Siehe auch Infoset-Seite Cannabispolitik Schweiz und Drogenpolitik International

Cannabis-Update 2019: Die Eidgenössische Kommission für Suchtfragen EKSF hat aktuelle Fragen zu Cannabis und zum Cannabiskonsum aufgearbeitet und vier Berichte mit relevanten Erkenntnissen aus unterschiedlichen Perspektiven publiziert. Die Kommission empfiehlt, dass das Betäubungsmittelgesetz angepasst werden muss, damit der Konsum von Cannabis nicht mehr bestraft wird, ein regulierter Cannabismarkt in der Schweiz, mit Vorgaben zur Konzentration der Inhaltsstoffe, der Produktion, dem Vertrieb der Stoffe sowie dem Verkauf der Produkte möglich wird und damit schaden- und risikomindernde Massnahmen ergriffen werden können. Medienmitteilung und Berichte der Kommission, Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Nationalen Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS-CPA. Beitrag auf SRF. (04/2019)

Cannabisregulierung - Ein erstes Modell liegt vor: Die Groupement des Etudes d'Addiction (GREA) und die Interessengemeinschaft (IG) Hanf haben gemeinsam ein Modell zur Cannabisregulierung veröffentlicht. Das Modell (pdf, 9S.) zeigt, wie genau Cannabis verkauft, besteuert und rückverfolgt wird, um gleichzeitig gefährdete Gruppen zu schützen und mögliche Schäden des Konsums zu mindern. Der Fachverband Sucht begrüsst das Modell und die Eröffnung der Debatte um das «Wie» der Cannabisregulierung. Genauer hingeschaut werden sollte laut dem Fachverband bei der Zusammenarbeit zwischen Spezialgeschäften und Sucht-Fachleuten. Mitteilung vom Fachverband Sucht. (10/2018)

Wissenschaftliche Erkenntnisprobleme zu Effekten von Cannabis-Regulierungen: Dieses Positionspapier (pdf, 8S.) der Bayerischen Akademie für Suchtfragen geht der Frage nach, welche Effekte auf den Cannabiskonsum (CB) sich durch Regulationsmassnahmen nachweisen lassen? (12/2017)

Cannabis - sind wir anders als die Nachbarländer?: Eine neue Studie (pdf, 33S.) von Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit zeigt auf, dass Cannabismarkt und -konsum in der Schweiz eher der Situation der lateinischen als jener der deutschsprachigen Nachbarländer ähneln. Die erste regionale Analyse zeigt zudem, dass die aktuellen Monitoringsysteme nicht ausreichen, um den Cannabismarkt und den problematischen Konsum dieser Substanz besser zu verstehen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (12/2016)

Neue Wege im Umgang mit Cannabis: Internationale Modelle der Cannabisregulierung: Mehrere Länder sind aktuell bestrebt, den Cannabiskonsum – auf unterschiedliche Weise – zu regulieren. Diese Erfahrungen können auch für die Schweiz von Bedeutung sein, denn sie gehört in Europa zu den Hochkonsumländern. Sucht Schweiz hat im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit die verschiedenen Regulierungsmodelle in einem Bericht gegenübergestellt. Erste Erkenntnisse zu diesen Ansätzen liegen vor, ihre mittel- und längerfristigen Auswirkungen lassen sich aber noch nicht abschätzen. Beitrag auf Spectra Online. (10/2016)

Regulierung des Cannabis-Markts: von A (Anchorage) bis Z (Zürich): Vorstösse, um den Cannabis-Markt zu legalisieren und zu regulieren nehmen weltweit zu. In vier US-Bundesstaaten sowie in Uruguay sind entsprechende Gesetze bereits in Kraft, und der Trend dürfte sich 2017 in den USA und in Kanada fortsetzen. Daneben existieren weiterhin das holländische Toleranz-Modell mit seinen Coffee-Shops und die Konsumenten-Vereinigungen in Spanien. In der Schweiz sollen demnächst Projekte diskutiert werden, die den Zugang zum Cannabis zum Thema haben. Mit einem neuen Bericht verschafft Sucht Schweiz einen Überblick über die Entwicklungstendenzen in Amerika, Europa und der Schweiz und zieht ein erstes Fazit. Artikel auf NZZ Online. (07/2016)

Übersicht der wichtigsten Akteure um die Regulierung des Cannabismarktes: Legalize it – oder nicht? Im Schweizer Hanfstreit ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Dies sind die wichtigsten Player und ihre Forderungen. Artikel auf watson.ch (04/2016)

Grundlagenpapier «Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt»: Eine Arbeitsgruppe des Dachverbands der offenen Kinder- und Jugendarbeit (DOJ), des Fachverbands Sucht und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) hat ein Grundlagenpapier erarbeitet, welches der Frage nach geht, wie diese Massnahmen konkret aussehen können, und welche Aspekte beim Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt aus ihrer Sicht zwingend beachtet werden müssen. Das Papier (pdf, 12S.) bietet indes keine Patentrezepte, sondern will einen Beitrag zur Diskussion der damit verbundenen Fragestellungen leisten. (05/2015)

Entkriminalisierung/Legalisierung des Konsums und Reglementierung des Handels: Die Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS-CPA veröffentlicht ein Grundlagenpapier (pdf, 22S.), das die heutige Drogenpolitik als unzulänglich outet. Die darin präsentierte Analyse belegt erstmals mit Zahlen, dass es für eine zukunftsfähige Schweizer Drogenpolitik neue Ansätze braucht. Die Resultate stützen die Städte, die Cannabis versuchsweise kontrolliert abgeben wollen. Beitrag in der Tagesschau, Artikel der NZZ, Artikel im Tages Anzeiger (04/2014)

Coffee Shops als separierter Drogenmarkt am Beispiel der Niederlande: Die Publikation "Coffee Shops and Compromise: Separated Illicit Drug Markets in the Netherlands" der Open Society Foundation steht zum Download bereit. (11/2013)

Zulassung und Regulierung eines Cannabis-Marktes: Die Publikation "Licensing and Regulation of the Cannabis Market in England and Wales: Towards a Cost-Benefit Analysis" steht zum Download bereit. (09/2013)