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Aktuell

Schweizer Suchtpanorama 2019
Welches sind die aktuellen Konsumtrends bei Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz? Welche Probleme manifestieren sich beim Konsum von Medikamenten, beim Geldspiel und beim Internetgebrauch? Das aktuelle Schweizer Suchtpanorama (pdf, 26S.) von Sucht Schweiz nimmt sich dieser und weiterer Fragen an, liefert neuste Fakten und Zahlen, stellt Zusammenhänge her und kommentiert. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

 

Suchtpolitik

Keine Ordnungsbusse für Abgabe von Alkohol an Minderjährige: Der Bundesrat hat entschieden, dass die neue Ordnungsbussenverordnung am 1. Januar 2020 in Kraft tritt. Er hat entschieden, dass der Verkauf von Alkohol an Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahre nun doch nicht mit einer einfachen Busse geahndet werden soll. So können weiterhin wiederholte Verstösse sanktioniert werden. Für den Fachverband Sucht ist das eine gute Nachricht: Eine Aufnahme der Abgabe von Alkohol an Minderjährige in die Verordnung wäre ein Rückschritt in der Sanktionierung von wiederholten Verstössen gewesen. Mitteilung vom Fachverband Sucht.

Cannabis als Arzneimittel - Die Regeln sollen gelockert werden: Die Cannabis-Pflanze enthält wertvolle Inhaltsstoffe, beispielsweise Dronabinol. Dieser Wirkstoff kann bei Patienten zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. Doch abgesehen davon, dass meist die Patienten selber das teure Medikament zahlen müssen, bestehen einige bürokratische Hürden. Das will der Bundesrat ändern. Beitrag in der Tagesschau auf SRF.

Rauchverbot auf Spielplätzen: Dietikon will zum Vorbild werden: In Frankreich etwa gilt seit 2015 ein Rauchverbot auf Spielplätzen, in manchen deutschen Bundesländern kennt man es auch, oder es wird diskutiert. In der Schweiz wird zwar auf manchen Spielplätzen darum gebeten, nicht zu rauchen. Ein eigentliches Rauchverbot gibt es aber erst an wenigen Orten. So etwa in Chur. Eine Motion in Dietikon im Kanton Zürich will dies nun für die dortigen Spielplätze ebenfalls. Beitrag auf 20 Minuten.

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Diagnostik

ICD-10-WHO Version 2019: Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information DIMDI veröffentlicht die ICD-10-WHO Version 2019, die deutsche Übersetzung der englischen Originalfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In die neue Version der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme flossen zahlreiche Änderungen der WHO ein, die seit dem 1. Januar 2019 gültig sind. Zur Diagnose von Suchtproblemen ist das Kapitel V (F10-F19) von Bedeutung. Mitteilung des DIMDI. Parallel zur Weiterentwicklung der ICD-10 der WHO wird seit Jahren an einer grundlegenden 11. Revision gearbeitet. Die ICD-11 soll 2019 von der WHO verabschiedet werden.

Wann ist man süchtig? Wir sind "süchtig" nach Schokolade, Smartphones und anderen Dingen, die wir nicht mehr missen möchten. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird gerne mal von einer Sucht gesprochen, wenn wir etwas besonders gerne oder oft tun und nur schwer die Finger davon lassen können. Doch wann spricht man tatsächlich von einer Sucht? Beitrag auf drugcom.de.
 

 

Freizeit & Nightlife

Tagung Nightlife- und Freizeitdrogenkonsum Luzern: Was sind Freizeitdrogenkonsumierende? Welche Angebote brauchen sie und wie erreichen wir sie? Braucht es für verschiedene Settings zielgruppenspezifische Angebote? Und müssen wir über neue Formen der Regulierung von Freizeitdrogen nachdenken? Über 150 Teilnehmende haben sich mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt. Die von Infodrog organisierte Tagung fand am 24. Januar in Luzern statt. Die Präsentationen stehen zum Download bereit.

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Kinder & Jugendliche

Geld-Presse zum Thema "Werbung & Social Media": Die Geld-Presse erscheint viermal jährlich immer zu einem anderen Schwerpunkt. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Thema "Werbung & Social Media". Herausgeber ist das Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich. Beitrag auf SRF.

Frühintervention in der Schule: Dieser Leitfaden (pdf, 20S.) Akzent Luzern unterstützt Schulen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, welche problematische Verhaltensweisen zeigen. Er zeigt auf, wie die Früherkennung durch ein koordiniertes Vorgehen nach den Schritten Erkennen – Reflektieren – Handeln geführt werden kann.

Testkaufresultate Kanton Bern 2018: Auch im Jahr 2018 führte das Blaue Kreuz im Kanton Bern Testkäufe durch. Die Verkaufsquote lag insgesamt bei 28,2%. An Orten, wo erstmals getestet wurde, erhielten die Testkäuferinnen und Testkäufer überdurchschnittlich viele Alkohol- und Tabakprodukte. Medienmitteilung vom Blauen Kreuz.

Jahresbilanz des Alkohol- & Tabakverkaufs an Jugendliche in der Stadt Zürich: Im Vergleich zu den Jahren 2016 und 2017 verkauften bei den durchgeführten Testkäufen im vergangenen Jahr erfreulicherweise weniger Betriebe unerlaubt alkoholische Getränke an Jugendliche. Bei den Tabakverkäufen sind die Zahlen weniger zufriedenstellend. Medienmitteilung der Stadt Zürich.

«Mit 14 will man Grenzen testen»: Zürcher Jugendliche und Drogen? Für ihre Matura dreht die Zürcherin Gena Astner einen Film zum Thema. Im Interview erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen. Wieso sie selber nur mit Zahnpasta in den Ausgang ging, was Junge an Alkohol reizt, und wie sie zu Cannabis kommen. Das Interview (pdf, 8S.) ist auf den Seiten der Stadt Zürich zugänglich.

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Übertragbare Krankheiten

Hepatitis C kann bis 2030 eliminiert werden: Eine neue Modellstudie zur Hepatitis-C-Epidemie in der Schweiz zeigt, dass die Hepatitis-Strategie wirkt. Es braucht aber deutlich mehr Anstrengungen beim Testen und Behandeln von Hepatitis C, um diese gefährliche Infektionskrankheit in der Schweiz bis 2030 eliminieren zu können. Mitteilung von Hepatitis Schweiz.

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Alkohol

Was bringen Wegfahrsperren für Trinker? Studien aus den USA und Schweden belegen nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR), dass Trunkenheitsfahrten mit eingebauten Alkolocks seltener werden. Es gibt jedoch einen Nachteil: Sobald das System ausgebaut ist, steigt die Zahl der Alkoholfahrten wieder. Rechtliche Grundlagen für den Einsatz von Alkolocks gibt es bereits in Frankreich, Finnland, den Niederlanden und in Polen. Artikel auf Spiegel Online.

Die grosse Trockenheit: Vor 100 Jahren beschlossen die USA das berüchtigte, landesweite Alkoholverbot. Es gilt bis heute als der Inbegriff eines gescheiterten Experiments – dabei führten die Prohibitionsjahre auch zu einem Rückgang des Alkoholkonsums. Artikel im Tages Anzeiger.

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Cannabis (THC, CBD)

Deshalb wollen die Zürcher Apotheken künftig Marihuana verkaufen: Schweizweit gibt es Bestrebungen, die weiche Droge unter Auflagen zu legalisieren (Infoset berichtete). In der Stadt Zürich sind ab 2020 Pilotversuche mit wissenschaftlicher Begleitung geplant. Valeria Dora und ihr Apothekenverband wollen diese Entwicklung nicht verschlafen. «Wir müssen uns wappnen», sagt die Apothekerin. Sie befragte ihre Mitglieder, und ein Grossteil davon zeigte sich offen, in Zukunft Cannabis-Produkte in ihr Sortiment aufzunehmen. Nur vereinzelt habe es kritische Stimmen gegeben, sagt Dora. Artikel auf NZZ Online.

CBD-Cannabis - offene Fragen, meistens geraucht und unterschiedliche Konsumentenprofile: Das in Cannabis enthaltene CBD drängte in den letzten Jahren das für die berauschende Wirkung verantwortliche THC etwas in den Hintergrund. Dies aus zwei Gründen: CBD ist aus gesundheitlicher Sicht von Interesse und die Gesetzgebung ermöglichte das Entstehen eines legalen Markts. Seit Sommer 2016 ist CBD-Cannabis in Fachgeschäften, im Supermarkt und im Kiosk erhältlich. Aber was genau ist über die Wirkung von CBD bekannt? Welche Produkte werden verkauft? Und was suchen die Konsumierenden? Zwei Jahre nach dem Hype des «legalen Cannabis» zieht Sucht Schweiz eine erste Bilanz. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Beitrag auf SRF.

Report über junge Kiffer - Gefahr für das Gehirn: Cannabis ist die Trenddroge bei Jugendlichen in der Schweiz. Jede dritte Person über 15 Jahren hat schon einmal einen Joint geraucht. Der Konsum liegt in der Schweiz weit über dem internationalen Durchschnitt. Was viele Jungkiffer nicht wissen: Übermässiger Cannabiskonsum kann laut Studien das Gehirn in der Wachstumsphase schädigen. Report der Rundschau auf SRF, Hintergrundseite zum Report.

Wirkstoffgehalt in Cannabis hat sich verdoppelt: Zwischen 2006 und 2016 hat sich der Gehalt des Cannabiswirkstoffs THC in Haschisch und Marihuana etwa verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam auf der Grundlage von Daten aus Ländern der Europäischen Union sowie Norwegen und der Türkei. Beitrag auf Drugcom.

Cannabis regt die grauen Zellen im Gehirn an: In bestimmten Gehirnbereichen bildet sich bei Jugendlichen nach dem Kiffen mehr Graue Substanz - besonders im Hippocampus und dem Kleinhirn. Aber: Ist das auch gut fürs Denken oder eher schlecht? Artikel der Deutschen Welle, Beitrag auf VICE

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Rauchen & Tabak

Der skandalöse Doppelstandard der Schweizer Tabakkonzerne: 2017 exportierten die Schweizer Tabakkonzerne alleine in Marokko 2900 Tonnen Zigaretten, was 3,625 Milliarden Glimmstengeln entspricht. Exklusive Tests deckten dabei einen skandalösen Doppelstandard auf: Die von Philip Morris und Japan Tobacco International (JTI) in der Schweiz hergestellten und in Marokko verkauften Zigaretten zeigen markant höhere Partikel-, Nikotin- und Kohlenmonoxidwerte als die für den Heimmarkt produzierten. Im Gegensatz zu jenen der EU erlauben unsere Gesetze den also nicht zufällig hier ansässigen Tabakkonzernen nämlich die Herstellung und Ausfuhr von Produkten, die noch deutlich schädlicher und süchtig machender sind als jene, die hier zulande verkauft werden. Laut WHO wird sich die Zahl der Tabaktoten in Afrika (unter Schweizer Beihilfe) bis 2030 verdoppeln. Mit dieser Recherche gewann Marie Maurisse den Public Eye Investigation Award.

Mindestalter für Tabakkonsum: Just drei Wochen vor der Beratung des Tabakproduktegesetzes in der zuständigen Ständeratskommission haben sich letzte Woche die grossen Schweizer Zigarettenproduzenten und Detailhändler wie Coop und Denner selber strengere Regeln gegeben: In einem Kodex erklären sie, per sofort auf den Verkauf von Zigaretten und E-Zigaretten an Minderjährige zu verzichten. Der Zeitpunkt ist kaum zufällig gewählt. Artikel der Neuen Luzerner Zeitung.

Deutsche rauchen öfter Zigarre: Der Absatz von Zigaretten ist in Deutschland leicht gesunken. Das heißt aber nicht unbedingt, dass es weniger Raucher gibt. Im vergangenen Jahr ist besonders der Absatz von Zigarren und Zigarillos in Deutschland deutlich gestiegen - plus 6,5 Prozent auf drei Milliarden Stück. Der Absatz von Pfeifentabak erhöhte sich um 2,7 Prozent. Dazu zählen auch Tabak für Wasserpfeifen und neuartige Pfeifentabakprodukte, sogenannte Verdampfer. Artikel auf Spiegel Online.

Nikotinprodukte - Eine Rangliste nach ihrer Gefährlichkeit: Heute gibt es Alternativen, die weniger schädlich als Zigaretten sein sollen. Die meisten von Zigaretten ausgehenden Schadstoffe entstehen bei der Verbrennung von Tabak und Zigarettenpapier, wobei Temperaturen von bis zu 900 Grad erreicht werden. Bei den Alternativen fällt diese Verbrennung weg. Frank Henkler-Stephani vom deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR) hat die verschiedenen Angebote basierend auf dem aktuellen Wissenstands für 20 Minuten nach ihrer Gefährlichkeit sortiert.

Factsheet Juul: Ein neuer Typ von E-Zigaretten erobert seit ein paar Wochen den Schweizer Markt. Erfahrungen in den USA haben gezeigt, dass das hochnikotinhaltige JUUL vor allem bei Jugendlichen sehr gut ankommt, obwohl die Industrie behauptet, dass dies nicht ihr Zielpublikum ist. Das neue Factsheet von Sucht Schweiz zuhanden Fachstellen, Schulen und Eltern erklärt, um welches Produkt es sich hier handelt und welche Risiken es birgt.

Juul-Gründer im Interview: Juul enthält die maximal erlaubte Menge Nikotin - und ist in den USA auf Schulhöfen sehr beliebt. Hier erklären die Gründer Adam Bowen und James Monsees, warum sie sich erst spät um Jugendschutz gekümmert haben. Interview auf Spiegel Online.

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Heroin

Heroingestützte Behandlung in der Schweiz: Der vorliegende Bericht (pdf, 22S.) präsentiert die Resultate der Erhebung im Jahr 2017 des Monitorings der heroingestützten Behandlung (HeGeBe - Monitoring) in der Schweiz. Von den 1752 Fällen, die sich gemäss der Monitoring - Datenbank 2017 in der HeGeBe befanden, waren 822 Person (46.9%) 45 - 54 Jahre, 437 (24.9%) 35 - 44 Jahre, 212 (12.1%) 25 - 34 Jahre und 250 (14.2%) 55 Jahre alt oder älter. 10 Personen (0.6%) waren unter 25 Jahre alt. Es wurden 135 Eintritte und 13 1 Austritte registriert. Bei den Eintritten handelt es sich um 80 Ersteintritte (59.3%).

Köln - Heroin auf Rezept – "Sonst wäre ich tot": Heroin auf Rezept, das gibt es auch in Deutschland an insgesamt zehn Standorten, unter anderem in Köln. In der Nähe des Drogen-Hotspots Neumarkt liegt die Kölner Substitutionsambulanz vom Gesundheitsamt Köln und der Kölner Drogenhilfe. Beitrag auf Reporter (Video, 11 Min.).

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Verhaltenssüchte

Shoppen am Limit - Mit der Kaufsucht allein gelassen: In der Schweiz sollen fünf Prozent unter Kaufsucht leiden. Die Zahlen basieren auf einer Studie aus dem Jahr 2003. Seither fehlen aktuelle, repräsentative Erhebungen, Fachleute gehen heute von einer höheren Anzahl Betroffener aus. Die Zahlen schrecken auf: Denn das ist ein Vielfaches mehr als es hierzulande etwa Glücksspiel- oder Heroinsüchtige gibt. Dennoch ist Kaufsucht in der Gesellschaft und in der Politik kaum ein Thema. Beitrag in der Rundschau.

Süchtig nach dem Klick - Wenn der Egoshooter in die Klinik führt: "Timon" ist schweizweit einer der ersten, der stationär wegen einer Verhaltenssucht behandelt wurde. Der junge Mann hat eine viermonatige stationäre Therapie hinter sich: Wegen Computerspielsucht. Beitrag in der Aargauer Zeitung.

Facebook-Süchtige handeln ähnlich wie Drogenabhängige: Wer übermässig viel Zeit auf Facebook verbringt, zeigt ähnliche Symptome wie Drogenabhängige oder Spielsüchtige – das ist (vereinfacht gesagt) das Ergebnis einer Studie, die das Journal of Behavioral Addictions veröffentlicht hat. Artikel im Bund
 

 

Prävention & Gesundheitsförderung

Preis Gesunde Gemeinde - Gesunde Stadt: Zum vierten Mal wird 2020 ein nationaler Preis "Gesunde Gemeinde" bzw. "Gesunde Stadt" vergeben. Der Preis versteht sich als Anreiz für vorbildliche Konzepte gemeindlicher und städtischer Gesundheitsförderung und Prävention sowie als Anerkennung für beispielhafte und multiplizierbare kommunale Programme und Massnahmen. Mit Preisverleihung sowie Dokumentation werden nachahmenswerte Beispiele landesweit bekannt gemacht und gewürdigt. www.preis-gesunde-gemeinde.ch

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Beratung

Onlineberatung – neue Entwicklungen und Herausforderungen: An der Veranstaltung des Expertennetzwerks SafeZone.ch vom 31. Januar 19 in Bern wurden neue und innovative Entwicklungen der Online-Suchthilfe diskutiert und gemeinsam Szenarien für die Onlineberatung der Zukunft skizziert. Die Präsentationen stehen auf den Seiten von Infodrog zum Download bereit.

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Schadensminderung

Petition gegen die Schliessung von Saferparty auf Instagram: Instagram hat im Dezember 2018 den Saferparty-Account gelöscht. Auch andere Accounts im Bereich Schadensminderung, wie @PillReportUK, wurden geschlossen. Nun hat PillReportUK eine Petition gegen die Schliessung solcher Accounts gestartet.

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Forschung & Statistik

Jahresbericht der deutschen Suchthilfestatistik: In diesem Bericht werden jährlich die wichtigsten aktuellen Ergebnisse der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) zusammengefasst. Im Jahr 2017 wurden in 849 ambulanten und 152 stationären Einrichtungen, die sich an der DSHS beteiligt haben, 322.697 ambulante Betreuungen und 33.588 stationäre Behandlungen durchgeführt. Beitrag auf Konturen.

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Neues zu und von Institutionen

Zürich - Aus ZüFAM wird ZFPS: Die ZFPS (vormals ZüFAM) ist als thematisch spezialisierte Fachstelle in der Prävention des Alkohol- und Medikamentenmissbrauchs sowie in der Tabakprävention tätig. Die ZFPS existiert seit dem 1. Januar 2019 und vereint die beiden Vorgängerfachstellen ZüFAM (Zürcher Fachstelle zur Prävention des Alkohol- und Medikamentenmissbrauchs), welche 1999 gegründet worden war und Züri Rauchfrei (Gründung 1994). Mitteilung der ZFPS.
 

Diverses

Frank Zobel: «Kopf in den Sand reicht nicht in der Drogenpolitik»: Cannabis, Kokain, Ecstasy: Das Geschäft mit illegalen Drogen in der Schweiz floriert. Nach welchen Regeln der Drogenmarkt funktioniert und was das für die Drogenpolitik bedeutet, erläutert Suchtexperte Frank Zobel im «Tagesgespräch» auf SRF1.

Warum arme Leute früher sterben: Armut macht krank, aber wichtiger noch als Einkommen sind dabei die Arbeitssituation und das Gefühl, das eigene Leben zu führen. Nicht einmal zehn Prozent aller britischen Erwachsenen in akademischen Berufen rauchen, während es unter den körperlich Arbeitenden beinahe ein Drittel ist. Beim Alkoholkonsum verhält es sich umgekehrt, aber die alkoholbedingten Krankheiten verteilen sich ebenfalls nach dem sozialen Status und nehmen von unten nach oben ab. Beitrag in der FAZ.
 

Agenda

Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.

41. fdr+sucht+kongress
"Hey Alex, ich habe ein Suchtproblem! Digitaler Aufbruch in der Suchthilfe"
20. & 21. Mai 2019, Frankfurt a.M.
Veranstalter ist der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr)
www.fdr-online.info

Definitionen von Gesundheit – Folgen für die Praxis
25. Februar 2019, Bern
An der Kurztagung werden Paradigmen, Begriffe und Modelle von Gesundheit beleuchtet und insbesondere ihre praktischen Folgen diskutiert. Die Veranstaltung wird vom Bundesamt für Gesundheit und Partnern organisiert.

26th Harm Reduction International Conference
28 April - 1 May 2019, Porto (Portugal)
www.hri.global/conference-2019

3. Stakeholderkonferenz Nationale Strategie Sucht
6. Mai 2019, Bern
Gesund altern – ein Widerspruch?
Die Veranstaltung wird vom Bundesamt für Gesundheit organisiert
Konferenzseite

11th International Conference on Nightlife, Substance Use and related Health Issues
15. - 17. Mai 2019, Amsterdam
www.theclubhealthconference.com

9. Fachtagung der Klinischen Sozialarbeit
17. & 18. Mai 2019
, Kiel
Gemeinsam gesund – Strategien und Interventionsmöglichkeiten. Eine Veranstaltung der Fachhochschule Kiel.

Suchtarbeit – Wertekonflikte – Ethik: Ethische Reflexion von Wertekonflikten in der Suchtarbeit
Fortbildung
5. Juni 2019, Zürich
Infos: Fachverband Sucht, Patricia Sager, Tel. 044 266 60 60, info@fachverbandsucht.ch
Online-Anmeldung und Detailinformationen

Leistungssensible Suchttherapie – Entstigmatisierung und Rückfallprävention
Fortbildung
12. und 13. Juni 2019
Infos: Fachverband Sucht, Patricia Sager, Tel. 044 266 60 60, info@fachverbandsucht.ch
Online-Anmeldung und Detailinformationen

TARPSY: Brandbeschleuniger oder Strukturbereiniger für die Suchthilfe? Beispiele guter Praxis unter veränderten Bedingungen (Arbeitstitel)
13. Juni 2019, Zürich
Infos: Fachverband Sucht, Patricia Sager, Tel. 044 266 60 60, info@fachverbandsucht.ch
Online-Anmeldung und Detailinformationen

European Drugs Summer School
8. Europäische Summer School der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD
24. Juni bis 5. Juli 2019, Lissabon
Ausschreibung

20. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin
4. - 6. Juli 2019, München
Fachintegrierendes Forum für Suchttherapie, Suchtfolgekrankheiten und Akutversorgung Suchtkranker
Tagungsseite
 

Redaktion Infoset

Französischsprachige Version
Hier finden Sie Informationen, die speziell auf die Romandie zugeschnitten sind. Sie können die Seite direkt besuchen unter der Adresse: www.infoset.ch/accueil.html. Oder bestellen Sie den französischsprachigen Newsletter bei meiner Redaktionskollegin Florence Iff: redaction@infoset.ch

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Redaktionsadresse Infoset Deutschschweiz
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