Gendergerechte Suchtarbeit

Sucht(-prävention) -  der kleine Unterschied: Suchtentwicklungen und problematisches Verhalten wie z. B. der Fitnesswahn oder Essstörungen im Jugendalter haben auch mit wahrgenommenen Geschlechterrollen zu tun. Mit der Lancierung von fünf Kurzfilmen sowie Materialien für den Unterricht und Aktivitäten in Gruppen von 13- bis 16-Jährigen füllt Sucht Schweiz eine Lücke in der geschlechterspezifischen Suchtprävention. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (09/2016)
www.genderundpraevention.ch

Gender Mainstreaming in der Suchtarbeit - Chancen und Notwendigkeiten: Dieses Grundsatzpapier (pdf, 7S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS verfolgt die Absicht, jede Einrichtung und Organisation in der Suchthilfe sowie Wissenschaft und Lehre in diesem Bereich für die Notwendigkeiten einer geschlechtersensiblen Sichtweise zu sensibilisieren, welche die männerspezifische und frauenspezifische Lebensweisen und Arbeitsbedingungen thematisiert. Ziel ist es, die Qualität der Hilfen durch Einbeziehung von Gender Mainstreaming weiter zu verbessern. (03/2016)

laut & leise: Stichwort "Gender": Dies das aktuelle Thema der Nummer 1/2014 (pdf, 16S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Ein Plädoyer für eine gendersensible und diversityorientierte Suchtprävention; Gender ist keine Ideologie; Workshops zu Rausch und Risiko; Geschlechterspezifisches Beratungsangebot der Suchtpräventionsstelle Winterthur. (06/2014)

Kein kleiner Unterschied - Alkoholkonsum bei Jungen und Mädchen: Sowohl der regelmässige Alkoholkonsum als auch riskantes Trinken ist bei Jungen zwischen 12 und 17 Jahren weiter verbreitet als bei Mädchen. Diese und andere Unterschiede im Trinkverhalten von Jugendlichen sind Thema der neuen Ausgabe des "Alkoholspiegel". Der Newsletter (Mai 2012) der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Alkoholprävention beleuchtet zudem die Gründe hierfür und welche Schlussfolgerungen daraus für die Präventionsarbeit zu ziehen sind.

Gendersensible Sucht-/HIV/Aids-Hilfe: Der Kommentar (pdf, 15S.) "Gendersensible Sucht-/HIV/Aids-Hilfe" von Marie-Louise Ernst und Heino Stöver ist in der Online-Fachzeitschrift 'Akzeptanzorientierte Drogenarbeit' erschienen. (03/2012)

Dritte nationale Fachtagung Sucht und Gender „Ganz der Vater – Ganz die Mutter?“: Die von über 200 Personen besuchte Fachtagung vom Juni 2011 bot einen vielfältigen Überblick zum Thema suchtabhängiger Eltern und deren Kinder. Die Powerpoints der Referate und der Workshops sind online auf den Seiten von Infodrog erhältlich. (06/2011)

Gender und Sucht: Die Schlussevaluation des Gender-Netzes ist nach Abschluss des dreijährigen Projekts auf Deutsch (pdf, 15 S.) und Französisch (pdf, 15 p.) erschienen und auf der Website von Infodrog erhälltich. (08/2009)

Gender Mainstreaming in der Suchtarbeit: Artikel (pdf, 4S.) von Marie-Louise Ernst, erschienen im SuchtMagazin 04/2008 zum Thema "Gender-Mainstreaming", Inhaltsverzeichnis der Ausgabe.

Sexuelle Nötigung durch Drogen- und Alkoholeinfluss: Die Publikation "Sexual assaults facilitated by drugs or alcohol" (pdf, 19S.) der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online auf Englisch erhältlich. (03/2008)

Gender und Sucht: Ein soziologischer Beitrag zu einer geschlechtsreflexiven Praxis in der Suchtkrankenhilfe: Ziel der Arbeit ist der Versuch einer Bestandsaufnahme von geschlechterdifferenzierenden Daten und Überlegungen zu suchtmittelabhängigen Frauen und Männern in der bundesdeutschen Suchtkrankenhilfe. Die Dissertation (pdf, 187S.) von Frauke Schwartin ist online erhältlich. (02/2008)

„Gender together“: Artikel von Marie-Louise Ernst (pdf, 7S.). erschienen in: SuchtMagazins, Nummer 2/06. Thema der Nummer ist: „Frau, Sucht, Gender".

Leitlinien zum Einbezug von Genderaspekten in der Suchtarbeit: Der Beitrag (pdf, 7S.) von Marie-Louise Ernst ist erschienen in: Leitfaden QuaTheDA modular. Erläuterungen und Beispiele zum QuaTheDA Referenzsystem, BAG, August 2006.

Frau & Sucht

Angebote für Frauen in der Schweiz  - suchtindex.ch
- Angebote ausschliesslich für Frauen
- Frauenspezifische Angebote
- Frauenhäuser

Rubrik "Woman and gender issues in drug use" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle
www.emcdda.europa.eu/topics/women

Frau und Sucht - Bibliographie: Diese Bibliographie (wechselndes pdf-file) wird von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) laufend aktualisiert.

Die stille Sucht der Frauen: Die Zahl der drogenabhängigen Frauen nimmt rund um den Globus zu. Frauen und Mädchen machen dem internationalen Suchtkontrollrat (INCB) zufolge ein Drittel der Suchtmittelkonsumenten weltweit aus. Unter den Menschen, die eine Suchtbehandlung bekommen, sind aber nur ein Fünftel Frauen. Das geht aus dem Jahresbericht 2016 des in Wien ansässigen INCB hervor, der unter anderem in Berlin vorgestellt wurde.Artikel auf Spiegel Online. (02/2017)

Alkohol - Der Freund der Frauen: Früher tranken Frauen heimlich. Heute ist Trinken im Ausgang mit Freundinnen ein Emblem weiblicher Ermächtigung. Bis man einmal zu viel neben einem Fremden erwacht ist. Artikel auf tagesanzeiger.ch (03/2016)

Einfluss der Drogenpolitik auf Frauen: Die Publikation "The Impact of Drug Policy on Women" der Open Society Foundation steht zum Download bereit. (05/2015)

Süchtige und von Gewalt betroffene Frauen: Wie allgemein bekannt ist, sind Sucht und Gewalt miteinander verschwistert. Dennoch gibt es im deutschen Sprachraum nur wenige Studien über von Gewalt betroffene süchtige Frauen und deren Hilfesuchverhalten. Für den folgenden Artikel (pdf, 17S.) sind folgende Fragen erkenntnisleitend: (1.) Welche formalen Hilfen nutzen die süchtigen und von Gewalt betroffene Frauen und welche Erfahrungen machen sie mit Hilfsangeboten von Frauenhäusern, der Polizei und der Suchthilfe? (2.) Lassen sich typische Verhaltensmuster im Arrangement und bei Beendigung von Gewaltbeziehungen darstellen? Der Beitrag ist in der Zeitschrift Verhaltenstherapie & psychosoziale Praxis 4/2014 erschienen. (02/2015)

Frauen und Alkohol in der EU: Dieser Policy Brief (Englisch, pdf, 7S.) des European Institute of Women's Health betrachtet das Verhältnis von Frauen und Alkohol (Konsum und Konsummuster, Trends, Auswirkungen auf die Gesundheit usw.). (07/2013)

Frauengerechte Beratung. Ein Leitfaden für Beraterinnen und Berater im Suchtbereich.
Der Leitfaden (pdf, 28S.) wurde vom Bundesamt für Gesundheit herausgegeben (2012)

Alkoholkonsum von Frauen und Gleichberechtigung: Ein möglicher Zusammenhang?: Eine aktuelle Studie von Sucht Schweiz liefert neue Elemente zu der Frage, welche Faktoren den Alkoholkonsum von Müttern beeinflussen. Die Ergebnisse legen nahe, dass Massnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen den Alkoholkonsum von Müttern senken können. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (03/2012)

Frau Sucht Gesundheit - Informationen, Tipps und Hilfen für Frauen: Eine Broschüre für Frauen, die den Konsum und die Risiken der Suchtmittel Alkohol und Tabak sowie den Gebrauch von psychotropen Medikamenten thematisiert. Herausgeberin ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS). (05/2011)

Nationale Tagung 2010 «Frauen und Tabak»: Die Tagung fragte nach dem Genderansatz in der Tabakprävention. Unterscheiden sich Frauen und Männer beim Tabakkonsum? Sollen Frauen beim Rauchstopp anders unterstützt werden als Männer? Die von der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at) mit der Lungenliga beider Basel veranstaltete Tagung fand im November 2010 statt. Diese Sonderausgabe (pdf, 7S.) des at-Bulletins fasst die Referate vom Vormittag und die Parallelveranstaltungen am Nachmittag thematisch zusammen. (04/2011)

Women’s voices: Die Publikation (pdf, 24S., Englisch) "Womans's voices experiences and perceptions of women facing drug problems" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist online zugänglich, Fact sheet (pdf, 1S.) zur Publikation. (03/2009)

Frauenseiten

Schweizerischer Verband für Frauenrechte (SVF)
Der SVF publiziert u.a. ein internes Bulletin "CONTACT", welches allen Mitgliedern mindestens zweimal jährlich gratis zugestellt wird
www.feminism.ch

Bella Donnaweb: Fachportal - Mädchen, Frauen und Sucht: Mit dem Ziel, einen Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung einer genderreflexiven, geschlechtsbezogenen Suchthilfe für Mädchen und Frauen zu leisten, ist die deutschsprachige Wissens-, Informations-, Kommunikations- und Vernetzungsplattform zum Thema „Mädchen, Frauen und Sucht“ seit Februar 2010 online. Betreiberin ist der Verein zur Hilfe suchtmittelabhängiger Frauen Essen e. V. in Deutschland.
www.belladonnaweb.de

Verein zur Hilfe suchtmittelabhängiger Frauen e.V - FrauSuchtZukunft
FrauSuchtZukunft ist einer der zentralen Träger der Frauen-Suchtarbeit in Berlin und Deutschlandweit.
www.frausuchtzukunft.de

Women For Sobriety, Inc. (Englisch)
Gemeinnützige Seite, die sich zum Ziel gesetzt hat, Frauen dabei zu unterstützen von Alkoholismus und andern Süchten loszukommen.
www.womenforsobriety.org 

Woman - Frauenseiten im Internet
Auf dieser Seite finden sie unzählige Seiten für Frauen - auch aus dem Gesundheitsbereich. Ausserdem ein aktueller Terminkalender. Es sind auch diverse Links zu Schweizer Angeboten vorhanden.
www.woman.de

WomenWatch
Frauenseite der UNO (englisch)
www.un.org/womenwatch 

Womenlobby
Englischsprachige Seite
www.womenlobby.org

Mann & Sucht

Angebote für Männer in der Schweiz  - suchtindex.ch
- Angebote ausschliesslich für Männer
- Männerspezifische Angebote

Ratgeber für Männer - Mehr Gesundheit - weniger Alkohol: Allgemein bekannt als Folge eines übermässigen Alkoholkonsums sind Lebererkrankungen, ganz besonders die Leberzirrhose. Aber wussten Sie, dass alkoholische Getränke für zehn Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern verantwortlich sind? Dieser Ratgeber wendet sich an Männer über 30 Jahre. Denn bei ihnen haben sich oft riskante Gewohnheiten entwickelt, und das Risiko, krank oder sogar abhängig zu werden, nehmen viele von ihnen gar nicht (mehr) bewusst wahr. Herausgeber des Ratgebers (pdf, 33S.) ist die Deutsche Krebshilfe (04/2016)

"Männlichkeiten und Sucht": Das Handbuch "Männlichkeiten und Sucht" ist seit einigen Jahren Bestandteil der männerspezifischen Suchtarbeit in Deutschland. Es basiert auf den 2006 vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) publizierten Handlungsempfehlungen zur männerspezifischen Suchtarbeit. Bis jetzt fehlte aber eine systematische Evaluation zur Klärung und Einschätzung des Einsatzes des Manuals. Die vorliegende Evaluation (pdf, 92S.) beschäftigt sich mit der Frage, wie das Handbuch "Männlichkeiten und Sucht" in der therapeutischen und beraterischen Praxis Anwendung findet und wie es von seinen NutzerInnen in Hinblick auf Relevanz, Praxistauglichkeit etc. bewertet wird. Nach Klärung des Einsatzes und Einschätzung des Manuals soll die Evaluation dazu beitragen, Weiterentwicklungsmöglichkeiten für das Handbuch zu benennen. (02/2015)

Männergerechte Beratung. Ein Leitfaden für Berater und Beraterinnen im Suchtbereich“
Der Leitfaden (pdf, 28S.) wurde vom Bundesamt für Gesundheit herausgegeben (2012)

Spectra - Männergesundheit: Die Ausgabe 87 des Newsletters Spectra, Gesundheitsförderung und Prävention, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Gesundheitszentren für Schwule; Geschlechterunterschiede Ernährung und Bewegung; Diversität in der Suchtarbeit. (06/2011)

Gewalt ist keine reine Männersache: Gewalt gegen andere Menschen – ein "typisch männliches" Verhaltensmuster? "Nein", sagt der Kasseler Wissenschaftler Dr. Peter Döge, "Frauen sind zahlenmässig fast genauso häufig gewalttätig wie Männer – nur zumeist auf andere Weise." Geschlechtsbezogene Zuschreibungen von Täterschaft und Opferrolle seien oft allzu vordergründig, so Döge bei einer Tagung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Dortmund. Das Handbuch Männlichkeiten und Sucht kann bei der LWL-Koordinationsstelle Sucht bestellt werden. Weitere Infos: www.maennersache-sucht.de (03/2011)

„Mann, Rausch, Sucht: Konstruktionen und Krisen von Männlichkeiten“: Artikel von Heino Stöver. erschienen in SuchtMagazin 5/2004

Männerseiten

männer.ch
Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen
www.maenner.ch

maenner-gruppen.ch
Die Plattform vernetzt suchende Männer und bestehende Männergruppen!
www.maenner-gruppen.ch 

Männerzeitung
Die Männerzeitung erscheint vier Mal pro Jahr. Jede Ausgabe widmet sich einem anderen Schwerpunktthema. Die Ausgaben sind online und gratis erhältlich
www.maennerzeitung.ch

Netzwerk Jungen- und Männergesundheit
Die Webseite informiert über das Selbstverständnis, aktuelle Arbeitsbereiche und die Angebote des Netzwerkes. Unter "Newsletter" stehen die Newsletter des Netzwerkes sowie weiterführende Links zum Thema Gesundheit(sförderung) von Männern und Jungen zur Verfügung.
www.netzwerk-maennergesundheit.de

Forum Männergesundheit
Verein Forum Männergesundheit
www.gesunde-maenner.ch