Kriminalität und Strafvollzug

Siehe auch Dossier > Behandlung > Substitutionsbehandlung im Gefängnis

Gefängnisgesundheit Schweiz
Santé Prison Suisse steht für den interdisziplinären gesamtschweizerischen Fachrat für Gesundheitsfragen im Justizvollzug. SPS setzt sich einerseits für die Harmonisierung der Gesundheitsversorgung im schweizerischen Justizvollzug ein, andererseits will SPS den interdisziplinären Dialog zwischen Fachleuten des Gesundheits- und des Justizvollzugswesens ermöglichen und fördern.
www.sante.prison.ch

Health in Prison Project
Ein Projekt das von der WHO initiiert und zusammen mit dem Gesundheitsdepartement von Grossbritannien geleitet wird. Eine Projektbeschreibung und diverse Online-Publikationen sind erhältlich.
www.euro.who.int/prisons

Forum für Gesundheitsförderung in Haft
www.gesundinhaft.eu

Publikationen

Prison Health is Public Health: 6 Eckpunkte (pdf, 14S.) zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation drogenabhängiger Menschen in Haft. Herausgeber sind eine Reihe namhafter Institutionen und Einzelpersonen aus Deutschland. (04/2019)

Gesundheit im Gefängnis - Europäische Länder im Überblick: Ein neuer WHO-Bericht über die Gesundheit in Gefängnissen sammelt Informationen aus 38 europäischen Ländern, um eine Momentaufnahme der Gesundheitssysteme und -dienste in den Gefängnissen der gesamten Europäischen Region der WHO zu liefern. (03/2019)

"My first 48 hours out" - Naloxon-Vergabe nach der Haft: Leitlinien (pdf, 67S.) zur Naloxon-Vergabe zur Vermeidung von Todesfällen durch Überdosierung an der Schnittstelle Haft-Freiheit. Ergebnisse eines EU-Projektes, das vom Institut für Suchtforschung in Frankfurt durchgeführt wurde. (07/2018)

Übertragbare Krankheiten im Strafvollzug: Was sind die (kosten-)effektivsten Möglichkeiten, um übertragbare Krankheiten im Strafvollzug zu verhindern und zu kontrollieren? Eine gemeinsame Publikation (auf Englisch) der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD und dem European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Die zwei Agenturen raten, die Prüfung auf Hepatitis B, Hepatitis C und HIV allen Leuten im Gefängnis aktiv anzubieten. (05/2018)

Drogenkonsum im Gefängnis: Zwei Publikationen der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD (01/2014):
Drug use in prison: assessment report
Estimating public expenditure on drug-law offenders in prison in Europe

Europäischer Gerichtshof - Kritik an der Verweigerung von Methadon im Gefängnis: In seinem Beschluss vom 1. September 2016 war der Europäische Gerichtshof der Ansicht, dass der einer seit langen Jahren heroinabhängigen Person verweigerte Zugang zur Behandlung mit Methadon die Kriterien des Artikel 3 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten - Verbot der Folter oder der Unterwerfung unter unmenschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung – erfüllt. Medienmitteilung des Gerichtshofes. (2016)

Umgang mit Alkoholproblemen im Strafvollzug - Eine Chance zum Eingreifen: Alkohol wird häufig für Kriminalität und insbesondere Gewaltkriminalität verantwortlich gemacht. Zahlreiche Menschen sind wegen alkoholbedingter Straftaten inhaftiert. In dieser Publikation (Englisch) der Weltgesundheitsorganisation WHO wird ein integriertes Versorgungsmodell für Alkoholprobleme bei Häftlingen anhand konkreter vorbildlicher Praktiken erläutert. (1/2013)

Psychische Gesundheit und Sucht in den Gefängnissen: Der Tagungsband (pdf, 77S.) "Mental Health and Addiction in Prisons" steht zum Download bereit. Darin sind die niedergeschriebenen Referate der gleichnamigen Internationalen Konferenz vom Februar 2013 in Bukarest abgedruckt. (08/2013)

Vademekum zu übertragbaren Krankheiten und Abhängigkeiten im Gefängnis:Im Rahmen des Bundesprojektes 'Bekämpfung von Infektionskrankheiten im Gefängnis' BIG ist dieses Vademekum erschienen. Dieses befasst sich aus medizinischer Sicht mit den übertragbaren Krankheiten und Abhängigkeiten im Gefängnis und richtet sich mit Empfehlungen und Leitfäden an die beteiligten Akteure. Das Vademekum ist auf den Seiten des BAG erhältlich. (11/2012)

Drogenkonsum in europäischen Gefängnissen: Die Publikation "Prisons and drugs in Europe: the problem and responses" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) steht zum Download bereit. (11/2012)

Pro Repression

Jugend ohne Drogen
Der Verein Jugend ohne Drogen wurde im Januar 1994 in Zürich gegründet und ist ein gesamtschweizerischer Verein. Er nimmt zu aktuellen Fragen der Schweizer Drogenpolitik Stellung
www.jod.ch

Eltern gegen Drogen
www.elterngegendrogen.ch