Coronavirus | COVID-19

Für Fachleute und Betroffene

Aktuell

Grünes Licht für Cannabis-Versuche

Der Nationalrat hat am Dienstag zum Start der Sommersession einem Experimentierartikel zugestimmt. Das Vorhaben unterstützt haben FDP, Grünliberale, ein Drittel der Mittefraktion sowie SP und Grüne. Sie erhoffen sich von dem Artikel, neue Zugänge zu finden, um das Problem des illegalen Cannabis-Konsums in den Griff zu bekommen. In der Gesamtabstimmung passierte die Vorlage mit 113 zu 81 Stimmen die grosse Kammer. Das Geschäft geht nun an den Ständerat. Artikel der NZZ. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum geplanten Experimentierartikel diskutiert der Tagesanzeiger. Wort- und Videoprotokoll der Debatte. (Infoset berichtete)

Tabakmultis schnappen sich unsere Kinder, die Politik schaut zu

Immer mehr Staaten verbieten bunte und aromatisierte Zigaretten oder E-Zigaretten. Anders die Schweiz. In 24 Kantonen darf man sogar Kindergärtlern E-Zigaretten verkaufen. Artikel von Luciano Ruggia, seit Januar 2020 Direktor der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz, auf NZZ Online.

Warum junge Menschen immer weniger Alkohol trinken

In Deutschland und vielen anderen wohlhabenden Ländern der Welt trinken Jugendliche immer weniger Alkohol. Warum ist das so? Bislang wurde noch keine eindeutige Antwort darauf gefunden. Möglicherweise sind es mehrere Gründe, wie eine Interview-Studie mit jungen Menschen aus Schweden vermuten lässt. Artikel auf drugcom.de

E-Zigaretten: Nahrung für feindliche Bakterien

Vor den Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten warnen Mediziner immer wieder. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass der Rauch solcher E-Zigaretten die Bakterien im Mund relativ schnell negativ verändern kann – wodurch das Risiko für Zahnfleischerkrankungen bis hin zu Mundkrebs steigt. Artikel auf ORF.at, Beitrag auf 20 Minuten.

Welche Auswirkungen hat COVID-19 auf den EU-Drogenmarkt?

Diese gemeinsame Veröffentlichung der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD und Europol analysiert die Auswirkungen der Pandemie auf den Markt der wichtigsten Drogen (Cannabis, Heroin, Kokain, Amphetamine, NPS), einschliesslich Nachfrage, Produktion, Handel und Verfügbarkeit. Die Studie berichtet über höhere Preise, lokale Engpässe und eine geringere Reinheit einiger Drogen und stellt fest, dass die Gewalt zwischen Lieferanten und Vertreibern anhält. Medienmitteilung der EBDD.

Covid-19: Global Drug Survey

Drogen waren auch vor der Pandemie Alltag. Die Krise könnte das verändern. Der aktuelle Global Drug Survey fragt danach, wie sich COVID-19 auf Ihren Alltag, Ihr Wohlbefinden, Ihre psychische Gesundheit, Ihre Beziehungen und Ihren Substanzkonsum ausgewirkt hat. Die Teilnahme an der Spezialausgabe der Umfrage dauert ca. 15 Minuten wenn Sie lediglich Alkohol trinken und ca. 10 Minuten länger, falls Sie noch andere psychoaktive Substanzen konsumieren. Der Global Drug Survey ist die weltweit grösste, unabhängige Drogenumfrage. www.globaldrugsurvey.com

Für ein paar Franken riskieren Drogenschmuggler ihr Leben

Die Nachfrage nach Kokain ist in der Schweiz riesig. Und den Drogenkartellen ist bei der Versorgung jedes Mittel recht. Kuriere wie Raoul Fernandez sind für sie die Fusssoldaten. Artikel auf NZZ Online.

Drug Checking in Olten

Die Suchthilfe Ost lanciert in Zusammenarbeit mit der Stiftung CONTACT Mitte Juni in Olten für sechs Monate ein Drug-Checking-Pilotprojekt – das erste solche Angebot im Raum Mittelland. Mitteilung von Contact Suchthilfe

Online-Geldspiele: Eine Problematik mit wachsender Relevanz

Eine neue Studie von Sucht Schweiz und dem GREA wirft ein Schlaglicht auf die Online-Geldspiele und die Spielenden kurz vor der Öffnung des Online-Geldspielmarktes. Es zeigt sich, dass die Personengruppen, die online resp. offline spielen, sich wenig überschneiden. Rund 10 % der Online-Spielenden haben Probleme damit, die 18- bis 29-Jährigen sind überdurchschnittlich betroffen. Zudem sind die Grenzen zwischen Online-Geldspielen und E-Games mehr und mehr fliessend, was für junge Menschen problematisch sein kann. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Welttag ohne Tabak am 31. Mai 2020

Im Zentrum des diesjährigen WHO-Welttags ohne Tabak steht der Schutz der Jugendlichen vor Tabak. Junge Menschen sollen erst gar nicht in den Nikotinkonsum einsteigen. Wer vor Mitte zwanzig anfängt regelmässig zu rauchen, riskiert mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Nikotinabhängigkeit, hält die WHO fest. Zahlen für die Schweiz zeigten: 87% der Rauchenden fangen bis und mit 20 Jahren mit dem täglichen Tabakkonsum an, Medienmitteilung von Sucht Schweiz. Es gilt die Kinder und Jugendlichen vor den Manipulationsversuchen der Tabakindustrie zu schützen, Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.







Tagungen in der Schweiz

8. Nikotintagung - Vergangenheit und Zukunft

24. September 2020, Barmelweid
Fachtagung für Mitarbeitende aus Gesundheitsinstitutionen sowie Organisationen der Tabakprävention. Eine Tagung der Klinik Barmelweid. (neuer Termin!)

Appenzeller Suchtsymposium

24. September 2020, Herisau
Leitthema «Sucht im beruflichen Umfeld». Vorankündigung

Abhängigkeitserkrankungen im Alter

Für Pflegefachpersonen HF, Fachpersonen Langzeitpflege/-betreuung FA, FaGe sowie Verantwortliche Aktivierung
21. Oktober 2020, Bern
Ein Weiterbildungsangebot von Curaviva Bern und dem ISGF

Suchtbetroffene in den Medien - echte Empathie oder unnötiger Voyeurismus?

27. Oktober 2020, Zürich
Ein Soirée des Fachverbands Sucht

Zahlen, Daten, Fakten – aktuelle Forschung und das neue Monitoring-System Sucht und NCD

29. Oktober 2020, Zürich
Eine Veranstaltung des Fachverbands Sucht

«Suchtprobleme im Alter»

12. November 2020, Pfäfers
Symposium Alterspsychiatrie der Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers.

Plattform: Kinder aus suchtbelasteten Familien

17. November 2020, Bern
Eine Veranstaltung von Sucht Schweiz. Vorankündigung

Forum für Suchtfragen 2020

19. November 2020, Basel
Forum der Abteilung Sucht des Gesundheitsdepartementes des Kantons-Basel-Stadt.
Save the date

Stigmatisierung von Personen mit einer Abhängigkeit

25.11.2020, Zürich
Eine Veranstaltung vom Fachverband Sucht

Chronisch krank in der digitalen Welt

13. Januar 2021, Aarau (neuer Termin)
Gemeinsame Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheitspsychologie (SGGPsy), chronischkrank.ch und Careum Weiterbildung.

4. Nationale Tagung Gesundheit & Armut

Verzicht und Entbehrung: Wenn Armutsbetroffene Gesundheitsleistungen nicht in Anspruch nehmen
21. Januar 2021, Bern
Veranstalterin ist die Berner Fachhochschule.

Stets Online. Und erreichbar?!

9. März 2021, Zürich
Digitalisierte Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen ausserhalb der Schule. 3. Kantonale Austauschtreffen Deutschschweiz (KAD), organisiert vom Fachverband Sucht. (Neuer Termin)

2. Münsterlinger Suchttagung

11. Juni 2021, Münsterlingen (Neuer Termin)
Thema der Veranstaltung ist Motivation - Ziel oder Voraussetzung? Die Tagung wird von den Psychiatrischen Dienste Thurgau organisiert.