EU-Länder

Nationale Drogenstrategien
Eine Zusammenstellung nationaler Drogenstrategien der EU findet sich auf den Seiten der Europäischen Drogenbeobachtungstelle EBDD.

Zusammenfassung der Drogensituation von 28 Ländern: Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) publiziert auf ihren Seiten für 28 Länder Zusammenfassungen, die jeweils einen Überblick über die Trends und Charakteristiken der nationalen Drogenprobleme bieten.

Cannabis-Gesetzgebung in Europa: Die Publikation "Cannabis legislation in Europe" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle steht zum Download bereit. (03/2017)

Deutschland

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung
www.drogenbeauftragte.de

Drogen- und Suchtrat: Im "Drogen- und Suchtrat" erarbeiten Vertreter aus Bundes- und Landesministerien, Dachverbänden und Ärztekammern unter Leitung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung die strategische Grundlage für die Drogen- und Suchtpolitik der kommenden Jahre.
www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2014-04/drogen-und-suchtrat.html 

DBDD - Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
Die DBDD ist der nationale Partner der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) in Lissabon 
www.dbdd.de


Drogenpolitik:

SuchtMagazin Nr. 1|2017SuchtMagazin Nr. 2&3|2017 - Suchthilfe und Suchtpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Wo liegen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es? Dies waren die Ausgangsfragen zur aktuellen Doppelnummer des SuchtMagazin. Um sie zu beantworten, zeigen die AutorInnen die historische Entwicklung und heutige Ausprägung der Suchthilfesysteme und Suchtstrategien in den drei Ländern auf. In einem Gespräch werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede weiter verdeutlicht und aktuelle Herausforderungen diskutiert. Die Cannabisproblematik wird in einem eigenen Beitrag noch umfassender beleuchtet, wie auch weitere aktuelle Themen wie Prävention im Nightlifebereich, Substitutionsbehandlung sowie Drogenerwerb und «Social Supply». Der Beitrag (pdf, 9S.) «Nightlife-Prävention im deutschsprachigen Raum» von Alexander Bücheli, Manuel Hochenegger, Sonia Nunes und Dirk Grimm ist online als Leseprobe verfügbar. www.suchtmagazin.ch
--> Zum Inhalt der Ausgabe.

Cannabis vom Arzt wird legal: In Deutschland wird es künftig einfacher sein, die Droge Cannabis medizinisch zu verwenden. Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen aller Fraktionen einem Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe zugestimmt, das die legale Abgabe von Cannabisprodukten als Heilmittel und den dafür notwendigen Anbau der Hanfpflanze regelt. Artikel der NZZ. Aber wie gut und sicher wirkt die Droge eigentlich bei den Kranken? Artikel der FAZ. (01/2017)

Cannabisagentur soll Gras auf Rezept verwalten: Hanf kaufen, Qualität prüfen, verteilen: Das wird künftig eine Behörde tun, damit Cannabis für Arzneien eingesetzt werden kann. Die Gesetzesänderung dazu liegt schon vor. Artikel auf Zeit Online, Artikel auf Spiegel Online. (01/2016)

Mehrheit glaubt an baldige Legalisierung von Cannabis: Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass Cannabis in einigen Jahren legal gekauft werden kann. Gemäss einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Deutschen Hanfverbandes (DHV) stimmte eine knappe Mehrheit der Aussage "Ich glaube, Cannabis wird auch in Deutschland in einigen Jahren für Erwachsene legal erhältlich sein" zu. Artikel auf dem Drogerie Blog der Tageszeitung taz. (11/2015)

Was wird aus der Idee, Gras legal zu verkaufen? Der Kreuzberger Versuch, Coffeeshops zu legalisieren, ist gescheitert. Das war zu erwarten. Aber andere deutsche Städte ziehen nach. Sie wollen es besser machen. Artikel auf Zeit Online. (10/2015)

Cannabis darf in Kreuzberg nicht kontrolliert verkauft werden: Weder zulässig noch begründet: Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wollte Cannabis reguliert verkaufen. Doch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat dem nun eine Absage erteilt. Artikel auf Spiegel Online, Artikel auf Zeit Online

Grüne präsentieren Entwurf für neues Cannabis-Gesetz: Die Grünen haben einen Kontrollgesetz-Entwurf für den Anbau, Besitz und Konsum von Cannabis im Bundestag vorgestellt (Erste Lesung). Die Droge gehöre in Deutschland längst zum Alltag vieler und es sei an der Zeit, das entsprechende Gesetz anzupassen. Kommentar "Cannabis ist schädlich – völlig egal!" auf Zeit Online. (03/2015)

Entkriminalisierung von Cannabis in Deutschland: Im Kampf gegen weiche Drogen propagieren Fachleute den kontrollierten Verkauf von Cannabis. Mehrere deutsche Grossstädte planen nun Modellversuche zur legalen Abgabe von Marihuana. Sie könnten aber am Widerstand der Bundesregierung scheitern. Artikel auf NZZ Online. Nun liegt von den Grünen ein Gesetzesentwurf vor, der bis Ende Monat in den Bundestag eingebracht werden soll, Artikel auf Spiegel Online. (02/2015)

Deutschland - Genehmigung Eigenanbau von Marihuana für medizinische Zwecke: Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden: Schmerzkranke dürfen für den Eigenbedarf Cannabis anbauen - zu therapeutischen Zwecken. Es ist das erste Mal, dass in Deutschland solche Genehmigungen erteilt werden. Artikel auf Spiegel Online. (07/2014)

Deutschland - Keine Zustimmung für Evaluation der Drogen-Verbotspolitik: Linksfraktion und Grüne haben eine externe wissenschaftliche Untersuchung der Auswirkungen der bisherigen Verbotspolitik für illegale Betäubungsmittel angeregt. Dabei berufen sie sich auf 122 Strafrechtler, die eine solche Evaluation in einer Resolution fordern. Union und SPD aber sagen Nein. Der Antrag wird nun im Gesundheitsausschuss beraten. Artikel in der Ärzte Zeitung, Beitrag des JES Bundesverband (mit Links zu den Reden). (06/2014)

Publikationen:

Alternativer Drogen- und Suchtbericht für Deutschland
Wird seit 2014 jährlich vom akzept e.V. Bundesverband herausgegeben
www.alternativer-drogenbericht.de

Reitox-Berichte
Jährlich wird ein nationaler Bericht (Reitox Bericht) veröffentlicht, der den inhaltlichen und strukturellen Vorgaben der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD entspricht.
www.dhs.de/dhs-international/deutschgerman/ebdd-dbdd.html

Jahrbuch Sucht
Das Jahrbuch Sucht wird jährlich von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS herausgegeben. Das Jahrbuch fasst die neuesten Statistiken zum Konsum von Alkohol, Tabak, Arzneimitteln sowie zu Glücksspiel und Suchtmitteln im Strassenverkehr zusammen.
www.dhs.de/informationsmaterial/jahrbuch-sucht.html


Drogen- und Suchtbericht:
Sind die Eltern drogenabhängig, leiden auch die Kinder darunter. Laut dem Drogen- und Suchtbericht (pdf, 182S.) entwickelt ein Drittel von ihnen selbst eine Suchterkrankung - und ein weiteres Drittel eine andere psychische Störung. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Artikel auf Spiegel Online, Artikel der Süddeutschen Zeitung, Artikel der FAZ. (08/2017)

Deutschland - Zahl der Drogentoten steigt: Im vergangenen Jahr sind 1333 Menschen in Deutschland an ihrem Drogenkonsum gestorben. Das waren 107 Betroffene oder neun Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Bundesdrogenbeauftragte der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA) bei der Veröffentlichung des Jahresberichts 2016 zur Rauschgiftkriminalität mitteilten. Damit hat die Zahl der Drogentoten das vierte Jahr in Folge zugenommen. Gründe sind sogenannte Legal Highs und sinkende Preise. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten, Artikel auf Spiegel Online, Beitrag im Drogerie-Blog der deutschen Tageszeitung taz. (05/2017)

Positionspapiere zu Cannabis: Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen DHS hat ein neues Grundlagenpapier veröffentlicht: "Cannabispolitik in Deutschland. Massnahmen überprüfen, Ziele erreichen" (pdf, 16S.). Darin fordert sie, dass die deutsche Cannabispolitik entsprechend einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Rahmen einer Enquete-Kommission des Bundestages überprüft werden sollte. (10/2015)

Positionspapier zur Legalisierung von Cannabis: Die Arbeitsgruppe Drogenpolitik Hamburg DROPO hat eine Positionspapier (pdf, 2S.) zur Legalisierung von Cannabis vorgelegt, das von Befürwortern gezeichnet werden kann. Laut der Arbeitsgruppe ist die am Verbot orientierte Drogenpolitik sowie der „Global War on Drugs“ nachweisbar gescheitert. Dies wird u.a. durch Politiker wie Kofi Annan, Ban Ki-Moon und Mitgliedern der Gewerkschaft der Polizei sowie 122 deutschen StrafrechtsprofessorInnen bestätigt. (06/2015)

Risiko-Bewertung durch die Bevölkerung und gewünschte Rechtslage zu Cannabis: 70 % der deutschen Bevölkerung sprechen sich gegen einen sanktionsfreien Besitz von Cannabis zum Eigenkonsum aus; gleichwohl votieren hier insgesamt fast 60 Prozent für eine Entkriminalisierung des Besitzes von Cannabis zum persönlichen Gebrauch. Für eine in Deutschland noch nicht mögliche Verwendung von Cannabis als Medizin sprechen sich sogar 75 % der deutschen Bevölkerung aus. Eine Umsetzung dieser beiden Mehrheitsvoten in entsprechende Gesetze könnte deshalb ein entscheidender Schritt in Richtung einer rechtlichen Gleichstellung von Cannabis etwa mit Alkohol in Deutschland sein. Artikel (pdf, 64S.) im Online-Journal "Akzeptanzorientierte Drogenarbeit". (06/2014)

Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik: Die Nationale Strategie (pdf, 75S.) hat das Bundeskabinett passiert. Die Strategie wurde von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit entwickelt. Sie beschreibt die Grundlagen und Herausforderungen der Drogen- und Suchtpolitik der nächsten Jahre und löst den Aktionsplan Drogen und Sucht von 2003 ab. Hauptziele der Strategie sind die Reduzierung des Konsums legaler und illegaler Suchtmittel sowie die Vermeidung drogen- und suchtbedingter Probleme. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten. (02/2012)

Deutschland - Moderne Drogen- und Suchtpolitik: Dies der Titel einer aktuellen Broschüre (pdf, 17S.), welche von der Drogenbeauftragen der Bundesregierung herausgegeben wurde. Die Broschüre stellt die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung vor und informiert über die Suchtmittel Alkohol, Tabak und illegale Drogen sowie über den Medikamentenmissbrauch, die Online-/Medien- und die Glücksspielsucht. Ein besonderes Kapitel widmet sich dem Thema Frauen und Sucht. (09/2010)

Portugal

15 Jahre entkriminalisierte Drogenpolitik in Portugal: Am 1. Juli wird Portugal den 15. Jahrestag begehen, an dem das Gesetz 30/2000 in Kraft getreten ist. Der Konsum wurde damals völlig entkriminalisiert, es wird auch nicht zwischen sogenannten "harten Drogen" wie Heroin und "weichen" Drogen wie Cannabis unterschieden. Der Besitz von Drogen zum Eigenverbrauch steht seit 15 Jahren nicht mehr unter Strafe. Im Rückblick war die Politik, die auf Prävention und Aufklärung setzt, sehr erfolgreich. Seit der Entkriminalisierung ist der Drogenkonsum allgemein und besonders bei jungen Menschen stark gesunken. Artikel auf telepolis. (05/2016)

Portugals liberaler Weg in der Drogenpolitik: Die in vielen Ländern angewandte Strategie eines sogenannten "Kriegs gegen die Drogen" mit Verboten und Strafverfolgung gilt unter Experten als gescheitert. Portugal hat vor 15 Jahren einen anderen Weg eingeschlagen und eines der liberalsten Drogengesetze der Europäischen Union erlassen. Abhängige gelten nicht mehr als kriminell, sondern als krank. Beitrag auf Deutschlandfunk. (04/2016)

Österreich

SuchtMagazin Nr. 1|2017SuchtMagazin Nr. 2&3|2017 - Suchthilfe und Suchtpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Wo liegen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es? Dies waren die Ausgangsfragen zur aktuellen Doppelnummer des SuchtMagazin. Um sie zu beantworten, zeigen die AutorInnen die historische Entwicklung und heutige Ausprägung der Suchthilfesysteme und Suchtstrategien in den drei Ländern auf. In einem Gespräch werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede weiter verdeutlicht und aktuelle Herausforderungen diskutiert. Die Cannabisproblematik wird in einem eigenen Beitrag noch umfassender beleuchtet, wie auch weitere aktuelle Themen wie Prävention im Nightlifebereich, Substitutionsbehandlung sowie Drogenerwerb und «Social Supply». Der Beitrag (pdf, 9S.) «Nightlife-Prävention im deutschsprachigen Raum» von Alexander Bücheli, Manuel Hochenegger, Sonia Nunes und Dirk Grimm ist online als Leseprobe verfügbar. www.suchtmagazin.ch
--> Zum Inhalt der Ausgabe.

Österreich - Anzeigen wegen Drogendelikten: Die Anzahl der Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz (SMG) ist im vergangenen Jahr um 8,8 Prozent von 30.250 auf 32.907 gestiegen. Das ist die höchste Zahl der vergangenen zehn Jahre. Die Menge an sichergestellten illegalen Drogen ist von 2014 auf 2015 ebenfalls stark gestiegen. 2015 wurden in Österreich in 273 Fällen mehr als 20 Kilogramm neue psychoaktive Substanzen sichergestellt. Der Suchtmittelbericht (pdf, 68S.) steht zum Download bereit, Beitrag auf praevention.at (08/2016)

Drogenbericht 2015: Die Gesundheit Österreich GmbH hat im Auftrag des Gesundheitsministeriums zu Jahresende den jährlichen Bericht zur Drogensituation (illegale Substanzen) in Österreich veröffentlicht. Für den Berichtszeitraum (Jahr 2014) gab es demnach keine grossen Veränderungen im Vergleich zum letzten Bericht. Medienmitteilung und Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit. (01/2016)

Erste bundesweite Suchtpräventionsstrategie: Grundlage für die Leitlinien ist die von 100 Experten unter wissenschaftlicher Leitung erarbeitete Delphi-Studie "zur Vorbereitung einer nationalen Suchtpräventionsstrategie". Die nun präsentierte „Österreichische Suchtpräventionsstrategie. Strategie für eine kohärente Präventions- und Suchtpolitik“ (pdf, 26S.) wurde am 26. Januar auch offiziell im Ministerrat beschlossen. Mit den Empfehlungen werde allen Akteuren im Bereich Sucht und Suchtvorbeugung klar der Grundsatz kommuniziert: "Sucht ist eine Erkrankung", wie Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser bei der Präsentation betonte. Medienmitteilung des Bundesministerium für Gesundheit, Beitrag des Institut Suchtprävention. (01/2016)

Gesundheitsminister erteilt Legalisierung von Cannabis klare Absage: Gesundheitsminister Alois Stöger meldete sich in der Debatte zur Legalisierung von Cannabis zu Wort: "Aus gesundheitspolitischer Sicht darf es keinen Schritt geben, der den Konsum von Suchtmitteln erleichtert." Vielmehr setze das Gesundheitsministerium auf Suchtprävention. "Sucht darf erst gar nicht entstehen. Aus diesem Grund arbeiten wir an einer nationalen Strategie, die die Entstehung von Süchten eindämmen soll", so der Minister. Pressemeldung des Bundesministerium für Gesundheit in Österreich. (06/2014)

USA

Cannabis – Rausch und Medizin: Die USA vor dem grossen Cannabisrausch und der Staat Colorado als Vorreiter. Die Legalisierung von Cannabis sowohl für medizinische Zwecke als auch für den Genuss scheint in den USA unaufhaltsam zu sein. Die Industrie boomt, es winkt ein Milliardenmarkt.Doku von NZZ-Format (30 Minuten)

Mehrere US-Staaten legalisieren Marihuana: In Kalifornien und weiteren Staaten darf Marihuana künftig legal konsumiert werden. Die Wähler stimmten der Legalisierung der Verwendung zu Erholungszwecken – recreational use – heute in einem Volksentscheid zu. Die Initiative zur Aufhebung des US-weiten Verbots der Droge bekam damit grossen Auftrieb. Artikel auf tagesanzeiger.ch, Medienmitteilung (pdf, 1S.) der Föderation der Suchtfachleute Schweiz (11/2016)

USA - Cannabis-Firmen blicken mit Sorge nach Washington: StimmbürgerInnen von vier US-Gliedstaaten haben für die Legalisierung von Cannabis votiert – ein gutes Zeichen für die Cannabis-Firmen. Die Administration Trump könnte ihnen jedoch das Leben schwermachen. Artikel auf NZZ Online. (11/2016)

Kartelle überschwemmen USA mit Billig-Heroin: Harte Drogen überschwemmen die USA. Dafür ist auch das legale Marihuana mitverantwortlich. Denn Mexikos Kartelle verlieren Umsatz und finden ein neues Geschäft. Artikel auf 20 Minuten. (08/2016)

US-Drogenbehörde stuft Cannabis weiterhin in höchste Gefährdungsklasse ein: In vier US-Staaten darf bereits zur eigenen Belustigung gekifft werden. In 25 Bundesstaaten ist Cannabis als Medizin zugelassen. Und doch bleibt die US-Drogenbehörde DEA bei einer Einschätzung, von der sie selbst zugibt, dass sie "seltsam" erscheine. Sie stufte Marihuana am Donnerstag erneut als Droge der höchsten Gefährdungskategorie I ein. Der Joint gilt weiterhin als bedrohlicher als Kokain und Crystal Meth und steht auf einer Stufe mit Heroin und Ecstasy. Artikel der Süddeutschen Zeitung. (08/2016)

Profitaussichten befördern Cannabis-Legalisierung: Im November stimmen fünf US-Bundestaaten über die Legalisierung von Marijuana ab – erstmals mit Hilfe von Business-Interessen. Artikel auf Infosperber. (08/2016)

Drogen in den USA - Das gefährliche Heroin-Comeback: Heroin ist in den USA so weit verbreitet wie zuletzt in den Siebzigern. Tausende Menschen sterben jährlich an der Droge. Jetzt will die Regierung gegensteuern - mit viel Geld und Therapiemassnahmen. Artikel auf Spiegel Online. (03/2016)

Die fatalen Irrtümer der US-Drogenpolitik: Mit Drogenkriegen Politik betreiben – das gehört seit 50 Jahren zur Strategie der CIA, so Alfred W. McCoy in "Die CIA und das Heroin". Und er kann es belegen. Was als Abwehrkampf gegen Kommunismus und Terrorismus gedacht war, hatte – und hat – dramatische Folgen. Beitrag auf Deutschlandradio Kultur. (02/2016)

Cannabis-Legalisierung in Colorado - Bilanz nach einem Jahr: Als erster US-Bundesstaat hat Colorado vor einem Jahr Cannabis legalisiert. Seither hat jeder über 21-Jährige dort das Recht, Cannabis zu kaufen. Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Legalisierung. Artikel auf 20 Minuten, Artikel auf Sueddeutsche.de (1/2015)

New York Times - Kampagne für Cannabis-Legalisierung: Am 26. Juli 2014 startete die New York Times eine Kampagne für Cannabis-Legalisierung. Die angesehene Zeitung spricht sich in mehreren Artikeln für die Legalisierung von Cannabis aus. Demnach sollte Marihuana nur für Heranwachsende unter 21 Jahren verboten sein. Artikel auf Spiegel Online zur Serie in der NYT.


Departement of Health an Human Services of the United States

www.hhs.gov

The Office of National Drug Control Policy
www.whitehousedrugpolicy.gov

Drug Enforcement Administration (DEA)
www.usdoj.gov/dea/index.htm

The Substance Abuse and Mental Health Services Administration SAMHSA
www.samhsa.gov

Drug Reform Coordination Network:  Widerstand gegen den war on drugs
www.drcnet.org