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Aktuell

Online-Suchtberatung - Webportal SafeZone.ch auch auf Französisch: Die Online-Suchtberatung SafeZone.ch ist neu auch auf Französisch verfügbar. Nach dem Erfolg in der deutschen und italienischen Schweiz können nun auch die französischsprachigen User ihre Fragen zum Thema Sucht und Substanzkonsum an Expertinnen und Experten richten. Diese beraten persönlich und kostenlos online über E-Mail oder einen individuellen Chat. Die Anonymität ist gewährleistet, sodass die User offen über sehr persönliche Probleme sprechen können. Medienmitteilung des BAG.
 

Suchtpolitik

Geldspielgesetz - letzte Differenzen bereinigt: Zum ersten Mal wird das gesamte Geldspielwesen in einem einzigen Gesetz umfassend geregelt. Das neue Geldspielgesetz löst das Lotterie- und Wettgesetz aus dem Jahre 1923 und das Spielbankengesetz von 1998 ab. Die Reingewinne aus den Lotterien und Sportwetten werden wie bisher vollumfänglich für gemeinnützige Zwecke verwendet namentlich in den Bereichen Kultur, Soziales und Sport. Künftig werden Gewinne aus Lotterien und Wetten sowie Gewinne aus Online-Casinos (aber nicht in terrestrischen Casinos) ab einer Million Franken besteuert. Die obligatorische Zusammenarbeit zwischen Anbietern von Geldspielen mit Fachstellen der Suchtprävention und Suchtberatung besteht nicht mehr. Das Geldspielgesetz (15.069) ist nun bereit für die Schlussabstimmung. Medienmitteilung der Fachdirektorenkonferenz Lotteriemarkt und Lotteriegesetz. Die geplante Sperrung ausländischer Online-Casinos sind für Jungfreisinnigen und die Jungen Grünen Grund, ein Referendum anzukündigen. Beitrag auf SRF, Artikel der Wochenzeitung WOZ. (Infoset berichtete)

Teilrevidierte Alkoholgesetzgebung tritt per 1. Januar 2018 in Kraft: Der Bundesrat hat die Revision der Alkoholverordnung (AlkV) verabschiedet. Sie tritt zusammen mit dem im Herbst 2016 revidierten Alkoholgesetz (AlkG) per 1. Januar 2018 in Kraft. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt wechselt die Vollzugszuständigkeit von der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV). Die formelle Auflösung der EAV erfolgt nach Abschluss der Privatisierung ihres ehemaligen Profitcenters Alcosuisse. Der Ethanolmarkt wird voraussichtlich per 1. Januar 2019 liberalisiert. Medienmitteilung vom Bundesrat.

Parlament für Alkoholausschank in Autobahnraststätten: Autofahrer sollen sich künftig auch an der Autobahn einen Schluck genehmigen können. Nach dem Nationalrat will auch der Ständerat das Alkoholverbot auf Autobahnraststätten aufheben. Damit muss der Bundesrat eine Gesetzesvorlage ausarbeiten, Wortprotokoll der Debatte im Ständerat, Artikel auf watson. (Infoset berichtete)

Stadt Luzern: Grünes Licht für Cannabis-Projekt: Das Parlament unterstützt die Teilnahme an einer Studie zum kontrollierten Cannabisverkauf. Der Konsum könne dadurch entkriminalisiert werden. Von bürgerlicher Seite gab es aber auch kritische Stimmen. Sobald das Bundesamt für Gesundheit grünes Licht gibt, startet die Stadt Bern mit dem Cannabisversuch. Luzern wird spätestens im Sommer 2018 als Projektpartner dazustossen. Artikel der Luzerner Zeitung.

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Kinder & Jugendliche

Tag des alkoholgeschädigten Kindes: In der Schweiz werden bei einem von hundert Kindern Auswirkungen des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft festgestellt. Am 9. September ist der internationale Tag des alkoholgeschädigten Kindes. Sucht Schweiz stellt diverse Materialien zur Verfügung - für werdende Mütter und ihr Umfeld. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Kinder aus suchtbelasteten Familien unterstützen: Dies das Thema der Nummer 3/2017 (pdf, 20S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich.

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Nightlife

Tätigkeitsbericht Safer Nightlife Schweiz (SNS): Gemeinsam mit im Nightlife tätigen Fachstellen und Projekten hat Infodrog ein Erhebungsinstrument («Fragebogen Nightlife») sowie Schulungen erarbeitet und nationale Praxisaustauschgremien initiiert. Damit wurden Grundlagen geschaffen, welche die Praxisprojekte dabei unterstützen, Freizeitdrogenkonsumierende zu beraten und sie bei Bedarf an weiterführende Hilfsangebote zu vermitteln. Die Auswertungen der mittels des Fragebogens Nightlife erhobenen Daten werden jährlich in statistischen Berichten publiziert. Der aktuelle Tätigkeitsbericht (pdf, 30S.) ist auf den Seiten von Infodrog erhältlich.

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Sucht im Alter

Das Rentenalter: ein Wendepunkt – auch in Sachen Alkohol: Der Internationale Tag der älteren Menschen der Vereinten Nationen bietet Anlass, daran zu erinnern, dass das Rentenalter eine Herausforderung in Sachen Alkohol darstellt. Bei den 65- bis 74-Jährigen weisen 7% einen chronisch risikoreichen Alkoholkonsum auf. Schätzungen zufolge hat sich bei einem Drittel der alkoholabhängigen älteren Menschen die Sucht erst nach der Pensionierung entwickelt. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

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Alkohol

Alkoholzehntel - Berichte der Kantone: Die Kantone erhalten jedes Jahr 10 % des Reingewinns der EAV für die Suchtprävention und –bekämpfung. Über die Verwendung der Gelder erstatten sie der EAV jährlich Bericht. Zahlen und Erläuterungen zum Berichtsjahr 2016 liegen nun vor.

Alkohol sollte in der Schwangerschaft vermieden werden: Wissenschaftlich lässt sich kaum untersuchen, wie sich geringe Alkoholmengen in der Schwangerschaft auf das Kind auswirken. Klar aber ist, dass das Gift über die Nabelschnur direkt in den Körper des Babys gelangt und die Entwicklung des Kindes erheblich stören kann. Aus diesem Grund sollten Schwangere Alkohol komplett meiden, ohne Ausnahmen. Artikel auf Spiegel Online.

Alkoholindustrie: wie sie die Öffentlichkeit täuschen: Die meisten Organisationen der Alkoholindustrie verbreiten falsche Angaben über den Zusammenhang zwischen Alkohol und Krebs. Fachartikel (englisch) im Drug and Alcohol Review.

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Cannabis (THC, CBD)

Zürich, Winterthur, Luzern, Schaffhausen: Wer unter 10 Gramm Cannabis dabei hat, bleibt straffrei: Kehrtwende im Umgang mit Cannabis in Zürich und Winterthur: Der blosse Besitz (nicht der Konsum) von maximal 10 Gramm Gras wird in Zukunft nicht mehr bestraft, Artikel auf tagesanzeiger.ch. Ein FAQ zu den neuen Bestimmungen ist ebenfalls auf den Seiten vom Tages Anzeiger erhältlich. Dasselbe gilt auch für Luzern (Beitrag auf SRF) und Schaffhausen (Artikel der Schaffhauser Nachrichten).

Legales Cannabis beim Denner und ab Oktober am Kiosk erhältlich: Seit August verkauft Denner Stoff für Cannabiskonsumierende – legale Hanfblüten in der Dose. Ab Oktober ist das Gras namens Black Widow auch am Kiosk erhältlich. Suchtexperten warnen. Artikel auf Blick Online.

Wie gefährlich ist «legales Gras» vom Kiosk?: THC, der Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, löst Räusche aus und ist verboten. Weil THC auch eine heilende Wirkung besitzt, kann der Wirkstoff als Medikament eingesetzt werden – doch wegen der Gesetzeslage stossen Patienten und Ärzte auf grosse Hürden. Ihre Hoffnung liegt nun auf CBD, einem weiteren Cannabis-Wirkstoff, der eine ähnliche molekulare Struktur wie THC hat, aber nicht berauschend wirkt und deshalb nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Interview mit dem Cannabisforscher Rudolf Brenneisen über den medizinischen Nutzen und die Risiken von CBD. Artikel auf baz.ch

Cannabis, ein globales Geschäft: Der Konsum von Cannabis wurde unlängst in einigen Staaten legalisiert. Der Weltmarkt für die (in den meisten Ländern nach wie vor illegale) Droge ist seitdem im Umbruch begriffen. Wie ist der Handel zwischen Produzenten- und Verbraucherländern organisiert? Beitrag (13 Min.) auf Arte.

Synthetische Cannabinoide lösen möglicherweise Herzinfarkt aus: Die Wirkung von synthetischen Cannabinoiden ist meist um ein Vielfaches stärker als pflanzliche Cannabisprodukte. Fallberichte legen den Verdacht nahe, dass synthetische Cannabinoide einen Herzinfarkt auslösen können. Beitrag auf drugcom.de

Kalifornien - Drogenkrieg im Hinterland: In Kalifornien bauen Drogenkartelle Cannabis auf Staatsland an und gefährden dadurch Wildtiere, natürliche Wasservorräte und Freizeitaktivisten. Eine ausführliche Reportage aus dem Krisengebiet auf spektrum.de

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Rauchen & Tabak

«Heat-not-burn» - Zu billiger Qualm: Nationalrätin Ruth Humbel (CVP/AG) will in einer Interpellation (17.3878, noch nicht beantwortet) vom Bundesrat wissen, wieso die sogenannten «Heat-not-burn»-Zigaretten weiterhin als «rauchlose Produkte» beworben werden dürfen. Denn auch sie produzieren beim Konsumieren nachweislich toxischen Rauch. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at.

E-Zigaretten und Dampftabak -Verbreitung in der Schweiz: Die Nutzung der E-Zigaretten scheint nach einem bedeutenden Anstieg zwischen 2013 und 2014 nicht mehr zuzulegen. Es ist möglich, dass die E-Zigaretten von den neu aufkommenden "Heat not burn"-Produkten, wie beispielsweise «IQOS»-Produkten, Konkurrenz erhalten. Nicht weniger als 2.0% der Befragten gaben an, schon einmal mit einem solchen System Tabak konsumiert zu haben, obwohl dieses erst kürzlich auf den Markt gekommen ist und noch nicht in der ganzen Schweiz gleichermassen verfügbar ist. Die Personen, die regelmässig E-Zigaretten nutzen, sind nicht dieselben wie die, die regelmässig "Heat not burn"-Produkte nutzen. Die Publikation (pdf, 41S.) "Cigarette électronique et autres produits du tabac de nouvelle génération en Suisse en 2016" ist im Rahmen vom Suchtmonitoring entsanden und steht zum Download (auf Französisch) bereit.

Neue Produkte für RaucherInnen – ohne daran zu sterben? Tabakkonzerne werben damit, dass neue Produkte wie Iqos, Glo oder Ploom weniger toxisch seien als normale Zigaretten. Unabhängige Studien gibt es allerdings kaum. Artikel der NZZ. Weiter ist es kein Zufall, dass die neuen Produkte gerade in der Schweiz vermarktet werden. Denn für die Tabakindustrie gilt die Schweiz als Testland. Weiterer Artikel der NZZ.

Umstieg auf E-Zigaretten: Mehr Lebenszeit durch Dampfrauchen?: Die einen verurteilen E-Zigaretten als Einstiegsdroge, die anderen feiern sie als Tabakersatz. Hochrechnungen von US-Forschern zufolge könnten Raucher durch den Umstieg Millionen Lebensjahre gewinnen. Artikel auf Spiegel Online

Kindersterblichkeit: Überleben dank Tabaksteuer: Im Fachblatt Jama Pediatrics untersuchten Mediziner und Gesundheitswissenschaftler, wie sich Tabakpreise auf die Kindersterblichkeit innerhalb von 23 EU-Ländern auswirkten. Sie fanden überall den gleichen Trend: Zwischen 2004 und 2014 stiegen die Preise für die Zigarettenschachteln deutlich an. Gleichzeitig überlebten immer mehr Kinder das erste Lebensjahr. Zu Beginn des Untersuchungszeitraums starben noch 4,4 von 1000 Babys. Zehn Jahre später waren es nur noch 3,5. Beitrag in der Süddeutschen Zeitung, Beitrag im deutschen Ärzteblatt.

Wie Zigarettenrauch die Zellen in der Lunge verändert: Langjährige Raucher haben ein stark erhöhtes Lungenkrebsrisiko. Das liegt daran, dass die Rauch-exponierten Zellen in der Lunge molekulare Veränderungen ansammeln. Diese sind jedoch nicht in Stein gemeisselt. Artikel auf NZZ Online.

Deutschland - Der Trend zum Nichtrauchen setzt sich fort: Aktuellen Studiendaten zeigen eine insgesamt positive Entwicklung beim Nichtraucherverhalten junger Menschen. So ist die Raucherquote bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren seit 2001 von 27,5 Prozent auf 7,4 Prozent im Jahr 2016 gesunken. Auch bei den 18- bis 25-Jährigen ist die Zahl der Rauchenden mit 26,1 Prozent im Jahr 2016 deutlich niedriger als in der Vergangenheit. Im Jahr 2008 rauchten noch 43,1 Prozent der jungen Erwachsenen. Info-Blatt (pdf, 2S.) der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA.

Deutschland, die Raucherecke Europas? Jeder vierte Erwachsene in Deutschland greift regelmässig zur Zigarette. Damit liegt die Zahl der Raucher hierzulande höher als in den meisten anderen Industrieländern. In einem aktuellen Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schneidet die Bundesrepublik in Sachen Tabakkontrolle im Vergleich zu anderen Ländern schlecht ab. Seit Einführung der ‚Schockbilder' habe die Bundesregierung keine weiteren Massnahmen mehr eingeleitet, kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Die Fachgesellschaft fordert unter anderem ein komplettes Werbeverbot für Tabakwaren sowie professionelle Entwöhnungsprogramme auf Rezept. Nur Österreich schneidet im europäischen Vergleich noch schlechter ab als Deutschland, wenn es darum geht, Massnahmen gegen das Rauchen einzuführen. Beitrag auf Konturen.

Ukraine - Seit 2010 Rückgang der Raucherzahlen um 20%: Den Ergebnissen einer weltweiten Befragung zum Rauchverhalten Erwachsener (GATS) zufolge, ging die Zahl der rauchenden Erwachsenen in der Ukraine in den vergangenen sieben Jahren um 20% zurück. Dieser Rückgang ist die Folge einer verschärften Gesetzgebung der Ukraine entsprechend den Empfehlungen der WHO zur Eindämmung des Tabakkonsums. Medienmitteilung der WHO.

Hyperlink  Tabak
 

Weitere Substanzen

Alkohol und Drogen senken Schwelle für Aggression und Gewalt: Ob randalierende Fussballfans, Schlägereien im Club oder Gewalt in der Familie: Alkohol und Drogen spielen vergleichsweise häufig eine Rolle, wenn es zu gewalttätigen Handlungen kommt. Doch warum erhöhen manche psychoaktive Substanzen die Gefahr für Gewalt? Artikel auf Drugcom.de

Ecstasy vermutlich auch ohne Mischkonsum schädlich: Bislang war nicht klar, ob Ecstasykonsum allein schlechtere kognitive Leistungen nach sich zieht oder letztlich Mischkonsum verantwortlich ist. Eine Forschungsgruppe aus der Schweiz hat einen Hinweis dafür erbringen können, dass auch Personen, die fast nur Ecstasy konsumieren, Gedächtnisprobleme haben. Artikel auf drugcom.de

Operation PANGEA – Schweiz beteiligt sich an Aktionswoche gegen illegalen Heilmittelhandel: Die Anzahl der über das Internet bestellten und illegal in die Schweiz importierten Arzneimittel bleibt konstant. Insgesamt werden jährlich rund 40'000 Sendungen eingeführt, etwa die Hälfte davon illegal. Die Schweiz hat auch dieses Jahr an der von Interpol koordinierten internationalen Aktionswoche «PANGEA X» teilgenommen. Insgesamt waren 123 Länder beteiligt. Ziel der Aktion, die zum 10. Mal durchgeführt wurde, war die Bekämpfung des illegalen Heilmittelhandels über das Internet. Medienmitteilung von Swissmedic.
 

Schadensminderung

Spritzenautomaten - Eine Übersicht der Standorte: Auf der von Infodrog betriebenen Datenbank www.suchtindex.ch findet sich neu eine Übersicht mit sämtlichen Spritzenautomaten und Möglichkeiten zum Spritzenumtausch in der Schweiz. Spritzenautomaten gewährleisten Menschen, die Substanzen intravenös konsumieren, jederzeit, anonym und kostengünstig den Zugang zu sterilem Injektionsmaterial.

Hepatitis-C-Medikamente sind bald für alle Betroffenen verfügbar: Per 1. Oktober fällt die Vergütungseinschränkung für weitere Hepatitis-C-Medikamente. Damit können erstmals alle PatientInnen unabhängig vom Virentyp und vom Krankheitsfortschritt behandelt werden. Das Bundesamt für Gesundheit hatte die neuen und hochwirksamen Medikamente mit einer sogenannten Limitatio belegt (Infoset berichtete). Aufgrund der hohen Preise wurden die Therapien nur Patienten vergütet, die einen fortgeschrittenen Leberschaden aufwiesen. Medienmitteilung des Bundesamtes für Gesundheit, Artikel (pdf) im BAG Bulletin 39/2017, Mitteilung vom Verein Hepatitis Schweiz.

Deutschland: Neue Substitutions-Richtlinie: Am 2. Oktober 2017 trat die neue Substitutions-Richtlinie der Bundesärztekammer zur Behandlung von Opioidabhängigen in Kraft. Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Beitrag auf Konturen Online.

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Forschung & Statistik

Abkommen zwischen der EU-Drogenbeobachtungsstelle und der Schweiz: Die Europäische Drogenbeobachtungsstelle EBDD und das Bundesamt für Gesundheit haben eine Vereinbarung über eine künftige Zusammenarbeit beschlossen. Der Fokus des Abkommens liegt auf (1) die Vergleichbarkeit der Daten über Drogen, (2) den Austausch von Fachwissen zu den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) und (3) den Erfahrungsaustausch über gesundheitliche und soziale Folgen, die mit der Drogenproblematik verbunden sind. Mitteilung der EBDD, Mitteilung BAG.

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Neues zu und von Institutionen

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at: Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) von atinformationen (Herbst 2017) steht zum Download bereit. Inhaltlicher Schwerpunkte sind die Tabakindustrie und die "Heat-not-burn Zigaretten.
 

Diverses

SuPo-Tagung: die Präsentationen sind online: Gegen 160 Fachpersonen nahmen an der Fachtagung «Neue Wege in der Zusammenarbeit von Suchthilfe und Polizei» in Biel teil und tauschten sich in 12 Workshops zu unterschiedlichsten Fragen der Zusammenarbeit aus. Die Präsentationen sind auf den Seiten von Infodrog online zugänglich.

Die Schattenseiten des Fitnesstrends: Fitness als Lifestyle ist angesagt und erfreut sich auch in Österreich grosser Beliebtheit. Immerhin besuchen dort rund 750.000 Menschen mehr oder weniger regelmässig ein Fitnessstudio. Auf die Schattenseiten dieses Trends hat kürzlich die Österreichische Anti-Doping-Agentur NADA, aufmerksam gemacht. Er warnte vor Doping und Substanzmissbrauch im Fitnesssport. Alleine im Jahr 2016 wurden von den Ermittlungsbehörden in Österreich mehr als eine Tonne verbotener Substanzen sichergestellt, wobei der Grossteil für den Fitnesssport vorgesehen war. Artikel auf praevention.at
 

Agenda

Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.

AT-Tagung 2017
Themen: "Neue" Tabakprodukte; Tabakpolitik; Workshop Hospital Quit Support; 17. Clinical Update "Frei von Tabak"; Evaluationsergebnisse rund um das Nationale Rauchstopp-Programm; Passivrauchschutz und rauchfreie Umgebung im Aussenraum; Jugendprojekte
02. November 2017
, Bern
Eine Tagung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz at

Suchtmittel am Arbeitsplatz – eine Herausforderung für Betriebe
16. November 2017, Wien
Eine Veranstaltung der Sucht- und Drogenkoordination Wien
Programm

eHealth und mHealth: Wie betrifft das uns in der Suchthilfe und -prävention?
22. November 2017, Zürich
Eine Soirée-Veranstaltung vom Fachverband Sucht
www.fachverbandsucht.ch/de/events/47

15. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle
6. & 7. Dezember 2017, Heidelberg
Veranstalter ist das Deutsches Krebsforschungszentrum in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Nichtrauchen. www.tabakkontrolle.de

5. Fachtagung Eingliederungsmanagement
Internationale Konferenz zu Arbeit, Beschäftigung und Eingliederungsmanagement «Kooperation und Koordination»
25. & 26. Januar 2018, Olten
Eine Tagung der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Die Einreichung eines Proposals ist bis Ende September möglich.
www.fachtagung-eingliederungsmanagement.ch

7. Nikotintagung Barmelweid
Fachtagung für Mitarbeitende aus Spitälern und Gesundheitsorganisationen sowie Expertinnen und Experten der Tabakprävention
09. März 2018, Barmelweid
Eine Veranstaltung der Klinik Barmelweid

Gruppenarbeit in der Suchthilfe - Dynamiken-Muster-Strategien
15. November 2017, Münster
35. Jahrestagung der LWL-Koordinationsstelle Sucht
Programm
 

Redaktion Infoset

Französischsprachige Version
Hier finden Sie Informationen, die speziell auf die Romandie zugeschnitten sind. Sie können die Seite direkt besuchen unter der Adresse: www.infoset.ch/accueil.html. Oder bestellen Sie den französischsprachigen Newsletter bei meiner Redaktionskollegin Florence Iff: redaction@infoset.ch

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