E-Zigaretten

Tabakproduktegesetz TabPG: Das Lebensmittelgesetz wird aktuell revidiert und an europäisches Recht angepasst. Die Regelung der Tabakprodukte wird ausgegliedert und soll in ein neues Tabakproduktegesetz überführt werden, welches derzeit erarbeitet wird und spätestens 2019 in Kraft treten soll. Der Vorentwurf des Tabakproduktegesetzes regelt u.a. E-Zigaretten. Er sieht sieht vor, dass nikotinhaltige E-Zigaretten den Tabakprodukten gleichgestellt werden. (Art. 3, 2b).
Siehe auch die Infoset-Seite zum Tabakproduktegesetz


Verkauf von E-Zigaretten mit Nikotin ab sofort in der Schweiz erlaubt:
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) muss vor Gericht eine Niederlage einstecken. Seine Allgemeinverfügung, die den Verkauf von nikotinhaltigen Flüssigkeiten für E-Zigaretten verbot, sei fehlerhaft. Deshalb dürfen nun solche Flüssigkeiten in der Schweiz verkauft werden. Das berichtet «10vor10». «Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom letzten Dienstag können nikotinhaltige E-Zigaretten und Liquids in die Schweiz importiert und hier auch verkauft werden», bestätigt Judith Deflorin, Leiterin des Fachbereichs Marktzutritt beim BLV. Beitrag auf 10vor10. (04/2018)

E-Zigaretten und Dampftabak: Verbreitung in der Schweiz: Die Nutzung der E-Zigaretten scheint nach einem bedeutenden Anstieg zwischen 2013 und 2014 nicht mehr zuzulegen. Es ist möglich, dass die E-Zigaretten von den neu aufkommenden "Heat not burn"-Produkten, wie beispielsweise «IQOS»-Produkten, Konkurrenz erhalten. Nicht weniger als 2.0% der Befragten gaben an, schon einmal mit einem solchen System Tabak konsumiert zu haben, obwohl dieses erst kürzlich auf den Markt gekommen ist und noch nicht in der ganzen Schweiz gleichermassen verfügbar ist. Die Personen, die regelmässig E-Zigaretten nutzen, sind nicht dieselben wie die, die regelmässig "Heat not burn"-Produkte nutzen. Die Publikation (pdf, 41S.) "Cigarette électronique et autres produits du tabac de nouvelle génération en Suisse en 2016" ist im Rahmen vom Suchtmonitoring entsanden und steht zum Download (auf Französisch) bereit. (09/2017)

Factsheet E-Zigaretten: E-Zigaretten werden von Herstellern oft als wirksame und gefahrenfreie Hilfe für den Tabakentzug umworben. Eine generelle Unschädlichkeit ist wissenschaftlich jedoch nicht erwiesen. Durch die Vielfalt der angebotenen Aromen (Bsp. Gummibärchen, Schokolade) werden Jugendliche gezielt angesprochen und so mit der Konsumform des Rauchens vertraut gemacht. Weil dies Jugendliche wiederum zum Tabakrauchen motivieren kann, müssen E-Zigaretten als mögliche Einstiegsprodukte gesehen werden. Dieses Faktenblatt von Sucht Schweiz enthält die relevanten Informationen. (08/2015)

Flyer E-Zigarette: Dieser Flyer von Sucht Schweiz enthält Kurzinformationen über die E-Zigarette und die damit verbundenen Risiken. (02/2015)

Kontroverse E-Zigaretten

Juuling: E-Zigaretten-Hype an US-Highschools: Das Gadget, das den Eltern von US-Teenagern und den Bossen der globalen Zigarettenmultis Angst macht, sieht von aussen aus wie ein längerer USB-Stick. Es lässt sich am Laptop aufladen, reimt sich auf "cool" - und macht seine jungen User süchtig. Nikotinsüchtig. Artikel auf Spiegel Online. Was ist Juuling? Beitrag von Inside Edition (Englisch, auf Youtube). (04/2018)

Konsum von E-Zigaretten kann Jugendliche zum Experimentieren mit Tabakzigaretten anregen: Für die Studie wurden 2.186 Zehntklässler, die bislang keinerlei Tabakzigaretten geraucht hatten, im Schuljahr 2015/16 über einen Zeitraum von sechs Monaten beobachtet. Zu Studienbeginn gaben 14,3 Prozent dieser Gruppe an, schon einmal E-Zigaretten probiert zu haben. Im Verlauf der sechs Monate begannen 12,3 Prozent der befragten Jugendlichen, zumindest gelegentlich Tabakzigaretten zu rauchen. Zu Studienende zeigte sich, dass Jugendliche mit E-Zigaretten-Erfahrung eher zur Tabakzigarette griffen: So begannen 22 Prozent der Befragten, die bereits E-Zigaretten probiert hatten, auch mit dem Tabakrauchen. Von den Jugendlichen, die zuvor keinerlei E-Zigaretten-Erfahrung hatten, fingen 10 Prozent mit dem Tabakrauchen an. Medienmitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zu einem ähnlichen Schluss kommen Forscher der University of California San Farncisco in einer im Februar 2018 in in JAMA Pediatrics veröffentlichten Studie. (04/2018)

Zerstört Panikmache den Ruf der E-Zigarette? E-Zigaretten könnten Rauchern helfen, gelten aber als Einstiegsdroge für Tabak. Eine Studie warnt nun erneut vor immensen Schäden. Leider ist das ziemlich fragwürdig meint eine kommentierende Analyse in der Wochenzeitung Zeit. (03/2018)

E-Zigaretten: Metastudie fordert differenzierte Betrachtungsweise: Jugendliche und jungen Erwachsene, die E-Zigaretten verwenden, fangen eher mit dem Rauchen klassischer Zigaretten an. Andererseits sind sie für erwachsene Raucher - allerdings nur für wenige - eine Hilfe beim Aufhören: Das sind zwei Ergebnisse eines Berichts im Auftrag der US-Akademie der Wissenschaften. Dafür wurden die Daten von mehr als 800 Studien ausgewertet. Und auch wenn E-Zigaretten nicht ohne Gesundheitsrisiken sind, sind ihre schädlichen Auswirkungen auf den Körper wahrscheinlich geringer als jene von konventionellen Zigaretten, ergab der Report - ein Votum für Schadensmindeurng. Hingegen gibt es zu Denken, dass die E-Zigaretten den Tabakkonzernen helfen, ihr schäbiges Image aufzuhübschen. Besonders der europäische Markt gilt als interessant. Artikel der Süddeutschen Zeitung, Beitrag auf kurier.at. Eine weitere Studie von New Yorker Mediziner zeigt aber, dass noch sehr viel genauer auf die Nikotin-Abbauprodukte im Körper und in den Geweben geachtet werden muss. Diese stehen im Verdacht ebenfalls Krebs auslösen zu können. Bis anhin gingen viele Expeten davon aus, dass das Nikotin selbst keine Ursache für Krebs ist. Artikel in der FAZ. (01/2018)

Auch E-Zigaretten: Jugendschutz ohne Werbeverbot: Warum Jugendschutz ohne ein umfassendes Werbeverbot unmöglich ist. Lobbys versuchen, Werbung für E-Zigaretten zuzulassen. Beitrag auf Infosperber. (01/2018)

Wieviele Menschenleben könnten durch den Umstieg von Zigaretten auf E-Zigaretten gerettet werden? In einem in Tobacco Control online veröffentlichten Beitrag haben amerikanische Forscher des Georgetown University Medical Center Modellrechnungen angestellt, wie viele Menschenleben in den USA durch das Umsteigen von Zigaretten auf E-Zigaretten gerettet werden könnten. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass mindestens 1,6 Millionen vorzeitige Todesfälle in den USA verhindert werden könnten, wenn ein Grossteil der Raucher auf E-Zigaretten umsteigen würde. Artikel im Ärzteblatt. (12/2017)

Studie zur potentiellen Schädlichkeit von E-Zigaretten: Eine Studie im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine (2017; 195: A1025) zeigt, dass das Inhalat von E-Zigaretten in den Lungen zu einer Aktivierung der Immunabwehr führt, deren Auswirkungen auf die Gesundheit noch unklar sind. Nach Einschätzung der Autoren wird die These, dass der Wechsel von Zigaretten zu E-Zigaretten eine gesündere Alternative sei, durch die Ergebnisse der Untersuchung in Frage gestellt. Artikel im Ärzteblatt. (12/2017)

Umstieg auf E-Zigaretten: Mehr Lebenszeit durch Dampfrauchen? Die einen verurteilen E-Zigaretten als Einstiegsdroge, die anderen feiern sie als Tabakersatz. Hochrechnungen von US-Forschern zufolge könnten Raucher durch den Umstieg Millionen Lebensjahre gewinnen. Artikel auf Spiegel Online. (10/2017)

Der Kampf um die E-Zigarette wird härter - wie soll die künftige Regulierung aussehen? Vor allem bei unter 25-Jährigen werden alternative Tabakprodukte beliebter. Die Nichtraucher-Allianz warnt vor einem Backlash beim Passivraucherschutz. Die Tabakbranche bringt sich in Stellung. Artikel der Neuen Zürücher Zeitung. (08/2017)

Welche Gesundheitsgefahr geht von E-Zigaretten aus? Gesundheitsexperten zufolge könnte die Trägerflüssigkeit von E-Zigaretten Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. Zudem könnten Bestandteile der Liquide sich beim Erhitzen eventuell verändern. Von den dabei erzeugten Stoffen stehen viele im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Konsens unter den Fachleuten dürfte jedoch sein, dass die Geräte deutlich weniger gesundheitsschädlich sind als Tabakprodukte wie Zigaretten. Beitrag auf Deutschlandfunk. (06/2017)

E-Zigaretten als weniger schädliche Alternative: Die E-Zigarette enthält erwiesenermassen viel weniger Schadstoffe als herkömmliche Zigaretten. Das britische Gesundheitsministerium schätzt, dass sie rund 95 Prozent weniger schädlich ist. Unterstützer fordern daher, Raucher stärker über diese Vorteile aufzuklären. Artikel auf Zeit Online. (05/2017)

E-Zigaretten: Dampfen ist besser als Paffen: Gesünder rauchen mit der E-Zigarette - geht das? Ja, meint Udo Pollmer. Britische Mediziner halten die E-Zigarette sogar für ein therapeutisches Mittel, mit dem Menschen ganz vom Rauchen loskommen können. Artikel auf Deutschlandradio Kultur (05/2017)

E-Zigaretten - Weniger schädlich als die Tabakzigarette? «Electronic nicotine delivery devices» (ENDS) sind populär geworden, obwohl weder ihr Nutzen noch ihre Schädlichkeit geklärt sind. Die Argumentation der relativen Schadensreduktion verglichen mit der Tabakzigarette ist aufgrund des toxischen Aerosols, das jahrelang mit unbekannten Folgen inhaliert wird, gemäss den Autoren nicht gerechtfertigt. Artikel (pdf, 8S.) im Swiss Medical Forum. Beachten Sie auch das Editorial (pdf, 2S.) von Jacques Cornuz in derselben Ausgabe. Er weist darauf hin, dass E-Zigaretten im Vergleich zu Tabakprodukten zunächst einmal eindeutig weniger schädlich sind. Dies sollte seiner Meinung nach den rauchenden Patienten auch mitgeteilt werden. (02/2017)

Verringerung von tabakrauchbedingten Gesundheitsschäden durch E-Zigaretten?: Mit einem Positionspapier (pdf, 12S.) zum Gebrauch von E-Zigaretten nimmt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) Stellung zu Nutzen und Schaden der E-Zigarette. Auf der Grundlage aktueller Studien kann die DHS E-Zigaretten als Strategie zur Schadensminimierung (Harm Reduction) nur sehr eingeschränkt empfehlen. Einzig Raucherinnen und Raucher, die nicht aufhören können oder wollen, erreichen durch den Umstieg auf E-Zigaretten eine Schadensminderung - allerdings nur dann, wenn sie vollständig auf E-Zigaretten umsteigen. Medienmitteilung (pdf, 2S.) der DHS. (10/2016)

E-Zigaretten - Potentielle Public-Health Risiken: Die Publikation (pdf, 102S.) "Study on the identification of potential risks to public health associated with the use of refillable electronic cigarettes and development of technical specifications for refill mechanisms" der Europäischen Kommission steht zum Download bereit. (10/2016)

Tabakentwöhnung - Wie die E-Zigarette ausgebremst wird: Wer mit dem Rauchen aufhören will, bekommt von Ärzten Nikotinpflaster empfohlen, obwohl deren Bilanz mager ist. E-Zigaretten lehnen Mediziner als Hilfe ab - aus fragwürdigen Gründen. Artikel in der Sueddeutschen Zeitung. (05/2016)

E-Zigaretten - Dampfen ist besser als Paffen: Gesünder rauchen mit der E-Zigarette - geht das? Ja, meint Udo Pollmer. Britische Mediziner halten die E-Zigarette sogar für ein therapeutisches Mittel, mit dem Menschen ganz vom Rauchen loskommen können. Artikel auf Deutschlandradio Kultur (05/2016)

Sind E-Zigaretten eine gesündere Alternative?: Bloss ab in den Apothekergiftschrank zu den Nikotinkaugummis. Das wünschen sich manche Kritiker für die E-Zigarette. Dabei ist fraglich, ob sie wirklich so schädlich ist. Artikel auf Zeit Online. (05/2015)

Forscher kritisieren WHO-Bericht zu E-Zigaretten: Die WHO spricht sich in einem aktuellen Bericht (Englisch, pdf, 13S.) für eine strengere Regulierung von E-Zigaretten aus. Tabak-Experten und Suchtforscher haben diesem Bericht nun widersprochen. In dem WHO-Report würden die Risiken übertrieben, die möglichen positiven Effekte als Alternative zum Tabakkonsum dagegen unterschätzt, heisst es in einem Beitrag im Fachmagazin "Addiction". Artikel auf Spiegel Online. (09/2014)

E-Zigaretten: Droht eine Epidemie wie bei Tabakzigaretten? Die WHO verhandelt über Regeln für die E-Zigarette. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum erklärt, wie die Industrie die neuen Produkte in den Markt drückt - trotz vieler Gesundheitsrisiken. Artikel auf Spiegel Online. (10/2014)

Kontroverse Diskussion um E-Zigaretten: Die E-Zigarette ist derzeit Gegenstand einer sehr kontrovers geführten Debatte unter Wissenschaftlern, Medizinern, Suchttherapeuten und Experten des Gesundheitswesens und der Tabakkontrolle. Die Befürworter haben in erster Linie die Raucher im Blick und sehen daher die E-Zigarette als Chance für den Ausstieg aus der Tabakabhängigkeit. Die Skeptiker hingegen haben die Gesamtbevölkerung im Blick. Das Deutsche Krebsforschungszentrum nimmt dazu auf der Basis der bisher publizierten wissenschaftlichen Studien zu E-Zigaretten in dieser Publikation (pdf, 6S.) Stellung. Artikel auf Spiegel Online. (06/2014)

Rauchen vs. Dampfen: "E-Zigaretten können Leben retten": Der britische Suchtforscher Peter Hajek ist überzeugt: E-Zigaretten könnten das Aus für die Tabakindustrie bedeuten. Dabei bleiben auch Dampfer nikotinsüchtig - soll man Rauchern wirklich zum Umstieg raten? Ein Interview mit Hajek auf Spiegel Online. In diesem bezeichnet er die Regulierung von E-Zigaretten als medizinisches Produkt als verhängnisvoll. (05/2014)

E-Zigaretten - Ein Überblick: Die Publikation (pdf, 16S.) "Electronic Cigarettes – An Overview – Supplement" des Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ steht zum Download bereit. (03/2014)

Elektrische Zigaretten - ein unkontrollierter Versuch am Verbraucher: Elektrische Zigaretten erzeugen – anders als herkömmliche Zigaretten – nicht tausende giftiger und krebserzeugender Substanzen, dennoch sind sie nicht harmlos. Sie enthalten als Hauptbestandteil eine atemwegsreizende Substanz, in der Regel giftiges, abhängig machendes Nikotin, zum Teil krebserzeugende Substanzen und oftmals haben sie verschiedene Produktmängel. Den aktuellen Wissenstand hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in seinem aktuellen Report „Elektrische Zigaretten – ein Überblick“ zusammengestellt und analysiert. (05/2013)

Deutschland E-Zigaretten

Siehe auch Seite Suchtpolitik/Tabakpolitik Deutschland

Gesundheitsgefährdung von Kindern und Jugendlichen durch E-Zigaretten: Das Deutsche Krebsforschungszentrum DKFZ fordert ein Verkaufsverbot von E-Zigaretten an unter 18-Jährige. Dies unabhängig von der Frage, ob diese Nikotin enthalten oder nicht. Mitteilung (pdf, 5S.) der DKFZ. (02/2015)

Deutschland - E-Zigaretten: Das Deutsche Krebsforschungszentrum dkfz hat neue Publikationen zu E-Zigaretten herausgegeben:

  • Informationsblatt (pdf, 4S.) "E-Zigaretten: Bekanntheit und Konsum in Deutschland 2012–2014", Artikel auf Spiegel Online
  • Informationsblatt (pdf, 2S.) "Rauchfreie Gaststätten in Deutschland 2014: Breite Zustimmung der Bevölkerung zu Rauchverboten auch für E-Zigaretten"
  • Informationsblatt (pdf, 9S.) "Regulierungsempfehlungen für elektronische Inhalationsprodukte"


Marketing für E-Zigaretten in Deutschland:
E-Zigaretten sind keine Randerscheinung mehr, sondern werden in Deutschland wie Tabakzigaretten im Internet, an Tankstellen, Supermärkten und Kiosken verkauft und beworben. Abbildungen mit Früchten sowie bunte Packungen werben mit "fantastischen Geschmacksrichtungen" und suggerieren Harmlosigkeit, um junge Erstkonsumenten gezielt zu einem gesundheitlich bedenklichen Produkt zu locken. Publikation (pdf, 84S.) vom Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ. (11/2014)

E-Zigaretten und E-Shishas - Informationen für Schulen: Sie locken mit attraktiven Aromen wie Kirsche, Schokolade, Piña Colada oder Bubble Gum – E-Shishas und E-Zigaretten entwickeln sich gerade zum Modeprodukt von Kindern und Jugendlichen. Lehrer stehen den Produkten oftmals ratlos gegenüber. Als Hilfestellung für den Umgang mit diesem Problem gibt das Deutsche Krebsforschungszentrum für Schulleitung und Lehrer die Publikation „Informationen für Schulen: E-Zigaretten und E-Shishas“ heraus. (03/2014)

Deutschland - Gesundheitliche und rechtliche Bewertung von E-Zigaretten. Eine Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage. (02/2012)

Dampftabak / 'Heat not burn'

Positionspapier zu Tabakerhitzern: Die International Union Against Tuberculosis and Lung Disease hat im Dezember 2017 ein Positionspapier (pdf, 6S.) zu sogenannten "Heat-not-Burn Tobacco Products" (Tabakerhitzer) veröffentlicht. Die Union fordert, dass Regierungen das Vorsorgeprinzip bei der Regulierung von Tabakerhitzern anwenden; ein Verbot der Verwendung in ​​geschlossenen Räumen, der Werbung, der Verkaufsförderung und des Sponsorings von Tabakerhitzern sowie ein Verbot der Behauptung, dass diese Produkte bei der Raucherentwöhnung helfen. Außerdem fordert die Union, dass die Tabakindustrie nicht in die Diskussionen über Tabakerhitzer einbezogen werden soll. (12/2017)

«Heat-not-burn»: Zu billiger Qualm: Nationalrätin Ruth Humbel (CVP/AG) will in iner Interpellation (17.3878, noch nicht beantwortet) vom Bundesrat wissen, wieso die sogenannten «Heat-not-burn»-Zigaretten weiterhin als «rauchlose Produkte» beworben werden dürfen. Denn auch sie produzieren beim Konsumieren nachweislich toxischen Rauch. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at. (10/2017)

E-Zigaretten und Dampftabak: Verbreitung in der Schweiz: Die Nutzung der E-Zigaretten scheint nach einem bedeutenden Anstieg zwischen 2013 und 2014 nicht mehr zuzulegen. Es ist möglich, dass die E-Zigaretten von den neu aufkommenden "Heat not burn"-Produkten, wie beispielsweise «IQOS»-Produkten, Konkurrenz erhalten. Nicht weniger als 2.0% der Befragten gaben an, schon einmal mit einem solchen System Tabak konsumiert zu haben, obwohl dieses erst kürzlich auf den Markt gekommen ist und noch nicht in der ganzen Schweiz gleichermassen verfügbar ist. Die Personen, die regelmässig E-Zigaretten nutzen, sind nicht dieselben wie die, die regelmässig "Heat not burn"-Produkte nutzen. Die Publikation (pdf, 41S.) "Cigarette électronique et autres produits du tabac de nouvelle génération en Suisse en 2016" ist im Rahmen vom Suchtmonitoring entsanden und steht zum Download (auf Französisch) bereit. (09/2017)

Neue Produkte für RaucherInnen – ohne daran zu sterben?: Tabakkonzerne werben damit, dass neue Produkte wie Iqos, Glo oder Ploom weniger toxisch seien als normale Zigaretten. Unabhängige Studien gibt es allerdings kaum. Artikel der NZZ. Weiter ist es kein Zufall, dass die neuen Produkte gerade in der Schweiz vermarktet werden. Denn für die Tabakindustrie gilt die Schweiz als Testland. Weiterer Aritkel der NZZ. (09/2017)

Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at: Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) von atinformationen (Herbst 2017) steht zum Download bereit. Inhaltlicher Schwerpunkte sind die Tabakindutrie und die "Heat-not-burn Zigaretten. (09/2017)

Ist es gesünder, Tabak zu erhitzen statt zu verbrennen? Erstmals hat eine unabhängige Studie die neuen «Heat-not-burn»-Produkte untersucht. Auch sie produzieren krebserregende Substanzen. Ein Forschungsteam der Universitäten Bern und Lausanne hat das Heat-not-burn-Produkt Iqos unter die Lupe genommen und mit herkömmlichen Zigaretten verglichen. Während beim Iqos-Erzeugnis der Tabak auf etwa 350 Grad erhitzt wird, sind es bei einer Zigarette bis zu 800 Grad. Artikel auf tagesanzeiger.ch (05/2017)

Tabakindustrie will sich mit der Zigarette ohne Feuer retten: In westlichen Ländern sinken die Verkaufszahlen von Zigaretten. Die Industrie sucht nach neuen Produkten, die dem Rauchen nahekommen, aber weniger schädlich sein sollen. Eines davon ist die Iqos, die den Tabak nicht verbrennt, sondern nur erhitzt. Die Lungenliga ist skeptisch. Artikel der Berner Zeitung. (04/2017)

Elektronisches Zigarettenimitat mit Tabak: Der Zigarettenkonsum stagniert weltweit, zugleich gerät die Tabakindustrie unter immer grösseren Regulierungsdruck. Philip Morris bringt nun ein neues Produkt auf den Markt. Es besteht aus einem schwarzen elektronischen Pen mit Display, sowie den Sticks aus pulverisiertem Tabak, die in den Pen gesetzt werden. Artikel auf Spiegel Online. (06/2014)