Informationen zur Substanz

Sucht Schweiz
Infos und Fakten zu Tabak

Saferparty
saferparty.ch informiert neutral über bewusstseinsverändernde Substanzen und Risiken des Substanzkonsum. Diverse Informationen zu Tabak/Niktoin.

Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren DHS
Informationen zu Tabak

Wikipedia
Informationen zu Tabak
Informationen zu Tabakrauchen
Informationen zu Nikotin
Informationen zu Tabakrauch
Informationen zu Zigarette
Informationen zu Tabakzusatzstoff

Erowid.org - US-amerikanische Online Bibliothek
Die englischsprachige Website ist eine Online-Datenbank mit Informationen zu psychoaktiven Substanzen und verwandten Themen. Themenseite zu Tabak.

InfoFacts - Cigarettes and Other Nicotine Products
The National Institute on Drug Abuse (NIDA). Informationen zu Tabak

Gesundheitsrisiko durch Tabakzusatzstoffe: Die Tabakindustrie verwendet zahlreiche Zusatzstoffe, um die Attraktivität von Zigaretten zu steigern. Welche Substanzen hier zum Einsatz kommen und welche Wirkung sie haben, darüber informiert das Projekt PITOC (Public Information on Tobacco Control). Im Rahmen dieses Projekts schalten sechzehn europäische Länder Internetseiten frei, die über die vielfältigen Wirkungen von Tabakzusatzstoffen aufklären. Für Deutschland sind die Infos auf den Seiten der DKFZ erhältlich. (09/2012)

Menthol als Zusatzstoff in Tabakprodukten und Notwendigkeit einer Regulierung: Dieser Beitrag (pdf, 8S.) gibt einen thematischen Überblick über Menthol als einen der wichtigsten Zusatzstoffe in Tabakprodukten, über seine verschiedenen pharmakologischen Wirkungen sowie über die damit verbundene Beeinflussung des Rauchverhaltens. In Deutschland gibt es bislang keine gesetzlichen Regelungen, die gesundheitsgefährdende, suchtverstärkende oder attraktivitätssteigernde Aspekte bei der Verwendung von Zusatzstoffen in Tabakprodukten berücksichtigen. Eine wirksame Regulierung bis hin zum Verbot könnte zur Verringerung des Tabakkonsums beitragen. (02/2012)

Broschüren zu Tabak

Im Fokus "Tabak": Mehr als eineinhalb Millionen Menschen in der Schweiz rauchen, und noch mehr rauchen passiv mit. Welches sind die Wirkungen und Risiken des Rauchens? Was kann die Tabakprävention erreichen? Die Broschüre ist online (pdf, 6S.) erhältlich und kann bei Sucht Schweiz bestellt werden. (2015)

Flyer Tabak: Dieser Flyer (pdf, 2S.) richtet sich an Jugendliche. Er enthält Informationen über die Wirkung und die Risiken des Zigarettenkonsums. Der Flyer kann bei Sucht Schweiz bestellt werden. (2015)

Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder: Züri Rauchfrei hat den Flyer (pdf, 2S.) "Elterliche Regeln für das Nichtrauchen ihrer Kinder" leicht überarbeitet. Der Flyer kann gratis abgegeben werden. Er eignet sich vor allem für Elternabende. (09/2016)

Statistik

Suchtmonitoring Schweiz: Seite Tabak

  • Tabakkonsum bei den 15- bis 25-Jährigen:Im Jahr 2014 waren 31.6% der 15- bis 25-Jährigen Rauchende, was einem leichten Anstieg im Vergleich zu 2013 (29.1%) entspricht. Während der Anteil der täglich Rauchenden seit dem Beginn des Suchtmonitorings im Jahr 2011 relativ stabil ist, scheint der Anteil der Gelegenheitsraucher (12.8% in 2014) eher zu steigen. Die Daten zum familiären und sozialen Umfeld der 15- bis 25-Jährigen zeigen einen starken Zusammenhang zwischen dem Tabakkonsum und dem persönlichen Umfeld (z.B. Rauchen der Eltern, der Geschwister oder Gleichaltriger). Die Publikation (Französisch, pdf, 87S.) steht zum Download bereit. (12/2015)
  • Zahlen zum Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz: Om Oktober 2015 sind die neuen Daten 2014 (pdf, 183S.) zum Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz veröffentlicht worden. Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat Sucht Schweiz im Rahmen des Suchtmonitorings die Umfragen durchgeführt. Bemerkenswertestes Resultat ist der Anstieg des Alkohol- und Tabakkonsums bei 15-19-jährigen. Neu sind auch die Daten zu E-Zigaretten (nur auf Französisch) speziell ausgewertet worden. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. Artikel auf Spectra Online. (10/2015)
  • Wissen der Bevölkerung über die Gefahren des Rauchens und Passivrauchens: Ungefähr 60% der Bevölkerung gaben bei mindestens 4 von 5 Aussagen über die Gefahren des Tabakkonsums (63.4%) die richtige Antwort, respektive (59.3%) für das Passivrauchen. Die Kenntnisse zu den Gefahren variieren je nach Konsumstatus, dem Wunsch aufzuhören und dem Ausbildungsniveau: Täglich Rauchende, diejenigen, die nicht mit dem Rauchen aufhören wollen oder diejenigen mit einem niedrigen Ausbildungsniveau sind im Allgemeinen auch diejenigen mit den schlechtesten Kenntnissen. Eine grosse Mehrheit der Raucher und insbesondere der täglich Rauchenden geben an, dass sie sich bewusst sind, dass ihr Konsum schädlich für ihre Gesundheit ist. Publikation (Französisch, pdf, 64S.) im Rahmen von Suchtmonitoring Schweiz. (12/2015)

Sucht Schweiz
Fakten zu Tabak

Statistiken der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV)
Tabakbesteuerung auf Zigaretten in der Schweiz

Ist der Zigarettenkonsum in der Schweiz deutlich höher? Der aufgrund der Verkaufszahlen sowie der Zu- und Abflüsse geschätzte Zigarettenkonsum der Wohnbevölkerung übersteigt den im Rahmen des Suchtmonitorings Schweiz selbstdeklarierten Konsum um mehr als 40 Prozent. Entweder ist die tatsächliche Prävalenz des Zigarettenkonsums in der Schweizer Bevölkerung deutlich höher als diejenige, die aufgrund der Monitoringfragen errechnet wurde (40,1% statt 22,9%), oder der tatsächliche tägliche Konsum übertrifft bei Weitem die im Rahmen des Monitorings selbstdeklarierte Menge (18,1 statt 10,4 Zigaretten pro Tag). Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschenden der Universität Neuenburg, die eigentlich nur herausfinden wollten, wie viele Tabakwaren in der Schweiz versteuert werden. Beitrag (2 Min) auf SRF4, Artikel auf tagesanzeiger.ch

Tabakbedingte Todesfälle in der Schweiz, 1995 bis 2012: Im Jahr 2012 starben in der Schweiz ungefähr 9500 Menschen an tabakbedingten Krankheiten. Das sind knapp 15% aller 64'173 Todesfälle dieses Jahres. Seit 1995 nahm die jährliche Zahl bei den Männern um 13% auf 6200 ab und bei den Frauen um 58% auf 3300 zu. Rauchen verursacht nach wie vor die meisten vermeidbaren Todesfälle in der Schweiz. Publikation des BA für Statistik BFS. Artikel auf baz online. (10/2015)

Jeder Zehnte stirbt durch Zigarettenkonsum: Jeder zehnte Todesfall weltweit ist auf das Rauchen zurückzuführen. Das ist das Ergebnis einer globalen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift The Lancet. Die Forscher warnen vor einer Expansion der Tabakindustrie. Artikel auf Zeit Online, Artikel auf Spiegel Online. (04/2017)

Gesetze

Gesetzestexte zu Tabak. Auf den Seiten vom Bundesamt für Gesundheit (BAG)

Rauchverbote verändern die Lebenszufriedenheit gemäss einer Studie nicht: Überzeugte Raucher beklagen sich mit Inbrunst über Rauchverbote – obwohl ihre Lebenszufriedenheit gar nicht darunter leidet. Aufhörwilligen sind Verbote dagegen eine echte Hilfe. Artikel auf 20min.ch zu einer Studie der Universität Basel. (09/2013)

Bundesgericht macht Raucher krank: Krankenkassen müssen Nikotinsüchtigen die Medikamente für die Entwöhnung zahlen – wenn die Raucher denn krank sind. Das hat das Bundesgericht entschieden. Zum Urteil des Bundesgerichtes, Artikel auf tagesanzeiger.ch. (08/2011)