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Aktuell

 

 

Dossier zur Corona-Pandemie auf Infoset
Die relevanten Informationen für den Suchtbereich finden Sie in unserem Dossier zur Coronakrise. Dieses ist thematisch strukturiert und wird laufend aktualisiert.
https://www.infoset.ch/de/corona.html

Newsticker von Infodrog
Infodrog hat einen Newsticker für den Suchtbereich eingerichtet, damit Sie die relevanten Informationen zur Situation auf einen Blick finden.
https://www.infodrog.ch/corona

 

Suchtpolitik

Sollten alle Drogen legalisiert werden? Der Bundesrat möchte seine Drogenpolitik ändern. Unter anderem sollen die Vor- und Nachteile des geltenden Systems geprüft werden. «Strafmassnahmen haben kaum eine abschreckende Wirkung auf die Konsumentinnen und Konsumenten», heisst es aus dem Bundesrat. Aus diesem Anlass zeigt «Blick TV: Undercover» auf, wie einfach man im Internet zu illegalen Substanzen kommt und thematisiert die Debatte über eine mögliche Legalisierung. Staffel und Debatte auf www.blick.ch.

Halbzeitbilanz Strategie Sucht: Die Nationale Strategie Sucht wird seit Anfang 2017 umgesetzt. Neben dem BAG sind zahlreiche Akteure aus den Bereichen «Gesundheitsförderung, Prävention, Früherkennung», «Therapie und Beratung», «Schadensminderung und Risikominimierung» und «Regulierung und Vollzug» involviert. Im erschienenen Jahresbericht Strategie Sucht 2020 setzt das BAG zwei Schwerpunkte: wichtige Ergebnisse aus der Umsetzung der Nationalen Strategie Sucht im Jahr 2020 und Bilanz nach vier Jahren Umsetzung. Der Jahresbericht (pdf, 28S.) auf www.bag.admin.ch.
 

Jugend

Alle fünf Minuten werden Jugendliche mit Anreizen an den Alkohol erinnert: Eine Pilotstudie von Sucht Schweiz hat die Alkoholanreize auf den Wegen von 16- bis 19-jährigen Jugendlichen im Alltag und in den sozialen Netzwerken nachgezeichnet. Im Schnitt begegneten die Testpersonen in den fünf grössten Schweizer Städten alle fünf Minuten einem Alkoholanreiz. Auch in den sozialen Netzwerken war der Alkohol allgegenwärtig, transportiert durch Freunde und Influencer, welche oft dafür bezahlt werden. Die Studie hat die erschreckende Normalität des Alkohols im Alltag der Jugendlichen aufgezeigt. Beitrag auf www.suchtschweiz.ch.
 

Alkohol

OECD-Bericht: Corona hat Alkohol-Gewohnheiten verändert: Die Corona-Pandemie könnte die Trinkgewohnheiten vieler Menschen verändern. Dies geht aus einer neuen OECD-Studie hervor. Der Alkoholkonsum der SchweizerInnen liegt über dem OECD-Schnitt. Rund 4,3 Prozent der Erwachsenen sind hierzulande alkoholabhängig. Erfahrungen aus früheren Krisen liessen vermuten, dass es mittelfristig eine Zunahme des problematischen Alkoholkonsums geben könnte, hiess es im veröffentlichten Bericht der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) mit Sitz in Paris. Artikel dazu auf www.swissinfo.ch; Bericht und weitere Informationen auf www.oecd.org.

Gefährlicher Angstlöser: Homeoffice, Kurzarbeit und Lockdown: In der Pandemie greifen viele zu Alkohol, um ihre Sorgen zu vergessen. Philipp Kloimstein, 38, kümmert sich um alkoholkranke Menschen. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und leitet die Suchtklinik Maria Ebene in Vorarlberg. «Niemand ist vor einer Sucht gefeit», sagt Kloimstein – und das zeige sich jetzt, nach einem Jahr Pandemie, besonders deutlich. Da ist der Restaurantleiter, der von heute auf morgen nichts mehr zu tun hat und sich schon mittags betrinkt. ExpertInnen befürchten eine Polarisierung: Wer schon immer eher wenig Alkohol getrunken hat, trinkt jetzt noch weniger. Und wer eher mehr getrunken hat, trinkt jetzt noch mehr. Artikel auf www.zeit.de.

Fetales Alkoholsyndrom: Der lange Weg zur Diagnose: FASD ist ein Sammelbegriff für alle alkoholbedingten Einflüsse auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes. Für die Diagnose sind umfangreiche Untersuchungen nötig, um den Grad der Schädigung zu bestimmen. In Deutschland gibt es jedoch nur wenige Ärzte, Kliniken und Kinderzentren, deren Gutachten rechtlich anerkannt werden. Artikel auf www.ndr.de.
 

Cannabis & THC

Pilotversuche mit Cannabis: Am 15. Mai 2021 ist  die Änderung des Betäubungsmittelgesetzes in Kraft getreten, die Pilotversuche mit der kontrollierten Abgabe von Cannabis zu nicht medizinischen Zwecken («Genusszwecken») ermöglicht. Die Versuche sollen eine wissenschaftliche Grundlage für eine zukünftige gesetzliche Regelung von Cannabis liefern. Die Gesetzesänderung ist auf zehn Jahre befristet. Die Voraussetzungen für die Durchführung der Pilotversuche sowie die Einzelheiten zum Gesuchverfahren sind in der Verordnung über Pilotversuche nach dem Betäubungsmittelgesetz (BetmPV) geregelt. Weitere Informationen und Dokumente sind auf www.bag.admin.ch.
 

Rauchen & Dampfen

World no tobacco day: Zum Weltnichtrauchertag am 31.05.2021 bietet das Forum Tabakprävention in Gesundheitsinstitutionen Schweiz (FTGS) eine kostenlose Online-Beratung an. Interessenten können sich über diese Seite mit SpezialistInnen in Verbindung setzen.

Welttag ohne Tabak: Quo vadis, Schweiz? Dass in der Schweiz die Rauchquote seit knapp einem Jahrzehnt unverändert bei hohen 27% liegt, ist das Resultat der nach wie vor sehr laschen Gesetzgebung zur Eindämmung des Tabakkonsums. Entscheidend ist, dass Menschen gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen. Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte aller RaucherInnen vor ihrem 18. Lebensjahr zu rauchen beginnen. Wer dagegen bis zu seinem 21. Lebensjahr nicht zur Zigarette greift, wird dies mit grosser Wahrscheinlichkeit das ganze Leben lang nicht tun. Artikel auf www.portal.at-schweiz.ch.

Das Potenzial der E-Zigarette: Als relativ neues Produkt hat die E-Zigarette in der Gesellschaft mit vielen Vorurteilen und Halbwahrheiten zu kämpfen. Während sich in Großbritannien der staatliche Gesundheitsapparat klar positioniert und die E-Zigarette als weniger gesundheitsschädliches Ersatzprodukt zur Verbrennungszigarette bewirbt, wird in Deutschland über den richtigen Umgang noch debattiert. In der aktuellen Folge des Podcasts «Psychoaktiv» ist Prof. Dr. Heino Stöver zu Gast. Er leitet den Masterstudiengang «Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe» und forscht schon seit einiger Zeit zu E-Zigaretten. Er erklärt in dieser Folge was E-Zigaretten überhaupt sind, wie die Liquids zu bewerten sind und welche Rolle sie bei einem Rauchausstieg spielen können. Podcast auf www.podcast.de.
 

Weitere Substanzen / substanzübergreifende Infos

Drogen im Wasser: Resultate auch für Bern, Genf, St. Gallen und Zürich: Trotz Corona haben erstmals über 100 Städte an der internationalen Studie teilgenommen. In den vier untersuchten Schweizer Städten Bern, Genf, St. Gallen und Zürich wurden im Zeitraum zwischen dem 1. bis 7. April 2020 das Abwasser untersucht, mit folgenden Resultaten: Mit Ausnahme von MDMA (die Werte sind in Zürich und St. Gallen deutlich gesunken) scheint der Lockdown den Gesamtkonsum der Bevölkerung nicht wesentlich beeinflusst zu haben. Für einen differenzierten Blick lohnt sich die interaktive Grafik auf www.emcdda.europa.eu und der Bericht (pdf, 16S.) auf www.score-cost.eu.

Drogenangebot in Dänemark: Der Bericht der EMCDDA analysiert die aktuelle Drogenversorgung und der damit verbundenen Gewalt und Ausbeutung gefährdeter Gruppen in Dänemark. In den letzten Jahren hat die Ausnutzung gefährdeter Gruppen für Drogendelikte durch Kriminelle zugenommen. Diese Entwicklung scheint von mehreren strukturellen Faktoren angetrieben zu werden, darunter der verstärkte Wettbewerb auf dem Drogenmarkt und die Verbreitung arbeitsintensiverer Beschaffungsmodelle. Der Bericht (pdf, Englisch, 55S.) ist auf www.emcdda.europa.eu abrufbar.

Drogenkonsum in Zürich 2020: Trotz Shutdowns und ausbleibenden öffentlichen Partys war der Drogenkonsum in der Stadt Zürich vergangenes Jahr nicht rückläufig. Dies geht aus dem Jahresrückblick des Drogeninformationszentrums Zürich (DIZ) hervor. Stattdessen verlagerte sich der Freizeitdrogenkonsum vermehrt in den privaten Raum. «Anhand dessen, was unsere NutzerInnen berichten, gehen wir davon aus, dass insgesamt nicht weniger konsumiert wurde», sagt Dominique Schori, der Leiter des DIZ. Jahresbericht auf www.stadt-zuerich.ch; Artikel dazu auf www.nzz.ch.

Es reicht – Wir möchten überleben! 1'581 Drogentodesfälle in Deutschland – Politik im Bund, Land und Kommunen muss Handeln. Es erscheint wie ein jährlich wiederkehrendes Ritual, wenn das Bundesministerium für Gesundheit in Person der Drogenbeauftragten die Zahl der Drogentodesfälle verkündet. Trauerbekundungen und Hinweise was zu tun ist damit sich dieses endlose Elend verändert, reichen aber nicht mehr aus. Millionen Menschen die illegalisierte psychoaktive Substanzen konsumieren, ihre FreundInnen und Angehörigen sowie weite Teile des Hilfesystems sind mit der Geduld am Ende. Artikel (pdf)  im Magazin Drogenkurier.

Risikofaktoren für multiplen Drogenkonsum: Viele Drogenabhängige nehmen nicht nur eine Substanz ein, sondern mehrere. WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Instituts haben untersucht, welche Rolle Gene und Umwelt bei der Entstehung eines solchen multiplen Substanzgebrauchs spielen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass neben genetischen Faktoren gerade die Anhäufung mehrerer ungünstiger Umweltfaktoren dazu führt, dass Menschen in eine solch extreme Form des Drogenkonsums abrutschen. Unter den Risikofaktoren waren neben sexuellem und körperlichem Missbrauch, dem Leben in der Großstadt und Migrationserfahrungen auch der Konsum von Cannabis und Alkohol vor dem 18. Lebensjahr. So könnten Cannabis und Alkohol für anfällige Personen geradezu als Einstiegsdrogen fungieren und den Weg hin zu problematischerem Substanzgebrauch ebnen. Artikel auf www.mpg.de.

Entwicklung der Drogenmärkte und des Substanzkonsums während der Pandemie: Die EMCDDA  (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht) hat einen Bericht über die COVID-19 Auswirkungen auf die EU Drogenmärkte und auf den Substanzkonsum veröffentlicht. Der Bericht zeigt auf, dass der Drogenmarkt bemerkenswert widerstandsfähig gegenüber Störungen durch die Pandemie war. Beispielsweise die Produktionsstätte für synthetische Drogen und das Ausmaß des Cannabisanbaus in den europäischen Ländern blieb relativ stabil. Was den Drogenkonsum betrifft, so deuten die verfügbaren Daten darauf hin, dass trotz einiger gemeldeter Rückgänge, in vielen Fällen der Drogenkonsum wieder auf das frühere Niveau zurückkehrte, als die sozialen Massnahmen im Laufe des Sommers gelockert wurden. Mit einigen Ausnahmen waren die Verfügbarkeit und der Konsum vieler illegaler illegalen Substanzen relativ stabil. Bericht (pdf, 38S., Englisch) auf www.emcdda.europa.eu.
 

Verhaltenssüchte

Wer sportsüchtig ist, kann an nichts anderes mehr denken: Nach dem Sport fühlt man sich meist gut, manchmal geradezu beflügelt. Manche packt der Ehrgeiz, sobald sie erste Erfolge sehen, und fordern ihrem Körper womöglich zu viel ab. Wie viel Sport ist noch gesund? Wie merke ich, dass ich süchtig nach Bewegung bin? Sportpsychologin Nadja Walter von der Universität Leipzig erklärt, worauf es ankommt. Das Interview auf www.sprektrum.de.

WEBCARE+: Informationsportal für den Mediengebrauch: Die Digitalisierung ist in aller Munde, das Netz und digitale Medien sind fester Bestandteil des Alltags geworden. Das birgt Chancen, aber auch Risiken. Die Plattform webcare+ informiert, vernetzt und unterstützt Personen mit einem exzessiven Mediengebrauch bei der Selbsthilfe. Ausserdem gibt es Webinare mit FachexpertInnen über die Möglichkeiten und Herausforderungen des Digitalen. Die Plattform auf www.webcare.plus.

Süchtig nach dem besten Preis: Um Menschen zum Kaufen zu bewegen, setzen Online-Plattformen auf Hirnforschung und künstliche Intelligenz. Das soll dynamischen Preisen zum Durchbruch verhelfen. Wer einmal ein besonderes Schnäppchen oder ein limitiertes Produkt ergattern konnte, hat es womöglich schon erlebt: das kurze Glücksgefühl, das der Kauf auslöste. Kein Wunder: In solchen Fällen sind Aktivitäten im «Nuccleus Accumbens» messbar, einer Hirnregion, die mit positiven Emotionen in Verbindung gebracht wird. Es ist gleichzeitig unser Suchtareal. Artikel mit Video der Sendung «ECO» auf www.srf.ch.
 

Prävention

Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV): Nichtübertragbare Krankheiten, einschliesslich psychischer Erkrankungen und Suchtprobleme, sind in der Schweiz, wie in den meisten Industrieländern, das Gesundheitsproblem Nummer eins. Diese Problematik wird sich aufgrund der sich intensivierenden demografischen Alterung weiter verschärfen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Gesundheitsförderung Schweiz (GFCH) arbeiten gemeinsam mit zahlreichen Partnern an der Stärkung der PGV in der Schweiz. Es existiert ein klarer Handlungsrahmen und es laufen schweizweit über 40 Pilotprojekte, die PGV konkret umsetzen. Mehr dazu gibt es in der Broschüre (pdf, 28S.) und im Flyer (pdf, 10S.) auf www.bag.ch.
 

Beratung & Therapie

Sozialdienste im Kostenwettbewerb: Soziale Arbeit und Ökonomie – ein Widerspruch in sich? Leistungsvereinbarungen, Sparmassnahmen, Indikatoren und Wirkungsziele – was haben solche Begriffe respektive ihre Anwendung in der Sozialen Arbeit verloren? Warum hat der ökonomische Diskurs auch auf die Soziale Arbeit einen so starken Einfluss? Der Beitrag (pdf, 2S.) von Daniel Flückiger über den Kostenwettbewerb unter den Sozialdiensten aus der aktuellen Ausgabe von SozialAktuell ist auf www.avenirsocial.ch verfügbar.

Soziale Arbeit in der Covid-19 Pandemie: Eine empirische Studie (der FHNW) zur Arbeitssituation, Belastung und Gesundheit von Fachpersonen der Sozialen Arbeit in der Schweiz ist erhältlich: Eine Profession läuft am und über dem Limit. So könnte man die Studienergebnisse zusammenfassen. Auf der einen Seite heisst dies, dass die Soziale Arbeit die Herausforderungen der Covid-19 Pandemie und deren soziale Folgen aktiv anpackt und zu einem grossen Teil gut bewältigt. Für einen grossen Teil der Beschäftigten entstehen daraus aber Belastungen, die ihre Gesundheit in besorgniserregender Weise beeinträchtigen. Bericht (pdf, 35S.) auf www.sages.ch.
 

Corona-Pandemie

Empfehlungen: Wie Sie Covid-19-Impfangebote einfach zugänglich machen: In der Schweiz äussern Betroffene und Fachpersonen den Bedarf, Impfangebote für Personen mit niedrigem sozioökonomischen Status und für Menschen mit Behinderungen besser zugänglich zu machen. Viele Menschen haben Mühe, die Informationen zum Impfangebot zu verstehen. Sie benötigen leicht verständliche und mehrsprachige Informationen. Die Empfehlungen wurden vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) und dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) erarbeitet. Empfehlung (pdf, 3S.) auf www.migesplus.ch.

Corona-Impfung und Substanzkonsum – was ist zu beachten? In dem Mindzone-Podcasts «sauberdrauf!» spricht Patrick mit Fach- und Impfarzt Christian Welser: Christian ist seit 1998 als Arzt tätig, seit 2005 ist er Facharzt für Allgemeinmedizin. Sein Fachwissen zu Substanzkonsum (u.a. zu Partydrogen), welches er in seiner praktischen Arbeit erwarb sowie sein Experten-Wissen über die Corona-Impfung, machen ihn zum perfekten Interview-Partner für dieses  Thema. Podcast auf www.mindzone.info.

Corona-Armut: Wenn das Geld nicht mehr fürs Essen reicht: Seit Beginn der Pandemie sind immer mehr Menschen in der Schweiz auf kostenlose Lebensmittel und Mahlzeiten angewiesen. Wer sind sie und welche kurz- und längerfristigen Bedarfe lassen sich finden? Eine Datenerhebung der ZHAW Soziale Arbeit beleuchtet die Situation in der Stadt Zürich und konnte neun verschiedene Bezugsgruppen ausmachen. Artikel auf www.zhaw.ch.
 

Diverses

«HörBar» macht Angehörige und Betroffene hörbar: In dieser spannenden fünfteiligen Podcast-Reihe kommen Betroffene und Angehörige zu Wort und erzählen ihre Geschichte. So wie eine Sucht nicht von einem Tag auf den anderen entsteht, so müssen auch beim Ausstieg viele Phasen durchschritten und viele Hürden überwunden werden. Im Podcast «HörBar» erzählen Betroffene und Angehörige in fünf Folgen wie sie den Weg von einem «Na und, alles ganz normal» bis hin zu einer langfristigen Veränderung geschafft haben, und wie es ihnen gelingt, weiterhin «am Ball» zu bleiben. Podcast auf www.praevention.ch.

«Surprise» feiert die 500. Ausgabe: Die Jubiläumsausgabe zeigt eine Mausefalle mit einer Hunderternote drin – die Schuldenfalle. Aus dem Selbsthilfeprojekt ist eine ernst zu nehmende Zeitschrift geworden und nun feiert sie bereits seine 500. Ausgabe. «Surprise» ist von und für Obdachlose, Arbeitslose und Menschen, die sonst in Schwierigkeiten stecken und die sich mit dem Verkauf des Hefts etwas Geld hinzuverdienen können. Artikel zum Jubiläum auf www.srf.ch; Webseite von «Surprise» mit Informationen zum Projekt und zum Magazin.

News und Infos aus dem Suchtbereich: Das CCSA (Canadian Centre on Substance Use and Addiction) stellt immer wieder Präventions- und Informationsmaterial zur Verfügung. Unter News findet man die Neuigkeiten sowie neue Publikationen aus dem Suchtbereich. Beispielsweise Guidelines für die Zusammenarbeit mit Menschen mit Substanzgebrauch (pdf, Englisch, 13S.). Seite News auf www.ccsa.ca.

Kontroverser Oscar-Gewinner «Drunk – Another Round»: Thomas Vinterbergs Film «Drunk – Another Round», eben mit einem Oscar ausgezeichnet worden, beginnt mit Szenen dieses Trinkspiels, einer Tradition am Aurehøj-Gymnasium, das Jugendliche aus dem bürgerlichen Norden Kopenhagens besuchen. Es fand viele Jahre immer im Mai an der Schule statt, auch Vinterbergs Tochter Nanna nahm daran teil. Sie und auch ihre Schwester Ida gingen auf das Gymnasium, wo der Regisseur seinen Film gedreht hat. Vordergründig geht es um die Midlife-Krisen eines Gymnasiallehrers, gespielt von Mads Mikkelsen, und drei seiner Kollegen. Vor allem aber geht es um die Alkoholkultur. In Dänemark bestimmt sie die Gesellschaft wie wohl in kaum einem anderen Land. Der Artikel zum Film mit einem Interview des Regisseurs auf www.nnz.ch.
 

Agenda

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Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.
 

Redaktion Infoset

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