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Suchtpolitik Schweiz

Sucht und IV - Vieles ist noch offen: Anfang August publizierte das Bundesgericht einen wegweisenden Entscheid: Personen mit einer Abhängigkeit können Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (IV) erhalten. Wie bei psychischen Erkrankungen soll anhand eines Verfahrens geklärt werden, ob sich die Abhängigkeit auf die Arbeitsfähigkeit der betroffenen Person auswirkt. Präsentation von Monika Tschumi (BSV) über das, was derzeit schon zur Umsetzung des Bundesgerichtsurteils bekannt ist.

Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN): Die neue eidgenössische Fachkommission verfasst Berichte und Stellungnahmen zu Fragen, die übergreifend die Thematik von Sucht und Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten betreffen. Sie initiiert und begleitet die Meinungsbildungs-, Entscheidungs- und Realisierungsprozesse bei Fragen, die im Zusammenhang mit Alkohol, Tabak, Betäubungsmitteln, Verhaltenssüchten sowie psychoaktiven Medikamenten stehen. Die ab Januar 2020 neu eingesetzte EKSN ersetzt die bisherigen eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen (EKAL), für Tabakprävention (EKTP) und für Suchtfragen (EKSF). Mitteilung des BA für Gesundheit. Liste (pdf, 1S.) der Mitglieder.

Tabakpräventionspolitik - Herausforderungen und Handlungsbedarf: Die Eidgenössische Kommission für Tabakprävention (EKTP) hat bis anhin den Bundesrat bei Fragen zur Tabakpräventionspolitik beraten. Ende Jahr wird sie ihre Arbeiten abschliessen und die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) wird ab 2020 ihre Aufgaben aufnehmen. Damit das Thema Tabakprävention in der Themenvielfalt der EKSN weiterhin einen hohen Stellenwert bekommt, verweist die EKTP auf den zukünftigen Handlungsbedarf. Medienmitteilung (und aktuelle Publikationen) der EKTP.

Tabakpräventionsfonds soll Rauchstopp mit E-Zigaretten ermöglichen: Pro Jahr sterben in der Schweiz 9500 Personen an den Folgen des Tabakkonsums. Mit E-Zigaretten steht den Raucherinnen und Rauchern ein neues Instrument zur Verfügung, Nikotin auf eine weniger schädliche Art zu konsumieren. Über den Tabakpräventionsfonds (TPF) sollen darum auch Projekte mit einem schadensmindernden Ansatz finanziert werden können. Dies fordern die Mitglieder der Föderation der Suchtfachleute in ihren Antworten zur Totalrevision der TPFV.

Kommission ist gegen Cannabisstudien: Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-NR) ist gegen die kontrollierte Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken im Rahmen von Forschungsstudien. Sie hat die Vorlage über einen Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz in der Gesamtabstimmung abgelehnt. Medienmitteilung der Kommission (Infoset berichtete). An der Juli-Sitzung hatte die Kommission die Detailberatung durchgeführt und einen Bericht über den Jugendschutz im Bereich des Cannabiskonsums in Auftrag gegeben. Dieser Bericht steht ebenfalls zum Download bereit.

Suchtbericht Kanton Zug: Das Suchtverhalten der Zuger Bevölkerung hat sich in den letzten 25 Jahren deutlich verändert. Dies zeigt der aktuelle Suchtbericht der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug auf. Während etwa der Heroinkonsum an Bedeutung verloren hat, stehen heute Verhaltenssüchte sowie der Mischkonsum von mehreren Substanzen im Fokus. Die Gesundheitsdirektion will deshalb das bisherige, grundsätzlich bewährte Drogenkonzept auf die neuen Herausforderungen ausrichten. Suchtbericht (pdf, 108S.) und Medienmitteilung des Kantons Zug.

Politischer Newsletter vom Fachverband Sucht: Der Newsletter bietet einen Überblick über nationale und kantonale Vorstösse und fasst den aktuellen Stand jeweils kurz zusammen. Ausgabe 4/2019 (pdf, 8S.) ist soeben erschienen.

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Suchtpolitik International

Deutschland: Drogen- und Suchtbericht 2019 erschienen: Als die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die CSU-Verkehrspolitikerin Daniela Ludwig, im September ihr Amt antrat, wurde ihr mangelnde Expertise vorgehalten. Nun hat sie ihren ersten Drogen- und Suchtbericht (pdf, 220S.) präsentiert und gleichzeitig Eckpunkte für ihre Drogenpolitik verkündet: Beim Thema Cannabis kündigt sie erste kleine Schritte hin zu einer Lockerung an, bei Tabakwerbung will sie hingegen umfassende Verschärfungen. Mediendossier zum Bericht, Beitrag der Deutschen Welle.

Kanada wagt das Cannabis-Experiment: Als erste Industrienation hat Kanada vor einem Jahr Cannabis komplett legalisiert. Die Aktivisten in der Marihuana-Hochburg Vancouver sind trotzdem frustriert. Beitrag auf NZZ Online.

Litauen: Streit um neue Alkohol-Automaten: In Litauen kann die Bevölkerung nur noch zu bestimmten Zeiten alkoholische Getränke kaufen. Die Regierung will damit den hohen Alkoholkonsum unterbinden. Ein Unternehmen bietet in der Hauptstadt Vilnius Wodka und Whisky im Automaten an, nur für Abonnenten und angeblich alles ganz legal. Artikel auf Deutschlandfunk.

Niederlande - Liberale Drogenpolitik mit Folgen: Die Drogenmafia kann alles durchdringen, wenn man ihr den Raum gibt. Die Niederlande haben sich, auch wegen ihrer Drogenpolitik, zu einem der grössten Exporteure synthetischer Drogen entwickelt. Beitrag der Deutschen Welle.

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Alter

Alkohol im Alter: Hinschauen und handeln: Der aktuelle Newsletter "Sucht" vom Bundesamt für Gesundheit BAG bietet einen Überblick über aktuelle Projekte und Studien im Themenfeld Sucht im Alter.

Was Älterwerden für suchtkranke Menschen bedeutet: In Stadtzürcher Drogeneinrichtungen verkehren zunehmend ältere, langjährige Konsumenten. Für Süchtige mit Altersgebrechen und schweren psychischen Störungen sind viele Anlaufstellen aber nicht optimal eingerichtet. Gefragt sind zudem geeignete Plätze in Alters- oder Pflegeheimen. Artikel auf NZZ Online.

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Freizeit & Nightlife

Freizeitdrogenkonsum in der Schweiz: Welche Substanzen konsumieren Freizeitdrogenkonsumierende? In welchem Setting werden diese Substanzen konsumiert? Und welche kurz- oder langfristigen Probleme werden durch den Konsum verursacht? Der Jahresbericht 2019 (pdf, 18S.) «Konsum von psychoaktiven Substanzen in der Freizeit» von Infodrog bietet Einblicke in die Konsumrealitäten einer oftmals im Verborgenen konsumierenden Gruppe.

Global Drug Survey 2020: Die weltweit grösste Drogenumfrage ist bis zum 30. Dezember online und verzeichnet bereits 31'000 Teilnehmende. Nachdem das Schweizer Suchtmonitoring eingestellt wurde sind die Daten, die im Rahmen der Umfrage erhoben werden, neben den Infodrog-Resultaten der selektiven Befragung von Freizeitdrogenkonsumierenden die einzigen Zahlen, die kantonale Vergleiche zum Konsumverhalten von illegalen Drogen in der Schweiz ermöglichen. Die Teilnahme am Global Drug Survey 2020 dauert 20-30 Minuten. www.globaldrugsurvey.com

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Gesundheit

Lassen sich durch Tanzen Gesundheit und Wohlbefinden verbessern?: Eine kreative Beschäftigung kann sich positiv auf die physische und psychische Gesundheit auswirken. Dies ist eine der zentralen Aussagen eines neuen Berichts (Englisch) des WHO-Regionalbüros für Europa, der die Erkenntnisse aus über 900 globalen Publikationen analysiert. Er stellt die bislang umfassendste Untersuchung zum Erkenntnisstand hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen den Künsten und Gesundheit dar. Factsheet (pdf, 2S.) und Videobotschaft zur Studie.
 

 

Jugend

Konsum von psychoaktiven Substanzen bei Jugendlichen: Das vorliegende Faktenblatt (pdf, 4S.) von Sucht Schweiz präsentiert eine Auswahl an Ergebnissen aus der 2018 in der Schweiz durchgeführten HBSC Studie für die 11, 13 und 15 Jährigen zum Thema Konsum psychoaktiver Substanzen und dessen zeitliche Entwicklung seit 2002.

Mobbing unter Schülerinnen und Schülern: Als Begriff ist Mobbing in aller Munde, als soziales Phänomen herrscht weithin noch Unklarheit. Welches Ausmass hat Mobbing, welche Wirkungen? Was unterscheidet Mobbing von anderen aggressiven Verhaltensformen? Und wieso lässt sich Mobbing nur systemisch verstehen? Neben den Antworten auf die Fragen liefert dieser Artikel Lösungen für wirksame Strategien gegen Mobbing. Artikel (pdf, 5S.) in der aktuellen Ausgabe von proJugend zum Thema Mobbing.

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Kind und Familie

Wie Nikotin den Kindstod verursachen könnte: Seit Jahrzehnten warnen Mediziner davor, dass der plötzliche Kindstod durch rauchende Eltern deutlich wahrscheinlicher wird. Neue Studien liefern nun Indizien dafür, warum dies wohl zutrifft. Artikel auf Spektrum.de

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Strafvollzug

Gesundheit im Strafvollzug in Europa: Der Bericht enthält eine Analyse der erhobenen Daten zum Gesundheitsstatus von Häftlingen und den Gesundheitssystemen im Strafvollzug in 39 Ländern in der Europäischen Region der WHO. Der Bericht enthält Daten und Empfehlungen zu folgenden Themen: Statistiken zur Gefangenenpopulation, Gesundheitsversorgungssysteme im Strafvollzug, die Haftumgebung, Risikofaktoren für Krankheit, Krankheitsscreening bei Inhaftierung, Infektionsprävention, Behandlung und Mortalität.

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Strassenverkehr

Aktion Nez Rouge 2019: Nez Rouge ist eine nationale Präventions- und Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Verkehrssicherheit. Nez Rouge bietet während den Festtagen einen Heimfahrdienst für Personen, die sich nicht mehr in der Lage fühlen, selbst nach Hause zu fahren. Müdigkeit, Alkohol, Drogen oder Medikamente - lauter gute Gründe, die Gratisnummer 0800 802 208 anzurufen und seine Autoschlüssel den Freiwilligen MitarbeiterInnen von Nez Rouge zu übergeben. Die Aktion Nez Rouge 2019 läuft seit anfangs Dezember. www.nezrouge.ch

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Alkohol

Alkoholkonsum in der Schweiz: Der Anteil Personen, die täglich Alkohol konsumieren, hat sich von 20 Prozent im Jahr 1992 auf 11 Prozent im Jahr 2017 praktisch halbiert, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt. Allerdings werden zu bestimmten Gelegenheiten grössere Mengen Alkohol getrunken. Der Anteil der Personen, die mindestens einmal pro Monat trinken bis zum Rausch, stieg nämlich von 11 Prozent im Jahr 2007 auf 16 Prozent im Jahr 2017. Die Statistiken zeigen zudem, dass junge Frauen in diesen zehn Jahren beim Rauschtrinken gegenüber den Männern ein Stück weit aufgeholt haben. Medienmitteilung vom Bundesamt für Statistik, Artikel auf SRF. Die Publikation "Alkoholkonsum 2017" steht zum Download bereit.

Schweizer InfluencerInnen tappen in Alkohol-Falle: Die Eidgenössische Zollverwaltung sieht sich genötigt, bei Schweizer Influencern einzugreifen. Die Behörde stellte vermehrt illegale Instagram-Posts fest. Beitrag der Schweizer Illustrierten.

Wie ein Narkosemittel das Bierverlangen schwächt: Bei vielen weckt bereits der Anblick eines Biers Lust, zu trinken. Bei manchen wird daraus extremes Verlangen. Forschern ist es gelungen, das zu verändern - mithilfe eines Narkosemittels. Artikel auf Spiegel Online.

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Cannabis & THC

Frühe Abhängigkeitssymptome bei Cannabiskonsum: Die meisten Konsumierenden belassen es bei einem vergleichsweise harmlosen Freizeitkonsum. Manche werden allerdings abhängig von Cannabis. Eine aktuelle Studie zeigt auf, dass sich erste Abhängigkeitssymptome schon früh zeigen können. Artikel auf Drugcom.de

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Rauchen & Dampfen

Zigaretten, Marketing und ­Jugendschutz: Im Parlament wird derzeit das neue Tabakproduktegesetz (TabPG) verhandelt. Eine Erinnerung an die Fakten über die erforderlichen Massnahmen zum Schutz der Jugendlichen vor den schädlichen Auswirkungen von Tabak, Nikotin und neu E-Zigaretten erscheint angebracht. Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung.

Lobbying-Offensive für Tabakerhitzer und E-Zigaretten: Nächstes Jahr berät das Parlament über das neue Tabakproduktegesetz (Infoset berichtete). Darin werden auch die Regeln für sogenannte «alternative Tabakprodukte» festgelegt. Die grossen Tabakhersteller haben eine nie dagewesene Öffentlichkeitsoffensive gestartet, um Ausnahmen für E-Zigaretten und Erhitzungstabak zu erreichen. Artikel auf luzernerzeitung.ch, Beitrag (02:15 -08:30) auf SRF3.

Praktiken der Tabakindustrie zur Einflussnahme auf die Gesundheitspolitik: Die Eidg. Kommission für Tabakprävention hat in einer Broschüre (pdf, 14S.) die Praktiken der Tabakindustrie zusammengestellt mit aktuellen Beispielen dazu.

Deutliche Tabaksteuererhöhungen sind die wirksamste Massnahme: Tabaksteuererhöhungen, die zu einem spürbaren Preisanstieg führen, sind die wirksamste Massnahme, um Jugendliche vom Einstieg ins Rauchen abzuhalten und Raucher zum Aufhören zu motivieren. Factsheet (pdf, 6S.) des Deutschen Krebsforschungszentrum dkfz.

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at: Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) der at-informationen (Herbst 2019) steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • STOPGETHER - Im November höre ich gemeinsam mit dem Rauchen auf
  • Welche Hilfen zum Rauchstopp wirken unter realen Bedingungen am besten?
  • Tabakproduktegesetz
  • Die Krankheitslast des Tabakkonsums in der Schweiz Experiment Nichtrauchen - Neuer Erklärfilm

«Auch in der Schweiz besteht das Risiko einer E-Zigaretten-Epidemie unter Jugendlichen»: Der Bundesrat löst die Eidgenössische Kommission für Tabakprävention auf: Präsidentin und Alt Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz gibt ein letztes, warnendes Interview. Artikel auf tagblatt.ch.

E-Zigaretten-Chef fordert höhere Nikotin-Grenze: Der Hersteller der amerikanischen E-Zigaretten Juul will Hunderttausende Raucher als Kunden gewinnen. Jetzt macht das Unternehmen Druck für weniger strikte Grenzwerte im Schweizer Tabakproduktegesetz. Artikel auf Tagblatt.ch

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Kokain

Kokain fürs Volk? Reines Kokain ist auf dem Vormarsch und befeuert die Debatte über eine Legalisierung. Soll der Konsum von harten und weichen Drogen straffrei sein? In der «Arena» vom 15. November diskutierten BefürworterInnen und GegnerInnen einer neuen Drogenpolitik. Artikel zur Sendung auf Watson.
 

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Weitere Substanzen / substanzübergreifende Infos

Betäubungsmittelverzeichnis um neue Substanzen ergänzt: Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat deshalb das Betäubungsmittelverzeichnis per 03. Dezember um 13 Einzelsubstanzen erweitert. Die laufende Ergänzung von Rohmaterialien oder Erzeugnissen mit vermuteter betäubungsmittelähnlicher Wirkung ist eine Massnahme zur Bekämpfung des Drogenhandels. Medienmitteilung von Swissmedic.

Sind Drogen gefährlich? Die Berichterstattung in vielen Medien korreliert oft nicht mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ein Beitrag im Drogerie Blog der deutschen Tageszeitung taz.
 

Verhaltenssüchte

Verwendung der Spielsuchtabgabe: Seit 2007 erheben Kantone von den Lotteriegesellschaften eine Spielsuchtabgabe von 0,5 % auf den Bruttospielerträgen, was rund 4.5 – 5.0 Millionen Franken pro Jahr einbringt. Die Comlot veröffentlicht jährlich einen Bericht (pdf, 69S.) über die Verwendung der Spielsuchtabgabe in den einzelnen Kantonen. Im Jahr 2018 haben die Deutschschweizer Kantone und der Kanton Tessin insgesamt 105.1 % der Spielsuchtabgabe 2017 eingesetzt. Es wurden also Reserven abgebaut.
 

 

Schadensminderung

Drug Checking in Kontakt- und Anlaufstellen: Gegenstand der vorliegenden Evaluationsstudie (pdf, 96S.) bildet das Pilotprojekt «Drug Checking in Kontakt- und Anlaufstellen» welches zwischen September 2018 und Juni 2019 in Zürich und Basel durchgeführt worden. Ziel war es, die Auswirkungen einer Beratung und Informationsvermittlung zu den Substanzanalysen auf das Konsumverhalten und den Informationsstand der Konsumierenden zu ermitteln. Eine Kurzzusammenfassung gibt es in diesem Faktenblatt (pdf, 2S.).

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Forschung & Statistik

Reitox Jahresbericht für Deutschland 2019 online: Mit dem Jahresbericht 2019 erscheint das aktuelle Standardwerk zur Situation illegaler Drogen in Deutschland. Einen knappen Überblick über aktuelle Entwicklungen gibt der Kurzbericht (pdf, 10S.). Einen noch kürzeren Einblick in ausgewählte Themen bietet dieses Factsheet (pdf, 3S.). Ausführliche Informationen zu einzelnen Themen finden sich in den jeweiligen Workbooks. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Drogenbeauftragten und der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht DBDD.

Suchtforschungstelegramm der Bayerischen Akademie: Das aktuelle Forschungstelegramm (Nr. 40, pdf, 12S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • Verhaltenstherapeutische Kurzintervention als effektiver Behandlungsansatz bei Internet- und Computerspielsucht
  • "Anleitungen zum Unmännlich-Sein“ – Gender und Sucht
  • Beendigung des Cannabiskonsums – eine retrospektive Studie
  • Bewältigung von Entwicklungsaufgaben bei Kindern alkoholkranker Eltern im Übergang zum Erwachsenenalter

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Neues zu und von Institutionen

Newsletter Infodrog: Der November-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist soeben erschienen.
 

Diverses

Betroffene einbeziehen: Das aktuelle Spectra 125 vom Bundesamt für Gesundheit BAG hat den Schwerpunkt "Betroffene einbeziehen". Die Beiträge sind alle online erhältlich.

soziales_kapital: Sucht und Konsum: Die aktuelle Ausgabe von soziales_kapital befasst sich mit dem Themenschwerpunkt Sucht/Konsum aus der Sicht der Sozialen Arbeit. Die insgesamt sieben Beiträge zum Thema betrachten Sucht aus sehr vielfältigen, sowohl theoretischen als auch praxisbezogenen Perspektiven. soziales-kapital ist das wissenschaftliche Journal der österreichischen Fachhochschulstudiengäng in Sozialer Arbeit. Die Beiträge sind online erhältlich.

Der Europäische Drogenmarkt: Die EuropäerInnen geben jedes Jahr mindestens 30 Milliarden Euro für Drogen im Einzelhandel aus, was den Drogenmarkt zu einer wichtigen Einnahmequelle für Gruppen der organisierten Kriminalität in der Europäischen Union macht. Etwa zwei Fünftel davon (39%) werden für Cannabis, 31% für Kokain, 25% für Heroin und 5% für Amphetamine und MDMA ausgegeben. Drogenmarkbericht der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD und von Europol, Medienmitteilung (pdf, 4S., Deutsch) der EBDD.

Chemsex: Das riskante High aus der schwulen Community: Sex auf Poppers, Liquid Ecstasy oder Crystal – das meint Chemsex. Was steckt hinter dem Phänomen? Wieso ist es mit schwulem Sex verbunden? Der Sexpodcast hat Antworten. Ein Podcast (25 Min.) auf Zeit Online.
 

Agenda

Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.

8. Nikotintagung - Vergangenheit und Zukunft
2. April 2020, Barmelweid
Fachtagung für Mitarbeitende aus Gesundheitsinstitutionen sowie Organisationen der Tabakprävention. Eine Tagung der Klinik Barmelweid.

Suchtbetroffene in den Medien - echte Empathie oder unnötiger Voyeurismus?
30. April 2020, Zürich
Ein Soirée des Fachverbands Sucht
 

 

Redaktion Infoset

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