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Aktuell

MonAM - Monitoring-System für Sucht und nichtübertragbare Krankheiten (NCD): Das MonAM besteht aus 135 Sucht- und NCD-relevanten Indikatoren. Die Daten werden aus verschiedenen, bereits bestehenden Quellen erhoben und gebündelt dargestellt. Das Monitoring-System erlaubt es, Suchtverhalten und NCDs in der Bevölkerung zu beobachten und passende Massnahmen zu entwickeln. MonAM ist am 9. Oktober gestartet und befindet sich in einer Testphase. Derzeit sind 27 Indikatoren aufgeschaltet, weitere folgen laufend. www.monam.ch
 

Suchtpolitik

Geplante Cannabis-Pilotversuche kommen gut an: Städte und Kantone sollen die Möglichkeit erhalten, die Auswirkungen des legalen Verkaufs von Cannabis auf den Konsum und die Konsumenten wissenschaftlich untersuchen lassen. So will es der Bundesrat. Im Sommer hat er deshalb eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes in die Vernehmlassung gegeben. Nun liegen die Stellungnahmen von Parteien und Verbänden vor, Artikel auf NZZ Online. Der Kanton Bern ist gegen die Versuche, Artikel auf SRF. Die Stadt Zürich begrüsst die Schaffung eines solchen Experimentierartikels, Mitteilung der Stadt.  (Infoset berichtete)

Keine Lotterieautomaten in der Deutschschweiz und im Tessin: Der Fachverband Sucht hat zu zwei Vernehmlassungen der Fachdirektorenkonferenz Lotteriemarkt und Lotteriegesetz (FDKL) Stellung genommen. Der Fachverband wehrt sich gegen die Gratiswerbung für Swisslos, die in der neuen Interkantonalen Vereinbarung (IKV 2020) vorgesehen ist. Er begrüsst jedoch ausdrücklich das definitive Verbot von elektronischen Lotterieautomaten.

Kanada legalisiert Cannabis: Ab heute darf jeder Erwachsene Cannabis in geringen Mengen kaufen, besitzen und konsumieren. Der Rest ist ein Patchwork, geregelt von Kanadas Provinzen und Territorien. Fast alle haben beschlossen, dass der zulässige Höchstbesitz 30 Gramm beträgt - in Quebec allerdings ist es mit 150 Gramm. In Nova Scotia zum Beispiel wird die Droge nur über Abgabestellen der Regierung verkauft - auch online. In British Columbia sind auch private Geschäfte zugelassen. Das Mindestalter liegt mal bei 18, mal bei 19 Jahren. In Quebec könnte es auf 21 steigen. Artikel auf tagesschau.de, Artikel der Tageszeitung taz.

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Alter

Wissensplattform AlterundSucht.ch: Das neue barrierefreie Design ist optimiert für die Zielgruppe 55+ sowie für eine Nutzung über mobile Geräte. Für alle Zielgruppen sind neu Informationen und Wissensgrundlagen zu Medikamentenkonsum und Sucht im Alter erhältlich. Für Fachleute steht neu eine Rubrik mit News, aktuellen Publikationen, Schulungen und Fachveranstaltungen zur Thematik bereit. Zudem wurden die bestehenden Texte zu Alkohol im Alter aktualisiert. www.alterundsucht.ch

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Jugend

Alkohol und Gras mit 11, Koks mit 15 Jahren: Warum werden Jugendliche kriminell, wie sieht ihr Drogenkonsum aus? Das wollen Forscher an der Uni Zürich mit einer Langzeitstudie herausfinden. Im Jahr 2004 wurde darum ein Viertel aller neuen Stadtzürcher Primarschüler, 1675 Kinder, für die Untersuchung «Z-Proso» rekrutiert. Im September schlossen die Forscher die achte Erhebungswelle ab, die Kinder von damals sind nun junge Erwachsene. Die neuen Daten zeigen: Im Alter von 11 Jahren trinkt jeder zehnte Bub bereits Alkohol, erste Kinder konsumieren dann auch Cannabis. Die ersten Erfahrungen mit Kokain wurden im Alter von 15 Jahren registriert. Artikel auf 20 Minuten, Bezahl-Artikel im Tages Anzeiger. Weiter werden Jugendliche eher kriminell, wenn ihre Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat. Diese These wird in einem Beitrag in der Berner Zeitung als abenteuerlich betrachtet.

Bern: Ambulatorium für Jugendliche: Das Ambulatorium «für Risikoverhalten und Selbstschädigung bei Jugendlichen» AtR!Sk befindet sich im Berner Stadtzentrum. Es gehört zu den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern (UPD). Wie die Klinikleitung in einer Mitteilung schreibt, verstehe man unter «riskanten und selbstschädigenden Verhaltensweisen» etwa Selbstverletzungen, Suizidversuche, übermässiger Alkohol- oder Drogenkonsum oder besonders impulsives und delinquentes Verhalten. Beitrag auf SRF.

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Kind und Familie

Mediennutzung von Kindern: Kinder, die mehr als 2 Stunden täglich vor Bildschirmen verbringen, sind nicht nur körperlich, sondern auch geistig weniger fit als ihre Altersgenossen. Die Forscher der Universität von Ottawa untersuchten insgesamt 4.520 Kinder im Alter zwischen 8 und 11 Jahren aus den USA. Die Familien wurden zu den Lebensgewohnheiten ihres Nachwuchses befragt, unter anderem zur Nutzung von Handys, Computern und Fernsehern. Artikel im deutschen Ärzteblatt.

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Alkohol

Baclofen - Bittere Pille gegen Alkoholsucht: Die französische Behörde ANSM hat eine Marktzulassung für Baclofen als Medikament zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit erteilt. Andere Länder wie etwa Deutschland sehen das überaus kritisch, denn die Wirksamkeit ist strittig und das Nebenwirkungsrisiko hoch. Artikel auf DocCheck News.

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Cannabis & THC

Cannabisregulierung - Ein erstes Modell liegt vor: Die Groupement des Etudes d'Addiction (GREA) und die Interessengemeinschaft (IG) Hanf haben gemeinsam ein Modell zur Cannabisregulierung veröffentlicht. Das Modell (pdf, 9S.) zeigt, wie genau Cannabis verkauft, besteuert und rückverfolgt wird, um gleichzeitig gefährdete Gruppen zu schützen und mögliche Schäden des Konsums zu mindern. Der Fachverband Sucht begrüsst das Modell und die Eröffnung der Debatte um das «Wie» der Cannabisregulierung. Genauer hingeschaut werden sollte laut dem Fachverband bei der Zusammenarbeit zwischen Spezialgeschäften und Sucht-Fachleuten. Mitteilung vom Fachverband Sucht.

Seit 20 Jahren für die Cannabis-Legalisierung: Ruth Zwahlen ist seit über 20 Jahren eine unerschrockene Kämpferin für die Hanf-Legalisierung. Aus dem Leben einer Aktivistin berichtet die Luzerner Zeitung.

Ein Moos könnte Hanf in der Medizin schlagen: Berner Forschende haben in Zusammenarbeit mit Kollegen von der ETH Zürich erstmals eine THC-ähnliche Substanz aus Lebermoos molekular und pharmakologisch untersucht. Die psychoaktive Substanz, die als legale Rauschdroge («Legal High») konsumiert wird, hat auch eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung, die derjenigen von THC überlegen ist. Medienmitteilung der Uni Bern.

Ist Cannabis eine Ursache für psychische Erkrankungen? Kiffen kann Angst auslösen, manchmal sogar Panik. In der Regel normalisiert sich die Stimmung wieder mit dem Nachlassen der Wirkung. Zuweilen bleibt die Grundstimmung jedoch getrübt. Oder psychotische Symptome belasten die Betroffenen noch weit über den Konsum hinaus. Könnte Kiffen womöglich die Ursache für psychische Erkrankungen sein? Artikel auf drugcom.de

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Rauchen & Tabak

Einheitsverpackungen für Zigaretten - Globaler Statusbericht: Die Publikation "Tobacco plain packaging: global status update" der Weltgesundheitsorganisation steht zum Download (Englisch, pdf, 36S.) bereit.

Rauchverbot in Autos mit Minderjährigen: Das bundesweite Rauchverbot in Autos bei Fahrten mit Kindern und Schwangeren soll kommen. Das teilte das baden-württembergische Gesundheitsministerium mit. Artikel im Ärzteblatt.

Schadstoffbelastung von Pkw-Innenräumen beim Rauchen: Das Rauchen von IQOS, E-Zigarette und Tabakzigarette beeinträchtigt die Luftqualität in Pkw-Innenräumen durch Freisetzung von feinen und ultrafeinen Partikeln sowie organischen Verbindungen. Die Schadstoffbelastung und das damit einhergehende Gesundheitsrisiko für Mitfahrende lagen beim Rauchen von Tabakzigaretten mit Abstand am höchsten. Es wurden ähnlich hohe Schadstoffgehalte wie in der Raumluft von Rauchergaststätten gemessen. Eine Studie (pdf, 38S.) des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Viele Babys sind zuhause Tabakrauch ausgesetzt: In vielen Haushalten werden Säuglinge durch Passivrauch gefährdet. Das zeigt eine aktuelle Studie aus dem Wilhelminenspital in Wien. Für die Studie wurden die Daten von 185 Säuglingen analysiert, die wegen schwerer Virusinfektionen der Atemwege stationär aufgenommen werden mussten. Bei knapp 48 Prozent der Säuglinge unter einem Jahr, die im Spital behandelt wurden, wird in deren unmittelbarem Umfeld geraucht. Artikel auf kurier.at, Artikel in der Fachzeitschrift Pediatric pulmonology

Tabakentwöhnung: Wirksame Interventionen zur Raucherentwöhnung sind: kurze und intensive Beratung durch Gesundheitsfachpersonen sowie Nikotinersatzpräparate (Mono- oder Kombinationsprodukte), Vareniclin und Bupropion. Die Unterstützung zur Entwöhnung sollte zudem eine Reihe kurzer und spezialisierter Interventionen durch Gesundheitsfachpersonen sowie interaktive Programme unter Verwendung der neuen Technologien umfassen. Trotz der Unklarheiten ist die E-Zigarette mit Nikotin wohl weit sicherer als Tabakrauchen und könnte eine neue Methode zur Unterstützung der Raucherentwöhnung sein. Artikel (pdf, 4S.) in der Zeitschrift Primary and Hospital Care. (kostenpflichtig).


Factsheet zur E-Zigarette: Bis der Stellenwert von E-Zigaretten einerseits als potenzielles Einstiegsmittel zum Tabakkonsum und andererseites als mögliche Unterstützung für den Rauchstopp ausreichend belegt ist, sollte man sich hüten, dieses Produkt für Kinder und Jugendliche frei zugänglich zu machen, und auch Abstand davon nehmen, es für eine Schadenreduktion oder Ausstiegshilfsmittel zu empfehlen. Diese Position vertritt zumindest ein Factsheet in der Zeitschrift Primary and Hospital Care. Die Förderation der Suchtfachleute (pdf, 3S.) hat hingegen bereits vor einiger Zeit gefordert die E-Zigarette als Mittel zur Schadensminderung anzuerkennen.

Bots beteiligen sich auf Twitter an Diskussion um E-Zigaretten: Ein US-Forschungsteam hat die Stimmungslage zum Thema E-Zigaretten auf Twitter untersucht. Dabei wurden unerwartet viele Bot-Accounts identifiziert. Zur So scheinen über 70 Prozent der Twitter-Accounts, die als Einzelpersonen auftraten, als mögliche Bots klassifiziert werden zu können. Allerdings wich die inhaltliche Ausrichtung der Bot-Tweets nicht wesentlich von denen ab, die von Menschen verschickt wurden. Demzufolge fand sich in 66 Prozent der Tweets von Individuen eine positive Grundstimmung gegenüber E-Zigaretten. Artikel auf Drugcom

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Weitere Substanzen

Kokainstreckmittel steht im Verdacht, Hirnschäden zu verursachen: Wer regelmässig Kokain konsumiert, das mit dem Tierentwurmungsmittel Levamisol gestreckt wurde, zeigt schlechtere kognitive Leistungen und verfügt über eine dünnere Hirnrinde. Dies geht aus zwei aktuellen Studien der Universität Zürich hervor. Die Forschenden schliessen daraus, dass Levamisol neurotoxisch wirken könnte und plädieren für den Ausbau sogenannter Drug-Checking-Programme. Medienmitteilung der Universität Zürich, Beitrag auf 20 Minuten.

Wie LSD das Gehirn beeinflusst: LSD verändert die Kommunikationsmuster zwischen den Hirnregionen. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universitäten Zürich und Yale. Sie liefert auch Hinweise darauf, wie psychische Störungen sich entwickeln und wie sie behandelt werden könnten. Medienmitteilung der Universität Zürich.

LSD. Ein Sorgenkind wird 75: 1943 entdeckt der Schweizer Chemiker Albert Hofmann die ungeheure psychedelische Wirkung von LSD. 75 Jahre später erzählt die Schweizerische Nationalbibliothek die wechselvolle Geschichte dieser Substanz zwischen Wunderdroge und Sorgenkind. Die Ausstellung dauert noch bis zum 11. Januar 2019.

Captagon - Wie sieht der heutige illegale Markt aus? Captagon ist eine psychoaktive Substanz, welches häufig im Nahen Osten konsumiert wird. Darüber hinaus haben einige aktuelle Medienberichte diese Droge mit Tätern von Terroranschlägen in Europa oder terroristischen Gruppen in Konfliktgebieten im Nahen Osten in Verbindung gebracht. Dieser Bericht der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle soll einen Überblick darüber geben, was über das Captagon-Phänomen bekannt ist.
 

Verhaltenssüchte

Begrifflichkeit "Spielsucht": Mit der Aufnahme einer Störung des Spielverhaltens (gaming disorder) in die Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) beobachtet der Verband der Drogen- und Suchthilfe fdr+ in Deutschland eine zunehmende Unschärfe in der Verwendung der ursprünglich klar definierten Begrifflichkeit "Spielsucht". Stellungnahme (pdf, 1S) der Thüringer Fachstelle GlücksSpielSucht des fdr+.
 

Prävention

Prävention von Überdosen in Europa: 2016 wurden mehr als 9'000 Menschen durch Drogenüberdosen in Europa getötet. Die Verringerung drogenbedingter Todesfälle bleibt daher eine grosse Herausforderung für die Gesundheitspolitik. Diese Analyse der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle beschreibt einige der Faktoren, die das Risiko einer tödlichen und nicht tödlichen Überdosis erhöhen, und eine Reihe von Massnahmen, die entwickelt wurden, um diese Ereignisse zu verhindern.

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Schadensminderung

Pilotprojekt Drug Checking in Basel-Stadt: Die Einnahme von psychoaktiven Substanzen mit unklarer Herkunft stellt ein hohes Gesundheitsrisiko dar. Im Sinne der Prävention und Schadensminderung lanciert der Regierungsrat deshalb ein dreijähriges Pilotprojekt mit einem stationären Drug Checking-Angebot. Medienmitteilung der Abteilung Sucht im Gesundheitsdepartement BS, Beitrag auf SRF.ch

Berlin will Einrichtung für Drug Checking schaffen: Nach jahrelangen Überlegungen will Berlin Testmöglichkeiten für Drogen wie Ecstasypillen schaffen. Ein Modellprojekt zum sogenannten Drug-Checking hat nun begonnen, teilte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung mit. Eine Befragung im Auftrag des Senats zeigte, dass Partygängerinnen und Partygänger in Berlin verbreitet Drogen wie Cannabis, Amphetamine und Ecstasy nehmen. Artikel auf Zeit Online.

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Forschung & Statistik

Schweizerische Gesundheitsbefragung 2017: 2017 fühlten sich 85% der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren gesund. 27% sind Raucherinnen oder Raucher. Dies sind zwar weniger als 1992, aber gleich viel wie 2007. Vier von fünf Personen trinken Alkohol, jede Zehnte täglich. Das Konsumverhalten beim Alkohol hat sich über die Zeit hinweg verändert: Die Bevölkerung trinkt tendenziell weniger häufig Alkohol, dafür bei den sich bietenden Gelegenheiten insgesamt mehr. Mediendossier vom Bundesamt für Statistik, Beitrag der Tagesschau, Beitrag auf 10vor10.

Deutschland - Drogen- und Suchtbericht 2018: Der aktuelle Bericht ist eine Bestandsaufnahme zur Verbreitung des Suchtmittelkonsums in Deutschland und gibt einen Überblick über alle neuen gesetzlichen Regelungen und Projekte im Themenfeld Drogen und Sucht. Er zeigt u.a., dass der volkswirtschaftliche Schaden durch Alkohol in Deutschland jährlich 40 Milliarden Euro beträgt. Artikel auf Spiegel Online. Bei der Vorstellung des Berichts erwähnt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, dass die Legalisierung von Marihuana in Kanada einer "Kapitulation" gleichkomme. Artikel der Deutschen Welle, Artikel der Tageszeitung Junge Welt.

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Diverses

Kommunikation im Gesundheitswesen: Dies das Schwerpunktthema im aktuellen Spectra (122). Aus dem Inhalt:

  • Kommunikation ist ein wichtiges Instrument, um die Gesundheitskompetenz zu stärken
  • Die Fülle an Informationen aus dem Internet kann zum Problem werden
  • Wie kann die Gesundheitsversorgung von vulnerablen Gruppen optimiert werden?
  • «Eine gute Beziehung zum Patienten kann mehr bewirken als ein Medikament»

«Wir haben keine Opioid-Krise. Wir haben eine Krise der Ignoranz»: Nicht die Wissenschaft spielt bei der Drogenpolitik eine Rolle, sondern struktureller Rassismus und die finanziellen Interessen einer Abhängigkeitsindustrie aus Forschern, Medien und Polizei. Das sagt Carl Hart, weltweit führender Abhängigkeitsforscher. Interview mit Hart in der Republik.
 

Agenda

Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.

Zukunftsgerichtete Drogenpolitik
Konferenz für eine zukunftsgerichtete Drogenpolitik
24. November 2018, Bern
Die Tagung wird von der Arbeitsgruppe Drogenpolitik der Sozialdemokratischen Partei Stadt Bern organisiert.
www.drogenpolitik2018.ch

Wenn die Flucht zur Suchtursache wird – Konsum geflüchteter Menschen
28. November 2018, Zürich
Eine Veranstaltung vom Fachverband Sucht

Nationale Konferenz Nightlife und Freizeitdrogenkonsum
24. Januar 2019, Luzern
Die Konferenz wird von Infodrog organisiert
Ausschreibung und Programm

Nationale Aktionswoche für Kinder von suchtkranken Eltern
Alle Organisationen und Institutionen aus den Bereichen Sucht, Familie, Kinder- und Jugendschutz oder verwandten Bereichen sind eingeladen, mitzuwirken, indem sie während der Aktionswoche Aktivitäten, Veranstaltungen oder Öffentlichkeitsarbeit rund um die Thematik organisieren.
11. bis 17. Februar 2019
, schweizweit
Die Schweizer Aktionswoche für Kinder von suchtkranken Eltern wird von der Stiftung Sucht Schweiz koordiniert.
www.kinder-von-suchtkranken-eltern.ch

Gender in der Suchtarbeit: Verstaubt und abgehakt - oder brandaktuell?
26. Februar 2019, Zürich
Eine Veranstaltung vom Fachverband Sucht.

Soziale Diagnostik in der Suchthilfe
5. Bundeskongress 2019
7. & 8. März 2019, Magdeburg
Ein Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe DG-SAS.

Wunsch- und Wahlrecht für alle! und alles?
105. Wissenschaftliche Jahrestagung buss
20. & 21. März 2019, Berlin
Eine Tagung des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe buss
Ankündigung unter: www.suchthilfe.de

13. Basler Frühjahrstagung
Verhaltenssüchte
9. Mai 2019, Basel
Veranstaltung der Universitäten Psychiatrischen Kliniken Basel in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sucht des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt.
Ankündigung
 

Redaktion Infoset

Französischsprachige Version
Hier finden Sie Informationen, die speziell auf die Romandie zugeschnitten sind. Sie können die Seite direkt besuchen unter der Adresse: www.infoset.ch/accueil.html. Oder bestellen Sie den französischsprachigen Newsletter bei meiner Redaktionskollegin Florence Iff: redaction@infoset.ch

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