Coronavirus | COVID-19: Newsticker von Infodrog
Die aktuelle Lage in Zusammenhang mit dem Coronavirus betrifft uns alle, auch die Fachleute und Betroffenen im Suchtbereich. Infodrog hat einen Newsticker für den Suchtbereich eingerichtet, damit Sie die relevanten Informationen zur Situation auf einen Blick finden.
https://www.infodrog.ch/corona

Taskforce «Sucht und COVID-19»: Die Taskforce (pdf, 1S.) koordiniert die Anliegen der Kantone, Städte und Institutionen im Bereich der Suchthilfeangebote und vermittelt sachdienliche Informationen und Beispiele guter Praxis.

 


 
Haben Sie Fragen zu Sucht?

Die Onlineberatung von SafeZone.ch ist jederzeit offen und zugänglich – für Betroffene und Angehörige.

 

 

Informationen von Sucht Schweiz
Sucht Schweiz gibt Alltagstipps für die zu Hause Ausharrenden, Eltern und Jugendliche. Fachpersonen und Medienschaffende finden ab sofort und in den nächsten Wochen aktuelle Beobachtungen zu fünf Suchtbereichen
https://coronavirus.suchtschweiz.ch

 

Allgemeine Infos

Bundesamt für Gesundheit
Website zum Coronavirus
Alle Schutzempfehlungen in der Übersicht

Leichte Sprache
Informationen zum Corona-Virus
Die Regeln und Verbote des Bundes

Information in 16 Sprachen
Das Coronavirus betrifft uns alle - auch die fremdsprachigen Menschen in der Schweiz. Deshalb hat das Schweizerische Rote Kreuz die Informationen in 15 Sprachen übersetzt und eine multilinguale Plattform aufgebaut.

Verschiedenste Massnahmen in Städten und Gemeinden
Auch die Städte sind im Umgang mit der Coronakrise stark gefordert und haben in den letzten Tagen und Wochen Massnahmen in verschiedensten Bereichen in die Wege geleitet. Links zu den Massnahmen der verschiedenen Städte bietet der Schweizerische Städteverband.

Informationen und Kontakte zu Corona in den Kantonen
Interaktive Schweizerkarte der kantonalen Webseiten zum Coronavirus (auf www.ch.ch)

Gesundheitliche und soziale Auswirkungen

Soziale Ungleichheit und COVID-19: Das Journal Journal of Health Monitoring (S7/2020) untersucht den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und COVID-19. Datengrundlage der Analysen sind COVID-19-Meldedaten aus Deutschland sowie die internationale Forschungsliteratur. Die Ausgabe ist online zugänglich. (09/2020)

Auswirkungen von COVID-19 auf den Drogenkonsum: Um einen Einblick in die Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie für drogenkonsumierende Menschen in Europa zu haben, hat die Europäische Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) eine Studie in Auftrag gegeben, um die aktuelle Situation zu untersuchen. Dieses Briefing gibt eine Momentaufnahme zum aktuellen Stand der Dinge in Bezug auf die Auswirkungen von COVID-19 auf die Drogenkonsummuster und drogenbedingte Schäden in der Frühphase der Pandemie. (06/2020)

Auswirkungen von COVID-19 auf Drogenkonsumierende: Dieses Briefing der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD reflektiert die neu auftretenden Risiken im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie für Menschen, die Drogen konsumieren, und für diejenigen, die Dienstleistungen für sie erbringen, aus europäischer Sicht und versucht fachgerechte Massnahmen zu fördern. Informationspapier (pdf) auf Deutsch.

Interviews mit Expertinnen und Experten aus der Praxis: Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die stationäre und ambulante Suchthilfe in Deutschland? Und welche Bedeutung hat die Suchthilfe (noch) in Zeiten von Corona? KONTUREN online hat 10E inrichtungsleiterInnen gefragt, wie sie ihre Kliniken und Beratungsstellen durch das Meer von neuen Vorschriften, Empfehlungen, Notfallplänen und Gesetzen steuern und wie sie zukünftige Entwicklungen einschätzen. (05/2020)

Krise als Chance nutzen: Der Geschäftsführer der Fachstelle Sucht Klick in Luzern, Ruedi Studer, begleitet Menschen mit problematischem Alkohol- und Medikamentengebrauch. Er sagt, dass die Corona-Krise zwar Süchte verstärken kann – viele aber die Chance nutzen, um ihr Konsumverhalten zu überdenken. Interview auf Zentralplus.ch (05/2020)

Was bedeutet Corona für Randständige? In der «Unzipped»-Reportage von SRF Virus will Livio wissen: Was macht die Pandemie mit Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen? Er spricht mit dem obdachlosen Juri und der Sexarbeiterin Mia. Der Beitrag ist online zugänglich (14 Min.). (04/2020)

Soziale Arbeit im Gesundheitswesen zu Zeiten von COVID-19: Die Arbeit der SozialarbeiterInnen im Gesundheitswesen ist eine wichtige Stütze für alle gesundheitlich beeinträchtigten Menschen. Und sie erfüllt in der aktuellen Krisensituation eine wichtige Aufgabe zur Stabilisierung der sozialen Gemeinschaft. Der Druck auf die SozialarbeiterInnen steigt, die Herausforderungen sind mannigfaltig. Vier Beispiele aus ausgewählten Fachbereichen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen zeigen die Schwierigkeiten auf. Medienmitteilung vom Schweizerischen Fachverband Soziale Arbeit im Gesundheitswesen. (04/2020)

Kinder & Jugendliche

147 ist da für Kinder und Jugendliche: Durch die aktuelle Coronakrise sind die meisten Jugendlichen zuhause und von ihrem Freundeskreis isoliert. Zudem belasten die Unsicherheiten, die die Krise mit sich bringt die Jugendlichen zusätzlich in einer sowieso schon kritischen Lebensphase. Konflikten in der Familie kann nicht einfach ausgewichen werden und die digitale Unterrichtsform fordert ein besonderes Mass an Selbstdisziplin. Beratung + Hilfe 147 sowie der Pro Juventute Chat mit Gleichaltrigen sind auch in der aktuellen Situation rund um die Uhr für Jugendliche erreichbar. Mitteilung von Pro Juventute.

Digitale Jugendarbeit in der Coronakrise: Aktuell stellt sich für viele Jugendarbeitende die Frage wie weiter. Das Jugendhaus, sowie andere Angebote funktionieren nur mit Menschen. Am besten mit sehr vielen Menschen. Noch besser: Viele Menschen die Kontakt zueinander herstellen. Dies ist aufgrund der aktuellen Situation im „Real Life“ schlecht möglich. Es liegt daher in der Natur der Sache, dass wir nun unsere Skills im Umgang mit Digitalen Medien auspacken und versuchen die Angebote soweit als möglich digital weiterzuführen. Eine Übersichtsseite vom Dachverband offene Jugendarbeit.

Lockerung der Coronamassnahmen: Was bedeutet dies für die OKJA?

Alkohol

Kritischer Alkoholkonsum?
Ab wann wird der eigene Alkoholkonsum kritisch? Und wo gibt es weitere Informationen und Unterstützung? Sucht Schweiz bietet Informationen für Betroffene zu Themen wie «Was ist ein risikoarmer Alkoholkonsum?» oder «Wie kann ich meinen Konsum verändern?» sowie Informationen für Angehörige und nahestehende Personen.
www.alkoholkonsum.ch

Covid-19-Pandemie und Alkohol: Während der Konsum in weiten Teilen der Bevölkerung zurückgehen dürfte, ist gemäss einer Lagebeurteilung von Sucht Schweiz ein Anstieg gerade bei jenen zu erwarten, die schon bisher problematisch tranken. Gefährdet sind Personen mit geringen sozialen oder finanziellen Ressourcen oder auch Menschen, die am stärksten einem Infektionsrisiko ausgesetzt sind wie das medizinische Personal. Briefing Paper von Sucht Schweiz

Alkohol schützt nicht vor COVID-19: In Zeiten der Abriegelung während der COVID-19-Pandemie kann der Alkoholkonsum die gesundheitliche Gefährdung, das Risikoverhalten, psychische Gesundheitsprobleme und Gewalt verstärken. Das WHO-Regionalbüro für Europa erinnert die Menschen daran, dass Alkoholkonsum sie nicht vor COVID-19 schützt, und ermutigt die Regierungen, Massnahmen zur Einschränkung des Alkoholkonsums durchzusetzen. Medienmitteilung (Englisch) des Weltgesundheitsorganisation, Regionalbürop Europa. Factsheet (pdf, 6S., Englisch) zu COVID-19 und Alkoholkonsum, Deutsche Zusammenfassung des Factsheets. (04/2020)

«Leider hilft Alkohol, Stress abzubauen»: Die Covid-19-Pandemie kann bei Menschen Stress auslösen. Tanya Mezzera (suchtberatung ags) erklärt, warum der "Lockdown" für Suchtgefährdete oder Menschen mit Abhängigkeit sehr schlimm – oder aber auch gut sein kann. Artikel der Aargauer Zeitung. (04/2020)

Rauchen

Covid-19-Pandemie und Tabakkonsum: Die Verbreitung des Coronavirus, die behördlichen Massnahmen sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen haben das Potenzial, den Tabakkonsum auch in der Schweiz zu verändern. Im fünften Briefing Paper von Sucht Schweiz werden diesbezügliche Erfahrungswerte und internationale Beobachtungen beschrieben und mögliche Szenarien für die kommenden Monate vorgestellt. (08/2020)

Covid-19: E-Zigaretten erhöht Ansteckungsrisiko unter jungen Menschen: Bis zu 7-mal höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion mit dem Coronavirus unter Jugendlichen und jungen Erwachsene, wenn sie E-Zigaretten benutzen. Das ist das Ergebnis einer großen Befragung in den USA. Artikel auf Drugcom (09/2020)

#stopsmoking: Coronakrise ist Herausforderung und Chance: Mit Comics und Clips hilft Stopsmoking.ch durch die Coronakrise und animiert Raucherinnen und Raucher die ausserordentliche Situation für einen Rauchstopp zu nutzen. «Tabakprävention und Covid-19» ist eine von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz durchgeführte und vom Tabakpräventionsfonds (TPF) finanzierte Präventionsmassnahme.

Unterstützungsangebote:
- Nationale Plattform für den Rauchstopp: www.stopsmoking.ch
- Rauchstopplinie: 0848 000 181 (8 Rp./Min., betrieben von der Krebsliga Schweiz)
- Tabakpräventionskampagne «smokefree»: www.smokefree.ch
- Informationen zum Passivrauchschutz: www.lungenliga.ch

COVID-19 und Rauchen: Evaluation der wissenschaftlichen Erkenntnisse: Im aktuellen Kontext der COVID-19-Krise wurde die Bedeutung des Rauchens als Risikofaktor hervorgehoben. Dieses Factsheet (pdf, wird laufend aktualisiert, Englisch) der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention fasst den aktuellen Wissensstand zusammenfassen.

Risikoreduktion durch Rauchstopp: Rauchen ist unbestrittenen ein wichtiger Risikofaktor für viele Atemwegserkrankungen. RaucherInnen haben ein deutlich höheres Risiko für COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Rund 400'000 Menschen leiden in der Schweiz an COPD. Auch COVID-19 ist eine Lungenkrankheit. Rauchen schwächt das Immunsystem und erhöht das Risiko für einen schweren Verlauf der Atemwegserkrankungen, dies gilt sowohl für COVID-19 wie auch für die saisonale Grippe. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. (03/2020)

Illegale Substanzen

Covid-19-Pandemie und illegale Drogen: Lagebeurteilung, Szenarien und Empfehlungen. Seite von Sucht Schweiz

Vorsicht vor präparierten Cannabisprodukten: Aktuell werden auf dem Schwarzmarkt vermehrt Cannabisprodukte verkauft, die mit synthetischen Cannabinoiden behandelt wurden. Für die Konsumierenden sind damit grosse Risiken verbunden: Sie gehen von Krampfanfällen über Bewusstlosigkeit bis zum Tod. Darum gilt es, beim Konsum besondere Regeln zu beachten. Factsheet (pdf, 2S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich, Artikel auf Swissinfo. (04/2020)

Glücksspiel

Covid-19-Pandemie und Geld- und Glücksspiele: Online-Geldspiele sind im Zuge der Corona-Pandemie wichtiger geworden. Die massive und teils aggressive Werbung verleitet zum Spiel, das online ohne soziale Kontrolle Tag und Nacht verfügbar ist. Das neue Briefing Paper von Sucht Schweiz ist online erhältlich. (06/2020)

Soziale Isolation führt vermehrt zu riskantem Glücksspielverhalten
Die neuen online Angebote bieten zusätzliche Risiken für ein riskantes Glücksspielverhalten. Die Barrieren fallen, währendem das Casino in der Hosentasche während 24h eine einladende Abwechslungsmöglichkeit bietet. Weitere Informationen und Hilfsangebote sind über SOS Spielsucht erhältlich.
www.sos-spielsucht.ch

Dubiose Partner, hohe Gewinne: Das unfaire Spiel der Schweizer Kasinos Seriös, gemeinnützig und fair zu den Spielern: Das versprachen die Schweizer Kasinos für ihre Online-Glücksspiele. Bis jetzt ist wenig davon eingetroffen. Die Kasinobetreiber arbeiten mit dubiosen Anbietern aus dem Ausland zusammen. Artikel der NZZ am Sonntag. (04/2020)

Lockdown regt zu Wetten bei Online-Casinos an: Werbung für Schweizer Online-Casinos boomen. Nun warnen Experten vor einem zunehmenden Sucht-Risiko - vor allem jetzt während des Lockdown. Artikel auf 20 Minuten. (04/2020)

Online-Casinos und Lockdown: Noch mehr Werbung und Risiken: Seit der Öffnung des Geldspielmarktes vor einem Jahr wurden die Werbeaktivitäten der Casinos für die neuen Online-Angebote intensiviert. Dies führt zu mehr Risiken, die nun durch die nötigen und zunehmenden Ausgangsbeschränkungen noch verstärkt werden. Präventionsfachleute erklären die Hintergründe. Medienmitteilung von Sucht Schweiz (03/2020)

Corona-Krise und Glücksspiel – Der nie erwartete Shut-Down der Glücksspielhallen: Die Entwicklungen der letzten Tage setzen viele gesellschaftliche Gewohnheiten und vermeintliche Selbstverständlichkeiten außer Kraft. Gemeint sind jetzt nicht die massiven Hamsterkäufe in bestimmten Segmenten der Supermärkte oder die erfreulichen Solidaritätsbekundungen mit älteren, einsamen Menschen. Vielmehr geht es um die psychologischen Hintergründe und Auswirkungen der massenhaften Schliessung von Glücksspielhallen und Wettbüros durch die Corona-Krise. Artikel von Michael Klein. (03/2020)

Freizeitkonsum/Drug-Cheking

Drug Checking: Sämtliche Drug-Checking-Angebote in der Schweiz sind wieder geöffnet. Es gelten spezielle Einlassbedingungen. Weitere Informationen auf den Seiten von SafeZone.ch.

Global Drug Survey: Drogenkonsum in Zeiten von Corona: Hat die Pandemie Einfluss auf den Drogenkonsum? Trinken wir mehr Alkohol oder weniger? Schlucken, spritzen, schnupfen die Menschen mehr oder weniger als vor Pandemiezeiten, als Clubs und Partys voll waren? Und aus welchen Gründen werden jetzt Drogen konsumiert? Die weltweit grösste Onlineumfrage liefert nun erste Antworten. Artikel auf Zeit Online. (09/2020)

COVID-19 und Freizeitdrogenkonsum: Von Mitte April 2020 bis Ende Mai 2020 hat Infodrog in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachstellen Freizeitdrogenkonsumierende befragt, welche Auswirkungen die COVID-19-Pandemie auf ihr Konsumverhalten und den illegalen Drogenmarkt hat. Die Befragung zeigt auf, dass der Einfluss von COVID-19 deutlich geringer gewesen zu sein scheint, als dies Mitte März noch befürchtet wurde. Lesen Sie mehr dazu im nachfolgenden Schlussbericht (pdf, 15S.) von Infodrog. (06/2020)

Drogenkonsum nach dem Lockdown: Am 15. März gab die niederländische Regierung in einer Pressekonferenz den Lockdown bekannt. In der Woche nach der Ankündigung des Lockdowns wurde eine Studie zum Drogenkonsum mittels Abwasseranalyse durchgeführt. In dieser einzigartigen Situation war es möglich den Konsum in Abwesenheit von Touristen und ohne öffentliches Nachtleben messen. Artikel im Drogerie-Blog der Tageszeitung taz. (06/2020)

Drogenmarkt und COVID-19: In der Stadt Zürich wurden in den letzten drei Wochen Drug Checkings für Freizeitdrogenkonsumierende durchgeführt. Die Ergebnisse geben keine Hinweise darauf, dass die Qualität von Heroin und Kokain infolge der Krise gesunken ist. Statement (pdf, 1S.) der DIZ und K&A. (05/2020)

Handlungsempfehlungen

Wie lässt sich in Krisenzeiten schützendes, solidarisches und resilientes Verhalten wirksam mobilisieren? Wie lässt sich in Krisenzeiten schützendes, solidarisches und resilientes Verhalten wirksam mobilisieren? Dieser Ratgeber von NCCR LIVES richtet sich an alle Akteure, die an der Koordinierung des öffentlichen Handelns während der aktuellen Gesundheitskrise beteiligt sind. Auf der Grundlage von 10 wissenschaftlichen Erkenntnissen enthält er 10 praktische Tipps zur Mobilisierung von 3 Arten von Sozialverhalten: Schutz, Solidarität und Resilienz. (04/2020)

Handlungsempfehlungen für den Suchtbereich: Dieses Dokument (pdf, 7S.) fasst die Beobachtungen der Schweizer Suchtfachleute vor Ort zusammen und schlägt konkrete Handlungsoptionen vor. Es fordert einerseits einen grösseren Schutz der Konsumierenden und der Suchtfachleute, andererseits eine grössere Flexibilität und Pragmatismus bei der Anwendung der Regeln. (04/2020)

Infoflyer für Konsumierende: Ein Flyer (Word-File) informiert Konsumierende, die niederschwellige Einrichtungen besuchen, über Verhaltensregeln in der aktuelle Situation. Das Dokument wurde von Addiction Jura zur Verfügung gestellt und steht zum Download bereit. Sie dürfen die Kontaktangaben im Word-Dokument gerne verändern.

Infos für Menschen, die Drogen konsumieren: Der JES Bundesverband hat zum Thema „COVID 19 und Drogengebrauch“ eine Broschüre (pdf, 8S.) erstellt. Diese wendet sich mit kurzen und sehr praxisnahen Informationen an aktuell Drogen gebrauchende Menschen und gibt Hinweise zur Vermeidung von COVID 19 und weitere wichtige Tipps.

Virtuelle Unterstützung

Mit virtuellen Selbsthilfegruppen durch die Corona-Pandemie: Die Stiftung Selbsthilfe Schweiz und die regionalen Selbsthilfezentren bieten ab sofort virtuelle Selbsthilfegruppen rund um das Thema Corona an und stellen eine Übersicht von digitalen Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung.

inCLOUsiv – ein Begegnungsraum im Internet: Die Pro Mente Sana macht die Online-Plattform inCLOUSiv ab sofort öffentlich zugänglich. inCLOUSiv bietet regelmässige Beiträge rund um die psychische Gesundheit, Live-Chats mit Fachpersonen und Betroffenen zu aktuellen Themen sowie ein Forum, in welchem sich die UserInnen untereinander austauschen können.

Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus: Dure schnufe, gewusst wie. Hier finden Sie viele Tipps und Angebote, wie während der Coronakrise die psychische Gesundheit gepflegt wreden kann. www.dureschnufe.ch

Digitale Hilfen und Tipps für Menschen mit Depression: Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe unterstützt Betroffene mit digitalen Angeboten und bietet Hinweise für den Alltag. Das Online-Programm iFightDepression ist für sechs Wochen frei zugänglich. Beitrag auf Konturen.

Opioidagonistentherapie

Empfehlungen der SSAM: Wie können Praxen und Institutionen, die Opioidagonistentherapie (OAT) durchführen, mit den aktuellen Herausforderungen umgehen? Die Empfehlungen (pdf, 2S.) der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) liefern praxisorientierte Antworten.

Stellungnahme des BAG zu HeGeBe unter dem Eindruck des Corona-Virus: Das BAG nimmt Stellung (pdf, 2S.) zu den eingegangenen Fragen bezüglich den aktuellen Herausforderungen der HeGeBe Institutionen im Zusammenhang mit COVID-19.

Forum Substitutionspraxis in Deutschland
Aktuell-Seite zu Covid-19 und Substitution
Rundbriefe zu Covid-19 und Substitutionsbehandlung

Schadensminderung

Reduziertes Angebot Kontakt- und Anlaufstellen: Die Kontakt- und Anlaufstellen haben ihr Angebot reduziert. Eine laufend aktualisierte Liste gibt Auskunft über die Einschränkungen. Auf suchtindex.ch finden Sie eine Karte mit Spritzen-/Hygieneautomaten, bei denen steriles Konsummaterial bezogen werden kann. Laufend aktualisierte Liste der K+A, Liste mit Spritzen-/Hygieneautomaten. (Infodrog)

Arbeitsgruppe «Schadensminderungund Covid-19»: Die Arbeitsgruppe (pdf, 2S.) soll die zentralen Herausforderungen für die Angebote der Schadensminderung identifizieren, Lösungsansätze entwickeln, Beispiele guter Praxis erarbeiten und diese in schriftlicher Form zugänglich machen. Die Leitung der Gruppe liegt bei Infodrog.

Wie wirk sich die Corona-Pandemie auf Angebote der Schadensminderung aus? Dieses Briefing der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle präsentiert eine Momentaufnahme der Entwicklung der Nachfrage nach Angeboten der Suchthilfe zwischen Januar und März 2020 und gibt einen ersten Einblick in die Auswirkungen von COVID-19 auf das Verhalten der Hilfesuchenden. Die Daten zeigen, dass in diesem Zeitraum weniger Hilfsangebote in Anspruch genommen wurden, u.a. aus Gründen der Schliessung oder des eingeschränkten Zugangs zu den Behandlungszentren. Dies wurde jedoch teilweise durch Ferntechnologie und modifizierte Interventionen kompensiert. (05/2020)

Treffpunkt «Azzurro» – Hilfe für suchtgefährdete Menschen: Die Coronakrise stellt für suchtgefährdete Menschen eine besondere Herausforderung dar. Viele von ihnen riskieren, rückfällig zu werden. Der Treffpunkt «Azzurro» des Blauen Kreuzes in Bern bietet Betroffenen in diesen Tagen Unterstützung und Hilfe. Ein Beitrag (4 Minuten) auf SRF. (04/2020)

Wie das Virus die Schweizer Drogenszenen auf den Kopf stellt: Suchtkranke haben andere Prioritäten als das Coronavirus. Sie wollen in erster Linie ihren Stoff konsumieren. In Basel, Bern und Zürich wird zurzeit viel unternommen, um die Bildung offener Drogenszenen zu verhindern. Artikel auf NZZ Online. (04/2020)

Gassenarbeit während der Coronakrise: Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf Drogenabhängige. Nun sollen mehr Zugang zu einem Methadonprogramm erhalten. Ein Interview mit Franziska Reist, Geschäftsleiterin der Gassenarbeit Luzern, über den neuen Alltag in der niederschwelligen Suchtarbeit. Beitrag auf SRF. (03/2020)

Positionspapier zur Schadensminderung während der Coronakrise: Niedrigschwellige Angebote im Bereich der Schadensminderung sind oft die einzige Anlaufstelle für Drogenkonsumentinnen. Ein Positionspapier vom Europäischen Harm Reduction Netzwerk über die Kontinuität der Angebote zur Schadensminderung während der Coronakrise. (03/2020)

Internationale Erklärung zu COVID-19 und Drogenkonsum: Über 300 Organisationen und Einzelpersonen, die sich für die Reform der Drogenpolitik und die Schadensminimierung einsetzen, fordern in einer Erklärung die internationale Gemeinschaft auf, angesichts der COVID-19-Krise proaktive und koordinierte Massnahmen für drogenkonsumierende Menschen zu ergreifen. Diese sollen v.a. dem Schutz der der Gesundheit und der Menschenrechte dienen. (04/2020)

Coronavirus and drug harm reduction
Informationen von Transform, Drug Poliy Foundation

Für Institutionen

SchutzkonzepteDer Bundesrat hat entschieden, dass ab dem 27. April 2020 gewisse Betriebe und Geschäfte wiedereröffnet werden dürfen, sofern sie über ein Schutzkonzept verfügen. Musterkonzepte für Branchenorganisationen und für Unternehmen hat der Bund aufgeschaltet.
Schutzkonzepte des Bundes
Merkblatt für Arbeitgeber zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz – CORONAVIRUS
Schutzkonzept der FMH zum Betrieb von Arztpraxen

Empfehlungen des BAG für stationäre Institutionen: Informatiolnen und Empfehlungen (pdf, 3S.) des Bundesamtes für Gesundheit BAG für Institutionen wie Alters- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. (04/2020)

Wichtige Dokumente für Institutionenleitende
Eine Übersicht von INSOS, dem nationalen Branchenverband der Dienstleistungsanbieter für Menschen mit Behinderung

Umgang mit Coronavirus
Informationen von Curaviva, Branchenverband der Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf

Ressourcen & Lernmaterialien

Medienberichterstattung zu Corona
Eine Zusammenstellung vom Fachverband Sucht

Soziale Arbeit und Corona
Medienbeiträge zu Sozialer Arbeit und dem Coronavirus finden im Spezialdossier auf Sozialinfo
Ein Überblick über die verschiedenen Informationen rund um das Coronavirus in Bezug auf die Soziale Arbeit findet sich bei Avenir Social

Lernmaterial zum Coronavirus: Der Thieme Verlag stellt auf seiner Corona Informationsseite wertvolle Informationen sowie einen kostenfreien Online-Kurs rund um COVID-19 bereit.

Informationsseite der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle
Ressourcenseite für Drogenkonsumierende und Institutionen im Suchtbereich

Informationen der UNODC
Ressourcenseite des UN Office on Drugs and Crime

International
Das Internationel Drug Policy Consortium bietet eine internationale Übersicht zu den wichtigsten Themen und Fragen rund um die Corona Krise: People who use drugs, Harm reduction provision, Human rights, People living with HIV, Rough sleeping, homelessness, shelters, Prison settings.

Cornavirus und Menschenrechte: Das Virus «COVID-19» betrifft uns alle, weltweit. Es sorgt für viel Leid und verunsichert die Menschen. Es bringt aber auch Menschen zusammen − wenn auch nicht physisch, so doch durch viel Solidarität und gegenseitige Unterstützung. Auf dieser Seite erhalten Sie Mitteilungen von Amnesty International, Recherchen und Publikationen mit Bezug zur weltweiten Pandemie, über die menschenrechtlichen Auswirkungen.

Deutschland
Informationen für Fachkräfte in der Suchthilfe (DHS)
Hilfe für Betroffene (DHS)
Corona und Suchtbehandlung. Informationsseite des Fachverband Sucht e.V.
Informationen in mehreren Sprachen (Integrationsbeauftragte)

Österreich
Öffentliches Gesundheitsportal Österreich
Infoline, Schutzmassnahmen & Aktuelles