Drogekonsum. 19 Personen verbrachten die Nacht in der Ausnüchterungszelle, Artikel auf SRF. Auf Saferparty findet sich ebenfalls ein Rückblick auf die Street Parade.

Deutschland: Weniger Lungenkrebs

Der Schutz vor Passivrauchen zeigt Wirkung. Die Zahl der Todesfälle durch Lungenkrebs ist durch die Gesetze zum Nichtraucherschutz deutlich zurückgegangen. Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Ständig online – Fakten und Folgen

Viele von uns sind fast rund um die Uhr vernetzt. Das ist praktisch und oft sinnvoll. Aber was macht das Internet mit unserer Gesundheit, mit dem Sozialleben, unserem Selbstbild und dem Datenschutz? Sucht Schweiz ist diesen Fragen nachgegangen und fasst die Antworten in der neuen Publikation "Internet" aus der Reihe "Im Fokus" zusammen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Die Mythen der Alkoholindustrie

Welche Mythen die Alkoholindustrie verbreitet, fasst dieser Artikel vom European Centre for Monitoring Alcohol Marketing EUCAM zusammen.

ADHS und Suchterkrankungen

Bei ADHS-Betroffenen werden deutlich öfter Substanzstörungen festgestellt. Und umgekehrt genauso: Menschen mit einer Substanzstörung leiden um ein Mehrfaches häufiger unter ADHS. Dabei beeinflusst ADHS massgeblich Form und Verlauf des problematischen Konsums. Das Magazin "Sucht" vom Verein Grüner Kreis in Wien beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe (pdf, 17S.) schwerpunktmässig mit dem Thema ADHS.

Wenn Frauen Männer behandeln

Dass in der Suchthilfe in Deutschland vor allem Frauen vor allem Männer behandeln, ist nichts Neues. Auch nicht, dass die meisten Leitungspositionen in diesem Arbeitsfeld von Männern besetzt sind. Doch wissen wir wirklich, was das bedeutet und welchen Einfluss dieses Verhältnis auf die Beratungs- und Behandlungsprozesse hat? Die Berücksichtigung von Genderaspekten sollte eigentlich im praktischen Alltag selbstverständlich sein. Schaut man sich das Arbeitsfeld der Suchthilfe genauer an, ist das jedoch nur sehr eingeschränkt der Fall. Es scheint eher so, als sei die Genderthematik in den Hintergrund getreten. Aus diesem Grund beschäftigte sich der dritte Westfälische Damensalon im Oktober 2016 mit der Thematik "Wenn Frauen Männer behandeln...". Der Tagungsbericht (pdf, 68S.) steht zum Download bereit.

Berner Gesundheit: Film erklärt die Suchtberatung

Das bei einer Beratung bei der Berner Gesundheit genau passiert, das wird in einem Film erklärt. Der kurze und einfache Film richtet sich an Betroffene und deren Angehörige und will Barrieren und Hemmschwellen abbauen. Um auch die Migrationsbevölkerung niederschwellig ansprechen zu können, ist der Film in zahlreichen Sprachen erhältlich.

Herausforderung Substitutionsbehandlung - Qualität - Kooperation - Verantwortung

In Deutschland spielt die Prävalenz der Heroinabhängigkeit mit ca. 200.000 - 350.000 Personen in der Gesamtbevölkerung eher eine nachgeordnete Rolle. Allerdings ist die Lage der Betroffenen in der Regel, unter anderem durch die Illegalität der Substanzen bedingt, besonders prekär. Ungefähr 77.000 von ihnen erhalten bundesweit eine Substitutionsbehandlung. Die Behandlung zielt dabei auf die Überlebenssicherung, die körperliche Stabilisierung und die Reduktion des Heroinkonsums ab. Die Abstinenz von Opioiden und anderen Suchtmitteln wird als übergeordnetes Ziel im langfristigen Verlauf hingegen selten erreicht. Tagungsbericht (pdf, 96S.) der 34. Jahrestagung der LWL-Koordinationsstelle Sucht vom November 2016.

Benzodiazepine: Broschüre mit Empfehlungen zur ärztlichen Verordnung

Benzodiazepine sind die weltweit mit Abstand am häufigsten verordneten Schlaf­ und Beruhigungsmittel. Sie werden zur Behandlung von Unruhe, Angst und Schlafstörungen eingesetzt, bergen aber gleichzeitig ein hohes Abhängigkeitsrisiko und stellen die am häufigsten missbräuchlich verwendeten Psychopharmaka dar. Eine Broschüre (pdf, 48S.) der Sucht- und Drogenkoordination Wien, Medienmitteilung der Koordinationsstelle.

Alkoholbedingtes Krebsrisiko weiterhin wenig bekannt

Dass Alkoholkonsum verschiedene Krebserkrankungen erzeugen kann, ist in der Gesamtbevölkerung nach wie vor kaum bekannt. Das Wissen um diesen in der Fachwelt unbestrittenen Zusammenhang ist seit 2012 fast unverändert tief, wie neuste Umfrageresultate zeigen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Problematischer Substanzkonsum und Vaterschaft

Männer, die illegale Drogen konsumieren, werden als Elternteil und Erziehungsverantwortliche sowohl in Forschung und Fachliteratur als auch in der Praxis weitgehend ignoriert. Um diese Lücke zu schließen, haben die Landeskoordinierungsstelle Frauen und Sucht NRW, BELLA DONNA, und das Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS) eine Studie zum Thema "Problematischer Substanzkonsum und Vaterschaft" durchgeführt und nun den Abschlussbericht vorgelegt, Mitteilung auf Konturen.

Deutschland: Integration abhängigkeitskranker Arbeitsuchender ins Erwerbsleben

Mit dem Projekt wurden nach 2009 zum zweiten Mal im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie Maßnahmen und Erfahrungen erhoben, welche die Jobcenter im Rahmen des SGB II für Menschen mit Suchtgefährdung oder Suchterkrankung getroffen bzw. gemacht haben. Dabei wurde auch erfasst, wie die Schnittstelle zum Gesundheitssystem durch die Jobcenter gestaltet wird und welche Angebote jungen Erwachsenen unter 25 Jahren gemacht werden. Beitrag auf Konturen.

Arbeit mit Kindern von Suchtkranken

Ziel dieser Broschüre (pdf, 27S.) "Luis und Alina - Wenn die Eltern trinken" ist es, Kindern Suchtkranker den Weg zu fachlicher Hilfe zu erleichtern. Professionelle können sich mit der Veröffentlichung aktiv an Kinder aus suchtbelasteten Familien wenden und das Gespräch suchen. Anregungen dazu und Hintergrundinformationen finden sich in der Handreichung für Multiplikatoren "Luis und Alina – Begleitheft" (pdf, 37S.). Die Broschüre und das Begleitheft stehen als Download auf den Seiten der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS zur Verfügung.

Drogenkonsumräume: Verbreitung und Angebot in Europa

Das Factsheet "Drug consumption rooms: an overview of provision and evidence" ist in der Reihe Perspective on Drugs der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD erschienen.

Jeder zehnte Mensch stirbt durch Rauchen

Die schädlichen Auswirkungen des Tabakrauchens sind seit mehr als einen halbem Jahrhundert zweifelsfrei nachgewiesen. Dennoch qualmen weltweit jeder vierte Mann und jede zwanzigste Frau - und zwar täglich. Rauchen ist damit einer der wichtigsten Risikofaktoren für vorzeitiges Sterben. Artikel auf drugcom.de

Rauchstoppberatung durch Gesundheitsfachpersonen in der Schweiz

Im Rahmen der Evaluation von 2016 sollten alle Teilprojekte, die auf die Förderung des Rauchstopps durch Fachleute aus Gesundheitsberufen zielen, evaluiert werden, wobei es um die Klärung der Fragen ging, ob Fachpersonen zentrale Elemente von Rauchstopp-Kurzinterventionen anwenden, bereits zur Thematik Rauchstopp geschult worden sind, vorliegende Informationen zur Tabakentwöhnung nutzen und sich künftig bestimmte Fortbildungsangebote zu dieser Thematik wünschen. Zudem interessierte, inwieweit sich Personen, die bereits einen Kurs zur Tabakentwöhnung besucht haben, von solchen ohne Kursbesuch im Umgang mit rauchenden Kund(inn)en oder Patient(inn)en unterscheiden. Die Evaluation (pdf, 326S.) wurde vom ISGF durchgeführt.

Evaluation der Drogenpolitik

Die Publikation (pdf, 30S.) "Evaluating drug policy: a seven-step guide to support the commissioning and managing of evaluations" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD steht zum Dowload bereit.

Kinder suchtkranker Eltern

In Deutschland wachsen ca. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche in Familien mit mindestens einem suchtkranken Elternteil auf. Aber auch unterhalb der Schwelle zur Sucht wird in deutschen Familien zu viel Alkohol getrunken. Eine Erhebung des Robert-Koch-Instituts hat ergeben, dass bis zu 6,6 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit riskantem Alkoholkonsum und davon 4,2 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit regelmässigem Rauschtrinken leben. Das Risiko dieser Kinder, selbst suchtkrank zu werden, ist im Vergleich zu Kindern aus »nichtsüchtigen« Familien bis zu sechsfach erhöht. Eine elterliche Suchterkrankung ist eines der zentralen Risiken für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Prävention ist deshalb gefragt! Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat das Dossier (pdf, 6S.) »Kinder suchtkranker Eltern«, überarbeitet.

Magazin zum Thema 'Konsum'

Die Suchthilfe Region Basel präsentiert zum zweiten Mal ihr Jahresmagazin. Das Jahresmagazin 2017 (pdf, 40S.) steht unter dem Begriff 'Konsum'.

Alkohol: Kulturgut und Volksdroge

Dies das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe (pdf, 16S.) des österreichischen Präventionsmagazins "fortyfour". Herausgeber ist das Institut Suchtprävention in Linz.

Familiengesundheit

Das vorliegende Ausgabe (pdf, 16S.) vom Magazin P&G zum Thema Familiengesundheit sucht Antworten auf wichtige Fragen: Wie sehen Familien heute aus und welche Hilfen brauchen sie, damit auch in Zukunft möglichst viele Kinder gesund aufwachsen können? Was bedeutet die psychische Erkrankung eines Elternteils für die Kinder? Wie können pflegende Angehörige ihre eigene Gesundheit im Sandwich zwischen Familie, Job und Pflege bewahren? Das Magazin wird Gesundheitsförderung Kanton Zürich herausgegeben.

YouTube-Kanal zu Sucht- und Gesundheitsthemen

Im Jahr 2011 lancierte das Blaue Kreuz Bern einen YouTube-Kanal zu Sucht- und Gesundheitsthemen. Mittlerweile sind mehr als 150 Kurzfilme aufgeschaltet. Ziel ist es, fundierte Informationen zur Verfügung zu stellen. www.youtube.com/suchtpraeventionbe

Ein hoher sozialer Status schützt Kinder und Jugendliche nicht vor Drogenkonsum

Schlechte Bildung und ein niedriger sozialer Status gelten als Risikofaktoren für die Entwicklung eines problematischen Substanzkonsums. Eine Studie aus den USA zeigt nun auf, dass Kinder von besonders wohlhabenden Eltern möglicherweise ebenfalls häufig zu Alkohol, Kokain und Co. greifen. Artikel auf drugcom.de

Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Schule

Die Arbeitsgruppe psychische Gesundheit von bildung+gesundheit Netzwerk Schweiz hat Grundlagen zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Schule erstellt. Die Berichte der Teilprojekte und der Synthesebericht stehen zum Download bereit.

Informationsplattform für Stadtzürcher Heime

Wer in Heimen Jugendliche betreut, ist oft mit unterschiedlichsten Fragen zum Beispiel zu Sexualität, Liebe, Geld, Schulden, Sucht oder Gewalt konfrontiert. Antworten finden Betreuende auf der Website www.info-shop.ch/heime. Der neu lancierte Informationspool ist speziell auf die Bedürfnisse der Stadtzürcher Heime ausgerichtet und wurde in Zusammenarbeit verschiedener städtischer und kantonaler Institutionen entwickelt. Medienmitteilung der Stadt.

Alkohol und Sport passen nicht zusammen

Eine Studie der Universität Lausanne hat ergeben: Alkoholkonsum vor dem Sport schwächt die Leistung der Sportler deutlich. Die Wissenschaftler hatten 13 erfahrenen Radsportlern vor einem einstündigen Konditionstraining ein Getränk gegeben, das mit einer geringen Menge hochprozentigen Alkohols angereichert war. Die Menge des Alkohols entsprach etwa einem mittelgrossen Glas Wein. Eine zweite Gruppe blieb nüchtern. Das Ergebnis: Die Leistung der Gruppe, die den Alkohol konsumiert hatte, war um rund 5 Prozent geringer. Ihre Leistungskurve fiel zudem früher ab. Beitrag der BZgA auf der Präventionsseite 'Alkohol? Kenn dein Limit`.

Nationale Strategie und Massnahmenplan Sucht

Dieses Dokument (pdf, 15S.) bietet eine Übersicht über die Nationale Strategie Sucht und dem Massnahmenplan Sucht 2017–2024.

Digitale Angebote der Suchtpräventionsstellen

Dies das Thema der Nummer 2/2017 (pdf, 20S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt:

  • Abschied von der realen Welt
  • Nicht ohne mein Smartphone. Digitalisierte Präventionsprojekte
  • Weder Teufelszeug noch Wundermittel. Interview mit Prof. Dr. Dominik Petko
  • feel-ok.ch: Gesundheitsthemen online
  • Jugendschutz leicht gemacht. jalk.ch: Online-Schulung
  • Was wäre, wenn? Zukunft: Partizipative Filme in der Suchtprävention

Internetsperre und ihre Alternativen

Diese Notiz (pdf, 30S.) vom Bundesamt für Justiz zum Geldspielgesetz behandelt die Frage, wie die schweizerische Geldspielgesetzgebung im Online-Bereich durchgesetzt werden soll. Die Verfassung sieht für den Bereich der Geldspiele keinen freien Markt vor. Im Bereich der Spielbanken sollen Konzes sionen vergeben werden, im Bereich der Grossspiele sollen die heutigen Monopole bestehen bleiben. Die neue Verfassungsnorm sieht in Artikel 106 Absatz 4 BV explizit vor, dass diese Konzeption nicht nur für den terrestrischen, sondern auch für den Online-Bereich gelten soll.

Coop steigt ins Gras-Business ein

Für 19.90 Franken erhält man bei Coop neu CBD-Zigi-Päckli. Hergestellt werden die Glimmstängel in der Schweiz. Die Nachfrage ist riesig. Präventions-Experten sind besorgt. Coop nimmt damit Zigaretten in ihr Sortiment, von denen die langfristigen Folgen des Stoffes nicht bekannt sind. Artikel auf 20 Minuten.

Bundesgesetz über Tabakprodukte

Der zweite Vorentwurf zum Bundesgesetz über Tabakprodukte TabPG wird derzeit erarbeitet, nachdem das Parlament beschlossen hatte, den ersten Entwurf an den Bundesrat zurückzuweisen. Seite des BAG zum Vorentwurf. Die Eröffnung der öffentlichen Vernehmlassung zum zweiten Vorentwurf TabPG ist auf Ende 2017 geplant. (Infoset berichtete)

Jetzt kommt Cannabis light

Für Kiffer eine Riesenenttäuschung, für Pflanzer die grosse Hoffnung: THC-armes Cannabis. Bahnt sich da ein Milliardengeschäft an? Beitrag im Beobachter.

In Frankreich raucht man bald für zehn Euro das Päckchen

In seiner Regierungserklärung verkündete Premierminister Edouard Philippe, dass der Preis für eine Packung Zigaretten in Frankreich angehoben wird. Von derzeit sieben Euro auf zehn, spätestens bis 2022. Gleichzeitig will Philippe Präventionsmassnahmen und Forschung fördern. Artikel der Sueddeutschen Zeitung.

Das Stigma von Suchterkrankungen verstehen und überwinden

Mit dem Thema "Stigmatisierung und Sucht" beschäftigte sich der 9. Kooperationstag "Sucht und Drogen NRW", der im Juli in Gelsenkirchen stattfand. Das an der Tagung verabschiedente Memorandum (pdf, 12S.) "Das Stigma von Suchterkrankungen verstehen und überwinden" steht zum Download bereit.

EU-Kommission warnt vor Missbrauch von Chemikalie in Nasensprays als Droge

EU-Kommission warnt vor Missbrauch von Chemikalie in Nasensprays als Droge: Die EU warnt vor Furanylfentanyl und reagiert damit auf mehrere Todesfälle. Furanylfentanyl kommt in Nasenspray vor, wird aber auch als psychoaktive Substanz konsumiert. Artikel auf Focus.de. Die Europäische Drogenbeobachtungstelle hat zudem ein Bericht (pdf, 21S.) zu Furanylfentanyl herausgegeben.

Alkohol-Testkäufe 2016: Jedes dritte alkoholische Getränk unerlaubt verkauft

2016 sind schweizweit insgesamt rund 8500 Alkohol- Testkäufe durchgeführt worden. In 32% aller Fälle sind alkoholische Getränke verkauft worden, obwohl die Testkäuferinnen und -käufer die gesetzliche Alterslimite dafür nicht erfüllten. Dies entspricht einer Zunahme von 3% gegenüber dem Vorjahr, wobei diese hauptsächlich auf die veränderte Zusammensetzung der Testkäufe zurückzuführen sein dürfte. Bericht (pdf, 4S.) und Medienmitteilung der Eidg. Alkoholverwaltung EAV, Medienmitteilung vom Fachverband Sucht.

«Randständige» ohne Lobby

«Der Dreck muss weg, unser Profit leidet darunter» – in Worten der SBB kommt die Aussage natürlich etwas zahmer. Sie wollen die «Randständigen wegweisen», um ihre Bahnhofsgastronomie aufzuwerten, wie sie vor ein paar Tagen angekündigt haben. Ein Beitrag im Stadtblog vom Tages Anzeiger.

Via sicura wirkt

Die Evaluation des Bundesrates zur Via-sicura-Vorlage zeigt, dass die getroffenen Massnahmen Wirkung zeigen. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu zeigt sich in ihrer Medienmitteilung besonders darüber erfreut, dass beispielsweise das Alkoholverbot für Neulenkende und Berufschauffeure sowie das Lichtobligatorium für Motorfahrzeuge am Tag die Verkehrssicherheit verbesserten. Auch Infrastrukturmassnahmen haben grosses Potenzial. Schade ist hingegen, dass wichtige geplante Massnahmen nicht umgesetzt werden sollen.

Alkoholverkauf an Minderjährige: Bundesrat ersetzt strafrechtliches Verfahren durch Ordnungsbusse in marginaler Höhe

Der Bundesrat schafft die Bestrafung von Händlern, die Alkohol an unter 16-Jährige und Spirituosen an unter 18-Jährige verkaufen faktisch ab: Anstatt strafrechtlichem Verfahren und Bussen bis zu 80'000.- Franken drohen fehlbaren Händlern in Zukunft nur noch Ordnungsbussen von 200.- Franken. So hält es der Bundesrat in der revidierten Ordnungsbussenverordnung fest, die derzeit in Vernehmlassung ist. Der Fachverband Sucht wehrt sich in seiner Stellungnahme (pdf, 3S.) vehement dagegen und verlangt, dass die betreffenden Punkte ersatzlos aus der Verordnung gestrichen werden.

Basel-Stadt: Monitoring Sucht 2017

Der Monitoringbericht 2017 ist der achte von der Abteilung Sucht des Gesundheitsdepartements veröffentlichte Bericht. Der erste Teil gibt einen Überblick über aktuelle suchtpolitische Themen im Kanton Basel-Stadt. Dem zweiten Teil sind die Kennzahlen zur Nutzung des Suchthilfeangebots (ambulante und stationäre Therapie, Schadensminderung) sowie Aktivitäten und Massnahmen im Bereich der Prävention und Repression zu entnehmen.

Griechenland legalisiert medizinisches Marihuana

Als weiterer europäischer Staat hat sich Griechenland nun zu einer grundsätzlichen Zulassung von Marihuana als Medikament ausgesprochen, wie die englischen Zeitungen Express und Independent berichten.

Die Dopingspirale im Sport

Dass im Spitzen- wie im Breitensport gedopt wird, ist ein offenes Geheimnis. Doch was sich hinter den Kulissen der Dopingindustrie abspielt, bleibt häufig verborgen. Die Doku gewährt Einblicke in das Kräfteverhältnis zwischen den Anti-Doping-Agenturen und der Welt des Sports. Eine Dokumentation auf ARTE (90 Min, online bis 10. Juli).

Deutschland: Ärzte verordnen immer mehr Opioide

Oxycodon, Fentanyl oder Codein: Viele Schwerkranke brauchen diese starken Schmerzmittel unbedingt. Andere Patienten können jedoch abhängig davon werden. Verschreiben Ärzte die Mittel zu leichtfertig? Artikel auf Spiegel Online.

Zusammenhang von Cannabiskonsum und Schizophrenie

Dass Cannabis tatsächlich alleine Schizophrenie auslösen kann, halten viele ForscherInnen für unwahrscheinlich. Cannabis könne aber bei genetisch vorbelasteten Personen entscheidend dazu beitragen, dass eine Psychose zum Ausbruch kommt. Besonders der Konsum hochpotenter Cannabissorten oder synthetischer Cannabinoide könnte diese Entwicklung befördern. Es ist aber weiter unklar, ob eine Psychose auch bei Personen ausbrechen kann, die keine genetische Vorbelastung aufweisen. Beitrag auf drugcom.de

Kanton Thurgau: Beim Passivrauchen zu wenig aktiv

Im Thurgau sind die Gemeinden dafür zuständig, den Schutz vor Passivrauchen durchzusetzen. Doch es gibt dafür keine Kontrollstelle. Jetzt werden die Gemeinden an ihre Pflicht erinnert. Artikel im Thurgauer Tagblatt

Zigarettenverpackungen sind in Norwegen künftig in einheitlicher Farbe gestaltet

Norwegen führt als viertes Land Europas Einheitsverpackungen für Tabakprodukte ein – nicht nur für Zigaretten. Das soll vor allem eine Bevölkerungsgruppe abschrecken. Artikel auf Zeit Online.

Cannabis in Uruguay: Jetzt wird der Staat zum Dealer

Ab dem 1. Juli gibt es den Stoff in Uruguay legal in der Apotheke - mit Qualitätsgarantie. Jedenfalls theoretisch. Das weltweit einzigartige Gesetz, mit dem Uruguay die Drogenmafia bekämpfen will, stösst auf Widerstände. Radio-Beitrag auf SRF, Artikel auf Zeit Online.

Die Angehörigen - spectra 117

Die Schweizer Bevölkerung wird zunehmend älter und der Mangel an Fachkräften im Arbeitsmarkt nimmt generell zu. Zugleich nimmt die Bereitschaft von Angehörigen, Betreuungs- und Pflegeaufgaben für ihre Nächsten zu übernehmen, tendenziell ab. Mit dem Förderprogramm «Entlastungsangebote für pflegende Angehörige» sollen Grundlagen geschaffen werden,damit die Betreuung oder Pflege ohne hohe Erwerbseinbussen oder Vorsorgelücken besser möglich wird. Es lehnt sich an den «Aktionsplan zur Unterstützung und Entlastung betreuender und pflegender Angehöriger» an. Die Ausgabe 117 von Spectra - Gesundheitsförderung und Prävention widmet sich schwerpunktmässig dem Thema Angehörige.

Kanton Waadt: Heroinmarkt erstmals durchleuchtet

Ein interdisziplinäres Team untersucht derzeit im Rahmen einer neuartigen Studie den Markt der illegalen Betäubungsmittel im Kanton Waadt. Das auf drei Jahre ausgelegte Projekt widmet sich zunächst den Opioiden, von denen Heroin die wichtigste illegale Droge darstellt. Die im Waadtland konsumierte Menge ist begrenzt und lässt sich je nach Methode auf 145 bzw. 205 Kilogramm pro Jahr einschätzen, was einem Umsatz von rund 8 bis 11 Millionen Franken entspricht. Der Heroinhandel ist weitgehend in den Händen von ethnischen Albanern, die meistens in gut eingespielten Kleingruppen organisiert sind. Dazu kommt der Wiederverkauf unter Konsumierenden zur Finanzierung des Eigenkonsums. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Artikel auf tagi.ch

Sex- und Pornosucht: Warum die Krankheit behandelt werden muss

Sie trauen sich nicht in die Badi, masturbieren bis zu zwanzig Mal am Tag und das sogar am Arbeitsplatz; ein normaler Alltag ist für Pornosüchtige undenkbar. In der Schweiz sind es etwa 300'000 Personen, die unter der Krankheit leiden. Das «Mannebüro Zürich» eröffnet darum jetzt eine eigene Beratungsstelle. Renanto Poespodihardjo, Psychologe für Verhaltenssucht, erklärt im Interview mit watson, warum die Krankheit gefährlich ist und behandelt werden muss.

Wenn Marihuana ganz legal über den Ladentisch geht

Es gibt koffeinfreien Kaffee und Bier ohne Alkohol. Und seit kurzer Zeit auch Marihuana, das nicht high macht. Es handelt sich um "Hanf light" oder "Cannabis CBD", das in der Schweiz in Läden und Kiosken ganz legal verkauft wird. Artikel auf swissinfo.ch

Schutz von Kindern: In Deutschland wollen Zwei Drittel ein Rauchverbot im Auto

Qualmen im Auto, wenn Kinder an Bord sind? Eine neue Studie zeigt: Zwei Drittel aller Deutschen wollen dies verbieten - sogar die Raucher selbst. Warum sperrt sich die Politik dennoch gegen ein Verbot? Artikel auf Spiegel Online.

Jahresberichte

Drug-Checking: in Spanien werden Proben aus der ganzen Welt analysiert

Ein spanisches Unternehmen bietet weltweit eine ungewöhnliche Dienstleistung an: Gegen eine Gebühr von derzeit 70 Euro kann jeder anonym eine Probe nach Barcelona schicken. Ganz gleich, ob es sich um LSD, MDMA, Kokain, Ketamin, Cannabinoide oder verschreibungspflichtige Medikamente wie Viagra handelt, alles wird auf seine Inhaltsstoffe geprüft. Ein Löschpapier, eine Pille oder etwa 20 Milligramm Pulver reichen den Testern, um ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten. Die Resultate bekommen die Absender per E-Mail, inklusive Informationsmaterial und einem Rat. Beitrag auf Zeit Online

Wie absurd es ist, Rauchen als Genuss zu sehen

Unter Rauchern gibt es jetzt die Kultur des «Niedergarens»: Der Tabak wird nicht verbrannt, sondern nur erhitzt. Das soll gesünder sein. Wer dem widerspricht, wird zum Schweigen gebracht. Artikel auf NZZ Online.

Weltdrogenbericht 2017

Am 22. Juni 2017 wurde vom United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) in Wien der jährliche Drogenbericht der Vereinten Nationen veröffentlicht. Der "World Drug Report 2017" fasst globale Trends im Zusammenhang mit illegalen Drogen zusammen. Demnach konsumieren etwa 250 Millionen Menschen (etwa 5 % der Erwachsenen) als illegal eingestufte Substanzen. Die meisten davon, 183 Millionen, konsumieren Cannabis. Medienmitteilung des UNODC, www.unodc.org/wdr2017. Beitrag auf praevention.at, Artikel auf Zeit Online, Artikel auf tagesanzeiger.ch

In Arztpraxen ist Alkohol ein Tabuthema

Alkoholismus richtet jährlich Schäden in Milliardenhöhe und viel Leid an. Vertrauensärzte könnten bei beginnender Abhängigkeit intervenieren – doch sie tun es zu selten, wie Suchtexperten kritisieren. Artikel der NZZ.

Erstes Medikament gegen Hepatitis C für alle verfügbar

Das Medikament ZEPATIER gegen Hepatitis C kann ab 1. Juli 2017 ohne Einschränkung vergütet werden. Das BAG konnte den Preis des Medikamentes um 35 Prozent senken. Das Medikament steht damit zu einem stark reduzierten Preis für viele zusätzliche Hepatitis-C-Infizierte zur Verfügung. Medienmitteilung und News (mit Kostentabelle) des BAG. Die Schweizer Hepatitis-Strategie begrüsst in ihrer Medienmitteilung diesen Entscheid.

Synthetische Cannabinoide in Europa

Das Factsheet "Synthetic cannabinoids in Europe" ist in der Reihe Perspective on Drugs der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD erschienen.

Alkoholkonsum erhöht Risiko auf Brustkrebs

Bereits 1 Glas Alkohol pro Tag kann das Risiko auf Brustkrebs erhöhen. Dies zeigt eine Untersuchung vom World Cancer Research Fund Internaional WCRF. Medienmitteilung des American Institute for Cancer Research. Die Publikation (pdf, 120S.) "Diet, nutrition, physical activity and breast cancer" steht zum Download bereit.

Antidepressiva: Zweifelhafte Stimmungsaufheller

Einfach, schnell und effektiv: So scheinen viele Ärzte und Patienten mit Depressionen den Griff zu Antidepressiva zu rechtfertigen. Doch deren Wirkung ist zunehmend umstritten. Beitrag im Spektrum der Wissenschaft.

Trocken ins kühle Nass

Im Sommer zieht es Tausende von Menschen in Seen und Flüsse. Sobald Alkohol ins Spiel kommt, steigt das Unfallrisiko im Wasser markant. Das gilt besonders auch für Jugendliche, die im Umgang mit Alkohol unerfahren sind. Sucht Schweiz hält Tipps für Eltern bereit. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Informationen zu Alkohol und anderen Drogen in arabischer und englischer Sprache

Diese beiden Broschüren für Geflüchtete sind in arabischer (pdf, 44S.) und englischer Sprache (pdf, 44S.) erhältlich. Risiken und Folgen des Suchtmittelkonsums werden ebenso vermittelt wie der Zugang zu Beratung und Hilfe in Deutschland. Herausgeber ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen DHS.

Themenwoche Abhängig auf 3SAT

Alkohol-, Tabletten-, Spiel- und Kaufsucht. Sucht hat viele Gesichter. Der Weg aus ihr heraus ebenfalls. Wenn das Verlangen ausser Kontrolle gerät: 3sat beschäftigt sich in der Themenwoche "Abhängig!" (19. - 23. Juni) in insgesamt 15 Dokumentationen, Dokumentar- und Spielfilmen mit allen Ausprägungen der Sucht.

Magersucht kann angeboren sein

Eine Forschergruppe der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat in einer gross angelegten internationalen Untersuchung erstmals einen genetischen Zusammenhang bei der Entstehung von Magersucht nachweisen können. Es wurde ein Gen entdeckt, das für die Behandlung der Anorexia nervosa (Magersucht) von Bedeutung sein könnte. Medienmitteilung der Universität Duisburg-Essen, Fachbeitrag im American Journal of Psychiatry.

Streitgespräch zur Cannabislegalisierung

In der Sendung Streitkultur des Deutschlandfunks wurde über die Frage diskutiert, ob Cannabis in Deutschland legalisiert werden sollte. Teilnehmer des Gesprächs waren der Soziologe Dr. Bernd Werse auf der Seite der Befürworter und der Psychiater Prof. Rainer Thomasius auf der Seite der Legalisierungsgegner. Beitrag auf Hanf Magazin.

Das goldene Drogen-Dreieck in Asien lebt

Die Menge der in Asien beschlagnahmten Designerdrogen ist immens. Dies lässt erahnen, welche Dimensionen der Absatz von Pillen und Pülverchen in den Philippinen, Thailand, Burma und Laos angenommen hat. Artikel auf NZZ Online.

Cannabidiol-Hanfkontrollen in Basel: keine illegalen Substanzen gefunden

Das Gesundheitsdepartement hat Proben von Cannabidiol-Hanf aus allen baselstädtischen Shops und Lounges kontrolliert. Das Gesundheitsdepartement hält fest, dass keine illegalen Substanzen nachgewiesen wurden. Deshalb besteht kein Hinweis darauf, dass legales und illegales Cannabis zu wenig getrennt wird. Autofahrerinnen und -fahrer müssen sich bewusst sein, dass auch der legale CBD-Hanf die Fahrfähigkeit einschränken und THC im Blut sichtbar sein kann. Medienmitteilung Gesundheitsdepartement Basel.

Nationalrat erlaubt Alkoholverkauf an Autobahnraststätten

Der Nationalrat hat der Motion «Für gleich lange Spiesse» zugestimmt (17.3267). Die Motion will das Alkoholverkaufs-Verbot an Autobahnraststätten aufheben. Das Verbot besteht seit 50 Jahren. Sicherheitsbedenken haben das Parlament bisher davon abgehalten, das Verbot aufzuheben. Mit seiner Zustimmung zur Motion hat der Nationalrat heute wirtschaftliche Interessen nun aber über die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden gestellt. Noch ist die Diskussion aber nicht zu Ende: Das letzte Wort hat der Ständerat. Der Fachverband Sucht bleibt dran. Mitteilung des Fachverband Sucht, Beitrag der Neuen Luzerner Zeitung.

SmokeFree-Filmwettbewerb

Unter dem ungläubigen Blick eines Rauchers hebt eine junge Frau mit blossen Händen ihren Wagen an, um ihn richtig ins Parkfeld zu rücken: Mit dieser humorvollen Neuinterpretation des Slogans «Ich bin stärker.» hat der Regisseur Sean Wirz den SmokeFree-Filmwettbewerb für sich entschieden. Medienmitteilung des BAG.

Newsletter Infodrog

Der Juni-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, steht zum Download bereit.

Kinder und Jugendliche sind massiv Opfer der Tabakwerbung

Eine vom Institut du Management et des systèmes d'information (IMSI) der HEG Arc im Auftrag von CIPRET-Vaud durchgeführte Studie verwendete eine Technik zur Erfassung der Augenbewegungen (Eye-Tracking), um die Auswirkungen der Tabakproduktewerbung auf Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren zu untersuchen. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Die Tabakwerbung erreicht 100 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die einen Kiosk betreten. Bei einer Besuchsdauer von 5 Minuten richtet sich der Blick der Kinder und Jugendlichen durchschnittlich 22-mal auf Tabakwerbeträger, mehrheitlich unbewusst. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

Wenn Shoppen zur Sucht wird

Noch einen Pulli, noch ein Paar Schuhe - oder den Super-Toaster? Viele Menschen sind kaufsüchtig, das Shoppen befriedigt für sie nur noch einen inneren Drang. Ohne Therapie droht die Verschuldung. Artikel auf Spiegel Online.

Was Alkoholverbote im öffentlichen Raum bringen

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass mehr als jeder zwanzigste Todesfall auf Bier, Wein und Schnaps zurückzuführen ist. Das entspricht mehr als drei Millionen Toten jedes Jahr. Ist es deshalb Zeit, Alkohol aus der Öffentlichkeit zu verbannen? Artikel auf Zeit Online.

Luftlöcher in Zigaretten erhöhen Risiko für Lungenkrebs

Viele Zigaretten haben im Filter kleine Löcher - mit grosser Wirkung. Laut einer US-Studie sind Luftlöcher im Filter dafür verantwortlich, dass eine bestimmte Art von Lungenkrebs in den letzten Jahren zugenommen hat. Artikel auf drugcom.de

Alkoholverbot auf der Autobahn

Per Gesetz ist es Tankstellen-Shops auf der Autobahn seit 1964 verboten, Alkohol zu verkaufen. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) beantragt in einer Motion (17.3267) dieses Verbot aufzuheben. Die «Koalition für eine verantwortungsvolle Alkoholpolitik» empfiehlt in ihrer Stellungnahme (pdf, 1S.), die Motion abzulehnen. Auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu empfiehlt in ihrer Medienmitteilung die Motion abzulehnen. Der Nationalrat wird sich voraussichtlich diesen Dienstag mit dieser Motion beschäftigen. Beitrag der Tagesschau.

Stadt Bern: Immer weniger Junge konsumieren harte Drogen

In der Stadt Bern nehmen immer weniger junge Menschen harte Drogen ein. Dieser Trend hat sich im vergangenen Jahr bestätigt, wie der am Donnerstag veröffentlichte Jahresbericht Sucht 2016/17 (pdf, 19S.) der Stadt Bern zeigt. Beitrag der Berner Zeitung.

Alkoholprobleme in Familien – wie Kinder darunter leiden

Nach Expertenschätzungen leben in Deutschland etwa 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche zeitweise oder dauerhaft mit einem alkoholabhängigen Elternteil zusammen. Diese Kinder wachsen in emotional verunsichernden Familienstrukturen auf. Wie Kinder unter Alkoholproblemen in der Familie leiden und ihre kindliche Widerstandsfähigkeit gestärkt werden kann, ist ein Thema der neuen Ausgabe des Newsletters (pdf, 4S.) "Alkoholspiegel" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Forschung mit Betäubungsmitteln wird nicht eingeschränkt

Gemäss der Parlamentarischen Initiative (16.431) sollten nur noch Ausnahmebewilligungen für naturwissenschaftliche oder klinisch-medizinische Forschungsprojekte unter restriktiveren Bedingungen als heute möglich sein. Insbesondere die Pilotprojekte zur eng begleiteten Abgabe von Cannabis in einigen Schweizer Städten standen im Fokus des Anliegens. Der Nationalrat (Wortprotokoll der Debatte) betrachtete die Kriterien für Ausnahmebewilligungen jedoch als bereits streng genug. Mit der Ablehnung durch den Nationalrat ist die Initiative vom Tisch. Mitteilung vom Fachverband Sucht.

Schon kleine Alkoholmengen könnten Gehirn verändern

Das tägliche Glas Wein schädigt das Gehirn möglicherweise mehr als bislang gedacht. Darauf weist eine aktuelle britische Studie hin. Demnach ist besonders das Gedächtnis gefährdet. Artikel auf Spiegel Online,

Integrierte Versorgung im Kanton Aargau

Ab 2018 setzen das Beratungszentrum Bezirk Baden, die Klinik im Hasel AG, die Psychiatrischen Dienste Aargau AG und die Suchthilfe ags den Versorgungsauftrag "Integrierte Suchtbehandlung Aargau" des Departementes Gesundheit und Soziales gemeinsam um. Gegenüber den heutigen Versorgungsstrukturen können Behandlungen und Beratungen aus einer Hand an verschiedenen Standorten angeboten werden. Gemeinsame Medienmitteilung (pdf, 1S.).

Medikamentenabhängigkeit - ein stiefmütterlich behandeltes Thema

Bei Medikamentensucht wird in der Regel weggeschaut. Dabei gibt es Hinweise, dass der Missbrauch zunimmt. Artikel auf 20 Minuten.

Placebo-Effekt erklärt Wirkung von Energydrinks mit Alkohol

Alles nur Einbildung. Manche Menschen fühlen sich stärker angetrunken, wenn sie Hochprozentiges mit Energydrinks mischen. Ein Experiment hat aufgezeigt, dass es sich schlicht um einen Placebo-Effekt handelt. Artikel auf drugcom.de

Newsletter Infoset

Der aktuelle Newsletter ist soeben erschienen. Dieser fasst die Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.

Europäischer Drogenbericht 2017: Mehr Todesfälle und mehr Produkte im Umlauf

Heute publiziert die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) den Europäischen Drogenbericht 2017. Auffallend sind die Zunahme der drogenbedingten Todesfälle sowie in manchen Ländern die Verbreitung starker Opioide der Fentanyl-Familie. Augenfällig sind zudem die Diversifizierung von Cannabisprodukten, wie sie auch in der Schweiz zu beobachten ist, sowie höhere Mengen beschlagnahmter synthetischer Cannabinoide. Medienmitteilung (pdf, 5S.) der EMCDDA, das aktuelle Drugnet (Nr. 98, pdf, 8S.) widmet sich dem Drogenbericht. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Artikel auf Spiegel Online, Artikel auf Zeit Online. Country Drug Report (pdf, 21S.) für Deutschland, Country Drug Report (pdf, 21S.) für Österreich

USA: Viele Todesfälle nach Überdosen

In den Vereinigten Staaten drängen neue synthetische Opiate auf den Schwarzmarkt – mit tödlichen Folgen, Artikel auf NZZ Online. Die Todesrate durch Drogenkonsum steigt in den USA seit Jahrzehnten an, Artikel der New York Times.

Die häufigsten Drogen im Check

Cannabis, Alkohol, Ecstasy: Fast jeder nimmt mal irgendwas davon. Nur weiss kaum einer, was drinsteckt und wann es gefährlich wird. Ein Drogen-Check auf Zeit Online.

Strafurteilsstatistik: Stabilität bei den Verurteilungszahlen

Im Jahr 2016 bleibt die Anzahl der Jugendurteile mit 12'090 Fällen gemäss Jugendstrafurteilsstatistik gesamthaft stabil. Ein Anstieg aufgrund des Strafgesetzbuches (+4%) wird durch Rückgänge bei den Strassenverkehrsdelikten (-2%), beim Betäubungsmittelgesetz (-1%) und Ausländergesetz (-2%) kompensiert. Bei den Erwachsenenurteilen stagnieren die Verurteilungszahlen bei einem Wert von knapp unter 110'000 Verurteilungen. Dies zeigen die neuen Ergebnisse des Bundesamts für Statistik (BFS). Medienmitteilung des BFS.

Resultate Global Drug Survey 2017

Der Global Drug Survey ist eine unabhängige, internationale Umfrage zum Drogenkonsum. Dieses Jahr haben knapp 120'000 Personen aus 50 Ländern daran teilgenommen. Der GDS hilft den Drogenkonsum international und in der Schweiz besser zu verstehen und Angebote der Prävention und Schadensminderung zu verbessern. Der Bericht für 2017 (pdf, 121S.) steht zum Download bereit, Beitrag auf watson.ch

Welche Gesundheitsgefahr geht von E-Zigaretten aus?

Gesundheitsexperten zufolge könnte die Trägerflüssigkeit von E-Zigaretten Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. Zudem könnten Bestandteile der Liquide sich beim Erhitzen eventuell verändern. Von den dabei erzeugten Stoffen stehen viele im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Konsens unter den Fachleuten dürfte jedoch sein, dass die Geräte deutlich weniger gesundheitsschädlich sind als Tabakprodukte wie Zigaretten. Beitrag auf Deutschlandfunk.

Suchtprävention: Wo Eltern Antworten erhalten

Legaler oder illegaler Hanf, der erste Alkoholrausch und Zigaretten im Kinderzimmer? Was tun, wenn der Sohn oder die Tochter raucht, kifft oder trinkt? Auf Facebook finden Eltern neu eine Serie von Tipps, wie sie mit ihren Kindern das heikle Thema aufgreifen können. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen

Müssen Computerspiele bald Warnhinweise tragen wie Tabak? Die WHO und die American Psychological Association (APA) arbeiten an der Pathologisierung von Games und deren Online-Nutzung. Eine gefährliche Debatte. Eine Analyse von Thorsten Quandt auf golem.de

E-Zigaretten als weniger schädliche Alternative

Die E-Zigarette enthält erwiesenermassen viel weniger Schadstoffe als herkömmliche Zigaretten. Das britische Gesundheitsministerium schätzt, dass sie rund 95 Prozent weniger schädlich ist. Unterstützer fordern daher, Raucher stärker über diese Vorteile aufzuklären. Artikel auf Zeit Online.

Zeit Online: Darum nehmen die Leser Drogen

Zeit Online hat seine LeserInnen gefragt, und 35.918 haben Ja gesagt. Sie nehmen Drogen. Die meisten Menschen in Deutschland tun es, sei es morgens der Kaffee, die Zigarette zwischendurch, das Bier nach Feierabend oder der Joint am Wochenende. Zusammen mit der grössten internationalen Drogenumfrage im Netz, dem Global Drug Survey, wollte Zeit Online wissen, wie oft seine Leser es tun, warum und wie es ihnen dabei geht. Die zentrale Forderung: Gebt Cannabis frei, aber streng reguliert. Artikel auf Zeit Online.

Kanton St. Gallen: Alkohol-Testkäufe zeigen Wirkung

Im Kanton St. Gallen fehlt eine gesetzliche Grundlage für polizeilich begleitete Alkohol- und Tabak-Testkäufe. Die Fachstelle Jugendschutz bietet daher Monitoring-Testkäufe an. Ziel ist, Betriebe und Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und so die Verstossquote zu senken. Nun liegen die Auswertungen aus den Jahren 2012 bis 2016 vor: Mehr als die Hälfte aller St.Galler Gemeinden nutzen das Angebot. Die durchschnittliche Verstossquote liegt bei 33 Prozent. Am meisten Handlungsbedarf gibt es im Bereich Events. Mitteilung von Zepra.

So viel Lebenszeit kann ein Rauchstopp bringen

Weniger Husten, kleineres Krebsrisiko, mehr Herzgesundheit: Wer es schafft, mit dem Rauchen aufzuhören, gewinnt statistisch gesehen Lebenszeit. Die wichtigsten Gründe für die letzte Zigarette. Artikel auf Spiegel Online.

Alternativer Drogen - und Suchtbericht für Deutschland

Die vierte Ausgabe (pdf, 140S.) des Alternativen Drogen - und Suchtberichts diskutiert auch dieses Jahr den Reformstau in vielen Bereichen von Drogenhilfe, - prävention und - recht, sowohl im Hinblick auf legale als auch auf illegale Drogen und bietet Lösungen an. Zusätzlich geht es um Querschnittsthemen, in denen die Folgen einer repressiv-orientierten Drogenpolitik sich auch massiv niederschlagen: Menschenrechte, Rechtstaatlichkeit, Strafvollzug und Prostitution. Herausgegeben von akzept e.V. Bundesverband. http://alternativer-drogenbericht.de

Welttag ohne Tabak am 31. Mai

Mit dem Welttag ohne Tabak am 31. Mai macht die Weltgesundheitsorganisation WHO auf die verheerenden Folgen des Tabakanbaus und -konsums aufmerksam. Tabak ist eine massive Bedrohung für die nachhaltige Entwicklung – unter dem Anbau der giftigen Pflanze leiden die ärmsten Länder der Welt. Weltweit sterben über 6 Mio. Menschen jährlich an den Folgen des Rauchens. In der Schweiz sind es 9500, d.h. jede Stunde mehr als ein Todesfall.  Kampagnenseite der WHO, Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. Informationen zum Weltnichtrauchertag in Deutschland.

Soziale Netwerke und ihre verschiedenen Auswirkungen auf die Gesundheit

Instagram ist das ungesündeste Netzwerk und Youtube wirkt auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen sogar positiv. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Royal Society for Public Health in Grossbritannien. Artikel auf Watson.

Müssen immer mehr Cannabiskonsumierende in die Therapie?

Wie eine Studie aus den USA zeigt, verlieren zahlreiche Konsumierende die Kontrolle. Zahlen der Suchthilfestatistik act-info deuten ebenfalls auf einen allgemein steigenden Trend bei Behandlungen seit 2006 in der Schweiz hin. Im letzten Jahr wiesen 3,5 Prozent der 25- bis 34-Jährigen einen problematischen Konsum auf. Rund 83 Prozent der Personen, die sich in Therapie begeben sind männlich, heisst es im Bericht weiter. Artikel auf tagesanzeiger.ch. Beachten Sie auch die kritische Replik vom Fachverband Sucht!

Island: Umfangreiche Massnahmen lassen Tabak- und Alkoholkonsum von Jugendlichen sinken

Massnahmen wie Einführung von Sperrstunden, die Anhebung des Alters der Volljährigkeit und die Förderung von Sport führten dazu, dass in Island nun kaum noch Teenager zu Zigaretten, Alkohol und Drogen greifen. Mitteilung auf Kinder- und Jugendärzte im Netz.

Ist der Zigarettenkonsum in der Schweiz deutlich höher?

Der aufgrund der Verkaufszahlen sowie der Zu- und Abflüsse geschätzte Zigarettenkonsum der Wohnbevölkerung übersteigt den im Rahmen des Suchtmonitorings Schweiz selbstdeklarierten Konsum um mehr als 40 Prozent. Entweder ist die tatsächliche Prävalenz des Zigarettenkonsums in der Schweizer Bevölkerung deutlich höher als diejenige, die aufgrund der Monitoringfragen errechnet wurde (40,1% statt 22,9%), oder der tatsächliche tägliche Konsum übertrifft bei Weitem die im Rahmen des Monitorings selbstdeklarierte Menge (18,1 statt 10,4 Zigaretten pro Tag). Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschenden der Universität Neuenburg, die eigentlich nur herausfinden wollten, wie viele Tabakwaren in der Schweiz versteuert werden. Beitrag (2 Min) auf SRF4, Artikel auf tagesanzeiger.ch

Zwangsstörung könnte Missbrauch von Cannabis fördern

Eine US-Studie liefert Hinweise, dass Personen mit Zwangsstörungen besonders gefährdet sind, Cannabis zur Stressminderung zu missbrauchen. Artikel auf drugcom.de

CBD: Was die Suchtprävention empfiehlt

Das legale Cannabis hat den Ruf, ein Wundermittel zu sein. Ist es das wirklich? Das aktuelle Infoblatt (pdf, 3S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich geht der Frage nach. Dazu Empfehlungen, wie Lehrpersonen, Fachleute der Jugendarbeit mit dem neuen Gras umgehen sollen. Um es kurz zu sagen: nicht anders als mit herkömmlichem Cannabis.

In der Schweizer Meth-Hauptstadt

Neuenburg ist die Meth-Hauptstadt der Schweiz, das ist das Resultat von mehreren Untersuchungen ab 2014. Gemessen werden die Rückstände im Abwasser im Verhältnis zur Einwohnerzahl einer Stadt. Die Werte aus Neuenburg sind um ein Vielfaches höher als in europäischen Metropolen wie London oder Paris, in denen nur selten Crystal eingenommen wird. Doch auch Zürich, Basel und Bern bewegen sich in ähnlichen Sphären wie Neuenburg. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Ist es gesünder, Tabak zu erhitzen statt zu verbrennen?

Erstmals hat eine unabhängige Studie die neuen «Heat-not-burn»-Produkte untersucht. Auch sie produzieren krebserregende Substanzen. Ein Forschungsteam der Universitäten Bern und Lausanne hat das Heat-not-burn-Produkt Iqos unter die Lupe genommen und mit herkömmlichen Zigaretten verglichen. Während beim Iqos-Erzeugnis der Tabak auf etwa 350 Grad erhitzt wird, sind es bei einer Zigarette bis zu 800 Grad. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Newsletter Tabakpräventionsfonds TPF

Der TPF-Newsletter informiert über Neuigkeiten zum Tabakpräventionsfonds. Zudem stellen wir Ihnen neue und abgeschlossene Projekte vor. Die Ausgabe 1/2017 ist soeben erschienen.

Uruguays Apotheken verkaufen Cannabis

Ausgewählte Apotheken in Uruguay werden ab Juli neben Pflaster und Antibiotika auch Cannabis im Sortiment haben. Die Bürger können sich dort mit bis zu zehn Gramm pro Woche versorgen - zu Niedrigpreisen. Artikel auf Spiegel Online.

Wenn Drogenabhängige ins Alter kommen

Heroinabhängige Menschen werden immer älter – auch dank kontrollierter Drogenabgabe. Das Pflegeheim «Solina» in Spiez/BE bietet Drogenabhängigen ein Zuhause, wenn sie nicht mehr alleine zurecht kommen. Fernsehbeitrag von Schweiz Aktuell (12 Min.).

Deutschland: Wie die Alkohol-Lobby die Politik einlullt

Alkoholwerbung läuft in Deutschland zur besten Sendezeit. Daran wird auch die neue EU-Medienrichtlinie nicht viel ändern. Ein grosser Erfolg für die Lobbyisten, die den Irrglauben verbreiten, Alkohol in Maßen sei gesund. Artikel auf Spiegel Online.

Schäden durch alkoholisierte Dritte in der Schweiz

Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung (51.6%) wurde im Verlauf der letzen 12 Monaten mindestens einmal durch alkoholisierte Dritte belästigt wurde oder hat Schäden unterschiedlichen Grades erlitten. Die Publikation (pdf, 135S.) "Suchtmonitoring Schweiz - Themenheft Schäden durch alkoholisierte Dritte in der Schweiz im Jahr 2016" steht zum Download bereit.

Gute Kosten-Nutzen-Bilanz für den Rauchstoppwettbewerb

Eine Evaluation stellt dem letztjährigen Rauchstoppwettbewerb ein gutes Zeugnis aus. Als Folge des Wettbewerbs werden rauchbedingte Kosten in der Höhe von 4,7 Millionen Franken eingespart. Pro investierten Franken resultiert so ein Nutzen von fast 10 Franken. Am 1. Juni startet wieder der Rauchstoppwettbewerb. Dabei locken Geldpreise für Raucherinnen und Raucher, die es schaffen, den Monat Juni rauchfrei zu überstehen. Bereits haben sich mehr als 3000 Personen angemeldet. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at, www.rauchstopp.ch

In Deutschland trinken Junge Leute immer weniger Alkohol

Unter der deutschen Jugend vollzieht sich ein Umdenken in Sachen Wein, Bier und härteren Getränken. Der Alkoholkonsum erreicht einen neuen Tiefstand. Dennoch bleibt der exzessive Alkoholkonsum aber noch immer ein verbreitetes Phänomen. Die Ergebnisse des Alkoholsurveys 2016 der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA stehen zum Download bereit. Artikel auf FAZ Online, Artikel auf Zeit Online.

Wie viel Alkohol kann als risikoarm bezeichnet werden?

Zu viel Alkohol ist ungesund. Das ist klar. Aber wie viel ist zu viel? Eine internationale Expertengruppe hat dazu neue Vorschläge vorgelegt. Artikel auf drugcom.de

Reineres Kokain sorgt in Bern für Überdosen

Zurzeit ist hochwertiges Kokain auf dem Markt. Weniger Streckmittel bedeuten aber nicht weniger Probleme. Artikel im Bund

Alkohol-Verkaufsverbot auf Autobahnraststätten wankt

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) beantragt in einer Motion (17.3267), das geltende Verbot für den Verkauf und den Ausschank von Alkohol auf Autobahnraststätten aufzuheben. Die «Koalition für eine verantwortungsvolle Alkoholpolitik» empfiehlt in ihrer Stellungnahme (pdf, 1S.), die Motion abzulehnen. Auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu empfiehlt in ihrer Medienmitteilung die Motion abzulehnen.

Alkoholsucht - Krankheit, keine Charakterschwäche

Der Konsum von Alkohol ist in unserer Gesellschaft fest verankert. Echte Suchtprobleme werden deshalb häufig lange übersehen oder ignoriert. Das ist vor allem mit Blick auf Jugendliche fatal, bei denen gute Präventionsarbeit ein Abrutschen in die Abhängigkeit noch verhindern könnte. Artikel auf Spektrum.de

Adipositas bei Jugendlichen in der Europäischen Region

Aus einem neuen Bericht der WHO, der auf dem Europäischen Kongress in Portugal zum Thema Adipositas präsentiert wurde, geht hervor, dass die Zahl der unter Adipositas leidenden Jugendlichen in vielen Ländern der Europäischen Region der WHO weiter wächst. Artikel auf Spiegel Online.

Empfehlungen zur Behandlung der Geldspielsucht

Die Empfehlungen zur Behandlung der Geldspielsucht sind neu auf den Seiten von Praxis Suchtmedizin Schweiz erhältlich. Die Homepage wurde spezifisch als Unterstützung für Hausärzte sowie Notfallärzte, Apotheker, Gesundheitsdienste des Straf- und Massnahmevollzuges und Fachleute aus der Psychiatrie konzipiert. Die Homepage bietet ein Handbuch mit konkreten Handlungsanleitungen zur Früherkennung und Behandlung von Personen mit problematischem Suchtverhalten oder Abhängigkeit.

Tabaksteuer: CBD-Hanf ist steuerpflichtig

Der Handel mit sogenanntem CBD-Hanf boomt in der Schweiz. Für den Schweizer Zoll, der für die Tabaksteuer zuständig ist, besteht die Herausforderung darin, den Markt unter Kontrolle zu bekommen. Viele Hersteller sind sich nämlich nicht bewusst, dass CBD-Produkte der Tabaksteuer unterliegen – eine neue Einnahmequelle für den Staat. Artikel (pdf, S. 20-21) im Informationsmagazin des Schweizer Zolls Forum Z.

Berner Cannabis-Studie beim BAG eingereicht

Das BAG hat von der Universität Bern ein Gesuch um eine Ausnahmebewilligung für ein Projekt erhalten, bei dem Cannabis mit einem THC-Gehalt von über 1 Prozent, eine in der Schweiz verbotene Substanz, verwendet werden soll. Im Rahmen dieses Projekts hätten die an der Studie beteiligten regelmässigen Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten Zugang zu Cannabis, der in Apotheken zum Verkauf angeboten wird (Infoset berichtete). Das BAG prüft nun, ob die beantragte Ausnahmebewilligung für den Umgang mit Cannabis nach den Bestimmungen des geltenden Rechts, insbesondere des Betäubungsmittelgesetzes, erteilt werden kann. Mitteilung des BAG.

25 Jahre heroingestützte Behandlung

Vor 25 Jahren hat sich der Bundesrat für die versuchsweise Heroinabgabe an Schwerstsüchtige ausgesprochen. Für Jürg Niggli, Leiter der Stiftung Suchthilfe St.Gallen, war dies eine weise Entscheidung. Die Politik dürfe sich aber nicht auf dieser Errungenschaft ausruhen, sondern müsse sich auch bei anderen Drogen der Zeit anpassen, betont er in einem Interview im St.Galler Tagblatt.

Alkohol-Testkäufe führen zu einer Abnahme der Verkäufe an Minderjährige

Die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) ist für die Umsetzung des Alkoholgesetzes zuständig. Dazu gehört auch die sogenannte Verhältnisprävention, wie z.B. Projekte zu Testkäufen.Noch vor wenigen Jahren führten nur einige Kantone solche Tests durch. Das Anliegen der EAV war es, die Leute in der ganzen Schweiz für das Instrument der Testkäufe zu sensibilisieren und die Erfassung der Daten zu vereinheitlichen. Für Letzteres wurde eine Testkaufdatenbank entwickelt. Die aktuelle Situation ist jedoch nach wie vor unbefriedigend. Artikel (pdf, S. 32-33) im Informationsmagazin des Schweizer Zolls Forum Z.

Legal kiffen? Debattiert in der Arena

Cannabis ist die meistkonsumierte illegale Droge der Schweiz. Den Handel und den Konsum soll man nun endlich legalisieren, fordern unter anderem die Grünen. Die Gegner argumentieren, Cannabis sei gefährlich – vor allem für Jugendliche – und gehöre darum weiterhin verboten. Die Arena-Sendung ist online einsehbar. Artikel zur Sendung auf watson.ch

Cannabis eignet sich nicht für Leistungssteigerung im Sport

Cannabis und Sport? Wie soll das zusammenpassen? Tatsächlich wird Cannabis von der Welt-Anti-Doping-Agentur auf der Liste der verbotenen Substanzen geführt. Aber taugt Cannabis zur Leistungssteigerung? Ein australischer Forscher sagt: Nein. Artikel auf drugcom.de

Basel-Stadt: Jugendschutzwebsite

Ziel dieser Seite ist es, im Kanton Basel-Stadt ein umfassendes Angebot im Bereich Jugendschutz mit den Bereichen Information, Unterstützung und Projektumsetzung zur Verfügung zu stellen. Die Website wird von der Stiftung Blaues Kreuz beider Basel im Auftrag der Medizinischen Dienste umgesetzt. www.jugendschutzbasel.ch

«Wie viel ist zu viel?»: Vom 11. bis 21. Mai macht die Schweiz den Alkohol zum Thema

In der Schweiz trinkt jede fünfte Person zu viel Alkohol. Jede und jeder sollte sich mit dem eigenen Konsum befassen und sich die Frage stellen: «Wie viel ist zu viel?». Genau diese Frage steht im Zentrum der Dialogwoche Alkohol vom 11. bis 21. Mai. Sie findet bereits zum vierten Mal statt, organisiert vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und seinen Partnern. In der ganzen Schweiz laden Veranstaltungen, Shows, Filmvorführungen, Theaterstücke, Runde Tische oder Ausstellungen zum Diskutieren und Nachdenken ein. Medienmitteilung des BAG.

Bundesrat: Kein neuer Regulierungsbedarf für Social Media

Der Bundesrat kommt in seiner publizierten Standortbestimmung zur rechtlichen Basis für Social Media zum Schluss, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein Bedarf für neue Regulierungsmassnahmen besteht. Regulierungsvorhaben wie die Revision des Datenschutzgesetzes und die Arbeiten zum Ausbau des Jugendmedienschutzes werden den Schutz für die Nutzenden von sozialen Netzwerken in der Schweiz mittelfristig verbessern. Die Entwicklungen, auch auf internationaler Ebene, sind jedoch weiter zu beobachten. Medienmitteilung des Bundesrates.

Experiment Nichtrauchen weiterhin auf Erfolgskurs

2523 Schulklassen aus der ganzen Schweiz haben beim Wettbewerb «Experiment Nichtrauchen» mitgemacht. 1910 davon haben den Wettbewerb erfolgreich abgeschlossen. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

Alkoholwerbung im Film nimmt weiter zu

Wissenschaftler haben den Alkoholkonsum in Hunderten Kinofilmen untersucht. Ergebnis: Produktplatzierungen werden immer häufiger, selbst in Kinderfilmen wird getrunken. Artikel auf Spiegel Online. Der Beitrag "Alcohol marketing in popular movies doubles in past 2 decades" ist auf den Seiten des European Centre for Monitoring Alcohol Marketing EUCAM erhältlich.

10 Fakten zu Kaffee

Kaffee galt lange als Krankmacher. Heute rücken vermehrt die positiven Eigenschaften in den Vordergrund. Was stimmt denn jetzt? Obwohl Koffein offiziell nicht als Suchtmittel eingestuft werde, mache es abhängig. Der Körper gewöhnt sich an den regelmässigen Konsum auch bei kleinen Mengen. Artikel im Schweizerischen Beobachter.

Fachverband Sucht: Neues Erscheinungsbild

Der Fachverband Sucht hat sein Erscheinungsbild erneuert und tritt zudem mit einer neuen Website auf. www.fachverbandsucht.ch

Früherkennung und Umgang mit risikoreichem Alkoholkonsum

Angesichts der mit problematischem Alkoholkonsum verbundenen gesundheitlichen Risiken sowie sozialen und wirtschaftlichen Folgen ist er eine bedeutende Herausforderung für die medizinische Grundversorgung. Wie kann ein risikoreicher Alkoholkonsum frühzeitig diagnostiziert werden, und welche Interventionen erweisen sich im hausärztlichen Setting als sowohl praktikabel wie auch effizient? Artikel im Primary and Hospital Care.

Deutschland: Zahl der Drogentoten steigt

Im vergangenen Jahr sind 1333 Menschen in Deutschland an ihrem Drogenkonsum gestorben. Das waren 107 Betroffene oder neun Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Bundesdrogenbeauftragte der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA) bei der Veröffentlichung des Jahresberichts 2016 zur Rauschgiftkriminalität mitteilten. Damit hat die Zahl der Drogentoten das vierte Jahr in Folge zugenommen. Gründe sind sogenannte Legal Highs und sinkende Preise. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten, Artikel auf Spiegel Online, Beitrag im Drogerie-Blog der deutschen Tageszeitung taz.

Wenn die Mutter zur Flasche greift

Das Schicksal von Esther, Tochter einer Alkoholikerin, zeigt: Die Sucht macht die ganze Familie krank.In der Schweiz leben schätzungsweise 110 000 Buben und Mädchen mit einem Vater oder einer Mutter, die zu viel Alkohol trinken. Beitrag auf tagesanzeiger.ch

Newsletter Infoset

Der aktuelle Newsletter ist soeben erschienen. Dieser fasst die Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.

Suchtforschungstelegramm der Bayerischen Akademie

Das aktuelle Forschungstelegramm (Nr. 35, pdf, 12S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • Einfluss von Berater/innen und Interventionsvariablen auf die Veränderungsmotivation nach einer motivierenden Kurzintervention zur Reduktion riskanten Alkoholkonsums
  • Impulsivität und kognitive Verzerrungen unter Glücksspielern mit Präferenz für unterschiedliche Spiele
  • Prävalenzschätzung zum Alkoholkonsum während der Schwangerschaft und zum fetalem Alkoholsyndrom

Testkäufe in den Kantonen

Diese Tabelle des BAG enthält eine Übersicht der Kantone, welche unangekündigte Alkoholtestkäufe durchführen. Mittels Testkäufen wird der Vollzug des Alkoholverkaufsverbots an unter 16- bzw. unter 18-Jährige kontrolliert.

Parlamentarische Initiative fordert Entkriminalisierung von Cannabis

Die Fraktion der Grünen hat eine parlamentarische Initiative (17.440) eingereicht, mit der sie Cannabis erwachsenen Menschen straflos zugänglich machen will. Damit wird im Bundeshaus eine alte Debatte neu lanciert: Schon 2004 standen gelockerte Cannabisregeln zur Debatte (damals vom Bundesrat vorgeschlagen), 2007 ging es dann um die Volksinitiative «Für eine vernünftige Hanf-Politik». In beiden Fällen sprach sich das Parlament für die Beibehaltung des Verbots aus, das Volk im Jahr 2008 ebenso. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Darum steigert Alkohol den Appetit

Alkohol liefert dem Körper jede Menge Energie, und zwar sieben Kilokalorien pro Gramm. Nur Fett hat mit neun Kilokalorien pro Gramm eine höhere Energiedichte. Der Konsum von Alkohol müsste daher eigentlich sättigen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Alkohol fördert den Appetit. Die Folge: Alkohol regt dazu an, mehr zu essen. Wer viel Alkohol trinkt, ist daher auch mit höherer Wahrscheinlichkeit übergewichtig. Ein britisches Forschungsteam konnte im Tierexperiment aufzeigen, dass bestimmte Nervenzellen im Gehirn durch Alkohol aktiviert werden. Artikel auf drugcom.de

Memorandum: Stigma von Suchterkrankungen überwinden

Stigmatisierung schadet Betroffenen und verstärkt Suchtprobleme. Wertschätzung und Befähigung (Empowerment) müssen im Zentrum von Prävention und Behandlung von Suchtkrankheiten stehen. Das Memorandum (pdf, 12S.) "Das Stigma von Suchterkrankungen verstehen und überwinden" ist online erhältlich. Das Memorandum wurde von einer Arbeitsgruppe der Universität Greifswald formuliert und wird anlässlich des 40. fdr+sucht+kongresses im Berlin Mitte Mai diskutieret. Artikel auf Konturen Online.

Im Kaufrausch: Wenn Alltägliches zur Sucht wird

Arbeiten, Sport treiben, im Internet surfen oder Einkaufen sind scheinbar harmlose und alltägliche Handlungen. Doch für manche Menschen können sie zum Zwang werden. Sie entwickeln ein geradezu süchtiges Verhalten. Wie kann das passieren? Artikel auf drugcom.de

Alkoholpräventionsgesuche

Seit Jahren unterstützt der Bund Projekte zur Alkoholprävention. Für Kleinprojekte wurde nun ein vereinfachtes Verfahren geschaffen. Dieses kommt 2017 versuchsweise zur Anwendung. Als Kleinprojekte sind Projekte definiert, deren Gesamtkosten CHF 40 000 nicht übersteigen. Der Beitrag des Alkoholpräventionsfonds beträgt maximal CHF 20 000 pro Projekt. Gesuche für Kleinprojekte können am 15. September und 15. Dezember eingereicht werden. Beitrag auf Spectra Online.

Factsheet "Drug Checking"

Drug-Checking-Angebote sind Teil der Schadensminderung und richten sich an Konsumierende von psychoaktiven Substanzen. Drug Checking umfasst eine chemische Substanzanalyse und eine persönliche Beratung. Factsheet (pdf, 5S.) von Infodrog und Safer Nightlife Schweiz (SNS).

Arud: Zusammenlegung aller Zentren

Die Arud Zentren für Suchtmedizin fassen ihre Standorte in einem Zentrum nahe des Hauptbahnhofs zusammen – Chefarzt Philip Bruggmann spricht über die Fort- und Rückschritte in der Drogenpolitik. Artikel in der Limmattaler Zeitung.

SmokeFree-Filmwettbewerb: Public Voting für den besten Spot

Der SmokeFree-Filmwettbewerb ist auf reges Interesse gestossen: Die Jury hat aus den zahlreichen eingegangenen Beiträgen, die alle von Filmstudierenden oder freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern realisiert wurden, 17 Spots ausgewählt. Die Öffentlichkeit wird eingeladen, auf der Website www.smokefree.ch/film abzustimmen, um den besten Spot zu küren.

Tabakwerbeverbot in Deutschland; Der Qualm findet seinen Weg

Der Bundestag verschleppt das Tabakwerbeverbot. Und die Unternehmen verführen Jugendliche weiter zum Rauchen – vor allem auf Musikfestivals. Artikel der FAZ.

Alkoholkonsum beeinflusst das Auftreten von Herzrhythmusstörungen

An Besuchern des Münchner Oktoberfests konnten Forscher des Klinikums der Universität München und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung e.V. (DZHK) zeigen, dass mit höherem Alkoholspiegel das Risiko für Herzrhythmusstörungen ansteigt. Die Studie untersucht erstmals einen Zusammenhang zwischen akutem Alkoholkonsum und Herzrhythmusstörungen prospektiv, d.h. während bzw. unmittelbar nach dem Alkoholkonsum, an einer großen Anzahl von Probanden. Artikel auf Konturen.

Cannabidiol (CBD) – Das Cannabis, das nicht berauscht?

Das Thema CBD ist brandaktuell und wirft viele Fragen auf. Was ist CBD, welche CBD-haltigen Produkte gibt es, wie werden sie verwendet und wie wirken sie? Was muss man über die Risiken wissen und wie steht es um rechtliche und gesundheitliche Fragen? Sucht Schweiz gibt in einem neuen Factsheet (pdf, 4S.) Antworten. Mitteilung von Sucht Schweiz.

BAG erweitert Vergütung von Medikamenten gegen Hepatitis C

Das Bundesamt für Gesundheit weitet die Vergütung der neuen Arzneimittel gegen Hepatitis C per 1. Mai 2017 auf weitere Patientengruppen aus. Neu können bestimmte Patientengruppen, bei denen die Krankheit schneller fortschreitet oder das Übertragungsrisiko erhöht ist, ohne Einschränkung behandelt werden (Infoset berichtete). Wie ein Bericht aufgezeigt hat, sind umfassende neue Massnahmen gegen die Verbreitung von Hepatitis C laut BAG in der Schweiz nicht notwendig. Medienmitteilung des BAG. Das Netzwerk Schweizerische Hepatitis-Strategie kritisiert diese Schlussfolgerung des BAG und bedauert es, dass das BAG auf eine nationale Hepatitis Strategie verzichtet. Medienmitteilung des Netwerkes.

Suchtpolitik 2016: Ein Überblick über Fort- und Rückschritte

Auf dieser Weltkarte sind die Fort- und Rückschritte nationaler Suchtpolitiken eingezeichnet. Dokumentiert von den ARUD Zentren für Suchtmedizin.

Menschen erzählen, warum sie nicht mehr kiffen

Als sie jünger waren, schien es ihnen noch eine grossartige Idee, ihre Tage und Nächte wegzukiffen und ihre ganze Kohle für mittelschlechtes Gras rauszuhauen. Dann passierte etwas: Der Kifferfreund war weg, oder Angstzustände waren plötzlich da – oder einfach die Erkenntnis, dass es ziemlich öde sein kann, denn ganzen Tag Rauch zu inhalieren und sich über immer gleiche schlechte Witze kaputt zu lachen. Das Trendmagazin Vice hat ein paar Leute gefragt, warum sie nicht mehr Marihuana rauchen.

Die Hanf-Legalisierung ist überfällig

Dass die Schweiz jetzt, wenn auch zaghaft, eine Legalisierung von Cannabis vorbereitet, ist überfällig. Die Kriminalisierung der Konsumenten hat offensichtlich keine abschreckende Wirkung mehr. Zudem wissen die Kiffer nicht, was für Düngemittel sie beim Rauchen mitinhalieren und wie stark der Stoff überhaupt ist, den sie zu sich nehmen. Beides ist gefährlich, beides liesse sich über eine legale Abgabe korrigieren. Beitrag im Tages Anzeiger

Fertig geraucht? Apotheken in beiden Basel unterstützen beim Rauchstopp

Im Mai 2017 startet die zweite Kampagne zur Rauchstoppberatung in Apotheken beider Basel. Die Kampagne wird, wie bereits im Vorjahr, von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft in Kooperation mit den Apotheker-Verbänden beider Basel durchgeführt. Letztes Jahr nahmen über 600 Personen eine Kurzberatung zum Rauchstopp in Anspruch. Medienmitteilung vom Gesundheitsdepartement Basel.

Jahresberichte

- Eidgenössische Kommission für Tabakprävention EKTP: Jahresbericht 2016 (pdf, 2S.)
- International Narcotics Control Board INCB: Jahresbericht 2016
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Aargau - Suchthilfe ags: Jahresbericht 2016 (pdf, 10S.)
- Integrierte Psychiatrie Winterthur: Jahresbericht 2016
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Arud Zentren für Suchtmedizin: Jahresbericht 2016

Der Einfluss von Selbstkontrolle auf den Rauchausstieg

Der Rauchausstieg ist oft mit Rückfällen verbunden. Wie ein Experiment gezeigt hat, erhöht sich die Rückfallgefahr, wenn die Selbstkontrolle zuvor erschöpft wurde. Allerdings könne die Fähigkeit zur Selbstkontrolle auch trainiert werden. Artikel auf drugcom.de

Neuer Anlauf für eine Cannabis-Entkriminalisierung

Befürworter der Cannabis-Legalisierung lancieren eine neue Initiative. Was sie aus den vergangenen Niederlagen gelernt haben. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Cannabis aus der Apotheke? Studie testet Entkriminalisierung

Cannabiskonsum ist in der Schweiz immer noch illegal. Das Anbauen von Drogenhanf mit einem hohen THC-Gehalt sowieso. Das dürfte sich im Kanton Bern bald ändern – zumindest für eine gewisse Zeit und für bestimmte Personen. Denn eines der kuriosesten wissenschaftlichen Experimente der Schweiz steht kurz vor dem Start: Wissenschaftler des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) und des klinischen Studienzentrums (CTU) der Universität Bern wollen während dreier Jahre Cannabis an notorische Kiffer verkaufen – und dabei untersuchen, wie sich ein regulierter Verkauf in der Stadt Bern auswirken würde. Der Schweizerische Nationalfonds unterstützt das Experiment. Artikel der Sonntags Zeitung, Interview mit Toni Berthel auf 20 Minuten.

Berlin: Cannabis-Studie

Cannabis ist verboten. Trotzdem sollen bis zu 25.000 Berliner in den "Genuss" des legalen Konsumierens kommen. Wissenschaftler reichten dafür nun einen entsprechenden Antrag ein. Unumstritten ist das Projekt nicht. Die in der Friedrichstraße ansässige "Forschungsinitiative Cannabiskonsum" sucht Freiwillige, die monatlich bis zu 30 Gramm Cannabis rauchen. So soll herausgefunden werden, wie gefährlich der dauerhafte Freizeitkonsum ist. Vor wenigen Tagen bat die Initiative beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) um Erlaubnis. Beitrag der Berliner Zeitung.

Ende der Nationalen Präventionsprogramme

Der Gesundheit Sorge zu tragen, ist eine Aufgabe, die uns ein Leben lang begleitet – denn Gesundheit ist nicht nur Schicksal. Sie hängt zu einem wesentlichen Teil vom eigenen Verhalten und von gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen ab. Genau hier haben die Nationalen Präventionsprogramme zu den Risikofaktoren Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung sowie das Massnahmenpaket Drogen angesetzt. Das übergeordnete Ziel der Arbeit der vergangenen acht Jahre war es, die Lebensqualität des Einzelnen zu erhalten oder zu steigern. Diese Programme werden nun von der NCD-Strategie und der Strategie Sucht abgelöst. Diverse Beiträge auf Spectra Online. Das Spectra Online "Ende der Nationalen Präventionsprogramme" (Ausgabe 116) steht zum Download bereit.

Schlaf- und Beruhigungsmittelgebrauch in der Schweizer Wohnbevölkerung

Die neusten Daten der CoRolAR-Befragung 2015 zeigen, dass 6.3% der befragten Personen ab 15 Jahren in den letzten 30 Tagen vor der Befragung mindestens einmal Schlaf- oder auch Beruhigungsmittel genommen haben, wobei der Anteil bei Frauen höher liegt als bei Männern (8.5% resp. 4.2%). Bezogen auf die Gesamtpopulation steigt der Anteil mit Einnahme (in den letzten 30 Tagen) mit dem Alter deutlich an: bei Personen unter 20 Jahren betrug der Anteil 2.0%, der Anteil bei Personen ab 75 Jahren lag bei 13.6%. Beitrag von Sucht Schweiz.

Schweiz ist neu Mitglied der UNO-Betäubungsmittelkommission

Die Schweiz ist in New York zum Mitglied der UNO-Betäubungsmittelkommission gewählt worden. Ab Januar 2018 wird die Schweiz damit vier Jahre lang in dem Gremium für Drogenpolitik mitarbeiten. Die Betäubungsmittelkommission ist das zentrale Gremium der UNO für die internationale Drogenpolitik. Kurzmeldung auf SRF.ch, Gespräch mit Ruth Dreifuss auf SRF.ch

Kanada will Anbau und Verkauf von Marihuana erlauben

Kanada will den Verkauf und den Anbau kleiner Mengen Marihuana für Erwachsene ab 18 Jahren erlauben. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat die liberale Regierung von Ministerpräsident Justin Trudeau vorgelegt. Künftig soll der Besitz von bis zu 30 Gramm Marihuana legal sein. Zugleich soll der Verkauf oder die Weitergabe dieses Rauschgifts an Jugendliche schärfer bestraft werden als bisher. Kurzbeitrag der FAZ.

Drug-Checking in Zürich: Substanz-Auswertung 2016

Das Drogeninformationszentrum DIZ der Stadt Zürich ZH hat im vergangenen Jahr 2'078 Proben von Partydrogen getestet. Kokain wurde letztes Jahr 887 Mal getestet und Amphetamine 411 Mal. Die Ergebnisse zeigen weiter, dass besonders der Anteil an extrem hoch dosierten XTC-Pillen zugenommen hat. Mitteilung von Saferparty.

Deutschland: Vorsteckkarten für Zigarettenpackungen

Zigarettenpackungen gibt es in Deutschland nur noch mit Schockfoto - die Tabakindustrie stattet die Händler deshalb mit "Vorsteckkarten" aus. So sehen unbedarfte Kunden nur noch Markenlogos. Pfiffig - aber auch legal? Die Juristen sind uneins. Artikel auf Spiegel Online.

Finanzierung in der Suchthilfe: Synthesepapier der nationalen Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS

Suchtarbeit ist eine Querschnittaufgabe, die verschiedenste gesetzliche Grundlagen tangiert und auf vielfältige – oft regionale – Versorgungs- und Organisationsmodelle abgestützt ist, entsprechend kompliziert und divers sind auch die Finanzierungsgrundlagen. Die NAS stellt in ihrem Synthesepapier (pdf, 4S.) die wichtigsten Punkte zusammen. Es werden Aspekte der Finanzierung wie die Verschiebung zur Subjektfinanzierung oder das Tarifsystem Tarmed angesprochen, aber auch die Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Schnittstellen und integrierten biopsychosozialen Behandlungen wie auch bei chronischen Suchterkrankungen thematisiert.

Regulierung von CBD im legalen Cannabis: Vorstoss im Nationalrat

Laurence Fehlmann Rielle (SP GE) fragt den Bundesrat in einer Interpellation (17.3124), ob es nicht angezeigt wäre, "gewisse Aspekte" des legalen Cannabisverkaufs zu regeln. Dies vor dem Hintergrund, dass der Verkauf von Hanf mit einem THC-Gehalt von weniger als 1 Prozent hat in der Schweiz Einzug hält.

Tabakindustrie will sich mit der Zigarette ohne Feuer retten

In westlichen Ländern sinken die Verkaufszahlen von Zigaretten. Die Industrie sucht nach neuen Produkten, die dem Rauchen nahekommen, aber weniger schädlich sein sollen. Eines davon ist die Iqos, die den Tabak nicht verbrennt, sondern nur erhitzt. Die Lungenliga ist skeptisch. Artikel der Berner Zeitung.

Deutschland: Jahrbuch Sucht 2017

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen DHS hat ihr Jahrbuch Sucht 2017 veröffentlicht, in dem sie über den Drogenkonsum der Deutschen und die Sucht nach Tabak, Alkohol und illegale Drogen informiert. Demnach trinken Bundesbürger unverändert oft Alkohol, greifen aber deutlich seltener zur klassischen Zigarette. Noch rund 920 Fertigzigaretten rauchte jeder Einwohner statistisch gesehen im vergangenen Jahr, rund 100 weniger als 2012. Verschiedene Medienmitteilungen der DHS anlässlich der Präsentation des neuen Jahrbuches, Artikel auf Zeit Online.

Europäischer Aktionsplan zur Drogenbekämpfung

Auf neue Entwicklungen bei Drogenmissbrauch und –handel will die EU-Kommission mit ihrem EU-Aktionsplan 2017-2020 (Englisch, pdf, 66S.) künftig schneller reagieren. Der Aktionsplan setzt neue Schwerpunkte, etwa bei der Überwachung neuartiger psychoaktiver Substanzen und der Nutzung neuer Kommunikationstechnologien beim Vertrieb von Drogen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben in den letzten zwei Jahrzehnten gemeinsam europäischen Ansatz für die Drogenbekämpfung entwickelt. Dieser Ansatz ist in der EU-Drogenstrategie 2013-2020 (pdf, 10S.) verankert, die mit zwei aufeinanderfolgenden, jeweils auf vier Jahre angelegten Aktionsplänen umgesetzt wird. Medienmitteilung der Kommission.

Kiffen ist riskant - Ein Heft in Leichter Sprache

Die Broschüre vermittelt die wichtigsten Informationen zum Thema "Kiffen". Diverse Themen u.a. zum Konsum, zu Wirkungen, Gefahren und Risiken, zu Abhängigkeit und Hilfeangeboten werden in der Broschüre angesprochen. Multiplikatoren können mithilfe der Broschüre lesekundige bzw. leseeingeschränkte Personen den Konsumausstieg nahebringen. Herausgegeben von der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS.

Jeder Zehnte stirbt durch Zigarettenkonsum

Jeder zehnte Todesfall weltweit ist auf das Rauchen zurückzuführen. Das ist das Ergebnis einer globalen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift The Lancet.Die Forscher warnen vor einer Expansion der Tabakindustrie. Artikel auf Zeit Online, Artikel auf Spiegel Online.

Basel erhält wohl fixe Anlaufstelle um Drogen zu testen

In Bern und Zürich ist es längst amtlich, Basel könnte nun bald folgen: Die Rede ist von einer fixen Anlaufstelle, wo Konsumenten ihre Drogen testen lassen können. Bislang bestand dieses Angebot nur in Form von mobilen Labors, welche die Suchthilfe Region Basel und der Verein Subsdance direkt zu Partybesuchern brachten. Nun soll aus dem zweijährigen Projekt, welche Ende Jahr ausläuft, eine feste Institution werden. Der Grosse Rat hat am 6. April einen entsprechenden Anzug mit grossem Mehr an die Regierung überwiesen. Beitrag der Basellandschaftlichen Zeitung.

Lübecker Memorandum zur Zukunft der Suchtkrankenversorgung

Das Lübecker Memorandum (pdf, 10S.) ist das Resultat eines Austauschs von ExpertInnen. Kern für die vorliegenden Empfehlungen sind die Ergebnisse einer Zukunftswerkstatt, die im Januar 2016 in Lübeck unter der Federführung der DG-Sucht und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Lübeck mit Finanzierung des Bundesministeriums für Gesundheit stattfand. Das Memorandum gibt die entscheidenden Impulse aus der Zukunftswerkstatt als Destillat wieder. Dargestellt werden die bedeutsamsten Themenfelder, die erarbeitet wurden, Visionen einer Verbesserung des Suchthilfesystems sowie Empfehlungen für eine Umgestaltung.

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at

Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) von atinformationen (Frühling 2017) steht zum Download bereit. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die aktuelle Revision des Tabakproduktegesetzes. Ausserdem findet sich ein Beitag über die Verbreitung von "Fake News" der Tabakindustrie durch die Schweizer Presse.

Rauchen ist riskant - Ein Heft in Leichter Sprache

Die Broschüre vermittelt die wichtigsten Informationen zum Thema "Rauchen". Diverse Themen u.a. zum Konsum, zu Wirkungen, Gefahren und Risiken, zum Passivrauchen, zu Abhängigkeit, Rauchentwöhnung und anderen Hilfeangeboten werden in der Broschüre angesprochen. Multiplikatoren können mithilfe der Broschüre lesekundige bzw. leseeingeschränkte Personen den Konsumausstieg nahebringen. Herausgegeben von der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS.

Der Konsum von elektronischen Dampferzeugnissen eDe unter Jugendlichen

Es besteht die Befürchtung, dass "elektronisches Dampfen" neue Gesundheitsrisiken mit sich bringen und vor allem Jugendliche zum Einstieg in den konventionellen Tabakkonsum verführen könne. Zugleich fehlt allerdings insbesondere im Hinblick auf Jugendliche in Deutschland eine valide Datengrundlage. Vor diesem Hintergrund hatte dieses Forschungsprojekt des Institut für Suchtforschung Frankfurt die Generierung von validem Grundlagenwissen über Prävalenzen wie Muster des Konsums von eDe unter Jugendlichen (14-24-Jahre) unter Berücksichtigung möglicher Zusammenhänge mit konventionellem Tabakkonsum mittels differenzierter Forschungszugänge zum Ziel. Kurzbericht (pdf, 3S.) mit den Resultaten.

Geldspielgesetz: Ständeratskommission möchte keine Steuerbefreiung für Lotteriegewinne über einer Million Franken

Anders als der Bundesrat und der Nationalrat möchte die Rechtskommission des Ständerats Gewinne aus Geldspielen nicht generell von der Steuer befreien. Sie hält bei der Beratung der Differenzbereinigung des Geldspielgesetzes (15.069) am Modell des Ständerats fest, wonach solche Gewinne ab einem Freibetrag von einer Million Franken weiterhin besteuert werden sollen (mit 11 zu 1 Stimme bei 1 Enthaltung). Medienmitteilung der Kommission. Infoset-Dossier zum neuen Geldspielgesetz.

Der Schulstress ist weiter verbreitet

Der Stress durch die Arbeit für die Schule ist weiter verbreitet als noch vor 16 Jahren. Bei den 15-Jährigen fühlt sich nahezu ein Drittel gestresst. Bei ihnen kommt das Rauchen häufiger vor und das Wohlbefinden von gestressten Jugendlichen ist oft beeinträchtigt. Dies sind vertiefte Ergebnisse aus der letzten nationalen Schülerstudie, welche Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit durchführte. Ein neues Faktenblatt beleuchtet den Schulstress bei Jugendlichen und zeigt die zeitliche Entwicklung. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Evidenzbasierte und wirkungsorientierte Cannabisprävention

Das hier vorgestellte Rahmenmodell einer evidenzbasierten und wirkungsorientierten Prävention beschreibt am Beispiel der Cannabisprävention die vier wichtigsten Ebenen von Projekten und Programmen der Prävention und der Gesundheitsförderung: die Ebene des fokussierten Problems, die Ebene der Einflussfaktoren, die Ebene der Zielsysteme und die Ebene der Massnahmen. Der Bericht (pdf, 66S.) der Hochschule Luzern (Martin Hafen) steht zum Download bereit.

Österreich: Rauchverbot bis 18 kommt

Das Rauchverbot für Jugendliche soll in Österreich Mitte 2018 bis zum Alter von 18 Jahren ausgedehnt werden. Die Bundesländer tragen diesen Vorschlag von Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) mit, wie der Beschluss der Jugendlandesräte bei einer Konferenz in Krems ergab. Zudem einigten sich die Referenten darauf, an der Harmonisierung der Jugendschutzbestimmungen zu arbeiten. Artikel auf praevention.at

Warum ein LSD-Trip so lang anhält und wie belanglose Musik an Bedeutung gewinnt

Ein paar Millionstel Gramm LSD reichen und die Welt ist eine andere, zumindest aus Sicht Konsumierender. Plötzlich werden scheinbar belanglose Dinge persönlich bedeutsam. Zwei Studien haben neue Erkenntnisse dazu vorgelegt, wie LSD im Gehirn wirkt. Beitrag auf drugcom.de

Einfluss des Arbeitsgedächtnisses und der Impulsivität auf die Entwicklung des Drogenkonsums

Warum werden manche Jugendliche drogenabhängig, andere nicht? Laut einer aktuellen Studie sind sie gefährdet, wenn sie ein schlechtes Arbeitsgedächtnis haben und zu impulsivem Verhalten neigen. Artikel auf drugcom.de

Hamburger Hafen: Mekka für Kokser und Dealer

Der weltweite Handel mit Kokain blüht, die Nachfrage nach der Droge in Deutschland wächst. Eine zentrale Rolle im Schmuggelgeschäft spielt der Hamburger Hafen. Ein Hintergrundbeitrag (27 Minuten) von Deutschlandradio Kultur

Bern: Vor 25 Jahren wurde der Kocherpark geschlossen

Vor 25 Jahren - am 31.März 1992 - machte die Berner Polizei der offenen Drogenszene im Kocherpark ein Ende. Süchtige mussten aufgefangen werden. Der Schadensminderung erwuchs eine wesentliche Bedeutung. Das Berner Fixerstübli - wo Fixer ungestört konsumieren dürfen - machte weltweit Schule. Beitrag auf srf.ch

Suchtstrategie Winterthur

Seit 2007 erbringt die Stadt Winterthur zusammen mit den Bezirksgemeinden Leistungen in der Prävention, Behandlung, Schadensminderung und Regulierung von Suchterkrankungen. Die neue Suchtstrategie 2017–2021 (pdf, 28S.) rückt schwer erreichbare Zielgruppen wie bildungsferne Eltern, Personen mit Migrationshintergrund, ältere Menschen und junge Erwachsene in den Vordergrund. Ausserdem sollen neue Konsumphänomene, zum Beispiel im Bereich digitale Medien, verstärkt in die Prävention und Behandlung einfliessen. Medienmitteilung der Stadt.

Schlaf- und Beruhigungsmittel in Deutschland

Das Informationspapier (pdf, 7S.) "Schlafstörungen und Schlafmittelabhängigkeit" der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen ist online erhältlich.

Hepatitis C: Fällt die 1.000-Dollar-Pille?

Es wirkt so gut wie kein anderes Mittel gegen die Leberkrankheit Hepatitis C. Doch die wenigsten können sich Sofosbuvir leisten. Nun wehren sich Ärzte gegen das Patent und haben beim Europäischen Patentamt Einspruch eingelegt. Beitrag auf Zeit Online

Massnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums: Schweiz fällt ab

Das Vereinigte Königreich besitzt die umfangreichsten Massnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums in Europa. Wie schon 2013 führt es das Ranking der «Tobacco Control Scale in Europe» an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Irland und Island. Mit nur 46 von 100 möglichen Punkten schafft es die Schweiz nur noch auf Platz 21 von 35 gelisteten Staaten. Das sind drei Plätze weniger als 2013. Im Bereich «Massnahmen gegen Tabakwerbung» erhält die Schweiz besonders schlechte Werte: lediglich zwei von dreizehn möglichen Punkten. Kein anderes Land im Rating schneidet in dieser Kategorie so schlecht ab. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at

Luzern: Institutionen im Suchtbereich prüfen Fusion

Beide kämpfen gegen Suchtmittel, beide befinden sich wegen Sparmassnahmen aber in finanziellen Nöten. Der Verein Akzent und das Sozialberatungszentrum Luzern prüfen deshalb die Zusammenlegung. Artikel der Luzerner Zeitung.

Legaler Hanf: das neue Wundermittel?

Das sogenannte legale Gras erlebt in der Schweiz momentan einen Boom. Dem Wirkstoff Cannabidiol (CBD) werden schon fast sagenhafte Kräfte nachgesagt. Vorsicht ist jedoch angebracht. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung.

Cannabis-Gesetzgebung in Europa

Die Publikation "Cannabis legislation in Europe" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle steht zum Download bereit.

Crystal Meth in der Schweiz: Die wichtigsten Fakten und ein Piloprojekt

In der Schweiz sollen nach Auskunft des EDI vor allem Neuenburg und Biel Hotspots der Crystal-Meth-Konsumenten sein. Zeit, um die wichtigsten Fragen zu Crystal Meth zu klären. Beitrag auf SRF.ch. In Neuenburg läuft ein Pilotprojekt der Polizeit und Staatsanwaltschaft: Wer erstmals erwischt wird, wird nicht mehr bestraft, sondern zur Teilnahme an einem Präventionsprogramm verpflichtet. Beitrag auf SRF.ch

InterviewpartnerInnen gesucht zum Thema «Auswirkungen der Cannabis-Prohibition»

Für eine Studie suchen die Uni Genf, Sucht Schweiz und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Zürich (ZHAW) Menschen, die persönlich Erfahrungen gesammelt haben mit den Strafbestimmungen zu Cannabis-Konsum, -Produktion und -Handel. Sei es aufgrund des Betäubungsmittelgesetzes oder etwa auch wegen der Strassenverkehrsgesetzgebung, der Post- und Zollbestimmungen usw. Die Interviews finden in einem persönlichen Treffen statt, die Anonymität der Teilnehmenden ist jederzeit gewährleistet. Interessierte melden sich bitte auf folgende E-Mailadresse: collateral@bluewin.ch

Früher war alles schlechter: Warum ist Rauchen nicht mehr cool?

Sie haben überlebt! Viele Tabakabhängige erklärten deutsche Kneipen für todgeweiht, als sich Rauchverbote in einem Bundesland nach dem anderen durchsetzten. Heute stellen wir fest: Die Kneipen leben noch. Das ist eine gute Nachricht. Eine noch bessere Nachricht: Deutschlands tödlichste Sucht hat Nachwuchsprobleme. Der Tabak-Boom der vorigen Jahrzehnte ist vorbei. Die Jugend wendet sich vom Rauchen ab. Woran liegt das? Artikel auf Spiegel Online.

Nordamerikas Cannabis-Industrie floriert weiter

Die Geschäfte mit legalem Marihuana brummen. 2016 hat das starke Wachstum in Nordamerika nach einer breit angelegten Marktstudie weiter zugelegt. Ein Ende des Booms ist demnach nicht in Sicht. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung

Kleine Geschichte des Rauchens

Welche Bedeutung der Tabakkonsum hat und was ihn dereinst ablösen könnte – ein Überblick am Beispiel der Schweiz. Artikel des Tages-Anzeigers.

Rauchstopp erleichtert Abstinenz beim Ausstieg aus Drogenkonsum

Für Drogenabhängige ist der Ausstieg aus dem Drogenkonsum keine leichte Sache. Eine aktuelle Studie hat aufgezeigt, dass sie ihre Chancen auf eine dauerhafte Abstinenz erhöhen können, wenn sie gleichzeitig auch das Zigarettenrauchen aufgeben. Beitrag auf drugcom.de

Problematischer Cannabiskonsum im Jahr 2016

5.4% der Schweizer Bevölkerung konsumieren gegenwärtig Cannabis (mindestens einmal in den letzten 6 Monaten vor der Befragung). Männer konsumieren Cannabis deutlich häufiger (7.6%) als Frauen (3.4%). Mit steigendem Alter nimmt der Cannabiskonsum stark ab. 1.1% der Schweizer Bevölkerung sind problematisch Cannabiskonsumierende. Männer sind deutlich häufiger betroffen (2.0%) als Frauen (0.3%). Die Publikation (pdf, 44S.) "Suchtmonitoring Schweiz – Themenheft zum problematischen Cannabiskonsum in der Schweiz im Jahr 2016" steht zum Download bereit.

Bahnhof Basel: Petition für einen rauchfreien Bahnhof

Über 320 UnterstützerInnen wünschen sich einen rauchfreien Bahnhof SBB und haben dafür eine Petition unterschrieben. Auch die Lungenliga beider Basel unterstützt das Anliegen. Nun muss sich die Basler Regierung um das Anliegen kümmern. Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung

Boomender Cannabis-Handel: Der König von Albanien

Über den Balkan, auf Booten und in Kleinflugzeugen liefert Albaniens Mafia Marihuana nach Westeuropa. Die Politik handelt nur auf Druck der EU und mischt teilweise selbst im Milliardengeschäft mit. Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung.

Mediennutzung in Deutschland: KIM-Studie 2016

Mit der KIM-Studie 2016 veröffentlicht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) zum elften Mal repräsentative Basisdaten zur Mediennutzung von Kindern zwischen sechs und 13 Jahren in Deutschland. Praktisch alle Familien mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren sind mit Fernseher, Handy/Smartphone, Internetzugang sowie Computer bzw. Laptop ausgestattet. Beitrag auf EU Kids Online.

Neue elektronische Medien und Suchtverhalten

Gegenstand des Gutachtens war die Sichtung und Aufbereitung des aktuellen Kenntnisstands über mögliche negative Folgen, die mit der Nutzung neuer Medien in Zusammenhang stehen. Aus dem Bericht geht hervor, dass es eine ausreichende empirische Evidenz dafür gibt, dass Internetsucht nicht nur ein existierendes Phänomen ist, sondern es auch mit teils gravierenden negativen Effekten auf die psychische und vermutlich auch physische Gesundheit in Zusammenhang steht. Weiter geht hervor, dass davon auszugehen ist, dass Internetsucht als Überbegriff aufzufassen ist und eine entsprechende feinkörnigere Bestimmung des Subtyps notwendig erscheint. Der Bericht entstand im Auftrag vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Mitteilung auf Konturen.

Fachkonferenz Geschlecht und Sucht

Vom 1.-2. März 2017 fand in der Frankfurt University of Applied Sciences die Fachkonferenz "Geschlecht und Sucht – Wie gendersensible Suchtarbeit gelingen kann" statt. Die Präsentationen zu den Referaten stehen zum Download bereit.

suchtindex.ch in neuer Form

Die Datenbank suchtindex.ch von Infodrog wurde erneuert. Nebst einer dynamischen Suche gibt es neu die Möglichkeit, eine eigene Merkliste zu erstellen und diese oder andere Suchergebnisse via Link zu teilen. Wie bisher hat es zu jedem Angebot eine kurze Beschreibung; neu sind die Standorte der Angebote mit Google Maps verknüpft. Infodrog bittet alle Einrichtungen, die im suchtindex.ch eingetragen sind, ihre Daten zu prüfen und die nötigen Aktualisierungen online vorzunehmen. www.suchtindex.ch

Ersetzen Teenager Suchtmitel mit Smartphones?

US-Teenager nehmen immer weniger Drogen und verbringen mehr Zeit am Handy. Gut denkbar, dass es da einen Zusammenhang gibt. Artikel der New York Times, Artikel der Wochenzeitung taz.

act-info - Residalc: StationäreBehandlung der Alkoholabhängigkeit

Die act-info - Residalc Statistik informiert über KlientInnen in stationären Einrichtungen, welche auf Alkohol- und Medikamentenprobleme sowie zum Teil auch auf suchtähnliches Verhalten (z.B. Essstörungen oder pathologisches Spielen) spezialisiert sind. In der Schweiz gibt es 20 spezialisierte stationäre Einrichtungen dieser Art, von denen 16 in 2015 am KlientInnenmonitoring act-info teilgenommen haben. Der Bericht für 2015 (pdf, 105S.) steht zum Download bereit.

Beschleunigte Alterung durch Amphetamine

Eine Line Crystal Meth und Müdigkeit ist wie weggeblasen. Doch die chemische Weck-Attacke hat ihren Preis. Einer aktuellen Studie zufolge beschleunigt der Konsum von Amphetaminen die Alterung der Blutgefäße, die wiederum maßgeblich das biologische Alter einer Person bestimmen. Artikel auf drugcom.de

Geldspielgesetz: Nationalrat entscheidet weder visionär noch verantwortungsbewusst

Der Nationalrat folgt dem Vorschlag des Bundes- und des Ständerats, beschliesst die Öffnung des Geldspielmarktes für Online-Geldspiele und unterstützt Netzsperren, um ausländische Anbietern vom Online-Geldspielmarkt auszuschliessen. Die Koalition zum Schutz der SpielerInnen stellt sich nicht gegen dieses neue «Swissmade-Angebot»: Netzsperren schränken die Erhältlichkeit ein und können deshalb sogar eine gewisse präventive Wirkung haben. Die Koalition stellt aber mit grossem Bedauern fest, dass das Parlament es verpasst hat, die Bedingungen für den Spielerschutz zu verbessern und ein visionäres und verantwortungsbewusstes Geldspielgesetz zu schaffen. Medienmitteilung der Koalition zum Schutz der Spielerinnen und Spieler, Artikel auf NZZ Online. (Infoset berichtete)

Snus provoziert in der Schweiz einen Konkurrenzkampf unter Tabakkonzernen

Trotz des Verbots boomt Snus in der Schweiz. Derzeit wird so viel konsumiert wie nie zuvor. Die eidgenössische Zollverwaltung registrierte 2016 alleine aus Schweden einen Import von 66 Tonnen Kau-, Rollen- und Schnupftabak. Vor zehn Jahren war es noch eine Tonne. Für den Anstieg ist Snus verantwortlich. Während die Verbote den Markt in umliegenden Ländern ausgetrocknet haben, floriert er in der Schweiz, weil die Tabakindustrie eine Gesetzeslücke ausnützt - und nun geht ein Tabakkonzern vor Gericht. Artikel auf Watson

laut & leise: Stress

Dies das Thema der Nummer 1/2017 (pdf, 20S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Wer hat welchen Stress? Stress und die Aufgaben der Suchtprävention; Jugendliche ernst nehmen, Interview mit Gianni Tiloca, Mitarbeiter der Suchtpräventionsstelle Winterthur; Alles grasklar? Kursangebote für Jugendliche; Stress lass nach! Gesundheit von Lehrpersonen; Stress und Hirndoping im Jugendalter.

SMS sollen vom Rauschtrinken abhalten

Handy-Mitteilungen ermutigen Jugendliche im Ausgang, alkoholfreie Getränke zu trinken. Das neue Programm "Mobile Coach Alkohol " schnitt bei einem Test erfolgreich ab und soll bereits im Sommer in Schulen in den Kantonen Zürich, Luzern und Zug eingeführt werden. Artikel auf 20 Minuten.

60. Sitzung der Suchtstoffkommission in Wien

Vom 13. bis 17. März 2017 tagt in Wien die internationale Suchtstoffkommission "Commission on Narcotic Drugs (CND)" mit über 1000 Experten der Vereinten Nationen. Diese beraten eine Woche lang über nationale und internationale Drogenpolitik sowie Massnahmen zu Prävention und Restriktion. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten der Deuschen Bundesregierung. www.cndapp.org

Benzodiazepine bei älteren Menschen

Klinische Studien zeigen, dass die Verschreibung von Benzodiazepinen mit steigendem Alter zunimmt und ausserhalb der anerkannten Indikationen erfolgt. Häufig ist dies unangemessen und schädlich. Die Folgen können sehr schwer sein und die Morbidität sowie Mortalität der Patienten beträchtlich erhöhen. Es bedarf grossangelegter Sensibilisierungskampagnen, um der Übermedikation in diesem Bereich, die sich zu einem realen volksgesundheitlichen Problem entwickelt hat, entgegenzuwirken. Beitrag (pdf, 4S.) im Swiss Medical Forum.

Wie das Drogenverbot Dealer zu Millionären macht

Mehr als ein halbes Jahrhundert haben die Vereinten Nationen im Kampf gegen Heroin, Kokain und Crystal Meth auf scharfe Verbote gesetzt. Nun wächst die Einsicht: Sie bringen nichts - im Gegenteil. Artikel der Sueddeutschen Zeitung.

Deutschland: Schöner qualmen auf deutschen Litfasssäulen

Unter allen EU-Ländern erlaubt einzig Deutschland Tabak-Aussenwerbung auf Plakaten und Litfasssäulen. Bundesminister Christian Schmidt (CSU) will das ändern und brachte einen Gesetzentwurf ein, der 2016 im Bundeskabinett abgesegnet wurde. Doch wichtige Teile der Union blockieren das Gesetz im Bundestag. Artikel auf Spiegel Online.

Broschüre zur Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Altenhilfe

Um den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden, sind sowohl die Suchthilfe als auch die Altenhilfe auf sensibilisierte, gut ausgebildete und engagierte Mitarbeitende angewiesen. Und mehr als das: Zwischen beiden Arbeitsfeldern ist ein Austausch notwendig. Die Fachbereiche müssen nicht einfach nur voneinander wissen, sie müssen voneinander lernen. Die Broschüre (pdf, 24S.) "Teilhabe älterer suchtkranker Menschen" wurde vom Gesamtverbands für Suchthilfe e. V. in Deutschland und weiteren Organisationen erstellt.

Produkte mit Cannabidiol (CBD): Ein Überblick

Das vorliegende Merkblatt von Swissmedic gibt einen Überblick über die verschiedenen Angebote CBD-haltiger Rohstoffe und Produkte und deren Einstufung und Verkehrsfähigkeit aufgrund der aktuellen Gesetzeslage. Es dient primär als Vollzugshilfe, um die jeweilige Zuständigkeit (Behörde) aufzuzeigen und einen einheitlichen Vollzug zu fördern. Gleichzeitig sollen mögliche Anbieter für die zu beachtenden rechtlichen Vorgaben sensibilisiert werden.

Interurbane Arbeitsgruppe Cannabis: Resultate der anonyme Online-Befragung

Die Resultate zeigen, dass die Cannabiskonsumierenden im Durchschnitt 30 Jahre alt sind und der Einstieg in den Cannabiskonsum mit ca. 16 Jahren erfolgt. Beides gilt sowohl für Männer (80 Prozent) wie auch für Frauen (20 Prozent). Die Online-Befragung, die vom 21. November bis 21. Dezember 2016 stattfand, hatte zum Ziel, die Teilnahmebereitschaft an Pilotprojekten zum regulierten Cannabisverkauf in den Städten Bern, Zürich und den Kantonen Basel-Stadt und Genf zu klären. Die Befragung zeigt, dass die Konsumierenden bereit sind, Restriktionen bei einem regulierten Cannabiserwerb in Kauf zu nehmen. Medienmitteilung der interurbanen Arbeitsgruppe, Artikel auf NZZ Online.

Stadt Basel: Weiteres Vorgehen im Cannabis-Projekt

Nach dem Vorliegen der Resultate der interurbanen Online-Umfrage zum Cannabiskonsum konkretisiert sich nun das basel-städtische Projekt. Das drei Jahre dauernde Basler Pilotprojekt wird für 150 Cannabiskonsumierende geplant, welche mit Cannabis subjektive Beschwerden im Sinne einer "Selbstmedikation" lindern. Bis der regulierte Verkauf in ausgewählten Apotheken erfolgen kann, sind jedoch noch einige formale Schritte und Ausnahmebewilligungen nötig. Zudem muss die Projektfinanzierung sichergestellt werden. Medienmitteilung vom Gesundheitsdepartement Basel, Artikel auf 20 Minuten.

Stadt Bern: Ethikkommission bewilligt Forschungsstudie zur Cannabisregulierung

Die Stadt Bern will in Zusammenarbeit mit anderen Schweizer Städten Pilotprojekte im Bereich Cannabisregulierung durchführen. Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM) hat für die Stadt Bern ein detailliertes Forschungsprojekt für das Pilotprojekt Cannabisregulierung ausgearbeitet. Die Kantonale Ethikkommission Bern bewilligte nun vor kurzem das Forschungsgesuch. Als nächster Schritt bereitet das ISPM die Einreichung des Gesuchs beim Bundesamt für Gesundheit vor. Gemeinsame Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Stadt Bern und der Universität Bern, Artikel der Berner Zeitung. Weitere Infos zum Berner Cannabis-Projekt.

Basel-Stadt: Neue Website für den Jugendschutz

In drei von zehn getesteten Basler Läden wurden im Jahr 2016 Zigaretten oder Alkohol an Jugendliche im gesetzlichen Schutzalter verkauft. Um die Anzahl illegitimer Verkäufe weiter zu senken und um Festveranstalter, Verkaufs- und Servicepersonen zu unterstützen, setzt das Blaue Kreuz beider Basel im Auftrag des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt die neue Jugendschutzwebsite www.jugendschutzbasel.ch um.

Die stille Sucht der Frauen

Die Zahl der drogenabhängigen Frauen nimmt rund um den Globus zu. Frauen und Mädchen machen dem internationalen Suchtkontrollrat (INCB) zufolge ein Drittel der Suchtmittelkonsumenten weltweit aus. Unter den Menschen, die eine Suchtbehandlung bekommen, sind aber nur ein Fünftel Frauen. Das geht aus dem Jahresbericht 2016 des in Wien ansässigen INCB hervor, der unter anderem in Berlin vorgestellt wurde. Artikel auf Spiegel Online.

Drogenausstieg: Starker Wille reicht nicht

Im Verständnis vieler Menschen spielt der Wille eine wichtige Rolle, wenn es um den Ausstieg aus dem Drogenkonsum geht. Studien zum Drogenausstieg machen jedoch deutlich, dass der Wille allein nicht reicht. Vielmehr geht es darum, Strategien anzuwenden, um die Sucht auszutricksen. Artikel auf drugcom.de

Geldspielgesetz: Nationalrat stimmt für Netzsperren für Online-Geldspiele

Zum ersten Mal wird in der Schweiz eine sogenannte Netzsperre eingeführt. Der Nationalrat entschied mit grosser Mehrheit, den Zugang zu ausländischen Online-Casinos zu blockieren. Er bestätigte damit einen Beschluss des Ständerats vom letzten Jahr. Somit müssen Schweizer Internetanbieter künftig verhindern, dass ihre Kunden auf ausländische Glücksspielangebote zugreifen können. Zugleich schafft das Parlament im neuen Geldspielgesetz für Schweizer Casinos die Möglichkeit, eine Konzession für Onlinespiele zu erlangen (Online-Casinos sind zurzeit verboten). Mit der Netzsperre schütze man die legal operierenden Anbieter vor der Unterwanderung des Marktes durch verbotene ausländische Angebote, erklärten die Befürworter während der Debatte. Begründet wurde die Sperre auch mit einem verbesserten Spielerschutz. Ratsprotokoll der Debatte, Artikel auf NZZ Online. (Infoset berichtete)

Von der Heroinabhängigkeit zum Alkoholproblem

Methadonprogramme und Langzeittherapien mit anderen Opioiden sind erfolgreich. Heroinabhängige konsumieren nachweislich weniger Heroin oder Kokain und zu Therapiebeginn auch weniger Alkohol. Dennoch hat der Alkoholkonsum dieser Patienten seit den 1990-er Jahren deutlich zugenommen. Dies belegt eine Langzeituntersuchung der PUK und der Universität Zürich. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Universität Zürich, Beitrag auf SRF.ch

Riskantes Trinken vor dem Ausgang weit verbreitet

Das Trinken vor dem Ausgang ist unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen weit verbreitet. Sucht Schweiz untersuchte in verschiedenen Forschungsarbeiten unterschiedliche Facetten des Phänomens. Ein Fazit: Das so genannte Vorglühen verleitet dazu, an einem Abend fast doppelt so viel zu trinken – mit entsprechenden Risiken. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Erklärvideo für Flüchtlinge: Gefahren durch Alkoholkonsum

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e. V. (HLS) hat im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) ein Erklärvideo für Flüchtlinge entwickelt. Es thematisiert Gefährdungen durch Alkoholkonsum bei Geflüchteten und ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Tigrinya (Amtssprache in Eritrea) auf der Homepage der HLS verfügbar.

Alkohol kostet Deutschland rund 58 Milliarden Euro im Jahr

Das tägliche, angeblich gesundheitsfördernde Glas Rotwein ist verlockend. Doch die gesellschaftlich akzeptierte Droge Alkohol kostet Deutschland rund 58 Milliarden Euro im Jahr, zeigt eine Berechnung des Wirtschaftswissenschaftlers Tobias Effertz. Betroffen seien alle Altersgruppen, vor allem auch Senioren. Artikel auf Deutschlandradio Kultur.

Jugendumfrage: Kiffen, Rauchen und Drogenkonsum gelten als uncool

Der Konsum von Suchtmitteln, mit der Ausnahme von Alkohol, gilt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen als uncool. Das ist das Resultat der gewichteten 20-Minuten-Jugendumfrage, an der über 19'000 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren teilgenommen haben. Artikel auf 20 Minuten.

Der Basler Bahnhof soll rauchfrei werden

Einen rauchfreien Basler Bahnhof SBB fordert eine Petition auf der Plattform petitio.ch. Die Lungenliga findet den Vorschlag sinnvoll. Weniger begeistert dagegen sind die SBB, denen der Bahnhof gehört. Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung.

Tabaksteuer: Der Bundesrat verliert ein wichtiges Mittel der Tabakprävention

Der Ständerat hat am Dienstag eine Revision des Tabaksteuergesetzes unter Dach und Fach gebracht. Die Tabaksteuer wird damit allerdings nicht erhöht. Hingegen wird die höhere Besteuerung von Wasserpfeifentabak im Gesetz verankert. Die Krebsliga Schweiz, die Lungenliga Schweiz, die Schweizerische Herzstiftung, Sucht Schweiz und die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz sind enttäuscht vom Entscheid des Ständerates, dem Bundesrat keine neue Kompetenz zur Erhöhung der Tabaksteuer übertragen zu wollen. Medienmitteilung auf den Seiten von Sucht Schweiz, Artikel der Aargauer Zeitung. (Infoset berichtete)

Drugnet Europe

Die Ausgabe 97 des Newsletters 'Drugnet Europe' der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich.

Hohes Verletzungsrisiko im Alltag durch Alkohol

Der Alltag steckt voller Gefahren. Auf dem Fahrrad, beim Treppensteigen oder anderen alltäglichen Dingen können Unfälle passieren. Zum Glück passiert meist nichts. Doch unter dem Einfluss von Alkohol steigt das Risiko für Verletzungen, wie zwei aktuelle Studien belegen. Artikel auf drugcom

Fachtagung Suchthilfe und Polizei SuPo: Ausschreibung Workshops

Die diesjährige Fachtagung der Arbeitsgruppe SuPo widmet sich unter dem Motto «Aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der Zusammenarbeit» in drei thematischen Blöcken der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Polizei. Um zu gewährleisten, dass die Fachtagung 2017 den Bedürfnissen von PraktikerInnen entspricht, sind Fachpersonen aufgerufen, Vorschläge für von Teilnehmenden organisierte und durchgeführte Workshops einzureichen. Weitere Infos auf den Seiten von Infodrog.

Polizei fordert Schnelltests für den Nachweis von Cannabiskonsum

Der Besitz von Cannabis ist legal, wenn der Wert des berauschenden Stoffes THC unter einem Prozent liegt. Seit dem letzten Sommer verkaufen immer mehr Shops in der Schweiz das enstprechende CBD-Gras. Jedoch gestaltet es sich für die Polizei schwierig, diesen legalen Hanf von illegalem Gras zu unterscheiden. Nun fordert die Polizei Schnelltests. Artikel auf 20 Minuten.

Deutschland: Die Politik trinkt mit, statt zu regulieren - Ein Blick hinter die Kulissen

Diese Reportage blickt hinter die Kulissen bei den aktuellen Verhandlungen zwischen Gesundheitsexperten und den zuständigen Bundesministerien um schärfere Regelungen beim Alkohol, beleuchtet die Einflüsse der Alkohol-Lobby und zeigt am Beispiel Schweden, wie es auch gehen könnte. Dort ist Alkohol deutlich teurer, Hochprozentiges nur in speziellen Läden zu bekommen und Werbung stärker eingeschränkt. Ergebnis: Die Schweden trinken deutlich weniger. Eine Sendung des ZDF. Ein Artikel auf detektor.fm beschäftigt sich mit demselben Thema.

Uruguay: Schiedsgericht stützt Gesetze gegen das Rauchen

Das Recht auf Gesundheit beinhaltet das Recht auf Zugang zu gesundheitlichen Dienstleistungen und den Schutz gegen Verletzungen der körperlichen und psychischen Integrität. Auch die Schweiz hat unter anderem aufgrund von Art. 12 des UNO-Pakts I die Verpflichtung, das Menschenrecht auf Gesundheit zu respektieren, zu schützen und zu fördern. Hingegen ist umstritten, ob und inwiefern die staatlichen Verpflichtungen zum Schutz des Rechts auf Gesundheit wichtiger sind als jene zum Schutz der Eigentumsrechte wirtschaftlicher Akteure. Diese Frage stellte sich nun auch in einem Schiedsgerichtverfahren, das der in der Schweiz ansässige Tabakkonzern Philip Morris gegen Uruguay angestrebt hatte. Mitteilung des Schweizerischen Kompetenzzentrum für Menschenrecht SKMR.

Niederlande: Cannabis könnte bald auch grossflächig angebaut werden

In den Niederlanden wurde ein neues Gesetz von der zweiten Kammer des Parlaments verabschiedet, was den Anbau von Cannabis auch im großen Stil erlauben würde. Das Gesetz muss noch von der ersten Kammer bestätigt werden. Beitrag auf welt.de, Beitrag der NOS (holländisch).

Merkblatt zur Tabaksteuerpflicht von Cannabisprodukten

Diesess Merkblatt (pdf, 3S.) der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV bezieht sich einzig auf Cannabisprodukte mit einem THC-Gehalt von unter einem Prozent. Nach Art. 4 des Bundesgesetzes über die Tabaksteuer unterliegen Ersatzprodukte der Tabaksteuer. Ersatzprodukte sind nach Art. 3 Abs. 1 der Tabaksteuerverordnung Erzeugnisse, die nicht oder nur teilweise aus Tabak bestehen, aber wie Tabak oder Tabakfabrikate verwendet werden, auch wenn sie für den Verbrauch nicht angezündet werden müssen. Sie werden besteuert, wie die Produkte, die sie ersetzen.

Drug Checking in Basel

Der Stadt- und Landkanton haben die Suchthilfe beauftragt, für die Jahre 2016 und 2017 vier bis sechs Präventionseinsätze pro Jahr an Partys und Festivals durchzuführen. Sie unterstützen das Präventionsprojekt «Safer Dance Basel» mit 10 000 Franken. Die Kosten für die Drogenchecks werden von der Stiftung für Drogenarbeit übernommen. Jungpolitiker von Links bis Rechts begrüssen das Angebot. Während aber Konsumenten in Zürich und Bern bei fixen Drogeninformationszentren ihren Stoff testen lassen können, muss Basel die mobilen Labors mieten. Artikel der Basellandschaftlichen Zeitung.

Cannabis – Rausch und Medizin

Die USA vor dem grossen Cannabisrausch und der Staat Colorado als Vorreiter. Die Legalisierung von Cannabis sowohl für medizinische Zwecke als auch für den Genuss scheint in den USA unaufhaltsam zu sein. Die Industrie boomt, es winkt ein Milliardenmarkt. Doku von NZZ-Format (30 Minuten).

Krieg gegen Drogen: Menschenrechtsbericht zu den Philippinen

Tausende Tote im blutigen Krieg gegen die Drogen, eine durch Morde und Kriminalisierung bedrohte Zivilgesellschaft und ein Klima fast absoluter Straffreiheit zeichnen die Menschenrechtslage in den Philippinen aus. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht (pdf, 40S.), den das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen (AMP) vorgelegt hat. Medienmitteilung des Bündnisses.

Online-Glücksspiel trotz Verbot

Falls in der Schweiz das neue Geldspielgesetz in Kraft tritt, dürfen Schweizer Casinos ihre Dienste schon bald online anbieten. Doch im Internet hat sich die ausländische Konkurrenz illegalerweise längst etabliert, wie ein Beispiel aus der Romandie zeigt. Beitrag (2 Minuten) in der Tagesschau auf SRF. Die Rechtskommission des Nationalrates hat es vor kurzem auch abgelehnt, dass Ausländische Internetportale mit Geldspielen in der Schweiz blockiert werden sollen (Infoset berichtete).

Beeinflusst Cannabis die Lebensqualität?

Wer Cannabis konsumiert, tut dies vermutlich, um sich besser zu fühlen. Aber kann Cannabis auch die Lebensqualität verbessern? Ein Forschungsteam aus den USA hat sich dieser Frage angenommen und stellt die Vermutung auf, dass ein geringer Cannabiskonsum kaum Einfluss auf die Lebensqualität hat. Artikel auf Drugcom.de

Rauschtrinken bei Jugendlichen von Eltern beeinflusst

Eine Langzeitstudie zeigt, dass das Trinkverhalten der Eltern das der Kinder stark prägt – und zwar bis ins Erwachsenenalter. Der grosse Einfluss der Eltern überrascht die Forscher. Artikel in der FAZ. Zum Forschungsbericht (pdf, 25S.) "Rauschtrinken im frühen Erwachsenenalter: 9-Jahres-Follow-up-Befragung einer Kohorte von ehemaligen Siebtklässlern" des Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel. Zum Bericht (pdf, 28S.) "Jugendliche und Alkohol. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Eltern" der forsa Gesellschaft.

Hepatitis C – billige Medikamente aus Indien

Hepatitis-C-Medikamente sind in der Schweiz sehr teuer und wegen Einschränkungen durch das Bundesamt für Gesundheit BAG nur bestimmten Patientengruppen vorbehalten. Deshalb kaufen immer mehr Betroffene günstige Lizenzprodukte aus dem Ausland. Neu vergütet eine Krankenkasse ihren Versicherten einen grossen Teil der Kosten für Medikamente aus Indien. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Schweizer Hepatitis Strategie, Beitrag auf Echo der Zeit.

Hirndoping: Wenn das Hirn auf Hochtouren läuft

Egal ob legal, illegal oder verschreibungspflichtig, pflanzlich oder chemisch: Pillen und Pülverchen, welche die Hirnleistung optimieren sollen, passen perfekt in unsere Leistungsgesellschaft. Themenschwerpunkt der Radiosendung Input auf SRF3.

Schweizer Suchtpanorama 2017

Das Schweizer Suchtpanorama 2017 (pdf, 28S.) von Sucht Schweiz gibt einen Überblick über die Situation und die aktuellen Entwicklungen und wirft kritische Fragen zum Thema Sucht, Suchtmittel und Suchtpolitik auf. Eine der zentralen Fragen lautet, wer in der Suchtpolitik welche Verantwortung trägt und hinterfragt damit auch die Rolle des Staates und der Wirtschaft. Beitrag in der Tagesschau, Artikel des Tages Anzeiger, Artikel der Neuen Luzerner Zeitung.

Drogenprävention in Zürich: Der Blick des Todes von 1969

Inmitten der 68er-Unruhen startet die Stadtpolizei Zürich ihre erste Anti-Drogen-Kampagne. Doch es gibt ein Problem: Statt abzuschrecken, sorgt das Bild einer todgeweihten Frau für Begeisterung. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung.

Deutschland: Drogenbeauftragte will Verbot der Tabakaussenwerbung

Aussenwerbung für Tabakprodukte soll nach dem Willen der Drogenbeauftragten Marlene Mortler noch vor der Bundestagswahl im September verboten werden. Aber der Widerstand der Tabaklobby und mancher Politiker ist gross. Artikel auf Spiegel Online, Artikel auf Zeit Online.

Jugendschutz

Das aktuelle Infoblatt (pdf, 3S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich zum Thema Jugendschutz steht zum Download bereit.

ZürcherInnen stimmen deutlich für die SIP

Für die Befürworter ist er eine Erfolgsgeschichte, für die Gegner eine «Mogelpackung» und eine «paternalistische Verhaltenspolizei»: der Sicherheitsdienst SIP, kurz für Sicherheit, Intervention und Prävention. Am Wahlwochenende haben die Stadtzürcher über eine neue gesetzliche Grundlage für den Ordnungsdienst abgestimmt. Die Befürworter konnten sich klar durchsetzen. 79,4 Prozent der Stadtzürcher Stimmenden haben Ja zur SIP gesagt. Artikel auf tagi.ch

Warnbilder auf Zigarettenschachteln: Show- oder Schockeffekt?

Seit Mai vergangenen Jahres sind Schockbilder auf Zigarettenschachteln in Deutschland Pflicht. Ist der Verkauf deswegen seitdem gesunken? Die Antwort ist nicht leicht, weil sich die Einführung der Schockbilder mit parallelen Entwicklungen überlagert. Artikel auf Spiegel Online.

Crystal Meth: Gründe für den Ausstieg aus dem Konsum

In einer US-amerikanischen Studie wurde untersucht, welche Gründe Crystal-Konsumierende für den Ausstieg aus dem Konsum nennen. Demnach bringen vor allem schwerwiegende gesundheitliche Folgen die Risiken des Crystal-Konsums ins Bewusstsein. Beitrag auf drugcom.de

Ambulante Suchthilfe - Ergebnisse der Institutionsbefragung 2016

Die im act-info-Netzwerk integrierte SAMBAD-Statistik umfasst alle Beratungsstellen, die psychosoziale Hilfe in Bezug auf substanzgebundene oder andere Suchtprobleme anbieten. Im Jahr 2015 wurden 183 Beratungsstellen gezählt, die tätig waren und den Einschlusskriterien entsprachen. Gegenüber dem Vorjahr (194 identifizierte Stellen) lässt sich eine Abnahme der Anzahl der Beratungsstellen feststellen. Es kann sich dabei um den Zusammenschluss von Stellen oder um die Beendigung der Beratungstätigkeit in suchtbezogenen Fragen handeln. Der SAMBAD Bericht (pdf, 13S.) steht zum Download bereit.

Kokainkonsumierende für wissenschaftliche Studie gesucht

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Kokainkonsums Teilnehmende, die regelmässig Kokain konsumieren. Teilnehmende sollten zwischen 18 und 50 Jahre alt sein. Weitere Infos

E-Zigaretten: Weniger schädlich als die Tabakzigarette?

«Electronic nicotine delivery devices» (ENDS) sind populär geworden, obwohl weder ihr Nutzen noch ihre Schädlichkeit geklärt sind. Die Argumentation der relativen Schadensreduktion verglichen mit der Tabakzigarette ist aufgrund des toxischen Aerosols, das jahrelang mit unbekannten Folgen inhaliert wird, gemäss den Autoren nicht gerechtfertigt. Artikel (pdf, 8S.) im Swiss Medical Forum. Beachten Sie auch das Editorial (pdf, 2S.) von Jacques Cornuz in derselben Ausgabe. Er weist darauf hin, dass E-Zigaretten im Vergleich zu Tabakprodukten zunächst einmal eindeutig weniger schädlich sind. Dies sollte seiner Meinung nach den rauchenden Patienten auch mitgeteilt werden.

Codein- oder Schmerzmittelkonsumenten für wissenschaftliche Studie gesucht

Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Opiatkonsums TeilnehmerInnen, die aktuell oder seit min. 6 Monaten opiathaltige Schmerzmittel oder Codein länger oder in höherer Dosierung konsumieren als vom Arzt verordnet bzw. die nicht ärztlich verordnet wurden. Die StudienteilnehmerInnen sollten zw. 18 -­‐ 65 Jahren alt sein und neben medizinischen Opiaten keine oder nur wenig andere Substanzen konsumieren. Weitere Infos

Heroingestützte Behandlung in der Schweiz

Der vorliegende Bericht (pdf, 20S.) präsentiert die Resultate der Erhebung im Jahr 2015 des Monitorings der heroingestützten Behandlung (HeGeBe-Monitoring) in der Schweiz. Für das Jahr 2015 wurden 156 Eintritte und 145 Austritte registriert. Bei den Eintritten handelt es sich um 101 Ersteintritte (56.8%), 24 Wiedereintritte in dieselbe Institution (28.4%) und zwölf Eintritte aufgrund eines Übertrittes (8.4%) aus einer anderen HeGeBe-Stelle.

Unter Schülern: "Drogenkonsum nimmt ständig zu- und ab"

Für den Jugendbereich insgesamt würde der Drogenkonsum in Deutschland seit Jahren leicht absinken, sagte der Suchtforscher Michael Klein in einem Interview mit Deutschlandfunk DLF. Trotzdem sei es ein Problem von Relevanz. "Wir kennen verschiedene Konsummotive." Das sei im Jugendalter zum Beispiel Neugier, aber auch Eskapismus. Artikel des DLF.

Vor 25 Jahren wurde der Platzspitz geschlossen

Von 1986 bis 1992 herrschte Ausnahmezustand in Zürich: Täglich tummelten sich bis zu 3000 Fixer auf dem Platzspitz. Die Räumung war ein Misserfolg, weil die Szene sich einfach verlagerte. Erst später setzte sich eine liberalere Drogenpolitik durch. Artikel der Neuen Zürcher Zeitung, Beitrag und Interview mit Thilo Beck auf SRF.ch

Uneinheitliche Umsetzung des Ordnungsbussenverfahrens für Cannabiskonsum

Seit dem 1. Oktober 2013 sollte der Cannabiskonsum und -besitz bis zu 10 Gramm durch Erwachsene (BetmG Art. 28b) nicht mehr mit einer Verzeigung geahndet, sondern mit einer Ordnungsbusse bestraft werden. Damit wollte der Gesetzgeber die Grundlage für die Gleichbehandlung aller Cannabiskonsumierenden in der Schweiz schaffen und die Kosten für Verwaltung und Justiz reduzieren. Sucht Schweiz hat in einer neuen Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit erstmals untersucht, ob diese Ziele erreicht wurden. Die Analyse hat grosse Unterschiede im Vollzug zu Tage gefördert. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Österreich: Drogenbericht 2016

Erstmals seit Jahren gibt es in Österreich wieder einen Anstieg bei den Drogentoten. Im Berichtszeitraum 2015 starben insgesamt 153 Menschen aufgrund von akuten Intoxikationen ("Überdosierung") nach dem Konsum von Suchtmitteln. Im Jahr zuvor waren es 122 Menschen. Bei den meisten dieser Fälle waren Opioide (Heroin bzw. suchtgifthaltige Medikamente) im Spiel. Doch auch unerwartet hoch dosierte Ecstasy Tabletten haben 2015 zu einigen Todesfällen geführt. Positiv ist die Tatsache, dass die Zahl der Einsteiger/innen (15- bis 24-Jährige) in den risikoreichen Opioidkonsum weiter rückläufig ist. Das geht aus dem aktuellen Drogenbericht (pdf, 291S.) der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) hervor. Medienmitteilung vom Institut Suchtprävention in Linz.

Bericht zur Alkoholpolitik in den europäischen Ländern

Die Publikation "European Report on Alcohol Policy. A Review" der European Alcohol Policy Alliance Eurocare steht zum Download bereit

Ist Kiffen total normal?

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge - sagt die Forschung. Aber was genau bedeutet das? Greift womöglich eine Mehrheit zum Joint? Tatsächlich liegen die meisten jungen Menschen weit daneben, wenn sie den Cannabiskonsum Gleichaltriger einschätzen sollen. Fehleinschätzungen haben allerdings Auswirkungen auf den eigenen Konsum. Artikel auf drugcom.de

Neuer Webauftritt von Infoset

Der Relaunch von Infoset hat einiges an Neuigkeiten zu bieten. Die Internetseite ist neu in einem responsiven Design gestaltet. Damit können Sie Infoset bequem auch auf Ihrem Smartphone oder auf einem Tablet nutzen. Neu finden Sie auf Infoset einen umfassenden Stellenanzeiger für den Suchtbereich. Weiter können Sie über Infoset direkt im suchtindex.ch nach Angeboten der Schweizer Suchthilfe suchen. Last but not least hat Infoset auch eine angepasste Seitenstruktur und wurde die Navigation leicht angepasst. Dabei haben wir grossen Wert darauf gelegt, dass die Änderungen der gewohnten Infoset-Logik folgen, damit Sie wie gewohnt mit Infoset weiterarbeiten können. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Prävention von Drogentodesfällen - Fakten, Zahlen und Beispiele aus der Praxis

Die Broschüre (pdf, 74S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum Download bereit. Die aktualiserte Broschüre wurde um weitere Beiträge zu Drugchecking, Drogenkonsumräumen sowie zu Naloxon-Take-Home-Programmen ergänzt.

Cannabiskonsum steigert das Risiko einer Schizophrenie

Das Universitätsspital Lausanne (CHUV) zeigt, dass das Risiko einer Schizophrenie durch Cannabiskonsum um 37% steigt. Nicht untersucht wurde die Rolle der Häufigkeit des Konsums, des THC-Gehalts, des Alters der Konsumierenden, der Konsumform oder des Mischkonsums. Bisherige Studien deuten aber darauf hin, dass der THC-Gehalt eine Rolle in der Entwicklung dieser Krankheit spielt. Medienmitteilung des CHUV, Artikel im Molecular Psychatry, Artikel auf 20 Minuten.

Vor 25 Jahren wurde der Platzspitz geräumt

Ein Vierteljahrhundert ist seit der Räumung der offenen Drogenszene auf dem Zürcher Platzspitz vergangen. Die Erinnerung an den damals international bekannten und berüchtigten "Needle Park" verblasst langsam. Artikel der Luzerner Zeitung.

Hirnforschung: Eine Prise LSD entscheidet

Forschende der Uni Zürich haben herausgefunden, wie das Halluzinogen LSD das Gehirn dazu bringt, bestimmten Dingen und Erlebnissen mehr Relevanz beizumessen als normalerweise. Die Erkenntnis könnte auch helfen, psychische Krankheiten besser zu verstehen. Artikel der NZZ, Medienmitteilung der Universität Zürich.

Szene Deutschland - Unter Junkies

Jeder Zweite der jährlich etwa 1000 Drogentoten in Deutschland stirbt an Heroin. Seit einigen Jahren ist die Droge jedoch aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Warum eigentlich? Der Film begibt sich auf Spurensuche. Wie leben und denken diese Menschen? Wie sind sie in diese Situation geraten? Host Sascha Bisley taucht in der Doku "Szene Deutschland" in diese Milieus ein und macht sich selbst ein Bild. Mit seinem ganz persönlichen Blick begegnet er seinen Gesprächspartner – ohne Berührungsängste und vor allem ohne Vorurteile. Dokumentation des ZDF (44 Min.).

Cannabis stört die Hirnentwicklung Jugendlicher

Jugendliche befinden sich in einer wichtigen Phase ihrer Entwicklung. Vieles ändert sich. Auch im Gehirn bilden sich neue Strukturen, an denen das körpereigene Endocannabinoid-System beteiligt ist. Kiffen Jugendliche, so scheint der Cannabiswirkstoff THC ungünstig in die Entwicklung des Gehirns einzugreifen. Zwar ist noch nicht vollständig geklärt, ob THC tatsächlich ursächlich zu diesen Veränderungen beiträgt. Versuche an Tieren legen diesen Schluss aber nahe. Artikel auf drugcom.de

Deutschland: Der neue Kerndatensatz KDS 3.0

Seit dem 1. Januar 2017 gilt bundesweit der komplett überarbeitete "Deutsche Kerndatensatz zur Dokumentation im Bereich der Suchtkrankenhilfe (KDS)". Der Kerndatensatz ist das Instrument zur einheitlichen Datenerhebung in Einrichtungen der ambulanten und stationären Suchthilfe. Nach zehnjähriger Laufzeit seines Vorgängers hat der DHS-Vorstand nunmehr diesen neuen Erhebungsstandard veröffentlicht. Diverse Artikel zum KDS 3.0 auf den Seiten von Konturen.

Die konventionelle Zigarette hat keine Zukunft mehr

Viele Raucher versuchen mit E-Zigaretten, von ihrem Laster wegzukommen. Ein Gespräch mit dem Frankfurter Suchtforscher Heino Stöver über Sinn und Unsinn des Dampfens. Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Solina in Spiez: Im Pflegeheim statt auf der Gasse

Das Pflegeheim Solina in Spiez bietet als eine der wenigen Institutionen älteren Drogenabhängigen ein Zuhause, wenn sie nicht mehr alleine zurechtkommen. Nicht immer verläuft das Zusammenleben mit den anderen Bewohnern problemlos. Artikel der Berner Zeitung.

Alkoholprävention: Partnerschaften mit der Alkoholindustrie zeigen keine Evidenz

Der Beitrag (pdf, 16S.) "Community Alcohol Partnerships with the alcohol industry: what is their purpose and are they effective in reducing alcohol harms?" aus dem Journal of Public Health steht zum Download bereit. Mitteilung der EUCAM.

Drogenmärkte: Übersicht der EU-Politik

Die Publikation "Drug supply reduction: an overview of EU policies and measures" ist auf den Seiten der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD erhältlich.

Bis zu 8-fach erhöhtes Herzinfarktrisiko durch Rauchen

RaucherInnen sterben früher. Das ist bekannt. Neben Krebserkrankungen gelten Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigste Todesursache. Eine aktuelle Studie hat nun herausgefunden, dass sich vor allem Erwachsene unter 50 Jahren einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt aussetzen, wenn sie rauchen. Artikel auf drugcom.de

Deutschland: Cannabis vom Arzt wird legal

In Deutschland wird es künftig einfacher sein, die Droge Cannabis medizinisch zu verwenden. Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen aller Fraktionen einem Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe zugestimmt, das die legale Abgabe von Cannabisprodukten als Heilmittel und den dafür notwendigen Anbau der Hanfpflanze regelt. Artikel der NZZ. Aber wie gut und sicher wirkt die Droge eigentlich bei den Kranken? Artikel der FAZ.

Wie weiter in der Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten?

Über 100 Personen stellten sich an der 14. Tagung der Kantonalen Alkohol-Aktionspläne, kurz KAP, die Frage: «Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten: Wie weiter?» Dabei standen die Diskussion der aktuellen alkoholpolitischen Handlungsspielräume und ein Rückblick auf das Nationale Programm Alkohol im Vordergrund. Artikel auf Spectra Online.

Drug Checking in Zürich: Die Vermessung des Rausches

Extrem hoch dosierte Drogen sind eine wachsende Gefahr. In Zürich können Konsumenten die Stoffe legal und gratis testen lassen. Artikel der deutschen Tageszeitung taz.

Argumentarium gegen die Mythen der Tabakindustrie

Das Playbook ist ein leicht zugängliches Online-Tool, das vielen der von der Tabakindustrie verbreiteten Mythen entgegenwirken soll, die oft als Fakten dargestellt werden. Es soll für die Politik und die Allgemeinheit die Fakten über den Tabakkonsum zusammenstellen. Medienmitteilung der WHO, https://tobaccoplaybook.net

Lust statt Frust beim Reden über Alkohol

Übermässiger Alkoholkonsum verursacht viel Leid und hohe Kosten. Je früher Alkoholprobleme erkannt werden, umso einfacher kann süchtig machendes Verhalten verändert werden. Ärztinnen und Ärzte leisten einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung, wenn sie ihre Patientinnen und Patienten auf den Alkoholkonsum ansprechen. Doch das will gelernt sein! Artikel auf Spectra Online.

Neuenburg setzt bei Crystal Meth auf Prävention statt Repression

Drogenkonsumenten müssen in Neuenburg keine Geldstrafe mehr bezahlen. Das Präventionsprogramm mit dem Namen "WarningMeth" richtet sich an alle Konsumenten von Crystal Meth oder Thai-Pillen, die ab jetzt von der Polizei erwischt werden. Diese Konsumenten können einer Strafe entgehen, wenn sie sich für vier persönliche Sitzungen mit der Organisation Sucht Neuenburg verpflichten. Artikel der Aargauer Zeitung, Artikel auf 20 Minuten.

Jugendschutzplattform der Kantone Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri und Zug

Die Jugendschutzbestimmungen verbieten den Verkauf von Bier und Wein sowie Spirituosen an Jugendliche und junge Erwachsene. In der Praxis wird dieses Verbot jedoch oft nicht eingehalten. Die Onlineplattform www.jugendschutz-zentral.ch unterstützt Betriebe und Veranstalter bei der Durchsetzung des Jugendschutzes.

Warum Rauchen den Planeten gefährdet

Alle Tabakfelder der Welt nebeneinander gereiht bilden eine Fläche grösser als die Schweiz. Eine Fläche, auf der die Böden auslaugen, sich mit Chemikalien vollsaugen - und nach und nach erodieren. Um eine Tonne Rohtabak zu erzeugen, werden knapp 3000 Kubikmeter Wasser benötigt. Das ist mehr als doppelt so viel wie beim Mais. Nicht weniger gierig ist das Nachtschattengewächs bei den Nährstoffen. Artikel der Sueddeutschen Zeitung.

Auf zu «spannenden Räubergeschichten» im Casino

Für das neue Schweizer Geldspielgesetz läuft ein massives Lobbying. Dazu passt eine Einladung für einen «Pokerabend unter Frauen» an Nationalrätinnen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Schlafmittel und Wachmacher: Sucht auf Rezept

Immer mehr Deutsche nehmen Tabletten, um alltägliche Probleme in den Griff zu bekommen: Schlafmittel, um besser ein- oder durchzuschlafen, Wachmacher, um leistungsfähiger zu sein. Allein von Schlaf- und Beruhigungsmitteln sind bis zu anderthalb Millionen Deutsche abhängig. Knapp zwei Millionen Deutsche insgesamt haben schon einmal verschreibungspflichtige Medikamente genutzt, um bei der Arbeit mehr Leistung zu bringen oder um Stress abzubauen. Fernsehbeitrag des Norddeutschen Rundfunks (45 Min.).

Integration der EAV in die EZV

Am 7. September 2011 beschloss der Bundesrat, die Eidgenössische Alkoholverwaltung EAV im Rahmen der Revision des Alkoholgesetzes in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) zu überführen. Die Nachfolgeorganisation der EAV heisst Abteilung Alkohol und Tabak (AAT). Die AAT wird Anfang 2018 ins Leben gerufen und ihren Sitz in Delsberg (Jura) haben, an der Rue de la Régie 18. Weitere Infos auf den Seiten der EAV.

So lernen Jugendliche im Jugendzentrum Badhüsli das gepflegte Trinken

Politiker diskutieren momentan darüber, ob ein Alkoholverbot in Jugendzentren sinnvoll ist oder nicht. Wenn man junge Erwachsene und Jugendarbeiter fragt, ist klar: Verbote bringen nichts, höchstens Jugendliche zum Saufen. Artikel der Tages Woche.

Alkoholmarketing im Internet: Jugendschutz ist wenig wirksam

Werbung wirkt, insbesondere bei jungen Menschen. Aus einer Reihe von Forschungsarbeiten ist bekannt, dass ein Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und dem Alter des Erstkonsums sowie der konsumierten Menge besteht. Und dieser Zusammenhang tritt deutlich stärker zutage, wenn die "klassische Werbung" mit Online-Werbung kombiniert wird. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Was Rauchen die Weltwirtschaft kostet

Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Wirtschaft. Eine Billion Franken kostet der Tabakkonsum die Weltwirtschaft pro Jahr, wie aus einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Nationalen Krebsinstitut der USA hervorgeht. Medienmitteilung der WHO, Artikel der NZZ, Artikel der FAZ, Artikel der Luzerner Zeitung.

Legales Cannabis in der Schweiz

Seit kurzem kann man in Läden in der Schweiz legal Cannabis kaufen (THC unter 1%). Der Hype ist riesig. Doch was taugt das Gras, und wer baut es an? Artikel der Wochenzeitung WOZ.

Cannabiskonsumierende haben schlechtere Hochschulabschlüsse

Wie verträgt sich das Kiffen mit dem Studium? Laut einer Studie aus den USA eher nicht so gut. Einschränkend muss erwähnt werden, dass die Studie aus methodischen Gründen keine Aussage darüber machen kann, ob der Cannabiskonsum ursächlich zu schlechteren Noten geführt hat. Nach Meinung des Forschungsteams sei dieser Zusammenhang aber naheliegend, da frühere Studien gezeigt hätten, dass Cannabis die kognitive Leistungsfähigkeit mindert. Artikel auf Drugcom.de

Geldspielgesetz: Rechtskommission schiesst IP-Blocking ab

Die Rechtkommission des Nationalrats (RK-N) hat sich am 13. Januar 2017 gegen das IP-Blocking entschieden. Und damit für eine unkontrollierte Öffnung des Online-Geldspielmarkts. Die Folgen wird ein Schwarzmarkt sein, der zwar nicht toleriert ist, gegen den aber mit rechtlichen Mitteln nicht vorgegangen werden kann. Für den Spielerschutz ist diese Entscheidung verheerend: Im illegalen Markt sind die Angebote nicht regulier- und kontrollierbar, und die Spieler sind den Raffinessen der Anbieter von Online-Geldspielen schutzlos ausgeliefert. Medienmitteilung (pdf, 1S.) des Fachverbands Sucht, Artikel der NZZ.

Aargau: In über 600 Beizen darf geraucht werden

Der Aargau zählt zu den liberalsten Kantonen, was das Rauchen anbelangt. Das schlägt sich in den Fällen von Lungenkrankheiten nieder, wie eine Studie zeigt. Die Lungenliga will jetzt auch Fumoirs verbieten. Artikel der Aargauer Zeitung.

Alkoholmarketing im Internet: Jugendschutz ist wenig wirksam

Sucht Schweiz hat das Marketing und den Verkauf von Alkohol im Internet unter die Lupe genommen. Jugendliche werden trotz bestehenden Einschränkungen durch die Werbung angesprochen. Sie können zudem online leicht Alkohol kaufen. Der Jugendschutz greift zu wenig. Medienmitteilung und Bericht (pdf, 15S.) von Sucht Schweiz.

Tätigkeiten der ESBK im Jahr 2015

Am 7. Januar hat der Bundesrat den Jahresbericht der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) zur Kenntnis genommen. Die ESBK zieht wie bereits in den Jahren zuvor eine positive Bilanz über ihre Tätigkeit im Jahr 2015. Die Spielbanken haben insgesamt die für sie geltenden Verpflichtungen umgesetzt. Die Zahl der neu eröffneten Strafverfahren im Berichtsjahr ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Medienmitteilung und Bericht (pdf, 46 S.) der ESBK.

Newsletter Infoset

Der Newsletter fasst die Aktuell-Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Falls Sie den Newsletter noch nicht abonniert haben: ein Klick genügt.

Frauen und Männer trinken mehr Alkohol in gemischten Gruppen

Alkohol wird oft in der Gruppe getrunken. Wie viel eine Person trinkt, hängt offenbar auch davon ab, wie sich die Gruppe zusammensetzt. Laut einer Studie aus der Schweiz wird mehr Alkohol getrunken, wenn Frauen und Männer gemeinsam unterwegs sind, als wenn sie nur unter ihresgleichen trinken. Artikel auf drugcom.de

Suchthilfestatistik 2015 für Deutschland

In diesem Bericht (pdf, 74S.) werden jährlich die wichtigsten aktuellen Ergebnisse der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) zusammengefasst. Im Jahr 2015 wurden in 858 ambulanten und 212 stationären Einrichtungen, die sich an der DSHS beteiligt haben, 344.292 ambulante Betreuungen und 48.841 stationäre Behandlungen durchgeführt. Der Bericht bietet einen Überblick über diagnostische Angaben zum primären Betreuungs-/Behandlungsanlass der Klienten/Patienten sowie Informationen zu weiteren substanzbezogenen Störungen. Neben diesen diagnostischen Daten werden soziodemographische Variablen wie Alter, Beziehungsstatus, Wohn- und Erwerbssituation berichtet sowie Angaben zu Betreuungs-/Behandlungsverlauf und -erfolg gemacht.

 

28/12/2016

SIP Zürich: Paternalistische Verhaltenspolizei oder taugliches Instrument zur Lösung von Nutzungskonflikten?

Bald stimmen die Zürcher über den Sicherheitsdienst SIP Züri ab. SVP und AL sind dagegen, die Sozialdemokraten dafür. Drei Vertreter sagen weshalb. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

28/12/2016

Kanada: Arbeitsgruppe legt Bericht zur Regulierung von Cannabis vor

Die kanadische Regierung will sich auf der Basis eines Berichtes, der am 13. Dezember veröffentlicht wurde, Zeit bis Ende 2018 oder Anfang 2019 geben, um den Markt für den Freizeitkonsum von Cannabis zu öffnen. Die geplanten Regelungen werden es Personen über 18 Jahren erlauben, Cannabis von einer Vielzahl von Produzenten und Verkäufern zu erwerben oder ihr eigenes Cannabis anzubauen. Der Bericht gibt 80 Empfehlungen zur Beendigung der Cannabisprohibition, die 1923 begann, und verwendet ein Modell ähnlich dem zum Verkauf von Tabak und Alkohol. Der Bericht erklärt, dass Kanadier bis zu 30 g Cannabis für den persönlichen Bedarf kaufen und mit sich führen dürfen sollten, und jene, die es selbst anbauen wollen, 4 Pflanzen zu Hause haben dürfen. Mitteilung der IACM, Beitrag in der Tageszeitung The Globe and Mail.

 

23/12/2016

Stellenangebot: Themenbereich Hepatitis C und Schadensminderung

Für die Umsetzung von Projekten im Themenbereich Hepatitis C und Schadensminderung sucht Infodrog ab 1. April 2017 eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in 80%. Infodrog ist die vom Bundesamt für Gesundheit eingesetzte Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht. Trägerin von Infodrog ist die Schweizerische Gesundheitsstiftung RADIX. Zum Stelleninserat (pdf, 1S.).

 

22/12/2016

Schwangerschaft und Alkohol/Tabak: gut zu wissen

Bei einem Kinderwunsch oder während der Schwangerschaft ist es wichtig, seinen Alkohol- und Tabakkonsum zu überdenken. Diese Broschüre von Sucht Schweiz enthält Informationen zu diesen Themen für werdende Mütter und Nahestehende. Erhältlich in 9 Sprachen.

 

22/12/2016

Sibirien: Schon mehr als 70 Todesopfer durch alkoholhaltigen Badezusatz

Viele arme Bewohner der ehemaligen Sowjetunion greifen auf alkoholhaltige Parfüms, Gesichtswasser, Haushaltsreiniger oder Selbstgebranntes zurück, weil sie sich alkoholische Getränke nicht leisten können. Seit einer Preiserhöhung bei alkoholischen Getränken im vergangenen Jahr, mit der die Behörden den Alkoholismus eindämmen wollen, hat sich der Schwarzmarkthandel ausgeweitet. Viele der dort angebotenen Getränke sind gepanscht. In Irkutsk am Baikalsee sind seit dem Wochenende 117 Menschen mit Vergiftungen nach billigem Alkoholersatz in Krankenhäuser eingeliefert worden, 71 sind gestorben. Artikel der FAZ

 

20/12/2016

Rauchstopp mit Kaugummis: "Ich bin Kettenkauer geworden"

Wer raucht, macht rund 20 Mal am Tag einen Entzug durch. Dann schreit der Körper nach der nächsten Zigarette. Nikotinkaugummis helfen, den Kreislauf zu durchbrechen. Was aber ist, wenn sie selbst in die Sucht führen? Artikel auf Spiegel Online

 

20/12/2016

Erklärung von Ascona: 10 Grundsätze für eine moderne Suchtpolitik

Mit der «Erklärung von Ascona» (pdf, 1S.) formulieren Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Verwaltung sowie Fachpersonen und Konsumierende eine zukunftsgewandte Perspektive für die schweizerische Suchtpolitik. Die Erklärung ist das Ergebnis einer dreitägigen SuchtAkademie auf dem Monte Verità. Sie strebt an, eine zeitgemässe, ausgewogene Suchtpolitik zu schaffen, die sich auf alle Formen des Konsums bezieht und eine umfassende Schadenminderung bei allen Formen des Konsums zu erreichen.

 

14/12/2016

Drogensuchtests in der Armee:

Mit dieser Motion (16.3053) soll der Bundesrat beauftragt werden, eine Gesetzesgrundlage auszuarbeiten, damit Angehörige der Armee während des Militärdienstes Drogensuchtests unterzogen werden können. Im Sommer stimmte der Ständerat dieser Motion zu. Nun hat der Nationalrat am 14. Dezember die Motion abgelehnt. Wortprotokoll der Debatte.

 

14/12/2016

Drogen im Abwasser: 50 Städte im Vergleich:

London ist nach einer Studie die europäische Hauptstadt des Kokains – aber nur von Montag bis Freitag. An den Wochenenden hingegen ist die belgische Stadt Antwerpen auf Platz eins. Zürich folgt kurz darauf auf Platz drei. Das ergab eine Untersuchung von kommunalen Abwässern auf Spuren von Kokain und anderen Drogen. Dies zeigt eine Studie der Europäischen Drogenbeobachtungsbehörde (EMCDDA). Artikel auf tagi.ch, Artikel der FAZ.

 

14/12/2016

Tabaksteuergesetz: Erhöhungen der Tabaksteuer sind nötig:

Heute behandelt der Nationalrat die Änderung des Tabaksteuergesetzes. Nicht vorgesehen ist eine Erneuerung der Kompetenz des Bundesrates zur Erhöhung der Tabaksteuer. Dies bedauern die Krebsliga Schweiz, die Lungenliga Schweiz, die Schweizerische Herzstiftung, Sucht Schweiz und die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz, denn hohe Tabaksteuern stellen eine wirksame und kostengünstige Präventionsmassnahme dar. Medienmitteilung der 5 Organisationen.

 

13/12/2016

Psychische Gesundheit in der Schweiz:

Der vierte Monitoringbericht (pdf, 80S.) des Obsan zur psychischen Gesundheit in der Schweiz liefert Antworten zur Entwicklung des psychischen Gesundheitszustands und zu Schutz- & Risikofaktoren. Daneben geht er auf spezifische Themen wie Invalidisierung, Zwangsmassnahmen in der Psychiatrie, Suizide und Kosten ein und gibt damit auf Basis unterschiedlicher Datenquellen einen aktuellen Überblick über die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung.

 

13/12/2016

Den Tabakkonzernen zu Diensten: FDP, SVP und NZZ:

Die Rückweisung des Tabakgesetzes erlaubt es Tabakkonzernen, die Schweiz weiterhin als Basis für ihr Treiben zu missbrauchen. Ein Rückblick auf die "Debatte" und die Reaktionen in der Medienlandschaft. Artikel auf Infosperber.

 

13/12/2016

Online den eigenen Alkoholkonsum reduzieren:

Mit dem Online-Programm zur Reduzierung des Alkoholkonsums ,Change your Drinking' unterstützt die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Menschen, die ihr riskantes Trinkverhalten reduzieren und dabei anonym bleiben möchten. Jeder kann mit ,Change your Drinking' eigenständig sein persönliches Verhalten überprüfen und ändern. Über die Dauer von 14 Tagen protokollieren die Teilnehmenden online in einem Konsumtagebuch, wieviel Alkohol sie trinken, und erhalten hierzu motivierendes Feedback und konkrete Tipps. Weitere Infos zum Programm finden sich auch im aktuellen Alkoholspiegel (pdf, 4S.) der BZgA.

 

09/12/2016

Cannabis: sind wir anders als die Nachbarländer?:

Eine neue Studie (pdf, 33S.) von Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit zeigt auf, dass Cannabismarkt und -konsum in der Schweiz eher der Situation der lateinischen als jener der deutschsprachigen Nachbarländer ähneln. Die erste regionale Analyse zeigt zudem, dass die aktuellen Monitoringsysteme nicht ausreichen, um den Cannabismarkt und den problematischen Konsum dieser Substanz besser zu verstehen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

09/12/2016

Über 300 Mutationen durch Rauchen:

Rauchen verursacht Krebs, weil die Inhaltsstoffe das Erbgut unserer Zellen schädigen. Ein internationales Forschungsteam hat nun erstmals aufdecken können, in welchem Umfang Tabakrauch Mutationen verursacht. Artikel auf drugcom.de

 

09/12/2016

Bad Trips: "Ich dachte, das hört gar nicht mehr auf":

Horrortrip auf LSD, kompletter Kontrollverlust auf Ketamin und irrationale Angst auf Cannabis: Drei Konsumenten erzählen von ihren beängstigenden Rauscherfahrungen. Artikel auf Zeit Campus.

 

08/12/2016

Parlament lehnt Verbot von Tabakwerbung ab:

Der Bundesrat muss nochmals über die Bücher. Die Mehrheit von SVP, FDP und CVP hat das Bundesgesetz über Tabakprodukte zu Fall gebracht. Auch der Nationalrat will nichts wissen von einem Werbeverbot. Die freie Marktwirtschaft sei höher zu gewichten als die Prävention. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Beitrag auf SRF.ch, Medienmitteilung der Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz.

 

08/12/2016

Deutschland: Digitale ‚Substitutionslandkarte':

Wo befinden sich substitutionsgestützte Behandlungsangebote für substituierte Opioidabhängige im Bereich der medizinischen Rehabilitation? Auf diese Frage halten Fachverbände in der Rehabilitation Suchtkranker eine interaktive Antwort bereit. Eine Landkarte im Internet zeigt Standorte, Adressen und konzeptionelle Details von Fachkliniken, die auch eine substitutionsgestützte Entwöhnungsbehandlung anbieten. Beitrag auf Konturen.

 

08/12/2016

Gesundheitsbericht Fürstentum Liechtenstein:

Im Auftrag des Ministeriums für Gesellschaft des Fürstentums Liechtenstein hat das Obsan erstmals einen Gesundheitsbericht für Liechtenstein erarbeitet. Dieser gewährt einen umfassenden Überblick über die Gesundheitssituation im Land. Die zentralen Ergebnisse zu den Themen Gesundheitszustand, gesundheitsrelevantes Verhalten, gesundheitliche Aspekte im Wohn- und Arbeitsumfeld sowie Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen werden jeweils im Vergleich zur Schweiz ausgewiesen.

 

08/12/2016

Migration - Trauma - Sucht:

Dies das Thema der aktuellen Ausgabe (pdf, 17S.) des Infomagazins akut des Vereins 'Die Alternative'.

 

07/12/2016

Newsletter Infodrog:

Der Dezember-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, steht zum Download bereit.

 

07/12/2016

Verwendung der Spielsuchtabgabe durch die Kantone im Beitragsjahr 2015:

Die Lotterie- und Wettkommission Comlot hat den Auftrag, jährlich einen Bericht (pdf, 67S) über die Verwendung der Spielsuchtabgabe in den einzelnen Kantonen zu verfassen. Im Jahr 2015 haben die Deutschschweizer Kantone und der Kanton Tessin insgesamt 90.6 % der Spielsuchtabgabe 2014 eingesetzt. Bei den Kantonen der Romandie betrug die-ser Anteil 91.4 %. Verglichen mit dem letzten Jahr kam es bei den Kantonen der Deutsch-schweiz und im Tessin zu einer etwas geringeren Ausschöpfung der Spielsuchtabgabe, wäh-rend die Kantone der Romandie einen höheren Anteil verwendeten.

 

07/12/2016

Cannabis in den USA: Der neue Goldrausch:

Ein Milliardenbusiness erwächst: Immer mehr US-Bundesstaaten legalisieren Marihuana, Unternehmer und Lokalpolitiker wittern ihre Chance. Dabei steht die Grasökonomie schon wieder auf der Kippe. Artikel auf Spiegel Online.

 

06/12/2016

Schweizer Bevölkerung unterstützt ein generelles Tabakwerbeverbot:

Über zwei Drittel der Bevölkerung befürwortet ein generelles Tabakwerbeverbot mit Ausnahme der Verkaufsstellen. Aber selbst ein lückenloses Werbeverbot wird von einer guten Mehrheit unterstützt. Die Bevölkerung folgt damit dem bundesrätlichen Entwurf des Tabakproduktegesetzes und würde gar noch weiter reichende Restriktionen befürworten. Dies das Resultat (pdf, 62S.) einer repräsentativen Umfrage im Rahmen vom Suchtmonitoring Schweiz. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Medienmitteilung der Lungenliga Schweiz. Am 8. Dezember entscheidet der Nationalrat, ob er das neue Tabakproduktegesetz, welches eine strengere Regelung für Tabakwerbung vorsieht, an den Bundesrat zurückweisen will oder nicht.

 

06/12/2016

Basler «Alki-Stübli» stösst auf Unmut:

Der Vorstoss von CVP-Grossrätin Pasqualine Gallacchi kommt beim Verein für Gassenarbeit «Schwarzer Peter» nicht gut an. Die Motivation hinter so einem Treffpunkt sei, dass Randständige von der Öffentlichkeit abgeschirmt werden sollen. Dabei sei genau das Gegenteil wichtig. Beitrag im Regionaljournal Basel.

 

06/12/2016

Schotten verbieten Rauchen bei Autofahrten mit Kindern:

Das Rauchen im Auto in Anwesenheit von Kindern ist in Schottland ab sofort verboten. Bei Verstössen ist ein Bussgeld in Höhe von 100 Pfund (119 Euro) fällig. Landet der Fall vor Gericht, droht eine Strafzahlung von bis zu tausend Pfund. Das schottische Parlament hatte die Verschärfung des Rauchverbots im vergangenen Dezember einstimmig verabschiedet. Artikel auf Spiegel Online.

 

06/12/2016

Alkoholrituale als Weltkulturerbe:

Das Zwischenstaatliche Komitee für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes hat am 1. Dezember 2016 in Addis Abeba (Äthiopien) entschieden, das Winzerfest in Vevey in die Repräsentative Liste einzutragen. Somit ist die erste von acht lebendigen Traditionen der Schweiz im immateriellen Kulturerbe der UNESCO aufgenommen worden. Artikel der Tageszeitung taz.

 

02/12/2016

Massnahmenplan zur Nationalen Strategie Sucht 2017–2024:

Im Rahmen der Agenda Gesundheit2020 erarbeitete das Bundesamt für Gesundheit zusammen mit seinen Partnern die Nationale Strategie Sucht. Diese wurde Mitte November 2015 vom Bundesrat verabschiedet. Anfangs Dezember 2016 wurde der Massnahmenplan vom Bundesrat zur Kenntnis genommen. Er dient als Grundlage für die Umsetzung der Strategie ab 2017. Medienmitteilung vom BAG, www.bag.admin.ch/sucht

 

02/12/2016

Aktion Nez Rouge 2016:

Nez Rouge ist eine nationale Präventions - und Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Verkehrssicherheit. Nez Rouge bietet während den Festtagen einen Heimfahrdienst für Personen, die sich nicht mehr in der Lage fühlen, selbst nach Hause zu fahren. Müdigkeit, Alkohol, Drogen oder Medikamente - lauter gute Gründe, die Gratisnummer 0800 802 208 anzurufen und seine Autoschlüssel den Freiwilligen MitarbeiterInnen von Nez Rouge zu übergeben. Am 2. Dezember startet die Aktion Nez Rouge 2016. www.nezrouge.ch

 

02/12/2016

Hochpotenter Cannabis im Verdacht Hirnveränderungen zu verursachen:

Schädigt Cannabis das Gehirn oder nicht? Einer aktuellen Studie zufolge kommt es darauf an, welche Sorte Cannabis konsumiert wird. Der regelmässige Konsum von hochpotentem Cannabis wurde mit Hirnveränderungen in Zusammenhang gebracht, der Konsum von normalem Cannabis jedoch nicht. Artikel auf Drugcom.de. Auch in der FAZ findet sich ein Artikel zum Gefährdungspotential des Cannabis bei Jugendlichen und wie dieses in der Politik teilweise verharmlost wird.

 

02/12/2016

Eine Mini-Dosis LSD zur Arbeit:

Im Silicon Valley erhofft man sich von kleinen Mengen LSD mehr Kreativität. Auch in der Schweiz setzen einige die Hippiedroge im Arbeitsalltag schon gezielt ein. Artikel auf tagi.ch. Ob diese Mini-Dosierung allerdings tatsächlich eine Wirkung hat, ist umstritten, vgl. dazu den Artikel auf 20 Minuten.

 

01/12/2016

Leitgedanken für einen vernünftigen Umgang mit Sucht:

Die Arud hat in einem Faltblatt (pdf, 2S.) ihre «10 Leitgedanken für einen vernünftigen Umgang mit Sucht» veröffentlicht. Es sind Fakten und Forderungen an die Gesellschaft und Politik, von der Arud und ihren Mitarbeitenden, aber auch von Akteuren der Schweizer Suchtpolitik. Dieses Jahr feiert die Arud ihr 25-jähriges Jubiläum, Artikel in der Limmattaler Zeitung.

 

01/12/2016

Cannabis stört möglicherweise die männliche Fruchtbarkeit:

Spermien werden meist im Überfluss produziert. Dennoch sind manche Männer unfruchtbar. Studien zeigen auf, dass Cannabiskonsum möglicherweise einen Anteil daran hat. Denn der Cannabiswirkstoff THC scheint in vielfacher Weise die Fruchtbarkeit des Mannes zu sabotieren. Beitrag auf Drugcom.de

 

01/12/2016

Betäubungsmittelverzeichnis um 35 neue psychoaktive Substanzen ergänzt:

Neue psychoaktive Substanzen (NPS) sind betäubungsmittelähnlich wirkende, synthetische Stoffe. Sie werden auch als "Legal Highs", "Designer-Drogen" oder "Research Chemicals" bezeichnet. Die Substanzen werden als legale Rauschmittel vermarktet, da sie noch nicht in die Betäubungsmittelverzeichnisse aufgenommen sind. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat das Betäubungsmittelverzeichnis am 1. Dezember 2016 um 35 Substanzen erweitert. Mit der Ergänzung soll auch der Drogenhandel bekämpft werden. Medienmitteilung des EDI.

 

30/11/2016

Zahl der HIV-Infektionen in Europa erstmals über 2 Millionen:

Die kumulative Zahl der HIV-Fälle in der Europäischen Region der WHO ist erstmals auf über 2 Mio. gestiegen. Zu dieser Zahl trugen über 153 000 neue HIV-Fälle im Jahr 2015 bei – ein Anstieg um 7% gegenüber dem Vorjahr und die höchste jährliche Zahl seit Beginn der Erhebungen in den 1980er Jahren. 121 088 neue HIV-Fälle wurden im östlichen Teil der Europäischen Region diagnostiziert. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des neuen Berichts mit dem Titel "HIV/Aids-Surveillance in Europa 2015", der vom WHO-Regionalbüro für Europa zusammen mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) kurz vor dem Welt-Aids-Tag 2016 veröffentlicht wurde. Medienmitteilung und Publikation der WHO Europa.

 

30/11/2016

C2H5OH - Alkohol und Politik:

Das Magazin «C2H5OH – Alkohol und Politik» informiert zum letzten Mal über die Aktivitäten der Eidg. Alkoholverwaltung EAV, das Profitcenter Alcosuisse und die Partnerinnen und Partner der EAV. Im Hinblick auf die Integration der EAV in die Eidgenössische Zollverwaltung EZV im Jahr 2018, wird die EAV bereits ab 2017 im Informationsmagazin des Zolls, dem «Forum Z.», über ihre Tätigkeiten berichten. Die Ausgabe 2/2016 (pdf, 36S.) steht zum Download bereit.

 

28/11/2016

Tabakproduktegesetz: Für eine starke Tabakprävention:

In der Wintersession ab dieser Woche soll die Politik sich für ein starkes Tabakproduktegesetz einsetzen und dem Bundesrat ermöglichen, die Tabaksteuer anzuheben. Dafür sprechen präventionspolitische und gesundheitsökonomische Gründe, wie die Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz in Bern an ihrer Medienveranstaltung aufgezeigt hat. Medienmitteilung der Allianz. Artikel auf NZZ Online, Artikel auf infosperber.ch

 

24/11/2016

Alcohol Policy Timeline Database:

In dieser Datenbank der WHO sind wichtige Eckpunkte und Entscheide nationaler Alkoholpolitiken der Region Europa abrufbar.

 

24/11/2016

Health at a Glance: Europe 2016:

Die neueste Ausgabe von "Health at a Glance: Europe 2016" ist in der Zusammenarbeit der OECD mit der Europäischen Kommission entstanden. In einem Vergleich beleuchtet die Studie den Gesundheitszustand, die Ausgaben für Gesundheit sowie Qualität und Zugang zu Gesundheitsleistungen in 36 europäischen Ländern. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Berichts liegt auf der Analyse der Zusammenhänge zwischen Gesundheits- und Arbeitsmarkt. Mitteilung der OECD.

 

24/11/2016

Sinkender Bierkonsum in der Schweiz:

Der Bierkonsum in der Schweiz ist weiter gesunken. Mit 55 Litern erreichte der Pro-Kopf-Konsum im vergangenen Braujahr einen neuen Tiefstand. Im Vorjahreszeitraum war es noch ein halber Liter mehr gewesen. Der Rückgang des Alkoholkonsums habe auch mit dem veränderten Trinkverhalten zu tun. Mitteilung (pdf, 2S.) vom Schweizer Brauerei-Verband, Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

23/11/2016

Die Schweiz, Plattform der Zigarettenhersteller:

Die Tabak-Multinationalen fühlen sich bei uns zu Hause. Sie profitieren von Subventionen, durchlässigen Gesetzen, und von einem Standort, der sie ihre toxischen Produkte exportieren lässt, wie dies sonst nirgendwo in der westlichen Welt möglich wäre. Sie gebrauchen den nationalen Verboten abgeneigten Föderalismus und die wirtschaftsfreundlichen politischen Parteien, welche internationale Konventionen ablehnen. Auch der Bund und das BAG begünstigen die Tabakindustrie. Der Entwurf zum TabPG lässt vermuten, dass Einschüchterung schon während seiner Erarbeitung wirksam war. Artikel in der Schweizerischen Ärztezeitung.

 

23/11/2016

Reitox Jahresbericht für Deutschland 2016:

Mit dem Reitox-Bericht 2016 erscheint das aktuelle Standardwerk zur Drogensituation in Deutschland. Die jeweiligen Themen werden in abgeschlossenen und einzeln verständlichen Workbooks behandelt.

 

23/11/2016

Drogenpolitikreform: Ein neues Verständnis von Entkriminalisierung:

Die Global Commission on Drug Policy hat ihren fünften Bericht zur Weltdrogenpolitik (pdf, 48S.) veröffentlicht. Die Kommission verlangt, die Kriminalsierung von DrogenkonsumentInnen zu beenden und in die Erforschung von Modellen zur Regulierung des Drogenmarktes zu investieren.

 

22/11/2016

Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen:

Seit 2004 erfasst Infodrog jährlich die Belegungszahlen der stationären und teilstationären Suchttherapieinstitutionen. Das Monitoring (pdf, 6S.) umfasst die Anzahl Plätze, sowie die durchschnittliche Auslastung der Suchthilfeinstitutionen in den einzelnen Kantonen. Im Jahr 2015 beteiligten sich 16 Kantone mit 60 Institutionen an der Belegungsstatistik. 9 Kantone verfügen über keine stationären Suchttherapieinstitutionen und ein Kanton übermittelte keine Daten.

 

22/11/2016

USA: Cannabis-Firmen blicken mit Sorge nach Washington:

StimmbürgerInnen von vier US-Gliedstaaten haben für die Legalisierung von Cannabis votiert – ein gutes Zeichen für die Cannabis-Firmen. Die Administration Trump könnte ihnen jedoch das Leben schwermachen. Artikel auf NZZ Online.

 

21/11/2016

Online-Befragung der interurbanen Arbeitsgruppe Cannabis:

Seit dem 21. November 2016 (bis zum 21. Dezember) läuft eine anonyme Online-Befragung auf www.canreg.ch. Sie klärt die Teilnahmebereitschaft an Pilotprojekten zum regulierten Cannabisverkauf in den Städten Bern, Zürich und den Kantonen Basel-Stadt und Genf. Aufgrund der Ergebnisse werden im Anschluss konkrete Projekt-Designs für spezifische Zielgruppen im Rahmen des interurbanen Projektes ausgearbeitet. Nach Einverständnis und Budgetbewilligung durch die zuständigen Gremien in den jeweiligen Städten und Kantonen und der Beurteilung durch die zuständigen Ethikkommissionen soll dann gemeinsam beim Bundesamt für Gesundheit eine Ausnahmebewilligung für ein wissenschaftliches Forschungsprojekt beantragt werden. Medienmitteilung der beteiligten Städte. Zur Umfrage

 

21/11/2016

Drugnet Europe::

Die Ausgabe 96 des Newsletters 'Drugnet Europe' der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich.

 

21/11/2016

Neue psychoaktive Substanzen in Europa:

Die Publikation "New psychoactive substances in Europe: legislation and prosecution - current challenges and solutions" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle und Eurojust steht zum Download bereit.

 

20/11/2016

Rauchstopp in der Schwangerschaft:

Rauchen in der Schwangerschaft schädigt das heranwachsende Baby. Trotzdem rauchen laut dem letzten Tabakmonitoring Schweiz 13 Prozent der Schwangeren weiter. Der neue Flyer "Rauchstopp in der Schwangerschaft" (pdf, 4S.) informiert werdende Eltern über die Gefahren des Rauchens und Passivrauchens.

 

20/11/2016

Alle sind schuld am afghanischen Opiumanbau – nur der Westen nicht:

Es gibt manche Schlagzeilen, die jedes Jahr, nicht selten um dieselbe Zeit, immer wieder auftauchen. Eine davon ist jene um den rekordverdächtigen Opiumanbau in Afghanistan. Seit fünfzehn Jahren wird das Thema jährlich aufgerollt. Die neuesten UN-Zahlen werden genannt und die bösen Buben – in diesem Fall wie gewohnt die Taliban – für das Dilemma verantwortlich gemacht. Wer das Geschehen etwas tiefgehender analysiert, wird allerdings feststellen, dass die Verantwortlichen auch im Westen sitzen. Beitrag auf NachDenkSeiten.

 

18/11/2016

Zusammenhang zwischen Drogenpolitik und Zugang zu Medikamenten:

Der Beitrag "The Link Between Drug Policy and Access to Medicines" ist auf den Seiten der Open Society Foundation online zugänglich.

 

18/11/2016

Wie der Rausch die Menschen fand:

Schlaflose Ziegen und halluzinierende Jaguare: Die Menschen haben sich den Drogenkonsum einst von Tieren abgeguckt. Was sagt das über den richtigen Umgang damit? Beitrag auf Zeit Online.

 

18/11/2016

"Wetten?!" Sportwetten und Jugendliche:

Dies das aktuelle Thema (3/2016) der Zeitschrift 'pro Jugend'. Der Artikel (pdf, 6S., 160Kb) "Sportwetten und Jugendliche: Spielangebote und Suchtgefahren" ist online erhältlich. Die Zeitschrift wird
von der Aktion Jugendschutz in Bayern herausgegeben.

 

18/11/2016

Medikamenten- und Drogenmissbrauch im Fussball:

Doping im Fussball bringt nichts? Eine Mär, hört man sich an der Basis - dem Amateurfussball - um. Dort ist der Konsum leistungssteigernder Mittel keine Seltenheit. Beitrag des WDR Deutschland

 

17/11/2016

Global Drug Survey 2017:

Mit der Teilnahme am diesjährigen Global Drug Survey GDS, werden Sie Teil der weltweit grössten Umfrage zu Substanzkonsumgewohnheiten. Letztes Jahr haben rund 100.000 Personen beim GDS2016 teilgenommen. Dieses Jahr möchten GDS mithilfe von Medienpartnern in 20 Ländern und der Übersetzung in 10 Sprachen 150,000 Personen erreichen. So kommt eine Menge an Erfahrungen, Expertise und Meinungen zusammen. www.globaldrugsurvey.com

 

17/11/2016

Tabakpräventionsfonds TPF: Neue Website:

Der Tabakpräventionsfonds hat einen neuen Webauftritt und neue E-Mail-Adressen. Der TPF finanziert Präventionsmassnahmen, die effizient und nachhaltig zur Verminderung des Tabakkonsums beitragen.

 

17/11/2016

Schweizer Bevölkerung ist zufrieden mit der Gesundheitsversorgung:

Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ab 18 Jahren gibt dem Schweizer Gesundheitssystem gute Noten. Wenn die Behandlung durch den Hausarzt bzw. die Hausärztin oder das Gesundheitszentrum koordiniert wid, fallen die Einschätzungen aus Patientensicht noch deutlich besser aus. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die unter der Schirmherrschaft des Commonwealth Fund in elf Ländern durchgeführt und in Washington präsentiert wurde. Medienmitteilung und Studienresultate auf der Seite des BAG.

 

17/11/2016

11. Internationale akzept Kongress:

Die Beiträge der 11. Konferenz vom vom Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit & humane Drogenpolitik stehen zum Download bereit. Die Tagung fand anfangs November in Berlin statt.

 

16/11/2016

Soziale Beziehungen und Gesundheit im Kanton Zürich:

Die Studie (pdf, 52S.) der Universität Zürich zeigt, dass diejenigen Bevölkerungsgruppen, die bezüglich sozialer Beziehungen und Ressourcen eher schlechter gestellt sind, sich auch gesundheitlich im Nachteil befinden. Überdurchschnittlich viele wenig Gebildete (34 %), Rentnerinnen und Rentner (24%), Einkommensschwache (23%) und Alleinlebende (20%) schätzen ihre Gesundheit selbst als mittelmässig bis sehr schlecht ein. In der gesamten Zürcher Wohnbevölkerung liegt dieser Anteil bei knapp 15%. Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion.

 

16/11/2016

Frankfurt: Jugendliche konsumieren weniger Alkohol und Nikotin aber mehr Cannabis:

Dies zeigen die Ergebnisse der jüngsten Untersuchung über den Drogenkonsum der Frankfurter Schülerinnen und Schüler. Dabei wurde auch festgestellt: Noch nie gab es seit Beginn dieser jährlichen Studien des Centre for Drug Research der Goethe-Universität im Jahr 2002 so viele junge Leute, die abstinent leben und noch nie eine Droge, weder eine legale noch eine illegale, konsumiert haben. Artikel der Frankfurter Rundschau, Artikel der FAZ.

 

16/11/2016

Zahlen zu den sexuell übertragbaren Infektionen:

Im Jahr 2015 lagen die Fallzahlen für alle vier sexuell übertragbaren Infektionen über den Werten des Vorjahres. Die Zunahme betrug für Gonorrhoe mit 1895 Fällen 23 %, für Syphilis mit 651 Fällen 7 %, für Chlamydiose mit 10 167 Fällen 5 % und für HIV mit 538 Fällen 4 %. Damit setzten sich die Zunahmen, die seit dem Jahr 2000 für Gonorrhoe und Chlamydiose sowie seit dem Jahr 2006 für Syphilis beobachtet werden, weiter fort, während die Gesamtzahl der HIV-Fälle nicht mehr weiter der leichten Abnahme der vorangehenden sieben Jahre folgte. Diverse Beiträge (pdf) im BAG-Bulletin 46/2016, Artikel auf Spectra Online.

 

15/11/2016

Zusammenhang zwischen sozialem Umfeld und Substanzkonsum von Jugendlichen:

Die Auswertung der Schülerstudie "Health Behaviour in School-aged Children" (HBSC) zeigt den starken Zusammenhang zwischen der Beziehung der Jugendlichen zu ihren Eltern und dem Konsum von Suchtmitteln. Die Ergebnisse sind in einem neuen Factsheet (pdf, 9S.) von Sucht Schweiz dargestellt und mit Tipps für Eltern ergänzt. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

15/11/2016

Früherkennung & Frühintervention: Oltner Charta aktualisiert:

Die an der Tagung "Früherkennung und Frühintervention bei gefährdeten Kindern und Jugendlichen" vom 16. Juni 2011 entwickelte Charta (pdf, 2S.) wurde von einer Arbeitsgruppe aktualisiert. Sie formuliert die Haltung, auf deren Basis aus Sicht der Fachleute die Umsetzung von Früherkennung und Frühintervention erfolgen soll.

 

15/11/2016

USA: Neue Wege aus der Heroinkrise:

In den USA sterben 78 Menschen pro Tag wegen Opioid-Sucht. Eine Pflanze aus Asien soll nun Abhilfe schaffen. Artikel in der NZZ am Sonntag.

 

15/11/2016

Suchtforschungstelegramm der Bayerischen Akademie:

Das aktuelle Forschungstelegramm (Nr. 34, pdf, 11S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • Prävalenz des Substanzkonsums, des problematischen Glücksspiels und suchtförmiger Essstörungen bei Hartz IV-Beziehenden
  • Effekt von Buprenorphin-Implantaten auf Abstinenz bei Opioidabhängigkeit
  • Einschätzung des eigenen Trunkenheitsgrads in der Ausgehszene

 

10/11/2016

JAMES-Studie: Jugendliche sind immer länger online:

Schweizer Jugendliche sind mit Smartphone, Tablet & Co. durchschnittlich 25 Prozent länger online als noch vor zwei Jahren. Dies zeigt die JAMES-Studie 2016 (pdf, 80S.) der ZHAW und Swisscom. Im Netz werden oft Videos auf YouTube oder Netflix geschaut, aber auch rege Soziale Netzwerke genutzt. Instagram und Snapchat haben Facebook erstmals von der Spitze der Sozialen Netzwerke verdrängt. Medienmitteillung der ZHAW

 

10/11/2016

Altenheim für Ex-Junkies: Im Drogenrausch sind die Anderen nur Opfer:

In Unna gibt es ein Heim für Suchtkranke, wo diese dauerhaft leben können. Es ist das erste Projekt dieser Art in Deutschland. Die meisten der Bewohner sind schwer krank, der Drogenkonsum hat ihre Körper ausgezehrt. Artikel auf Deutschland Radio Kultur.

 

09/11/2016

Mehrere US-Staaten legalisieren Marihuana:

In Kalifornien und weiteren Staaten darf Marihuana künftig legal konsumiert werden. Die Wähler stimmten der Legalisierung der Verwendung zu Erholungszwecken – recreational use – heute in einem Volksentscheid zu. Die Initiative zur Aufhebung des US-weiten Verbots der Droge bekam damit grossen Auftrieb. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Medienmitteilung (pdf, 1S.) der Föderation der Suchtfachleute Schweiz

 

09/11/2016

Keine präventiven Drogensuchtests in der Armee:

Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SiK-N) beantragt ihrem Rat einstimmig, die Motion 16.3053 «Drogensuchtest in der Armee» abzulehnen. Sie erachtet die heute vorhandenen Möglichkeiten der Armee für angemessen und legt grossen Wert darauf, das Vertrauensverhältnis unter den Armeeangehörigen zu wahren. Die vom Ständerat angenommene Motion will den Bundesrat beauftragen, eine Gesetzesgrundlage auszuarbeiten, damit Angehörige der Armee während des Militärdienstes Drogensuchtests unterzogen werden können. Medienmitteilung der Kommission.

 

09/11/2016

Prävention von riskantem Alkohol- und Medikamentenkonsum beim Älterwerden:

Der Leitfaden (pdf, 12S.) richtet sich an Fachpersonen. Herausgeberin sind die Fachstellen für Suchtprävention im Kanton Zürich.

 

07/11/2016

Medienkompetenzen und Peer-Education/-Tutoring:

Mit zunehmendem Alter der Jugendlichen verlieren Eltern und Schule beim Erlernen der Mediennutzung an Relevanz. Der Austausch verlagert sich hin zur sogenannten Peer-Group. Das Prinzip «Jugendliche lernen von Jugendlichen» birgt ein grosses Potenzial für die Förderung von Medienkompetenzen in der Schule und in der Offenen Jugendarbeit. Die vorliegende Broschüre (pdf, 36S.) zeigt anhand von konkreten Projektbeispielen die Herausforderungen sowie Qualitätskriterien des Peer-Involvement-Ansatzes praxisnah auf. Sie richtet sich an Lehrpersonen der Sekundarstufen I und II sowie an Fachleute aus der Offenen Jugendarbeit. Herausgeber ist Jugend und Medien, Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen.

 

07/11/2016

Alkohol verursacht 360.000 Krebstote pro Jahr:

Ungefähr 700.000 Menschen weltweit erkranken jedes Jahr aufgrund ihres Alkoholkonsums an Krebs. Jährlich stünden 365.000 Todesfälle von PatientInnen mit Leber-, Speiseröhren-, Darm-, Hals- oder Brustkrebs mit Alkohol in Verbindung. Das berichten Forscher auf einer Tagung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC). Besonders häufig betroffen ist die Bevölkerung in Europa und Nordamerika. Beitrag auf Spiegel Online.

 

04/11/2016

Gesuche für Cannabisversuche verzögern sich:

Nach mehreren Verzögerungen sollte das Gesuch für eine Bewilligung für die Cannabisversuche in verschiedenen Städten beim Bundesamt für Gesundheit nach den Sommerferien 2016 eingereicht werden. Doch daraus wurde nichts. Vermutlich werden die ersten Gesuche erst 2017 eingereicht werden können. Die Stolpersteine für das Vorhaben sind beträchtlich. Die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit «Via Sicura» zeigen dies beispielhaft. Artikel auf NZZ Online.

 

04/11/2016

Der Anbau von Cannabis wird zum grossen Geschäft:

Das Geschäft mit Cannabis steht vor einem entscheidenden Durchbruch: Kalifornien stimmt über die Legalisierung des Konsums ab und dürfte sich den vier Bundesstaaten anschliessen, die den Konsum von Cannabis bereits freige­geben haben. Die USA werden damit zum grössten legalen Cannabismarkt der Welt. Das aber bringt die Hippies und Kriegsveteranen in Nordkalifornien, die Cannabispflanzer der ersten Stunde, in ein heikles Dilemma. Politisch sehen sie die Liberalisierung als einen wichtigen Erfolg, doch wirtschaftlich befürchten sie, von kapitalkräftigeren Konkurrenten erdrückt zu werden. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

04/11/2016

Praxishandbuch - Intervention bei akuter Alkoholintoxikation:

Das 'Praxishandbuch - Intervention bei akuter Alkoholintoxikation' (pdf, 42S.) von Sucht Schweiz liegt in einer überarbeiteten Version vor. In einer wissenschaftlichen Literarturanalyse wurde der aktuelle Wissensstand zu wirksamen Kurzinterventionen bei Hospitalisierungen wegen Alkoholintoxikationen aufgearbeitet. Es enthält zwei übersichtliche Interventionsalgorithmen für Interventionen bei Erwachsenen resp. Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie konkrete Anleitungen und Interventionsinstrumente.

 

03/11/2016

Umgang mit Suchtproblemen in der Spitex:

Die Präsentationen des Austauschveranstaltung für Spitex- und Suchtfachpersonen vom 26. Oktober 2016 in Luzern sind online erhältlich. Präsentiert wurden konkrete (Fall-)Beispiele zum Umgang mit dem Thema Sucht in Spitex-Organisationen. Weitere Themen waren die Erarbeitung einer Haltung im Umgang mit Suchtproblemen, deren Früherkennung sowie die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen Spitex und Suchthilfe. In den Workshops wurden die Beispiele vertieft und Erfahrungen ausgetauscht.

 

03/11/2016

Drogenhandel in Westafrika muss durchdachter bekämpft werden:

Wohl wird nur ein Bruchteil des weltweit geschmuggelten Kokains in Westafrika umgeschlagen. Die erzielten Umsätze übersteigen aber die Budgets mancher Staaten. Eine intelligentere Antidrogenpolitik müsste sich auf die Bekämpfung der Folgen in den einzelnen Ländern konzentrieren. Dafür braucht Westafrika die Hilfe seiner Partner. Mitteilung auf den Seiten der Global Commission on Drug Policy.

 

02/11/2016

Wenn digitale Technik süchtig macht:

Schon kleine Kinder tun es. Erstaunlich schnell lernen sie, mit dem Finger auf ein Touchdisplay zu tippen und digitale Dinge hin und her zu wischen. Smartphones, Tablets und Computer werden von Gross und Klein genutzt und lassen sich aus dem Alltag kaum noch wegdenken. Sie verbinden uns mit dem Internet und lassen uns beim Computerspielen die Zeit vergessen. Manche NutzerInnen entwickeln jedoch ein exzessives Nutzungsverhalten, das suchtähnliche Züge annimmt. Beitrag auf drugcom.de

 

02/11/2016

Instrumente zur Erhebung von Ergebnisqualität:

Die Präsentation der Veranstaltung «Instrumente zur Erhebung von Ergebnisqualität in der Suchthilfe (BSCL, EuropASI & Co.)» vom 25. Oktober 2016 in Bern sind aufgeschaltet. Präsentiert wurden fundierte Informationen zu den vier Instrumenten BSCL, Qualimeter, EuropASI und IGT Sucht Wallis.

 

28/10/2016

Alkohol-Energy-Drink-Kombinationen wirken auf das Gehirn ähnlich wie Kokain:

Alkohol mit Energy-Drinks zu mischen, halten viele Feierwillige für eine gute Idee. US-Forscher sind da ganz anderer Meinung und warnen davor. Artikel auf 20 Minuten, Fachartikel auf PLOS ONE.

 

28/10/2016

Kalifornien ist auf dem Weg zum Cannabis-Land:

In den fünf Bundesstaaten Kalifornien, Massachusetts, Maine, Arizona und Nevada sind die Wähler am 8. November aufgerufen, sich per Volksabstimmung über den Konsum von Cannabis als Genussmittel zu äussern. Und in Kalifornien hat das «Gesetzesvorhaben 64» gute Chancen, sich durchzusetzen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

28/10/2016

Fördern Rauchverbote den Rauchausstieg?:

Rauchverbote wurden eingeführt, um nichtrauchende Menschen vor dem Passivrauchen zu schützen. Eine Studie aus den USA hat nun aufzeigen können, dass Rauchverbote vermutlich auch den Rauchausstieg fördern. Artikel auf drugcom.de

 

27/10/2016

Wie die Schweizer Alkoholbehörde den Alltag der Bevölkerung prägte:

Über kaum eine andere Frage hat das Schweizer Stimmvolk so oft abgestimmt wie über die Alkoholfrage. Die Eidgenössische Alkoholverwaltung mischte an vorderster Front mit und beeinflusste den Alltag der Bevölkerung während vieler Jahrzehnte. Nun steht die institutionelle Verkörperung der Schweizer Alkoholpolitik vor der Auflösung. Artikel auf Swissinfo.ch

 

27/10/2016

Keine erneute Kompetenz des Bundesrates zur Erhöhung der Tabaksteuer:

Die Mehrheit der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) begrüsst es, dass der Bundesrat in seiner Botschaft zur Änderung des Tabaksteuergesetzes (16.051) darauf verzichtete, eine Erneuerung seine Kompetenz zur Erhöhung der Tabaksteuer in die Vorlage aufzunehmen. Einen Antrag, der ebendiese Kompetenz einfügen will, lehnt sie mit 16 zu 8 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Der Nationalrat behandelt das Geschäft in der Wintersession. Medienmitteilung der Kommission. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention zeigt sich in iher Medienmitteilung enttäuscht.

 

26/10/2016

Warum Frauen so viel wie Männer trinken:

Frauen trinken inzwischen im internationalen Vergleich ähnlich viel Alkohol wie Männer. Insbesondere nach dem Geburtsjahrgang 1966 glich sich der Alkoholkonsum der Geschlechter einander an. Artikel auf Spiegel Online.

 

26/10/2016

SuchtMagazin 5/2016:

Die Behandlung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen ist eine komplexe Aufgabe auf verschiedenen Ebenen. Es geht nicht nur um den jeweils geeigneten Hilfsansatz – ambulante oder stationäre Beratung und Behandlung oder gesundheitsfördernde und schadensmindernde Angebote –, sondern auch um die Zusammenarbeit mit weiteren Stellen und Fachpersonen sowie mit Angehörigen. Nicht zuletzt stellen sich auch Fragen der Finanzierung und der Angebotsplanung angesichts einer sich wandelnden Klientel und politischen (Spar‑)Vorgaben. Alle diese Themen werden im aktuellen SuchtMagazin aufgenommen, wobei praxisbezogene Beiträge im Zentrum stehen. Der Artikel (pdf, 7S.) «Von der Evidenz zur Empfehlung: S3-Leitlinie 'Alkoholbezogene Störungen'» von Monika Ridinger steht online zur Verfügung. Zum Inhalt der Ausgabe. Ausgabe bestellen

 

25/10/2016

Deutschland: Leitlinie für die Diagnose der Fetalen Alkoholspektrum-Störungen:

Jedes Jahr kommen in Deutschland zahlreiche Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen (FASD) zur Welt. Die jungen Patientinnen und Patienten werden bislang oft nicht richtig oder fehldiagnostiziert. Eine frühe, korrekte Diagnose ist jedoch wichtig, um die betroffenen Kinder und Jugendlichen adäquat zu fördern und ihnen ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Ein vom Bundesministerium für Gesundheit geförderter Expertenkonsens hat nun eine entsprechende wissenschaftliche Diagnose-Leitlinie (AWMF) entwickelt. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten.

 

24/10/2016

"Wenn dein Spiel zur Droge wird" – Kampagne bricht Tabu der Glücksspielsucht:

16 Deutschschweizer Kantone lancieren heute eine Sensibilisierungskampagne zu den Risiken des Glücksspiels. Kernelement der Kampagne ist der Dokumentarfilm – Glück.Spiel.Sucht., in dem drei ehemalige Glücksspielsüchtige berührend über ihre persönlichen Erfahrungen berichten und so das Tabu der Sucht brechen. www.sos-spielsucht.ch

 

21/10/2016

Stadt Bern: Gemeinderat prüft zweite Drogen-Anlaufstelle:

Der Berner Gemeinderat möchte eine zweite Drogen-Anlaufstelle schaffen. Damit soll das Areal zwischen Bollwerk, Schützenmatte und Reithalle entlastet werden. Die SVP verfällt derweil in Sarkasmus. Artikel in der Berner Zeitung.

 

20/10/2016

Monitoringbericht von Sucht Schweiz:

Der Bericht greift neue Studien aus der Suchtforschung sowie relevante Ereignisse im Bereich der Suchtpolitik auf, fasst diese kurz zusammen und liefert Kommentare. Der neueste Bericht (pdf, 14S.) deckt die Zeitspanne von April 2016 bis Oktober 2016 ab. Der Bericht erscheint mit dieser Augabe zum letzten Mal.

 

20/10/2016

Bundesrat will den Jugendmedienschutz bei Filmen und Computerspielen verstärken:

Der Bundesrat will Kinder und Jugendliche künftig besser vor ungeeigneten Medieninhalten schützen. Er hat das Eidgenössische Departement des Innern damit beauftragt, bis Ende 2017 ein Gesetz auszuarbeiten, das Alterskennzeichnungen und Abgabebeschränkungen für Videos und Games schweizweit einheitlich regelt. Medienmitteilung des BA für Sozialversicherungen BSV, Beitrag auf SRF.ch

 

19/10/2016

Legalisierung von Cannabis in Kalifornien:

Sollte Kalifornien bald den Konsum von Cannabis erlauben, rückt eine US-weite Legalisierung näher. Es entsteht ein Multimilliarden-Dollar-Markt mit erheblichen Risiken. Artikel auf Zeit Online

 

19/10/2016

Führt die Selbstmedikation bei Depressionen zur Sucht?:

Der Beitrag "Does Depression Turn Self-Medication into Addiction?" ist auf über PsychCentral zugänglich

 

19/10/2016

Cannabis: Image als Jugenddroge muss sich ändern:

In Deutschland konsumieren Studien zufolge immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene Cannabis. Dabei zeigt die aktuelle Forschung, dass Cannabis insbesondere für Jugendliche gesundheitsschädlich ist, weniger für Erwachsene. Die Risiken: Hirnschädigung und Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit. Beitrag auf Deutschlandfunk.

 

18/10/2016

Cannabis in der Medizin: Nachgefragt beim BA für Gesundheit:

Welche Hürden bestehen aktuell für den medizinischen Einsatz von Cannabis, und sind Änderungen in der Bewilligungspraxis in Sicht? Nachgefragt bei Markus Jann, Leiter Sektion Drogen beim Bundesamt für Gesundheit BAG. Beitrag in der Fernsehsendung Puls

 

18/10/2016

Deutschland: Keine Plakatwerbung für Tabakprodukte – zum Schutz der Jugend:

Deutschland ist das einzige Land der Europäischen Union, das noch uneingeschränkt Werbung für Tabakprodukte auf grossflächigen Plakatwänden erlaubt. Dabei zielt diese Werbung bewusst auf junge Konsumenten: Eine aktuelle Publikation (pdf, 3S.) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg zeigt, dass zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen Plakatwerbung bewusst wahrnehmen – und damit motiviert werden, mit dem Rauchen zu beginnen. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Umfrage (pdf, 1S.) des DKFZ, dass die Mehrheit der Bevölkerung ein Verbot der Plakatwerbung für Tabakprodukte befürwortet. Positionspapier (pdf, 3S.) und Medienmitteilung der DKFZ.

 

17/10/2016

Verringerung von tabakrauchbedingten Gesundheitsschäden durch E-Zigaretten?:

Mit einem Positionspapier (pdf, 12S.) zum Gebrauch von E-Zigaretten nimmt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) Stellung zu Nutzen und Schaden der E-Zigarette. Auf der Grundlage aktueller Studien kann die DHS E-Zigaretten als Strategie zur Schadensminimierung (Harm Reduction) nur sehr eingeschränkt empfehlen. Einzig Raucherinnen und Raucher, die nicht aufhören können oder wollen, erreichen durch den Umstieg auf E-Zigaretten eine Schadensminderung - allerdings nur dann, wenn sie vollständig auf E-Zigaretten umsteigen. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der DHS.

 

17/10/2016

SafeZone.ch: Guter Start auf einem langen Weg:

Im April 2014 wurde SafeZone.ch, das Internetportal für kostenlose und anonyme Onlineberatungen zu Suchtfragen auf Deutsch und kurz darauf auf Italienisch aufgeschaltet. Das Portal soll sich schrittweise als nationale Anlaufstelle für niederschwellige, anonyme Suchtberatungen etablieren. Wie wurde SafeZone.ch in den ersten zwei Jahren genutzt? Was sind die Erfahrungen der beteiligten Akteure, was die nächsten Hürden auf dem Weg zum erklärten Ziel? Diese Fragen beantwortet der Evaluationsbericht aus der Begleitforschung durch das ISGF zur Pilotphase. Beitrag auf Spectra Online.

 

17/10/2016

E-Zigaretten: Potentielle Public-Health Risiken:

Die Publikation (pdf, 102S.) "Study on the identification of potential risks to public health associated with the use of refillable electronic cigarettes and development of technical specifications for refill mechanisms" der Europäischen Kommission steht zum Download bereit.

 

14/10/2016

Nationalratskommission: Werbeverbot für Tabak bleibt umstritten:

Im Gegensatz zum Ständerat will die Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK) das Tabakproduktegesetz nicht an den Bundesrat zurückweisen. Sie will das Gesetz beraten und allenfalls Änderungen anbringen, etwa bei den geplanten Werbeverboten. Der Entscheid in der Kommission fiel mit 12 zu 10 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Artikel der Berner Zeitung.

 

14/10/2016

Neue Wege im Umgang mit Cannabis: Internationale Modelle der Cannabisregulierung:

Mehrere Länder sind aktuell bestrebt, den Cannabiskonsum – auf unterschiedliche Weise – zu regulieren. Diese Erfahrungen können auch für die Schweiz von Bedeutung sein, denn sie gehört in Europa zu den Hochkonsumländern. Sucht Schweiz hat im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die verschiedenen Regulierungsmodelle in einem Bericht gegenübergestellt. Erste Erkenntnisse zu diesen Ansätzen liegen vor, ihre mittel- und längerfristigen Auswirkungen lassen sich aber noch nicht abschätzen. Beitrag auf Spectra Online.

 

14/10/2016

Kanton Zürich: Beitrag für Tabakprävention bei Jugendlichen:

Der Regierungsrat hat 410'000 Franken aus dem Lotteriefonds für ein Präventionsprojekt freigegeben, das Jugendliche davon abhalten soll, mit dem Rauchen zu beginnen. Der Verein Zürich Rauchfrei plant dabei, mit einem Mitteleinsatz von nahezu einer Million Franken die Nikotinsucht und deren gesundheitliche Folgen zu reduzieren. Die Kampagne ist auf vier Jahre angelegt. Medienmitteilung des Regierungsrates.

 

14/10/2016

Frankreich: Der erste betreute Konsumraum in Paris eröffnet:

Die erste Kontakt- und Anlaufstelle in Frankreich hat das Ziel Überdosierungen zu verhindern und sauberen Drogenkonsum zu ermöglichen. Zudem sollen die Drogenabhängigen unterstützt werden von ihrer Sucht wegzukomen. Artikel auf Euronews.com

 

14/10/2016

Cannabiskonsum verschlimmert Psychose:

Ob Kiffen eine längerfristige Psychose verursachen kann oder nicht, ist nicht gänzlich geklärt. Zwei aktuelle Studien zeigen allerdings auf, dass Personen, die gefährdet sind für eine Psychose oder bereits erkrankt sind, besser die Finger von Joints lassen sollten. Beitrag auf Drugcom.de

 

13/10/2016

Suchtmonitoring 2015: Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz:

In der Schweiz raucht ein Viertel der Bevölkerung, und ein Fünftel weist einen risikoreichen Alkoholkonsum auf, wie das Suchtmonitoring für das Jahr 2015 (pdf, 192S.) zeigt. Seit einigen Jahren verharrt dieses Konsumverhalten somit auf hohem Niveau. Die Auswirkungen wiegen schwer: Rauchen und Alkohol sind zentrale Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Beitrag (pdf, 2S) im BAG-Bulletin 41/2016. Die wichtigsten Daten aus dem aktuellen Monitorin wurden vom BAG in einem Kurzfilm anschaulich dargestellt.

 

13/10/2016

Tabakproduktegesetz darf nicht zu einer Farce werden:

Heute diskutiert die nationalrätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit über das neue Tabakproduktegesetz. Nur wenn sie dem Nationalrat davon abrät, dem Ständerat zu folgen und die Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen, ist ein echter und umfassender Schutz der Jugendlichen vor dem Einstieg ins Rauchen möglich. Medienmitteilung der Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz. Beitrag auf Infosperber.

 

13/10/2016

Cannabis-Politik in den Niederlanden: Die Drogenmafia macht das grosse Geschäft:

Coffee-Shops dürfen zwar Cannabis verkaufen, doch die Produktion der Droge ist nicht gestattet. Das grosse Cannabis-Geschäft überlassen die Niederländer den USA – und dem organisierten Verbrechen. Artikel auf NZZ Online.

 

07/10/2016

Alkoholwerbung spricht besonders junge Menschen an:

Eine repräsentative Befragung (pdf, 95S.) im Rahmen von Suchtmonitoring Schweiz zeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene Alkoholwerbung besonders stark wahrnehmen. Die jungen Menschen schätzen diese Werbung am unterhaltsamsten ein und fühlen sich am ehesten durch Werbung animiert, Alkohol zu trinken. Generell nehmen Personen mit risikoreichem Konsum häufiger Alkoholwerbung wahr. Eine Mehrheit der Befragten schliesslich möchte die Alkoholwerbung einschränken, auch um junge Leute besser zu schützen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

07/10/2016

«Rausch & Ordnung» : 14 Jahrzehnte Schweizer Alkoholpolitik im Überblick:

Alkohol betrifft alle, auch diejenigen, die ihn nicht trinken. Über kaum eine andere Frage wurde an der Urne so oft abgestimmt, wie über die Alkoholfrage. Mit «Rausch & Ordnung» liegt zum ersten Mal ein fundierter Überblick über die Geschichte der Alkoholfrage, der Schweizer Alkoholpolitik und der Eidgenössischen Alkoholverwaltung vor. «Rausch & Ordnung» erläutert unter anderem die Hintergründe der gescheiterten Totalrevision des Alkoholgesetzes und der bevorstehenden Auflösung der Alkoholverwaltung. Die Publikation kann hier bestellt werden.

 

05/10/2016

Drogenfrei: Klassenwettbewerb für Berner Schulen:

Seit diesem Jahr bietet das Blaue Kreuz den Klassenwettbewerb "Drogenfrei" für Oberstufenlehrkräfte an. Insgesamt nehmen 52 Klassen mit 969 Schülerinnen und Schüler am Präventionsprojekt teil. Erste Resultate zeigen, dass bisher sämtliche Ziele erreicht werden konnten. Der Wettbewerb dauert noch bis Dezember 2016. Medienmitteilung des Blauen Kreuzes.

 

05/10/2016

laut & leise: Fahrt in Blaue:

Dies das Thema der Nummer 3/2016 (pdf, 16S., 1.4Mb) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für
Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Alkohol ist im Verkehr verkehrt; Vor der Party überlegen, wie man nach Hause kommt; Ein teures Abendessen; Fahrt ins Blaue.

 

04/10/2016

Online-Umfrage zum Thema Drogengebrauch und Drogenerwerb:

In dieser anonymen Online-Befragung der Universität Frankfurt geht es um Ihren persönlichen Gebrauch illegaler Drogen und insbesondere um die Art, wie Sie Ihre Drogen erhalten, und welches Verhältnis Sie dabei zu denjenigen haben, von denen Sie die Drogen erhalten. In einem weiteren Teil geht es darum, ob Sie schon einmal Drogen über das Internet bzw. Darknet bestellt haben. Hinweis: Dies ist die zweite Erhebungsphase, die sich besonders an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Schweiz richtet. Wer bereits an der ersten Erhebungsphase teilgenommen hat, bitte nicht erneut ausfüllen. Vielen Dank!

 

04/10/2016

Immer ältere Drogenkranke in Basler Anlaufstellen:

Die Kontakt- und Anlaufstellen verzeichnen immer mehr ältere Drogenkranke. Viele von ihnen konsumieren seit Jahren Heroin. Nun leiden sie unter Folgeerkrankungen. Dies stellt das Personal vor Herausforderungen. Beitrag auf SRF.ch

 

04/10/2016

Tabakentwöhnung in der Schweiz im Jahr 2015:

Im Jahr 2015 gab jede zweite rauchende Person (52.8%) an, mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Dieser Anteil steigt seit Beginn des Suchtmonitorings: Gegenüber 2011 beträgt die Zunahme 11.4 Prozentpunkte. Dieser Trend ist sowohl bei den täglich Rauchenden als auch bei den gelegenheitsrauchenden zu beobachten. Bericht (pdf, 79S.) von Sucht Schweiz im Rahmen des Suchtmonitorings (Zusammenfassung auf Deutsch).

 

04/10/2016

Kanton Freiburg: Tabaktestkäufe:

Bei den Testkäufen, welche die Fachstelle Tabakprävention Freiburg (CIPRET) unter der wissenschaftlichen Aufsicht von Sucht Schweiz im 2015 und 2016 durchgeführt hat, konnten bessere Ergebnisse erzielt werden, als in den Vorjahren. Trotzdem verstossen noch immer zu viele Geschäfte gegen das Gesetz. Medienmitteilung der Staatskanzlei.

 

03/10/2016

Eine Überdosis Hustensirup:

Zürcher Apotheken sind vermehrt konfrontiert mit «Robotripping»-Kunden, die Hustensaft als Rauschmittel nutzen. Klare Vorschriften gibt es nicht. Apotheken haben nun selber Massnahmen getroffen. Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

03/10/2016

Rauchverbote machen zufriedener:

Was bringen Regulierungen des Tabakkonsums? Massnahmen der Tabakprävention werden häufig anhand der Auswirkungen auf das Rauchverhalten beurteilt. Das Credo lautet: je tiefer der Anteil Raucher in der Bevölkerung, desto besser. Die Vorstellung ist, dass es uns im Durchschnitt besser gehen würde, wenn alle zum Aufhören veranlasst werden könnten. In der ökonomischen Glücksforschung steht ein andere Frage im Vordergrund: Wie sieht die Lebenszufriedenheit von Rauchern, Ex-Rauchern und Nichtrauchern aus? Artikel auf tagesanzeiger.ch

 

03/10/2016

Alkoholwerbung mit Nebenwirkungen:

Werbung ist fast überall. Ob im Fernsehen, im Radio, auf der Strasse oder im Internet: Werbung schreit nach Aufmerksamkeit und will uns dazu bringen, bestimmte Marken oder Produkte zu kaufen. Bei Butter, Waschmittel oder Brot mag das harmlos sein. Wenn es um Alkohol geht, könnte Werbung jedoch nicht nur die Wahl des Produkts beeinflussen, sondern generell zum Konsum anregen. Studien zeigen, dass zumindest Jugendliche davon betroffen zu sein scheinen. Artikel auf drugcom.de

 

30/09/2016

Crystal Meth schädigt Herzmuskel und Gefässe:

Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, Müdigkeit ist wie weggeblasen. Methamphetamin, auch bekannt als Crystal Meth, zapft die Energiereserven des Körpers an und bringt ihn dazu, alles aus sich heraus zu holen. Eine aktuelle Längsschnittstudie zeigt auf, dass die gesundheitlichen Folgen des Konsums jedoch gravierend sein können. Artikel auf drugcom.de

 

29/09/2016

Entwicklung von Alkoholkonsum und entsprechender Mortalität in Europa:

Die Europäische Region der WHO weist einen hohen Alkoholkonsum auf. Dieser verursacht einen beträchtlichen Anteil der festzustellenden Sterblichkeit. Und zwischen 1990 und 2014 stiegt die standardisierte Gesamtrate alkoholbedingter Sterblichkeit in der Europäischen Region an. Die Publikation "Erfolge und verpasste Chancen für die öffentliche Gesundheit. Entwicklung von Alkoholkonsum und entsprechender Mortalität in der Europäischen Region der WHO (1990-2014)" (Englisch) steht zum Download bereit.

 

29/09/2016

Die Strategien der Alkohollobby:

Eine aktuelle Zusammenstellung (Englisch) zu den Strategien der Alkoholindustrie findet sich auf den Seiten der European Alcohol Policy Alliance eurocare

 

28/09/2016

Deutschland: Journal of Health Monitoring zum Thema Alkohol:

Das Journal of Health Monitoring ist eine neue Online-Zeitschrift, die wichtige Public Health-Themen aufgreift. Es werden wissenschaftliche Informationen zur Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes präsentiert. Die Ausgabe 1 hat den Schwerpunkt "Alkohol"

 

28/09/2016

Deutschland: Ergebnisse des dritten Drogen-und Suchtrats vorgestellt:

Unter dem Vorsitz der Drogenbeauftragten Marlene Mortler tagte der dritte bundesweite Drogen- und Suchtrat, bestehend aus Experten aus dem Bereich der Suchtforschung sowie Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen. Schwerpunkte sind die Vorstellung der erarbeiteten Handlungsempfehlungen der Arbeitsgruppe "Prävention von Internetbezogenen Störungen" sowie die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Teilhabe von Suchtkranken am Arbeitsleben". Medienmitteilung (mit Links zu den Arbeitspapieren) der Drogenbeauftragten.

 

28/09/2016

Für BAT-Schweiz-Chefin ist Rauchen keine Frage der Moral:

Die Schweiz-Chefin von British American Tobacco wehrt sich gegen den Vorwurf, Jugendliche zum Rauchen zu verführen. Und Beverley Spencer erklärt, warum sie nun auf E-Zigaretten setzt. Ein Einblick in "Argumente" der Tabak-Industrie in der Handelszeitung.

 

26/09/2016

EU: Kampf gegen Crystal trägt Früchte:

Am 21. September 2016 trat eine Verordnung der EU-Kommission in Kraft, mit der Handel und Besitz des Crystalausgangsstoffs Chlorephedrin erheblich eingeschränkt werden. Wer keine Erlaubnis zum Umgang mit dem Stoff besitzt, muss mit einer Beschlagnahme rechnen. Beitrag auf Konturen Online.

 

26/09/2016

E-Zigaretten: Position der Tabakkommission:

Das Infoblatt (pdf, 4S.) mit den Positionen der Eidgenössischen Kommission für Tabakprävention EKTP steht zum Download bereit

 

22/09/2016

Schulklassenwettbewerb Experiment Nichtrauchen:

Der Schulklassenwettbewerb Experiment Nichtrauchen ist offen für alle Klassen des 6. bis 9. Schuljahres. Die am Wettbewerb teilnehmenden Klassen verpflichten sich, mindestens während der Wettbewerbsdauer (9. November 2016 - 9. Mai 2017) nicht zu rauchen. Jede Art von rauchenden Handlungen oder des Konsums von Tabakwaren (z.B. Wasserpfeife, Schnupftabak, elektronische Zigarette) führt zum Ausschluss aus dem Wettbewerb. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2016. www.experiment-nichtrauchen.ch

 

22/09/2016

jalk.ch: Kostenlose Online-Schulung für Verkaufspersonal:

Die neue Online-Schulung für das Verkaufspersonal ist unter www.jalk.ch aufgeschaltet. Das kostenlose Angebot ist auf die spezifischen Verhältnisse in jedem Kanton zugeschnitten. Die neue Plattform bietet weiter grundlegende Informationen über den Jugendschutz.

 

22/09/2016

Alkoholbelastete Familien in Deutschland:

Die Ergebnisse einer Studie vom Robert-Koch-Institut zeigen, dass 22 Prozent der Elternteile, die mit mindestens einem eigenen minderjährigen Kind im Haushalt leben, einen riskanten Alkoholkonsum aufweisen. In Bezug auf das regelmässige Rauschtrinken ist von 14 Prozent der Elternteile auszugehen. Dies entspricht etwa 3,8 Millionen Elternteilen mit riskantem Alkoholkonsum bzw. 2,4 Millionen Elternteilen mit regelmässigem Rauschtrinken. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Kinderzahl dieser Elternteile ist davon auszugehen, dass in Deutschland bis zu 6,6 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit riskantem Alkoholkonsum respektive 4,2 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit regelmässigem Rauschtrinken leben. Beitrag (mit Links zur Studie) auf Konturen Online.

 

21/09/2016

Europas Jugendliche konsumieren immer weniger legale Drogen:

Seit 1995 erhebt die ESPAD-Group (European School Survey Project on Alcohol and Other Drugs) im Vierjahresrhythmus die Zugangsmöglichkeiten Jugendlicher zu legalen und illegalen Drogen und den Ausmass ihres Konsums. Der ESPAD 2015 Report ist soeben erschienen. Europaweit sank der tägliche Tabakkonsum der 15- und 16-Jährigen seit 1995 von 20 auf 13 Prozent. Der Anteil derer, die in ihrem Leben noch nie eine Zigarette geraucht haben, stieg von 33 auf 53 Prozent. Bei Alkohol wuchs der Abstinenzwert von elf auf 19 Prozent. Artikel auf derStandard.at

 

21/09/2016

Rauchen: Sind Schockfotos eine Zumutung?:

Schwarze Zehen auf dem Küchentisch, eine Blut hustende Frau im Rinnstein: Schockfotos auf Zigarettenpackungen machen Rauchern und Nichtrauchern das Zusammenleben schwer. Ein Kommentar in der Süddeutschen Zeitung.

 

21/09/2016

Tabakpräventionsfonds - Newsletter:

Der Tabakpräventionsfonds wurde eingerichtet, um insbesondere Präventionsmassnahmen zu finanzieren, die den Einstieg in den Tabakkonsum verhindern, den Ausstieg fördern und die Bevölkerung vor Passivrauch schützen. Der aktuelle Newsletter 2/2016 steht zum Download bereit.

 

21/09/2016

eBeratung und ePrävention bei problematischem Alkoholkonsum:

Die fünfzehnte «KAP plus» - Veranstaltung griff die Themen Online-Beratung, Selbsthilfetools und Selbsttests auf und vermittelte anhand von zwei Referaten einerseits Informationen zur Entstehungsgeschichte von SafeZone.ch sowie die Auswirkung von SafeZone.ch auf die herkömmliche Suchtberatung. Andrerseits wurden die Grundlagen der Selbsthilfetools und der Selbsttests thematisiert. Die Folienpakete der beiden Präsentationen stehen zum Download bereit.

 

16/09/2016

Der Umgang mit Alkohol entgeht den Kinderaugen nicht:

Während bisher die Jugendlichen im Fokus der Alkoholforschung standen, befasst sich eine neue Studie von Sucht Schweiz mit dem alkoholbezogenen Wissen von jüngeren Kindern. Deutlich wird, dass schon Dreijährige alkoholische Getränke erkennen und wissen, dass diese nicht für Kinder geeignet sind. Interessant ist, dass Kinder im Vorschulalter Männern häufiger Alkohol zuweisen als Frauen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

16/09/2016

Noceboeffekt: Raucher brauchen Nikotin - und den Glauben daran:

Zündet sich ein Raucher eine Zigarette an, befriedigt das nicht automatisch seine Sucht. Entscheidend ist auch, dass er vom Nikotingehalt des Glimmstängels überzeugt ist. Glaubt er hingegen, dass seine Zigarette kein Nikotin beinhaltet, bleibt die Wirkung auch aus. Artikel auf Spiegel Online.

 

16/09/2016

Cannabis mindert Motivation nur vorübergehend:

Lahm und lustlos schleppen sie sich durchs Leben. So in etwa liesse sich das stereotype Bild vom unmotivierten Kiffer beschreiben. Ein britisches Forschungsteam schlussfolgert aus ihrer Studie, dass Cannabis zwar im akuten Rauschzustand die Leistungsmotivation mindert. Die Studie konnte jedoch kein dauerhaftes amotivationales Syndrom bei Cannabisabhängigen nachweisen. Artikel auf Drugcom.de

 

15/09/2016

Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder:

Züri Rauchfrei hat den Flyer (pdf, 2S.) "Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder" leicht überarbeitet. Der Flyer kann gratis abgegeben werden. Er eignet sich vor allem für Elternabende.

 

15/09/2016

Unter Nüchternen fühlt man sich schneller betrunken:

Für wie betrunken man sich hält, hängt offenbar auch von der Umgebung ab, berichten Forscher. Sind viele Nüchterne in der Nähe, schätzen Trinker ihren Pegel und die Risiken von Alkohol realistischer ein. Artikel auf Spiegel Online

 

15/09/2016

Argumente für eine Tabakkontrollpolitik:

Dieses 'Tobacco Control Playbook' der WHO argumentiert für verschiedene Formen der Tabakkontrollpolitik und liefert wissensschaftliche Fakten für die Evidenz verschiedener Massnahmen.

 

14/09/2016

Atem-Alkoholprobe wird beweissicher:

Am 1. Oktober 2016 wird in der Schweiz die beweissichere AtemAlkoholkontrolle eingeführt. Fortan ist bei polizeilichen Alkoholkontrollen im Strassenverkehr nur noch in Ausnahmefällen eine Blutprobe nötig. Gemessen wird nicht mehr der Blutalkohol-Gehalt, sondern die Menge Alkohol in der Atemluft. Damit gelten ab Oktober eine neue Messeinheit und neue Zahlen. Medienmitteilung ASTRA.

 

13/09/2016

Sucht(-prävention) – der kleine Unterschied:

Suchtentwicklungen und problematisches Verhalten wie z. B. der Fitnesswahn oder Essstörungen im Jugendalter haben auch mit wahrgenommenen Geschlechterrollen zu tun. Mit der Lancierung von fünf Kurzfilmen sowie Materialien für den Unterricht und Aktivitäten in Gruppen von 13- bis 16-Jährigen füllt Sucht Schweiz eine Lücke in der geschlechterspezifischen Suchtprävention. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. www.genderundpraevention.ch

 

13/09/2016

Schwangerschaft: Prävention von alkoholbedingten Schäden:

Die Publikation "Prevention of harm caused by alcohol exposure in pregnancy. Rapid review and case studies from Member States" der Weltgesundheitsorganisation WHO steht zum Download bereit.

 

13/09/2016

Problem Alkohol? Ein Selbsttest in 10 Bildern:

Der Flyer stellt 10 kritische Situationen im Umgang mit Alkohol bildlich dar. Er verhilft zu einer Einschätzung, ab wann über die eigenen oder fremde Trinkgewohnheiten nachgedacht werden sollte. Die Zielgruppe sind Menschen, die Alkohol konsumieren, Angehörige, Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeverbände, Beratende in der Suchthilfe etc. Eine Broschüre (pdf, 15S., 4Mb) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS.

 

12/09/2016

Energydrinks als Vorbote von Drogenkonsum?:

Zwei aktuelle Studien liefern Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Konsum von Energydrinks und dem Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei Jugendlichen. Artikel auf Drugcom.de

 

12/09/2016

Europäischer Gerichtshof: Kritik an der Verweigerung von Methadon im Gefängnis:

In seinem Beschluss vom 1. September 2016 war der Europäische Gerichtshof der Ansicht, dass der einer seit langen Jahren heroinabhängigen Person verweigerte Zugang zur Behandlung mit Methadon die Kriterien des Artikel 3 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten - Verbot der Folter oder der Unterwerfung unter unmenschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung – erfüllt. Medienmitteilung des Gerichtshofes, Mitteilung der SSAM.

 

12/09/2016

Jetzt mal nüchtern: Warum nicht alle Drogen legalisieren?:

Der Krieg gegen die Drogen hat viel gekostet und wenig gebracht. Doch wie weiter? Was wäre, wenn Heroin, Kokain und Co. legalisiert würden? Die Sendung Input macht das grosse Gedankenexperiment. Beitrag (48 Minuten) auf Radio SRF3.

 

08/09/2016

Wie "unsinnig" das tägliche Glas Wein tatsächlich ist:

Wein ist gut fürs Herz, Bier durchspült die Nieren? Die Alkoholmythen halten sich hartnäckig. Nun gibt es mehr Klarheit, und die bedeutet schlechte Nachrichten für alle, die gern ein Gläschen trinken. Artikel in der Welt.

 

07/09/2016

Jugendliche: Mediennutzung im Griff?:

Die Zunahme der mobilen Bildschirmgeräte mit Internetzugang hat zu einer starken Bildschirmnutzung geführt. Nach einer internationalen SchülerInnenbefragung verbringen die 11- bis 15-Jährigen in der Schweiz heute im Schnitt unter der Woche 4,4 und am Wochenende 7,4 Stunden pro Tag vor dem Fernseher, Computer, Tablet oder Smartphone. Dem Suchtmonitoring Schweiz von 2015 zufolge weisen zudem gut 7 Prozent der 15- bis 19-Jährigen eine problematische Internetnutzung auf. Doch ein risikoarmer Umgang mit Bildschirm und Internet kann gefördert werden. Sucht Schweiz gibt Tipps zuhanden der Eltern. Mitteilung von Sucht Schweiz.

 

07/09/2016

Alkohol: Früherkennung in der Arztpraxis:

Übermässiger Alkoholkonsum verursacht viel Leid und hohe Kosten. Je früher Alkoholprobleme erkannt werden, umso einfacher kann süchtig machendes Verhalten verändert werden. Ärztinnen und Ärzte leisten einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung, wenn sie ihre Patientinnen und Patienten auf den Alkoholkonsum ansprechen. Doch das will gelernt sein! Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung.

 

07/09/2016

Spectra: Lebensphasen:

Aus dem Inhalt der aktullen Ausgabe (Nr. 114) von Spectra Online: Lebensphasenansatz; Migration und Gesundheit; Alkoholpräventionskampagne; Jugendschutz und Gesundheitskompetenz; Prävention und Gesundheitsförderung im Alter; Wahrnehmung der Tabakprävention in den Massenmedien; Nationales Programm Tabak 2008 – 2016.

 

07/09/2016

Spectra: Lebensphasen:

Aus dem Inhalt der aktullen Ausgabe (Nr. 114) von Spectra Online: Lebensphasenansatz; Migration und Gesundheit; Alkoholpräventionskampagne; Jugendschutz und Gesundheitskompetenz; Prävention und Gesundheitsförderung im Alter; Wahrnehmung der Tabakprävention in den Massenmedien; Nationales Programm Tabak 2008 – 2016.

 

06/09/2016

Niederländischer Drogenhandel im Darknet:

Die Niederlande gelten in Europa als Cannabis-Hochburg - vor allem wegen der vielen Coffeeshops in Amsterdam, in denen kleine Mengen Marihuana angeboten werden. Doch der Drogenhandel verlagert sich zunehmend in den virtuellen Raum. Im Darknet kommen Nutzer schnell und anonym an Cannabis-Produkte. Beitrag auf Deutschlandfunk.

 

05/09/2016

Illegale Drogen töten: Multimediales Online-Projekt:

Drogenkonsum und Drogensucht haben schwerwiegende gesundheitliche und soziale Folgen - für Individuen, soziale Schichten und ganze Gesellschaften. Es gibt aber progressivere evidenzbasierte Lösungen, diese Probleme in den Griff zu bekommen, als das Verbot. Ein multimediales Projekt von Deutschlandradio Kultur und das ORF Radio Österreich 1.

 

05/09/2016

Bündner Parlament bekräftigt Schutz vor Passivrauchen:

Mit 95 zu 15 Stimmen hat sich der Grosse Rat des Kantons Graubünden gegen die Absicht seiner Kommission für Gesundheit und Soziales gestellt, die Uhr beim Passivrauchschutz zurückzudrehen. Nach dem Willen der Kommission hätten Personal und Gäste von kleineren Restaurants erneut dem Tabakrauch ausgesetzt werden dürfen. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

 

05/09/2016

Fast alles, was wir über Abhängigkeit zu wissen glauben, ist falsch!:

"Wer Drogen nimmt, macht sein Leben kaputt" - Doch längst nicht jeder Konsument wird zum Junkie. Wann machen Drogen wirklich abhängig? Ein geistreicher Artikel auf Perspective Daily.

 

05/09/2016

Passivrauchen in der Schweiz:

Im Jahr 2015 waren 5,4% der Bevölkerung ab 15 Jahren während mindestens einer Stunde pro Tag dem Tabakrauch anderer ausgesetzt und bei 33,4% war es mindestens eine Stunde pro Woche. Obwohl das Passivrauchen in der Schweiz seit Beginn der 2000er Jahre stark abgenommen hat, ist es nicht ganz verschwunden. Das Phänomen bleibt im öffentlichen Raum hauptsächlich in Restaurants, Cafés oder Bars und im privaten Bereich «bei Freunden, Bekannten und Verwandten» bestehen. Eine Studie (Französisch, pdf, 47S., 1Mb) von Sucht Schweiz im Rahmen von Suchtmonitoring Schweiz

 

02/09/2016

Heroin auf Rezept für Schwerstabhängige:

Bessere medizinische Versorgung und staatlich kontrollierte, legale Abgabe harter Drogen - das ist nach Ansicht der früheren Schweizer Bundespräsidentin Ruth Dreifuss der richtige Weg in der Drogenpolitik. In der Schweiz gibt es das seit 20 Jahren. Beitrag auf Deutschlandradio Kultur

 

02/09/2016

Warum Kokain so stark abhängig macht

Vom Kokain dauerhaft loszukommen ist für Konsumierende häufig schwer. Ein Experiment mit Ratten zeigt nun, warum die Gefahr eines Rückfalls so hoch ist. Offenbar hinterlässt das Koks langfristig Spuren im Belohnungszentrum des Gehirns. Artikel auf drugcom.de

 

02/09/2016

QuaTheSI – KlientInnen-Zufriedenheit

Die Erhebung der KlientInnen-Zufriedenheit in den Einrichtungen der Suchthilfe fand im März 2016 statt. Nun liegt der Gesamtbericht (pdf) vom ISGF zur KlientInnen-Zufriedenheit in stationärer Suchttherapie 2016 vor.

 

02/09/2016

Lotterie- und Wettumsatz leicht rückläufig

Die Schweizer Lotterien und Wetten haben im Jahr 2015 2,75 Milliarden Franken umgesetzt, wie aus der veröffentlichten Lotterie- und Wettstatistik des Bundesamtes für Justiz (BJ) hervorgeht. Gegenüber 2014 (2,88 Milliarden Franken) ist der Umsatz um über 130 Millionen Franken zurückgegangen, was einem Rückgang von rund 4.7% entspricht. Umgerechnet auf die Wohnbevölkerung entspricht der Umsatz einem durchschnittlichen Spieleinsatz von 331 Franken pro Person. Medienmitteilung des Bundesamtes für Justiz.

 

01/09/2016

Alkohol verändert die Wahrnehmung: Kampagne thematisiert die Folgen

Belästigungen, Gewalt, ungeschützter Geschlechtsverkehr… Alkohol enthemmt und kann zu Ausrutschern führen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) setzt seine Nationale Alkoholpräventionskampagne zur Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit fort und hat einen neuen Videoclip produziert. Neben den gesundheitlichen Risiken kann übermässiger Alkoholkonsum einen Kontrollverlust oder sogar Gedächtnislücken mit sich bringen, was schwerwiegende Konsequenzen haben kann. Medienmitteilung des BAG. www.alcohol-facts.ch

 

01/09/2016

Profitaussichten befördern Cannabis-Legalisierung

Im November stimmen fünf US-Bundestaaten über die Legalisierung von Marijuana ab – erstmals mit Hilfe von Business-Interessen. Artikel auf Infosperber.

 

01/09/2016

«Exponenten von bürgerlichen Parteien vertreten die Positionen der Tabakindustrie»

Mario Schranz und Daniel Vogler vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich haben von 2008 bis 2015 die Berichterstattung über Tabakprävention in zentralen Schweizer Medientiteln untersucht. Wie können ihre Erkenntnisse für die Optimierung der Kommunikation genutzt werden? Artikel auf Spectra Online