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Aktuell

Dossier zur Corona-Pandemie auf Infoset
Die relevanten Informationen für den Suchtbereich finden Sie in unserem Dossier zur Coronakrise. Dieses ist thematisch strukturiert und wird laufend aktualisiert. Deshalb verzichten wir in diesem Newsletter auf Meldungen rund um die Coronakrise.
https://www.infoset.ch/de/corona.html
 
 
Newsticker von Infodrog
Infodrog hat einen Newsticker für den Suchtbereich eingerichtet, damit Sie die relevanten Informationen zur Situation auf einen Blick finden.
https://www.infodrog.ch/corona
 
 

SuchtMagazin 2/2020 zum Thema "Frau und Sucht"
Mädchengerechte Suchtprävention, Frauen in den K&A, internet­bezogene Störungen bei Frauen, Substanzkonsum in der Schwangerschaft, Fachfrauen im Suchtbereich – neben diesen praxisbezogenen Beiträgen lesen Sie im aktuellen SuchtMagazin Zahlen und Analysen zu «Frau und Sucht». Immer wieder stehen dabei Rollenbilder und ihre Veränderungen im Zentrum. Die Leseprobe (pdf, 8S.) ist der Beitrag «Frauen in den Kontakt- und Anlaufstellen» von Franziska Schicker.
Bestellen (Print: CHF/€ 18 | PDF: CHF/€ 15)
www.suchtmagazin.ch


 

Alter

Späte Liebe zu LSD, Ecstasy & Co.: Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer schlucken in der zweiten Lebenshälfte Drogen, die das Bewusstsein verändern. Warum? Beitrag im Beobachter.

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Jugend

laut & leise - Social Media: Instagram, Facebook & Co sind unter jungen Menschen – insbesondere bei jungen Frauen - sehr beliebt. Wie nutzen die Jungen Social Media? Was sind dabei Chancen und Risiken? Welche Rolle spielen InfluencerInnen? Und was bietet die Suchtprävention zum Thema an? Das aktuelle Magazin (01/2020, pdf, 20S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich steht zum Download bereit.

Wie tik(tok)t die Schweizer Jugend? Das Videoportal wird weltweit bereits von 1,5 Milliarden Leuten genutzt. Aber wie sieht das Nutzerverhalten in der Schweiz aus? Xeit hat in einer Online-Umfrage rund 630 Teilnehmende zum Thema TikTok befragt. Artikel auf Werbewoche.

Suchtpräventions-Talk in der Offenen Jugendarbeit: Das Netzwerk für offene Jugendarbeit (bOJA) Österreich hat in den vergangenen Wochen mit „bOJA Talks“ eine virtuelle Meeting-Reihe ins Leben gerufen, bei der die Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit mit ExpertInnen aus anderen Bereichen zu derzeit relevanten Themen für die Offene Jugendarbeit austauschen können. Hier geht es zum Talk um das Thema "Suchtprävention in der OJA in Zeiten von Corona".

Cybermobbing - Die Schweiz ist in Europa ganz oben: Zum ersten Mal haben Forscher untersucht, wie die Schweiz bei der Internetsicherheit im Vergleich mit anderen Staaten abschneidet. Das Resultat ist alarmierend. Eines der grössten Probleme ist Cybermobbing. Versagt die Prävention? Artikel auf NZZ Online.

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Kind und Familie

MeinTeenager.ch - eine Website für Eltern: Legaler oder illegaler Hanf, der erste Alkoholrausch oder Zigarettengeruch? Was können Eltern tun, damit der Sohn oder die Tochter nicht ungesunde Substanzen konsumieren oder im Internet hängen bleiben? Die auf Deutsch und Italienisch gänzlich neue Website MeinTeenager.ch von Sucht Schweiz gibt eine Hilfestellung für Eltern von Teenagern. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, https://meinteenager.ch

Handy und Games – damit verbringen Primarschulkinder ihren digitalen Alltag: Primarschulkinder in der Schweiz beschäftigen sich in ihrer Freizeit am liebsten mit Spielen oder Sport. Dies zeigt die neue MIKE-Studie der ZHAW. Aufwändige Hobbies nehmen zwar ab, die Kinder bevorzugen aber weiterhin nonmediale Freizeitaktivitäten – obwohl fast die Hälfte ein Handy besitzt. Daneben sind Fernsehen und Gamen wichtige mediale Tätigkeiten. Medienmitteilung (pdf, 4S.) zur Studie

Geschwister von Jugendlichen mit Suchtproblemen stärken: Geschwister von Jugendlichen mit problematischem Substanzkonsum leiden oft im Abseits. Sie sind gefährdet, psychisch zu erkranken oder selbst ein Suchtproblem zu entwickeln. Sucht Schweiz bietet in Zusammenarbeit mit feel-ok.ch ein neues Online-Informations- und Beratungsangebot für Geschwister an und hat ein Leitfaden für Eltern veröffentlicht.

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Alkohol

Feldschlösschen sichert sich Rechte an umstrittenem Alkohol-Wasser: In den USA boomen die sogenannten Hard Seltzer. Der Bierproduzent könnte die Getränke nun auch in die Schweiz bringen. Die Hard Seltzer, die gleich viel Alkohol beinhalten wie ein Bier, sind der grosse Renner in den USA. Etwas verkürzt könnte man sagen, dass Hard Seltzer Mineralwasser mit etwas Geschmack und vor allem Alkohol sind. Artikel auf tagesanzeiger.ch

Alkoholverbot im Islam – eine westliche Erfindung? Das Beispiel der Türkei: Die „Alkoholfrage“ war in der Türkei seit dem Ersten Weltkrieg umstritten – und ist es heute wieder. Obwohl Alkoholgegner mit der „islamischen Tradition“ argumentieren, um ein Verbot durchzusetzen, ist die Idee der Prohibition aus dem Westen in die Türkei gekommen. Beitrag auf Geschichte der Gegenwart.

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Cannabis & THC

Cannabislegalisierung in den USA - Erfolg oder Misserfolg? Treffen auf eine Person Attribute wie jung, gebildet, konfessionell ungebunden und demokratisch wählend zu, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass diese Person für die Legalisierung von Cannabis ist. Treffen auf eine Person hingegen Attribute wie alt, bildungsfern, fundamentalistisch evangelikal und republikanisch wählend zu, dann ist die gegenteilige Wahrscheinlichkeit gross. Artikel im Drogerie-Blog der Tageszeitung taz

Wie höre ich mit dem Kiffen auf?: Einfach aufhören, das klappt nicht immer. Wer schon länger Cannabis konsumiert, stellt womöglich fest, dass der Ausstieg gar nicht so einfach ist. In einem neuen Video gibt Drugcom Tipps, wie der Ausstieg gelingen kann.

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Rauchen & Dampfen

Tabakpolitik - Schweiz «feiert» 10 Jahre Stillstand: Vor zehn Jahren, am 1. Mai 2010, trat das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen in Kraft. Das Gesetz war der vorerst letzte Erfolg in der nationalen Tabakpräventionspolitik. Weitere Massnahmen auf Bundesebene werden seither von der Tabak- und Nikotinlobby blockiert. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

10 Jahre Rauchverbot - Vom Lifestyleprodukt zum Krankheitsbringer: Rauchen im Restaurant? Kann man sich heute kaum mehr vorstellen. Dabei ist das Verbot erst 10 Jahre her. In der Geschichte des Rauchens kam dieser Meilenstein ziemlich spät. Sendung Treffpunkt (57 Min) vom 30. April auf SRF.

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at: Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) der at-informationen (Frühling 2020) steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt: Die Schweiz verliert 14 Plätze im europäischen Ranking; Führt die E-Zigarette zur Zigarette?; Die Kantone schliessen Gesetzeslücken bei E-Zigaretten; Steuer auf E-Zigaretten soll Präventionspolitik entsprechen; Tabaklobby verbiegt Argumente.

Tabakindustrie verdreht die Wahrheit: Die Tabakkontrollskala 2019 (Tobacco control scale TCS) wurde am 20. Februar 2020 in Berlin anlässlich der 8. Europäischen Tabakkonferenz (Conference on Tobacco or Health) publiziert. Die Schweiz hat seit der letzten Publikation 2016 vierzehn Ränge im Ranking verloren und ist nun am Schluss auf Platz 35, gerade noch vor Deutschland. Ein paar Tage nach der Publikation des TCS begann ein allgemein bekannter Lobbyist der Tabak- und Nikotinbranche die Ergebnisse der TCS zu verdrehen. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention AT.

Raucherkleider schaden wie Passivrauchen: Trotz Zigarettenverbots: Wer im Kino neben Rauchern sitzt, pafft unbeabsichtigt bis zu zehn Kippen mit. Forscher sprechen vom Qualmen aus dritter Hand. Artikel auf Spiegel Online.

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Glücksspiel

Online-Spielbankenspiele - Spielbanken Lugano und Meyrin erhalten eine Konzessionserweiterung: Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 die Konzession der Spielbanken Lugano und Meyrin um das Recht erweitert, Online-Spielbankenspiele durchzuführen. Die Spielbanken können ihr Angebot online schalten, sobald die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) ihnen die erforderlichen Spielbewilligungen erteilt hat. Medienmitteilung des EJPD.

Dubiose Partner, hohe Gewinne: Das unfaire Spiel der Schweizer Kasinos Seriös, gemeinnützig und fair zu den Spielern: Das versprachen die Schweizer Kasinos für ihre Online-Glücksspiele. Bis jetzt ist wenig davon eingetroffen. Die Kasinobetreiber arbeiten mit dubiosen Anbietern aus dem Ausland zusammen. Artikel der NZZ am Sonntag.

www.sos-spielsucht.ch: Die Onlineplattform www.sos-spielsucht.ch ist ein gemeinsames Angebot von 16 Deutschschweizer Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein. Die Website umfasst Informationen, nützliche Tools sowie anonyme und kostenlose Beratungsangebote per Telefon oder online über ein gesichertes Mail-System. Die Onlineberatungen werden von ExpertInnen von SafeZone.ch durchgeführt. Die Auswertung für 2019 (pdf, 10S.) ist online erhältlich. www.sos-spielsucht.ch
 

Prävention und Gesundheitsförderung

Chancengleichheit in der Gesundheitsförderung und Prävention in der Schweiz: Der Bericht von Gesundheitsförderung Schweiz zeigt auf, welche Interventionsansätze und Erfolgskriterien sich in der Praxis bewährt haben, um die gesundheitliche Chancengleichheit zu erhöhen. Der Fokus liegt schwerpunktmässig auf strukturelle Faktoren, die eine erhöhte Krankheitsprävalenz und eine frühzeitige Sterblichkeit wahrscheinlicher machen. Der Bericht (pdf, 113S.) und eine Kurzversion (pdf, 16S.) für die Praxis sind online erhältlich.

Europäische Qualitätsstandards zur Suchtprävention (EDPQS): Qualität oder auch Qualitätssicherung gewinnen in der Prävention und Gesundheitsförderung einen immer höheren Stellenwert. Dennoch besteht in der Suchtprävention kein einheitliches Qualitätsverständnis, da der Qualitätsbegriff viele verschiedene Facetten aufweist, deren Umsetzung Herausforderungen aufwirft. Qualitätsstandards können hier eine Hilfe bieten. Die European Drug Prevention Quality Standards EDPQS sind ein solcher Standard. Durch die Übersetzung der fdr+Fachstelle Suchtprävention in Thüringen sind die EDPQS nun erstmals in deutscher Sprache verfügbar.

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Schadensminderung

Engadiner Drogenszene in den 1980er Jahren: In den 1980er-Jahren ist Samedan ein Ort des Drogenkonsums gewesen. 40 Jahre später lässt Ivo Zen die damalige Zeit nochmals Revue passieren. In seinem neusten Dokumentarfilm «Suot tschêl blau» wird gezeigt, wie die Engadiner Drogenszene damals aussah. Beitrag (4 Min.) auf SRF, Artikel suedostschweiz.ch

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Neues zu und von Institutionen

Neue Leiterin der Stiftung Suchthilfe in St.Gallen im Gespräch: Seit rund 100 Tagen leitet Regine Rust die Stiftung Suchthilfe. Was will sie bewirken? «Dass wir weiterhin mit viel Kreativität und Einsatz arbeiten, dass wir gute Lösungen finden, am Puls der Zeit und wach bleiben. Und dass wir den Betroffenen zuhören», sagt sie. Artikel im St. Galler Tagblatt.
 

Diverses

Liechtenstein - Nach 20 Jahren neue Suchtpolitik definiert: Das letzte suchtpolitische Grundsatzpapier wurde im Jahr 1997 erstellt. Nun erarbeitete die Kommission für Suchtfragen ein neues. Daran beteiligt waren unter anderem aber auch Vertreter des Schulamtes, des Amtes für Gesundheit, der Landespolizei sowie die Liechtensteinische Ärztekammer. Das neue Papier (pdf, 35S.) "Suchtpolitische Grundsätze der Regierung des Fürstentums Liechtensteins" soll den neuen Entwicklungen im Drogenbereich sowie den nicht-stoffgebundenen Abhängigkeiten Rechnung tragen. Artikel im Liechtensteiner Vaterland,

Deutschland - Jahrbuch Sucht 2020 erschienen: Das Jahrbuch Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) liefert die neuesten Zahlen und Fakten zum Konsum legaler und illegaler Drogen in Deutschland. Renommierte Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis informieren über aktuelle Trends bei einzelnen Suchtstoffen, zu abhängigem Verhalten und über die Versorgung Suchtkranker. Medienmitteilung (pdf, 3S.) der DHS.
 

Agenda

Eine laufend aktualisierte Agenda finden Sie direkt auf den Seiten von Infoset.
 

Redaktion Infoset

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