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Aktuell


 

SuchtMagazin 5/2020: Die Klientel der Zukunft
Welche Veränderungen hat die Klientel der Suchthilfe in den letzten Jahren erfahren? Gibt es die klassische Suchtklientel überhaupt noch? Mit welchen gegenwärtigen und zukünftigen Herausforde­rungen sind Suchtbetroffene aber auch Professionelle in der Sucht­arbeit konfrontiert? Diesen und weiteren spannenden Fragen können Sie im aktuellen SuchtMagazin nachgehen. Der Artikel (pdf, 10S.) 'Die Klientel in der stationären Suchttherapie – Entwicklung und Herausforderungen' von Susanne Schaaf und Michael Schaub steht online zur Verfügung.
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www.suchtmagazin.ch

Dossier zur Corona-Pandemie auf Infoset
Die relevanten Informationen für den Suchtbereich finden Sie in unserem Dossier zur Coronakrise. Dieses ist thematisch strukturiert und wird laufend aktualisiert.
https://www.infoset.ch/de/corona.html

Newsticker von Infodrog
Infodrog hat einen Newsticker für den Suchtbereich eingerichtet, damit Sie die relevanten Informationen zur Situation auf einen Blick finden.
https://www.infodrog.ch/corona

 

Suchtpolitik

Nationalrat will Besteuerung von E-Zigaretten: Das Parlament will im Einklang mit dem Bundesrat eine Abgabe auf elektronische Zigaretten einführen. Der Nationalrat hat einen entsprechenden Vorstoss aus dem Ständerat angenommen. 2012 wurden die E-Zigaretten von der Tabaksteuer befreit. Konkret verlangt die Motion (19.3958) die Ausarbeitung eines Erlassentwurfs, der die gesetzlichen Grundlagen für die Besteuerung von elektronischen Zigaretten schafft. Gleichzeitig soll, aufgrund eines angeblich geringeren Risikoprofils, die Besteuerung von E-Zigaretten zu einem tieferen Satz als bei herkömmlichen Zigaretten erfolgen. Der Nationalrat ergänzte den Text der Motion jedoch, wodurch sich der Ständerat ein zweites Mal mit dem Geschäft befassen muss. Konkret sieht eine neue Formulierung vor, dass die Bestimmungen zur Besteuerung von elektronischen Zigaretten nicht in Kraft treten, bevor das Bundesgesetz über Tabakprodukte verabschiedet ist. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention AT.

Nationalratskommission will Tabakwerbung neu regeln: Der Bundesrat will die Tabakwerbung einschränken und insbesondere Kinder und Jugendliche besser schützen. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) ist damit grundsätzlich einverstanden. Der Ständerat hat den Entwurf bereits behandelt und die Regeln verschärft. Er beschloss im September 2019 ein Gesetz, das zusätzliche Werbeverbote für Zigaretten in der Presse und im Internet vorsieht. Auch das Sponsoringinternationaler Anlässe soll verboten werden. Wie die Nationalratskommission zu diesen Änderungen steht, zeigt sich erst in einigen Wochen. Eine Minderheit beantragt, die gesamte Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen mit dem Auftrag, Alternativprodukte wie E-Zigaretten, Tabakprodukte zum Erhitzen und Snus differenziert zu regeln, Artikel auf Werbewoche. Die Lungenliga fordert ein Verbot (Video, 2 Min) von Tabakwerbung. (Infoset berichtete)

Deutschland: Alternativer Drogenbericht "Schützen statt Bestrafen": Drogen sind massenhaft verfügbar, trotz Polizei und Verboten. Der 7. Alternative Drogen- und Suchtbericht (pdf, 218S.) fordert eine neue Strategie. Die Kriminalisierung der Konsumierenden führe in eine Sackgasse. Im Mittelpunkt des Berichts steht Schadensminimierung, auch durch "staatlich regulierte Abgabe illegaler Substanzen" – Stichwort: Cannabis aus der Apotheke. Der Bericht will eine "Gegenöffenlichkeit zum drogenpolitischen Stillstand" schaffen. Pressekonferenz (Video, 90Min.) und Medienmitteilung (pdf, 3S.) zum Bericht, Artikel im Drogerie-Blog der deutschen Tageszeitung TAZ, Artikel der Deutschen Welle DW

USA - Drogen-Entkriminalisierung in mehreren Bundesstaaten: Im Zuge der Präsidentenwahl wurde am 3. November in manchen Bundesstaaten auch über die Entkriminalisierung bislang illegaler Drogen abgestimmt. Bemerkenswert ist dabei vor allem der Bundesstaat Oregon, der erstmals innerhalb der Vereinigten Staaten kleine Mengen Kokain, Heroin, Methamphetamine und andere bislang verbotene Substanzen entkriminalisiert. Das heißt, der Besitz kleinerer Mengen wird künftig als Verwaltungsdelikt behandelt, ähnlich einer Verkehrsstrafe. Auch im Hauptstadtbezirk Washington D.C. wurde zugunsten einer Entkriminalisierung psychedelischer Drogen gestimmt. In New Jersey, South Dakota, Montana and Arizona haben die Wähler/innen mehrheitlich einer Legalisierung von Cannabis zugestimmt. Artikel auf praevention.at, Artikel auf New Atlas.

Dossier auf Infoset: Suchtpolitik
 

Jugend

Medikamente als Drogen: «Wenn ich weiter konsumiere, sterbe ich»: Junge Leute missbrauchen Medikamente für einen Rausch. Ist das in der Schweiz nur eine Randerscheinung oder ein gefährlicher Trend? Und warum konsumieren Jugendliche Xanax oder Tilidin? Beitrag auf SRF Virus (20 Minuten).

Dossier auf Infoset: Jugendliche
 

Kind und Familie

Kinder aus Familien mit risikoreichem Substanzkonsum: In der Schweiz leben 5,8% der Kinder unter 15 Jahre in einer Familie, in der ein oder beide Elternteile risikoreich Alkohol konsumieren. 31,3% wachsen in einem Umfeld auf, in dem die Eltern täglich nikotinhaltige Produkte (z.B. Tabakprodukte, E-Zigaretten) zu sich nehmen. Der Anteil an Kindern, deren Eltern risikoreich illegale Drogen (z.B. Cannabis, Kokain, Heroin) konsumieren, ist gering (1,8%). Bei einem Teil der Kinder zeigen die Eltern einen mehrfachen Risikokonsum. Dies ist insbesondere bei Alkohol und Tabak (1,9%) der Fall. Der Indikator "Kinder aus Familien mit risikoreichem Substanzkonsum" ist neu auf MonAM aufgeschaltet.

Dossier auf Infoset: Kind und Familie
 

Strafvollzug

Drogentherapie: Cazis als weltweites Vorbild: Suchtkranke Gefängnis-Insassen werden in Cazis seit vielen Jahren mit einer kontrollierten Drogenabgabe therapiert. Ein Modell, das nun in einer internationalen Studie Anerkennung erhält und zum Vorbild für die USA werden könnte. Beitrag (03:05-13:05) im Regionaljournal Graubünden.

Dossier auf Infoset: Strafvollzug
 

Strassenverkehr

Nez Rouge bietet dieses Jahr keinen Heimfahrdienst an: Die Präventionskampagne Nez Rouge findet dieses ohne Heimfahrdienst statt. Mit dem Maskottchen Rudolph ruft Nez Rouge Autofahrer/innen zu verantwortungsvollem Handeln auf. Das heisst: Es wird im Voraus ein fahrtüchtiger Fahrer bestimmt, wer fahruntüchtig ist, ruft ein Taxi oder einen Bekannten an, verwendet die öffentlichen Verkehrsmittel oder übernachtet vor Ort. Mitteilung von Nez Rouge.

Dossier auf Infoset: Strassenverkehr
 

Cannabis & THC

Neuklassifizierung von Cannabis: Nach ihrer allerersten kritischen Überprüfung der Cannabis-Klassifizierung gab die Weltgesundheitsorganisation im Januar 2019 eine Sammlung formeller Empfehlungen für die Neuplanung von Cannabis und cannabisähnlichen Substanzen heraus. 53 Mitgliedsstaaten der Suchtstoffkommission (Commission on Narcotic Drugs CND) werden im Dezember 2020 über diese Empfehlungen abstimmen. Artikel (pdf, 11S., Englisch) auf The Transnational Institute TNI.

Dossier auf Infoset: Cannabis
 

Rauchen & Dampfen

15 Jahre Rauchstopplinie: Seit nunmehr 15 Jahren klingelt das Telefon bei der nationalen Rauchstopplinie regelmässig. Hier wird Hilfesuchenden eine kostenlose, individuelle und professionelle Beratung zum Thema „Rauchstopp“ geboten. Die Nummer 0848 000 181 prangt mittlerweile auf jeder in der Schweiz verkauften Zigarettenpackung. Ein Rückblick. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at, www.stopsmoking.ch

Jahresbericht Tabakpräventionsfonds: Der Fonds dient dem Zweck, Präventionsmassnahmen zu finanzieren, die effizient und nachhaltig dazu beitragen, den Tabakkonsum zu reduzieren. Ausserdem unterstützt der Fonds im kleinen Rahmen praxisrelevante Forschungsprojekte. Der Jahresbericht 2019 (pdf, 24S.) ist online zugänglich.

In Zürich rauchen über 60 Prozent der 16- bis 17-Jährigen: Eine neue Studie des Universitäts-Kinderspital Zürich zeigt: Rund 70 Prozent der Mädchen und rund 60 Prozent der Jungen im Alter von 16 bis 17 Jahren im Kanton Zürich rauchen – mit teils schweren Folgen. Dabei sind E-Zigaretten bei Schulkindern von allen Raucherwaren am beliebtesten. Und: Bereits 6- bis 12-Jährige rauchen. Medienmitteilung (pdf, 1S.) des Kinderspitals, Artikel auf tagesanzeiger.ch

In Österreich wird weniger geraucht: Die Gesundheitsbefragung 2019 (ATHIS) zeigt unter anderem einen Rückgang des Anteils der täglichen Raucherinnen und Raucher. Gaben im Jahr 2014 noch rund 24 Prozent der Befragten an, täglich zur Zigarette zu greifen, waren es bei der aktuellen Untersuchung nur mehr rund 20 Prozent. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass erstmals seit Beginn der Erhebungen (1972) der Anteil der weiblichen (täglichen) Raucher gesunken ist. Beitrag auf praevention.at

IQOS-Rauch beinhaltet Gifte: Im Auftrag des Blauen Kreuzes Bern-Solothurn-Freiburg hat ein akkreditiertes Labor den Rauch der IQOS von Philip Morris untersucht. Die Proben weisen darauf hin, dass im Rauch von IQOS gesundheitsschädigende Gifte vorhanden sind. Medienmitteilung vom Blauen Kreuz, Artikel auf 20 Minuten.

Juul stellt Vertriebstätigkeiten in der Schweiz und Deutschland ein: Das US-Unternehmen Juul wollte in Deutschland Marktführer für E-Zigaretten werden. Nach heftigen Rückschlägen zieht es sich nun komplett aus der Bundesrepublik zurück, Artikel auf Spiegel Online. Auch aus der Schweiz zieht sich Juul bis Ende Jahr zurück, Artikel auf Handelszeitung.ch. Das Geschäft in Österreich wurde bereits diesen Sommer beendet.

Juul: Der Trick mit dem Docht: Hersteller Juul hat still und heimlich sein Gerät umgebaut. Das neue Modell gibt wesentlich mehr Nikotin ab. Statt über einen Kieselsäure-Docht verfügen die neuen Modelle über einen aus Baumwolle, was dazu führt, dass pro Zug deutlich mehr Nikotin eingesogen werden kann als mit dem alten Gerät. Artikel im Schweizer Beobachter.

Dossier auf Infoset: Rauchen und Dampfen
 

Weitere Substanzen

Kann Nasenspray süchtig machen?: Schnupfen? Nase zu? Das Atmen fällt schwer? Da greifen wir schon mal zu Nasenspray, das macht die Nase frei. Aber einige werden dadurch zum Nasenspray-Junkie, und das kann durchaus unangenehm sein. Artikel der Deutschen Welle.
 

Verhaltenssüchte

Kampagne „Glücksspiele können abhängig machen. Auch online”: Das Risiko für ein problematisches Spielverhalten ist bei Online-Glücksspielen besonders hoch. Dabei dürfte die Zahl an Online-Spielenden in den vergangenen Monaten wegen Covid-19 nochmals gestiegen sein. 16 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein lancieren deshalb mit der Botschaft „Glücksspiele können abhängig machen. Auch online.” eine Sensibilisierungskampagne, Medienmitteilung von Sucht Schweiz. Die Website zur Kampagne wurde überarbeitet und erscheint in frischem Look. Neu sind darauf vertiefte Informationen zum Online-Glücksspiel, inkl. bspw. Free-to-Play-Spielen zu finden: www.sos-spielsucht.ch

Immer mehr Spielsperren in Casinos und Online: "Rien ne va plus", hat es Ende 2019 in der Schweiz für 61'452 Spielsüchtige von Casinos und Online-Spielen geheissen. Sie wurde vom Spielbetrieb ausgeschlossen, wie eine neue Statistik der Eidgenössischen Spielbankenkommission zeigt. Die Zahl der Spielsperren stieg damit im vergangenen Jahr gegenüber 2018 um 4278 Personen. Dieser Anstieg ist grösser als in früheren Jahren. Die zunehmende Zahl von Spielsperren sei auf die Eröffnung von vier Online-Casinos in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 zurückzuführen. Artikel auf swissinfo.ch

Kaufsucht -Veränderungen seit dem Aufkommen von Online-Shops: 4.8% der SchweizerInnen sind pathologisch kaufsüchtig. Dies ist das Ergebnis der Kaufsuchtumfrage 2019 (pdf, 43S.) bei rund 1000 Personen aus den deutschsprachigen und französischsprachigen Landesteilen. Da sich das Konsumverhalten durch das Aufkommen des Online-Handels stark verändert hat, unterschied diese Befragung erstmals zwischen der Kaufsucht beim Einkaufen im Internet (online) und in physischen Läden (real). Demnach sind 2.9% der Bevölkerung online-kaufsüchtig und 3.8% sind süchtig danach, in Läden einzukaufen. Faktenblatt (pdf, 2S.) des BAG.
 

Prävention

laut & leise: Lebensübergänge: Lebensübergänge und kritische Lebensereignisse wie Krankheit oder Jobverlust sind mit Herausforderungen verbunden. Die aktuelle Ausgabe von laut & leise zeigt auf, welche Suchtrisiken dabei entstehen und wie dann Ressourcen aktiviert werden können. Es werden Angebote vorgestellt, die ein risikoarmes Verhalten und entsprechende Lebenskompetenzen über die gesamte Lebensspanne hinweg fördern. Das aktuelle Magazin (03/2020, pdf, 20S.) der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich steht zum Download bereit.

Wirksame Strategien der Suchtprävention für die Praxis: Mit dem Fachheft „Expertise zur Suchtprävention 2020“ legt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine wissenschaftlich basierte Handreichung für im Bereich der Suchtprävention Tätige vor, die es ermöglicht, aktuelle Erkenntnisse der Präventionsforschung in der suchtpräventiven Arbeit zu berücksichtigen. Sie richtet sich an Verantwortliche für Suchtprävention auf allen handlungspolitischen Ebenen und an Personen, die mit der Entwicklung und Durchführung suchtpräventiver Massnahmen auf kommunaler oder Länder-Ebene betraut sind.

Dossier auf Infoset: Prävention
 

Beratung & Therapie

Substitution bei Opioidabhängigkeit - Primäres Ziel ist nicht die Abstinenz: In der Schweiz befinden sich zirka 70 Prozent der Patienten mit einer Opioidabhängigkeitserkrankung in einer Substitutionstherapie, die heute Opioidagonistentherapie (OAT) genannt wird. Davon wird etwa die Hälfte der Patienten von Hausärzten betreut und die andere Hälfte an spezialisierten sucht- medizinischen Zentren. Im Artikel (pdf, 4S.) vom ARS MEDICI geht es um die Auswahl der Substanzen für eine OAT und die Frage, wann eine heroingestützte OAT in Betracht gezogen werden sollte.

Deutschland - Apps und Online-Angebote bei Suchtproblemen: Für Suchtprobleme gibt es ein grosses Angebot an Apps fürs Handy und Online-Programme. Die Bayerische Akademie für Suchtfragen hat eine Auswahl (pdf, 8S.) an Angeboten zusammengestellt, die von seriösen Institutionen entwickelt und teilweise auch wissenschaftlich evaluiert wurden.

Dossier auf Infoset: Beratung
 

Schadensminderung

Der globale Stand der Schadensminderung 2020: In seiner siebten Ausgabe ist der Global State of Harm Reduction 2020 die umfassendste globale Kartierung der Massnahmen zur Schadensverminderung im Zusammenhang mit Drogenkonsum, HIV und Hepatitis. Herausgeber ist Harm Reduction International.

Dossier auf Infoset: Schadensminderung
 

Forschung & Statistik

Suchtforschungstelegramm der Bayerischen Akademie: Das aktuelle Forschungstelegramm (Nr. 42, pdf, 18S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt:

  • Mortalität bei geringem und nicht-täglichem Rauchen als Dosis-Wirkungs-Beziehung
  • Zusammenhang zwischen Internetsucht und selbstverletzendem Verhalten bei Jugendlichen in China
  • Prävalenz von NPS-Konsum bei Patientinnen und Patienten zur Aufnahme in Entzugsbehandlung
  • Retention in Substitutionsbehandlung – ein systematischer Review
  • Remission bei unbehandelten pathologischen Glücksspielenden: Wem gelingt sie, wem nicht?

Dossier auf Infoset: Forschung & Statistik
 

Diverses

Interprofessioneller Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Gesundheitswesen und Sozialhilfe: Welche Einflussfaktoren begünstigen oder hemmen die Umsetzung von interprofessioneller Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Gesundheitswesen und Sozialhilfe? Wie können hemmende Faktoren überwunden werden? Die vom BAG in Auftrag gegebene Studie gibt Antworten.

Addiction Psychology Switzerland: Am 17. Januar 2020 wurde in Bern der Fachverband für Suchtpsychologie mit dem Namen Addiction Psychology Switzerland (APS) gegründet. Der Verband vertritt die fachspezifischen und berufspolitischen Interessen der im Suchtbereich tätigen PsychologInnen und der in der universitären oder angewandten Suchtforschung tä̈tigen PsychologInnen. https://addictionpsychology.ch

Prominente, Drogenkonsum und Sucht: Prominente gelten als besonders drogen- und in der Folge suchtaffin. Bekannten Musikern, Künstlern und Schauspielern wird immer wieder eine starke Nähe zu Alkohol oder Drogen nachgesagt. Die meisten bekannten Musikstars, die in den letzten Jahren vor dem Erreichen ihres 30. Lebensjahres starben, hatten starke Probleme mit Drogenkonsum. Aber stimmt die vermutete Nähe der Promis zu Drogen oder ist es ein Mythos der Regenbogenpresse, um eine voyeuristische Sensationslust und damit die Verkaufsmaschinerie am Laufen zu halten? Artikel auf addiction.de

Höhere Löhne für «unmoralische» Arbeit: Eine Studie (pdf, 111S.) der Universität Zürich (UZH) untersucht den Zusammenhang zwischen Moral und Lohn und zeigt auf: in der Öffentlichkeit als «unmoralisch» wahrgenommene Tätigkeiten, wie etwa die Arbeit in der Tabakindustrie oder in Waffenfabriken, sind besser bezahlt. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention AT.
 

Agenda/Veranstaltungen

Die laufend aktualisierte Agenda aus dem Suchtbereich finden Sie direkt auf den Seiten von Infoset.
 

Redaktion Infoset

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Hier finden Sie Informationen, die speziell auf die Romandie zugeschnitten sind. Sie können die Seite direkt besuchen unter der Adresse: www.infoset.ch/accueil.html. Oder bestellen Sie den französischsprachigen Newsletter bei meiner Redaktionskollegin Florence Iff: redaction@infoset.ch

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