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Suchtpolitik

Cannabispolitik - Positionen der NationalratskandidatInnen: Bürgerliche Politik hielt lange an der Nulltoleranz gegenüber illegalen Stoffen fest. Eine Legalisierung war für sie lange undenkbar. Dies galt nicht zuletzt auch für Cannabis. Damit scheint es nun aber vorbei zu sein. Vor allem die FDP- und BDP-Kandidaten sprechen sich neuerdings klar für eine Legalisierung von Marihuana aus. Und auch in der CVP ist in dieser Frage Bewegung auszumachen. Eine Auswertung von Smartvote-Daten durch die NZZ.

Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» eingereicht: Die Initiative wurde in Bern mit 113'500 beglaubigten Unterschriften eingereicht. Bundesrat und Parlament sind nun gefordert, den konsequenten Jugendschutz umzusetzen, andernfalls wird das Schweizer Volk über das Anliegen der Initianten entscheiden müssen. Mitteilung von Sucht Schweiz.

Tabakproduktegesetz - Anträge der Gesundheitskommission von Ständerat angenommen: Der Ständerat hat das Tabakproduktegesetz fertig beraten. Nachdem er zuerst den Vorschlag der Gesundheitskommission Einschränkungen bei der Werbung von Tabakprodukten gutgeheissen hat, stimmt er nun dem Vorschlag zu, dass die Tabakindustrie zukünftig ihre Werbe-, Sponsoring-, und Promotionsausgaben dem Bundesamt für Gesundheit BAG melden muss. Zudem hat er eine Motion an den Bundesrat überwiesen, E-Zigaretten zukünftig wieder der Tabaksteuer zu unterstellen. Medienmitteilung der Allianz für ein starkes Tabakproduktegesetz. (Infoset berichtete)

Entstigmatisierung von Suchterkrankungen: Anspruch auf eine IV-Rente: Dreissig Jahre nach den offenen Drogenszenen in mehreren Schweizer Städten hat das Bundesgericht vor kurzem einen wegweisenden Entscheid gefällt: Suchtabhängige werden künftig als Kranke betrachtet. Die Betroffenen haben somit unter bestimmten Voraussetzungen neu Anspruch auf eine IV-Rente. Artikel auf Swissinfo.

10 Jahre Betäubungsmittelgesetz: Überlegungen für die Zukunft: Dieser Bericht unterwirft das aktuelle BetmG bis zur letzten Teilrevision einer kritischen Reflexion und formuliert konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des BetmG unter Berücksichtigung gesundheitspolitischer, rechtlicher und ethischer Überlegungen. Eine Analyse (pdf, 40S.) der Eidgenössischen Kommission für Suchtfragen EKSF. Medienmitteilung der EKSF.

Suchtstrategie der Stadt Bern: Der Gemeinderat hat die Suchtstrategie der Stadt Bern 2019 genehmigt. Die Strategie setzt Bewährtes fort und baut auf den Pfeilern Prävention, bedarfsgerechte Angebote, Entlastung des öffentlichen Raums und Koordination unter den Suchthilfeinstitutionen und der Verwaltung auf. Gestützt auf die Strategie wird nun ein Massnahmenplan erarbeitet. Die Strategie wird dem Stadtrat zusammen mit dem Massnahmenplan im kommenden Jahr zur Kenntnis gebracht werden. Medienmitteilung der Stadt.

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Alter

Früherkennung und Frühintervention bei älteren Menschen: Die Bedarfserhebung (pdf, 90S.) des Schweizerischen Instituts für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF in Zusammenarbeit mit der Zürcher Fachstelle zur Prävention des Suchtmittelmissbrauchs ZFPS zeigt, dass Institutionen und Fachpersonen der Alterspflege häufig noch nicht ausreichend auf die Betreuung von älteren Suchtbetroffenen oder von Personen mit einem Suchtrisiko vorbereitet sind.

Rauchstopp lohnt sich auch später im Leben: Rauchen im Alter wird aus Sicht der Gesundheitswissenschaften ein immer drängenderes Problem. Die gute Nachricht: Wer noch in höheren Lebensjahren umsteuert, hat davon nur Vorteile. Artikel auf Spiegel Online.

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Bildung

Suchtmedizin in der Lehre – ein Situationsbericht aus der Schweiz: Die suchtmedizinische Ausbildung kommt im Studium der Humanmedizin zu kurz. Im Rahmen der universitären Lehre wäre eine koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen tangierten Fachgebiete wichtig – wie das gehen kann, machen die Universitäten von Grossbritannien vor, Beitrag von ARUD. Der Artikel (kostenpflichtig) «Suchtmedizin in der Lehre – ein Situationsbericht aus der Schweiz» ist in der Fachzeitschrift SuchtMedizin erschienen.

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Freizeit & Nightlife

Akute Probleme durch Drogenkonsum beim Feiern: Eine US-amerikanische Studie unter den Fans der elektronischen Tanzmusik zeigt auf: Je häufiger sie feiern, umso höher steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie schlechte oder sogar gefährliche Erfahrungen mit Drogenkonsum machen. Artikel auf Drugcom

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Jugend

Positionierungspapier zu Jugend und Cannabis: Der Dachverband der offenen Kinder- Jugendarbeit DOJ/AFAJ hat ein Positionierungspapier (pdf, 12S.) zu Jugend und Cannabis erarbeitet. Es soll aufzeigen, welche gesetzlichen Bedingungen es braucht, damit die Offene Kinder- und Jugendarbeit ihre Aufgaben im Bereich der Prävention erfüllen kann. Es soll zudem Fachpersonen ermutigen, Jugendliche in diesem Thema zu begleiten, mit dem Ziel ihnen einen sinnvollen und risiko-reduzierten Umgang mit Genuss- und Suchtmitteln zu vermitteln.

Der Alkoholverkauf an Jugendliche geht nicht zurück: Trotz Abgabeverbot wird bei Testkäufen in der Schweiz in rund 30 % aller Fälle gesetzeswidrig Alkohol an Minderjährige verkauft. Diese Zahl stagniert seit 2009. Eine soeben erschienene Studie (pdf, 33S.) von Sucht Schweiz zeigte, dass es vor allem dort zu illegalen Verkäufen kommt, wo das Verkaufspersonal unter Stress handelt oder wo Betriebe die Abwanderung der Kundschaft zur Konkurrenz befürchten. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Freiburger Jugendliche spielen zunehmend Glücksspiele: Im Rahmen der GenerationFRee-Studie wurde zwischen 2014 und 2018 das Verhalten von über 2000 jungen Freiburgerinnen und Freiburgern unter die Lupe genommen, namentlich was Glücks- und Geldspiele anbelangt. Die Ergebnisse der Studie (pdf, 124S., Französisch) zeigen, dass solche Spiele fest zum Leben der Jugendlichen gehören, ihre Eltern sich dieser Tatsache jedoch nur selten bewusst sind. Nun soll ein Teil der Präventionsmassnahmen auf die Erwachsenen ausgedehnt werden. Medienmitteilung Kanton Freiburg, Beitrag im Regional Journal SRF.

Kanton Zug: Alkohol- und Tabaktestkäufe: Die Gemeinden Baar, Cham, Hünenberg, Menzingen und Neuheim haben in Kooperation mit dem Amt für Gesundheit und dem Blauen Kreuz in den letzten acht Monaten Testkäufe im Bereich Alkohol und Tabak durchgeführt. Mit diesem Mittel wird die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen erfasst und das Verkaufspersonal sensibilisiert. Die Ergebnisse der Testkäufe sind zufriedenstellend. Medienmitteilung Gesundheitsdirektion Zug.

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Kind und Familie

Factsheet für Schulen - Kinder aus suchtbelasteten Familien: In der Schweiz leben rund 100'000 Kinder und Jugendliche mit einem alkoholkranken Elternteil. Dazu kommen noch die Kinder mit Eltern, die von anderen Substanzen (illegale Drogen, Medikamente) abhängig sind, oder problematische Verhaltensweisen (Glücksspiel, etc.) aufweisen. Im Durchschnitt sind schätzungsweise ein bis zwei Kinder pro Klasse betroffen. Ein Factsheet von Sucht Schweiz.

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Übertragbare Krankheiten

Neue Kampagne - «Hepatitis C ist tödlich, aber heilbar»: In der Schweiz leben 40'000 Menschen mit Hepatitis C. 200 Personen sterben jedes Jahr daran. Ein Drittel der Betroffenen weiss jedoch nichts von der Infektion, da diese oft keine eindeutigen Symptome zeigt. Doch die gute Nachricht ist: Die Krankheit kann heute sehr gut geheilt und damit schwere Folgen wie Leberkrebs und andere Erkrankungen verhindert werden. Dies vermittelt die neue Kampagne von Hepatitis Schweiz.

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Alkohol

Russland - Deutliche Rückgang des Alkoholkonsums: Russland macht laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) massive Fortschritte im Kampf gegen den Alkohol. Der Konsum sei von 2003 bis 2016 um 43 Prozent zurückgegangen, teilte die WHO am Dienstag mit. Zugleich habe sich die Lebenserwartung dramatisch erhöht. Medienmitteilung der WHO, Beitrag auf Spiegel Online.

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Cannabis & THC

Ist Hanf wirklich eine Wunderpflanze? Im Internet wird Hanf als regelrechtes Wundermittel gehypt, das die Menschen vor Umweltzerstörung und Ernährungsproblemen retten kann. Sollte man den Behauptungen Glauben schenken? Artikel der Deutschen Welle.

Führt der frühe Einstieg in Konsum von Cannabis und Zigaretten zu erhöhter Bildschirmzeit? Wer schon in jungen Jahren kifft oder Zigaretten raucht, verbringt den Ergebnissen dieser kanadischen Studie zufolge mehr Zeit vor einem Bildschirm und dürfte entsprechend weniger körperlich aktiv sein im Alltag. Wie genau es zu dem Zusammenhang zwischen Cannabis und Zigaretten mit der Bildschirmzeit kommt, dazu liefert die Studie allerdings keine Aussagen. Das Forschungsteam scheint jedoch eine gewisse ursächliche Verbindung anzunehmen. Beitrag auf drugcom.de

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Rauchen & Tabak

STOPGETHER - Im November höre Ich Gemeinsam auf: Gemeinsam sind wir stärker! Darum startet am 20. September das erste gemeinsame, nationale Rauchstopp-Programm auf Facebook. Mit STOPGETHER rufen die Lungenliga und Gesundheitsförderung Wallis dazu auf, dass Raucherinnen und Raucher in der ganzen Schweiz sich auf Facebook einer Gruppe anschliessen, um gemeinsam im November das Rauchen aufzugeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten zusätzlich zahlreiche Angebote und Ratschläge auf ein und derselben Plattform. www.stopgether.ch

Experiment Nichtrauchen geht in die neue Runde: Mit dem Beginn des Schuljahres 2019/2020 findet auch wieder die Ausschreibung zum Schulwettbewerb "Experiment Nichtrauchen" statt. Lehrpersonen können Ihre Klassen, bis zum 31. Oktober 2019 anmelden. Erklärfilm zum Wettbewerb. www.experiment-nichtrauchen.ch

Tabakkonsum kostet die Schweiz jährlich mindestens 5 Milliarden Franken: Der Tabakkonsum führt in der Schweiz zu medizinischen Kosten in Höhe von 3 Milliarden Franken pro Jahr. Zusätzlich beschert er der Wirtschaft durch Krankheit und Tod Produktionsverluste in Höhe von mindestens 2 Milliarden Franken. Das zeigt eine neue Studie (pdf, 79S.) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. Insgesamt ist der Tabakkonsum verantwortlich für 10 Prozent aller durch Krankheit und Tod verlorenen Lebensjahre und Lebensqualität. Faktenblatt (pdf, 1S.) zur Studie, Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. Artikel auf SRF.

Rauchen in der Schweiz - Nicht lang her, und doch so anders: In der Schweiz sind die Orte, an denen Rauchen erlaubt ist, in den letzten zwanzig Jahren immer weniger geworden. Dabei nahmen die Behörden vor allem die Tabakkonsumenten ins Visier. Gegenüber den Tabakproduzenten zeigten sie sich deutlich nachsichtiger. Doch der Wind scheint sich zu drehen. Artikel und Foto Slide auf Swissinfo.

Deutschland - Rauchverbot im Auto im Beisein von Kindern gefordert: Im Auto ist die Schadstoffkonzentration von Zigarettenrauch fünfmal so hoch wie in einer Bar. Fahren Kinder mit, soll das Qualmen am Steuer verboten sein, fordert eine Gesetzesinitiative. Artikel auf Spiegel Online, Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Deutschland - Selbst Rauchende befürworten Werbeverbot: Eine Mehrheit der Deutschen will jegliche Werbung für E-Zigaretten und andere Nikotinprodukte verbieten - auch die Konsumenten. Gerät die Bundesregierung nun unter Druck, sich doch noch gegen die Industrie durchzusetzen? Beitrag auf Spiegel Online.

Tabakindustrie - Die Selbstregulierung ist eine Farce: In dieser Doktorarbeit (pdf, 589S., Französisch) von Jacques Olivier werden die Beziehungen von Zigarettenfabrikanten zur Wissenschaft und Politik analysiert. Beziehungen, die eine Erklärung liefern für die verhinderten Werbeverbote, die Ablehnung der Zwillingsinitiative 1992, die Mängel des Passivrauchgesetzes und die bisherige Weigerung des Parlaments, die Tabakrahmenkonvention der WHO zu ratifizieren und umzusetzen. Beitrag auf Infosperber.

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E-Zigaretten

E-Zigaretten unter Verdacht – Lungenärzte fordern Register: Seit den Todesfällen in den USA herrscht auch hierzulande Nervosität: Kam es in der Schweiz schon zu Lungenschäden wegen E-Zigaretten? Die Schweiz hat dafür kein Warnsystem. Der Verband der Lungenärzte will jetzt ein Register, um Fälle zu sammeln. Beitrag in der Sendung Puls auf SRF1.

Wie gefährlich sind E-Zigaretten? Die Bedenken zu E-Zigaretten häufen sich: In den USA sind Hunderte erkrankt, Indien verbietet den Verkauf. Was steckt dahinter? Was sollten deutsche Nutzer wissen? Nach aktuellem Kenntnisstand seien keine erhöhten Risiken für Nutzer von E-Zigaretten in Deutschland zu erwarten, wenn sie Produkte nutzen, die den europäischen und deutschen Regelungen entsprechen. Insgesamt sind Verbraucher in Deutschland besser geschützt als in den USA. Artikel auf Spiegel Online.

USA - Die Verunsicherung um E-Zigaretten wächst: Wie gefährlich sind E-Zigaretten? In den USA verunsichert eine Studie zu krebserregenden Stoffen Verbraucher weiter. Die Behörden haben ein Zentrum eingerichtet, um ungeklärte Todesfälle zu untersuchen. Experten mit Blick auf Deutschland warnen aber vor einer Panikmache. "Nach aktueller Studienlage sind E-Zigaretten deutlich weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten", sagt Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Beitrag auf Spiegel Online.

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Weitere Substanzen

Neuer Bericht zum problematischen Gebrauch psychoaktiver Medikamente: Im Auftrag des BAG hat Ecoplan den Bericht (pdf, 58S.) "Auslegeordnung zum problematischen Gebrauch psychoaktiver Medikamente" verfasst. Er fokussiert auf das Risikoverhalten im Umgang mit psychoaktiven Medikamenten und Medikamentenabhängigkeit. Artikel auf Spectra Online.

Die meisten Suchtmittelabhängigen nehmen legale Drogen: Etwa eine von sieben Personen in Deutschland ist abhängig von mindestens einer Droge. In den meisten Fällen handelt es sich um Alkohol, Tabak oder Medikamente. Artikel auf Drugcom.

Konsum neuer psychoaktiver Substanzen (NPS) in unterschiedlichen Risikopopulationen: Das Projekt Phar‐Mon NPS in Deutschland führt seit dem Jahr 2015 ein zielgruppenspezifisches kontinuierliches Monitoring durch, in dem mit der Hilfe verschiedener Kooperationspartner Daten zum Konsum neuer psychoaktiver sowie etablierter Substanzen in Risikopopulationen gesammelt werden. Ziel des vorliegenden Berichts (pdf, 57S.) des IFT München ist es, die in dem Projekt berücksichtigten Datenquellen zu beschreiben und die Ergebnisse der Datenerhebungen aus dem Jahr 2018 vorzustellen und zu diskutieren.
 

Verhaltenssüchte

Rien ne va plus? Anything goes! Die Schweizer Spielbankenkommission kündigt an, sich gegen illegal operierende ausländische Anbieter zu wehren. So schreibt es das neue Geldspielgesetz vor. Konsequenterweise, könnte man meinen, hat die Kommission vor einer Woche den Zugang zu 100 ausländischen Onlinecasinos gesperrt. Damit haben die Behörden zunächst einmal gezeigt, wie wenig sie vom Funktionieren des Internets verstehen. Artikel im Tages Anzeiger. Zum missglückten Start der Netzsperren berichtet der Tages Anzeiger in einem weiteren Artikel. (Infoset berichtete)

Social-Media-Stress kann zu Social-Media-Sucht führen: Soziale Medien wie Facebook und Instagram können so genannten Technostress auslösen. Anstatt jedoch die Plattform weniger oder gar nicht mehr zu nutzen, wechseln manche Menschen lediglich von einer Funktion zu einer anderen. Sie entziehen sich also den Ursachen des Stresses, ohne das Medium zu verlassen, auf dem er entstanden ist. Dieses Verhalten erhöht wiederum die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer eine „Technologiesucht“ entwickeln, da die verschiedenen Features der Plattform über längere Zeit verwendet werden. Beitrag auf Konturen.
 

 

Prävention

Internationale Standards zur Prävention des Drogenkonsums: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Drogensucht (UNODC) haben in einer zweiten Auflage wirksame Präventionsstrategien gegen Drogenkonsum zusammengestellt. Diese verfolgen das Ziel, dass Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen und bis ins Erwachsenenalter gesund bleiben. Die „Internationalen Standards zur Prävention des Drogenkonsums“ (pdf, 67S.) liegen nun in deutscher Sprache vor.

European Prevention Curriculum: Dieses Handbuch dient u.a. dazu, eine allgemeine Einführung in die Präventionswissenschaft und insbesondere in wissenschaftsbasierte Interventionen zu geben. Die Publikation "European Prevention Curriculum: a handbook for decision-makers, opinion-makers and policy-makers in science-based prevention of substance use" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle steht zum Download (englisch) bereit.

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Behandlung

Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen: Das Monitoring umfasst die Anzahl Plätze, sowie die durchschnittliche Auslastung der Suchthilfeinstitutionen in den einzelnen Kantonen. Im Jahr 2 018 beteiligten sich 17 Kantone mit insgesamt 66 Institutionen an der Belegungsstatistik und somit alle Kantone mit einem stationären Suchthilfeangebot. Im Jahr 2018 wurden 1’281 stationäre Therapieplätze im Drogenbereich erfasst, das sind 6 Plätze weniger als im Vorjahr. Monitoringbericht (pdf, 6S.) von Infodrog.

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Schadensminderung

Was tun im Drogennotfall: Die Broschüre erklärt das richtige Verhalten beim Auftreten verschiedener Symptome beim Drogenkonsum wie zum Beispiel Atemstillstand oder Krampfanfall. Mit der Broschüre (pdf, 16S.) will CONTACT dazu beitragen, dass in Drogennotfällen richtig reagiert wird, um damit Folgeschäden von Überdosierungen zu minimieren.

«Fixerstübli» - Eine Schweizer Idee macht verspätet in Amerika Schule: Repressive Drogengesetze verhinderten bisher in Amerika die Eröffnung von Abgabestellen, wie sie in der Schweiz seit den achtziger Jahren bekannt sind. In Philadelphia soll sich dies nun ändern. Am Mittwoch gab ein Bundesrichter in einem Grundsatzurteil dem Verein Safehouse grünes Licht. Artikel auf NZZ Online.

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Neues zu und von Institutionen

Das Online-Handbuch der Suchtmedizin: Das Portal www.praxis-suchtmedizin.ch unterstützt Gesundheitsfachpersonen in Hausarztpraxen und Apotheken bei der Arbeit mit suchterkrankten Menschen. Es bündelt für die Grundversorger relevante Informationen rund um Sucht und liefert Anleitungen zur Behandlung. Das Portal widmet sich Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Kokain, aber auch der Spielsucht und der Medikamentenabhängigkeit. Beitrag auf Spectra Online.
 

Diverses

Ein Leben in Gesundheit und Wohlstand für alle: In diesem Bericht werden fünf wesentliche Voraussetzungen genannt, die erfüllt sein müssen, um allen auf Dauer ein gesundes Leben zu ermöglichen: eine hochwertige und leicht zugängliche Gesundheitsversorgung, Einkommenssicherheit und soziale Absicherung, menschenwürdige Lebensbedingungen, Sozial- und Humankapital sowie menschenwürdige Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen. Zur Schaffung dieser fünf Voraussetzungen sind politische Massnahmen erforderlich. Ein Sachstandsbericht der WHO über gesundheitliche Chancengleichheit in der Europäischen Region.
 

Agenda

Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.

Suchtsymposium ADHS und Sucht
10. Oktober 2019, Bern
Eine Veranstaltung der Universitären psychiatrischen Dienste Bern (UPD)

Ganz konkret – Früherkennung und Frühintervention an Primarschulen
28. Oktober 2019, Olten
Eine Veranstaltung (pdf, 12S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich.

17. Deutsche Konferenz für Tabakkontrolle
4. & 5. Dezember 2019, Heidelberg
Eine Veranstaltung des Deutschen Krebsforschungszentrum dkfz

Weiterentwicklung Onlineberatung SafeZone.ch
11. Dezember 2019, Bern
Eine Veranstaltung von Infodrog

Nationale Aktionswoche für «Kinder von suchtkranken Eltern»
10. - 16. Februar 2020
, schweizweit
https://enfants-parents-dependants.ch

42. fdr+sucht+kongress
Update Konsum – Upgrade Hilfe
25. & 26. Mai 2020, Berlin
Vorankündigung
 

 

Redaktion Infoset

Französischsprachige Version
Hier finden Sie Informationen, die speziell auf die Romandie zugeschnitten sind. Sie können die Seite direkt besuchen unter der Adresse: www.infoset.ch/accueil.html. Oder bestellen Sie den französischsprachigen Newsletter bei meiner Redaktionskollegin Florence Iff: redaction@infoset.ch

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Redaktionsadresse Infoset Deutschschweiz
Marcel Krebs

Tel. 062 957 20 91
E: redaktion@infoset.ch
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