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Coronavirus | COVID-19: Newsticker von Infodrog
Die aktuelle Lage in Zusammenhang mit dem Coronavirus betrifft uns alle, auch die Fachleute und Betroffenen im Suchtbereich. Infodrog hat einen Newsticker für den Suchtbereich eingerichtet, damit Sie die relevanten Informationen zur Situation auf einen Blick finden.
https://www.infodrog.ch/corona

News auf Infoset
Webseite: www.infoset.ch
Facebook: www.facebook.com/infosetde/

 


Haben Sie Fragen zu Sucht?
Die Onlineberatung von SafeZone.ch ist jederzeit offen und zugänglich – für Betroffene und Angehörige.

 
 

 

Verschiedenste Massnahmen in Städten und Gemeinden
Auch die Städte sind im Umgang mit der Coronakrise stark gefordert und haben in den letzten Tagen und Wochen Massnahmen in verschiedensten Bereichen in die Wege geleitet. Links zu den Massnahmen der verschiedenen Städte bietet der Schweizerische Städteverband.

Informationen und Kontakte zu Corona in den Kantonen
Interaktive Schweizerkarte der kantonalen Webseiten zum Coronavirus (auf www.ch.ch)

 

COVID-19 Aushilfsstellen
Soziale Institutionen und Personen mit IV-Assistenz publizieren auf diesem Stellenmarkt von Sozialinfo ihre personellen Engpässe aufgrund von COVID-19 Ausfällen. Angesprochen sind Studierende der Sozialen Arbeit und Freiwillige.

 

Allgemeine Infos

Bundesamt für Gesundheit
Website zum Coronavirus
Alle Schutzempfehlungen in der Übersicht

Leichte Sprache
Informationen zum Corona-Virus
Die Regeln und Verbote des Bundes

Information in 16 Sprachen
Das Coronavirus betrifft uns alle - auch die fremdsprachigen Menschen in der Schweiz. Deshalb hat das Schweizerische Rote Kreuz die Informationen in 15 Sprachen übersetzt und eine multilinguale Plattform aufgebaut.
 

Gesundheitliche & soziale Auswirkungen

Auswirkungen von COVID-19 auf Drogenkonsumierende: Dieses Briefing der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD reflektiert die neu auftretenden Risiken im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie für Menschen, die Drogen konsumieren, und für diejenigen, die Dienstleistungen für sie erbringen, aus europäischer Sicht und versucht fachgerechte Massnahmen zu fördern.

«Das Virus wird Teil ihres Wahns»: Stefan Klöppel ist ärztlicher Direktor der psychiatrischen Dienste der Uni Bern. Im Gespräch erklärt er, wie sich die Krise auf psychisch Kranke auswirkt und wieso Angebote ausgebaut werden. Artikel auf #12

Wie Randständige in der Corona-Krise (über-)leben: Für die Schwächsten in der Gesellschaft ist ohnehin jeder Tag ein Kampf. Der Shutdown zieht ihnen das bisschen Boden unter den Füssen weg. Beitrag auf SRF 4.

"Für Menschen mit Depression sind weniger Sozialkontakte ein Problem": Wenn das öffentliche Leben stillsteht, leiden Menschen mit psychischen Störungen besonders. Der Psychiater Andreas Meyer-Lindenberg erklärt, wie sie durch die schwere Zeit kommen. Beitrag auf Spektrum.de

Psyche in der Krise: Kontaktverbote, Quarantäne, Ausgangsperren: Die Corona-Krise bedroht nicht nur unsere körperliche, sondern auch unsere psychische Gesundheit. Sie kann aber auch Chancen bergen. Beitrag auf Spektrum.

Cornavirus und Menschenrechte: Das Virus «COVID-19» betrifft uns alle, weltweit. Es sorgt für viel Leid und verunsichert die Menschen. Es bringt aber auch Menschen zusammen − wenn auch nicht physisch, so doch durch viel Solidarität und gegenseitige Unterstützung. Auf dieser Seite erhalten Sie Mitteilungen von Amnesty International, Recherchen und Publikationen mit Bezug zur weltweiten Pandemie, über die menschenrechtlichen Auswirkungen.
 

Kinder & Jugendliche

147 ist da für Kinder und Jugendliche: Durch die aktuelle Coronakrise sind die meisten Jugendlichen zuhause und von ihrem Freundeskreis isoliert. Zudem belasten die Unsicherheiten, die die Krise mit sich bringt die Jugendlichen zusätzlich in einer sowieso schon kritischen Lebensphase. Konflikten in der Familie kann nicht einfach ausgewichen werden und die digitale Unterrichtsform fordert ein besonderes Mass an Selbstdisziplin. Beratung + Hilfe 147 sowie der Pro Juventute Chat mit Gleichaltrigen sind auch in der aktuellen Situation rund um die Uhr für Jugendliche erreichbar. Mitteilung von Pro Juventute.

Merkblatt Corona und Offene Kinder und Jugendarbeit OKJA: Alle dem Dachverband offene Jugendarbeit DOJ zurzeit bekannten Informationen betreffend den Auswirkungen der Massnahmen des Bundes auf die Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie nützliche Links zu weiteren Informationen hat der DOJ in einem Merkblatt zusammengefasst.
 

Häusliche Gewalt

Frauenhäuser rüsten sich für die Krise: Institutionen, die sich um Menschen in Not kümmern, verzeichnen mehr Anfragen. Die häusliche Gewalt werde in der Corona-Krise zunehmen, sagen die Betreiber. Artikel im Beobachter.

Coronakrise könnte das Problem der häuslichen Gewalt verschärfen: Was passiert hinter doppelt verriegelten Türen? Die Hoffnung, die Covid-19-Pandemie zu stoppen, besteht darin, dass die Menschen in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Doch gibt diese Isolation gewalttätigen (Ehe)Partnern mehr Spielraum, so die Befürchtung. Organisationen zur Unterstützung von Opfern häuslicher Gewalt machen sich Sorgen. Artikel auf Swissinfo.
 

Ressourcen und Lernmaterialien

Soziale Arbeit und Corona
Medienbeiträge zu Sozialer Arbeit und dem Coronavirus finden im Spezialdossier auf Sozialinfo
Ein Überblick über die verschiedenen Informationen rund um das Coronavirus in Bezug auf die Soziale Arbeit findet sich bei Avenir Social

Lernmaterial zum Coronavirus: Der Thieme Verlag stellt auf seiner Corona Informationsseite wertvolle Informationen sowie einen kostenfreien Online-Kurs rund um COVID-19 bereit.

International
Das Internationel Drug Policy Consortium bietet eine internationale Übersicht zu den wichtigsten Themen und Fragen rund um die Corona Krise: People who use drugs, Harm reduction provision, Human rights, People living with HIV, Rough sleeping, homelessness, shelters, Prison settings.

Deutschland
Informationen für Fachkräfte in der Suchthilfe (DHS)
Hilfe für Betroffene (DHS)
Informationen in mehreren Sprachen (Integrationsbeauftragte)

Österreich
Öffentliches Gesundheitsportal Österreich
Infoline, Schutzmassnahmen & Aktuelles
 

Alkohol

Alkohol und Corona: Kein Sanitäter in der Not: In vielen Ländern steigen seit Beginn der Coronakrise die Verkaufszahlen für Alkohol. Offenbar wird nun daheim vermehrt getrunken. Gesundheitsexperten sind aus mehreren Gründen alarmiert. Artikel auf Spiegel Online.
 

Rauchen & Dampfen

Rauchen ist ein Risikofaktor für eine schwere Covid-19-Erkrankung: Rauchen schädigt die Lunge. Das neuartige Coronavirus hat dann leichteres Spiel. Aber keineswegs jeder Raucher stirbt an der Infektion. Allerdings liegen erst wenige Studien vor. Artikel der NZZ. (Abo-Bereich)

Risikoreduktion durch Rauchstopp: Rauchen ist unbestrittenen ein wichtiger Risikofaktor für viele Atemwegserkrankungen. RaucherInnen haben ein deutlich höheres Risiko für COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Rund 400'000 Menschen leiden in der Schweiz an COPD. Auch COVID-19 ist eine Lungenkrankheit. Rauchen schwächt das Immunsystem und erhöht das Risiko für einen schweren Verlauf der Atemwegserkrankungen, dies gilt sowohl für COVID-19 wie auch für die saisonale Grippe. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention

Wenn RaucherInnen an Covid-19 erkranken: Atemwegsinfekte treffen Raucher im Schnitt härter als Nichtraucher. Das ist wahrscheinlich auch bei Covid-19 der Fall. Sogar die Ansteckungsgefahr könnte für Raucher höher sein. Artikel auf Spiegel Online.
 

Verhaltenssüchte

Online-Casinos und Lockdown: Noch mehr Werbung und Risiken: Seit der Öffnung des Geldspielmarktes vor einem Jahr wurden die Werbeaktivitäten der Casinos für die neuen Online-Angebote intensiviert. Dies führt zu mehr Risiken, die nun durch die nötigen und zunehmenden Ausgangsbeschränkungen noch verstärkt werden. Präventionsfachleute erklären die Hintergründe. Medienmitteilung von Sucht Schweiz

Corona-Krise und Glücksspiel – Der nie erwartete Shut-Down der Glücksspielhallen: Die Entwicklungen der letzten Tage setzen viele gesellschaftliche Gewohnheiten und vermeintliche Selbstverständlichkeiten außer Kraft. Gemeint sind jetzt nicht die massiven Hamsterkäufe in bestimmten Segmenten der Supermärkte oder die erfreulichen Solidaritätsbekundungen mit älteren, einsamen Menschen. Vielmehr geht es um die psychologischen Hintergründe und Auswirkungen der massenhaften Schliessung von Glücksspielhallen und Wettbüros durch die Corona-Krise. Artikel von Michael Klein.
 

Handlungsempfehlungen

Handlungsempfehlungen für den Suchtbereich: Dieses Dokument fasst die Beobachtungen der Schweizer Suchtfachleute vor Ort zusammen und schlägt konkrete Handlungsoptionen vor. Es fordert einerseits einen grösseren Schutz der Konsumierenden und der Suchtfachleute, andererseits eine grössere Flexibilität und Pragmatismus bei der Anwendung der Regeln.
 

Beratung & Therapie

inCLOUsiv – ein Begegnungsraum im Internet: Die Pro Mente Sana macht die Online-Plattform inCLOUSiv ab sofort öffentlich zugänglich. inCLOUSiv bietet regelmässige Beiträge rund um die psychische Gesundheit, Live-Chats mit Fachpersonen und Betroffenen zu aktuellen Themen sowie ein Forum, in welchem sich die UserInnen untereinander austauschen können.

Digitale Hilfen und Tipps für Menschen mit Depression: Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe unterstützt Betroffene mit digitalen Angeboten und bietet Hinweise für den Alltag. Das Online-Programm iFightDepression ist für sechs Wochen frei zugänglich. Beitrag auf Konturen.
 

Opioidagonistentherapie

Empfehlungen der SSAM: Wie können Praxen und Institutionen, die Opioidagonistentherapie (OAT) durchführen, mit den aktuellen Herausforderungen umgehen? Die Empfehlungen (pdf, 2S.) der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) liefern praxisorientierte Antworten.

Stellungnahme des BAG zu HeGeBe unter dem Eindruck des Corona-Virus: Das BAG nimmt Stellung (pdf, 2S.) zu den eingegangenen Fragen bezüglich den aktuellen Herausforderungen der HeGeBe Institutionen im Zusammenhang mit COVID-19.
 

Schadensminderung

Reduziertes Angebot Kontakt- und Anlaufstellen: Die Kontakt- und Anlaufstellen haben ihr Angebot reduziert. Eine laufend aktualisierte Liste gibt Auskunft über die Einschränkungen. Auf suchtindex.ch finden Sie eine Karte mit Spritzen-/Hygieneautomaten, bei denen steriles Konsummaterial bezogen werden kann. Laufend aktualisierte Liste der K+A, Liste mit Spritzen-/Hygieneautomaten. (Infodrog)

Schwerstsüchtige Menschen können Heroin-Heimlieferungen erhalten: Mit dem Fahrrad oder dem Auto liefert das Suchtzentrum Arud derzeit Heroin, Methadon oder Morphin in Zürich aus. Artikel auf SRF.

Gassenarbeit während der Coronakrise: Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf Drogenabhängige. Nun sollen mehr Zugang zu einem Methadonprogramm erhalten. Ein Interview mit Franziska Reist, Geschäftsleiterin der Gassenarbeit Luzern, über den neuen Alltag in der niederschwelligen Suchtarbeit. Beitrag auf SRF.

Social Distancing beim Drogenkonsum: Mehr Schutz für Drogenabhängige vor dem Coronavirus: Die Suchthilfe Basel baut die Kontakt- und Anlaufstelle beim Wiesenkreisel mit einem Zelt-Provisorium aus. Beitrag auf Telebasel

Positionspapier zur Schadensminderung während der Coronakrise: Niedrigschwellige Angebote im Bereich der Schadensminderung sind oft die einzige Anlaufstelle für Drogenkonsumentinnen. Ein Positionspapier vom Europäischen Harm Reduction Netzwerk über die Kontinuität der Angebote zur Schadensminderung während der Coronakrise.

Coronavirus and drug harm reduction
Informationen von Transform, Drug Poliy Foundation
 

Für Institutionen

Wichtige Dokumente für Institutionenleitende
Eine Übersicht von INSOS, dem nationalen Branchenverband der Dienstleistungsanbieter für Menschen mit Behinderung

Umgang mit Coronavirus
Informationen von Curaviva, Branchenverband der Institutionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf
 

Redaktion Infoset

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