Aktuell

Was Cannabis mit Jugendlichen macht

Unter jungen Menschen wird so viel Cannabis konsumiert wie nie; die Droge gilt als harmlos und gesellschaftlich akzeptiert. Auch in Deutschland wird wieder verstärkt über eine Legalisierung diskutiert. Aber wie wirken sich die Joints auf ein Gehirn aus, das sich noch in der Entwicklung befindet? Artikel auf Deutschlandfunk.

Langzeithinweise auf Atemwegserkrankungen durch E-Zigaretten

In den USA wurden die Ergebnisse einer ersten Längsschnittstudie zu E-Zigaretten veröffentlicht. Demnach scheint das „Dampfen“ ebenso wie das Tabakrauchen Atemwegserkrankungen nach sich zu ziehen. Tabakrauchen gilt aber weiterhin als das grössere Risiko. Doch die Realität sah anders aus. Denn die meisten RaucherInnen sind nicht umgestiegen, sondern haben zusätzlich E-Zigarette konsumiert. Der kombinierte Konsum sei aber schädlicher, als wenn nur E-Zigaretten gedampft oder nur herkömmliche Zigaretten geraucht werden. Artikel auf Drugcom.

Ungeklärter Todesfall: Was geschah im Sune-Egge?

Felix Suárez stirbt an Weihnachten 2010 im Zürcher Drogenspital Sune-Egge an einer Überdosis aus Methadon und Beruhigungsmitteln. Sein Sohn glaubt an einen Behandlungsfehler und führt einen erbitterten Kampf – der sich längst nicht mehr nur gegen das Spital richtet. Eine Recherche der WOZ.

Suchtmittelkonsum bei SchülerInnen

Konsumieren Schülerinnen und Schüler Alkohol, Tabak und andere psychoaktive Substanzen, kann dies ihre Gesundheit kurz- oder langfristig negativ beeinflussen. Die Schülerstudie HBSC zeigt regelmässig auf, ob und wie Jugendliche Suchtmittel konsumieren. Artikel auf Spectra Online.

Responsible Gambling in Deutschland

Responsible Gambling Massnahmen verteilen Verantwortlichkeiten auf verschiedene Ebenen. Sie können hierbei das Ziel einer Glücksspiel-Politik darstellen und eine für Anbieter verpflichtende Praxis in Spielstätten festlegen, das Verhalten von Spielenden beschreiben oder mittels Aufklärungskampagnen die Förderung von Responsible Gambling bedeuten. Dieser Bericht (pdf, 18S.) vom Institut für Therapieforschung Bayern beschreibt den Status quo und gibt Handlungsempfehlungen zum verantwortungsbewussten Spielen.

Der Cannabis-Markt unter der Lupe

Der Cannabis-Markt im Kanton Waadt ist von allen Betäubungsmitteln der grösste, doch bleibt der Umsatz hinter demjenigen beim Kokain zurück. Der konsumierte Cannabis stammt aus unterschiedlichen Quellen und weist einen grossen Import-Anteil aus, wobei der einheimische Kleinanbau eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Auf dem Markt finden sich neu auch Mischungen von illegalem und legalem (CBD-)Cannabis. Mehr als die Hälfte des konsumierten Cannabis geht auf stark Konsumierende zurück, die weniger als 10 Prozent der Benutzerinnen und Benutzer ausmachen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Artikel auf SRF.

Projektmanagement-Tool quint-essenz für eingestellt

Grund für die Deaktivierung des Online Projektmanagement-Tools und der Community-Plattform auf Ende 2020 sind laut Gesundheitsförderung Schweiz die geringe öffentliche Nutzung dieser beiden Bereiche und der hohe Aufwand für die Bewirtschaftung. Medienmitteilung von Gesundheitsförderung Schweiz.

Stadt Zürich: risikoCHECK

Wie habe ich es mit Alkohol, Zigaretten oder Cannabis? Wie mit Chatten oder Gamen? Der risikoCHECK bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Standortbestimmung, was den eigenen Konsum von Substanzen oder Digitalen Medien angeht. Die Kurzberatung hilft riskantes Verhalten zu erkennen und motiviert, neues Verhalten auszuprobieren.

Kinder psychisch und suchterkrankter Eltern

Der Deutsche Bundestag hat 2017 die Bundesregierung aufgefordert, eine zeitlich befristete interdisziplinäre Arbeitsgruppe einzurichten, die Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil psychisch erkrankt ist, erarbeitet. Der Abschlussbericht und weitere Dokumente liegen nun vor.

Das perfekte Bordell

Sexarbeiterinnen werden bis heute an den Rand der Gesellschaft gedrängt, bemitleidet oder gar verachtet. Es ist höchste Zeit für einen neuen Umgang mit der Prostitution. Artikel in der Republik.

 

 

Tagungen in der Schweiz

abhängig?

wer, wie, von wem oder wovon
17.11. 2019 - 22. März 2020, Pfäffikon SZ
Die Ausstellung «abhängig? widmet sich den vielfältigen Formen von Abhängigkeiten, die in unserem Alltag auftreten. Veranstaltungflyer (pdf, 2S.) zur Ausstellung.
www.voegelekultur.ch

5. Basler Sucht-Symposium I Kokain - «Das weisse Pulver»

Kokain - «Das weisse Pulver»
4. Februar 2020, Basel
Eine Veranstaltung (pdf, 5S.) der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel

6. Internationale Konferenz «Arbeit und Gesundheit»

13. & 14. Februar 2020, Olten
Fachtagung Eingliederungsmanagement an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
www.fachtagung-eingliederungsmanagement.ch

Nationale Aktionswoche für «Kinder von suchtkranken Eltern»

10. - 16. Februar 2020, schweizweit
https://enfants-parents-dependants.ch

8. Nikotintagung - Vergangenheit und Zukunft

2. April 2020, Barmelweid
Fachtagung für Mitarbeitende aus Gesundheitsinstitutionen sowie Organisationen der Tabakprävention. Eine Tagung der Klinik Barmelweid.

Jugend und Glücksspiel

Welche Präventionsstrategien gibt es?
23. April 2020, Bellinzona
Eine Veranstaltung von Gruppo Azzarda Ticino Prevenzione und RADIX Italiana. Programm (pdf) auf Deutsch.

Suchtbetroffene in den Medien - echte Empathie oder unnötiger Voyeurismus?

30. April 2020, Zürich
Ein Soirée des Fachverbands Sucht

Abhängigkeitserkrankungen im Alter

Für Pflegefachpersonen HF, Fachpersonen Langzeitpflege/-betreuung FA, FaGe sowie Verantwortliche Aktivierung
10. Juni 2020, Bern
Ein Weiterbildungsangebot von Curaviva Bern und dem ISGF

4. Nationale Tagung Gesundheit & Armut

Verzicht und Entbehrung: Wenn Armutsbetroffene Gesundheitsleistungen nicht in Anspruch nehmen
18. Juni 2020, Bern
Veranstalterin ist die Berner Fachhochschule.

Abhängigkeitserkrankungen im Alter

Für Pflegefachpersonen HF, Fachpersonen Langzeitpflege/-betreuung FA, FaGe sowie Verantwortliche Aktivierung
21. Oktober 2020, Bern
Ein Weiterbildungsangebot von Curaviva Bern und dem ISGF