Siehe auch Infoset-Seite Internationale Suchtpolitik/War on Drugs

Cannabis - sind wir anders als die Nachbarländer?: Eine neue Studie (pdf, 33S.) von Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit zeigt auf, dass Cannabismarkt und -konsum in der Schweiz eher der Situation der lateinischen als jener der deutschsprachigen Nachbarländer ähneln. Die erste regionale Analyse zeigt zudem, dass die aktuellen Monitoringsysteme nicht ausreichen, um den Cannabismarkt und den problematischen Konsum dieser Substanz besser zu verstehen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (12/2016)

Neue Wege im Umgang mit Cannabis: Internationale Modelle der Cannabisregulierung: Mehrere Länder sind aktuell bestrebt, den Cannabiskonsum – auf unterschiedliche Weise – zu regulieren. Diese Erfahrungen können auch für die Schweiz von Bedeutung sein, denn sie gehört in Europa zu den Hochkonsumländern. Sucht Schweiz hat im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die verschiedenen Regulierungsmodelle in einem Bericht gegenübergestellt. Erste Erkenntnisse zu diesen Ansätzen liegen vor, ihre mittel- und längerfristigen Auswirkungen lassen sich aber noch nicht abschätzen. Beitrag auf Spectra Online. (10/2016)

Regulierung des Cannabis-Markts: von A (Anchorage) bis Z (Zürich): Vorstösse, um den Cannabis-Markt zu legalisieren und zu regulieren nehmen weltweit zu. In vier US-Bundesstaaten sowie in Uruguay sind entsprechende Gesetze bereits in Kraft, und der Trend dürfte sich 2017 in den USA und in Kanada fortsetzen. Daneben existieren weiterhin das holländische Toleranz-Modell mit seinen Coffee-Shops und die Konsumenten-Vereinigungen in Spanien. In der Schweiz sollen demnächst Projekte diskutiert werden, die den Zugang zum Cannabis zum Thema haben. Mit einem neuen Bericht verschafft Sucht Schweiz einen Überblick über die Entwicklungstendenzen in Amerika, Europa und der Schweiz und zieht ein erstes Fazit. Artikel auf NZZ Online. (07/2016)

Übersicht der wichtigsten Akteure um die Regulierung des Cannabismarktes: Legalize it – oder nicht? Im Schweizer Hanfstreit ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Dies sind die wichtigsten Player und ihre Forderungen. Artikel auf watson.ch (04/2016)

Grundlagenpapier «Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt»: Eine Arbeitsgruppe des Dachverbands der offenen Kinder- und Jugendarbeit (DOJ), des Fachverbands Sucht und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) hat ein Grundlagenpapier erarbeitet, welches der Frage nach geht, wie diese Massnahmen konkret aussehen können, und welche Aspekte beim Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt aus ihrer Sicht zwingend beachtet werden müssen. Das Papier (pdf, 12S.) bietet indes keine Patentrezepte, sondern will einen Beitrag zur Diskussion der damit verbundenen Fragestellungen leisten. (05/2015)

Entkriminalisierung/Legalisierung des Konsums und Reglementierung des Handels: Die Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS-CPA veröffentlicht ein Grundlagenpapier (pdf, 22S.), das die heutige Drogenpolitik als unzulänglich outet. Die darin präsentierte Analyse belegt erstmals mit Zahlen, dass es für eine zukunftsfähige Schweizer Drogenpolitik neue Ansätze braucht. Die Resultate stützen die Städte, die Cannabis versuchsweise kontrolliert abgeben wollen. Beitrag in der Tagesschau, Artikel der NZZ, Artikel im Tages Anzeiger (04/2014)

Coffee Shops als separierter Drogenmarkt am Beispiel der Niederlande: Die Publikation "Coffee Shops and Compromise: Separated Illicit Drug Markets in the Netherlands" der Open Society Foundation steht zum Download bereit. (11/2013)

Zulassung und Regulierung eines Cannabis-Marktes: Die Publikation "Licensing and Regulation of the Cannabis Market in England and Wales: Towards a Cost-Benefit Analysis" steht zum Download bereit. (09/2013)

Marktanteil von Cannabiskraut wächst mit zunehmendem inländischen Anbau: Der Marktanteil von Cannabiskraut wächst europaweit, während der Anteil von Cannabisharz zurückgeht. Dies zeigt die erste umfassende Analyse (auf Englisch) der Cannabisproduktion und Cannabismärkte in Europa, die öffentlicht wurde. Medienmitteilung (Deutsch, pdf, 2S.) der EBDD. (06/2012)

Reader zur Cannabis-Thematik: Globale Fragen und örtliche Erfahrungen: Der Reader (pdf, 742S.), auf Englisch) der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) zeigt verschiedene Perspektiven zu Cannabis-Kontroversen, -Behandlung und -Rechtsvorschriften in Europa auf. Die Beiträge sind auch kapitelweise online erhältlich. Eine Kurzzusammenfassung (pdf, 1S.) der Monographie Nr. 8 ist auch auf Deutsch erhältlich. (07/2008)

Cannabiskonsum: Regulierung statt Repression: Die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF) bleibt bei ihrer Empfehlung, den Cannabiskonsum grundsätzlich nicht zu bestrafen und setzt sich für ein Regulationsmodell ein, bei dem der Konsum von Cannabis in bestimmten Situationen oder an zu bezeichnenden Orten als Übertretung mit Busse bestraft werden kann (z.B. Konsumverbot in öffentlichen Räumen oder auf dem Schulareal). Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Kommission. Die Kurzfassung (pdf, 5S.) der Studie "Cannabis 2008: Lagebeurteilung und Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Drogenfragen" ist online erhältlich. (01/2008)