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Aktuell

Global Drug Survey 2019: Die weltweit grösste Drogenumfrage ist noch bis zum 30. Dezember online und verzeichnet bereits 95,000 Teilnehmende. Nachdem das Schweizer Suchtmonitoring eingestellt wurde sind die Daten, die im Rahmen der Umfrage erhoben werden, neben den Infodrog-Resultaten der selektiven Befragung von Freizeitdrogenkonsumierenden zukünftig die einzigen Zahlen, die kantonale Vergleiche zum Konsumverhalten von illegalen Drogen in der Schweiz ermöglichen. Die Teilnahme am Global Drug Survey 2019 dauert rund 20 Minuten. www.globaldrugsurvey.com
 

 

Suchtpolitik

Botschaft zum Tabakproduktegesetz: Keine Zigaretten (inkl- E-Zigaretten) mehr für unter 18-Jährige, keine E-Zigaretten mehr im Rauchverbot und keine neuen Werbeverbote: Der Bundesrat nimmt einen zweiten Anlauf für ein neues Tabakproduktegesetz und hat die Botschaft den Räten zugestellt. Die Allianz 'Tabakwerbung Nein' fordert umfangreiche Anpassungen der Vorlage im National - und Ständerat. Das Gesetz versagt in zentralen Punkten beim Kinder- und Jugendschutz und verzichtet auf neue Werbeverbote. Medienmitteilung der Allianz, Artikel im Tages Anzeiger. Medienmitteilung des Bundesrates. (Infoset berichtete)

Abschaffung der Biersteuer scheitert in der Kommission: Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) hat klar gegen die Abschaffung der Biersteuer entschieden. Die «Koalition für eine verantwortungsvolle Alkoholgesetzgebung» begrüsst diesen Entscheid. Nationalrat Claudio Zanetti (SVP ZH) fordert die Abschaffung mit einer Parlamentarischen Initiative (17.469). Medienmitteilung vom Fachverband Sucht.

Bundesrat schwächt Schutz der Spielenden: Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 7. November 2018 das neue Geldspielgesetz und die dazugehörigen Verordnungen auf den 1. Januar 2019 in Kraft gesetzt. Medienmitteilung des EJPD. Vor der Abstimmung zum Geldspielgesetz (BGS) am 10. Juni hatte der Bundesrat den Erhalt des Spielerschutzes versprochen. Heute, nur sechs Monate später, hebt er die Verpflichtung für die Casinos auf, mit Suchtfachstellen zusammenzuarbeiten. So steht es in der neuen Geldspielverordnung (VGS). Mitteilung der Sucht-Fachverbände. (Infoset berichtete)

Erst ab 18 soll man in Bern E-Zigaretten kaufen dürfen: Der Regierungsrat soll die E-Zigaretten den übrigen Raucherwaren gleichstellen und das Mindestalter 18 Jahre einführen. Damit wird eine Rechtslücke geschlossen, die auf Bundesebene frühestens 2022 mit der Revision des Tabakproduktegesetzes geschlossen werden kann. Mit 122 zu 16 Stimmen hat der Grosse Rat eine entsprechende Motion aus den Reihen der EVP überwiesen. Beitrag auf SRF.ch.

Politischer Newsletter vom Fachverband Sucht: Der Newsletter bietet einen Überblick über nationale und kantonale Vorstösse und fasst den aktuellen Stand jeweils kurz zusammen. Die Ausgabe 4/2018 (pdf, 11S.) ist soeben erschienen.

Ruth Dreifuss legt sich mit Trump an: Für die alt Bundesrätin ist die bisherige Drogenpolitik, wie sie die UNO vertrat, kläglich gescheitert. Eine Politik, die über Jahrzehnte primär auf Repression setzte, auf Verbote und polizeiliche und strafrechtliche Massnahmen. Dass diese Politik erfolglos blieb, gibt indirekt auch Donald Trump zu: «Die Kokain- und Opiumproduktion hat einen neuen Rekord erreicht. Unglaublich». Er fordert vor diesem Hintergrund mehr desselben: Repression. Beitrag auf SRF.

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Alter

Konsum psychoaktiver Substanzen im Alter: Der Gebrauch von Psychopharmaka insbesondere auch in Verbindung mit dem Genuss von Alkohol ist gerade bei älteren Menschen weiter verbreitet als man denkt. Wenn dann noch gleichzeitig verschiedene Arzneimittel wie z.B. Benzodiazepine und starke Schmerzmittel eingenommen werden und Alkohol konsumiert wird, führt dies zu zahlreichen Risiken. Informationen zu dieser Thematik finden sich in diesem Bericht vom Robert Koch Institut.

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Freizeit & Nightlife

Standards Drug Checking - Modul Beratung: Das Beratungsgespräch ist ein zentrales Element von Drug-Checking-Angeboten. Was die Ziele dieses Gesprächs sind, welche Instrumente dabei zum Einsatz kommen und welche Kompetenzen Fachleute dafür mitbringen müssen, erfahren Sie im Modul Beratung der Standards Drug Checking. Eine Publikation (pdf, 8S.) von Infodrog.

Monitoring des Drogenkonsums in Freizeit-Settings: Die Publikation "Monitoring drug use in recreational settings across Europe: conceptual challenges and methodological innovations" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle steht zum Download bereit.

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Jugend

Ernährung in der Kindheit beeinflusst Alkoholkonsum im Jugendalter: Kinder, die viel zucker- und fettreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen, haben im Vergleich zu Kindern, die sich fett- und zuckerarm ernähren, ein deutlich erhöhtes Risiko, als Jugendliche regelmäßig Alkohol zu konsumieren. Das ist das Ergebnis einer im Fachmagazin "Public Health Nutrition" veröffentlichten Studie (Bezahlartikel), an der zehn europäische Institutionen beteiligt waren. Beitrag auf Konturen.

JAMES-Studie 2018 – Flatrate-Streaming immer beliebter: Netflix, Spotify & Co. geben bei den Jugendlichen in der Schweiz den Ton an. Dank Flatrate-Streaming hat über die Hälfte beinahe unbegrenzt Zugriff auf Filme, Musik oder Games. Kommuniziert wird vor allem mit dem Handy per Instagram, WhatsApp oder Snapchat. Facebook nutzt nur noch jeder fünfte Jugendliche regelmässig. Ergebnisbericht (pdf, 83S.) JAMES-Studie 2018, Artikel auf swissinfo.ch

Die "Generation Internet" zwischen Glück und Abhängigkeit: Die Neuauflage der U25-Studie (pdf, 116S.) vom Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet DIVSI hat zum Ziel, das aktuelle Spektrum der digitalen Lebenswelten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland abzubilden. Im Fokus der Untersuchung stehen neben der Nutzung digitaler Medien vor allem die Einstellungen der jungen Menschen zum Internet. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Themen Vertrauen und Sicherheit sowie die damit verbundenen Verhaltenskonsequenzen bei den 14- bis 24-Jährigen.

Cybergrooming - sexuelle Belästigung im Internet: Wenn Fremde im Internet gezielt Personen ansprechen, mit der Absicht, einen sexuellen Kontakt zu initiieren redet man von Cybergrooming.. Im deutschen Sprachgebrauch bezieht sich der Begriff Cybergrooming zudem auf das Ansprechen von Minderjährigen durch Erwachsene. Interview mit der Medienpsychologin Lilian Suter auf bund.ch

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Kind und Familie

Familien.Leben.Stärken: Am 7. November fand in Hamburg eine Fachtagung zum Thema "Wirksam intervenieren - Suchtbelastete Lebensgemeinschaften stärken" statt. Die Präsentationen der Referate stehen zum Download bereit.

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Strassen- & Schienenverkehr

Sämtliche Schweizer Bahnhöfe werden 2019 rauchfrei: In der Schweiz werden die Bahnhöfe ab dem 1. Juni 2019 prinzipiell rauchfrei sein. Auf den Perrons ist das Rauchen nur noch in markierten Zonen erlaubt. Dies hat der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) nach einem Testlauf beschlossen. Artikel der Aargauer Zeitung.

Sicherheit im Strassenverkehr - SINUS-Report 2018: 1111 Menschen sind im Jahr 2017 auf Schweizer Strassen wegen abgelenkter Verkehrsteilnehmer schwer oder tödlich verletzt worden. Überhöhte Geschwindigkeit verursacht täglich zwei schwere Personenschäden, Alkoholkonsum einen pro Tag. Der SINUS-Report 2018 (pdf, 109S.) der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu bietet einen Überblick.

Aktion Nez Rouge 2018: Nez Rouge ist eine nationale Präventions- und Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Verkehrssicherheit. Nez Rouge bietet während den Festtagen einen Heimfahrdienst für Personen, die sich nicht mehr in der Lage fühlen, selbst nach Hause zu fahren. Müdigkeit, Alkohol, Drogen oder Medikamente - lauter gute Gründe, die Gratisnummer 0800 802 208 anzurufen und seine Autoschlüssel den Freiwilligen MitarbeiterInnen von Nez Rouge zu übergeben. Die Aktion Nez Rouge 2018 läuft seit anfangs Dezember. www.nezrouge.ch

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Alkohol

Dialogwoche Alkohol vom 16. bis 26. Mai 2019: «Wie viel ist zu viel?» – unter diesem Motto stand die letzte Dialogwoche Alkohol im Jahr 2017. Wegen der substanzübergreifenden, strategischen Neuausrichtung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) wurde die Dialogwoche 2018 ausgesetzt. Sehr schade, fanden elf Deutschschweizer Kantone. Sie führen 2019 in Eigenregie eine Dialogwoche durch. Der Fachverband Sucht steht ihnen mit koordinierenden Arbeiten zur Seite. Mitteilung vom Fachverband Sucht.

Was ein Monat ohne Alkohol bringt: Im neuen Jahr ist erst mal Schluss mit Alkohol: Mit diesem Vorsatz schmeckt der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt gleich viel besser. Doch wie sinnvoll ist der Verzicht? Artikel auf Spiegel Online.

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Cannabis & THC

SVP - Abwehrfront gegen das Kiffen beginnt zu bröckeln: Im Parteiprogramm der Jungen SVP (JSVP) steht klipp und klar, sie lehne «die Legalisierung von Drogen wegen der gesundheitsschädlichen Folgen für die Gesellschaft und der damit verbundenen Kosten ab», insbesondere jene von «Rauschmitteln wie Cannabis». Umso erstaunlicher ist, dass ein Beitrag in der jüngsten Ausgabe der JSVP-Postille «Die Idee» für eine Legalisierung von Cannabis plädiert. Beitrag der Aargauer Zeitung.

Kiffen erhöht Risiko für Schäden am Zahnfleisch: Wer Cannabis konsumiert, hat einer aktuellen Studie zufolge ein erhöhtes Risiko für Parodontitis. Die Folgen sind Zahnfleischbluten, Entzündungen des Zahnfleischs bis hin zum Zahnverlust. Artikel auf drugcom.de.

Cannabis-Legalisierung bringt Deutschland 2,7 Milliarden Euro jährlich: Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland würde jährlich etwa 2,7 Milliarden Euro für den Staatshaushalt bringen. Das geht aus einer Berechnung hervor, die der Wettbewerbsökonom Justus Haucap für den Hanfverband erstellt hat. Artikel der Süddeutschen Zeitung.

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Rauchen & Tabak

Rauchen und Tabak - Webbasierte Prävention: Interessen, Erwartungen, Kenntnisse, Fragen und Antworten Jugendlicher rund um Gesundheit und Suchtprävention (Fokus Rauchen). Ergebnisse (pdf, 43S.) einer Umfrage im Rahmen von feel-ok.ch.

E-Zigarette Juul auf dem Schweizer Markt: Seit Dienstag (4.12) verkauft «Juul Labs» sein E-Zigaretten-Produkt in der Schweiz. In den USA hat die E-Zigarette, die einem USB-Stick gleicht, ein eindrückliches Wachstum hinter sich. Das kalifornische Unternehmen hat seinen Marktanteil im E-Zigaretten-Markt auf fast 75 Prozent steigern können. Das Produkt ist vor allem bei den Jungen äusserst beliebt. Der Markteintritt erregt auch die Aufmerksamkeit der traditionellen Player. Beitrag auf SRF.

E-Zigarette Juul - Die Schweiz als Testmarkt: Die kontroverse E-Zigarette Juul wird im Dezember in der Schweiz lanciert. Umstritten ist die gleich-namige Herstellerfirma, weil sie eine Nikotinepidemie unter Teenagern verursacht haben soll. Die Schweiz ist nach Grossbritannien der zweite europäische Markt, den das Startup Juul Labs aus San Francisco erobern will. Distributionspartner ist die Valora-Gruppe (Kioske, Avec-Shops, P&B-Books-Läden). Artikel auf 20 Minuten.

Shishas als Einstieg in die Nikotinsucht: Laut Suchtmonitoring Schweiz lag 2016 der Anteil der gelegentlich Shisha-rauchenden 15- bis 17-Jährigen bei 39.9%. Nun zeigt eine Befragung des Blauen Kreuzes Bern - Solothurn - Freiburg, dass der Shisha-Konsum den Weg in die Nikotinabhängigkeit ebnen kann. Medienmitteilung vom Blauen Kreuz

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Kokain

Streckmittel in Kokain möglicherweise besonders schädlich für das Gehirn: Illegales Kokain ist meist gestreckt, also mit anderen Substanzen verdünnt. In zwei Studien hat ein Forschungsteam aus der Schweiz Hinweise dafür gefunden, dass ein häufig genutztes Streckmittel Hirnschäden verursachen könnte. Beitrag auf drugcom.

Kokainkonsumierende für Studie gesucht: Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Kokainkonsums TeilnehmerInnen, die regelmässig Kokain konsumieren. Die Teilnehmenden sollten zwischen 18 und 50 Jahre alt sein und vornehmlich Kokain konsumieren und keine/wenig andere illegale Substanzen. Weitere Infos (pdf, 1S.).

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Weitere Substanzen

Das Betäubungsmittelverzeichnis wurde aktualisiert: Die Risiken neuer synthetischer Drogen sind für Konsumentinnen und Konsumenten nicht kalkulierbar. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat deshalb das Betäubungsmittelverzeichnis per 30. November um 16 Einzelsubstanzen erweitert. Mitteilung von Swissmedic.

Badesalz - Synthetische Substanzen mit fatalen Folgen: In Internetshops werden sie als Legal High oder Badesalz vermarktet und mit blumigen Worten beworben. Doch die Wirkung der darin enthaltenen synthetischen Substanzen kann schwerwiegende und mitunter lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen, wie Fallbeispiele belegen. Beitrag auf Drugcom.de

Anabolika - Mythen und Fakten: Anabole Steroide werden nicht nur von Profisportlern konsumiert, sie sind auch im Freizeitsport verbreitet. Welche Rolle spielt dabei der Fitnessboom? Mit welchen Risiken muss beim Anabolikakonsum gerechnet werden? Und mit welchen Ansätzen arbeitet die Prävention? Das neue Magazin (pdf, 20S.) von laut&leise widmet sich diesen Fragen und zeigt zudem auf, wie ein positives Körperbild gefördert werden kann. Auch Profi-Bodybuilder kommen zu Wort.
 

Verhaltenssüchte

Glücksspielsüchtige - Sind Vorhersage und Prävention von Suiziden möglich? Was wissen wir heute über das Profil Glücksspielsüchtiger mit suizidalem Verhalten? Auf welche Indikatoren können wir uns stützen und über welche Handlungsinstrumente verfügen wir zur Vorhersage und Prävention von suizidalem Verhalten bei diesen Personen? Artikel im Swiss Medical Forum.

Black Friday - Psychologie der Schnäppchenjagd: Wenn ein rotes Sale-Schild im Laden aufleuchtet, gibt das Gehirn die Kontrolle ab. Hauptsache kaufen, es ist ja schliesslich ein Schnäppchen. Shoppen wird zur Droge. Warum, erklärt ein Neuropsychologe. Beitrag der Deutschen Welle.
 

 

Prävention

Prävention im strukturierten Setting: Wie erreicht man Jugendliche, nicht nur physisch, sondern auch innerlich? Wie motiviert man Mediatoren und Schlüsselpersonen für eine Zusammenarbeit? Welche Fehler müssen vermieden werden? Für welche Fragen muss ein Projekt eine gute Antwort geben, um seine Wirkung zu entfalten? Kurz : «Was ist gute Prävention?» Mit diesen Fragen wurden die Fachorganisationen konfrontiert und der vorliegende Bericht (pdf, 24) von feel-ok.ch fasst die Antworten zusammen.

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Beratung & Therapie

Finanzierung der sozialtherapeutischen Stationären Suchthilfe: In den letzten Jahren ist die Finanzierung bestimmter Angebote der Suchthilfe, darunter der Sozialtherapeutischen Stationären Suchttherapie (SStS), schwieriger geworden. Kantonale und kommunale Sparpakete zwingen die Institutionen, einschneidende Sparmassnahmen umzusetzen. Der Fachverband Sucht hat deswegen im Rahmen mehrerer Arbeitsgruppen «Leitlinien zur Finanzierung der Sozialtherapeutischen Stationären Suchthilfe» (pdf, 7S.) erarbeitet.

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Schadensminderung

Bericht Umfrage Schadensminderung: Eine überwiegende Mehrheit der an der Umfrage beteiligten Kantone und Gemeinden ist gegenüber einer Ausweitung von schadensmindernden Ansätzen auf Cannabis, legale Substanzen wie Alkohol und Tabak, verschreibungspflichtige Medikamente sowie substanzungebundene Süchte («Verhaltenssüchte») grundsätzlich positiv bis sehr positiv eingestellt. Bestandsaufnahme (pdf, 47S.) von Infodrog zur aktuellen Situation der Schadensminderung in den einzelnen Kantonen und Gemeinden.

Stadt Zürich - 25 Jahre kontrollierte Heroinabgabe: Die Bilder der offenen Drogenszene vom Zürcher Platzspitz und vom Letten gingen um die Welt. Jahrelang versuchte die Stadt Zürich Bundesbern von ihrem Testprojekt zu überzeugen. Entstanden ist die Vier-Säulen-Drogenpolitik, die heute noch angewendet wird. Beitrag auf Schweiz Aktuell.

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Neues zu und von Institutionen

Newsletter Infodrog: Der November-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, steht zum Download bereit.

Newsletter von RADIX: Der aktuelle Newsletter (pdf, 4S.) von RADIX, die Schweizerische Gesundheitsstiftung, steht zum Download bereits. Der radixletter kann hier abonniert werden.

«Harte Drogen gehören ins gesellschaftliche Leben eingebunden»: Thilo Beck ist Chefarzt Psychiatrie der Arud, dem Zentrum für Suchtmedizin. Er und seine Institution stehen ein für eine Legalisierung von Drogen wie Cannabis, Heroin oder Kokain. Im Gespräch mit Marco Büsch erklärt Beck, wie er sich das vorstellt und was es bedeutet, süchtig zu sein. Ausführliches Interview auf tsüri.ch
 

Diverses

Drogen im Internet - Erste Bestandsaufnahme der Schweizer Situation: Der Verkauf von Betäubungsmitteln via Internet gilt als ein Paradigmenwechsel beim illegalen Drogenhandel. Sucht Schweiz zieht zusammen mit der Schule für Kriminalwissenschaften (ESC) der Universität Lausanne Bilanz zum Wissensstand zu diesem Phänomen und zur Rolle der Schweiz. Resultat: Der Online-Drogen-handel ist in unserem Land eine Realität, betrifft aber offenbar noch wenig Menschen und stellt nur einen kleinen Anteil des Betäubungsmittelmarkts dar. Doch ist das kein Grund, dieses Phänomen zu ignorieren. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Basler Forum für Suchtfragen 2018: Das Forum fand am 1. November zum Thema "Zwischen Alltagskonsum, Selbstoptimierung und Kontrollverlust – Chancen, Herausforderungen, Visionen" statt. Die Präsentationen stehen zum Download bereit.

Wanderausstellung «Sicht auf Sucht»: Die Wanderausstellung «Sicht auf Sucht» stellt Menschen und ihre persönlichen Geschichten ins Zentrum. Geschichten, die im Alltag entstehen. So eröffnen sich neue Blickwinkel auf Sucht und Prävention. Kernelement der Ausstellung ist das Wohnzimmer, der Ort wo gelebt wird. Ausstellungsdokumentation (pdf, 13S.) "Sicht auf Sucht".
 

Agenda

Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.

PeerAkademie 2019
Die vierte nationale PeerAkademie bringt KoordinatorInnen, Projektleitende und Peers zusammen und lässt sie gemeinsam über die Qualität, Herausforderungen und Erfolgsrezepte in der Peerarbeit diskutieren.
24. Januar 2019, Biel
Eine Veranstaltung der Stiftung aebi-hus und PeerWork Schweiz.

Onlineberatung – neue Entwicklungen und Herausforderungen
31. Januar 2019, Bern
Am erweiterten Austauschtreffen des ExpertInnennetzwerks SafeZone.ch werden neue Ansätze wie Blended Counseling in der Suchtberatung oder die Nutzung von Chatsbots für das Selbstmanagement präsentiert. Eine Veranstaltung von Infodrog.

4. Basler Sucht-Symposium
Verletzt und verwundbar – Trauma und Narzissmus in der Suchtmedizin
12. Februar 2019, Basel
Eine Veranstaltung der UPK Basel

Soziale Arbeit im Gesundheitswesen im Kontext der Ökonomisierung
3. April 2019, Olten
1. Nationale Fachtagung des Schweizerischen Fachverbands Soziale Arbeit im Gesundheitswesen sages. www.fv-sages.ch

22. Substitutions-Forum
6 - 7. April 2019, Mondsee AT
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit (ÖGABS)
www.oegabs.at

Tagung zu Housing First
11. April 2019, Basel
Veranstalter: Schwarzer Peter, Verein für Gassenarbeit
www.schwarzerpeter.ch/news/tagung-zu-housing-first/

Phänotypen der Sucht: Ausgangspunkt für individualisierte Therapieansätze?
15. - 17. Mai 2019, Nürnberg
17. Wissenschaftliches Gespräch der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht).
www.dg-sucht.de

Dialogwoche Alkohol
16. bis 26. Mai 2019, verschiedene Kantone
Motto: «Wie viel ist zu viel?»
Koordination durch den Fachverband Sucht.

24. Suchttherapietage in Hamburg
11. - 14. Juni 2019, Hamburg
Schwerpunkt: Suchttherapie und -prävention: Alles nur noch "online"?
Veranstalter ist die Universität Hamburg.
www.suchttherapietage.de

5. Internationale Tagung Soziale Arbeit und Stadtentwicklung
20. & 21. Juni 2019, Muttenz
Veranstalterin ist die Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW
www.tagung-stadtentwicklung.ch

32. Heidelberger Kongress
26. - 28. Juni 2019, Heidelberg
Thema: analog - digital: Herausforderungen für die Suchtbehandlung
Eine Veranstaltung vom Fachverband Sucht e.V.
 

 

Redaktion Infoset

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