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Aktuell

Dossier zur Corona-Pandemie auf Infoset
Die relevanten Informationen für den Suchtbereich finden Sie in unserem Dossier zur Coronakrise. Dieses ist thematisch strukturiert und wird laufend aktualisiert. Deshalb verzichten wir in diesem Newsletter auf Meldungen rund um die Coronakrise.
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Newsticker von Infodrog
Infodrog hat einen Newsticker für den Suchtbereich eingerichtet, damit Sie die relevanten Informationen zur Situation auf einen Blick finden.
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Suchtpolitik

Grünes Licht für Cannabis-Versuche: Der Nationalrat hat am Dienstag zum Start der Sommersession einem Experimentierartikel zugestimmt. Das Vorhaben unterstützt haben FDP, Grünliberale, ein Drittel der Mittefraktion sowie SP und Grüne. Sie erhoffen sich von dem Artikel, neue Zugänge zu finden, um das Problem des illegalen Cannabis-Konsums in den Griff zu bekommen. In der Gesamtabstimmung passierte die Vorlage mit 113 zu 81 Stimmen die grosse Kammer. Das Geschäft geht nun an den Ständerat. Artikel der NZZ. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum geplanten Experimentierartikel diskutiert der Tagesanzeiger. Wort- und Videoprotokoll der Debatte.

Politischer Newsletter vom Fachverband Sucht: Der Newsletter bietet einen Überblick über nationale und kantonale Vorstösse und fasst den aktuellen Stand jeweils kurz zusammen. Ausgabe 2/2020 (pdf, 5S.) ist soeben erschienen.

Verbot von Menthol-Zigaretten in der EU: Seit 20. Mai sind in den EU-Staaten und dem Vereinigten Königreich ausnahmslos alle Zigaretten mit charakteristischen Aromen verboten, weil sie den Tabakgeschmack überdecken und so zur Förderung des Tabakkonsums insbesondere bei Kindern und Jugendlichen beitragen. In der Schweiz bleiben Zigaretten mit Aroma bis auf weiteres erlaubt. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention, Artikel auf Drugcom.

Deutschland: Zeit für eine grundlegend neue Drogenpolitik: Am 1. Juni 2020, startete die Initiative mybrainmychoice die Petition „Es ist Zeit für eine grundlegend neue Drogenpolitik“. Die Initiantinnen von my Brain my Choice sind der Ansicht, dass dem Versagen der deutschen Drogenpolitik endlich mit der Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der sozialen Realität begegnet werden muss. Sie fordern die Verantwortlichen der Bundesregierung auf, eine transdisziplinäre und unabhängige Kommission mit der Erstellung eines Konzepts für eine zeitgemäße Drogenpolitik zu beauftragen und dieses umgehend umzusetzen.

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Freizeit & Nightlife

Drug Checking in Olten: Die Suchthilfe Ost lanciert in Zusammenarbeit mit der Stiftung CONTACT Mitte Juni in Olten für sechs Monate ein Drug-Checking-Pilotprojekt – das erste solche Angebot im Raum Mittelland. Mitteilung von Contact Suchthilfe

Berlin - Drug-Checking-Projekt vor Start: Beim Drug Checking können Drogenkonsumenten Substanzen auf Verunreinigungen untersuchen lassen - und so Überdosierungen vermeiden. Was in anderen Ländern längst funktioniert, stößt in Deutschland bisher auf Widerstand. In Berlin soll das Projekt aber schon bald starten. Artikel auf ntv

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Gesundheit & Krankheit

«Halluzinogene Drogen halfen mir, meine Depression zu überwinden»: Daniel (44) aus Zürich leidet an Depressionen, Angstzuständen und Panikattacken. Medikamente spielen dabei eine zentrale Rolle. Oft helfen sie nicht wie erhofft und stürzen Daniel in ein noch tieferes Loch. Dank anderen Methoden wie Iboga und Ayahuasca hat er die Ausbrüche heute im Griff. Beitrag auf SRF Virus (47 Min.).
 

Jugend

Gesundheitsverhalten von Jugendlichen im Ländervergleich: Ein Ländervergleich zeigt: 15-Jährige in der Schweiz befinden sich beim Rauchen und Alkoholkonsum im Mittelfeld, während sie beim Cannabiskonsum einen vorderen Platz einnehmen. Die heute publizierten Daten zur internationalen Schülerbefragung HBSC unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Europa geben Einblick ins aktuelle Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern in über 40 Ländern. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Medienmitteilung der WHO.

Health Behaviour in School-aged Children (HBSC): Die Ergebnisse der HBSC-Befragung (pdf, 198S.) zu Bewegung, Ernährungsgewohnheiten und BMI & Körperbild zeigen, wie wichtig es für die jetzige und zukünftige Gesundheit der Jugendlichen ist, die Bemühungen in den Bereichen Verhaltens- und strukturelle Prävention sowie Gesundheitsförderung fortzusetzen und die Jugendlichen dabei zu unterstützen, sich ausgewogen zu ernähren, sich ausreichend zu bewegen, ein gesundes Körpergewicht zu halten und ein positives Körperbild zu entwickeln. Faktenblatt (pdf, 5S.) zu den Ernährungsgewohnheiten, Faktenblatt (pdf, 3S.) zur Körperlichen Aktivität (Sucht Schweiz).

Für den Schulunterricht - «Gras im Kopf»: Die im Film porträtierten Jugendlichen geben individuell und differenziert Auskunft zu ihren positiven wie negativen Erfahrungen mit Kiffen, wann sie zum ersten Mal konsumierten, ob sie es in der Gruppe oder alleine tun, wie sie das «High-Sein» erleben Der Film eignet sich für den Einsatz in der Schule (9. Schuljahr) und die Jugendarbeit. Er will Jugendliche dazu anregen, das eigene Konsumverhalten oder jenes ihrer Freunde kritisch-konstruktiv zu reflektieren. Erhältlich bei Akzent Luzern.

Warum junge Menschen immer weniger Alkohol trinken: In Deutschland und vielen anderen wohlhabenden Ländern der Welt trinken Jugendliche immer weniger Alkohol. Warum ist das so? Bislang wurde noch keine eindeutige Antwort darauf gefunden. Möglicherweise sind es mehrere Gründe, wie eine Interview-Studie mit jungen Menschen aus Schweden vermuten lässt. Artikel auf drugcom.de

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Kind und Familie

Wie erkläre ich’s meinem Kind? - Was eine Sucht ist: Manche Kinder wissen aus eigener Erfahrung, wie es ist, süchtig zu sein. So unterschiedlich auch die Dinge sind, von denen wir abhängig werden können: Es gibt Gemeinsamkeiten – beim Weg hinein und wieder heraus. Artikel und Podcast (5 Min.) der FAZ.

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Übertragbare Krankheiten

Hepatitis soll in das nationale HIV-Programm integriert werden: Der Nationalrat hat JA gesagt zu einer Motion (19.3743) von Ständerat Damian Müller, die die Integration von Hepatitis in das nächste nationale HIV-Programm fordert. Damit folgt die grosse Kammer dem Ständerat, der den Vorstoss schon im Herbst angenommen hat. Hepatitis Schweiz ist erfreut und sieht dies als einen grossen Schritt in Richtung Elimination dieser gefährlichen Viruserkrankung. Mitteilung von Hepatitis Schweiz

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Alkohol

Warum ist Alkohol in der Schwangerschaft gefährlich? In 90 Sekunden wird erklärt, warum schon geringe Mengen Alkohol in der Schwangerschaft gefährlich sind und welche Risiken und Konsequenzen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft für das Ungeborene mit sich bringt. Ein Video der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen.

Leitfaden zum Thema Alkoholkonsum unterstützt ÄrztInnen: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer einen neuen Leitfaden zum Thema Alkoholkonsum entwickelt. Der Leitfaden unterstützt Ärztinnen und Ärzte (pdf, 64S.) dabei, Gespräche zum Thema Alkohol mit Patientinnen und Patienten so zu führen, dass diese sich gut beraten fühlen.

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Cannabis & THC

Jugendliche probieren in keinem Land häufiger Cannabis als in der Schweiz: Dies zeigen Befragungen in ganz Europa. In der Schweiz die 14- und 15-Jährigen zum Thema Cannabis befragt. Von diesen gaben in der Schweiz 27 Prozent der Knaben und 17 Prozent der Mädchen an, bereits einmal Cannabis probiert zu haben. 13 Prozent der Knaben und 8 Prozent der Mädchen taten dies in den letzten 30 Tagen vor der Befragung. Regelmässig gekifft (mindestens drei Mal) haben in diesem Zeitraum wiederum rund 8 Prozent der Knaben und gut 4 Prozent der Mädchen. Artikel im Tagesanzeiger.

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Rauchen & Dampfen

Tabakmultis schnappen sich unsere Kinder, die Politik schaut zu: Immer mehr Staaten verbieten bunte und aromatisierte Zigaretten oder E-Zigaretten. Anders die Schweiz. In 24 Kantonen darf man sogar Kindergärtlern E-Zigaretten verkaufen. Artikel von Luciano Ruggia, seit Januar 2020 Direktor der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz, auf NZZ Online.

Tabakindustrie muss ihre Preispolitik offenlegen: Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Die Zollverwaltung muss OxySuisse die Information zu den Verkaufspreisen der einzelnen Zigarettenmarken für 2014 und 2015 zur Verfügung stellen. Nach zähem dreijährigem Widerstand der Tabakmultis hat das Gericht in allen Punkten gegen sie entschieden. Der Verein OxySuisse, der sich für den Schutz von Nichtrauchern einsetzt, vermutet unter den drei grossen Tabakfirmen Absprachen bei den Zigarettenpreisen und will dies überprüfen. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

Welttag ohne Tabak vom 31. Mai 2020: Im Zentrum des diesjährigen WHO-Welttags ohne Tabak stand der Schutz der Jugendlichen vor Tabak. Junge Menschen sollen erst gar nicht in den Nikotinkonsum einsteigen. Wer vor Mitte zwanzig anfängt regelmässig zu rauchen, riskiert mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Nikotinabhängigkeit, hält die WHO fest. Zahlen für die Schweiz zeigten: 87% der Rauchenden fangen bis und mit 20 Jahren mit dem täglichen Tabakkonsum an, Medienmitteilung von Sucht Schweiz. Es gilt die Kinder und Jugendlichen vor den Manipulationsversuchen der Tabakindustrie zu schützen, Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

Der bösartige Erfindungsreichtum der Tabakkonzerne: Seit Mitte Mai dürfen Mentholzigaretten überall in der EU nicht mehr verkauft werden, sie sind illegal.. Doch mit gewohnter Hinterlistigkeit unterläuft die Industrie das Verbot. So bieten einige Konzerne seit April sogenannte Aromatisierungsstreifen an. Das sind stark mentholhaltige Kärtchen, die ein Raucher in seine Zigarettenschachtel legen soll. Artikel auf Spiegel Online.

Online-Kurs "Regulierung von Tabakprodukten": Die Online-Kurse bieten praktische Anleitungen zur Regulierung von Tabakprodukten und richten sich an ein breites Publikum, darunter politische Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden, Gesundheitsbehörden, Befürworter der Tabakkontrolle, Forscher und alle, die sich für die Regulierung von Tabakprodukten interessieren. Darüber hinaus bieten die Kurse eine klare Anleitung zur Regulierung von Tabakprodukten in Übereinstimmung mit Artikel 9 und 10 des WHO-Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakkonsums. Die Kurse basieren auf den Handbüchern der WHO zur Regulierung von Tabakprodukten, den Grundlagen der Regulierung von Tabakprodukten und dem Aufbau von Labortestkapazitäten. Die Online-Kurse sind frei zugänglich (alles auf Englisch). Medienmitteilung und Teaser-Video der WHO.

St. Gallen - Immer mehr Spielplätze werden rauchfrei: Kinder vor Passivrauchen schützen: Immer mehr St.Galler Gemeinden machen ihre Spielplätze rauchfrei. Zwar gibt es im Kanton keine gesetzliche Grundlage dafür, die Verbotsschilder würden dennoch wirken und hätten eine sensibilisierende Wirkung. Artikel auf FM1

Online-Symposium "E-Zigaretten": Die Vorträge des Online-Symposium (vom 27. Mai 2020) "Zwischenbilanz E-Zigarette: Was wir wissen, müssen" sind online auf YouTube zugänglich. Hochrangige Suchtforscher, Ärzte und Gesundheitspolitiker trugen ihre aktuellen Erkenntnisse zur E-Zigarette vor und diskutierten sie kontrovers.

E-Zigaretten - Nahrung für feindliche Bakterien: Vor den Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten warnen Mediziner immer wieder. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass der Rauch solcher E-Zigaretten die Bakterien im Mund relativ schnell negativ verändern kann – wodurch das Risiko für Zahnfleischerkrankungen bis hin zu Mundkrebs steigt. Artikel auf ORF.at, Beitrag auf 20 Minuten.

Finnlands Erfolge im Kampf gegen E-Zigaretten: Finnland hat bewiesen, dass es möglich ist, die Zahl der Raucher zu verringern, ohne gleichzeitig einen Anstieg bei der Zahl der E-Zigaretten-Nutzer zu verzeichnen – ein Problem, das in den letzten Jahren für die Akteure im Kampf gegen den Tabakkonsum zu einem Dilemma der öffentlichen Gesundheit geworden ist. Medienmitteilung der Weltgesundheitsorganisation WHO.

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Kokain

Für ein paar Franken riskieren Drogenschmuggler ihr Leben: Die Nachfrage nach Kokain ist in der Schweiz riesig. Und den Drogenkartellen ist bei der Versorgung jedes Mittel recht. Kuriere wie Raoul Fernandez sind für sie die Fusssoldaten. Artikel auf NZZ Online.

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Weitere Substanzen / substanzübergreifende Infos

Global Drug Survey: Erste Ergebnisse: Was macht die Corona-Krise mit Menschen, für die Alkohol, MDMA und weitere Drogen alltäglich sind? Erste Ergebnisse der weltweit grössten Drogenumfrage zeigen einen Wandel. Der Alkoholkonsum steigt leicht. Etwa 40 Prozent der Teilnehmerinnen berichtete, an mehr Tagen in der Woche Alkohol zu trinken als zu Vor-Corona-Zeiten. Etwa jeder Fünfte gab an, wenn er trinkt, mehr als fünf alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Etwa ein Viertel der Befragten gab an, im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit seltener Alkohol zu konsumieren. Ähnlich häufig berichteten Befragte, dass sie seltener grössere Mengen Alkohol tranken. Artikel auf Zeit Online.

Covid-19: Global Drug Survey: Drogen waren auch vor der Pandemie Alltag. Die Krise könnte das verändern. Der aktuelle Global Drug Survey fragt danach, wie sich COVID-19 auf Ihren Alltag, Ihr Wohlbefinden, Ihre psychische Gesundheit, Ihre Beziehungen und Ihren Substanzkonsum ausgewirkt hat. Die Teilnahme an der Spezialausgabe der Umfrage dauert ca. 15 Minuten, wenn Sie lediglich Alkohol trinken und ca. 10 Minuten länger, falls Sie noch andere psychoaktive Substanzen konsumieren. Der Global Drug Survey ist die weltweit grösste, unabhängige Drogenumfrage. www.globaldrugsurvey.com
 

Verhaltenssüchte

Online-Geldspiele - Eine Problematik mit wachsender Relevanz: Eine neue Studie von Sucht Schweiz und dem GREA wirft ein Schlaglicht auf die Online-Geldspiele und die Spielenden kurz vor der Öffnung des Online-Geldspielmarktes. Es zeigt sich, dass die Personengruppen, die online resp. offline spielen, sich wenig überschneiden. Rund 10 % der Online-Spielenden haben Probleme damit, die 18- bis 29-Jährigen sind überdurchschnittlich betroffen. Zudem sind die Grenzen zwischen Online-Geldspielen und E-Games mehr und mehr fliessend, was für junge Menschen problematisch sein kann. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

Wer entwickelt eine Computerspielsucht? Die Computerspielsucht ist bald auch eine eigenständige Krankheit. Forscher haben mehr als 300 Jugendliche sechs Jahre lang begleitet, um herauszufinden, wie häufig sie auftritt. Beitrag auf Spektrum.de
 

Beratung & Therapie

Empfehlungen für Opioidagonistentherapie (OAT) bei Opioidabhängigkeits-Syndrom: Ab sofort stehen die neuen evidenz-basierten medizinischen Empfehlungen (pdf, 115S.) zur Behandlung einer Abhängigkeit von Opioiden bei der schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) online zur Verfügung.

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Schadensminderung

Factsheet Kontakt- und Anlaufstellen in der Schweiz: Wie viele Personen besuchen täglich die Konsumräume in der Schweiz? Welche Substanzen werden dort konsumiert? Und welchen Beitrag leisten niederschwellige Kontakt- und Anlaufstellen zur öffentlichen Gesundheit und Sicherheit? Das Factsheet (pdf, 2S.) von Infodrog in Zusammenarbeit mit den Kontakt- und Anlaufstellen gibt Antworten auf diese und weitere Fragen.

Vor 28 Jahren: Kontrollierte Heroinabgabe wird getestet: Heroin versuchsweise an Schwerstsüchtige abgeben - dafür hat sich der Bundesrat erstmals am 13. Mai 1992 ausgesprochen. Als erstes Land weltweit testete die Schweiz die ärztlich kontrollierte Heroinabgabe. Die Tageschronik vom 13. Mai auf SRF4.

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Neues zu und von Institutionen

Jahresberichte:

Diverses

Sucht ist eine neurobiologische Krankheit: Drogen greifen in die Funktion des Belohnungssystems im Gehirn ein. Neuronale Schaltkreise verändern sich, wenn jemand süchtig wird. Die Forschung des Neurologen Christian Lüscher zeigt, wie das geschieht. Artikel der NZZ.

Drogentrip ohne Drogen: Die meisten Teilnehmenden einer kanadischen Studie waren geschockt, als sie die Wahrheit erfuhren. Einige konnten es kaum glauben, so hinters Licht geführt worden zu sein. Studie der MCGill Universität über einen provozierten Placebo-Effekt. Artikel auf drugcom.

Wie Dealer über Instagram und Snapchat Drogen verkaufen: Illegale Drogen wurden noch nie so stark beworben wie heute. Im aktuellen European Drug Report ist die Rede von einer "Uberisierung" des Drogenmarkts. Ein Gramm Koks lässt sich so leicht bestellen wie eine Pizza. Aber die leichte Verfügbarkeit und das aggressive Online-Marketing haben Schattenseiten. Vor allem in Grossbritannien nimmt der Drogenkonsum unter Kindern und jungen Teenagern zu. Eine Bericht (16 Min.) von VICE.
 

Agenda

Die laufend aktualisierte Agenda zu Veranstaltungen und Weiterbildungen aus dem Suchtbereich und der Suchtprävention finden Sie direkt auf den Seiten von Infoset.
 

Redaktion Infoset

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