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Aktuell

SuchtMagazin 3/2020: Phänomenologie des Konsums
Die Motive, warum wir Menschen zu Drogen greifen, sind vielfältig: Von Versuchen, tief verborgene Erinnerungen wachzurufen bis – genau umgekehrt – zum stoffinduzierten Vergessen, vom Ziel der Anpassung an Gegebenheiten bis zum Ausbruch aus genau diesen. Entsprechend vielfältig sind auch die Beiträge im neuen SuchtMagazin: Ayahuasca-Tourismus in Südamerika, Microdosing im Alltag, aktives Altern dank dem regelmässigen Besuch in der Apotheke oder Psychedelika als Wirkstoff für die Psychotherapie von Traumafolgestörungen und Suchterkrankungen. Der Artikel "Wir müssen weiterdenken!" von Toni Berthel, Silvia Gallego und Marcel Krebs steht online zur Verfügung.
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www.suchtmagazin.ch

 
Dossier zur Corona-Pandemie auf Infoset
Die relevanten Informationen für den Suchtbereich finden Sie in unserem Dossier zur Coronakrise. Dieses ist thematisch strukturiert und wird laufend aktualisiert.
https://www.infoset.ch/de/corona.html

Newsticker von Infodrog
Infodrog hat einen Newsticker für den Suchtbereich eingerichtet, damit Sie die relevanten Informationen zur Situation auf einen Blick finden.
https://www.infodrog.ch/corona

 

Drogenpolitik

Cannabis vom Arzt soll möglich werden: Der Bundesrat möchte den Zugang zu Behandlungen mit Medizinalcannabis erleichtern. An seiner Sitzung vom 24. Juni 2020 hat er die Botschaft über die Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BetmG) zuhanden des Parlaments verabschiedet. Diese Änderung sieht vor, dass sich Patientinnen und Patienten Behandlungen auf Cannabisbasis direkt ärztlich verschreiben lassen können, ohne dass beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Ausnahmebewilligung eingeholt werden muss. Medienmitteilung vom Bundesrat, Artikel auf NZZ Online.

Cannabis & Co. - Staatliche Kontrolle statt organisierte Kriminalität: Welche Auswirkungen hat unsere heutige Drogenpolitik? Wie beeinflusst die geltende Gesetzgebung die Produktion, den Verkauf und den Konsum von Cannabis und anderen Substanzen? Und welche Möglichkeiten für eine progressivere Drogenpolitik gäbe es? Online-Referat (40 Min) von Michael Herzig in der ARUD vom 24. Juni 20.

Weltdrogenbericht: Laut dem jüngsten Weltdrogenbericht der UNODC, konsumierten 2018 weltweit rund 269 Millionen Menschen Drogen, das sind 30 Prozent mehr als 2009. Mehr als 35 Millionen Menschen leiden weltweit von den Folgen ihres Drogenkonsums. Cannabis ist weiterhin die am häufigsten konsumierte illegale Droge weltweit, Opioide richteten am meisten Schaden an. Im Bericht wird davor gewarnt, dass der wirtschaftliche Abschwung im Zuge der Corona-Pandemie mit vermehrtem Drogenkonsum einhergehen könnte, insbesondere vulnerable Gruppen sind betroffen. Medienmitteilung der UNODC

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Tabakpolitik

Aromatisierte Zigaretten verbieten: Nationalrat Benjamin Roduit (CVP/VS) hat, zusammen mit Ratskollegen und -kolleginnen aus allen Fraktionen, eine Motion für ein Verbot von Tabakaromen und -zusatzstoffen eingereicht. Aromen in Tabak- und Nikotinprodukten sind Lockmittel für Jugendliche und sorgen dafür, dass sie die Gesundheitsrisiken unterschätzen. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

Kanton Zürich will Verkaufsverbot für E-Zigaretten an Jugendliche: Eine Motion der EVP fordert, dass für E-Zigaretten die gleichen Vorgaben wie bei Tabakwaren gelten sollen. Zurzeit gibt es dafür keine Verkaufsbeschränkung. Der Regierungsrat hat nun zwei Jahre Zeit, die Forderung in einer Gesetzesrevision umzusetzen und diese dem Parlament vorzulegen. Artikel auf 20 Minuten, Motion Kantonsrat.

Deutschland - Weitreichendes Werbeverbot für Tabak beschlossen: Nach jahrelangen Diskussionen hat der Bundestag die Werbung für das Rauchen in Deutschland weiter eingeschränkt. Der Parlamentsbeschluss untersagt ab dem kommenden Jahr Kinowerbung fürs Rauchen, wenn der jeweilige Film für Unter-18-Jährige freigegeben ist. Auch das Verteilen von Gratisproben ist künftig ausserhalb von Fachgeschäften verboten. Ab 2022 gilt ein Werbeverbot auf Aussenflächen wie Plakatwänden oder Haltestellen - wenn auch zunächst einmal nur für herkömmliche Tabakprodukte. Für Tabakerhitzer greift das Außenwerbeverbot ab dem Jahr 2023, ein Jahr später ist dann auch die Aussenwerbung für E-Zigaretten verboten. Allerdings muss der Bundesrat dem Gesetztesentwurf (pdf, 20S.) noch zustimmen. Artikel auf Spiegel Online.

Niederlande - Rauchfreie Generation 2040: Die niederländische Regierung treibt ihren Präventionsplan für eine „Rauchfreie Generation 2040“ weiter voran. Seit dem 1. Juli dürfen Zigaretten- und Tabakpackungen nicht mehr sichtbar in Supermärkten platziert werden. Darüber hinaus gelten von nun an die gewöhnlichen Rauchverbote an öffentlichen Plätzen auch für den Genuss von E-Zigaretten. Beitrag auf NiederlandeNet der Universität Münster.

Den Tabakkonsum hinter uns lassen: Die neueste Ausgabe (Englisch, pdf, 133S.) des Public Health Panorama befasst sich mit der Forcierung der Umsetzung des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) und dessen Beitrag zur Verwirklichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Region der WHO. Medienmitteilung der WHO.
 

Diversität

Leitlinien zum Umgang mit der Vielfalt in der Suchtarbeit: Die Leitlinien zum Umgang mit der Vielfalt in der Suchtarbeit von Infodrog wurden überarbeitet und durch neue Links ergänzt. Aktualisiert sind der Allgemeine Teil mit Informationen zum Thema Diversität sowie die Themenblätter «Herkunft, Migrationshintergrund» und «Somatische Zusatzerkrankungen und psychische Komorbiditäten». Neben kurzen Informationen enthalten die Dokumente viele weiterführende Links als auch konkrete Hinweise zur Verankerung der verschiedenen Diversitätsthemen im Qualitätsmanagementsystem.
 

Jugend

Future Skills: Die Zukunft scheint so ungewiss wie schon lange nicht mehr. Eltern und das Bildungswesen, welche Kinder und Jugendliche «fit für die Zukunft» machen sollen, sind besonders herausgefordert. Während über Jahrzehnte von mehr Wohlstand, Fortschritt und Freiheit ausgegangen wurde, scheint die Zeit der Linearität endgültig vorbei. Die neue Studie Future Skills vom Gottlieb Duttweiler Institute entwirft vier Szenarien für das Jahr 2050 und leitet davon ab, welche Fähigkeiten für diese Zukünfte notwendig sind.

Pubertät und Lebenskompetenzen: Die aktuelle Ausgabe (pdf, 16S.) des Präventionsmagazins „fortyfour“ beschäftigt sich mit dem Thema „Pubertät und Lebenskompetenzen“: Ob es die allgegenwärtige Corona-Krise ist, die Adoleszenz oder andere kritische (Übergangs)Phasen im Leben eines Menschen: Die Fertigkeiten, die uns befähigen, effektiv mit Herausforderungen umzugehen und die Aufgaben des täglichen Lebens gut zu meistern, sind besonders in Krisenzeiten gefragt. Herausgeber ist das Institut Suchtprävention in Oberösterreich.

Teenager-Kicks - Die unterschiedliche Entwicklung von Drogenkonsum, Trunkenheit und kriminellem Verhalten: Diese Arbeit untersucht die Entwicklung von Drogenkonsum, Trunkenheit und kriminellem Verhalten in der Adoleszenz. Hauptziel der Studie ist es, das Wissen darüber zu verbessern, wie und warum sich diese drei Verhaltensweisen entwickeln, und zur Entwicklung einer Theorie beizutragen, die in der Präventionspolitik und -praxis Anwendung finden kann. Beispielsweise zeigten Drogenkonsum und Trunkenheit im Vergleich zu kriminellem Verhalten im Laufe der Zeit weniger stabile Muster als erwartet. Bei kriminellem Verhalten bestand ein höheres statistisches Risiko für späteren Drogenkonsum und Trunkenheit, aber nicht umgekehrt. Die Arbeit (pdf, 176S., Englisch) von Rusell Turner ist online zugänglich.

Deutschland - Suchtmittelkonsum junger Menschen: Der neue Bericht zur Drogenaffinität Jugendlicher in Deutschland (pdf, 99S.) zeigt insgesamt positive Entwicklungen. Der Anteil Jugendlicher zwischen 12 und 17 Jahren, die rauchen, ist mit 5,6 Prozent auf einem neuen, historisch niedrigen Stand – ebenso rauchen mit 21,2 Prozent der 18- bis 25-Jährigen so wenige wie nie zuvor seit Beginn der Befragungsreihe. Besorgniserregend ist, dass nach wie vor insgesamt zu viele junge Menschen bis zum Alkoholrausch trinken. Hier ist verstärktes gemeinsames Präventionsengagement erforderlich. Beim Konsum von Cannabis ist erneut ein Anstieg zu beobachten. Medienmitteilung der BZgA, Faktenblatt (pdf, 6S.) zu den Ergebnissen. Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

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Kind und Familie

Modell zur Zusammenarbeit mit Eltern: Wie sollen Fachpersonen der Prävention und Beratung mit Anfragen von Eltern zum Thema Onlinesucht umgehen? Zusammen mit der Groupement Romand d'études des addictions GREA hat der Fachverband Sucht ein Modell (pdf, 4S.) zur professionellen Zusammenarbeit mit Eltern entwickelt.

Wie suchtkranke Eltern das Leben ihrer Kinder beeinflussen: Kinder von Suchtkranken haben nicht nur einen schweren Start ins Leben, sie entwickeln auch häufiger psychische Erkrankungen. Betroffene erzählen. Artikel der Süddeutschen Zeitung.

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Kriminalität

Strafurteile im Jahr 2019: Im Jahr 2019 wurden 14.773 Urteile gegen Minderjährige gefällt, 6% mehr als im Vorjahr. Die Tendenz ist sowohl bei den Straftaten nach dem Strafgesetzbuch (+10%) als auch bei den Straftaten nach dem Strassenverkehrsgesetz (+13%) und dem Betäubungsmittelgesetz (+3%) steigend. Ein starker Anstieg ist vor allem bei Urteilen im Zusammenhang mit Drogenhandel zu beobachten. Dies geht aus der neuesten Strafurteilsstatistik Jugend- und Erwachsenenstrafurteile im Jahr 2019 (pdf, 16S.) des Bundesamts für Statistik hervor. Medienmitteilung des Bundesamts.

Österreich: Suchtmittelkriminalität: Die Anzahl der Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz ist im Vergleich zum Jahr zuvor um 5,6 Prozent auf insgesamt über 43.000 angestiegen. Dies bedeutet einen neuen Höchststand. Zurückzuführen ist dies vor allem auch auf eine starke Kontrolltätigkeit der Polizei. Medienmitteilung und Lagebericht Suchtkriminalität des Bundesministeriums für Inneres
 

Alkohol

Alkohol-Warnhinweise - Die meisten Länder hinken bei der Förderung gesünderer Entscheidungen hinterher: Die Etikettierung von alkoholischen Getränken, eine von der WHO empfohlene Praxis, ist in vielen Ländern Europas nicht obligatorisch. Der neue Synthesebericht des Health Evidence Network (HEN) über die Etikettierung von Alkohol untersucht die verschiedenen Arten der Etikettierung von alkoholischen Getränken und zeigt verschiedene politische Optionen auf. Medienmitteilung der Weltgesundheitsorganisation (auf Englisch).

Alkoholfrei leben: Kein Bier vor vier - und auch keins danach: Sekt zum Empfang, Wein zur Pasta - es gibt viele Anlässe, Alkohol zu trinken. Und genauso viele, damit aufzuhören. Bloss macht es kaum jemand. Ein Podcast auf Spiegel Online.

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Cannabis & THC

Legaler CBD-Hanf: Capitalize It!: Mit dessen Legalisierung hofften nicht nur viele Leidende auf Linderung, sondern auch geschäftstüchtige Unternehmer auf satte Gewinne. Wie bei den medizinischen Anwendungen waren auch den Vermarktungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt: Berghof-Bio-Hanfkäse, Hanf-Bratwurst, Hanf-Bier, Hanf-Limo. Doch der Boom ging längst nicht für alle gut aus. Artikel in der Republik.

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Rauchen & Dampfen

Studie zur Wirksamkeit, Sicherheit und Toxikologie von E-Zigaretten: Für die ESTxENDS Studie werden rauchende Probanden und Probandinnen von nikotinhaltigen E-Zigaretten gesucht. Ziel der Studie ist die Effektivität, Sicherheit und Verträglichkeit von nikotinhaltigen E-Zigaretten zur Tabakentwöhnung prüfen. Die Studie wird von der Uni Bern organisiert. www.estxends.ch

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COVID-19 und Drogenkonsum

COVID-19 und Freizeitdrogenkonsum: Von Mitte April 2020 bis Ende Mai 2020 hat Infodrog in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachstellen Freizeitdrogenkonsumierende befragt, welche Auswirkungen die COVID-19-Pandemie auf ihr Konsumverhalten und den illegalen Drogenmarkt hat. Die Befragung zeigt auf, dass der Einfluss von COVID-19 deutlich geringer gewesen zu sein scheint, als dies Mitte März noch befürchtet wurde. Lesen Sie mehr dazu im nachfolgenden Schlussbericht (pdf, 15S.) von Infodrog.

Auswirkungen von COVID-19 auf den Drogenkonsum: Um einen Einblick in die Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie für drogenkonsumierende Menschen in Europa zu haben, hat die Europäische Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) eine Studie in Auftrag gegeben, um die aktuelle Situation zu untersuchen. Dieses Briefing gibt eine Momentaufnahme zum aktuellen Stand der Dinge in Bezug auf die Auswirkungen von COVID-19 auf die Drogenkonsummuster und drogenbedingte Schäden in der Frühphase der Pandemie.

Die COVID-19-Pandemie als Nährboden für Süchte: Aus früheren Epidemien ist bekannt, dass der damit verbundene Stress Suchtverhalten und riskanten Alkohol- oder Tabakkonsum fördern kann. Erste Studien aus Deutschland zeigen, dass diese Gefahr auch heute besteht. Hilfen für Gefährdete sollten daher frühzeitig implementiert werden. Artikel im deutschen Ärzteblatt.

Drogenkonsum nach dem Lockdown: Am 15. März gab die niederländische Regierung in einer Pressekonferenz den Lockdown bekannt. In der Woche nach der Ankündigung des Lockdowns wurde eine Studie zum Drogenkonsum mittels Abwasseranalyse durchgeführt. In dieser einzigartigen Situation war es möglich den Konsum in Abwesenheit von Touristen und ohne öffentliches Nachtleben messen. Artikel im Drogerie-Blog der Tageszeitung taz.
 

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Weitere Substanzen / substanzübergreifende Infos

laut & leise: Schlaf- und Beruhigungsmittel: Schlaf- und Beruhigungsmittel können in schwierigen Lebenssituationen hilfreich sein. Doch sie bergen auch eine Gefahr, denn sie machen rasch abhängig. In der Schweiz geht man von 200'000 Menschen mit problematischem Konsum aus. In dieser Ausgabe wird das Phänomen umfassend beleuchtet, es werden Alternativen zu Schlaf- und Beruhigungsmittel aufgezeigt und Präventionsangebote zur Sensibilisierung vorgestellt. Das aktuelle Magazin (02/2020, pdf, 20S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich steht zum Download bereit.

Wie Ecstasy die Leber und das Herz schädigen kann: Der Ecstasy-Wirkstoff MDMA wird überwiegend in der Leber vom Körper abgebaut. Bei manchen Menschen können schon vergleichsweise geringe Dosen Ecstasy Leberschäden verursachen, bis hin zum akuten Leberversagen. Artikel auf Drugcom. Ein weiter Artikel auf Drugcom diskutiert ob Ecstasy lebensbedrohliche Herzschäden verursachen kann.
 

Verhaltenssüchte

Werbung für Online-Casinos nimmt zu: Die aggressive Werbung der Online-Casinos stösst Suchtexperten zwar sauer auf. Laut Mediafocus stieg die Glückspiel-Werbung im April 2020 um 50 Prozent verglichen mit Dezember, dem besten Monat 2019. Über 60 Prozent dieser Werbung war für Online-Casinos, der Erfolg der Anbieter ist aber bescheiden. Beitrag in ECO auf SRF.

Geld- und Glücksspiel in der Covid-19-Pandemie: Online-Geldspiele sind im Zuge der Corona-Pandemie wichtiger geworden. Die massive und teils aggressive Werbung verleitet zum Spiel, das online ohne soziale Kontrolle Tag und Nacht verfügbar ist. Das neue Briefing Paper von Sucht Schweiz ist online erhältlich.

Problematisches Computerspielen und Computerspielstörung: Das vorliegende Papier (pdf, 23S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS ist Ergebnis einer Diskussion unterschiedlicher Fachdisziplinen und Institutionen mit dem Auftrag das problematische Computerspielen und die Computerspielstörung nach dem ICD 11 („Gaming Disorder“) aus dem jeweiligen Kenntnisstand zu erfassen und damit Interessierten einen Überblick zu erleichtern.
 

Beratung & Therapie

SafeZone.ch – Nutzungszahlen 2019: Rund 800 Personen haben 2019 ein Beratungsangebot von SafeZone.ch in Anspruch genommen. Die Anfragen betrafen zumeist Alkohol, Verhaltenssüchte, Cannabis und Kokain. Weitere Auswertungen im aktuellen Factsheet (pdf, 3S.) von Infodrog.

Hyperlink  Beratung
 

Forschung & Statistik

MonAM - Monitoring-System Sucht und NCD: Die MonAM-Website präsentiert die Kennzahlen zu den Themen nichtübertragbare Krankheiten (NCD) und Sucht. Aktuelle Daten aus verlässlichen Quellen können interaktiv eingesehen werden. Derzeit sind 101 von 115 Indikatoren online verfügbar. Anfangs Juni sind 10 neue Indikatoren hinzugekommen.

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Neues zu und von Institutionen

Stellenausschreibung BAG: Das Bundesamt für Gesundheit sucht einen Projektleiter / eine Projektleiterin für die Strategie Sucht. Zur Ausschreibung.

Newsletter Infodrog: Der Juli-Newsletter von Infodrog, der Schweizerischen Koordinations- und Fachstelle Sucht, ist erschienen.

Jahresberichte:

Diverses

Human Enhancement - Was hat das mit Sucht zu tun? An der SuchtAkademie 2019 wurde das Thema Sucht in der Welt des optimierten Menschen betrachtet. Welche ethischen Fragen stellen sich dabei? Was sind die Folgen von Human Enhancement für Mensch und Gesellschaft? Welche Schnittstellen entstehen für die Akteure der Verwaltung, der Suchthilfe, der Wirtschaft und der Fachwelt? Der Abschlussbericht (pdf, 9S.) und eine Synthese des Abschlussberichts (pdf, 2S.) sind online erhältlich.
 

Agenda

Die laufend aktualisierte Agenda zu Veranstaltungen und Weiterbildungen aus dem Suchtbereich und der Suchtprävention finden Sie direkt auf den Seiten von Infoset.
 

Redaktion Infoset

Französischsprachige Version
Hier finden Sie Informationen, die speziell auf die Romandie zugeschnitten sind. Sie können die Seite direkt besuchen unter der Adresse: www.infoset.ch/accueil.html. Oder bestellen Sie den französischsprachigen Newsletter bei meiner Redaktionskollegin Florence Iff: redaction@infoset.ch

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