Medienkompetenz

Medienkompetenzen und Peer-Education/-Tutoring: Mit zunehmendem Alter der Jugendlichen verlieren Eltern und Schule beim Erlernen der Mediennutzung an Relevanz. Der Austausch verlagert sich hin zur sogenannten Peer-Group. Das Prinzip «Jugendliche lernen von Jugendlichen» birgt ein grosses Potenzial für die Förderung von Medienkompetenzen in der Schule und in der Offenen Jugendarbeit. Die vorliegende Broschüre (pdf, 36S.) zeigt anhand von konkreten Projektbeispielen die Herausforderungen sowie Qualitätskriterien des Peer-Involvement-Ansatzes praxisnah auf. Sie richtet sich an Lehrpersonen der Sekundarstufen I und II sowie an Fachleute aus der Offenen Jugendarbeit. Herausgeber ist Jugend und Medien, Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen. (10/2016)

Bericht zum Potenzial von Peer Education zur Föderung von Medienkompetenzen: Der Methode Peer Education / Peer Tutoring wird ein grosses Potenzial zur Förderung von Medienkompetenzen bei Jugendlichen zugeschrieben. Das nationale Programm Jugend und Medien hat wissenschaftlich untersuchen lassen, welches die Erfolgsfaktoren und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Umsetzung dieser speziellen Methode sind. Nun liegt der Evaluationsbericht vor, welcher die Antworten liefert und die Eignung der Methode für die Förderung von Medienkompetenz beurteilt. (08/2015)

Medienkompetenz in Institutionen für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedüfnissen: Längst sind digitale Medien zentraler Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen - auch von jungen Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Die Entwicklungen rund um die digitalen Medien sind rasant und stellen viele Leitungspersonen und Mitarbeitende von Institutionen für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen vor grosse Herausforderungen. Nicht selten wird aus einer Not heraus versucht die Heranwachsenden vor digitalen Medien abzuschirmen. Die Erfahrungen zeigen aber, dass dies nicht sinnvoll ist. Kinder und Jugendliche müssen lernen kritisch und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen. Eine neue Broschüre (pdf, 24S.) informiert; Medienmitteilung des Nationalen Programms Jugend und Medien. (06/2015)

Medienkompetenz im Schulalltag: Das nationale Programm Jugend und Medien stellt neu die Broschüre (pdf, 44S.) «Medienkompetenz im Schulalltag» zur Verfügung. Der Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen, die sich Schulen im Zusammenhang mit dem Thema digitale Medien in Schule und Unterricht stellen. (08/2014)

Nationales Programm Jugend und Medien - zwei Forschungsberichte publiziert: Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) veröffentlicht zwei Forschungsberichte, die im Rahmen des nationalen Programms Jugend und Medien erstellt wurden. Der erste beleuchtet das pädagogische Konzept von Peer Education im Hinblick auf die Förderung von Medienkompetenzen. Der zweite Bericht analysiert die Bestandesaufnahme der Informations- und Schulungsangebote sowie von kantonalen Strategien im Jugendmedienschutz. Die Berichte stehen zum Download bereit. (02/2013)

Medienkompetenz im SuchtMagazin:
4/2011:  Kinder nutzen Web, Social Networks und Online Games (S. 27-28)
3/2011:  klicksafe – EU-Initiative für mehr Medienkompetenz (S. 34-36)
Bestellung an: abo@suchtmagazin.ch, Preis pro Heft: 18 CHF/13 Euro

Übersicht der Informations-, Schulungs- und Beratungsangebote in der Schweiz
www.jugendundmedien.ch/de/beratung-und-angebote.html

Neue Medien & Gewalt

Gewalt in den digitalen Medien. Infoseite von jugendundmedien.ch, Informationsportal des Nationalen Programm Jugend und Medien


Eltern unterschätzen Gefahren im Internet für ihre Kinder:
Schweizer Eltern unterschätzen, wie stark sich ihre Kinder im Internet Gefahren aussetzen. Ihnen ist häufig nicht bewusst, dass ihr Kind bereits Sexbilder gesehen, Cybermobbing erlebt oder fremde Internet-Bekanntschaften getroffen hat. Wie eine aktuelle Studie von Kommunikationswissenschaftlern der Universität Zürich zeigt, hat jedes zweite Kind schon ein Risiko im Internet erlebt. (02/2013)

Neue Medien und Gewalt: Die Expertise ʺNeue Medien und Gewaltʺ (pdf, 74S.) (Autor: Olivier Steiner) wertet den aktuellen Stand der Forschung hinsichtlich der Nutzung von Medien durch Kinder und Jugendliche und die Wirkungen gewaltdarstellender Inhalte aus. Im Fokus stehen dabei die Fragenstellungen nach den zentralen Einflussvariablen, die zur Nutzung gewaltdarstellender Neuer Medien durch Kinder und Jugendliche führen, sowie nach Faktoren, die problematische Wirkungen solcher Inhalte auf Kinder und Jugendliche auslösen oder verstärken. Erschienen in der Reihe "Beiträge zur Sozialen Sicherheit", herausgegeben vom Bundesamt für Sozialversicherungen. (05/2009)

Cyberbullying/Cybermobbing/Sexting

Cybermobbing und Gewalt: Informationen zu Cybermobbing auf dem Informationsportal der Berner Gesundheit (Cybersmart.ch)

Neues Faltblatt "Cybermobbing: Alles, was Recht ist": Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat eine neue Reihe an Informationsbroschüren über die rechtliche Einbettung verschiedenster Themen der Kriminalprävention gestartet. Dies gemäss dem Grundsatz: Wissen schafft Handlungssicherheit und kann vor bösen Überraschungen schützen! Nun liegt das zweite Faltblatt mit dem Titel «Cybermobbing: Alles was Recht ist» vor. (06/2014)

Jugendsexualität im Internetzeitalter: Inwieweit die Neuen Medien die sexuelle Sozialisation von jungen Frauen und Männern tatsächlich beeinflusst, ist wenig empirisch erforscht. Im Rahmen dieser Studie der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA wurde unter anderem untersucht, wie die Jugendlichen und jungen Erwachsenen heute in einer Beziehung bzw. wie sie als Single leben. Im Mittelpunkt stand immer wieder die Frage nach dem, was die jungen Frauen und Männer dort sowie in Chatrooms oder sozialen Netzwerken machen. Ein weiterer Aspekt der Studie beschäftigte sich damit, wie mit dem freien Zugang zu Pornografie im Internet umgegangen wird. (3/2014)

Zahlen, Fakten & Tipps zu Cybermobbing: Das medienpsychologische Forschungsteam der ZHAW hat ein Factsheet (pdf, 2S.) zum Umgang mit dem Thema Cybermobbing herausgegeben. Es enthält Zahlen, Fakten und Tipps rund um das Thema Cybermobbing und eignet sich für Schulen, SchulleiterInnen, Lehrpersonen, SchulpsychologInnen, JugendarbeiterInnen sowie Eltern, die sich mit der Thematik auseinandersetzen wollen. Das Factsheet enthält eine Zusammenstellung des praxisrelevanten Forschungsstandes sowie Ergebnisse aus der JAMES-Studie. (01/2014)

Aufklärungskampagne zu Jugendrisiko "Sexting": Mit der aktuellen Aufklärungskampagne macht Pro Juventute auf die Risiken von Sexting aufmerksam: der Missbrauch von intimen Fotos via Internet oder Handy birgt für Jugendliche massive Risiken. Geraten die Bilder in falsche Hände, können extreme Verzweiflung, Cyber-Mobbing oder Nötigung die Folge sein. Betroffene finden bei der Notrufnummer 147 Hilfe. www.projuventute.ch/sexting. Artikel auf tagesanzeiger.ch (10/2013)

Cyberlife – Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr: Die Publikation (pdf, 112S.) "Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern. Eine empirische Bestandsaufnahme bei Eltern, Lehrkräften und Schülern/innen in Deutschland" steht zum Download bereit. Herausgeber ist das Bündnis gegen Cybermobbing e.V. (07/2013)

Pro Juventute lanciert schweizweite Kampagne gegen Cyber-Mobbing: Pro Juventute lanciert die nationale Kampagne zum Thema Cyber-Mobbing. Ziel ist, Jugendliche und ihr Umfeld zu sensibilisieren. Die Kampagne informiert Jugendliche, wie sie sich vor Cyber-Mobbing schützen können und dass sie bei der Notrufnummer 147 Hilfe finden. Eltern und Schulen erhalten Informationen, wie sie die Jugendlichen begleiten können. Medienmitteilung der Pro Juventute. (10/2012)

Cyberbullying bei SchülerInnen: Der vorliegende Bericht (pdf, 70S.) fasst ausgewählte Ergebnisse einer Studie zusammen, die im Frühjahr 2011 als Online-Befragung in Deutschland lebender SchülerInnen (11 bis 24-jährig) durchgeführt wurde. Ein Fokus der Studie liegt auf der differenzierten Erfassung verschiedener Formen von Cyberbullying aus der Perspektive der Opfer, Täter und Zeugen. Die Studie stammt vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld. (07/2012)

Bring dich doch um, alle wären froh, wenn du tot wärst: Cybermobbing kann Menschen zerstören. An Schulen ist die Macht der Beleidigung im Netz ein großes Problem. Doch es gibt Möglichkeiten, dem zu begegnen. Artikel auf FAZ.net. (10/2011)

Jugendmedienschutz

Jugendmedienschutz: Seite der Swisscom. Zahlreiche Informationen zum Thema Medienschutz

Immer Überall online - eine Herausforderung für den Jugendschutz: Die rasante Entwicklung der neuen Kommunikationstechnologien, deren Nutzung durch immer jüngere Kinder und der praktisch unbegrenzte Internetzugang sind für den Jugendschutz erzieherische und regulatorische Herausforderungen. Die Medienkompetenzen von Jugendlichen und Erwachsenen müssen entsprechend gefördert und der gesetzliche Rahmen angepasst werden. Das 3. Nationale Fachforum Jugendmedienschutz bot den 350 teilnehmenden Fachleuten Gelegenheit, die mit dem raschen Wandel verbundenen Herausforderungen zu beleuchten und zu diskutieren. Medienmitteilung vom Bundesamt für Sozialversicherungen BSV. (08/2015)

Regulierungsbedarf im Jugendmedienschutz: Pornografie, ungewollte Kontakte im Internet, Datenschutz: Dies sind zentrale Probleme, denen sich der Jugendmedienschutz in der Schweiz aktuell gegenübersieht. Zu diesem Schluss kommen Experten aus Deutschland und der Schweiz, die im Rahmen des nationalen Programms Jugend und Medien eine Studie erstellt haben zu den technologischen Entwicklungs- und Nutzungstrends von digitalen Medien sowie den sich daraus ergebenden Herausforderungen für den Kinder- und Jugendmedienschutz. Zwei Berichte liegen nun liegen nun vor. Sie dienen einer Arbeitsgruppe des Bundes als Grundlage für die zukünftige Ausgestaltung des Jugendmedienschutzes. Medienmitteilung des Bundesamt für Sozialversicherung. (03/2014)

Neue Medien und Jugendliche: Pornografie im Netz, PC-Spiele und unkontrollierte Chatrooms – das lässt schnell an die Notwendigkeit von Jugendschutz denken, ruft Vorbehalte zum Beispiel gegen gewalthaltige Inhalte wach oder weckt Sorgen über missbräuchliche Anbahnung von Kontakten im Netz. Eine Publikation der Abteilung Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). (04/2009)

Datenschutz und Sicherheit

Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitbeauftragter EDÖB: Informationsseite des EDÖB um allfällige Gefahren im Internet zu erkennen und um Vorsichtsmassnahmen zu treffen.

Sicherheit in Sozialen Netzwerken: Eine Seite der SKP, Schweizerische Kriminalprävention
www.safersurfing.ch

Cybercrime: Infosseite des fedpol
www.fedpol.admin.ch/fedpol/de/home/kriminalitaet/cybercrime.html