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Aktuell

2. Stakeholderkonferenz Nationale Strategie Sucht: Die zweite Stakeholderkonferenz Sucht fand zum Thema «Chancengleichheit in der Suchthilfe» statt. Die Präsentationen stehen zum Download bereit.
 

Suchtpolitik

Nationalrat will Studien zu Cannabis erlauben: Mit einer knappen Mehrheit von 98 zu 92 Stimmen unterstützt die grosse Kammer einen Experimentierartikel für Cannabis-Versuche. SVP- und CVP-Vertreter hatten vergeblich dagegen gehalten (Ratsprotokoll der Motionen 17.4111 - 17.4114). Damit vollzog der Nationalrat eine Kehrtwende. Noch im Juni hatte der Rat eine gleichlautende Motion knapp abgelehnt. Die Motion verlang, dass ein Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz verankert wird, um Versuche zur regulierten Abgabe von Cannabis zu ermöglichen. Über diesen Vorstoss muss noch der Ständerat entscheiden. Bereits Im Juli startete der Bundesrat eine Vernehmlassung zum Experimentierartikel, die noch bis zum 25. Oktober dauert (Infoset berichtete). SDA-Meldung, Artikel auf 20 Minuten.

Nationalrat will kein Hanfgesetz: Der Nationalrat will kein Hanfgesetz. Er hat eine parlamentarische Initiative (17.440) der Grünen abgelehnt, die eine umfassende Regulierung von Cannabis verlangten. Das Gesetz sollte Anbau, Handel, Konsum, Jugendschutz und die Besteuerung regeln. Artikel der Aargauer Zeitung.

«Experimentierartikel» zum Betäubungsmittelgesetz: Vernehmlassung: Noch bis zum 25. Oktober läuft die Vernehmlassung zum "Experimentierartikel". Mit der Änderung sollen wissenschaftliche Pilotversuche zum legalen Verkauf von Cannabis ermöglicht werden. Der Fachverband Sucht begrüsst in seiner Vernehmlassungsantwort (pdf, 6S.) die vorgelegten Entwürfe im Grundsatz sehr. Bei einzelnen Artikeln der Verordnung ortet er jedoch Anpassungsbedarf. Dossier zu Cannabispolitik des Fachverbands Sucht.

Weltdrogenkommission fordert "Ende der Politik von Verboten": Regierungen sollten das Geschäft mit den Drogen selbst regulieren - und es nicht kriminellen Banden überlassen. Das fordert die Weltkommission für Drogenpolitik GCDP in ihrem neuen Bericht "Regulation: The Responsible Control of Drugs". Die Mitglieder der GCDP machen Vorschläge, wie das gelingen kann. Artikel auf Spiegel Online. Die Republik hat mit der Vorsteherin der GCDP gesprochen. In diesem Interview erläutert Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss warum der Krieg gegen die Drogen beendet werden muss - mit einer Regulierung der Produktion und des Verkaufs von Kokain.

U.S. Senat verabschiedet Gesetzespaket zur Bekämpfung der Opioidkrise: Mit 99 zu 1 Stimme hat der U.S. Senat am 17. September 2018 ein Gesetzespaket verabschiedet, das die Opioidkrise bekämpfen soll. Parteiübergreifend haben Demokraten und Republikaner den Weg frei gemacht, dass dem bislang sehr leichten Zugang zu Opioiden über den Postversand – meist aus China – durch schärfere Kontrollen bei den Versanddiensten ein Riegel vorgeschoben wird. Beitrag in der Washington Post.

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Gesundheit und Soziales

Gesundheitsbericht der WHO: Die Europäer leben länger und gesünder, aber viele können nicht von ihren Lastern lassen. Rauchen, Alkohol und Übergewicht seien in vielen Staaten ein Problem, geht aus dem neuesten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (auf Englisch) für die Europäische Region hervor. Der Bericht zeigt, dass die Raucherquote in der Europäischen Region höher ist als in allen anderen Regionen der WHO. Rund ein Drittel der Bevölkerung ab 15 Jahren raucht. Während der Alkoholkonsum allgemein zurückgeht, ist der Konsum unter Erwachsenen noch immer höher als in allen anderen WHO-Regionen. Die Konsummengen unterscheiden sich zwischen den Ländern erheblich: sie liegen zwischen 1 und 15 Litern jährlich pro Kopf. Medienmitteilung der WHO. Artikel auf watson, Artikel auf Spiegel Online, Artikel der FAZ.

Reaktion der europäischen Gesundheitssysteme auf nichtübertragbare Krankheiten: Dieser Bericht der WHO enthält pragmatische und realistische konzeptionelle Empfehlungen, wie sich die nationalen Gesundheitssysteme stärken lassen, damit sie effektiver auf die von nichtübertragbaren Krankheiten ausgehenden Herausforderungen reagieren können.
 

Jugend

Tabak- und Alkoholkonsum: Ein neuer Bericht der WHO bietet neue Einblicke in Daten zum Alkoholkonsum von Jugendlichen über einen Zeitraum von 12 Jahren. Aus dem Bericht geht hervor, dass der Alkoholkonsum unter Jugendlichen in der Europäischen Region abgenommen hat. Doch trotz dieses Rückgangs ist er nach wie vor gefährlich hoch – ein aus gesundheitspolitischer Sicht äusserst besorgniserregender Befund.

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Kind und Familie

Gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen in der Europäischen Region: Zur Förderung der Gesundheit von Kindern in der Europäischen Region der WHO hat das Regionalbüro für Europa die Strategie zur Förderung der Gesundheit entwickelt. Die Umsetzung der Strategie wurde durch Länderprofile überwacht, die auf Grundlage vorhandener Gesundheitsdaten und einer an alle 53 Gesundheitsministerien in der Europäischen Region versandten Erhebung zusammengestellt wurden. Dieser Bericht fasst die Antworten der Länder zusammen und soll der Überprüfung der erzielten Erfolge und der Behebung von Lücken dienen.

Alkohol in der Schwangerschaft - Die Gesellschaft ist gefordert: Rund zwei von hundert Neugeborenen in Europa kommen auf Grund des Alkoholkonsums ihrer Mutter während der Schwangerschaft mit Beeinträchtigungen zur Welt. Zum kommenden 9. September, dem Tag des alkoholgeschädigten Kindes, ruft die Stiftung Sucht Schweiz dazu auf, es schwangeren Frauen zu erleichtern, möglichst auf den Alkoholkonsum zu verzichten. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Beitrag auf SRF.

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Qualität

QuaTheSI - KlientInnen-Zufriedenheit in den Institutionen der Suchthilfe: Die Erhebung der KlientInnen-Zufriedenheit in den Einrichtungen der Suchthilfe fand im März 2018 statt. Nun liegt der Gesamtbericht (pdf, 57S.) vom ISGF zur KlientInnen-Zufriedenheit in stationärer Suchttherapie 2018 vor. Die Zufriedenheitsbewertungen fallen generell hoch aus.

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Übertragbare Krankheiten

Hepatitis C – Eine Erfolgsgeschichte: Hepatitis C zu behandeln, hat sich zu einer dankbaren ärztlichen Handlung entwickelt: fast jede Therapie verläuft erfolgreich, glückliche Patienten gehören zur ­Tagesordnung. Die Hausärztin kann den grössten Teil der Abklärung und Behandlung selbst durchführen und somit an dieser Entwicklung direkt teilhaben. Beitrag in Fachzeitschrift Primary and Hospital Care.

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Alkohol

Alkoholkonsum - Empfehlungen zur Kommunikation: Mit diesen Empfehlungen (pdf, 2S.) möchte die Eidg. Kommission für Alkoholfragen zur Klärung der Begrifflichkeiten beitragen. Die begriffliche Abstimmung unter den verschiedenen Akteuren ist wichtig. Insbesondere in der Schweiz, wo die gleichen Botschaften in mindestens drei verschiedene Sprachen aufeinander angepasst werden müssen.

Jeder 20. Todesfall geht auf Alkohol zurück: Laut dem Global status report on alcohol and health 2018 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr rund drei Millionen Menschen weltweit durch Alkoholkonsum - das sind mehr als durch Aids, Gewalt und Verkehrsunfälle zusammen. Am stärksten betroffen sind Männer - sie machen drei Viertel der alkoholbedingten Todesfälle aus. Beitrag auf Spiegel Online, Artikel auf watson.

«Ein Glas pro Tag raubt Lebensjahre»: Vom «Blick» über «20Minuten» bis zur «BaZ» haben etliche Medien Alarm geschlagen. Laut Infosperber mangelt es der Berichterstattung aber an statistischem Grundwissen.

Trotz Sprachbarrieren über Alkohol sprechen: Seit diesem Sommer haben Bezugspersonen im Migrationsbereich die Möglichkeit, Alkohol trotz Sprachbarrieren zum Thema zu machen. Das visuell geprägte Arbeitsmaterial fördert einen gesunden Umgang mit Alkohol und erleichtert das Ansprechen von missbräuchlichem Alkoholkonsum. Initiiert wurde das Projekt vom Blauen Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg.

Kein Alkohol in der Schwangerschaft: Petition in Deutschland fordert Kennzeichnungspflicht: Mit einer Petition fordert die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF) in Deutschland die verpflichtende Kennzeichnung alkoholischer Getränke. Zudem soll dazu ein neues Logo eingesetzt werden. Das bisherige meist im Ausland verwendete Logo ist ein Verbotszeichen mit einer durchgestrichenen schwangeren Frau, die ein Glas in der Hand hält. Das neue Logo stellt eine informierte und selbstbestimmt handelnde Frau dar, die sich zum Schutz ihres Kindes bewusst gegen Alkohol in der Schwangerschaft entscheidet. Zur Petition, Mitteilung von NACOA.

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Cannabis & THC

Ein Cannabis-Lehrstuhl an der Uni Bern?: Die Hanfpflanze birgt ein grosses medizinisches Potenzial. Eine Gruppe von Politikern von links bis rechts fordert deshalb die Einrichtung eines Cannabis-Lehrstuhls an der Uni Bern. Artikel im Bund.

Österreichs "War on Cannabis": Die österreichische Regierung setzt seit Jahren auf einen restriktiven Antidrogenkurs. Bei Cannabis haben sich die Anzeigen fast verdoppelt, die Anzahl der Konsumenten bleibt hingegen nahezu unverändert. Welchen Sinn hat der "Cannabis-Feldzug"? Artikel auf Addendum

Kann Kiffen ein amotivationales Syndrom auslösen? Antriebslos dümpeln sie in den Tag hinein. Das stereotype Bild vom demotivierten Kiffer wurde in den 1960er Jahren geprägt und hält sich teils bis heute. Oder gibt es tatsächlich ein so genanntes amotivationales Syndrom durch Cannabiskonsum? Neuere Studien werfen die Frage auf, ob nicht doch ein Körnchen Wahrheit hinter dem Klischee steckt. Beitrag auf Drugcom.de

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Rauchen & Tabak

Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle: Vom 1. bis 6. Oktober findet in Genf die achte Konferenz der Mitglieder (Vertragsparteien) der Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle (FCTC) statt. Die Schweiz ist zwar Unterzeichnerin der Konvention, jedoch neben Andorra, Liechtenstein und Monaco das letzte Land in Europa, welches die Konvention nicht ratifiziert hat. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

Experiment Nichtrauchen geht in die neue Runde: Mit dem Beginn des Schuljahres 2018/2019 findet auch wieder die Ausschreibung zum Schulwettbewerb "Experiment Nichtrauchen" statt. Lehrpersonen können Ihre Klassen, bis zum 31. Oktober 2018 anmelden. www.experiment-nichtrauchen.ch

Die Schweiz, Bollwerk der Tabakkonzerne: In Genf findet diese Woche die achte WHO-Rahmenkonvention zur Eindämmung des Tabakkonsums statt. Die Schweiz nimmt nur als Beobachterin teil, da sie das Übereinkommen nicht ratifiziert hat. Die Ratifizierung dümpelt seit mehr als zehn Jahren im Parlament dahin. Die drei wichtigsten Tabakkonzerne der Welt haben ihren globalen oder regionalen Hauptsitz in der Schweiz. Beitrag auf Swissinfo.

Prävalenz des Tabakkonsums: Globaler Stautsbericht: Die Publikation "WHO global report on trends in prevalence of tobacco smoking 2000-2025" steht zum Download bereit (Englisch).

Wie Schockbilder zum Rauchausstieg beitragen: Schön ist was anderes. Aber das ist gewollt. Zigarettenpackungen müssen grossflächig abschreckende Bildern zeigen, um auf die Folgen des Rauchens aufmerksam zu machen. Studien zufolge können bildliche Warnhinweise einen Beitrag dazu leisten, Menschen zum Rauchausstieg zu bewegen. Allerdings scheinen sich weder die Risikoeinschätzung noch die Einstellungen gegenüber dem Rauchen zu ändern. Beitrag auf drugcom.de

Tabak und Rauchen zerstören auch die Umwelt: Der Tabakanbau frisst nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) immense Ressourcen. Erstmals hat die WHO die schädlichen Umweltfolgen von Tabakanbau und -verarbeitung untersucht und kommt zu dem Schluss, dass Rauchen die Umwelt zerstört und die nachhaltige Entwicklung untergräbt. Für Tabakplantagen und -verarbeitung würden Wälder abgeholzt, Böden ausgelaugt, Kohle und Holz verbrannt, heisst es in dem Bericht der WHO. Artikel auf Spiegel Online.

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at:
Die aktuelle Ausgabe (pdf, 3S.) der at-informationen (Herbst 2018) steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • Neue Produkte: Juul: ein Trend?
  • Tabakindustrie: Heimliche Tabakwerbung in den sozialen Medien
  • Tabakindustrie: Der heuchlerische Traum von der rauchfreien Welt
  • Tabakindustrie: Köder für die Detailhändler

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E-Zigaretten

Internationale Lungenfachgesellschaften warnen vor E-Zigaretten: E-Zigaretten machen genauso nikotinabhängig wie Tabakzigaretten und Kinder müssen davor konsequent geschützt werden. Um zu verhindern, dass die bisherigen Präventionsbemühungen mit E-Zigaretten unterlaufen werden und das Rauchen wieder zu einem normalen Verhalten rehabilitiert wird. Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung.

Die E-Zigarette Juul kommt in die Schweiz: Juul schlägt in den USA mittlerweile alle anderen E-Zigaretten. Auf Instagram wird das trendige Gerät seit Monaten gehypt. In der Schweiz könnte das stark nikotinhaltige Produkt wegen einer Gesetzeslücke sogar an Minderjährige verkauft werden. Eine Parlamentsvorlage für das Tabakproduktegesetz, das Einschränkungen in Bezug auf Werbung und Verkauf an Minderjährige vorsieht, wird vom Bundesrat allerdings erst Ende Jahr verabschiedet. Bis das Gesetz in Kraft treten kann, vergehen voraussichtlich weitere zwei bis drei Jahre. Artikel auf NZZ Online, Artikel auf Tages Anzeiger Online.

Trend in Amerikas Schulen - Die E-Zigaretten-Plage: In Amerika rauchen zwei Millionen Minderjährige E-Zigaretten, obwohl es das Gesetz verbietet. Die amerikanische Arzneimittelbehörde will sich das nicht länger tatenlos ansehen. Deshalb kündigte sie an, das Verkaufsverbot strenger zu kontrollieren und Händler, die an Minderjährige verkaufen, streng zu bestrafen. Artikel der FAZ.

US-Behörde erklärt E-Zigaretten zur "Epidemie": Die Zahl der amerikanischen Schüler, die elektrische Zigaretten rauchen, steigt dramatisch. Der Chef der Arzneimittelbehörde will besonders beliebte Produkte deshalb verbieten. Artikel der Tageszeitung Welt, Artikel in der Washington Post.

Hyperlink  E-Zigaretten
 

 

Weitere Substanzen

Amphetaminkonsum: Neuer Selbsttest kann Risikoprofil erstellen: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Deutschland hat auf Drugcom einen neuen Online-Selbsttest veröffentlicht. Mit ihm können Amphetaminkonsumenten anonym und qualitätsgesichert ein persönliches Risikoprofil erstellen und so Hinweise auf eine mögliche Abhängigkeit erhalten.

Pablo Escobars Fluch: Kolumbianer versuchen verzweifelt, das Kokain- und Escobar-Klischee loszuwerden. Dann kommt die nächste Drogenschwemme. Statistiken des Justiz- und Verteidigungsministeriums zufolge sind die Flächen für den Anbau der Kokapflanze allein zwischen 2013 und 2017 um das Dreifache angewachsen, auf 209'000 Hektaren. Dass das Kokain auf den Strassen von Zürich, New York oder Barcelona in jüngster Zeit billiger geworden ist, liegt auch an der Entwicklung in Kolumbien. Artikel vom Tages Anzeiger.
 

 

Prävention & Gesundheitsförderung

mHealth - Schwerpunkt im Spectra Online: Apps auf mobilen Geräten wie Smartphones eröffnen in der Prävention und Gesundheitsförderung viele Möglichkeiten. Die aktuelle Ausgabe (121, September 18) von Spectra (vom BAG) informiert über Gesundheits-Apps und die damit verbundene Datensicherheit für Anwender und Entwickler.

Hyperlink  Prävention
 

 

Beratung & Therapie

Kooperation zwischen Selbsthilfe und Suchthilfe: Ziel der Publikation ist es, ein besseres gegenseitiges Verständnis zu fördern, Skepsis abzubauen und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Angebotsarten zu fördern. Beschreibungen von Selbsthilfeorganisationen und Vereinen, Beispiele für konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit sowie Auszüge aus Erfahrungsberichten runden die Publikation ab. Die Publikation wurde mit der Unterstützung einer Begleitgruppe aus VertreterInnen von Selbsthilfeorganisationen und Suchthilfe erstellt. Die Publikation (pdf, 48) «Kooperation zwischen Selbsthilfe und Suchthilfe» von Infodrog ist online erhältlich.

Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen: Laut dem Jahresbericht 2017 (pdf, 6S.) betrug die durchschnittliche jährliche Auslastung der stationären Therapieeinrichtungen 87%. Damit hat sich die Auslastung gegenüber dem Vorjahr nicht geändert und bleibt auf hohem Niveau stabil.

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Schadensminderung

Lausanne eröffnet zweiten Fixerraum in der Romandie: Nach jahrelangem politischen Widerstand können Süchtige in Lausanne nun in einem sauberen und geschützten Rahmen illegale Drogen konsumieren. Heute wird dort das erste "Fixerstübli" eröffnet. Artikel auf swissinfo.ch.

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Neues zu und von Institutionen

Newsletter Infodrog: Der September-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, steht zum Download bereit.

Kulturtour - 30 Jahre Kirchliche Gassenarbeit Bern: Seit dreissig Jahren setzt sich die Kirchliche Gassenarbeit Bern für Menschen ein, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Gasse haben. Zu diesem Jubiläum organisiert die Gassenarbeit Bern in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kulturbetrieben der Stadt und Region Bern eine Kulturtour. Die verschiedenen Veranstaltungen finden zwischen September und Dezember statt.
 

Diverses

Für ÄrztInnen: Fähigkeitsausweis Abhängigkeitserkrankungen: Die schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) bietet Ärztinnen und Ärzten an, den Fähigkeitsausweis Abhängigkeitserkrankungen zu erwerben. Der Ausweis kann von allen Fachrichtungen erlangt werden, auch von Psychiatern, die den Schwerpunkt Suchtmedizin anstreben. Weitere Infos auf den Seiten der SSAM.
 

Agenda

Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.

Psychische Gesundheit und Sucht
Kantonale Austauschtreffen Deutschschweiz (KAD)
18. Oktober 2018, Zürich
Eine Veranstaltung vom Fachverband Sucht

Forum für Suchtfragen 2018
Zwischen Alltagskonsum, Selbstoptimierung und Kontrollverlust – Chancen, Herausforderungen, Visionen
01. November 2018, Basel
Das Forum wird vom Gesundheitsdepartement Basel-Stadt und dem Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen (ZAE) organisiert.
Ausschreibung

Fünf Jahre Ordnungsbussen fürs Kiffen - wo stehen wir heute?
Suchtforum der Stadt Bern
13.November 2018, Bern
Das Forum wird von der Koordinationsstelle Sucht organisiert.

Kinder aus suchtbelasteten Familien: ihr Umgang mit dem Erlebten als "erwachsene Kinder"
Nationale Austausch- und Weiterbildungsplattform
15. November 2018, Bern
Ein Angebot von Sucht Schweiz

Einführung in QuaTheDA für neue Mitarbeitende und Führungskräfte
27. November 2018, Bern
Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende und Führungskräfte von Institutionen im Suchtbereich, die QuaTheDA einführen oder bereits eingeführt haben.
Ein Kursangebot von Infodrog

Ressourcenorientierte transkulturelle Suchtarbeit
30. November 2018, Basel
Jubiläums-Symposium der Multikulturellen Suchtberatungsstelle beider Basel, 20 Jahre MUSUB www.musub.ch

16. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle
12. & 13. Dezember 2018, Heidelberg
Die Tagung (pdf, 2S.) wird vom deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ organisiert. Zur Online-Anmeldung.

Onlineberatung – neue Entwicklungen und Herausforderungen
31. Januar 2019, Bern
Am erweiterten Austauschtreffen des ExpertInnennetzwerks SafeZone.ch werden neue Ansätze wie Blended Counseling in der Suchtberatung oder die Nutzung von Chatsbots für das Selbstmanagement präsentiert. Ankündigung auf der Webseite von Infodrog
 

 

Redaktion Infoset

Französischsprachige Version
Hier finden Sie Informationen, die speziell auf die Romandie zugeschnitten sind. Sie können die Seite direkt besuchen unter der Adresse: www.infoset.ch/accueil.html. Oder bestellen Sie den französischsprachigen Newsletter bei meiner Redaktionskollegin Florence Iff: redaction@infoset.ch

Beachten Sie auch die Stellenangebote, eine Kooperation mit dem Verein sozialinfo.ch:
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Tel. 062 957 20 91
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