SuchtMagazin 3/2018

Vulnerable Jugendliche

Inhalt:
Vulnerabilität im Jugendalter
Vulnerable Jugendliche: Definition und statistische Daten
Phänomenologie adoleszenter Entwicklungsverweigerung
Drei Mädchen berichten aus ihrer Lebenswelt
Verwundete Jugendliche: Wer sind sie, was brauchen sie?
Stationäre Interventionen bei Medien­ge­brauchs­störungen
MidnightSports: Chancen­gleichheit durch Parti­zipation
Multidimensionale Familien­therapie MDFT in Schulen
Umgang mit legalen und illegalen Drogen im Heim
Vulnerable Jugendliche: Definition und statistische Daten aus der Schweiz
--> Zum Inhalt

Der Artikel (pdf, 7S.) "Die «Liegenden»: Phänomenologie adoleszenter Entwicklungsverweigerung" steht zum Download bereit.

Das Heft kann für 18 CHF/Euro über dieses Bestellformular oder direkt per E-Mail (abo@suchtmagazin.ch) bestellt werden.

Allgemein

Bundesamt für Gesundheit
Thema "Gesundheit für Kinder und Jugendliche"

Bundesamt für Sozialversicherungen
Themenseite "Kinder und Jugendpolitik"

Statistik

Dampfen darf unter Jugendlichen nicht das neue Rauchen werden: Bei Alkohol, Zigaretten und Cannabis verbleiben die Konsumraten bei den 15-Jährigen in der Schweiz ungefähr auf dem Niveau von 2014. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der jüngsten nationalen SchülerInnenbefragung. Gleichzeitig gaben im Jahr 2018 die Hälfte der Jungen und ungefähr ein Drittel der Mädchen an, mindestens einmal im Leben E-Zigaretten verwendet zu haben. Dies ist besorgniserregend, weil Jugendliche in diesem Alter weder rauchen noch dampfen sollten. Medienmitteilung Sucht Schweiz, Beitrag auf Spectra Online. Forschungsberichte der HBSC, Broschüre von Sucht Schweiz. (03/2019)

Jugendumfrage: Kiffen, Rauchen und Drogenkonsum gelten als uncool: Der Konsum von Suchtmitteln, mit der Ausnahme von Alkohol, gilt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen als uncool. Das ist das Resultat der gewichteten 20-Minuten-Jugendumfrage, an der über 19'000 Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren teilgenommen haben. Artikel auf 20 Minuten. (02/2017)

Substanzkonsum Schweizer Jugendlicher im Ländervergleich: Der internationale Vergleich zeigt: 15-Jährige in der Schweiz befinden sich beim Rauchen im unteren Mittelfeld, beim Alkoholkonsum im unteren Drittel, während sie beim Cannabiskonsum einen der vordersten Plätze einnehmen. Der publizierte Bericht (Englisch) zur internationalen Schülerbefragung HBSC unter der Schirm-herrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Europa gibt Einblick ins aktuelle Gesundheits- und Konsumverhalten von Jugendlichen in 42 Ländern. Medienmitteilung derr WHO Europa, Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Artikel auf Spectra Online, Artikel in der Neuen Luzerner Zeitung. (03/2016)

Jugendschutz

Festveranstalter, Ausschank und Verkauf, Glücksspiele, Informationsmaterial

Beachten Sie auch folgende Infosetseiten
Alkohol/Themen/Jugendschutz
Neue Medien/Jugendmedienschutz

Jugendschutzlabel "Phil Good": Veranstalter von Festivals und Events sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten. Zu ihrer Unterstützung lanciert das Blaue Kreuz das Jugendschutzlabel «Phil Good». Engagierte Veranstalter werden dadurch für ihre Jugendschutzbemühungen ausgezeichnet.
www.philgoodlabel.ch

Regional
Kanton Aargau:
Jugendschutzseite, www.jugendschutzaargau.ch
Kanton Basel-Stadt: Jugendschutzwebsite, www.jugendschutzbasel.ch
Kanton Bern: Jugendschutz Veranstalten, www.jugendschutzbern.ch
Kanton Luzern: Jugendschutz in unserer Gemeinde, www.akzent-luzern.ch/luegsch
Kanton Solothurn: Jugendschutz-Webseite, www.safeway.so
Kanton Thurgau: Jugendschutz-Seite der Fachstelle Perspektive
Kantone St. Gallen/Graubünden: "Checkpoint" - Materialien betr. Jugendschutzbestimmungen (ZEPRA)
Stadt Zürich: Jugendschutzseite auf der Website der Stadt Zürich
Kanton Zürich: Jugendschutzseite der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich
Winterthur: Klarsicht 16/18, Jugeschutz Alkohol Bezirk Winterthur, www.klarsicht-1618.winterthur.ch/
Zentralschweiz: Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri und Zug:  Onlineplattform www.jugendschutz-zentral.ch

Info-Materialien von Sucht Schweiz: Materialen rund um das Thema Jugendschutz. Der Suchfilter ermöglicht eine Differenzierung nach Zielgruppe, Setting, Publikationsform (Broschüre, Werbekärtchen usw.) und Schriftenreihe (Im Fokus, Elternbriefe usw.) . Die meisten Materialen sind online zugänglich und können in Druckform bestellt werden.

Jugendschutz: Dies das aktuelle Thema der Nummer 2/2012 (pdf, 16S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. (06/2012)

Schule

Siehe auch Dossier Früherkennung und Frühintervention/Schule
Siehe auch Dossier Prävention/Setting Schule

„Jugendliche und Alkohol“ - Pädagogisches Hilfsmittel für Lehrpersonen der Oberstufe mit Vorschlägen zur Unterrichtsgestaltung.
Bisher erschienen:
Heft 1: Alkohol in unserer Gesellschaft – früher und heute (pdf, 12S.) (2011)
Heft 2: Alkohol im Körper – Wirkung und Abbau (pdf, 12S.) (2011)
Heft 3: Alkohol im Strassenverkehr – Risiken erkennen und Verhalten anpassen (pdf, 12S.) (2016)
Heft 4: Alkohol und Rausch – zwischen Risiken und dem Wunsch nach Entgrenzung (pdf, 12S.) (2011)
Heft 5: Alkohol und Werbung: vom Anreiz zum Konsum (pdf, 12S.) (2011)
Heft 6: Warum konsumiert man Alkohol? Gründe und Motive (pdf, 7S.) (2011)

Die Hefte werden von Sucht Schweiz mit Unterstützung von bildung+gesundheit Netzwerk Schweiz herausgegeben und sind online zugänglich, resp. können bei Sucht Schweiz bestellt werden (4 CHF).

„Jugendliche und Rauchen“ - Pädagogisches Hilfsmittel für Lehrpersonen der Oberstufe mit Vorschlägen zur Unterrichtsgestaltung
Heft 1:
«Rauchen schadet Ihrer Gesundheit» (pdf, 12S.) (2006)
Heft 2:
Rauchen oder nicht? Gründe und Motive (pdf, 12S.) (2016)
Heft 3:
Tabakanbau, Tabakprodukte und die Strategien der Tabakindustrie (pdf, 18S.) (2016)

Alkohol im Körper: Die Minisite „Alkohol im Körper“ informiert SchülerInnen mit Animationen darüber, was Alkohol ist, wie er sich im Körper verteilt, wie er auf Gehirn und Organe wirkt und darüber, wie Alkohol wieder aus dem Körper ausgeschieden wird. Auch das Thema der Alkoholabhängigkeit wird auf allgemein verständliche Weise beschrieben. Lehrpersonen finden in diesem System didaktische Umsetzungsvorschläge, die zu vertieften Auseinandersetzungen anregen. Ausführlichere Informationen und Links zu Unterrichtseinheiten finden Sie im Kapitel „Informationen für Lehrpersonen“ im Lernsystem. Ein Angebot von Sucht Schweiz.

Frühintervention in der Schule: Dieser Leitfaden (pdf, 20S.) Akzent Luzern unterstützt Schulen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, welche problematische Verhaltensweisen zeigen. Er zeigt auf, wie die Früherkennung durch ein koordiniertes Vorgehen nach den Schritten Erkennen – Reflektieren – Handeln geführt werden kann. (01/2019)

Drogentests in Schulen: Drogentests in Schulen werden in einigen wenigen europäischen Ländern weiterhin praktiziert, da sie als abschreckendes Mittel angesehen werden. Dieses Papier bewertet die Wirksamkeit der stichprobenartigen Prüfung in Schulen (in den USA). Alle Studien zeigen, dass die Prüfung wenig oder keinen Effekt auf Drogengebrauch hat. Publikation (Englisch) der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD. (12/2017)

Der Schulstress ist weiter verbreitet: Der Stress durch die Arbeit für die Schule ist weiter verbreitet als noch vor 16 Jahren. Bei den 15-Jährigen fühlt sich nahezu ein Drittel gestresst. Bei ihnen kommt das Rauchen häufiger vor und das Wohlbefinden von gestressten Jugendlichen ist oft beeinträchtigt. Dies sind vertiefte Ergebnisse aus der letzten nationalen Schülerstudie, welche Sucht Schweiz im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit durchführte. Ein neues Faktenblatt beleuchtet den Schulstress bei Jugendlichen und zeigt die zeitliche Entwicklung. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (03/2017)

Schulen - Süchtige im Präventionsunterricht einsetzen?: Urs Rohr von der städtischen Suchtpräventionsstelle in Zürich erklärt, warum Zürich keine ehemaligen Süchtigen mehr an die Schulen schickt. Der Auftritt eines ehemaligen Fixers, der seine vernarbten Beine vorzeigt, löst keine Auseinandersetzung aus, sondern Distanz. Zudem kann die Abschreckung auch eine morbide Faszination auslösen. Artikel auf tagesanzeiger.ch (05/2016)

Umgang mit Alkohol und Stress in Schulen: Alkohol kann aber bei problematischem Konsum auch einiges an Stress auslösen. Diesem Spannungsfeld «Alkohol gegen Stress - Stress mit Alkohol» war Anfang Mai der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme gewidmet. Das aktuelle Infoblatt (pdf, 4S.) der Fachstelle Suchtprävention der Stadt Zürich gibt Hintergrundinformationen und konkrete Einblicke in Sekundarschulen, welche sich aktiv mit Alkohol und Stress beschäftigt haben. (06/2014)

Alkohol- und Tabakprävention für die Mittelstufe: Die pädagogisch-didaktischen Unterlagen "Alkohol- und Tabakprävention in der Schule" von Sucht Schweiz sind in einer überarbeiteten Version online erhältlich (pdf, 32S.). Die Materialien für Lehrpersonen der Mittelstufe wurden aktualisiert und enthalten neben den theoretischen Grundlagen zur Alkohol- und Tabakprävention auch einfach umsetzbare Lektionenvorschläge und Arbeitsblätter. (2013)

laut&leise - Suchtprävention in Schulen: Suchtprävention im Kantonalen Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen Zürich ist das aktuelle Thema der Nummer 1/2012 (pdf, 16S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. (04/2012)

Publikationen

Prävention im strukturierten Setting: Wie erreicht man Jugendliche, nicht nur physisch, sondern auch innerlich? Wie motiviert man Mediatoren und Schlüsselpersonen für eine Zusammenarbeit? Welche Fehler müssen vermieden werden? Für welche Fragen muss ein Projekt eine gute Antwort geben, um seine Wirkung zu entfalten? Kurz : «Was ist gute Prävention?» Mit diesen Fragen wurden die Fachorganisationen konfrontiert und der vorliegende Bericht (pdf, 24) von feel-ok.ch fasst die Antworten zusammen. (11/2018)

Gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen in der Europäischen Region: Zur Förderung der Gesundheit von Kindern in der Europäischen Region der WHO hat das Regionalbüro für Europa die Strategie zur Förderung der Gesundheit entwickelt. Die Umsetzung der Strategie wurde durch Länderprofile überwacht, die auf Grundlage vorhandener Gesundheitsdaten und einer an alle 53 Gesundheitsministerien in der Europäischen Region versandten Erhebung zusammengestellt wurden. Dieser Bericht fasst die Antworten der Länder zusammen und soll der Überprüfung der erzielten Erfolge und der Behebung von Lücken dienen. (09/2018)

Suchtmittelkonsum: Was gefährdet Jugendliche, was schützt sie? Nicht alle Jugendlichen sind gleich gefährdet, Suchtmittel zu konsumieren und Probleme zu entwickeln. Jugendliche, welche Schulprobleme oder ein tiefes Selbstwertgefühl haben und familiär vorbelastet sind, tragen höhere Risiken. Sucht Schweiz hat die Risiko- und Schutzfaktoren genauer angeschaut. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (07/2018)

Suchtprävention und Jugendschutz zeitgemäss gestalten: Die Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS-CPA hat im März 2018 die Grundposition "Suchtprävention und Jugendschutz zeitgemäss gestalten" verabschiedet. Mit diesem Dokument (pdf, 4S.) legt die NAS-CPA ihre Grundposition zur Suchtprävention und zum Jugendschutz dar, definiert Begriffe und formuliert Voraussetzungen für eine zeitgemässe Ausgestaltung der Suchtprävention und des Jugendschutzes aus ihrer Sicht. (03/2018)

Jugendliche: Kein Bock auf Achtsamkeit? Ob in Antistressratgebern, in Gesundheitskursen oder in der Psychotherapie: Achtsamkeitsmeditation erscheint heute als Wundermittel gegen viele psychische Beschwerden. Eine Untersuchung der Universität Adelaide hat das Achtsamkeitsprogramm .b ("Dot be") untersucht und keine Wirkung nachweisen können. Das Programm, welches in Schulen in England und Australien angeboten wird, richtet sich an junge Adoleszente. Artikel auf Spektrum.de, Fachartikel im Behaviour Research an Therapy. (02/2018)

Wie man Jugendliche von Alkohol und Drogen fernhält - Das Beispiel Island: Als besonders schützend erwies sich: häufig (drei- bis viermal wöchentlich) an Gruppenaktivitäten (insbesondere Sport) teilzunehmen, kontinuierlich viel Zeit mit den Eltern zu verbringen, das Gefühl, in der Schule ernst genommen zu werden, und: sich spät abends nicht mehr auf der Strasse herumzutreiben. Ausführlicher Artikel auf Spektrum der Wissenschaft. (11/2017)

Zusammenhang zwischen sozialem Umfeld und Substanzkonsum von Jugendlichen: Die Auswertung der Schülerstudie "Health Behaviour in School-aged Children" (HBSC) zeigt den starken Zusammenhang zwischen der Beziehung der Jugendlichen zu ihren Eltern und dem Konsum von Suchtmitteln. Die Ergebnisse sind in einem neuen Factsheet (pdf, 9S.) von Sucht Schweiz dargestellt und mit Tipps für Eltern ergänzt. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (11/2016)

Wirksame Suchtpolitik für Kinder und Jugendliche: Der Publikation "The Impact of Drug Policies on Children and Young People" der Open Society Foundations steht zum Download bereit. (10/2015)

Multidimensionale Familientherapie für adoleszente Drogenkonsumierende: Die Publikation "Multidimensional family therapy for adolescent drug users: a systematic review" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD steht auf Englisch zum Download bereit. (01/2014)