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Aktuell


SuchtMagazin 1/2020 zum Thema Rituale
Welche Formen und Aufgaben rituelle Praktiken beim Substanz­konsum haben und wie Rituale in der Suchttherapie und Jugendarbeit eingesetzt werden, lesen Sie im aktuellen SuchtMagazin. Einführend erfahren Sie mehr über die Funktion von Ritualen in traditionellen Gesellschaften und in der modernen, individualisierten Welt. Der Artikel (pdf, 8S.) "Die Freude am Drehen eines Joints. Cannabis als Teil ritueller Praxis von Sandro Cattacin" ist online als Leseprobe erhältlich.
https://www.suchtmagazin.ch

 
 

 
Platzspitzbaby
Der Schweizer Kinofilm erzählt die Geschichte der elfjährigen Mia, die nach Beendigung der offenen Drogenszenen am Platzspitz und im Letten im Frühjahr 1995 zusammen mit ihrer Mutter ins Zürcher Oberland zieht. https://platzspitzbaby.ch/

Beiträge im Kontext des Filmes
«Platzspitzbaby» im Unterricht: Der Spielfilm über die Zürcher Drogenhölle, inspiriert von Michelle Halbheers Autobiografie «Platzspitzbaby», beleuchtet ein trauriges Kapitel der Schweizer Geschichte. Neun Kurzfilme geben Anlass, sich mit Fragen rund um das Thema Drogen und Sucht zu beschäftigen. Interviews mit Zeitzeugen, Archivaufnahmen und Ausschnitte aus dem Spielfilm ermöglichen eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema. Für die Sekundarstufen I und II steht zusätzlich das Dossier für Schülerinnen und Schüler (pdf, 24S.) zur Verfügung, ergänzt mit didaktischen Hinweisen.

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste»: Der Kinohit «Platzspitzbaby» rückt Kinder von suchtkranken Eltern in den Fokus. Auch die 34-jährige Jasmin ist bei drogensüchtigen Eltern aufgewachsen. Nun will sie das erste Mal über ihr Leben erzählen. Beitrag und Video auf Watson.

Im Strudel der Sucht: Madeleine wuchs als Tochter einer Drogensüchtigen auf. Als sie später selbst heroinabhängig und Mutter zweier Kinder wurde, traf sie ihre schwerste Entscheidung. Artikel auf #12.


Suchtpolitik

Rauchen auf Spielplätzen:
Luzerner Stadtrat lehnt Verbot ab: In den letzten Jahren hat das Rauchverbot vom Zug über die Beiz bis hin zum Büro zahlreiche Zonen erobert. Aktuell dreht sich die Diskussion um Spielplätze. Der Luzerner Stadtrat spricht sich jedoch gegen ein Rauchverbot auf öffentlichen Spielplätzen aus. Trotzdem will er gegen Glimmstängel im Sandkasten vorgehen. Artikel auf Zentralplus

Berner Regierung soll sich für rauchfreie Spielplätze einsetzen: Der Regierungsrat soll zusammen mit den Gemeinden im Kanton Bern Lösungsansätze erarbeiten, um Kinder besser vor dem Passivrauchen zu schützen. Artikel im Berner Oberländer

Politischer Newsletter vom Fachverband Sucht: Der Newsletter bietet einen Überblick über nationale und kantonale Vorstösse und fasst den aktuellen Stand jeweils kurz zusammen. Ausgabe 1/2020 (pdf, 8S.) ist soeben erschienen.

Tabakpolitik - EU-Kommission fordert umfassenden Ansatz: Die derzeitigen Vorschriften zur Tabakbesteuerung funktionieren zwar gut hinsichtlich Vorhersehbarkeit und Stabilität der Steuereinnahmen der Mitgliedstaaten, verhindern den hohen Tabakkonsum in der EU aber nicht mehr ausreichend. Notwendig ist ein umfassenderer Ansatz, der alle Aspekte der Tabakkontrolle einschliesslich der öffentlichen Gesundheit, der Besteuerung, der Bekämpfung des illegalen Handels und der Umweltbelange berücksichtigt. Dies geht aus der Bewertung der EU-Vorschriften zur Besteuerung von Tabakwaren hervor. Medienmitteilung der EU Kommission.

Zigarettenverkauf in den Niederlanden: Eine grosse Mehrheit im Haager Parlament hat die Regierung letzte Woche darauf verpflichtet, die Zahl der Verkaufsstellen für Tabak massiv zu senken. Zigaretten sollen in den nächsten Jahren aus allen Supermärkten und Tankstellen verschwinden. Das zuvor beschlossene Verbot aller Zigarettenautomaten tritt schon Anfang 2022 in Kraft. Zigaretten sind künftig nur noch in vergleichsweise dünn gesäten Fachgeschäften zu kaufen. Beitrag auf Spiegel Online, Mitteilung auf Action on Smoke & Health

Belgien beschliesst Rauchverbot im Auto: In Belgien darf man ab dem 1. Januar 2021 nicht mehr im Auto rauchen, wenn Minderjährige oder Schwangere im Wagen sitzen. In anderen europäischen Ländern wie Österreich, Frankreich und Italien gilt schon länger ein Rauchverbot im Auto mit Strafen von bis zu 3000 Euro und drohendem Fahrverbot bei Verstössen. Artikel auf Spiegel Online.

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Alter

Optimierung der Versorgung alternder Menschen mit einer Abhängigkeit: Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit und in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Kantons Thurgau hat der Fachverband Sucht Handlungsfelder und prioritäre Massnahmen zur Optimierung der Versorgung alternder Menschen mit einer Abhängigkeit entwickelt. Das Pilotprojekt war als Musterprozess aufgebaut. Der Bericht (pdf, 20S.) dazu ist online verfügbar.

Musterkonzept «Genuss, Suchtmittelkonsum und Abhängigkeiten in Alterszentren»: Wie gelingt die Früherkennung und die Betreuung von Suchtbetroffenen im Pflegealltag? Dieses Musterkonzept (pdf, 28S.) zeigt praktische Herangehensweisen auf und dient Institutionen und Mitarbeitenden aus dem Pflegebereich als Grundlage für die Entwicklung eigener Lösungen. Es wurde vom Fachverband Sucht in Zusammenarbeit mit Infodrog, dem Gustav Benz Haus sowie weiteren Expertinnen und Experten aus der Alterspflege und der Suchthilfe entwickelt.

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Jugend

«Sick Style» – wie junge Erwachsene ihre psychischen Krankheiten und Krisen in den sozialen Netzwerken inszenieren: Angststörungen, Depressionen, Borderline-Syndrom: Über psychische Krankheiten wird immer offener gesprochen – auch in den sozialen Netzwerken. Doch das hat auch eine Kehrseite. Artikel auf NZZ Online.

Wie tik(tok)t die Schweizer Jugend? Das Videoportal wird weltweit bereits von 1,5 Milliarden Leuten genutzt. Aber wie sieht das Nutzerverhalten in der Schweiz aus? Xeit hat in einer Online-Umfrage rund 630 Teilnehmende zum Thema TikTok befragt. Artikel auf Werbewoche

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Kind und Familie

Wenn Eltern psychisch krank sind: Kurzfilme helfen weiter Empfehlung: Was tun, wenn Eltern psychisch krank sind? Das Institut Kinderseele Schweiz beantwortet diese Frage mit sieben Kurzfilmen. Artikel auf Spectra Online.

Trinkerkinder – Der lange Schatten alkoholkranker Eltern: «Trinkerkinder» konfrontiert das Publikum mit dem Schicksal der schwächsten Betroffenen der Volkskrankheit Nummer 1: Kinder von alkoholkranken Eltern. Was bedeutet es für ein Kind, mit solchen Eltern aufzuwachsen? Und wie stehen die Chancen, dem Teufelskreis von Sucht und Abhängigkeit zu entkommen? Ein DOK auf SRF, Artikel zum Film auf SRF.

Alkoholgeschädigte Kinder kämpfen mit massiven Folgen: In der Schweiz kommen jährlich bis zu 1700 Kinder mit Beeinträchtigungen zur Welt, weil die Mutter in der Schwangerschaft Alkohol getrunken hat. Selbst Fachleute unterschätzen das Ausmass. Eine Pflegemutter erzählt. Artikel auf tagblatt.ch

Fast drei Viertel der Unter-6-Jährigen im Internet: Die digitale Mediennutzung beginnt bereits im Kleinkindalter. Das unterstreicht die im Februar 2020 präsentierte Befragung „Die Allerjüngsten und digitale Medien“, die vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) durchgeführt wurde. Dabei zeigte sich, dass bereits 72 Prozent der Kinder unter 6 Jahren das Internet nutzen. Bei den 3- bis 6-Jährigen beträgt der Anteil sogar 81 Prozent. Artikel vom Institut Suchtprävention in Linz.

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Gesundheit & Soziales

Gesundheit - Taschenstatistik 2019: Die vorliegende Taschenstatistik gibt einen zusammenfassenden Überblick über die verfügbaren Statistikdaten im Gesundheitsbereich. Eine Publikation (pdf, 44S.) vom Bundesamt für Gesundheit.

Autonomie und Glück: Autonomie gilt als wichtige Voraussetzung für ein glückliches Leben. Was der oder die Einzelne als «Glück» im Sinne eines gelungenen Lebens empfindet, sollte sich somit in allen wichtigen Entscheiden spiegeln. Die Medizin, die oft existentielle Fragen betrifft, ist davon nicht ausgenommen. Was hat Glück mit Medizin zu tun? Und was mit Selbstbestimmung in der Medizin? Antworten auf diese Fragen gibt der Tagungsband (pdf, 80S.) der Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW.
 

Übertragbare Krankheiten

Hepatitis-C-Behandlungen in der hausärztlichen Praxis: Die Folgen einer Hepatitis-C-Infektion sind zahlreich und gehen weit über Lebererkrankungen hinaus. Daher sollen Betroffene aktiv gesucht und behandelt werden. Das HepCare-Projekt von Hepatitis Schweiz unterstützt die Hausärztinnen und Hausärzte dabei, die einfachen und hocheffizienten neuen Hepatitis-C-Therapien in ihrer Praxis selbst durchzuführen. Artikel im Primary and Hospital Care.

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Alkohol

Alkohol-Marketing fördert Rauschtrinken bei Jugendlichen: Nach Erkenntnis von Gesundheitsexperten ist das Marketing für alkoholische Getränke eine Ursache für das Trinken bei Minderjährigen. Aus diesem Grund sollten Regierungen die oft bruchstückhaften freiwilligen Beschränkungen des Alkohol-Marketings aufgeben und gesetzliche Regelungen schaffen, die die dessen Einflüsse und die Anziehungskraft der Werbebotschaften auf Jugendliche begrenzen. Artikel auf Eurocare, Studie im Journal of Studies on Alcohol and Drugs.

Was tun gegen Kater? Tschüss Party, hallo Schmerz: Auf übermäßigen Alkoholkonsum folgt Leid. Das ist bekannt. Doch warum der Körper so reagiert, ist unklar. Das erschwert es, ein Gegenmittel zu finden. Artikel auf Spektrum.de

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Cannabis & THC

Cannabiskonsum: Rekreative oder medizinische Beweggründe? Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat das Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF) eine Studie durchgeführt, die zum Ziel hatte, Personen, die Cannabis aus gesundheitlichen/medizinischen oder rekreativen Gründen einnehmen, zu befragen. Die Resultate zeigen: Cannabisprodukte führen für über 96% der Befragten zu einer grundsätzlichen bis extremen Verbesserung der Symptome. Für viele Befragte ist die Einnahme aber mit grossen Sorgen bezüglich Verkehrssanktionen, Verurteilungen mit Geld und Gefängnisstrafen verbunden. Schlussbericht (pdf, 92S.) und Faktenblatt (pdf, 2S.) zur Studie.

Cannabiskonsum - Konsummuster, Risiken und Möglichkeiten der Prävention: Die Ausgabe proJugend 1/ 2020 befasst sich mit dem Cannabiskonsum und dessen Ausprägungsformen und Ausbreitungswegen in Deutschland. Sie geht zudem auf mögliche Präventions- und Interventionsprogramme ein, die bereits vielfach in der Praxis angewendet und wissenschaftlich begleitet wurden, um riskanten Konsum von jungen Menschen einzudämmen. Der Beitrag "Cannabiskonsum Konsummuster, Risiken und Möglichkeiten der Prävention" (pdf, 6S.) ist online zugänglich.

THC-Werte von Haschisch in der Schweiz: Die Schweizerische Gesellschaft für Rechtsmedizin (SGRM) gibt jährlich Statistiken heraus über die THC-Gehalte diverser Cannabisprodukte. In der Schweiz ist der THC-Gehalt von Haschischproben seit Jahren höher als jener von den Blüten. Der THC-Gehalt von Haschischproben stieg im letzten Jahrzehnt massiv von 10,8 auf 21,0 Prozent, jener der Blüten hingegen nur leicht von 9,9 auf 11,5 Prozent. Beitrag im Drogerie Blog der deutschen Tageszeitung taz.

Neue Cannabinoide entdeckt: Die Pflanze Cannabis sativa enthält über 400 Inhaltsstoffe. Aber v.a. eine davon, nämlich THC, hat eine psychoaktive Wirkung. Zumindest war das bis jetzt die Annahme. Nun verkündet eine Gruppe italienischer Forschender, dass sie zwei neue Cannabinoide gefunden hätten. Beitrag auf VICE. Die Studie ist auf Nature publiziert, Artikel auf CNN.

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Rauchen & Dampfen

Eindämmung des Tabakkonsums - Schweiz verliert 14 Plätze: Die Schweiz, «die Heimat der Tabakkonzerne», stürzt in der europäischen «Tobacco Control Scale» auf den zweitletzten Platz ab (35 von 36) und verliert den Anschluss an eine zeitgemässe Tabak- und Nikotinprävention. Auf Platz 1 der Rangliste ist das Vereinigte Königreich, Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakkonsum. Hinter der Schweiz findet sich nur noch Deutschland, Beitrag auf aerzteblatt.de

Die Raucherzahlen stagnieren seit zehn Jahren: Im Jahr 2017 rauchten 27% der Bevölkerung. Während die Raucheranteile sich in den letzten Jahren nicht gross verändert haben, kam es zu einer eigentlichen Veränderung der Konsummuster beim Rauchen. So hat sich der Anteil der starken Raucherinnen und Raucher, welche 20 Zigaretten oder mehr pro Tag konsumieren, in den letzten 25 Jahren halbiert. Im selben Zeitraum nahmen die sozialen Unterschiede beim Rauchen zu, und zwar zulasten der Personen ohne nachobligatorische Schulbildung. Medienmitteilung und Publikation des Bundesamtes für Statistik (Schweizerische Gesundheitsbefragung 2017).

Tabakhandel: Drei neue Grafiken der Eidg. Zollverwaltung

Factsheetreihe zum Stand der Tabakkontrolle in Europa: Für die Europäische Tabakkontrollkonferenz "European Conference on Tobacco or Health" (ECToH), die vom 19. bis 22. Februar 2020 in Berlin stattfand, hat das deutsche Krebsforschungszentrum eine Reihe von englischsprachigen Factsheets zu verschiedenen Aspekten der Tabakprävention in Europa erstellt. Alle Factsheets (pdf, 15S.) in einem Dokument.

Tabakkonsum verursacht fast ein Drittel der Krebstodesfälle in Europa: Mit 9,6 Millionen Todesfällen im Jahr 2018 ist Krebs die zweithäufigste Todesursache weltweit. Obwohl er durch mehrere Risikofaktoren verursacht wird, hat der Tabakkonsum, der für 25% aller Krebstodesfälle weltweit verantwortlich ist und mit mindestens 20 Krebsarten in Verbindung gebracht wird, einen erheblichen Einfluss. Im Jahr 2018 wurden 27% aller Krebserkrankungen in der Europäischen Region der WHO auf den Tabakkonsum zurückgeführt. Medienmitteilung und Cancer Report der WHO.

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Kokain

Illegaler Kokainhandel zerstört Regenwald: „Los Narcos“ seien schuld, sagen die Einheimischen. Forscherinnen und Forscher haben ebenfalls nachweisen können, dass der illegale Kokainhandel in erheblichem Masse zum Verlust des Regenwaldes beiträgt. Beitrag auf Drugcom.

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Weitere Substanzen / substanzübergreifende Infos

Ayahuasca - Die Trend-Droge aus dem Dschungel und ihre Wirkung: Wilde Muster, Begegnungen mit höheren Wesen und lebensverändernde Erfahrungen – Ayahuasca gehört zu den stärksten Halluzinogenen der Welt und liegt seit Jahren im Trend. Doch was bewirkt der psychedelische Pflanzensud? Eine Konsumentin berichtet. Beitrag (22Min.) auf SRF.
 

Verhaltenssüchte

Exzessives Sporttreiben bei Essstörungen: Unbestritten ist, dass Sport die Gesundheit fördert. Wird Sport jedoch exzessiv und zwanghaft betrieben und im Extremfall zur „Sportsucht“, kann dies krank machen. Dieses ungesunde Sporttreiben ist nachweislich besonders ausgeprägt bei Personen, die unter Essstörungen leiden. Ein Forschungsteam am Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Freiburg konnte nun erstmals psychologische Alltagsmechanismen aufdecken, die diesem pathologischen Sporttreiben zugrunde liegen. Artikel auf Konturen.
 

Beratung & Therapie

Die Therapie mit Psychedelika kehrt zurück: In den 1990er Jahren erlebte sie dann ein zaghaftes Comeback. Die Erfahrungen der ersten Stunde genügen den heutigen wissenschaftlichen Standards nicht und gelten daher als wenig verlässlich. In den vergangenen Jahren haben nun mehrere Forschergruppen versucht, diese Beobachtungen mit den Methoden der evidenzbasierten Medizin zu verifizieren. Denn der Bedarf an Therapien, mit denen sich die Ängste und die Niedergeschlagenheit der Betroffenen lindern lassen, ist gross. Artikel der NZZ.

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Schadensminderung

25 Jahre Lettenschliessung: Kein Drogensüchtiger weit und breit, nur Medienleute aus der ganzen Welt und ein paar Schaulustige trafen sich um Mitternacht am Ufer der Limmat. Die Räumung des Letten war eigentlich keine Räumung, denn die Drogenkranken hatten sich längst verzogen, als die Stadt Zürich der offenen Drogenszene am 14. Februar 1995 ein Ende setzte. Artikel auf SRF, Beitrag in der SRF Tagesschau.

Schweizer Drogenpolitik als Modell für die USA: Die USA leiden an der grössten Opioidkrise, die das Land je gesehen hat. Die Suche nach Lösungen und einer anderen Drogenpolitik führte eine New Yorker Delegation nach Zürich. Beitrag in der Tagesschau.

Drug Checking als Schweizer Exportschlager: Für das Aussendepartement ist das Drug Checking eine richtige «Swiss Story». Unter diesem Label publiziert das Ministerium Beiträge über helvetische Errungenschaften. Die Onlineartikel sind Teil der sogenannten Landeskommunikation. Sie finden sich auf der departementseigenen «House of Switzerland»-Website und werden unter anderem über die Kanäle der Schweizer Botschaften rund um die Welt verbreitet. Artikel in der Aargauer Zeitung.

«Der Staat soll alle Drogen regulieren»: Die ärztlich kontrollierte Heroinabgabe war ein entscheidender Faktor, dass die Schliessung der offenen Drogenszene am Letten 1995 klappte. Thilo Beck begann zwei Jahre nach der Schliessung im Zentrum für Suchtmedizin, Arud, zu arbeiten. Warum braucht es die ärztlich kontrollierte Heroinabgabe auch heute noch? Wie hat sich der Drogenkonsum geändert und wo steht heute die Drogenpolitik? Ein Gespräch mit Thilo Beck auf SRF Regionaljournal Zürich Schaffhausen.

Europäischer Harm Reduction Report: Ziel dieses Berichts (pdf, 112S.) ist es, die Informations- und Wissensbasis über Massnahmen zur Schadensminderung in Europa aus der Sicht von Organisationen der Zivilgesellschaft, d.h. von Organisationen, die direkt für und mit Drogenkonsumenten arbeiten, zu erweitern. Herausgeber ist Correlation - European Harm Reduction Network (C-EHRN).

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Neues zu und von Institutionen

«goodplan» im Umgang mit Stress: Das Angebot «goodplan» der Stiftung Berner Gesundheit hat zum Ziel, die psychosoziale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die Förderung von Lebenskompetenzen zu stärken.

Newsletter Infodrog: Der Februar-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist soeben erschienen.
 

Diverses

Drogenbedingte Krankenhausnotfälle: Dieser Bericht stellt die neuesten Erkenntnisse über drogenbedingte Krankenhausnotfälle. Aus den Daten geht hervor, dass zu den Substanzen, die am häufigsten bei Behandlungen von Drogentoxizität verwendet werden, Heroin, Kokain und Cannabis gehören. Der Bericht beleuchtet zudem weitere Aspekte drogenbezogener Notfälle, wie klinische Merkmale, geografische Unterschiede und demografische Kennzahlen. Eine Publikation der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle.

Sternstunde Philosophie: Ich pumpe, also bin ich: Fitness, Ernährung, Schönheit: Der Körper steht im Zentrum unserer Zeit. Was steckt hinter dem Körperkult? Ist der durchtrainierte Körper ein Symbol unserer Leistungsgesellschaft? Die letzte Bastion des Kontrollierbaren? Die neue Religion? Yves Bossart spricht mit dem Kunsttheoretiker Jörg Scheller. Sendung (60 Min.) auf SRF.
 

Agenda

Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.

Medizinische Empfehlungen für Opioidagonisten Therapie 2020
7. April 2020
, Zürich
Weiterbildung im Rahmen vom Zürcher Forum Sucht und Drogen

Geistige Behinderung und Sucht
21. April 2020
, Frankfurt a.M.
Eine Veranstaltung der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V.

Einführung in die Norm QuaTheDA 2020
30. April 2020
, Bern
Eine Weiterbildung für Qualitäts-Verantwortliche und Führungskräfte.
Ein Angebot von Infodrog.

Psychiatrische Grundlagen für die Arbeit im illegalen Drogenbereich
4. & 5. Mai 2020
, Zürich
Ein Weiterbildungsangebot vom Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF

Peersymposium 2020
9. Mai 2020, Basel
Ein Symposium für Fachpersonen und Peers, die sich mit Substanzkonsum im Nachtleben und Freizeitsetting beschäftigen.
Gemeinsame Veranstaltung von Infodrog, SubsDance (Peerverein in Basel) und Safer Dance Basel organisiert

Prävention ist ohne Politik nicht machbar
12. Mai 2020
, Hannover
Damit die Verhaltensprävention Erfolg hat, müssen sich auch die „Verhältnisse“ ändern!
Eine Veranstaltung der Universität Bremen.

Fachtag für Soziotherapeutische Einrichtungen in der Suchthilfe
12. Mai 2020
, Kassel
Veranstalter ist der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS) - Fachverband der Diakonie Deutschland. Tagungsprogramm (pdf, 2S.)

Zukunft der Schadensminderung
2. Juni 2020
, Zürich
Weiterbildung im Rahmen vom Zürcher Forum Sucht und Drogen

CAS Gesundheitsförderung und Prävention: Grundlagen und Best Practice
4. Juni 2020, Infoveranstaltung in Olten
Der CAS findet zwischen dem 31. August 2020 und dem 8. Juni 2021 an der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW statt. Informationen zur Weiterbildung, Anmeldung zur Infoveranstaltung. Infos: christina.corso@fhnw.ch

Das Thema Sexualität in meinem Praxisalltag - Input und Austausch
8. Juni 2020
, Zürich
Eine Fortbildung des Fachverbands Sucht

Adoleszenz: zwischen Selbstfindung und Sucht
8. & 9. Juni 2020,
Zürich
Ein Weiterbildungsangebot vom Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF

Risikokonsum im Alter
10. Juni 2020
, Zürich
Ein Weiterbildungsangebot vom Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF

Zusammenhalten und zusammen gestalten
17. - 19. Juni 2020, Münster
Veranstalter des Suchtkongresses sind der Fachverband Sucht e.V. und der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V.
www.dersuchtkongress.de

Medien- und Onlineabhängigkeit – störungsspezifische Beratung und Behandlung bei problematischem Konsum digitaler Medien
18. Juni 2020
, Zürich
Eine Fortbildung des Fachverbands Sucht

2. Münsterlinger Suchttagung
19. Juni 2020
, Münsterlingen
Thema der Veranstaltung ist Motivation - Ziel oder Voraussetzung? Die Tagung wird von den Psychiatrischen Dienste Thurgau organisiert.

Genderdysphorie/ Transmenschen
7. Juli 2020
, Zürich
Weiterbildung im Rahmen vom Zürcher Forum Sucht und Drogen
 

Redaktion Infoset

Französischsprachige Version
Hier finden Sie Informationen, die speziell auf die Romandie zugeschnitten sind. Sie können die Seite direkt besuchen unter der Adresse: www.infoset.ch/accueil.html. Oder bestellen Sie den französischsprachigen Newsletter bei meiner Redaktionskollegin Florence Iff: redaction@infoset.ch

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Redaktionsadresse Infoset Deutschschweiz
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Tel. 062 957 20 91
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