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Aktuell

SuchtMagazin 3&4/2021: Suchtpolitik der Zukunft
Warum brauchen wir eine Suchtpolitik, bei der die Förderung der Lebensqualität und der Konsumkompetenzen aller im Fokus steht? Argumente dafür finden Sie in den Beiträgen des aktuellen SuchtMagazin, das nationale und internationale Ausgestaltungsmöglichkeiten porträtiert und Wege in eine moderne Suchtpolitik aufzeigt.
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www.suchtmagazin.ch

Dossier zur Corona-Pandemie auf Infoset
Die relevanten Informationen für den Suchtbereich finden Sie in unserem Dossier zur Coronakrise. Dieses ist thematisch strukturiert und wird laufend aktualisiert.
https://www.infoset.ch/de/corona.html

Newsticker von Infodrog
Infodrog hat einen Newsticker für den Suchtbereich eingerichtet, damit Sie die relevanten Informationen zur Situation auf einen Blick finden.
https://www.infodrog.ch/corona

 

Suchtpolitik

Forderungen der DHS zur Suchtpolitik: In der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) sind nahezu alle in der Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe bundesweit tätigen Verbände und Vereine zusammengeschlossen. Die DHS steht für die Suchthilfe in Deutschland und setzt sich für die bestmögliche Versorgung Abhängigkeitskranker, Gefährdeter und deren Angehörige ein. Zur 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestages formulieren die DHS und ihre Mitglieder Erwartungen an die Suchtpolitik. Die Forderungen (pdf, 5S.) auf www.suchthilfe.de.

Jugend

Neue Webseite für Angehörige von Personen mit Suchtproblemen: Rund 500.000 Menschen in der Schweiz leiden unter einem Alkoholproblem eines Angehörigen. Sie sind in ihrer psychischen und physischen Gesundheit gefährdet. Doch nur wenige unter ihnen suchen Hilfe, auch weil sie nicht wissen, wo sie Hilfe erhalten können. Mit der neuen Website www.nahestehende-und-sucht.ch und anleitenden Videos verstärkt die Stiftung Sucht Schweiz jetzt die Unterstützung in dieser schwierigen Situation. 

Alkohol

Sprudelwasser mit Alkohol erobert die Schweiz: Hard Seltzer oder übersetzt hartes Sprudelwasser könnte das Trendgetränk dieses Sommers werden. In den Vereinigten Staaten hat sich das alkoholische Getränk längst durchgesetzt, jetzt ist der Trend auch in Europa angekommen. Videobeitrag auf www.20min.ch.

Genuss und Gift zugleich: Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben erneut auf gesundheitliche Schäden durch Alkohol hingewiesen. Im Fachmagazin «Lancet Oncology» zeigen die Krebsexperten der International Agency for Research on Cancer (Iarc), dass im Jahr 2020 mehr als 740’000 neu aufgetretene Krebsfälle auf Alkohol zurückzuführen sind. Die meisten Tumore gingen zwar auf starken Alkoholkonsum und riskantes Trinkverhalten wie «Komasaufen» zurück. Überraschend für die Forscher war jedoch, dass jede siebte dieser Krebsdiagnosen (und damit mehr als 100’000 Fälle) auf Alkohol in geringer bis mässiger Dosis zurückzuführen war, worunter ein bis maximal zwei Drinks am Tag verstanden werde. Artikel auf www.bazonline.ch.

Die Migros hat ein Alkoholproblem: Mit Blick auf ihre Geschichte und ihren Gründer gibt sich die Migros stets sehr stolz: Gottlieb Duttweiler schuf vor bald 100 Jahren ein Unternehmen mit besonderen Werten – darunter galt auch das Verbot des Verkaufs von Alkohol und Tabak. Seither sind jedoch viele Jahre ins Land gezogen und die Migros sucht nach Schlupflöchern, tastet sich immer wieder an das Thema heran und lügt sich letztlich selber an. Denn Wein, Bier und Schnaps stehen bei dem Konzern längst in den Regalen, bei den Töchtern Denner, Migrolino, Alnatura oder Voi. Der Artikel auf www.luzernerzeitung.ch.

Öffentliche Gesundheit vs. Alkohol: David gegen Goliath? Viele der aktuellen Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit drehen sich um den Wettstreit mit mächtigen transnationalen Konzernen, und beim Alkohol ist es nicht anders. Trotz des weltweiten Anstiegs der Alkoholschäden bleibt die Alkoholpolitik - wo sie existiert - unterentwickelt. Für die Interessen des öffentlichen Gesundheitswesens kann es manchmal so aussehen, als seien sie der David, der zu hoffen wagt, dass er gegen die Widrigkeiten gewinnt, und der Konzern ist Goliath.  Der Beitrag auf www.ias.org.uk.

Studie: Wirksamkeit Online-Selbsthilfe: Eine neue Studie untersucht die Wirksamkeit einer integrierten, minimal angeleiteten, internetbasierten Selbsthilfe zur Reduzierung des gleichzeitigen Alkoholmissbrauchs und depressiver Symptome bei Erwachsenen. Die Studie konnte nachweisen, dass die Internet-Intervention, die sowohl auf Alkoholmissbrauch als auch auf Depressionen abzielt, wirksam bei der Linderung beider Symptome bei zumindest mäßig depressiven, erwachsenen Alkoholabhängigen ist. Obwohl die Haupteffekte gering waren, konnten sie über sechs Monate aufrechterhalten werden, was vielversprechend ist. Online-Interventionen können damit eine wertvolle Ergänzung zum allgemeinen Unterstützungssystem sein um Menschen überall zu unterstützen, einschließlich in akuten Krisensituationen zu Hause. Die Studie (pdf, 10S., Englisch) ist frei downloadbar.

Rauchen & Dampfen

Marlboro soll in zehn Jahren aus britischen Läden verschwinden: Der ikonische »Marlboro-Mann« ist schon mindestens viermal an Lungenkrankheiten gestorben, doch die Todesumstände der vier Darsteller haben die Kundschaft bis heute nicht abgeschreckt. Die Zigarettenmarke hat überlebt. Bisher jedenfalls. Zumindest in Großbritannien sind ihre Tage nun gezählt: Philip-Morris-CEO Jacek Olczak sagte der »Mail on Sunday«, die Marke Marlboro werde in zehn Jahren nicht mehr im Königreich verkauft werden. Artikel auf www.spiegel.de.
 
Weltgesundheitsorganisation warnt vor E-Zigaretten: E-Zigaretten würden oft mit ihren Geschmacksnoten gezielt an Kinder vermarktet. Und minderjährige Nutzer griffen später zwei- bis dreimal häufiger zur herkömmlichen Zigarette als andere Jugendliche, heisst es im 8. Bericht über die Tabak-Epidemie, den die WHO jetzt veröffentlichte. Die WHO definiert E-Zigaretten als Geräte, in denen Flüssigkeiten erhitzt werden. Die entstehenden Aerosole werden inhaliert. Sie enthalten oft Geschmacksstoffe wie «Lakritz», «Gummibärchen» oder «Zuckerwatte», Chemikalien, die schädlich sein können, und teils Nikotin, aber keinen Tabak. Artikel auf www.nau.ch; Bericht (pdf, 212S., Englisch) auf www.apps.who.int.
 

Cannabis

Bundesgericht stützt «diskussionswürdige» THC-Null-Toleranz: Das Bundesgericht hat die Beschwerde eines Autolenkers abgewiesen, bei dem anlässlich einer Polizeikontrolle der Cannabis-Wirkstoff THC im Blut nachgewiesen wurde. Das Gericht hält an der Nulltoleranzgrenze für Cannabis im Strassenverkehr fest, auch wenn die Regelung «diskussionswürdig» ist. Artikel auf www.srf.ch.
 
Cannabis - «Made in Germany»: Bisher mussten Apotheken beim Verkauf von medizinischem Cannabis auf Importe zurückgreifen. Das ist nun vorbei: Ab jetzt können sie die Substanz über eine vom Bund in Auftrag gegebene Cannabisagentur direkt in Deutschland beziehen. Der Bund hat mit dem staatlichen Verkauf von Cannabis zu medizinischen Zwecken an Apotheken begonnen. Drei Unternehmen in Deutschland bauen die berauschenden Pflanzen im Auftrag der beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte angesiedelten Cannabisagentur an. Beitrag auf www.tagesschau.de.

Wer liefert das verbotene Cannabis? Die ersten Pilotversuche sollen anfangs 2022 zur kontrollierten Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken starten. Das Projekt wird streng wissenschaftlich kontrolliert. Die Studien führt nicht der Bund selbst durch, sondern beispielsweise interessierte Gemeinden, Städte oder Universitäten. Dazu ist viel Hanf nötig. Wer soll diese mehreren Tonnen produzieren? Bis jetzt ist der Anbau von Cannabis mit einem THC-Gehalt von über einem Prozent verboten. Das ist die Menge, mit der eine berauschenden Wirkung erzielt werden kann. Nun geht es aber um Cannabis mit einem THC-Gehalt von bis zu 20 Prozent. Artikel auf www.srf.ch.

Faktenblatt: Cannabis-Schnelltests und synthetische Cannabinoide: Ein neues Factsheet liefert Informationen, um das Risiko des unbeabsichtigten Konsums von synthetischen Cannabinoide zu reduzieren. Wenn keine Drogenkontrolldienste in Anspruch genommen werden können, besteht die Möglichkeit sogenannte Cannabidiol (CBD)-Schnelltests einzusetzen. Ausserdem informiert das Faktenblatt über synthetische Cannabinoide, wo es bisher kaum genaue Informationen über ihre Wirkungen, Risiken, Wechselwirkungen mit anderen Substanzen oder Langzeitfolgen gibt. Factsheet (pdf, 2S., Englisch) auf www.correlation-net.org.

Kiffen, sniffen, spicken & Co.: Neue Erkenntnisse aus der Welt der psychoaktiven Substanzen in der Schweiz. Der aktuelle Bericht von infodrog basiert auf einer selbstselektiven Befragung von Personen, die psychoaktive Substanzen konsumieren und gibt interessante Anhaltspunkte über aktuelle Konsumentwicklungen, wie beispielsweise der Mischkonsum, das Konsumsetting oder die Konsummotive. Ausserdem werden die neuen Standards für das Drug Checking und die neuen Entwicklungen aus Politik und Wissenschaft präsentiert. Der Bericht (pdf, 24S.) auf www.infodrog.ch.

Cannabiskonsum: öffentliche Gesundheit und Sicherheit: Seit der Legalisierung von Cannabis in Kanada gibt es Interesse an einer Ausweitung des Marktes, um mehr Einnahmen durch den Cannabiskonsum vor Ort in Bars, Cafés und Lounges zu erzielen. Das Canadian Centre on Substance Use and Addiction (CCSA) und die Alberta Health Services veröffentlichen einen neuen Leitfaden, um die damit verbundenen Überlegungen zur öffentlichen Gesundheit und Sicherheit zu beleuchten. Der Leitfaden (pdf, 6S., Englisch) auf www.ccsa.ca.

Schweiz: Mehrheit will Kiffen legalisieren: Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung sprechen sich in einer Umfrage für die Legalisierung von Cannabis aus und gleichzeitig werden weitgehende Regulierungsmassnahmen, vor allem im Jugendschutz gefordert. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage über die Akzeptanz von Cannabis. Ausserdem unterstützen zwei Drittel der durch das Forschungsinstitut Sotomo Befragten die anstehenden Pilotversuche zur kontrollierten Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken. Artikel dazu auf www.srf.ch; Factsheet über die Befragung von Sotomo.

 

Weitere Substanzen / substanzübergreifende Infos

Drogenhandel in Deutschland nimmt zu: Die Zahl der Fälle von Drogenhandel in Deutschland ist vergangenen Jahr um knapp zwei Prozent gestiegen. Das geht aus Zahlen des neuen Lageberichts des Bundeskriminalamts hervor. Vor allem die Zahl der Delikte im Zusammenhang mit Kokain wächst. Dabei wir betont, dass nach wie vor vor allem kriminell organisierte Gruppen im Drogengeschäft aktiv seien. Beitrag auf www.tagesschau.de; Lagebericht (pdf, 30S.) auf www.bka.de.

Deutschland: Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2021: Der alternative Drogen- und Suchtbericht zeigt die aktuellen Entwicklungen im Drogen- und Suchtbereich in Deutschland auf. Schwerpunktthema ist dieses Jahr die Alkohol- und Tabakkontrollpolitik. Deutlich wird dabei, dass Deutschland sowohl in Bezug auf die Alkoholkontrollpolitik als auch auf die Tabakkontrollpolitik eine sehr industriefreundliche und wenig gesundheitspolitische Ausrichtung hat. In mehreren Beiträgen wird der hohe Preis deutlich, den dafür bezahlt werden muss. Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Schadensminderung (harm reduction). Neben den vielen inzwischen errungenen Erfolgen der Schadensminderung in der Drogenhilfe zeigen sich immer wieder Defizite in der Versorgung Drogen konsumierender Menschen in Freiheit und besonders in Haft. Artikel dazu auf www.blogs.taz.de; Bericht (pdf, 194S.) auf www.akzept.eu.

US-Pharmakonzerne akzeptieren milliardenschweren Opioid-Vergleich: Im seit Jahren andauernden Rechtsstreit um süchtig machende Schmerzmittel haben vier grosse US-Pharmakonzerne einen milliardenschweren Vergleich mit zahlreichen Klagenden akzeptiert. Die Arzneimittelgrosshändler McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health sowie der Medikamentenhersteller Johnson & Johnson könnten dabei letztlich bis zu 26 Milliarden Dollar zahlen, wie eine Gruppe von Generalstaatsanwälten am Mittwoch mitteilte. Dem ausgehandelten Entwurf müssen nun noch US-Bundesstaaten, Städte und Landkreise endgültig zustimmen. Artikel auf www.srf.ch.

Bericht: Monitoring Harm Reduction in Europa: Um Einblicke in die Umsetzung der Schadensminderung zu erhalten, veröffentlicht Correlation-Europäisches Harm Reduction Netzwerk (C-EHRN) seit 2019 einen Bericht, basierend auf den Erfahrungen und Sichtweisen von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Drogenbereich. Das C-EHRN sammelt Daten über die Erfahrungen von Organisationen und Nutzern von niedrigschwelligen Einrichtungen vor Ort. Der aktuelle Bericht 2020 (pdf, 24S.) umfasst 34 Ländern, darunter auch die Schweiz.

Bericht: Haftanstalt und Drogen in Europa: Die Publikation der EMCDDA  bietet einen Überblick über den aktuellen Wissensstand und die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet des Drogenkonsums und der Haftanstalten in Europa. Der Bericht befasst sich unter anderem mit der Epidemiologie des Drogenkonsums und drogenbedingter Probleme in der Gefängnispopulation, den verfügbaren Maßnahmen der Sozial- und Gesundheitsdienste zur Bewältigung drogenbedingter Probleme in Haftanstalten, einschließlich der neuesten Erkenntnisse über die Wirksamkeit, sowie mit dem Drogenangebot und den Drogenmärkten innerhalb von Haftanstalten. Bericht (pdf, 124S., Englisch) auf www.emcdda.europe.eu. 

Verhaltenssüchte

Eindrückliche Arte-Kurzdoku: Candy Crush und Co.: Du liebst Candy Crush, fühlst dich megastark und hast richtig Spaß daran. Das ist normal, denn die App beruht auf dem Prinzip der ILLUSION VON KOMPETENZ und aktiviert  automatisch ein bestimmter Bereich deines Gehirns, der zum dopaminergen System gehört. «Candy Crush ist die Kunst allmählich ein kostenloses 'free to play-Spiel' in ein 'pay to win-Spiel' zu verwandeln.»  Eine interessante Verwandlung, dargestellt in 6 Minuten Dokumentation auf www.arte.tv.

Emotionales Einkaufen: Eben kurz ein neues Buch bestellen und die schönen Schuhe gleich hinterher – und wie wäre es mit der Jeans, die an dem Model echt super aussah? Solche Gedanken kennen vermutlich viele, denn Online­shopping wird immer beliebter. Zum einen funktioniert es super schnell und die Auswahl ist riesig. Doch nicht nur die aktuelle Pandemie kann Auslöser dafür sein, dass Menschen vor allem online mehr einkaufen, auch unsere Emotionen spielen hier eine große Rolle. Beitrag mit Video auf www.rdn.de.

Schadensminderung

Welt-Hepatitis-Tag: Infodrog stellt, anlässlich des Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli, auf seiner neu gestalteten Kampagnen-Website www.hepch.ch Info­materialien und Give-aways zur Verfügung und bietet Weiterbildungen an. Auf der Plattform www.prevention.ch gibt es ausserdem eine Kollektion zum Thema.

Faktenblatt Schadensminderung Schweiz: Das neue Faktenblatt vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) thematisiert die Schadensminderung in der Schweiz. Das Faktenblatt basiert auf dem Bericht «State of Harm Reduction in Western Europe», welcher einen Überblick über den Stand der Schadensminderung im Drogenbereich mit einem speziellen Fokus auf die Schweiz gibt. Zugangsschwierigkeiten für gewisse Personengruppen, neue Konsumtrends und die Aufrechterhaltung der Angebote trotz Covid-19 sind aktuelle Herausforderungen. Das Faktenblatt auf www.bag.ch.

Diverses

Nachruf: Mit Pragmatismus gegen das Drogenelend: Der Präventivmediziner François van der Linde prägte die Drogenpolitik zuerst im Kanton St.Gallen, später auf Bundesebene, wo er für drei Jahrzehnte die Eidgenössische Drogenkommission leitete. Er setzte dem Drogenelend der 1990er-Jahre Pragmatismus und unkonventionelle Lösungen entgegen. Nachruf auf www.tagblatt.ch.

SuchtTalk - der Podcast der Suchthilfe ags: «SuchtTalk» ist ein neuer Podcast für alle Interessierten rund ums Thema Sucht. Er gibt Tipps, Hintergrundinformationen oder spannende Interviews mit Expertinnen und Experten. Mit Michael Marti von der Suchtberatung ags und Reto M. Zurflüh von der Suchtprävention Aargau. Der Podcast auf www.suchtberatung-ags.ch.

Höhere Nachfrage bei der Basler Suchtberatung im 2020: Die Basler Suchtberatung hat im Corona-Jahr 2020 eine höhere Nachfrage nach Beratungsgesprächen und Neuanmeldungen verzeichnet. In den meisten Fällen ging es um einen problematischen Alkoholkonsum, gefolgt von Cannabis- und Kokain-Sucht. Die ambulanten Suchtberatungsstellen verzeichneten 2492 Beratungsfälle gegenüber 2342 im Jahr zuvor, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Mittwoch mitteilte. Insgesamt wurden 13'945 Beratungsgespräche geführt. Artikel dazu auf www.nau.ch.

«Mit legalem Heroin könnte ich gut und gerne 100 Jahre alt werden»: Die Arud startet einen Blog! Im ersten Beitrag gibt Peer-Mitarbeiter Andi H. persönliche Einblicke und erzählt, was ihn geprägt hat. Mit 16 spritzte Andi sich das erste Mal Heroin – daraus wurde eine 35 Jahre lange Abhängigkeit. Heute konsumiert er weder Drogen noch Alkohol, ist auf E-Zigaretten umgestiegen und ernährt sich vegetarisch. Als Peer-Mitarbeiter der Arud begleitet er Personen mit einer Hepatitis-C-Infektion. Der Blogbeitrag auf www.arud.ch.

Filmdiskussion Platzspitzbaby: Interessante Diskussion über den Schweizer Film von Pierre Monnard Platzspitzbaby, der die elfjährige Mia und ihre heroinabhängige Mutter Sandrine in Zürich Mitte der 1990er Jahre porträtiert. Es diskutieren: Peter Reichenbach der Produzent des Films, Dr. André Seidenberg (damaliger «Drogenarzt») und Dr. Larissa Meier (Forscherin, University of California San Francisco). Die Diskussion (Englisch, 55Min.) auf www.vimeo.com.

Agenda

Neu aufgeschaltete oder aktualisierte Veranstaltungs- und Weiterbildungshinweise
Der vollständige Veranstaltungskalender ist auf der Website von Infoset erhältlich.

Redaktion Infoset

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