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Die Europäische Kommission
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--> Drogenkontrollpolitik

WHO Europe
Health topics: illicit drugs

Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD)
Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ist die zentrale Drogeninformationsstelle in der Europäischen Union (1993 eingerichtet). Ihre Aufgabe ist „objektive, zuverlässige und vergleichbare Informationen" über Drogen und Drogensucht zu liefern und solchermaßen ihrem Publikum auf der Grundlage gesicherter Erkenntnisse ein solides Bild der Drogenproblematik auf europäischer Ebene zu vermitteln.
www.emcdda.europa.eu

Groupe Pompidou - Bekämpfung von Drogenmissbrauch und -schmuggel: Die Gruppe trägt zur Entwicklung einer multidisziplinären und faktenorientierten Drogenpolitik in der EU bei
www.coe.int/T/DG3/Pompidou/Default_en.asp  

European Coalition for Just and Effective Drug Policies (ENCOD)
Die Europäische Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik (ENCOD) bringt Bürger aus Europa zusammen, die glauben dass Drogenprohibition eine unmoralische und verrückte Politik ist. ENCOD fordert eine legale Regulierung als die einzige sensible und effektive Art und Weise, um drogenbezogene Probleme zu vermeiden, das organisierte Verbrechen zu reduzieren und Steuergelder freizugeben für sinnvollere Gesundheitliche-, Bildungs- und Sozialprogramme. (auch deutschsprachig)
www.encod.org

EU-Drogenpolitik

Europäischer Aktionsplan zur Drogenbekämpfung: Auf neue Entwicklungen bei Drogenmissbrauch und –handel will die EU-Kommission mit ihrem EU-Aktionsplan 2017-2020 (Englisch, pdf, 66S.) künftig schneller reagieren. Der Aktionsplan setzt neue Schwerpunkte, etwa bei der Überwachung neuartiger psychoaktiver Substanzen und der Nutzung neuer Kommunikationstechnologien beim Vertrieb von Drogen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben in den letzten zwei Jahrzehnten gemeinsam europäischen Ansatz für die Drogenbekämpfung entwickelt. Dieser Ansatz ist in der EU-Drogenstrategie 2013-2020 (pdf, 10S.) verankert, die mit zwei aufeinanderfolgenden, jeweils auf vier Jahre angelegten Aktionsplänen umgesetzt wird. Medienmitteilung der Kommission. (04/2017)

Aktionsplan zur Umsetzung der Europäischen Strategie zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten: Da nichtübertragbare Krankheiten heute weltweit ein nicht da gewesenes Ausmass erreicht haben, wurde im September 2011 dieser Aktionsplan (Englisch) angenommen. Darin sind vorrangige Handlungsfelder und Interventionen für die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung der Europäischen Strategie zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten in den nächsten fünf Jahren (2012–2016) festgelegt. (08/2012)

EU-Drogenstrategie 2013-2020
Die neue Drogenstrategie (pdf, 18S., Englisch) der Europäischen Union steht zum Download bereit.

EU-Drogenstrategie 2013-2020:
Auf den Seiten der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen- und Drogensucht steht eine interaktive Analyse zur EU-Drogenstrategie online. (06/2013)

Publikationen / Periodika

Fachzeitschriften Der EU zur Drogenpolitik (auch in deutsch Online erhältlich)
- Drugnet europe: Dreimonatlicher Newsletter der EBDD.
- Publikationsdatenbank der EBDD.


Europäischer Drogenbericht 2017 - Mehr Todesfälle und mehr Produkte im Umlauf:
Heute publiziert die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) den Europäischen Drogenbericht 2017. Auffallend sind die Zunahme der drogenbedingten Todesfälle sowie in manchen Ländern die Verbreitung starker Opioide der Fentanyl-Familie. Augenfällig sind zudem die Diversifizierung von Cannabisprodukten, wie sie auch in der Schweiz zu beobachten ist, sowie höhere Mengen beschlagnahmter synthetischer Cannabinoide. Medienmitteilung (pdf, 5S.) der EMCDDA. (05/2017)

Neue psychoaktive Substanzen in Europa: Die Publikation "New psychoactive substances in Europe: legislation and prosecution - current challenges and solutions" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle und Eurojust steht zum Download bereit. (11/2016)

Europäer geben jährlich 24 Milliarden Euro für Drogen aus: Nach wie vor gehören die Drogenmärkte zu den lukrativsten Betätigungsfeldern für Gruppierungen der organisierten Kriminalität (OK-Gruppierungen); Schätzungen zufolge geben EU-Bürger jedes Jahr mehr als 24 Mrd. EUR (Spanne: 21 bis 31 Mrd. EUR) für illegale Drogen aus. Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Drogenmärkte sind entsprechend gross und gehen über die durch Drogenkonsum verursachten Schäden hinaus. Hierzu zählen beispielsweise die Beteiligung an anderen Formen krimineller Handlungen und am Terrorismus, Auswirkungen auf legale Unternehmen und die Wirtschaft insgesamt, Belastungen für staatliche Einrichtungen und Korruption in diesen Institutionen, sowie Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft. Der aktuelle EU-Drogenmarktbericht (pdf, 36S.) der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EMCDDA und Europol steht zum Download bereit. Seite der EMCDDA zum Bericht, Artikel auf NZZ Online. (04/2016)

EU-Bericht zu illegalen Drogen: Neue Trends bei Schmuggel und Konsum: Angebot und Nachfrage bei illegalen Drogen läuten eine neue bedeutende Epoche in Europa ein und stellen die derzeitigen Strategien und Vorgehensweisen auf die Probe. Dies geht aus dem ersten gemeinsamen Bericht (Englisch) der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) und von Europol über die Drogenmärkte in der EU hervor. Die beiden EU-Stellen haben sich zusammengetan, um zum ersten Mal eine strategische Analyse des gesamten Marktes für illegale Drogen in Europa zu erstellen. Medienmitteilung (Deutsch) der Europäischen Kommission. (02/2013)

Die EU und die Drogenproblematik - Häufig gestellte Fragen: Diese gemeinsame Veröffentlichung der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) und der Europäischen Kommission vereint einige Antworten auf die wichtigsten und häufig gestellten Fragen (FAQ) über die EU-Drogenpolitik. Die Broschüre ist auf Englisch und Französisch erhältlich. (10/2010)