Berichterstattungs- & Erhebungssysteme

Suchtmonitoring Schweiz
Das Forschungsprojekt Suchtmonitoring Schweiz hat zum Ziel, repräsentative Daten der Schweizer Wohnbevölkerung zum Thema Sucht und Konsum psychoaktiver Substanzen zusammenzutragen
www.suchtmonitoring.ch

act-info - Harmonisierte Suchthilfestatistik
Das Monitoring-Netzwerk act-info fasst die fünf im Bereich der Suchtberatung und -therapie geführten Statistiken in der Schweiz zusammen.

Aktuelle Berichte

  • Der Forschungsverbund stationäre Suchttherapie act-info-FOS im Jahr 2015: Der Jahresbericht (pdf, 110S.) enthält den Tätigkeitsbericht der Koordinationsstelle act-info-FOS und die Jahresstatistik 2015 als kommentierten Tabellenband. (07/2016)
  • Ambulante Suchthilfe - Ergebnisse der Institutionsbefragung 2016: Die im act-info-Netzwerk integrierte SAMBAD-Statistik umfasst alle Beratungsstellen, die psychosoziale Hilfe in Bezug auf substanzgebundene oder andere Suchtprobleme anbieten. Im Jahr 2015 wurden 183 Beratungsstellen gezählt, die tätig waren und den Einschlusskriterien entsprachen. Gegenüber dem Vorjahr (194 identifizierte Stellen) lässt sich eine Abnahme der Anzahl der Beratungsstellen feststellen. Es kann sich dabei um den Zusammenschluss von Stellen oder um die Beendigung der Beratungstätigkeit in suchtbezogenen Fragen handeln. Der SAMBAD Bericht (pdf, 13S.) steht zum Download bereit. (11/2016)

Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen
Rund 70 stationäre und teilstationäre Suchttherapieeinrichtungen in 17 Kantonen nehmen seit 2004 an dieser Online-Belegungsstatistik teil. Erfasst wird die gesamtschweizerische Belegung der stationären Suchttherapieinstitutionen. Die Berichte sind hier erhältlich.

Schweizerische Gesundheitsbefragung (Nächste Umfrage 2017)
Die Schweizerische Gesundheitsbefragung ist Bestandteil des statistischen Mehrjahresprogramms des Bundes und findet alle fünf Jahre statt (1992, 1997, 2002, 2007, 2012). Die Datenerhebung erfolgt als telefonisches Interview auf Deutsch, Französisch und Italienisch, dem sich ein schriftlicher Fragebogen anschliesst. Befragt wird die ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren in Privathaushalten. Erhoben werden insbesondere der Gesundheitszustand und gesundheitsrelevante Verhaltensweisen.

Polizeiliche Kriminalstatistik
Polizeilich bekannt gewordene Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) und gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG) detailliert in der polizeilichen Kriminalstatistik aufgenommen.

  • Strafurteilsstatistiken 2015 - Zunahme der Verurteilungen wegen Betäubungsmittel: Der allgemeine Rückgang von 2 Prozent der Jugendurteile im Jahr 2015 (12'100 Urteile) beruht ausschliesslich auf den sinkenden Zahlen bei den Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (-12%), wozu auch Vermögensstraftaten gehören. Bei allen anderen Gesetzen, die in der Jugendurteilsstatistik berücksichtigt werden, wird ein Anstieg verzeichnet (z.B. Betäubungsmittelhandel +15% und Betäubungsmittelkonsum +4%). Bei den Erwachsenen ist es im Vergleich zum Vorjahr nur beim Betäubungsmittelhandel zu einem Anstieg gekommen (+4%). Mit 7000 Verurteilungen von Erwachsenen wegen Betäubungsmittelhandels wurde 2015 ein Höchststand seit Beginn der Strafurteilsstatistik im Jahr 1984 erreicht. Total wurden 108'500 Erwachsenenurteile ins Strafregister eingetragen. Dies entspricht einem Rückgang von -3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Strafurteilsstatistiken 2015, Medienmitteilung des BA für Statistik, Artikel auf srf.ch.

Forschungsinstitute

Schweizer Institute für Public Health / Sozial- und Präventivmedizin
Übersicht der Institute auf den Seiten von Public Health Schweiz
www.public-health.ch/logicio/pmws/publichealth__institut__de.html

Alkoholismus Therapieforschung Schweiz (atf Schweiz)
atf schweiz ist ein Forschungsverbund, der von der Forel Klinik und vom Kompetenzzentrum für Mensch und Sucht Südhang getragen wird. Folgende Schwerpunkte werden in den Aktivitäten verfolgt:
www.atf-schweiz.ch

Institut für Soziale Arbeit und Gesundheit ISAGE an der FHNW
Das Institut betreibt anwendungsorientierte Forschung und erbringt Dienstleistungen für Dritte. Das Institut ist eine Operationseinheit der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz.
www.fhnw.ch/sozialearbeit/isage

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Klinik für Soziale Psychiatrie und Allgemeinpsychiatrie
Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen
Website

Sucht Schweiz
Das Forschungsfeld von Sucht Schweiz umfasst vor allem den Bereich der sozial epidemiologischen Aspekte des Gebrauchs psychoaktiver Substanzen sowie suchtähnlicher Verhaltensweisen. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der regelmässigen Untersuchung des Gesundheitsverhaltens Jugendlicher 
Forschungsseite von Sucht Schweiz

Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF)
Das ISGF betreibt epidemiologische Forschung vorwiegend aus dem Blickwinkel von Public Health.
www.isgf.ch

Schweizerische Stiftung für Alkoholforschung
Die Stiftung finanziert  Projektvorhaben, die neue Erkenntnisse auf dem gesamten Gebiet der Alkoholfragen versprechen und gewährt Beiträge an wissenschaftliche Tagungen
www.alcoholresearch.ch

Universitäre Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK)
Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen, Bereich Suchtforschung
Suchtforschung