Berichterstattungs- & Erhebungssysteme

MonAM - Monitoring-System für Sucht und nichtübertragbare Krankheiten (NCD)
Das MonAM besteht aus 135 Sucht- und NCD-relevanten Indikatoren. Die Daten werden aus verschiedenen, bereits bestehenden Quellen erhoben und gebündelt dargestellt. Das Monitoring-System erlaubt es, Suchtverhalten und NCDs in der Bevölkerung zu beobachten und passende Massnahmen zu entwickeln.
www.monam.ch

Suchtmonitoring Schweiz (wurde Oktober 2018 von MonAM.ch abgelöst)
Das Forschungsprojekt Suchtmonitoring Schweiz hat zum Ziel, repräsentative Daten der Schweizer Wohnbevölkerung zum Thema Sucht und Konsum psychoaktiver Substanzen zusammenzutragen
www.suchtmonitoring.ch

  • Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz: 85.9% der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren konsumierten im Jahr 2016 Alkohol. Gut die Hälfte der Bevölkerung trank mindestens einmal pro Woche Alkohol, jede zehnte Person jeden Tag. Ein gutes Fünftel konsumierte risikoreich Alkohol: 20.7% der Bevölkerung gaben an, mindestens einmal pro Monat 4 (Frauen) respektive 5 (Männer) und mehr Standardgläser nacheinander zu trinken. 2016 rauchten 25,3% der Personen über 15 Jahre in der Schweiz, das heisst ein Viertel der Bevölkerung. Dieser Anteil hat sich seit rund zehn Jahren nur marginal verändert. Weiter ist Cannabis in der Schweiz nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Substanz. 7.3% der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren haben im Jahr 2016 angegeben, in den letzten 12 Monaten vor der Befragung zumindest einmal Cannabis konsumiert zu haben. Die Publikation (pdf, 194S.) "Suchtmonitoring Schweiz. Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz im Jahr 2016" steht zum Download bereit. Faktenblatt (pdf, 2S.) zum Konsum illegaler Drogen, Faktenblatt 2S.) zum Tabakkonsum, Faktenblatt (4S.) zum Alkoholkonsum. (10/2017)

act-info - Harmonisierte Suchthilfestatistik
Das Monitoring-Netzwerk act-info fasst die fünf im Bereich der Suchtberatung und -therapie geführten Statistiken in der Schweiz zusammen.

Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen
Seit 2004 erfasst Infodrog die Auslastung der stationären Suchttherapieinstitutionen in der Schweiz. Es beteiligen sich Institutionen der stationären Suchttherapie und ‑rehabilitation sowie Aussenwohngruppen und teilstationäre Angebote, welche hauptsächlich auf die Problematik der illegalen Drogen spezialisiert sind, jedoch aufgrund der Mehrfachproblematik teils auch Personen mit Alkoholproblemen aufnehmen. Das Monitoring umfasst die Anzahl Plätze sowie die durchschnittliche Auslastung der Suchthilfeinstitutionen in den einzelnen Kantonen. Die Berichte sind hier erhältlich.

Schweizerische Gesundheitsbefragung (Nächste Umfrage 2017)
Die Schweizerische Gesundheitsbefragung ist Bestandteil des statistischen Mehrjahresprogramms des Bundes und findet alle fünf Jahre statt (1992, 1997, 2002, 2007, 2012). Die Datenerhebung erfolgt als telefonisches Interview auf Deutsch, Französisch und Italienisch, dem sich ein schriftlicher Fragebogen anschliesst. Befragt wird die ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren in Privathaushalten. Erhoben werden insbesondere der Gesundheitszustand und gesundheitsrelevante Verhaltensweisen.

Polizeiliche Kriminalstatistik
Polizeilich bekannt gewordene Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) und gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG) detailliert in der polizeilichen Kriminalstatistik aufgenommen.

  • Strafurteilsstatistik - Stabilität bei den Verurteilungszahlen: Im Jahr 2016 bleibt die Anzahl der Jugendurteile mit 12'090 Fällen gemäss Jugendstrafurteilsstatistik gesamthaft stabil. Ein Anstieg aufgrund des Strafgesetzbuches (+4%) wird durch Rückgänge bei den Strassenverkehrsdelikten (-2%), beim Betäubungsmittelgesetz (-1%) und Ausländergesetz (-2%) kompensiert. Bei den Erwachsenenurteilen stagnieren die Verurteilungszahlen bei einem Wert von knapp unter 110'000 Verurteilungen. Dies zeigen die neuen Ergebnisse des Bundesamts für Statistik (BFS). Medienmitteilung des BFS. (05/2017)

Forschungsinstitute

Alkoholismus Therapieforschung Schweiz (atf Schweiz)
atf schweiz ist ein Forschungsverbund, der von der Forel Klinik und vom Kompetenzzentrum für Mensch und Sucht Südhang getragen wird. Folgende Schwerpunkte werden in den Aktivitäten verfolgt:
www.atf-schweiz.ch

Institut für Soziale Arbeit und Gesundheit ISAGE an der FHNW
Das Institut betreibt anwendungsorientierte Forschung und erbringt Dienstleistungen für Dritte. Das Institut ist eine Operationseinheit der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz.
www.fhnw.ch/sozialearbeit/isage

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Klinik für Soziale Psychiatrie und Allgemeinpsychiatrie
Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen
Website

Sucht Schweiz
Das Forschungsfeld von Sucht Schweiz umfasst vor allem den Bereich der sozial epidemiologischen Aspekte des Gebrauchs psychoaktiver Substanzen sowie suchtähnlicher Verhaltensweisen. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der regelmässigen Untersuchung des Gesundheitsverhaltens Jugendlicher 
Forschungsseite von Sucht Schweiz

Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF)
Das ISGF betreibt epidemiologische Forschung vorwiegend aus dem Blickwinkel von Public Health.
www.isgf.ch

Schweizerische Stiftung für Alkoholforschung
Die Stiftung finanziert  Projektvorhaben, die neue Erkenntnisse auf dem gesamten Gebiet der Alkoholfragen versprechen und gewährt Beiträge an wissenschaftliche Tagungen
www.alcoholresearch.ch

Universitäre Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK)
Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen, Bereich Suchtforschung
Suchtforschung